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  Forum: DIES und DAS
    Thema: Zahnarztphobie :(
MirrorOfPainHallo ihr.

Ich mache es einfach kurz: ich habe eine schreckliche Zahnarztphobie, die langsam außer Kontrolle gerät.
Sobald ich im Wartezimmer sitze bekomme ich Schweißausbrüche, Magenkrämpfe und Panikattacken.
Bin ich dann im Behandlungszimmer, egal ob es nur eine Kontrolluntersuchung ist oder etwas schwerwiegenderes, fange ich unwillkürlich an zu weinen, verkrampfe mich und bekomme keine Luft mehr...
Mittlerweile ist es so weit, dass ich nicht mehr schlafen kann, wenn ich weiß "morgen gehts zum Zahnarzt". Ich habe Alpträume und Einschlafprobleme..

Darüber reden fällt mir auch schwer. Es muss nur das Wort Zahnarzt fallen und schon geh ich die Wände hoch. Ich fang an zu zittern und zu heulen nur bei dem Gedanken an diesen Stuhl, an die Geräte ect...

Ich komme mit dieser Phobie nicht mehr klar, es nimmt wirklich überhand. Zumal es mir unendlich peinlich ist mit 16 Jahren noch zu heulen beim Zahnarzt.. Aber ich kann wirklich nichts dagegen tun..

Habt ihr Tips für mich oder einen Rat, was ich tun kann? Ich habe von einer "Behandlung" gehört, die geziehlt für Zahnarztphobiker ist und helfen soll, bei der Behandlung ruhiger zu bleiben. Wisst ihr wie sowas abläuft? Und wer sowas macht?(Evtl. Psychologe?)
So kanns echt nicht weitergehn..

danke im voraus

liebe grüße
mirror
AlienSexFiend...genau so einen Thread wollte ich auch hier eröffnen, du bist mir zuvor gekommen...peinlich muss dir das bestimmt nicht sein, sowas gibt´s öfter als du glaubst...

...mir geht es ähnlich, auch wenn ich nicht direkt anfange zu heulen...dafür fange ich bei dem Gedanken an einen Zahnarzt an zu zittern ohne Ende und so, und dabei müsste ich mir so dringend ein Loch da bohren und zumachen lassen...

...mein Verstand sagt mir, dass ich´s jetzt tun sollte, wo es noch nicht weh tut, aber mein Körper reagiert eben ganz anders darauf...

...mit Hypnose würde ich es auch gerne mal probieren, anders geht´s wohl nicht mehr...wäre schön, wenn hier mal jemand davon berichten könnte, der das schon auf diesen Weg gemacht hat...

...ich weiß nicht mal, woher diese Panik kommt...als Kind hatte ich keine Probleme zum Zahnarzt zu gehen...:(
Bunbury[COLOR=orange].

Genau euer Problem hatte ich auch - bin es aber zum Glück komplett los geworden.

Schuld daran war eindeutig ein alter Zahnarzt, zu dem meine Eltern mich als Kind geschickt haben, weil der nur 2 Häuser weiter gewohnt hat. Als Kind geht man ja auchnicht einfach so woanders hin.

Das war ein ehemaliger Armeearzt, der mit den Augen gerollt hat, wenn man als "Kerl" eine Betäubungsspritze wollte. Ich glaube der hat aus Prinzip sofort nach der Spritze angefangen zu bohren, bevor die Betäubung überhaupt gewirkt hat.

Als [i]der[/i] dann auchnoch gesagt hat, daß meine Weisheitszähne raus müßen und das [i]wir[/i] das besser im Winter machen, weil das schon [i] ein paar Tage weh tun kann [/i] bin ich kategorisch weggeblieben und ca. 8 Jahre lang zu keinem Zahnarzt mehr gegangen. Die hätten mir ja alle das selbe gesagt - die müssen dringend raus.
Ich hatte ernsthaft die Möglichkeit in Erwägung gezogen, daß mich ja ein Auto überfahren könnte bevor die Zähne Schmerzen bereiten und der Zahnarzt unumgänglich ist. Blöd wenn man sich erst diese Zahnarztqualen antut und anschließend überfahren wird.


Als dann einer der Weisheitszähne abbrach stand ich vor der Entscheidung. Meine Freundin hatte sich aber mittlerweile informiert, daß Weisheitszähneziehen auch unter Vollnarkose geht.

Der Zahnarzt war der Hammer - die Hände eines Heilers! Ich hatte nach der Narkose keinerlei Schmerzen und war 2 Tage später wieder ohne dicke Backen in der Disco.


Seit dem bestehe ich bei Zahnärzten darauf, daß die mich ordentlich totlegen und drohe denen damit aufzustehen und zu gehen sobald ich die kleinste Kleinigkeit merke - und siehe da: es geht!
Wenn man denen mit den richtigen Worten zu verstehen gibt, daß man nicht wie alle nur "ein wenig Angst" hat, sondern in Panik verfallen könnte und ihm den selben Schmerz bereiten könnte wie er mir, dann wissen die schon was für Mittelchen da geeignet sind.

Mittlerweile hatte ich 2 Wurzelbehandlungen, wobei bei einer ein Bohrer in der Zahnwurzel abbrach und 10 Nachbehandlungen bedurfte, bevor der Zahn völlig zerbohrt dann doch gezogen werden mußte, Wurzelkaries an den letzten Mahlzähnen und und und...

Alles nurnoch Pillepalle!

Zahnärzte sind stinknormale Leute, die eben nur Zahnmedizin studiert haben statt BWL oder Geschichte. Da gibts genausolche Knalltüten die kein Händchen für Ihre Proffession haben wie in allen anderen Sparten.

Wechselt konsequent den Zahnarzt sobald er euch nicht 100%ig passt, zahlt meinetwegen drauf für Laserbehandlungen und Betäubungen, besteht darauf, daß die Betäubung eine Viertelstunde wirken kann bevor er loslegt - dann kann das alles völlig schmerzfrei abgehen.

Mittlerweile hat meine Zahnärztin sogar mal an der Wurzel rumgebohrt und den Nerv vorher beim Betäuben garnicht getroffen... halb so wild, wenn erstmal die Panik aus dem Kopf raus ist. Das ist das Wichtigste!

MfG
Bunbury

.[/COLOR]
Darius de MarHey Bunbury,

was du geschrieben hast macht mir echt Mut, denn auch ich leider unter der Zahnarztphobie *g* Ich kekomme jedesmal Schweißausbrüche, Magenkrämpfe usw... ich heul zwar nicht rum, aber das es mir gerade gut geht, kann ich nicht behaupten.

Ich lasse mir zwar auch immer eine Betäubung einspritzen, aber irgendwie spürrt man doch immer noch etwas. Und dann noch dieses Geräusch des Bohreres... das macht mich echt fertig...
LothlorienDas kenne ich nur zu gut, wobei sich bei mir die Angst nicht auf den Zahnarzt beschränkt, sondern alle Ärzte betrifft. Blöderweise bin ich nämlich oft an richtig unfreundliche Ärzte geraten die zudem noch keine Ahnung hatten von dem was sie tun!
Nachdem mir vor 5 Jahren die Weißheitszähne gezogen wurden, alle in einer Sitzung, nur mit Betäubung, und ich mit einem ausgerenkten Kiefer nach Hause ging, dachte ich mich würde so schnell nichts mehr umhauen und schlimmer könnte es ja nicht mehr werden. Dieses Gefühl hielt ein paar Jahre an, bis meine Zahnärztin bei mir bohren mußte. Mir war total übel und ich dachte ich kippe um weil ich solche Angst hatte. Die Ärztin hat mir dann so homöopathische Tropfen gegeben mit denen es besser wurde aber seitdem ist die Angst vor Ärzten wieder voll da.
Wenn ich weiß, daß ich zum Arzt muß, hab ich schon Tage vorher Bauchschmerzen, und das warten im Wartezimmer ist sowieso die größte Tortur.
MirrorOfPain@bunbury : ich wäre dankbar darum, wenn mich ein zahnarzt gar nicht erst nach der spritze fragen würde. ich lehne immer ab. die spritzen sind für mich das schlimmste was es gibt. sobald ich eine bekommen soll drehe ich durch. lieber halt ich die bohrer-schmerzen aus.....

was die weisheitszähne betrifft hatte ich nicht sehr viel glück. 2 Tage sagst du?
Ich lag 1 Woche mit einem rundum geschwollenen Gesicht(!) im Bett und konnte nichtmal trinken. Zu allem überfluss hat sich meine linke Kieferhälfte entzündet, was mir noch 2 wochen Antibiotikakur bescherte......

Ich bin einfach nur panisch. auch heute war wd kontrolluntersuchung. ich dachte ich ersticke. ich habe krampfhaft versucht zu atmen aber es ging nicht. am liebsten wäre ich wieder rausgerannt bevor ich überhaupt im behandlungsraum war..................

eine betäubung würde ich mir, wie gesagt, NIEMALS freiwillig geben lassen! oh gott wenn ich nur dran denke... vor spritzen habe ich auch bei anderen ärzten angst.
seltsamerweise kann ich anderen menschen spritzen geben, aber ich selbst dreh am rädchen wenn ich eine bekommen soll....

lg
mirror
silentiaich habe lange bei einem zahnarzt gearbeitet und kenne das zur genüge.
arztbesuch ist immer ein scheiss aber muss eben sein.
hast du kein vertrauen in deinen zahnarzt?
vielleicht fühlst du dich bei ihm nicht richtig aufgehoben; geh mal zu wem anderen,
am besten zu einer frau,das sind meiner meinung nach ohnehin
die besseren zahnärzte weil sie viel sensibler sind.

p.s: ein kleiner trost: dort zu arbeiten ist viel schlimmer!
Bunbury[COLOR=orange].[/COLOR]

[QUOTE][i]Original geschrieben von silentia [/i]
[B]ein kleiner trost: dort zu arbeiten ist viel schlimmer! [/B][/QUOTE] [COLOR=orange]
Naja - das sieht der OP wohl etwas anders...

Aber sage mal - wo wir eine Fachkraft hier haben - mit hat eine glaubwürdige Quelle berichtet, es gibt bei Zahnärzten für Angstkandidaten auch richtig tolle l.m.a.A. - Pillen.
Also Pillen, nach denen man gut drauf ist und dem Zahnarzt mit breitem Grinsen die Zähne zum Bohren präsentiert. Quasi wie Extacy oder Koks vom Arzt.

Stimmt das, gibts sowas?

MfG
Bunbury

.[/COLOR]
MirrorOfPain@silentia :
ich bin bei einer zahnärztin, der ich wirklich vertraue. sie geht auch immer sehr einfühlsam auf meine angst ein, trotzdem kann sie sie mir nicht nehmen. ich habe ja nicht vor ihr angst, sondern vor den geräten, gerüchen usw...

habe auch gehört, dass manche zahnärzte mit lachgas arbeiten, bei patienten die sehr panisch sind.
ob das so gesund ist weiß ich nicht..

wie heißen die tabletten?

lg
mirror
ThanatosLern dich zu entspannen. Ich selber tue das ohnehin unwillkürlich, wenn ich im Zahnarztstuhl liege. Zweimal bin ich fast eingeschlafen, da ich den Stuhl recht bequem finde. Ansonsten schweifen meine Gedanken eh immer ab und mir wird erst richtig bewusst, was geschieht, wenn ich das Blut ausspülen darf.
Im Grunde ist das Selbsthypnose.
Achja, ganz wichtig: Lass dich von einer Frau verwöhnen! Bei männlichen Zahnärzten fühl ich mich nie so wohl.
VentusMhhz. Bei mir hilft es bei allen Ängsten und allen Paniken (zB hab ich im Dunkeln ganz schnell Panik ^^), mir einzureden das ich ein verdammter Feigling bin. Dann triggered mein Stolz und verhindert das ich wegrenne. Solltest du auch mal probieren ^^
hagzissa13Phobien lassen sich hervorragend behandeln, entweder durch flooding, oder durch systematische Desensibilisierung.

Es gibt Therapeuten, die sich auf diese Dinge spezialisiert haben.
KnörkBin ich froh dass ich meine Panik vor ein paar Jahren irgendwie von selbst abgelegt habe.
Wenn ich wieder hinmuss, dann sind meist 4-5 Sitzungen nötig, weil meine Fresse dank Cola Konsum ne echte Ruine ist.
Mittlerweile bin ich so weit, dass ich keine Betäubung mehr will, weil das nerft, dass der ganze Kiefer danach die nächsten drei Stunden tot ist.

Würd einfach mal zu einem Verhaltenstherapeuten hingehen, wenn der nix weiss, wird ers schon zugeben und dich zu jemandem schicken, der es weiss.
Mit dem Zahnarzt selber darüber sprechen ist wohl eher nicht so gut, ne Panik vor Hunden besprech ich auch nicht mit nem Dobermann :D
GenocideMachineich hatte auch jahrelang probleme mit zahnärzten... hab die besuche dann irgendwann ganz gelassen, und knappe 10 jahre (!) später bestand einfach totaler handlungsbedarf. ich hatte die wahl zwischen ner reihe von terminen beim zahnarzt - oder ner reihe falscher zähne, wenn ich noch länger gewartet hätte. ich endschied mich glücklicherweise für den besuch eines arztes.
am meisten angst hatte ich übrigens auch vor den spritzen... da hilft einfach nur, sich eine setzen zu lassen, mit den gedanken kurz woanders zu sein. mit ner spritze ist jede behandlung kein problem. hab zwar immer noch respekt vor zahnbehandlungen, aber schieb diese nicht mehr auf. hätte nicht erwartet, dass ich das jemals in den griff kriege. aber wenn man nen guten arzt hat und sich nen ruck gibt, klappts in der regel bei den meisten. bei richtig krassen angstzuständen (inkl. heulen!) würd ich mich aber mal umsehen... es gibt auf jeden fall genügend ärzte und kliniken, die sich auf die behandlung von phobikern spezialisiert haben. google hilft.

viel erfolg jedem der damit probleme hat! man kanns echt schaffen.
FriedhofskindEs ist wichtig, dass man zu einem Arzt geht, den man vertrauen kann. Ich habe meine Zahnärztin damals auch gewechselt. Nachdem mir damals 3 Zähne rausgebrochen wurden, das Zungenbändchen durchtrennt worden ist *aua* und ich beim Abdruckmachen fast gekotzt habe, konnte ich mich überwinden wieder zu wechseln. Davor hatte ich auch noch keine besseren Erfahrungen - hat nur nach Zigarette gestunken *bäh*

Vielleicht hilft es dir, wenn du deinen Arzt bittest, dass er dir jeden Schritt erklärt bevor er etwas macht. Dafür sollte er nämlich schon die Zeit aufwenden können, sonst weitersuchen.
angelpygarHey, ich hab das mit Mitte 40 auch noch... such dir einen lieben Menschen der mitkommt und Händchen hält ... das kann helfen
Zahnärzte sind Sadisten ... alle
FrostwyrmIch bin seit meiner Kindheit bei einer sehr lieben Zahnärztin in Behandlung, deren russischer (oder polnischer) Dialekt mich immer zum Lächeln bringt, was bei dieser Angelegenheit echt das Beste ist ;)
Aleeahallo an alle zahnarztphobiker (schreibt man das so?)

auch ich habe übelste panikattaken wenn es um zahnarztbesuche geht. hab schon ca. 10 verschiedene zahnärzte gehabt.irgendwann hat meine mutter mich zu nem hypnosezahnarzt geschleppt.ich hab das sogar auf video.hat aber irgendwie gar net funktioniert.ich war noch etwas jünger ca.8 oder 9 jahre alt und hab das alles net so ernst genommen zumal mir dieser mensch auch sehr suspekt war. naja, als ich dann meine ersten backenzähne gezogen bekommen sollte hab ich das unter vollnarkose machen lassen.ist eigentlich nicht üblich aber ich so nen stress geschoben bis meine eltern das für mich klar gemacht haben.was bei der ganzen sache noch dazukommt ist meine noch schlimmere spritzenparanoia.hab mir in meinen 19 lebensjahren noch nie blut abnehmen lassen da ich beim anblick der spritze um mein leben renne.noch nicht mal im krankenhaus wo ich lag da ich mir (ironischerweise) den kiefer gebrochen hatte. nach der op und 6 monaten spange plus 4 wochen davon zähne zusammengedrahted (im ernst ich hab 4 wochen von flüssignahrung gelebt welche ich zwischen meinen schneidezähnen durchgeschlürft/zogen hab ) bin ich einiges gewöhnt.

mittlerweile bin ich bei einem sehr lockeren zahnarzt. der hat in jedem behandlungszimmer über dem stuhl einen fernseher hängen.ich krieg dann so ne art kopfhörer und kann die ganze behandlung über mtv kucken. das lenkt erstens ab und alles geht so viel schneller vorbei.
sollte es einen solchen zahnarzt in deiner nähe nicht geben hilft nur noch musik hören und hoffen das alles gaaaaaaaaanz schnell vorbei geht.

ich wünsch dir viel glück

eine mitleidende :rolleyes:
MenedemosDas Problem mit dem Zahnarzt hab ich gelöst - ich geh nimmer hin! ;) Und das, obwohl mein Zahnarzt wirklich ein ganz Lieber ist und mir sogar eine Einladung zur Vorsorgeuntersuchung geschickt hat mit dem handschriftlichen Vermerk "Trau Dich!" mit Smiley dazu...

Aber naja, unbedingt weiterempfehlen möchte ich diese Strategie nun auch nicht. Außerdem weiß ich nicht, was ich mache, wenn's weh tut.

Beim Zahnarzt muß es jedenfalls nicht weh tun. Spritze ist gut. Damit man auch den Piecks nicht merkt, kann der Zahnarzt die Einstichstelle mit einem Tropfen besonderer Flüssigkeit vorbetäuben. Dann merkt man absolut NICHTS!
Das Zeug wird zwar von der Krankenkasse nicht übernommen, aber im Zweifelsfall muß man halt mal selbst in die Tasche greifen.

Der Vater von einem Freund von mir hat auch panische Angst vor Zahnärzten, und zur Begrüßung sagt er stets: "Wenn ich IRGENDWAS spüre, stehe ich auf und komme nie wieder."
Das hat dann auch immer geklappt, er ist allerdings Privatpatient.

Ich habe auch gehört, daß es Zahnärzte mit psychologischer Zusatzausbildung gibt, die sich auf besonders furchtsame Kandidaten spezialisiert haben. Aber die muß man wohl auch selber bezahlen. Wie man sie findet, weiß ich nicht, am besten mal googeln.
archonden thread hier mal aus aktuellem anlass rauftauch *g*

also ich war heute auch beim zahnarzt, bzw. kieferchirurgie und mir wurden die oberen beiden weisheitszähne entfernt.
ich hatte auch ziemliches nervenflattern, weil ich nicht wusste, wie das ist... was mich da erwartet.
im nachhinein muss ich sagen es war alles ein klacks!
was hab ich mir die letzten beiden tage gedanken gemacht... für nix! :D
alles was man so schlimmes liest kann man in die tonne kloppen!

ich kam also in den OP bereich, war schon etwas nervenaufreibend, die glastüre, diese sterilität... nahm im stuhl platz, konnte fragen stellen, hab probleme geschildert, musste einen zettel unterschreiben, dass auch mal was schiefgehen kann, wofür der arzt dann nix kann... war alles okay.

dann die spritze - wurde 4 mal gespritzt zweimal links, zweimal rechts.
ich muss sagen der arzt hat so gespritzt, dass ich nix gemerkt hab! nicht mal den pieks, auf den ich ständig wartete! die nadel ist so dünn, man spürt die dinger echt nicht und er konnte es wohl auch. wenn ich was gespürt hab, dann vielleicht so viel, wie wenn einen eine mücke sticht! *lach* jeder bienenstich wäre ein horror dagegen gewesen!

ein bissl des mittels ist mir auf die zunge getropft, das war der einzige nachteil den ich hatte, denn die zunge war anschliessend für gut 2-3 stunden auf der linken seite leider taub, das hätte nicht sein müssen! :D
erst bekam ich links und rechts jeweils eine spritze in die "backentaschen" bzw. das äussere zahnfleisch, dann meinte der arzt es könnte etwas drücken, als er mir 2 stück in den hinteren gaumen oben stechen müsste. es hat wirklich gedrückt, aber nicht weh getan. war ein feeling, wie wenn jemand ein stück holz durch den gaumen drücken würde.
der ganze hintere rachen wurde total taub, ich konnte kaum mehr schlucken, das war das einzig "unangenehme", ein blödes gefühl halt.... wie wenn man einen tennisball im rachen hätte und versucht zu schlucken.. so ähnlich. man verschluckt sich fast am eigenen speichel *lach* etwas unangenehm, aber nicht weiter tragisch.

die weisheitszähne waren schon ganz draussen, das hat alles etwas vereinfacht - kurz es ging dann sehr schnell! in nur 5 minuten waren beide zähne raus!
es bedurfte nicht mal einer zange, der zahn wurde rausgehebelt, wie mit einer art schraubenzieher mit dem man zwischen kiefer und zahn fährt.
der arzt meinte beim ansetzen nur "geht es?" - er wollte also wissen ob ich was spüre, wenn er zwischen zahn und oberkiefer das ding reindrückt und ich be-ja-te, weil ich das nicht spürte und flopp war der zahn auch schon draussen! ich konnte garnicht so schnell schalten, wie der raus war! das war echt sensationell !
die andere seite ging genau so schnell und lief nach selbem muster ab.
ich dachte "das kanns ja wohl nicht schon gewesen sein?!" - und hab mich richtig amüsiert, dass ich mir solche gedanken die tage gemacht hab!

das ganze wurde dann noch mit 2 stichen pro seite vernäht, davon spürte ich wegen der betäubung auch nix. musste auf einen tupfer beissen, und den konnte ich zu hause dann ausspucken. bin sogar selbst mit auto gefahren, war kein problem.

zu hause hab ich mir eisbeutel auf die wange gelegt, damit ich einer evtl. schwellung etwas zuvor komme. 5 stunden später hab ich schon kartoffelbrei und rührei gegessen, weil ich vor lauter nervosität nur wenig gefrühstückt hatte...

schmerzen hab ich immer noch keine, nur der einstich in den gaumen tut etwas weh, wie wenn man sich an einem "spitzen harten pommes" den gaumen aufgerieben hätte, das merkt man halt beim schlucken, aber das ist nicht tragisch. morgen müsste das schon weg sein.

die heutige medizin ist schon echt sehr gut - da gibts nix!
mal ein hoch auf die heutige, moderne medizin, die echt so schlecht nicht ist!

einen zahnarztbesuch bei einem modernen zahnarzt braucht man eigentlich heute absolut nimmer fürchten. und ich kenne wirklich noch den alten zahnarzt von mir, der noch vom alten schlag war und wo die spritze nicht gewirkt hatte, weil er nicht richtig traf, oder zu wenig nahm! die jungen leute heute sind wirklich ganz anders, irgendwie besser geschult... ich würde auch nie mehr zu so einem "metzger" gehen. so moderne zahnklinken gibt ja heute in jeder grösseren stadt und die angestellten da kümmern sich auch wirklich um einen und wenn man nur ein wort sagt, dass man "bammel" hat, dann stellen die alles drauf ein! das ist schon sehr gut. ich hab damals als ich länger nimmer war -aus angst wegen dem alten zahnarzt, bei dem ich vorher war- auch gesagt, dass ich bissl eine phobie habe... und aus welchem grund!
darauf meint der arzt er kann mir 100% garantieren, dass ich nix spüren werde und genau so war es auch!

ich hab noch ein paar termine, weil ich auch seit einiger zeit nimmer war und eine generalsanierung wieder mal ansteht, darunter sicher auch eine wurzelbehandlung. aber die tat schon beim letzten besuch nicht weh und ich hab nix mitbekommen.

ich kann nur alle ermutigen, die mit dem gedanken spielen sich mal "sanieren" zu lassen das zu tun. man ist auch nachher irgendwie ein "neuer mensch" !
das schwierigste ist der griff zum hörer für den ersten termin! ;) dann läufts von selbst!
ich hab mir auch fest vorgenommen in zukunft spätestens jährlich mal hinzuschauen. das erspart einem nämlich diese massiven eingriffe.
naja, jetzt hoff ich, dass bis in 10 tagen alles so weit verheilt, dass ich die sitzungen vollenden kann. und dann bin ich sicher wieder wie neu geboren! :D das gefühl find ich immer mächtig und das baut mich auf!
Commanderbohren ist so geil
JagdwolfDas mit den Zahnärzten kenne ich auch. Dann habe ich zufällig meinen jetzigen Zahnarzt bei ein paar Bier kennegelernt.

Seit ich das erste mal bei ihm war, gehe ich fast schon gerne hin.

Er erklärt mir immer sehr genau was los ist und was zu machen ist. Das hilft sehr. Dann geht er sehr vorsichtig ans Werk. Den Einstich einer Betäubungsspritze merkt man bei ihm beispielsweise nichtmal!

Der Mann ist mal wirklich ein Könner. Und ein angenehmer Mensch obendrein.
archon[QUOTE][i]Original geschrieben von Commander [/i]
[B]bohren ist so geil [/B][/QUOTE]

also das kann ich nicht behaupten! :D
zumindest nicht ohne betäubung!

das ist ja der horror, warum ich lange zeit mal nimmer ging, der alte zahnarzt hatte NIE richtig betäubt und man hat echt blut und wasser geschwitzt, weil das so weh tat! ich war da drecknass-geschwitzt nach der behandlung! wenn man dann "murrte" kam ein "das kann ja garnicht wehtun! und es wurde munter weitergebohrt!" das ist sadistisch!
sowas kenn ich seit dem neuen arzt nicht mehr!

es gibt leute, denen macht das nix, die verzichten lieber auf die spritze und haben den schmerz beim bohren - ich gehör da aber nicht dazu, weil man die spritze kaum bis garnicht spürt und das gebohre eben schon.

generell würd ich heute zu keinem zahnarzt gehen, der nicht modern ist!
eine terminvereinbarung über email und webseite mit beschreibung oder sowas gehört für mich da dazu, denn sonst sind die noch vom alten schlag! :D ein cyber geht auch nur zu einem cyber-zahnarzt und nicht zu einem "bader"! man ist ja nicht blöd! :D hihihihi
man muss schon bissl mit bedacht auswählen! ich hab die feststellung gemacht, dass von den jungen ärzten noch keiner schlecht gespritzt hat - die wissen schon was sie tun und werden sicher heute besser gedrillt !
bei dem arzt laufen auch lauter junge gehilfinen rum... die garnicht mal so übel aussehen... hihihihi :D
beim nächsten mal muss ich nen witz bringen.... wenn sie mir das "lätzchen" umlegt, dann werd ich sagen "ah, jetzt gibst was zu essen!" LOL das hebt die stimmung! vielleicht sollte ich nen sekt mitnehmen.... *ggg* :D
archonwas ich generell empfehlen kann ist sich vorher Mr Bean - At the dentist anzusehen :D

köstlich !
[url]http://www.youtube.com/watch?v=-E1DmZ4QBXQ[/url]
:D :D :D
Ceryni[B]Also ich (30J.) bin auch ne große Zahnarztphobikerin und muß sagen, ich steh auch dazu.
Leider muß man doch ab und zu mal zum Zahnarzt, auch wenn ich selbst schon die Praxis verfolgte, einige Jahre nicht zu gehen, doch ich hab auch die Erfahrung gemacht, wenn ich ned regelmäßig gehe, dann muß ich irgendwann zum "Notzahnarzt" und die sind meistens schlimmer als der "normale" Zahnarztgang... *allesschonerlebt*

Hier in meinem neuen Wohnort habe ich einen tollen Zahnarzt gefunden! Er ist auf Phobiker eingestellt - im übrigen findet man solche Zahnärzte auch im Internet oder durch Nachfragen bei Freunden/Bekannten! Denn mehr Leute, als man glaubt, sind Zahnarztphobiker -
Meiner hier ist darauf eingestellt und als ich letzte Woche das erste Mal seit 3 Jahren (!) wieder beim Zahnarzt war, hatte er vollstes Verständnis, vorallem als ich ihm erzählte, was ich die letzten Male durchgemacht hatte. Leider müssen bei mir 2 Füllungen ersetzt werden, da sich darunter 2 Löcher befinden (Karies), und eine Zahnsteinbehandlung wird auch noch durchgeführt *HÜLFE* Doch er hat sofort von einer bestimmten "Betäubung" gesprochen und auch die Zahnsteinbehandlung sofort auf 2 Termine gesetzt, weil es sonst eine Tortur für mich wäre. Zur Behandlung selbst nehme ich meine Freundin mit, die Händchen hält. Das ist durchaus möglich.

Noch was, wenn ihr dem Zahnarzt sagt, dass ihr Angst habt, dann geht dieser auch ganz anders mit euch um. Es besteht für diverse Behandlungen auch die Möglichkeit, sich sedieren zu lassen oder sogar eine Vollnarkose zu erhalten, wenn es anders ned geht!

Ach ja, bei den Zahnärzten, die auf Phobiker eingestellt sind, riecht es auch nicht so unangenehm nach Chlor und diesem Zeug, dass die Zahnärzte benutzen. Die Zimmer sind angenehm gestaltet und nicht alles ist so steril weiß. Klar, Mundschutz etc. ist natürlich wichtig, gerade für die Hygiene, doch das seh ich dann ned so eng.

Ich kann nur empfehlen, geht regelmäßig hin, auch wenn's schwer fällt. Im übrigen gibt es gute Gründe, vorallem das sogenannte Bonusheft. Denn wenn ihr irgendwann mal einen Zahnersatz oder sowas braucht, dann zahlt wenigstens die Kasse einen Teil. Das Zeug ist ziemlich teuer und für "Normalos" kaum zu bezahlen. Auch für die Zusatzzahnversicherung ist es wichtig, mindestens einmal im Jahr nachschaun zu lassen.
Meine Zähne sind zum Glück sehr gut, ich hab selten was, im Gegensatz zu z.B. meiner Mutter, die hatte in meinem Alter schon 6 Zähne weniger. Ich dagegen hab noch alle und "nur" eine Krone! Und diese auch nur, weil ich nen Unfall hatte...

Informiert euch vorher über den Zahnarzt und schaut euch die Praxis an, sprich macht den Termin persönlich und ned übers Telefon. Da bekommt ihr schon den ersten Eindruck von den Leuten/Zahnärzten dort.

[/B]
|Dunkelschön|Unser Zahnarzt, ein Herr Doktor ist auch richtig nett. Man kann ne CD mitbringen und im Behandlungszimmer laufen lassen, die Räume sind freundlich eingerichtet, alles warme Farbtöne, kein Krankenhausstil. Zu dem Zahnarzt geh ich noch lieber als zum Fotografen :D

Das einzigste Instrument was ich scheußlich finde sind diese Absauger.
archon[QUOTE] Denn mehr Leute, als man glaubt, sind Zahnarztphobiker - [/QUOTE]

bestimmt 30-50% !

[QUOTE]Das einzigste Instrument was ich scheußlich finde sind diese Absauger.[/QUOTE]

die mag ich auch nicht, allein das geräusch! :D ich mag auch keine strohhalme, weil mich die immer an so einen sauger erinnern, vor allem wenn man dran saugt und unten nur noch wenig im becher oder der flasche ist und es so "röchelt"... bähhh.... da kommt mir das kotzen, weil ich da immer diese "speicheltunke" im kopf hab... :D
archonalso die augen könnte ich nicht schliessen - ich muss immer wissen, was um mich rum vorgeht und was die an mir rumdoktern! :D
beim nähen der weisheitszahnwunde war das ganz witzig, wenn man aus der "ich-perspektive" sieht wie der lange blutgetränkte faden aus dem mund rausgezogen wird, er den knoten macht... *lach* ...die perspektive hat mich echt fasziniert... :D

schlafnarkose oder vollnarkose wäre garnix für mich, da hab ich nen horror davor - da hätte ich viel zu viel bedenken, dass die was machen, was mir nicht taugt... LOL ...weil auf so gebete wie "doc, dir in die hände, sei anfang und ende, sei alles gelegt" *lach* da verzichte ich lieber drauf :D ;)
Hrefnadis[url]www.aubacke.de[/url]

Der Mann hat mich dazu gekriegt, Zähne verkronen zu lassen. Und das ohne Holzhammer. Eigentlich verdient er dafür einen Orden. ,)
Organdieine zahnarztphobie hab ich nicht grad, doch ich mag keine zahnärzte. wenn ich da bin, werd ich nervös und unruhig und denke immer ans bohren, weil ich das absolut hasse. falls meine ärztin was machen muss, dann bitte ich sie immer, mir vorher eine spritze zu verpassen, denn ohne geht es gar nicht. und wenn ich dann nichts fühle, beruhige ich mich langsam.
hagzissa13Das Problem kenne ich - wenn auch nicht von mir selbst. Der Zahnarzt ist von meiner Ambulanz aus gleich um die Ecke und da ich mich mit dem "Ruhigstellen von Patienten" auskenne, bittet er manchmal um "Schützenhilfe" bei Patienten mit großen Ängsten. Die werden dann von mir ordentlich mediakmentös "abgeschossen" und sehen dann die Welt viel lockerer - und die Behandlung eben auch ;).

Es gibt Zahnärzte, die sich auf Patienten mit Ängsten spezialisiert haben. Ich würde mal bei der Ärztekammer nachfragen.

Im Notfall, bei großen "Sanierungsobjekten", wie sie bei Patienten mit Angst häufig unweigerlich anfallen, da sie ewig nicht zum Arzt gehen, kann man auch in eine Klinik gehen und das dann unter Vollnarkose machen lassen (manche Praxen arbeiten auch mit niedergelassenen Anästhesisten zusammen und bieten sowas an).

Natürlich kann man Phobien auch heilen. Ich weiß nicht, wie das ist, ob die Krankenkassen die Therapie bezahlen. Nachfrage wäre ws lohnenswert, denn der Schaden, der entsteht, wenn man eben nicht regelmäßig zum Zahnarzt geht und der Aufwand der entsteht, wenn eine Vollnarkose nötig wird (auch das zuätzliche Risiko darf man nicht vergessen), steht einem Aufwand der Therapie finanziell ws locker gegenüber.
HrefnadisDie Krankenkassen zahlen.
StonehengeG'auf,

ich kann euch einen schwer guten Tip geben: Auf Süßigkeiten und Limonade möglichst umfassend verzichten.

Ich hatte früher (so zu Schulzeiten) fast immer viel zu bohren und eine tierische Angst vorm Zaharzt, weil ich eigentlich nie ungeschoren davonkam und oft auch noch ein zweiter und dritter Termin herhalten mußte. Etwas gebessert hat sich das ganze als ich mir richtiges und regelmäßiges Zähneputzen angewöhnt hatte, da mußte vielleicht noch bei jedem zweiten Besuch gebohrt werden. Radikal hat sich die Sache aber gebessert, seitdem ich (sogut wie) keine Süßigkeiten mehr esse, also vielleicht 5..6 Jahre. Seit diesem Zeitpunkt mußte überhaupt nicht mehr gebohrt werden, weswegen sich meine Angst vor Zaharztbesuchen denn auch in Wohlgefallen aufgelöst hat.

Stone
archonhab kürzlich was lustiges auf youtube gefunden -

zahntechniker, die sich selbst gegenseitig in der ausbildung einen abdruck machen...
[url]http://www.youtube.com/watch?v=WMgIZ3wTkG8[/url]
[url]http://www.youtube.com/watch?v=S4s0nBkqprU[/url]
[url]http://www.youtube.com/watch?v=rAbAP7Zo1pQ[/url]

na, so ein gebatze! *lach*

und hier noch ein video - das fand ich witzig - ein mädel blödelt mit dem abdruck im mund rum und plötzlich überkommt sie der brechreiz.... was man dann aber nicht mehr sieht, weil sie aus dem bild verschwindet..... *lach*
[url]http://www.youtube.com/watch?v=ksCmZ8tkWcE[/url]

so ein abdruck blüht mir in kürze auch noch... hoffentlich macht die helferin das auch ordentlich... !! *würg* :D
hagzissa13[QUOTE][i]Original geschrieben von Stonehenge [/i]
[B]ich kann euch einen schwer guten Tip geben: Auf Süßigkeiten und Limonade möglichst umfassend verzichten. [/B][/QUOTE]

Der Ansatz ist sehr gut, hilft aber leider nur bedingt, da es Menschen gibt, die einfach von Natur aus dazu neigen, schneller Karies zu bekommen, als andere.
Ich z.B. war nie ein Zahnhygiene-übertreiber, putze mir nicht nach jeder Malzeit die Zähne, gehe selten zum Zahnarzt, benutze selten Zahnseide und habe super Zähne. Wenn ich kurz vor dem Schlafen noch Lust auf Schoki habe, esse ich sie und putze mir aber nicht zwangsläufig nochmal die Zähne vor dem Schlafen.

Meine Mutter hingegen hielt sich schon immer an diese Zahnputzregeln und hat ständig irgendwo Karies sitzen.
Trauerwesen[QUOTE][i]Original geschrieben von hagzissa13 [/i]
[B]Der Ansatz ist sehr gut, hilft aber leider nur bedingt, da es Menschen gibt, die einfach von Natur aus dazu neigen, schneller Karies zu bekommen, als andere.
Ich z.B. war nie ein Zahnhygiene-übertreiber, putze mir nicht nach jeder Malzeit die Zähne, gehe selten zum Zahnarzt, benutze selten Zahnseide und habe super Zähne. Wenn ich kurz vor dem Schlafen noch Lust auf Schoki habe, esse ich sie und putze mir aber nicht zwangsläufig nochmal die Zähne vor dem Schlafen.

Meine Mutter hingegen hielt sich schon immer an diese Zahnputzregeln und hat ständig irgendwo Karies sitzen. [/B][/QUOTE]

Das stimmt aber, bis auf Zahnstein und das Ziehen der Weisheitszähne (und meine geliebte Klammer als Kind) hatte ich noch nie etwas mit dem Zahnarzt zu tun gehabt. Löcher, Plomben oder Bohren sind mir vollkommen unbekannt.
Meine Zahnärztin erklärte das mal damit, dass ich sehr harten Zahnschmelz habe. Die können nicht so leicht angegriffen werden. Ist teils Veranlagung, aber meine Mutter hatte mir zudem noch als Kind Fluortabletten gegeben, die das ganze verstärkt haben.

Ich nehme zwar eigentlich wenig Süßes zu mir, aber extrem zahnputzfreudig bin ich dann wie hagzissa auch nicht.
hagzissa13@ Trauerwesen:

Ist Dein Zahnarzt auch immer so verblüfft, wenn Du ihm "beichtest", daß Du aufgrund Deiner guten Zähne nicht automatisch das "Mundhygiene-Vorzeigeobjekt mit 24-Stunden-Dauerputzautomatik" darstellst? Mein Zahnarzt glaubt mir nie, wenn ich ihm sage, was ich oben schrieb... :D
Trauerwesen[QUOTE][i]Original geschrieben von hagzissa13 [/i]
[B]@ Trauerwesen:

Ist Dein Zahnarzt auch immer so verblüfft, wenn Du ihm "beichtest", daß Du aufgrund Deiner guten Zähne nicht automatisch das "Mundhygiene-Vorzeigeobjekt mit 24-Stunden-Dauerputzautomatik" darstellst? Mein Zahnarzt glaubt mir nie, wenn ich ihm sage, was ich oben schrieb... :D [/B][/QUOTE]

Ne, kommt noch besser, ich war seit Ewigkeiten nicht mehr beim Zahnarzt (habe es aber doch seit Ewigkeiten vor *g*) ;).
Sie wusste es damals ja, und riet mir auch immer an, dass ich da mehr rausholen könnte, indem ich eben nicht so zahnputzfaul bin wie ich es als Kind war. Ich solle mich nicht darauf verlassen, hinten an den Backenzähnen wurde aber mal versiegelt, damit da nichts passiert.

Aber sollte ich mal wieder hin, müsste ich einen neuen aufsuchen, und der wird mir das dann evtl nicht glauben *g*. Mir glauben ja schon Freunde nicht, wenn ich sage, dass bei mir noch nie gebohrt wurde.
hagzissa13[QUOTE][i]Original geschrieben von dasding [/i]
[B]Zum einen, zum anderen: Kann man ein Leben ohne Schokolade überhaupt noch
als Leben bezeichnen?:)[/b][/quote]

nee, nicht wirklich!!!! :D :D :D


[b][quote]Zumindest mein ehem. Zahnarzt applizierte bei jedem Besuch bis zu meinem 18. Lebensjahr eine pezielle "Zahnschmelz-Härtung", bei der eine seltsam schmeckende Paste auf die Zähne aufgetragen und anschließend mit einer Wärmestrahllampe gefestigt wurde.[/b][/quote]

Das ist ne Versiegelung. Sehr effektiv! Habe ich auch. Hilft aber nur auf den Kauflächen, nicht aber zwischen den Zähnen oder an den Wurzeln, an der Blende etc....



@ Trauerwesen:

Gibt/ Gab es als Kassenpatient nicht dieses Bonussystem, wo man Punkte bekommt, um beim eventuellen Zahnersatz mehr erstattet zu bekommen? Wäre ein echtes Argument, häufiger mal hin zu gehen, oder? (wenn es das System überhaupt noch gibt...)
Trauerwesen[QUOTE][i]Original geschrieben von hagzissa13 [/i]
[B]
@ Trauerwesen:

Gibt/ Gab es als Kassenpatient nicht dieses Bonussystem, wo man Punkte bekommt, um beim eventuellen Zahnersatz mehr erstattet zu bekommen? Wäre ein echtes Argument, häufiger mal hin zu gehen, oder? (wenn es das System überhaupt noch gibt...) [/B][/QUOTE]

Ja, ich habe mal von gehört, genau deswegen will ich ja auch seit Ewigkeiten mal wieder hin ;). Wenn ich wüsste, wo hier ein anständiger ist, wäre ich auch schon längst dort gewesen.
hagzissa13[QUOTE][i]Original geschrieben von Trauerwesen [/i]
[B]Wenn ich wüsste, wo hier ein anständiger ist, wäre ich auch schon längst dort gewesen. [/B][/QUOTE]

Ging mir früher genauso. Jetzt, wo der Zahnarzt nur 20 Meter von mir entfernt ist - und darüber hinaus auch noch seeeeeehr fähig- , geht das einfacher! :D
TrauerwesenMeine damalige war auch prima, die kannte meine Panik und ging immer auf mich ein. Nur irgendwann war sie weg, da wurden auch so komische Sachen gemunkelt... Aber bei Ärzten ist das bei mir sowieso so eine Sache, ich geh immer erst dann hin, wenn ich schon halb tot bin. Will auch seit Jahren zum Neurologen, und auch nur meiner Mutter zuliebe, auch wenn ich genau weiss, dass es nicht schaden könnte.
hagzissa13[QUOTE][i]Original geschrieben von Trauerwesen [/i]
[B]Meine damalige war auch prima, die kannte meine Panik und ging immer auf mich ein. Nur irgendwann war sie weg, da wurden auch so komische Sachen gemunkelt... [/B][/QUOTE]

Sie mußte vielleicht in stationäre Therapie, weil sie Panik vor panischen Patienten bekommen hat??? :D

Also, ich sage mal, das ist auch für den Arzt nicht angenehm, wenn er weiß, daß da so ein panischer Patient kommt. Unser Zahnarzt kommt dann auch immer ganz panisch rüber und bittet um Mithilfe! :D
archonalso das mit den "vererbten zähnen" - dies thema hatte ich beim ersten besuch des zahnarztes nach jahren auch - der zahnarzt wies mich darauf hin, dass es mit den heutigen mitteln und mundhygiene mit 2x putzen täglich kein problem ist, ein gebiss zu erhalten, ganz egal wie die "vererbungsfaktoren" stehen. so ungefähr: wer zu faul ist zu putzen, der bekommt eben probleme!
das problem ist aber wirklich, wenn man z. b. massenhaft "cola" oder ähnliches mit zucker trinkt und dann nur einmal täglich putzt... und viele obstsäfte trinkt, die den zahnschmelz angreifen. dann bekommt man ein problem, weil nämlich die zwischenräume zwischen den zähnen die schwachstellen sind - da hilft das einmal putzen dann nimmer. das ist bei manchen das problem. kann man aber mit entsprechender hygiene in den griff kriegen, und zwar so, dass der zahnarzt praktisch NIE mehr bohren muss. das wurde mir da auch ganz ausführlich erklärt... auch nochmal in so einer prophylaxe sitzung.


[QUOTE]man auch versuchen, die Situation unter einem anderen Blickwinkel zu betrachten:

Du liegst ausgestreckt auf einem speziellen Stuhl, dein Kopf ist einer Mulde
fixiert; Absauggerätschaften sowie Wattebäusche, die ein Zubeißen verhindern
sollen, halten deinen Mund offen, während eine uniformierte Frau, die deine
ängstlichen Blicke höchstens mit einem zynischen Hochziehen der Mundwinkel
beantwortet, sich über dich beugt und mit Gummi-Handschuhen in deinem Gesicht
herumfuhrwerkt...[/QUOTE]

da denkt man sich doch glatt man wäre im film ! :D :D *lach* ;)

ne, aber mal ehrlich, ich las im internet mal, dass eine zahnarzthelferin schrieb, so ungefähr: mit einem "abdruck" brächte sie den stärksten mann "zur ohmacht"... wenn SIE es will ! LOL lustig! :D
ich weiss zwar nicht wie sie das macht, aber wenn sie das meint, dann wirds schon stimmen... *g*
naja, das feeling da im stuhl zu liegen und den mund vor mädchen zu "entblössen" LOL ist schon irgendwie wie so eine kleine männliche "unterwerfungsgeste" *LOL* :D
aber die mädels sind soviel ich weiss keine sadisten... ich hab zumindest noch keine solche erlebt... arzthelferinnen oder ähnliches sind immer ganz normale nette menschen... die "quälen" keinen! ;) :D
archon[QUOTE]Was für Filme siehst DU Dir denn an? [/QUOTE]

phantasievolle horrorfilme! :D *lach* und nein, da müssen wir jetzt auch nicht weiter drauf eingehen... ;)
archon[QUOTE][i]Original geschrieben von dasding [/i]
[B]Evtl. handelt es sich hierbei bereits um die von Dir genannte Hygiene:
Für Personen, die sehr eng zusammenstehende Zähne besitzen - ich gehöre
dieser Gruppe an - gibt es spezielle "Interdental-Bürsten", die aus einem
Stiel sowie einer an der Spitze angebrachten, zylinderförmigen Bürste bestehen,
und mit der man auf sehr einfache Art und Weise direkt zwischen den Zähnen
putzen kann; im Gegensatz zur herkömmlichen Zahnseide sind diese Bürsten
auch sehr stabil, reißen bzw. brechen nicht und bleiben auch nicht hängen.
[/QUOTE]

ja, man soll ja auch täglich mit zahnseide rumhantieren, nur leider ist das meist den meisten viel zu umständlich.
was auch helfen kann sind solche speziellen mundspülungen wie Meridol, oder von Elmex... die den zahnschmelz härten und plaque-bakterien abtöten und somit entzündetes zahnfleisch vorbeugen.
oder von Elmex gibt es dieses "gele" das man nur einmal die woche anwenden soll, ganz normal zähne putzen und das führt extrem fluorid zu um den zahn zu schützen.
ich hab jedenfalls seit ich beim zahnarzt war mein zahnhygiene regal erst mal "aufgestockt" :D ich hoffe ich kann das gebiss damit nach der sanierung etwas besser in schuss halten als vorher.
TöggelieIch hab wirklich gute Zähne, aber das hält mich nicht davon ab, regelmäßig Zustände zu kriegen, wenn ich das Wort Zahnarzt höre.
Ich h-a-s-s-e es einfach, wenn mir irgendjemand im Gebiss rumzerrt. Und wenn dann diese Zahlencombies kommen, bin ich einer Ohnmacht nahe, weil ich nicht weiß, wozu um alles in der Welt, der Mensch der Helferin die Nummer des Zahnes xy mitteilt.:eek:
Ich habe manchmal so Phasen, in denen ich meine Zähne fast übermäßig putze. Meist, nachdem mir irgendwas über Zahnärzte gesagt wurde.
Ich hatte schon den Plan, mich zu betrinken, bevor ich dorthin gehe. Quasi schonmal vorbetäuben. Bei dementsprechender Fahne, würde es sogar praktischerweise den Zahnarzt außer Gefecht setzen.:D
hagzissa13[QUOTE][i]Original geschrieben von dasding [/i]
[B]Du warst wohl nie bei einer Musterungsuntersuchung, oder...? (rhetorische Frage) [/B][/QUOTE]

Ich schon - kann echt nicht klagen...
archonhagzissa !!!!!! :D

du bist ein MÄDEL !!!!! :D

ich werd wahnsinnig! nie mehr geh ich zur musterung! das sag ich euch!!! *lol*
es könnte hagzissa drinhocken!
:D :D :D LOOOOL

bloss gut, dass sie keine "zahnärztin" ist... sonst würd ich mir beim nächsten besuch da auch noch gedanken machen, dass sie mir was "wegschaut" ! :D LOL
da kriegt man ja die "hagzissa-phobie" :D

BEWARE !
HAGZISSA !

:p
Cenobythe[QUOTE][i]Original geschrieben von archon [/i]
[B]also das mit den "vererbten zähnen" - dies thema hatte ich beim ersten besuch des zahnarztes nach jahren auch - der zahnarzt wies mich darauf hin, dass es mit den heutigen mitteln und mundhygiene mit 2x putzen täglich kein problem ist, ein gebiss zu erhalten, ganz egal wie die "vererbungsfaktoren" stehen. so ungefähr: wer zu faul ist zu putzen, der bekommt eben probleme!
[/B][/QUOTE]

Bißchen kurzsichtig; Zahnprobleme beschränken sich nicht nur auf Karies! Du würdest ganz schnell von Deinem hohen Ross absteigen, wenn Dir Dein Zahnarzt eröffnet, daß eine Deiner Wurzeln entzündet ist, und eine Wurzelkanalbehandlung aufgrund der zu langen u. gekrümmten Wurzeln nicht möglich ist. Folge: Muß vermutlich gezogen werden!
In dieser Situation befinde ich mich gerade, nur mit dem kleinen Unterschied, daß die Wurzel noch nicht direkt entzündet ist, aber einen Defekt/Riss aufweist. Die Chancen, daß es zu einer Entzündung kommt, sind recht hoch - und dann wirds lustig: Da einer der Wurzelausläufer bis unter den nächsten Zahn reicht, ist ein "normales" Ziehen keine Thema; da wird ein OP fällig. Dann habe ich mit Anfang 30 eine Zahnlücke und kein Geld, um da was machen zu lassen. Toll!
Und ich bin mir auch keiner Schuld bewußt; meine Zähne sind top gepflegt. Aber wenn es von innen kommt ... :o

PS: Meine extremen Wurzeln scheine ich übrigens von meinem Vater geerbt zu haben.
archonalso ich hab mich nicht auf ein hohes ross begeben, der zahnarzt hat mir das so gesagt. ich glaub auch nicht, dass eine entzündung einfach so kommt. es müssen immer bakterien in die wurzelregion kommen, damit sie sich entzündet.
dass die infektion von innen kommt ist praktisch ausgeschlossen.
die treten meist durch karies oder den zahnhals ein, wenn das zahnfleisch nicht ganz gesund ist, was bei vielen daran liegt, dass sie zu wenig oder falsch putzen. es ist auch so, dass sich bei vielen mit dem alter das zahnfleisch zurückbildet, das kann man mit speziellen werten die von 1-4 gehen ermitteln lassen. hat man irgendwo 4 muss man das zahnfleisch behandeln.
hilfreich sind auch mundspülungen mit Meridol oder ähnlichem und elektrische zahnbürsten, die das zahnfleisch "massieren"
bei gekrümmten wurzeln, kann man glaub ich auch die wuzel kappen, das ist eine kleine OP, bei der nur die wurzelspitze abgeschnitten wird, ne sogenannte wurzelspitzenresektion. [url]http://de.wikipedia.org/wiki/Wurzelspitzenresektion[/url]

ich hab übrigens vor kurzem gelesen, dass die deutschen die gesündesten gebisse haben, jedes kind bis 14 glaub ich hat nur 1,3 plombierte zähne, bei den 20-45 jährigen sind es 14 behandelte zähne und bei den leuten darüber wohl schon an die 20 bzw. alle. die zähne werden eben mit dem alter nicht besser. drum muss man sich mit zunehmendem alter immer mehr drum tun, das ist das problem. ;)
am schlechtesten schneiden wohl die engländer ab, die sich wegen des gesundheitssystems die zähne selbst reissen und mit vielen zahnlücken rumlaufen.

soviel ich weiss zahlt die krankenkasse zum überbrücken einer lücke eine brücke, nicht aber ein implantat!
den aufpreis von brücke zu implantat muss man selbst zahlen.
die implantate sind heute so gut, dass sie wie echte zähne sind, während bei brücken immer die nachbarzähne beschliffen werden mussen, was eine art "zerstörung" bedeutet. drum lassen sich heute fast alle ein implantat einsetzen, weil die nachbarzähne nicht in mitleidenschaft gezogen werden und sich der kieferknochen durch die belastung des implantats nicht zurückbildet. die implantatwelle ist drastisch gestiegen, auch weil es zu über 98% keine komplikationen gibt. nachteil: krone kostet ca. 450 euro pro zahn, implantat ab 1200 euro aufwärts pro zahn! so in der art. krone hält wohl bis zu 15 jahre, wie brücke... implantat lebenslang.

drum kann es wichtig sein, mal zum ZA zu gehen, denn wenn ein zahn so defekt ist, dass man ihn nimmer retten kann ist es zu spät ! und es wird immens teuer!
und weil viele immer schlechtes gewissen haben, wenn sie jahrelang nimmer beim ZA waren.... äh... das ist dem ZA wurst! der macht nur seinen job und will natürlich auch verdienen! ;)
ich weiss eins, dass ich in zukunft spätestens jährlich dort auftauche und das gebiss prophylaktisch durchchecken lasse. dass ich jahrelang nimmer gehe, mach ich nimmer!
|Dunkelschön|Juhu war heute (also Nikolausgeschenk ein Zahnarzttermin :eek: ) zur Kontrolle ... außer Spesen nix gewesen, ein wenig gebohrt (ohne Spritze, war auch mehr ein Polieren) 2 Füllungen nachgebessert das wars.
archonhehehe - nikolausgeschenk! ;)
und wenn man nicht artig war und artig zähne geputzt hat, dann bohrt der dunkle krampus statt dem zahnarzt ohne spritze... aber nicht mit dem feinen bohrer, sondern mit der grossen schlagbohrmaschine! :eek: :D

ich hab was gefunden:

[IMG]http://toon.heindl-internet.de/tuebingen/a500/54230060-angst-zahnarzt.jpg[/IMG]
die angst vor dem zahnarzt - die "oralophobie"

ich find das wort "zahnarztophobie" viel schöner! ;)

[url]http://www.buchegger.de/zahnarzt.html[/url]

für kinder kann man den zahnarzt auch etwas verschönern :D

[IMG]http://blog.koehntopp.de/uploads/bugsbunnymask.jpg[/IMG]
lioba[QUOTE]

Gibt/ Gab es als Kassenpatient nicht dieses Bonussystem, wo man Punkte bekommt, um beim eventuellen Zahnersatz mehr erstattet zu bekommen? Wäre ein echtes Argument, häufiger mal hin zu gehen, oder? (wenn es das System überhaupt noch gibt...) [/QUOTE]
Wenn du zum Zahnarzt gehst bekommst du einmal jährlich einen Stempel in dein Bonusheft. Wenn du dann einen Zahnersatz benötigst kannst du dieses Bonusheft bei deiner Krankenkasse einreichen und bekommst mehr bezuschusst. Allerdings nur, wenn du regelmäßig warst.


[QUOTE]Der Ansatz ist sehr gut, hilft aber leider nur bedingt, da es Menschen gibt, die einfach von Natur aus dazu neigen, schneller Karies zu bekommen, als andere. [/QUOTE]
Was von der Mineralienzusammenstellung und der Art des Speichels abhängt. Also ob man eher viel oder eher wenig, eher flüssigen oder eher ähm..(mir fehlt das wort..hab grad nur fachbezeichnung im kopf) nennen wir es mal zäh ist :D
Das ist übrigens auch der Grund dafür ob man viel oder wenig Zahnstein hat...
EevroenNaja, zum Thema Zahnarztphobie kann ich wohl als warnendes Beispiel dienen, wie man nicht vorgehen sollte!

Anfällige Zähne liegen bei mir in der Familie und ich sah es als Kind/jugendlicher nicht ein 2mal täglich die Zähne zu putzen, was das Ganze noch verschlimmert hat.

Also war bei mir dann im Alter von ca 16Jahren eine Wurzelbehandlung fällig! Ich hatte so einen schnmierigen Zahnarzt mit laschem Händedruck und so, zu dem aber die ganze Familie ging, also zwangsweise ich auch. Der setzte mir dann ne Spritze, die wirkte nicht, nach der dritten setzte er keine neue mehr und fing einfach an, als ich dann schrie machte er trotzdem weiter und sagte er wäre gleich fertig, wobei er mir vorher zugesagt hatte, er würde sofort aufhören, wenn ich was spürte. Ich haber also die komplette Wurzelbehandlung gespürt, wie er den Wurzelkanal säuberte und so, er drückte mich abundzu was runter. Danach hatte ich an dem Zahn keine Schmerzen mehr, bin aber auch ca zehn Jahre nicht mehr zum Zahnarzt gegangen und hab zeitweise, wenn die Schmerzen zu arg waren über ne Woche jeden Tag meine Zähne mit Nelkenöl eingeschmiert(betäubte den offen liegenden Nerv) und nachher als es zu schlimm wurde schonmal täglich meine 4-5 Paras geschluckt.

Irgendwann dann durch meine damalige Freundin, die es dann nicht mehr mit ansehen konnte, mich so leiden zu sehen, hab ich festgestellt, dass so ne Phobie behandelbar ist. Ich hab dann Hypnosezahnärzte probiert und war auch kurz davor zur Psychotherapeutin zu gehn. Ich fand dann aber durch nen Tip von nem Bekannten nen total netten Zahnarzt. Das war so ein Dirk Bach-Verschnitt, immer nen Witz auf den Lippen, total locker drauf, war zwar nicht auf Phobiker spezialisiert, meinte aber es wäre keine Schande, wenn ich während ner Behandlung einfach aufstünde und wieder käme, wenn ich es wieder wolle, es war also kein Zwang da.

Ich hatte also meinen Zahnarzt meines Vertrauens endlich gefunden und so langsam fing meine Phobie an sich zu verkleinern, die netten Arzthelferinnen taten auch noch ihr übriges ;-)! Aber leider war es für meine Zähne zu spät, ich hatte fast nur noch Zahnruinen und nur noch vier Zähne hätten erhalten werden können. Mein Zahnarzt riet mir nach ner halbstündigen Unterhaltung und einigem Abwägen, dazu mir die Zähne ziehen zu lassen und das dann unter Vollnarkose im Klinikum Aachen ( für die aus der Region, die Klinik kann ich absolut weiterempfehlen!) Ich entschloss mich dann auch um es dann endgültig zu machen, mir alle Zähne ziehen zu lassen. Nunja ich hatte ne 3,5 stündige OP, die Medis vorher haben mich mental schon abgeschossen, mir war alles ladden und das einzige schlimme war noch, dass ich anderthalb Wochen nur flüssiges und Babygläschen zu mir nahm, weil es natürlich extrem geschwollen war. Die Krankenkasse hat mir dann auch noch zugesetzt, weil ich anfangs noch Arbeit hatte, aber dann dadurch arbeitslos wurde, da die erste Vollprothese nicht saß und ich halt bis zum Beschluss der Übernahme der zweiten Prothese zahnlos zumlief.

Ich hab mittlerweile alles überstanden, laufe zwar mit meinen 26Jahren mit ner Vollprothese rum, die aber so super gearbeitet ist, dass man sie nicht als solche bemerkt.

Ich bin zwar viel zu sehr abgeschweift aber wolte im Prinzip nur jedem Phobiker aufzeigen, was passieren kann, wenn man sich seiner Phobie einfach nur hingibt und sich selbst bedauert (ich hab dieses nämlich getan), es nützt nix, es schadet eher und wenn ich die Zeit zurückdrehen könnte, würde ich direkt zu meinem jetzigen Zahnarzt gehn!

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