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  Forum: DIES und DAS
    Thema: Autogenes Training oder Progressive Muskelentspannung?
solipsismusDa ich mich, was Stressreduktion betrifft, mal etwas betätigen sollte, wollte ich Fragen, welche der beiden Methoden "besser" ist - ob sie nun leichter erlernt werde kann oder größeren Erfolg zeigt.
Die Frage geht primär an Leute, die "Ahnung haben", sprich praktizieren.
Wer andere Vorschläge hat oder Anmerkungen, kann sich natürlich auch zu Wort melden.
ShacklesOfFearIch muss dich enttäuschen, wenn du eine klare Antwort wolltest.
Es gibt bei beiden Praktiken kein "besser" oder "schlechter".
Du brauchst sowohl für die eine, als auch für die andere Konzentration damit es richtig, und damit wirksam, ist. Und letztendlich bleibt es dir selbst überlassen, welche Methode du für dich als effektivere wählst.

Ich hab beruflich damit zu tun, und kann in gewissem Maß behaupten, etwas Ahnung davon zu haben.
Persönlich finde ich die PMR jedoch einfacher privat anzuwenden, als das Autogene Training. Bei Letzterem finde ich es schöner, wenn man jemanden hat, der einen dabei "leitet", was bei der PMR nicht unbedingt notwendig ist.
Natürlich wäre es besser, wenn du dich anfänglich anleiten lässt, um ein Gefühl dafür zu bekommen. Für die Schritte, und gewisse Hinweise, die es sowieso immer gibt. ;)

Trotzdem bleibt - austesten und selbst entscheiden.
Ein Außenstehender kann dir nicht sagen, womit du dich besser fühlst, und was für dich wirksamer ist.

Viel Spaß beim Entspannen :)

(So eine Entspannungsreise kann übrigens auch unglaublich schön sein.)
MontroseIch kenne diese Dinge theoretisch, hatte selbst aber nie Lust dazu.

Wenn diese Techniken wirken sollen, müssen sie über Wochen geübt werden. Die meisten Leute hören nach zwei Wochen auf und sagen "hat mir aber gar nichts gebracht". Klar, weil vor 6 Wochen regelmäßigen Übens passiert da wenig. Dafür sollten taglich 20 Minuten reserviert werden.

Die PMR führt zu einer schnellen Muskelentspannung, die man auch schnell spürt. Somit hat man mit dieser Methode anscheinend schnellere Erfolge. Allerdings ist es so, dass die muskuläre Entspannung nicht unbedingt auf die Seele generalisiert.

Das Autogene Training braucht länger, bis sie Erfolge bringt. Allerdings kommt man damit eher zu einer seelischen Entspannung. irgendwann kann dann mit einem Ruhewort tatsächlich schlagartig ein friedlicher Zustand erreicht werden.

Für Leute, die sich schwer mit Nichtstun tun oder denen das schnell zu langweilig wird, gibt es bessere Alternativen: SPORT. Und zwar irgendwas, das Spaß macht, egal ob Tischtennis, Joggen, Wandern oder Karate. Sportler sind in der Regel ausgeglichener, und zwar sowohl körperlich als auch seelisch. Am besten noch, wenn man über mögliche gesundheitliche Zwecke gar nicht so sehr nachdenkt, sondern einfach die Sache aus Spaß an der Freud macht.
solipsismus@Montrose
Über Sport hatte ich auch schon nachgedacht.... Dabei zu beachten ist aber, dass ich nicht viel von Sport halte. Ich habe in letzter Zeit gezwungenermaßen etwas mehr Bewegung eingebaut, weil ich eigentlich jeden Abend 'ne leichte Panikattacke habe in letzter Zeit.
Ich weiß, allein von meinen körperlichen Reaktionen, dass Joggen noch besser helfen würde als spazieren gehen, aber ich muss mal schauen, ob ich mich überwinden kann.

Ansonsten erstmal danke für die Tips!

Psi
GothicAlso ich habe mal autogenes Training gemacht und es hatte mir sehr geholfen, z.B. um Prüfungsangst zu überwinden (zwar hat es dies nicht endgültig, aber es hat die Angst zeitweise "abgeschaltet" bis ich aufgehört hatte AT zu machen!)
CeryniWelche Methode für dich die Beste ist, mußt du selbst herausfinden. Für mich hab ich festgestellt, das PMR nix ist, da ich davon Kopfschmerzen bekomme - sogar unter ärztlicher Aufsicht! - diese Reaktion kommt manchmal vor, ist aber nicht "normal".

Beim autogenen Training kann es sinnvoll sein, entweder selbst eine CD zu besprechen oder besprechen zu lassen oder gleich so eine CD zu kaufen, vorher sollte allerdings reingehört werden, ob einem die Stimme auch zusagt.

Bei der PMR muss es nicht unbedingt 6 Wochen dauern, bis sich ein Erfolg einstellt, es ist alles eine Sache des "zulassens" und "fallenlassens"...

Diese Meinung kommt von einer Betroffenen, nur mal so am Rande ;)
Timotheus[QUOTE][i]Original geschrieben von Ceryni [/i]
[B]Welche Methode für dich die Beste ist, mußt du selbst herausfinden. Für mich hab ich festgestellt, das PMR nix ist, da ich davon Kopfschmerzen bekomme - sogar unter ärztlicher Aufsicht! - diese Reaktion kommt manchmal vor, ist aber nicht "normal".

Beim autogenen Training kann es sinnvoll sein, entweder selbst eine CD zu besprechen oder besprechen zu lassen oder gleich so eine CD zu kaufen, vorher sollte allerdings reingehört werden, ob einem die Stimme auch zusagt.

Bei der PMR muss es nicht unbedingt 6 Wochen dauern, bis sich ein Erfolg einstellt, es ist alles eine Sache des "zulassens" und "fallenlassens"...

Diese Meinung kommt von einer Betroffenen, nur mal so am Rande ;) [/B][/QUOTE]

Was mir von meiner Autogenen Training-Lehrerin oft gesagt wurde, ist , dass man die ganzen CDS vermeiden sollte, weil man dadurch mehr oder weniger von diesen abhängig wird, wenn man autogenes training machen will. Man sollte lernen, ohne fremde Hilfe zu entspannen. Optimal zum lernen und üben ist natürlich ne Gruppe, die das macht(beim Heilpraktiker z.B.). Große Gruppen sind da auch eher ungeeignet, da die Leute sich da nicht richtig mit dem Einzelnen beschäftigen können.
GothicSprech beim Autogenen Training die Sachen sleber im Kopf sozusagen!
solipsismusAuch danke für eure Antworten.

Da scheint mir Autogenes Training fast besser, nur gibt es da irgendwelche "Nebenwirkungen", Probleme, die manchmal auftreten?
Timotheus[QUOTE][i]Original geschrieben von solipsismus [/i]
[B]Auch danke für eure Antworten.

Da scheint mir Autogenes Training fast besser, nur gibt es da irgendwelche "Nebenwirkungen", Probleme, die manchmal auftreten? [/B][/QUOTE]

Nicht dass ich wüsste. Einige Leute haben am Anfang ein wenig Angst, dass sie nicht mehr davon erwachen und/oder dass sie unter Hypnose stehen würden, was aber eigentlich nicht so ist. Das Risiko, dass man dabei einschläft, muss man dabei eingehen, kann schonmal passieren, naja, eigentlich nur, wenn man ziemlich müde ist.
Montrose[QUOTE]Da scheint mir Autogenes Training fast besser, nur gibt es da irgendwelche "Nebenwirkungen", Probleme, die manchmal auftreten?[/QUOTE]Manche empfinden ihren Körper stärker oder dass da mal was zuckt oder so und sind dann drüber beunruhigt.

Problematisch ist das Verfahren (wie auch Hypnose), wenn in der Biographie ein sehr schweres Trauma vorliegt und da dann die Bilder hochkommen. Die seltenen Leute, die davon betroffen sind, wissen das aber meist.

Wenn man dazu neigt, dass einem bei schnellem Aufstehen schwarz wird, sollte man das berücksichtigen.

Wichtig ist dann glaub noch, so eine Sitzung ordentlich abzuschließen und nicht einfach sich rauszureißen.

Einschlafen dürfte hingegen kein Problem sein. Wenn man einschläft, schläft man halt ein. Hat keine nachteiligen Auswirkungen.


Stressreduktion ist etwas unpräzise. Im Prinzip soll mit Entspannung die Streßreaktion und nicht der Streß verringert werden. Das ist eine gute Sache. Eine andere erwägenswerte Maßnahme ist, den äußeren Stressor zu reduzieren. Wenn es im äußeren Umfeld Probleme gibt, die sich vielleicht lösen ließen, dann sollte man die nicht einfach wegentspannen, sondern in Angriff nehmen.
solipsismusZitat v.Montrose:
"Stressreduktion ist etwas unpräzise. Im Prinzip soll mit Entspannung die Streßreaktion und nicht der Streß verringert werden. Das ist eine gute Sache. Eine andere erwägenswerte Maßnahme ist, den äußeren Stressor zu reduzieren. Wenn es im äußeren Umfeld Probleme gibt, die sich vielleicht lösen ließen, dann sollte man die nicht einfach wegentspannen, sondern in Angriff nehmen."

Glaub mir, ich versuche alles mögliche :) . Es gibt da mehr als einen Stressor, gegen den/die ich auch etwas zu unternehmen versuche. Somit wäre beispielsweise das autogene Training auch nur ein Glied in der Kette der "Gegenarbeit".


Wie hoch wäre beim autogenen Training denn der Zeitaufwand oder besser - die Zeit, die man sich nehmen sollte?
MontroseDie Dauer wissen die anderen wahrscheinlich besser als ich. Ich nehm mal an, anfangs 15 - 20 Minuten am Tag und mit der Zeit kürzer, weil die Entspannung mit der Übung schneller eintritt.
Timotheus[QUOTE][i]Original geschrieben von Montrose [/i]
[B]Die Dauer wissen die anderen wahrscheinlich besser als ich. Ich nehm mal an, anfangs 15 - 20 Minuten am Tag und mit der Zeit kürzer, weil die Entspannung mit der Übung schneller eintritt. [/B][/QUOTE]

S is rischtisch! Muss man aber immer mal gucken. Gerade Am Anfang würd ich nicht bei allem anfangen. Die erste Woche wohl nur mal "Ich bin ruhig, ganz ruhig und entspannt"(das sind dann so ca. 3mal 5min. pro Tag), dann nächste Woche den nächsten "Zauberspruch". Man sollte es eher ruhig angehen. Am besten ist dafür echt ne Lehrerin. Also alleine lernen ist sicher nicht so sinnvoll, da man keine Tipps von Erfahrenen hat.
solipsismusIch hatte eh eher an einen Kurs gedacht... Darauf bezog sich dann auch die Zeitfrage :) .
Timotheus[QUOTE][i]Original geschrieben von solipsismus [/i]
[B]Ich hatte eh eher an einen Kurs gedacht... Darauf bezog sich dann auch die Zeitfrage :) . [/B][/QUOTE]

Bei mir war autogenes Training erstmal1XPro Woche im Kurs, war immer so 1-1,5Std.(wurd in den ersten paar Stunden aber noch mehr gemacht, als nur das Training, auch die Geschichte etc., später gabs dann keine Geschichte oder Hintergrundwissen, sondern 1-1,5Std "Training"(War aber noch mit einigen Entspannungshilfen, die alleine schon ne halbe Stunde dauerten)) Alleine sollte man dann so um die 3mal pro tag üben. Die Zeit ist eigentlich von der Anzahl der Übungen abhängig. 5min. für das erste, dann 10 etc. aber 20-25min. für alles, wenn mans denn kann, ist eigentlich normal.
solipsismusDemnach ist es doch einigermaßen zeitaufwändig (für meine Begriffe). Was soll's...
Timotheus[QUOTE][i]Original geschrieben von solipsismus [/i]
[B]Demnach ist es doch einigermaßen zeitaufwändig (für meine Begriffe). Was soll's... [/B][/QUOTE]
Naja, kommt eigentlich auch drauf an, was du willst, wenn du nur entspannen willst, hilft teilweise schon die erste Übung, bei Bauchschmerzen/Problemen die andere, wenn man nen kühlen Kopp braucht gibts da auch eine!;)
Gothic[QUOTE][i]Original geschrieben von Montrose [/i]
[B]Stressreduktion ist etwas unpräzise. Im Prinzip soll mit Entspannung die Streßreaktion und nicht der Streß verringert werden. [/B][/QUOTE]
Aber dann merkt man den Stress nicth mehr so viel und es ist eine (gefühlte) Stressreduktion!
Montrose[QUOTE]Aber dann merkt man den Stress nicth mehr so viel und es ist eine (gefühlte) Stressreduktion![/QUOTE]

Hm. Das wäre ja in etwa so, wie wenn sich jemand bei Schmerzen lieber Schmerzmittel reinhaut anstatt mal zum Arzt zu gehen und nach der Ursache gucken zu lassen.

Also ich bin schon der Meinung, dass wir nicht nur in Psychowelten existieren, sondern auch in einer realen Welt.

Und wenn die Wahl besteht: tapfer Belastungen irgendwie ertragen oder die Belastungen zu reduzieren .... dann ist das zweite auch erwägenswert. Denn irgendwann ist beim Ertragen mit noch so vielen Hilfsmittelchen auch mal Schluß.

Eine andere Überlegung kommt aus Sport oder Musik. Manche Leute holen sich Blasen oder Verspannungen weil sie die Technik noch nicht richtig beherrschen. Vielleicht mit den falschen Schuhen joggen, den Tennisschlägher falsch halten oder sich beim Geigespielen an den Schultern verkrampfen.

Auch hier wäre es besser, an der Technik zu arbeiten anstatt ständig die Folgen einer falschen Technik zu lindern. Psychologisch heißt das, wenn da Konflikte da sind oder Ängste oder was weiß ich (kann auch eine falsce "Lebensphilosophie" sein), dann sollte man die nicht einfach wegentspannen. Denn die Ursache der Anspannung kommt ja immer wieder.

Nichtsdestotrotz sind Entspannungsübungen eine feine Sache. Es ist wie mit der Henne und dem Ei. Vielleicht schaft erst Entspannung die Möglichkeit, etwas äußerlich oder an der "Technik" zu ändern.

[QUOTE]Demnach ist es doch einigermaßen zeitaufwändig (für meine Begriffe). Was soll's...[/QUOTE]Das hatte ich ja gleich zu Beginn gesagt. Viele machen das so halbherzig mal zwei Wochen und geben es dann auch schnell wieder auf.

Das braucht eine gewisse Selbstdisziplin und ein gewisses Durchhaltevermögen, bis die Sache wirkt. Eine gute Sache ist das allemal.
swanheartIch habe fürher selber Autogenes Training unter professioneller Aufsicht gemacht, weil ich als Kind heftige Konzentrationsprobleme hatte und ziemlich unausgeglichen war.

Es gibt für viele Situationen passende Übungen, aber man sollte sowas nicht mit einer Art Wunderheilung verwechseln.
Deswegen stößt die Zeitfrage auch irgendwie auf Unverständnis bei mir. Es geht bei autogenem Training schließlich nicht darum ein Zaubersprüchlein zu sagen und schon ist alles klar, sondern viel eher darum Zeit mit sich selber zu verbringen und an sich selber zu arbeiten. Und das kann dann auch schonmal etwas mehr Zeit in Anspruch nehmen. Außerdem frage ich mich gerade, wie jemand entspannen will, der die Zeit dann so im Hinterkopf hat.
Bis man einzelne Übungen zur kurzzeitigen Entspannung "anknipsen" kann, kann es dauern und erfordert, wie schon oft gesagt, viel Selbstdisziplin und Durchhaltevermögen, aber aus meiner Erfahrung kann ich sagen, dass sich autogenes Training für mich selber sehr lohnt.
solipsismus@swanheart
Nur zielte die Zeitfrage auf etwas anderes ab, als du es aufgefasst hast... :D

Ich beschäftige mich schon nebenbei stark mit mir selbst, tue mein Möglichstes "an allen Fronten", damit ich die Ursachen, aber auch die Reaktionen bekämpfe. U.a. scheint mir da autogenes Training eben gut geeignet.
Was das mit sich beschäftigen angeht: es nützt mir nichts, wenn ich in ruhiger Minute mal zum Nachdenken komme, aber schließlich Herzrasen kriege, weil ich einfach überlastet bin. Um also auch mal schnell (nach einiger Übungszeit, das ist mir bewusst) runterzukommen, ist das Training gut.
[i]Aber[/i], wie gesagt, es ist nicht das Einzige, was ich tue und worauf ich dann meine ganze Hoffnung aufbaue.
swanheartsolipsismus, dann will ich mal lieber nichts gesagt haben ;)
solipsismusDa ich keinen Kurs besuchen möchte, der sich als ungeeignet herausstellt (das hab ich leider bereits erlebt), möchte ich versuchen, AT (autogenes Training) alleine zu erlernen. Sollte das nicht funktionieren, werde ich nochmal eine anständige Gruppe suchen.

Aber zu meiner Frage an die, die sich schon praktisch mit AT auseinandergesetzt haben: In welchen Abständen empfiehlt es sich, jeweils mit den neuen "Formeln" anzufangen? Bis jetzt habe ich nur die grobe Richtung "2 Wochen" gelesen.
TsafriedDarf ich in diesem Zusammenhang auch auf die extrem stresshemmende Wirkung von Sport hinweisen? Insbesondere Laufen und Krafttraining haben sich für mich da als gute Mittel herausgestellt - vorausgesetzt, man hält die Ruhe- und Regenerationszeiten ein.

Aber wahrscheinlich bin ich für AT oder PMR einfach zu ungeduldig... jeder, wie er das Gefühl hat, es geht für ihn am Besten. Ich kann das mit viel Bewegung besser erreichen als mit Entspannungsmethoden. Oder es fehlte mir wirklich der Nerv für intensive Beschäftigung damit...

So oder so: Viel Erfolg mit dem, was Du für Dich als beste Lösung empfindest. Für exakte "Anwendungshinweise" für AT verfüge ich leider über zu wenig Materienkenntnis.

edit:
ich sehe gerade, der Hinweis kam auch schon am Anfang des Threads. Vielleicht hilft's ja ein wenig bei der Überwindung:)
solipsismusSowohl Krafttraining, als auch Laufen sind [i]eigentlich[/i] ein guter Tip, aber da habe ich zu viele Hemmungen gegenüber anderen Personen, die mich dabei sehen könnten. Tja, bescheuert, aber wahr. Und im nahe gelegenen Waldstück mag ich auf Grund unangenehmer Ereignisse nicht mehr laufen. Pech gehabt.
Das sind die Gründe, weswegen "aktiver Sport" für mich derzeit ausscheidet.

Trotzdem danke für die Anregung. Vielleicht überwinde ich mich eines Tages...
TsafriedIch muss sagen, ich bin auch der letzte, der sich in ein Fitnessstudio schleppen würde. Danke, aber wenn schon Schwitzen und Stöhnen, dann wirklich lieber alleine...
Geht auch ganz gut, muss ich sagen. Ist natürlich in erster Linie eine Platzfrage (auf Dauer kommt es tatsächlich günstiger, sich Hanteln etc zu kaufen, als jeden Monat 40-50 Euro dem Studio in den Rachen zu werfen - für einen Monatsbeitrag bekommt man schon eine gewisse Grundausrüstung), den halt nicht jeder zur Verfügung hat... es kommt auch immer auf's Ziel an, das man hat.
Kannst Du vielleicht mit irgendeinem/-einer Bekannten/Freund laufen gehen, erst einmal, wenn Du alleine nicht magst?

Aber ich weiß, die Überwindung... ganz böser Punkt. Bei mir hat es chronische, heftige Nackenschmerzen gebraucht, damit ich überhaupt anfing (eigentlich wollte ich nicht einmal). Das machte es etwas besser, erst, und mittlerweile nach anderthalb Jahren (das erste wegen falschen Trainings aber so gut wie verschenkt) bin ich nahezu beschwerdefrei. Ein Punkt ist auch der Suchtfaktor später. Stichwort "social isolation" des Trainings wegen.
AT hat da, nach allem, was mir bekannt ist, einen enormen Vorteil: Je länger man es macht, umso schneller schafft man es, sich zu entspannen und Druck und Stress abzubauen. Beim Sport brauchst Du mit der Zeit immer länger oder musst die Intensität in wirklich heftige Schmerzbereiche steigern, um den selben Effekt zu bekommen... da sind mitunter schnell mal zwei Stunden weg. Aufwärmen, Abwärmen und Duschen exklusive.
Meine Tage beginnen mittlerweile um kurz vor fünf, damit ich eine halbe Stunde auf den Ergometer kann und noch Zeit zum Dehnen, Duschen und Frühstücken habe.
solipsismusWenn ich wirklich wöllte, würde sich eine Möglichkeit zum Laufen bieten, aber wenn ich von deiner abschreckenden "Geschichte" lese... ;) Es fehlt halt das Quäntchen Motivation, das ich im Moment für AT aber aufbringen kann.

Ich habe auch heftige Probleme mit meinem Nacken, die sich in drei Jahren Behandlung (mein Orthopäde war nicht wirklich hilfreich) nicht gebessert haben.
Dabei setze ich erst einmal auf AT, weil es auch eine Übung für den Schulter-Nacken-Bereich gibt und vielleicht unterstützend Massagen, mal schauen.
[i]Aktiver[/i] Sport reizt mich erst richtig, wenn es um Angriff und Verteidigung geht, aber davon habe ich momentan die Nase voll.

Es wird sich schon eine Lösung finden ... hoffe ich.

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