| Schwarzer Prinz | "Und bist Du nicht willig, so brauch ich Gewalt! Das könnten auch die Worte von Mister Market oder den Göttern sein, endlich mit Dingen aufzuhören, die diesen Schlamassel angerichtet haben. Hemmungsloses Konsumieren auf Kredit gehört dazu. Viele haben das verstanden und richten sich auf Dinge ein, die im letzten Jahresgutachten der fünf Weisen noch nicht standen und fahren entsprechend ihre Ausgaben herunter. Die Mehrarbeit von gestern wird bald die Kurzarbeit von morgen sein. Fragen Sie mal die Autobauer......" WEITER: [url]http://frank-meyer.eu/blog/?title=straftatbestand_kaufverweigerung&more=1&c=1&tb=1&pb=1[/url] |
| ^schwarzseel^ | Ja, und die Zurückhaltung von heute wird zum Tod der bisherigen Unternehmensstrukturen (Bsp. Autobauer, konkreter OPEL) und evtl. des Wirtschaftssystems führen. Ob das nun postitiv oder negativ wahrzunehmen wäre? Ich werde mich einer Wertung enthalten. |
| more | Ich wage mal zu behaupten, dass der Mensch an und für sich gerne konsumieren würde. Aber um konsumieren zu können braucht eine große Zahl an Menschen ein Polster im Rücken. Solange die Wirtschaft und die Politik das nicht gerafft haben, wird es immer weiter bergab gehen. Im Übrigen habe ich kein Mitleid mit Opel. Ganz und garnicht. |
| Odessa | Ich schon, weil Opel absolut nichts dafür kann daß ein paar raffgierige Superreiche, die gerne in Aktien und Zertifikaten spekulierten und dabei den Hals nicht voll genug bekamen mit "immer noch mehr und höhere" Gewinne, jetzt halt auch mal - was nun mal das Risiko ist bei Aktien - verloren haben und diese künstlich aufgepumpte Superrenditen/BörsenBanken-"Blase" platzte. Und diese Leute es aber sind, diese Handvoll Superreicher (im Vergleich zur Weltbevölkerung), die damit jetzt unschuldige kleine z. B. auch Opel-Mitarbeiter, die für keine 1.600 Euro netto täglich in den Fabrikhallten schufteten, mit in den Ruin reißen. Und diese Opelaner sind es auch nicht, die jahrelang grinsend 20%ige Aktienrenditen/dividenden eingestrichen haben. Sondern die sind es, die anständig in ihre Arbeit gingen aber jetzt evtl. arbeitslos werden. Ebenso wie das Opelmanagement selbst über allen Zweifel dahingehend erhaben ist "falsch" gewirtschaftet zu haben, aber jetzt wie sehr viele Firmen weltweit einfach die einbrechenden Auftragszahlen ausbaden muß. Autohäuser, die über 100 Jahre bestanden, werden in den Konkurs getrieben und das nur, weil einige Banker und Manager illusorische Renditen "verkauften". Mein Mitleid in dieser Krise gilt gerade Opel und allen anderen - in dem Fall deutschen - Traditionsbetrieben, die gut und korrekt gewirtschaftet haben teilweise in 3. und 4. (Familien-)tradition und dies auch anhand ihrer Bilanzen belegen können, aber die jetzt büßen müssen für die Fehler eines amerikanischen Mutterkonzerns bzw. der erwähnten Aktien-Spekulanten. Die kleine Firma/Arbeitgeber meines Mannes kann auch immer noch den Bach runtergehen, nur weil die Hauptkunden ihre Aufträge stornieren müssen weil sie pleite sind - sh. Bankenkrise. Dafür kann aber weder mein Mann was noch sein Chef, denn sie haben die Pleiten anderer Leute nicht verursacht. |
| more | Ich höre nur immer von Autokonzernen. Wievielen mittelständischen Unternehmen ging und geht es genauso wie Opel? Warum sollte ich mit Opel Mitleid haben, die einfach auf dem Markt nicht mithalten konnten, deren Vorstand sich einfach verspekuliert hat und über Jahre die falschen Entscheidungen getroffen. Ich habe Mitleid mit den Opelarbeitern. Genauso wie ich mit jedem Mitleid habe, der seinen Job deswegen verliert, weil die Chefetage entweder schläft oder den Hals nicht vollbekommt. Aber das hat nichts mit Opel zu tun. Viele Menschen müssen sich neue Arbeit suchen weil ihre Firma pleite macht. Davon war ich selbst auch schon betroffen - aber warum genießen dann Autobauer einen besonderen Schutz? Das kann ich nicht verstehen. Warum hat die Autoindustrie in Deutschland so eine Lobby und z.B. Firmen die auf regenerierbare Enegien setzen nicht? Wo hört denn mal diese einseitige Gerechtigkeit auf? Natürlich hängen an den Autokonzernen ein Haufen an Zulieferern dran? Aber ein großteil - zum Beispiel die Kunststoffhersteller haben in den letzten Jahren bereits gelernt und sich andere Sparten zum Beliefern gesucht. Viele Microchiphersteller für die Autoindustrie können ohne Weiteres auf andere Sparten ausweichen, z.B. Windkraftanlagen oder Solaranlagen. Ich habe das Gefühl der normale Bürger macht die Augen nicht weit genug auf. Es wird Panik verbreitet damit man ja still und klein hält. Ja, womöglich sogar noch dankbar ist, dass der große Mutter Staat den armen Opelanern hilft. Aber wenn der Glaserbetrieb um die Ecke dicht macht, dann zuckt man nur mit den Schultern. Baut halt keiner Wintergärten wenn die Konjunktur hinkt. Deutschland braucht nicht noch mehr Autos die Benzin und Diesel fressen. Und auch der Weltmarkt hat Autos genug. Der Wind dreht sich wie er es immer tut. Und andere Techniken, andere Waren sind gefragt. Totgewirtschaftet oder nicht, man kann auch von Übersättigung sprechen. Schon seit Jahren werden unsere Autos über die Ozeane geschippert nur um später zurücktransportiert zu werden, weil sie nicht verkauft wurden. Was für eine Energieverschwendung, die einem die Tränen in die Augen treibt. Nein, ich bin Konsumverweigerin - solange es sich nicht lohnt zu kaufen. Uns so leid mir die Opelaner tun, es geht täglich Millionen so, nur keiner hört hin. Vielleicht weil die nicht so laut klagen können, wie die Autobauer mit ihrer 35 Stunden Woche und ihr garantiertes Lebenslanges Recht auf Beschäftigung. Ich brauch ja nur nach Sindelfingen zu kucken um zu sehen, dass manche eben mehr Glück haben als andere. |
| |Dunkelschön| | Hat jemand mal "King of Cars" bei DMAX gesehen (bekanntester Chrysler / Dodge Händler in den US)? Die schmeißen da mit Krediten um sich wie Fieldsfans mit Mehl und da wundert sich jemand dass die Banken den Bach runtergehen? Bonitätsprüfung WTF?!?! |
| Odessa | more, Du sprichst mir wieder mal aus der Seele, ich verweise auf das was Du schriebst: --- Ich habe Mitleid mit den Opelarbeitern. // Uns so leid mir die Opelaner tun, --- Du hast somit das Gleiche geschrieben wie ich ;-). Davon abgesehen denke ich aber, daß es völlig legitim wäre, verschiedene Sichtweisen zu haben ohne daß die eine oder andere deswegen schlechter oder falsch wäre. Verschiedene Ansichten gibt es nun mal immer wenn es um Wirtschaft und Politik geht. Erst gestern sah ich eine Reportage zu diesem Thema, worin u. a. ein weltweit anerkannter geschätzter Wirtschaftsfachmann das PRO Finanzhilfen für Großkonzerne vertrat und das mit sachlich belegten Gründen, und später ein ebenso Fachmann seiender Diskussionspartner das CONTRA vertrat mit ebenfalls nachvollziehbaren Fakten. Auch er fand in vielem meine Zustimmung, so daß ich in dieser Sache sehr zwiegespalten bin. -- Warum hat die Autoindustrie in Deutschland so eine Lobby --- Die Autoindustrie hat deswegen eine Lobby (die allerdings bei weitem nicht so stark ist wie die Lobby der Tabakindustrie *g*) -, weil viele Beschäftigte nicht nur hierzulande darin seit Jahrzehnten tätig sind und die ganze Zulieferbranche drumrum auch noch mal Hundertausende von kleinen Arbeitern betrifft, eben die kleinen Mittelständler um die es auch mir geht. Schriebst Du ja ebenfalls schon richtig und ich erwähnte es mit dem Arbeitgeber meines Mannes, der jetzt bangt um seine Aufträge nur weil sich Auftraggeber privat verspekuliert haben und jetzt pleite sind. Ich sehe es wie Du, daß es nicht sein kann daß man "den Großen" hilft, während die kleinen Familienbetriebe unbemerkt den Bach runtergehen und kein Staat eingreift. Andererseits möchte ich nicht fordern "Lasst die Autoindustrie verrecken" (wahlweise: den Kohle-/Bergbau im Ruhrpott, die sich nicht tragenden Biobauern usw.). Denn Jeder weiß, daß Deutschland seit Jahrzehnten die führende Nation im Autobau ist und u. a. darauf begründet sich der weltweit gute Ruf "Quality made in Germany". Da leben ganze Städte davon und das wirkt sich rein von den Zahlen (und das darf man bei allen Emotionen und Betroffenheit in einer auf Fakten beruhenden Wirtschaftssituationsanalyse nicht wegleugnen) halt schon heftig aus: wenn ein Konzern mit meinetwegen 50.000 Arbeitern pleite geht, sterben oft ganze Landstriche mit aus, weil 80% der Bewohner bei dieser Firma arbeiteten. Diese 80% stehen dann ohne Einkommen da, wandern ab. Supermärkte verlieren 80% Kundschaft und somit Einnahmen - neue Arbeitslose. Schulen/Kindergärten/Krankenhäuser/Gaststätten machen dicht weil 80% Bewohner wegziehen - neue Arbeitslose. 80% Wohnungen und Häuser stehen leer, Mietausfälle für WohnungsGenossenschaften und Privatvermieter. Und dann haben wir das, was wir in Teilen Brandenburgs, MeckPomms oder Niederbayerns haben: Geisterstädte und Dauerarbeitslose sowie Kommunen, die auf die nächsten 15 Jahre hochverschuldet sind was wiederum auch alles die Steuerzahler finanzieren. Dies aber weitaus teurer als es jede Finanzspritze für z. B. Opel sein wird. Wie gesagt: ich bin zwiegespalten, kann Pro und Contra hier sehen. Mein Bauchgefühl sagt mir nach wie vor, daß ich ungern heimische Traditionsbetriebe am Boden liegen sehe. Es entspricht generell nicht meinem Naturell, jemand der am Boden liegt nicht die Hand zu reichen, das hat immer was von Ignoranz und Selbstgerechtigkeit. Andererseits sehe ich auch wie Du nicht ein, "nur" den Großen zu helfen, während die Kleinen um ihr Überleben kämpfen müssen und der Staat sie zusätzlich noch mit Steuern, horrenden Personalkosten (Sozialversicherungsabgaben für ein durch und durch marodes KV-System z. b.) und bürokratischen Schikanen piesackt ohne Ende. Aber zurück zum Thema Konsum und Verweigerung - ich kaufe Dinge, die ich brauche. Und manchmal Dinge, die Luxus sind: CDs, DVDs, Bücher, Zeitschriften, mal einen schönen Kerzenleuchter, ein edles Parfum, und nach über 15 Jahren einen neuen Rechner. Alles Dinge die hochkapitalistisch und überflüssig sind, denn man braucht sie nicht zum Überleben wie Nahrung oder einen vor Kälte schützenden Mantel. Trotzdem gönne ich mir das, ich genieße mein Leben und dazu gehört für mich auch der "Luxus" von Musik, Literatur, moderne Medien und persönliche Körperhygiene über Kernseife und Zahnpasta hinaus. Ich verweigere mich dem Konsum aber dahingehend, daß ich nicht alle 2 Jahre einen neuen Fernseher/Rechner/Herd/Telefon brauche sobald irgendeine Industrie mir weißmacht, ich müßte z. B. jetzt mit Fernsehtechnik X auf Großbildschirm Y gucken; ich brauche keine ständig verbesserten Handys die toasten und Digicams die staubsaugen können; ich muß mich auch nicht bei einer 20min. Busfahrt mittels jährlich neuestem mp3-player berieseln lassen und mein Kleiderschrank ist nach wie vor minimalistisch bestückt: keine Handvoll Kleider, keine Handvoll Pullover/Shirts, ein Mantel, eine Jacke. Mein Schuhschrank ist etwas voller, wobei das aus bestimmten Gründen unter "Arbeit und Brot-Erwerb" fällt. Ich gehe nicht ins Kino u. a. auch deswegen, weil ich nicht gewillt bin, 8-10 Euro zu zahlen für einen Film den ich für 0,50 Cent oder 1 Euro wenig später auf DVD wesentlich bequemer bei mir daheim anschauen kann. Zum Essen gehe ich in lokal ansässige Familienbetriebs-Gaststätten, wo ich weiß daß von meinem Geld die das Wirtshaus betreibende Familie lebt und nicht z. B. ein KettenBetreiber dadurch noch reicher wird (anmerk: ich habe nichts gegen Reichtum und Wohlstand, aber ich unterstütze lieber meine Nachbarn im Landkreis als mir unbekannte, ohnehin schon reich seiende Großketteninhaber). Ich kaufe Lebensmittel wann immer möglich in bäuerlichen Genossenschaftsläden, Kennwort "Regional kaufen", was die Auswahl etwas einschränkt aber dafür sorgt, daß der "mittelständische" Tante-Emma-Laden und der Nachbarsbauer mit seinem Hof, an dem er seine Kartoffeln, Honig und selbstgemachte Marmelade verkauft, am Leben bleibt. Tja, ich schätze mal ich bin also für die Volkswirtschaft konsumtechnisch gesehen ein arger Verlust und keinerlei Zielgruppe die es zu bewerben gilt. Aber damit kann ich irgendwie ganz gut leben ;-) |
| more | Vielleicht trete ich mit meiner Kritik an Opel gerade der falschen Katze auf den Schwanz. Aber gerade die Autoindustrie hat sich in den letzten Jahren nicht gescheut Massen an Arbeitern zu entlassen, ohne mit der Wimper zu zucken. Gerade die Autoindustrie kehrt eine sprichtwörtliche Arroganz nach Außen, dass sich alles in mir sträubt, wenn ich erfahre, dass meine Steuergelder investiert werden, um deren Fehler glatt zu bügeln. Und schließlich und endlich zieht mir der Staat ja das Geld aus der Tasche, dass ich an anderer Stelle liebend gerne für Konsum ausgegeben hätte. Traditionsbetrieb hin oder her, ich möchte als Bürger nicht die Fehler und die Aroganz anderer bezahlen. Vor allem wenn ich das Auto dieser Marke im Leben niemals fahren möchte. Das ist noch ein subjektiver Grund meiner Skepsis, und ob diese Finanzspritzen wirklich langfristige, sinnvolle Investitionen in so einen Betrieb sind. Weil - natürlich gibts immer pro und kontra - solche Aktionen gabs in der deutschen Vergangenheit immer wieder, am Ende schwankte die Konjunktur trotzdem. Schon lange ist es umstritten ob solche Finanzhilfen wirklich helfen. Es gibt ebensoviele Gründe dafür wie dagegen und eben genau desswegen finde ich diese Diskussion herrlich herzerfrischend. Denn beide Parteien dürfen sich im Recht fühlen, denn jede Argumentation hat irgendwo recht. |
| Loner | [QUOTE][i]Original geschrieben von Odessa[/i] Und manchmal Dinge, die Luxus sind: CDs, DVDs, Bücher, Zeitschriften, [...][/QUOTE] Es gibt (sogannte) Wirtschaftswissenschaftler, die das wohl auch so sehen und deshalb 1 Euro im Monat für Freizeit, Unterhaltung und Kultur für ausreichend befinden (siehe z.B. [url=http://www.leipziger-internet-zeitung.de/Politik/Kassensturz/2008/09/Kassensturz-Zwei-Rechenk%C3%BCnstl-200809060015.html]hier[/url]). Ich hoffe mal, dass dies nicht Deine Intention war, aber... [url=http://www.c-mmm.de/gedichte/talmud.html]achte auf Deine Worte...[/url] |
| Odessa | Ich habe das in einem völlig anderen Kontext geschrieben und aus meinem ganzen Text und der Art, wie ich meinen "Konsum" schilderte, geht eigentlich klar hervor wie ich das meine: daß es Luxus ist für mich deswegen, weil ich nicht so borniert bin daß ich das als selbstverständlich oder gar als "mein Recht" erachte. Es gibt eine große Mehrheit von Menschen auf diesem Planeten, die um eine Handvoll Reis jeden Tag kämpfen muß - wenn dann manch wohlstandsgesättigter Europäer denkt, er hätte ein "naturgegebenes Recht" auf CDs und Kinos und das wäre auch noch"lebensnotwendig", soll sich dieser Mensch - auf seine Worte und Gedanken achtend - vielleicht klarmachen daß CDs, Filme und Computer eben NICHT selbstverständlich sind, nicht für jeden Menschen. Und auch wenn irgendwelche Wissenschaftler das in anderem Kontext und aus ganz anderer Motivation heraus als "Luxus" bezeichnen, was ich eher demütig und dankbar meinte, ändert es nichts an der Tatsache daß diese Dinge nicht unmittelbar zum Überleben nötig sind. Auch wenn das vielen Leuten, die noch nie in einem Land wie z. b. dem Irak von Hunger und Kriegsterror bedroht waren, nicht bewußt ist. Ich habe jedoch - mit Armut durchaus bekannt - dahingehend andere, bescheidenere Maßstäbe und weiß den "Luxus" des Lebens, das ich hier und jetzt führe (mit z. b. einem Dach über dem Kopf, mit einer Heizung und mediz. Versorgung) durchaus immer wieder zu schätzen und bin einfach nur DANKBAR dafür - so meinte ich das, so sehe ich das. Manchmal frage ich mich etwas irritiert, wieso manche Leute (noch dazu Du, der Du mich eigentlich lang genug vom Lesen her kennen müßtest) nur dann was schreiben, wenn sie was vermutet Negatives in anderer Leute Worte wähnen. Danke für das mit den Worten, ich achte auf meine sehr und bemühe mich in meinem mir zur Verfügung stehendem Deutsch immer um möglichst vorsichtige Formulierungen - und wäre froh, wenn das Andere auch nur halb so stark darum bemüht täten auf diesem Forum. (edit: schön btw., daß Du noch "da" bist!) |
| Schwarzer Prinz | Kurz zu Opel: KEINE deutsche Firma, ist 100%ige GM Tochter und die Qualität der Autos lies auch nach den 80ern stark nach (bzw. auch das Aussehen). Imho natürlich.... Ich habe bisher IMMER VW Golf(d) gefahren und die 2 die ich bisher hatte bzw. den ich nun seit ca. 4 Jahren fahre (=Golf 3 95er Bj. 120.000km) waren alle zuverlässig:) |
| Loner | [QUOTE][i]Original geschrieben von Odessa[/i] Manchmal frage ich mich etwas irritiert, wieso manche Leute (noch dazu Du, der Du mich eigentlich lang genug vom Lesen her kennen müßtest) nur dann was schreiben, wenn sie was vermutet Negatives in anderer Leute Worte wähnen.[/QUOTE] Vielleicht liegt's daran, dass ich zu oft und zu viel auf [url=http://www.heise.de/tp/]TP[/url] lese, aber wenn Bücher und Zeitschriften als Luxus bezeichnet werden, mag ich das dann doch nicht einfach so stehen lassen. In diesem Land gibt's schließlich ausreichend... Wertschöpfung (?)... um allen ein menschenwürdiges Leben zu finanzieren - wenn man denn wollte. Und da ich's nicht so mit der Telepathie habe, ist mir halt leider entgangen, dass Du die Formulierung mit Hinblick auf all jene gewählt hast, die (irgendwo auf dieser Welt) bereits ums Überleben kämpfen müssen. No offense intended... |
| Odessa | no offense... ---- Loner: weiß ich doch... ich war nur so schockiert daß gerade Du das evtl. hast mißverstanden. Ist schon okay, danke für die Antwort :) Prinz, für mich wird Opel immer deutsch sein/bleiben, auch wenn der Mutterkonzern GM amerikanisch ist: "Opel gehört zu den Pionieren des Automobilbaus in Deutschland. Angefangen hatte der Firmengründer Adam Opel im hessischen Rüsselsheim mit Nähmaschinen und Fahrrädern. Seit 1899 baut das Unternehmen Autos." ([url]www.manager-magazin.de[/url]) ;) . Was aber eigentlich egal ist, denn ob nun deutsch indisch oder holländisch - die Arbeiter die ihren Job verlieren, teilen überall das gleiche elende Schicksal dahingehend. |
| rainraven | @Odessa: Bei uns ist sogar das -jetzt 19 Jahre alte-Auto (Mercedes, ja, ich steh dazu :) ) von Ebay und hat unter 2000 Euro gekostet. Und es fährt immer noch und das gut (nur eine funktionierende Hupe hats nicht, aber who cares?) Mein alter-erster- Rechner wurde 8 Jahre, und das mit nur noch funktionierendem Internet und Drucker, Laufwerke etc. braucht man zum Bewerben ja auch nicht :) , bevor er endgültig den Geist aufgab. Mein Handy ist jetzt acht, sieht auch so aus, und ich will gar kein tragbares Büro, ich will lediglich telefonieren und SMSen können, und das mit schöner bunter Wechselschale und selbst eingegebenem monophonen Klingelton. Ich hab noch keinen DVD-Player, ich hab noch einen Videorecorder von 1990. Der Fernseher läßt jetzt nach 15 Jahren allmählich auch nach (kein Ton mehr), das ist das Einzige, was vielleicht demnächst ersetzt werden muß... Soviel zum Thema "Luxus". :) (...Daß ich allerdings vermutlich inzwischen Partyklamotten im Wert eines Einfamilienhauses im Schrank horte, verschweige ich an dieser Stelle lieber...) :D *LOL* |
| Odessa | :) Diese MercedesKisten scheinen ewig zu halten, ich kenn da auch jemand der seinen seit bald 20 Jahren fährt. Quality made in Germany hat halt manchmal doch noch seine Berechtigung, scheints ;-). Wegen der Klamotten - ich denke daß es absolut ok ist zu konsumieren. Solange man es tut bei und für Dinge, die man braucht und selber möchte. Schlimm wird es erst dann, wenn Bedürfnisse geweckt werden (durch Werbung etc.), die man eigentlich gar nicht hat und die man sich nur erfüllt weil "Andere" es erwarten oder man sich einem Druck ausgesetzt fühlt, den man sich selbst durch diese Erwartungshaltung macht. Ich sehe nicht, daß das bei Dir der Fall wäre, von daher: genieß doch ruhig Deine Klamotten :-). Ich genieße auch so manch schöne Dinge die mir Freude bereiten, und "konsumiere" dahingehend ja auch :-). |
| Zoy | Ich bin selber nicht so arm das jeder Cent zählt, aber ich sehe es nicht ein, für ein Auto 20 Mille hinzublättern, wenns ich auch mit weniger Kohle ein billigeres Auto bekomme, wo ich von A nach B komme. Ich kaufe generell nicht immer auf biegen und brechen das allerbilligste Produkt und leiste mir auch ab und zu mal was besseres, aber Geld zu verschenken habe ich nicht. |
| |Dunkelschön| | [QUOTE][i]Original geschrieben von Schwarzer Prinz [/i] [B]Kurz zu Opel: KEINE deutsche Firma, ist 100%ige GM Tochter und die Qualität der Autos lies auch nach den 80ern stark nach (bzw. auch das Aussehen). Imho natürlich.... Ich habe bisher IMMER VW Golf(d) gefahren und die 2 die ich bisher hatte bzw. den ich nun seit ca. 4 Jahren fahre (=Golf 3 95er Bj. 120.000km) waren alle zuverlässig:) [/B][/QUOTE] Blicke übern Tellerrand können ab und zu nicht schaden ... Wobei das mit der Qualität neuerdings bei VW genauso ist. der Golf 6 ist ungefähr so emotional wie ein Leitz Aktenordner... auf die Mercedesse der letzten Jahre trifft das aber auch zu, frag mal so manchen Fahrer der ersten E Klasse Baureihe mit den 4 Scheinwerfen (hab das werksinterne Modellkürzel grade nicht im Kopf), da kennt sich der Besitzer in der Werkstatt schon fast besser aus als in der eigenen Wohnung. ... Nun gut nach diesem kurzem Abseitsgeschwafel, kannst ja genre im AutoFK weiter dazu ausschweifen. |