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  Forum: DIES und DAS
    Thema: zufälle
die nussbin auf ein bild von einem prapsychologen aus dem letzten jahrhundert gestossen.

[IMG]http://www.forteantimes.com/images/front_picture_library_UK/dir_1/fortean_times_771_13.jpg[/IMG]

edgar cayce hiess der gute.
ich schau mir also das bild an und plötzlich erninnert mich dieses gesicht an
jemand anderes.

[IMG]http://i76.photobucket.com/albums/j5/siz98/eddie_kaye_thomas_004.jpg[/IMG]

den kennen wir alle aus gewissen hollywoodstreifen.
ok, denk ich mir. sehen sich ein wenig ähnlich.
aber die namen sind ja schon sehr verblüffend. edgar cayce und eddie kaye.
ich bin ja nicht der freund von seltsamen theorien oder ähnlichem, aber das hier find ich jetzt doch ganz lustig.

wat sachter???
nebulosafalsches Unterforum und ausserdem, wo besteht hier ein Diskussionsbedarf?
die nussgeht das schon wieder los
CabalIst ja wirklich furchtbar interessant, allerdings muss ich mich nebulosa in einer Hinsicht anschließen: Was macht eine Oberflächliche Aussehens- und Namensähnlichkeit zwischen einem Parapsychologen und einem durch amerikanische American-Teen-Filme "berühmt" gewordener Schauspieler jetzt besonders diskussionswürdig?

Ich frage ganz höflich, da ich ja nicht ausschließe, dass sich mir dies persönlich vielleicht einfach nicht erschließt.

Cheers
Aymynt CandanEdgar Cayce lebte von 1877 bis 1945, Eddie Kaye Thomas wurde 1980 geboren. Eine Theorie könnte darum lauten, dass dieser der wiedergeborene Cayce ist. Mir persönlich fällt die Ähnlichkeit der beiden Herren nicht sonderlich auf, doch ich kann sie auch nicht ausschließen. Die Namensähnlichkeit bei gleichzeitiger Ähnlichkeit des Aussehens allerdings ist schon merkwürdig und interessant. Ich bin in meinem Leben schon öfters mit dem Gedanken konfrontiert worden, eine später lebende Person sei die wiedergeborene früher lebende Person. Es gibt darüber auch einige Literatur, und man hat versucht, den Menschen nahezubringen, dass es tatsächlich so sei.

Mich interessiert es wenig, ob die beiden oben genannten Herren noch mehr auffällige Gemeinsamkeiten haben, so dass man mit einigem Recht behaupten kann, sie seien in Wahrheit ein und dieselbe Person. Ein Versuch, hier (in einer Diskussion) herauszufinden und sicherzustellen, ob Personen mehrmals gelebt haben, erscheint mir wenig erfolgversprechend. Darum würde ich vorschlagen, einmal anzunehmen, es wäre so. Es bereitet m.A.n. kaum Schwierigkeiten, sich dies vorzustellen. Die Verlängerung eines Lebens in die Vergangenheit und Zukunft hinein ist denkbar. Der Vorteil dieser Vorgehensweise könnte darin liegen, die gegenwärtige Situation von Menschen (besser) zu verstehen.

Übrigens hatte sich Edgar Cayce gerade mit dem Thema Reinkarnation ausführlich befasst und verband selbst die Situation von Personen, die zu seiner Zeit lebten, mit der von Personen, die in früherer Zeit gelebt hatten. Auf diese Weise wurde versucht, Aufschlüsse über Krankheit und Heilungsmöglichkeiten zu erhalten. Auch heute noch ist es üblich, die Vergangenheit einer Person zu erforschen, um ihre gegenwärtige Situation und Problematik besser zu verstehen. Nur geht man dabei i.d.R. nur zurück bis in die Kindheit der Person.

Wenn sich zwei zugleich lebende Personen stark ähneln, so spricht man von Doppelgängern. Meistens handelt es sich dann um Zwillinge. "Doppelgänger" wäre auch ein Thema, doch mir scheint dieses hier nicht primär angesprochen zu sein. Der Thread trägt ja auch die Überschrift "Zufälle". Ich kann nachvollziehen, dass die Threadstarterin ihre "zufällige" Entdeckung für einigermaßen erstaunlich hält und das Bedürfnis hat, ihrem Erstaunen und ihrer Freude Ausdruck zu verleihen.



Gemäß der Überschrift des Threads könnte man annehmen, er bietet die Möglichkeit, erlebte "Zufälle" aufzuzeichnen und Gedanken darüber zu äußern. Zufällig habe ich auch vor nicht allzu langer Zeit einen Zufall (?) erlebt, den ich kaum fassen konnte: Ich lernte nämlich eine mir sehr sympathische Frau kennen, die ich eines Tages zu mir nach Hause einlud. Dort stehen u.a. mehrere Regale mit schätzungsweise 400 Büchern. Jedes Buch hat geschätzt durchschnittlich 400 Seiten. Das bedeutet, wir befanden uns in einem Raum mit 160.000 bedruckten Seiten.

Wir sprachen über verschiedene Themen und irgendwann zog ich ein Buch aus dem Regal, das mit der Thematik in Verbindung steht, um es ihr zu zeigen. Sie sah sich das Buch an und schlug dann eine Seite auf, um darin zu lesen. Der m.A.n. außergewöhnliche Zufall bestand nun darin, dass auf eben dieser aufgeschlagenen Seite unsere beiden Vornamen kurz hintereinander zu lesen waren. Es besteht keinerlei erkennbarer Zusammenhang zwischen dem Buchinhalt und den auf der aufgeschlagenen Seite stehenden Namen. Auch kannte weder ich noch sie den Inhalt des Buches so genau, dass er/sie um die darin befindlichen Vornamen wußte.

Die 400 Bücher mit je 400 Seiten beinhalten je Seite ca. 100 Wörter. Die beiden Vornamen sind 2 Wörter von ca. 16 Millionen Wörtern! Es wäre äußerst schwierig, eine Seite zufällig aufzuschlagen, auf der nur einer der beiden Vornamen steht. Doch es waren beide!

Es ist schon ein Zufall, wenn [u]ein[/u] Vorname [u]überhaupt[/u] auf mindestens einer von 160.000 Buchseiten zu finden ist. Die 400 Bücher enthielten jedoch [u]unsere beiden[/u] Vornamen. Jeder hätte auf einer anderen Seite stehen können. Doch sie standen auf [u]einer[/u] Seite! Und eben diese Seite aus dem Buch, das ich ihr zufällig gab, schlug sie unverzüglich auf! Ich denke, man kann hier nicht einfach sagen, die Wahrscheinlichkeit für dieses Ereignis betrug 1:160.000, weil es so viele bedruckte Seiten waren.

Nehmen wir an, jeder Vorname existiert genau einmal in den 400 Büchern. Wie groß ist dann die Wahrscheinlichkeit, dass beide Vornamen auf einer Seite stehen? 1 : 160.000. Aber selbst wenn beide Vornamen zufälligerweise auf einer Seite stehen, gelingt es nur sehr selten, ausgerechnet diese Seite aufzuschlagen. Es müssen dann wohl die 160.000 noch mit 160.000 multipliziert werden, um zur (Un)Wahrscheinlichkeit des Ereignisses zu finden. Das ergibt 25,6 Milliarden. Zufälligerweise waren beide Vornamensträger in dem Moment anwesend und (das erste Mal in meiner Wohnung) beisammen, als die richtige Seite aufgeschlagen wurde. Meistens war und bin ich in meiner Wohnung anwesend. Ihre gleichzeitige Anwesenheit ist selten. Das Ereignis war also so gut wie unmöglich, mindestens in höchstem Maße unwahrscheinlich. (Übrigens habe ich herausgefunden, dass unsere Vornamen in dem Buch, das sie enthält, nur jeweils einmal auftauchen.)

Ich finde es in diesem Fall etwas problematisch, noch von Zufall zu sprechen, und möchte man den Vorfall tatsächlich nicht als einen blinden Zufall ansehen, so sieht es m.A.n. aus, als wollte das Schicksal oder wer auch immer uns (oder mindestens einem von uns beiden) etwas mitteilen. Nur was?

Was denkt Ihr darüber? Habt Ihr schon einmal einen erstaunlichen Zufall erlebt?

PS: Für die (Lebens)Traumdeuter unter Euch: die Vornamen stehen auf Seite 90 des Buches in einem Satz. Es wird ausgedrückt, dass die Vornamensträger etwas wollen. Die Seite ist nur zu 60% bedruckt. Folgende Zeichenfolgen (bzw. Wörter) sind mehr als einmal auf der Seite vorhanden:

7 x Kind
5 x Blut
4 x Körper
3 x Jahr
2 x Eltern
2 x Familie
2 x Krankheit
2 x rot
2 x Mädchen
2 x Knabe
2 x Neigungen
2 x Leb(en)
2 x Zeit

Was bitte hat das zu bedeuten, wenn es denn etwas zu bedeuten hat? :)
OdessaHochinteressantes Thema, allerdings fürchte ich wie Cabal und nebu auch, daß es im falschen Subforum ist (von wegen Kaiserregeln: "Dampf ablassen, Streitgespräche, Mißstände anprangern" blabla). Aber wie auch immer: wenn es verschoben wird, geht es uns ja nicht verloren deswegen :).

Zufälle - daran glaube ich schon lange nicht mehr. Und die Erfahrung mit Menschen, die mich an jemand Anderen erinnern weil sie ihm "wie aus dem Gesicht geschnitten" sind oder identische Verhaltensweisen an den Tag legen, habe ich selbst schon häufig gemacht. Ich würde jetzt nicht so tief gehen wie Aymant (wobei ich Erlebnisse seiner geschilderten Art kenne und nachvollziehen kann), sondern habe für mich - was wie immer nur meine rein persönliche subjektive Meinung ist - die Ideologie, daß so ein Mensch mir in dem Moment deswegen begegnet WEIL er mich an diese andere Person erinnern soll.

Daß sich Menschen immer wieder mal gleichen bei Milliarden von uns, erachte ich als absolut normal. Daß sich Geburts- oder Namensdaten irgendwie überschneiden, auch. Wenn einem aber ein Mensch der wie Tante X die vor Jahren starb aussieht, begegnet, und man somit wieder daran erinnert wird daß Tante X starb und man sich aber vielleicht nicht "verabschiedet" hat von ihr und da noch was aufzuarbeiten wäre, erachte ich dies als einen kleinen Fingerzeig des Universums in Richtung "Seelenhygiene" und "Psychonautik".

Die von Dir geposteten Bilder sind sich imho jetzt nicht sooo auffällig ähnlich, die Kopfhaltung und die Ohren sind es ein bisserl; das mit den Namen - wie gesagt, "Zufall" gibt es für mich nicht, ich würde es eher Überschneidung nennen, die zu den Auffälligkeiten gehört, deren Bedeutung für einen selbst oft erst Wochen oder Monate später klar wird. Von daher: wenn Du diese Ähnlichkeiten in Gesichtern und Namen entdeckst und sie Dich interessieren, dann ist das vielleicht nur ein erster Schritt auf einem Dir selbst noch unbekannten Weg, der sich Dir später wird erschließen. Vielleicht beginnst Du ja jetzt, Dich mit dem Werk dieses Parapsychologen zu beschäftigen und es macht Dir Freude und wird zu einem neuen Hobby in Deinem Leben, auf das Du sonst nie gestoßen wärst. Oder Du konzentrierst Dich im alltäglichen Leben mehr auf Gesichter und ihre Wahrnehmung, was vielleicht später in Deinem Beruf als Polizist oder Porträtzeichner von großer Wichtigkeit für Dich wird...so in der Richtung, verstehst? ;-)

Ich hoffe, das klang jetzt nicht zu sehr nach abgehobenem Eso (wovon ich viel zu wenig versteh), ich tu mich manchmal einfach nur sehr schwer, mich in dieser Sprache prägnant auszudrücken ;)
Manleywandert nach d&d.
Aymynt Candan[quote]Odessa: Ich würde jetzt nicht so tief gehen wie Aymant…[/quote]Wie tief ist Aymynt gegangen? Er hat den Eindruck gewonnen, dass da etwas Außergewöhnliches, sehr Unwahrscheinliches geschehen ist. Er hat sich die Buchseite noch einmal angesehen.

Jeder Augenblick meines Lebens ist einmalig und unwahrscheinlich originell. Warum aber erscheint mir ausgerechnet der Augenblick, in dem auf der besagten Buchseite 90 die beiden Vornamen auftauchen als ein besonderer? Ich weiß es nicht.

Dieser Augenblick hat jedenfalls die Begabung, mir seine Originalität nahezubringen. Mal ehrlich, würdet Ihr Euch nicht auch sehr wundern, wenn ihr mit 13 Würfeln ganz normal würfelt und dann nach dem ersten Wurf alle 13 Würfel die 6 Punkte oben haben? (Wahrscheinlichkeit: ca. 1 : 13 Milliarden)

Das Besondere an so einem Augenblick ist also, dass da etwas Bestimmtes "zufällig" geschieht, das wir willentlich so mühelos niemals erreichen könnten. Der Augenblick zeigt uns eine Gleichartigkeit und Regelmäßigkeit, zu der wir eine innere Beziehung haben, sonst würden wir sie nicht (als solche) erkennen.

13 Sechsen oder (die) 2 Vornamen (der anwesenden Personen) auf einer von 160.000 Buchseiten fallen mir als Besonderheit auf. Der Wurf 4 2 5 1 6 4 2 3 1 6 5 3 2 dagegen gilt mir als gewöhnlich. (Allerdings tritt dieses Ergebnis auch bedeutend häufiger auf als 13 Sechsen.)

Wie gesagt: jeder Augenblick ist gleichermaßen originell und unwahrscheinlich selten, aber nur wenige Augenblicke sprechen mich persönlich dermaßen an, dass mir ihre Originalität und Seltenheit auffällt.

Ein origineller Augenblick, der nicht als solcher erkannt wird, ist kein origineller Augenblick. Wer einen originellen "Zufall" erblickt, hat in dem Moment einen ungewöhnlichen Tief- und Durchblick. So geht es auch Forschern, die plötzlich etwas scheinbar Zusammenhangloses durchschauen und eine Gesetzmäßigkeit erkennen bzw. hineinsehen. Das ist ein erfreulicher, beglückender Lichtblick. Und würfelt man 13 Sechsen, ist es (bzw. gilt es uns gewöhnlich als) ein phänomenaler Erfolg.

Dagegen könnte nun jedoch mit Recht eingewendet werden, dass 13 Sechsen jeder Trottel als etwas Besonderes und Zufälliges zu erkennen imstande ist. Es gilt darum das EREIGNIS der 13 Sechsen als enorme Seltenheit, nicht aber gilt deren Erkennen als etwas Besonderes. Das liegt offenbar an der Gleichartigkeit unseres Erkenntnisvermögens. Uns allen gilt Gleichartigkeit bzw. Regelmäßigkeit als etwas Besonderes, Gutes. Es ist darum gewiss nachvollziehbar, wenn das Würfeln von 13 Sechsen als großes Glück gilt. Die Erkenntnis von Naturgesetzmäßigkeit gilt uns als wertvoll, ja überlebenswichtig. Sie ist erkannte/hineingesehene/geschaffene Gleichartigkeit.

Das Erleben von seltenen Zufällen ist eine Art lichter (Erfolgs)moment.

Dagegen wiederum wird man einwenden, dass es doch auch seltene, zufällige Pechsträhnen gibt. Mag sein, doch liegt im Erleben der Gleichartigkeit von Geschehnissen – selbst wenn sie schlimmer Art zu sein scheinen – dennoch etwas Erhellendes und Beglückendes. Selbst eine Pechsträhne ist etwas Außergewöhnliches, ist, als wären höhere Mächte im Spiel, die das Schicksal auf geheimnisvolle Weise lenken.


[quote]Odessa: … daß so ein Mensch mir in dem Moment deswegen begegnet WEIL er mich an diese andere Person erinnern soll.[/quote]Es ist also, als würde ein uns unbekanntes Wesen eine bestimmte Absicht verfolgen. Es kommuniziert mit uns in einer Sprache, die wir – mindestens z.T. – verstehen. Wenn ich dies auf mein oben geschildetes Erlebnis übertrage, sollte dies meiner Freundin/mir/uns beiden ebenfalls etwas sagen. Fragt sich nur: Was? Wir haben nicht 13 Sechsen gewürfelt, sondern quasi unsere beiden Vornamen. Daraus schließe ich, dass die "geheime Botschaft des unbekannten Wesens" etwas mit uns beiden zu tun hat. Doch was?

Es stellt sich die Frage, welche Ereignisse uns als besondere Zufälle gelten bzw. welche Art Zufälle wir überhaupt erleben könnten. Oft spielt eine Art Gleichartigkeit bzw. Gleichheit eine Rolle: Gesichter, die sich ähneln, gleiche Würfelseiten oben. Die Ereignisse stellen einen Ausnahmezustand dar. Ein Bild fällt plötzlich von der Wand. Eine Uhr bleibt für immer stehen. Vielleicht ist das Besondere, Seltene, dass uns etwas tief berührt, wie etwa der Tod eines geliebten Menschen. (Der Tod so vieler Menschen berührt uns nicht.) Oder wir erleben an einem Ort etwas, das dem Geschehen an einem ganz anderen Ort zur gleichen Zeit augenfällig ähnelt, so als würde ein Ort an den anderen insgeheim Informationen senden. Wir haben hier ein Zusammentreffen von Gleichartigkeit und Gleichzeitigkeit. Es wäre auch denkbar, dass wir etwas sehr Seltenes mehrmals in größeren Abständen erleben. Beispielsweise macht jemand dreimal im Leben einen ungewöhnlich großen Lotteriegewinn. (Gleichartigkeit, Seltenheit) Oft es ist etwas, das wir nicht bewußt (ohne größere Anstrengung) erreichen könnten. Es kann auch eine nahegehende Kombination von Ereignis und Symbol sein. Wenn ausgerechnet das Bild des Sohnes von der Wand fällt, der gerade an der Front kämpft.

Man könnte sich auch fragen, wie das Schicksal (oder ein uns unbekanntes Wesen) uns etwas mitteilen könnte oder müsste, so dass wir es auch verstehen oder mindestens ahnen könnten.

Wenn einem die Ähnlichkeit zweier (relativ fremder) Personen ins Auge sticht, von denen einer lebt, der andere tot ist, so läßt das auf die Thematik "Wiedergeburt" schließen. Dies enthält u.a. die Aussage: "Es gibt den Tod nicht wirklich.". Thematik also: Geburt – Tod – Leben – Ewigkeit – Unsterblichkeit – Wesensverwandtschaft aller Wesen. Ich sehe auch eine Verbindung zum Buddhismus, da Reinkarnation auch in ihm eine Rolle spielt. (Der wiedergeborene Lama ist das Kind, das die Gebrauchsgegenstände des verstorbenen Lamas unter vielen anderen für sich auswählt und ähnliche Charakterzüge und Verhaltensweisen an den Tag legt.)

Wenn man in der Lotterie viel mehr Geld gewinnt, als man für sich selbst ausgeben kann, so sagt es einem, man soll anderen gegenüber großzügig und spendabel sein. Das wird einem nämlich mit dem Gewinn sehr leicht gemacht.

Mein Erlebnis könnte ich vielleicht so deuten: "Ihr zwei seid auf einer Seite, gehört eng zusammen." Da auf derselben Seite 7 x die Zeichenfolge bzw. das Wort "Kind" vorkommt, könnten wir zusammen wohl "Kinder" (im weitesten Sinne) haben. Unser Zusammensein könnte Früchte tragen.


[quote]Odessa: Wenn einem aber ein Mensch der wie Tante X die vor Jahren starb aussieht, begegnet, und man somit wieder daran erinnert wird daß Tante X starb und man sich aber vielleicht nicht "verabschiedet" hat von ihr und da noch was aufzuarbeiten wäre, erachte ich dies als einen kleinen Fingerzeig des Universums in Richtung "Seelenhygiene" und "Psychonautik".[/quote]Dem stimme ich zu.


[quote]Odessa: "Zufall" gibt es für mich nicht, ich würde es eher Überschneidung nennen, die zu den Auffälligkeiten gehört, deren Bedeutung für einen selbst oft erst Wochen oder Monate später klar wird.[/quote]Zufall gibt es für mich ebenfalls nicht. Ich befasse mich seit vielen Jahren mit Astrologie. Und wenn ich sie auch bis heute nicht vollkommen durchschaue, so ist doch eines immer wieder deutlich erkennbar: zwischen den Gestirnkonstellationen und dem Leben eines Menschen besteht ein gesetzmäßiger Zusammenhang. Lebens- und Gestirnlauf sind parallel geschaltet.


[quote]Odessa: … wenn Du diese Ähnlichkeiten in Gesichtern und Namen entdeckst und sie Dich interessieren, dann IST das vielleicht nur ein erster Schritt auf einem Dir selbst noch unbekannten Weg, der sich Dir später wird erschließen. Vielleicht beginnst Du ja jetzt, Dich mit dem Werk dieses Parapsychologen zu beschäftigen und es macht Dir Freude und wird zu einem neuen Hobby in Deinem Leben, auf das Du sonst nie gestoßen wärst. Oder Du konzentrierst Dich im alltäglichen Leben mehr auf Gesichter und ihre Wahrnehmung, was vielleicht später in Deinem Beruf als Polizist oder Porträtzeichner von großer Wichtigkeit für Dich wird…[/quote]Auf jeden Fall war es mehr als ein flüchtiger Augenblick. Sein Erkanntwerden verleiht ihm Dauer. Es besteht eine geheimnisvolle Resonanz zwischen ihm und dem eigenen Wesen. Du hast Dich in dem Augenblick selbst erkannt.


[quote]Odessa: Ich hoffe, das klang jetzt nicht zu sehr nach Eso-Gedöns…[/quote]Warum darf es eigentlich nicht danach klingen? Weil hier eine Mehrheit intolerant gegenüber einer Lebensart und -auffassung ist oder sein könnte?
Latonaihr habt eindeutig zu wenig zu tun.

aber das thema find ich auch interessant. ist es zufall oder schicksal, dass man einen tag vorher weiß oder sagen wir mal eine "vorahnung" hat und einen tag später passiert es exakt so oder zumindest so ähnlich. ist alles vorherbestimmt oder passiert alles nach einem chaosgerichtetem muster (das ist wieder eine glanzleistung von mir). wie dem auch sei.

ich finde die ähnlichkeit von verstorbenen personen zu noch lebenden eindeutig faszinierend. ob das aber nur zufall ist oder die reinkarnation eines anderen, werden wir hoffentlich nie herausfinden, denn wenn es so sein sollte, find ich das zwar reizvoll, aber auch beängstigend. dann stellen sich ja fragen wie: bin ích wirklich ich? führe ich dann jahre lang das leben eines anderen und nichts davon ist "echt". beunruhigend!
EvillightHübscher Thread.

Auf dem Weg zur Arbeit ist mir bestimmt jemand mit dem gleichen Autotyp begegnet, der den gleichen Vornamen hatte wie ich und wir hatten davon beide überhaupt keine Ahnung !

Wenn der Betreffende nun z.B. aus Paderborn kommt, dann frage ich mich, wie hoch die Wahrscheinlichkeit ist, dass ich an einem Mittwoch um 8:30 Uhr in Frankfurt einen Namensvetter aus Paderborn im gleichen Auto treffe! :eek:
Äußere Ähnlichkeiten und ähnliche Namen sind da doch n Klacks dagegen !

Zufälle ? Klar, passiert mir zig mal am Tag, nur gewichte bzw definiere ich mir diese nicht sonderlich!
pulSar[center]
statt vieler Worte -- symbolisch:


[PHP]
(e)
(e) (e)
(e) (e) (e)
(e) (e)

(e) (e) (e) (e)

(____________)
[/PHP]





[i]Lauter latente Ereignisselchen (e) fallen von oben auf eine Schüssel - das bist Du in Deinem Hier-Und-Jetzt (Kontinuum).

Trifft so ein (e)elchen die Schüssel, wird es wahr.
Je breite die auffangende Schüssel ist / wird, desto mehr "passende Zufälle" ereignen sich....
[/i][/center]
Darket[QUOTE]Warum darf es eigentlich nicht danach klingen? Weil hier eine Mehrheit intolerant gegenüber einer Lebensart und -auffassung ist oder sein könnte?[/QUOTE]
Möglicher Weise aber auch weil die Autorin besgtes "Eso-Gedöns" für ebenso blödsinnig hält wie besagte Mehrheit...kann immerhin sein...
OdessaLatona: mindestens so viel Zeit wie Leute, die threads übers z. B. Tanzen eröffnen :D ... Nee, im Ernst und damit auch die Antwort an Dich, Aymant: ich habe mit "tief" gemeint, daß Du Deine Sichtweise und die Beispiele ausführlichst geschildert hast und sehr stringent, ich hingegen nur einen "oberflächlichen" Beitrag, in aller Eile zwischen Tür und Angel, als Antwort an die Nuss gab. Und wegen Esogedöns (was ich Minuten später auch editiert hatte): ich meine es der Art, daß ich NICHT wie ein missionierender oder fanatisch von IRGENDeiner Ideologie (egal ob Politik, Religion oder sonstige Einstellung) überzeugter "Guru" klingen möchte, wenn ich die Nuss meine private Sichtweise zu diesem Thema sage. Mir liegt nichts ferner, als andere Menschen zu irgendwas zu bekehren, belehren oder sie für ihre Meinung anzugreifen und meine als richtig hinzustellen. Deswegen meine Befürchtung, meine Sichtweise zum Thema könnte als "Eso-Belehrung" verstanden werden, was es aber nicht ist/sein soll.
MontroseIn einer Supermarktkette ist gerade eine Aktion: würfle 3 Sechsen und gewinne. Ich geh zum Stand, grins die Verkäuferin an, schüttle, und mach den Wurf ... und gewinne auf Anhieb. Großer Zauberer. Die waren alle ganz baff. Ich war auch ganz baff. Denn mein Gewinn ist so gut wie nichts wert. Billiges Werbegeschenk.

[QUOTE]Der Wurf 4 2 5 1 6 4 2 3 1 6 5 3 2 dagegen gilt mir als gewöhnlich. (Allerdings tritt dieses Ergebnis auch bedeutend häufiger auf als 13 Sechsen.)[/QUOTE]
Wenn Du die Würfel durchzählst und genau die oben genannte Reihenfolge auftreten soll, also 1. Würfel 4, 2. Würfel 2 usw., dann ist dieses Ereignis genauso selten wie 13 Sechsen zu Würfeln.

[QUOTE]Selbst eine Pechsträhne ist etwas Außergewöhnliches, ist, als wären höhere Mächte im Spiel, die das Schicksal auf geheimnisvolle Weise lenken.[/QUOTE]Eine diffus erscheinende Abfolge von Ereignissen ist genauso wahrscheinlich oder unwahrscheinlich wie eine Häufung von bestimmten Ereignissen.

Insofern könnte der Mensch das Wirken höherer Mächte, wenn es denn so etwas gibt, möglicherweise gar nicht erkennen, weil das Wunder ihm nicht auffallen würde. In einem bestimmten Kontext könnte nämlich die obige Folge 4 2 5 usw. der passendere Schlüssel als 13 Sechsen sein.

Sowas wie die Buch-Aufschlaggeschichte habe ich übrigens auch schon erlebt.


[QUOTE]ist es zufall oder schicksal, dass man einen tag vorher weiß oder sagen wir mal eine "vorahnung" hat und einen tag später passiert es exakt so oder zumindest so ähnlich.[/QUOTE]Solche Erlebnisse sind anscheinend recht häufig, 60 % der Bevölkerung haben sie schon erlebt.

Ich kann nur nichts mit dem Begriff "Schicksal" anfangen. Was soll das sein? Es ist ein Nonsenswort. Wenn es so etwas wie ein "Plan" hinter Ereignissen gibt, dann muß der Plan und die Kraft, die ihn bewirkt, genauer erfaßt werden.


Ein Problem mit den bedeutungsvoll- außergewöhnlichen Ereignissen ist, dass sie in einer Folge von gewöhnlichen Ereignissen stehen.

Man kann das so verstehen, dass der Quotient aus Außergewöhnlichem und Gewöhnlichen durch die Vielzahl gewöhnlicher Ereignisse immer kleiner wird, damit also das Außergewöhnliche unwahrscheinlicher und damit umso bedeutsamer erscheint.

Vielleicht steckt da aber auch ein Denkfehler drin. Denn man könnte es auch so interpretieren, dass mit der Anzahl der Ereignissen die Möglichkeit, dass etwas Außergewöhnliches passiert, zunimmt. Das Auftreten von etwas Außergewöhnlichem auf Dauer gesehen also recht wahrscheinlich ist.
Aymynt Candan[quote]Odessa: … ich habe mit "tief" gemeint, daß Du Deine Sichtweise und die Beispiele ausführlichst geschildert hast und sehr stringent…[/quote]Deine Sichtweise verfügt über ein viel weiteres Blickfeld als meine, Dein Schreibstil übertrifft meinen an Anmut und Eleganz um ein Vielfaches und Deine Ideenvielfalt stellt meinen Einfallsreichtum mit Leichtigkeit in den Schatten.


[quote]Odessa: … ich hingegen nur einen "oberflächlichen" Beitrag, in aller Eile zwischen Tür und Angel, als Antwort an die Nuss gab.[/quote]Wenn ich hätte einen so durchdachten und aussagekräftigen Beitrag verfassen sollen, würde ich mindestens 3 Stunden dafür gebraucht haben.


[quote]Odessa: … daß ich NICHT wie ein missionierender oder fanatisch von IRGENDeiner Ideologie … überzeugter "Guru" klingen möchte…[/quote]Wie kommt es, dass Du überhaupt auf den Gedanken kommst, wie ein solcher klingen zu können?


[quote]Odessa: Mir liegt nichts ferner, als andere Menschen zu irgendwas zu bekehren, belehren oder sie für ihre Meinung anzugreifen und meine als richtig hinzustellen. Deswegen meine Befürchtung, meine Sichtweise zum Thema könnte als "Eso-Belehrung" verstanden werden, was es aber nicht ist/sein soll.[/quote]Verrate mir bitte, welches der zigtausend NW-Mitglieder auf die Idee kommen könnte, ausgerechnet Deine Beiträge für esoterische Missionierungsversuche zu halten? :rolleyes:

Außerdem wäre niemand gezwungen, Deine Beiträge zu lesen, solltest Du tatsächlich vorhaben zu missionieren.

Hältst Du Deine Beiträge für so außergewöhnlich überzeugend? Glaubst Du, sie hier in eine Umgebung zu setzen, die extrem allergisch/intolerant auf bestimmte Gedanken reagiert? Fürchtest Du Konflikte mit anderen Menschen sehr? Oder bist Du ein besonders rücksichtsvoller Mensch?
Aymynt Candan[quote]Montrose: … würfle 3 Sechsen und gewinne. Ich geh zum Stand, grins die Verkäuferin an, schüttle, und mach den Wurf ... und gewinne auf Anhieb.[/quote]Das waren sicherlich die mit 6 Punkten auf jeder Seite. So erklärt sich auch der geringe Wert des Geschenks.


[quote]Aymynt Candan: Selbst eine Pechsträhne ist etwas Außergewöhnliches, ist, als wären höhere Mächte im Spiel, die das Schicksal auf geheimnisvolle Weise lenken.

Montrose: Eine diffus erscheinende Abfolge von Ereignissen ist genauso wahrscheinlich oder unwahrscheinlich wie eine Häufung von bestimmten Ereignissen.[/quote]Die Sonne kann morgens aufgehen oder nicht aufgehen. In den letzten Jahren ging sie jeden Morgen wieder auf. – die Häufung von bestimmten Ereignissen ist folglich wahrscheinlicher als eine diffus erscheinende Abfolge von Ereignissen.


[quote]Montrose: Insofern könnte der Mensch das Wirken höherer Mächte, wenn es denn so etwas gibt, möglicherweise gar nicht erkennen, weil das Wunder ihm nicht auffallen würde.[/quote]Mir fallen einige Wunder auf. Wenn ich Deine Beiträge lese, fällt es mir schwer, am Wirken höherer Mächte zu zweifeln. Deine Beiträge sagen mir etwas, ich sehe Intelligenz in sie hinein. Doch jemand könnte Deine Beiträge auch für die zufällige und bedeutungslose Aneinanderreihung von Schriftzeichen halten. Stattdessen könnte er mit Begeisterung im Kaffeesatz lesen und der Überzeugung sein, ein unsichtbares Wesen würde ihm darin etwas wichtiges mitteilen.

Für jemanden, der nicht lesen kann, sind Deine Beiträge bedeutungslos. Wenn Dir Kaffeesatzlesen nichts gibt, könnte es daran liegen, dass Du die Kaffeesatzsprache nicht verstehst.

Hältst Du irgendetwas für unintelligent bzw. bedeutungslos, so könnte Dir auch lediglich die Fähigkeit fehlen, dessen Intelligenz bzw. Bedeutung zu erfassen.

Es ist nicht auszuschließen, dass alles so intelligent und bedeutungsvoll ist, wie man glaubt, dass es dies sei.


[quote]Montrose: In einem bestimmten Kontext könnte nämlich die obige Folge 4 2 5 usw. der passendere Schlüssel als 13 Sechsen sein.[/quote]Genau. Es könnte eine verschlüsselte Information von Wert sein.


[quote]Montrose: Sowas wie die Buch-Aufschlaggeschichte habe ich übrigens auch schon erlebt.[/quote]Du erinnerst Dich noch immer daran. Dann hatte es eine Bedeutung für Dich?


[quote]Montrose: Ich kann nur nichts mit dem Begriff "Schicksal" anfangen. Was soll das sein? Es ist ein Nonsenswort. Wenn es so etwas wie ein "Plan" hinter Ereignissen gibt, dann muß der Plan und die Kraft, die ihn bewirkt, genauer erfaßt werden.[/quote]"Schicksal" hat für jemanden Bedeutung, der sein Leben für geistreich und bedeutend hält. Wer gern von "Schicksal" spricht, hat eine bestimmte Einstellung zum Leben. Er kommuniziert breitbandig nicht nur mit Menschen, sondern mit allem, was er erlebt. Nichts ist beweisbar. Auch Schicksal nicht. Doch es ist erfahrbar für den, der daran glaubt. Schicksal ist geistreiches, sinnvolles Leben.

Astrologie ist ein Hilfsmittel, den Lebensplan kennenzulernen. Mir ist klar, dass viele meinen, die Gestirne könnten unmöglich Auskünfte über ihr persönliches Leben geben. Diese Menschen glauben, die Welt sei mit einigen Ausnahmen ein recht dummes Ding. Sie glauben, die Welt könne unmöglich (so) göttlich sein. Da nichts bewiesen werden kann, ist die Welt für sie so.

Für jemand anderen ist im Leben ein Plan mehr oder weniger deutlich erkennbar. Ich z.B. konnte mich selbst davon überzeugen. Es ist beeindruckend, auch dort Intelligenz und Bedeutung zu finden, wo man sie niemals zuvor vermutet hätte. Ich kenne eine Anzahl Menschen, für die Schicksal und Lebensplan im Laufe der Zeit ebenso selbstverständlich geworden sind wie für mich. Und ich weiß, dass es nicht wenige Menschen gibt, die Schicksal für Nonsens halten.

Vermutlich bist Du ein Mensch, der ohne weiteres von physikalischen und chemischen Kräften spricht. Hast Du jemals diese Kräfte "genauer erfaßt"? Du glaubst an ihre Existenz, nicht wahr? Nicht anders glauben andere Menschen an Schicksalskräfte. Sie glauben, dass das Leben (manchmal nennen sie es auch "Gott") auf verschiedenen Wellenlängen mit ihnen kommuniziert. Nicht selten sprechen sie auch von dessen Einfluss auf sie. Und schließlich erkennen sie sich sogar im Leben selbst.

Aufgrund der "Tatsache" (was soviel heißt wie "wir glauben fest daran"), dass zukünftige Gestirnpositionen (relativ zur Erde) vorausberechenbar sind, können in der Gegenwart Aussagen über die Zukunft eines Menschen gemacht werden. Die Zukunft liegt in der Gegenwart, existiert schon jetzt. Das Werdende ist ein Seiendes. Der Weg ist das Ziel.

Wir haben es in diesem Thread allerdings weniger mit Astrologie zu tun, sondern gewissermaßen mit Omen. Im Grunde ist alles Gegenwärtige Omen. Wir haben nur kaum Sinn für Omen, weshalb oft auch die Omen wenig Sinn für uns haben.

Alles, was ich erlebe, hat mit mir persönlich zu tun, da alles meine Er-innerung, d.h. mein Inneres ist. Und mein Inneres, das bin ich selbst. Die Welt und das Leben sind so geistreich und bedeutungsvoll wie ich selbst. Es findet eine Kommunikation (Vereinigung) zwischen ihnen und mir statt. (Die Basis dafür ist die bereits latent vorhandene Einheit zwischen Welt/Leben und mir.)

Macht etwas Eindruck auf mich, fällt mir etwas auf oder geht mir etwas nahe, so spricht es mich an, weil ich empfänglich dafür bin. Je mehr ich mich einem Erlebnis öffne, um so mehr eröffnet sich mir auch das Erlebnis. Dagegen kann es sich nicht kundtun und wird von mir nur verzerrt wahrgenommen, wenn ich es vorbe- und verurteile.

Zurück zu meinem Erlebnis. Die beiden Vornamen stehen in einem Buch. Bücher sind Konserven. Konserven bewahren Inhalte für die Dauer auf. Daraus schließe ich auf eine dauerhafte Beziehung zwischen uns. Die Vornamen standen nicht in irgendeinem Buch, sondern in dem Buch "Okkulte Prinzipien der Gesundheit und Heilung" von Max Heindel. Daraus läßt sich schließen, dass die Beziehung vor allem spirituelle Bedeutung hat und vielleicht etwas mit Gesundheit und Heilung zu tun hat.

Die Namen stehen in dem Kapitel "Erblichkeit und Krankheiten". Darin steht, vereinfacht ausgedrückt, dass ich für mein (Er)Leben selbst verantwortlich bin und es nicht richtig ist, die Verantwortung (Schuld) den Vorfahren in die Schuhe zu schieben, indem auf die Vererbung gepocht wird. Krankheit ist stets eine persönliche Sache. Unsere Beziehung könnte also etwas damit zu tun haben, Krankheit durch Einsicht in die persönliche Verantwortung zu überwinden.
Ardath BeyZufall!? = ist die Summe der Handlungen die wir nicht kennen
(damit ist nicht nur menschliches Handeln sondern auch Atomare, Molekül oder Wellenbewegung = Sonnenstrahlen ect. gemeint).

Zum Thema Reincarnation finde ich es interessant sich mit Fluss von Energie (z.B. Gedankenströmen) und dem Physikalischen Gesetzt der Energie zu befassen.
Dazu bedenke man das Energie eine freie Form ist die sich durch verschiedene Einflüsse verändern läst. Was passiert z.B. mit Hirnströmungen wenn man stirbt?
Entwine(Den Wellencharakter des Lichts würde ich nicht zu den Dingen zählen, die wir nicht kennen.)

Physikalisch betrachtet würde ich sagen: Hirnströme sind elektrische Ströme, die im Todesfall nicht mehr fließen und somit auch keine elektrische Energie mehr erzeugen. Das Gehirn wird quasi ausgeschaltet.

Was während des Sterbens geschieht, ist mir nicht bekannt, aber ich kann mir nicht vorstellen, daß so etwas Einfaches, wie die Elektrizität im Gehirn, sich in eine andere Form wandelt, um zu "überleben" und sich schließlich wiederzuverkörpern.

Überhaupt denke ich, daß die Reinkarnation sich nicht mit der uns bekannten Physik begreifen läßt.
Falls du allerdings konkrete Ansätze dazu hast, dann würden diese mich sehr interessieren.
die nussohman. das tut echt weh euren mist hier zu lesen. vergesst die hirnströme.
ihr gebt eh nur das wieder was man euch eingetrichtert hat...
EntwineStimmt, gegen deine weisen Worte sind unsere tatsächlich totaler Mist.
Manley[COLOR=crimson]achtet bitte auf euren ton! besonders du, nuss![/COLOR]
frozen heartalso ich sag dazu nur: 23!
die nussklar, 23. sonst noch was?

diese signaturen. ich brech ab hier...
frozen heart[QUOTE][i]Original geschrieben von die nuss [/i]
[B]diese signaturen. ich brech ab hier... [/B][/QUOTE]

...sagte die ihrerseits gänzlich signaturlose nuss -.-"
SusiriaSchicksal ist für Leute die Angst vor dem Zufall haben ;)
hagzissa13Zufall bedeutet ja, daß etwas unvorhergesehenes passiert. Treffe ich nun in der Stadt eine Freundin, ist dann dann Zufall? Nein. Ich EMPFINDE es als als Zufall, aber in Wirklichkeit, war es eben auch ein Überlegung der Freundin, in die Stadt zu gehen, weil sie vielleicht shoppen gehen wollte, oder sich mit wem treffen wollte. Die Wege kreuzen sich, weil ich irgendwo hin will und sie auch. Aber das ist doch kein Zufall...
noire désirso ist es.

ansich gibt es gar keine zufälle. es kann nur passieren, dass man die bedingungen für das zustandekommen einer situation bzw. eines ereignisses nicht vollständig überblickt.

zufall ist letztlich auch nur unwissenheit. ;)
OdessaWie schon geschrieben - auch ich glaube nicht an Zufälle. Erst letzte Woche hat mir das Leben wieder mal bewiesen, daß es noch nicht mal Zufall ist wenn in einer Postfiliale hinter mir plötzlich eine Frau steht, die ein kleines Häschen auf dem Arm hat. Noch Stunden davor hatte ich wiederholt mit meinem Mann davon geredet, daß wir unbedingt einen Kumpel für meinen Karnickelmann brauchen, möglichst in der Nähe, für gegenseitige Besuche.

Gut, die Situation stellt sich nun so dar daß es mal wieder um eine Tierrettaktion geht/gehen wird, aber selbst das ist kein Zufall - es finden mich immer die Tiere, denen es schlecht geht, und ich nehme das als "Schicksal" an. Nach dem Motto: wenn meine bedeutungslose erbärmliche Existenz wenigstens den einen Sinn hat, ein paar Lebewesen deren Leben schöner machen zu können, dann war es all den Kampf, das Leid und die Schmerzen wert für mich.

Mag simpel, primitiv oder dumm sein für Einige - ich komme damit seit 44 Jahren gut durchs Leben.

noire desir: :)
hagzissa13[QUOTE][i]Original geschrieben von noire désir [/i]
[B]zufall ist letztlich auch nur unwissenheit. ;) [/B][/QUOTE]

DAS ist ja mal genial formuliert!!!! SUPER!
die nussschicksal ist hoffnung. zufall ist realität. denkt doch mal nach...



aber hey, odessa.

2 tauben
1 igel
1 katze

alle wurden sie von mir beerdigt. ob zufall oder schicksal. es lag an mir, dass ich ihnen ein letztes mal respekt erwiesen habe...
OdessaIch mag Deine Denke, nuss. Menschen wie Du geben mir Hoffnung. Wegen der Tiere und so...

Und daß ich ein paar solcher Leute auf diesem Forum hier finden durfte - Mischa, Dich, Ceryni, athi, Kinch, Igla und einige Andere die so denken - ist .. Zufall? Schicksal? Auf jeden Fall ist es nicht egal ;)
noire désiralso nicht dass jemand denkt, ich nehme ihnen irgendwas, will ich zur erklärung hinzufügen:

alles entsteht und passiert aufgrund von ursachen und bedingungen. und weil sich die ursachen und bedingungen beeinflussen lassen, ist immer auch [i]hoffnung[/i] mit im spiel, weil es immer [i]möglichkeiten[/i] gibt.
man hat also immer auch eine [i]wahl[/i] und damit was anderes wichtiges: [i]freiheit[/i]. :cool:

schicksal (aufgrund von zufällen oder warum auch immer) ist mir zu passiv.
ein resultat ist dabei aber auch, dass man verantwortlich (z.b. für sein tier, sein leben oder was auch immer) ist.
OdessaDas sehe ich auch so - das mit der Verantwortung und Freiheit. Ähnlich wie es Voltaire sah. Du kannst es viel besser und prägnanter ausdrücken als ich mit meinen umständlichen Sätzen :) . Aber um diese Verantwortung geht es mir auch immer, ich halte sie für sehr wichtig... nicht einfach alles "erdulden" und sich rausreden auf "das ist halt mein Schicksal, da kann ich nichts tun".
die nussursache und bedingung.

oder:

ursache und wirkung.

das ist karma. haha, so langsam finden wir uns.
noire désir[QUOTE][i]Original geschrieben von die nuss [/i]
[B]das ist karma. haha, so langsam finden wir uns. [/B][/QUOTE]

glückwunsch! sie haben gewonnen! :)

dann weisst du ja auch, dass alles, also auch dein gewinn, ein spiel unwirklicher erscheinungen ist. traumgleich sozusagen. :D
die nussverlustängste sind so ziemlich das erste, was man ablegen sollte. hast du lange haare?

erzähl mir was neues...
Nezach[quote][i]Original geschrieben von noire désir[/i]
[b]zufall ist letztlich auch nur unwissenheit.[/b][/quote][quote][b]man hat also immer auch eine [i]wahl[/i] und damit was anderes wichtiges: [i]freiheit[/i].[/b][/quote]Eine Wahl hätte man vielleicht, wenn man mehr Durchblick hätte. Eine Freiheit, die auf Unwissenheit gründet, ist zweifelhaft. Erfahrungsgemäß kommt es oft doch anders, als man dachte. Man ist viel mehr Spielball von Zufällen oder von mir aus von unbegreiflichen gesetzmäßigen Zusammenhängen, als man frei ist. Nicht selten ist das wirkliche Leben ein Hohn, wenn man sich dagegen anschaut, was ein Mensch wirklich wollte. Das schlimme ist auch: je mehr wir endlich zu wissen meinen, um so weniger wissen wir tatsächlich bzw. um so mehr neue Fragen werfen sich auf. :(
noire désirtja, wer ist schon allwissend... :(

aber wenn ich mich abends mal frage, wie der tag so war, denn fällt mir auf, dass ich von meinen vorhandenen wahlmöglichkeiten eigentlich recht wenig gebrauch mache.
natürlich macht es keinen sinn, sich ständig beim laufen zu fragen, ob nun das linke oder das rechte bein dran ist, aber rückblickend hätte ich schon öfter als vermutet eigentlich eine wahl gehabt, die ich aber nicht genutzt habe, sondern mehr oder weniger blind den impulsen alter konditionierungen gefolgt bin.

gar nicht so einfach, das mit der geliebten wahlfreiheit. wer nutzt sie denn schon wirklich?

auf der anderen seite: manchmal sind die spontanen entscheidungen doch die besten. zu langes grübeln bring auch nicht immer was... ;)
Nezach[quote]… rückblickend hätte ich schon öfter als vermutet eigentlich eine wahl gehabt, die ich aber nicht genutzt habe, sondern mehr oder weniger blind den impulsen alter konditionierungen gefolgt bin.[/quote]Das geht Dir nicht allein so. Die Frage ist: warum handeln wir immer wieder gegen unser Gefühl für das richtige Verhalten? Hast Du dafür eine Erklärung finden können? Ich denke, es ist so, weil wir stark an der äußeren Erscheinung hängen. Wir sehen rot, wenn uns etwas rot erscheint, aber wir sind im Augenblick unserer Wahrnehmung außerstande zu erkennen, dass da grün ist.
noire désir[QUOTE][i]Original geschrieben von Nezach [/i]
[B]Die Frage ist: warum handeln wir immer wieder gegen unser Gefühl für das richtige Verhalten? Hast Du dafür eine Erklärung finden können? [/B][/QUOTE]
spontan würde ich sagen, weil wir zu faul sind und weil echte wahlfreiheit manchmal einfach zu lange dauert, wie mein beispiel mit dem laufen deutlich machen sollte.

die frage nach rot oder grün hat wohl eher mit der wahrnehmung selbst zu tun, als mit wahlfreiheit. ob man das dann als "rot" oder "grün" bezeichnet sind absprachen; notwendig, um sich verständigen zu können. :)
Odessa"Gesammeltes" der letzten Tage, was mir wieder zeigt daß es für mich keine sinnlosen Zufälle gibt und daß dieses Ding namens "Kosmische Energie" (Gott, Göttin, Schicksal, Karma, Kismet, NeongelberBüstenhalter wie auch immer) zumindest in meinem Leben existiert :-).

1. Ärger auf ebay mit einem Käufer der mich abzocken wollte. 4,50 Euro verloren/verschenkt - doch in dem Moment wo ich beschloß, das "hinzunehmen" und nicht mehr wütend darüber zu sein, fand ich eine Stunde später an einer Supermarktkasse 5 Euro. Und am gleichen Tag zeigte sich der Abzocker reumütig und beschloß, mir mein Geld zurückzugeben und sogar noch mehr, nämlich seinen Ersteigerungserlös.

2. Seit über 2 Jahren habe ich von einem Freund nichts mehr gehört; er war der Sänger meiner Heavymetal-Band, aber durch private Dinge (Bundeswehr-Einberufungen bei den Jungs, Scheidungen bei zweien davon mit Wegzug hier usw.) löste sich die Band auf und mit dem Sänger, den ich am meisten mochte, erlosch der Kontakt weil er sehr mit sich und div. Krisen beschäftigt war, auch "umherzog" reichlich ruhe- und heimatlos. Am 29. Dezember, beim Einsortieren alter Fotos in neue Alben, fiel mir wieder mein Lieblingsfoto von ihm in die Hände, und mein Mann und ich sprachen einige Minuten über die Band und vor allem Sänger P. Und ich sagte dabei, daß ich mir sicher wäre daß es ihm gut gehe, ich hätte ein gutes Gefühl beim Gedanken an ihn grad so, als wäre er "noch hier". - Gestern, am 31.12., hat mein Mann erstmals in einem Getränkemarkt hier bei uns am Ort eingekauft. Das erste Mal in den fast 4 Jahren die wir hier schon leben, "einfach so" wollte er jetzt da mal reinschauen. Ich folgte ihm, und wer ist da Verkäufer in dem Markt und fiel uns nach wenigen Sekunden erfreut in die Arme? Richtig, mein Freund P. Der mir gleich sagte daß er seit wenigen Tagen erst wieder hier im Lande sei und erst "vorgestern noch daran dachte, bei Euch vorbeizuschauen, mir war so als würdet Ihr mich förmlich rufen".

3. Wieder ein ebay-Kontakt, mit einem Menschen der mir nette emails schreibt und von sich dabei sehr viel berichtet. Eigentlich ging es anfangs nur um die stattgehabte Auktion, aber aus Gründen immer schrieb mir dieser Mann seitdem weiter und ich erfuhr, daß sein ältester Sohn für ein Projekt in Indien tätig ist, das mit Trinkwasserbrunnenbau und mit finanz. Projekten für indische Frauen, die sich selbständig machen möchten, zu tun hat. Der Hammer ist: meine eigene Tochter hat vor 2 Wochen beschlossen, daß sie bei so einem Projekt auch helfen möchte in ihren Urlaubswochen. Und nun knappe 2 Wochen danach dieser Kontakt mit einem Vater, dessen Sohn das bereits macht. Von tausenden von Menschen auf ebay komme ich also an gerade den Menschen bzw. der an mich, dessen Kind das macht was mein Kind jetzt auch machen will und er erzählt mir davon von der ersten email an, dabei völlig unwissend daß mich dieses nicht alltägliche "Ehrenengagement-Thema" selbst betrifft seit einigen Tagen.

4. Daß dieser Kontakt als auch ein vorheriger immer mit den USA zu tun hat, also derjenige Mensch entweder Halbamerikaner ist, in den USA lebt oder seine Kinder dort am Studieren oder Arbeiten (bisher) hat, ist auch so ein seltsamer "Zufall"... immerhin spielen die USA eine konstante Rolle in meinem politischen und sozialen Leben und es fokussiert sich dabei auffällig auf Chicago und Philadelphia. Wieso also noch der harmloseste Kontakt (z. B. aus besagtem Münzverkauf auf ebay entstanden) bei mir immer mit den USA verbunden ist, während ich nie oder seltenst jemand aus z. B. Finnland, Schweden, Portugal, Holland oder Frankreich kennenlerne was ja mindestens genauso "wahrscheinlich" sein müßte - keine Ahnung.


Mag Einigen hier vielleicht lächerlich albern vorkommen, aber mich erstaunt es immer wieder, solche Dinge - derzeit sehr auffällig gehäuft - zu erleben und ich versuche, meine Lehren daraus zu ziehen bzw. das Ganze in einem größeren Kontext zu sehen... auch wenn er sich momentan noch nicht so wirklich erschließt für mein kleines Menschenhirn ;-).
EvillightÄhnliches erlebt wohl jeder.
Mein Highlight in diesem Sinne war ein Traum von einem Kumpel aus der Schulzeit, den ich nach Jahren ohne Kontakt zu Ihm hatte. Er verabschiedete sich von mir und ging. In selbiger Nacht ist er wohl auch mit 24 gestorben, wie ich aus der Zeitung erfuhr.

Man glaubt garnicht, wieviel Leute man im Leben kennenlernt.
Lass es nur 1-200 sein. Das sich die Lebenswege kreuzen ist eine statistische Wahrscheinlichkeit, wo die Lebensmittelpunkte der Familien idR schon eng beieinander sind.

Ebenso hatte ich auch von späteren Ereignissen manchmal eine gewisse Vorahnung. Allerdings haben sich diese auch oft nicht erfüllt. D.h. an 'besondere Zufälle' würde ich nur glauben können, wenn man ebend NUR auf die wenigen Erlebnisse abstellt, wo alles zusammenpasst und alles andere an Irrtümern verdrängt. Der Glaube an hintergründige Zufälle ist ebend auch nur eine Art Glaube.

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