German Gothic Board
 
Boardansicht: Klick HIER und betrachte das Thema mit allen Funktionen direkt im Board.

 
  Forum: DIES und DAS
    Thema: Besuch in Holland - und der Zoll?
HaevionEine kurze Frage, der reinen Information halber: Wenn man ein Wochenende in Holland verbringt, dort Cannabis konsumiert, und bei der Rückfahrt von der Zollkontrolle gestoppt wird, werden dann alle Insassen des jeweiligen Wagens kontrolliert? Werden die Personen auf Cannabinole getestet, oder nur auf "harte" Drogen? Führt ein Konsum hier seitens der Zollbeamten zu einer Anzeige? Es wäre nett, wenn man mir dahingehend Auskunft geben könnte - und ja, ich habe gerade auf PRO7 die Sendung "Taff" geschaut. ;)
SeraphiaHmm, also ich wohne sehr nah an der holländischen Grenze (Aachen) und [i]hier[/i] gibt es überhaupt keine Zoll-Kontrolle mehr und das schon seit Jahren....habe auch noch nie gehört, dass jemand Probleme in der richtung gehabt hätte.

Aber vielleicht ist das nicht überall so...

greets~

Sera
koumorikann ich mir nicht vorstellen, dass das gesetzeswidrig sein soll...
anders sähs natürlich aus wenn der Fahrer noch stoned is... :D
Mysteraalso ich war mit meinem ex mal in holland...wir hatten noch ein paar kumpels dabei,die sich da mit gras und sowas eingedeckt haben. allerdings haben sie das in holland konsumiert (was ja da nicht illegal ist) und so gab es keine probleme bei der kontrolle an der grenze...die kontrollen sind nur stichprobenartig (also auffällige fahrzeuge und fahrer). leider hatten wir das pecht rausgezogen zu werden,weil 5 jugendliche in einem auto ja auch gaaar nich auffällig sind ;) jedenfalls wurden nur drogenköter in das auto gesteckt und wir wurden alle durchsucht. dabei war offensichtlich,dass die komplette rückbank stoned war... aber das war denen egal. sie wollten ja nur sicher gehen,dass man keine drogen mit über die grenze nimmt... einer von uns hatte noch 0,5g in der tasche... die durfen wir mit rüber nehmen,weil es unter "eigenbedarf" fiel,wegen der geringen menge...
SilberträneDiese Frage stelle ich mir auch,... und wenn man mit dem Zug fährt, wie oft werden da stichprobenartig proben gemacht?? also ob man was dabei hat??
SchwarzePestDer neue Schnelltest zeigt auch den Konsum von Cannabis an. Wird beim Fahrer etwas nachgewiesen muß er natürlich mit Konsequenzen rechnen.
hagzissa13Drogentests dürfen nur bei begründetem Verdacht angeordnet werden, z.B. wenn Drogen bei der Person gefunden werden oder bei körperlichen Auffälligkeiten, wie verwaschene Sprache, rot unterlaufene Augen, unsicherer Gang, träge Pupillen, unnatürlich weite oder enge Pupillen. Der Drogentest darf dann auch nicht kollektiv, sondern nur für die entsprechende Person angeordnet werden. Das ist natürlich ein wenig Ermessungsspielraum der Beamten. Diese führen vor Ort so genannte Schnelltests durch, die mit Schweiß (z.B. Handinnenflächen) oder Urin arbeiten. Diese Schnelltests umfassen in der Regel alle häufig konsumierten Drogen, wie THC, Koks, XTC, Opiate, aber auch Medikamente wie Benzos oder bestimmte Antidepressiva. Auf dem Markt gibt es da ganz unterschiedliche Tests und es kommt eben immer drauf an, wie viele Mittel die Polizei zur Verfügung hat, denn je umfangreicher der Schnelltest ist, desto teurer ist er auch.

Fällt der Test am Ort der Kontrolle positiv aus, wird ein Bluttest auf der Wache oder im Krankenhaus angeordnet. Dieser Test wird von einem von der Polizei beauftragten Arzt durchgeführt.
Während der Schnelltest nur auf bestimmte Oberflächenmerkmale von Molekülen anspricht, wodurch falsch positive Testergebnisse zustande kommen können (jedoch nicht bei THC - Test positiv heißt positiv ;) ), weist der Bluttest das gesamte Molekül nach und hat daher Bestand vor Gericht.
Odessa:D Ähm, ob das 5 Jahre nach Threaderstellung und nachdem Haevion hier längst weg ist, noch relevant ist?
hagzissa13Ich habe durchaus gesehen, daß der Thread von 2004 ist, aber ich habe PNs bezüglich dieser Fragestellung bekommen und dachte, ich reaktiviere den Thread einfach, weil gerade in den letzten 12 Monaten diese Problematik wieder neu aufgerollt wird. ;)

EDIT:
Threadrecycling so zu sagen - nicht für den gleichen Kram nen neuen aufmachen und so.... ;)
Demon17Die Rechtslage hat sich offenbar verändert, ist verschärft worden. Es gab mal Freigrenzen für den Eigenbedarf unterhalb denen keine Strafanzeige erfolgte. Das lag in NRW mal bei 10 Gramm Gras oder Haschisch. Das scheint sich geändert zu haben. Grundsätzich ist der B e s i t z von Drogen (BTM) verboten, das gilt auch für deutsche Staatsbürger in Holland. Konsum ist nicht strafbar. Wer also zugibt in Holland zum Beispiel Cannabis gekauft zu haben, muss mit einer Strafanzeige rechnen, selbst wenn er es dort konsumiert hat. Falls Konsum nachgewiesen wird, aber keine Drogen gefunden werden, kann man trotzdem eine Strafanzeige erhalten, falls man den Kauf (die Inbesitznahme) von Drogen zugibt. Jeder hat in so einer Kontrolle das Recht die Aussage zu verweigern um sich nicht selbst zu belasten. 90% der Verurteilungen wegen BTM beruhen auf Aussagen.

Grundsätzlich ist tagelang nach jedwedem Drogenkonsum im Falle einer Kontrolle der Führerschein in Gefahr. Das Zeug kann monatelang im Blut nachgewiesen werden. Verbindliche Obergrenzen gibt es nicht. Im übrigen erhält das örtliche Rauschgiftdezernat bzw. der Zoll vor Ort eine Meldung. Es besteht das Risiko weiterer Kontrollen, oder eventuell einer Hausdurchsuchung.

Die Grenzkontrollen finden sind zwar entfallen, aber dafür wird bis zu 120 KM hinter der Grenze kontrolliert.

Bei Drogen im Straßenverkehr wird im Gegensatz zum Alkohol die relative fahruntüchtigkeit festgestellt. Dir Grenzwerte schwanken ständig, da sie der richterlichen Rechtsprechung unterliegen. Das kann individuell sehr unterschiedlich sein.

(Ohne relative Fahruntüchtigkeit)
[QUOTE]
Erster Verstoß: 250 EURO – 4 Punkte – 4 Wochen Fahrverbot
Zweiter Verstoß: 500 EURO – 4 Punkte – 8 Wochen Fahrverbot.
Dritter Verstoß: 750 EURO – 4 Punkte – 12 Wochen Fahrverbot.


Liegt die relative Fahruntüchtigkeit vor, so erfolgt die Festlegung der Strafe durch ein Gericht. Folgende Anhaltswerte sind nicht verbindlich !

ca. 1 Monatsgehalt Geldstrafe
Entzug der Fahrerlaubnis (ca. 10-Monate Sperrfrist)
Vorlage einer MPU bei Neuerteilung (Idiotentest mit Blutprobe)
7 Punkte im Verkehrszentralregister[/QUOTE]
hagzissa13genau das ist es: Die Politik, THC betreffend, wird immer rigider.
Das Problem ist, daß es keine Studie gibt, die besagt, ab welchem Schwellenwert z.B. mit einer eingeschränkten Fahrtüchtigkeit zu rechnen ist. Ein zweites Problem ist, daß THC im Fettgewebe gespeichert wird und nicht so hübsch gleichförmig, wie z.B. Alkohol abgebaut wird mit 0.1 Promille/pro Stunde.
Bei großen Gewichtsabnahmen in kurzer Zeit sind zudem Flashbacks beschrieben, aber auch da ist völlig unklar, ob es sich dabei um prädisponierte Patienten handelt, ob es sich um Psychosen im Rahmen eines auch sonst manifestierten Krankheitsbildes handelt oder sonstige Faktoren dazu führen.
Problem: Je mehr THC konsumiert wird, desto länger dauert der Abbau. Bei täglichem Gebrauch nach dem Absetzen bis zu mehreren Monaten....

Allerdings legen SÄMTLICHE Studien die es gibt nahe, daß THC maximal genauso schädlich ist - physisch wie psychisch - wie Alkohol. Doch das will in einem Land mit Alkoholloobby, in dem Bier regional sogar als Grundnahrungsmittel angesehen wird und mit geschürter Angst bei Menschen in allen Teilen des Lebens vortrefflich Politik gemacht wird, natürlich keiner hören.....
Demon17Die Toxizität ist weit geringer als bei Alkohol. Man kann sich nur theoretisch totkiffen, allerdings ist die psychologische Suchtgefahr wesentlich stärker als ursprünglich angenommen. Damit einher geht Lethargie und Gleichgültigkeit. Das kann erhebliche sozialen Konsequenzen haben. Die hohen Strafen allerdings auch.
hagzissa13welche Studie soll diese psychische Komponente bestätigen? Die mir zugänglichen und bekannten Studien zeigen das alle überhaupt nicht. Ich würde mich freuen, wenn Du mir dazu eine Quelle nennen könntest, denn ich kenne einige Kollegen, die an diesem Thema arbeiten und genau das wäre eine Studie, die zu überprüfen wäre.

Nur, um das nochmal klar zu stellen:
Ich bin kein Verfechter oder Verherrlicher von THC. Wer mich kennt, der weiß, daß ich auch was Alkohol angeht sehr vorsichtig bin und die Krise bekomme, wenn ich sehe, wie dieses Thema in Deutschland behandelt wird. Ich habe noch nie in meinem Leben THC konsumiert und bekomme hier nur das kalte Kotzen, wenn ich sehe, wie in Deutschland mit dem Thema THC umgegangen wird, wie Menschen kriminalisiert werden auf einer Grundlage, die nicht existiert.....
hagzissa13Äh... da fällt mir noch was ins Auge: Um von THC antriebsarm und lethargisch zu werden, mußt Du regelmäßig sehr viel Kiffen. Menschen die in gleicher Weise Alkohol trinken, machen auch keine bessere Figur! :D


... das sage ich nicht, um THC zu verharmlosen, sondern einfach mal, um Parallelen zu ziehen. ;)
|Dunkelschön|[QUOTE][i]Original geschrieben von Odessa [/i]
[B]:D Ähm, ob das 5 Jahre nach Threaderstellung und nachdem Haevion hier längst weg ist, noch relevant ist? [/B][/QUOTE]

[IMG]http://img11.imageshack.us/img11/7407/threadnecromancert.png[/IMG]

:eek: :D
Demon17Hallo Hagzissa, das Ganze beruht wohl auf einer Studie an Affen aus dem Jahre 2000, die Du über diese Seite finden kannst. Ich habe mich seit Jahrzehnten nicht mehr mit dem Thema beschäftigt.
[URL=http://www.drogen-aufklaerung.de/texte/sachtext/cannabis13.htm]Quelle[/URL]

Man muss ein bisschen Scrollen, bevor der Artikel anfängt. Es scheint wirklich eine höchst fragwürdige wissenschaftliche Basis zu haben. Meines Erachtens schadet die Kriminalisierung den Konsumenten mindestens evensoviel, wie die Droge selbst. Da automatisch aus Angst vor Anzeigen geschlossene Kreise entstehen, in denen jeder kifft. Das aber ist das typische Kennzeichen der Drogenszene. Es geht primär um die Droge und damit wird der Ausstieg problematisch.
hagzissa13Das Problem ist, daß man abgesehen von dem Abstract nichts öffnen kann. Ich habe leider hier keinen Zugriff auf die Studie selbst, sondern müßte das über unsere Bib machen, was ein paar Tage dauern kann.

Insgesamt finde ich den Vergleich etwas seltsam. Vielleicht hätte man noch eine Vergleichgruppen mit TV-glotzen oder Sport treiben reinnehmen sollen. Als Versuchaufbau etwa "eher Koks oder eher ne Runde Fernsehen". Wenn es Affen langweilig ist und sie sich gegen die Langeweile Koks oder THC aussuchen dürfen, dann erscheint es mir logisch, daß Affen ähnlich wie Menschen reagieren: Die einen lieben es, sich auf zu putschen, die anderen mögen sich lieber sedieren. Wenn dann aber als Auswahl Droge oder Fernsehen, bzw. Droge oder Sport (ok, bei Affen ws eher schwierig) stünde, bin ich mir sicher, daß nicht alle Affen Drogen bevorzugen würden. Bei weitem nicht (Affen lieben es, vor der Flimmerkiste zu sitzen). Wenn ich mit meiner Einschätzung rein theoretisch recht hätte, was würde das dann bedeuten? Ich befürchte, man käme zu dem Schluß, daß Fernseh schauen das gleiche Suchtpotential wie Koks habe. Kannst Du meine zugegebener maßen verschlungenen Gedankengänge nachvollziehen? Ich kanns grad nicht besser beschreiben....
Demon17Doch klar, es wäre sicher interessant eine Referenzgruppe von Affen vor dem Bildschirm zu haben. Besonders wenn Daktari und die Werbung von Chiquita-Bananen läuft. So etwas ist oft interessegeleitet. Man muss sich auch mal die Kriterien für die Vergabe von Forschungsgeldern anschauen. das lächerliche ist ja, das es trotz zahlreicher Konsumenten keine Feld- oder Laborforschung geben kann, da dann sofort die Polizei auf der Matte steht. Die CDU steht offen dazu, durch repressive Massnahmen einen Leidensdruck bei Drogenkonsumenten erzeugen zu wollen, um eine abschreckende Wirkung zu erzielen. Wenn bei Umfrage ca. 30% der Schüler ab 13 oder 14 angeben schon einmal Cannabis konsumiert zu haben, stellt sich die Frage ob diese Politik nicht gescheitert ist. Das staatliche Ziel ist eindeutig Drogenkonsumenten zu verelenden.
hagzissa13Die Leute sind halt nicht ganz blöd und können schon einschätzen, wie was bei ihnen wirkt. Bei der hohen Anzahl von Canabiskonsumenten in Deutschland müßten unsere Psychokliniken massivst voll sein, wenn das Zeugs das gleiche Abhängigkeitspotential hätte, wie Koks z.B.. Ich gebe zu, daß es in Deutschland mittlerweile auch eine hohe Abhängigkeitsquote von Koks gib, aber ganz ehrlich, ich kenne viele, die hin und wieder mal nen Joint rauchen, aber kaum keinen, der einfach mal hin und wieder ne line zieht. Da gilt eher das Prinzip "ganz oder gar nicht"....
Demon17Also bei harten Sachen habe ich mich bewusst von den Leuten fern gehalten. Das hat sich bewährt, weil Jugendliche, die damit herummachen sowieso sehr schnell straffällig werden. Sicher ist hin und wieder mal ein Joint möglich, doch machen sich viele auch selbst was vor. Sucht hängt eindeutig auch von der genetischen Prädisposition ab und von anderen sozialen Faktoren ab. Wenn ich höre das 13-14 Jährige bereits kiffen finde ich das erschreckend. Andererseits habe ich in dem Alter angefangen Alkohol zu trinken und teilweise bei den entsprechenden Anlässen zu missbrauchen. Ich denke nüchtern ist am besten. Wenn ich tanze vertrage ich höchstens ein bis zwei Bier, sonst geht die Körperkontrolle flöten und wenn ich schreibe die Konzentration. Also ich rate auf jeden Fall von regelmäßigem Konsum ab, lehne es aber ab Suchtgefähdeten das Leben zusätzlich schwer zu machen. Nicht umsonst ging in Holland und den USA nach der Teillegalisierung der Konsum zurück. Es geht darum Probleme und Herausforderungen anzugehen und nicht zu verdrängen. Ich denke das ist das Wesentliche und lässt sich strafrechtlich nicht fassen. Sonst säßen wohl viele Politiker im Gefängnis. ;)
hagzissa13Du sagst es ja selbst: Du hast die Fähigkeit mit Alkohol umzugehen und hast, wenn ich das richtig verstanden habe, auch die gleiche Fähigkeit bei THC. So geht es den allermeisten. Wenn ich mir anschaue, wie viele Menschen alkoholabhängig sind, kann mir in puncto THC keiner erzählen, daß es das gleiche Suchtpotential wie Koks hat. Bei den vielen Menschen in Deutschland die kiffen, müßten wir viel mehr Abhängigkeitsprobleme haben, die wir, wenn ich mir die Fallzahlen der Psychokliniken anschaue, wo es um isolierte THC-Abhängigkeit geht, defintitiv nicht haben.
hagzissa13... darum diskutierten wir ja hier, in wieweit die oben genannte Studie (im Übrigen die einzige, die THC einen Suchtcharakter unterstellt) überhaupt aussagekräftig sein kann und kamen - ohne auf die komplette Studie zurückgreifen zu können - anhand des Abstracts zu dem Schluß, daß sie wahrscheinlich nicht wirklich fundiert sein kann, da schon der Versuchsaufbau dubios erscheint.
Heph[QUOTE][i]Zitat von hagzissa[/i]
[...] unsicherer Gang, träge Pupillen, unnatürlich weite oder enge Pupillen [...]
[/QUOTE]

Ihr glaubt garnicht wie oft man auf sowas angesprochen wird, zumal in Polizeikontrollen. -.- Meine Leichte Motorikstörung (mit oben beschriebenen symptomen) reicht da vollkommen aus um schon jeden Arzt erstmal ne Standpauke über Drogenkonsum halten zu lassen die Bullen wollen dann immer gleich das volle Programm obwohl ich nichts nehme. Selbst die bei der Eignungsprüfung für den Wehrdienst wurde mir das ganz offen unterstellt. Und bei allen Geistern ich nehme echt nichts.

Anyway. Gouverneur Schwarzeneger spielt mit dem Gedanken Canabis und seinen Anbau zu legalisieren u die staatseinnahmen seines Staates zu erhöhen. Sollte das geschehen würde ich mich über Statistiken und studien zu dem Thema aus den USA freuen.

Auf der anderen Seite frage ich mich wie die deutsche (bundes-)Polizei Verstöße auf Niederländischen Boden ahnden darf. Im Rahmen der Amtshilfe ist das sicher möglich (kann das mal jemand aufklamüsern?) nur ist nur der Kauf und Verbringung des Stoffes in den Niederlanden verboten, soweit mein Gedächtnis mich nicht trügt, Allerdings dürfte Konsum und Besitz Straffrei sein. Natürlich könnte ich mich irren.

Ich gehe doch recht in der Annahme das der Besitz (und Anbau?) von Canabis zu therapeutischen zwecken, sofern vom Arzt verschrieben, noch erlaubt ist?
hagzissa13@ Heph: Darum schrieb ich, daß das mit den Symptomen zu ziemlich willkürlichen Tests führen kann. Da meint ein Staatsdiener denn rot unterlaufene Augen zu sehen und schwupps, haste den Test an der Backe... :D

Was die Ahndung angeht: Die Polizei ahndet nicht, daß Du in Holland konsumiert hast, sondern DASS Du konsumiert hast - wo, ist vollkommen latte. Du wirst auf deutschem Staatsgebiet aufgegriffen mit THC in Blut und/oder Urin - wo Du das Zeugs aufgenommen hast, interessiert nicht, denn Du bist in Deutschland und da darfst Du es eben nicht im Blut haben, da es hier illegal ist (in Holland ist es außerdem auch nicht legal, sondern lediglich GEDULDET ;) ).

EDIT: Zu therapeutischen Zwecken ist THC erlaubt, dafür gibt es ein spezielles THC (nicht das normale delta-9, was gaga macht), das nicht gaga macht aber trotzdem - der Witz des Jahres - unter das Betäubungsmittelgesetz fällt. Das ist ungefair so, als würde man die Hanftragetasche (die auch aus nicht berauschendem Hanf besteht) unter das BTM-Gesetz stellen.... :D
Demon17[QUOTE]Auf der anderen Seite frage ich mich wie die deutsche (bundes-)Polizei Verstöße auf Niederländischen Boden ahnden darf. Im Rahmen der Amtshilfe ist das sicher möglich (kann das mal jemand aufklamüsern?) nur ist nur der Kauf und Verbringung des Stoffes in den Niederlanden verboten, soweit mein Gedächtnis mich nicht trügt, Allerdings dürfte Konsum und Besitz Straffrei sein. Natürlich könnte ich mich irren.[/QUOTE]

Folgende Situation, zwei Fußgänger passieren die deutsch-holländische Grenze. Sie sind zwar stoned, haben aber keine Drogen bei sich. Die zwei fühlen sich sicher, als die Polzeistreife sie kontrolliert und geben zu, in Holland Cannabis gekauft und konsumiert zu haben. Konsequenz: Strafanzeige wegen illegalen Drogenbesitzes. Wie gesagt Besitz und Weitergabe sind grundsätzlich illegal, Konsum steht definitiv nicht unter Strafe. Die meisten Verfahren bei geringen Mengen werden zwar eingestellt, aber wo da inzwischen die Grenzen liegen ist mir nicht bekannt. Das hängt auch von der Praxis in den einzelnen Bundesländern ab, soviel ich weiß.
hagzissa13Kleines update:
Ob die Verfahren eingestellt werden oder nicht, kann einem beruflich den Hals brechen. Wenn erstmal irgendwo steht, daß Du mit sowas zu tun hast/hattest, egal, ob das Verfahren letztendlich eingestellt wurde, hast Du schlechte Karten z.B. im öffentlichen Dienst, oder auch in meinem Job. Mir haben Patienten sogar schon berichtet, daß sie aufgrund auffälliger Kontrollen ihrer Person Probleme hatten (trotz eingestelltem Verfahren), Arbeitsstellen als Kraftfahrer oder in der Personenbeförderung zu bekommen.
Da die Vernetzung der Datenbanken immer enger wird und der Bürger an sich immer gläserner, hängt man, wenn man Pech hat ganz, ganz schnell in der Jobfalle.....
Schwarzer PrinzWegen Cannabis nach Holland ?

Absurd, hier gibt es Windmühlen, Tulpenmeere und leckeren Käse. Ist doch viel interesanter :D
hagzissa13[QUOTE][i]Original geschrieben von Schwarzer Prinz [/i]
[B]Wegen Cannabis nach Holland ?

Absurd, hier gibt es Windmühlen, Tulpenmeere und leckeren Käse. Ist doch viel interesanter :D [/B][/QUOTE]


... und - wenn man der Polizei in der Eifel glauben schenken darf - große, alte Scheunen mit Natriumdampflampen auf deutschem Gebiet! :D
Schwarzer PrinzDie Eifel grenzt an Belgien niet Nederland :)

Niet mooi :D
hagzissa13[QUOTE][i]Original geschrieben von Schwarzer Prinz [/i]
[B]Die Eifel grenzt an Belgien niet Nederland :)

Niet mooi :D [/B][/QUOTE]

Ja, da hast Du allerdings recht :D. Aber das stört die Anbauer nicht. Die räumliche Nähe scheint völlig auszureichen.

German Gothic Board
 
Boardansicht: Klick HIER und betrachte das Thema mit allen Funktionen direkt im Board.

 

German Gothic Board

Startseite Chat Grüße SchwarzKultur