| Demon17 | Dieser Thread soll dem technischen Fortschritt gewidmet sein. Es geht um die Vorstellung neuer Technologien, die sich auch Privatpersonen leisten können und dem Energiesparen oder dem Umweltschutz dienen. Vom Elektrofahrrad, über den Spar-PC bis hin zu neuen Entwicklungen auf dem Automarkt. Natürlich werden da auch kommerzielle Angebote dazugehören. Ich möchte die Moderation deshalb bitten, das Werbeverbot bei verlinkten Seiten nicht zu eng zu sehen. Es geht darum die Nachtweltler über den neusten Stand aller möglichen ökologisch wertvollen Technologieen auf dem Laufenden zu halten. Die Beiträge sollten dabei nicht nur einen Link enthalten, sondern die Innovation ein bisschen vorstellen und möglichst auch auf eventuelle Nachteile hinweisen. Als erstes möchte ich den Loremo (low resistance mobile) vorstellen. Eine kleine Entwicklungsfirma aus Marl (soviel ich weiß) hat sich in den Kopf gesetzt ein 2 Liter Auto zu produzieren. Es wird konventionell betrieben (Diesel) und ist extrem windschnittig, leicht und hat ganz schmale Räder. Dabei sieht es sehr schick aus und kann 4 Personen transportieren. Die Leute auf der Rückbank schauen dabei nach hinten. Laut Herstellerangaben soll es die Leistungswerte handelsüblicher Kleinwagen erfüllen. Es gibt angeblich bereits 50 000 Vorbestellungen. Die Serienfertigung ist für 2010 geplant. Bisher gibt es nur ein Tesfahrzeug. [URL=http://evolution.loremo.com/content/view/13/47/lang,de/]Der Loremo[/URL] [IMG]http://evolution.loremo.com/images/stories/loremo_fahrzeugbilder/loremoFrontpage_m.jpg[/IMG] |
| Seneca | Ich glaube nicht mehr daran das solche Konzepte über den Prototyp hinausgelangen. Im Übrigen wird obiges Vehikel nur nach Euro Norm ein 2 Liter Auto. Jeder weis wohl mittlerweile dass diese Werte in der "echten" Welt nicht erreichbar sind. In der Euro-Welt gibt es keine Steigungen, keinen Verkehr und keine Zuladung. Beispiele: ein Polo von 2005 ist laut Hersteller ein 5 Liter Auto...in der Realität muss man dank den 1,1 Tonnen die das Ding wiegt allerdings 8 Liter rechnen. Ein Twingo von 2002 soll ebenfalls ein 5 Liter Auto sein...braucht aber selten weniger als 6. Ein C1/107/Aygo soll ein 4 Liter Auto sein...lässt sich aber in der Realität auch nicht unter 5,5 bewegen. [url=http://www.greenpeace.de/themen/verkehr/smile/artikel/der_twingo_smile_swiss_made/]Hier ein nettes Beispiel wie so ein Konzept versackt...dies hier ist von 1996...ich sehe seitdem keine Fortschritt.[/url] die angegebene 3,3 Liter beim SMILE sind übrigens der Realwert...kein Eurowert. ich bleibe übrigens dabei...es gibt keine Fortschritt mehr...die Technologie ist weitestgehend ausgereizt..."Neues" kann nur noch im Hochpreissegment erricht werden indem man sauteure Lösungen die bisher nur der Luft/Raumfahrtechnik vorbehalten waren in der Massenfertigung für verwöhnte Nordhalbkugler einsetzt... Das ist kein technischer Fortschritt...nur Zweitverwertung. Zudem erreichen solche Hochpreislösungen nur 10% der Erdenbürger. Wenn sich was ändern soll, dann hilft nur echtes Einsparen...warmen Mantel anziehen, weniger verfeuern, weniger Essen und Karre viel öfter stehen lassen. Auch Energie Biomasse ist sehr, sehr endlich. Vergiss auch Kernfusion und Grüne Energietechnik...wäre das Realisierbar hätte man es längst zumindest im Modell gemacht. Wir müssen uns langsam mal damit abfinden das unsere Hände und Geister nichts großes mehr hervorbringen werden...wir sind beschränkt...und die Große Grenze das machbaren rückt jedes Jahrzehnt näher. Seit dem Zweiten Weltkrieg ist die Zeit der großen Schritte vorüber...seit den 50er betreiben Wissenschaft und Industrie nur Resteverwertung und die Politik der klitzekleinen Schritte. Plasma TV, I-Pods und Mp3 retten weder Klima noch Hungersnöte. Den Schritt raus aus der Technologie und Energieanhängigkeit will aber aus Bequemlichkeit kaum jemand gehen. Genau dort liegt aber die Lösung...nicht in noch mehr kleinen Maschinen für eine Große. Habe ich mal erwähnt das ich aus genau dieser Überzeugung mein Maschinenbaustudium abgebrochen habe um "Dorfschmied" zu werden...? Ganz nebenbei bin ich dadurch auch noch mein Übergewicht losgeworden *g* Und was jahrelanges Gerätetraining in der "Muckibude" nicht geschafft hat, das brachte tägliche körperliche Arbeit. |
| hagzissa13 | Wenn ich nach hinten gucken müßte beim Fahren, wäre ich nur noch am Kotzen.... :D Aber schick ist das Flitzerchen schon! Wie siehts mit den Crashtests aus? Und: Wenn er statt herkömmlichen Sprit was neues bräuchte, z.B. Wasserstoff mit guter Technologie, fände ich es noch schicker! Und natürlich in schwarz.... so weiß geht ja gar nicht..... :D |
| Demon17 | Also mein Corsa CDTI frisst 5,2-5,5 Liter bei einer Werksangabe von 4,5L. Dafür hat er auch eine Klimaautomatik. Ich finde das OK. Der einzite Anreiz eines Neukaufs wäre ein erhebliche Kostenersparnis bei gleichzeitig ansprechendem Design. Falls die Firma diese Leistungsdaten wirklich realisiert, Also 20 PS Diesel, mit 160 Km Spitze und einem Verbrauch unter 2 Litern für 15 000 Euro, bin ich dabei. Die Mehrkosten zu anderen Kleinwagen ließen sich aus der Spritersparnis realisieren. Die 50 PS Sportversion wäre ein Knaller, aber zu teuer. [URL=http://evolution.loremo.com/content/view/98/141/lang,de/]Daten Loremo[/URL] |
| Seneca | 160 km/h lassen sich bei 20PS nur mit einer sehr langen Übersetzung Realisieren...der Wert ist somit auch nur ein Prüfstandwert...in der Realität unerreichbar...so war das aber auch schon bei den anderen Autos mit diesem Getriebekonzept. die leichteste Steigung bremst dich so weit aus dass Du schon bei 120 runterschalten musst, mal abgesehen davon das du schon so um die 3 Minuten Beschleunigungsphase rechnen musst. Nach Drei Minuten bremst man für gewöhnlich auf einer Autobahn schon das erste mal. Mit so einem Auto zwischen den ganzen 1,6 Tonnen Ungetümen die das Biotop Autobahn mit mindestens 170 PS bevölkern wird es verdammt ungemütlich. Schon mit 70PS darf man sich ja heute nicht mehr auf die linke Spur trauen ohne das man von hinten abgeschossen wird. Das Problem wird nach wie vor nicht die vorhandene Fahrzeugtechnik sein, sondern die "dicken Eier" der Autokäufer. Möglichst viele Pferde für den Euro. genau diese Markteinschätzugn hat VW vor einigen Jahren davon abgehalten das 1 L Auto zu bauen...stattdessen baute man den Phaeton. |
| Demon17 | Hallo hagzissa, schau mal auf der Website nach. das fahrzeug hat eine patentierte Sicherheitsbodengruppe. Wie Du aussiehst, wen ein SUV drüberbügelt, weiß ich allerdings auch nicht. Das Auto kostet jedenfalls nicht wesentlich mehr als ein handelsüblicher Kleinwagen . Die drei-vier tausend Euro würde ich spätestens in 5 Jahren wieder raushaben. Hinzu kommt ja der Steuervorteil, also 4 jahre schätze ich mal. (Kommt auch auf den Spritpreis an, aber der wird in ein bis zwei Jahren auch wieder steigen.) |
| Demon17 | Zu den Steigungswerten sei gesagt, das das Auto bei einer Steigung von 10% noch 80 fährt, laut Herstellerangaben. Bei 7% kann man noch einen LKW überholen. Also ich denke man muß das geringe Gewicht von 700-800 Kilo berücksichtigen... |
| Seneca | *g* Also hier auf der A7 rollen die belgischen und niederländischen LKWs gerne mal 105. Solltest Du eigentlich auch wissen *g* irgendwo müssen die mit ihren 600PS ja auch hin. Da ist schon das Auffahren auf die A7 Richtung FFM eine Hasenjagd...weil man bei Tempo 50 mit der Aufholjagd aus der engen Kurve auf die LKW Wand rechts beginnen muss. Die Realität ist doch: In D-Land darst Du Dich mit so einem Vehikel nicht aus der Stadt trauen...oder Du wirst zusammengeschoben. Unfälle mit LKW haben wir hier mitlerweile jeden Tag. So lange wie der Verkehr so gnadenlos rollt, sind solche Autos nicht verkäuflich. Übrigens...dieses Jahr gab es erstmals dreimal so viele Tote duch Raserei auf Autobahnen als Durch Alkohol. Seit der Preis pro PS so weit gesunken ist...verlagern sich die Unfallschwerpunkte erstmal seit Jahrzehnten wieder in Richtung Autobahn. Bevor ich in so eine Kiste steige will ich erstmal ein Autobahn Tempolimit für LKW bei 70 und eines für PKW bei 130 sehen. [QUOTE][i]Original geschrieben von Demon17 [/i] [B]Zu den Steigungswerten sei gesagt, das das Auto bei einer Steigung von 10% noch 80 fährt, laut Herstellerangaben. Bei 7% kann man noch einen LKW überholen. Also ich denke man muß das geringe Gewicht von 700-800 Kilo berücksichtigen... [/B][/QUOTE] Wo ist da der Fortschritt? In meiner Gegend muss man Autobahn- und Bundestrassen steigungen mit 14%überwinden. Mein 107 wiegt auch nur 855kg, hat aber 68PS. Die 5,5 Liter Super Plus die er praktisch braucht sind da wirklich nicht schlecht..auch wenn der Hersteller was von 4,1 erzählt. Dieses Automobile Hollandrad in Deinem Eingangspost scheint mir eher für die Niederlande konzipiert zu sein, als für die brutalen Deutschen Rennstrecken. |
| Demon17 | Nun übertreibst Du aber Seneca. Ich fahre ja zweimal die woche die Strecke, A44-A7-A3. An jedem steilen Berg hat man LKW-Überholverbot. Da schaffe ich auch bei freier bahn mit 410PS und 10-11 tonnen Ladung maximal 60kmh. Außerdem sind alle LKW bei 90 abgeregelt. Ich gehöre schon zu den Schnelleren und werde selten überholt. Sicher, seitdem es diese neuen Fahrerkarten gibt, die Geschwindigkeitsüberschreitungen erst ab 60 Sekunden aufzeichnen, gibt es immer wieder Witzbolde, die einen bergab mit mehr als 100 kmh überholen. Am Berg im Überholverbot hat man sie dann wieder vor sich. *schnaub* Weißt Du ich lasse mich nicht gerne abzocken und wenn ich die Wahl habe mein Geld für eine sinnvolle deutsche Produktion auszugeben oder Ölscheichs und Spekulanten reich zu machen, dann weiss ich was ich tue. Die angegebenen Werte müssen natürlich stimmen. Außerdem finde ich die Optik echt geil. Hinzu kommt der Umweltschutzaspekt. Er emmitiert halt weniger als 55mg Co2 auf hundert Kilometer. PS: Der Loremo mit der kleinen Maschine wiegt übrigens weniger als 500 KG (hab mich wohl vertan) und hat einen CW-Wert von 0,20 und Airbags, Rußfilter, Radio Extras On-Board-PC, Klimaanlage, MP3-Player .... :q |
| Seneca | Ja natürlich übertreibe ich etwas, wenn auch nur leicht. Aber es bleibt bei der Feststellung das man wohl erst mal die Verkehrsspielregeln ändern müsste...etwas auf das Niveau der Niederlande, damit solche Fahrzeuge alltagstauglich werden. Genau da sehe ich ohnehin das Problem...keiner will freiwillig automobil abspecken in dieser Vollgasnation. Man bemerkt so was gleich z.B. an den Bemerkungen der lieben Kollegen und Freunde...ob es denn nicht für ein richtiges Auto gereicht hätte. ich habe da so eine unbelehrbaren Jungkollegen der mit 23 jahren schon nach der Maxime verfährt: "Lieber hungern als meinen Audi A4 Sechzylinder aufgeben." Damit steht er nicht alleine da. Was nützt alle grüne Innovation wenn sie nicht ankommt? Solange es die Freiheit gibt, wird es auch die Freiheit zur Unvernunft geben! |
| Demon17 | Sicher, aber ich fühle mich mit 160 auf der Überholspur ganz wohl. Man muss halt manchmal in den Rückspiegel schauen. Die dicken kisten fahren doch meistens mit 130 auf der mittleren Spur um Kosten zu sparen. Außerdem, es war richtig in das 5 Liter Auto zu investieren. Es wird richtig sein sich ein 2 Liter Auto anzuschaffen, fürchte ich. Es erhöht meine Viabilität, sonst würde ich es nicht tun. |
| TheTurningPoint | [QUOTE][i]Original geschrieben von Seneca [/i] Man bemerkt so was gleich z.B. an den Bemerkungen der lieben Kollegen und Freunde...ob es denn nicht für ein richtiges Auto gereicht hätte. Ich habe da so eine unbelehrbaren Jungkollegen der mit 23 jahren schon nach der Maxime verfährt: "Lieber hungern als meinen Audi A4 Sechzylinder aufgeben." Damit steht er nicht alleine da. Was nützt alle grüne Innovation wenn sie nicht ankommt?[/QUOTE]Im Loremo-Forum hat es ein Schreiber auf den Punkt gebracht: Die sollten sich zuerst Gedanken über die Zielgruppe machen, damit es keine Entwicklung von Ingenieuren für Ingenieure bleibt. Für die "Jungkollegen" ist das Ding nicht cool genug, und für die Sparsamen wie unsereiner ist es nicht praktisch genug. Ich hätte z.B. zwei Fragen: 1. Wie bekomme ich meine 74-jährige Mutter da rein? 2. Wie bleiben die Sitze trocken, wenn man bei strömendem Regen ein- und aussteigt? |
| Demon17 | Ích weiß was Du meinst Turning Point. wenn man keine A-Säulen hat, muß man sich halt was einfallen lassen. [IMG]http://evolution.loremo.com/images/stories/menue_design/loremo-einstieg.jpg[/IMG] Doch sie das mal praktisch. Die Sitze sind gepolsterte Plastickschalen, ein bisschen Wasser schadet nichts und Deine Mutter schafft es doch auch in die Badewanne. So ähnlich steigt man in den Loremo ein. Ich frage mich bloß, wie Du sie wieder raus kriegst. Aber das problem hättest Du in einem Porsche oder Ferrari auch. Außerdem frage ich mich gerade, ob ich nicht doch die 50PS Version mit 220kmh nehmen soll. Das Mittelmotorkonzept lädt doch zum sportlichen fahren ein Ich finde dieses Profil läßt keinen Zweifel an der Nachfrage zu, falls das Fahrzeug technisch zuverlässig ist. [IMG]http://farm2.static.flickr.com/1026/1293526074_4fd02ab1b7.jpg?v=0[/IMG] |
| Seneca | Mich erinnert das ganze extrem an das SmILE Konzeptauto von 1996. Und genau diesen Weg wird dieses Konzept wahrscheinlich auch gehen. [url]http://www.greenpeace.de/themen/sonstige_themen/nachrichten/artikel/greenpeace_smile_haengt_deutsche_autoindustrie_ab/ansicht/video/[/url] Übrigens immer noch Sparweltrekordler...2,3 Liter [b]Benzin[/b] auf 100Km. Rollt nun schon seit 12 Jahren relativ unbemerkt durch die Welt. |
| Demon17 | Tja, die einzigen, die das Auto bauen konnten, waren halt Renault, weil es ja auf Twingobasis hergestellt wurde. Die haben es nicht getan. Der Loremo ist ein völlig eigenes Konzept und Leute, die so sanft gas geben wie die SMILE - Fahrer, werden sicher noch weniger Sprit brauchen. Ist ja auch egal. Einerseits fasziniert mich die Möglichkeit, mit einem 20 Liter Tank 1000 Kilometer weit zu fahren, andererseits wird das der Nachfolger des Karman Ghias, des Volksporsches. Es vereinbart ökologische und ökonomische Vernunft mit dem Gefühl ein geiles Auto zu fahren. Eine seltene Mischung. |
| Heph | Ich sehe das Problemm nicht unbedingt bei der Tech des Autos da lässt sich so einiges machen, vorallem aspecken wäre mal eine Idee. Der alte Trabant hat es ja vorgemacht: 600 Kilo und 5,5 Liter (für die Zeit seiner entwicklung nicht schlecht) auf 100 Kilometer. Das konzept der Kunststoff Hülle finde ich immernoch Klasse und die ganze Phenoplastherstellung ging auch ohne Erdöl, eigentlich wurden die meisten Kunstoffe in der DDR ohne Öl produziert wenn ich mich recht entsinne. Sicher heute würden noch 150 Kilo zuladung durch Sicherheittechnik und anderes dazukommen aber einiges würde man beim Motor und anderen Teilen auch sparen können. Aber wie gesagt ich sehe das Problem nicht beim der Technik sondern eher beim Menschen. Der überufernde Individualverkehr ist idiotisch wie ich finde. Hat es den irgendetwas genutzt das wir Autos für jedermann haben? Ich glaube hier sollte was getan werden. Die Bahn, Busse, Straßenbahnen, Kaufhäuser "in der Stadt" und nicht auf der Grünen wiese sollten wiederbelebt werden. Echt es nervt schon wenn ich 20 Kilometer mit der Karre durch die Innenstadt zuckeln muss und dabei 3+x Liter verbrauche nur um meinen Wocheneinkauf zu machen was eigentlich garnicht not tut. Ich bin in dem glücklichen Umstand das sich ein Edeka und ein Netto gleich um die Ecke befinden ich kann 2 bis 3 mal in der Woch kurz rüberstiefeln wenn ich will. Auch muss man ja ncht immer neue Technik vergöttern. Was nutzt uns neue Technik wenn die dazugehörige alte nicht richtig "funzt"? Wenn ich höre das 100 windräder in einem Windpark an der Nordsee ständig still stehen weil keine Einspeisekapazitäten vorhanden sind, soll heißen das Stromnetz diese last nicht aushalten würde dann greif ich mir an den Kopf um es mal gesittet auszudrücken vor allem weil stadtdessen ein Kohlekraftwerk die Leitungen besetzt. Innovativ frü mich wäre ein staatliches Aus- und Aufbauprogramm für das Stromnetz, bei dem der Staat deise Netzteile in der hand behält und in Stand hällt. Auch die Gerätemodernieseirung sollte mal gefördert werden. Wenn irgendwo ein 20 Jahre altes Windrad rumsteht da kann an doch so gut sein und Geld für nen neuen Generator in dem Gerät Locker machen. Ne alte Mühle irgendwo? Mühlstein raus generator rin. Innovativ finde ich auch druckbare Sollarzellen. Ok das Material ist nicht so effecktiv wie voll-Silizium Solarzellen aber das braucht es auch nicht sein wenn man damit ganze Fassaden beschichten kann. Aber mal zu was echtem aus meiner Sicht innovativem von 2005: Osnabrück hat man aus der Luft per Laser vermessen und etwas herausgerechnet das ich kurz aus [URL=http://www.solarserver.de/news/news-8604.html]diesem[/URL] artickel zitieren möchte: "Alle gut bis sehr gut geeigneten Dachflächen in der Stadt zusammen genommen, könnten fast 300 Megawatt an Photovoltaik-Leistung aufnehmen. Theoretisch ließe sich damit der derzeitige private Stromverbrauch in der Stadt komplett decken, denn die Ausbeute läge bei rund 237 Millionen Kilowattstunden Solarstrom jährlich." Osnabrück hat im übrigen rund 165000 Einwohner ist also nicht unbedingt eine "Kleinstadt". Wenn es um Dörfer geht hat man sogar herausgefunden das diese mit den bestgeeigneten Dachflächen sogar einiges an strom exportieren könnten. |
| Demon17 | Hallo Heph, es stimmt schon was Du sagst. Es könnte Vieles gemacht werden, aber es ist auch eine Frage der Kosten. Die ändern sich dauernd und es ist müßig darüber zu streiten was geht und was nicht. Deshalb soll es in diesem Thread um Technik gehen, die sich viele von uns leisten können, die ein echtes Sparpotential hat und die bereits jetzt oder in absehbarer Zeit zur Verfügung stehen. Meine nächste Anschaffung ist zum Beispiel ganz banal. Eine Kaltlichttaschenlampe mit Handdynamo um diese dämlichen Batterien zu sparen, die man sowieso nicht zur Hand hat wenn man sie gerade braucht. Außerdem sind Batterien Sondermüll und geeignet große Mengen Grundwasser zu verseuchen, wenn man sie einfach in den Müll wirft. So etwas gab es zwar schon zu Wehrmachtszeiten, aber durch den Einsatz von LEDs hat sich das Verhältnis von Mühe und Ergebniss stark verbessert. [IMG]http://www.globetrotter.de/de/service/newsletter/archiv/media/newsletter_12_06/dynamo.jpg[/IMG] PS: Es gibt da große Preisunterschiede und wohl auch relativ viel Schrott auf dem Markt. Kennt jemand ein bewährtes Modell mit gutem Preis-Leistungsverhältnis? |
| Seneca | [QUOTE][i]Original geschrieben von Demon17 [/i] [B]Hallo Heph, es stimmt schon was Du sagst. Es könnte Vieles gemacht werden, aber es ist auch eine Frage der Kosten. Die ändern sich dauernd und es ist müßig darüber zu streiten was geht und was nicht. Deshalb soll es in diesem Thread um Technik gehen, die sich viele von uns leisten können, die ein echtes Sparpotential hat und die bereits jetzt oder in absehbarer Zeit zur Verfügung stehen. Meine nächste Anschaffung ist zum Beispiel ganz banal. Eine Kaltlichttaschenlampe mit Handdynamo um diese dämlichen Batterien zu sparen, die man sowieso nicht zur Hand hat wenn man sie gerade braucht. Außerdem sind Batterien Sondermüll und geeignet große Mengen Grundwasser zu verseuchen, wenn man sie einfach in den Müll wirft. So etwas gab es zwar schon zu Wehrmachtszeiten, aber durch den Einsatz von LEDs hat sich das Verhältnis von Mühe und Ergebniss stark verbessert. [IMG]http://www.globetrotter.de/de/service/newsletter/archiv/media/newsletter_12_06/dynamo.jpg[/IMG] PS: Es gibt da große Preisunterschiede und wohl auch relativ viel Schrott auf dem Markt. Kennt jemand ein bewährtes Modell mit gutem Preis-Leistungsverhältnis? [/B][/QUOTE] Leider nicht. Bisher hatte ich da nur besagten Schrott, bei dem die Kondensatoren als Speicherpuffer ganz schnell schlapp machten. Ich bin dann doch wieder auf die alten LED-Batterie lösung in meiner damals sauteuren LED Lampe von 1999 umgestiegen...Drei AA Zellen halten da drin praktisch zwei Jahre. Auch hier zeigt sich...die günstigen LEDs von Heute sind den alten von vor 10 Jahren nicht automatisch überlegen. |
| Demon17 | Es gibt da ja große Preisunterschiede. Aber die teuren müssen ja nicht unbedingt besser sein. Meine neueste Errungenschaft passt leider nicht in diesen Thread. Ein 24 Volt Elekrotrokocher mit Topf. Für 20 Mäuse incl. Versand. Eingefrorenen Eintopf bekomme ich für 3 Euro die Portion. Das spart wieder mindestens 50 Euro im Monat, ist gesünder und man muß nicht an der Raststätte halten. Was ich zur Zeit suche ist eine Akkutaschenlampe mit 24 Volt Ladegerät, die lange hält. |
| |Dunkelschön| | [QUOTE][i]Original geschrieben von Demon17 [/i] [B]Es wird konventionell betrieben (Diesel) und ist extrem windschnittig, leicht und hat ganz schmale Räder. Dabei sieht es sehr schick aus und kann 4 Personen transportieren. Die Leute auf der Rückbank schauen dabei nach hinten. Laut Herstellerangaben soll es die Leistungswerte handelsüblicher Kleinwagen erfüllen. Es gibt angeblich bereits 50 000 Vorbestellungen. Die Serienfertigung ist für 2010 geplant. Bisher gibt es nur ein Tesfahrzeug. [/B][/QUOTE] Naja ich sehs schon kommen, das Ding mit 4 Personen voll besetzt, mit den dünnen Reifchen im Stadtverkehr bei entsprechend schlechten Straßen und die Gefahr das man damit in Straßenbahngleisen hängen bleibt ... und dann gucken die hinteren Passagiere auch noch nach hinten ... naja sind Kotztüten etwa serienmäßig??? :p Und ich wiederhole es immer wieder, mögen die Damen und Herren der EU auch für Sparautos predigen aber solange die mit Exklusivjets Entfernungen überbrücken die mit der Bahn problemlos machbar sind und dann im Stadtzentrum sich 3 km vom Bahnhof zum Büro mit dem fressenden V12 S600 Mercedes kutschen lassen (natürlich mit Lichthupe den Loremofahrer zum schwitzen bringen :D) ist das was sich die Herren Politiker so ausmurksen ehrlich gesagt genauso wichtig wie das rote Fahrrad in China. So zu Abregung schnell wiede rein paar Corvettevideos gucken :eek: :p |
| Demon17 | Wieso, die 50 PS Version fährt 220 und selbst 160 reichen auf der Autobahn völlig aus. Ich muß selten Platz machen, weil die großen Kisten meist langsamer fahren um Sprit zu sparen. ;) :p |
| Seneca | Elastizität ist das Zauberwort...Elastizität. Das Loremo [b]kann[/b] keine nennenswerte Elastizität haben. Kein Motor kann aus dem Sprit mehr Energie herausholen als drin steckt. Alles andere wäre schon nahe am Prinzip des perpetuum mobile. Jeder alte Fiat Uno wird das Ding "abziehen" können. Und genau deshalb wird die Karre vor 2015 keinen Markt finden. Es ist allerdings zweifelhaft ob die Firma ohne Finanzierung so lange durchhält. |
| Demon17 | Warten wir es einfach ab. Noch ist der Zeizylindermotor ja gar nicht entwickelt. Der 3-Zylinder klingt stark nach VW und ist ja bewährt. Die Firma hat übrigens in der Schweiz eine AG angemeldet. Ich denke auch, das es noch zwei-drei Jahre dauern wird. |
| Seneca | [QUOTE][i]Original geschrieben von Demon17 [/i] [B]Die Firma hat übrigens in der Schweiz eine AG angemeldet.[/B][/QUOTE]Was lediglich bedeutet das man stark fremdkapitalabhängig ist. Die effektivesten Dreizylinder hat derzeit übrigens nicht VW sondern Toyota mit dem nach Bedarf auch aufladbarem 998ccm VVTi im Angebot. |
| Demon17 | Das ist klar, aber ich hoffe ja, das noch ein Hersteller, der einen niedrigeren CO2-Durschnittswert für seine Flotte braucht einsteigt. Toyota ist ein Benziner, oder? |
| Seneca | [QUOTE][i]Original geschrieben von Demon17 [/i] [B]Das ist klar, aber ich hoffe ja, das noch ein Hersteller, der einen niedrigeren CO2-Durschnittswert für seine Flotte braucht einsteigt. Toyota ist ein Benziner, oder? [/B][/QUOTE]Genau! Diesel hat sich ja nun doch nicht als so besonders "grün" herausgestellt, ist zudem steuerlich sehr unattraktiv. |
| |Dunkelschön| | [QUOTE][i]Original geschrieben von Demon17 [/i] [B]Wieso, die 50 PS Version fährt 220 und selbst 160 reichen auf der Autobahn völlig aus. Ich muß selten Platz machen, weil die großen Kisten meist langsamer fahren um Sprit zu sparen. ;) :p [/B][/QUOTE] Klar die 220 stehen aufm Papier vom Prüfstand, aber wann der die bei Gegenwind bergauf vollbesetzt mit 4 Personen erreicht steht auf einem anderen. Mit der Corvette Z06 lässt es sich gemütlich im 6. Gang bei Tempo 130 mit 2000 Umdrehungen dahingleiten, dann brauch die auch nur neuneinhalb Liter. Klar wenn man die Sau rauslassen weill sind auch 25 Liter oder mehr drin - aber nochmals wiederholt: Kraft kommt von Kraftstoff, von nüscht kommt nun mal nüscht. @Prius wenn ihr wüsstet was alles für Teile für den interkontinetal hin und hertransportiert werden damit der zusammengabut wird bzw. das spätere Recyclen der Akkus ... und der Hybridantrieb hat nur im stark belebten Stadtverkehr Vorteile. Ein wirklich guten Stadtflitzer hat Toyota mit dem IQ jetzt im Angebot, fährt sich deutlich angenehmer als diese Zwiebacksäge vom Smart und man kann notfalls noch eine 3. Person mitnehmen - der ist zwar für 4 zugelassen aber statistisch gesehen sind im Stadtverkehr eh nur 1,5 Personen pro Auto unterwegs. |
| Demon17 | [QUOTE]Mit der Corvette Z06 lässt es sich gemütlich im 6. Gang bei Tempo 130 mit 2000 Umdrehungen dahingleiten, dann brauch die auch nur neuneinhalb Liter. Klar wenn man die Sau rauslassen weill sind auch 25 Liter oder mehr drin - aber nochmals wiederholt: Kraft kommt von Kraftstoff, von nüscht kommt nun mal nüscht.[/QUOTE] Klar schleichst du mit Deiner Corvette mit 130 über die Autobahn und verbrennst dann immer noch dreimal soviel Sprit wie ich mit 220 kmh. Ein Dinosaurier im Zeitalter der Säugetiere. Sind die nicht damals ausgestorben, weil das Verhältnis von Hirn und Masse einfach in keinem vertretbaren Verhältnis mehr stand? Ja und wenn Du Gas gibst, dann brauchst du ungefähr soviel Sprit wie ein Dutzend Loremos mit 20 PS. Also wirklich peinlich, peinlich wenn deswegen die Leute in Holland und Bangladesch absaufen, weil Du ja mehr als 12 Mal soviel CO[SIZE=1]2[/SIZE] emittierst als ein intelligenter Loremofahrer. Hallo Seneca, also Diesel ist immer noch 5-6 Cent billiger... |
| Demon17 | Nachdem die Windmühle zur Energiegewinnung wieder Einzug in die Landschaft gefunden hat, kommen jetzt auch die Wasserräder zurück. Ein Ingenieur hat ein Baukastensystem zum flexiblen Bau von Wasserrädern erfunden, mit dem die Kosten auf ein wirtschaftliches Maß gedrückt werden: [QUOTE]Investiert hat Unger inklusive der Baumaßnahmen etwa 60.000 Euro. Nun nimmt er jährlich 10.000 Euro ein. Die laufenden Kosten eingerechnet, soll sich das Rad in acht bis neun Jahren amortisieren. "Das Rad läuft fast das ganze Jahr konstant", sagt Unger. Lediglich bei tagelangen, extremen Minustemperaturen muss er das Rad stoppen. Dank moderner Elektronik - entwickelt von seinem Sohn Detlev - kann er dies mit seinem Handy per SMS tun, nachdem er vorher den Zustand des Rades auf dieselbe Weise abgefragt hat.[/QUOTE] In Deutschland eignen sich ca. 25 000 Standorte für den Bau der dezentralen Stromerzeuger. Damit könnte die Kapazität eines Großkraftwerkes erreicht werden. Der Kohlendioxidausstoß, des modernsten Braunkohlekraftwerks weltweit, das 2010 ans Netz geht beträgt: [Quote] ... im Regelbetrieb stündlich mindestens 1.800 Tonnen Kohlendioxid ...[/Quote] Quelle: BUND Weltweit könnten auf diese Weise ca. 100 Millionen Menschen emmissionsfrei mit Energie versorgt werden.[IMG]http://www.spiegel.de/images/image-33464-panoV9free-kxgo.jpg[/IMG] Ausserdem entsteht neben Sonnen- und Windernergieanlagenbauern wieder ein neuer Exportzweig, der wegfallende Industriearbeitsplätze erstzen kann. [URL=http://www.spiegel.de/wissenschaft/technik/0,1518,661710-4,00.html]Quelle: Spiegel[/URL] |