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  Forum: DIES und DAS
    Thema: Auftrittsverbot für zu dünne Models
SenecaDie heute allgegenwärtigen und überaus medienpräsenten [i]Hunger-Models[/i] sind nicht mehr überall erwünscht: Auf der diesjährigen Madrider Modewoche "Pasarela Cibeles" haben zu dünne Models, erstmals zu einer internationalen Modenschau, Auftrittsverbot, weil sie nach Ansicht eines Mitveranstalters, nämlich der Bezirksregierung von Madrid, ein schlechtes Vorbild seien und zu Magersucht animierten. Selbige verfasste zu diesem Zweck einen Beschluss.
Die Stadt verbot den Angaben zugolge 30 bis 40 Prozent der Models, die beim letzten Mal dabei waren, den Gang über den Laufsteg, weil sie zu wenig Gewicht auf die Waage brachten. In Zusammenarbeit mit Ernährungswissenschaftlern wurde für die Models ein striktes Kritierium vorgegeben, der Körpermaßindex 18 (beispielsweise 56 Kilo bei einer Größe von 1,75 Metern). Kein Mannequin, das unter diesem Wert liegt, darf an der Modewoche teilnehmen.

Auf der vergangenen "Pasarela Cibeles" hatten die dünnen Models mit Kleidergröße 34 und 36 eine heftige Diskussion in Spanien ausgelöst, als sie im Fernsehen sagten, ihre Karriere sei bedroht, wenn sie zunähmen.

Die Modenschauen in der spanischen Hauptstadt finden vom 18. bis zum 22. September statt.
DyspenthesDas hört sich doch mal positiv an, ist auf jeden Fall mal ein Schritt in die richtige Richtung. Ein BMI von 18 ist immer noch recht wenig, aber drunter sollte es auf keinen Fall sein. Außerdem müsste man Jugendlichen klarmachen, dass ein BMI zwischen 20 und 22 Normalgewicht ist.
SchattenwesenHabe davon schon gehört und kann nur sagen: ENDLICH!
Schattenwesen@Celtvis: Wieso nicht alles? Je mehr in diese Richtung unternommen wird, desto besser und effektiver!
Seneca[QUOTE][i]Original geschrieben von Celtvis [/i]
[B]Ob Verbote hilfreich sind? Wäre der Weg, den z.B. die Firma "Dove" mit ihren eher "normalgewichtigen" Modellen geht, nicht eher der richtige Weg? [/B][/QUOTE]

Würde sich so etwas durchsetzen (natürlich stönt die Branche aufgrund dieser Restiktion, und fühlt sich in ihrer künstlerischen Freiheit beschnitten) würden magersüchtige Models sehr schnell verschwinden....!

Leider ist es aber so, das dieser immer jünger, immer Dünner trend ja von den modemachern forciert wurde...einige Desigenr praktizieren das ja bekannlich auch an sich selbst

O-Ton Karl Lagerfeld: [i]"Meine einziger Ehrgeiz ist es, in eine 28ern Jeans zu passen"[/i]
wolltrollMan kann Schönheit oder Gesundheit sowieso nicht am BMI festnageln. Ich halte diese Neuregelung für vollkommenen Blödsinn. Haltet mich für krank oder sonstwas, aber diese Models machen ihren Job, wenn sie über sich bestimmen lassen, ist das ihr Pech und es geht keinen was an. Wer diesem "Schlankheitsideal" nacheifert, soll es tun. Wo liegt das Problem? Man wird niemand von Magersucht abhalten können, nur weil irgendwein Model jetzt irgendwo eine Speckrolle mehr haben muss.
ave endich finde es gut.

wenn nur mehr veranstalter diese regeln übernehmen würden :(

mfg

ave end

*der mit seinen 90 kilo bei 1,90m zufrieden ist*
Seneca[QUOTE][i]Original geschrieben von wolltroll [/i]
[B]Man kann Schönheit oder Gesundheit sowieso nicht am BMI festnageln. Ich halte diese Neuregelung für vollkommenen Blödsinn. Haltet mich für krank oder sonstwas, aber diese Models machen ihren Job, wenn sie über sich bestimmen lassen, ist das ihr Pech und es geht keinen was an. Wer diesem "Schlankheitsideal" nacheifert, soll es tun. Wo liegt das Problem? Man wird niemand von Magersucht abhalten können, nur weil irgendwein Model jetzt irgendwo eine Speckrolle mehr haben muss. [/B][/QUOTE]

Nicht wenige Ex- Models (aktive wagen es kaum) haben schon oft genug angeklagt, dass sie durch die an sie gestellten Forderungen in die Magersucht getrieben wurden.
Obwohl man es nicht als Magersucht beziechnen kannm, wenn junge frauen duch medikamante und Drogen unter ihren natürgemäßen Normalgewicht bleiben, wiel sie Angst um ihre Karierre haben...das ist definitiver Zwang...keine Selbstentfaltung.
wolltroll[QUOTE][i]Original geschrieben von Seneca [/i]
[B]Nicht wenige Ex- Models (aktive wagen es kaum) haben schon oft genug angeklagt, dass sie durch die an sie gestellten Forderungen in die Magersucht getrieben wurden.
Obwohl man es nicht als Magersucht beziechnen kannm, wenn junge frauen duch medikamante und Drogen unter ihren natürgemäßen Normalgewicht bleiben, wiel sie Angst um ihre Karierre haben...das ist definitiver Zwang...keine Selbstentfaltung. [/B][/QUOTE]

Tschuldigung, aber ich kenne die Thematik nur zu gut um sagen zu können, dass man niemanden in die Magersucht treiben kann. Klar man kann ein von vornherein ohnehin schon gestörtes Verhältnis zum eigenen Körper ausnutzen und das anstacheln. Aber eine Frau mit einem normalen Körpergefühl in die Magersucht zu treiben, neee....

Zweiteres, Medikamente und Drogen, da hast Du durchaus recht mit dem Zwang. Allerdings liegt meiner Meinung nach jedem Zwang auch ein Wollen zugrunde (von Morddrohungen mal abgesehen, das is was ganz anderes). Aber wenn für mich der Wunsch so derartig groß ist, Model zu sein, dass ich mich zwingen lasse, mir meine Gesundheit zu ruinieren, läuft schon mal grundlegend was falsch. Wäre man von seinen Fähigkeiten überzeugt, fände man Alternativen ohne Zwang. Und dieses fehlende Selbstbewusstsein rührt von woanders her und nicht von den Modemachern. Da müsste man ein paar Jährchen vorher ansetzen. Aber das würde den Rahmen hier sprengen...
mondkind[QUOTE][i]Original geschrieben von wolltroll [/i]
[B]Man kann Schönheit oder Gesundheit sowieso nicht am BMI festnageln. Ich halte diese Neuregelung für vollkommenen Blödsinn. Haltet mich für krank oder sonstwas, aber diese Models machen ihren Job, wenn sie über sich bestimmen lassen, ist das ihr Pech und es geht keinen was an. Wer diesem "Schlankheitsideal" nacheifert, soll es tun. Wo liegt das Problem? Man wird niemand von Magersucht abhalten können, nur weil irgendwein Model jetzt irgendwo eine Speckrolle mehr haben muss. [/B][/QUOTE]

Es ist aber so, dass viele junge Mädchen, deren Selbstbewusstsein sowieso schon angeschlagen ist, die superdünnen Models sehen und sich denken: "die sind aber erfolgreich und beliebt! Ich will auch so schön sein!" Models verkörpern oftmals ein Schönheitsideal, welches von vielen Mädchen angestrebt wird. Wenn dieses Schönheitsideal einen BMI von 14 hat, dann wird ein BMI von 14 angestrebt. Alles, was dann darüberliegt, gilt als fett.
Eigentlich beginnt das "Eintrichtern" (fällt mir halt kein besseres Wort ein) dieses Schönheitsideals schon bei kleinen Kindern, die oft mit Barbies spielen. Barbies haben ja auch immer diese perfekte Figur, welche dann als Schönheitsideal angestrebt wird.

hoffentlich habe ich mich genug klar ausgedrückt, kann momentan nicht so gut nachdenken
belladonnaIch fände es auch begrüßenswert, wenn dem Schlankheitswahn tatsächich ein Ende gesetzt würde. Ich bin mal an einem Übergrößengeschäft vorbeigegangen und da stand am Schaufenster: Mode in den Größen 38:eek: - 52. 38 eine Übergröße? Ich bin feeeetttttt!:D
Frauen mit einem normalen Körperbau gelten heutzutage schon als pummelig. Wie soll Frau da ein gesundes Körpergefühl entwickeln, wenn das allgemeingültige Schönheitsideal so unrealistisch ist.
Aber natürlich hat Wolltroll recht, daß man niemanden zu etwas zwingen kann, wenn da grundsätzlich keine Veranlagung kein Bedürfnis ist, einen solchen Preis zu bezahlen. Dennoch wird das Schönheitsideal nunmal hauptsächlich von der Modelwelt diktiert und die wenigsten jungen Mädchen sind in der Lage hinter den schönen Schein zu blicken und hungern sich in Idolnähe. Darum wie gesagt: Ja zu Models mit normalen Kurven;)
Ich habe auch festgestellt, daß im direkten Vergleich für mich persönlich Frauen mit einem weiblichen Körperbau optisch schöner wirken, als die Damen bei denen sich jeder Knochen deutlich abzeichnet. Das sieht einfach nicht mehr gesund aus.
ThemistoIch finde die Regelung super. Aber sie wird wohl doch nicht auf jeder Modenschau übernommen (stand mal in der Zeitung), was ich sehr schade finde weil Madrid für mich damit einen klaren Schritt in eine gute Richtung getan hat.
Allerdings sind nicht nur Modells Vorbilder, sondern auch Stars (bzw Schauspieler) aus Film und Fernsehen. Schönes Beispiel wäre da ja wohl Desperate Houswifes, derren weiblichen Akteure sich ja irgendwie zum Teil zu immer weniger Kilos angestachelt hatten (und die von den Klatschmagazinen im TV so gerne erwähnte Red-Carpet-Anorexia = roter-Teppich-Magersucht).
Und für mich persönlich hat so ein Sternchen aus Hollywood mehr Ausstrahlung und Vorbildfunktion als eine Kate Moos oder Eva Padberg (die stöckeln janur da lang). Wäre also die Frage ob sich viel tun würde wenn alle Models ein Mindestgewicht haben müssten.

Zudem gab es da mal eine Mail, die rum geschickt wurde und sich mit diesem 'falschen Ideal' befasst hatte.
Kennt die noch wer? (Stichworte fürs Hirn: Marilyn Monroes Kleidergröße 42, Schaufensterpuppen könnten keine Kinder kriegen etc). Da wurde auch mal erwähnt, dass die Models von damals im Vergleich zum Durchschnitt mehr wogen als die Models es heutzutage im Vergleich zum Durchschnitt tun. Okay, kann natürlich auch eine Erhöhung des Durchschnitts liegen durch zunehmende Verfettung, aber ich glaube es weniger.

Kleines Brainstorming zum Thema. Verzeiht mir fehlende rote Fäden.

Themisto
Katzenschatten[QUOTE][i]Original geschrieben von Schattenwesen [/i]
[B]Habe davon schon gehört und kann nur sagen: ENDLICH! [/B][/QUOTE]

*zustimm*
LaChatte[QUOTE]Aber wenn für mich der Wunsch so derartig groß ist, Model zu sein, dass ich mich zwingen lasse, mir meine Gesundheit zu ruinieren, läuft schon mal grundlegend was falsch. Wäre man von seinen Fähigkeiten überzeugt, fände man Alternativen ohne Zwang. [/QUOTE]

Dann nehmen wir mal an, mein Wunsch sei es, Model zu werden, mit meinem Gut-im-Fleisch-BMI von 26. Und dann am liebsten es irgendwann bis auf die Covers der grossen Modezeitschriften zu schaffen. Und gehen wir mal davon aus, ich hätte alle Fähigkeiten (äh - auf High Heels elegant gehen, nett in die Kamera lächeln, fotogen sein...) - und stell mich bei einem Casting vor. Zuerst mal würde ich mich wohl fühlen wie ein Walross neben der Konkurrenz... und zweitens müsste ich mich vermutlich diverse Male auslachen lassen. Chancen hätte ich vielleicht bei Aussenseiterveranstaltungen wie Öko-Mode oder für den Übergrössen-Katalog, obwohl, für einen solchen Katalog fotografiert zu werden, bin ich vermutlich schon zu übergross.

Nur schon das ernsthafte Anstreben des Modelberufs in der heutigen Form ist eindeutig ungesund... und dass die Spanier die allzu Dünnen vom Laufsteg schicken, finde ich eine gute Sache.
TsafriedÄußerung eines Models dazu:

"Mager zu sein, heißt nicht, krank zu sein. Jeder Psychater weiß, dass für die Magersucht nicht wir Models verantwortlich sind, sondern die Mütter."
(Zitat HAZ vom 20.9.06)
KaijaIch finde das Verbot sinnlos, denn es wird nicht nur am Laufsteg gezeigt, dass extrem dünne Frauen schön sind, sondern vor allem in Musikvideos und von denen werden die jungen Mädchen hauptsächlich beeinflusst und wahrscheinlich mittlerweile auch von diesen ganzen Abnehm-Sendungen. Schon klar, dass viele Frauen und Mädchen von den Medien hinsichtlich schlank sein beeinflusst werden aber letztendlich ist wirklich niemand gezwungen extrem dünn zu sein. Wenn manche Leute sich so manipulieren lassen und nicht genug Selbstbewusstsein haben, tut es mir leid aber das ist hauptsächlich etwas, was man trainieren kann. Es wird ja auch immer wieder gesagt, dass so extrem dünn sein nicht gut ist. Wenn jemand trotzdem das Risiko eingeht sich selbst schaden zuzufügen, dann ist es seine Entscheidung. Manche Models mögen vielleicht in die Magersucht getrieben worden sein aber eine Heidi Klum z.B. ist auch nicht dürr und ist ein beliebtes Topmodel. Jede Frau muss wissen, was sie eingehen muss, wenn sie Model wird. Gerade wenn es doch eh im Umlauf ist, dass man dünn sein muss und auf seine Figur streng achten muss. Außerdem glaube ich auch, dass viele Models durch ständiges herumtouren und stress grundsätzlich nicht viel Zeit haben zu essen.

Ich halte ebenfalls nichts davon so extrem dünn zu sein und würde mir auch wünschen, dass dieses Schönheitsideal nicht so verbreitet wäre aber mit einem Verbot kann man gar nichts erreichen, da müsste es schon ein allg. Verbot für extrem dünne Frauen im Fernsehen oder bei Auftritten geben. Nur wo fängt die Grenze zu dürr sein an?
PlastePuppe[QUOTE][i]Original geschrieben von wolltroll [/i]
[B]Man kann Schönheit oder Gesundheit sowieso nicht am BMI festnageln. Ich halte diese Neuregelung für vollkommenen Blödsinn. Haltet mich für krank oder sonstwas, aber diese Models machen ihren Job, wenn sie über sich bestimmen lassen, ist das ihr Pech und es geht keinen was an. Wer diesem "Schlankheitsideal" nacheifert, soll es tun. Wo liegt das Problem? Man wird niemand von Magersucht abhalten können, nur weil irgendwein Model jetzt irgendwo eine Speckrolle mehr haben muss. [/B][/QUOTE]

*zustimm*

wer model werden will, muss dafür auch die nötige qualifikation mitbringen. man kann es ja mit der bewerbung um einen studienplatz vergleichen. wer den nc nicht shafft, ist raus.

außerdem ist doch jeder selbst verantwortlich, ob er (in diesem fall wohl sie) so dünn sein möchte oder nicht. wer sich von sowas beeinflussen lässt und magersüchtig wird ist doch selbst dran schuld. außerdem sind doch die meisten teenies eh zu dick-seh jedenfalls mehr fette als dürre. von einem trend kann meiner meinung nach nicht die rede sein. in klamottenläden gibt es meist auch keine klamotten in kleiner größe (das meiste nur in 36/38). wenn ich arbeiten gehe und es kleidung von er jeweilgen firma gibt, kann ich meist auch nach hause gehen.

ich gehöre zB zu den menschen die einen bmi von 16 haben und bin nicht magersüchtig-ganz im gegenteil (esse mehr als der rest meiner familie zusammen). aber ich nehm einfach nicht zu. bei mir sieht es auch nicht krank aus, keine knochen stehen raus, hab und ich hab sogar ein kleines bäuchlein (ungefähr die figur von paris hilton-ohne den bauch). aber mit meinem bmi werd ich ja eh als krank abgestempelt..so ein schwachsinn..

die in paris haben ja auch gesagt, dass es lächerlich ist und die das nicht mitmachen werden.
Kaijaja, ich bin auch angeblich sehr untergewichtig aber ich fühle mich wohl, denn ich esse normal und auch die ärtztliche untersuchung hat gezeigt, dass ich normal ernährt bin. ich nehme ebenfalls weder ab noch zu.

und ja, viele werden auch immer dicker und viele menschen haben auch keine ausdauer für eine diät.

irgendwann mal ist es chic dicke models über den laufsteg gehen zu lassen und dann werden sich wieder viele aufregen, wie es denn sein kann, dass man dicke modls über den laufsteg gehen lässt. :D
Varda[QUOTE]da müsste es schon ein allg. Verbot für extrem dünne Frauen im Fernsehen oder bei Auftritten geben.[/QUOTE]
Um das zu erreichen, muss aber mal einer anfangen. Es wird sicher nicht klappen, dass es einen Schlag tut und von jetzt auf gleich alle umschwenken. Es gibt immer irgendwelche, die damit beginnen und wenn es gut geht, setzt sich diese Idee weiter fort.

[QUOTE]Nur wo fängt die Grenze zu dürr sein an?[/QUOTE]
Da finde ich die BMI-Messung ziemlich sinnvoll, denn der BMI zeigt ja sehr deutlich, wer unter- und wer übergewichtig ist.

Also ich persönlich kann diesen Schritt nur gut heißen. Als ich den Anfangspost gelesen hatte, dachte ich, dass Seneca sich einen Scherz erlaubt hat... Ich hätte es gar nicht für möglich gehalten, dass es solche vernünftigen Entscheidungen heutzutage gibt.
Ob man jemanden in die Magersucht treiben kann oder nicht, vermag ich nicht zu sagen. Wohl aber ist es möglich, jemanden so lange fertig zu machen, dass sich ein ungesundes Verhältnis zum Essen einstellt, das kann ich aus eigener Erfahrung sagen. Meist fängt sowas in der Kindheit an, Kinder können ja grausam sein. Und dann geht es weiter mit den Medien. Bei mir hat das alles z.B. zu einer 5jährigen Diätenkarriere geführt, die erst in den letzten zwei Wochen (hoffentlich) ein Ende genommen hat.
Es ist wichtig, dass die Menschen wieder normal essen, sich nicht ständig Gedanken machen und solche Initiativen wie von Dove (auch, wenn es nur zu Werbezwecken ist) und in Madrid können hier wirklich helfen.
wolltrollMal was ganz anderes. Bin ich die einzige Frau hier, die zugibt, dass sie schlanke Frauen wesentlich ästhetischer findet als dicke?

Dazu muss man sagen, dass ich beileibe keine Modelfigur habe. Das heißt aber auch nicht, dass ich gerne eine hätte. Es ist aber auch nicht der "öffentliche Druck" der mich abspecken lässt und die Models sind auch ncith der Grund. Für mich gehört es zu einem gewissen Ästhetikbewusstsein, mich möglichst am Riemen zu reißen. Ich verurteile niemanden, der dick ist, das muss jeder selbst entscheiden. Aber meine persönliche Meinung ist, dass schlanke Menschen gesünder und schöner auf mich wirken. und ich kenne auch dicke Menschen in meinem Umfeld, die das unterschreiben würden, weil ein Großteil von ihnen an ihrem Gewicht leidet. Und bis zu einem gewissen Punkt haben Supermodels ein Maß an Disziplin, das vielen leider fehlt.

So, und jetz steinigt mich...
PlastePuppe[QUOTE][i]Original geschrieben von wolltroll [/i]
[B]Mal was ganz anderes. Bin ich die einzige Frau hier, die zugibt, dass sie schlanke Frauen wesentlich ästhetischer findet als dicke?

So, und jetz steinigt mich... [/B][/QUOTE]

nein, finde ich auch...für mich muss auch ein mann dünn sein-mit nem moppelchen kann ich nichts anfangen
LaChatte[QUOTE]Mal was ganz anderes. Bin ich die einzige Frau hier, die zugibt, dass sie schlanke Frauen wesentlich ästhetischer findet als dicke?[/QUOTE]

Dick oder dünn ist nur ein Kriterium für Schönheit, da gibts noch viele andere - zum Beispiel eine gute Körperhaltung, grazile Bewegungen, kräftiger, aber nicht verkrampfter Muskeltonus, zum Typ passende Kleidung, der Gesichtsausdruck... und, wenn man eine Person nicht nur sieht, sondern auch hört: die Stimme.

Ausserdem fängt Dickheit, bzw starkes Übergewicht, bei BMI 30 an - doch als Model hat man mit einem BMI über 20 kaum eine Chance. Und schon da ist es schwierig.
mondkindalso für mich gibt es verschiedene Arten von dünn. Ich finde einen Menschen, der schlank ist auch ästhetisch schöner. Doch: was bedeutet für mich schlank? Schlank ist ein Mensch, der immernoch einen gewissen Fettanteil hat, aber dennoch nicht pummelig ist. Wobei auch ein pummeliger Mensch einen gewissen Reiz ausüben kann.
Menschen, die nur noch aus Haut und Knochen bestehen, finde ich wirklich nicht schön. Vor allem dann nicht, wenn sie sich ihren Körper angemagert haben. Gegen solche, die ihn einfach aus biologischen Gründen haben, habe ich nichts einzuwenden (habe ja auch Mühe um meinen BMI bei 18 zu halten und nicht noch tiefer abzufallen)
chanyAlso ich persönlich schau mir lieber etwas "moppelige" Models an, wie in der dove werbung, als die total unterernährten mit ganz offensichtlichen Essproblemen :rolleyes:


und sollten sich die designer nicht eigentlich an "normalen" Menschen orientieren, weil sie ja auch schließlich diese klamotten dann kaufen werden.... o.O
PlastePuppe[QUOTE][i]Original geschrieben von mondkind [/i]
[B] Gegen solche, die ihn einfach aus biologischen Gründen haben, habe ich nichts einzuwenden (habe ja auch Mühe um meinen BMI bei 18 zu halten und nicht noch tiefer abzufallen) [/B][/QUOTE]

das problem ist ja, dass es einen ncht auf der stirn geschrieben steht, ob man hungert oder einfach nur biologisch veranlagt ist.
KaijaWarum soll dich jemand steinigen? Du hast deine Meinung und die haben andere Leute zu akzeptieren. Für mich ist dünn sein auch ästhetischer. Ich toleriere ebenfalls dicke Menschen. Es gibt welche die sind gesund aber auch welche die es nicht sind, was ich dann schon für sie bedaure.

Naja, der BMI kann aber nur hilfreich sein, denn ich bin nach dem BMI auch untergewichtig und ich sehe nicht so aus, als wie wenn ich verhungern würde. Manche Leute würden dann sagen Models ab einem bestimmten BMI von 17 sollten nicht mehr auftreten dürfen und andere bei einem bestimmten BMI von 15. Außerdem wäre das Verhalten von Models nicht gelöst, denn sie würden weiterhin so schlank als möglich bleiben wollen und haben genau so viel Druck wegen ihrem Körpergewichts. Sie dürfen nicht weniger als einen bestimmten BMI haben. Außerdem wird es dann sicher auch ein Limit für den höchst erlaubten BMI geben und das Limit könnte durchaus schon bei 20 liegen.

Dass es dir mit fünf Jahren so schlecht ergangen ist, tut mir Leid. Ich hatte ebenfalls eine schlimme Zeit, die bei mir auch Monate dauerte. Bei mir war es wegen den Frauen in den Musikvideos. Wichtig wäre einfach, im Fernsehen immer wieder zu betonen, dass Schönheit relativ ist und dass es wichtig ist, dass man sich selbst gefällt aber wann hört man das denn schon? Auch finde ich es lächerlich zu behaupten, dass sich Dicke nicht das anziehen können was sie wollen. Auch sollte man nicht zu viele Talkshows ansehen.
WinterbornIch finde diese BMI-Geschichte schon lange recht fragwürdig. Meiner Meinung nach ist sie eine Vor-Analyse zur Selbskontrolle, allerdings ist sie nciht immer absolut richtig. Ich finde, das auch Menschen mit einem BMI von 17 gesund aussehen können. In den Berichten, die ich gesehen habe, waren mehrer Models, die sich beschwert haben, dass sie wegen einem halben Kilo zuwenig nicht zugelassen wurden. Halte ich auch für falsch. Zumal meiner Meinung nach in letzter Zeit die "anorektische Bedrohung" mehr von den ganzen Hollywood-Sternchen ausgeht als von den Models, denn von denen sieht man relativ wenig.
LittleLenoreapropos pummeliges model: kann sich noch jemand an sophie dahl erinnern?sie hat doch mit wieviel,75/80kg eine steile modelkarierre hingelegt, u.a auf h&m-unterwäschepostern zu sehen und zu der zeit hieß es, normalgewichtige bis pummelige models wären jetzt der letzte schrei...(war so vor etwa 8 jahren)
und jetzt wiegt die gute sophie erstaunlicherweise 50 kg und arbeitet nicht mehr für hasi und mausi, sondern für namhafte designer, u.a. donna karan und es kann mir doch keiner erzählen, dass sie nur abgenommen hat, weil es ihr spass macht.ich denke doch, dass der branchendruck zu groß war,um sie selbst zu bleiben.es bleibt im großen und ganzen doch das gleiche: wer hoch hinaus will, muss dünn sein, denn dünn= schön.ob es nun stimmt oder nicht(siehe heroin chique...sehr gesunde und auch optisch ansprechende mode:rolleyes: ).und wenn frau das von klein auf mitbekommt, findet sie sich eben auch mit normal/idealgewicht zu dick,und dann kommt das vordiktierte dick=unschön=nicht erfolgreich.
daher ein hoch auf die spanier :D
rainravenDer Thread gleitet zwar wieder zum dick/dünn-Thread ab...trotzdem oute ich mich hier political incorrect, aber ehrlich, und sage, ich finde dünne Frauen und Männer im allgemeinen auch hübscher als dicke (aber wenn sie ein häßliches Gesicht und einen miesen Charakter haben, reißt die Figur auch nichts mehr raus :D ).

Die Dove-Models haben meiner Meinung nach eine nichtssagende, nicht so tolle Figur, und da ich mich auch eher da angesiedelt sehe (also nicht bei diesen "Pummelchen" von der früheren Kampagne, sondern bei diesen "natürlichen Frauen" von den jetzigen Werbepostern) , bin ich auch mit meinem nichtssagenden, nicht herausragend tollen Aussehen nicht zufrieden.
Mein BMI liegt bei *rechne* 21, aber das ist mir nicht so wichtig. Entscheidend ist z.B., daß meine Hüften nie weniger als 95 cm Umfang haben werden und ich somit niemals als Model durchgehen würde (selbst ,wenn ich wollte), da das Kriterium ein Maximalmaß von 90 cm ist, aber das dann auch noch bei vielleicht 1,80 m Körpergröße. Das heißt, ich kann hungern, was ich wollte, ich würde an den Hüften immer so "fett" bleiben.

Ich hab auch die "Übergröße" 38 und war endsstolz, als ich endlich in die reingepaßt habe und finde, bei meiner Größe (1,74) ist das nicht wirklich ein monströses Zeltmaß...

Und nebenbei, ich sah gerade in einer Zeitung ein Bild von Victoria Beckham, also sowas finde ich dann auch wieder nicht schön, das ist mir zu krankhaft dünn. :(
Und Heidi Klum ist ja die Höchste, in ihrer Germany's Next Topmodel-Show wurde doch ein Mädel kritisiert, weil es bei, was war das?, 1,78 oder 1,76 m, "zuviel" wog (55 kg) und als "fett" und model-ungeeignet bezeichnet wurde, dabei bringt Frau Klum selbst bestimmt größere Maße auf die Waage bzw. aufs Maßband, wenn ich sie so ansehe...:rolleyes:

Doch grundsätzlich finde ich es absolut okay und gerechtfertigt, wenn endlich mal realistischere Maßstäbe auf den Laufstegen gelten, vielleicht gewöhnen sich die Leute auch mal wieder eine weniger verzerrte Wahrnehmung an bezüglich was schön und dünn ist und was nicht...Ich bin ja leider selbst schon viel zu indoktriniert von dem gültigen Schönheitsideal. :(
WinterbornWo du gerade von Größen anfängst. Ich bin auch model-ungeeignet (BMI liegt bei 19) und das H&M- XS passt mir gerade mal, bei S schlabbert's schon. Wie passt dass denn zusammen? H&M hat ja auch "Magermodels". Wir haben heute in der Schule auch über das Thema diskutiert und da hat ne Freundin von mir erzählt, dass bei NewYorker für die Models die Klamotten nochmal maßgeschneidert werden, weil die Sachen aus dem Verkauf denen immer zu groß sind. Merkwürdig, das alles, oder? Ich dachte lange, die Models müssten so dünn sein, wiel die Designer für den normalen Verkauf ähnliche Größen verwenden, aber davon ist es weit entfernt.
mondkind[QUOTE][i]Original geschrieben von PlastePuppe [/i]
[B]das problem ist ja, dass es einen ncht auf der stirn geschrieben steht, ob man hungert oder einfach nur biologisch veranlagt ist. [/B][/QUOTE]

man sieht es den Frauen vll nicht an, aber sobald man sich mit ihnen unterhält, merkt man relativ schnell, ob ihnen ihr Gewicht egal ist, oder sie sich ihr Gewicht angehungert haben.
Dirtydevil1981Ich hab größe 40, bin also kein Model :D
Wenn ich diese dürren Frauen im Fernsehen sehe frage ich mich immer ob die sich wirklich so wohl fühlen. Ich mein die dürfen mal nicht eben nach Mc ...... gehen und nen Burger verspeißen. Dann ist die Figur gleich ruiniert.

Die Dove - Werbung macht es doch eigentlich vor, man muss nicht mager sein um schön zu sein. Und schönheit liegt immer noch im Auge des betrachters. Auch diese Modegurus solleten das endlich kapieren und endlich merken das es in der normalen Welt kaum solche dürren Damen gibt die diese Klamotten anziehen können. Warum nimmt man nicht normale Menschen für den Laufsteg, ich fände das ansehnlicher.
OdessaNa endlich! Wenigstens ist es ein Schritt in die richtige Richtung, und es verwundert mich sehr, daß nicht längst alle anderen Länder da nachzogen!

Ich empfehle jedem, der der Meinung ist daß Kleidergröße 34 oder auch 36 "normal" sei für eine gesunde Frau im gebärfähigen Alter, mal auf einer PSY zu arbeiten bei all den "ihre Weiblichkeit ablehnenden" und dauerkotzenden/essgestörten Patientinnen, die dort dem "Schlankheitswahn" frönen und nur mit viel Psychotherapie (und noch mehr Geduld) davon überzeugt werden können, daß es nicht "normal" ist, unter 50 oder auch 55 kg zu wiegen bei einer Größe von 170 oder 175.

Die Dove-Werbung find ich klasse, Celtvis, denn SO sehen Frauen aus - und nicht wie diese meist ohnehin heroinsüchtigen Klappergestelle auf den Laufstegen und in den Journalen.

"Backstage-Infos" eines Fotographen solcher "Models": die Mädels werden mittels Ernährung überwiegend von/durch schwarzen Kaffe, Abführmitteln, dazu jede Menge Nikotin und/oder besagtem Heroin so dünn. Ausserdem wird oftmals - für die Fotos in Zeitungen - nicht nur die Haut retuschiert ohne Ende, man kann auch aus einer "normalen" Frau eine "dünne" Heroinschick-Braut machen indem man einfach alles "streckt" auf den Bildern und so zwei Kleidergrössen verschwinden lässt; der Busen wird mit unsichtbarem Klebeband "hochgeliftet", der Po wird "angehoben" mittels PC-Technik, Beine werden verschlankt und verlängert, Falten werden wegretuschiert und Augen werden auch vergrößert bzw. Nasen verkleinert....

Fake-Welt mit Fake-Frauen, an denen nur die Magersucht (bzw. das Image der selben, sh. "Fake-Fotos") und die genußfeindliche "Kalorienzähl-Manie" echt ist, für den zweifelhaften "Ruhm", ein Topmodel zu sein. Ich halte davon überhaupt nichts und bedauere diese armen Wesen und ihre "Fans".


Und hier noch ein Wonneproppen, der es heutzutage vermutlich NICHT geschafft hätte, als Sexsymbol durchzugehen, weil sie dazu zu weiblich-rund war - für Generationen von Männern aber ist und bleibt sie immer noch ein Symbol für Weiblichkeit, Sinnlichkeit und perfekte Maße:

[IMG]http://www.aref.de/kalenderblatt/2002/pics/marilyn-monroe.jpg[/IMG]


edit: wer so dünn ist OHNE dafür zu hungern, ist natürlich nicht mit dieser "Magermodell-Sache" angesprochen. Niemand sollte sich wegen seiner Figur, seines Aussehens generell, schlecht und/oder unsicher fühlen.

Mir - und anscheinend mehr und mehr auch wenigstens einigen Verantwortlichen in Politik und Gesellschaft - geht es darum, daß man es nicht zum "Muss" erhebt und als "Schönheitsideal" hinstellt, wenn erwachsene Frauen das Gewicht eines 12jhr. Mädchens haben. Krankheit und extremes Dünnsein als Vorbildfunktion für heranwachsende Mädchen - nein danke, das muß endlich aufhören.
hagzissa13ENDLICH! ZUM GLÜCK!

Ein richtiges Signal in die richtige Richtung gegen den "pro-Ana"-Trend, damit ich keine 17-jährige Magermädels mehr mit BMI < 16 für die Brustvergrößerung aufklären muß... :rolleyes:
CalinisGuten Abend allerseits...

meint ihr nicht das diese Überlegungen nicht zu spät kommen, andere frage nützt es überhaupt darüber nachzudenken, solang das schönheitsideal einer frau in der heutigen zeit von unserer gesellschaft mit den massen 90 - 60 - 90 geprägt ist...

ich denke nicht das sich durch die sperrung von supermodels deren BMI unter 18 ist, sich irgendetwas ändern wird, solang sich das denken unserer gesellschaft nicht ändert!!!!
Dyspenthes@Calinis:
vor 40 Jahren galt Marilyn Monroe, wie Odessa schon geschrieben hat, als schön, obwohl ihre Maße alles andere als 90-60-90 waren. Ich war, als ich vor Jahren den ersten Film mit ihr sah, überrascht, dass diese Frau für derzeitige Schönheitsverhältnisse recht kräftig gebaut war.
Das Schönheitsideal wandelt sich und das ist kulturell bedingt. Damals stand sie mit ihren Maßen für die Nachkriegsgeneration: wohlgenährt und fröhlich, the american way of life. Heute wissen wir mehr über Übergewicht und daher hat sich das Schönheitsideal Richtung schlank gewandelt. Nun ist aber Bulimie und Magersucht so bekannt, dass meines Erachtens ein Schritt in die Gegenrichtung getan wird, wie zB mit der schon erwähnten Werbung von Dove oder eben jenem Auftrittsverbot. Dass nicht sofort ein Umdenken stattfinden wird, ist klar, aber es hat ja auch immerhin 40 Jahre gedauert, bis das extrem dünne modern war - selbst in den 80ern waren die Figuren noch weitestgehend normal. Aber ich glaube schon, dass solche Aktionen in 5-10 Jahren Wirkung zeigen werden.
Calinisich wäre selbst fast an diesem schlankheitswahn drauf gegangen...viele sind es schon und ich frage mich jediglich wie viele es noch werden bis das umdenken geschehen ist an runterhungern stirbt man schneller als am "dick sein" bei mir hat es nicht mal 6 monate gedauert.

Ich meinte ja auch nur das, das ich dieses Verbot nicht für sinnvoll halte, da, das denken der menschen in meinen Augen nocht nicht umgeschalten hat. Vielleicht ist es ein Anfang, aber müssen Menschen erst "40" jahre lang lernen nachzudenken, wenn immer und überall zu hören oder zu lesen ist, das junge oder alte, männer oder frauen, an so einer geschichte, sterben?!
Dirtydevil1981Menschen denken aber sehr schnell um. Würden jetzt nur noch kurvige Frauen den Laufsteg zieren und die Modewelt würde uns eine andere Mode für Frauen mit ich würde mal sagen kurvenreicher Form präsentieren würden die Menschen plötzlich das als Chic empfinden. Keiner würde mehr 40 kg wiegen wollen. Die Medien machen den Trend nicht wir machen den Trend.

kam die Werbung mit dem Selbstwertgefühl eigentlich auch von Dove? Ich glaube schon. Das war eine Werbung wo viele Leute irgendetwas an ihrem Körper nicht leiden konnten, so z.B. ihre Sommersprossen. Ich finde diese Werbung so schön. Irgendwie gibt einem das doch schon irgendwie nur durch die Werbung ein Selbstwertgefühl vor allem weil die auch so eine Campagne haben. Hoffentlich wird sich das bald überall ändern.
Lady ArmitageIch finde diese Verbot echt gut, denn dieses "schönheitsideal" heutztage (mir wird davon schlecht) ist echt nicht mehr zum aushalten, das führt nur dazu dass sich meistens Frauen, aber nun auch immer häufiger Männer, zu dick finden, obwohl sie wirklich schlank sind... Ich finde es nciht schön und schon gar nicht erotisch, wenn man jede einzelne Rippe zählen kann...
Überall kommen die Knochen raus und wenn man sojemanden dan mal in der Arm nimmt, dann hat man sich gleich ertmal irgendeinen Knochen reingerammt.
Schön ist so was nicht und darum finde ich ein Verbot für Untergewichtige Models für gerechtzfertigt, mal abgesehen, dass es ja auch nicht gesund ist am Hungertuch zu nagen
DyspenthesNur am Rande:
Ich finde es auch nicht schön, in der Stadt Mädels zu sehen, die sich unbedingt noch in eine Jeans der kleineren Größe reinquetschen müssen, um ja nicht vor sich selbst zuzugeben, dass sie die eine Größe größer gebraucht hätten - in meinen Augen ist das nicht gerade ästhetisch, aber ich bin weder Mann noch gehöre ich zu der Gruppe Menschen, zu denen sie gehören, kann also nicht beurteilen, ob das nicht von anderen als "sexy" angesehen wird...
Lady ArmitageDa kann ich dir nur zustimmen, wenn die Hose in 32 nciht passt, dann nimmt man eben 34... ode rnoch größer. Mal abgesehen davon, dass man von den Größen eh absehen kann, da jede Firma ihre Größen anders berechnet.
Dyspenthes@Celtvis:
Stimmt, an Twiggy hatte ich nicht mehr gedacht - aber das zeigt doch noch viel mehr, wie schnell sich solche Moden ändern.
SenecaDer Tod eines Models

Die Karriere des Fotomodels Ana Carolina Reston endete am 14. November 2006 im Krankenhaus für städtische Angestellte in Sao Paulo, Brasilien, besiegelt durch den Totenschein mit der Nummer 162 730.
Es war früh um 7:10 Uhr, als das Mädchen mit dem Kastanienbraunen Haaren seine Augen für immer schloss.
Alter 21. Größe 1,74 Meter. Das Gewicht ist auf dem Ärtzeblatt vermerkt: 40 Kilogramm.
Noch wenige Woche vorher stand sie vor der Kamera.

2006 war das Jahr der Magermodels, ds Jahr in dem dünn zu dürr wurde udn schlank zu krank.
2006 starrte die Welt auf knochige Mädchenstars wie Nicole Richie und Keira Knighley, beide Opfer der Hollywood-Diät-Domina Rachel Zoe.
Im August starb das 22-jährige Model Luisel Ramos während einer Modenschau nach einem Herzinfarkt- sie hatte viele Tage vorher nichts mehr gegessen.

Wenige Woche später verhängte man in Madrid ein Laufstegverbot für Models mit einem BMI unter 18.
Für Ana Carolina hätte dies ein Gewicht von 55 Kilogram bedeutet.

Die weltweit maßgebliche französische haute couture lehnt solche Mindestmaßstäbe nach wie vor ab.
Je dürrer um so besser...!

So wird es wohl auch weiterhin Mütter geben die ihre 13 Jährigen Töchter auf Diät setzen, damit diese eine Chance haben, ein Model zu werden.
hagzissa13Doch jeder macht mit. Berühmt und reich zu sein ist in der heutigen Zeit anscheinend das einzig erstrebenswerte geworden. Und wenn man sonst schon nichts zu bieten hat, muß eben der Körper stimmen, damit man "high-society-tauglich" wird.
Damit will ich bestimmt nicht abstreiten, daß es durchaus dem Schönheitsideal entsprechende Menschen gibt, die ohne Frage was im Kopf haben. Aber der ganze Mode-, Macht- und Luxuszirkus ist eben komplett auf verschobene Werte in jeder Hinsicht ausgerichtet. Und da helfen - so gerne ich die Bemühungen in Richtung des höheren Mindest-BMI auch verfolge - kaum diese halbernst gemeinten Reglementierungen, die darauf beruhen, daß man halbherzig sein schlechtes Gewissen beruhigen möchte. Der Fisch stinkt eben vom Kopf her.

Eltern, die auf Biegen und Brechen aus ihren Kindern Flimstars, Fernsehstars, Werbestars, Models, Gesangstars und was weiß ich noch alles machen wollen setzen da sicherlich den Anfang und die modernen Götter von heute, wie Lagerfeld und Joop mit ihren letzten Statements bezüglich der durch den Tod der beiden Mädels aufgekommenen Diskussion sind nun auch nicht wirklich förderlich für einen Trend in die andere Richtung.
Gerade die Aussage von Lagerfeld, daß man sich erstmal um die die 20% der Frauen kümmern solle, die "zu fett" seien, bevor man sich Gedanken um die "paar" Hungermodels mache, läßt mich - gelinde gesagt - erzürnen. Insbesondere im Hinblick darauf, daß sicherlich nicht zuletzt durch dieses Streben nach den Idealmaßen (gibt's die überhaupt noch, oder ist Idealmaß jetzt "Skelettmaß"?) die Schar derer, die unter massiven Eßstörungen leiden - wie auch immer geartet - immer größer wird.
Seneca[QUOTE][i]Original geschrieben von Seneca [/i]
[B]O-Ton Karl Lagerfeld: [i]"Meine einziger Ehrgeiz ist es, in eine 28er Jeans zu passen"[/i] [/B][/QUOTE]
hagzissa13Was ein Kleingeist... Der hat sie doch nicht mehr alle am Sträußchen...
Creobotra[QUOTE][i]Original geschrieben von hagzissa13 [/i]
[B]Was ein Kleingeist... Der hat sie doch nicht mehr alle am Sträußchen... [/B][/QUOTE]

vermutlich meinte er "mit dem kopf vorraus.."
rosenkindEs ist schon irgendwo pervers, dass [B]Verhungernde[/B] , die früher oder später an ihrem Untergewicht sterben, unser Schönheitsideal sein soll. Hoffentlich wachen die jungen Mädchen auf, wenn ihre Idole umkippen, ins krankenhaus kommen und evtl sogar sterben.

Und mir kann keiner weiß machen, dass jemand mit einem BMI von <15 gesund ist. Entweder ist er psychisch oder körperlich krank.

Da hier die Frage aufkam, ob es nicht sinnvoller wäre, normale Models zu nehmen, da die Kundschaftja auch nicht alle so abgemagert sind, stellt sich mir die Frage, ob hinter diesem Schönheitsideal nicht auch irgendwo die unbewusste Angst vor weiblicher Emanzipation steckt... schwach und zerbrechlich müssen sie sein, körperlich, weil sie es auf anderen Gebietn nicht mehr sind? Ich weiß, es klingt ziemlich absurd zunächst aber wenn ich mal länger drüber nachdenke, irgendwie bringe ich einen sehr dünnen Mädchen doch unabsichtlich etwas andere Gefühle entgegen als einer Frau,die einiges auf die Waage bringt. Und dass ich mich mit unter 70 Kilo nicht mehr wohlfühlen würde, hängt auch damit zusammen, dass mir mein Körpergewicht irgendwie das Gefühl verleiht, nicht nur als "schwaches Weib"gesehen zu werden. Mir fällt es schwer zu erklären, was ich meine, aber eines ist klar: die Mode ist auch oftmals ein spiegel des Zeitgeistes der Kulturen und Epochen. Ich nehme als Beispiel mal die 20ger Jahre: es ist nicht verwunderlich m.E., dass in dieser Zeit u.a. eine Immitation männlichen Aussehens (Kurzhaarschnitte, manchmal Anzüge) für Frauen angesagt war, war es doch die Zeit, in der Frau erstmals ein Wahlrecht inne hatte und sich somit aus der männlichen Herrschaft löste....

ein anderer, wohl logishcerer Grund wäre wohl, dass die Wirtschaft ja nicht nur aus der Textilindustrie besteht. Die Hersteller von Abnehmpillen möchten ja auch was verdienen am Schlankheitswahn....

Im übrigen, weil jemand sagte, er wundere sich, dass die Models angeblich eigene Maßanfertigungen hätten: das war mir schon lange klar. Man muss nur aufs Plakat über dem Kleiderständer schauen und dann auf den Kleider ständer selbst und einem geht ein Licht auf...
CramBoyHaltet mich für gestört, aber ich mag eher dünne Mädels (Models nicht, die sind mir zu groß) und ich halte es mit Karl Lagerfeld, wenn er sagt: "problematisch sind doch eher die Übergewichtigen" ;)

Ich kann mich ja auch nicht immer nach medialen Vorbildern richten (ja, auch Männer haben Selbstzweifel), wo stets nur durchtrainierte Machos mit Sixpack als Ideal dargestellt werden....

(Und nein, ich habe keine Angst vor starken, emanzipierten Frauen, im Gegenteil, und finde rundere Frauen auch nicht prinzipiell unattraktiv)

[IMG]http://www.leninimports.com/twiggy_gallery_1.jpg[/IMG]
rosenkind[QUOTE]Haltet mich für gestört, aber ich mag eher dünne Mädels (Models nicht, die sind mir zu groß) und ich halte es mit Karl Lagerfeld, wenn er sagt: "problematisch sind doch eher die Übergewichtigen"[/QUOTE]

das Problem an seiner Aussage ist:
1. das nicht 20% der für die Modebranche interessanten Gesellschaft übergewichtig sind, das wäre nämlich jede/r 5.! Ehr istes so, dass er offensichtlich Normalgewichtige als fett bezeichnete
2. Untergewicht weitaus gefählicher ist als Übergewicht. Mal ein Beispiel, die Dame aus dem Anfang des letzten Textes von Seneca hatte einen BMI-Wert von pi mal Daumen 13, was um die 6 Stufen unter dem Wertvon Normalgewicht liegt, als sie starb, ein BMI-Wert 6 Stufen über dem Normalgewicht wäre etwa bei BMI 31. Und an einem BMI 31 stirbt keiner. Sicher können bei einem BMI 31 gesundheitliche Probleme auftauchen, da ich selbst aber derzeit sogar noch über BMI 31 bin, kann ich mit Gewissheit sagen: damit liegt man nicht im Krankenhaus und ist dem Tode nahe.
3. ist nunmal leider das Schönheitsideal, dem alle nacheifern nicht das Übergewicht, sondern das Untergewicht. Weder das eine noch das andere sind in meinen Augen ein gesundes Ideal. Wären 200 Kg-Damen das Schönheitsideal, dem es nachzueifern gelte, würde das ebenso Kritik ernten. Es ist einfach paradox, wenn man sagt, es sei wichtiger sich um einen bestimmten Anteil der Bevölkerung zu kümmern, die [b]keine[/b] Vorbildfunktion hat, anstatt die falschen Vorbilder abzuschaffen. Sicher mögen die Damen, die mit ihrem BMI unter 16 liegen wenige sein, leider haben diese wenigen aber eine Vorbildfunktion, denen die Jugend nacheifert und sich dabei selbst schadet.

[QUOTE](Und nein, ich habe keine Angst vor starken, emanzipierten Frauen, im Gegenteil, und finde rundere Frauen auch nicht prinzipiell unattraktiv)[/QUOTE]
ich stellte eine These über einen [B]unbewussten[/B] Zeitgeist auf, ich habe nicht über das Individuum geurteilt
Dyspenthes@Cramboy:
Dann guck dir mal das Bild, was du gepostet hast, genauer an: Es entspricht ziemlich genau dem Kindchen-Schema. Und dann vergleich es mal mit der Aussage von rosenkind, dass Frauen, die schmal sind, Beschützerinstinkte wecken ;).
Aber das bedeutet doch noch lange nicht, dass eine Frau, die abgemagert ist und fast Skelett-Maße hat, das Schönheitsideal sein sollte. Der geforderte BMI von 18 ist doch immer noch recht dünn.

Ich habe den Eindruck, dass die Entwicklung mit den Hungermodels auch etwas mit der Überfettung der Gesellschaft zu tun hat. Heute haben schon viel mehr Kinder Übergewicht in der Grundschule, als noch vor 15 Jahren. Glaubt man den Berichten, haben immer mehr Menschen schon in jungen Jahren Probleme mit Krankheiten, die mit falscher Ernährung und Übergewicht zusammenhängen, wie zum Beispiel Herzprobleme. Ich glaube, der Schankkeitswahn resultiert auch daraus. Gerade viele Jugendliche wollen nicht zu fett sein und sind im Endeffekt zu dünn, aber wo sind denn die Medienberichte, die vor diesen Gefahren warnen? Die sagen, dass man auch von Untergewicht einen Herzinfarkt bekommen kann?
Dyspenthes@rosenkind:
Wenn ich es richtig in Erinnerung habe, ist der BMI für eine schlanke Frau zwischen 20 und 22, normal ist zwischen 23 und 25, bis 30 gehört in die Kategorie "mollig" und über 30 bedeutet Übergewicht. 18-20 ist leichtes Untergewicht, 16-18 ist Untergewicht, unter 16 ist extrem. Normalsterbliche werden bei einem BMI unter 17 wegen Magersucht behandelt, damit sie wieder auf einen BMI von 18 mindestens kommen.
Das Problem sehe ich darin, dass viele junge Mädels glauben, ein BMI von 20 wäre fett.
rainravenIch finde, jemand, der trotz normaler Ernährung und Gesundheit so mager ist, daß er einem BMI von 18 hat, hat verdammtes Glück gehabt. Außer, er (oder wohl eher SIE) ist unzufrieden mit seinem Körper und möchte anders aussehen. In diesem Fall eben weiblicher, runder, nicht knochig. Eine Bekannte von mir hat Oberschenkel, da ist kein Gramm Fett dran, aber sie sind wie Streichhölzer, etwa das, was andere Frauen als Oberarme haben. Sie ist auch mindestens einssiebzig und flach wie ein Brett. Ich denke nicht, daß sie krank ist oder hungert, sie ist einfach so. Da höre ich aber von den meisten Männern (und auch Frauen) über sie, daß ihnen das nicht gefällt, sie zu dürr sei und sie sich Gedanken machen, ob sie nicht richtig ißt oder so.
Und ich mußte auch miterleben, wie eine Frau (der ich meine Traumfigur nachgesagt hätte) von ihrem Typen verlassen wurde, weil er sagte, eine so magere Frau törnt ihn ab.


Ich selbst habe unfreiwillig damals vor vielen Jahren bei 1,74 m Größe 56-58 Kilo gehabt (ich war jung, verliebt und habe wenig gegessen und viel unternommen) und bin in jenem Herbst dann mit einer Nierenbeckenentzündung zusammengebrochen, weil ich wohl auch zuwenig Wasser im Körper hatte. Für mich ein klares Zeichen, daß ich nicht auf Dauer mit so wenig Gewicht leben konnte, auch wenn mir das vielleicht auch noch cool erschienen wäre. Neben meinem damaligen Freund von etwa 1,90 Metern und 120 Kilo kam ich mir immer dünn vor...

Ich könnte z.B. mir auch nicht so ein "Idealgewicht" von 55 kg oder weniger anhungern, da dann meine Figur gar nicht soviel besser wird (wie erwähnt, ich hab breite Hüften und Schultern, da bin ich ja schon auf den Knochen, da wird es nicht schlanker insgesamt), aber meine Wangen einfallen, die Augen unschön hervortreten, die Brüste hängen, ich Kreislaufprobleme bekomme und mir ständig kalt ist (das merke ich ja schon, wenn ich ein oder zwei Tage z.B. auf einem Festival wenig zu essen bekomme und immer auf den Beinen bin). Das ist dann sicher auch nicht sexy und erst recht nicht gesund. Und wer weiß, vielleicht hab ich auch schwere Knochen? Ich hab jedenfalls einen Riesenbrustkorb und ein breites Kreuz und bin auch sonst eher kantig als zierlich.

Durch das Fitneßstudio hab ich auch ein paar Kilos zugenommen,das werden wohl dann Muskeln sein, denn insgesamt bin ich dünner geworden. So gesehen kann man auch nicht vom absoluten Gewicht auf "Dünn" oder "Dick" schließen.

Und letzendlich bin ich inzwischen mit meinem Gewicht von ca. 63 kg meist zufrieden, da ich weiß, daß ich schlank bin, nur eine von der Veranlagung her weibliche Figur habe, und man müßte blind sein, mir zu sagen, ich sei zu dick...:)
Denn ich hab auch schon wesentlich kleinere Frauen kennengelernt, von denen ich behaupten würde, sie seien zierlich, dabei wogen sie etwa genausoviel wie ich. Ich konnte mir nicht vorstellen, wo das Gewicht bei ihnen sein sollte. Aber wenn es so war, dann muß es offenbar doch noch ein paar andere Kriterien für dick oder dünn geben als nur das Gewicht, das man einem ja offensichtlich nicht immer gleich ansieht.
rosenkinddie Quellen sind etwas unterschiedlich, manche setzen 20 - 25 als normalgewicht an, andere 19 -24. Hängt auch vom Geschlecht und Alter ab.

Also lässt sich sagen:

19/20 - 24/25 -> Normalgewicht
drunter -Untergewicht
drüber- Übergewicht
Ab BMI 30 beginnt die Adipositas (Fettleibigkeit), darunter hat man halt "leichtes Übergewicht".
Eine Unterscheidung des 20- 25 Breichs in 2Teile habe ich bisher noch nirgendwo gelesen.

ich denke sowohl die zunehmende "Verfettung" wie auch dieser Schlankheitswahn sind ernst zu nehmende Probleme, die man aber nicht gegeneinander abwägen kann,weil sie auf völlig verschiedenen Ebenen stattfinden. Die Aussage von Herrn Lagerfeld kommt mir deswegen nur vor wie ein "lasstuns unsere Sache machen und kümmert euch um euren Kram". Mit Idealen hat diese Verfettungja nichtszu tun, mehr mit einem Organisationsproblem unserer Gesellschaft, hatalso mit der ganzen kritischen Diskussion um Ideale nichts zu tun. Es wäre so, als würde ich sagen: "bevor man sich um Fragen des Umweltschutzes kümmert, sollte man erstmal dafür sorgen, dass weniger Kinder missbraucht werden".... das eine hat mit dem anderen nichtszu tun und ist ein Problem für sich.
Dyspenthes@rosenkind:
Ich habs mal irgendwo so gehört, weiß aber nicht mehr, wo das war, aber so im großen und ganzen stimmen unsere Zahlen ja überein, ein Punkt mehr oder weniger macht nicht so wirklich viel aus, finde ich. Wichtig ist ja, dass alles unter BMI 18 und über BMI 30 als ungesund gilt ;)

Edit @rainraven:
Ist mir auch schon passiert, dass das Gewicht auf BMI 18 runterging, ich denke auch nicht, dass das mal so schlimm ist. Aber bei mir werden da die Kreislaufprobleme extrem irgendwann, egal, wie viel ich versuche, zu trinken. Hatte das diesen Sommer noch gehabt und es ist nicht wirklich schön. Aber ich denke, das wichtige ist ja, dass man sich nicht absichtlich irgendwohin runterhungert und noch einigermaßen im Blick behält, was normal ist.
rosenkindachja, ich glaube nicht, dass das Problem ist,dass die Kids nicht wissen, wo ein ordentlicher BMI liegt (das veröffentlichen Zeitshcriften wie Girl undMädchen häufiger, zumindest war das vor 4 Jahren noch so), sondern, dass das Ideal das Bewusstsein für das gesunde überwiegt UND dass kein Gespür dafür existiert, wie eine Figur beieinem bestimmten BMI aussieht. Ich erfuhr in der Realschule mal zufällig das Körpergewicht einer Klassenkameradin: 42 Kilo. Die gute war so um die 1,50 groß, ihr BMI krebste also zur Grenze zum Untergewicht rum... und ich hatte immer den Eindruck, sie wäre imVergleich zu den anderen dochetwas besser gebaut. Diese Erfahrung ließ mich nur schaudernd ahnen, welchen BMI die anderen wohl gehabt haben müssen.
moreOffensichtlich wissen das die Mädchen nicht, oder sie lesen die "Mädchen" nicht, oder es ist ihnen schlicht und ergreiffend egal.
Es ist erschreckend, die Mädchen von heute (Alter 14-19 Jahre) unterhalten sich NUR über das abnehmen, wer von ihnen weniger essen kann, und was man zu sich nimmt (das ist meist nicht viel)
Vor kurzem hatte ich Koch-Unterricht, und eine meiner Schülerinnen (die eigentlich eine schöne Figur hat) sagt zu mir, dass dies das Erste sei, was sie seit einer Woche isst. Ich war total geschockt. Danach ging es wieder los, was man tun könnte, um soviel Gewicht wie möglich zu verlieren.
Schließlich meinte eine 14 Jährige am Tisch, dass man soviel Schokolade wie möglich essen sollte, und danach soviel Vodka wie möglich, damit man sich übergeben kann. Sie täte das jedes Mal, wenn sie auf ein Familienfest eingeladen wäre, und ihr Freund würde eh sagen, sie sei zu fett.
Das Kind wiegt mit Sicherheit einiges unter 50kg!!!!

Das sind meine Eindrücke, die ich sammel, und es wird nicht besser, seit dem das Thema mit den zu dünnen Models in den Medien ist, wird es nur noch schlimmer. Das Abnehmen ist das Hauptthema meiner Schülerinnen, und es geht nicht ums Model-sein, nein es geht darum, dass deren Freunde das nicht nur unterstützen, nein, sie fordern es von den Mädchen.

Es ist traurig, es ist offensichtlich keine freie Entscheidung, es wird von der Gesellschaft darauf hingearbeitet. Nicht von den Erwachsenen, die spielen in der Welt der Teenager keine Rolle, sondern von dem direkten Umfeld, aus Freund, Clique und Modezeitschriften.
Kampfsau[QUOTE]Mal was ganz anderes. Bin ich die einzige Frau hier, die zugibt, dass sie schlanke Frauen wesentlich ästhetischer findet als dicke?[/QUOTE]

Das ist wohl ein allgemeines Diskussionsphänomen von Menschen.Es gibt nur Extreme,bist du nicht für das eine Extrem,stehst du genau auf das andere.

Also Frauen mit einen BMI von über 18 sind alles andere als "dick" was haben wir in dieser Gesellschaft schon für Maßstäbe.

80% der Frauen haben einen BMI über 18,eher mehr.

Ich finde nicht,dass diese Minderheit das Ideal für alle anderen Frauen vorgeben sollte.Besonders junge Mädchen,ich schätze mal Frauen allgemein auch,sind stärker auf ihr äußeres fixiert als Männer und wollen zwingender irgendwelche Diäten durchziehen oder keinen Gramm Fett am Körper tragen,wenn dies als Maß vorgegeben wird.Nicht alle sind so aber viele fühlen sich von schlanken Frauen in Fernsehen oder Printmedien angegriffen.Ich meine ich drehe doch auch nicht am Rad,weil es im Fernsehen Typen mit knallharten Sixpacks und perfekt ausgebildeter Muskulatur und kaum überflüssigem Fett gibt.Dafür geniese ich das Leben auch ausgiebiger,auch wenn ich nicht perfekt bin.

Natürlich gibt es auch von Natur aus dünne Menschen,mit normalen Lebens- und Essgewohnheiten aber für die meisten ist das ungesunder Zwang.

Die Menschen sollten besser wissen,was zu ihnen und ihrem empfinden passt.Ab einem BMI von 30 sollte man wirklich ein bischen Sport treiben und nicht völlig gedankenlos sich der Völlerei hingeben.

Genausowenig sollte man jede einzelne Kalorie zählen und immer nur an Essen und Kalorienverbrennung und dergleichen denken,das ist auch kein Leben.

Ich finde aber auch,es sollte nicht soweit kommen,dass natürlich sehr schlanke Frauen sich gezwungen sehen,sich mit Essen vollzustopfen,auch wenn es ihnen nicht gefällt,nur um einen BMI von 20 zu bekommen.

Alls ob es den Traummännern oder Traumfrauen die man später trifft,allein auf die paar Kilos ankommen würde und man sonst niemanden abbekommen würde.


Ich frage mich,was manche Menschen für ein verdammtes Problem mit Äußerlichkeiten haben.Man kann doch nicht sein ganzes Leben darauf fixieren.

Viel eher macht bei mir das Sexapeal einer Frau auch deren Gestik und Mimik aus,wie Sie sich bewegt,wie Sie mit ihren Blicken spielt,wie Sie einen berührt.

Wie Sie redet und auf einen eingeht.Ich will doch keine leere Hülle,viele dieser überschlanken Teenies können das doch gar nicht bieten,weil sie keine eigene Identität entwickelt haben.

Lieber eine Frau mit Persönlichkeit und auch mal ein paar Kilos mehr.Die fühlen sich auch besser an,wenn man sie in den Arm nimmt,mit ihnen kuschelt. Partnerschaften mit solchen Frauen sind erfüllender.
Und irgendwie geht einem dieses Gelaber "Ich bin viel zu fett" auf die Nüsse,man fragt sich was das soll,denn genau diese Frauen die das sagen,sind entweder absolut nicht fett oder könnten mit ihren Kurven die härtesten Männer zum erweichen bringen oder die weichsten Männer zum erhärten,wie auch immer.

Sicher,auch eine Frau mit weniger Gewicht kann Persönlichkeit haben aber wer zu sehr gegen seine eigene Natur kämpft,wird das auch ausstrahlen.

Und ich persönlich fand auch immer,der Sex mit weiblich gerundeten Frauen gefällt mir deutlich mehr. Ich habe große Hände und die wollen auch beschäftigt werden
:D

Ein kräftiger Mann braucht auch eine anständige Frau
aber jedem das seine.



[QUOTE]Haltet mich für gestört, aber ich mag eher dünne Mädels (Models nicht, die sind mir zu groß) und ich halte es mit Karl Lagerfeld, wenn er sagt: "problematisch sind doch eher die Übergewichtigen" [/QUOTE]

Die Übergewichtigen,zumindest da,wo es ansatzweise problematisch werden könnte,fangen bei BMI 30 an.Und über die redet man auch nicht,ist es so schwer die Gesunde Mitte zu finden?

Ach und dieses Mädchen das du da angehängt hast,findest du die wirklich attraktiv?

Es kann ja sein aber ich finde,dass ist kein Maßstab für normale Frauen.

Streichholzbeine und die ist ja absolut flach,man kann doch richtig erahnen wie die oben-ohne aussieht.

Das ist nicht der Körper eines erwachsenen Menschen und der Kopf wirkt irgendwie aufgesetzt und nicht passend zum Körper.
rosenkind[QUOTE]Nicht von den [b]Erwachsenen[/b], die spielen in der Welt der Teenager keine Rolle, sondern von dem direkten Umfeld, aus Freund, Clique und [b]Modezeitschriften[/b].[/QUOTE]

Modezeitschriften werden leider von Erwachsenen gemacht.

@Kampfsau
ich kannte mal ein sehr intelligentes Mädchen, die mit ihrem BMI knapp unter 18 lag.Wir hatten über das ThemaÜber-/Untergewicht mal eine sehr interessante Diskussion, bei der sich herausstellte, dass unser beider Wohlfühlgewicht nicht im Bereich des Normalgewichtes lag. Sie fühlte sich mit ein bisschen Untergewicht einfach pudelwohl und ich mit ein bisschen Übergewicht. Sowas finde ich dann auch, sollte es den Körper nicht allzusehr belasten, auch völlig okay. Es geht ja nichtums Gewicht direkt,sondern um die Einstellung. Leider ist es so, dass viele meinen, sie [B]müssten[/B] so aussehen und machen sich damit selbst fertig. das ist in meinen Augen das Gefährliche.

Leider ist, wie man an mores Text sehen konnte, aber nicht nur die weibliche Teeniewelt von diesem Schönheitsvirus infiziert, sondern auch die männliche, die diese Zweifel der Mädchen an der eigenen Schönheit bestätigen und diesen Abnehmwahn vorantreiben. Zu der Tatsache, dass es die Jungs sind, die was wollen und die Mädchen, die streben, es ihnen zu erfüllen, sage ich gar nichts, sondern verweise auf meinen ersten Post. Mir scheint es grade bei Jugendlichen so zu sein, als wäre Aussehen, Styling und Mode ein Mittel, die weibliche Welt klein zu halten, wenn ich mir da mal die Hip Hopper und ihre "Chicks" anschaue, wem da nicht die klare Geschlechtsrollenverteilung und da Machtmittel Aussehen ins Auge sticht, muss wirklich blind sein. Doch das macht das ganze noch fataler. Wenn es sich nur um ein Phänomen der Mädchenwelt handeln würde, könnte man noch darauf hoffen, dass die Junges ihnen irgendwann denKopf waschen - aber dem ist loffensichtlich wohl eider nicht so. Ich kann ehrlich gesagt nur noch den Kopf schütteln, habe mal zufällig ein Gespräch zwischen 2 Klassenkameraden von mir mitbekommen, da meinte der doch gleich, eine Frau, die mehr als 60 Kilo wiege, würde er kathegorisch ablehnen. Und der gute Herr ist kein Teenie mehr, sondern über 20. Leider glaube ich, denkt wohl ein Großteil der Männerwelt nicht anders...

Aber wenn ich ehrlich bin frageich mich auch: warum lässt Frau das mit sich machen? warum machen Mädchen Abnehmkuren, um den Jungs zu gefallen, anstatt sich hinzustellen und zu sagen:ändert irh mal eure Vorstellungen und nehmtuns so,wie wir sind? warum machen das nur Männer?
CramBoy[quote]Ach und dieses Mädchen das du da angehängt hast,findest du die wirklich attraktiv?[/quote]

Das Mädchen, das ich da angehängt habe (im Übrigen Twiggy, Kate Moss habe ich mir verkniffen, sonst käme gleich wieder was von wegen "sind doch alle drogenabhängig" etc.), finde ich in der Tat attraktiv.
Und daß solche Frauen Beschützerinstinkte wecken, halte ich für ein Klischee, genauso wie dann jeder, der ältere Frauen erotisch findet einen Mutterkomplex hat usw. (A propos: Jane Birkin hat mir auch immer gefallen!)
SenecaTwiggy:

Ich habe gerade mal nachgeforscht...zum Zeitpunkt das Fotos war sie 17. Schon mit 20 sah sie um einiges normaler aus.
da sproblem ist nur, das man von heutigen Models verlangt, auch mit Mitte 20 noch den Köperbau einer schmalen 16 jährigen zu haben.

Twiggy war zwar der Prototyp des Magermodels, aber sie hatte auch schon die Veranlagung.
Nach heutgen Maßstäben wäre Twiggy schon am oberen Rand der Skala angesiedelt, quasi ein Schwergewicht.

"...Twiggy was 5'8" and 97 lbs...! das waren also 1,65 zu 44 Kg = BMI 16... Am Ende ihre Top-Modelkarriere brachte sie 110 lbs./ 50 Kg. auf die Waage bei gleichr Größe (BMI 18)...das wäre heute undenkbar.

PS: Ich kenne auch einen männlichen Lagerfeld-Bewunderer...der past allerdings schon in eine 28er Jeans.
Mondsilbertaufe[QUOTE]Lieber eine Frau mit Persönlichkeit und auch mal ein paar Kilos mehr....Sicher,auch eine Frau mit weniger Gewicht kann Persönlichkeit haben aber wer zu sehr gegen seine eigene Natur kämpft,wird das auch ausstrahlen.
[/QUOTE]
Du suggerierst, dünne Frauen würde es an Persönlichkeit, Charakterstärke und Rückgrat mangeln. Es ist als würde der Verlust dessen zwangsläufig auf eine erfolgreiche Diät folgen. - Übrigens ein gern genutztes Phräschen in Talkshows über leidiges Thema "Ich bin dick, na und?"

Tatsächlich fallen mir außer Roseanne Barr und den Weather Girls keine erfolgreichen dicken Frauen ein, dafür jede Menge schlanke.
Egal ob Model, Schauspielerin, Anwältin, Managerin, Designerin - eine erfolgreiche Frau, die ihr Leben selbst bestimmt, selbstständig ihr (gutes) Geld verdient und weiß, was sie will, Freunde und Bewunderer hat und sich die Lover aussuchen kann, ist nunmal schlank.
Schlank sein vermittelt den Platz auf der Sonnenseite des Lebens.
Bei Persönlichkeit und Charakterstärke denkt man an athletische Körper, nicht an Speckröllchen. Dagegen werden mit Fettleibigkeit Schwerfälligkeit und Depression verbunden. Sowas sieht man jeden Tag auf der Straße und im Fernsehen.

Für Teenies heißt das: Schlanksein gehört zum cool-sein. Wie sollen sie sich dem auch entziehen? Womit können die Fettleibigen denn auftrumpfen außer der Story vom langweiligem und farblosen Klappergestell? Die Kids sehen doch, dass das nur ein Wunschgedanke der Dicken ist. Viel zuviele Dünne beweisen täglich das Gegenteil.
Die Kids sollten mehr Roseanne schauen. :D
Dyspenthes@Mondsilbertaufe:
So ganz stimmt das auch nicht. Eine Professorin von mir ist relativ kräftig und gehört zu denen in dem Fachbereich, die wirklich was zu sagen haben. Und damit ist sie nicht die Einzige. Aber du hast Recht, das Bild, was man vermittelt kriegt, ist jung, schlank, dynamisch, erfolgreich. Ist nur halt die Frage, wie realistisch das ist.
Aber ich denke, es geht hier nicht um Menschen mit normaler Figur, weil diese haben auch die meisten schlanken Menschen. Was doch das Problem ist, ist, wenn Untergewicht zur Mode wird. Und wenn mehr Mädels Hungermodels nacheifern, statt zu kapieren, dass auch ein BMI von 20 und mehr völlig OK, wenn nicht sogar erheblich gesünder ist.
SenecaHALLO

Warum zum Teufel wird hier die Welt mal wieder in fette und dürre Frauen aufgeteilt !
Habe ich die einzige Frau der Welt die es schafft, einfach mal 66Kg auf 1,75 zu wiegen...?
Ich denke doch nicht. Zumindest kommt mir das nicht so vor wenn ich mir die ganzen wohlproportionierten "Lackschnitten" anschaue, die zum WGT Leipzig bevölkern...MAL GANZ PLAKATIV AUSGEDRÜCKT.
Aber klar, es entsptricht ja eher dem Zeitgeist wenn man wie meine jüngste Schwester mit 17 gerade so unter den 50 Kg herumpdendelt, und sich fett fühlt.
Mit Argumenten ist dem nicht beizukommen, da kämmpft man gegen 7 Jahre "Vogue" an.

man schaue sich einfach mal "Fluch der Karibik" an, und bemerke wie deplaziert [url=http://www.jjcollectibles.com/prod_images_large/knightly5.jpg]Keira Knighley[/url] in einem Rokokokostüm aussieht...ein Stil der zu einer Zeit entworfen wurde, als man bei Frauen noch deutliche Rundungen schätzte die keine Silikonkissen waren.
dazu passt es hervoragend, das Keira Knighley's Oberweite auf den Promo-Plakaten zu "King Arthur" nachbearbeitet wurde...um zwei Cupgrößen.

Wie haben es bei diesen Geschöpfen nicht mehr mit Mensche zu tun,sodne mit Geschöpfen...die man ohne Arbeit der Makeupkünstler auf der straße nie und nimmer erkennen würde.

Dumme weise werden genau diese "Geschöpfe" zu den Vorbildern jugendlicher Frauen und prägen das Wunschbild vieler Männer.
LaChatte[QUOTE]Egal ob Model, Schauspielerin, Anwältin, Managerin, Designerin - eine erfolgreiche Frau, die ihr Leben selbst bestimmt, selbstständig ihr (gutes) Geld verdient und weiß, was sie will, Freunde und Bewunderer hat und sich die Lover aussuchen kann, ist nunmal schlank.[/QUOTE]

irgendwie bin ich ganz froh, dass Angela Merkel ein höchst durchschnittliches Äusseres hat, und es dennoch schaffte, zur "mächtigsten Frau der Welt" gewählt zu werden. Ähnliches gilt für Anna Roddick (Gründerin von Body Shop) und Alice Schwarzer, die allen Mädchen und Frauen ein Vorbild an Konsequenz, Bodenständigkeit, Zielstrebigkeit und Durchsetzungsvermögen sein können.

[QUOTE]Bei Persönlichkeit und Charakterstärke denkt man an athletische Körper, nicht an Speckröllchen. Dagegen werden mit Fettleibigkeit Schwerfälligkeit und Depression verbunden. Sowas sieht man jeden Tag auf der Straße und im Fernsehen.[/QUOTE]

Ach, die klassich-klischeehafte italienische Mamma oder die schwarzafrikanische Mamma mit grosszügigen Formen sind weder schwerfällig noch depressiv, sondern absolute Charaktere mit Autorität. Dasselbe gilt auch für die stattlichen Bauernweiber, die Gotthelf dazumal episch besungen hat. Wenn eine dieser Frauen so dünn würde wie ein durchschnittliches Model, wäre sie eindeutig sehr krank. ;)

Gewicht ist eben nicht gleich Gewicht, es gibt viele verschiedene Arten, schwer zu sein. Körperliches Gewicht kann durchaus auch Gewicht in den Worten und im Auftreten verleihen, es erdet und macht bodenständig - wer hungert, kann diese Qualitäten viel weniger nutzen.
rosenkind[QUOTE]Bei Persönlichkeit und Charakterstärke denkt man an athletische Körper, nicht an Speckröllchen. [/QUOTE]

ehrlichgesagt sehe ich zwischen dem einen und dem anderen keinerlei Verbindung.

[QUOTE]Dagegen werden mit Fettleibigkeit Schwerfälligkeit und Depression verbunden.[/QUOTE]

seltsamerweise habe ich dazu aber auch schon viele Statements (auch hier imthread, siehe Kampfsau) von normalgewichtigen Menschen gehört, die zum Thema dicke Menschen etwas aussagten wie sie besäßen mehr Lebensfreude, wüssten zu genießen, weil sie keine Kalorien zählen und dergleichen...

@Seneca
dito!
ich finde, es stimmt auch nicht, dass ein Körper, der [B]ein bisschen[/B] über dem normalen liegt zwangsläufig allgemein schlecht aussehen und sich in Sackklamotten verstecjen muss. Grade solche klassischen Schnitte wie eben Barock erfordern imo eine gewisse Leibesfülle, um gut auszusehen. ich kann auch nicht unterschreiben, dass etwas fülligere Menschen nicht sexy sein könnten, wie von einigen Individuen immer behauptet. Ich hatte selbst einmal eine Figur, die imo perfekt zu Schnitten, die die Weiblichkeit betonten, passten wie Krosagen und ähnliches und finde, solche Schnitte passen nicht zu extrem dünnen Frauen. Eine Korsage muss man auch ausfüllen und um es mal auf den Punkt zu bringen: viele Schnitte mit tiefem Ausschnitt und weiten Ärmeln, wie man sie in einer Stilrichtung dieser Subkultur häufig findet, erfordern ein gewisses Maß an Oberweite, die die nur extrem wenige sehr dünne Frauen aufbringen können.
Schönheitsideal ungleich Schönheit. Aber grade das ist denke ich ein gutes Beispiel, um zu zeigen, dass Ideale Trugbilder sind.
Kampfsau[QUOTE]Du suggerierst, dünne Frauen würde es an Persönlichkeit, Charakterstärke und Rückgrat mangeln. Es ist als würde der Verlust dessen zwangsläufig auf eine erfolgreiche Diät folgen. - Übrigens ein gern genutztes Phräschen in Talkshows über leidiges Thema "Ich bin dick, na und?"[/QUOTE]

Ich dachte eigentlich,ich habe schon genug relativiert und erklärt.

Warum müssen die Leute immer nur Extreme sehen.

Ein BMI zwischen 20-30 ist doch noch im normalen Bereich.

Wenn man bei 55 Kg bei 1,75m als "zu fett" eingestuft wird,dann läuft garantiert etwas falsch in dieser Gesellschaft.

Es geht darum,dass Menschen nichts anderes mehr tuen,als Kalorien zählen oder sich auszukotzen,weil ihr Körper seine Fettdepots zwanghaft verteidigt.

Ich finde es auch nicht gut,wenn Menschen Maßlos werden und gar nicht mehr auf ihren Körper hören,wenn man wirklich auf seinen Körper hören würde,dann sagt der Körper schon,was man jetzt wirklich braucht.Dann wird man auch gar nicht erst so fett.

Wenn einen der Drang zum schlank sein erfasst,wenn der Hunger schon als schön empfunden wird,wenn man keine weiche Stellen mehr am Körper hat,wenn die größte Sorge im Leben ist,dass man in die 28er Jeans passt,dann hat man doch echt ein Problem.Oft geht es gar nicht mehr um eigentliches Aussehen,diese Personen sehen sich immer als zu fett an,es geht um Zahlen,über BMIs,über Körpergröße usw. obwohl die auf nebensächlich sein können.

[QUOTE]Tatsächlich fallen mir außer Roseanne Barr und den Weather Girls keine erfolgreichen dicken Frauen ein, dafür jede Menge schlanke. Egal ob Model, Schauspielerin, Anwältin, Managerin, Designerin - eine erfolgreiche Frau, die ihr Leben selbst bestimmt, selbstständig ihr (gutes) Geld verdient und weiß, was sie will, Freunde und Bewunderer hat und sich die Lover aussuchen kann, ist nunmal schlank.[/QUOTE]

Mir fallen sehr viele Frauen ein,die Erfolg haben und trotzdem einen BMI über 18 besitzen.Wer redet hier von Maschinen wie Roseanne Barr oder den Weather Girls,wir reden hier von normalen Menschen und das Menschen wieder zu Normalwerten zurückkehren sollten.



[QUOTE]Schlank sein vermittelt den Platz auf der Sonnenseite des Lebens. Bei Persönlichkeit und Charakterstärke denkt man an athletische Körper, nicht an Speckröllchen. Dagegen werden mit Fettleibigkeit Schwerfälligkeit und Depression verbunden. Sowas sieht man jeden Tag auf der Straße und im Fernsehen.[/QUOTE]

Toll,das Fernsehen und die Medien,die Medien spielen kleine,unmusikalische Gören wie Bill zu Idolen auf,im Fernsehen läuft sowieso der letzte Dummfick und noch dümmere Menschen nehmen das als Maßstab für sich.

Warum wollen Jugendliche Rapper,Popstar,Sänger,Model oder Gangster werden, die haben jedes Verhältnis zur Realität verloren?Die merken nichtmal,dass das Fernsehen nur eine einzige riesen Verarsche ist

Ich bin doch selber alles andere als fett,ich achte ja schon etwas auf mein Gewicht,ich treibe sehr viel Sport,
ich baue sowieso eher Muskeln als Fett auf und ich trinke eigentlich nur Wasser und esse vielleicht mal am Wochenende oder Feiertagen etwas mehr.Ich esse wenn ich Hunger habe aber höre auch mit dem Essen auf,wenn ich satt bin.Ich bin glücklich.

Warum sollte das bei Frauen nicht auch so sein,dann haben Sie halt mal ein paar kleine Speckröllchen,mich stört es nicht,ich weiß,dass es wichtigere Dinge gibt.
Wie dumm muss man sein,wenn man die Wahl seiner Freundin daran festmacht,ob Sie jetzt 5 Kilo mehr oder weniger hat.Solche Menschen können niemals wirklich glücklich werden.Irgendwann wird man auch älter,ein bischen mehr fett,ein bischen mehr Falten,dagegen kann man nichts machen.Welche Freuden hat man im Leben dann noch?



[QUOTE]Für Teenies heißt das: Schlanksein gehört zum cool-sein. Wie sollen sie sich dem auch entziehen? Womit können die Fettleibigen denn auftrumpfen außer der Story vom langweiligem und farblosen Klappergestell? Die Kids sehen doch, dass das nur ein Wunschgedanke der Dicken ist. Viel zuviele Dünne beweisen täglich das Gegenteil. Die Kids sollten mehr Roseanne schauen.[/QUOTE]

Ich bin ja eigentlich auch dafür,dass man eine gewisse Grenze an Körpergewicht nicht überschreiten sollte.
Dafür sollte man sich anstrengen aber wie gesagt,man sollte es nicht übertreiben und sein Leben durch den Schönheitswahn bestimmen lassen.

Die Story vom langweiligem,farblosem Klappergestell bewahrheitet sich täglich leider viel zu häufig.Im Fernsehen werden die Erfolgreichen und "Schönen" gezeigt.Doch in der Realität reduzieren die Mädchen die ihnen nacheifern alles allein auf das Aussehen und das Gewicht.Dabei ist Optik alleine irgendwann auch langweilig.Genau das ist auch der Grund,warum die von ihren ach so tollen Freunden verlassen werden,wenn die über 50 Kilo wiegen.Die Freunde sind sowieso blöd,dass Sie sich nur deswegen auf Sie einlassen,vielleicht wollen sie etwas Sex oder damit angeben,was Sie für eine schöne,schlanke Freundin haben.

Jedenfalls,wenn das wegfällt,haben Sie auch nichts mehr
,um ihre Kerle zu binden.Oberflächliche Beziehungen werden schnell geschlossen aber genauso schnell können die auch gelöst werden.
Beowulf[QUOTE][i]Original geschrieben von Mondsilbertaufe [/i]
[B]Du suggerierst, dünne Frauen würde es an Persönlichkeit, Charakterstärke und Rückgrat mangeln. Es ist als würde der Verlust dessen zwangsläufig auf eine erfolgreiche Diät folgen.[/QUOTE]

Wenn man sich die Wirkung einer dauerhaften Mangelernährung auf das Gehirn ansieht, ist der Gedanke nicht abwegig.

[QUOTE][i]Original geschrieben von Mondsilbertaufe [/i]
Tatsächlich fallen mir außer Roseanne Barr und den Weather Girls keine erfolgreichen dicken Frauen ein, dafür jede Menge schlanke.[/QUOTE]

Vom völlig entarten Modellgeschäft ausgenommen, fallen mir auch nur eine Handvoll anorektischer Frauen ein, die erfolgreich sind.

[QUOTE][i]Original geschrieben von Mondsilbertaufe [/i]
Sowas sieht man jeden Tag auf der Straße und im Fernsehen.[/QUOTE]

Ja, du siehst auch fast jeden Tag auf der Straße geistig Behinderte, verwahrloste Mütter, überalterte Renter und was weiß ich nicht alles.
Vielleicht solltest du mal umziehen, und etwas weniger Fernsehen.

[QUOTE]
Für Teenies heißt das: Schlanksein gehört zum cool-sein. Wie sollen sie sich dem auch entziehen?[/QUOTE]

Für Teenies gehören auch rülspende Klingeltöne zum Cool-sein. Für was soll dass jetzt ein Arguement sein, außer dass Teenies jedem Scheiss gerne nachrennen?

Allgemein verstehe ich die Diskussion hier nicht so ganz.
Es gibt meiner Ansicht nach beim Essverhalten nur zwei Sorten von Menschen: Essgesörte und nicht Essgestörte.
Fett- und Magersüchtige sind halt einfach Essgestört. Ich sehe zwischen beiden Formen der Essstörung ehrlich gesagt keinen nennenswerten Unterschied. Beides ist ungesund, beides vermutlich psychologisch bedingt, beides nicht unbedingt ästhetisch (auch wenn Beide als Modell arbeiten. Die eine Gruppe halt etwas häufiger als die andere), beide richten ihr halbes oder ganzes Leben nach dem Essen.
Alles was dazwischen liegt Geschmackssache.
CramBoy[quote] Zitat:Original geschrieben von Mondsilbertaufe
[B]Du suggerierst, dünne Frauen würde es an Persönlichkeit, Charakterstärke und Rückgrat mangeln. Es ist als würde der Verlust dessen zwangsläufig auf eine erfolgreiche Diät folgen.



Wenn man sich die Wirkung einer dauerhaften Mangelernährung auf das Gehirn ansieht, ist der Gedanke nicht abwegig.[/quote]

Dünn sein und Mangelernährung bedingen sich nicht automatisch.
Beowulf[QUOTE][i]Original geschrieben von CramBoy [/i]
Dünn sein und Mangelernährung bedingen sich nicht automatisch.[/QUOTE]


Mondsilbertaufe:
"Es ist als würde der Verlust dessen zwangsläufig auf eine erfolgreiche Diät folgen."

Ich:
"Wenn man sich die Wirkung einer dauerhaften Mangelernährung..."

Alles klar?
Abyosealso ich finde sowas gut :)
das war ja nicht mit anzusehen! gesundheitsschädigend u ein modeideal hervorgerufen, was zu den mit größten problemen der welt zählen - bulemie...

ehrlich: muss jeder hungern, nur weil die models dieses und jenes maß vorgeben? in vielen kleidungshäusern sind schlanke marken, für große leute vorhanden! *grusel

warum denn nicht mal models die etwas runder und kleiner sind? sicher, das entspricht nicht dem ideal, aber es wäre doch auch mal interessant - insbesondere können beleibtere menschen auch etwas aus sich machen! sehr viel sogar, wenn ihnen die möglichkeit geboten ist...

ich selbst bin ca 1,65m, und wiege immer zwischen 45 und 50 kg und bin wahnsinnig schlank, kann aber auch nix gegen machen, mein stoffwechsel ist so gut *g

gut-eigentliches thema: ich finde, man sollte für alle menschen auf der welt models haben. schlanke, beleibtere, normale, groß, klein, idealmaß, voll und wenig brust.. usw
und ich denke, dass auch die abnehmerzahl deswegen nicht geringer wird...
TanfanaWarscheinlich schon tausende Male erwähnt;

Jeder sollte so sein wie er sich am wohlsten fühlt.

Ich bin 1,72m groß und wiege 54-55kg. BMI 18,3.
Für eine Frau meines Alter (29) ist das Untergewicht.

Ich habe mal 75kg gewogen und fand es einfach ekelhaft.
Habe mich unwohl gefühlt... Dafür hab ich abgenommen.
Das ich schlankere Frauen ästhetischer finde spiel aber natürlich
auch eine Rolle. Jedoch ist schlank nicht mit dürr gleich zu setzen.
Rundungen müssen zu erkennen sein.
CramBoy@Beowulf:
[quote]Mondsilbertaufe:
"Es ist als würde der Verlust dessen zwangsläufig auf eine erfolgreiche Diät folgen."

Ich:
"Wenn man sich die Wirkung einer dauerhaften Mangelernährung..."

Alles klar?[/quote]


ähm...nein...

Falls du suggerierst dünn --> Mangelernährung --> dumm, so stimmt das bestimmt nicht.
Ich bin auch untergewichtig (BMI 17) und halte mich weder für mangelernährt noch für blöd.

@Topic:
Ich bin übrigens nicht der Meinung, daß Models dünn sein [I]müssen[/I], ich würde mir bei der Darstellung der Frauen in den Medien (die Models sind mir eigentlich ziemlich egal) eher mehr Abwechslung wünschen, was Körperbau, Größe und Alter angeht.
LaChatteCramboy

die Aussage war: mit einer [B]durch Diät verursachten Mangelernährung[/B] können auch die Gehirnleistungen sinken.

Und eben nicht: wer von Natur aus dünn ist.

Allerdings, da du es schon das zweite Mal nicht verstanden hast, was da steht, sind gewisse Zweifel an deinen intellektuellen Kapazitäten durchaus erlaubt - ganz unabhängig von deiner Ernährung ;)
Mondsilbertaufe[QUOTE]Was doch das Problem ist, ist, wenn Untergewicht zur Mode wird.[/QUOTE]
Eine Mode, die innerhalb der Bevölkerung toleriert wird. Was hält man denn von der Mode der "Zaren" aus Mailand und Paris? Kids fahren auf deren Kreationen und "Gesichter" ab trotz solcher Äußerungen: Vor 2 Tagen sah ich ein Interview mit Joop, der Magermodels als Konsumopfer darstellte, die über die Klinge springen müssten. Das wäre Geschäft, das wäre Kapitalismus und nicht verhinderbar.
Nett, oder?
Es zeigen ja noch nicht einmal die direkten Arbeitgeber der Models Anstand und Gewissen. Wer soll die Verantwortung für diesen "Trend" dann tragen?
Ich würde sagen Leute, die die Lagerfeld-und-Co-Scheiße kaufen.

Tieren, denen das Fell für Wintermäntel über die Ohren gezogen werden, haben mehr Fürsprecher als ein paar essgestörte Mädchen, die nach ganz oben kommen wollen. Traurig.
[QUOTE]Ähnliches gilt für Anna Roddick (Gründerin von Body Shop) und Alice Schwarzer,[/QUOTE]
Blöderweise beweist die Body-Shop-Gründerin und die Bundeskanzlerin kein sonderlich großes Geschick im Umgang mit jungen Mädchen. Frauen über 50 erreichen die 12jährigen doch gar nicht mehr. Da kann auch kein Bauernweib oder Mama Leone was reißen. Abwegiger gehts doch gar nicht mehr. Oder würdest du dir Stylingtips von deiner Oma holen? Also ich würde meine große Schwester fragen oder die Bravo.
Abgesehen davon haben die älteren Damen doch gar kein Interesse an irgendeiner Vorbildfunktion für Pubertierende. [QUOTE]Warum müssen die Leute immer nur Extreme sehen.[/QUOTE]
Weil ein BMI ab 17 [B]extrem[/B] ist. Und das sieht man. Deswegen diskutiert man. Weil man Extreme und Tote sieht. Über normale müssen wir nicht diskutieren. Da ist ja alles... normal. ;) [QUOTE]Es geht darum,dass Menschen nichts anderes mehr tuen,als Kalorien zählen oder sich auszukotzen,weil ihr Körper seine Fettdepots zwanghaft verteidigt.[/QUOTE]
Was auch ein wenig extrem ist.
[QUOTE]wir reden hier von normalen Menschen und das Menschen wieder zu Normalwerten zurückkehren sollten.[/QUOTE]
Wir reden von Menschen, die normal aussehen, aber extrem denken, weil Extreme der letzte Schrei sind. Die Situation ist äußerst unnormal.
[QUOTE]Warum wollen Jugendliche Rapper,Popstar,Sänger,Model oder Gangster werden, die haben jedes Verhältnis zur Realität verloren?Die merken nichtmal,dass das Fernsehen nur eine einzige riesen Verarsche ist[/QUOTE]
Genauso ist es.
[QUOTE]Warum sollte das bei Frauen nicht auch so sein,dann haben Sie halt mal ein paar kleine Speckröllchen,mich stört es nicht,ich weiß,dass es wichtigere Dinge gibt.[/QUOTE]
Gegenfrage: Warum haben nicht alle Abitur? Ich habs doch auch. Warum kapieren die den einfachen Stoff der Oberstufe nicht? Ist doch easy.
[QUOTE]Solche Menschen können niemals wirklich glücklich werden.Irgendwann wird man auch älter,ein bischen mehr fett,ein bischen mehr Falten,dagegen kann man nichts machen.Welche Freuden hat man im Leben dann noch?[/QUOTE]
Alles richtig was du schreibst. Es hilft nur niemandem. Die kotzen lustig weiter. Das müssten schon alle sagen und so meinen. Vor allem die Vorbilder, die keine sein dürften.
[QUOTE]Wenn man sich die Wirkung einer dauerhaften Mangelernährung auf das Gehirn ansieht, ist der Gedanke nicht abwegig.[/QUOTE]
Nur zur Erinnerung. Wir reden in diesem Fall von schlanken, erfolgreichen Frauen, nicht der Endstation abgemagertes Model.
Nicht jede Frau hält ihr Gewicht durch Mangelernährung. Diät heißt Nahrungsumstellung. Mal mehr und mal weniger Obst und Gemüse essen, Schoki weglassen, keine Chips mehr usw. Davon profitiert auch das Gehirn. Es freut sich über Kohlehydrate von Nudeln. Das wird deshalb oft so gehandhabt, weil es erfolgsversprechend ist. Gesunde Ernährung finde ich auch ein Stück weit lobenswert.
Darum denke ich nicht, dass es aufgrund von Diät schlanken Frauen an Persönlichkeit mangelt.
Vielleicht erklärst du deinen Gedankengang besser, damit ich ihn auch nachvollziehen kann.
[QUOTE]fallen mir auch nur eine Handvoll anorektischer Frauen ein, die erfolgreich sind.[/QUOTE] Ich wüsste einige mehr. Da brauche ich nur mal das Fernsehprogramm aufschlagen.
[QUOTE]Vielleicht solltest du mal umziehen, und etwas weniger Fernsehen.[/QUOTE] Und dann? Muss ich mir die Essgestörten nicht mehr reinziehen?
Löst du so deine Probleme? Vielleicht ziehe ich ja ins Schlaraffenland. Aus den Augen, aus dem Sinn. Ich sehe keinen Hunger, also gibt es ihn auch nicht.
Grandios, Beowulf.
Beowulf[QUOTE][i]Original geschrieben von CramBoy [/i]
Falls du suggerierst dünn --> Mangelernährung --> dumm, so stimmt das bestimmt nicht.[/QUOTE]

Nein ich suggeriere "Diät" = "Mangelernährung", + "dauerhaft" = "Gehirnschädigung" = nicht abwegig, dass es einen Zusammenhang zwischen verminderter Leistungsfähigkeit des Gehirns geben kann.

Stichwort ist hier Diät, nicht dünn. (Ja, es kann auch sinnvolle Diäten geben)

Abgesehen davon, dass es hier wohl um mehr als nur dünn geht. Magersucht, um die es hier eher geht, schädigt eben den gesamten Organismus, darunter auch das Gehirn, dass für seinen Betrieb nunmal ebenfalls Nährstoffe braucht.

[QUOTE]
Ich bin auch untergewichtig (BMI 17) und halte mich weder für mangelernährt noch für blöd.[/QUOTE]

q.e.d?

[QUOTE][i]Original geschrieben von Mondsilbertaufe [/i]
Nur zur Erinnerung. Wir reden in diesem Fall von schlanken, erfolgreichen Frauen, nicht der Endstation abgemagertes Model.[/QUOTE]

Kurz: Normalgewichtige Frauen. Ist hier aber nicht das Thema. Dünn im Kontext des Threads ist für mich immer noch abgemagert.

Klar gibt es auch sinnvolle Diäten. Wobei ich persönlich es nicht als Diät bezeichnen würde, sondern als normale Essgewohnheit.
Aber eine Diäte die Notwendig ist, um heute als Model die passende Figur zu bekommen, halte ich, bis zum Beweis des Gegenteils, für eine Mangelernährung.


[QUOTE][i]Original geschrieben von Mondsilbertaufe [/i]
Ich wüsste einige mehr. Da brauche ich nur mal das Fernsehprogramm aufschlagen.[/QUOTE]

Eben. Die handvoll Magersüchtigen die ich kenne, und "erfolgreich" sind kenne ich auch nur aus dem Fernsehprogramm. (Und dort sind übrigens auch, erfolgreiche dicke Frauen vertreten.)
Kennst du erfolgreiche Managerinnen die magersüchtig ist?

[QUOTE][i]Original geschrieben von Mondsilbertaufe [/i]
Und dann? Muss ich mir die Essgestörten nicht mehr reinziehen?
Löst du so deine Probleme? Vielleicht ziehe ich ja ins Schlaraffenland. Aus den Augen, aus dem Sinn. Ich sehe keinen Hunger, also gibt es ihn auch nicht.
Grandios, Beowulf. [/QUOTE]

Ja, genauso löse ich meine Probleme, wenn mein Problem lautet, durch die Gegend zu wandeln, und auf andere Menschen herabzubilcken, bzw. sie ver/- beurteile nach ihrem äußeren Erscheinungsbild.
Dann schaue ich einfach weg. Und schon muss ich mich nicht mehr über nervende Menschen aufregen, wenn ich es nicht will.

Und ja Mondsilbertaufe, stell dir vor: Du musst dir die Essgestörten nicht reinziehen.

Gegenfrage: Wieviele Probleme hast du denn schon auf deine Art gelöst? Gibts einen Menschen auf Erden der dank dir, nicht mehr Essgestört ist?
LaChatte[QUOTE]Blöderweise beweist die Body-Shop-Gründerin und die Bundeskanzlerin kein sonderlich großes Geschick im Umgang mit jungen Mädchen. Frauen über 50 erreichen die 12jährigen doch gar nicht mehr. Da kann auch kein Bauernweib oder Mama Leone was reißen. Abwegiger gehts doch gar nicht mehr. Oder würdest du dir Stylingtips von deiner Oma holen? Also ich würde meine große Schwester fragen oder die Bravo.[/QUOTE]

Ich habe keine Ahnung, wie Roddick oder Merkel im persönlichen Umgang mit jungen Menschen sind.

Allerdings sind sie allein durch ihre Position Vorbilder und beweisen, dass man es auch Frau auf höchste Positionen in Wirtschaft und Politik schaffen kann, wenn man kein besonderes Aussehen hat. Dafür aber Kompetenz, Durchsetzungsvermögen und Leidenschaft.

Die Idee ist auch nicht, dass sich Teenies wie Angela Merkel kleiden und stylen :rolleyes: , sondern die Idee ist, dass sie für ihr Leben und ihren Beruf von solchen Frauen inspirieren lassen. Bei meiner Oma würde ich wohl keine Stylingtips holen, sehr wohl aber Lebensberatung - weil da hat die Oma einen ganzen Packen Erfahrung mehr als ich. Und in solchen Fragen schneidet die Bravo ganz übel ab.
CramBoy[quote] Zitat:
Ich bin auch untergewichtig (BMI 17) und halte mich weder für mangelernährt noch für blöd.



q.e.d?[/quote]

Und was wäre damit bewiesen?
Daß ich dümmer bin als du, weil ich deinen Gedankensprüngen nicht folgen will, mit denen du partout Zusammenhänge herstellen willst, wo keine sind?
(siehe Post von Mondsilbertaufe)
Beowulf[QUOTE][i]Original geschrieben von CramBoy [/i]
Mondsilbertaufe schrieb:"Du suggerierst, dünne Frauen würde es an Persönlichkeit, Charakterstärke und Rückgrat mangeln. Es ist als würde der Verlust dessen zwangsläufig auf eine erfolgreiche Diät folgen. ", worauf du antwortest:"Wenn man sich die Wirkung einer dauerhaften Mangelernährung auf das Gehirn ansieht, ist der Gedanke nicht abwegig."[/QUOTE]

Und weil so schön ist, zitiere ichs auch nochmal.

[QUOTE][i]Original geschrieben von CramBoy [/i]
Warum jetzt auf einmal Intelligenz (oder ihre Abwesenheit) ins Feld geführt wird, wo es doch zuerst um "Persönlichkeit, Charakterstärke und Rückgrat" ging, hab ich nun mal einfach hinterfragt, klar?[/QUOTE]

Wo habe ich Intelligenz ins Feld geführt?

[QUOTE][i]Original geschrieben von CramBoy [/i]
Du (Beowulf) verwendest Formulierungen wie "nicht abwegig", "Zusammenhang geben kann" und gibst zugleich zu, daß es auch "sinnvolle Diäten" gibt.
Damit kann man so ziemlich alles und nichts miteinander in Beziehung setzen. [/QUOTE]

Nein, ich (Beowulf) habe mich nur präzise ausgedrückt.
Eine Diät, die eine "dauerhafte Mangelernährung" ist, schadet dem Gehirn.
Da es einige Diäten gibt, die derart sind, gibt es einen Zusammenhang zwischen Diäten im Allgemeinen und der Gehirnleistung (!= Intelligenz)

Das ist übrigens nur der neurologische Aspekt.
Viel Gewichtiger ist allerdings, dass ich glaube, das Menschen die sich derart selbstschädigen wollen, per se, Probleme mit ihrem Charakter haben.
Da das allerdings auch auf übergewichte Frauen zutreffen würde, wollte ich nicht das auch noch ins Spiel bringen, aus Angst damit die Differenzierungsfähigkeit des einen oder anderen zu überstrapazieren.

Jetzt alles klarer?

[QUOTE][i]Original geschrieben von CramBoy [/i]
Und was wäre damit bewiesen?[/QUOTE]

Das habe ich dich gefragt.
CramBoy@Beowulf:

[QUOTE]Wo habe ich Intelligenz ins Feld geführt?[/QUOTE]

hier:
[QUOTE]Wenn man sich die Wirkung einer dauerhaften Mangelernährung auf das Gehirn ansieht, ist der Gedanke nicht abwegig.[/QUOTE]
denn wie du selbst sagst: "Gehirnleistung (!= Intelligenz)"

[quote]Und was wäre damit bewiesen?

Das habe ich dich gefragt.[/quote]

Ich wollte gar nichts beweisen.
Ich wollte etwas widerlegen.
Dyspenthes@LaChatte:
Sehe ich eigentlich genau so. Ich meine, Madonna ist auch für viele Jugendliche noch Vorbild und sie ist auch schon fast 50. Warum sollten das andere Frauen in dem Alter nicht mehr sein? Gut, von Madonna würde ich mir jetzt auch keine Styling-Tips mehr holen, seit sie jetzt mit den orangen Haaren und pinken Kleidchen rumturnt, aber zu Frozen-Zeiten vor ein paar Jahren war ihr Stil, finde ich, durchaus in der Lage, Vorbild zu sein. Warum dann nicht andere erfolgreiche starke Frauen? Bei Madonna ist es doch in den Teeny-Zeitschriften die Stärke und die Ausdauer, die bewundert wird (zumindest war das vor einigen Jahren noch so, hab lang keine mehr in der Hand gehalten). Dann kann man genau diese doch auch bei anderen Frauen bewundern, finde ich.
Außerdem waren eine Marilyn Monroe und eine Zarah Leander absolut bewundernswert, obwohl beide alles andere als mager waren. Aber sie hatten etwas, was heutigen Schauspielerinnen oft fehlt: Eine besondere Ausstrahlung. Ich bin jetzt nicht der Ansicht, dass das etwas mit dem Gewicht zu tun hat, sondern damit, dass sie eine Persönlichkeit hatten, die nicht in Pfunden gemessen wurde.
Beowulf[QUOTE][i]Original geschrieben von CramBoy [/i]
hier:

denn wie du selbst sagst: "Gehirnleistung (!= Intelligenz)"[/QUOTE]

Hä?
Ok nochmal: Wo rede ich hier, explizit von Intelligenz?
Ich sagte der Gedanke sei nicht völlig abwegig. Welcher Gedanke, dass steht bei Mondsilbertaufe. Also wenn überhaupt, hätte sie Intelligenz ins Feld geführt, da ich mich nur auf sie bezog.

[QUOTE][i]Original geschrieben von CramBoy [/i]
Ich wollte gar nichts beweisen.
Ich wollte etwas widerlegen.[/QUOTE]

Was auch ein Beweis wäre. Aber ist wohl Erbsenzählerei.

Ok, dann lautete meine Frage: Und was genau willst du mir widerlegen? Wo habe ich behauptet, alle dünne Menschen würden sich Mangelhaft ernähren?
CramBoyGut, lassen wir die Erbsenzählerei.
Die Diskussion ging nur in die Richtung, daß [I]untergewichtige[/I] (nicht dünne) Personen Ess- oder sonstwas für Probleme haben und ggf. auch ihre Gehirntätigkeiten (allgemein genug formuliert?) darunter leiden.

Ich will das ja gar nicht für Extremfälle ausschließen, aber so pauschal gilt das nun mal nicht.

So, und jetzt geh ich was essen :p
Dyspenthes@CramBoy:
Vielleicht verstehe ich das Diskussionsthema nicht, bzw. ich verstehe es, wie Beowulf, aber es geht ganz klar darum, dass Menschen ihrer Gesundheit mehr oder weniger bewusst Schaden zufügen, um einem bestimmten geforderten Maß zu entsprechen. Wenn du dich irgendwie angegriffen fühlst, kann hier nicht wirklich jemand etwas dafür, weil ich hier nirgendwo lese, dass Menschen mit Untergewicht generell blöd seien. Es geht einfach nur um Jobs, deren Mitglieder für Menschen bestimmter Altersgruppen Vorbildfunktion haben (können) und für die ein immer absurderes Körperbild gefordert wird, was mit der Realität nicht mehr viel gemeinsam hat. Oder nochmal platt ausgedrückt: Wenn ein Mensch sich nur noch über Zahlen definieren kann, kann irgendwas nicht OK sein in dieser Branche. Wenn ein normal gebauter Mensch als "fett" gilt, läuft etwas schief.
Mondsilbertaufe[QUOTE]Kennst du erfolgreiche Managerinnen die magersüchtig ist? [/QUOTE]
Persönlich kenne ich keine Managerin. Aber spontan fällt mir der Versace-Sprössling ein.[QUOTE]wenn mein Problem lautet, durch die Gegend zu wandeln, und auf andere Menschen herabzubilcken, bzw. sie ver/- beurteile nach ihrem äußeren Erscheinungsbild.[/QUOTE]
Das ist aber kein guter Charakterzug von dir. Hast du eine Diät oder sowas gemacht? Du klingst ein wenig mangelernährt. :D

Im Ernst: Magersucht ist eine Erkrankung und man verurteilt sie deshalb, weil es der erste Schritt ist, den Erkrankten zu helfen.
Eine Suchterkrankung braucht keine Toleranz oder Verständnis. Die Leute müssen kapieren, dass sie ohne Hilfe, die sie oft nicht haben wollen, sehr bald tot sein werden. Oftmals müssen schlimme Dinge passieren bis Suchterkrankte ihre Situation so wahrnehmen, wie es Gesunde tun. Freund weg, Familie abgewand, eine Woche Intensivstation gehören z.B. dazu.

Wusstest du, dass Magersüchtige trotz der Mangelernährung oder Gar-nicht-Ernährung in der Lage sind, körperliche und geistige Leistungssteigerungen zu vollbringen? Gehört auch zum Krankheitsbild. Die einen laufen Marathon, die anderen hängen den ganzen Tag in der Universitätsbibliothek ab und lernen. Manche machen beides im Wechsel.
Ich kenne persönlich zwar keine Managerinnen, die magersüchtig sind, aber anorektische Studentinnen in Nummerus-Clausus-Studiengängen, die eine Eins nach der anderen schreiben.

Persönlichkeit und Charakterstärke hängt nicht vom BMI ab. Auch der IQ ist unabhängig vom Gewicht.
Was das tote Model zeigt: Leistung ist ohne Nahrung nicht auf Dauer haltbar. Darauf können wir uns einigen.
[QUOTE]Und ja Mondsilbertaufe, stell dir vor: Du musst dir die Essgestörten nicht reinziehen.[/QUOTE]
Woher willsten das wissen?
[QUOTE]Gegenfrage: Wieviele Probleme hast du denn schon auf deine Art gelöst?[/QUOTE]
Alle.
[QUOTE]Die Idee ist auch nicht, dass sich Teenies wie Angela Merkel kleiden und stylen , sondern die Idee ist, dass sie für ihr Leben und ihren Beruf von solchen Frauen inspirieren lassen. [/QUOTE]
Die Idee an sich ist gut. Aber die Damen erreichen die Mädchen nicht. Sie sprechen nicht die gleiche Sprache.
[QUOTE]Ich meine, Madonna ist auch für viele Jugendliche noch Vorbild und sie ist auch schon fast 50. Warum sollten das andere Frauen in dem Alter nicht mehr sein? [/QUOTE]
Madonna hat auch den Körper einer Mittzwanzigerin, weil sie sich täglich schindet um im Geschäft zu bleiben. Schlank und straff um jeden Preis. Fraglich, ob das so vorbildhaft ist.
Ich erinnere an Janet Jackson. Die war erst wieder angesagt, als sie dünn war. Gleiches mit Kirsty Ally.
Britney Spears wurde monatelang von der Presse bepöbelt, weil sie sich mit Kleidergröße 42 hat "gehen lassen". Das ist doch bescheuert, dass ein Multimillionär noch nicht mal 10 Kilo zunehmen darf. Jeder würde bei der Kohle erstmal Fettlebe machen.
Und kaum passt das Menschlein wieder in die 36 jubeln die Hochglanzmagazine...
[B]Sowas[/B] merken die Kids.
DyspenthesAch, letztens hab ich irgendwo gelesen, dass Madonnas Beine zu mit den hässlichsten gekürt wurden, weil sie zu durchtrainiert seien, meinst du, das merken die Kids auch? Meinst du, sie merken auch, dass einige Leute (zu Recht) den derzeitigen Fitnesswahn der Lady kritisieren?
Zur Zeit ist der Trend leider da, dass alles, was über Kleidergröße 36 ist, als fett gilt. Was total hirnrissig ist, ich würde mit meinen fast 1,80 nicht in eine 36 hineinpassen. Und die oft angestrebten 50kg wären bei mir übelstes Untergewicht. Es wird leider überhaupt kein Unterschied gemacht, ob jemand 1,65 oder 1,75 ist, wie jemand gebaut ist, wie alt er ist, etc., alle sollen in die gleiche Kleidergröße passen und das gleiche wiegen, und DAS ist krank! Die Models werden immer jünger, der Druck auf die Models über 20 steigt, es ist schon krank, dass Frauen über 30 für diesen Job als zu alt gelten, sie müssen immer dünner und immer auffallender sein, damit sie überhaupt noch genommen werden, was vermittelt wird, ist, dass Menschen über 30 nichts mehr wert sind, Menschen mit einem BMI von über 20 fett, etc. ABER: Es gibt auch gegenläufige Erscheinungen, selbst in den Modeblättchen.
Beowulf[QUOTE][i]Original geschrieben von Mondsilbertaufe [/i]
Das ist aber kein guter Charakterzug von dir. Hast du eine Diät oder sowas gemacht? Du klingst ein wenig mangelernährt. :D [/QUOTE]

Ich habe nicht gesagt, dass ich jenen Charakterzug habe, sondern dass ich ihm so begegnen würde.

[QUOTE][i]Original geschrieben von Mondsilbertaufe [/i]
Im Ernst: Magersucht ist eine Erkrankung und man verurteilt sie deshalb, weil es der erste Schritt ist, den Erkrankten zu helfen. [/QUOTE]

Welche Perlen der Weisheit. Es ist nur ein Unterschied ob man eine Krankheit, oder einen Menschen für seine Krankheit verurteilt.
Mit Ablehnung, Vorveruteilung, Beleidungen und Arroganz, erreicht man überhaupt nichts bei diesen Menschen(ebenso bei allen anderen), außer dass sie sich zurückziehen.
Und so ganz intuitiv, wage ich zu behaupten, dass es nicht in deinem Interesse liegt, anderen Menschen zu helfen.
Insofern finde ich es etwas opportunistisch von dir, jetzt so zu suggieren, als wäre deine Ablehnung deine Form von Hilfe.

[QUOTE][i]Original geschrieben von Mondsilbertaufe [/i]
Wusstest du, dass Magersüchtige trotz der Mangelernährung oder Gar-nicht-Ernährung in der Lage sind, körperliche und geistige Leistungssteigerungen zu vollbringen? Gehört auch zum Krankheitsbild.[/QUOTE]

Gehört nicht zum Krankheitbild. Tritt nur häufig in Verbindung mit dem Krankheitsbild auf.
Und so ganz spontan, würde ich sagen, dass ich da etwas informierter bin als du. Und ich kenne nicht wenige Magersüchtige, die es kaum schaffen eine Treppe hinaufzusteigen.

[QUOTE][i]Original geschrieben von Mondsilbertaufe [/i]
Woher willsten das wissen?[/QUOTE]

Deduktion.

[QUOTE][i]Original geschrieben von Mondsilbertaufe [/i]
Alle. [/QUOTE]

Ja, das merkt man an deinem sonnigen und ausgeglichenem Gemüt.
LaChatte[QUOTE]Eine Suchterkrankung braucht keine Toleranz oder Verständnis. Die Leute müssen kapieren, dass sie ohne Hilfe, die sie oft nicht haben wollen, sehr bald tot sein werden. [/QUOTE]

Offenbar ist ihnen das ja völlig wurscht. Soll man ihnen also den Willen lassen und sie sterben lassen? Ach ja, man könnte sie noch aus der Krankenversicherung rausnehmen, damit sie der Allgemeinheit keine Kosten verursachen....:rolleyes:

Natürlich brauchen kranke Menschen Verständnis und Toleranz. Sogar ganz viel davon. Und von der richtigen Art.

[QUOTE]Wusstest du, dass Magersüchtige trotz der Mangelernährung oder Gar-nicht-Ernährung in der Lage sind, körperliche und geistige Leistungssteigerungen zu vollbringen? Gehört auch zum Krankheitsbild. Die einen laufen Marathon, die anderen hängen den ganzen Tag in der Universitätsbibliothek ab und lernen. Manche machen beides im Wechsel.[/QUOTE]

Bis sie irgendwann umkippen, weil sie nun wirklich alle Reserven aufgebraucht haben. Wer sowas tut, tut es bestimmt nicht über Jahre hinweg, ohne sich selbst gründlich und chronisch zu schädigen.

[QUOTE]Die Idee an sich ist gut. Aber die Damen erreichen die Mädchen nicht. Sie sprechen nicht die gleiche Sprache.[/QUOTE]

Ich glaub, es kann auch nicht schaden, wenn junge Frauen ein paar Vorbilder in gepflegter Sprache bekommen... und das ist auch gut so. Jede künstliche Anpassung wäre Anbiederung, und käme eh nicht gut raus.
TanfanaMir fällt hier nur noch eins ein;

Über Geschmack können manche eben doch
ganz "schön" streiten. Sehr unterhaltsam. Danke. *g

(Übrigens gibts auch genug Diäten die keine Mangelerscheinungen hervorrufen.)

LG
LaChatteStimmt, mit den Diäten, die die Abgeordneten im Bundestag erhalten, lässt sich ganz ordentlich leben... mit 7000 € pro Monat muss niemand Hunger leiden.:D
Dark ButterflyIch weiß nicht, ob das schon gesagt wurde.

Ich denke, das Problem allgemein ist, dass überhaupt darüber diskutiert wird, welche Figur eine Frau haben muss, damit sie modeln darf.
Die hat zu viel Hüften, bei der sind die Arme zu dick, die ist zu klein, die ist nun wieder zu dünn... blablabla
Ich kenne (wie ja auch schon angesprochen wurde) dünne Frauen, die nicht magersüchtig sind, die aber schön aussehen, weil man sieht, dass die nicht hungern. Ich kenne unglaublich schöne rundliche Frauen, kleine, große...
All diese Frauen wären wahrscheinlich in der Lage, zuzunehmen, abzunehmen, sich umzuoperieren und würden dann den Vorschriften entsprechen, um Model zu werden. Aber all diesen Frauen würde man ansehen, dass sie krank sind.
Unsere Gesellschaft produziert Krankheiten dadurch, dass es ÜBERHAUPT Vorschriften gibt.
Mondsilbertaufe[QUOTE] Es ist nur ein Unterschied ob man eine Krankheit, oder einen Menschen für seine Krankheit verurteilt.[/QUOTE]
Bis jetzt verurteilt hier nur einer die Menschen.
Beowulf höchstselbst behauptet pauschal, schlanke Frauen mangele es an Charakterstärke, Persönlichkeit und Rückgrat. Das ist nicht nur dämlich, sondern bringt auch die Diskussion kein Stück weiter.

Du solltest dich weniger mit mir beschäftigen. Es geht um Essgestörte. Ich gehöre nicht dazu. Und auch mental geht es mir hervorragend. Ich weiß gar nicht, warum das in frage gestellt wird. :rolleyes:
Vielleicht hast du noch wertvolle Erfahrungsberichte zum Thema zuzusteuern? Wäre sicher interessant.
[QUOTE]Natürlich brauchen kranke Menschen Verständnis und Toleranz. [/QUOTE]
Die gleiche Toleranz wie sie derzeit praktiziert wird? Ich würde sagen, ein wenig Intoleranz im Modelgeschäft wenn es um körperliche Grenzerfahrung geht, würde den Mädchen helfen. Toleranz und Sucht funktioniert nicht.
Wie übst du denn Toleranz und Verständnis gegenüber einem Fixer? Frag mal Beowulf wie tolerant so eine Suchttherapie durchgezogen wird. Er/sie weiß das mit Sicherheit.
[QUOTE]Ich glaub, es kann auch nicht schaden, wenn junge Frauen ein paar Vorbilder in gepflegter Sprache bekommen... und das ist auch gut so. [/QUOTE]
Und wer verklickert der 9jährigen Chantal, dass Alice Schwarzer ein tolles Vorbild ist?
"Sprache" habe ich im übertragenen Sinn gebraucht. Versuch du mal die Mädels heiß auf Angela Merkel zu machen. Die zeigen dir nen Vogel. Man kann auch sagen: Da liegen Welten dazwischen.
Selbst Hella von Sinnen ist kein geeignetes Teeny-Idol, weil zu alt.

Mir fällt Sarah aus "You can dance" ein, die das Zeug zum molligen Vorbild hat. Sonst niemand.
Beowulf[QUOTE][i]Original geschrieben von Mondsilbertaufe [/i]
Beowulf höchstselbst behauptet pauschal, schlanke Frauen mangele es an Charakterstärke, Persönlichkeit und Rückgrat. [/QUOTE]

Textverständnis gehört nicht zu deinen Stärken, stelle ich fest.
Ich verweise auf die Diskussion mit CramBoy, in der der Aspekt gründlich durchgekaut wurde.
Entweder hast du nicht gelesen, was ich eindeutig geschrieben habe, oder du ignorierst es einfach, hauptsache man kann dem anderen etwas vorwerfen.

Ironisch allerdings finde ich nicht nur, dass du mir versuchst etwas vorzuwerfen was ich nicht sagte, sondern etwas dass du sagst, bloss halt in grün:

"Bei Persönlichkeit und Charakterstärke denkt man an athletische Körper, nicht an Speckröllchen. Dagegen werden mit Fettleibigkeit Schwerfälligkeit und Depression verbunden. Sowas sieht man jeden Tag auf der Straße und im Fernsehen."

Achso. oder:

"eine erfolgreiche Frau, die ihr Leben selbst bestimmt, selbstständig ihr (gutes) Geld verdient und weiß, was sie will, Freunde und Bewunderer hat und sich die Lover aussuchen kann, ist nunmal schlank."

Und so weiter und so fort.

[QUOTE][i]Original geschrieben von Mondsilbertaufe [/i]
Du solltest dich weniger mit mir beschäftigen. Es geht um Essgestörte. Ich gehöre nicht dazu.[/QUOTE]

Ich beschäftige mich mit deiner Argumentationsweise, die ich nebenbei ziemlich bedenklich finde.

[QUOTE][i]Original geschrieben von Mondsilbertaufe [/i]
Und auch mental geht es mir hervorragend. Ich weiß gar nicht, warum das in frage gestellt wird.[/QUOTE]

Erfahrungswerte.

[QUOTE][i]Original geschrieben von Mondsilbertaufe [/i]
Wie übst du denn Toleranz und Verständnis gegenüber einem Fixer? Frag mal Beowulf wie tolerant so eine Suchttherapie durchgezogen wird. Er/sie weiß das mit Sicherheit.[/QUOTE]

Toleranz bei Suchterkrankungen ist in der Tat ein heikles Thema.
Man kann nicht pauschal sagen, ob Toleranz nötig ist, oder nicht. Das hängt auch von dem Grad der Selbst- und Fremdgefährdung ab.
Jedenfalls würde ich dich niemals auf eine Suchterkrankte Person loslassen, vor allem nicht bei Süchte die im wesentlichen durch die Störung des Selbstbildes hervorgerufen werden.
Denn gerade bei solchen Menschen ist es wichtig ihr Selbstwertgefühl wieder aufzubauen, damit sie sich nicht mehr über ihre Sucht narzisstisch aufwerten müssen. Und das klappt nunmal nicht mit: "Du bist fett, eklig und verwahrlost. Nimm dir ein Beispiel an den Schlanken."
Wie du einen Menschen bestätigen und bestärken könntest (außer dich selbst) ist mir ein absolutes Rätsel.
Dyspenthes[quote]Physische Risiken

Die inneren Organe wie Leber oder Nieren werden, verschlimmert noch durch andauernden Medikamentenmissbrauch, dauerhaft geschädigt, es kommt zu Herzrhythmusstörungen bis hin zum Herzstillstand. Knochen und Zähne werden angegriffen, Muskelmasse abgebaut. Der Elektrolythaushalt des Körpers gerät aus dem Gleichgewicht.

Bei Frauen führt die Störung des Hormonhaushaltes zum Ausbleiben der Menstruation, im Extremfall zu Unfruchtbarkeit, bei Männern beobachtet man Impotenz.[/quote]

[URL=http://www.magersucht-online.de/betroffene/information/risiken.htm]Quelle[/URL]

Wenn man dem glaubt, ist Abmagern wollen (keine Diäten, zum Gewichtsverlust bei Übergewichtigen, sondern das Bestreben zu den Maßen, wie sie die meisten Models zur Zeit haben) höchst gefährlich für die Gesundheit, da Mangelerscheinungen auftreten. Der menschliche Körper braucht ein gewisses Maß an Nährstoffen, wenn er die nicht bekommt, wird er krank. Es geht um Mangelernährung, nicht darum, eine normale Diät zu machen!!!

Edit: Und ver verklickert der 9-jährigen Chantal, dass Heidi Klum so toll ist??? Eltern, Medien, Klassenkameraden.
TanfanaIrgendwann sind wir an einem Punkt,
wo man auf der Abschlussliste steht wenn man zugibt
schlanke Frauen (und/oder Männer) ästhetischer zu finden... *seufz
Kampfsau[QUOTE]Beowulf höchstselbst behauptet pauschal, schlanke Frauen mangele es an Charakterstärke, Persönlichkeit und Rückgrat. Das ist nicht nur dämlich, sondern bringt auch die Diskussion kein Stück weiter. Du solltest dich weniger mit mir beschäftigen. Es geht um Essgestörte. [/QUOTE]

Wurde hier eventuell nicht etwas missverstanden.

Ich glaube kaum Beowulf würde es einer von Natur aus schlanken Frau vorwerfen,dass Sie nunmal schlank ist,weil ihr Stoffwechsel schneller als bei anderen abläuft.

Ich glaube den jungen Mädchen mangelt es auch an der Fähigkeit,den Wahnsinn der Modebranche zu durchschauen.Die merken gar nicht,dass das nicht normal ist.

Diese Essgestörten,ihre Sucht resultiert aus dem Fehlen dieser Fähigkeit und aus dem Mangel an Selbstbewusstsein und Selbstwertgefühl.

Ein Charakter,dem diese Eigenschaften fehlen,den kann man aber kaum als starken Charakter beschreiben.
Dyspenthes@Tanfana:
Darum geht es doch nicht. Ich bin mit meinen 1,79 und durchschnittlich 65kg bestimmt nicht die Dickste und ich sage auch nichts gegen Menschen, die schlanke Menschen attraktiver finden. Aber der Zwang, möglichst wenig wiegen zu müssen, ist krank. Die WHO würde sie, wären sie keine Großverdienerinnen, als extrem unterernährt einstufen, selbst Menschen in Deutschland, bei denen das auffällt, müssen in Therapie, um die Magersucht zu bekämpfen, und bekommen in Kliniken spezielle Zwischenmahlzeiten, die sie wieder mit Nährstoffen versorgen. Warum gilt für normale Menschen sowas, aber die Modebranche hat das Recht, Menschen, die bei ihnen angestellt sind, zu solchen unmenschlichen Ausmaßen zu zwingen??? Ein BMI von 15 ist ungesund, Punkt. Das ist nicht mehr schlank, sondern schlicht und ergreifend krank!
LaChatte[QUOTE]Wie übst du denn Toleranz und Verständnis gegenüber einem Fixer? [/QUOTE]

Manchmal geb ich ein bisschen Geld, wenn ich angebettelt werde. Meist nicht. Ausserdem bin ich der Überzeugung, dass Zwang nicht dazu hilft, eine Sucht aufzulösen. Es kann unter Umständen eine Kompontente sein, aber früher oder später kommt der Punkt, wo sich die Person selbst entscheiden muss.

[QUOTE]Und wer verklickert der 9jährigen Chantal, dass Alice Schwarzer ein tolles Vorbild ist?
"Sprache" habe ich im übertragenen Sinn gebraucht. Versuch du mal die Mädels heiß auf Angela Merkel zu machen. Die zeigen dir nen Vogel. Man kann auch sagen: Da liegen Welten dazwischen.[/QUOTE]

Gegenfrage: welche Sprache verstehen denn Teenies?

Ich mag mich an die Schule erinnern - imponiert haben mir jene LehrerInnen, die ihre eigene, erwachsene Sprache hatten - und nicht etwa jene, die (meist kläglich scheiternd) sich am Jugendslang versuchten.

Ausserdem ist nur schon die Tatsache, dass eine Frau Bundeskanzlerin ist, Botschaft genug. Und dazu eine Frau, die ganz normal aussieht, und nicht mal besonders gut. Merkels Botschaft als Vorbild lautet ungefähr "mit Arbeit und Beharrlichkeit kann sehr viel erreicht werden - ohne Hochschlafen, ohne Nett-Aussehen, ohne all das klischee-weibchen-gugus."
Trauerwesen[QUOTE][i]Original geschrieben von Dyspenthes [/i]
[B]@Tanfana:
Darum geht es doch nicht. Ich bin mit meinen 1,79 und durchschnittlich 65kg bestimmt nicht die Dickste und ich sage auch nichts gegen Menschen, die schlanke Menschen attraktiver finden. Aber der Zwang, möglichst wenig wiegen zu müssen, ist krank. Die WHO würde sie, wären sie keine Großverdienerinnen, als extrem unterernährt einstufen, selbst Menschen in Deutschland, bei denen das auffällt, müssen in Therapie, um die Magersucht zu bekämpfen, und bekommen in Kliniken spezielle Zwischenmahlzeiten, die sie wieder mit Nährstoffen versorgen. Warum gilt für normale Menschen sowas, aber die Modebranche hat das Recht, Menschen, die bei ihnen angestellt sind, zu solchen unmenschlichen Ausmaßen zu zwingen??? Ein BMI von 15 ist ungesund, Punkt. Das ist nicht mehr schlank, sondern schlicht und ergreifend krank! [/B][/QUOTE]

Nicht nur krank, sondern auch wieder hässlich. Schlank ist in meinen Augen auch "schön", aber ich meine schlank und nicht dürr und Knochenklappergestell, das ist noch unästhetischer als jemand, der einige Kilo zuviel auf den Rippen hat. Dick finde ich in den seltensten Fällen ästhetisch, aber dünn gehört da genauso zu.
Ich bin selbst der Ansicht, eine Frau muss wie eine Frau aussehen und dementsprechend auch eine Oberweite haben und gewisse Rundungen, aber das sehen viele leider anders, weswegen diese Klappergestelle wohl irgendwie in Mode sind. Und sich dies auch auf den laufstegen bemerkbar macht.
Von daher finde ich es eigentlich schon begrüssenswert, dass dort nun gewogen wird und man demnach mehr Frauen sieht und weniger anorektische Striche. Es mag nach wie vor Frauen geben, die von Natur aus recht dünn sind, das ist ja ok, aber was dort präsentiert wird, kann einfach nicht gesund sein. Und wenn man von diesem Schönheitsideal (welches ich eh nicht nachvollziehen kann) weg ist, gibt es vielleicht auch weniger Teeniegören, die eine Erbse am Tag essen, weil der Traumberuf von Teeniegören ja oft Model ist.
Calamita[QUOTE][i]Original geschrieben von Trauerwesen [/i]
[B]Ich bin selbst der Ansicht, eine Frau muss wie eine Frau aussehen und dementsprechend auch eine Oberweite haben und gewisse Rundungen, aber das sehen viele leider anders, weswegen diese Klappergestelle wohl irgendwie in Mode sind. [/B][/QUOTE]

Ich glaube nicht, dass das so viele anders sehen. Ich habe mich über dieses Thema schon mit diversen Leuten unterhalten und keiner von denen ist der Ansicht, dass diese Frauen "schön" seien. Und trotzdem kenne ich viele Frauen, die versuchen so dünn wie möglich zu sein. Irgendwie pradox :rolleyes:

Ausserdem.. Wer kennt das nicht, da hat man mal plötzlich Hunger auf Schokolade oder sonstiges. Dann braucht der Körper das, und wie kann es dann gut sein, ihm das dann immer zu verweigern?
Aber ich glaube, bis manche das erkennen, muss mit ihnen etwas wirklich gravierendes passieren.
Trauerwesen[QUOTE][i]Original geschrieben von Calamita [/i]
[B]Ich glaube nicht, dass das so viele anders sehen. Ich habe mich über dieses Thema schon mit diversen Leuten unterhalten und keiner von denen ist der Ansicht, dass diese Frauen "schön" seien. Und trotzdem kenne ich viele Frauen, die versuchen so dünn wie möglich zu sein. Irgendwie pradox :rolleyes:

Ausserdem.. Wer kennt das nicht, da hat man mal plötzlich Hunger auf Schokolade oder sonstiges. Dann braucht der Körper das, und wie kann es dann gut sein, ihm das dann immer zu verweigern?
Aber ich glaube, bis manche das erkennen, muss mit ihnen etwas wirklich gravierendes passieren. [/B][/QUOTE]

Ja, wobei man aber sicherlich unterscheiden muss. Wenn man das nicht schön findet, heisst das ja auch nicht, dass die Leute aus welchen Gründen auch immer anorektisch sind, das wird es nach wie vor geben, aber jenes dann noch als Modeideal...:rolleyes:
Öhm, etwas wirr nun, was ich sagen will ist, die müssen ja nicht alle anorektisch sein aufgrund anderer psychischer Probleme (ich esse in meinen psychotischen Heissphasen auch nicht, liegt aber an was anderem, bin auch nicht anorektisch), es geht ja in erster Linie auch darum, dass gerade die Models jenes Ideal vertreten möchten.

Und was Schokolade und ähnliches angeht, wir wissen wohl alle, in welchen Situationen man Heisshunger drauf hat und welche Wirkung dies dann hat ;).

Dazu fällt mir noch was ein, ich bin selber "leicht" essgestört, nicht magersüchtig oder sonst was, aber ich habe oft keinen Appetit und ass unregelmässig und nahm mir keine Zeit, vernünftig und ausgewogen zu kochen. Essen war reine Nahrungsmittelaufnahme, kein Gefühl halt.
Dies änderte ich vor einigen MOnaten, stellte meine Ernährung vollkommen um, und siehe da, ich habe das erste Mal dieses Jahr keine Winterdepression und meine psychischen Defekte habe ich auch mehr unter Kontrolle. Es geht mir im gesamten besser. Gut, ich habe einiges in meinem Leben geändert, aber eine vernünftige Ernährung sollte da nicht unterschätzt werden.
Calamita[QUOTE][i]Original geschrieben von Trauerwesen [/i]
[B]Wenn man das nicht schön findet, heisst das ja auch nicht, dass die Leute aus welchen Gründen auch immer anorektisch sind, das wird es nach wie vor geben, aber jenes dann noch als Modeideal...:rolleyes: [/B][/QUOTE]

Die, die ich meine, denken, dass sie niemandem gefallen, wenn sie nicht dünn sind, aber finden es selbst häßlich.. Das finde ich das paradoxe daran ;)
Trauerwesen[QUOTE][i]Original geschrieben von Calamita [/i]
[B]Die, die ich meine, denken, dass sie niemandem gefallen, wenn sie nicht dünn sind, aber finden es selbst häßlich.. Das finde ich das paradoxe daran ;) [/B][/QUOTE]

Ah, ok. Ist halt nur etwas wirr nun, da wir ja eher um die Models sprechen und nicht um Magersucht ansich, auch wenn das ineinander überfliesst *g*. Aber stimmt schon, die haben ein falsches Bild von sich, und merken nicht, wie kacke sie teils abgemagert aussehen (klingt nun vielleicht hart, mir tun die auch irgendwie leid, aber so ist es nun mal), und die fühlen sich zu fett.

Und bei den Models kommt es ja doch dann eher von aussen.

Ich frage mich aber immer noch, wer sich dieses Schönheitsideal ausgedacht hat.
AsheCorvendas man die gesellschaft nurnoch lenken kann in dem man verbietet und vorschreibt ...
TanfanaAuftrittsverbot für zu dünne Schauspieler(innen) kommt mir
bei den neusten Strandbildern von Keira Knightley in den Sinn.

[IMG]http://img153.imageshack.us/img153/4900/keiraaj4.jpg[/IMG]
[IMG]http://img171.imageshack.us/img171/4279/keira2se6.jpg[/IMG]

:(

Und sowas nimmt man sich zum Vorbild?! Schönen Dank.
TrauerwesenKönnte auch ein Mann sein von der Statur her. Ok, ein dünner Mann. Aber Formen sehe ich bei ihr nicht, also weder Taille, noch Brust noch sonstwas. Ne, schön ist das nicht, und dabei hat sie ein recht hübsches Gesicht.
rainravenich mußte dabei spontan an die Jesusfiguren am Kreuz denken...:(
TanfanaMir kamen als erstes KZ-Opfer in den Sinn...
Die sieht aus wie n 12 jähriger Junge. Es ist
traurig das Jugendliche (und auch novh viele
Erwachsene) dem nacheifern.
hagzissa13Vor ein paar Tagen ist wieder ein südamerikanisches Model an Unterernährung gestorben. Sie wog - wenn ich mich recht erinnere - 38 KG bei weit über 1,70m...

Wo bitteschön soll das enden? Und jetzt sagt bitte nicht:" IM SARG!" - DAS weiß ich auch!
rainravenich wette mal, daß alleine meine Knochen schwerer sind als 38 Kilo...

Man muß sich das mal überlegen, der Körper besteht ja zu 70% aus Wasser. In dem Gewicht (1 Liter Wasser =1 Kilo) ist ja noch gar kein Fett oder Muskeln oder Knochen mit eingerechnet. So gesehen ist der Großteil von unseren Gewicht ja eigentlich nur Wasser und gar nichts "Überflüssiges", was man abnehmen müßte oder weghungern könnte. :(
Nanny Ogg[QUOTE][i]Original geschrieben von Tanfana [/i]
[B]Auftrittsverbot für zu dünne Schauspieler(innen) kommt mir
bei den neusten Strandbildern von Keira Knightley in den Sinn.
[/B][/QUOTE] Oh mein Gott. Das hab ich so noch nie bei Ihr gesehen. Bis jetzt fand ich die eigentlich noch ganz ok. Da schauderts mich...

@ rainraven: Gewisse magersüchtige Menschen hungern sich auf noch weniger. Die Knochen werden abgebaut, die Tage setzten bei Frauen aus. Und keiner will sich eingestehen, dass sie es mit Leben und Tod zu tun haben.
Seneca14.02.07

Erneut ist ein Model an den Folgen von Magersucht gestorben. Die 18-jährige Uruguayerin Eliana Ramos sei verhungert, berichteten nationale Medien gestern unter Berufung auf Ärzte in der Hauptstadt Montevideo.

Ihre Schwester Luisel Ramos, ebenfalls Fotomodell, war im [url=http://www.nachtwelten.de/vB/showthread.php?s=&postid=1430602#post1430602]vergangenen August[/url] im Alter von 22 Jahren nach einer Modeschau in Montevideo tot zusammengebrochen. Todesursache war ein Herzinfarkt infolge von Mangelernährung.

Tut mir leid, aber es sieht derzeit so aus als würden Models wie die Fliegen vom Laufsteg kippen....wann hört das endlich auf!
StonehengeDa beim Abnehmen vor allem erstmal Wasser ausgeschieden wird, denke ich besteht außerdem die Gefahr des Austrocknens. Ich persönlich finde etwas "Röllchen" bei Frauen viel schöner als wie so Beine die aussehen wie eingesetzte Stuhlbeine. Hab ich ein Glück, daß meine Freundin nicht dem Abmagerungswahn anheimgefallen ist (wäre dreifach schade, da sie vorzüglich kocht :))

Wann das ganze mal aufhört? Keine Ahnung, man könnte ja sagen daß nach der Darwinschen Selektionstheorie irgendwann die dünnen Models ausgestorben sind, aber solang es immer wieder genug neue "Dumme" gibt, die in der Hoffnung auf das große Geld ihre Gesundheit ruinieren (und Leute die solche D[umm/ünn]en auch noch ästhetisch finden) wird Magersucht & Co nicht aufhören.

Einstein hat mal sinngemäß gesagt: Zwei Dinge sind unendlich, das Universum und die menschliche Dummheit. Beim Universum bin ich mir nicht ganz sicher.

Keira.Knightley:
[b]Hilfe![/b] Traurig, wie sich ein Mädel mit ansich hübschem Gesicht so verelenden läßt.

Stone
Tanfana[QUOTE][i]Original geschrieben von Seneca [/i][b]
Tut mir leid, aber es sieht derzeit so aus als würden Models wie die Fliegen vom Laufsteg kippen....[/B][/QUOTE]

11 Models (die bekanntermaßen an Mangelerscheinungen verstarben)
in den letzten 6 Monaten. Wer weiß wie hoch die "Dunkelziffer" ist.
Kann mir vorstellen das es da noch einige gibt...
StonehengeZum Thema BMI nochmal zurückzukommen:

Das war doch Gewicht / Größe^2, lieg ich richtig?

Hab mir mal den Spaß gemacht meinen eigenen auszurechnen, liegt irgendwo zwischen 20 und 21 (1.78m, ~65 kg). Ich bin aber schon ziemlich dürres Hemde, halte mich für untergewichtig und hab auch kaum Muskeln, wahrsch. eine angeborene Schwäche die besonders meiner Wirbelsäule zu schaffen macht :(
Von daher Ziel BMI 17 kann ich nur für äußerst ungesund halten, grad als Frau müßte der BMI ja noch geringfügig höher liegen wegen dem Vorbau :)

Stone
TanfanaDer "wünschenswerte" BMI hängt vom Alter ab.

[url]http://www.uni-hohenheim.de/wwwin140/info/interaktives/bmi.htm[/url]
matheaEs ist wirklich mehr als schlimm wie sehr man sich von Äußerlichkeiten sein Leben diktieren lässt.

Extrem finde ich die immer wiederkehrende Diskussion, dass man dick ist wenn man nicht in Größe 38 passt. Wie bereits jemand vor mir sagte: Kann mir mal irgendwer erklären wie ich in so einen Fummel jemals hinein passen soll? Ich bin im Vergleich zu den meisten Teenies eine wahre Walküre, 190cm groß, 83kg schwer.

Zu meiner "Bestzeit" hatte ich noch 100kg drauf, da brauchte ich keine Models um zu merken, dass das nicht sehr toll ist, ich musste nur versuchen Kleidung zu kaufen und feststellen, dass es jenseits der Gr.42 ganz traurig aussieht.

Gut, ich habe dann abgenommen (wg.Diabetesgefahr und Gelenkproblemen) bis auf 79kg. Das war auch ganz schön. Aber jetzt bin ich wieder auf 83kg, *toitoitoi*. Leider nicht perfekt, aber noch lang nicht wieder so ungesund wie vorher.

Lange Rede kurzer Sinn. Es ist wirklich schwierig sich "einzureden", dass frau mit meinen Körpermaßen eigentlich normal ist. Frau lässt sich ständig ihre angebliche Unzulänglichkeit einreden; Busen nicht perfekt, Bauch zu dick, Haut nicht glatt genug, Po zu schlaff...

Ich kann verstehen, dass viele diesem Druck nicht standhalten, insbesondere junge Mädchen. Darum, liebe Männer, helft den Damen und sagt ihnen, dass ihre Fehler nicht das Ende der Welt bedeuten! Irgendwie ist das ein Teil unserer Leistungsgesellschaft, die den Anschein hinterlässt nur liebenswert zu sein, wenn man perfekt ist.
archonalso ich finde es auch toll, wenn dieses schönheitsideal "skelettmodel" der vergangenheit angehört. damit konnte ich mich noch nie anfreunden und ich kenn selbst ein mädel, die sich trotz "besenstielfigur" immer noch zu dick vorkam... wo man sich dann fragt, warum das?

ich finds aber genau so unnatürlich wenn sich jemand mit essen vollstopft bis zum geht nicht mehr und das dann toll findet. okay, manche menschen haben bissl eine veranlagung dazu, nicht zuzunehmen, oder eben zuviel zuzunehmen, hängt am stoffwechsel. aber auch hier kann man wenn man will was tun. ich war auch mal relativ leicht, nie zugenommen und immer recht dünn, da hat anfangs NIE etwas erfolg gehabt.
aber das hab ich dann durch kohlehydrate auch in den griff bekommen, bin 10 kg schwerer geworden und hab das gewicht ab dann durch "gut essen" wie von selbst gehalten, obwohls immer heisst, das geht nicht!
andersrum ist es aber genau so, wenn jemand wirklich will, kann er auch ein paar kilo abnehmen. klar, das alles ist mit dem willen verbunden, und der ist eben bei manchen nicht so stark oder sie denken sich "was solls, ich bin wie ich bin!"
der gedanke ist auch nicht sooo verkehrt, nur kanns halt sein, dass manche sich z. b. einen dünnen knackigen partner mit markantem gesicht erhoffen, obwohl sie selbst 120kg auf die waage bringen und wie "vollmond" aussehen. dass da dann optisch oft kein gemeinsamer nenner da ist, das ist auch klar. ich find weder das eine, noch das andere extrem wirklich okay.
aber ich sags immer so, lieber hat eine dame bissl mehr auf den rippen, als zu wenig... wenn sich das dann hauptsächlich auf die oberschenkel auswirkt, dann ists für mich ein optimum - ich steh irgendwie auf hähnchenkeulen! :D
*lach*

dass zu dick nicht immer negativ sein muss, sieht man auch oft an schauspielern, wie z. b. in der serie "Rosanne" wo "Rosi und Dan" ja wirklich optisch auch gut zusammenpassen, obwohl sie etwas korpulenter sind. es ist also auch nicht verkehrt, wenn man etwas mehr auf den rippen hat, weil wenns passt, dann passts einfach. etwas komisch siehts halt aus wenn er 70kg wiegt und die dame 140kg oder umgekehrt ...aber selbst sowas findet zueinander, nix ist unmöglich! :)

und ich glaub wenn man mal nach amerika schielt, dann müsste es eigentlich so sein, dass da das model erst ab 80kg körpergewicht anfangen sollte... denn es laufen genügend korpulente da rum und die denken sich auch nix... und die wollen auch mode kaufen, für sich! :)
archonda fällt mir noch was ein - ich glaube bei den Ballerinas gibt es das problem immer noch - da hab ich mal einen bericht gesehen, und da war das so erklärt, dass nur die schlankesten und leichtesten den weg auf grosse bühnen schaffen... find ich auch nicht richtig! die waren auch spindeldürr! ballerina darf auch bissl dicker sein, z. b. an den oberschenkeln! :D *loool* ;)
matheaAngeblich ist es bei den Ballett-Tänzern so, dass man ziemlich schlank sein muss um eine gewisse Grazie an den Tag zu legen. Sieht anscheinend nicht sonderlich eleagnt aus wenn auf den durchtrainierten Muskeln das Fett wackelt. Augenscheinlich sind dünne Menschen auch wesentlich beweglicher als etwas dickere.

Ich kann dazu nur sagen, dass ich einmal das Vergnügen hatte die Muskeln einer Freundin anfassen zu dürfen, von der man sagen würde, dass sie eigentlich dick ist. Aber sie hat exzessiv Balett betrieben und war wirklich ein einziges Muskelpaket. Alle Gliedmaßen waren fest und durchtrainiert.

Soviel zu den hageren Ballett-Tänzern...
rainravenKann ich nur bestätigen. Ich war erst letzens in einem modernen Ballett, da ist mir aufgefallen, daß die Tänzerinnen zwar nichts an Grazie fehlen lassen, aber nicht unbedingt der Vorstellung von der spindeldürren 14jährigen im rosa Tütü entsprachen, sondern aus Sehnen und Muskeln bestanden, wie Kunstturnerinnen oder Athletinnen, und einzelne Partien durchaus "stämmig" wirkten. Da sah man an den Beinen und am breiten Rücken jeden einzelnen Sehnenstrang. Archon hätte es sicherlich gefallen. :) Und ich hätte auch nichts gegen so einen Körperbau... *jammer*
Stonehenge[QUOTE][i]Original geschrieben von mathea [/i]
[B]Extrem finde ich die immer wiederkehrende Diskussion, dass man dick ist wenn man nicht in Größe 38 passt. Wie bereits jemand vor mir sagte: Kann mir mal irgendwer erklären wie ich in so einen Fummel jemals hinein passen soll? Ich bin im Vergleich zu den meisten Teenies eine wahre Walküre, 190cm groß, 83kg schwer.

Gut, ich habe dann abgenommen (wg.Diabetesgefahr und Gelenkproblemen) bis auf 79kg. Das war auch ganz schön. Aber jetzt bin ich wieder auf 83kg, *toitoitoi*. Leider nicht perfekt, aber noch lang nicht wieder so ungesund wie vorher.

Lange Rede kurzer Sinn. Es ist wirklich schwierig sich "einzureden", dass frau mit meinen Körpermaßen eigentlich normal ist. Frau lässt sich ständig ihre angebliche Unzulänglichkeit einreden; Busen nicht perfekt, Bauch zu dick, Haut nicht glatt genug, Po zu schlaff...

Ich kann verstehen, dass viele diesem Druck nicht standhalten, insbesondere junge Mädchen. Darum, liebe Männer, helft den Damen und sagt ihnen, dass ihre Fehler nicht das Ende der Welt bedeuten! Irgendwie ist das ein Teil unserer Leistungsgesellschaft, die den Anschein hinterlässt nur liebenswert zu sein, wenn man perfekt ist. [/B][/QUOTE]
Da meld ich mich doch gleich mal als Männel zu Wort :)
Also 83 kg auf 1.90m finde ich überaus in Ordnung, ich gehe immer so grob nach dem Motto Körpergröße - 100cm in kg ist ein vernünftiges Gewicht (nebst dem Bereich von bis zu 10% darunter), bei mir selbst ist es leider etwas wenig obwohl ich ein ausgesprochener Vielfraß bin.

Bauch zu dick so ein Quatsch, ein bißchen Bauch zum ankuscheln ist doch gerade schön ;)
Und beim Busen sieht doch so etwas mehr gerade schön aus, da finde ich eher traurig bei den Leuten die sich zwanghaft Gewicht abhungern so daß dann die ehemals schönen Rundungen schlaff herunterhängen. Aber ich finde sowohl dickere als auch dünnere können schön aussehen, solangs nur natürlich ist und nicht ins absolute Extrem verfällt.

Unsere Leistungsgesellschaft respektive Marktwirtschaft hat den Vorteil (noch) relativ freiheitlich zu sein, so daß es durchaus die Möglichkeit gibt sich ihr weitgehend zu entziehen. Gerade in Sachen Aussehen und Mode schere ich mich relativ einen feuchten um die Meinung Anderer, über dumme Kommentare diesbezüglich habe ich mich vielleicht als Kind öfter gegrämt während ich inzwischen herzhaft darüber lache. Habe wertvolleres zu tun als mich den ganzen Tag damit zu beschäftigen wie ich mich möglichst am besten an irgendwelche hirnlosen Idealbilder anpasse.

Schattengrüße,
Stonehenge
mathea@rainraven, ich kann dir nur zustimmen. Wenn ich so dermaßen wohlgeformt mit Muskeln bepackt wäre wie einige Tänzer würde ich mich nicht beschweren (und unter uns Priesterstöchtern: meine Freundin hatte seinerzeit einen wirklich stattlichen Busen, aber von Hängebusen keine Spur *schwärm*).

@Stonehenge, stimmt, es gibt wahrlich Wichtigeres als eine Traum-Standart-Firgur, zum Beispiel die Gesundheit und einen vernünftigen Beruf zu haben. Aber versuch das mal den Teenie-Girlies zu erklären. Da wird ja auch wahllos angefangen zu rauchen um dabei zu sein. Und solange die Kinder glauben sie müssten sich bedingungslos anpassen um gemocht zu werden...na ja, so schnell wird sich da wohl nichts ändern. Und viele Männer suchen sich ihre Partnerinnen auch nach dem Kriterium aus, ob sie was hermachen. *Trophäe*.

Schon sehr barbarisch. (Passt nur bei mir nicht, weil ich oftmls größer bin als die meisten Männer :rolleyes: )...
KinchIch persönlich glaube, dass ein Großteil der Männer ihre Partnerinnen nicht besonders attraktiv finden.
Schönheit, insbesondere der Wunsch selbst schön sein zu wollen, scheint mir persönlich eher eine Weibliche Eigenart zu sein.
Ich persönlich glaube Frauen legen zum Großteil deshalb soviel Wert auf ihr Aussehen nicht um Männern zu gefallen, sondern um andere Frauen auszustechen.
archonalso dass die ballett-tänzer muskulös sind, das stimmt schon, die trainieren auch wirklich hart, aber es geht da auch ums gewicht, beim heben, beim tanzen auf den spitzen und viele dieser leute sind absolut untergewichtig und eigentlich zu dünn. oder sagen wir so, sie wären gerne dicker, es geht aber nicht, weil sie sonst aus dem team fliegen. die haben damals auch über die ernährung berichtet und das ist der hammer - was die teils für abstriche machen, damit sie ja nicht zunehmen. das ist alles andere als "normal". der bericht zeigte das eigentlich sehr schön. selbst wenn es sich hier so anhört, als fänden das alle ballett-tänzer okay. das ist nicht so, ich hab mich selbst schon mit mädchen unterhalten die ballett tanzen und die finden dieses "strenge" die da an den tag gelegt wird auch alle zum kotzen. aber man kann nix machen, alle die gut sind haben den traum der grossen bühne....

[QUOTE]Ich persönlich glaube, dass ein Großteil der Männer ihre Partnerinnen nicht besonders attraktiv finden.[/QUOTE]

das glaube ich auch ! :) auch wenns keiner zugibt! vieles sind einfach partnerschaften, damit man nicht allein ist... auch wenn die optik zu kurz kommt.... das kann aber auch andersrum laufen... er gefällt ihr nicht wirklich...
matheaEben, es geht fast ausschließlich ums Gewicht. Obwohl die Tänzer einen enormen Energieverbrauch haben streben viele eine übermäßig schlanke Statur an. Dabei geht dementsprechend die Ausdauer und ganz besonders die Gesundheit flöten.

Aber Thema waren ja eigentlich die Models. Doch große Unterschiede sehe ich diesbezüglich kaum. Jene Models die sich eben "noch" keinen Provatjet leisten können leiden an der Zeitverschiebung, Schlafmangel, Stress, Überarbeitung...schon schwer genug für jemanden ohne Essstörung.

Ganz besonders seltsam finde ich die Argumentation der Modebranche, Außenstehende sollen sich nicht einmischen. Es ist aber dahingehend unheimlich seltsam, dass ausgerechnet Models umfallen wie die sprichwörtlichen Fliegen. Da muss die Öffentlichkeit doch ganz bewusst Zeichen setzen um den Jugendlichen zu zeigen: Passt auf! Dieses Leben hält niemals dass was es verspricht! Im Gegenteil!.

Und wer kennt das nicht, dass man vor lauter Begeisterung und Wunschvorstellungen die harte Wirklichkeit nicht erkennen will um dann allzu hart auf den Boden der Tatsachen geholt zu werden? Schade nur wenn dies durch den eigenen Tod passieren muss.
hagzissa13[QUOTE][i]Original geschrieben von archon [/i]
[B] ich hab mich selbst schon mit mädchen unterhalten die ballett tanzen und die finden dieses "strenge" die da an den tag gelegt wird auch alle zum kotzen. [/B][/QUOTE]


Im wahrsten Sinne des Wortes! Denn wer es nicht schafft, ständig zu hungern, dem bleibt bei den fast unvermeidlichen Freßattacken nichts weiter übrig, als das Essen "retrograd" wieder zu entsorgen.

Weitere gern genommene Alternativen sind übermäßig Sport (was noch übermäßiger bei diesen Leuten ja kaum noch geht), oder Abführmittel in Hülle und Fülle....
CryoniCAlso die etwas dünneren mädels können schon sehr gut aussehen - es gibt viele wirklich hübsche mädels die da rumlaufen.
Und es gibt auch einige unter ihnen, die nicht viel für die figur tun, ausser sport, essen nebenbei gesund und es passt :D

Ich kenne selbst einige mädels, die mehr als ich verdrücken und es bei denen nix ansetzt, genau wie bei mir.
hab schon probiert was zuzulegen (1.83 auf 70 kilo, kerl^^) wegen training, aber das will ja net, 1 kilo druff>1x am WE ausgehen, das kilo wieder runter.

Ich finde es übertrieben. Das ist genau wie in anderen bereichen, wo gesundheitliche gefahren bestehen > die leute gehen da trotzdem das risiko ein für geld&ruhm.
Vor allem sport in diversen bereichen ist da beliebt - rennfahrer, kampfsportler, extremsportler - die gehen auch ein enormes risiko ein bei diversen sachen.
Und etwas zu wenig gewicht ist immer noch besser als eventuell mit 150+ km/h gegen die wand fahren xD

Die models werden auch nicht gezwungen, keine von denen muss(!) abnehmen - es ist lediglich voraussetzung für den job, ein gewisses gewicht zu halten. Immerhin gehts bei denen am ende nur ums gut aussehen, die machen ja nix anderes.

Und was die jugend angeht > die jugend macht alles wie die großen. Wenn bodybuilder beliebt wären, würden die jungs auch mit 8 jahren im studio bis zum umfallen ackern, um mit 12 an shows teilzunehmen (und ungesund wäre das ganze auch). Die jugend findet immer irgendwas, was den eltern usw nicht gefällt und eventuell gefährlich ist.
Denkt wer an die gamer ? Abhängigkeit, kaputter rücken, augen auch hinüber, und typischerweise junk-food am PC mit cola/energy runterspüllen und "3 tage wach" ist auch ungesund :D

Also lasst die armen models in ruhe, bei denen herrscht eh schon konkurenzkampf wie im krieg.
Wenn sich so was als regel durchsetzt, dann werden sie halt mädels suchen, die sehr nah, bzw knapp unter der grenze sind, was BMI angeht > rest guggt wieder dumm...

Ausserdem gibts auf der welt wichtigere sachen, als bohnenstangen, die über laufstege latschen und gelegentlich umfliegen :P
CryoniCSie werden nicht unter drohungen oder gewalt gezwungen, nix zu essen, sich mit brechreiz oder mit medikamenten/chemie irgendwie anders ans traumgewicht zu halten. Kein mädel muss das machen - es ist nur die voraussetzung, ein bestimmtes gewicht zu haben, um zu modeln.

Das gleiche kann man auf jeden beruf bzw beschäftigung beziehen - überall gibt es voraussetzungen, und nicht selten beziehen diese sich auch auf das äussere. Ich sehe z.B. keine tattowierten und zugetackerten bankangestelten - diese werden in 95% der fälle wegen des äusseres nicht angenommen (wenns im gesicht, an den händen oder sonst wo sichtbar ist und massiv).

Ich hab auch keinen 150kilo leichtatleten gesehen.

In der gesellschaft ist es nun mal so, das diverse sachen diverse anforderungen haben - die zerbrechlichen models kann man z.B. nicht in den ring zum boxen stecken, umgekehrt genau so. Mit viel arbeit kann man meist die gewünschten voraussetzungen erfüllen - aber dazu wird keiner gezwungen.

Jedes model hat das recht zu sagen "Leckt mich mal alle", wenn sie einen vorschlag kriegt, mit diversen methoden abzunehmen.

Und wenn sie die arbeit aufgrund von fehlenden voraussetzungen nicht machen können, dann suchen sich die designer eben andere models, die passen.

Ist bei einer bank nicht anders, so wie in jedem anderen job.
Nix voraussetzung, nix job.

Punkt, aus^^
Kinch[QUOTE][i]Original geschrieben von CryoniC [/i]
[B]Sie werden nicht unter drohungen oder gewalt gezwungen, nix zu essen, sich mit brechreiz oder mit medikamenten/chemie irgendwie anders ans traumgewicht zu halten. Kein mädel muss das machen - es ist nur die voraussetzung, ein bestimmtes gewicht zu haben, um zu modeln.[/B][/QUOTE]

Ja und diese Vorraussetzung kann man scheiße finden und kritisieren. Ein Afrikanisches Mädchen hat theoretisch auch die Option sich nicht Beschneiden zu lassen; es ist nur die Vorrausetzung für ne Ehe.


[QUOTE][i]Original geschrieben von CryoniC [/i]
Das gleiche kann man auf jeden beruf bzw beschäftigung beziehen - überall gibt es voraussetzungen, und nicht selten beziehen diese sich auch auf das äussere. Ich sehe z.B. keine tattowierten und zugetackerten bankangestelten - diese werden in 95% der fälle wegen des äusseres nicht angenommen (wenns im gesicht, an den händen oder sonst wo sichtbar ist und massiv).[/B][/QUOTE]

Es gibt für die extreme Magersucht der Models aber keinen rationalen Hintergrund. Das ist eine willkürlich gewählte Modedoktrin und keine systemimmanente Erscheinung wir bei der Leichtatheltik. Und die Magersucht der Models ist mehr als ein ästhetisches Manko: Sie schaden ihrer eigenen Gesundheit und transportieren in die Gesellschaft hinein eine gestörte Ästhetik. Und wozu? Nur weil ein paar schwule Modemacher das geil finden?

Man muss sich doch nur mal Cover wie diese anschauen: [url]http://www.celebminute.com/img/Filippa-Hamilton/Filippa-Hamilton-Ralph-Lauren-Ad.jpg[/url]

Um zu merken, das da etwas ganz gewaltig schief läuft. Wieviele Knochen muss man sich amputieren um so auszusehen? Und wie oft muss man sich nach dem Essen übergeben um das Gewicht zu halten? Und wieviel Koks muss man schnüffel um das zu ertragen?

Das Model sieht übrigens im Original so aus: [url]http://nik.kips-world.de/webnews_bilder/img/Filippa-Hamilton.jpg[/url]

Und ihr wurde gekündigt, weil sie zu dick war. Vielleicht sollte sie sich noch nen Lungenflügen. ne Niere und einen Meter Darm entfernen lassen, damit sie wieder auftreten kann. Gezwungen wird sie dazu aber nicht, nur ihre berufliche Karriere und finanzielle Existenz hängen davon ab…

Meiner Meinung nach sollte jeder halbwegs gesunde Mensch merken, dass die Modeindustrie mehrheitlich von Gestörten für Gestörte ist und sich mir Grauen abwenden. Das dieser Trend jetzt verboten wird, finde ich gut und er Magersüchtige so geil findet, kann sich ja ne Maus in einem Pro-Ana-Forum suchen. Dank Modeindustrie gibts davon ja noch reichhaltig. Du kannst dann zur ihr ins Bett steigen: [url]http://i3.plebius.net/i3/6/4/20/f_9be5734e8a.jpg[/url] Solange sie sich noch aus eigene Kraft bewegen kann, danach wird der Sex etwas öde und danach strafbar.
CryoniCDie sehen bei weitem nicht alle so aus > ich kenne genug mädels um die 18 rum, die ohne was dafür zu tun, nen BMI unter 20 haben(1x die woche sport, normales essen in normalen mengen, wenn man mit denen ausgeht).
Sie sind nun mal dünn, aber keineswegs krank oder benachteiligt.
Die meisten von denen tanzen halt usw, was den sport ersetzt.

Die models auf den bildern sind mir 1-2 kilo zu leicht, aber ich würde sie nicht für krank erklären, denn auch live laufen genug leute mit dem gewicht, ohne das die damit geld verdienen.

Was die voraussetzungen angeht, so kann man diese kritisieren - wie in vielen anderen bereichen. Ändern wird sich dadurch nix, solange es leute gibt die dafür geld hinlegen, kapitalismus nennt sich so was glaub ich^^

Ausserdem sehen die meisten models auch so ähnlich aus:
[url]http://model-magazin.net/cms/images/content/model-magazine-erotic-model.jpg[/url]
+/- eben paar kilo, die optisch nicht wirklich auffallen.

Und genau denen guggen auch kerle hinterher, und nicht den kleiderständern auf 2 beinen > die fallen doch auseinander im bett wenns zur sache geht.
Trainiert, bzw nur dünn, kA wo ihr da die hungerhaken gefunden habt :D

So sehen für mich halt die bekannten models aus (dabei gugg ich eher auf die russischen mädels):
[url]http://images.china.cn/attachement/jpg/site1005/20081126/0019b91ec8260a97593c37.jpg[/url]

Irina Schaichlislamova(schlagmichtot, kA wie der name auf deutsch geschrieben wird :D ) - bei der ist doch alles an ort und stelle. und wenn da noch 2-3 kilo drauf kommen, die wird trotzdem nicht ohne aufträge rumlaufen.
Die war 07/08 das "gesicht" von Intimissimi - italienische unterwäsche-marke. Und bei «Guess» war die auch.

Und ich kenne genug kerle, die sich bei der den hals verrenken werden, beim hinterherguggen.
OdessaMein Gott Kinch - wenn es Dich nicht gäbe, müßte man Dich erfinden. Du hast ja sowas von Recht.

Sorry, ich kann diesen Scheiss echt nicht mehr hören und sehen, der da auf diesen Laufstegen bzw. dem Drumrum verzapft wird - KEINE Frau, die auch nur halbwegs gesund ist, wiegt bei einer normalen Körpergröße von um die 165 rum unter 50 kg, das wird einem jeder Arzt bestätigen. Denn allein um einen funktionierenden monatlichen Zyklus zu haben (und um somit die ur-weiblichsten biologischen Körpervorgänge wie eine spätere Schwangerschaft etc. überhaupt möglich zu machen), ist ein Mindestgewicht von ich glaube 48 oder 50 kg nötig.

Ich erlebte es übrigens während meiner Psychiatriearbeit wirklich nur bei den Männern/Patienten, die sich vor der weiblichen Sexualität fürchteten bzw. welche die eigene Sexualität als etwas "Ekliges" erlebten, daß sie krankhaft-dürre Frauen "anziehend" fanden. Weil sie ja gerade KEINE erwachsene (im Sinne von körperlich ausgereifte) Frau als Sexualpartner haben möchten, sondern am besten ein a-sexuelles "ungefährliches" Kindwesen. Aussage eines meiner PSY-Patienten dahingehend und das bleibt mir auf ewig im Ohr, weil es der quasi Standardsatz dieser Männer während ihrer Therapiestunden ist (man lese Fachliteratur oder spreche mit einem Psychiater seiner Wahl): "ich mag nur ganz dünne Frauen, weil die wie Kinder aussehen und da habe ich dann keine Versagensangst, sondern fühle mich stark und überlegen". Na wenn das mal nicht "erstrebenswert" ist, für solche sexualgestörten Männer bzw. die von Kinch schon angesprochenen frauenhassenden/fürchtenden Modedesigner als deren "Ideal" die Laufstege zu bevölkern *zyn*...

Davon mal ganz abgesehen: in anderen Ländern sind Menschen aufgrund ECHTEN Hungers so furchtbar ausgemergelt. Und ich möchte nicht wissen, wie geschmacklos und widerwärtig verhöhnend diese Menschen es empfinden müssen, wenn wir hier in unserer Gesellschaft dieses ihr - nicht freiwilliges - Aussehen auch noch als "Heroin-Chic" modisch abfeiern und als erstrebenswert hinstellen. Während sie verzweifelt versuchen, ihre Hunger leidenden Körper mit "Fleisch" im wahrsten Sinne des Wortes zu füllen, schneiden sich bei uns bildhübsche gesunde junge Frauen, die völlig normale (schlanke oder mollige) Frauenkörper haben, Rippen oder Zähne raus und hungern sich zu Tode, freiwillig.

Pfui, sag ich da nur noch, und es ekelt mich nur noch ob soviel wohlstandsdegenerierter "modischer" Gedankenlosigkeit, Dummheit und Geschmacklosigkeit.
OdessaUnd genau denen guggen auch kerle hinterher, und nicht den kleiderständern auf 2 beinen > die fallen doch auseinander im bett wenns zur sache geht.
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Unter 80 kg Lebendgewicht bei (m)einem Kerl fange ich erst gar nicht an, mir die Fingernägel zu feilen und die Zähne zu fletschen, da bin ich ja sonst in 3 Sekunden durch bis auf die Leber oder das Knochenmark, och nee.... ;)
overdoseStimmt. Ein Mann unter 100 kg ist ein Krüppel.
CryoniC[QUOTE][i]Original geschrieben von Odessa [/i]
[B]Und genau denen guggen auch kerle hinterher, und nicht den kleiderständern auf 2 beinen > die fallen doch auseinander im bett wenns zur sache geht.
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Unter 80 kg Lebendgewicht bei (m)einem Kerl fange ich erst gar nicht an, mir die Fingernägel zu feilen und die Zähne zu fletschen, da bin ich ja sonst in 3 Sekunden durch bis auf die Leber oder das Knochenmark, och nee.... ;) [/B][/QUOTE]

Dann sag mir bitte schön wie ich noch aktuell 7 kilo zulegen soll ?)))
Bin bei 73 (ganz aktuell von heute früh, auf mittlerweile 1.84länge)...

Viel fressen und faul auf dem sofa rumliegen bringt da irgendwie nix, 2x am WE ausgehen und ich bin wieder wie früher^^
Und sagt jetzt net in soll meinen wohnsitz ins McDoof verlegen - das ist das einzige zeug, was mehr als ne woche auf den rippen bei mir bleibt (ich geh da aber nur alle 3 monate auf fremden bahnhöfen rein^^).

Ihr seht das alle irgendwie extrem kritisch, es gab früher dünne menschen, und die wirds geben. Ohne das die was dafür tun(müssen). Für die ist die mode auch gedacht (rest passt ja net rein).
Seneca[QUOTE][i]Original geschrieben von CryoniC [/i]
[B]Dann sag mir bitte schön wie ich noch aktuell 7 kilo zulegen soll ?)))
Bin bei 73 (ganz aktuell von heute früh, auf mittlerweile 1.84länge)...
[/B][/QUOTE]Einfach abwarten. Mit den Jahren kommt zum sinkendem Testosteronspiegel nachlassendem Bewegungsdrang das Ansetzen von Speck ganz von alleine.

Die 10 Kilo die ich zwischen 26 und 36 zugenommen habe kamen so schleichend das ich es überhaupt nicht wahrgenommen habe.
solipsismus@Cryonic
Der Punkt ist doch, dass es nicht um Leute mit BMI unter 20 geht, sondern eher von 15-18. Die, die von dem bisschen, dass sie noch essen dürfen, sich gerade so auf dem Beinen halten können.
Es geht nicht um die, die einfach nur natürlich schlank sind. Klar gibt es die auch. Aber wie Kinch schon sagte: es existiert kein rationaler Grund für die überschlanken Anforderungen, die an viele Models gestellt werden.
Die, die "einfach so" schlank sind, wären fürs Modeln übrigens meist "zu fett".
M. MarinusTips zum Zunehmen, das ist ganz leicht. Drei bis vier Mal am Tag soviel essen wie Du kannst, um 7 Uhr, 13 Uhr, 18 Uhr. Und vor dem Schlafen noch 27 Milchschnitten. Ja, das habe ich schon gemacht, wobei mein normales Pensum zu der Zeit bei einer Packung am Abend lag. Und bin tatsächlich kurzzeitig auf 83 kg gekommen.
Nach drei Wochen Erkältung waren davon acht Kilo wieder weg.
Insofern - ich kenne das Problem ;-) Liegt bei mir in der Familie. Bei meinem Vater legte es sich mit dreißig, ich vermute, es wird bei mir ähnlich sein.

Wie meine Liebste schon anmerkte, solange Du nicht mit ihr ins Bett willst... es könnte sonst mein hannoversches Fritz-Haarmann-Gen durchkommen. *g*

Zum Thema: Wie an mir selbst und meiner Familie zu sehen - natürlich gibt es dünne Menschen. Nur ist jedwedes Magersuchtsideal ein falsches und krankhaftes. Wer darauf steht, so von Männerseite aus - nannte Odessa schon.
Odessa----
Und vor dem Schlafen noch 27 Milchschnitten.
----

"Liebe Kinder - nicht nachmachen. Normale Menschen (also keine Hannoveraner Aliens) würden bereits nach der 3. Milchschnitte ins Zuckerkoma fallen oder ihre Magenwände würden platzen ob so viel SüssFettKram" :D Ich versteh bis heute nicht, wie Du von diesem Zeug, generell von "Zeug", so viel essen kannst. Bei DER schlank-drahtigen Figur. Ich würde ja schon zunehmen wenn ich nur drei mal hintereinander Milchschnitte sage;-).

Models - irgendwo las ich neulich, daß Lagerfeld eine neue Muse hat, eine äußerst üppige schwergewichtige Dame mit Kleidergröße, ich glaube, 46? Ich habe allerdings keine Ahnung, wie "neu" die Meldung ist, denn ich lese Promiklatsch meist nur, wenn ich in einem Arztwartezimmer hocke und dort mit Druckerzeugnissen namens Brigitte, Petra und wasweißichfür Frauennamen konfrontiert werde (und wieso gibt es in Arztwartezimmern nie "House & Garden", "Die Wirtschaftswoche", "Auto Motor und Sport" oder wenigstens die "Mens Health" ausliegen?)
rainraven@ Odessa: Wunder Dich nicht, ich schaff auch eine Packung Knoppers (und das sind 8 Stück!!) auf einmal, wenn mir danach ist.
Kein Wunder, daß meine Figur im Arsch ist...:rolleyes:
Seneca[QUOTE][i]Original geschrieben von Odessa [/i]
[Ich versteh bis heute nicht, wie Du von diesem Zeug, generell von "Zeug", so viel essen kannst. Bei DER schlank-drahtigen Figur.[/B][/QUOTE] Ich konnte das auch mal, bis ich plözlich 32 wurde. Ab da wuchsen mir langsam kameleartige Höcker an den Hüften in denen nun die ganzen Milchschnitten sofort ansetzen. Insgesamt nahm ich seit meinem 19 Lebensjahr von 68 auf 85 Kg zu.

Ich habe also heute gerade mal Normalgewicht erreicht.
Sehr positiv wirkt sich der nun reduzietrte Kaloriuenverbrauch aber bei Outdoortouren aus...der Proviant hält nun deutlich länger als früher weil ich mir das "Fressen" abgewöhnen musste um bei den 85 kg zu bleiben.

Die 6 Monate die ich bei Ferrero im Werksschutz gearbeitet habe sind nur Aufgrund meiner Jugend und der damals schlechten Futterverwertung so spurlos an mir vorübergegangen, speziell da unser Kühlschrank in der Zentrale sich ständig wie von Selbst mit den Produkten füllte *g*
OdessaIch konnte das auch mal, bis ich plözlich 32 wurde. Ab da wuchsen mir langsam kameleartige Höcker an den Hüften in denen nun die ganzen Milchschnitten sofort ansetzen.
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Seni, Du sollst das doch nicht machen - Du weißt um mein konstant arbeitendes Kopfkino und daß ich cineastisch-wahnhaft zu jedem hier geschriebenen Wort einen ganzen Film im Kopf fahre. Heißt: wann immer ich Dich jetzt die nächsten 9 Monate lese, sehe ich Dich in schickem Barockoutfit (oder in dem Silvesteroutfit damals) vor mir, aber mit niedlichem Kamelgesicht (ich LIEBE Kamele, die sind uns Arabern heilig ähnlich unserer Pferde und Falken, und speziell das Kamel als Inbegriff sanfter weiblicher Schönheit wegen der grooooßen Augen). Und mit zwei mit Rüschen und Jacquard-Stoff ummantelten Höckern an der Hüfte, wo ähnlich Pistolengurten dann Milchschnitten rauslugen.

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Insgesamt nahm ich seit meinem 19 Lebensjahr von 68 auf 85 Kg zu.
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War das die Statur, die ich an Silvester sah? Weil ich das als äußerst "gute" Figur bezeichnen würde, nicht dürr, nicht mager, alles schön griffig und da wo es sein soll:-)

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Die 6 Monate die ich bei Ferrero im Werksschutz gearbeitet habe sind nur Aufgrund meiner Jugend und der damals schlechten Futterverwertung so spurlos an mir vorübergegangen, speziell da unser Kühlschrank in der Zentrale sich ständig wie von Selbst mit den Produkten füllte *g*
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*Neid* - Nutella. Rocher. Küsschen... ich würde NUR noch kugeln, würde ich da arbeiten. Wobei ich vermutlich nach Tag 2 gekündigt wäre oder besagtem Zuckerkoma-Platz-Tod zum Opfer fallen würde, weil ich alle Erzeugnisse selbst zu essen versucht hätte, ich sie auf jeden Fall gemopst hätte vom Fließband weg. "Eins für die Auslieferung, eins für mich.. eins für die Auslieferung, eins für mich", so in etwa ;-).
Kampfsau[QUOTE]Die models auf den bildern sind mir 1-2 kilo zu leicht, aber ich würde sie nicht für krank erklären, denn auch live laufen genug leute mit dem gewicht, ohne das die damit geld verdienen.[/QUOTE]

Seltsam wie stark sich Maßstäbe unterscheiden können. Also ich erkenne den Unterschied zwischen Menschen die von Natur aus sehr schlank sind und Leuten, die einfach abgemagert sind und aussehen wie KZ Häftlinge. Ich habe einfach den Verdacht, dass du schon soweit in dieser Wahnwelt bist, in der du eben keine normalen Proportionen erkennen kannst.

Vor allem an dem Kopf eines Menschens kann man meiner Meinung nach sehr gut erkennen, welche Figur zu einem Menschen passt. Und in diesem Fall ist einfach der Kopf zu groß und es ist einfach dur die Schädelform festgelegt, dass der Kopf nicht kleiner werden kann.

[QUOTE]Und genau denen guggen auch kerle hinterher, und nicht den kleiderständern auf 2 beinen > die fallen doch auseinander im bett wenns zur sache geht. Trainiert, bzw nur dünn, kA wo ihr da die hungerhaken gefunden habt[/QUOTE]

Naja, das erste Model das du gezeigt hast, sieht ja zumindest noch so aus, als könnte es so existieren und noch ein normales Leben führen. Und was das Bett betrifft, Frauen mit mehr drauf, sind im Bett meiner Erfahrung nach meist deutlich genussvoller und es macht mir einfach mehr Spaß. Das ist eben der Punkt, nicht jede Frau ist dazu bestimt, so auszusehen. Wenn sie doch so aussieht, ist es ein permanenter Kampf. Der Kampf mit Ernährungsprogrammen, aufgezwungenen Fitnessprogrammen usw. Wenn also viele Junge Frauen auf einmal so aussehen, auch wenn das gar nicht ihrer Natur entspricht, sorgt dieses widernatürliche Erscheinungsbild dafür,dass die Frauen von Selbstzweifeln geplagt sind.

Eben weil sie sich immer fragen"bin ich wirklich schlank genug, entspreche ich den Anforderungen an die Menschen und sehe ich so aus, dass mir alle Männer hinterhergucken?"

Gerade deine Aussage dass du alles andere als "Kleiderständer auf zwei Beinen" bezeichnest zeigt es doch. Solche Aussagen sind es doch, die Frauen eben diese Angst geben irgendwem nicht zu gefallen. Und deswegen sind sie total verkrampft und mit sich selbst unzufrieden.

Die sind so sehr mit ihrem Aussehen beschäftigt, dass die eigentliche Beziehung und die Qualität des Sex sehr darunter leiden kann.

[QUOTE]Irina Schaichlislamova[/QUOTE]

[QUOTE]nd ich kenne genug kerle, die sich bei der den hals verrenken werden, beim hinterherguggen.[/QUOTE]

Also ehrlich gesagt, hässlich ist sie natürlich nicht aber ich finde sie sieht total langweilig aus. Es gibt genug Männer die einfach andere Dinge bevorzugen. Ich glaube von uns gibt es einfach nicht genug oder wir schreien unsere Meinung nicht laut genug raus oder man glaubt uns nicht. Oder es gibt halt viele verschiedene Vorstellungen die von Irina abweichen aber die bilden eben keinen großen Konsens.

Mit dem was die Männer wollen hat es aber wohl wenig zu tun. Sicherlich gibt es Männer die auf dieses Ideal anspringen aber ich glaube das verselbstständigt sich auch ziemlich . Eher ist es so,dass Mädchen untereinander diesen Wahn anfeuern.


[QUOTE]Dann sag mir bitte schön wie ich noch aktuell 7 kilo zulegen soll ?))) Bin bei 73 (ganz aktuell von heute früh, auf mittlerweile 1.84länge)...[/QUOTE]

Naja, dann bist du halt einfach nicht Odessas Typ, das ist ja genau der Punkt. Es gibt eben keinen Menschen auf der Welt, der allen Menschen auf der Welt optisch am besten gefällt. Deswegen musst du auch nicht fett werden, nur weil das irgendwer toll findet. Das ist eben der Punkt warum wir es für falsch halten, dass Menschen zwanghaft dünn sein müssen, auch wenn das nicht ihrem Naturell entspricht und Hungern und Gesundheitsschäden zur Folge hat. Genausowenig muss ein Mann z.B. auch nicht dazu neigen, viele Muskeln aufzubauen. Es gibt welche, die trainieren wie verrückt und essen auch viel und bauen trotzdem keine Muskelmasse auf.

Ich kann mir vorstellen dass dieser Typ Mann das Idealbild eines Mannes durchgehend durch das 20te Jhd geprägt hat und einfach als attraktiv und männlich galt. Mittlerweile hat man erkannt, dass sich viele Frauen durch diesen Typ Mann aber auch sehr verunsichert fühlen.

Der Typ Mann der Dinge anpackt und Macht ausstrahlt ist vor allem bei vielen jungen Mädchen nicht gefragt. Diese sind heutzutage oft von Männern fasziniert, die eher die Eigenschaften eines Jungen verkörpern, denn das, was man traditionell einem Mann zuschreiben würde.

So kommt es eben dazu, dass Leute wie Nick Carter von den Backstreet Boys, Daniel Redcliffe oder um es zu einem höheren Grad der Androgynität zu bringen, Musiker wie Bill Kaulitz von Tokyo Hotel extrem beliebt bei jungen Mädchen und manchmal auch bei älteren Frauen sind.

Trotzdem ist es doch Schwachsinn zu denken, Männer die über 70 Kg wiegen sind für Frauen nicht mehr interessant, nur weil das ein Trend der Jugendkultur ist.
OdessaNaja, dann bist du halt einfach nicht Odessas Typ,
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Stooop;-). Ich habe überhaupt keinen festgelegten Typ, DAS ist der Punkt. Ich witzelte, schrieb ich ja auch. Weißt Du, mein erster Mann war 2 Meter groß und wog gut-gesunde 95 kg dabei. Mein zweiter war über 2 Meter groß und wog keine 64 kg. Mein jetziger Mann wiegt 120 kg bei 195 Größe und Marinus schrieb es ja selbst schon öfters, daß er jetzt gute 80 kg hat auf fast 187 Größe. Also Figur/Maße sind das Letzte, was mich an einem Mann den ich liebe interessiert oder wo ich stur festgelegt wäre, Gefühle fragen ja Gott sei Dank nicht nach Gewichtsklassen und Co.;-)

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Deswegen musst du auch nicht fett werden, nur weil das irgendwer toll findet.
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Absolut richtig! Entweder wirst Du so geliebt wie Du bist oder nicht, basta :)
rainraven@Lord_Fallerton:

Zu Deinem Posting fällt mir ein, ich habe genau Deine dort angegebene "schmale Statur", bloß bin ich eine Frau und bei dieser heißt sowas dann "fett". (Jedenfalls nicht "schmal".)
Bei 1,75 m 65 kg zu wiegen ist anscheinend monstermäßig, weil 55 normalerweise erwartet werden oder so...:rolleyes:


@ Odessa: das mit den Knoppers war ja auch zynisch gemeint. Bei solcher Ernährung brauch ich mich nicht zu wundern, woher das Gewicht kommt...
rainravenZweites ist richtig :)

Mein Schönheitsideal richtet sich in allgemeinen auch nicht in erster Linie danach, was ein Mann zu mir sagt, sondern wie ich mich sehe.
viol3tLigh7@ rainraven:

Entweder du hast dich bei deiner Gewichtsangabe vertan, oder du hast keine Ahnung:

der BMI errechnet sich, indem man die Körpermasse also [COLOR=red]m[/COLOR] durch die potenzierte Körperlänge[COLOR=red] l²[/COLOR] teilt.
Mit deinen Angaben ergibt das einen BMI von gerundet 21,24 kg/m².
Damit liegst du noch deutlich im [COLOR=red]NORMALBEREICH![/COLOR]
herbstliebe@ viol3tLigh7

wer lesen kann ist klar im Vorteil. rainraven weiß wohl selbst, dass sie Normalgewicht hat.
viol3tLigh7Ich kann lesen, sehr gut sogar und daher lese ich Kommentare wie: ,,meine Figur ist voll im Arsch", oder Sie schreibt, dass ihr Gewicht monstermäßig sei..., SY aber sowas ist bei den von Ihnen angegebenen Körpermaßen[COLOR=red] nicht normal[/COLOR] sondern[COLOR=red]krank[/COLOR] ! Anscheinend KANN oder WILL Sie deshalb nicht begreifen, dass Sie eine normale Figur hat!

Es gibt zwei Möglichkeiten, weshalb das bei dieser Frau so ist, entweder Sie leidet an einer klassischen Körperwahrnehmungsstörung und sollte sich deshalb umgehend an einen Psychater/ Psychotherapeuten wenden, um dieses "monstermäßige" aus Ihrem Kopf zu bekommen -

- und/ oder Sie weiß, dass Sie mit dieser verqueren Selbstwahrnehmung all die Aufmerksamkeit bekommt, die Sie anscheinend nötig hat zu bekommen.
rainravenIch finds toll, wie andere Leute über mich bestimmen, ohne mich zu kennen...:rolleyes:
Daß in meiner zum Teil harten Ausdrucksweise eine gewisse Ironie und Übertreibung liegt, ist auch nicht unerheblich. (Hab ich irgendwo die " " vergessen?)

Wie wäre es einfach mit "ich weiß, daß ich vielleicht NORMALgewicht und NORMALfigur habe und nicht negativ aus der Gesellschaft heraussteche, aber mich selbst damit nicht wohlfühle, weil es lange Zeit weniger war und ich einfach wieder IDEALgewicht haben möchte, um mich damit wieder selbst akzeptieren zu können, weil ich mir nur so gefalle."
Ich war auch als Kind/Teenager ca. 15-20 kg schwerer, was man mir leider immer noch ansieht, wurde gehänselt, war häßlich und Außenseiter und habe panische Angst, da wieder hinzusteuern.

Vielleicht hab ich leichte Dysmorphophobie, aber bisher hat mir das leider keiner ausreden können, auch kein Partner oder Therapeut. Wenn man mit sich selbst unzufrieden ist, kann einem keiner das Gegenteil einreden. Ich weiß, daß ich Anderen gefalle, aber mir gefalle ich nicht wirklich. Dabei erstrebe ich keine 50 kg und Modelmaße, da ich die ohnehin nicht erreichen würde, aber wieder 61-62 kg bei meiner Größe halte ich für realistisch, erstrebenswert und hatte diese lange Zeit auch ohne Probleme. Da möchte ich wieder hin, um auch wieder in meine Klamotten zu passen und mich zwanglos kleiden und bewegen zu können.
Das hat aber nichts mit Aufmerksamkeitsheischerei durch Übertreibung zu tun.
viol3tLigh7na wenigstens musst Du Dich nicht mit den Hintergründen dazu verstecken.

Das IDEAL-Gewicht von dem Du sprichst, gibt es meiner Meinung nicht.
Ich denke aber auch, dass man sich in seinem Körper wohlfühlen sollte und dazu gehört nunmal auch ein bestimmtes Gewichtsverhältnis.

Was mich nur an der ganzen Sache "stört" ist, dass Du das klassische Bild einer Frau dieser Gesellschaft darstellst, die total verunsichert wegen scheinbarer, persönlicher Figurprobleme ist.
Ich finde, dass in unserer Gesellschaft viel zu viel von einer Frau erwartet wird- es gibt gewisse No-Go`s und gewisse "must-be`s", die sich in unsere Köpfe eingebrannt haben.
Eine ganze Popkultur lebt davon, wie sich Frau zu schminken, zu kleiden, zu rasieren, zu verhalten usw. hat.
Es kotzt mich einfach an, wie viele Frauen sich verunsichern lassen, obwohl sie es keineswegs nötig hätten!
Ich glaube schon lange nicht mehr an das, was die Werbung sagt, distanziere mich daher deutlich von diesen gesellschaftlichen Vorstellungen und mache mich selbst nicht verrückt.
Auch ich habe nicht die "perfekte" Figur. Gibt es die überhaupt?^^
Für mich haben in diesem Leben andere Themen priorität.

Interessant nur die Erfahrungen die Du in Deiner Kindheit gemacht hast: Es liegt doch auf der Hand, dass deine Selbstwahrnehmung durch die negativen Bemerkungen und Hänseleien anderer Kinder gestört worden ist.
Der Wunsch eine bessere Figur haben zu wollen, ist also durch diese Erfahrungen bestimmt und hat weniger etwas mit einer realistischen Selbstwahrnehmung zu tun, sondern viel mehr mit tieferen Ängsten aus vergangen Tagen. Es gibt für ein Kind, bzw. einen Jugendlichen nichts schlimmeres, als sich nicht angenommen oder gar geliebt zu fühlen.
Ich selbst war zeitweise eine Art Mobbing-Opfer und kenne diese Gefühle. Bis heute hat der Druck den sich Mädchen untereinander machen, um "schön auszusehen" und einer angeblichen "gesellschaftlichen Norm" zu entsprechen, bei mir Spuren hinterlassen.
KildareIch befürworte eine realistische Präsentation von Kleidung.

Jahre lang habe ich mich ja als zu fett betrachtet und sehnsüchtig auf die Modepuppen in Kaufhausschaufenstern gestarrt. In letzter Zeit fällt mir allerdings auf, dass die Biester immer dünner werde. Und zwar mittlerweile so dünn, dass selbst mein verschrobenes Eigenbild sich da nicht mehr hinwünschen kann. Flach wie ein Brett und Oberschenkel wie ich Oberarme.
Das, was an diesen Puppen (oder Models mit ähnlichen Maßen) toll aussieht, an einer normal gewichtigen Frau etwas verunglückt wirken kann, ergibt sich von selbst.

Insofern begrüße ich jede Bestrebung in der Modeindustrie wieder etwas mehr Realismus einkehren zu lassen. Ich weiß, Präsentationen sollen schick aussehen und Sehnsüchte wecken. Feenzarte Frauen à la Audrey Hepburn üben eine gewisse Faszination aus. Aber irgendwo muss es dann eben auch wieder die Rückkehr zum Käufer geben, denn eine Sehnsucht nach einem Produkt werde ich wohl nur entwickeln, wenn ich glaube, dass sie irgendwie erfüllt werden kann.
In Größe 34 werde ich aber (hoffentlich!) zeitlebens nicht passen. Und was darauf zugeschnitten ist und worin ich dann aussehe, wie Leberwurst in zu enger Pelle, dürfen getrost andere haben.
(Dies richtet sich nicht gegen Personen, die Größe 34 tragen, sondern gegen die Verschmälerung des präsentierten Ideals.)
hagzissa13die einen stehen auf dünne (Models/ Frauen), die anderen eben auf molligere (Models/ Frauen).

Ich finde die Fotostrecke dieser molligen Models jetzt weder besonders schön, noch irgendwie abstoßend. Sie sind sehr schön in Szene gesetzt, ich finde die Damen hübsch, ihre Rundungen nett anzusehen. Aber BESONDERS hübsch eben auch nicht. Das gilt bei Fotos von dünneren Models aber genauso bei mir, DENN für mich ist es wurscht, ob mollig oder dünn, das GESAMTpaket muß stimmen, sprich, das GESAMTbild. Und diesen Geschmack treffen mainstream-Modefotographen bei mir eben nur selten...

Wenn ich von "zu dünnen" Models spreche, spreche ich - und das möchte ich hier nochmal explizit klarstellen - von sogenannten "Magermodels". Dieser Trend beginnt für mich persönlich ab einem BMI von 18 abwärts.
Und ja, ich finde es gut, wenn zu dünne Mädchen nicht auftreten dürfen, um die Magerkonkurrenz unter den Mädchen, der ja definitiv grassiert, einzudämmen.
Ich persönlich bin nicht der Ansicht, daß das Verbot auch nur eine Frau oder ein Mädchen außerhalb dieser Kreise, so zu sagen als Betrachter der Bilder dieser Models durch das Verbot von der Magersucht abgehalten wird, denn solche Vorbilder sind eben nur diese, aber in meinen Augen weder Ursache noch Auslöser der Magersersucht.
Wenn ein Auftrittsverbot für zu dünne Models aber dazu führt, daß die Models an sich aus diesem Magerkonkurrenzteufelskreis rauskommen, dann finde ich die Kampagne durchaus sinnvoll....
disquietich finde es ehrlich gesagt genauso schlimm übergewichtige models hervorzuheben wie untergewichtige
ich weiß auch nicht, die leuten regen sich auf wegen der kranken schlanken models, und bewundern eine beth dito für ihr übergewicht und wie sie damit umgeht??!!
sry aber muss denn alles gleich so extrem sein??

ich finde es auch fragwürdig, dass bei fotostrecken in denen wirklich normalgewichtige gezeigt werden, es immer groß vermerkt ist dass diese models keine magermodels sind, z.b. mit "schluss mit magerwahn" oder ähnlichem
man müsste mal normalgewichtige nehmen und so tun als wär es das normalste der welt - weil wenn man andersgewichtige besonders hervorhebt werden sie nie zur normalität
so sehe ich das
ich hoffe man versteht halbwegs was ich meine
hagzissa13[QUOTE][i]Original geschrieben von disquiet [/i]
[B] die leuten regen sich auf wegen der kranken schlanken models, und bewundern eine beth dito für ihr übergewicht und wie sie damit umgeht??!!
[/B][/QUOTE]

Ich glaube, die allerallerallerallerallerallerallerallerallerallerwenigsten Leute bewundern sie für ihr Gewicht, sondern wenn dann für diese herrlich frische Art, wie sie damit umgeht. Denn ich denke, daß sich viele übergewichtige genau dieses Selbstvertrauen auch wünschen würden......
hagzissa13[QUOTE][i]Original geschrieben von Celtvis [/i]
[B]Du meinst so als Entsprechung des gay pride? [/B][/QUOTE]

den Begriff habe ich nie gehört. Ich gehe aufgrund der Wörter mal davon aus, daß es sowas ist wie Selbstvertrauen von Schwulen (STOLZ darauf zu sein, ein Schwuler zu sein, kann ich mir jetzt irgendwie nicht vorstellen... Falls aber genau sowas gemeint ist mit dem Begriff, übertragen auf diesen Fall, was ja dann bedeuten würde, stolz darauf zu sein dick zu sein, dann geht es an dem, was ich meinte doch arg vorbei)

Ich habe selbst mal bei meinen zarten 1,61m fast 90 KG gewogen. Und das Selbstbewußtsein leidet sehr darunter, da man ständig diese Blicke sieht, diese Sprüche hört und diese Klamotten sieht, die einfach scheiße an einem aussehen. Und wenn man dann jemandem sieht, der einfach dazu steht, wie er ist, so eben, wie diese Sängerin, dann tut das gut. Es gibt Hoffnung und es hilft Selbstvertrauen zurück zu bekommen.

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