| mEinBlUT | Was haltet ihr von der Liebe und deren Opfer??? in jeder liebe gibt es opfer.manchmal mehr,meistens weniger. Es ist sehr schmerzhaft und braucht lange,bis es verheilt ist,wenn es überhaupt verheilt. Vielleicht ist einem von euch ja schonmal soetwas passiert...wie mir. |
| Katzenschatten | Wie willst Du fallen ohne geflogen zu sein? |
| Montrose | @Meinblut. Mir ist unverständlich, was Du sagen willst. [QUOTE]Vielleicht ist einem von euch ja schonmal soetwas passiert...wie mir.[/QUOTE]Was auch immer es sein mag, wahrscheinlich ist jedem schon mal so etwas passiert. |
| Ver-rückt? | Naja, passiert ist es mir noch nicht... Das ist eben die Ferse des Achill. Ich weis nicht. Ok, das wird an meiner momentanigen Hochlaune liegen (fragt mich nicht warum, wüsst' ich auch gerne), aber ich finde, das Liebe allein keine Wunden schafft, die nicht heilen, keine Sachen, über die man nicht hinwegkommt. Nur können andere... Umstände dazu führen, das es... Wunden gibt, die nicht mehr verheilen wollen. Ich war auch schonmal mehr oder weniger Opfer der Liebe... Aber irgendwie habe ich dann recht schnell bemerkt, das es eigentlich so ganz gut für mich war. Irgendwie... bin ich gerade komisch drauf. Nur kann ich es halt (so zur abwechslung...) nicht in Worte fassen. KANN Liebe Wunden machen? Ach man, ich verstehe gerade selbst nicht, was ich sagen will... Aber irgendwie... Was soll's. Klar, Liebe kann Schmerz verursachen. Es gilt sogar, je größer die Liebe, desto größer der Schmerz, der verursacht werden kann. Ok, ich muss zugeben, mein hirn überfordert sich gerade selbst mit diversen Gedankengängen denen mein BEwusstsein nicht ganz folgen kann. Und im übrigen habe ich auf dem Feld zwar allerlei Theoretische Erfahrung, aber keine Praktische, alse befürchte ich, kann man auf meine "gedanklichen Ergüsse" verzichten. Wenn ich mal wieder klar denken kann und meine eigenen Gedanken sehe, dann antworte ich gerne nochmal. Ich hoffe man konnte soweit wenigstens etwas mit meinem beitrag anfangen. (Und nein, ich bin NICHT geistesgestört.) |
| Hecke | [QUOTE][i]Original geschrieben von Katzenschatten [/i] [B]Wie willst Du fallen ohne geflogen zu sein? [/B][/QUOTE] Warum sollte ich fliegen ? Ich erreiche alle Ziele auch zu Fuss. |
| Downfall | Liebe fordert zum. nachher Opfer... Opfer währenddessen gibt es nur wenn sich dein üblicher Freundeskreis nicht mit deiner Liebe versteht....aber in dieser Schmetterlinge-im-Bauch-Phase ist man doch gern bereit Opfer zu geben...manche wird man im Nachhinein jed. bedauern... |
| Mondsilbertaufe | [QUOTE][i]Original geschrieben von Hecke [/i] [B]Warum sollte ich fliegen ? Ich erreiche alle Ziele auch zu Fuss. [/B][/QUOTE] Meine Rede: Flach spielen, hoch gewinnen. |
| Schattenwesen | @meinblut: Ginge das vielleicht etwas konkreter? Ich finde, es ist doch klar, dass jeder von uns innerhalb einer Liebe(sbeziehung) auch mal 'Unschönes' erlebt hat - meinst du das mit "Opfer"? Des weiteren: Wenn sich 2 verschiedene Menschen aufeinander einlassen und sich entscheiden, von nun an ihren Weg gemeinsam zu gehen, bleiben Anpassungen aneinander ("Opfer") nicht aus. |
| rascheln | nur so: was ist denn liebe für euch? ein wort, ein gefühl, ein zustand, ... ?????? oder doch nur trugschluß der hülle um den geist....die von ihm gezügelt werden will, ........von dem geist, der sich aus langeweile nahrung sucht...den reiz auszukosten an seine grenzen zu gelangen und sich bei schwäche der hülle hingibt....oder doch stark und selbstbestimmt aus allem hervor tritt? oder oder oder oder oder.... |
| Jack | [QUOTE][i]Original geschrieben von mEinBlUT [/i] [B]Was haltet ihr von der Liebe und deren Opfer??? in jeder liebe gibt es opfer.manchmal mehr,meistens weniger. Es ist sehr schmerzhaft und braucht lange,bis es verheilt ist,wenn es überhaupt verheilt. Vielleicht ist einem von euch ja schonmal soetwas passiert...wie mir. [/B][/QUOTE] In den Augen eines Liebenden ist die Hingabe das unvergleichbar Höchste: jeder Liebenden wird, wenn er wahrhaft liebt, eher auf alle Reichtümer des Geistes und der Erde, auf allen Besitz, ohne den niemand leben mag, verzichten, als auf die ersehnte und endlich errungene Hingabe. Es gibt nichts unter dem Himmel und unter den Menschen, wofür der Mensch gleich viele Gefahren auf sich nimmt, wie Liebende es völlig freiwillig dauernd tun. Wir haben erfahren, daß sie sogar den Tod gering achten, keine Gefahr fürchten, Reichtümer entsagen und in größter Armut leben. (Elster, Hanns M.: Über die Liebe. - Dresden, 1924) |
| Setesh | [QUOTE] [I]Original geschrieben von Hecke [/I] Warum sollte ich fliegen ? Ich erreiche alle Ziele auch zu Fuss.[/QUOTE] ich hab einen neuen darket gefunden! :D nun mal im ernst: die liebe fordert opfer, und sei es nur, seie alten gewohnheiten und rituale aufzugeben und sich nach, oder besser gesagt, mit einer anderen person zu richten. je nach dem was diese braucht oder verlangt mag das opfer grösser oder kleiner sein. |
| Odessa | Mir ist etwas unklar, wieso der Begriff "Opfer" gebraucht wird - ein Opfer ist für mich etwas, was mir weh tut. Etwas, was ich "bringe" OHNE daß ich mich dadurch besser fühlen würde und meist auch ohne daß es dadurch meinem Partner besser gehen würde, denn ein wahrhaft Liebender/Geliebter würde niemals ein "Opfer" des geliebten Partners haben wollen. Liebe ich und ändert diese Liebe mein Leben (evtl. Teile meines bisherigen Alltags, einige Gewohnheiten, bisherige politische, kulturell geprägte oder sonstige Meinungen etc.), empfinde ich dies doch grundlegend als positiv und somit als Bereicherung, nicht jedoch als Opfer...? Mir zumindest ging es nie anders. Ich glaube, ich könnte mit dem Begriff "Kompromiss" mehr anfangen in diesem Kontext. Ein Kompromiss ist immer etwas (so es ein guter ist), was beiden Partnern KEIN "Opfer" abverlangt, wo also niemand sich verbiegen oder heucheln oder gar leiden muß, sondern wo auf dem kleinsten gemeinsamen Nenner eine tragbare Lösung gefunden wird die aber auch für Beide KEINEN Verlust und nichts Negatives darstellt. |
| rainraven | dito. |
| herbstliebe | Ich denke der Threadersteller meinte eher "ein Opfer der Liebe zu sein" und nicht Opfer zu bringen, liebe Ilo. |
| Krea | Hmmmmm.... Wenn man ein Opfer der Liebe ist - dann liebt man, wenn ich das recht sehe/verstehe... und was schmerzt dann, oder verheilt nicht? Ich vermute, der/die TE meint was anderes... |
| JohnSteed | [QUOTE][i]Original geschrieben von Montrose [/i] [B]@Meinblut. Mir ist unverständlich, was Du sagen willst. Was auch immer es sein mag, wahrscheinlich ist jedem schon mal so etwas passiert. [/B][/QUOTE] The things we do for love. Es ist halt keine Kostenstelle und BWL greift hier nicht. Rational ohnehin nicht erklärbar. Also lasst es passieren. Auch egal. |
| Töggelie | [QUOTE][i]Original geschrieben von herbstliebe [/i] [B]Ich denke der Threadersteller meinte eher "ein Opfer der Liebe zu sein" und nicht Opfer zu bringen, liebe Ilo. [/B][/QUOTE] Trotzdem bin ich dankbar für diesen Beitrag: [QUOTE][i]Original geschrieben von Odessa [/i] [B]Mir ist etwas unklar, wieso der Begriff "Opfer" gebraucht wird - ein Opfer ist für mich etwas, was mir weh tut. Etwas, was ich "bringe" OHNE daß ich mich dadurch besser fühlen würde und meist auch ohne daß es dadurch meinem Partner besser gehen würde, denn ein wahrhaft Liebender/Geliebter würde niemals ein "Opfer" des geliebten Partners haben wollen. Liebe ich und ändert diese Liebe mein Leben (evtl. Teile meines bisherigen Alltags, einige Gewohnheiten, bisherige politische, kulturell geprägte oder sonstige Meinungen etc.), empfinde ich dies doch grundlegend als positiv und somit als Bereicherung, nicht jedoch als Opfer...? Mir zumindest ging es nie anders. Ich glaube, ich könnte mit dem Begriff "Kompromiss" mehr anfangen in diesem Kontext. Ein Kompromiss ist immer etwas (so es ein guter ist), was beiden Partnern KEIN "Opfer" abverlangt, wo also niemand sich verbiegen oder heucheln oder gar leiden muß, sondern wo auf dem kleinsten gemeinsamen Nenner eine tragbare Lösung gefunden wird die aber auch für Beide KEINEN Verlust und nichts Negatives darstellt. [/B][/QUOTE] Ich gehöre nämlich zu den Leuten, die aufgrund von Beobachtungen bei Freunden und Bekannten ziemliche Angst vor Beziehungen haben, da es bei manchen durchweg den Anschein erweckt, dass schlimme Opfer zu erbringen sind und vom anderen erwartet, bzw. toleriert werden. Völliger Schwachsinn, aber für viele meiner Generation scheinen Beziehungen, Liebe, etc. eine rein rechnerische Sache zu sein ("Was bringt der andere mir?" "Wie pflegeleicht ist er?" blabla). Ich kann also gar nicht oft genug Texte dieser Art lesen/hören/blabla. |
| herbstliebe | Hauptsache die Ablenkung hat dir etwas geholfen Ilo. :) Krea, vielleicht wurde da jemand enttäuscht, das Objekt der Begierde will nicht, er wurde betrogen... was weiß ich, was es noch so alles in Sachen misslungener Liebe gibt. |