| Kinch | Kennt ihr das auch? Es gibt ja manchmal herausfordernde, schier unlösbare Probleme und dann findet man plötzlich quasi per Epiphanie eine genial einfache Lösung. Ich dachte mir, dass es vielleicht nett wäre einen Thread dazu zu haben. Ich gebe mal ein Beispiel vor: Wie wohl jeder weiß findet die Fußball-WM 2022 in Katar statt. Ein Land das bekannt dafür für seine schöne Landschaft ist und das Homosexuelle 5 Jahre eingesperrt werden. Leider hat man letzteres wohl vergessen, als man sich dafür entschied, die WM dort stattfinden zu lassen. Vielleicht hat man auch vergessen, dass es homosexuelle Fußball-Fans geben könnte; schließlich schafft es Fußball die wohl homoerotischte Sportart überhaupt sein, aber gleichzeitig auch die homophobischste. Anyway: Jetzt man den Salat. Was tun in so einer Situation? Man will/darf/kann/sollte ja den Homos nicht die WM vorenthalten, aber in Katar reinlassen kann man sie auch nicht so recht. Die [URL=http://www.youtube.com/watch?v=6pkXb6eBnZE]Lösung[/URL] kommt dann vom Fifa-Chef selbst. Und sie ist so einfach und naheliegend und offensichtlich, dass man schon ganz besonders begabt sein muss um sie zu finden: Sollen die Homos doch solange sie in Katar sind keinen Popo-Sex machen. Herrlich, da bleibt kein Auge trocken. Hätte man das damals Alan Turing gesagt, hätte man ihn nicht kastrieren müssen :-) Na ja, shit happens. |
| herbstliebe | Noch eine einfache Lösung wäre, wenn sich ein Fussballer eines Konkurrenten entledigen möchte. Einfach melden, der hatte mit XY Sex in der Dusche und schon steigen die Chancen von der Ersatzbank aufs Spielfeld zu kommen. Oder werden die Fussballer sowas wie diplomatische Immunität besitzen? |
| DarkSquall | Alle zwei Jahre verabschiedet die UN-Vollversammlung in New York eine Resolution, die außergerichtliche und willkürliche Tötungen verurteilt. So auch 2010, allerdings mit einem kleinen Unterschied. Wurde in der letzten Fassung die Tötung von Menschen aufgrund ihrer sexuellen Orientierung noch ausdrücklich verurteilt, fehlt dieser Zusatz in dem jüngsten Beschluss. Eine Koalition afrikanischer und nahöstlicher Staaten hat die Streichung beantragt und sich knapp durchgesetzt. Homosexuellen- und Menschenrechtsorganisationen legten scharfen Protest ein. Auf Antrag von Mali und Marokko, die vorgeblich für alle afrikanischen und islamisch geprägten Staaten sprachen, wurde der explizite Passus gestrichen und durch "Diskriminierung aus jedwedem Grund" ersetzt. Bei der Abstimmung gaben 79 Staaten der 192 Mitgliedsstaaten, darunter Nordkorea, Kuba, Haiti, Iran, Irak und auch das vergleichsweise liberale Südafrika der Änderung ihre Zustimmung. 70 Delegationen vor allem amerikanischer und europäischer Staaten sowie Israels stimmten gegen die Streichung. Russland und Kasachstan sind die beiden einzigen europäischen Staaten, die gemeinsam mit der Koalition der Befürworter abstimmten. "Es ist ein Rückschritt und sehr enttäuschend", kommentierte ein Sprecher der Menschenrechtsorganisation Human Rights Watch das Abstimmungsergebnis. In sieben Staaten der Erde steht auf Homosexualität die Todesstrafe. |
| ArrogantNick | Ach ja .... wenn die Welt nur sonst keine Probleme hätte. :rolleyes: ++++ So einen Kappes finde ich maximal erheiternd bis albern. Das ist meine einfache Lösung damit umzugehen. Tipp: Man schaue sich mal die Gesetze einiger USA-Staaten an und vergleiche das mit dieser Posse. Papier ist geduldig. . |