| solipsismus | Ich habe schon wieder eine Frage an die versammelte Gemeinde bezüglich Sport: was kann man Schönes machen, bei dem man sehr diverse Bewegungen hat, vor allem alle Körperteile mehr oder weniger mit einbezieht und auch recht gleichmäßig ein paar Muskeln aufbaut, obwohl die Betonung auf "gleichmäßig" liegt, weniger auf dem Muskelaufbau an sich? Ich habe auch nichts dagegen, wenn die Verletzungsgefahr sich, bei korrekter Ausführung, in Grenzen hält. Zur Orientierung: ich möchte halt nicht joggen, weil es eben doch recht gleichförmig ist und die Knie auch einseitig belastet und auch nicht unbedingt eine Wettkampfsportart, weil die oftmals monoton sind und ich keinen Wert auf das miteinander Messen lege (obwohl ich nicht ausschließe, das es eine solche Sportart geben könnte, die passt). Kraftsport wäre mir zu wenig Bewegung und ... ja, ist schwierig. Ich dachte schlicht an Akrobatik :) , aber weiß nicht so recht, wie da das Angebot aussieht… (und wie divers man sich am Ende wirklich bewegt). Also wenn ihr Ideen habt oder nur von der Erfahrung mit eurem Lieblinssport berichten wollt, dann nur her damit! |
| solipsismus | An Schwimmen hatte ich auch schon gedacht, wegen der offensichtlichen Vorteile, schließe es aber aus logistischen Gründen aus. Wandern bzw. laufen (laufen bedeutet bei mir nicht joggen) mache ich so schon, weil das etwas ist, das ich schon immer mochte, aber die Umgebung ist hier leider nicht ideal - ganz gut, aber ich würde's nicht jeden Tag machen, wenn ich nicht noch eine ruhigere Strecke finde. Tai Chi könnte ganz gut sein, wenn entsprechend viele Körperteile einbezogen werde, da müsste ich allerdings mal schauen, wo ich mir das vormachen lassen kann, denn alleine macht man da wahrscheinlich mehr falsch als richtig. Ach so, auch gezielte Muskelübungen könnten bei mir helfen, aber ich hätte halt gerne etwas "Ganzheitliches", bei dem man einfach mal eine Stunde loslegen und sich angenehm verausgaben kann. Danke schon mal für die Anregungen. |
| Nóirín | Spontan fiel mir dazu ein: Pilates. Baut Muskeln des gesamten Körpers auf, ist gut bei Rückenbeschwerden und soll zusätzlich entspannen und die Konzentration fördern. Wenn du etwas actionreicheres möchtes wohl allerdings nicht das richtige. Tanzen bezieht auch den ganzen Körper mit ein. Ist nicht einseitig und macht Spaß (sollte es zumindest). Klettern ist denke ich auch ganz gut, zumindest wird es teilweise auch bei Krankengymnastik angewandt. Pilates und Tanz kann man sicher beim Unisport machen, Pilates nach Einweisung auch alleine, tanzen eigentlich auch, aber da macht es wohl eher weniger Spaß. Auf jeden Fall aber bei der VHS. So Akrobatikgruppen gibt es auch öfter als man denkt. ;) Musst in deiner Umgebung einfach mal etwas nachforschen. |
| solipsismus | Beim Unisport bin ich etwas zurückhaltend, weil an unserer Uni schlicht das Risiko hinzukommt, totgetrampelt zu werden. Sachen wie Joga sind da auch ganz ganz schnell voll. Aber umsehen kann ich mich auf jeden Fall mal. Dann gibt es ja auch noch Volkshochschulen, die oft brauchbare Kurse anbieten. Bei mir kommt immer hinzu, dass ich so etwas machen will, um mich wohl zu fühlen und Spaß zu haben und selbiger hört bei mir auf, wenn ich das dann irgendwo aufführen soll bzw. Gründe finden muss, warum ich absolut keine Lust habe, es aufzuführen. Sicher macht es bei z.B. Tanz oder Akrobatik Sinn, das auch zu zeigen, aber ich gehe ja nicht hin, um mal im Zirkus auftreten zu können, sondern ganz für mich... |
| Hugin & Munin | Schwimmen, und zum Schwimmbad abwechselnd laufen und mit dem Rad fahren. |
| Töggelie | Chigong/Qigong würde ich empfehlen. Ich hab mir das mal angesehen und durfte selber ein bissel probieren. Das wird auch häufig den Leuten nahegelegt, die sich bei Entspannungsübungen blöd vorkommen und sich dann eben gerade nicht entspannen (also sowas wie mich. Ich muss ständig kichern). Es geht dabei um Konzentration, Kampfsportübungen und Entspannung. Also ein kleines Rundumpaket. Es ist wohl ein wenig wie Pilates und Co., nur dass eben noch der Kampfsport reinspielt. Sonst...naja, ich gehe auch schwimmen, aber das kommt ja für dich weniger in Frage, Vereinssport wohl auch nicht unbedingt. Hättest du vielleicht Spaß am Klettern? An einer Kletterwand oder so? Ich hab gestern darüber einen Bericht im Fernsehen gesehen und es sah sehr einladend aus. Wenn du einen Kletterpark in der Nähe hast, könntest du dich auch dort ab und an austoben. Danach bist du fertig mit der Welt, aber du hattest Spaß. ;) |
| solipsismus | Fürs Klettern gibt es hier richtige Felsen, war ich auch in der Kindheit und könnte mir Kletterausrüstung von meinen Eltern besorgen, aber nein, die Fahrt ist dann doch zu lang und Kletterhallen finde ich schrecklich. Worauf das hinaus läuft: ich mag klettern nicht sooo. Qigong (oder welche Schreibweise auch immer) klingt aber interessant. Werde mal schauen, wie das Angebot hier aussieht. Aber gerade ist mir auch nach was mit mehr "Action", da ich zum Beispiel recht gut mit Entspannungsübungen (auch den eher ruhigen) klar komme und deswegen noch was Aktiveres suchen würde. |
| Davy Crockett | ...wenn es um gezielten Muskelaufbau geht - ist Kraftsport nach wie vor das wirksamste Mittel - und nur durch wenig anderes wirklich zu ersetzen... ...hab ich ein paar Jahre lang hintereinander gemacht, zwar nichts wirklich "weltbewegendes", also nur ein paar ganz normale Übungen an entsprechenden Geräten, oder eben mit Hanteln, Gewichten, etc. - hat aber doch ganz gut was gebracht...musste es dann aber für längere Zeit aufgeben -teils aus gesundheitlichen Gründen, teils um meinen Abschluss an der Uni noch zu schaffen... |
| solipsismus | Na ja, ich wollte eher betonen, dass ich nicht nur einseitig Muskeln aufbauen will - also nur Arme oder Beine oder was auch immer. Es ist nicht direkt mein Ziel, wirklich muskulös zu werden. |
| Nix | Lies mal "Fit For Fun". Dort gibt es Bewegungen für alles. Außerdem ist nicht nur die Art der einzelnen Übung von Bedeutung, sondern sind es auch Intensität und die Anzahl der Wiederholungen. Am besten, Du liest Dich mal ein wenig in die Thematik ein. |
| riomar | Ich fahre leidenschaftlich gern Rad. Als Ganzkörpertraining ist das allerdings weniger geeignet. Was mir auch sehr großen Spaß gemacht hat, ist Kampfsport, speziell Kung Fu. Das Training war sehr vielseitig und der Anteil an Prügelhelden hielt sich in Grenzen. Ansonsten ist Schwimmen sicherlich ein guter Tip, wie schon einige schrieben. Kraftsport ist nicht zu verwechseln mit Bodybuilding. Du musst ja nicht auf Maximalkraft trainieren, sondern eher auf Kraftausdauer. |
| Evillight | [QUOTE][i]Original geschrieben von Hugin & Munin [/i] [B]Schwimmen, und zum Schwimmbad abwechselnd laufen und mit dem Rad fahren. [/B][/QUOTE] Wäre das dann nicht Triathlon, nur mit geänderter Reihenfolge? :) |
| solipsismus | [quote][i]Original geschrieben von Evillight[/i] Wäre das dann nicht Triathlon, nur mit geänderter Reihenfolge? [/quote] Da ich 1 1/2 Stunden an Hauptstraßen entlanglaufen nicht für entspannend halte, kommt es für mich weniger in Frage. Außerdem sagte ich schon: wandern ja, joggen nein, schwimmen jein. Und Radfahren ist auch nur eine einseitige Belastung. Das mache ich eher Zweckgebunden (einkaufen und so). - Das war jetzt weniger an dich gerichtet, Evillight. Kampfsport [i]wäre[/i] recht gut, wenn ich nicht schon zwei Mal Erfahrungen damit gemacht hätte, die mir nicht passen, also sehe ich vorerst davon ab. Ich würde es höchstens machen, wenn man Kampfsport nur als Grundlage nehmen würde, um daraus eine Art Fitness- und Akrobatiktraining zu machen. Vielleicht sollte ich mich einfach Rad schlagend durch einen Wald bewegen, das klingt ganz gut :p |
| PaperboyK. | Also ich hab längere Zeit Capoeira gemacht. Ich hab nur seeehr ungern aufgehört, aber ich hab halt ein zerstörtes Sprunggelenk, damit läuft nicht viel. Nur zur kurz Erklärung: Capoeira kommt aus Brasilien, und ist eine sehr ästhetische, bewegungsreiche, akrobatische, spielhafte, tänzerische, anstrengende, fröhliche, musikalische (ja, musikalische) Kampfsportart. Das fordert, wie du ja schon meintest, den ganzen Körper, du spürst Muskeln, die du gar nicht kanntest. Es gibt Kämpfe, eigentlich Spiele genannt, mir fehlt grad der Fachbegriff, in denen alle einen Kreis bilden, zwei "spielen" in der Mitte. Duelliert wird sich in einem tänerischem Fluss, gemischt aus Stunts und Kicks, der Rest spielt traditionelle Instrumente und singt die Lieder, auf deren Rhythmus der Kampf basiert. Kann man nur ansatzweise beschreiben, ist aber mit Abstand die beste Sportart überhaupt. Was sie halt von anderem Kampfsport unterscheidet ist, dass alles locker und entspannt ist. Ist zwar sehr anstrengend, aber wer nicht mehr kann, der macht halt Pause. Sehr freundschaftlich alles. Bitte angucken, das erklärt vielleicht einiges: [url]http://www.youtube.com/watch?v=6H0D8VaIli0&feature=related[/url] |
| PaperboyK. | btw: sieht in Deutschland dann aber nochmal ein bisschen anders aus, jeder Meister hat da so seinen eigenen Stil. |
| solipsismus | Ich kenne Capoeira, das hatte ich schon mehr oder weniger ausgeschlossen. Von den Anforderungen ist es perfekt, aber ich schätze, ich bin zu schüchtern. Außerdem bin ich mir nicht sicher, dass ich die Musik länger als 30 Minuten ertrage (ich finde sie prinzipiell nicht schlimm, fand's aber schon etwas anstrengend, die 90 Minuten im Hintergrund zu hören). Edit: Danke auf jeden Fall für die vielen Vorschläge, ich werde mich mal bei den örtlichen Angeboten umsehen, was sich denn genau umsetzen lässt. |
| Hybrid Andante | - Was mir noch einfällt und super Spaß macht, echt Kondition bringt und nicht auf Wettkampf ausgelegt ist, obwohl es sich aus dem Kampfsport entwickelt hat: [URL=http://de.wikipedia.org/wiki/Tae_Bo]Taebo[/URL] Ansonsten: - Nordic Walking, das ist dieses schneller gehen mit zwei Stöcken, ist wesentlich angenehmer für die Gelenke als Jogging ;) - Schwimmen, aber das schrieben ja schon mehrere... |
| solipsismus | Taebo klingt wirklich interessant, da muss ich auch mal aufs örtliche Angebot schauen. |
| Stonehenge | Als Tischtennisfanatiker würde ich Dir natürlich meinen Lieblingssport empfehlen... Vorteile: als Hallensport wetter- und jahreszeitunabhängig, relativ geringes Verletzungsrisiko, Materialkosten halten sich in Grenzen, zwar nur mäßiges Training verschiedener Muskelgruppen aber gleichzeitige Förderung von Koordination usw. Einziges Manko zu Deinen Kriterien: Ist ein Wettkampfsport. Im Gegensatz zu diversen Mannschaftssportarten kann man es aber quasi beliebig lasch betreiben, wenn man nicht übertrieben ehrgeizig ist. Wandern, Radfahren & Schwimmen wurde ja schon erwähnt... [QUOTE][i]Original geschrieben von Hugin & Munin [/i] [B]Schwimmen, und zum Schwimmbad abwechselnd laufen und mit dem Rad fahren. [/B][/QUOTE] Erinnert mich an den Witz über "polnischen Triathlon" -- mit dem Fahrrad zum Schwimmen fahren und hinterher heimlaufen ;) |
| Selene71 | Ich empfehle walken: gelenkschonend und trotzdem ganzheitlich muskelaufbauend. Und wesentlich anstrengender als es aussieht. Ich weiß, die ersten Male kommt man sich blöd vor, wenn man diese schnelle Gangart einlegt, aber da musst du drüberstehen. Ich habe es 3 Jahre gemacht und macht richtig Spaß. Und man ist an der frischen Lust und nicht in einem muffigen Studio. Und es geht auch ohne Stöcke. Man kann z.B. auch kleine Gewichte nehmen. |