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  Forum: DIES und DAS
    Thema: Philosophieren über die Schattenseiten der Musik
True ZombieIch weiß nicht ob ich der Einzige bin, dem es so geht, aber Musik lässt das angenehme noch angenehmer erscheinen und das unangenehme noch unangenehmer. Ich machte bereits zwei intensive musikalische Phasen in meinem Leben durch. Beide waren ähnlich, aber dennoch nicht gleich. Während der ersten Phase, strebte ich noch nach allen Annehmlichkeiten wohingegen ich bei der zweiten Phase dem Schmerz und der Qual zugewandt war. Mein derzeitiges Fazit ist, daß ich deshalb wohl in Zukunft auf Musik für immer verzichten werde. Denn das gemäßigte Level, wo das angenehme nicht übertrieben angenehm ist und das unangenehme nicht übertrieben unangenehm ist, ist mir erstmal lieber.

Dies ist jedoch nur eine Eigenschaft von Musik. Andere Eigenschaften die mir einfallen (die es mir übrigens auch nicht wert sind) wären Verfolgungswahn, Größenwahn, Minderwertigkeitskomplexe, und, und, und

Lasst uns deshalb jenseits aller Schönfärberei ehrlich über die Schattenseiten der Musik philosophieren
True ZombieMein Musikgeschmack war mannigfaltig während beider Phasen. Aber vielleicht ist es ja so wie Du sagst und es passt keine einzige Musik zu mir, da ich ein Verfechter der Stille bin.
MephistoXEin Mensch ohne Musik ist wie ein Mensch ohne Seele.
True ZombieEin Zombie hat keine Seele ;)

Und sorgt letztlich Musik nicht immer irgendwann dafür, daß man erst aufdringlich und laut die Mucke anmacht und dadurch andere stört, nur um einige Zeit später aufdringlich und laut auf andere einzureden und sie dadurch ebenso stört? Ich nahm es mir zwar immer wieder vor zu unterlassen, aber irgendwie ist das wohl nicht möglich....
MephistoX[QUOTE][i]Original geschrieben von True Zombie [/i]
[B]Ein Zombie hat keine Seele ;)
[/B][/QUOTE]

Fein. [U]Du[/U] gehörst allerdings zur Gattung Mensch.

[QUOTE][i]Original geschrieben von True Zombie [/i]
[B]
Und sorgt letztlich Musik nicht immer irgendwann dafür, daß man erst aufdringlich und laut die Mucke anmacht und dadurch andere stört, nur um einige Zeit später aufdringlich und laut auf andere einzureden und sie dadurch ebenso stört? Ich nahm es mir zwar immer wieder vor zu unterlassen, aber irgendwie ist das wohl nicht möglich.... [/B][/QUOTE]

Äh... hä?
Für sowas gibts Stöpsel (in-ears) oder Headsets.
hagzissa13[QUOTE][i]Original geschrieben von Nix [/i]
[B]Was Dein Mitteilungsbedürfnis hinsichtlich des vielgestaltigen, ja geradezu unschätzbaren Erfahrungsschatzes, den Du Dein eigen nennen darfst und den Du nicht zu bescheiden bist, mit Deinen bisher nur unzulänglich erleuchteten Mitmenschen zu teilen, freilich nicht schmälert. Und das ist auch gut so. Nur wenige Menschen verfügen schließlich über eine so einzigartige, kristallklare Sicht auf die Realität (anderer Thread aus Deiner erlauchten Feder, wenn diese poetische Umschreibung in dieser Konotation nicht zu profan anmutet) oder Musik (anderer Thread von Dir) oder eben Musik (dieser Thread von Dir), wie Du. Warum sollte das Licht Deiner göttlichen Weisheit nicht unsere armseligen düsteren Trampelpfade erleuchten? Ich hoffe, Du eröffnest hier noch viele Threads. Zu vieles blieb bislang noch ungesagt, unerklärt und liegt im Dunkel zwischen Melancholie und Euphorie, zwischen Verfolgungswahn und überquellenden geistigen Papierkörben.
- Vielleicht bist Du aber auch einfach unrockbar. [/B][/QUOTE]


:D :D :D

und darum:
[URL=http://www.youtube.com/watch?v=36_JGMGL0tM]die beste Band der Welt - UNROCKBAR![/URL]
Ronin76Die Schattenseiten der Musik:

Musik kann abhängig machen und ist für Viele eine Droge. ZB zum Verdrängen oder Stimulieren. Wer sich nicht vorstellen kann, ohne Musik leben zu können, ist definitiv abhängig. Allerdings kann das Leben ohne Musik auch sehr langweilig sein, was wiederum die Frage nach der Ursache der Langeweile aufwirft.

Es gab doch mal eine philosophische Strömung, deren Befürworter Reizlosigkeit und Stille nachgeeifert waren, da auch sie Extreme für schlecht befanden. Den Namen weiß ich allerdings nicht mehr.
poisonwenn musik als droge gesehen werden kann, bekenne ich ohne umschweife abhängig und bisweilen sogar süchtig zu sein ...
stimulieren, bisweilen verdrängen ... voll und ganz zutreffend ...
in etlichen situationen meines lebens half mir das schwelgen in musik bestens über den berg -
zumeist ist es aber eher das reine geniessen - nie aus langeweile (?) geboren - aus den unterschiedlichsten stilrichtungen schöpfend, so findet sich für jede stimmungslage das passende

und - absolute stille ? wo findet man heutzutage noch diese ? ... absolut ... schliesst also auch jede kommunikation, jedes geräusch aus ??
selbst, wenn man sich in der natur bewegt, ganz für sich allein - irgendetwas verursacht selbst dort geräusche ... vogelzwitschern, der wind, raschelnde blätter ... alles spielt seine eigene melodie ....

[url]http://www.youtube.com/watch?v=yhnVlsmKyEQ[/url]
MephistoXIch sage nur: Two Steps From Hell
Da wird sich jeder zweimal überlegen, ob Musik wirklich so schlecht ist.

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