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  Forum: DIES und DAS
    Thema: Wie stark steigen bei euch die Strompreise?
overdoseIch bekam von unserem Stromanbieter schon einen Bescheid, dass zum 1.1.2010 unsere KW/h um 10,28 % verteuert wird und heute las ich hier, dass das wohl fast überall so ist:
[url]http://www.mmnews.de/index.php/200911184253/Tipps/Strom-Kartell-erhoht-Preise.html[/url]

Mich würde mal interessieren, wie stark es bei euch steigt (bei welchem Anbieter?), vielleicht kann man da eine gute Empfehlung mitnehmen ...
ArrogantNick[QUOTE]Wie stark steigen bei euch die Strompreise? [/QUOTE]

Seit ich im Dunkeln leuchte, ist mir das egal.

;-)
SenecaSeit die 100W Glühbirnen aus dem Handel genommen wurden, und die 60W Birnen bald folgen, muss die Stromindustrie ja was machen. geht ja nicht an das ständig weniger Strom verbraucht wird. Ist wie mit Autos, seit die ständig sparsamer werden steigen die Treibstoffpreise.

Strompreis....keine Ahnung, bekam bisher am Jahresende immer Rückzahlungen. Aber eines sage ich Euch...dieses funzelige blaue LED Licht macht wirklich depressiv.
OdessaAmen Seneca - das sagten mir schon vor Jahren einige Verantwortliche bei den Kraftwerken und Stromanbietern: je mehr die Leute sparen, desto teurer wird Alles, ist ja auch logisch: je weniger ich absetze von einer Ware bei aber gleich bleibenden und sogar steigenden (Lohn, Sozialabgaben, Steuern etc.) Kosten für ihre Herstellung, desto teurer muß der Preis werden.

Wir sind hier bei Eon Bayern und haben nahezu jährlich Preissteigerungen, und trotz wir Nachtstromtarif haben und an Geräten nur

- einen Fernseher
- eine Stereoanlage mit Radio
- einen Rechner (täglich 1 bis 3 Stunden am Laufen)
- einen Kühlschrank, neueres Energiespar-"A"-Modell
- ein Telefon
- eine Waschmaschine (ca. 2 mal die Woche auf Energiesparprogramm 40 Grad)
- eine Wasserfilteranlage im Stall (fürs Filtern des Trinkwasser, kostet ca. 3 Euro Strom im Monat)
- einen Staubsauger (täglich für ca. 10 Min. im Betrieb)
- einen Warmwasserboiler mit 80 Litern (der allerdings wirklich viel Strom verbraucht, altes Modell)

verwenden (keine Geschirrspülmaschine, keinen Trockner, nicht mal einen Elektrowecker) und wir wenig bis selten das Licht anmachen, es also nicht wie viele andere Leute über Stunden in jedem Zimmer brennen haben (Energiesparlampen seit Jahren), haben wir bei einer nicht mal 70qm-Wohnung mit 2,5 Zimmern 90 Euro Stromrechnung, das Meiste eben wegen des Warmwasserboilers der aber nicht ausgetauscht wird von der Vermieterin. Die Preise sollen hier auch wieder zum 1.1. steigen, um einige Cent glaube ich, den genauen Preis weiß ich allerdings nicht und wir bekommen dann unsere Abschlagszahlung ohnehin angepaßt, automatisch.
overdoseFinde ich gut, dass ihr nicht so viele Stromfresser habt. Bei uns wurden im ersten Jahr nach dem letzten Umzug der statistisch festgelegte Grundverbrauch von 2 Personen als Maßstab für den Abschlag genommen: 2200 kW/h pro Jahr! :eek:

Das wir schlussendlich nichtmal 1400 kW/h verbraucht haben lässt uns doch sehr am Stromverbrauch unserer Mitmenschen zweifeln :D
OdessaÖhm.... wir haben sogar zu zweit (mit besagter Filteranlage und im Sommer dem Elektro-Weidezaun unseres Bauern bei uns angeschlossen, der aber seeehr sparsam läuft mit keinen 1,50 Euro im Monat) 3.200 als Verbrauch. Und das bei diesen wenigen Elektrogeräten mit fast keinen Stromfressern dabei die exorbitant zu Buche schlagen würden. Noch nicht mal ne Mikrowelle besitze ich und bügeln - Bügeleisen hatte ich vorhin vergessen - tu ich auch nur ein mal die Woche, ist recht wenig was zu Bügeln ist bei uns, mal ein paar Handtücher, die Bettwäsche jede Woche und selten mal ein Hemd oder ein Shirt von Ralf. Ich sags ja: es ist nur der 80 Liter Wasserboiler bei uns, der rund um die Uhr das Wasser bereitstellen muß und somit 24/7 läuft, nach der "Aufladung" :(.
overdoseSo ein steinzeitliches Gerät hatten wir in Stuttgart auch, die fressen Unmengen Strom. Kann man den nicht gegen ein wirtschaftlicheres Modell ersetzen?
Odessaoverdose: doch, könnte man - aber wie geschrieben: die Vermieterin stellt sich quer. Und wir selbst können uns das nicht leisten, das kostet einige Hundert Euro und der Einbau das nochmal 4-5 fache allein an Handwerkerkosten (Arbeitsstunden etc. - uraltes Bauernhaus, uralte Leitungen, div. Komplikationen sobald man was aus der Wand reißt usw. usw.)

Wir haben heute von E.on Post bekommen, wieder eine Rückzahlung - immerhin 49 Euro *freu*. Sie haben aber die Preiserhöhung immer noch nicht offiziell im Begleitschreiben angekündigt und unsere Abschlagszahlung erstmal gesenkt, auf 87 Euro.
ZombieMich wundert immer, dass so viele sich über steigende Energiekosten beklagen aber gleichzeitig nahezu immer bei den teuren Energieriesen unter Vertrag stehen.
Wir haben vor fast 3 Jahren als Konsequenz auf eine Preiserhöhung der Enbw reagiert und kurzerhand den Anbieter gewechselt. Zwar steigen die Preise dort auch von Jahr zu Jahr, die Gesamtsumme liegt aber immer noch ca 100-200 € pro Jahr unter der Enbw.
Ich kann da nur [URL=http://www.verivox.de]verivox[/URL] als Preisvergleich empfehlen...
OdessaEinige Menschen denken vielleicht (das ist zumindest bei uns der Grund, mein Mann hat wie ich auch die unten ausgeführte Sichtweise) bei solchen Entscheidungen auch noch über andere Dinge nach als nur den eigenen Geldvorteil - auch wenn sie sich trotzdem und imho völlig zu Recht über die immense Steuer, immerhin 39% auf Strom in Deutschland, aufregen. Ich mache das zum Beispiel seit Jahren und kann die Briefe nicht mehr zählen, die ich deswegen an die jeweilige Bundesregierung schrieb in über 25 Jahren - denn ich sehe nicht ein, wieso ein Engländer, Holländer, Amerikaner, Kuwaiti oder Franzose seinen Strom bezieht zum nicht mal halben Preis den ich hier zahle und das nur, weil sein Staat ihn nicht ausblutet mit horrenden Steuern.

Wir lehnen - das zum ersten Satz - z. B. schon aus dem Grund diese BilligAnbieter ab, weil man dort ein Jahr im Voraus für eine noch gar nicht in Anspruch genommene Leistung bezahlen und man sich für ein Jahr vertraglich knebeln lassen muß; für mich nicht denkbar, denn ich schätze als Kunde die Freiheit, monatlich oder zumindest drei-monatlich jedweden Anbieter (Versicherung, Vermieter, Arbeitgeber) wechseln bzw. kündigen zu können, wenn ich damit nicht mehr zufrieden bin. Und wir lehnen es vor allem deswegen ab, weil es einige der Anbieter ab und an, so zumindest einige Erfahrungsberichte, nicht schaffen, ihre Kunden durchgehend an 365 Tagen im Jahr garantiert mit eigenem Stromvorrat zu beliefern - sie sich aber in solchen Engpassfällen dank unserer Gesetze darauf verlassen können, daß der lokale Anbieter (einer der "Riesen") dann einspringen muß. Und weder meinem noch dem Rechtsempfinden meines Mannes entspricht es, wenn Jemand als NICHT-Vertragspartner etwas leisten und dafür gesetzlich herhalten muß, wofür ein Anderer von einem Dritten (mir in dem Fall) bezahlt wird.

Beispiel Telekommunikationsbranche: die Billigheimer bieten für 9,99 ihre flatrates an und nutzen dafür die bereits vorhandenen Leitungen der Telekom, die diese in jahrzehntelanger Arbeit flächendeckend (ich lebe auf einem Berghof und sah erst in diesem Frühjahr wieder mal zu, wie über Wochen neue Leitungen gelegt wurden) übers Land verteilt und in Stand hält. Und die T. ist es auch einzigst, die dafür Millionen an Kosten hat, dafür einen eigenen Mitarbeiterstamm unterhält und Wochenends wie Feiertags ihre Techniker kostenlos rausschickt bei einer Störung auch bei den Kunden der anderen Anbieter. Ich weiß, daß die Telekom für die Nutzung ihrer Leitungen und ihrer Techniker wiederum von den Billigheimern bezahlt wird, klar; aber wozu soll ich bei der Sachlage dann überhaupt einen "Dritten" einschalten als meinen Vertragspartner und den für eine Leistung kassieren lassen, wenn ich den Vertrag gleich mit dem Partner abschließen kann, dessen Material/System und Personal ohnehin zumindest immer im Störungsfall genutzt wird bzw. der einspringen muß, wenn mein Billigheimer versagt/pleite geht whatever?

Das ist teurer, stimmt - aber wir zahlen aus diesen Überlegungen heraus lieber etwas mehr an Denjenigen für eine Leistung, der sie erbringt für mich auch wenn ich gar nicht sein ihn bezahlender unmittelbarer Vertragspartner bin, als daß ich weniger Geld an Jemand dafür zahle, daß der mit mir einen Vertrag hat bei dem ich aber ihn im Endeffekt irgendwie doch nur dafür bezahle, daß er wiederum den "Riesen" bezahlt für die Nutzung seiner Leitungen und seines Personals und um mir das zu geben, was ich vom Riesen direkt aber auch bekommen kann - zu einer teureren Gebühr, aber dafür gehts gleich direkt an die Stelle, die besagtem Personal die Arbeitsplätze gibt und die die Leitungen instandhalten muß etc. ;-)
HrefnadisWir haben keine Erhöhung bisher bekommen und sind keine Inhaber eines Knebelvertrages - Nuon.
ZombieHört sich schön an, was du da sagst. Die Stromkonzerne bieten Arbeitsplätze und halten das Netz in Schuss...
Vor einiger Zeit habe ich genau zu diesem Thema einen Artikel - ich glaube im Spiegel gelesen. Auch wenn die Quelle hier eine andere ist, der Wortlaut bleibt im wesentlich gleich:

[QUOTE]Für die Instandhaltung der Netze haben die Stromkonzerne E.ON, Vattenfall, EnBW und RWE von den VerbraucherInnen allein in 2006 über 21 Milliarden Euro kassiert. Aber nur zehn Prozent davon wurden in die Stromnetze investiert. [/QUOTE]

Fakt ist doch, dass die Energieriesen bei sinkenden Einkaufspreisen die Preise für Privatverbraucher erhöhen und gleichzeitig für Geschäftskunden senken... Das ist reine Geschäftemacherei.

Angebot und Nachfrage regeln nun mal den Preis. Auch wenn ich beim Telefonanbieter bisher noch zu keinem Billiganbieter gewechselt bin weil ich denen noch weniger vertraue, beim Strom hab ich keine Scheu mehr.

In einem Knebelvertrag stecke ich auch nicht, auch beim Umzug gabs keine Probleme mit der Rückzahlung auch wenn ich danach automatisch wieder bei der Enbw war...

Gut, wenn du aus diesen Gesichtspunkten lieber etwas mehr zahlst kann ich das durchaus akzeptieren. Ich habe auch nicht dich alleine gemeint sondern all die, die sich immer beklagen aber die Möglichkeiten die ihnen der Markt bietet nicht nutzen - zum Teil sicherlich aus Bequemlichkeit.
Entweder jammern oder handeln... oder den höheren Preis einfach akzeptieren.
OdessaNachdem wir mit unserem Hof bei Eon mittlerweile über 120 Euro im Monat an Abschlagszahlung zu leisten hätten bei gleichbleibendem Stromverbrauch (70% unseres Stromverbrauches entfallen auf den Warmwasserboiler und die Trinkwasser-Filteranlage, die der Gesetzgeber auch bei reinstem Quellwasser vorschreibt), wechselten wir nun doch letztes Jahr im August zu EnergenSüd. Sparten dabei im Monat knapp 20 Euro, zahlten aber 120 Euro Anteil in die Genossenschaft, dies jedoch als klar definierte "Kaution im Rahmen des Energiebelieferungsvertrages". Es hieß, ebenfalls vertraglich zugesichert und auf der eigenen homepage (wo man um Stromkunden warb) in Fettschrift verkündet, daß man diese Kaution selbstverständlich zurückbekommt, kündigt man die Mitgliedschaft. Wir kündigten sie bereits im Dezember des gleichen Jahres, nachdem EnergenSüd entgegen der vertraglichen Zusicherung die Preise im Dezember zum 1.1. um 40% erhöht hatte und wir dann sogar MEHR gezahlt hätten als bei Eon, die um "nur" 23% erhöht hatten.

Auf meine Nachfrage, wo denn nun unsere Kaution bliebe die wir laut Vertrag zurückerhalten sollten nach Kündigung, hieß es Anfang Februar: "Ei hoasched Se mal, hat ma Ihne des ned gsochd daß Sie die erschd nach Ablauf vun am Jahr nach Kündigung erhalde, also nächsten Januar, 2013?" Nein, das hat man nicht für nötig befunden uns zu sagen, und im Vertrag steht hierzu nur: Die Kaution wird fällig und rückerstattet nach Kündigung der Mitgliedschaft. "Ha noi, des tut mir leid, aba die Mitgliedschaft läuft noch aa Jahr weidda auch nach Ihrer Kündigung..." Aaah ja. Heute nun rief ich wieder dort an, weil ich auch die Endabrechnung seit nun drei Monaten nach Kündigung vermisse. Dabei erfuhr ich, daß Energen Süd mittlerweile in der Insolvenz sei und das die Endabrechnung "noch Monate dauern könne" oder auch "gar nicht erfolge", wenn man keinen finden würde der dies im Insolvenzverfahren übernimmt. Als ich erneut nach meiner Kaution fragte, hieß es nur lapidar, daß es die "leider" auch nicht mehr gäbe, dafür reichten die Mittel nicht aus denn es müssen zuerst die "großen" Gläubiger (Banken, Versicherungen, und ganz sicher auch die Top-Gehälter der eigenen "Obergenossen" wage ich zu vermuten) bedient werden.

Mein Fazit von der Stromanbieter-Hopperei ist also entsprechend mies: fünf Monate lang knappe 20 Euro gespart, gesamt etwa 97 Euro. Dafür aber 120 Euro "Kaution" verloren, weil der Laden pleite ging; und EnergenSüd ist dabei ja kein "kleines Pamperle" gewesen wie es Tausende andere, viel kleinere Anbieter sind - das Risiko also, für ein paar gesparte Euro im Monat auf u. U. sogar ja Hunderten von Euro "Kaution" die man nie mehr wieder sieht sitzenzubleiben, wäre mir definitiv zu groß, nach dieser Erfahrung. Danke also für diese Lehre, werte Genossen (Ihr könnt es einfach in 1000 Jahren nicht, das mit dem gut Wirtschaften und Gewinn erzielen - sagte ja schon Franz Josef Strauß *zyn*), und ab jetzt bleib ich bei den großen pöhsen kapitalistischen Monopolisten mit den drei Buchstaben... denn die gehen wenigstens nicht pleite und verlangen keine Kautionen für die Mitgliedschaft bei ihnen :mad:
JulyaDas ist ja nun echt übel und eine absolute Frechheit! :mad:

Ich wechsele seit Jahren regelmäßig meinen Stromlieferanten. Normalerweise jedes Jahr; immer wenn die Erhöhungsankündigung kommt. ;)

Mein Verbrauch ist sehr niedrig... (Singlehaushalt, letztes Jahr 968 kW/h) Da kann man sich sogar auch mal (Teil-)Ökostrom leisten. ;)
Derzeit liegt mein Abschlag bei 27 Euro und ich bekomme nahezu jedes Jahr sogar noch Geld zurück.

Trotz schlechter Erfahrung würde ich Dir, Ilo, trotzdem raten, nochmal zu wechseln. Wenn alle Leute bei ihren Anbietern bleiben, geht das mit der Preisspirale weiterhin so schnell nach oben... :-/
Ronin76[QUOTE]Danke also für diese Lehre, werte Genossen (Ihr könnt es einfach in 1000 Jahren nicht, das mit dem gut Wirtschaften und Gewinn erzielen - sagte ja schon Franz Josef Strauß *zyn*), und ab jetzt bleib ich bei den großen pöhsen kapitalistischen Monopolisten mit den drei Buchstaben... denn die gehen wenigstens nicht pleite und verlangen keine Kautionen für die Mitgliedschaft bei ihnen[/QUOTE]
Schon mal daran gedacht, daß sich Kapitalisten als Genossen tarnen können ? Der Genosse der Bosse ist ja so ein Paradebeispiel. Problem ist doch, daß der Strommarkt noch immer weitgehend in der Hand der wenigen Großen wie EON ist. Denen gehören die AKWs, Kohlekraftwerke, Wasserkraftwerke, also die Produktionsmittel mit denen der Strom erzeugt wird. Die restlichen Anbieter schließen lediglich mit Denen Verträge ab und kaufen den Strom dort. Oder eben Strom von Wasserkraftwerken aus Norwegen, was dann als Ökostrom vermarktet wird.

Vielleicht lässt sich die Trinkwasser-Filteranlage abschalten und umgehen. Was Warwasser und Heizen anbelangt, ist gerade das hier das Effizienteste, aber so gut wie unbekannt:

[url]http://www.youtube.com/watch?v=trLIrMtaLK4[/url]
OdessaDa frag ich Dich zurück - schon mal daran gedacht, daß dieser launige Satz von mir einfach nur das war, was er ist: ein launiger polemisch-witzelnder Satz, mit einem piefigen Smiley versehen weil ich halt einfach angepißt war ob des verlorenen Geldes ;)... Ne im Ernst Hase, Du hast ja Recht, und ich hab auch nix gegen Genossenschaften - meine bäuerlichen hier laufen ja wunderbar. Ich finds nur so unverschämt, daß zuerst die großen Gläubiger "befriedigt" werden mit auch meiner Kaution, während die kleinen Leute die nur brav Stromkosten sparen wollten um die "Großen" nicht noch mehr zu unterstützen, wieder mal leer ausgehen.
Ronin76Über diese Vorgehensweise bei Konkursen hatte ich mich auch schon gewundert. Faktisch ist das mal wieder die übliche Umverteilung von unten nach oben. Solange die großen Energiekonzerne ihre Monopolstellung innehaben, wirst du da nicht viel sparen können, es sei denn du erzeugst selbst Strom. Der von den Konzernen gesteuerte Staat wird jedoch alles unternehmen, um das zu unterbinden, daher muß man das wie in jeder Diktatur heimlich machen. Politisch bewegt sich da sowieso nichts, die Menschen scheinen ihre Abhängigkeit geradezu zu lieben, denn jeden Tag unterstützen sie das System aufs Neue: Zahlen Steuern, konsumieren möglichst viel, halten Gesetze ein, begehren nicht auf, etc. . Das Interesse der Konzerne/Staat besteht darin, die Menschen möglichst abhängig zu halten.

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