| Elementarsatz | hallo zusammen, Hier ein [url=http://www.youtube.com/watch?v=WgN50uAp4pg]Lied[/url] zur Einstimmung. Jetzt das Thema: Was haltet ihr davon, einen Teil der Ersparnisse bzw. des Vermögens in Form von physischem Gold (also keine Goldminen-Aktien) aufzubewahren? Momentan macht Goldankauf zwar wenig Sinn, des hohen Preises wegen, aber davon mal abgesehen. Mir gefällt diese 'Autarkie' und Sicherheit, die mit Gold verbunden ist. Banken, Unternehmen, Währungen können über den Jordan gehen, aber Gold hat trotz aller Schwankungen immer einen Wert behalten. Vermutlich könnte man selbst in der Post-Apokalypse noch mit Gold bezahlen. |
| Hugin & Munin | Deine Erkenntnis kommt so etwa 5 Jahre zu spät aber ansonsten: Ja |
| M. Marinus | Ich persönlich halte den momentanen Goldpreis für höher als gerechtfertigt und krisenbedingt. Seinen Status als sicheren Hafen behält es zwar zweifellos, aber ich würde aktuell nicht "größer" in Gold investieren, jedenfalls nicht wenn es um reine Materialwertsteigerungen gehen soll. Seit September '11 ist der Preis ziemlich stetig gefallen von 1900 auf ca. 1750 Dollar/Unze. Wobei die Sache in Euro etwas anders aussieht und wir heute mit 1310 nicht so weit entfernt vom Maximum bei ca 1350 Euro sind. Dürfte aber eher wechselkursbedingt sein :) Quelle: [url]http://www.finanzen.net/rohstoffe/goldpreis/Chart[/url] Die Anlageempfehlungen schwanken meines Wissens nach so zwischen 5% und 10% des Gesamtvermögens, was ich für eine gute Entscheidung halte. Siehe aber auch: [url]http://online.wsj.com/article/SB10001424052702304821304577438633632102346.html?mod=rss_markets_main[/url] Sicher hat Gold in den letzten zehn Jahren kräftig zugelegt. In Euro grob geschätzt ca. 400%. Im gleichen Zeitraum hat aber etwa die Apple-Aktie von irgendwas um 16 Euro auf jetzt 450 zugelegt. Steigerung kann man sich ausrechnen, das sind mehrere 1000%. Alleine im letzten Jahr hat sich der Kurs mehr als verdoppelt. Soviel aus meiner Investment-Sicht. Als Barren oder Münzen finde ich es dennoch alleine von der ästethischen Schönheit her ansprechend genug, um es zu kaufen. Mit einem Preisverfall wie bei Bankaktien braucht man bei Gold immerhin nicht zu rechnen - die 98% der Commerzbank wären schon kaum zu toppen :) Mit steigendem Sammlerwert von Münzen und Barren macht man sich vom Goldpreis auch etwas unabhängiger. Siehe dazu auch meine Frau ;) |
| Hugin & Munin | Ob Gold jetzt zu teuer ist oder nicht wird niemand sagen können, es sei denn er ist Hellseher. Ich kann mich noch an einen alten Thread hier erinnern, da wurde schon gesagt das Gold momentan sehr hoch steht und das war bei einem Kurs von 750 € die Unze. Momentan sind wir bei über 1300 €. Wobei Marinus Recht hat wenn er schreibt das wir in Euro nicht mehr weit von Höchstkurs weg sind und eine alte Anlegerregel besagt, dass man nicht zu Höchstkursen einsteigen soll. Natürlich ist das Krisenbedingt, aber wer weiß schon wie lange die Krise noch dauert und in welcher Phase wir gerade stecken? Schaut man sich die Elementardaten im Europäischen Wirtschaftsraum und in den USA an, dann glaube ich nicht das sich mittelfristig an der Krisenstimmung etwas ändert. Bezüglich der Münzen muss man sich überlegen, was man eigentlich will. Geht es nur um Kaufkrafterhalt, dann ist es im Grunde egal welches Gold (und etwas Silber nicht vergessen) man kauft. Dann kann man bei Angeboten von Barren und Münzen auch umrechnen wie viel man für das Gramm Gold bezahlen muss und sich das günstigste raussuchen. Das werden dann meist alte Handelsmünzen wie Sovereign, Vreneli oder deutsche Kaiserreichs-Münzen sein. Will man zusätzlich auf Sammlerwerte spekulieren sollte man bei den australischen Lunar vorsichtig sein. Bei der jetzt aktuellen zweiten Serie sind nur die Münzen ab einer Unze aufwärts limitiert. Die kleineren Münzen werden unlimitiert geprägt und das lt. diverser Gerüchte sogar über das eigentliche Prägejahr hinaus. Wer wirklich an eine schwere Krise glaubt und daran denkt, Gold als Ersatzwährung oder Tauschmittel zu benutzen, muss bedenken das wir in Deutschland keine "Goldkultur" mehr haben. Hier sollte man das nehmen, bei dem die Chance am größten ist das das Gegenüber zumindest schon einmal davon gehört hat. Und das ist der Krügerrand. Ich glaube so um das Jahr 2009 hatten wir erstmal einen kleinen Goldrun in Deutschland, bei dem viele Leute zum ersten Mal in ihrem Leben überhaupt Gold gekauft haben. Da waren die Krügerrand als erstes ausverkauft. Die meisten nehmen halt das, was sie kennen oder wovon sie schon einmal gehört haben. Allerdings ist Gold in echten Notzeiten kein gutes Tauschmittel, es gibt zahlreiche Berichte aus Deutschland in den Jahren 1945-1947 oder auch aus der argentinischen Wirtschaftskrise, wonach Gold weit unter seinem eigentlichen Wert gegen Lebensmittel getauscht werden musste. Da wäre man mit Alkohol oder Zigarette als Zahlungsmittel besser gefahren. Gold ist nicht für die Krise sondern für die Zeit danach. [QUOTE][i]Original geschrieben von Elementarsatz [/i] Vermutlich könnte man selbst in der Post-Apokalypse noch mit Gold bezahlen. [/B][/QUOTE] In einem solchen Szenario helfen nur Waffen, Lebensmittel, Medikamente (die dummer Weise ein Verfalldatum haben) und ein sicherer Ort. Wer da mit Gold bezahlt wird wahrscheinlich ausgeraubt und umgelegt. |
| JohnSteed | ????????????????????????????????????????????.......???? :rolleyes: |
| Elementarsatz | Danke für eure ergiebigen Antworten :) |
| Seneca | Ich weis daas der ein oder ander meint ich würde hohle Phrasen dreschen oder spinnert daherschreiben aber ich habe fast alles in praktikable Sachwerte investiert, Material, Treibstoff, Werkzeuge, Waffen, Ersatzteile, Stromerzeuger, Ausrüstung, Munition. Dieses Depot ist meine Krisenfeste Wertanlage, denn auch Gold kann man nicht essen. Ich rede hier immerhin von 12.000€ die ich seit 2009 darin versenkt habe denn krisenfest und wertbeständig ist nur was kein Billigschrott ist. Was nützt mir Edelmetall wenn es am Ende doch der Sachwert ist der mir fehlt. |
| Odessa | Find ich gar nicht spinnert, Seni. Wobei auch Waffen und Treibstoff nicht eßbar sind - ich hab es aber eher so verstanden in Elis Frage, daß es ihm um eine Vermögensanlage ging für die Zeiten jetzt, wo es noch Vermögenswerte und ein entsprechendes System dafür gibt. Bei Endzeitszenarien wie einer weltumfassenden Atomkatastrophe würde natürlich Gold genausowenig nutzen wie ein noch so guter Cognac, das ist klar und deswegen find ich Deine Reserven als auch die von HM überhaupt nicht verkehrt. Bis auf die Waffen und den kleinen Stromgenerator, den wir uns demnächst anschaffen möchten für unseren Hof, haben wir nämlich vieles von dem von Dir und HM Genannten auch schon auf Vorrat, man weiß ja nie... :cool: ) Eli: sollte Dich der Zufall, die Liebe oder der Beruf mal in arabische Gefilde verschlagen, geh auf den nächsten Bazar und kauf Dir dort Gold grammweise bei Schmuckhändlern. Es ist, ließ ich mir erst gestern wieder sagen, immer noch um Einiges billiger als wenn Du hier bei einem Münzenhändler einen Barren oder eine Münze kaufst, oder ein Schmuckstück aus Gold. Unterschied beim Schmuckstück vor allem deswegen, weil üblicherweise bei arabischen Juwelieren NICHTS berechnet wird oder nur sehr wenig für das Design und Fertigen des Schmuckstücks, sondern lediglich der reine Goldpreis zu zahlen ist plus, wenn überhaupt, ein geringer Aufschlag für die Goldschmiedearbeit dazukommt. Sehr beliebt sind daher Armreifen, die klassischerweise zu Hochzeiten verschenkt werden "im Dutzend": reines pures Gold, kein großartiges Design, einfach nur Armreifen - aber eine meist fünfstellige Eurozahl an "immer am Körper getragener" Geldreserve für die Frauen für Notzeiten oder sollten sie ihrem Mann davonlaufen wollen *g*. Zudem ist es nicht das in Deutschland verbreitete "billige" 333er oder 585er-Gold, das dort verarbeitet wird, sondern 8er und höheres, also "gehaltvolleres" und damit teureres Gold. Hier dann bei ebay vertickert gibt immer noch eine gute Gewinnspanne, trotz der horrenden ebay-Provisionsabzocke. |
| Seneca | ich habe ohnehin das Gefühl das Leute die im wirklich SEHR ländlichen bereich leben da andere Prioritäten haben. Ich habe zur Zeit meines Subsistenzexperiments von April bis Oktober 2010 praktisch ohne Geld gelebt ohne das es irgendwem aufgefallen ist....allerdings auch ohne Krankenversicherung. Mint einem Mindestmasß krimineller Energie hatte sich das noch locker sehr weit ausdehnen lassen. |
| Odessa | :) Wie läuft es da jetzt eigentlich, so mit der Schmiede und allem? (Gerne PN, wenn zu privat hier) Bei uns hier läuft es zwar nicht ohne Geld (da spielt leider unsere Vermieterin nicht mit und der Stromversorger), aber vieles geht wirklich mit "Tausch" - unser Bauer z. B. versorgt uns mit Heu für unsere Kaninchen, ich versorge dafür bis Herbst seine Kühe hier und halte ihm Weide, Zaun und drumrum in Ordnung. Er reinigt uns ein mal im Jahr die Wasserquellen am Hof, die sich in unserem Waldstück befinden, und kann dafür seinen Elektrozaun für die obere Weide bei uns an der Steckdose im Stall einstecken. Wir tauschen Gemüse und Äpfel unserer Bauern gegen von uns aus Italien/Südtirol von der Grenze (Brennerpaß-Einkaufszentrum) mitgebrachten Wein oder Sekt. Und seit wir mit dem Hof in der Zeitung waren, erhalten wir die "Abfälle" dieser Wohlstandsgesellschaft umsonst, sprich: all das für teuer Geld noch um 19.50 verkaufte Gemüse, Salate und Obst für unsere Langohren, aber vieles davon auch für uns wunderbarst verwendbar, erhalten wir um 20.05 Uhr in der "Biotonne" bzw. eh direkt noch auf Paletten, weil es nicht mehr verkauft werden kann am nächsten Tag :) |
| JohnSteed | [QUOTE][i]Original geschrieben von Seneca [/i] [B]Ich weis daas der ein oder ander meint ich würde hohle Phrasen dreschen oder spinnert daherschreiben aber ich habe fast alles in praktikable Sachwerte investiert, Material, Treibstoff, Werkzeuge, Waffen, Ersatzteile, Stromerzeuger, Ausrüstung, Munition. Dieses Depot ist meine Krisenfeste Wertanlage, denn auch Gold kann man nicht essen. Ich rede hier immerhin von 12.000€ die ich seit 2009 darin versenkt habe denn krisenfest und wertbeständig ist nur was kein Billigschrott ist. Was nützt mir Edelmetall wenn es am Ende doch der Sachwert ist der mir fehlt. [/B][/QUOTE] Kann ich irgendwie nachvollziehen. Ein Bekannter hat mir mal Wein als Wert-/Geldanlage empfohlen. Aber es tut mir leid, solche Konzepte verstehe ich einfach nicht.... Denn entweder will ich den Wein jetzt, hier und heute trinken, dann ist mir der Preis vergleichsweise egal, wenn es ein gutes Tröpfchen ist oder aber der Wein ist gute 100 Jahre alt, stammt aus der Zeit des Untergangs der Titanic oder gleich selber aus der Titanic und ist wegen der hohen Lagerkosten einfach uninteressant und eben untrinkbar. Soweit ich mich sachkundig gemacht habe, gibt es die "blaue Mauritius" unter den Weinen gar nicht,weil die Szenerie zu uneinheitlich ist. Man könnte mit einer seltenen Briefmarke noch gute Gründe haben, einen ordentlichen Preis zu erzielen. Bei einem 100jährigen Wein ist dies völlig offen. Reine Liebhabergeschichte. Gewinnerwartung: nahe Null. |
| LaChatte | ein bisschen Gold zu haben ist sicher nicht falsch. Gold wird auch in Katastrophensituationen seine Liebhaber finden, da bin ich mir sicher. Daneben investiere ich auch in Gebrauchswerte - gute solide Kleidung, Werkzeug, durchaus auch ein bisschen guter (hochprozentiger) Alkohol, denn den kann man immer brauchen, zum Vergnügen aber auch um Trinkwasser sicherer zu machen oder Wunden zu desinfizieren - dann halte ich Investition ins Beziehungsnetz für wichtig, und Investition in die eigenen Fähigkeiten, besonders auch solche Fähigkeiten, die auch ohne Strom nützlich sind. ach ja: und Seife. ist in der richtigen Qualität ein Alleskönner, ergiebig, leicht portionierbar und somit handelbar, extrem nützlich in allen Lebenslagen. Ins Auge gefasst hab ich einen Schaffellmantel, aber leider ist der noch ausserhalb meines Budgets im Moment. :rolleyes: grüsse, barbara |
| JohnSteed | @Odessa Mag sein, aber es gibt Waren, die liegen im Ungewissen, denn sie stehen weder im "Michel" noch in der "Schwacke-Liste". An einem guten Tag springen 30.ooo Pfund Sterling raus an einem schlechten 30.ooo Forint. Das ist mir zu heikel. Ausserdem wäre die Versuchung für mich gross solche Tröpfchen probieren zu wollen, bevor sie in der Titanic versinken können. Genauso könnte man es mit argentinischen Bahnanleihen probieren. Wobei ich eben den Liebhaberwert nicht wirklich absprechen möchte.... @La Chatte Wie kann es sein, dass du (ähnlich wie ich) hier schon Jahrhunderte durch das dunkle Schloss geisterst und deine Beiträge mir erst seit ein paar Monaten als ziemlich treffsicher erscheinen???? |
| LaChatte | [QUOTE][i]Original geschrieben von JohnSteed [/i] [B] Wie kann es sein, dass du (ähnlich wie ich) hier schon Jahrhunderte durch das dunkle Schloss geisterst und deine Beiträge mir erst seit ein paar Monaten als ziemlich treffsicher erscheinen???? [/B][/QUOTE] gaaaanz schwere metaphysische Frage... nun, kann daran liegen, dass ich nicht allzu oft hier bin? oder vielleicht in letzter Zeit ohne es zu merken ein paar Löffel Weisheit zu fressen bekam? oder die Aliens dein Gehirn manipuliert haben und du mich nun toll toll toll findest egal welchen Blödsinn ich rauslasse? such dir was aus:D grüsse, barbara |
| Elementarsatz | [QUOTE][i]Original geschrieben von LaChatte [/i] [B]. ach ja: und Seife. ist in der richtigen Qualität ein Alleskönner, ergiebig, leicht portionierbar und somit handelbar, extrem nützlich in allen Lebenslagen. [/B][/QUOTE] Und natürlich ein Handtuch. |
| JohnSteed | [QUOTE][i]Original geschrieben von LaChatte [/i] [B]gaaaanz schwere metaphysische Frage... nun, kann daran liegen, dass ich nicht allzu oft hier bin? oder vielleicht in letzter Zeit ohne es zu merken ein paar Löffel Weisheit zu fressen bekam? oder die Aliens dein Gehirn manipuliert haben und du mich nun toll toll toll findest egal welchen Blödsinn ich rauslasse? such dir was aus:D grüsse, barbara [/B][/QUOTE] Die Alienidee gefällt mir überaus gut.......:cool: |
| Holy Diver | [QUOTE][i]Original geschrieben von Hugin & Munin [/i] [B]In einem solchen Szenario helfen nur Waffen, Lebensmittel, Medikamente (die dummer Weise ein Verfalldatum haben) und ein sicherer Ort. Wer da mit Gold bezahlt wird wahrscheinlich ausgeraubt und umgelegt. [/B][/QUOTE] In einem solchen Szenario wären die meisten sowieso schon zu verstrahlt, verkrüppelt und mutiert, um noch überhaupt eine Waffe halten zu können. Daher vergesst alles Gold, alle MGs und Konservendosen, ich hab die Lösung: [url]http://www.youtube.com/watch?v=KYzDo8I45Jc[/url] |
| Stonehenge | [QUOTE][i]Original geschrieben von M. Marinus [/i] [B]Ich persönlich halte den momentanen Goldpreis für höher als gerechtfertigt und krisenbedingt. Seinen Status als sicheren Hafen behält es zwar zweifellos, aber ich würde aktuell nicht "größer" in Gold investieren, jedenfalls nicht wenn es um reine Materialwertsteigerungen gehen soll.[/B][/QUOTE] Das mit den "überhöhten Goldpreisen" erinnert mich an den Film [i]Let's make money[/i]. Dieser zeigte daß für Schwerarbeit, massive Umweltverseuchung und den eigentlichen Bodenschatz an sich etwa 3% des späteren Materialwertes in Afrika verbleiben. Den Rest kassieren Zwischenhändler, die Aufbereiter in der Schweiz und eben diverse Spekulanten. [QUOTE][B]Die Anlageempfehlungen schwanken meines Wissens nach so zwischen 5% und 10% des Gesamtvermögens, was ich für eine gute Entscheidung halte. [/B][/QUOTE] Funktioniert allerdings nur, solange es eine sehr begrenzte Anzahl von Leuten betreibt. Die vorhandene Goldmenge ist nicht beliebig und erst recht nicht beliebig schnell steigerbar, und bleibt zwangsläufig hinter der zinsbedingt exponentiell wachsenden Geldmenge zurück. Man erinnere sich an das Bretton-Woods-Abkommen und die Bankrotterklärung in den 70ern. Würde wirklich jeder versuchen, 10% seines Vermögens in physisches Gold umzusetzen, würde das zu einer riesigen Spekulationsblase führen die das Gold zunächst märchenhaft verteuert und dann irgendwann platzt (also u.U. kein echter Vorteil gegenüber Geld oder anderen langlebigen Gütern). [QUOTE][B]Mit einem Preisverfall wie bei Bankaktien braucht man bei Gold immerhin nicht zu rechnen - die 98% der Commerzbank wären schon kaum zu toppen :)[/B][/QUOTE] 98% Kursverfall kann ich locker toppen, ich besitze aus besseren Tagen noch ein paar Conergy-Aktien. Wenn ich heute mein gesamtes Geld in den Kauf dieser Aktie investieren würde, wäre ich vielleicht nicht mehr weit davon entfernt den restlichen Aktionären ein Übernahmeangebot machen zu müssen. ;) Müßte mir eigentlich mal ein paar davon auf Papier ausgeben lassen und rahmen, da hat man später wenigstens noch ein schönes Andenken. [QUOTE][i]Original geschrieben von Hugin & Munin[/i] [B]Bezüglich der Münzen muss man sich überlegen, was man eigentlich will. Geht es nur um Kaufkrafterhalt, dann ist es im Grunde egal welches Gold (und etwas Silber nicht vergessen) man kauft.[/B][/QUOTE] Was Münzen anbetrifft fahre ich derzeit eine Minimalvariante: Ich hebe das meiste Hartgeld an 10 Cent und kleiner auf, was ich als Wechselgeld in die Finger bekomme. Das darin enthaltene Kupfer ist wenigstens noch grob geschätzt 10% des Münzwertes wert, also bei Geldverfall und steigenden Kupferpreisen droht wenigstens kein Totalverlust. Außerdem hebe ich seit Jahren fast sämtliche ausländischen Euromünzen auf, insbesondere die griechischen die ja schon mehrmals auf der Kippe standen zum Sammlerwertstatus überzugehen... [QUOTE][B]Allerdings ist Gold in echten Notzeiten kein gutes Tauschmittel, es gibt zahlreiche Berichte aus Deutschland in den Jahren 1945-1947 oder auch aus der argentinischen Wirtschaftskrise, wonach Gold weit unter seinem eigentlichen Wert gegen Lebensmittel getauscht werden musste. Da wäre man mit Alkohol oder Zigarette als Zahlungsmittel besser gefahren.[/B][/QUOTE] Von meinem Opa als Weltkriegsteilnehmer kenne ich ähnliche Berichte -- da hatte denn schon bisweilen mal ein Ehering für 2 Zigaretten oder ein halbes Brot den Besitzer gewechselt. Verhältnismäßig am besten sind zu den Zeiten meist noch diejenigen gefahren, die bäuerliche Landwirtschaft betreiben konnten (ohne großen Maschineneinsatz nebenbei bemerkt, an Diesel o.ä. war schwer zu kommen), und zumindest an Lebensmitteln für den eigenen Bedarf und noch darüber hinaus sorgen konnten. Eine Anlage in Alkohol ist allgemein nicht ganz uninteressant --> Wo sonst bekommt man 36% und mehr? (Sorry, dieser alte Kalauer hat sich mir gerade aufgedrängelt) [QUOTE][i]Original geschrieben von Odessa [/i] [B]Geldanlage in Alkohol - nicht lachen, aber in einigen von Marinus Vorlesungen (VWL, Makro-Ökonomie usw.) raten die Vortragenden (Vermögensberater, Groß- und Mittelstandsunternehmer, non-Profit-BWLer etc.) durchaus dazu, sich mal bei edlen raren Whiskeys oder Cognacs umzutun. Es gibt Whiskeysorten, die schon heute so wertvoll sind, daß für eine Flasche bis zu 15.000 Euro bezahlt wird. Eine Flasche, die noch vor acht Jahren für 72 Euro zu haben war.[/B][/QUOTE] Wer Geld übrig hat, findet immer Spekulationsobjekte in die er es investieren kann. Ob das nun Aktien (Steigerungsform: Optionen/Derivate), Lottoscheine, Griechenlandanleihen, Kunstobjekte oder eben alter Wein bzw. Whisky sind. Im Durchschnitt der letzten Jahrzehnte fuhr man ab einer bestimmten Geldmenge im Durchschnitt besser, wenn man mit einem gewissen Prozentsatz gezockt hat. Wobei das mit dem Duchschnitt ja bekanntermaßen so eine Sache ist, wie das Beispiel der Kuh zeigt die in dem Wassergraben ersoffen ist der im Durschschnitt nur 20cm tief war. [QUOTE][B]Nicht nur rare Brände, auch edle Taschen, Kunstobjekte wie Bilder oder Statuen, wertvolle Teppiche oder hochpreisige Uhren alter traditionsreicher Hersteller erfreuen sich immer mehr Beliebtheit bei Menschen, die sie sich zulegen nicht - nur - um sie zu tragen oder in ihren Wohnungen zu haben, sondern auch als Wertanlage.[/B][/QUOTE] Nicht zu vergessen diversen Schmuck, den einem windige Händler regelmäßig mit Parolen wie "Altgold ist Bargeld" oder so ähnlich abluchsen wollen. Abundzu erfreuen sich solche Wertanlagen auch des Interesses von Dieben -- die Gefahr ausgemaust zu werden ist ja bei den derzeitigen Zinssätzen oft noch das einzige Argument was dafür spricht überhaupt einen Teil seines Geldes bei der Bank zu deponieren. [QUOTE][i]Original geschrieben von Seneca[/i] [B]Ich rede hier immerhin von 12.000€ die ich seit 2009 darin versenkt habe denn krisenfest und wertbeständig ist nur was kein Billigschrott ist. Was nützt mir Edelmetall wenn es am Ende doch der Sachwert ist der mir fehlt.[/B][/QUOTE] Eventuell etwas Zahngold als Altersvorsorge wär zumindest potentiell ganz brauchbar. Ein Argument von Edelmetallen war ja gerade, daß sie kaum oxidieren und dadurch eine gewisse Wertbeständigkeit aufweisen. Aber im Grunde hast Du recht: Wenns hart auf hart kommt zählen zunächst die Sachen die für die Befriedigung der absolut existentiellen Bedürfnisse eine Rolle spielen, und das ist nunmal vorderhand die Versorgung mit Lebensmitteln -- auch wenn diese dem Durchschnittsdeutschen heutzutage gerademal 11% seines Nettoeinkommens wert ist. Als nächstes dann Dinge wie Dach über dem Kopf und erst weit danach kommen irgendwann Autos, Handys und diverse Heimelektronik, die inclusive Grundgebühren heutzutage oft einen recht erklecklichen Anteil des Verfügbaren verschlingen. In Punkto Langlebigkeit: Bei meinem derzeitigen Alter kommen für mich als "Alterssicherung" am ehesten Dinge infrage, die ich entweder sofort verzehren kann (mit möglicherweise entsprechend nachwirkendem Gewinn für die Gesundheit), oder eben in etwa 40 Jahre noch einen Nutzen bzw. eine gewisse Absicherung bringen. Nicht zu vergessen das "Werkzeug Wissen" und Aneignung diverser Fertigkeiten, von welchen man im Vorhinein nie genau weiß für was man es/sie vielleicht irgendwann mal noch gebrauchen kann. [QUOTE][i]Original geschrieben von Odessa [/i] [B]Wobei auch Waffen und Treibstoff nicht eßbar sind[/B][/QUOTE] In seltenen Fällen schon, z.B. wenn man sich eine Kartoffelschleuder konstruiert oder größere Vorräte an Pflanzenöl als "Nottreibstoff" und gleichzeitig Fettvorrat anlegt. Allerdings gibts da wieder Beschränkungen was die Haltbarkeit anbetrifft. [QUOTE][B]Bei Endzeitszenarien wie einer weltumfassenden Atomkatastrophe würde natürlich Gold genausowenig nutzen wie ein noch so guter Cognac[/B][/QUOTE] Och für so sinnlos halte ich den Cognac in so einem Falle gar nicht. Man kann sich dann wenigstens einen Rausch antrinken, und sich anstatt elendig an der Strahlenkrankheit zu verrecken ganz sanft auf die andere Seite hinüberzuschaukeln... |
| Hugin & Munin | Jepp, nach einer 3/4 Flasche Havanna Club Seleccion de Maestros bläst es sich auch leichter mit der 9 mm das Hirn raus, als wenn man das nüchtern und mit trüben Gedanken machen müsste. (Sorry, konnte ich mir nicht verkneifen) |
| AsheCorven | Das mit dem Goldbesitz ist so eine Sache. Allgemein mit der "Absicherung" Vor was magst du dich absichern? Gold macht höchstens sinn wenn du von einem totalen Verlust deiner Währung ausgehst. Diese Kursschwankungen auf welche die meisten spekulieren bringen dir wenn überhaupt nur sehr sehr sehr sehr ..... langfristig nutzen. Dein Gold verliert einfach eine Menge Wert wenn du es wieder los haben möchtest vor allem in einem kleinen Volumen unter 40k Euro. Habe mal kurz nachgeschaut. Derzeit hast du bei einem Verkauf im bereich 1,5K Euro einen Verlust von ca. 5 bis 8 Prozent Bei Gold von 100 Euro sind es 20 bis 25 % Ich habe mal was gelesen zu dem Thema Absichern. Wenn du einfach dein Geld etwas vermehren willst ohne Risiko bleibt dir da nicht wirklich sooo viel übrig. Die Angebote bei den Banken sind mehr darauf ausgelegt vielleicht den Wert noch zu halten, steigern kannst du vergessen. Eine alternative ist Minikredite. Ist allerdings etwas Arbeit. Aktien - viel Glück :) Ok mal zum Gold zurück. Du willst dich absichern gegen einen totalen Verlust des Euros. Was ist dann? In Deutschland wird ziemliches Chaos herrschen. Das Leben wird denke ich recht anstrengend werden. Bei einer Goldanlage ist dein Gold noch was Wert, dein Problem wird allerdings sein es an den Mann/Frau zu bringen. Essen kannst du es nicht - klar. Wenn du nun aber einen Krügerrand hast den du für vielleicht 150 Euro gekauft hast. Wie willst du im Supermarkt ein Brot kaufen? Da fehlt die Berechnungsgrundlage. Der nächste Nachteil ist das du gerade in solchen Zeiten mit privatem Gold im Keller dich zur Zielscheibe machst. Es gibt eine Menge fieser Jungs da draussen welche kein Problem haben sich das Gold einfach zu nehmen. Wenn du das Gold nun aufhebst für nach dem "grossen Crash" dann ist das sehr langfristig gedacht und du kannst Werte über einen großen Crash retten allerdings kalkuliert man dann in Dimensionen welche für einen einzelnen Menschen doch unrealistisch sind. Ich denke der Goldhype wurde durch die Goldindustrie eine Zeit lang selbst angeheizt. Kleinanleger haben sich inspirieren lassen, gekauft, man bekam den erwarteten Kursanstieg, Händler haben ihr Geld verdient und daraufgelegt haben die ganzen kleinen Anleger. Gold ist daheim schön anzuschauen aber als Wertanlage total sinnlos. Kauf dir eine Immobilie zur Alterssicherung oder investiere in Windkraft, eine Bäckerei gibt derzeit auf Festgeld 7% oder Minikredite. Dann hast du zumindest etwas Wachstum. Sorry für so viel Text. Cheers Ashe |
| Odessa | Das ist so aber auch nicht ganz richtig, verzeih das kleine Veto;) Selbst die seriösesten und vorsichtigsten Verbraucherschützer in Sachen "Anlage" raten schon seit Jahrzehnten zu Gold und Silber als einem Teil (natürlich nicht dem Hauptteil) der Geldanlage, und egal in welchem Land und System - jede Regierung die kann bunkert auch Goldvorräte bzw. hält einen Teil ihrer Reserven in Gold. Denn natürlich stimmt es - wenn alles untergeht und die Erde ein einziger verstrahlter Ball ist, hilft einem auch Gold nicht weiter im Supermarkt allein weils schon keinen Supermarkt mehr gibt. Aber ich habe Elis thread eher so verstanden, daß es um eine normale monetäre Anlage/form geht in einer Nichtendzeit *g*. Fakt ist daß Gold durch alle Zeiten der Menschheitsgeschichte und system- und kulturübergreifend hindurch stabil ist/bleibt weil es allein aus sich heraus einen Wert hat. Gold wurde immer begehrt, gebraucht und entsprechend teuer in jeder Währung dann bezahlt. Noch heute ist in vielen Teilen der Welt, allein in sämtlichen arabischen/orientalischen Ländern und Kulturen, noch immer üblich, einem jungen Paar zur Hochzeit Gold zu schenken bzw. vor allem der Braut kiloweise Goldschmuck (wie erwähnt nicht den 333- oder 585-er Ramsch den es hierzulande als "Gold" zu kaufen gibt) umzuhängen, weil damit immer ein sehr solider "Notgroschen" zur Verfügung steht den die Frau oder das Paar in - so gut wie - jedem Land der Welt in Bargeld umtauschen kann. In der Schweiz war es üblich, daß die Frauen den Gold-Vreneli in ihre Rocksäume einnähten, damit sie im Notfall immer damit die Option hatten, sie gegen jede Menge Lebensmittel eintauschen, gegen benötigte Medizin, gegen Klamotten usw. Eine Immobilie kannst Du natürlich auch tauschen, aber ich gehe jetzt mal von den Grundstückspreisen am Tegernsee oder im benachbarten Tirol aus: für ein Haus mit 4-5 Zimmern und einem kleinen Garten drückst Du 1 bis 1,5 Millionen ab, und wenn Du das dann in Krisenzeiten mal eben schnell loswerden mußt/möchtest weil Du z. B. Deine Autoversicherung für ein Jahr in Höhe von 980 Euro zahlen mußt, dann wäre das schon ein sehr schlechter Deal für Dich ;-) Davon abgesehen können in wirklich katastrophalen Zeiten wie Krieg oder "Atomgau-Endzeit" auch keine Häuser mehr an den Mann gebracht werden, also ist die tollste Villa direkt am Gardasee dann auch nichts mehr wert. Mit dem Tausch einer Münze aus Gold, die einen Wert von meinethalben - je nach Reinheit und Gewicht - 150 und 750 Euro hat, ist das jedoch leicht möglich und vor allem am selben Tag, da Dir m. W. n. jede Bank zumindest in Deutschland diese Münze zum tagesaktuellen Kurs abnimmt. Ein Haus zu verkaufen dauert Monate bis Jahre. Auch deswegen ist die Anlage in Gold oder Platin oder Silber eben durchaus sicher und beliebt - sie bietet die Möglichkeit, auch immer mal kurzfristig an Bargeld zu kommen und das zu dann meist bisher MEHR Geld als man beim Kauf selbst dafür bezahlt hat. Bei Silber ist der Kurs eingebrochen, letztes Jahr schon und dieses auch, das ist also wirklich eher instabil und für mich auch eine Überraschung. Schließlich sagten jede Menge Fachleute wirklich den großen "run" auf Silber voraus in spätestens 10 Jahren, und auch daß die Unze Silber dann sogar noch teurer werden sollte als die Unze Gold. Wäre dem so, und diese Prognose wurde vor drei Jahren schon gestellt, müßte jetzt der Unzenpreis bei zumindest ja schon mal 500 bis 600 Euro liegen.... er liegt derzeit zwischen 20 und 25 Euro im Mittel und damit weit unter dem, wo er vor knapp 2,5 bis 3 Jahren mal lag. Ich kann für meinen Teil jedoch nicht bestätigen, daß Gold je ein Verlustgeschäft gewesen wäre bzw. daß es dort zu so dramatischen Einbrüchen gekommen wäre. Verkaufte ich meine kleinen Barren oder Münzen (winzigst: 1 bis max. 10 Gramm) nach wenigen Monaten wieder weil ich Bargeld brauchte, erzielte ich teilweise bis zu 30% mehr (über ebay) als ich selbst zahlte. Natürlich schwankt auch der Goldpreis, aber die wenigen Wochen in den letzten Jahren wo der Preis mal wieder nachgab, waren immer noch weniger verlustreich für die Leute, die justamente zu dem Zeitpunkt ihr Gold verkauften, als sie waren für die Leute, die in Aktien, Fonds oder ähnliches investiert hatten und wirklich teilweise bis zu 100% Verlust einfuhren. ----- Gold ist daheim schön anzuschauen aber als Wertanlage total sinnlos. ---- Wie in einem Vorthread mal schon geschrieben: ohne meine Gold- und Silbermünzensammlung (die ich Stück für Stück verkaufte) hätten mein Mann und ich die letzten drei Jahre finanziell nicht überleben können. Beim Verkauf einiger Silbermünzen bestimmter Serien erzielte ich bis zu 60% Gewinn nach nur einem Jahr ;-) Immobilien: absolut zu empfehlen und ein sehr guter Anlagetip, wenn man sie nur als Wertanlage sieht über Jahre oder Jahrzehnte. Für das, wofür viele Leute Gold/Silber kaufen - um damit kurzfristig und schnell Bargeldengpässe überbrücken zu können -, sind sie wie oben beschrieben nicht oder nur sehr bedingt geeignet. Meist werden sie als Vermietungsobjekt genutzt, wobei das dann wieder eine Milchmädchenrechnung werden kann, sehe ich meine Schwiegereltern: die haben in Walsrode einige Mietshäuser, die sie geerbt haben. Der Unterhalt dieser Häuser kostet sie jedoch teilweise mehr bis doppelt so viel als sie durch die jährlichen Mieteinnahmen bekommen. Nur eine Reparatur des Daches, nur eine Renovierung der Heizungsanlage - das geht sehr schnell in die 5-, schlimmenstenfalls sogar 6stelligen Beträge bei zwei Häusern mit entsprechender Größe. Aber im Großen und Ganzen sehe ich es wie Du - eine Immobilie, ist sie in einer guten Lage, möglichst in herrlicher Natur und trotzdem infrastrukturell voll erschlossen und in Nähe von Krankenhäusern, Supermärkten und Arbeitsplatzangeboten, ist nie verkehrt. Und auf keinen Fall sollte man all diesen dubiosen Typen trauen die einem auf ihren internetseiten oder in Werbespots verclickern wollen, daß man sich NUR noch mit Gold und Silber eindecken soll weil es "bald kein Geld mehr gäbe". Das ist Schwachsinn, das ist unseriös und davon würde ich die Finger lassen. |
| AsheCorven | Nun, Regierungen bunkern gold das ist richtig. Wobei es auch nicht so viel ist wie oft geschätzt. Wegen diesen Verbraucherschützer Tipps - sind mit Vorsicht zu genießen. Warum blenden in Deutschland Verbraucherschützer den einige Anlagenkonzepte komplett aus bzw. kommen zu teilen erst heute darauf obwohl es diese schon seit Jahrzehnten gibt? Widerum wurden mal Aktien gepusht obwohl das Risiko sehr hoch ist. Ich denke das zu teilen der Verbraucherschutz von der Finanzindustrie gekauft wird. Klar war Gold früher ein anderes Thema in der Kultur das hat sich allerdings mit dem Finanzsystem welches wir heute haben geändert. Wegen verstrahlter Ball, ich habe nicht vom dritten Weltkrieg gesprochen. Der Gedanke ging mehr zum Zusammenbruch des Finanzsystems. Mit deinen Münzen, wie viel Gewinne hast du da gemacht? Welche hattest du? Hast du einen materiellen Wert oder einen Sammlerwert bekommen? Man muss einfach zwischen Realwerten und Emotionalen Werte unterscheiden. Ein 100 000 Euro Oldtimer ist auch nur Metall für 500 Euro. Das mit dem Barrenpreis kann ich nicht ganz nachvollziehen. Bei proaurum sind derzeit die Preise für einen 10gr Barren ca. mit 7% Verkaufsverlust zu rechnen. Warum sind die Ebay-Preise dann vom Marktpreis entkoppelt? Es ist nur eine Ausnahme das Gold in wenigen Monaten 7% hoch geht auch wenn man im internationalen Markt die derzeitige Schwäche des Euros mit einrechnet. [QUOTE][i]Original geschrieben von Odessa [/i] [B]Das ist so aber auch nicht ganz richtig, verzeih das kleine Veto;) Selbst die seriösesten und vorsichtigsten Verbraucherschützer in Sachen "Anlage" raten schon seit Jahrzehnten zu Gold und Silber als einem Teil (natürlich nicht dem Hauptteil) der Geldanlage, und egal in welchem Land und System - jede Regierung die kann bunkert auch Goldvorräte bzw. hält einen Teil ihrer Reserven in Gold. Denn natürlich stimmt es - wenn alles untergeht und die Erde ein einziger verstrahlter Ball ist, hilft einem auch Gold nicht weiter im Supermarkt allein weils schon keinen Supermarkt mehr gibt. Aber ich habe Elis thread eher so verstanden, daß es um eine normale monetäre Anlage/form geht in einer Nichtendzeit *g*. Fakt ist daß Gold durch alle Zeiten der Menschheitsgeschichte und system- und kulturübergreifend hindurch stabil ist/bleibt weil es allein aus sich heraus einen Wert hat. Gold wurde immer begehrt, gebraucht und entsprechend teuer in jeder Währung dann bezahlt. Noch heute ist in vielen Teilen der Welt, allein in sämtlichen arabischen/orientalischen Ländern und Kulturen, noch immer üblich, einem jungen Paar zur Hochzeit Gold zu schenken bzw. vor allem der Braut kiloweise Goldschmuck (wie erwähnt nicht den 333- oder 585-er Ramsch den es hierzulande als "Gold" zu kaufen gibt) umzuhängen, weil damit immer ein sehr solider "Notgroschen" zur Verfügung steht den die Frau oder das Paar in - so gut wie - jedem Land der Welt in Bargeld umtauschen kann. In der Schweiz war es üblich, daß die Frauen den Gold-Vreneli in ihre Rocksäume einnähten, damit sie im Notfall immer damit die Option hatten, sie gegen jede Menge Lebensmittel eintauschen, gegen benötigte Medizin, gegen Klamotten usw. Eine Immobilie kannst Du natürlich auch tauschen, aber ich gehe jetzt mal von den Grundstückspreisen am Tegernsee oder im benachbarten Tirol aus: für ein Haus mit 4-5 Zimmern und einem kleinen Garten drückst Du 1 bis 1,5 Millionen ab, und wenn Du das dann in Krisenzeiten mal eben schnell loswerden mußt/möchtest weil Du z. B. Deine Autoversicherung für ein Jahr in Höhe von 980 Euro zahlen mußt, dann wäre das schon ein sehr schlechter Deal für Dich ;-) Davon abgesehen können in wirklich katastrophalen Zeiten wie Krieg oder "Atomgau-Endzeit" auch keine Häuser mehr an den Mann gebracht werden, also ist die tollste Villa direkt am Gardasee dann auch nichts mehr wert. Mit dem Tausch einer Münze aus Gold, die einen Wert von meinethalben - je nach Reinheit und Gewicht - 150 und 750 Euro hat, ist das jedoch leicht möglich und vor allem am selben Tag, da Dir m. W. n. jede Bank zumindest in Deutschland diese Münze zum tagesaktuellen Kurs abnimmt. Ein Haus zu verkaufen dauert Monate bis Jahre. Auch deswegen ist die Anlage in Gold oder Platin oder Silber eben durchaus sicher und beliebt - sie bietet die Möglichkeit, auch immer mal kurzfristig an Bargeld zu kommen und das zu dann meist bisher MEHR Geld als man beim Kauf selbst dafür bezahlt hat. Bei Silber ist der Kurs eingebrochen, letztes Jahr schon und dieses auch, das ist also wirklich eher instabil und für mich auch eine Überraschung. Schließlich sagten jede Menge Fachleute wirklich den großen "run" auf Silber voraus in spätestens 10 Jahren, und auch daß die Unze Silber dann sogar noch teurer werden sollte als die Unze Gold. Wäre dem so, und diese Prognose wurde vor drei Jahren schon gestellt, müßte jetzt der Unzenpreis bei zumindest ja schon mal 500 bis 600 Euro liegen.... er liegt derzeit zwischen 20 und 25 Euro im Mittel und damit weit unter dem, wo er vor knapp 2,5 bis 3 Jahren mal lag. Ich kann für meinen Teil jedoch nicht bestätigen, daß Gold je ein Verlustgeschäft gewesen wäre bzw. daß es dort zu so dramatischen Einbrüchen gekommen wäre. Verkaufte ich meine kleinen Barren oder Münzen (winzigst: 1 bis max. 10 Gramm) nach wenigen Monaten wieder weil ich Bargeld brauchte, erzielte ich teilweise bis zu 30% mehr (über ebay) als ich selbst zahlte. Natürlich schwankt auch der Goldpreis, aber die wenigen Wochen in den letzten Jahren wo der Preis mal wieder nachgab, waren immer noch weniger verlustreich für die Leute, die justamente zu dem Zeitpunkt ihr Gold verkauften, als sie waren für die Leute, die in Aktien, Fonds oder ähnliches investiert hatten und wirklich teilweise bis zu 100% Verlust einfuhren. ----- Gold ist daheim schön anzuschauen aber als Wertanlage total sinnlos. ---- Wie in einem Vorthread mal schon geschrieben: ohne meine Gold- und Silbermünzensammlung (die ich Stück für Stück verkaufte) hätten mein Mann und ich die letzten drei Jahre finanziell nicht überleben können. Beim Verkauf einiger Silbermünzen bestimmter Serien erzielte ich bis zu 60% Gewinn nach nur einem Jahr ;-) Immobilien: absolut zu empfehlen und ein sehr guter Anlagetip, wenn man sie nur als Wertanlage sieht über Jahre oder Jahrzehnte. Für das, wofür viele Leute Gold/Silber kaufen - um damit kurzfristig und schnell Bargeldengpässe überbrücken zu können -, sind sie wie oben beschrieben nicht oder nur sehr bedingt geeignet. Meist werden sie als Vermietungsobjekt genutzt, wobei das dann wieder eine Milchmädchenrechnung werden kann, sehe ich meine Schwiegereltern: die haben in Walsrode einige Mietshäuser, die sie geerbt haben. Der Unterhalt dieser Häuser kostet sie jedoch teilweise mehr bis doppelt so viel als sie durch die jährlichen Mieteinnahmen bekommen. Nur eine Reparatur des Daches, nur eine Renovierung der Heizungsanlage - das geht sehr schnell in die 5-, schlimmenstenfalls sogar 6stelligen Beträge bei zwei Häusern mit entsprechender Größe. Aber im Großen und Ganzen sehe ich es wie Du - eine Immobilie, ist sie in einer guten Lage, möglichst in herrlicher Natur und trotzdem infrastrukturell voll erschlossen und in Nähe von Krankenhäusern, Supermärkten und Arbeitsplatzangeboten, ist nie verkehrt. Und auf keinen Fall sollte man all diesen dubiosen Typen trauen die einem auf ihren internetseiten oder in Werbespots verclickern wollen, daß man sich NUR noch mit Gold und Silber eindecken soll weil es "bald kein Geld mehr gäbe". Das ist Schwachsinn, das ist unseriös und davon würde ich die Finger lassen. [/B][/QUOTE] |
| archon | meiner meinung nach ist der gold-rush vorbei und ich glaube auch nicht dran, dass er nochmal so ne bergfahrt hinlegen wird, ganz im gegenteil, what gets up, must come down. |
| Odessa | :) Servus Ashe... also ich habe die australische Lunar-Serie in Silber, teilweise Gold, gehabt und dann verkauft. Bei den Münzen des Motivs "Drache", "Hase", "Schlange" und "Pferd" hatte ich zuletzt (letzter Verkauf vor ca. drei Wochen) 45% Gewinn erzielt im Schnitt, beim Hasen waren es einmal, letztes Jahr, 70%. (Der "Hase" der Lunar I - Reihe wohlgemerkt, nicht der "neue" von der Lunar II - Reihe die nicht mehr so viel wert ist, da sie in starker Auflage geprägt wird und somit für Sammler uninteressant ist). Gut liefen auch meine amerikanischen Silberbarren der North west territorial bzw. (eng mit) Pan American Silver Corp. Die habe ich durch freundschaftliche connections zu zwei Männern in den USA dort günstig direkt "von der Mine" kaufen können und bekam sie zollfrei als "Geschenk" deklariert in einem Kuvert übersandt (das der Zoll aufgrund des Hinweises "Gift" nicht öffnete was mir zwei mal - ein mal leider nicht - den Zoll ersparte). Auf Ebay verkaufte ich sie dann mit zwischen 10 (in schlechten Zeiten) und 35% Gewinn. Warum die Leute auf ebay mehr zahlen? Hmmm... böööse aber ehrliche Antwort: weil viele dieser Leute völlig uninformierte aber dafür umso hysterischere Typen waren/sind, die keine Ahnung haben wie der tagesaktuelle Gold- oder Silberkurs steht. Aber es gibt auch eine Menge Käufer, die sehr wohl Ahnung haben, gerade bei den Goldkäufern die sich auf Barren spezialisierten - und die aber oft einfach nur einen bestimmten Sammlerbarren haben möchten, den sie bei keinem Händler mehr bekommen und bei Banken sowieso nicht (die handeln ja nur die bankhandelsfähigen von Umicore, Argor H. etc.). Oft ist auch ein Grund, daß ein Käufer nur eine oder zwei Münzen möchte und damit den Mindestbestellpreis von vielen onlineshops nicht erreicht. Auch bei pro aurum gibts ja glaub ich eine Mindestbestellmenge, und dazu kommen oft bis zu 20 Euro für den Versand. Da rechnet es sich vereinzelt schon, bei ebay vier bis sogar 10 Euro über den "normalen" Wert zu bieten, aber dafür nur 3,50 für ein Einschreiben zu bezahlen und somit über 6 Euro gespart zu haben im Vergleich zum Kauf bei einem onlineshop mit den 20 Euro Versand. Ich selbst habe eine recht günstige Quelle seit Jahren gehabt, wo ich oft einkaufte: pc coins (die url hab ich grad nicht zur Hand) - die waren eigentlich fast immer die billigsten, gerade bei einigen australischen Silbermünzen. Seit über drei Jahren kaufe ich selber jedoch nichts mehr, schlicht mangels Geld, sondern verkaufe nur noch, wobei ich jetzt auch fast nichts mehr habe außer zwei Komplett-Serien Lunar I, die derzeit zusammen ungefähr 1600 bis 1800 Euro bringen dürften, und einige 1 - 2Gramm-Goldbarren. Die sind die allerletzte Reserve für evtl. größere Tierarztrechnungen (bei acht Kaninchen kommt da immer wieder was), für Autoreparaturen oder ähnliches :-) |
| Hugin & Munin | Man soll nicht alles glauben, was der Tenhagen von Finanztest schreibt. |
| Odessa | :D Ich würde generell Alles von Jedem erstmal kritisch prüfen. Ich erinnere mich sehr gut zurück an den wirklichen Hysterie-Ausbruch in Sachen Silber, sogar Ralf (und Du kennst ihn ja - der ist ein sowas von Fanatismus-befreiter Mensch) war angesteckt und legte jeden Cent nur noch in Silber an. Erklärte mir auch über Monate, daß es in spätestens 15 bis 20 Jahren kein Silber mehr gäbe und die Wissenschaft, vor allem die Medizin, Mondpreise zahlen würde für auch nur ein Gramm Silber. - Wie wir sehen, irrte er. Der Kurs stieg mal kurzzeitig, aber hat eben in keinster Weise die Höhen erreicht die er jetzt, 2012, längst haben müßte, im besagten mindestens 3stelligen Eurobereich. Ich setze auch nicht mehr auf Silber, davon ganz abgesehen daß es mir in meinem hohen Alter eh egal ist - solange ich noch lebe und krauchen kann, so lange wird es den Euro garantiert noch geben, und wenn es den nicht mehr gibt, dann haben wir halt den Yuan oder Yen *zyn*... |
| Hugin & Munin | Grundsätzlich soll man Anlagen ja diversifizieren, das ist richtig. Nur muss man die momentane ökonomische und politische Großwetterlage dabei im Augen behalten. Gold ist im Grunde Wertspreicher seit der Antike. Gold war in längst untergegangenen Kulturen etwas wert und ist auch heute noch etwas wert. Gold als Geldanlage für "total sinnlos" zu halten kann in einer Gesellschaft, in der man seinen Coffe to go im Mc Café mit der elektronischen Geld-Chipkarte zahlt natürlich vorkommen. Wobei diese Gesellschaft ihren Zenit m.E. überschritten hat. Das man bei einem Händler, wenn man Gold kauft und gleich wieder verkauft einen Verlust macht ist klar. Das ist bei allem, was An- und Verkaufskurse hat so. Natürlich spekuliert der Goldkäufer auf längerfristigen Werterhalt. Wobei Pro Aurum da ein schlechtes Beispiel ist. Die kennt halt jeder, weil sie zur rechten Zeit im Fernsehen und im Focus kamen, aber ich kenne keine der Ahnung hat und in dieser "Apotheke" kauft, bzw. verkauft. Das ist ein wenig wie Warsteiner. Schlechtes Bier aber jeder kennt es, bei Abifeten ist es noch ganz hip, 5 Jahre später beim ersten Klassentreffen trinkt die Brühe kein Mensch mehr. Aber zurück zum Thema. Silber ist volatil, das habe ich von Anfang an gesagt und noch nie in der Geschichte wurde für einen Rohstoff jeder Preis bezahlt. Ab einem bestimmten Level wird auf Ersatzstoffe umgestiegen, auch wenn dadurch die Qualität leidet. Dafür gibt es eine ganze Reihe von Beispielen. Und wenn es bei einem bestimmten Produkt gar keine Alternative zu Silber gibt, dann verschwindet irgendwann eher das Produkt von Markt als das jemand für ein Krümelchen Silber tausende Euros (bei jetzigen Geldwert) zahlen würde. Wobei man mit Silber in den letzten 10 Jahren (wenn man 2002 gekauft hat) bisher trotzdem nicht schlecht gefahren ist. Bankanlagen: Die relativ risikolosen gleichen momentan noch nicht mal den Kaufkraftverlust des Euros (oft fälschlicher Weise als Inflation bezeichnet) aus und alles mit höherer Rendite ist mit entsprechenden Risiken verbunden. Immobilien wären momentan das letzte, was ich mir ans Bein binden würde. Das Volk ist halt vergesslich aber die letzte Zwangshypothek hatten wir 1948 bei der Währungsreform und die letzte große Enteignungswelle bei vermietetem Wohnraum in der DDR. Teils auch kalt, dadurch das die Mieten eingefroren wurden und laufende Kosten und Sanierungen nicht mehr deckten, so dass viele Hausbesitzer ihre Mietshäuser "freiwillig" an den Staat verschenkten. Die "Volkszählung" 2011 war übrigens nichts anderes als eine große Immobilienbestandsaufnahme. Auch bei selbst genutzten Immobilien wäre ich vorsichtig. Die schon genannte Zwangshypothek, Zwangssanierungsmaßnahmen zur "Klimarettung", heranziehen von Eigentümern für die Kosten von Straßen- oder Kanalsanierungen (gab es schon)... die Liste der möglichen Grausamkeiten ist da sehr umfangreich und je pleiter unsere Kommunen werden, um so erfinderischer werden sie noch. Dazu kommt das wir durch billiges Baugeld und Kapitalflucht aus anderen europäischen Ländern bereits Ansätze einer Immobilienblase haben und die BRD kein Recht auf Eigentum garantiert. Enteignungen zum Allgemeinwohl sind gesetzlich vorgesehen und wenn Sozialisten und Umverteiler hier freudig in die Hände klatschen übersehen sie, dass damit eben nicht nur Konzerne und Millionäre gemeint sind (die haben ganz andere Möglichkeiten der Kapitalflucht als Otto Normal), sondern ebenso der "kleine Mann". Denn trifft das zu gegebener Zeit sogar mit viel größerer Wahrscheinlichkeit. Lange Rede kurzer Sinn: Einzig die selbst genutze und mittlerweile schuldenfreie Immobilie kann (mit entsprechendem Risiko) jetzt Sinn machen, alle anderen werden sehr wahrscheinlich in den nächsten Jahren eine böse Überraschung erleben. Sich als verschuldeter Hausbesitzer über Inflation oder Währungsreform entschulden und das Haus dabei behalten hat übrigens noch nie funktioniert und wird auch diesmal nicht funktionieren. |
| Hugin & Munin | Naja, die Typen im Anzug mit dem angeketteten Koffer (die haben wohl nie "Ronin" oder SAW gesehen..) kenne ich und mich wundert auch nicht im geringsten das solche bei Pro Aurum einkaufen. Ist halt viel Show dabei. Die gleichen Leute zahlen auch im Restaurant für drei hübsch angerichtete Salatblätter und 40 Gramm Fleisch 5 x mehr als ich für den besten Zwiebelrostbraten der Welt, den es hier bei mir im Angler-Vereinsheim gibt. Ich habe mal einen Golddeal über eine höhere Summe eingefädelt (war leider nicht für mich). Gekauft wurde nach Vorbestellung im Münzladen um die Ecke (die Sorte, die im Schaufenster auch kleine Buddha-Figuren und Bonsailandschaften stehen hat) und Geld sowie hinterher die Krügerrands wurden ein einem abgewetzten Citiybag transportiert, von mir und noch so einem abgerissen aussehenden Typen :D Weniger scheinen als sein, muss die Devise lauten. Okay, die .40er Walther war dabei, man spaziert ja nicht jeden Tag mit einem Vermögen durch die Gegend. |
| Elementarsatz | Ist in diesem Forum eigentlich jeder bewaffnet? |
| Hugin & Munin | Warum, Du nicht? |
| Elementarsatz | Bis jetzt nicht. |
| Hugin & Munin | Ach so. Mal ein Tipp wenn es soweit ist: Vergiss die .40er. Die kann nichts, was eine 9 Millimeter nicht auch kann. |
| AsheCorven | Hallo Hugin & Munin, in der tat ist Gold spielt Gold seit der Antike eine wichtige Rolle. Was vielleicht nicht verstanden wurde ist herauszuarbeiten was das Ziel des privaten Goldbesitzes ist. Das mit deinen Zwangshypotheken kann man stehen lassen dann musst du allerdings auch erwähnen das es in der Geschichte auch das Verbot für den privaten Goldbesitz gab. Im übrigen wurde in den USA die Meldepflicht für grössere private Goldgeschäfte eingeführt. Ich habe Proaurum nur als bekannte Referenz herangezogen. Allerdings kriegt ihr z.B. bei Degusa oder Geiger nichts geschenkt. Eben die Frage ist, vor was will man sich absichern. Was ist das Ziel der Investition und da ist Gold zur Vermögensvermehrung einfach schlecht geeignet. Gold selbst als Material ist einfach Magic. Ich selbst war besonders von einer Flasche Flakes und Nuggets beeindruckt. Wie es sich anfühlt wenn es in der Form ist wie es aus dem Boden gekratzt wurde - ein Barren ist dagegen echt uncool. Ich denke das wir hier das Thema zu sehr in die Richtung Wertanlage getrieben haben. Es geht dabei um das Element Gold nicht um Finanzfragen. Gold wurde früher als Heilmittel gesehen mit teilweisen magischen Eigenschaften. Alchemisten versuchten es herzustellen und bis heute existiert der Mythos das es in England im Mittelalter geschafft wurde. Eigentlich ist das Verhalten der Menschen um dieses Element nicht zu verstehen. Besonders in der Antike und im Mittelalter. Gold hat doch keinerlei Grundbedürfnisse gedeckt. Du konntest es nicht Essen ( heute macht man das ja in div. Restaurants und Esoterikern), es hat deine Hütte nicht gewärmt., es sah einfach nur gut aus. Dennoch wurden tausende wenn nicht über die Jahrhunderte Millionen Menschen dafür umgebracht. Was ich persönlich Kritisiere ist auch heute noch, wie das Gold abgebaut wird. Teilweise unter Menschenunwürdigen Bedingungen. Weite Landstriche wegen durch den Abbau verseucht und verwüstet. Das ist für mich ein weiterer Punkt mit Gold nichts zu machen. [QUOTE][i]Original geschrieben von Hugin & Munin [/i] [B]Grundsätzlich soll man Anlagen ja diversifizieren, das ist richtig. Nur muss man die momentane ökonomische und politische Großwetterlage dabei im Augen behalten. Gold ist im Grunde Wertspreicher seit der Antike. Gold war in längst untergegangenen Kulturen etwas wert und ist auch heute noch etwas wert. Gold als Geldanlage für "total sinnlos" zu halten kann in einer Gesellschaft, in der man seinen Coffe to go im Mc Café mit der elektronischen Geld-Chipkarte zahlt natürlich vorkommen. Wobei diese Gesellschaft ihren Zenit m.E. überschritten hat. Das man bei einem Händler, wenn man Gold kauft und gleich wieder verkauft einen Verlust macht ist klar. Das ist bei allem, was An- und Verkaufskurse hat so. Natürlich spekuliert der Goldkäufer auf längerfristigen Werterhalt. Wobei Pro Aurum da ein schlechtes Beispiel ist. Die kennt halt jeder, weil sie zur rechten Zeit im Fernsehen und im Focus kamen, aber ich kenne keine der Ahnung hat und in dieser "Apotheke" kauft, bzw. verkauft. Das ist ein wenig wie Warsteiner. Schlechtes Bier aber jeder kennt es, bei Abifeten ist es noch ganz hip, 5 Jahre später beim ersten Klassentreffen trinkt die Brühe kein Mensch mehr. Aber zurück zum Thema. Silber ist volatil, das habe ich von Anfang an gesagt und noch nie in der Geschichte wurde für einen Rohstoff jeder Preis bezahlt. Ab einem bestimmten Level wird auf Ersatzstoffe umgestiegen, auch wenn dadurch die Qualität leidet. Dafür gibt es eine ganze Reihe von Beispielen. Und wenn es bei einem bestimmten Produkt gar keine Alternative zu Silber gibt, dann verschwindet irgendwann eher das Produkt von Markt als das jemand für ein Krümelchen Silber tausende Euros (bei jetzigen Geldwert) zahlen würde. Wobei man mit Silber in den letzten 10 Jahren (wenn man 2002 gekauft hat) bisher trotzdem nicht schlecht gefahren ist. Bankanlagen: Die relativ risikolosen gleichen momentan noch nicht mal den Kaufkraftverlust des Euros (oft fälschlicher Weise als Inflation bezeichnet) aus und alles mit höherer Rendite ist mit entsprechenden Risiken verbunden. Immobilien wären momentan das letzte, was ich mir ans Bein binden würde. Das Volk ist halt vergesslich aber die letzte Zwangshypothek hatten wir 1948 bei der Währungsreform und die letzte große Enteignungswelle bei vermietetem Wohnraum in der DDR. Teils auch kalt, dadurch das die Mieten eingefroren wurden und laufende Kosten und Sanierungen nicht mehr deckten, so dass viele Hausbesitzer ihre Mietshäuser "freiwillig" an den Staat verschenkten. Die "Volkszählung" 2011 war übrigens nichts anderes als eine große Immobilienbestandsaufnahme. Auch bei selbst genutzten Immobilien wäre ich vorsichtig. Die schon genannte Zwangshypothek, Zwangssanierungsmaßnahmen zur "Klimarettung", heranziehen von Eigentümern für die Kosten von Straßen- oder Kanalsanierungen (gab es schon)... die Liste der möglichen Grausamkeiten ist da sehr umfangreich und je pleiter unsere Kommunen werden, um so erfinderischer werden sie noch. Dazu kommt das wir durch billiges Baugeld und Kapitalflucht aus anderen europäischen Ländern bereits Ansätze einer Immobilienblase haben und die BRD kein Recht auf Eigentum garantiert. Enteignungen zum Allgemeinwohl sind gesetzlich vorgesehen und wenn Sozialisten und Umverteiler hier freudig in die Hände klatschen übersehen sie, dass damit eben nicht nur Konzerne und Millionäre gemeint sind (die haben ganz andere Möglichkeiten der Kapitalflucht als Otto Normal), sondern ebenso der "kleine Mann". Denn trifft das zu gegebener Zeit sogar mit viel größerer Wahrscheinlichkeit. Lange Rede kurzer Sinn: Einzig die selbst genutze und mittlerweile schuldenfreie Immobilie kann (mit entsprechendem Risiko) jetzt Sinn machen, alle anderen werden sehr wahrscheinlich in den nächsten Jahren eine böse Überraschung erleben. Sich als verschuldeter Hausbesitzer über Inflation oder Währungsreform entschulden und das Haus dabei behalten hat übrigens noch nie funktioniert und wird auch diesmal nicht funktionieren. [/B][/QUOTE] |
| AsheCorven | Also ich Fahre jeden Morgen mit meinem M1 Abram Panzer in die Firma. Du nicht? Waffenbesitz passt in der Tat nicht ... [QUOTE][i]Original geschrieben von Elementarsatz [/i] [B]Ist in diesem Forum eigentlich jeder bewaffnet? [/B][/QUOTE] |
| Hugin & Munin | [QUOTE][i]Original geschrieben von AsheCorven [/i] Eigentlich ist das Verhalten der Menschen um dieses Element nicht zu verstehen. Besonders in der Antike und im Mittelalter. Gold hat doch keinerlei Grundbedürfnisse gedeckt. [/QUOTE] Naja, meine Kreditkarte deckt auch keinerlei Grundbedürfnisse. Ich kann sie nicht essen und wenn es im Winter kalt ist würde sie wohl auch nicht sehr lange brennen, vom schlechten Heizwert mal abgesehen. Ein Goldverbot gab es in den USA mal, das stimmt. Das Verbot gibt es nicht mehr, Gold aber gibt's immer noch. Der Hauptunterschied zur Immobilie ist einfach, dass die Immobilie dem Staat bekannt ist, Gold (wenn man es clever angestellt hat) nicht. Und ja, die Vermögensmehrung ist auch nicht so dolle. Das ich für eine Unze Maple Leaf, die 2007 oder so noch 500 € gekostet hat jetzt bei Pro Aurum im Verkauf nur schlappe 1275 € bekomme ist schon bitter. Aber zum Glück zwingt DICH ja keiner Gold zu kaufen. Das mit dem Umweltgedanken stimmt. Ist aber so ähnlich wie früher in den 80ern an der Schule. Während die Redaktion der Schülerzeitung noch überlegte, wie sie der Klassenqueen schonend beibringen können das sie mit ihrer permanenten Dauerwelle die Ozonschicht zerstört, haben andere sie nach dem Schul-Sommerfest einfach auf der Rückbank eines Opel Ascona gebumst. Und der fuhr damals mit verbleitem Benzin! Die Überfischung der Meere durch EU, Nordamerika und Asiaten konnten beide nicht verhindern. PS: Der Rechner, auf dem Du die Beiträge schreibst, stammt hoffentlich aus fairem Handel und wurde aus recycelten Casio und Toshiba Taschenrechnern zusammen gebaut ;) |
| Elementarsatz | [QUOTE][i]Original geschrieben von AsheCorven [/i] Gold wurde früher als Heilmittel gesehen mit teilweisen magischen Eigenschaften. Alchemisten versuchten es herzustellen und bis heute existiert der Mythos das es in England im Mittelalter geschafft wurde. [/quote] Wohl eher in den Kernreaktoren und Teilchenbeschleunigern unserer Zeit. |
| AsheCorven | ich habe auch nicht von der Kreditkarte gesprochen. Eben es kommt immer darauf an gegen was du dich absichern willst. Glaube das hast du noch nicht verstanden. Das du in 5 Jahren eine solche Gewinnsteigerung hast ist richtig allerdings auch spekulativ. Wie du siehst ist der Kurs im Moment am stagnieren und kann schnell wieder nach unten gehen. Aber schön das MICH keiner dazu zwingt. Im übrigen gab es den Goldverbot nicht nur in den USA. Ist das nicht ein wenig kindisch bei dem Thema Umweltgedanken auf anderes zu zeigen? Da kommen wir wieder zu deinem Schulthema: Aber der andere hat auch ... ;-) Gerade der hohe Kurs hat die Minenbetreiber in einigen Regionen zu Methoden gedrängt welche mehr als fraglich sind. 180 000 Tonnen Zyanid machen kein Spass und das für ein Material welches zu über 80% als Luxusgut verarbeitet wird. Aber OK, für Gold wurde schon immer gemordet. [QUOTE][i]Original geschrieben von Hugin & Munin [/i] [B]Naja, meine Kreditkarte deckt auch keinerlei Grundbedürfnisse. Ich kann sie nicht essen und wenn es im Winter kalt ist würde sie wohl auch nicht sehr lange brennen, vom schlechten Heizwert mal abgesehen. Ein Goldverbot gab es in den USA mal, das stimmt. Das Verbot gibt es nicht mehr, Gold aber gibt's immer noch. Der Hauptunterschied zur Immobilie ist einfach, dass die Immobilie dem Staat bekannt ist, Gold (wenn man es clever angestellt hat) nicht. Und ja, die Vermögensmehrung ist auch nicht so dolle. Das ich für eine Unze Maple Leaf, die 2007 oder so noch 500 € gekostet hat jetzt bei Pro Aurum im Verkauf nur schlappe 1275 € bekomme ist schon bitter. Aber zum Glück zwingt DICH ja keiner Gold zu kaufen. Das mit dem Umweltgedanken stimmt. Ist aber so ähnlich wie früher in den 80ern an der Schule. Während die Redaktion der Schülerzeitung noch überlegte, wie sie der Klassenqueen schonend beibringen können das sie mit ihrer permanenten Dauerwelle die Ozonschicht zerstört, haben andere sie nach dem Schul-Sommerfest einfach auf der Rückbank eines Opel Ascona gebumst. Und der fuhr damals mit verbleitem Benzin! Die Überfischung der Meere durch EU, Nordamerika und Asiaten konnten beide nicht verhindern. PS: Der Rechner, auf dem Du die Beiträge schreibst, stammt hoffentlich aus fairem Handel und wurde aus recycelten Casio und Toshiba Taschenrechnern zusammen gebaut ;) [/B][/QUOTE] |
| Ronin76 | Wie lange dauert es denn noch bis zur Apokalypse ? ;) Die beste Vorsorge für eine solche Situation ist doch eher eine Pistole mit einer Patrone, nimmt auch nicht viel Platz in Anspruch. [QUOTE] Die haben oft nur 50 bis 60 Flaschen pro Jahr, die sie herstellen, und wenn nach ein paar Jahren - und Whiskey ist je älter desto "teurer", auch im Geschmack edler - die Flasche dann das Dreifache wert ist für einen Liebhaber, der sie sonstwo nirgends bekommen kann, mag sich das schon lohnen. [/QUOTE] Wenn der Whiskey erst mal in Flaschen abgefüllt wurde, wird der Geschmack nicht mehr edler, sondern schlechter. Die Qualität eines Whiskeys richtet sich doch nach dem Reifungsprozeß in den Fässern, wo dann die Aromen von Sherry, Wein, und anderem Zeug aufgenommen werden. Ein steigender Preis bei abgefüllten Flaschen ist ein reiner Sammlerwert. Eine Anekdote zu Whiskey: Ich kannte mal einen überzeugten Whiskeyliebhaber, der sich stark darüber empört hatte, daß ein anderer Gast in der Kneipe seinen Whiskey mit Eiswürfeln gepanscht hatte. Der Erstgenannte wusste offensichtlich nicht, daß Whiskey bei der Flaschenabfüllung sowieso mit Wasser getreckt wird. |
| Odessa | Wenn der Whiskey erst mal in Flaschen abgefüllt wurde, wird der Geschmack nicht mehr edler, sondern schlechter. Die Qualität eines Whiskeys richtet sich doch nach dem Reifungsprozeß in den Fässern, wo dann die Aromen von Sherry, Wein, und anderem Zeug aufgenommen werden. Ein steigender Preis bei abgefüllten Flaschen ist ein reiner Sammlerwert. ---- Ja eben - es ist NUR der Sammlerwert, für den einige Leute aber wohl sogar weit über 80.000 Euro ausgeben. Also ich hätte ja bei sowas nur noch Panik, daß ich das Zeug fallenlasse.. stell Dir DAS mal vor: Du ersteigerst so ein Edelteil das Du Dir aus Gründen immer einbildest, erhältst auf der Auktion den Zuschlag, läufst freudig vor, nimmst das Ding in Empfang... und läßt es fallen. 80.000 Euro aufm Teppichboden. Ich glaube, das wäre der richtige Moment sogar in meinem dahingehend jungfräulichen Leben, doch noch mal eben mit Drogen anzufangen. Oder sich selbst so lange in den Hintern zu beißen bis nix mehr da ist :eek: :cool: |
| JohnSteed | [QUOTE][i]Original geschrieben von Elementarsatz [/i] [B]Wohl eher in den Kernreaktoren und Teilchenbeschleunigern unserer Zeit. [/B][/QUOTE] Ja, CERN verschlingt furchtbar viel Geld. Ob man es mittlerweile schon physikalisch einfüllen muss, damit die Maschine läuft ist uns nicht bekannt. |
| Ronin76 | Whiskey gibts nun auch mit Higgs-Bosonen ! Viele Milliarden Euro Sammlerwert dank CERN. |
| JohnSteed | i *H ggs* |
| Hugin & Munin | [QUOTE][i]Original geschrieben von Ronin76 [/i] Wenn der Whiskey erst mal in Flaschen abgefüllt wurde, wird der Geschmack nicht mehr edler, sondern schlechter.[/QUOTE] Dem Scapa Single Malt, den ich hier in einer seit gut 10 Jahren geöffneten Flasche habe und ab und zu dran nippe, hat das wohl nie jemand gesagt. Wie fies :D BTT: Gold war in den letzten Tagen sogar in den Medien ein Thema. Genauer das Gold der Bundesbank, das nicht in Deutschland, sondern bei unseren "Freuden" in Paris, London und New York lagert. Offiziell, damit die Russen es im Fall eines 3. Weltkriegs nicht hätten plündern können :D Leider sind die dortigen Räumlichkeiten nicht für eine Inventur durch deutsche Parlamentarier geeignet. Aber keine Angst, das Gold gibt es natürlich immer noch. Im Zweifelsfall hat es jetzt nur jemand anderes :D |
| AsheCorven | Und wie viele stolze Goldbesitzer haben ne Bleifuellung daheim jetzt? ;-) |
| Waldemar | Tja, solange der Deutsche einen Zettel hat ist alles ok! Wir spenden doch auch U-Boote... 3500 Tonnen auch gleich dazu. Das Thema ist auch nicht neu. Die Bundesbank verweigert schon sehr lange die Auskunft. Warum die Bundesbank keine Nachprüfung erlaubt, liegt auch auf der Hand. [QUOTE]Im Zweifelsfall hat es jetzt nur jemand anderes [/QUOTE] Das deutsche Gold lagerte hauptsächlich unter dem WTC - Gebäude Nr. 7. Dort verschwanden in den letzten Jahrzehnten immer wieder große Mengen. Und der Rest wurde vor der Sprengung am 11.09.2001 mit mehreren Lastwagen abtransportiert. Ich bin mir auch sicher, die Chefbande der Bundesbank erhielt Anweisung aus New York, keine Nachprüfung zu erlauben! Schließlich gelten immer noch Besatzerrechte wie z.B. die SHAEF-Gesetze. Aber selbst das Gold würde Deutschland bzw. den Euro nicht mehr retten. Die Wirtschaft und der Arbeitsmarkt kollabiert z.B. in Griechenland, Spanien und Portugal. Immer mehr Menschen sind in diesen Ländern arbeitslos, in Spanien liegt beispielsweise die Arbeitslosenquote bei 25%, unter Jugendlichen bei 50%. Die jetzige Situation führt unaufhaltsam zum wirtschaftlichen Niedergang der Länder. |
| Elementarsatz | Das mit dem Goldpreis ist echt ein Trauerspiel. Wie soll ich Gold kaufen, wenn es so teuer ist? :( Hat jemand noch andere Ideen für materielle Wertanlagen, die etwas ernstzunehmender sind als Whiskyflaschen? |
| Catweazle | [QUOTE][i]Original geschrieben von Elementarsatz [/i] [B]Das mit dem Goldpreis ist echt ein Trauerspiel. Wie soll ich Gold kaufen, wenn es so teuer ist? :( Hat jemand noch andere Ideen für materielle Wertanlagen, die etwas ernstzunehmender sind als Whiskyflaschen? [/B][/QUOTE] Nun, ich denke Realitäten und Grundstücke etc. Man darf sich halt,wie bei so vielen anderen Geschäften keine "schnelle Mark" erhoffen, denn diese gibt es nicht. Wenn man es schafft zu ordentlichen Zinsen Schulden zu generieren und sie im Griff zu haben, ist man gut dabei. Dann geht es darum, dass man stundenlang auf einer Baustelle verbringen will und polnische Arbeiter einer portugiesischen Firma (oder wars umgekehrt) davon abbringt nutzlose Erker einzubauen. Dergleichen mehr. Aber insgesamt ist Grund und Boden vielleicht noch das einzig verlässliche. Wer weiss vielleicht wird auf deiner sauren Wiese in fünf Jahen eine Autobahn gebaut und dann beisst du dich in den Arsch, dass du nicht das Sitzfleisch hattest zu warten! |
| Elementarsatz | Für Immobilien reichen meine Rücklagen noch nicht. Höchstens für eine Einzimmerwohnung in Chemnitz oder einen Kartoffelacker in MeckPom. Außerdem haben Immobilien den bekannten Nachteil, immobil zu sein. |
| Elementarsatz | Übrigens, wohnt jemand von euch in der Nähe der Schweiz? Würde ich z.B. in Konstanz wohnen, dann würde ich schon mal einen kleinen Silberschmuggel in Betracht ziehen. :D |
| AsheCorven | Ich wohne in Zürich und Heidelberg |
| Elementarsatz | [QUOTE][i]Original geschrieben von AsheCorven [/i] [B]Ich wohne in Zürich und Heidelberg [/B][/QUOTE] Nun... aufgrund der Mehrwertsteuerdifferenz könnte es einträglich sein, Silberbarren in der Schweiz zu kaufen und in Deutschland zu verkaufen, wenn man sie nicht verzollt. Schließlich kriegt man bei Privatverkäufen annähernd den Brutto-Preis. Es müssten allerdings schon größere Mengen sein, 10kg vielleicht, damit es sich lohnt. Aber das wäre illegal. So etwas macht man nicht :o Außerdem könnte man erwischt werden. :( Naja, ich hab mir jetzt mal ganz legal in Deutschland zwei 100 Unzen-Silber-Münzbarren gekauft. Da Münzbarren als Münzen gelten, haben sie nur 7% Mehrwertsteuer. Allerdings wird die Mehrwertsteuer im nächsten Jahr auf 19% erhöht, vielleicht sorgt das für einen Preisanstieg. |
| AsheCorven | Naja 10 kg wären dann schon ein Problem wobei mit dem Zug geht das da wird nicht hingeschaut. Zumindest nicht beim Grenzübertritt kann mir aber schon vorstellen das man so irgendwann auf dem Schirm auftaucht und sich jemand dafür interessieren könnte wo die Ware her kommt. Was ich auf meinen Reisen gerne mitnehme sind Tabletten. z.B. eine Packung Aspirin oder IBu Profen in UK 0.89 Pfund. Die 500 Tablettendose aus USA 5,49$ Die Menge sollte natürlich zeigen das es nur für den Eigenbedarf ist aber so 3 bis 4 Dosen gehen schon - so Kopfschmerzen könnten ja heftig sein ;) [QUOTE][i]Original geschrieben von Elementarsatz [/i] [B]Naja... aufgrund der Mehrwertsteuerdifferenz könnte es einträglich sein, Silberbarren in der Schweiz zu kaufen und in Deutschland zu verkaufen, wenn man sie nicht verzollt. Schließlich kriegt man bei Privatverkäufen annähernd den Brutto-Preis. Es müssten allerdings schon größere Mengen sein, 10kg vielleicht, damit es sich lohnt. Aber das wäre illegal. So etwas macht man nicht :o Außerdem könnte man erwischt werden. :( Naja, ich hab mir jetzt mal ganz legal in Deutschland zwei 100 Unzen-Silber-Münzbarren gekauft. Da Münzbarren als Münzen gelten, haben sie nur 7% Mehrwertsteuer. Allerdings wird die Mehrwertsteuer im nächsten Jahr auf 19% erhöht, vielleicht sorgt das für einen Preisanstieg. [/B][/QUOTE] |
| Hugin & Munin | Ich denke wenn die Mehrwertsteuererhöhung kommt, werden sich auch die Preise bei Privatverkäufen (z.B. ebay) anpassen, bisher ist das ja auch so. Nur ist Silber nicht wirklich gut zum schmuggeln geeignet. Da wäre Gold besser (schon im Kleingeldfach der Geldbörse lässt sich da relativ unauffällig ein vierstelliger €-Betrag verstecken). Interessant wäre das bezüglich Schweiz aber erst, wenn es auch auf Gold eine MwSt. geben sollte. |
| AsheCorven | [QUOTE][i]Original geschrieben von Hugin & Munin [/i] [B]Ich denke wenn die Mehrwertsteuererhöhung kommt, werden sich auch die Preise bei Privatverkäufen (z.B. ebay) anpassen, bisher ist das ja auch so. Nur ist Silber nicht wirklich gut zum schmuggeln geeignet. Da wäre Gold besser (schon im Kleingeldfach der Geldbörse lässt sich da relativ unauffällig ein vierstelliger €-Betrag verstecken). Interessant wäre das bezüglich Schweiz aber erst, wenn es auch auf Gold eine MwSt. geben sollte. [/B][/QUOTE] Du kriegst aber bei kleinen Verkaufsmengen keinen guten Preis bei Edelmetall |
| Hugin & Munin | Ein- oder Verkauf? Ich kann nicht sagen wie es heute beim Einkaufen aussieht, aber als ich um 2008 rum meine Euronen in Edelmetalle umgeschichtet habe, gab es bei den Händlern keinen Mengenrabatt. Eine Unze Gold hat so viel gekostet, wie sie gekostet hat. Egal ob man eine oder zehn genommen hat. Mengenrabatte (und auch da geht es nur um wenige % ) bei Goldmünzen fangen in einer Größenordnung an, wo man mit angekettetem Köfferchen und Bodyguards vorfährt. Da kann ich nicht mitreden :D Beim Verkaufen auf ebay erzielt man nach meiner Erfahrung mit Kleinmengen (also Einzelverkauf von z.B. Münzen) die höchsten Preise. |
| AsheCorven | [QUOTE][i]Original geschrieben von Hugin & Munin [/i] [B]Ein- oder Verkauf? Ich kann nicht sagen wie es heute beim Einkaufen aussieht, aber als ich um 2008 rum meine Euronen in Edelmetalle umgeschichtet habe, gab es bei den Händlern keinen Mengenrabatt. Eine Unze Gold hat so viel gekostet, wie sie gekostet hat. Egal ob man eine oder zehn genommen hat. Mengenrabatte (und auch da geht es nur um wenige % ) bei Goldmünzen fangen in einer Größenordnung an, wo man mit angekettetem Köfferchen und Bodyguards vorfährt. Da kann ich nicht mitreden :D Beim Verkaufen auf ebay erzielt man nach meiner Erfahrung mit Kleinmengen (also Einzelverkauf von z.B. Münzen) die höchsten Preise. [/B][/QUOTE] Nein es geht da nicht um den Mengenrabatt von 1 oder mehr Münzen sondern um Baren. Bei einem Baren hast du einen geringeren Verlust beim Verkauf Deswegen halte ich Gold noch immer für eine schlechte Wertanlage wenn man sich nicht für den totalen Verlust der Währung vorbereitet. Wenn du Geld vermehren willst gibt es bessere Lösungen. |
| Schwarzer Prinz | Müssen abwarten, ob Kurse wieder steigen :( |
| AsheCorven | [QUOTE][i]Original geschrieben von Schwarzer Prinz [/i] [B]Müssen abwarten, ob Kurse wieder steigen :( [/B][/QUOTE] Gold ist überbewertet so schnell steigt der nicht mehr |