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  Forum: DIES und DAS
    Thema: Tagebuch schreiben
deehnaHallo Ihrs!

Wie haltet Ihr das mit'm Tagebuchschreiben? Ist jemand unter uns, der seine täglichen und nicht so alltäglichen Erlebnisse aufschreibt und somit für die Nachwelt konserviert?

Wie handhabt Ihr das? Neumodisch auf dem Rechner mit abspeichern und/oder ausdrucken? Oder eher auf die althergebrachte Art mit "Feder und Tinte"?

Was schreibt Ihr so auf? Eure Gedanken, Gefühle, Sorgen und Pläne? Oder doch eher nur Eure Erlebnisse des Tages?

Freue mich über Eure Antworten...

Gruß, ich
eternal_blacktagebuch schreiben am pc?! nee, wenn schon dann mitm kulli oder füller in irgend n heft oder buch. dann kann man das gut aufbewahren und später noch mal drin lesen. (was oft ganz lustig ist, wenn man sieht was für lächerliche sachen man vor einigen jahren als riesen problem angesehen hat...:D)
aber so regelmäßig schreib ich nichts auf, das ist bei mir immer phasenweise. wenn mich ne zeitlang dinge beschäftigen über die ich mit niemandem reden kann/will muss eben mein tagebuch herhalten...
AsherahJetzt hab ich nur noch mein Online-Tagebuch, wo ich anfangs versucht hab, alltägliche Begebenheiten so ein wenig anekdoten- bis glossenhaft zu schreiben. Hat aber nicht wirklich funktioniert, deswegen steht da jetzt meistens nur, was so passiert ist oder passieren wird...

Meine alten Tagebücher aus meiner Pubertät :D hab ich letztens mal wieder durchgelesen. Darin gehts echt zu 95% nur um Jungs. Von wem ich grad was wollte, dass meine hübsche Cousine mal wieder die besten Jungs abbekommen hat und sich in mich nur die falschen verlieben. Also das waren noch Probleme...

Zum täglichen Tagebuchschreiben fehlt mir inzwischen vor allem die Lust... zusammen mit dem Gefühl, dass über meine Probleme und Gefühle nicht jeder Bescheid wissen muss - meine Tagebücher wurden früher von anderen Personen unerlaubt gelesen, besonders von meiner Schwester, das ist nicht so schön...
SilberträneIch habe laaange Zeit Tagebuch geschrieben, und wenn ich die alten Einträge nun lese...:eek: :rolleyes: ein wenig peinlich!!!
Es ist mir außerdem zu unsicher, da meine Eltern ab und zu einfach ion mein Zimmer spazieren und es auch einmal gewagt haben mein tagebuch anzurühren. Seitdem traue ich ihnen da KEIN STÜCK mehr...
Mir ist es lieber Fotos oder Videos von besonderen Ereignissen zu haben als alltägliches aufzuschreiben
Schwarze WölfinIch schreibe kein tagebuch wie man es so kennt.
Wenn es etwas gibt das mich stärker belastet dann schreibe ich es in "gedichten" auf, die auch hier alle noch in den alten lyricen zu finden sind. so verstehen nur wenige was wirklich mein problem ist aber viele nehmen anteil an meinen gefühlen.
das hilft mir meistens sehr, das schreiben selbst und die resonanz.


grüße,
wölfin
dunkles_WesenIch schreib da nur rein wenns mir scheiße geht, eben dann so alles was mir durch den Kopf geht. Ich les da aber nicht drin, weils mir dann gleich wieder beschissen gehen würde
bloodflower7Also ein richtiges Tagebuch im originellen Sinn führe ich nicht. Ich würde es eher als Gedankenbuch bezeichnen. Es ist ein schwarzen Buch, dass ich immer mit mir herumschleppe und Gedanken hineinschreibe. Aber nicht in ganzen Sätzen und in der Art heute ist dies passiert und ich hab mich so und so gefühlt, sondern fragmenthafte Gedanken, manchmal nur einzelne Wörter. Da stehen auch viele Gedichte und Lyrics drin und es sind auch einige Zeichnungen dabei. Mal ist es ziemlich ordentlich geschrieben, altmodisch mit Füller und Tinte. Mal ist es chaotisch und voller Kullikrizeleien. Es ist sehr persönlich und individuell und auf keinen Fall immer gleich. Jede Seite ist anders als die andere.
BleedingHeartIch hab mit dem Tagebuchschreiben aufgehört,
weil ich meist Probleme im Kopf löse.
Ganz ganz selten verirrt sich nochmal ein stift ins büchlein.
Ich schreib eher arbeitstechnische Sachen auf.
Mysteraalso ich schreibe auch kein tagebuch mehr...ich habe es viele jahre gemacht,doch egal wo ich es versteckt habe - vor meinem kleinen bruder war es nie sicher...er hat sich dann immer über mich lustig gemacht und mein tagebuch all seinen freunden gezeigt. irgendwann habe ich gemerkt,dass es bei mir in der familie (bei dem bruder) mehr schadet als hilft und ich habe es aufgegeben... wenn es mir scheiße geht,dann schreibe ich entweder gedichte (manche kommen auch auf meine homepage) oder ich schreibe briefe an mich selber oder irgendwen anderes. allerdings werden diese briefe immer sofort danach vernichtet,so dass sie niemals jemand zu gesicht bekommt. das hat mir immer gut geholfen...!!
Nightbreath85Also ich schreib Tagebuch, wobei ich es wohl wie bloodflower7 auch eher als Gedankenbuch bezeichnen wuerde. Einfach nicht dieses :"Liebes Tagebuch, heute hab ich das und da gemacht und war da und da" Okay, okay, so haben meine Saetze am Anfang (da war ich 11???) auch ausgeschaut, aber mittlerweile erfaehrt der "Leser" eigentlich nicht, was an den Tag passiert ist, sondern einfach, was mich gerade bedrueckt, gluecklich macht, ueber was ich nachdenke, etc. Ausserdem wird jedes neuen Buch (bin grad beim 13ten *aucheinwenigstolzbin*) am Anfng bemalt und verziert und beklebt und was weiss ich nicht alles. Das macht es einfach irgendwie zu einem Begleiter, der die naechsten paar Monate meine Gefuehls- und Gedankenwelt in sich aufsaugen darf.
Ich denke man so etwas vor allem in der Pubertaet, wenn man mit keinem wirklich ueber seine Probleme, etc. reden kann.Manche legen diese Gewohnheit genauso schnell wieder ab, wie sie gekommen ist aber andere schreiben ein Leben lang.
Ich hab zum Glueck Eltern, die meine Privatsphaere respektierten und einen Zimmerschluessel gege meine kleine Schwester:D .
Von "elektronischen Tagebuechern" halt ich nicht viel. Ich zumindest muss meins immer dabeihaben. Koennt ja sein, dass mir irgendein abartiger Gedanke ins Hirn schiesst und ich den unbedingt hinkrakeln muss:) . Selbst ein Laptop waer mir da doch zu unhandlich;) .
Greetz
lost_soul_666also ich schreib tagebuch (auf die alte art mit kulli und buch) schon seit ich 9 oder 10 bin.

mir hilfts über manche sachen hinwegzukommen oder dinge die so passieren zu verarbeiten, ich finds schon wichtig, hab in letzter zeit nur leider kaum zeit reinzuschreiben aber das hol ich dann bestimmt noch nach.
ChimonasNaja, "Tagebuch" kann man das, was ich schreibe nicht nennen. Ausserdem schreib ich nur etwas wenn's mir nicht so gut geht. Egal welche Art von Schreiben. Ich schreib meine Gedanken sinn- und ziellos auf Blaetter, manchmal schoen, manchmal total schlampig. Die Blaetter hefte ich dann entweder in Ordner oder klebe sie mit der leeren Seite sichtbar an die Zimmerwaende. Faellt mir irgend etwas ein, was ich laenger behalten moechte, als der Gedanke selbst dauert, schreibe ich es irgendwo auf diese Blaetter, das Geschriebene zur Wand, die leere Seite sichtbar. Was ich schreibe koennen Saetze, Stichwoerter, kleinste Reime, Sprichwoerter, Begebenheiten oder auch Gefuehle sein. Ich hatte lange Zeit eine Art "Schrift-erfindungs-Zwang", hab einen ganzen Ordner voller, fuer mich heute unlesbarer Schriften.*g* Und viele der Gedanken muss ich daher heute erraten, da sie in eine der verschiedenen Schriften geschrieben wurden. Naja...Das hatte ich wohl auch deshalb so gemacht, weil in unserem Haus einfach nichts respektiert wird und schon garnicht die eigenen Gedanken.


Gruss
Chimonas
I-chanso ein richtiges "tagebuch" schreibe ich auch nicht..
wenns mir mal wieder so richtig besch.... geht schreib ich meine gefühle auf.. irgendwo.. PC, auf alte zeichnungen, leere blätter... was ich eben gerade zur hand hab.. ich heb nur die auf dem pc auf... sonst ist mir das irgendwie zu unsicher... wer weiß ob meine eltern nach sowas suchen:confused:
allerdings überlege ich im moment ob ich nicht besser alles vernichten sollte.. ein freund meiner freundin hat sich in ihren PC gehackt und ihr tagebuch gelesen und mir ihre geheimnisse per icq geschickt... ich hab angst dass sowas auch bei mir passiert:(
SleepyHollowIch schreibe tagebuch auch immer wenns mir schlecht geht, aber auch wenns mir gut geht. Ich habe mittlerweile schon 4 davon und lese auch immer mal wieder darin.

Ist interessant, was ich mal gedacht oder gefühlt habe.
.kbich habs mal ne zeitlang versucht ..

aber dannn doch sein gelassen. träume schreib ich ab und zu auf, wenn sie besonders interesant sind.


ich seh das so: durch das schreiben, tagebuch z.b., verarbeitet man die erlebnisse indem man sie nochmal überdenkt / formuliert bzw. anders gewichtet.

als tagebuch ersatz fungiert bei mir aber mittlerweile das internet bzw. einige/besonders eine person der ich eh eh alles erzählen werde früher oder später, so werd ich zwar nie irgendwelche aufzeichnungen haben, aber der effekt des verarbeitns ist trotzdem da.
Cold RainIch hab drei oder vier Bücher, Blöcke und Papieransammlungen, in die ich mehr oder weniger regelmäßig reinschreibe.. nicht, was heute passiert ist und wen ich gesehen habe. Eigentlich nur, wenn das Chaos im Kopf zu groß wird und ich es vor meinen Augen auf dem Papier ordnen will. Funktioniert eigentlich auch mehr oder weniger gut. Dazwischen stehen Gedichte, Lieder, zusammenhanglose Fetzen und Gekritzel - und Buchzitate.
Auf dem Computer exisitert dann auch noch so eine Art Tagebuch wie oben beschrieben. Der Vorteil ist, dass ich zumindest auf der Tastatur schneller schreiben kann als auf Papier (und man kann es hinterher noch lesen!). Folglich sind da die Sachen drin, die schnell festgehalten werden müssen.. oder die sowieso in elektronischer Form weitergegeben werden.
Oft auch Abgetipptes aus den Papier-Formaten.

Früher hab ich allerdings auch Tagebuch geschrieben, wie es wohl fast jedes Mädchen tut.. Liebes Tagebuch.. Heute war ein schöner Tag, ich war in der Eisdiele.. oder heute war blöd, meine Eltern haben mit mir geschimpft.. und Freunde.. und Pferde.. der ganze Kram eben.

Am liebsten schreibe ich Tagebuch mit Füller oder Bleistift.
SeenaAlso, ich schreibe seit meinem elften Lebensjahr Tagebuch....hab mittlerweile glaub ich an die 20 vollgeschriebenen......
Früher hab ich jeden Tag geschrieben, mittlerweile nicht mehr so oft, aber ich schreib schon gern auf, was passiert ist.
Zumindest die Dinge, die wirklich wichtig sind für mich.
Also, einmal die Woche muss schon sein. Sonst wird in meinem Kopf einfach alles zuviel....ich kann meine Gedanken besser in Worte fassen, wenn ich sie aufschreibe.
WinterbornIch habe einmal ein Buch in dass ich kurze GEdankengänge und Gedichte schreibe und dann noch ein Weblog, in dass ich vom Alltag oder akuten Problemen schreibe. Allerdings ist es mit dem Weblog inzwischen so eine Sache geworden - mittlerweile habe ich 60 Besucher am Tag und muss mir dauernd "Was soll der Depri-Scheiß?" anhören. Irgendwie nervig. Allerdings muss ich sagen dass ich auf diesem Weg auch schon viele nette Leute kennengelernt habe.
*~Dead-Rose~*Tagebuch schreibe ich nicht im eigentlichen Sinne, ich hab auf meinem Notebook eine Datei mit einem höchst unsinnigen Namen und in die Schreibe ich alles hinein, was mich zur Zeit bedrückt, ich mache das praktisch nur, wenn mir die Gedanken zu sehr im Kopf herum schwirren, habe festgestellt, dass mir das bei meinen Schlafstörungen hilft, oder besser gesagt, helfen kann. Ich schreibe es nie mit einem Datum, praktisch als Lauftext, ein Werk, dass meine Höhen und Tiefen beschreibt, auch wenn ich zugeben muss, dass die Tiefen überwiegen.
Für ein tägliches Aufschreien bin ich einfach zu inkonsequent, außerdem passiert nicht jeden Tag etwas, bei dem ich denke, dass es sinnvoll ist für mich auf Papier zu fixieren.
CloudySkyIch schreibe auch Tagebuch, jedoch nicht am Rechner, da ich befürchten würde, dass die Daten verloren gehen

Es ist schon komisch, wenn man nach ein paar Jahren wieder drin liest :-D

Ich habe auch mal mit meinen beiden damaligen besten Freundinnen eine art "Dreiertagebuch" geführt, was wir so alles in den Jahren erlebt haben (Gott, das hört sich an als wäre ich wer weis wie alt)

In meinem Tagebuch schreibe ich eigentlich meist was passiert ist und was ich denke.
American PsychoGanz ganz früher hab ich auch noch "richtig" Tagebuch geschrieben, also mit "Liebes Tagebuch, heute war Mama ganz toll, bla bla". Später hab ich dann auch immer, wenn ich was zu verarbeiten hatte oder in meinem Kopf Dinge rational ordnen musste, den PC benutzt. Irgendwann gab der aber dann seinen Geist auf und so bin ich jetzt dazu übergegangen, ebenso wie bloodflower7, ne Kladde oder n Ringbuch zu führen, in dem ich so alles niederschreibe, woran ich denken muss, was mich beschäftigt, etc.
Da sind dann Fotos drinnen, Lyrics, Kritzeleien, Konzertkarten, Aufkleber, Pillenpackungen *g*. Einfach all so alltägliches Zeugs, mit dem ich aber in dem Moment was verbunden habe oder was als Metapher gesehen werden kann. Diese Art der Erinnerung bezieht sich bei mir hauptsächlich auf meine Gefühle, aber ich schreib dann immer noch das Datum mit dazu.
Aber - wie Steinböcke nun mal sind - natürlich muss ich auch irgendwo ne Ordungn haben. Deshalb hab ich nun auch schon den dritten Tisch-Kalender, in den ich sowieso immer alle Termine reinschreibe, aber auch bestimmte Aktionen, die toll waren oder auch nicht so toll. Das dann aber halt nicht so ausführlich, wie in dem Gefühle-Buch!
*~Dead-Rose~*[QUOTE][i]Original geschrieben von CloudySky [/i]
[B]Jahren wieder drin liest :-D

Ich habe auch mal mit meinen beiden damaligen besten Freundinnen eine art "Dreiertagebuch" geführt, was wir so alles in den Jahren erlebt haben (Gott, das hört sich an als wäre ich wer weis wie alt)
[/B][/QUOTE]

So in der Art: eine schreibt rein, gibt es der Nächsten, die etwas zu dem davor geschriebendem schreibt?
Anima_atrAHab ich auch mal gemacht, 2 Bücher vollgeschrieben und danach nicht mehr, irgendwann fand ich das nur noch langweilig. Gut, zuerst gefiel mir die Idee und ich habe ja nicht nur ausschließlich Erlebnisse, Gefühle etc aufgeschrieben, aber es stimmt schon, zu behaupten, dass man auf diese Art seine Gedanken ordnen und über alles noch einmal grübeln und somit einiges vielleicht auf eine besondere Weise verarbeiten kann, sich quasi einen Überblick über alles verschafft. Nur hat mir diese Art von "Verarbeitung und Auseinandersetzung" irgendwann nicht mehr gefallen, außerdem kann ich eh über all das, was ich vielleicht damals hätte niedergeschrieben, offen und ehrlich mit einer gewissen Person reden, so dass ich schon lange kein Bedürfnis mehr habe, solch ein Buch zu führen.
isinun....ich und das tagebuchschreiben ist ne lange geschichte *g* also als ich noch jünger war, in der grundschule, habe ich 4 oder 5 tagebücher mit "heute scheint die sonne"-geschichten vollgeschrieben. im nachhinein wirklich total süß zu lesen.
vor nun genau 2 jahren habe ich wieder mit dem tagebuchschreiben angefangen. damals ging es mir wirklich total schlecht und da hat mir das schreiben sehr, sehr viel geholfen. am anfang hab ich eher nur von tageserlebnissen geschrieben, mit der zeit kamen immer mehr und mehr gefühle, meistens jene welche aus den erlebnissen resultierten, dazu. und irgendwann schrieb ich alles auf was mich bewegte, mich sorgte, wie ich die wekt sah und und und. vllt war da mein tagebuch jene person die mir zum sprechen fehlte. einernhalb jahre und mittlerweile 4 tagebücher später passierte das schlimmste was mir zu dieses zeit geschehen konnte: meine eltern lasen meine bücher... ich habs ihnen bis heute nicht verziehen und werde es ihnen wahrscheinlich auch nimmermehr verzeihen... dann gings mir richtig scheiße und ich schrieb ein monat lang nix, aber dann hielt ich es einfach nicht mehr aus ohne zu schreiben und überlegte mir eine geheimschrift welche ich 2 monate verwendete... aber die reichte mir irgendwann und nun schreibe ich wieder ganz normal. nicht täglich, aber immer wenn ix brauche...und die tagebücher sind ultramegagut versteckt... aber i muss sagen seitdem is das vertrauen zu meinen eltern hin.

im internet habe ich auch n kleines onlinetagebuch, aber in dem stehen eigentlich nur stichpunktartige wörter und zitate, in die wohl jeder der auf die idee kommt es zu lesen seine eigenen probleme etc hineininterpredieren kann..
rainravenIch schreibe seit ein paar Jahren täglich Tagebuch, allerdings eher in stichwortartiger Form also was jeweils Besonderes an jedem Tag passiert ist. Ich notiere auch meine Träume in einer Art Tagbüchern und wenn etwas mich stark (meist negativ) beschäftigt, fallen mir dazu "Lyrics" ein, also Prosa, früher oder teilweise heute auch noch Gedichte, die ich schreibe, um meine Gefühle zu verarbeiten, nicht jeden lesen lasse und von denen ein Teil auch hier in den Gärten der Poeten zu finden ist.

Früher verarbeitete ich meine Gedanken und Gefühle in selbst erdachten Abenteuerstories aus Ich-Perspektive mit Personen, die lebenden mir bekannten Personen oder Prominenten nachempfunden waren. Ich machte mir auch bunte Symbole in meinen Wandkalender, die für die Stimmungen jedes einzelnen Tages standen, so daß ich dann über das Jahr hinweg sehen konnte, ob ich überwiegend fröhlich oder traurig gewesen war.

Nun sind auch noch Facetten meiner Gedanken und Emotionen in den Nebelpfaden hinzugekommen, und ich weiß eigentlich selbst nicht so genau, warum ich mein Seelenleben auch unter einer vagen Anonymität lieber einer breiten Masse präsentiere als sie per Papier und Tinte festzuhalten. Aber es hat mit Selbstreflexion zu tun, nicht mit Exhibitionismus. Und wie mit den Stories, die ich früher schrieb, schaffe ich nun auch im Netz gerne Neues, an dem ich Andere teilhaben lassen möchte, wenn sie interessiert sind. Ein Blog im eigentlichen Sinne besitze ich jedoch nicht.
Alte PizzaIch bin auch fleißige Tagebuchschreiberin. Bald bin ich die Frau mit den 1000 Kladden. :D

Mein erstes Tagebuch ging von 1986 bis 19993. Mein letztes habe ich innerhalb von 2 Monaten vollgemacht.

Traumtagebuch schreibe ich auch noch. Unter anderem. :D
AlterkelteHab ich ne Zeit lang gemacht..........ist immer lustig das hinterher zu lesen...

Werde am WE vielleicht wegfahren, hab mir jetzt schon ne Kladde besorgt.
Eine Art Reisetagebuch....naja mal schauen.
CurlyGirlIch schreib jetzt Tagebuch seit ich 12 bin oder so... Sind nun schon einige Bücher draus geworden xD Meistens schreib ich mit Füller oder Kugelschreiber, unter Umständen aber auch mit anderen Stiften wie Fineliner, je nachdem, was grad da ist :D
KatzenschattenWann hat man auch sonst die Möglichkeit seine Gedanken völlig frei zu äußern?
Alte PizzaIch mache das auch noch in autobiografischer Buchform.

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