| lordofthedark81 | Hallo, würde gerne wissen, ob ich schon zu alt bin ein Instrument zu lernen, würde gerne mit E-Gitarre anfangen, eventuell Bass. Kurz zu mir ich habe bisher kein Instrument gespielt und in der Schule( auch schon ein paar Jährchen her) habe ich das mit den Notenlesen nie kapiert. Lohn es sich noch anzufangen oder ist alles schon zu spät, habe nur leute sagen hören, das man irgendwie mit 11 oder so anfangen sollte um richtig gut zu werden. Mfg Lordoftthedark81 |
| Cyberpagan | Tröste dich, ich bin 34 und fange grad mit Bass an... :D |
| lordofthedark81 | und wie geht das so voran mit ganzen griffen usw.??? Mfg Lordofthedark81 |
| Cyberpagan | Naja, ich fange grad an... d.h. ich hoffe, daß das paket mit dem Bass Dienstag da ist ;) |
| Lucifer_Sam | Ich hab letzten März mit E-Git angefangen. Auch mit 22. Nun bin ich seit kurzen 23 und kanns mittlerweile recht gut. Zu alt bist du eigentlich nie - solange du deine Finger noch halbwegs bewegen kannst... |
| Scarecrow | Kann ich nur zustimmen, für so etwas gibt es eigentlich kein "zu alt". Ich hab mit 19 mit Gitarre angefangen, das läuft mittlerweile auch ganz gut. Hast du vor, Unterricht zu nehmen und lernst du autodidaktisch? |
| Move over Kate | Zum erlernen eines Instrumentes ist man nie zu alt. Es ist alles eine Frage der Ansprüche und der Beharrlichkeit. |
| lordofthedark81 | hi, also erstmal hab ich noch garkeine Gitarre, würde aber denke ich beides versuchen; Unterricht nehmen und auch zuhause ein wenig üben, mit Büchern, Videos oder was es gibt. Denke mal, dass es immer wieder Sachen an denen ich hängenbleiben würde, wenn das mir nicht persönlich erklärt würde, oder. Mfg Lordofthedark81 |
| Lucifer_Sam | Je nach Anspruch wird 'zuhause ein wenig üben' wohl nicht genug sein. Am Anfang werden dir schmerzende Fingerkuppen und zu unbewegliche Finger die Motivation nehmen können. Wichtig ist dabei nicht aufzugeben. Wenn du es ein halbes Jahr durchhälst, regelmäßig zu üben, ist das gröbste hinter dir. Übers Notenlesen brauchst du dir dank Tabulatorschreibweise anfangs keine Gedanken zu machen. |
| Colbert | Ich hab erst mit 25 angefangen ... Sicher ist es besser, wenn man eher anfaengt, aber zu spaet ist es meiner meinung nach nie. Ich hab mir, auf den Rat von einigen hier hin, ein Buch von Peter Bursch gekauft und kann es nur weiterempfehlen. Einfach mal bei eBay nach "Peter Bursch" suchen ... da gibt es massig Angebote. |
| Teufelchen | Halli hallo Grundsätzlich ist man nie zu alt, um anzufangen ein Instrument zu erlernen. Es hängt ganz von dir selbst ab - von deinem Eifer und deinem Willen. Ohne Üben geht nun mal nichts - je später man anfängt, desto mehr persönlichen Einsatz wirst du benötigen (das ist bei den meisten so). Ich rate dir, dass du vielleicht 4 bis 5 Musikstunden nimmst und dir dann den Rest selbst beibringst. Der Lehrer kann dir zwar zeigen, was du alles machen kannst, aber er übt nicht für dich. Erlerne mit ihm das Grundsätzliche wie Akkorde / Akkordwechsel, Fingerübungen, Anschlagtechniken, Saiten aufziehen, Stimmen, Haltung...das wars. Vielleicht noch ein wenig Basiskunde in Notenlesen (auch wenns die Tabulatur gibt - schaden tuts nie was). Ich rate dir allerdings von Lernvideos (welche Lehrgänge beinhalten) ab. Anfangs dachte ich auch, dass das eine gute Sache wär, aber ich habs dann schnell wieder sein lassen. Ist es ein Video über Basics, ok - alles andere, was Technik usw. betrifft kann du getrost vergessen. Arbeite selbst an dir, versuche Songs rauszuhören und nachzuspielen - so einfach wie möglich. Mit der Zeit wächst dein Können mehr und mehr. Ich gebe zwei Bekannten gelegentlich Gitarrenstunden - der eine ist 24 (spielt seit 3-4 Jahren) und fährt total auf Rock'n'roll und Rockabilly ab, der andere ist 33 (spielt seit 2 Jahren) und kann schon Sachen von Creedence Clearwater Revival, den Beatles und den Stones spielen...inkl. kleinen Solosachen. Aber beide üben, wann immer es geht. Beide spielen mit Kumpels in Proberaumbands - und da macht man die grössten Fortschritte. Wer will denn die ganze Zeit daheim sitzen und das Griffbrett rauf- und runternudeln? Niemand. Im Zusammenspiel mit anderen lernt man sehr viel über sein Spiel und sich selbst. Kopf hoch - das Alter ist kein Hindernis. Freu dich auf die Herausforderung. Übung macht den Meister:) |
| Scheol | ich würde jetzt spontan von Musikschulen abraten und den wohlbekannten Peter Bursch empfehlen. Aber das ist bei jedem anders, also bitte nicht steinigen ;) Ich halte halt nicht sehr viel von Musik Schulen. Und die Fingerkuppen schmerzen verdammt oft, glaub mir. Ich spiele seit 3 Jahren E-Git. (mit 16 angefangen) und bin momentan bei Master of Puppets von Metallica dran. Und siehe da, ich habe eine Blase am Zeigefinger bekommen, lach. Mit der Zeit werden aber die Fingerkuppen härter, am Anfang kann man nicht nicht lange spielen gerade weil sie zu weich sind. Zu alt bist du eigentlich, wie schon so oft gesagt nie! Tip: Um die Finger weiter auseinander zu bekommen den Arm schräg zum Körper hin halten....eigentlich logisch aber bis ich das mal gemerkt hatte :D bb Scheol |
| Teufelchen | [QUOTE][i]Original geschrieben von Scheol [/i] [B]ich würde jetzt spontan von Musikschulen abraten und den wohlbekannten Peter Bursch empfehlen. Aber das ist bei jedem anders, also bitte nicht steinigen ;) Ich halte halt nicht sehr viel von Musik Schulen. [/B][/QUOTE] Hast du bereits negative Erfahrungen gemacht mit Musikschulen? Ich hatte 6 Jahre lang Unterricht in klassischer Gitarre - der Lehrer war zwar ein sturer alter Holzkopf, aber das, was er mir mit auf den Weg gegeben hat, hilft mir noch heute. Wie gesagt...es gibt Musikschulen und Musikschulen - und da hat auch die Person des Musiklehrers viel Einfluss, ob man etwas gut findet oder nicht. Meine Erfahrungen waren letztendlich recht positiv. Ich habe allerdings auch nicht gesagt, dass er sich an eine Musikschule wenden soll. Es gibt auch ganz gute freischaffende Gitarrenlehrer - oder vielleicht gibt es jemanden aus dem Bekanntenkreis, der ihm die Basics beibringen kann. Aber aufgepasst: es bringt auch nichts, wenn man von jemandem lernt, der selbst keine korrekte Haltung und kein fundiertes Wissen hat. Grundsätzlich habe ich ja nichts gegen Peter Bursch gesagt. Seine Sachen wurden mir damals vom Gitarrenlehrer ebenfalls empfohlen, da ich nebenbei ja noch was auf der E-Gitarre lernen wollte. Es ist sehr viel gutes, einfach verständliches Material dabei - ohne Zweifel. Aber am Anfang ist es wichtig, dass man die Basics lernt, weshalb ich die Meinung vertrete, dass 4- 5 Stunden bei einem Gitarrenlehrer notwendig sind (merke: ich sage nicht 'absolut' notwendig;)). Im Dialog lernt man mehr. Korrekturen können sofort angebracht werden und die Fragen werden sofort beantwortet. Aber eben...jedem das seine:) Habt Spass:D |
| Scheol | @Teufelchen Nun, ich habe viele gesprochen die in der Musikschule waren und die beklagten den langsamen Fortschritt. Ichh habe mir Gitarre selbst beigebracht, ohne Bücher, nur anhand der Legende in den Tabs...und Taberklärung. Die waren ganz schön erstaunt was ich in 2 Jahren konnte, das konnten die nach 2 Jahren Musikschule nicht. Aber jede Schule/jeder Lehrer ist anders... Zudem kann ich nicht wirklich Noten lesen, ich brauche eigentlich nur die Tabulaturen, mehr nicht. Viele sagen man braucht es um später eigene Soli zu komponieren, nunja, ich denke das habe ich auch ohne das geschafft. Aber deine Idee mit einem freischaffenden Lehrer halte ich wirklich für Sinnvoll. Dort vergeht der Spaß bestimmt nicht so schnell...wirklich ein guter Vorschlag ;) bb Scheol |
| Sathana | Zu alt ist man nie. Wie schnell man es lernt ist halt die Sache von einem selbst. Ich habe zwar schon mit 14 angefangen Gitarre zu spielen, hab es mir zunächst durch Bücher selbst beigebracht, später hatte ich dann Unterricht, was empfehlenswert ist, wenn man halt wirklich viel Zeit und Geduld reinstecken will und vor allem gut sein will. Ich kenne viele, die hatten länger Unterricht als ich und spielen um Längen schlechter. Man muss sich halt einfach zu Hause hinsetzten und viel Zeit reinstecken bis es am Anfang klappt und nicht gleich aufgeben, wenn manche Griffe nicht sofort so klingen, wie sie sollten. Noten muss man auch nicht unbedingt können, kommt halt auf jeden ganz individuell an. Manchen fällt es einfacher nach Noten/Tabs zu spielen, manche haben das absolute Gehör und spielen danach. Das ist jedem selbst überlassen.. und das fällt auch jedem einzelnen anders leicht bzw. schwer. ;) Ich würde sagen, wenn es dir Spaß macht Gitarre zu spielen, dann fang einfach damit an.. ;) |
| BlackShaolin | Servus lordofthedark, mach dir wegen dem langen Leben keine Sorgen, es heisst zwar sei jung und wissbegierig; doch sagt man auch im Leben lernt man nie aus und ist für nichts zu alt. Ich habe gerade ne 6-jährige E-Gitarrenpause hinter mir fällt mir auch nicht mehr alles ein, aber passt schon. Du packst das am Tag 1 - 2 Std. hinsetzen mit nem Kollegen und Jamsession tätigen, am besten lernst du es indem du zuschaust und mitmachst. Aber du musst auch Geduld haben, is noch kein Meister vom Himmel gefallen, abgesehen von Jimi Hendrix !!! PS.: Bloss keine "Peter Bursch" Bücher du kapierst nur die Hälfte und fluchst rum weils nich klappt. Wenn Buch dann was besseres hab zwar grad nix im Kopf, aber ich spreche aus Erfahrung. Euer Ronin |
| Thalmos | Es kommt auch drauf an ob man Talent für ein Instrument hat (was man erst erfährt wenn man es probiert), dann lernt man logischerweise evtl. doppelt so schnell wie der Durchschnitt. Du hast ja momentan sowieso viel Zeit, also wenn dann jetzt. Jeden Tag hinsetzen, lernen und üben, und dann haste eigentlich schon mal die Grundsachen drinnen. |