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  Forum: Von Musiker zu Musiker
    Thema: Homercording
DahmerHi
ich will daheim anfangen Gesangsaufnahmen so profisionell wie es mein Geldbeutel halt hergibt, zu machen.

Deswegen hier die Frage an alle, die sich mit Mikros und der dahintersteckenden Technik auskennen.

1. Welches Mikro??
Ich weis dass man für Studio- ( und auch Heimaufnahmen )
am besten ein Kondensatormikro nimmt...ich hatte an ein Behringer B-2 Pro gedacht...is das gut??
Und wenn nicht, was sind Alternativen?

2.Da ich auf Festplatte aufnehmen will gehts ums Equipment...ich hatte eigentlich nicht vor mir eine teure Recordingkarte zu kaufen, deswegen die Frage ob meine Soundblaster Audigy 2 Platinum für meine Zwecke reicht, oder ob da noch irgendwas dazwischengeschaltet werden muss.

3.Welche Recording Software is zu empfehlen??
Ich will die Rohaufnahmen möglichst unverfälscht machen, d.h. moglichst keine Signaldämpfung etc.

wär nett wenn ein paar Profis ihren Senf dazu geben ;)
RookieIch bin zwar kein Profi, aber ich hab mir vor ein paar Jahren auf Empfehlung ein Kondensatormikrofon AKG C 3000 gekauft.
Jo'ognIch glaub das AKG müßte ein Freund auch haben, das ist schon ganz gut.
Behringer ist immer so eine "Streitfrage". Zum Anfang sind sie gut, aber sobald du dann einen gewissen Qualitäts-standard erreicht hast, sind's meist die Ersten, die Du wieder austauschst...

Ich hab mir damals das Neumann TLM103 zugelegt. Naja mit Ständer und Spinne war ich dann bei 1.600DM Heute ist das aber gewaltig im Europreis gestiegen.
Dazu hab ich von Mindprint den DI-Port. Mit dem geh ich dann via 24Bit S/PDif in den HD-Recorder, oder den PC. (bin eher "Standalone Hardware" Freund). Hatte erst den älteren Behringer Vorverstärker, der rauschte aber zu hörbar.

Wichtig ist aber auch die Raumakustik und der Dich umgebenden Straßenlärm *leider*

Bsp: ich sollte mal seichtes Atmen aufnehmen für ein Computerspiel. as ist so leise, das ich da alles mögliche drauf hatte, vom trampeln der Nachbarn, bis zum Infraschall der Autos draußen, von Flugzeugen ganz zu schweigen und dem Gurgeln im Bauch...

Ich hab mir für Gesang eine provisorische Kabine mit Papier-Damm-matten und Absorbtions-Schaumstoff gebaut. Das macht schon ne Menge(!) aus. Besonders wenn bei Dir im Raum noch die Hardware mit Platten und Lüfter surren! Und die Nachbarn danken es dir sicher auch ;)

Lustig wird's bei Raumresonanzen. Meine Stimme resoniert durch die Position des Mikros im Raum (trotz "Kabine") um etwa 95Hz übermäßig. Klingt total übel bei der Aufnahme, weil das auch noch im Zimmer dann mehr nachhallt.
Dann heiß es rechnen und umpositionieren, Kompromisse finden.
Dahmerdanke erstmal für die Antworten...jetzt wollte ich noch fragen, was ihr vom "Tfpro P-3 Recording Channel" als Vorverstärker haltet...den technischen Daten nach reichts für mich locker, aber ich kenn ihn halt nicht...hat schon mal jemand damit gearbeitet??
muss man eigentlich darauf achten ob bestimmte Mikros mit bestimmten Vorverstärkern nicht funktionieren??
als Alternatives Mikro würde bei mir auch das "Fame SKEC002/W Großmembranmikro/ K/N / " in Frage kommen...
weils eigentlich nur ein Hobbi von mir ist, will ich halt nicht mehr als 400€ für Mikro und Vorverstärker zusammen ausgeben
Johannesalso alle mikrofone, die phantomspeisung benötigen sind heikel bei aufnahmen mit dem computer
ansonsten gleich cube-base als programm.........
PerkeleAlso grundsätzlich gilt: Wenn Du nur im Studio aufnehmen willst (keine Live- oder Proberaumgeschichten) und professionelle Ambitionen hast, dann muss es ein Kondensatormikrofon sein.

Das bedeutet auf jeden Fall schon mal, dass Du eine Phantomspeisung von 48V brauchst, da diese Mikrofone einen Vorverstärker drin haben, der auch von irgendwas leben will. Mit der Audigy2 hast Du ja schon eine gar nicht soo schlechte Karte (für den Einstieg versteht sich), aber eine P48-Speisung wird Dir die nicht anbieten können. Also muss ein kleines Mischpult her, was diese Spannung auf's Mikrofon gibt. Muss nix dolles sein, ein kleiner 4-Kanal von Behringer oder so wird ausreichen. Damit umschiffst Du auch gleich elegant das Problem, dass die Audigy (meines Wissens) keine XLR-Anschlüsse hat.

Schau Dir mal das RODE NT 1000 an. Habe viel Gutes über das Mikro gehört. Ein Großmembrankondenser mit Nierencharakteristik. Ist laut preissuchmaschine.de für 344€ ínkl. Spinne zu haben.

Falls die Audigy2 keinen ASIO-Support hat oder einfach eine zu hohe Latenz.. Schau mal bei [URL=http://kxproject.lugosoft.com/index.php]kX Project[/URL] vorbei. Das ist eine Open Source Gruppe, die neue Treiber für Creative Soundkarten mit dem EMU10k1 und EMU10k2 (wie die Audigy) geschrieben haben. Ist kostenlos und man bekommt selbst mit den ganz billigen SB Live Karten volle ASIO2- und GSIF-Unterstützung und im Idealfall (laut Website) Latenzzeiten von unter 3ms.

@Johannes: Cubase ist zwar feines Programm (vor allem SX 2.01), aber sprengt doch den finanziellen Rahmen eines Einsteigers ganz gewaltig. Und was Du zur Verwendung von Kondensatormikrofonen und Computern sagst.. Sorry, das ist schlichtweg falsch. Du hast insofern recht, dass der Computer diese Phantomspeisung nicht liefern kann (Mischpult dazwischen, wie oben erwähnt), aber es gibt Millionen Heimanwender und große Studios die Kondenser an ihren Harddiskrecordern haben. Das ist überhaupt nicht problematisch.

Viel Erfolg!
Move over KateHallo alle miteinander,

ich habe ganz gute Erfahrungen mit dem t.bone SC 1000 gemacht, ist ein Großmembranröhrenkondenser aus dem Hause Thomann mit super Preis-Leistungsverhältnis. Die Neumänner sind ja nahezu unbezahlbar... Es hat halt ein etwas anderes Klangverhalten als reguläre Kondenser. Alles weitere bei [url]www.thomann.de[/url] .

Übrigens ein Tip für alle Großmembraninteressenten: Die Teile werden bei Ebay als "Super-Studio-Mikrofone" zu einem Vielfachen des Preises gehandelt, der bei Musik Produktiv oder Thomann zu zahlen ist. Also im Zweifelsfall erst mal Preise vergleichen.
Dahmer[QUOTE]da diese Mikrofone einen Vorverstärker drin haben[/QUOTE]
heist das, dass ich gar keinen Seperaten Vorverstärker brauche?
sondern nur ein Mischpult...
das würde heissen, das Mikro geht ins Mischpult, das Mischpult in meine Soundkarte und mit der kann ich dann aufnehmen, mit welchem Programm auch immer
sry für die blöden Fragen, aber bei der Technik bin ich noch Anfänger :rolleyes:

ach ja als Mischpult...reicht das Behringer MXB1002...is nicht so teuer und ich denk mal das passt
PerkeleAlso ich bin nun wahrlich kein Experte auf dem Gebiet, also bitte sicherheitshalber nochmal in einem Musikgeschäft Deines Vertrauens nachfragen.

So wie ich das sehe, sollte das MXB1002 alle wichtigen Features für Deine Zwecke haben. XLR-Anschlüsse, Mic-Vorverstärker und kann Phantomspeisung ausgeben. Das sollte ausreichen, dass Du im Mischpult ein ordentliches Signal vom Mikro hast.

Dann brauchst Du nur noch aus dem Mischpult in die Soundkarte gehen und fertig is. Dabei hast Du auch den Vorteil, dass Du für diese asymmetrische (und damit störanfällige) Verbindung schon auf Line-Pegel bist (viel höhere Spannung als Mic-Pegel). Damit solltest Du ein schön sauberes Signal an der Soundkarte anliegen haben.

Aber wie gesagt.. So sehr gut kenne ich mich damit auch nicht aus, also lieber nochmal im Geschäft alles durchgegangen bevor Du Deine Ersparnisse da lässt. ;)
Dahmergut gut...danke schön für die ganzen Infos...was haltet ihr von Cool Edit als Software...hab ich mal als Vollversion zu Weihnachten bekommen,mich aber bis jetzt nie richtig mit beschäftigt...
Great White DeathCool Edit ist sicher zu gebrauchen... und in der Pro Version sogar richtig gut
freakstyleNimm dir ja kein Behringer Pult. da nach meinen erfahrungen die Mic Preamps sehr rausch ah was sag ich das ganze Mischpult rauscht. ich würd dir eher das Yamaha mg 10/2 empfehlen hat bei uns im Laden das selbe wie das Behringer gekostet ist aber deutlich rausch ärmer.
BasiliusAlternativ kannst Du auch ein Mikro kaufen, welches einen möglichst hohen Ausgangspegel hat... Wenn das in den Datenblättern erfahrbar ist - bei Gesang nah abgenommen hört man das im Mix eigentlich kaum. Ich nehme ein Rode NT1 und ein Behringer.... Habe ich gekauft, weil das beim Behringer Pult, dass ich ohnehin hatte am wenigsten rauschte.
Und ansonsten empfehle ich anhören. Manche Mikros haben kleine Nuancen, die bei Deiner Gesangsart unangenehm auffallen. Bei Thomann kannst Du auch zurückschicken.
Alles was Du nicht hörst, vor allem im Vergleich, ist für den Einstieg unwesentlich. Hat Dein Vorverstärker, den Du haben willst, nicht bereits Phantomspeisung?
Zu empfehlen wäre auch ein Channel-Strip mit Kompressor, vor allem wenn Du hauptsächlich oder nur Gesang abnimmst. Das Mischpult ist aber natürlich für den Einstieg universeller nutzbar....
Würde mich wundern, wenn die Audigy keine Asiotreiber hätte - aber die kx Treiber haben (bei komplizierterem Routing und Bedienung) noch ein paar Spielmöglichkeiten (z.B. Nutzung der internen Effekte der Karte möglich...)
Belgarionkannst auch mal hier schauen, da sind so iele mikrofragen, dass die sich über jede neue immer schön "aufregen"... :D [url]http://www.homerecording.de[/url]

btw: hängt auch immer vom einsatzgebiet ab. wenn man zB eh alles verzerrt zB wie bei suicide commando, dann braucht's kein gutes micro sein. willst du aber deine engelsgleiche stimme möglichst authentisch aufnehmen, dann schon...
RafaelGenau, [url]www.homerecording.de,[/url] ist ein guter Tipp! Dort ist auch n Forum, welches hilfreicher ist, denn hier gibt es meist nur Zufallsantworten.

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