| Black Tangled Heart | Seid gegrüßt ihr alle! Hab mir hier im Forum so ziemlich alles durchgelesen und habe spontan entschieden,mich ebenfalls registrieren zu lassen, um mitzutexten.Ich bin ziemlich neu in der "Szene" und habe deshalb zu Beginn ein paar Fragen an euch.Es tut mir leid,wenn Fragen schon mal gestellt wurden... Also: Wie seid ihr zum Goth gekommen? Wieso habt ihr gerade diesen Lebensstil gewählt? Und, wie habt ihr es geschafft in der Szene Anschluss zu finden? Wie hat eure Umwelt auf das Alles reagiert? So, ich denke, das reicht für den Anfang.Ich hoffe ihr habt Zeit einem "Neuling" Einblick in das Leben eines Gothics (oder Gruftie oder wie auch immer...) zu geben!? --- Black Tangled Heart--- |
| Sarcan | Grüsse Zumal ich in den anderen Post wenig dazu geschrieben habe und der Thread aus gutem Grunde nie geschlossen wurde antworte ich dir mal hier darauf... Offen gestanden stehe ich rein zeitlich gesehen sicherlich noch in meiner Anfangszeit... aber ich erkenne keine Grenze, ab der man als Goth gilt... vor etwas mehr als einem Jahr hab ich ganz einfach mal auf Interesse angefangen, mich über Gothic zu informieren... mir hat nicht alles gefallen, was ich gesehen habe, aber ich habe festgestellt, daß es hier verstärkt hochintelligente Leute gibt, mit denen es sich über Themen zu diskutieren lonht, die mich persönlich interessieren... leider sind sie oft schwer zu finden... ein Grund, warum ich mich hier registriert hatte... hm, so richtig als Goth habe ich mich nicht gesehen, eher als Querdenker... aber mitlerweile trage auch ich fast nur noch schwarz, mein Musikstil hat sich deutlich verändert und ich trage Thors Hammer... aus Überzeugung, Schritt für Schritt... aber ich mache längst nicht alles mit... Wie ich aufgenommen wurde... eigentlich meide ich einen Großteil der Goths, weil es einfach zu viele darunter gibt, die meiner Ideologie nicht entsprechen... aber die Leute, die ich für vernünftig in meinen Augen befunden habe hatten eigentlich auch keine Probleme damit, daß ich plötzlich mit einem Plopp neben ihnen aufgetaucht bin... und ich suche sie grade deshalb heim, weil sie eben nicht so verklemmt sind wie allzuviele andere... Gothic ist für mich einfach nur eine Ideologie, die alles andere (Kleidung, Schmuck, Verhalten) mit sich bringt... und nicht umgekehrt... |
| Trinity Goth | Hi! @Sarcan: Du trägst Thor's Hammer? Sei vorsichtig wenn du mal ins Ruhrgebiet kommst - der eine oder andere verrückte Linke könnte das hier missverstehen. Gruss Trinity Goth |
| Sarcan | Ich weiß... aber auch hier bekommt man ne Reihe von Vorurteilen zu hören... mein liebstes ist immer noch, daß Thors Hammer ein umgedrehtes Kreuz ist... ja sischa dat... aber ich glaub, um im Ruhrgebiet (wo ich übrigens tatsächlich ab und an mal bin) vermöbelt zu werden braucht es nichtmal das... |
| Maschinenherz | Hi Leute, es passt vielleicht nicht zum Thema, aber ich verstehe nicht, warum Symbole, wie der Thorshammer immer in Verbindung mit rechtem Gedankengut gebracht werden. Ist es wegen dem Hamarsmark, dem Segenszeichen Thors, oder da Thor auch Aspekte des Kampfes und des Sieges über den Feind verkörpert. Ich finde auch, aus persönlicher Erfahrung gesprochen, dass man von Linken, die einen persönlich nicht kennen oder etwas von Gothic wissen, immer sehr befremdlich angesehen wird, wenn man im schwarzen Mantel und hochgeschnürten Rangers rumläuft. Ein paar bekannte meinten mal ich mache einen sehr faschistoiden Eindruck. Dabei hab ich weder Glatze noch Bomberjacke und diesen Schlägerblick...ich finde derlei Kommentare eben etwas "deplaziert". @BTH: -Wie seid ihr zum Goth gekommen? -Wieso habt ihr gerade diesen Lebenstil gewählt? Interesse und Zuneigung zur schwarzen Lebensart, abgrenzen von der übrigen "Spassgesellschaft". Ausserdem war ich schon immer ein bisschen strange und habe mich auch für okkulte Sachen interessiert. Zum anderen, weil ich mich oft in meiner Art unverstanden gefühlt habe und nun Leute gefunden habe die das verstehen und die auf ihre Art auch aus dem üblichen Schema fallen. Ich hab auch schon immer einen hang zu düsterer Melancholie gehabt, habe oft dagegen angekämpft, doch nun weiss ich das ich das nicht muss, sondern mir sind viele Sachen die mir vorher fremd oder Feind waren, Freund geworden. -Und wie habt ihr es geschafft in der Szene Anschluss zu finden? Selbst wenn anfangs alles befremdlich wirkt, immer der bleiben, der man ist, zu sich und seiner Individualität stehen. Denk dir nichts über die arroganten Lästermäuler und Megagoths die dich dumm anglotzen, sei du selbst, den darin liegt ja auch der Sinn im schwarzen Individualismus. -Wie hat eure Umwelt auf das alles reagiert? Hat reagiert? Reagiert immer noch mit Unverständniss, belächeln oder Angst ------------------ Non foras ire, in Interiore homini habitat veritas! >>Gehe nicht nach außen, die Wahrheit wohnt im inneren des Menschen!<< |
| Dark_Angel | Dunkle Grüße an alle, ich bin zwar auch noch "Anfänger" versuchs aber trotzdem mal. Nun,im wesentlichen wars genau wie bei Maschinenherz.Nur das mit der Melancholie ist erst seit ca.1 Monat.Den letztendlichen Einstieg hatte ich durch meine Suizidgedanken. @Maschinenherz: >Dabei hab ich weder Glatze noch Bomberjacke und diesen Schlägerblick.< Das braucht man heute gar nicht mehr um als Rechter abgestempelt zu werden,da die Leute in ihrer "beschränkten" Denkweise gleich jeden der Springerstiefel/Ranger trägt als Nazi ansehen. carpe noctem, Dark_Angel |
| Sarcan | @Maschinenherz [quote]Dabei hab ich weder Glatze noch Bomberjacke und diesen Schlägerblick...[/quote] *hust* naja... offen gestanden, die Haare trag ich schon gesundheitsbedingt auf 6mm rasiert... aber meinen deutschen Parker trage ich jetzt schon seit Jahren nicht mehr... naja, das mit dem unterstellten Rechtssein ist so eine Sache... ich halte mich da komplett neutral zwischen rechst und links... und wenn der ein oder andere meint, mich in die rechte Szene einordnen zu dürfen, so ist das sein Pech... für mich hat Thors Hammer absolut nichts mit politischen Richtungen zu tun... im Gegenteil... |
| Dark_Angel | Hallo, mal für Nichtwisser: Welche Bedeutung hat denn Thor's Hammer??? Grüße, Dark_Angel |
| Maschinenherz | @ Dark Angel: Ich hab gerade meinen Pagan-Wälzer zur Hand und möchte aus diesem einiges zu Thor und seinem Hammer rezitieren, damit du auch eine hinreichende Auskunft erhältst. Thor: Kurzum ist er der Gott der Kraft, der Kämpfer gegen die Riesen, weshalb er zur Weihe gerufen wird; Gott der Bauern, des Regens und des Gewitters. Sein Name bedeutet auch "der Donner". Thor ist auch ein Lebenssymbol ( aus mythologischen Quellen rekonstruiert.) Thors Hammer (Mjöllnir): Thor hat einen Hammer, der von den Zwergen geschaffen wurde und der "Mjöllnir" heisst, was so viel wie Zermalmer bedeutet. Mjöllnir steht im Mythos für den Blitz. Im ursprünglichen Sinn wird Mjöllnir als Schutzzeichen und Glücksbringer getragen. Denn mit dem Hammer vertreibt Thor die Riesen und bösen Geister ( auch hier gibt es mythologische Quellen, aber es würde den Rahmen sprengen). Wo man also Mjöllnir trägt flieht das böse von einem bzw. es wird vertrieben und abgewendet. Mit dem Hammer weiht man daher alles was zu weihen ist. Ob es sich nun um Runen- oder Krankenweihen oder um banale Sachen wie Nahrung handelt ist egal. Das rituelle Zeichen für den Thorshammer nennt man das "Hamarsmark". Es war ursprünglich ein Sonnenzeichen bzw und ist heute als Swastika oder Hakenkreuz allgemein bekannt. Hieraus entsteht auch die "äusserst dumme Verwechslung" mit dem Hakenkreuz Hitlers. Für Leute ohne Ahnung heisst das : Träger von Mjöllnir = rechtsradikal ------------------ Non foras ire, in Interiore homini habitat veritas! >>Gehe nicht nach außen, die Wahrheit wohnt im inneren des Menschen!<< |
| Dark_Angel | A-ha,und wieder etwas schlauer [img]http://www.nachtwelten.de/ubb/smile.gif[/img] Vielen Dank für die Mühe. carpe noctem, Dark_Angel |
| DJ Darkseed | [quote]"Hamarsmark". Es war ursprünglich ein Sonnenzeichen bzw und ist heute als Swastika oder Hakenkreuz allgemein bekannt. Hieraus entsteht auch die "äusserst dumme Verwechslung" mit dem Hakenkreuz Hitlers. Für Leute ohne Ahnung heisst das : Träger von Mjöllnir = rechtsradikal[/quote] Textstellen aus dem Buch "Runen" von Kenneth Meadows zum Thema Hakenkreuz: "Das Hakenkreuz ist das alte Symbol des Rades des Lebens, das die Bewegung der Sonne und die vier Haupt- und Nebenhimmelsrichtungen sowie die vier Jahreszeiten symbolisiert. Seine Umkehrung in ein Emblem der Nationalsozialisten verwandelte es in ein Symbol des Todes, der Zerstörung und des Chaos." "Das Hakenkreuz wurde 1920 auf Vorschlag Adolf Hitlers zum offiziellen Emblem der nationalsozialistischen Bewegung. Es sollte zum meistgefürchteten Symbol des 20. Jahrhunderts werden. Diese Emblem ist die spiegelverkehrte Darstellung eines alten Symbols, das als Repräsentation des Lichtes und des Lebens betrachtet wurde, die aus der Quelle in seiner Mitte emporstiegen. Seine >>Arme<< folgten der Richtung des Uhrzeigersinns und entsprachen der angenommenen Bewegung der Sonne um die Erde und der Einteilung des Sonnenjahres in vier Jahreszeiten. Es deutete eine aufwärts gerichtete Spirale und eine Erweiterung des organischen Wachstums und der Entwicklung an. Hitler kehrte das Symbol in dem Glauben um, zwei S-Runen übereinander zu verwenden, die die Macht der Quelle des Lichts und des Lebens symbolisierten. Das Emblem der Nationalsozialisten war jedoch gegen den Uhrzeigersinn gerichtet und somit Kennzeichen einer gegen die Natur gerichteten Bewegung und einer Unterbrechung der organischen Prozesse." "Das alte Symbol des Hakenkreuzes diente als Rad der Lehre für das >>Zero to Nine Law of Creation<<. Darin ist die kreisförmige, zyklische, spiralförmige und unendliche Bewegung der Lebenskraft des Universums angedeutet, die mit dem Medizinrad der amerikanischen Indianer und mit dem achtspeichigen Rad der Macht in anderen Überlieferungen vergleichbar ist. Das chinesische, taoistische Symbol des höchsten Prinzips enthält die komplementären Polaritäten Yin und Yang und den Veränderungsprozess, der allen körperlichen Manifestationen innewohnt. Das Wakan-Tanka-Symbol der nordamerikanischen Indianer war eine Darstellung von Energie, die sich als Form manifestierte und sich wieder zurück in Energie verwandelte. Dieselbe Verwandlung wird auch von dem Symbol der Acht dargestellt. Alle diese Symbole, die aus verschiedenen Teilen der Welt stammen, erweisen sich hier als eng miteinander verbunden. Sie deuten nicht nur auf eine Gemeinsamkeit der Lehren, sondern auch auf deren gemeinsamen Ursprung hin." ...ich wollt´s nur mal gesagt haben [img]http://www.nachtwelten.de/ubb/tongue.gif[/img] |
| Maschinenherz | Hi Seed, ich wusste zwar, das das Hakenkreuz in vielen Religionen als wichtiges Zeichen vorkommt und Hitler die "pervertierte" Form verwendet, aber so genau nun auch nicht. Danke für die Info! Ich glaub wir sollten das Thema umtaufen oder? Wie wärs mit "Symbole des Heidentums und deren Bedeutung in der Neuzeit". Etwas Lang aber da es sich so gelehrt und kontrovers anhört ist es doch gut, oder *g*? |
| DJ Darkseed | Keine Ursache ...sind wohl etwas vom Thema abgedriftet... ...da fällt mir grad noch ein, wenn ich mich recht erinnere, war ein Hakenkreuz, mit 4 Punkten innen, auch ein keltischer Glücksbringer... |
| Blackadder | Da ich mich mit keltischer Symbolik nicht wirklich auskenne versuche ich mal mich in Richtung Topic zu äussern... [img]http://www.nachtwelten.de/ubb/tongue.gif[/img] Vornweg, Anschluss zur "Szene" habe ich nie gehabt, hat sich einfach nie ergeben.... Wie ich zum "Goth" gekommen bin ist eigentlich auch ziemlich langweilig, nämlich über Heavy Metal. Da ich schwarz schon immer ne schicke Farbe fand mir aber das Gegrunze und Gekreische der Black und Dark Metal-Bands irgendwann auf den Geist ging habe ich mich irgendwann zurückorientiert und etwas meloderischen Metal und halt auch Gothic-Rock gehört (Theater of Tragedy, mittlerweile Nightwish usw."). Wieso ich diesen Lebensstil gewählt habe... Tja, eigentlich nur weil ich mich so am wohlsten fühle. Durch mein Äusseres (das eigentlich nicht allzu auffällig oder "gruftig" ist) distanziere ich mich anscheinend von der Gesellschaft. Ich kann mir so realtiv sicher sein, dass die Menschen, die ich Freunde nennen, mich so aktzeptieren wie ich bin, und nicht weil ich mich an bestehende Normen anpasse und in der Herde mitmarschiere (zumindest meistens nicht [img]http://www.nachtwelten.de/ubb/wink.gif[/img] Ausserdem mag ich, ich gebs ja zu, schräge Blicke, und die lustigen Spitznamen die man mir auf der Strasse verpasst möchte ich ehrlich gesagt auch nicht missen ("Ey, guck mal, da kommt ein Groovy..." steht zum Beispiel ziemlich weit oben auf meiner persönlichen Top Ten der dummen Sprüche) Tja, meine Umwelt..... meine Eltern fandens bescheuert, meinen Freunden fiel es gar nicht auf und der Rest schwankt zwischen Misstrauen, Verachtung und offenem Spott, wie bei jedem, denke ich ich. Damit muss man halt leben. BLACKADDER |
| descendingangel | Seid gegrüßt.... @djdarkseed... ich hab mir das buch mittlerweile auch gekauft... is echt nicht schlecht...stimmts...???? So, zum Thema.... ja, wie ich in die Szene gekommen bin, kann ich garnicht so genau sagen... ich glaub, ich war irgendwie schon immer in diese Richtung gelenkt... ich liebe schon immer die Farbe schwarz, habe daher schon sehr lange schwarze Klamotten an, was aber nicht unbedingt was über den Glauben aussagt.... aber ich begeistere mich auch schon sehr lange für Vampire, Mystik, Magie und alles, was mit diesem Thema Hand in Hand geht.... aber ich muss wirklich sgaen, das ich nochnicht wirklich jemanden gefunden habe, der mir soviel Wissen schenken kann, wie ich eigentlich brauche... naja, ich denke mein schwarzer Mentor wir schon noch irgendwann auftauchen, aber dazu muss ich erstmal von hier wegziehen, weil es hier um mich rum nur "geradeausdenkende Primitivlinge" gibt, also, da wo ich wohne... ich hofffe, das sich das etwas ändert, jetzt wo ich entlich neue liebe Menschen kennengelernt habe.... Ja, aufgenommen in der Szene kann man nicht sagen weil ich hier ziemlich allein mit meiner Meinung bin, und die zwei - drei anderen schwarzen hier haben mich mit viel Liebe und einem Handkuss begrüßt... (DANKE!!!) Soweit... desc ^^v^^ ------------------ |
| Black Widow | ja... das ich ein gothic bin würde ich nicht von mir behaupten, obwohl ich mich mit der schwarzen szene gut identifizeren kann. wie ich dazu gekommen bin ist eine geschichte für sich, ich denke ich erzähl es einfach mal von ganz, ganz vorne... die zuneigung zur mystik, zur philosophie und auch zur kunst und romantik gab es bei mir schon immer. das liegt wohl daran, dass ich mich schon sehr früh mit sachenn, wie zB dem tod ausseinanderzusetzen hatte. meine eltern sind streng gläubig und so habe ich schon als kind mit meinem vater wild rumphilosophiert. bitte versteht es nicht falsch, meine eltern sind in der regel menschen mit denen es sich gut diskutieren lässt und speziell meinen vater hat es sehr erfreut, wenn ich mir gedanken machte. irgendwer hatte hier bereits erwähnt, dass es zwischen kirche und gothic gewisse parallen gibt, sprich der sinn des seins, was es nach dem tod gibt- und sowelche fragen hatten mich nunmal schon früh beschäftigt und ich wurde mit ihnen vertraut gemacht. am rande bemerkt verachte ich religion nicht, sondern toleriere es und finde andere meinungen und ansichten ganz interessant und sehe die diskussion mit gläubigen eher als bereicherung, auch wenn ich die meinungen nicht teile. das erste mal als ich in berührung mit der schwarzen szene kam, war ebenfalls sehr früh. soweit ich mich erinnern kann muss es so mit 11 oder 12 jahren gewesen sein- mein bruder war damals in der szene anfang der 90er tätig. ich verstand damals zwar nicht worum es überhaupt ging und konnte auch nicht hinter die fassaden von texten wie "das ende" von goethes erben blicken, dennoch fand ich es sehr faszinierend, das es leute gibt, die ihre dunkle seite in sich so ausleben und ich hielt mich gerne bei meinem bruder und seinen freunden auf und wurde mit sachen wie mystik sehr vertraut. irgendwann verlor mein bruder seine kumpels durch umzug und so geriet bei mir das gothicleben etwas in vergessenheit und ich konzentrierte mich mehr auf gleichaltrige und kam dann so in der pupertären phase mit der "ganz normalen gesellschaft" in berührung. aufgrund meiner bisherigen erfahrungen und meinen anderen interessen fand ich nicht besonders viele freunde, die einen wenigen unter ihnen hatten einen gewissen geringfügigen spirituellen hang, aber lebten dies nicht aus. und so versuchte auch ich mich anzupassen, bemerkte aber öfters, dass ich nicht dazugehörte und dass ich gewisse seiten in mir nicht ausleben konnte. erst seit garnicht so langer zeit habe ich durch zufall jemanden kennengelernt, der "deine lakaien" "goethes erben" u.a. hörte und auf den ich neugierig wurde, da mir diese bands bakannt waren und ich sofort eine gewisse sehnsucht nach "alten zeiten" bekam. seit dem hab ich mich von der gesellschaft distanziert und lebe meine vorlieben voll und ganz aus. ---puuuh, ist ja ganzschön lang geworden, soviel zu meinen lebenslauf *g*--- wie andere darauf reagieren? nun, viele wundern sich ein wenig schon über mein eher sehr schlichtes outfit, aber ich bevorzuge eher leute, die es akzeptieren und verstehen... von daher hab ich den kontakt zu vielen alten "freunden" abgebrochen. und meine familie? - findet samt und spitze sehr chic *g* so das wars dann erstmal von mir |
| Aveyla Celeste | @Sarcan: Ich kann dir eigentlich nur beipflichten, mir ging es genauso. Ich muß zu meiner Schande (oder auch nicht [img]http://www.nachtwelten.de/ubb/wink.gif[/img]) gestehen, dass ich weder in schwarz rumlaufe und auch erst einmal auf einer Gothic-Party war (im Loop, schöne Grüße an Darkseed *g*), die ich nach einer Stunde fluchtartig verlassen habe, weil mir die Musik nicht gefiel. (Erst später hab ich rausgefunden, dass das Industrial war und es in diesen Kreisen noch bessere Mukke gibt *g*). Und das ist auch gerade mal zwei Monate her... Ich bin allerdings auch kein Typ, der der neuesten Mode hinterherrennt und in quietschbunt rumläuft. Meine rotbraune Lederjacke ist älter als ich und heißgeliebt, ebenso meine ausgebleichten Schlagjeans *g*. Die Leute hier interessieren mich aber sehr, und ich könnte mir durchaus vorstellen, auch mal einfach so ganz in schwarz rumzulaufen (aber eben nicht nur). Hier habe ich z.B. eher das Gefühl, Leute zu finden, mit denen man über Gott und die Welt diskutieren kann, ohne gleich auf Stammtischniveau abzurutschen... Und ich brauche mich wenigstens nicht wie vor Studienkollegensäufernpartygängern zu rechtfertigen, dass ich keine Alkohol mag, Technodissen auch nicht, mir meine Musik lieber vorm Computer anhöre, nicht auf Sommer-Party-Spaß-und-Sonne-wie-aus-der-Langnese-Werbung stehe, den Winter viel romantischer finde und mich angesichts mancher quietschbunter "Trends" an den sichtbaren Müßiggang aus dem mittelalterlichen Mode erinnert fühle... wenn ich denen sowas erzähle, werd ich gleich wieder schief angeschaut nach dem Motto: "Huch, was issen das für eine? Wo hamse die denn ausgegraben?" Ich würde mich selbst nicht als schwarz bezeichnen, eher als "schwarzweißbunte" Mischung... (*muh* [img]http://www.nachtwelten.de/ubb/biggrin.gif[/img]) Gruß, Aveyla |
| DJ Darkseed | [quote]und auch erst einmal auf einer Gothic-Party war (im Loop, schöne Grüße an Darkseed *g*)[/quote] Nach dem "*g*" zu urteilen, bist du die kleine Blondine, die mich mit der Frage "Wie heißt du eigentlich" mitten in ´ner netten Unterhaltung gestört hat... [quote]Erst später hab ich rausgefunden, dass das Industrial war und es in diesen Kreisen noch bessere Mukke gibt[/quote] Du hast im loop ´ne halbe Stunde industrial gehört ? Kann gar nicht sein, soviel spielen die den ganzen Abend lang nicht...LEIDER |
| Aveyla Celeste | @Darkseed: Was weiß ich, hab noch nicht so viel davon gehört... auf jeden Fall wars grauenhaft eintönig und definitiv nicht die Art von Musik, zu der ich meinen Körper zu bewegen pflege... Gruß, Aveyla P.S.: Nein, ich bin nicht blond, weder intern noch extern *g* und ich glaub auch nicht, dir schon mal real begegnet zu sein, da ich im Loop absolut niemanden angesprochen habe. Mein Eindruck war eher: "Wow, so viele von diesen Leuten auf einem Haufen hab ich ja noch nie gesehen..." - aber da ich da niemanden kannte außer die Leute, mit denen ich da war (und von denen genau einer die ganze Truppe mitgeschleppt hat), hab ich mich eher an die gehalten... Leute ansprechen ist eh nicht so meine Sache. |
| DJ Darkseed | Wenn du im loop warst ist es sogar recht wahrscheinlich, daß du mich zumindest gesehen hast, da ich, mangels Alternativen, fast jeden Freitag da bin... |
| Branwen | Also, ich kenne mich mit dem Ganzen auch überhaupt nicht aus und bin eigentlich mehr aus Zufall hier und weil ich einige total tiefgehende Texte gelesen habe, und jetzt muß ich auch einmal eine Frage stellen: ist es denn nicht die Faszination an Tod und Dunkelheit, die einen Goth zu dem macht, was er ist, sondern, daß er Schwarz trägt und sich äußerlich von den anderen Menschen abhebt? |
| VampyreBK | Ein schöner Thread, der bringt mich doch gleich wieder auf eine Idee: Ihr habt euch doch sicher schon das "GothicMagazin" von LordNoire angesehen. Da gibt es ja auch diese nette Rubrik Community - "DarkSouls"... und weil das meine Schnapsidee war und hier offensichtlich einige gern und bereitwillig über ihre Anfänge Auskunft geben... ähm..... wie wäre es denn dann, wenn ihr mir auch so ein paar schöne Autobiographien in diesem Stil schreibt, die ich dann ins Magazin setzen kann? *liebkuck* Gruss BK |
| Nauthiz | [quote]1: Wie seid ihr zum Goth gekommen? 2: Wieso habt ihr gerade diesen Lebensstil gewählt? 3: Und, wie habt ihr es geschafft in der Szene Anschluss zu finden? 4: Wie hat eure Umwelt auf das Alles reagiert?[/quote] zu 1.: Keine Ahnung, irgendwann fing die Musik mir an, zu gefallen und ein paar Freunde hatten die irgendwie beschafft... zu 2.: Es ist die einzige Art zu leben, in der man sich Gedanken über Anfang, Ende und Dasein macht und das auf eine ganz spezielle Art und Weise... 3.: Anfangs garnicht, da dachte ich noch, ich wäre ganz allein auf der Welt und vollkommen abnormal, aber dann lernt man ja imer mehr Leute kennen... zu 4.: [img]http://www.nachtwelten.de/ubb/smile.gif[/img] Meine Eltern dachten, ich bring mich um, meine Großeltern dachten, ich töte Jungfrauen (kein Witz!) und meine Freunde dachten am Anfang, jemand wäre gestorben... Naja, inzwischen ist es normal geworden, von daher... :P |
| Haplo | hmmmm, bei mir wars ein eigenartiger weg wenn ich drueber nachdenk :/ Mit 10 Jahren wurde ich aus meinem Umfeld , einer grossen Stadt herausgerissen, "durfte" in einem 600 leute-kaff wohnen und in eine 6Km enfernten Schule gehen. Ich hatte keine Freunde und mit den Leuten aus meinem Kaff hatte ich eher Krieg (ich hasse Faschis), ich begann immer schwermuetiger/dunkler zu zu werden. Meine Oma, bei welcher ich in der Stadt aufgewachsen bin ist dann gestorben und meine Eltern hatten immer oefter Streit mein Vater ist kurzzeitig Ausgezogen und meine Eltern wollten sich schon oefters scheiden lassen. Und so ein Vater der heulend vor einem sitzt iss nicht das was sich jeder 13-15jaehrige wuenscht. Meine Eltern erlaubte mir Klamotten selbst auszusuchen und die waren immer schwarz (t-shirts, jeans, pullover und sogar socken [img]http://www.nachtwelten.de/ubb/wink.gif[/img]) dank dem Outfit und meinen etwas komischen/nachdenklichen Verhaltens war ich ein Aussenseiter und man nannte mich Grufti und ich wusste nichmal was das ist. [img]http://www.nachtwelten.de/ubb/smile.gif[/img] Und dazu bin ich irgendwie an Goethes Erben gekommen, was von meiner Mutter sofort verboten wurde und stundenlang auf mich eingeredet hat von wegen Satan blabla... Das zeigte Wirkung und alles geriet in vergessenheit und ich fand in der naechsten Stadt allmaehlich Freunde. Hier setzt meine 2 Jahre lange Pause ein. Ich passte mich an und kaufte "buntere" Klamotten, sie waren immerhin grau [img]http://www.nachtwelten.de/ubb/biggrin.gif[/img] diese Phase kann ich ja auf die Pubertaet schieben (hab aus der Zeit sogar noch Bravo-Hits CD's) [img]http://www.nachtwelten.de/ubb/wink.gif[/img] Dann lernte ich meinen heute besten Freund immer mehr kennen und auch seine Musik Deine Lakaien, Das Ich und usw kennen womit ich zumindest wieder gute Musik hoerte. Ich begann langsam wieder zu dem zu werden was ich mal war, der schwermuetige, nachdenkliche und ziemlich ausgeflippte Typ. Ich wurde von nem andren Freund vor 3-4 Monaten dann in eine Disco mitgenommen in der Goths waren. Endlich hatte ich gefunden was ich suchte.... Leute wie mich und Musik die mir wirklich was bedeutet. Ich koennt heulen [img]http://www.nachtwelten.de/ubb/wink.gif[/img] Meine Eltern haben nich viel Ahnung und mein Vater versteht mich eh nicht. Zur sonstigen Familie, welche es stoeren koennte gibt es kaum Kontakt. Meine Freunde akzeptieren es. Anschluss in der "Szene" hab ich noch nicht gefunden, wozu ich auch leider nich viel gelegenheit ergibt [img]http://www.nachtwelten.de/ubb/frown.gif[/img] hm falls hier durcheinandergekommen ist .. sorry [img]http://www.nachtwelten.de/ubb/smile.gif[/img] aber ich denke ihr versteht schon. |
| Livia | Hallo und einen wunderschönen guten Tag! Ich bin mal ganz neugierig und frage euch einfach mal so: Wie war das bei euch,als ihr gemerkt habt, dass ihr euch der schwarzen Szene oder wie auch immer zugehörig fühlt.. Wie waren eure Erfahrungen am Anfang?Würde mich über Antorten sehr freuen.. Falls es schon so Threads gibt, sagt mir wo. Liebe Grüße Livia |
| AlienSexFiend | ...hm...davon mal abgesehn dass ich selbst in der "schwarzen Szene" nicht in eine Schublade gesteckt werden kann (bin eben alles und nichts ;))...hmm, also meine Erfahrungen...es ging sehr fließend alles...am Anfang gab´s mal blöde Bemerkungen von meiner Mutter, was ich da schon wieder für Messen abhalten würde wegen der Musik...aber mittlerweile muss ich ihr echt meine CDs wegnehmen wenn ich sie zur Abwechslung auch mal hören will...;) ...ab und an kommen noch komische Bemerkungen wenn ich mal wieder meiner Leidenschaft Stahlketten nachgehe, aber was soll´s...da steh ich auch noch drüber...;) ...was mir jedoch damals schon aufgefallen ist (und immer wieder auffällt) ist, dass das alles so extrem gespalten ist, gar nicht mehr so zusammengehörig irgendwie... ...schade... |
| Bathory | Mein Vater hat den absoluten Abdreher bekommen- hinterher hab ich erfahren, dass mein 18 Jahre älterer Bruder damals Metal gehört hat sein Zimmer um einiges heftiger aussah als meins... Und er guckt heute noch komisch, wenn ich ihm Freunde/Bekannte von mir vorstelle, wenn er zu Besuch kommt (er wohnt mittlerweile im Ausland). Meine Mutter und ihr jetziger Mann hören selbst Metal, dadurch bin ich wahrscheinlich auf diese "Schiene" gekommen, da ich als kleines Kind schon zu Iron Maiden etc. abgegangen bin. Da geht es mir dann so ähnlich, wie ASF, wir leihen uns gegenseitig CDs aus, da sie durch mich halt ein paar "Gothic-Bands" zu hören bekommen hat und sich nun auch die eine oder andere CD aus diesem Bereich kauft. Ab und zu gehen wir sogar gemeinsam auf Gothic-Nights, da gucken die dann immer so schön blöd: Guck ma, die hat wieder ihre Mama mit- so ne coole Mama... Hehe! |
| Mephistopheles | [QUOTE][i]Original geschrieben von AlienSexFiend [/i] [B]...was mir jedoch damals schon aufgefallen ist (und immer wieder auffällt) ist, dass das alles so extrem gespalten ist, gar nicht mehr so zusammengehörig irgendwie... ...schade... [/B][/QUOTE] Was meinst du damit? Die Szene? |
| AlienSexFiend | ...jap, so sieht´s aus...zum einen sind da die Punks die die Gruftis nicht abkönnen und umgekehrt...dass da gemeinsame Wurzeln sind/waren interessiert keine Sau mehr...dann die ganzen Schicki-Micki-Mietzen wo es nur um´s aussehen geht...siehst du gut aus, musst du nichts mehr in der Birne haben...:rolleyes: ...dann die Leute, die nur auf "Fleischschau" aus sind...dann wieder die wenigen die sich wirklich noch was zu sagen haben...also mich nerven diese Abgrenzungen ungemein...wenn man nicht mal mehr tanzen gehn kann ohne gleich vom nächsten Black Metaler veralbert zu werden...also nein...traurig dass sich so wenige Menschen noch was zu sagen haben und traurig dass man nach seinem Musikgeschmack in eine Schublade gesteckt wird... |
| Seneca | Also bemerkt habe ich das schon recht früh, allerdings habe ich mich immer dagegen gewehrt, denn das Bild das die Allgemeinheit von "diesen Leuten" hat, ist ja nun nicht das beste. Meine Mutter hat zwar immer gesagt, das es nicht so schlimm wäre, und das ich dazu stehen könnte, schließlich würden wir ja in modernen Zeiten leben, und so etwas sei nicht mehr strafbar. Meine ersten Kontakte zur Szene bekam ich über einen langjährigen Jugendfreund, der sich schon ein paar Jahre früher geoutet hatte. Er war es dann auch, der mich gewissermaßen dazu verführt hat, allerdings war auch Alkohol im Spiel. Anfangs war es O.K. es ging mir eigentlich nur darum, irgenwo dazu zugehören, um den Schutz einer Gruppe zu haben, und nicht mehr als einzelne Zielscheibe der "Normalos" zu gelten. ich bin dann auch Jahrelang mt den Jungs rumgezogen, auf diverse Verastaltungen, Festivals etc, gegangen... aber irgenwann merkte ich dann, daß das nicht alles sein kann, das irgendwas in meinem Leben fehlte. Spätesten an den Abend, als mich ein knapp 40 jähriger Mann denn halben Abend angebaggert hat, und ich es einfach wiederlich fand, wurde mir klar...ich bin eben doch eher eine "Hete", und nur weil ich einmal den Wunsch hatte, meinen nackten Körper auf den eines andern jungen Mannes zu legen, macht nicht das noch lange nicht zu einem bekennenden Schwulen... Seitdem habe ich mit der Szene nichts mehr am Hut, auch wenn ich noch immer verstehen kann, was sie zusammenhält. Aber das was mich einst angezogen hat, hat nur in meiner Einbildung existiert, denn in Wirklichkeit gab es keinen wirklichen Zusammenhalt nur wegen der Zugehörigkeit zu dieser Subkultur, vieles war aufgesetzt, und reines, gelebtes Klischee... |
| deadsoul | "zugehörig gefühlt"...schwieriges Thema. Also bei mir hat es damit angefangen, dass ich mich ganz abseits von Gothic usw. immer weiter in Richtung Dunkelheit bewegt hab. Man hat die Nase voll, zieht sich von aufgesetzten Persönlichkeiten zurück (steht alleine da), lässt seinen Frust/Wut in harter und düsterer Musik aufkochen und trägt als Krönung der ganzen Wandlung nur noch schwarz....bei mir hat das ca. ein Jahr gedauert...ein schleichender Prozess. Danach konnte man mich eher schlecht als recht als dunkelmetallersofti einordnen..."dumpfbacke" passte den meisten wohl besser. da war ich glaub 13 o 14. und in der 8. Klasse. Zwischenzeitlich hat man zwar mal die Nase voll von all dem, aber spätestens nach einem Monat bunt, kramt man die Scheiben wieder raus, genauso wie die bunten t-shirts wieder in der versenkung verschwinden. Irgendwann wirds dann zur persönlichen Mode und man fühlt sich sogar wieder wohl, ohne irgendeine Identifizierung mit irgendwas zu haben. Gut..dann kam die Ausbildung und eine neue Metamorphose begann. Da man eh als Musikfan die Ohren für viele versch. Musikrichtungen offen hatte(ja sowas ist möglich), beschäftigt man sich immer mehr allem, was irgendwie Dunkel ist. Der Begriff Gothic füllt sich mit allen möglichen Begriffen auf. Da man eh auf der Suche nach Zugehörigkeit ist, projeziert man schnell einiges an idealismus herein o. übernimmt Schwärmereien von anderen. Dann trifft man auf den ersten "echten" Goth, kommt ins Gespräch, findet Gemeinsamkeiten, geht in den ersten Club und bekommt schnell ne peinliche abfuhr ;) Die Einflüsse aus den Clubs und das Zugehörigkeitsgefühl überwiegen irgendwann, der enge Freundeskreis wird ebenfalls dunkler und kleine schleichende äussere Veränderungen lassen einen recht schnell als "gothic" erkennen. Man fühlt sich irgendwie von dieser fremden Welt angezogen...will eintauchen Nach Studium der Gothics, erkennt man, dass hinter aller der Arroganz, Schminke, usw. auch nur Menschen stecken. Also wieder ein Griff ins Klo. Aber mit der Zeit gesellen sich tatsächlich Persönlichkeiten zu all dem Abschaum hinzu. Manche kommen...manche gehen wieder. Zugehörig fühle ich mich eigentlich nirgendwo...nur bei den Gothics öfters ein wenig wohl. Mittlerweile lauf ich um die 7 Jahre in schwarz rum, fühl mich immernoch von der Dunkelheit angezogen und...suche halt meinen Weg. Prinzipiell gesehn...der übliche weg..Aussenseiter sucht anerkennung, springt ins schwarze loch und fühlt sich recht wohl. *g* dead PS: Was ich jetzt alles genau mit Gothic, Schwarz, Dunkelheit verbinde ist und bleibt meine pers. Sache... |
| NightmareQueen | hm, bei mir hat es einfach angefangen, als ich zum ersten mal musik dieser art gehört habe. ich habe mich ohnehin schon immer zu der dunklen seite hingezogen gefühlt. ich habe mich irgendwie in der szene sicher gefühlt, aber irgendwie auch wieder nicht, auch wenn sich das paradox anhören mag. also dadurch sind auch probleme aufgetaucht. meine eltern wollen und können das nicht akzeptieren und obwohl ich ihnen schon tausend mal erklärt habe, dass es nicht so ist, denken sie, dass alle goths mit satanisten gleichzusetzen wären und für sie sind sowieso menschen, die sich vom otto-normalverbraucher unterscheiden "abschaum". aber die können mich halt nich ändern. basta. :D |
| Seraphia | @Seneca ...*schmunzel* das gefällt mir aber mal *g*, genialer Text - stammt er von dir oder hast du ihn irgendwo aufgestöbert? (hatte mal auf einer englischen Seite was vergleichbares gesehen...) gruss, Sera |
| Jaddy | mein "erstes mal" hat ständig lacrimosa gehört auch illuminate... als er weg war hatte ich dieses lied "bresso" von lacrimosa ständig laufen lassen... durchs internet hab ich mich zum thema gothic kundig gemacht und mich dann bei nachtwelten regestriert... eigene homepage... leute aus meiner stadt angequatscht... und so auch letztes jahr meinen schatz kennengelernt... *schmacht* irgendwie ergibt sich alles einmal... ob man dabei bleibt ist sein eigenes ding... ich für meinen teil bleib dabei |
| DyingAngel84 | U]- wie seid ihr zum goth gekommen?[/U] also, das is irgendwie ne frage wo ich erstmal nachdenken muss.. das schlich sich so in mein leben.. die zuneigung für die farbe schwarz, ich fühlte mich immer mehr nachts wohl, liebte es unter anderem mich auch mal völlig zurück zu ziehen, dann kamen die interessen für die musik, das mystische, sagen, legenden, bestimmte landschaften usw... niemand kann einem sagen, ob man nun goth ist oder nicht, dafür gibt es denk ich kein genaues richtbild. man weiß es einfach selber ob man es ist oder nicht. es ist einfach ein lebensgefühl! [U]- warum gerade dieser lebensstil?[/U] nun ja, warum nicht? wie gesagt, es kommt von allein, es ist wie es ist und so ist es gut! ausserdem, ich habe mich so völlig wie die norm noch nie wohl gefühlt, schon als ich 12 war kleidete ich mich anders als die meisten mädchen, hörte andere musik, wollte auffallen.. provozieren.. ich hab viel durchgemacht und vor noch gar nicht all zu langer zeit habe ich diesen weg, den schwarzen weg für mich entdeckt! [U]- Anschluss?[/U] hmm, habe ich bisher noch nicht viel gefunden.. da ich mich eben auch noch nicht wirklich jahre zu der szene zähle. überwiegen halt i-netz bekanntschaften, und bei mir hier in der gegend erst einen freund gefunden der auch goth ist. aber einer ist besser als keiner ;-) [U]- umwelt geschockt?[/U] meine eltern verkraften es.. sie sehen das nicht so ernst, sie kennen sich halt damit auch nicht aus. klar kommen immer mal wieder kommentare wie "zieh dich etwas freundlicher an" usw. naja und der freundeskreis denke ich dem ist es relativ egal, da kennen sich ebenfalls die wenigsten mit aus.... |
| IndustrialOrk | [QUOTE][i]Original geschrieben von Black Tangled Heart [/i] [B]Wie seid ihr zum Goth gekommen? Wieso habt ihr gerade diesen Lebensstil gewählt? Und, wie habt ihr es geschafft in der Szene Anschluss zu finden? Wie hat eure Umwelt auf das Alles reagiert? [/B][/QUOTE] 1/2. das war irgendwie eine ziemlich lange entwicklung und ist über die musik passiert... ich hab früher so black sabbath und queen und so gehört und bin dann über him und cradle of filth so langsam an die schwarze richtung rangekommen. die musik ist so vielseitig (wenn ich auch mit industrial/noise/neofolk inzwischen eine völlig andere richtung habe), die leute ao verschieden... es fasziniert mich einfach 3. durch eine ehemalige klassenkameradin und meinen ex-freund hab ich so die leute hier kennen gelernt... und durch die rollenspiele lernt man immer wieder interessante leute kennen (rollenspieler sind offener als die "szenegrössen") und erweitert so den freundeskreis 4. meine familie hat es ziemlich skeptisch aufgenommen, als ich anfing das äussere zu verändern... aber irgendwie hab ich da sowieso ein auf und ab und mischmasch, ich zieh an was mir gefällt...wenn ich ganz schwarz rumlaufen will lauf ich ganz schwarz rum und wenn ich lust auf nen blümchenkleid hab zieh ich nen blümchenkleid an, also insofern ist das net soo wild bei mir :) |
| Aske | moin erstmal:) na ja bei mir hat des n bissl anders angefangen so in der 7 klasse hab ich mit Rammstein angefangen na ja dann kam ich zu Grave Digger von denen (hat 2 monate gedauert) hab ich dann auf Black Metal gewechselt (des erste album war von Dimmu Borgir des in Deaths embrace) na ja dann erst mal bis heut immer noch BM und und mittlerweile fang ich auch an n bissl gothic zu hören lakier mich rosa is nicht mal so schlecht aber Samsas Traum und the 69 Eyes fin ich absolut spitze da giebts natürlich auch noch adere sachen aber des sind die die mir spontan einfallen na ja meibne Umwelt hat am anfang ziemlich krass reagiert die sind voll abgegangen und haben gemeint ich währ in ner Sekte oder ich wär n Satanist`und in der schule war ich eigentlich immer ein außenseiter was ich auch heut noch bin mehr oder weniger ich hab mich von den anderen immer unteschieden na ja na ja und da haben meine Eltern damals angefangen meine cds kaputt zu machen fand ich nicht so toll na ja mittlerweile haben sie sich daran gewöhnt und lassen mich in ruhe:D und von ihnen hab ich naoch das ich die kirche hasse aber was solls jetzt hab ich meine ruhe vor ihnen (des war mitunter ein grund warum ich zu der szene gekommen bin) ber mir gfiel auch von anfang an die mentalität und vorallem die Musik das war der ausschlaggebende faktor na ja so bin ich zu der "schwarzen Szene " gekommen:D grüsse |
| Cerywenn | Wie bin ich zu Gothic gekommen? - Naja, früher hießen wir Fraggles ;) und das war der Anfang! Ich sage jetzt bewußt "früher", ich glaube ich darf das. Muß wohl so 1986 / 1987 gewesen sein. Damals kamen gerade The Cure, The Smith, Soft Cell, Depeche Mode, Anne Clark, Christian Death, etc. etc. groß in Mode! Naja, und die Musik vermittelte einfach ein wunderschönes Lebensgefühl! Das habe ich für mich am Leben erhalten, auch wenn aus den Fraggles, die es noch bis zum sogen. "Wave" geschafft haben, entweder Punx oder Popper wurden. Klasse! Da die Punk-Scene der Wave-Szene schon immer recht nahe stand, wurde auch ich immer bunter und kurioser *lach*. Hab aber meine guten schwarzen Pikes und die tausend schwarzen Klamotten wohlsortiert im Schrank eingelagert! Naja, das nennt man dann wohl jugendlichen Gruppenzwang.... Mittlerweile leben die meisten Sachen nicht mehr. So bin ich dann über Punk, Metal, Hardcore und wie man die ganzen kleinen "Schubladen" nennen mag, doch wieder da gelandet, wo ich irgendwann vor geraumen Zeiten einmal begonnen habe.... ;) ..... und ich mag keine Schubladen! LG Cery |
| rainraven | Wie ich "angefangen" habe? In der Zeit zwischen 13 und 20 Jahren war ich Metaller bzw. Hardrock/Poser-Fan. Damals war das noch früh für ein Kiddie, sich schon mit 13 für Rockstars zu begeistern. Jedenfalls hat sich das in Independentmusik (so Nick Cave, Cranberries, New Model Army, Neubauten, ...) geändert, als ich zu studieren anfing und auch andere Leute mit anderen Geschmäckern und auch Leute, die selber Musik machten, kennengelernt habe. Die Farbe Schwarz fand ich schon immer passend (grenzt ab/macht schlank/paßt zu allem/vor allem ist die Farbe des Metal ja auch überwiegend schwarz). Musik wie Depeche Mode, Sisters of Mercy, The Cure etc, fand ich auch schon immer gut, aber ich hatte wenig Gelegenheit, diese zu hören. Mein damaliger Freund brachte mich in die alternative Underground-Technoszene, und abgesehen von der (großenteils drogenbedingten) Verpeiltheit der Leute und den Problemen, die wir damals hatten, bin ich froh, diese abgefahrene Zeit mitgemacht haben zu dürfen. Parallel gelangte ich aber über meinen besten Freund immer wieder an "schwarze " Musik, vor allem Silke Bischoff,Deine Lakaien, Sisters, Cure, und so Synthipop und 80es Sound. Er war es auch, der mich in schwarze Discos mitnahm, denn mein Freund konnte mit diesen "Satanisten" nichts anfangen. Meinen derzeitigen Freund fand ich vor etwa vier Jahren in der schwarzen Szene und bin seitdem auch "dabei", wobei das für mich hauptsächlich heißt, gerne solche Klamotten zu tragen,solche Musik zu hören, solche Veranstaltungen zu besuchen und Freunde zu haben, die sich auch mit diesen Dingen beschäftigen. Wir lachen viel und unternehmen auch Dinge, die "Nichtschwarze" tun, und ich wandle auch nicht mit der Rötelpulle über Friedhöfe (es sei denn, mir ist gerade danach) oder habe auch nicht die Wohnung voller Kreuze. Ich würde auch nicht sagen "Ich bin ein Grufti", denn ebenso gerne höre ich Techno oder andere Arten von Musik und kleide mich bunt, aber irgendwie fühle ich mich wohl in der und bei den Menschen aus der "schwarzen Szene". T.R. |
| dark4ngel | Grüsse ... ich bin auch erst seit kurzen jetzt in der Szene unterwegs und ich muss sagen Maschinenherz spricht mir aus der Seele ... die Gründe mit dem warum und weshalbt hätten wahrlich meine seien können ... Zum Thema Anschluss finden ... das Forum bietet sicher einen guten Ausgangspunkt um andere dunkle Seelen kennenzulernen ... hatte schon am ersten Tag nach der registrierung ein sehr anregendes Gespräch über 7 Stunden per ICQ ... zur reelen Goth Szene scheint es hier (bei Weiden in Bayers was ich mein Zuhause nenne) leider nicht so gut bestellt zu sein ... aber jeder Anfang ist schwer :) so long .... |
| Badrose | sei gegrüsst! muss sagen, deine fragen haben mich sehr angesprochen und darum habe ich beschlossen auch eine kleiner teil von mir preiszugeben. ich habe über den punk zu gothic gefunden, aber wenn ich so zurück denke, bin ich schon lange bevor ich es gemerkt habe ein goth....ich mochte schon seit ich denken kann, die nacht mehr als der tag. vampire und magie haben mich schon als kleines kind faszniert. aber als ich noch punk war, hab mich mich nie 100%-ig wohl gefühlt! ich habe über HIM zu der szene gefunden und mich vorgängig im internet darüber schlau gemacht.....aber ich fühle so wohl, wie schon seit jahren nicht mehr! ich trage meistens schwarz, in dieser farbe fühle ich mich am wohlsten und am vollkommendsten! hab endlich meine ruhe und meinen weg gefunden und das schöne ist, es denken viele leute genauso wie ich! endlich kann ich meine gedanken erzählen und sie werden nicht belächtelt, oder nicht ernst genommen.... leider habe ich bis jetzt noch keine anderen goths live kennengelernt, sonder habe einige internet-bekanntschaften...bin aber immer auf der suche nach dunklen seelen....leider ist die szene bei uns (schweiz, nähe schaffhausen) nicht so verbreitet, was sehr schade ist....:( so, ich hoffe, du hast jetzt ein ganz kleiner eindruck von meinem leben gekriegt...;) rabenschwarze verneigung badrose |
| Sirius | [i]Wie seid ihr zum Goth gekommen?[/i] Ich glaube, dieser Prozess ist bei mir noch im Gange. Für mich war ebenfalls die Musik ein Wegweiser. Ich mag die Musik der 80er und irgendwie war das dann ein fliessender Übergang von Depeche Mode, Pet Shop Boys, Kraftwerk, Paul Hardcastle später dann zu Lakaien, Camouflage usw. usw. Früher bin ich auch entweder gar nicht in Discos gegangen oder auch eben in diese "Normalo"-Läden, wo sich massenhaft Prolls, Wasserstoffblondierungsgeschädigte und Spinner aller Art herumtrieben und sich ihrem Niveaulosem Balzverhalten hingaben. Ich war sogar mehrmals auf der Loveparade! Ich bin durch sonstwieviele Clubs und Discos gewandert, ich war in irgendwelchen Kifferbuden, wo man die Luft in Scheiben schneiden konnte - seitdem mag ich auch Reggae-Musik :D Ich war in Gay-Discos, obwohl ich Hete bin usw. die Möglichkeiten hier in Berlin sind ja schier unbegrenzt. Tja und irgendwie habe ich festgestellt, das ich mich in der schwarzen Szene am wohlsten fühle. In den entsprechenden Clubs wird keine Chart-Mucke gespielt, welche meistens Brechreize in mir auslöst. Hier macht mich niemand blöd an. Ich kenne Clubs, in denen garantiert jedes Wochenende eine Schlägerei stattfindet und die Biergläser im Tiefflug durch den Laden geworfen werden - die Gothic-Szene ist nach meiner Erfahrung hingegen völlig friedlich. [i]Wieso habt ihr gerade diesen Lebensstil gewählt?[/i] Ich denke, das hat sich bereits beantwortet. Wobei ich nicht von direkter Wahl sprechen möchte, ich bin nicht eines Morgens aufgewacht und habe beschlossen "Ab heute bin ich ein Goth", das war ein jahrelanger Prozess des Treibens und Driftens, ein sanfter Übergang, für mich tw. kaum merklich - aber viele (ehemalige) Freunde sprachen mich später an, wieso ich nur noch in diesen schwarzen Läden herumhänge - da bin ich eigentlich erst selbst darauf gekommen, tatsächlich, dachte ich so, naja na und? Ich fühle mich in dieser Szene wohl und wer damit ein Problem hat, kann mir ja aus dem Weg gehen. [i]Und, wie habt ihr es geschafft in der Szene Anschluss zu finden?[/i] Tja, auch dieser Prozess ist wohl noch im Gange. Ich hoffe, das ich noch etwas mehr Anschluss finde. Einige Leutchen habe ich ja bereits kennengelernt und freue mich auch, wenn wir uns mal wieder treffen. Aber der richtige Anschluß fehlt mir noch so ein bisschen. [i]Wie hat eure Umwelt auf das Alles reagiert?[/i] Ach ja, das leidige Thema. Wie bei vielen anderen auch, reagierten meine Freunde zum größten Teil mit Unverständnis und Ablehnung, obwohl ich ja nun im Vergleich gar nicht so der absolute Hardcore-Grufti bin ;) Meine Eltern haben mich seinerzeit immer unterstützt, egal in welche Richtung ich mich entwickelte, leider sind beide verstorben. Dem Rest meiner Familie ist es relativ egal und das ist auch okay so. Arbeitskollegen und die Leutchen in meiner Schule haben allesamt kein Problem, denen scheint es auch relativ egal zu sein, zumal ich das ganze nicht so intensiv auslebe. Aber während zahlreicher Unterhaltungen ist schon der eine oder andere ins Staunen geraten, in welcher Szene ich mich gewöhnlich herumtreibe :D Das wirklich ärgerliche ist, das ich einen Großteil meiner Freunde verloren habe, viele uralte Bindungen sind auseinander gebrochen oder einfach irgendwie tot gelaufen, da wo vor ein paar Jahren noch jemand war, fasse ich nunmehr ins Leere :( Das ist wirklich schade, aber es ist eine Entwicklung die ich akzeptieren muß und das auch tun werde. Ich könnte noch stundenlang hier weiterschreiben, aber ich muß noch n bisschen was anderes tun :) |
| DaRkNiGhTWalKeR | Wie ich dazu kam? Hm, ich bin im Internet daraf gestoßen... ich habe mich dafür Interessiert und konnte ich auch einigermaßen mit Teilen davon Identifizieren. Es gibt da so einen blöden Spruch: Schwarz wird man nicht, man ist es. Ich habe nur einfach irgenwann entdeckt das ich es bin... normal war ich nie, und es ist ein Stück weit meine Art das weiderzugeben, wenn ich mich schminke, oder schwarze Kleidung trage. ANschluß an die Szene? Nun, ich bin auf Leute zugegangen die mir INteressant erschienen, habe auch Freuind einnenrhalb der Szene gefunden, war aber nie daran interessiet "Mitglied" in dieser Szene zu sein. Für mcih besteht die Szene zu großen teilen aus Leuten die sich von einer Masse in eine andere stürzen, aber dabei die Fehler nachmachen, die sie an der Gesellschaft kritisieren. Z.b. Komerz- viele beschweren sich darüber das, nun ja, sagen wir mal Hip Hopper nur in Fubu rumrennen, tragen dann aber nur Alchemy oder sonst eine "Schwarze Marke". Alleine das es zur existenz von Gruftie Marken kommen konnte finde ich schade. Das sie auf so große Nachfrage in der Szene stoßen ist schlciht weg schlimm. Enschtuldige die entgleisung, ich hoffe das deine Fragen trotzdem ein wenig beantwortet worden sind. Carpe noctem. |
| smerles | Hmm... Goth... Ich definiert 'Goth sein' damit, dass man gerne nachdenkt (über sich und sein leben, über leben & tod im allg. usw) Wenn ich richtig definiert habe, bin ich wohl einer ;) Ich kann mich an ein 'Goth werden' gar nicht mehr erinnern... Nachdenklich war ich nämlich eigentlich schon immer... Was verschiedene Gründe hat. Sisters of Mercy hab ich schon mit 10 angehört, dann war mal ne weile Ruhe und ich hörte (und höre immernoch ab und an) andere Musikrichtungen wie Ambient oder House. Vor 3 Jahren hab ich dann ein paar alte CDs wieder gefunden, und das wars dann *g* Erst wars viel Metal, aber auch Gothic und Dark Wave sind dazugekommen. Aber die Musik macht meiner bescheidenen Meinung nach keinen Gothic aus. Irish Folk und Mittelaltermusik sind nämlich auch große Leidenschaften von mir *g* Naja, wie gesagt... An einen Anfang kann ich mich nicht erinnern... Auch wenn ich mit 10 noch kein Schwarz getragen hab ;) |
| Talianna | Hm, bei mir hats eigentlich mit Metal angefangen. Habe früher nur Metal gehört und bin dann durch Zufall mal auf eine Party gegenagen auf der neben Metal auch Gothic, Darkwave etc kam. Da gefiel es mir schon ganz gut, habe aber nicht wieter drüber nachgedacht. Später hat mir eine Freundin mal eine Lacrimosa CD ausgeliehen (Inferno - Bis heute noch mein Lieblingsalbum von Lacrimosa) und ich war total begeistert von ihnen. Dann hab ich angefangen diese gothic-lastigeren Metalbands wie z.B. Nightwish, After Forever, Theatre of Tragedy zu hören und dann hat es sich halt nach und nach so entwickelt dass ich inzwischen mehr beim Gothic als beim Metal bin... Aber Metal liebe ich natürlich nach wie vor trotzdem noch...! |
| absinthnase | Hm, interessanter Thread, wohl das Herz der Szene. Nunja wie bin ich eigentlich in diese Subkultur gelangt. Wenn ich ehrlich bin scheint mir dieses Lebensgefühl von Anfang an Immanent gewesen zu sein. Ich war schon immer irgendwie anders - nicht nur dass ich von 0-10 eigentlich nur Mädchen/Frauen umgeben war (ob das nun Krippe,Studentwohnheim,Kindergarten etc.) nein auch dass ich grundsätzlich immer alles ein bissel anders gemacht habe als die anderen. Während die meisten mit Indianern und Cowboys ihren Tag verbrachten habe ich entweder gemalt oder mir Bücher angeguckt in denen, wie mir im nachhinein gesagt wurde, hauptsächlich sehr melancholische Illustrationen zu finden waren. Als ich 15 war kam ich in eine neue Schule, in meiner Klasse waren zwei Damen die dieser Kultur schon ein wenig angehörten und ich fühlte mich ihnen irgendwie sogleich verbunden. Musikalisch habe ich mich schon immer an der Klassik orientiert und auch die alternativen Musikrichtungen haben mich mehr gereizt als das was täglich im Radio läuft. Auch das Farbschema meiner Kleidung war bis dahin schon auf schwarz geeicht. Den Drang mich zu schminken wie verrückt hatte ich hingegen nie - wenn gleich ich es auf allerlei Festivals sehr genieße dem schwarz/weißem Reigen aus Kleid und Maske zu bewundern. Alles in allem bin ich ein sehr unauffälliger Goth - nicht weil ich den merkwürdigen Blicken der Gesellschaft entgehen will sondern weil es sonst zu alltäglich für mich wird. Klar, wenn es zu Pfingsten wieder heißt nach Leipzig zu pilgern oder hier und da ein Konzert ansteht dann werfe ich mich auch in Schale, vornehmlich in etwas femininere. Im inneren bin ich wohl schon seit langer langer Zeit ein Gruftie aber so richtig bin ich wie gesagt erst seit etwa 4 Jahren in der Scene - vor allem da es eine Musik und Kunstkultur ist die gepaart mit Poesie und Philosophie doch einen wesentlich größeren Reiz auf mich ausübt als die 08/15 Gesellschaft um mich herum. Nur ein Kurzer Abriß über mich. |
| Katzenschatten | Miau... so genau weiss ich das nicht... es hat sich entwickelt. |
| Donn | [quote]1: Wie seid ihr zum Goth gekommen? 2: Wieso habt ihr gerade diesen Lebensstil gewählt? 3: Und, wie habt ihr es geschafft in der Szene Anschluss zu finden? 4: Wie hat eure Umwelt auf das Alles reagiert?[/quote] 1. zufällig. Ich war nie sehr gut darin, mich einzukleiden, weshalb ich irgendwann der Einfachheit halber komplett auf schwarz umgestiegen bin. Das passte wenigstens immer und mit allem. Dann verließ ich im Sommer 2000 Deutschland in Richtung USA. Kaum dort angekommen, wurde ich (mit 7 anderen Austauschschülern zusammen) der kompletten High-School vorgestellt. Unter diesen 2000 Schülern waren auch einige Goths und Schwarzmetaller, die meinten, in mir einen der ihren identifiziert zu haben. Da ich keine Freunde hatte (woher auch) habe ich mich ihnen angeschlossen. Zur Musik der Szene habe ich aber erst viel viel später gefunden. Damals habe ich noch vorwiegend Punk gehört. Im Laufe des Jahres bin ich dann immer mehr "reingerutscht". Trotzdem war ich, als ich 2001 wieder nach Deutschland kam, mir keineswegs sicher, ob ich Goth sei oder wasauchimmer. Ehrlich gesagt, weiß ich bis heute nicht, was "Gothic" eigentlich sein soll. Ich nenne mich selber jedenfalls nicht so. 2. Lebensumstände. Als ich in die USA kam, kannte ich, wie gesagt niemanden. Die schwarze Szene war die, die sich als erste auf mich zu bewegte. Ausserdem hatte ich gerade einen Freund an den Krebs verloren, da war ich in einer etwas düsteren Grundstimmung. Ich liebe Klassische Musik, spiele selber Cello und singe Barriton und habe ein besonderes Faible für Requien. Mythologie und Fantasy haben mich schon immer interessiert. Ich bin Rollenspieler. 3. In Amerika wurde ich sozusagen in die Szene adoptiert. Hier in Deutschland habe ich nie wirklich Anschluß gefunden. Erst hier über die Nachtwelten habe ich einige Leute kennengelernt. 4. Meine Mutter findet es schrecklich, dass ich nur noch düstere Farben trage, mein Bruder findet Rüschen- und Schnürhemden lächerlich, sonst gab es eigentlich keine Reaktionen. Niemand hält mich für einen Satanisten, niemand hält mich für einen Nazi (gut, ich trage auch keinen Thorshammer). |
| Hecke | Wie ich zum "Goth" geworden bin ? [URL=http://www.nachtwelten.de/vB/showthread.php?s=&threadid=20516]Hier[/URL] ist mein Foyer. Ich gebe euch mal eine kleine Zusammenfassung von allen wichtigen Sachen: Ich habe, wie im Thread oben, mich aufgrund von anderen Menschen "verkleidet". Ich bezeichne mich selber weder als Goth, noch als Satanist oder sonstiges, was im Schwarzen Bereich liegt. Was andere über mich denken, sollen sie ruhig tun, und wie ich den eigendlichen Anschluss an die Szene bekommen habe ? Mit viel viel Zeit und viel Toleranz gegenüber den anderen. Ein bisschen Charisma und Charakter sollte man schon mitbringen. Genauso verschafft man sich ein wenig Toleranz, wenn man in die Szene reinkommt, und nicht gleich irgendwelche Kettenanhänger trägt, und vollends geschminkt um zu zeigen, dass man dazu gehören möchte. Nicht das Aussehen ist das Entscheidene, sondern die Akzeptanz, das Verständnis und die Unwissenheit. Mit der Unwissenheit verschafft man sich mehr Kompetenz innerhalb der Szene. Wenn ich was nicht weiss, dann frage ich, anstatt immer mit dem Kopf zu nicken und grinsend "Ja" zu sagen, nach dem Motto "Das brauchst du mir nicht erzählen.. Das kenne ich schon.. Aber erzähl ruhig weiter." Genauso ist dies mit der Musik. Es ist nicht schlimm, wenn man einige Bands nicht kennt. Within´ Temptation kannte ich auch erst nach dem Lied "Ice Queen" und war mir vorher unbekannt. Im Grossen und ganzen gibt es sehr sehr wenige, die sich selbst als Mitläufer bezeichnen, doch ich habe es geschafft, und für diesen Egoismus muss ich mich entschuldigen, mich mit dieser Bezeichnung trotzdem ein wenig positiv ins Licht zu stellen. Ich habe viele Freunde gefunden, und sie sehen mich nicht als den Mitläufer, sondern als einen guten Freund an. Eine Freundin von mir meinte mal "Die Leute, die sich selbst als Mitläufer bezeichnen, mit denen kann man sich besser unterhalten..." Zitat ende. Und darauf bin ich stolz. |
| chayenna | wie bin ich zur "szene" gekommen? gute frage... im nachhinein betrachtet geht das alles schon bis in meine kindheit zurück obwohl ich damals so düstere musik echt scheußlich fand. dafür hatte ich nen faible für schwarz und nacht und kerzen und sowas und nach dem tod meiner mom hab ich mich ziemlich in mich zurückgezogen. bei "freunden" war ich immer der mitläufer, nur über kurze zeit hatte ich eine freundin gefunden, die meinen weg teilte. wir entwickelten uns leider in unterschiedliche richtungen weiter - sie wollte mit ihren willen aufdrücken und ich wollte das nun gar nicht - und ich war wieder allein. würd nich sagen, dass mich keiner lieb hatte *g* aber ich konnte mit den meisten nicht wirklich viel anfangen, hab immer gedacht, es muss doch mehr geben, als party und saufen. durch einen ex lernte ich lacrimosa kennen. die blieben mir immer irgendwie im hinterköpfchen, wurden dann ein paar monate später durch ein mädel, das ich ziemlich lieb hab, weiter ausgebuddelt und ich fing an, mich auch für die musik zu interessieren, immer noch unwissend, wo das eigentlich alles "zugehörte". das wort "schwarz" kam dann erst vor zwei jahren in meinen wortschatz als ich in eine schwarze disco geschleppt wurde. da fühlte ich mich gleich so heimisch, so angetan von leuten und atmosphäre, dass ich irgendwie hängenblieb. bücher brachten mir hintergrundwissen, das internet brachte mir menschen, mit denen ich mich unterhalten konnte, die mich tiefer in die "szene" reinzogen... anfang noch sehr unangepasst, aber im laufe der zeit fand ich auch gefallen daran, nicht nur andere in ihren schwarzen gewandungen zu beobachten, sondern mich selbst auch so zu kleiden. bin zwar immer noch teils etwas "hell-bunt" gekleidet wenn ich abends auf schlür gehe, aber naja... :) bin trotzdem nach wie vor eine der durchschnittsgestalten, die man in schwarzen discos oder kneipen antrifft, wirklich zur "szene" zugehören tu ich sicher nicht... ich mag die musik und die leute aber es gibt drumrum noch so viel anderes schönes - auch buntes -, das würd ich mit einer verschubladung meiner selbst irgendwie nicht mehr unbedingt verbinden können ;) |
| Mariga | Sehr interessanter Threat. Na dann will ich doch auch mal loslegen... Was ich heute so höre, war ich wohl schon von Kindebeinen an etwas anders. Ich konnte schon mit einem Jahr sprechen wie aus dem Buch und war altklug wie nur sonste was. Häufig hing (und hänge ich manchmal immer noch) Tagträumen nach. (Heute kann ich das zum Glück besser kontrollieren) Ich brauchte Ewigkeiten für alles Mögliche und war manchmal gar nicht anwesend, dann wieder überschäumend. Früh konnte ich sehr gut zeichnen und interessierte mich für alles zwischen Himmel und Erde was nicht so leicht erreichbar war. (Ersteres habe ich mit der Zeit leider, leider wieder verloren) ich Stand manchmal stundenlang draußen, betrachtete den Mond und sprach mit dem Wind, was meine Mutter einigermaßen beängstigte. Mit einem Umzug und einer ganz neuen lebensumgebung im Alter von 10 legt ich all diesen kram erst einmal ab und Konzentrierte mich auf mein neues Umfeld. Ich probierte dies und jenes aus und fand mich erst in der Hip- Hop Szene, dann in der Techno Szene wieder doch beides war nicht so ganz das ware. Mit 16 zog ich wieder in das Dorf meiner Jugendzeit zurück, zurück zu meiner ganzen Familie und fand dort auch meiner Wurzeln wieder. Bald lernt ich meinen Freund kennen. Er war ehr im Metal Bereich orientiert, hatte aber auch die Theater of Tragedy- Theater of Tragedy, welche mich sofort in ihren Bann zog. Und da wars dann auch eigentlich komplet um mich geschehen. Nach hause kommen war das gefühl, das ich hatte. Über meinen freund lernte ich auch ein Paar Leute der Szene kennen, bis heute halte ich mich aber immer mehr am Rand auf. ich liebe zwar fast alles, was mit der Szene im Zusammenhang steht. Dennoch möchte ich mich ganz aufsaugen lassen und ich glaube auch, dass ich auf die meisten Gothics sehr erschreckend wirke. Ich bin meistens zu schnell, rede zu laut und lache zu viel. Aber das bin ich und so werde ich auch bleiben. Hu... Ganz schön viel geworden. Aber irgendwie cool es niederzuschreiben... |
| Schattenwesen | Wie seid ihr zum Goth gekommen? Wieso habt ihr gerade diesen Lebensstil gewählt? Und, wie habt ihr es geschafft in der Szene Anschluss zu finden? Wie hat eure Umwelt auf das Alles reagiert? [COLOR=red]Mir haben die Nachtwelten sehr "geholfen". Ich habe hier viele wundervolle Menschen kennen gelernt, die mir den "Einstieg" erleichtert haben. Als ich hier 'anfing', war ich eher noch dunkelbunt, inzwischen würde ich mich als 'schwarz' bezeichnen. Diesen Lebensstil habe ich gewählt, weil er -so klischeehaft es klingen mag- einfach meiner Stimmung, meiner Lebensphilosophie entspricht, ich mich hier wie noch nirgends zuvor aufgehoben und tief verstanden fühle, mich hier nicht verstellen muss... Meine Umwelt... findet es nach wie vor unverständlich, warum ich "so" rumrenne, sagen aber nichts mehr dazu. Was sollen sie auch tun? Viele denken, es sei einfach eine Phase von mir. Ich allerdings weiß, dass ich hier wirklich hingehöre... [/COLOR] |
| Gothicgirl14 | Ich bin zwar auch noch ein sehr frischgebackener Gothic, aber ich antworte jetzt einfach hier drauf!! meine anfangszeit?? puh gute frage... ich hab das Gothic dasein von ner feundin!! Ich fands von anfang an vool cool und wollte genauso sein wie sie!! und tadaaaa.... naja... und jetzt versuche ich alles um so zu bleiben!!! dieser stil... ist einfach mal was anderes nicht wie die anderen puten die immer in hip hop kleidung rumlaufen und so... das tragen heut fast alle mädels!!! tja war noch was??? naja egal, ich hoffe man hört oder schreibt sich mal... finstere grüsse von mir |
| Blooddragon | [QUOTE][i]Original geschrieben von Black Tangled Heart [/i] [B]: Wie seid ihr zum Goth gekommen? Wieso habt ihr gerade diesen Lebensstil gewählt? Und, wie habt ihr es geschafft in der Szene Anschluss zu finden? Wie hat eure Umwelt auf das Alles reagiert? --- Black Tangled Heart--- [/B][/QUOTE] So, erst mal ich habe mich seit ca. einem halben jahr mit "gothic" beschäftigt. Man kanne s recht genau an dem registrierdatum in dem forum sehen. Ich könnte jetzt mehrere Grüdne nennen wie ich dazu gekommen bin, aber das waren alles nur vorderscheinige gründe. Am Afnang war das Rollenspielen, in einem rollenspiel Forum wurde über Musik geredet, von dieser Musik, Schandmaul, war ich fasziniert. Im Schandmaul Forum wurde über Musik und Gothic geredet. Ich habe mir einige Bands angehört, ... und höre sie immer noch. Ich habe den link zu diesem Forum gefunden, habe mich durchgelesen, habe entdeckt das es hier sehr viele gibt die meine Ansichten teilen und habe mich hier sofort wohlgefühlt. Dann kam ich halt immer mehr rein. Eines muss ich noch erwähnen. Parallel zu dem Process über das Internet (musik, Foren, Kleidung) haben mir auf einmal Schottenröcke(und auch ander Röcke) und Springer gefallen, ohne das ich wusste das dies "Gothic-Mode" ist, ich wusste nicht das das mit "hier" in Verbindung steht.... Ich habe diesen Lebenstiel nicht gewählt, er hat mich gewählt :D Ne, das klingt nach Star Wars. Ich habe mich nicht entschieden, ich ahbe mich dazu entwickelt. So, ersten zwei Fragen. Anschluss in der Szene, habe ich nicht. Ich kenne eigentlich so gut wie keine schwarzen, einen kenn eich schon ewig, mit dem habe ich aber nichts zu tun. Meine Umwelt hat auf das meiste negativ reagiert. Aber Wayne... |
| last.hope | Gute Nacht! @ Black Tangled Heart Also, zum Gothic bin ich eher über Umwege gekommen. Eigentlich angefangen hat es als mal ein Freund bei mir übernachtet hat. Wir konnten beide ned schlafen also ham wir Musik angemacht,dabei war auch eine CD von Nightwish, welche mir sehr gut gefallen hat,so gut, dass ich mehr davon haben wollte. Also hab ich mich informiert und heraus kam: Nightwish ist Gothicrock bzw. Metal (stand ziemlich genau so da). Dann folgte eine ca. zweijährige Zeit als "metall-mensch" *g* (was ich eigentlich quasi immer noch bin) vor ungef. einem halben Jahr hab ich von nem guten Freund einen Link zu diesem Forum bekommen...er meinte "passt zu dir". Das war so mein erster Kontakt mit Gothic. Hab dann ein bisschen hie und da herumgelesen und stellte immer mehr fest: "Hey, das passt wirklich zu dir!". Also hab ich mich in der nächste Zeit ein wenig näher damit beschäftigt und dann fiel es mir auf...von der einstellung her bin ich eigentlich schon ziemlich lange "relativ" gothic,nur das ich das nie bemerkt hab weil mir goth ja nichts sagte ;) Naja von wegen Szene: Wohne im hohen Norden von Deutschland...sollte es in meiner Nähe eine Szene geben bzw. sollte es hier Ableger geben, hab ich sie noch nicht gefunden :D...Wahrscheinlich gibt es darum hier auch keine Läden die Gothic-Kleidung verkaufen...(nichtmal schwarzen Lippenstift bekommt man hier :( ) Tja wie haben meine Eltern auf meine neue alte Einstellung reagiert? Also nachdem ich ihren Glauben schwarz=satanist aus der Welt geschafft habe,konnte ich ganz ordentlich mit ihnen reden aber das wars dann auch... Als ich heute das erste mal mehr oder weniger "sichtbar" gothic war, sprich komplett Schwarz gekleidet und gesicht geschminkt, brach die Hölle los...naja fast... Ich denke ich stelle die Reaktion meiner Eltern mal mit smilies dar: Ich: :cool: Mutter: :eek: Mutter :mad: Meine Vater fand das es nett aussah... Ich hab sie dann ein wenig besänftigt mit der Aussage, dass es ja nur für Sylvester sei...so nu hab ich erstmal zwei Tage Ruhe, in denen ich mir was überlegen kann...vor allem hoffe ich das meine Freundin (Mainstream par excellence) mich so akzeptiert...:( Naja in diesem Sinne, und überhaupt Last Hope P.S. ok der Text hat viele Groß/Kleinschreibungsfehler ich weiß, bin jetzt aber zu müde um die noch zu korrigieren... ;) |
| Nebeltaenzerin | Wie seid ihr zum Goth gekommen? ich bindurch die musikdazu gekommen, ebenso wie durch eine sinnes kriese ineiner sehr schwierigen zeit ... irgendwie entwickelte es sich so ,d assich diese msuik hörte und begann , wie automatisch, schwarz zu tragen.. cih kleidete mich einfach so.. erst 2 jahre später erlas ich mir das mit dem gothic und merkte das ich da irgendwie ..naja schon drin war ohne zu merken... ich hatt ekeine freunde die die musik hörrten oder so.. oder sihc gar so kleideten.. Wieso habt ihr gerade diesen Lebensstil gewählt? warum? wei sih cnicht..es kam ja irgendwie.. ich habe aber irgendwie das gefühl gehabt das ich das bin..und mitlerweile fühle ich mich einfach das erste mal inmeinem leben am richtigen ort.. cih fühle das ich das bin.. was ich jetzt bin. ich liebe irgendwie einfach alles an diesem lebensstil.... ich kannihn einfachncht merh weg denken Und, wie habt ihr es geschafft in der Szene Anschluss zu finden? das weis ich granicht.. es kam so.. ..vieles über internet, da es bei uns wenige dunkle seelen gibt.. doch mitlerweile habe ich auch meine leute gefunden.. ich wies das ichnciht für immer bei diese clique verweilen werde.. aber ichmag sie gerne.. und endlich gibt es leute die mich so wollen wie ich bin... Wie hat eure Umwelt auf das Alles reagiert? mit distanz..meine familie..bis auf meine mutter ägernten mich damit (mitleriwele nicht merh) in der schule war cih auf einmal allein.. keine freunde mehr..nichts..einfach allein...doch das hat mcih auhc stark gemacht.. nunhabeich wieder freunde gefunden.. und ich habe auhc ein paar von meinem freunden ews leichter gemacht.. vcilleicht weil cih es geschaff habe den reaktionen standzu halten und toleranz im umfeld zu schaffen.. so das es nciht merh so schwer fällt sich zu keiden wie man fühlt... mirt macht es mitleriwel enichts mehr aus.. ich finde es teilweise lustig, wei die menschen reagieren.. ich fühle mich einfach sicher wei ich nun bin.. udn da reagier ihc nicht so recht auf kritik, jedenfalls von unbekannten |
| Nachtelfchen | auch mal meinen senf dazu gib: wie ich zum gothic gekommen bin? ehrlich gesagt, ich weiss nicht, ob ich da bin oder nicht... angefangen hat alles mit 13/14 anfang der 90er mit nirvana und sistersofmercy und irgendwelchen jungs und mädels, die ungeheuer eindruck auf mich gemacht haben, weil sie so toll angezogen waren. mehr war da erst mal nicht. ich war eher der aussenseiter, hab viel geschrieben und gelesen, vor allem hatte ich ein faible für mythologie und phantastisches. nach einer krise mit etwa 15 (meine beste freundin versuchte sich umzubringen, worauf ich mit selbstverletzungen reagierte) begann ich mich mit spiritualität und solchen sachen auseinanderzusetzen. und ich wurde irgendwie schwärzer. ich begann auch viel mehr düstere musik zu hören, sehr viel hartes zeug, um meine frustration rauszulassen. höre ich heut immer noch manchmal, bin aber nachem abitur mit studienbeginn mehr auf die neofolk-gemütliche seite gerutscht. warum ich diesen lebensstil gewählt hab? keine ahnung...ich hab nicht wirklich gewählt, ich lebe wie ich lebe, ob das irgendwie gothic ist oder nicht, weiss ich nicht... ich mag musik, die unter gothic schubladisiert wird, aber nicht nur. ich trage viel schwarze klamotten, aber nicht nur. ich mag die nacht, aber auch den tag. ich liebe den herbst, aber auch den frühling. ich mag gewisse friedhöfe, aber auch das leben. szene? hm...ich glaub nicht, dass ich gross was mit einer "szene" zu tun hab. man trifft mich ab und an auf "gruftie-events" oder konzerte von solch-schubladisierten bands... aber sonst... umwelt? naja...in der pubertät wars für meine eltern schwierig, denn sie hatten angst, ich sei selbstmordgefährdet wegen dem ganzen schwarz und den vielen kerzen und dem kiffen. zudem kapselte ich mich komplett ab. mittlerweile machen die sich keine sorgen mehr, sie lachen mich höchsten mal aus, wenn ich ihnen zufälligerweise mal in "vollmontur" über den weg lauf, was eh selten vorkommt, da ich nimmer daheim wohn. |
| Lorina | also ich bin noch naja vom äußeren her ziemlich frisch in der szene... wie ich zum gothic kam? das ieß ich selber nichtmehr genau... war wohl meine anfangszeit im frühling 2003, mir gings scheiße, dazu kamen depressionen, svv und borderline... ich entscheid mich mehr schwarz zu tragen weil ich mich mit der farbe und den eigenschaften der farbe gut identifizieren konnte. ich fühlte mich eifnach wohler in schwarz... geborgener... die farbe gab mir die ruhe die ich brauchte. mittlerweile laufe ich nur noch ganz in schwarz rum und die leute sagen ich gucke die ganze zeit nur total traurig...nunja, so fing es bei mir an.... gruß, lorina |
| Larona | Bei mir fing alles recht früh an.Ich war gerade 13 oder sogar erst 12.Mein bester Freund ist einige Jahre älter als ich und war damals schon in der Gohic-Szene.Durch ihn bin ich mit den Menschen in Kontakt gekommen, die dort mit drin waren. Anfangs war ich dort noch die "normale".Das blieb auch ein zwei Jahre so, bis es mir selbst irgendwann nicht gut ging und ich schwar trug,einfach weil es meine Traurigkeit nach außen zeigte. Ich fühlte mich geborgen ín der Gemeinschaft und auf einmal verstand ich manche von ihnen viel besser.Es tat so gut mit ihnen zu reden und es half mir weiter mich zu entwickeln. Seit dem Tag bin ich gerne in der Gohtic-Szene, auch wenn schwarz meine bevorzugte Kleidung ist, erkennt man mich nicht immer als "Anhänger" solcher,manchmal ist mir auhc einfach nur nach einer blauen Jeans und einem weißen T-Shirt zu mute,das sind dann solche Tage,in denen es mir nicht gut geht |
| darkroom | Ich hab nicht unbedingt irgendeinen Anschluss. Deshalb ist es ziemlich schwer für mich in der Schule und in meinem Umfelt zu bestehen. Meine Klasse hat das jetzt schon akzeptiert, doch meine Lehrer machen sich immer sorgen um mich. Da vergisst man einmal die Hausaufgaben und schon hat man irgendwelche Probleme nur weil man sich nur noch schwarz kleidet. Die meisten nehmen mich nicht ernst deshalb hab ich meine Ruhe. Das ist auch schon gut so. Ich denke schon, dass es sehr von Vorteil ist wenn man Leute aus der Szene kennt. Naja, aber das sind meine Probleme. . . es grüßt die darky |
| yuna283 | hi ihr!! ich war dieses we total geschockt. wir wurden in der disco von nazis angemacht und es war total merkwürdig. ich habe dann bei dem einem gesehen, das er auch thors hammer trägt wie ich auch und dann hat er mich angelacht. irgendwie hab ich mich merkwürdig gefühlt. nun bin ich am überlegen, ob ich ihn abmache, da ich mit denen nicht in verbindung gebracht werden will. was meint ihr?? ich hänge daran, weil ich daran glaube, das er mir glück bringt. aber doch nicht unter diesen vorraussetzungen, das ich als nazi angesehen werde ;o(( was würdet ihr tun?? lg yuna |
| Der_Hattifnatte | @ yuna283 Trag Thors Hammer weiter! Erstmal ist kein Nazi-Symbol. Da könntest Du genausogut aufhören Rangers oder sonstwas zu tragen, nur weil es die Nazis auch tun. |
| yuna283 | na da bin ich ja beruhig. hab ihn jetzt um meinen arm gemacht, da die anmachen doch etwas stören. wurde nun schon 2 mal von diesen deppen angebaggert wegen dem hammer. nervt schon und ich mag nix mit denen zu tun haben. lg yuna |
| Jan | ich bin noch kein Goth (also richtig für mich selbst), d.h. ich kleide mich weder als solcher, noch denke ich als solcher. Nur in manchen Situationen des Lebens da fange ich an die Denkweise zu verstehn. Und seit ich hier in diesem Forum bin (was auch noch recht frisch ist) fühl ich mich etwas besser, weil ich mich eben mit Gothen austauschen kann über dieses und jenes. |
| BlackKnight | Ein interessanter Thread... Recht viele von Euch scheinen ja Aussenseiter zu sein bzw. gewesen zu sein während ihrer Schulzeit. Mir ging es ganz genauso. Ich war sehr introvertiert, blass, still und zurückhaltend, und das wurde immer als verbesserungsbedürftig angesehen. ("Geh doch mal etwas mehr in die Sonne." "Du bist so still - komm doch mal etwas mehr aus dir heraus.") Für ein Kind war ich ungewöhnlich ernst und nachdenklich, ja grüblerisch, dazu hat bestimmt auch die frühe Kontrontation mit Tod und Sterben beigetragen. Das war dann auch oft Thema in meinen Geschichten. In der Schule bin ich sehr viel gehänselt worden, u.a. weil ich so gedehnt gesprochen habe, da wurde ich nachgeäfft. Ein wie auch immer geartetes Anderssein reicht ja oft schon dafür aus, das man von gewissen Leuten zum Sündenbock auserkoren wird. "Die Schulzeit ist die schönste Zeit" - von wegen! Je älter ich werde, auf desto mehr tolerante Leute treffe ich. Intoleranz hängt nicht unbedingt vom Alter ab, aber Kinder und Jungendliche können da besonders grausam sein... Damals war ich ziemlich einsam, das war noch das Schlimmste. Lange Zeit hatte ich mehr Brieffreundschaften als sonstige Kontakte. Was für eine triste Pubertät. Nie abends weggegangen (mit wem auch - die Leute in meiner Klasse wollten mich ja nicht dabeihaben), nur alleine zu Hause herumgehockt. Nun ja, ich hatte ja meine Bücher (habe Romane nur so verschlungen) und das Schreiben. Und dann mit 19 verliebte ich mich zum Entsetzen meiner Eltern auch noch in eine Frau. Meine erste große Liebe, die Beziehung (es war meine erste) hielt leider nur 10 Monate. Ich habe mich zum Glück von meinen Eltern nicht davon abhalten lassen, es mit jener Frau zu probieren. Aber wie froh waren sie, als ich meinen ersten Freund hatte und also doch scheinbar eine ganz normale Frau war. Na ja - der noch größere Schock kam später...als ich ihnen mit 28 Jahren eröffnete, dass ich mich eigentlich nie richtig als Frau gefühlt hätte und nun als Mann leben wolle. (Die Reaktion will ich lieber gar nicht beschreiben.) Es war nicht einfach, mich vor allen möglichen Leuten mit diesem Ziel zu behaupten, vor allem solange ich noch nicht mit den Testosteronspritzen angefangen hatte. Mit den Spritzen änderte sich mein Aussehen, und Leute die ich dann neu kennenlernte, haben mich ganz automatisch als Mann wahrgenommen. Aus der Zeit davor sind nur wenig Leute übriggeblieben. Die meinen Wandel miterlebt haben und mich jetzt wirklich als Mann akzeptieren können. Nun ja, es ist schon seltsam, als frischgebackener Mann ins Leben geworfen zu werden, quasi ein "Mann ohne Vergangenheit" zu sein (d.h. ohne als Junge aufgewachsen zu sein). Wenn ich jetzt in den Spiegel schaue und einen jungen Mann in Schwarz sehe - endlich sehe ich MICH! Im Dezember 2002 hatte ich die Brust-OP, habe also endlich eine flache Brust, das ist einfach nur wunderbar, danach habe ich mich fast 20 Jahre lang gesehnt. Schwule haben überwiegend sehr negativ auf eine "Mogelpackung" (Zitat) wie mich reagiert, sobald es um mehr als was rein Platonisches ging. "Ich will doch einen richtigen Mann und keinen gebastelten." Schlimm fand ich aber auch die Frauenverachtung, die dann zum Vorschein kam. Denn kaum erfuhr jemand, das ich kein "richtiger" Mann bin, merkte ich, dass ich in dessen Augen gleich eine Stufe tiefer sank. Ja, etliche Männer empfinden sich leider auch heutzutage noch als etwas Besseres als Frauen. Ich habe auch etliche tolerante Schwule kennengelernt, aber die Schwulenszene an sich habe ich als sehr oberflächlich erlebt. Die ganze Mentalität dort gefiel mir nicht (da ist man fast nur auf One-Night-Stands aus) und das Schönheitsideal auch nicht (möglichst braun und muskulös). Fleischbeschau auf den Parties (die Musik da fand ich sowieso grausam), und man hat da vor allem spaßig zu sein. Wer da mit so ernster Miene wie ich rumläuft, wird völlig ignoriert - aber ich habe mich dort auch so völlig deplatziert gefühlt, im Vergleich dazu waren sogar meine (relativ wenigen) Besuche in ganz normalen Hetero-Discos wesentlich angenehmer. Kann mir vielleicht jemand ein gutes Buch über Goths/Gothic empfehlen? Nächtliche Grüße vom Schwarzen Ritter! |
| Luna Noémi | Hallo schwarzer Ritter, finde Deine Geschichte hochinteressant. Bin selbst 33 Jahre alt und seit ca. 13 Jahren der schwarzen Szene zugewandt. "Damals" sicherlich extremer als heute. Inzwischen habe ich auch einen Sohn und arbeite, so dass ich zwar schwarz und gepierct, aber nicht extrem gruftig herumlaufe, zumindest nicht im Alltag. Ich habe die Szene, was die Toleranz und Akzeptanz von Homosexuellen oder auch Transsexuellen angeht, als sehr aufgeschlossen erlebt. Es wird zwar leider auch viel nach Äußerlichkeiten gegangen, aber dennoch ist dies eine Szene, in der man sich ausleben kann, wie man will. Auch das Tragen von viel nackter Haut wirkt nie anstößig. Es würde keiner auf die Idee kommen, eine leichtbekleidete Frau (oder Mann) in eine bestimmte Ecke einzuordnen. In einer normalen Disco z.B. würde man so völlig aus der Rolle fallen und wäre mit Sicherheit Anmache und Ausschluss ausgeliefert. Ich habe die beiden Bücher über doe Gothicszene von Peter Matzke & Tobias Seeliger. Es gibt einen 1. und 2. Teil, schön illustriert und mit allem drum und dran (Titel: Gothic I und II). Mich selbst haben die "Grufties" mit 15 Jahren schon fasziniert, obwohl ich superbehütet, stinknormal in einem Pastorenhaushalt (vielleicht gerade deshalb!!??) aufgewachsen bin. In der Schule fiel es irgendwelchen Idioten auch sofort auf, als ich mich dann mal ganz vorsichtig mit Kajal geschminkt hatte... Wenn die mich drei Jahre später gesehen hätten...Für mich war meine erste große Liebe der mutige Anstoß dafür, mich so auszuleben und auszudrücken wie es mir gefällt. Da er ein Punk war machte er mir durch seine Andersartigkeit Mut. Ich lernte dann durch mein schwarzes "Outing" weitere Schwarze kennen, besuchte die Locations und kam erst dadurch mit der Musik in Kontakt, die ich aber nie in den Vordergrund stellte. Bei mir waren es die Dinge drumherum, die alle zusammenpassten. Z.B. die Melancholie, Faszination Friedhof, Skulpturen, Engel, Lyrik und Gedichte, Kreuze und christliche Symbole, die Kleidung, Schminke, Schmuck, die Treffen ect. Ich erinnere mich gerne an die damalige Zeit. Heutzutage gehe ich auch gerne noch in entsprechende Disco's, z.B. ins Zwischenfall und Matrix (Bochum), Shadow (Leverkusen) oder zu einzelnen Events. Wie Du siehst auch aus dem Raum Ruhrgebiet/Berg. Land. Habe von einem Treffen in Duisburg gehört, dass jeden 2. Samstag im Monat in einem Parkhaus stattfindet. Soll total gut aufgemacht sein. Naja. So long. Ich muss morgen arbeiten und es ist schon 1 Uhr durch.:o Gähn ! O.K. bis bald mal wieder:D |
| BlackKnight | [QUOTE][i]Original geschrieben von Luna Noémi [/i] [B]Ich habe die Szene, was die Toleranz und Akzeptanz von Homosexuellen oder auch Transsexuellen angeht, als sehr aufgeschlossen erlebt. Es wird zwar leider auch viel nach Äußerlichkeiten gegangen, aber dennoch ist dies eine Szene, in der man sich ausleben kann, wie man will. [/B][/QUOTE] Hallo Luna Noémi! Das ist schon mal gut zu wissen, denn ich hatte da doch Bedenken, ob ich mich outen soll oder nicht. Danke für den Tip mit Duisburg und die Buchempfehlung. Nächsten Samstag findet ein Treffen in Bochum statt, da werde ich hingehen, ob was Regelmäßiges daraus wird, das wird sich zeigen. |
| Sleeples_angel | Seid gegrüßt, ich persönlich bin seit gut 3 Jahren in der Szene. Rein kam ich als ich mit Freunden auf dem M'era Luna war. Die Leute, die Musik einfach alles hat mir zugesagt und so hab ich angefangen mich mehr mit dem Thema zu beschäfftigen. |
| Elleshar | [QUOTE][i]Original geschrieben von darkroom [/i] [B]Ich hab nicht unbedingt irgendeinen Anschluss. Deshalb ist es ziemlich schwer für mich in der Schule und in meinem Umfelt zu bestehen. Meine Klasse hat das jetzt schon akzeptiert, doch meine Lehrer machen sich immer sorgen um mich. Da vergisst man einmal die Hausaufgaben und schon hat man irgendwelche Probleme nur weil man sich nur noch schwarz kleidet. Die meisten nehmen mich nicht ernst deshalb hab ich meine Ruhe. Das ist auch schon gut so. Ich denke schon, dass es sehr von Vorteil ist wenn man Leute aus der Szene kennt. Naja, aber das sind meine Probleme. . . [/B][/QUOTE] Kann deine Situation sehr gut nachvollziehen, fühle mich nämlich genauso. Allerdings würde ich mich nichmal so sehr als Gothic/Gruftie/etc. bezeichnen, nur als Mensch mit eher ungewöhnlichen Interessen. Deshalb verspüre ich auch nicht den Wunsch, in die ''Szene'' aufgenommen zu werden. Was ich eigentlich sagen wollte...an all die ''Einzelkämpfer'' da draussen: Macht weiter, und gebt nicht auf, euren Weg zu gehen !! ;) |
| prof.ah | Ich frage mich doch warum sich alle immer zu einem "Goth" entwickelnt wollen, ich entwickel mich so wie ich mich eben entwickel, ohne ein Ziel, ich will kein Gothic sein, genauso wenig will ich ein Black Metaller sein, es gibt wohl keine "Szene" der ich mich 100% anschließen könnte, weswegen es mich auch so wundert warum immer alle über die man hier so liest unbedingt Gothic sein wollen, und in die Szene aufgenommen....Mensch...ihr seid doch Individuen, warum dieser Schubladen Scheiß? |
| Krabbe | [QUOTE]Ich frage mich doch warum sich alle immer zu einem "Goth" entwickelnt wollen, ich entwickel mich so wie ich mich eben entwickel, ohne ein Ziel, ich will kein Gothic sein, genauso wenig will ich ein Black Metaller sein, es gibt wohl keine "Szene" der ich mich 100% anschließen könnte, weswegen es mich auch so wundert warum immer alle über die man hier so liest unbedingt Gothic sein wollen, und in die Szene aufgenommen....Mensch...ihr seid doch Individuen, warum dieser Schubladen Scheiß?[/QUOTE] Verdammt, du nimmst mir die Worte aus dem Mund. Das hätte echt von mir sein können. Ich werd auch immer gefragt: "Seitwann bist du ein Goth?" oder "Du bist doch ein Goth mit Leib und Seele!" Da sag ich immer, was redest du eigentlich für ne scheiße??? Ich bin ICH, gut ich trage nunmal immer nur schwarz, und ich gehe in die entsprechenden Schuppen, aber ich bin doch trotzdem vom Charakter her immer noch die selbe Person wie vor einigen Jahren. Liebe Grüße an alle, Krabbe. |
| SilentStar | huh... wie bin ich dazu gekommen... ehrlich gesagt das war entweder ein zufall, geistesblitz oder eingebung... das erste mal, dass ich das wort "gothic" überhaupt gehört habe, war vor 1 jahr am hauptbahnhof, betreffend einer sehr auffällig gekleideten person. habe mir damals weiter nichts gedacht als "sieht interessant aus". irgendwann vor den letzten sommerferien habe ich plötzlich beschlossen mal zu googlen, was das eigentlich heißt. habe dann herausgefunden, dass sich dahinter nicht nur der musikstil verbirgt den ich schon monate vorher entdeckt hatte (muss ich doof gewesen sein...) sondern auch zu 80-90% das wie ich fühle&denke sowie massenhaft andere nette leute die so ähnlich sind (bis dato hab ich gedacht ich sei wohl irgendwas absonderliches). ich hab mich nicht "entwickelt", ich war schon immer so, ich habe nur herausgefunden dass es auch noch andere gibt... ich habe mit 3 jahren im kindergarten seitenweise papier schwarz bemalt und bin seit dem kindergarten irgendwie anders und außenseiter... habe vor fast einem jahr gezielt Musik gesucht (und gefunden) die mir gefallen hat, habe aber vorher auch schon eher alternatives zeug gehört... und um den mainstream hab ich mich nie gekümmert. tja... meine klassenkameraden hab ich mittels englisch-referat aufgeklärt, wird ganz gut akzeptiert und meine eltern lassen mich sowieso machen was ich will... |
| Silverado | Puuh, wo ist der anfang ? Gibt es überhaupt einen Anfang ? Also ich wurde vor ungefähr sechs Jahren (ich war 17) von einem Mädel inspiriert. Sie hatte eine CD von Weltenbrand. Ich hörte sie mir an und war von der Musik und sicherlich auch von dem Mädel schwer beeindruckt. Es war als ob ich mich im Spiegel betrachten würde und alles würde auf einmal einen Sinn ergeben. Ich verspürte schon seit längerer Zeit ein Gefühl, dass rausgelassen werden musste. Tja und diese Art von Musik vermag es. Sie hatte mich zu dem gemacht was ich heute bin. Ich weiß nicht ob ich ein Gothic bin, ist mir auch egal ! Ich weiß nur, dass ich diese Musik und das Lebensgefühl liebe. Über mehrere Stationen und Mitmenschen bin ich dann auf verschiedene Stilrichtungen gestoßen, die ich toll finde. Ich lege mich daher nicht allzu fest. Anfangs kannte ich niemanden, der meine Passion mit mir teilte. Erst im studium traf ich auf mitstreiter. Und konnte dann auch mal dunkle Diskos besuchen. Heute gehe ich ein und aus und fühle mich selbstsicher in dieser szene. Bei aussenstehenden werde ich jetzt eigentlich akzeptiert, hat bestimmt auch mit meinem selbstbewusstsein zu tun. |
| Seneca | Gründe...? Der eigentliche Grund hieß wohl Saskia Theiß, aber das ist schon so lange her, daß davon eigentlich nichts mehr übrig ist. Musik spielte dabei die untergeordnete Rolle, da ich nach wie vor gerne Musik höre, die sich an der Klassik und vor allem an J.S. Bach orientiert. Acht Jahre meiner Jugend habe ich auf einem Schloß im Renaissancestil verbracht, was mich stilistisch stark prägte, war sehr interessiert an mittelaterlicher und barocker Architektur, und Latein war mein einzig wirklich gutes Fach...! Ich liebte es schon immer bei Nacht draußen im umliegenden Wald herumzustreichen, mich mit Dingen zu befassen die meinen Klassenkamerade oft äußerts abstrus vorkamen, (was mir zu genüge deutlich gemacht wurde) besonders der Okkultimus. Mit 15 durfte ich mich vor der Lehrerkonferrenz wegen "okkulter Praktiken und daraus resultierender Furcht einiger Mitschüler" verantworten, und wegen des frühzeitigen Ablebens einiger Kaninchen aus dem Tiergehege. Ich hatte bis zu dem Zeitpunkt noch nie was von Grufties gehört...! Wie auch, wenn man ein Kind aus Hessisch Lichtenau ist, und seit dem 12. Lebensjahr ein recht restriktives Internat besucht. Selbst als ich schließlich im Internat (nicht Internet) Leute fand, die meine "Macken" nicht störten, und die sich auch nicht über meine seltsamen selbstgemachten Amulette und Utensilien lustig machten, und selbst als die erste LP die ich mir selbst kaufte die "Black Celebration" von Depeche Mode war, und ich alles von "the Cure" aus dem Radio aufnahm, wusste ich nicht das es "Grufties" gibt. Ich hatte mal das Wort "Waver" gehört, von einem Sascha, der mir offerierte, das er soeben ein solcher geworden sei...! Das es eine "Szene" gibt, in der all das Bestandteil sein kann, die sich vieles der oben aufgeführten Einzelheiten zueigen gemacht hatte, erfuhr ich erst 1996, durch eben jene Saskia Theiß, die öfters in der Dämmerung in Ihren selbstgenähten Kleidern an unserer Fensterfront vorbeiflatterte...! Erst durch sie habe ich mich getraut, letztendlich das Bild das ich von mir im Kopf hatte, in das ich mich träumte wenn ich alte Kostümschinken die in der Barockzeit spielten im Fernsehen sah, auch wirklich zu leben, egal was die Leute dazu sagten... meine beginnende Unzufriedenheit begann eigentlich erst 2000, als ich mich das erste mal in einen der "Gothic Clubs" begab, es handelte sich um das Cave in Frankfurt. (das war mein dritter Diskobesuch überhaupt) Dieses ganze Geschreibe hat mir gerade die Lösung meines Problems aufgezeigt... Die Lösung ist nicht "Fortentwicklung" wie es oft propagiert wird. Die Lösung ist "Emanzipation" von dem Gedanken, das es eine "Szene" gibt. Ich bin auf der Suche nach mir selbst, das war es was mich hergebracht hat, ich bin nicht auf der Jagd nach Trends. Ich werde mich um meines Seelenheils willen und der Nerven aller Leser einfach mehr mit mir und meiner Verlobten beschäftigen, und die Szene einfach "sein" lassen...! |
| ShinHotaiShojo | Ich war ein Kiddie, als ich "Goth" wurde, so ungefähr 12 oder 13, auf jeden Fall hatte ich grad von der Grundschule auf das Gymnasium gewechselt und ich hatte es schwer, Anschluss zu anderen zu finden, weil ich sehr schüchtern war. Außerdem war ich ziemlich unangepasst, ich mochte lieber Billy Idol als Take That, las lieber Bücher als Talkshows zu schauen. Ich stand also ein zwei Monate ziemlich allein auf dem Schulhof rum. An meiner Schule gab es eine kleine Gruppe von älteren Mitschülern- Gothics und irgendwann sprach mich einer einfach mal auf mein Kreuz an, dass ich inverse trug, weil ich von der katholischen Kirche ein echtes Trauma weg hatte (aber das ist ja ein anderes Thema). Jedenfalls kamen wir so ins Gespräch und die Gothics /bzw. Laveyisten "adoptierten" mich. Die ersten jahre waren ziemlich bittersüß, meine Ma als strenger Katholik fand das alles gar nicht toll, darum fuhr ich vor der Schule zu meinen Freunden um mich heimlich umzuziehen, ich lieh mir einfach Klamotten und stiefelte in zwei Nummern zu grossen Springern, auftoupierten Haaren und allerhand geborgten Klamotten durch die gegend, nach der Schule zog ich mich dann wieder schön normal an und kratzte das Make up aus dem Gesicht. Als ich 16 wurde, hatte ich dann genug von dem Versteckspiel und setzte mich täglichen Streitereien aus. Da ich mich aber auch mit 20 immer noch zur schwarzen Szene bekenne und meine Ma dank "Aufklärungsunttericht" in Sachen modernem Satanismus die Sache jetzt ganz anders sieht, ist sie inzwischen so tolerant und mit_begeistert, dass sie mir sogar manchmal Klamotten näht! |
| Black Reaper | [QUOTE][i]Original geschrieben von Trinity Goth [/i] [B]Hi! @Sarcan: Du trägst Thor's Hammer? Sei vorsichtig wenn du mal ins Ruhrgebiet kommst - der eine oder andere verrückte Linke könnte das hier missverstehen. Gruss Trinity Goth [/B][/QUOTE] Die Erfahrung hab ich auch gemacht, ich wohn' im Ruhrgebiet. Da wurde mal einer von Punks angemacht, weil er das Ding getragen hat, nur weil er's cool fand... Aber mal zum Thema das Threads: Ich bin relativ neu in der Szene, und hier hingebracht hat mich eigentlich meine Musik (Gothic und Doom Metal, aber immer mit Frauenstimme) und mein Hang zur Melancholie, vielleicht bedingt durch die recht frühe Erfahrung mit dem Tod. Mittlerweile hat in meinem Umfeld die Akzeptanz auch zugenommen, so dass ich als nicht allzu mutiger und draufgängerischer Mensch mich auch für mein Umfeld durch z.B. meine Kleidung zu meiner Einstellung bekennen kann. |
| demelza | [QUOTE][i]Original geschrieben von Seneca [/i] [B] das Bild das ich von mir im Kopf hatte, in das ich mich träumte wenn ich alte Kostümschinken die in der Barockzeit spielten im Fernsehen sah, auch wirklich zu leben, egal was die Leute dazu sagten... Die Lösung ist "Emanzipation" von dem Gedanken, das es eine "Szene" gibt. Ich bin auf der Suche nach mir selbst, das war es was mich hergebracht hat, ich bin nicht auf der Jagd nach Trends. [/B][/QUOTE] Mit diesen Sätzen sprichst du mir aus der Seele - allerdings hat es lange gedauert, bis ich dies erkannt habe: da ich kein herdentier bin, fühle ich mich auch keiner "szene" zugehörig, als einzelgänger fühlte ich mich andererseits aber wohl, wenn ich in der schwarzen masse untertauchen konnte und dort meine ruhe hatte (genauer gesagt: bei veranstaltungen). zurück zu deinem satz, auf die gefahr hin, off-topic zu laufen: wenn du "kostümschinken aus der barockzeit" liebst, könntest du u.u. die bbc-fernsehserie "poldark" kennen - |
| Black Reaper | [QUOTE][i]Original geschrieben von Blackadder [/i] [B]Da ich mich mit keltischer Symbolik nicht wirklich auskenne versuche ich mal mich in Richtung Topic zu äussern... [img]http://www.nachtwelten.de/ubb/tongue.gif[/img] Vornweg, Anschluss zur "Szene" habe ich nie gehabt, hat sich einfach nie ergeben.... Wie ich zum "Goth" gekommen bin ist eigentlich auch ziemlich langweilig, nämlich über Heavy Metal. Da ich schwarz schon immer ne schicke Farbe fand mir aber das Gegrunze und Gekreische der Black und Dark Metal-Bands irgendwann auf den Geist ging habe ich mich irgendwann zurückorientiert und etwas meloderischen Metal und halt auch Gothic-Rock gehört (Theater of Tragedy, mittlerweile Nightwish usw."). Wieso ich diesen Lebensstil gewählt habe... Tja, eigentlich nur weil ich mich so am wohlsten fühle. Durch mein Äusseres (das eigentlich nicht allzu auffällig oder "gruftig" ist) distanziere ich mich anscheinend von der Gesellschaft. Ich kann mir so realtiv sicher sein, dass die Menschen, die ich Freunde nennen, mich so aktzeptieren wie ich bin, und nicht weil ich mich an bestehende Normen anpasse und in der Herde mitmarschiere (zumindest meistens nicht [img]http://www.nachtwelten.de/ubb/wink.gif[/img] Ausserdem mag ich, ich gebs ja zu, schräge Blicke, und die lustigen Spitznamen die man mir auf der Strasse verpasst möchte ich ehrlich gesagt auch nicht missen ("Ey, guck mal, da kommt ein Groovy..." steht zum Beispiel ziemlich weit oben auf meiner persönlichen Top Ten der dummen Sprüche) Tja, meine Umwelt..... meine Eltern fandens bescheuert, meinen Freunden fiel es gar nicht auf und der Rest schwankt zwischen Misstrauen, Verachtung und offenem Spott, wie bei jedem, denke ich ich. Damit muss man halt leben. BLACKADDER [/B][/QUOTE] Vieles von dem was du sagst kommt mir auch bekannt vor. Ursprünglich hab ich auch Heavy Metal gehört (tue ich jetzt immer noch aber nicht mehr so viel, Apocalyptica noch ziemlihc oft...) dann ging mit Black und Death Metal auf die Nerven und Gothic war das Ende der Reise durch die Musik. Mit den Freunden war's in etwa genau so... Manche fandens ok, dass ich zeige, was ich will, andere distanzierten sich von mir, weil sie's sch**** fanden, was ich gemacht hab. Naja, von mir aus. Meine Eltern ham eben auch ziemlihc dumm geguckt, als ich mit 'nem Nightwish T-shirt ankam... Und was toll ist, das sind einfach die Sprüche, die man gedrückt kriegt... ;) |
| lioba | hm..wahrscheinlich hauptsächlich,weil mich diese oberflächlichen tussis alle angekotzt ham und ich mir gedacht hab,dass auf dieser welt doch auch noch normale leute geben muss.und dann naja hab ich ma gschaut,wies so bei die punker läuft,was ich aba auch nich so super fand.naja und dann bin ich da halt irgendwie... reingerutscht. aba dauerd in schwarz rumzurennen find ich ziemlich langweilig. ich mein,um irgendeine überzeugung zu haben und des meiner umwelt auch zu zeigen brauch ich keine klamotten.(sorry ich kann mich da nich besser ausdrücken) |
| cloudZero | Bei mir fing es 1987 mit The Cure an. Da war ich 15. Ich war von Robert Smith´s Stimme und Aussehen total begeistert. Und dann gab es noch einige Berichte über Gruftis in der BRAVO. Goth-Zeitschriften gab es nicht in den Läden. Wir hatten ja damals nichts *heul*. Über viele Jahre hinweg lernte man Leute kennen, die ebenfalls Jahrgang 87 waren. Das war halt das "The Cure Jahr", die kamen ganz gross raus und lösten eine zweite (Dark) Wave-Welle aus. Ein/zwei Jahre später haben wir natürlich alle naserümpfend gesagt: "Pah, The Cure. Viel zu kommerziell. Nur Pseudos hören sowas.". Kommt das der jüngeren Generation nicht irgendwie bekannt vor? Vielleicht mit HIM & Co, hehe. |
| BleedingHeart | Ob kommerziell oder nicht, The Cure machen einfach gute Musik. Hmm...bei mir fing es vor 4 Jahren an. Ich hatte schon immer ein faible für pathetische Poesie und Melancholie. Dass es eine richtiggehene Szene mit solchen Inhalten gab, wurde mir da erst bekannt. Man könnte sagen, ich lernte den Begriff kennen, der meiner Art und Weise am nächsten kommt: gothic. |
| cloudZero | @BleedingHeart Das war ja auch selbstironisch gemeint. :D Robert Smith wird immer einen Platz in meinem Herzen behalten. |
| BleedingHeart | Sind die net grad dabei eine neue Platte aufzunehmen? Bin schon recht gespannt. |
| cloudZero | Hm, Disintegration war das letzte Album, das mich wirklich begeistern konnte. Naja, ist halt Geschmackssache. Neugierig bin ich allerdings immer, wenn die was neues machen. *nostalgie* |
| BleedingHeart | Ich wollte mir Disintegration unbedingt noch besorgen. Bin so scharf auf "pictures of you". Und wenn du sagst, dass das Album generell gut ist, muss ich ja nichts befürchten. Och, ich fand "Bloodflowers" gar net übel. "Out of this world" ist eins meiner Lieblingssongs. |
| Maggot NRW | Puh. Ja (wo soll man anfangen?)... ich liebte es schon immer düster und romatisch und diese Musik habe ich teilweise auch gehört. Mich haben die Leute (Gothics) interessiert und ich habe mich immer mehr damit beschäftigt und absoluten gefallen gefunden. Es kam so mit der Zeit... keine Ahnung wo der Anfang war :D |
| Seneca | [QUOTE][i]Original geschrieben von cloudZero [/i] [B]"Pah, The Cure. Viel zu kommerziell. Nur Pseudos hören sowas.". Kommt das der jüngeren Generation nicht irgendwie bekannt vor? Vielleicht mit HIM & Co, hehe. [/B][/QUOTE] Sind nicht "HIM" mitlerweile als Klassiker reetabliert, und die Pseudos müssen "The Rassmus" höhren...? Andererseit schaffen es auch alteingesesse Bands immer wieder in die "das hören nur Pseudos" Schiene abzurutschen, wie "Oomph" uns aktuell bewiesen haben...! Gut das man heute wieder zu "The Cure" stehen darf..nicht war...? |
| mondelfe | Hallo. Mit 12 hatte ich den Drang mich schwarz zu kleiden, weil ich nicht wie all die anderen sein wollte. Leider habe ich keinen Anschluß an andere gefunden, die sich schwarz kleiden. Da ich es nicht einsehen wollte "normal" zu sein, hab ich mich dann entschlossen Punk zu werden. Da hatte ich mit Anschluß weniger Probleme. Dies war ich auch bis vor 2 Jahren. Die meisten Punks haben sich im Laufe der Zeit zu Junkies oder Pennern entwickelt. Ich habe einfach keine Lust mehr drauf, Leute abstürzen zu sehen und hab mich ausgegrenzt. Dann fand ich wieder Faszination an der schwarzen Szene. Ich habe mich etwas in die Musik eingehört und mir die Gothic-Bücher gekauft und gelesen. Ich finde die Vielfalt in dieser Szene so interessant. Z.B. Die verschiedenen Musikrichtungen, wie sich die Leute kleiden, schminken und schmücken. Ich bin vor über einem Jahr zum ersten mal in einen Club gegangen in dem schwarze Musik läuft und hab da ein paar Leute kennen gelernt. Ich hab mich direkt gut mit diesen Leuten verstanden, denn ich kann super gut mit ihnen reden. Sie nehmen mich ernst und akzeptieren mich so wie ich bin. Viele haben mir geholfen von Drogen weg zu kommen. Wir sind wie eine kleine Familie. Ich kann mir ein Leben ohne diese lieben, interessanten Leute gar nicht mehr vorstellen. |
| Jerusalem | Bei mir ist es nun doch schon ziemlich lange her. Bin nun 32 und habe so mit 16 angefangen schwarze Klamotten zu tragen Gothic zu hören. Meine Eltern haben sich bis heute nicht so richtig dran gewöhnt, auch nicht daran das ich ein strikter Röckchenverweigerer bin und fast nur Männerklamotten habe. Das treibt meine Mutter irgendwann noch mal in den Wahnsinn. :D Habe ja mal gedacht die blöden Fragen, warum man denn immer so depresiv in schwarz rumrennt würden irgendwann mal nachlassen wenn auffällt das es nicht nur ne Pubertäre Phase ist. nix! Auch konnte ich bis heute nicht ergründen warum ich von schwarzen Klamotten depresiv werden sollte. Naja, zumindest hat man auf der Straße immer viel Platz, wenn die Leute freiwillig die Straßenseite wechseln, wegen mir Zwerg und meinem Wauz. Wir müssen furchtbar sein. |
| dead_Soul1987 | ave bei mir kam das eigentlich alles durch zufall. früher habe ich alles mitgemacht ohne drüber nachzudenken. popschwuchtel, pseudopunk, gabber,... irgendwann hatte ich keinen bock mehr auf diesen aufgesetzten müll und stand alleine da. ich hatte viel zeit zum nachdenken die ich auch genutzt habe und irgendwann bildete sich dann bei mir ein eigenes, unbeeinflusstes weltbild heraus. dann hab ich mal zufällig was von gothic gehört und nachgeforscht bis mir augefallen ist das viele goths bei einigen dingen mit mir übereinstimmen. ich hab bis heute noch keinen richtigen anschluss in der szene gefunden. bei mir laufen nur hopper und gabbers rum. zum glück hab ich vor kurzem in diesem forum einen schwarzen kennengelernt der bei mir aus der nähe kommt. meine umwelt will es nicht akzeptieren aber sie müssen es akzeptieren. carpe noctem |
| Carndael | Hi dead_Soul1987, als Alt-Gruftie, der ab und zu mal das nervige "früher-war-alles-besser" Geheule anfängt :) möchte ich Dir sagen, dass ich Deinen Werdegang und Deine Einstellung gut finde und hoffe, dass Du Deinen Weg weiter gehst, auch wenn er steinig und zeitweise durch Einsamkeit geprägt ist. |
| Catherine | Meine Einstellung habe ich schon ein paar Jahre, aber dass ich es zeige, indem ich mich auch style wie ein Goth, das ist noch nicht solange, es ist mir am Anfang ziemlich schwer gefallen, mich zu beweisen und mit Spott zu leben, aber mittlerweile komme ich gut damit klar, weil ich weiß, dass ich etwas besonderes bin, wie jeder andere Mensch auch. Ich akzeptiere andere Einstellungen und wünsche mir für die Zukunft einfach, dass man meine auch akzeptiert und respektiert! |
| the-dark-wolf | Bin auch relativ neu in der Szene und noch eine Frage! - Wie habt ihr Ansschluss zur Musik bekommen. Also ich selbst hab auf Gothic Seiten nach Interpreten Gesucht und mir mal paar Lieder bei WinMx Runtergeladen. Waren paar da die mit gefielen wie Eisheilig, Unheilig und Subway to Sally aber einige find ich zu kotzen (Mann kann nicht alles gut finden, ansonsten ist der Alltag grau - von mir :D) Beispiel: Placebo oder Tanzwut. Rammstein gehört doch nicht zu Gothic oder so? Glaub nicht. Aber Rammstein ist heute vergessen und eine Kinder-Gothics aus der Rammstein Zeit sind schonn wieder weg vom Fenster oder auch nicht. Naja hör sie immer gerne. Früher hab ich die Texte natürlich noch nicht verstanden (ich war 8 ;) ) |
| the-dark-wolf | [QUOTE][i]Original geschrieben von mondelfe [/i] [B]Z.B. Die verschiedenen Musikrichtungen, wie sich die Leute kleiden, schminken und schmücken. Ich bin vor über einem Jahr zum ersten mal in einen Club gegangen in dem schwarze Musik läuft und hab da ein paar Leute kennen gelernt. Ich hab mich direkt gut mit diesen Leuten verstanden, denn ich kann super gut mit ihnen reden. Sie nehmen mich ernst und akzeptieren mich so wie ich bin[/B][/QUOTE] Es gibt Clubs? Ich glaub in Delmenhorst gibts so was nicht? Werd mal sehn. Hört sich ganz nett an. Igitt Punks (Find Punk zum kotzen) |
| schwarzfleck | Eigentlich gibt es keine Anfänger oder Vortgeschrittene,... Man wird auch kein Gothic,man ist es oder nicht! |
| dead_Soul1987 | [QUOTE][i]Original geschrieben von schwarzfleck [/i] [B]Eigentlich gibt es keine Anfänger oder Vortgeschrittene,... Man wird auch kein Gothic,man ist es oder nicht! [/B][/QUOTE] naja, sagen wir mal so: man kann sich zum goth entwickeln. dauert aber ne zeit und geht nich indem man mal eben schwarze sachen anzieht und die musik hört. |
| lordofthedark81 | Also es muss halt schon eine gewisse "Schwarze Ader" dasein, sprich ein Hang zum nachdeklichen, melancolischen usw. Dann wird man sich auch irgendwann zum Schwarzsein hingezogen fühlen. Mfg Lordi |
| schwarzfleck | ja, das stimmt, war bei mir auch so, Aber zu mir hat man mal gesagt: Du ich werde Goth! Lustig :D |
| Lailah | Vielleicht habt viele von Euch eine ähnliche Geschichte erlebt, ich erzähle sie trotzdem... Bei mir brauchte es eine lange Zeit, bis ich endlich in die Szene einsteigen wollte. Vorher war ich das gute aufrechte Mädchen, die gute Noten von der Schule brachte, und Papa und Mama gehorchte. Eigentlich sah ich nur so aus. Ich wohnte zwar in einer ganz kleinen Stadt, wo es nicht gut war, "unnormal" zu sein. Tanzt jemand aus der Reihe, am nächsten Tag weiss schon die ganze Stadt Bescheid. Ich führte ein ruhiges, graues, langweiliges Leben, in dem ich mich keine Frage stellte und mit dem Strom schwam. Mit 16 kam ich zur romantischen Literatur und Philosophie. Dann fing ich damit an, mir Fragen zu stellen. Ihr wisst schon : DIE Fragen. Wer bist Du ? Was bist Du ? Wofür lebst Du ? Damit hat sich meine Welteinstellung plötzlich geändert. Es war, als ob ich die verbotene Frucht gebissen hätte. Meine Augen öffneten sich zu der Hässlichkeit, Grausamkeit, Dummheit und Sinnlosigkeit unserer Welt und ich bekam soviel Angst und Ekel, dass ich brauchte, einen Notausgang zu finden. Darum fühlte ich mich von der Romantik, der Dunkelheit, dem Geheimnis, der Weltvorstellungen und dem Unbewussten angezogen. Hinter was die normale Menschen hässlich nennen, war ich trotzdem überzeugt, dass ich was Schöneres und Sinnvolleres finden könnte. Eigentlich kam ich zum Gothic durch Rollenspiele, zwar "Vampire : the Masquerade" und "Mage : the Ascension". Ausserdem waren zwei Mitspieler Gruftis. Eine von den beiden, Y., wurde zu meiner besten Freundin. Wir redeten oft darüber. Zu jener Zeit kannte ich nichts von gruftigen Kultur (ausser einiger Dichter) und mein Kopf war noch voll Vorurteilen. Zum Glück war Y geduldig und ich konnte durch unsere Gesprächen mich von der Vorurteilen losreden und viel mehr zum Gothic erfahren. Mit ihr und dem anderen Grufti (den ich J. nenne) ging ich zu meiner ersten Gothic Partys und verliebte mich mit der Musik. Ich hatte (und habe immer noch heute) mehr Spass, zu Gothic Rock, Batcave, Electro, Dark-Wave und Metal als zu Dance, Hip-Hop und Disco zu tanzen. Y lieh mir einige Dark-Wave Samplers und J CDs von Rammstein und dark-metal bands. Was ich sowieso toll fand, war, dass es viele deutschsprachige Bands gab. Ich bin von jeher in die deutsche Sprache verliebt und freute mich, so gute Musik mit deutschen Parolen zu hören. Schwarze Musik war mir wirklich anders als was man in Radio hörte. Eigentlich war es so zu jener Zeit... Das war verdammt lange, bevor HIM, Evanescence und The Rasmus kamen... Später zogen Y und J aus und wir verloren die Verbindung miteinander. Dann traf ich F, ein Grufti aus Kanada, der heute zu meinem besten Freunden geworden ist. Der hat mich in die Szene für immer eingeführt, wenn es auch viel Zeit gekostet hat, denn ich war unsicher. Heute kleide ich mich nur schwarz und rot, und habe mich die Haare rot gefärbt. Nun ist mir egal, was die Leuten von mir halten... Ich freue mich, interessante Leute zu finden, die wie ich denken. Zu folgen... Grüsse, Lailah |
| RainofBlood | Also, ich stehe ebenfalls noch in der Anfangszeit! Solange habe ich noch nicht mit der Szene zu tun, erst ein paar Wochen, aber ich muss sagen, ich trage schon länger dunkle Sachen und fühle mich von der dunklen Szene angezogen. Im März bin ich dann das erste mal zur Rabenschwarzen Nacht gegangen. Is halt alleine immer ein bischen blöde, aber ich habe auch gleich wen kennen gelernt. Ich merke auch einfach, dass ich mit den Leuten da besser reden kann, weil die viele von meinen Interessen teilen, und auch von der Musik her ähnlich sind. Das Gefühl, was ich mitbekomme, wenn ich weg gehe, ist das, was ich immer gesucht habe! Bevor ich damit angefange Metal u.a. zu hören hatte ich das nie! Ich war auf der Suche, kann man sagen... auf der Suche nach dem, wo ich hingehöre! Und irgendwie habe ich bei den Leuten, die ich da jetzt kenne, das Gefühl, dass sie mich annehmen! Und das ist völlig neu für mich! Und ich bin fürs erste auch nicht bereit das aufzugeben! Hmm... aber zu der Frage, was mich bewogen hat, mich näher damit zu befassen!? Könnte man wohl sagen, dass es die Faszination zur Dunkelheit ist... Auch war ich auf der Suche, nach einem Ort, wo ich hingehöre, weil ich irgendwie gespürt habe, dass die Leute die ich bis dahin kannte, anders waren, als ich! Ich wusste nur nicht wie und warum. Als ich angefangen habe, andere Musik zu hören, habe ich gemerkt, dass diese Musik besser zu mir passt. Früher kannte ich halt nur Pop und halt das was im Radio lief... bis ich dann irgendwann bei einer Freudin Rammstein gehört habe. Das war eigentlich das erste Mal, wo ich mit anderer Musik als Pop, Schlager und Klassik zu tun hatte! Von Anfang an, wollte ich das Lied unbedingt haben! Und so nach und nach habe ich immer mehr Bands kennen gelernt, immer mehr diese Musik gehört. Ich habe angefangen andere Sachen zu machen, als bisher, und mir war klar, dass das mein Leben ist! Das war ungefähr vor 4 Jahren... danach habe ich mich immer mehr mit solchen Sachen befasst. War länger auf der Suche nach Läden oder Veranstaltungen, habe aber keine gefunden im Internet (hab wohl nicht das richtige gesucht) und nun, nach einer ziemlich langen Zeit, bin ich hier gelandet und kenne auch ein paar Leutchen aus der Szene! |
| Ralf | HI @ all also, ein goth war ich schon seit dem ich das kindliche denken abgelegt habe. aber erst mit fortschreitenden alter habe ich erkannt, dass man meine art zu denken und zu leben , dem gothic zuordnet. also kann man kein gothic werden wann man will. viel mehr ist es so das, wenn man eine gewisse lebenseinstellung eingenommen hat, man als gothic bezeichnet wird. |
| Atanua | ich fand die schwarze Szene schon immer faszinierend, wusste bis vor ein paar Monaten aber nicht, was die Vorstellungen dieser Szene sind, die Einstellung etc. Ich weiss nicht mehr, wie ich hier gelandet bin. Jedenfalls habe ich angefangen zu lesen und habe überrascht festgestellt, dass es also doch noch andere Leute gibt, die wie ich denken und fühlen. Ich habe in den letzten 2 Jahren auch immer mehr das Bedürfnis gehabt, mich schwarz zu kleiden. Weil mir die Farbe halt am meisten entspricht... was die Musik angeht, bis dahin war ich ja grösstenteils Viva geschädigt und fange gerade erst an mich reinzuhören... aber the crue gefällt mir wirklich sehr aber ich habe einen sehr vielfältigen Musikgeschmack, der teilweise ganz und gar nich gothic is...aber dazu steh ich. manchmal wünscht man sich doch, ein bisschen früher geboren zu sein :) binja erst 16... ich kann nich sagen, ich sei in der Szene, da ich in Bern noch nie einen Goth (also rein äusserlich) gesehn habe :( aber ob ich überhaupt zu eine Szene gehören will? und wie gesagt, jeder ist auf der Suche nach sich selbst und ich denke ein bissel bin ich schon angekommen. atanua |
| Elentari | hm, ich glaube, ich bin da über die Mittelalterschiene reingerutscht... ich habe früher kaum Musik gehört, dann, mit 15,16, das Mittelalter (von dem ich immer schon Fan war, als kleines Kind sind meine Eltern mit mir an keiner Burg, und wenns nur noch eine Zweisteineruine war, vorbeigekommen) für mich zu entdecken, auch wegen meiner Herr der Ringe - Leidenschaft und meiner Liebe zur Fantasyliteratur (himmel klingt das klischeehaft...) So richtig als "goth" würde ich mich auch gar nicht mal bezeichnen... ich höre Mittelalterrock, Goth, Dark Wave weils mir gefällt, mir die Texte gefallen und es nicht so seicht ist wie die o8/15-Viva-Mtv-Schiene. Außerdem habe ich in dieser Umgebung eine Menge Leute gefunden, die meine Liebe zur Literatur teilen, was sonst nicht so der Fall war. Darüber hinaus habe ich in einigen Leuten dieser Richtung meine Ideale wiedergefunden, meine Liebe zur Freiheit und zum Nonkonfirmismus (aber bitte nicht um jeden Preis...). Natürlich hat auch mein Hang zur germanischen Religion (ich weigere mich, es Heidentum zu nennen...) das Übrige dazu getan... Was die Klamotten anbetrifft, schwarz ist so das Hauptelement meines Kleiderschranks, aber bei weitem nicht das einizige... Ich habe eine absolute Vorliebe für Hellblau (ich will mir auch mein Auto in Hellblau lackieren lassen), meine Lieblingstasche ist eine rosa Kleinmädchentasche aus Schottland, die ich ohne weitere Probleme auch zu meinen Samtröcken und meinen Stiefeln trage... Ach ja, und ich hatte weder ein schweres Leben, noch sonstwas. Allerdings einen leichten Hang zu Depressionen, auch wenns da keinen Grund für gibt (noch son Klischee...), den hatte ich aber auch schon ehe ich in die Szene kam... Lange Rede, kurzer Sinn: ich wollte nie absichtlich "goth" werden. Ich wurde es einfach, ohne dass es mir selber recht bewusst war. ~ele |
| Illuvia de Oro | Zum Gothic-Dasein bin ich eigentlich mehr oder weniger zufällig gekommen: Unglücklicherweise entspreche ich dem Klischee des depresiven, einzelgängerischen und selbstmordgefärdeten auf ganzer Linie. Insofern habe ich schon lange Zeit bevor ich wusste wo ich hin gehöre dunkle Musik gehört, trauererfüllte Gedichte geschrieben und nur schwarz getragen. Aber "Gothic" war für mich immer ein fernes nie zu ereichendes Wort. Meien Freundin hatte versucht mir zu erklären was Gothics so machen und was das überhaupt ist und damit diese Vorstellung in mir wach gerufen. dann habe ich jemanden kenen gelernt und mich ihm beschrieben und er meinte. "Tja, wie du dich beschreibst bist du auch ne Goth'" So wurde mir klar gemacht, dass ich jenes nie zu ereichende schon seit langem lebte und auf einmal war es gar nicht mehr so unnahbar. Illuvia de Oro |
| Nope | Ich bin zunächst durch die Musik näher an die Szene gekommen. Früher ( mit 12 jahren *g*) habe ich Hip Hop gehört und war halt immer so dabei. Durch zufall brachte mich ein Klassenkamerad zum Heavy Metal. Er liebte True Metal, ich auch. Aber er hasste Bands die schrien oder zu dunkle Themen bzw. Melodien spielten. Mich interessierte diese Musik bzw. ich hörte sie sowieso da es mir in der Zeit ziemlich dreckig ging. Dann ging es halt so weiter. Habe mich informiert, über die Abstammung Geschichte etc. Bin halt so geworden wie ich jetzt bin, habe mich nie dagegen gewehrt das ich mich verändere, geistig und seelisch. Es musste so kommen... |
| Saevitia | [QUOTE]Wie seid ihr zum Goth gekommen? Wieso habt ihr gerade diesen Lebensstil gewählt? Und, wie habt ihr es geschafft in der Szene Anschluss zu finden? Wie hat eure Umwelt auf das Alles reagiert?[/QUOTE] Hallo erst mal! Das alles ist für mich ziemlich schwer zu beantworten. Ich weiß immernoch nicht, ob ich wirklich ein Goth bin. Es gibt so viele Ideen darüber, was einen Goth ausmachen und was nicht. Einige davon passen für mich, andere nicht. Ich denke, ich bin zunächst einmal über die Musik zu Gothic gekommen, außerdem hatte ich schon immer eine vorliebe für Knochen, Schädel, Kerzen. Früher oder später hab ich bemerkt, dass ich mich in dunklen Klamotten am wohlsten fühle. Das ist allerdings noch ziemlich oberflächlich. Mit der Zeit habe ich immer mehr Leute kennen gelernt, die Goths sind. Einige meiner besten Freunde heute sind Goths. Allerdings hab ich sie damals nur als "gute Freunde" betrachtet, mir ist erst später aufgefallen, dass ich mit den "Schwarzen" scheinbar im allgemeinen am besten auskomme und sie mich und ich sie vor allem auch verstehe. Unabhängig davon allerdings, habe ich mich selbst durch Musik, Stil und vor allem meine gedankliche Welt zu einem Menschen entwickelt, den man wohl auch als "schwarz" bezeichnen kann. Anschluss...habe ich keinen. Wie schon gesagt, einige meiner besten Freunde sind Goths und gehen regelmäßig auf Goth parties. Ich bin allerdings kein Partytyp, eigentlich fast gar nicht. Sehr selten mal lasse ich mich überreden, irgendwo mit hin zu gehen. Überhaupt erscheint es mir, als ob Anschluss zu finden speziell in dieser "Szene" sehr schwer ist. Ich könnte zwar mit ein oder zwei wirklich guten Freunden auf Parties gehen, aber ich käme mir warscheinlich doch nur wie ein fünftes Rad am Wagen vor. In "eingeschworene Gruppen" aufgenommen zu werden, ist nicht leicht, daher zögere ich doch eher, wenn man mich fragt, ob ich nicht auch mal zu einer schwarzen Party mitkommen will. Mein Anschluss wird daher momentan noch bestimmt von einzelnen Freundschaften und der Musik, die ich höre, und den Klamotten, die ich trage (nicht immer, aber immer öfter). Meine Umwelt hat sehr verschieden reagiert. Meine "Verwandlung" kam ja nicht von jetzt auf gleich, sonder hat sich über ungefähr zwei Jahre hin gezogen. Meine Familie hat damit gar kein Problem. Meine Mutter findet die Texter der Lieder, die ich höre (viel NIN) sehr schlimm, aber "andere Generation, andere Sitten". Sie würde es halt nicht hören, aber so lange es mir gut geht, hat niemand damit ein Problem. Meine Schwester ist mehr oder weniger zeitgleich mit mir aber auch mehr oder weniger unabhängig von mir auch zum Gothen geworden. Meine Freunde haben damit auch kein Problem, jedem das seine. Nur eine Freundin habe ich darüber verloren. Wir waren klasse befreundet, aber während ich immer dunkler, ernster, moralischer (denke ich zumindest) und tiefsinniger wurde, wurde sie immer leichtlebiger. Unsere Welten passten einfach irgendwann nicht mehr zusammen. Ich geh ihr auf den Keks und sie mir. Schade. Aber Menschen und Freundschaften ändern sich nun mal, und ich denke, das wäre ohne mein "Goths sein" auch früher oder später passiert. Ansonsten hat meine Umwelt gar nicht oder nicht negativ reagiert. Alles Banane, sozusagen *Heyeyey, was für ein übler Witz*sorry* Freut mich aber, dass ich jetzt hier bin! :) |
| Vargo | Irgendwie kann man fast sagen ich war schon immer Teil dieser Szene. Ich hebe mich zwar etwas ab und gliedere mich nie wirklich ganz ein, aber der Grundgedanke, diese offene Melancholie war immer da. Bei mir äußert sich das nicht in der Kleidung, eigentlich laufe ich stink normal herum, nur selten schwarz, aber auch nie zu hell. Es äußert sich mehr im Bereich den Denkens. Schon im Alter von 6 Jahren habe ich düstere Bilder gezeichnet. Schwarze Bäume ohne Blätter und dergleichen, mit 13 habe ich angefangen recht düstere Texte zu schreiben, die zu keiner anderen Lebensart passt. Deshalb bezeichne ich mich selbst als Gothic, auch wenn das sicher eine frage der Definition ist. |
| Dark_Alexiel | mere vanima lome ( Bei mir fing das ganze so richtig vor ca. einem jahr an. Sicher ich hatte mich zuvor schon stark fürs Mittelalter interessiert, vor allen dingen für unaufgeklärte Morde....^.^ Hexen, "heidnische Kulturen", Vampiere etc. Ich glaube ich gehöre zu den Leuten wie Elentari die, die Musik gut finden u.s.w ich mag die texte, sie inspirieren mich und ich kann gut meine kleinen stories dazu schreiben. Gothic ist ein Bereich für mich in dem es keinen stress gibt, die Uhren hier ticken anders... Ich ziehe mich hin und wieder gerne zurück und bin für mich allein. Einfach nur mal alleine durch die wälder ziehen seine Gedanken nach hängen oder im strömenden Regen und heftigem sturm draussen rum laufen.... Ich denke für "gothic" ist es genauso schwer eine definition zu finden wie zu "normal".Es hängt eben vom standpunkt des betrachters ab oder.... |
| Lyroa | Guten Abend! -Wieso ich zum Goth geworden bin? Weiß ich nicht so genau. Ich weiß nur das ich früher immer anders was. Ich habe mich nie für den Mainstream interessiert und mich zog schon immer die Nacht mehr an als der Tag. Ich war schon als kleines Kind zurückgezogen, traute mich oft nicht raus. Nur in der Nacht fühle ich mich sicher. Jedenfalls hats dann angefangen mit Manson :rolleyes: Ja und dadurch bin ich dann eigentlich auch zu dieser Musik gekommen... und auch zum Gothic. Ich habe mich nie als Goth angesehen aber ich würde mich jetzt schon so bezeichnen. - Wieso ich gerade diesen Lebensstil gewählt habe? Weil ich mich hier wohlfühlen kann. Weils zu mir passt. Einfach alles. Mit der Musik kann ich meine Gefühle und Gedanken ausdrücken. Sie sprechen aus meiner Seele. Hier habe ich auch Leute gefunden die genauso denken wie ich. - Wie hab ich es geschafft in der Szene Anschluss zu finden? Naja ich kenne sehr sehr wenige die die gleiche Musik hören. In meiner Gegend ist es auch sehr schwer irgendjemand zu finden. - Wie hat meine Umwelt darauf reagiert? Gut, das ich anders bin als alle (Kleidung, Auftreten, Gedanken, Einstellung etc.) haben ja die meisten schon gewusst. Als ich mich das erste Mal geschminkt herumlief waren schon ein paar ein bisschen geschockt aber mir war es egal was sie sagten. Vielleicht verstehen es ein paar, wenn nicht naja auch egal. Ich war schon immer ein Einzelgänger. Liebe Grüße Lyroa |
| Seneca | Hatt sich eigentlich schon mal jemand von Euch darüber Gedanken gemacht, wie man wieder raus kommt, aus dieser "Szene"...? |
| Sanna I.S.P. | @Seneca: klar haben sie das .... weiße turnschuhe anziehen, weite weiße leinenhose (bevorzugt in 3/4 länge - wahlweise auch gelb oder orange!) und ein schickes shirt, das eher an das trickot der italienischen fußballnationalmannschaft erinnert, als an ein "normales" kleidungsstück .... ;) tja, um mit einem bekannten zitat dies zu bekräftigen ... "auch herauswieseln soll gelernt sein, das unterscheidet den menschen von den tieren ..." |
| Secilia | Hallo alle zusammen, Also wie ich zu der Szene gekommen bin. Ich muss sagen das ich auch noch eine "Anfängerin" bin, aber ich fühle mich irgendwie schon seit Jahren zur Gothic Szene hingezogen. In der Schule hatte ich kaum Freunde bzw habe mich von denen distanziert, sobald sie mich nur verarscht oder ausgenutzt haben. Ich bin dann immer so..wenn die Leute mich nicht mögen sollen sie es lassen. Tscha und so habe ich dann meine Schulzeit rumgebracht.... In meiner Ausbildung wurde es nicht besser...da wurde ich auch nur ausgenutzt und mit Worten beschimpft..."es wäre besser wenn Du Tod wärst" Ich weiß nicht das hat bei mir irgendwie einen seelischen Schmerz bei mir hinterlassen und ich hatte Selbstmordgedanken....aber viele haben mich nicht ernst genommen und mich einfach nur belächelt. In dieser Phase habe ich viel nachgedacht ...Ich habe mich schon immer für Vampire und Kelten interessiert. Es ist aber erst seit kurzem, das ich mich intensivst damit beschäftige durchs "googln" bin ich auf dieses Forum aufmerksam geworden einige Threads gelesen und mich irgendwie hier "wohl und verstanden" gefühlt. Anschluss an die Szene habe ich noch keinen gefunden, aber ich freu mich immer wenn ich nette Leute hier kennenlerne. Meine Ellis sehen das nicht so schlimm, naja denen ist das mehr oder weniger egal was ich mache. Ich sehe sie kaum und wenn dann verkrieche ich mich auf mein Zimmer höre Musik, schreibe Briefe und das wars. Zum Schluss noch zu meinen Klamotten also ich trage auch mal Jeans und schwarzes Top kommt immer auf meine Gefühlslage drauf an...mein vollster Stolz ist ja jetzt mein Ledermantel....aber im Sommer ist der mir doch en bissel zu heiß...ansonnsten habe ich doch einige schwarze Klamotten im Schrank...:D Gut das wars von mir... Dunkle Grüße Secilia |
| Bleichi | Hm, ich glaube, ich bin da ein kleines Klischee ;) Wie alles anfing? Ich fand eine Mitschülerin, die Gothic ist, absolut attraktiv :p - wieso ich zum Goth geworden bin (+ wieso dieser Lebensstil) Zudem fand sich bei mir eins zum andern: Meine Vorliebe für Fantasy, Mittelalter und dergleichen seit meiner Grundschulzeit. Wenige, um nicht zu sagen, keine Freunde, und viel (VIEL!) Stress mit der Familie. Kam wohl auch dadurch, dass meine Eltern stritten bis zum Umfallen, hinterher alles an mir abreagierten und sich partout nicht scheiden lassen wollten ("mir zuliebe", als hätte ich das nicht schon längst bemerkt). Dann noch die Karriere meiner hochintelligenten Schwester, wo ich ja möglichst genauso werden sollte. Meine Eltern drängten (trotz Bestnoten) dauernd darauf, mehr für die Schule zu machen, und meine Trotzreaktion war darauf eben: nichts zu machen (es blieb leider bei den Bestnoten :D ) Aber ich hielt langsam dem seelischen, dem physischen Druck nicht mehr stand...bin zum Jugendamt und so...naja hat alles nichts genützt. Für Musik hab ich mich auch schon immer interessiert, bes. für Klassik. Hab dann mal Bon Jovi im Radio gehört und war hin und weg. Und so nahm es seinen Lauf, aus Bon Jovi wurde Blind Guardian, In Extremo, Eisregen usw. usf. und dann kam noch dazu, dass ich immer ne "graue Maus" gewesen bin. So fing ich an, mich schwarz zu kleiden, mir entsprechende Accesoires zuzulegen, auch gegen den Willen meiner (leider sehr) intoleranten Familie. Alles musste relativ heimlich (so gut es eben ging) geschehen, ich muss mir auch CDs und Kleidung selber kaufen, weil meine Eltern das nicht machen. Sie haben mich in einen "Goldenen Käfig" gesperrt (das haben sogar meine Lehrer/-innen festgestellt) und sind irgendwie schuld daran, dass ich bin, was ich bin... Jetzt habe ich HIER, in der sog. Szene, Leute gefunden, die meine Probleme und meine seelischen Schmerzen verstehen, die auf meiner Wellenlänge lieben, halbwegs intelligent sind und - schöner Nebeneffekt - auch annähernd meine Musik mögen. Hier fühle ich mich einfach Wohl und ich habe echte Freunde gefunden, mit denen man echt durch Dick und Dünn gehen kann!! - wie habe ich Anschluss gefunden: War gar nicht mal allzu schwer: Hab durch relativen Zufall eine Freundin gefunden, an meiner Schule, die auch den Hang zu Gothic hatte, und die mit mir auch oft was unternommen hat, u.a. in einen Gothic-Club zu gehen (den einzigsten hier *lol*) und so...dann hab ich irgendwie immer irgendwo Leute kennengelernt...natürlich keine Massen, aber immerhin *gg* - Reaktionen meiner Umwelt: Seitens der Eltern: Intoleranz, Unverständnis, Ablehnung, auch Verspottung und alles als "pubertär" hinstellend (hallo?? Ich hab Abi!) Ansonsten genieße ich es auch, wenn die Leute sich nach mir umschauen, ich brauche immer eine gewisse Bestätigung dessen, was ich tue (was ich ja nie von meiner Familie bekommen habe)...naja dass mal jemand "Satanist" sagt, da lächle ich müde drüber :D Nun ja, hab momentan große Bedenken, nach München zu gehen an eine Art "Internat" wegen der Beamtenausbildung. Da rennen sicher lauter solche Streber rum mit der Nase sonst wie weit oben, die nichts für mich sind (so blöd es klingt *g*) Im Großen und Ganzen ist mir die Umwelt auch egal, die akzeptieren sonst doch auch alles, warum dann nicht auch mich? OmG, hab ich wieder einen halben Roman geschrieben und dabei garantiert die Hälfte vergessen, aber egal^^ War nett, das mal alles loszuwerden *g* Jävlar Liebe Grüße Bleichi^^ |
| twist | hi also wie ich angefangen habmich für die szen zu interessieren: Es fing in der english stunde an wir solltenmusik vorträge auf English halten. Eine Mitschülerin machte einen metal vortrag mit so schönen gruppen wie eisregen *gg* . Jedenfalls fand ich die gruppen die sie vorstellte ziemlich gut und interessant. Wie dem auch sei nach dem der vortrag vorbei war regten sich alle auf das die musik scheiße sei und alle zum selbstmord anregt. eine mitschülerin sagte das man krank sein muß um sowas zu hörn (wirklich). jedenfalls hab ich angefangen mich über die musik zu informieren und nach einer weile wollt ich mich einfach nur noch schwarz anziehn ka warum. ich fühle mich einfach verbunden mit der musik und den texten. anschluß an die szene habe ich kaum kenn ein paar leute im internet die goths sind und meine kumpel im "real life" sind "normalos" aber sie sind offen mir gegenüber und verstehn mich. Meinen musikgeschmack teilen sie auch teilweise. wie die leute darauf reagiert haben : hip hoper in meiner schule nennen mich stanist (bin christ aber egal). meine eltern sagen grufti zu mir. Mein onkl sagt früher hat er sich auch schwarz angezogen und er gibt mir immer neue musik tipps *gg*. Und er beneidet mich weil er früher im osten nie nieten gürtel hatte. so das wars gruß twist |
| Kato | also bei mir wars recht interessant- mein vater hatte mal mne praktikantin deren freund hatte ne metalband, irgendwann hat sie mal ein tape mitgebrach und ich habs mir angehört. anfangs fand ichs sehr scheisse. hab die musik aber mal mit auf die klasenfahrt genommen und wir haben die stücke dann jeden morgen zum aufwachen gehört. mit der zeit fand ich daran dann gefallen. dann ging das mal ne zeitlang so udn ich fing an mich kleidungsmäßig eher schwarz zu richten. als dann das neue schuljahr anfing gab uns unser lehrer direkt in der ersten stunde hausaufgaben auf und das hat mich so aufgeregt, dass ich mir den ganzen heimweg gedanken darüber gemacht habe dass es gott nicht gibt und warum ich nun in den reliunterricht müsse nur weil sich diese christliche religion durch die jahrhunderte durchgesetzt hat. naja. irgendwann ging mir die metalmusik auf die nerven und ich orientierte mich an anderen ebenfalls düsteren bands mit ruhigeren musikstücken. dann bin ich auf die gothic musikstücke gestoßen und hab mich auch etwas über diese szene informiert. ohha das sind ja garnicht alles satanisten. dann las ich noch gothen sind meist tiefgründig und das deckte sich auch mit meinem lebensstil(kein oberflächlicher mensch, durchaus zu tiefgründigen gesprächen bereit, bildet sich seine eigene meinung und geht seinen eigenen weg etc.). joa und so wurde meinem lebenstil eine bezeichnung gegeben. im laufe der zeit haben sich eigentlich nur die bands und künstler die ich höre verändert und ich trage nun ausschließlich schwarze kleidung und auchmal ein etwas extravaganteres kleidungsstück reaktion des umfelds: eltern: vater findet es gut unterstüzt mich mit kleidungs und musik mutter geht es etwas auf die nerven, dass ich nur schwarz trage, macht sich aber keine "üblichen sorgen"(selbstmord, satanist) mitschüler: naaaajaaa.... der kleine satanist. hab den spitznamen "motte" bekommen. das sind aber nur neckereien , ernsthaft stress oder mobbing gab es bisher nicht |
| hU3n3rdi3B | Hi Also mich würde interessieren wann,wie und vor allem warum ihr Gothic geworden seid. War es wegen der Musik, wegen der Kleidung, weil ihr euch irgendwie abrenzen wolltet oder weil ihr euch wegen eurer Gefühle dazu hingezogen gefühlt habt. Bei mir war am Anfang die Musik: Zuerst hab ich irgendwo bei der Musik von meiner Tante ne Kasette mit Slipknot und System of a down gefunden. Das hat mir gefallen und hab dann noch mehr Sachen von der Art bei ihr gesucht, gefunden hab ich dann Manson, Korn und Blutengel. Irgendwann bin ich dann mal mit ihr Tanzen gefahren. Ich war zuerst total geschockt was "die" alle für Musik hören ("Die hörn ja alle Techno"). Da in der Disko fast ausschließlich Elektro und EBM gespielt wird. Ich hab bei meiner Tante dann noch Meine Lakaien und ähnliches gefunden bin auf den Geschmack gekommen und hab mir dann immer schnellere und härtere Sachen angehört. Mitlerweile höre ich am liebsten Suicide Commando, Hocico... Ich hab ungefähr bei Manson beschlossen mich Dunkel zu Kleiden und mir schwarze, lange Haare zuzulegen. Das war als ich so 13/14 war (vorher hab ich HipHop gehört). Zum Warum kann ich eigentlich nicht viel sagen ausser, dass ich das damals ziemlich cool fand und mich auch ein wenig abgrenzen wollte. Mittlerweile fühle ich mich dazugehörig und wohl. |
| DjLuzien | Ich bin schwarz geworden weil ich bein Kartenspiel immer der schwarze Peter war *lacht* ne spaß. Bei mir war es so weil meine Lebensphilosophie sich mit der dunklen wie sie in der Goth szene gepflegt wird deckt , will heißen abgrenzung vom Normalen , alles zu hinterfragen und nicht als Selbstverständlich anzunehmen und nichts zu leugnen wie den Tod.Das war der beginn meiner Reise welche durch Musik , Poesie einiger Dichter und denker der Szene gestärkt wurde und natürlich das äußere was zwar nicht zwingend aber dennoch gerne gesehen ist vor allem weil es sein eigenes gemüt wiederspiegelt tja so war mein Weg und ich bereue ihn kein bisschen außer in Augenblicken in der disco wo ich von Gothen komisch angeguckt werde und darauf angesprochen werde wie ich denn aussehe *g* |
| Elaine | Es muss so 13 Jahre her sein, denke ich... da hab ich irgendwie n Fable für schwarze Klamotten entdeckt. Das war nachdem ich jahrelang in der Schule blöd angemacht wurde, weil ich immer so altmodische Klamotten anhatte :rolleyes: Irgendwie wollte ich damals auffallen, mich abgrenzen und zeigen, dass ich nicht zu der Masse gehöre. Muss dazu sagen, dass ich damals grade mal 12 war. Und in einem kleinen Kaff wie meinem fäält sowas auch auf, vorallem wenn man sich als 12 jährige so kleidet :D ...zudem war ich die einzigste... damals hatte ich noch keine Ahnung von irgendeiner 'Szene' oder ähnliches. Musikmässig hab ich damals Sachen wie Metallica, Slayer etc gehört. Als ich dann mit Verspätung auf die Realschule wechselte, lernte ich eine kennen, die genauso rumlief wie ich ;) ...wir taten uns zusammen und durch ihren Freund lernte ich schliesslich die Szene kennen... Ja so war das... zwischendrin hatte ich immer mal wieder ein paar 'schwarz-bunte' Phasen, aber nie normal ;) Auch heute mit 25 könnte mich nichts und niemand von meiner Einstellung abbringen, obwohl ich nicht mehr wirklich 'gothmässig' aussehe, aber das muss ich auch nicht ;) LG |
| black companion | Familie auseinander gegangen.. Man musste mit [damals zarten 13 Jahren]aufpassen was man wo sagt und was man wo nicht sagt [das zerrt nach ner Zeit ordentlich an den nerven] Stiefvater schlug gern Ich mag Menschen nicht [ausnahmen bestätigen die regel] Die Einsamkeit und Stille ist meiner Seele heil Restlichen gründe sind zu persönlich |
| LadyGwendoline | Ich musste jemandem beim sterben zusehen...man hatte ihn zum ausbluten schon in einen Zinksarg gelegt, bevor er wirklich tot war. Ja, das war hart. Ich glaube, das hat mich damals nachdenklich gestimmt und mich zu dem gemacht, was ich heut bin. |
| Black Reaper | @Gwen: Huh, das is hart... ich musste mit 7 Abschied nehmen von meiner Oma, aber ich hab sie nicht mehr auf der Intensivstation gesehen... Also hab ich sie so in Erinnerung, wie sie immer war. Das war wohl einer der Punkte, an der ich sehr nachdenklich geworden bin... außerdem kam stieß ich mit meiner Hochbegabung (auf die ich nicht stolz bin, wie manche Leute ständig behaupten) ständig auf Leute, die mich (auch) deswegen nicht mochten, Gespräche über tiefgründige Themen waren nie möglich. Nun, daher wurde ich sehr still, melancholisch, mit 10 wurde ich in der Klasse so fertig gemacht, dass ich nicht mehr leben wollte. Dann kam die neue Schule, von der ich mir Anerkennung erhofft hatte, so naiv wie ich mit 10 teilweise war. War also nichts, die Mehrzahl meiner Klassenkameraden mochte mich nicht besonders. Schließlich wurde ich depressiv, meine Noten wurden auch schlechter und so weiter... das übliche halt. Mittlerweile habe ich mich so akzeptiert, wie ich eben bin. Und ich versuche nicht mehr, mich groß zu verbiegen, nur um anderen zu gefallen. Außerdem hinterfrage ich gerne alles, am meisten mich. Wenn irgendetwas schief geht, suche ich die Schuld meist bei mir... Teilweise ist das wohl 'ne Stärke, aber auch ein Fluch, weil ich manchmal glaube, die Fähigkeit, mich ganzheitlich zu freuen und stolz auf mich zu sein, verloren haben. Nun ja, diese Nachdenklichkeit hat mir aber immer gut gefallen, nun wo ich mich akzeptiert habe (und viele andere auch, sogar meine Klasse zum größten Teil) und dieser Punkt, die Melancholie etc. brachten mich dazu, endlich innerlich wie äußerlich, mich in Richtung dieser Subkultur zu bewegen. Zum Outfit: Ich find schwarz und so toll, seit ich mit 11 'nen "echten" Grufti bei Saturn gesehen hab. Seitdem wollte ich immer einen Gelenkring haben :D Außerdem fand ich allgemein den Kleidungsstil schön, hat wohl auch noch einen Anstoß gegeben, mich jetzt auszuleben. Soweit von mir, der Tod in Person |
| Frost_Geist | Ich wurde geboren, mein Vater hörte schon ACDC bevor ich es bewusst wahrgenommen habe. :) Bin eigentlich sehr gut erzogen worden. Tu niemandem weh, sei freundlich etc. Leider hat man das schon im Kindergarten gerne gegen mich verwendet. Hab nicht viel mit anderen Kindern gespielt und war den Tag meistens daheim und habe nicht selten gepennt. Dann wird man Nachts schonmal wach und guckt aus seinem Fenster. Im zarten Alter von 2-3 Jahren habe ich mit meiner Oma die Gräber meiner Verwandten gepflegt. Und sie hat immer viel mit mir dabei gesprochen. Schon bald darauf die ersten Beerdigungen. Kaum kam ich in die Schule und konnte lesen habe ich sofort Dracula gelesen, weil er für mich irgendwie immer interessant war. Genauso andere Vampiere und Untote. Ich habe auch schnell die Angst davor verloren und habe sie mehr bewundert als gefürchtet. Viele, viele Bücher folgten. (Faust, HDR etc) In der Schule nutzte man meinen Freundschaft aber auch gerne aus und dafür gabs dann sehr oft schmerzvolle Abreibungen. Zuhause habe ich mich mit Musik von Metallica und Ozzy getröstet. War damals 8 Jahre. Ein junges Kind beginnt sich zu isolieren und seiner eigenen Wege zu gehen, seine eigene Musik zu hören und Nachts wenn ihm niemand wehtun, psychisch und körperlich, kann zu spazieren. Und das Kind fühlt sich wohl dabei. Nur in der Schule gibts oft Stress. Egal. In den folgenden Jahren wird das Kind etwas über Gothic lesen und seltsamerweise fühlt er sich dabei, als liest er einen Text über sich selbst. Er beginnt mehr darüber zu lesen und entdeckt, dass er irgendwie mit den Texten ziemlich viel gemeinsam hat. Andere Persönliche Ereignisse, wie neue Freunde etc führten dann zu einem größeren Selbstvertrauen, Veränderungen und herausgekommen bin dann irgendwie Ich. Und ich gefalle mir so wie ich bin, obwohl ich wie jeder andere noch meine Macken habe. Aber Nobody is perfect Schauen wir mal was noch kommt........... |
| neptunia | [QUOTE][i]Original geschrieben von hU3n3rdi3B [/i] Zuerst hab ich irgendwo bei der Musik von meiner Tante ne Kasette mit xxxxxxx gefunden. ... Irgendwann bin ich dann mal mit ihr Tanzen gefahren. Ich war zuerst total geschockt was "die" alle für Musik hören [/QUOTE] ich bin so ne tante ... :D :D :D |
| apart | Hmm, ich denke ich war schon immer schwarz "veranlagt", um es mal ganz klischeehaft auszudrücken. Letztlich bin ich aber durch die Musik zu Gothic gekommen, genauer gesagt durch das Album "Faith" von The Cure. War zu der Zeit das einzige was ich noch hören konnte und mir irgendwie geholfen hat... |
| decay73 | Anm.: Das Thema "Warum seit ihr schwarz (geworden)" wurde diesem Thread hinzugefügt. ~decay~ |
| hU3n3rdi3B | @neptunia versuchst du auch deine neffen und nichten zu "bekehren"?;) meine cousine hat auch wegen meiner tante dazugefunden. Es liegt sozusagen in der familie:D @ frostgeist & black reaper bis zur 7. wurd ich auch immer fertiggemacht und war der aussenseiter. Allerdings hab ich versucht mich anzupassen-ohne erfolg. erst als ich aufs Internat gekommen bin hat sich das geändert und dann bin ich quasi konvertiert |
| neptunia | hU3n3rdi3B, die sind leider noch's bißchen klein, aber ich arbeite dran ... und ich denke, ich bin erfolgreich ;-) sie mögen zwar noch rolf+seine freunde, aber freun sich auch über cure und bauhaus, hihi ... und helfen mir beim haare-färben (naja, blubbern mich dann voll) ... und mögen meine spitzen stiefel ... oh, ja, und wollen von mir ständig neue aufkleb-tattoos ... und ich freu mich unendlich drauf, das erste mal mit ihnen abends auf ein nettes konzert zu gehen ... meins war damals ja eher deprimierend (bravo, haha, mit elf), ich werd da was passenderes für sie aussuchen ... slipknot? wär das richtige für den kleinen ... |
| Eldgrim | [QUOTE]Wie seid ihr zum Goth gekommen? Wieso habt ihr gerade diesen Lebensstil gewählt? Und, wie habt ihr es geschafft in der Szene Anschluss zu finden? Wie hat eure Umwelt auf das Alles reagiert?[/QUOTE] [QUOTE]Hatt sich eigentlich schon mal jemand von Euch darüber Gedanken gemacht, wie man wieder raus kommt, aus dieser "Szene"...?[/QUOTE] Irgendwie komisch. Die Tatsache das man in diese Szene rein oder raus kommen muss ist irgendwie komplett an mir vorbei gezogen. Egal. Gibt wichtigeres! |
| Zwergenretter | seid gegrüßt ihr, meine vollpsychos!!! 1.FRAGE Wie seid ihr zum Goth gekommen? also des heißt GOTHIC und net Goth!!!! also ich hab mir des bei Ebay gekauft!!!! 2.FRAGE Wieso habt ihr gerade diesen Lebensstil gewählt? Lebensstiel???also bei Gothic 2 bin ich Drachentöter geworden!!! 3.FRAGE Und, wie habt ihr es geschafft in der Szene Anschluss zu finden? viele Leute getötet und ihnen gezeigt wer hier der Boss ist!!!! 4.FRAGE Wie hat eure Umwelt auf das Alles reagiert? Sie haben akzeptiert dass ich der Stärkere bin und ich hab das PC Game durchgezockt!!!!! Jetzt brauch ich noch das addon!!!Nacht des Raben!!! Also ihr PC freakt die Fragen warn scheiße formuliert aber ich hoffe ich konnt euch weiterhelfen!!!!komplettlösung gibts unter [url]www.spielewiese.de[/url] |
| Windgestalt | [QUOTE][i]Original geschrieben von Zwergenretter [/i] [B]seid gegrüßt ihr, meine vollpsychos!!! 1.FRAGE Wie seid ihr zum Goth gekommen? also des heißt GOTHIC und net Goth!!!! also ich hab mir des bei Ebay gekauft!!!! 2.FRAGE Wieso habt ihr gerade diesen Lebensstil gewählt? Lebensstiel???also bei Gothic 2 bin ich Drachentöter geworden!!! 3.FRAGE Und, wie habt ihr es geschafft in der Szene Anschluss zu finden? viele Leute getötet und ihnen gezeigt wer hier der Boss ist!!!! 4.FRAGE Wie hat eure Umwelt auf das Alles reagiert? Sie haben akzeptiert dass ich der Stärkere bin und ich hab das PC Game durchgezockt!!!!! Jetzt brauch ich noch das addon!!!Nacht des Raben!!! Also ihr PC freakt die Fragen warn scheiße formuliert aber ich hoffe ich konnt euch weiterhelfen!!!!komplettlösung gibts unter [url]www.spielewiese.de[/url] [/B][/QUOTE] Lol........ entweder du hast die Fragestellung nicht verstanden oder du ver....... uns hier nach Strich und Faden. Naja muss auch solche Leute geben..... |
| Nimrodel | Salve! Also irgendwie fehlte de letzten paar Posts die Ernsthaftigkeit... kanns sein? Ich frag ja nur mal vorsichtig! Dann versuch ich es halt mal wieder in die richtige Bahn zu lenken Bei mir war es vor 4 oder 5 Jahren, das weiß ich nicht mehr so genau. Bei meinem Opa wurden mehrere Kerbsarten festgestellt (klingt unglaubwürdig, ist aber so. Leute, das passiert wenn man wirklich NIE zum Arzt geht!) Naja, jedenfalls wurde er opreriert merhmals, hat aber alles nichts mehr genützt also ist er irgendwann im August gestorben. Natürlich musste ich zur Beerdigung obwohl ich nicht wollte, weil ich mich schon damit abgefunden hatte das ich meinen Opi nie wiedersehen würde, aber was muss das muss. Als wir dann in der kleinen Kapelle saßen ist das, was der Pastor gesagt hat (heißt der so bei den katholiken?) rechts rein und links raus. ich war einfach fertig und wollte da raus, aber natürlich ging das nicht vorm versammelten Familien und Freundeskreis. Ich hab keinen Mucks, keine träne rausgebracht. Ich stand irgendwie voll neben mir. Als die Zeremonie zu Ende war, kam meine Mutter, knallte mir eine und fragte mich "Machst du jetzt einen auf cool oder was soll der Scheiß?!" ich hab gar nicht gerafft was los war, bis ich merkte das sie meinte, dass ich gar nicht weinte oder sowas. Irgendwie da ist ne Sicherung raus (oder rein?) gesprungen. Seit dem denk ich über all die sachen viel mehr nach, habe mich informiert, viel schlau gemacht und meinen Freundeskreis in die etwas düstere richtung ausgebreitet, und ich muss sagen dort ist es für mich viel angenehmer. Das war so mein Schlüsselerlebnis, aber fragt mich nicht wieso! ich weiß es selbst nicht. Naja, Carpe Noctem! |
| rundos | Hallo Wo war der anfang deran kann ich mich nicht entsinnen oder ihr ? Gothic Wo her kommt das wort ? Gothic wird immer mit dunkelheit usw. verbunden wiso? Was ist falsch an gothic? |
| rosenkind | [QUOTE][i]Original geschrieben von Black Tangled Heart [/i] [B]Seid gegrüßt ihr alle! Wie seid ihr zum Goth gekommen? [/B][/QUOTE] Das war ne recht absurde Geschichte. Es fing alles irgendwo damit an, dass meine Klasse im November 2002 das Musical Tanz der Vampire besuchte. Das Musical hat mir in vielen Dingen seinerzeit irgendwo aus der Seele gesprochen und darüberhinaus verband ich irgendwie das Bühnenbild, die Kostüme, die Musik (Texte) sowie die Handlung und die Aussage mit dem Begriff "gothic" (fragt mich nicht wieso). kurzum habe ich daraufhin angefangen mich weiter mit der Subkultur zu beschäftigen, was auch dadurch beschleunigt wurde, dass ich per Zufall ein Mädchen kennenlernte, dass sich etwas auskannte, weil ihr Ex-Freund "Gruftie" war und sie immernoch ein bisschen was mit der Szene zu tun hatte und ich mit ihr anfreundete. Über Monate hinweg bin ich dann mit wachsendem Wissen irgendwo in diese Schiene reingewachsen, interessanterweise aber auch ohne außer ihr irgendwelche Leute kennenzulernen, die mich "reingebracht" hätten. [QUOTE]Wieso habt ihr gerade diesen Lebensstil gewählt?[/QUOTE] Zunächst war es bei mir, wie wohl bei vielen so, dass mir die schwarze Szene einfach sehr geholfen hat (auch viel musik, aber nicht ausschließlich), weil ich zum ersten Mal in meinen Problemen verstanden fühlte und sie nicht verstecken musste. Das war es, was mich am Anfang am meisten anzog, jedoch wäre es das einzioge gewesen, wäre ich heute wohl nicht mehr dabei. Ich habe in dieser Subkultur immer mehr eine Welt entdeckt, die mir weitaus mehr zusagte als die "normale" Welt und mich in sehr vielen Aspekten selbst wiedererkannt, je mehr ich kennenlernte. Kurzum hab ich mich also aus dem Korsett in dem ich steckte herausgezwängt und bin in eine Welt geschlüpft, die mehr zu mir passte. [QUOTE]Und, wie habt ihr es geschafft in der Szene Anschluss zu finden?[/QUOTE] Eigentlich muss ich sagen, dass mein Freundeskreis im "realen Leben" auch heute noch ziemlich dünn ist, da ich zu schüchtern bin um andere Leute anzusprechen, konkret heißt das, dass ich bisher nur 3 Personen im realen Leben kennengelernt hab und das wären das Mädchen vom Anfang, ihre Schwester und eine ehemalige Klassenkameradin von mir (hab letztes Jahr die Schule gewechselt, kam in eine neue Klasse, in der sie auch war, leider ist sie schon wieder weg von der Schule). Den Rest der Leute hab ich übers Netz kennengelernt. [QUOTE]Wie hat eure Umwelt auf das Alles reagiert?[/QUOTE] eigentlich kamen keine sonderlich starken Reaktionen, Klassenkameraden und co haben (durchaus recht naive) Fragen gestellt, mein Bruder hat nie was gesagt, Freunde hatte ich eh keine und bei meinen Eltern wars eigentlich nicht anders als in der Klasse. |
| ~~Evanescence~~ | Hallo allerseits! Eeeem, ich hab da ein paar...dumme...Fragen.... Bin neu hier und ja... Also: Ich habe den Lebensstil Gothic durch meinen Bruder kennengelernt, und ich muss sagen, einiges gefällt mir davon echt gut. Inzwischen höre ich auch seit einiger Zeit die Musik und meine Lebenseinstellung hat sich irgendwie auch in richtig Gothic geändert. Aber ich laufe halt nicht in den Gothicüblichen Klamotten rum. Ab wann kann man von sich behaupten, dass man ein Gothic ist?? Viele meiner Bekannten meinten, dass ich mich ja nicht so kleide, ich also auch ken richtiger Gothic bin. Andere meinten, dass die Kleidung nicht unbedingt dazugehört. Also, ab wann kann man von sich behaupten, dass man ein Gothic ist? Ich weiß, man kann diese Frage nicht mit bestimmten Punkten bzw Richtlinien beantworten an die man sich halten muss, aber nur eine ungefährer Punkt würde mir reichen. Ich hoffe jemand kann mir eine grobe Antwort auf diese recht eigenwillige Frage geben. Liebe Grüße, ~~Evanescence~~ PS: Tut mir leid, falls dieses Thema schonmal in diesem Forum besprochen wurde, und diese Frage am falschen Ort gestellt wurde!! |
| prof.ah | Warum willst du dich unbedingt als Gothic bezeichnen? Mach doch einfach dein Ding, hör die Musik die dir gefällt und zieh an was dir gefällt. Ob das letztendlich Gothic ist, ist doch Wurscht!? Oder nicht!? |
| Desira | [QUOTE]PS: Tut mir leid, falls dieses Thema schonmal in diesem Forum besprochen wurde, und diese Frage am falschen Ort gestellt wurde!![/QUOTE] Einmal? Tausendmal ;) Und jedes Mal wird's wieder geschlossen, weil es entweder Streit gibt (bevor ich hier berichtigt werde: kein Streit, aber größere Meinungsverschiedenheiten...) oder nix bei rumkommt (oder beides). Zu Deiner Frage gebe ich prof.ah recht. Warum willst Du Dich denn unbedingt als Gothic bezeichnen? Kann man da den Anflug von, verzeih mir, falls Du Dich jetzt angegriffen fühlst, es ist nicht so gemeint, "Ich will dazugehören" bemerken? Was ja nichts Schlechtes ist und wahrscheinlich für jeden Neuling so, die Hoffnung auf Akkzeptiert werden usw. (geht mir ja auch immer noch so). Ich verweise auch gerne auf den Thread true-untrue im Lebens.art. Kein Mensch passt in ein Schema, wie es so schön heißt. Wenn die Mehrheit Deiner Vorlieben und Eigenschaften "gothic" sind, musst Du nicht unbedingt Goth sein, andersrum kannst Du aber auch goth sein, indem Du nicht alle Klischees erfüllst...hör nicht drauf, ob dir andere sagen: "du bist kein goth", schon gar, wenn die Sprecher keine Goth sind :) Besonders den Teil mit deiner Kleidung will ich nochmal ansprechen...Goth-Kleidung ist nunmal teuer und auch nicht Jedermanns Fall. Warum denn krampfhaft darin rumlaufen? Macht einen für die Umwelt zwar gruftiger, aber das Innere bleibt doch das Gleiche... |
| ~~Evanescence~~ | hm...okay, dankeschön :) das hat mir schon weitergeholfen!! Liebe Grüße, ~~Evanescence~~ |
| Aratarya | [QUOTE][i]Original geschrieben von Black Tangled Heart [/i] [B]Seid gegrüßt ihr alle! Wie seid ihr zum Goth gekommen? Wieso habt ihr gerade diesen Lebensstil gewählt? Und, wie habt ihr es geschafft in der Szene Anschluss zu finden? Wie hat eure Umwelt auf das Alles reagiert? --- Black Tangled Heart--- [/B][/QUOTE] Ich habe diesen "Lebensstil" nicht "gewählt". Ich habe mich einfach verändert, zum größten Teil sicherlich unbewusst. Anschluss finden...gute Frage...ich bin auchnoch relativ neu...von daher kann ich dazu nicht wirklich viel sagen, da ich selbst noch Anscluss "suche". Und meine Umwelt...nunja, manchmal kommen blöde Kommentare von Seiten der Lehrer oder auch der Schüler. Auch meine Mutter nervt ziemlich. Hoffe ich konnte dir nen kleinen Einblick geben... Salut, Aratarya |
| ~~Evanescence~~ | ich schliesse mich Aratarya an.... |
| Ranksha | Hmmm..... also unverstanden und allein hab ich mich immer gefühlt, schwarz rumgelaufen bin ich schon mit 13, hab mich für doie ganze Sache interessiert, aber mangels Medien und Bekanntschaften hab ichs dann aufgegeben. Drauf gekommen bin ich dann erst mit 17 wieder, mein Leben hat mir gestunken, Freunde, die mehr Feinde waren, oberflächliche Beziehungen.... Es schien so leer. Ich hab diese Seite hier gefunden, mich registriert, n Kumpel gefunden und so gings dann los. Bin aber durch eine neue Beziehung damals eher zum Metal, schließlich Black Metal gekommen, sagt mir musikalisch mehr zu. Ich höre bis heute aber noch Gothic, die Outfits trage ich auch, ich kann mir kein anderes Leben mehr vorstellen. Man ist zwar alleine, aber doch nicht allein. |
| CryingCrescent | Bin noch nicht solange "nach aussen hin" ein Goth, habe erst mit 21 damit angefangen. Ich war aber mit etwa 14 oder 15 in meinem Kopf und meiner Seele schon dunkel und tief darin verwurzelt. Als mich meine Mutter das erste Mal so sah (man muss dazu sagen, meine Mutter ist stock-konservativ und extrem intolerant), meinte sie, ob ich jetzt schwul sei und dass sie voll enttäuscht habe, weil sie nie gedacht hätte, mal so einen komischen Sohn zu haben. Ansonsten höre ich immer, dass Männer sich nicht schminken oder etwas individueller anziehen sollen, weil das unnatürlich ist ( yeehhaaaa!!! ) Aber wenn man bei den richtigen Leuten ist, passt das schon wieder. @ Ranksha Stimmt, man ist allein, aber man ist als Mensch ohnehin allein, niemand ist wirklich da. Man erleidet Schmerzen allein, muss sie ertragen, ohne Linderung, allein, und letztendlich stirbt man auch allein. Aber wenn man das akzeptiert hat, ist es ok. |
| Deathjester | Hallo zusammen! Wirklich ein sehr interessanter Thread! Ich bin mir nicht sicher ob ich mich als Gothic bezeichnen soll. In erster linie bin ich ich selbst. Zum Teil extravagant, introvertiert, melancholisch und doch alleine. Ich habe mir vor ca 3 Jahren meinen ersten Männerrock gekauft. Schon immer hatte ich gerne Kleider und Accesoires, die nicht jedermann hatte und die auffielen. Schwarz und Rot sind die dominierenden Fraben in meinem Schrank. Meine langen Haare habe ich seit meiner Zeit im Militär (dank Milizsystem geht jedermann in die "grünen Ferien") und auch schon vorher war ich eher links eingestellt. Allerdings musste ich nach einigen Fehlschlägen in der HipHop und Punkszene feststellen, das ich mich nirgends so richtig wohl fühlte... Ich bin auch ein Rollenspieler. In Rollenspielen (am liebsten live) habe ich das gefühl, das ich das herauslassen kann, was ich in meinem inneren bin. Und normalerweise spiele ich Assassinen oder (Aspekt)Magier... Schon früh mochte ich Guns 'n' Roses und Iron Maiden. Später fing ich an, Sisters of Mercy zu hören, nun mag ich am liebsten Bands wie Nightwish, The Rasmus und Evanessence, aber nicht nur. Auch habe ich bis jetzt nicht den Anschluss zur Szene gefunden, weil ich mich mich ehrlich gesagt nie wirklich gross dafür interessiert habe, geschweige denn wusste, das es noch andere "solche" Menschen gibt. Ich habe mich schon immer alleine gefühlt. Inzwischen habe ich festgestellt, das es noch andere ver(w)irrte Seelen gibt, welche ähnlich denken wie ich. Wie schon gesagt, ich bezeichne mich nicht als Gothic. Vielleicht hängt das von meiner Abneigung gegen jegliche Form der Schubladisierung ab. Jeder sollte sich selbst sein, sein Leben leben. ...Und schon habe ich einen halben Roman geschrieben... Nun denn, genug von mir für jetzt Carpe Diem & Noctum Jester und zu guter Letzt: @Nimrodel: Als mein Onkel gestorben ist, etwa 5 Jahre her, konnte ich ebenso nicht weinen oder in irgendeiner anderen Form meine Gefühle zeigen, obwohl ich innerlich wirklich sehr aufgewühlt und traurig war. Ich war noch nie gut in solchen Sachen. Zum Glück habe ich eine Verständnisvolle Familie. |
| Charnel | [QUOTE][i]Original geschrieben von Black Tangled Heart [/i] [B] Wie seid ihr zum Goth gekommen? Wieso habt ihr gerade diesen Lebensstil gewählt? Und, wie habt ihr es geschafft in der Szene Anschluss zu finden? Wie hat eure Umwelt auf das Alles reagiert? [/B][/QUOTE] Bin kein Goth ! Ich bin ich, und ich laufe so rum wie es mir passt, das ich notorischer schwarzseher bin und mich gerne schwarz kleide heisst nicht das ich goth bin ! diesen Lebensstiel ?! also bitte, wie kann man einen lebensstiel in eine schublade stecken ?! Gar nicht, ich interresiere mich einen scheissdreck für die szene und wer unbeingt einer bestimmnten "gruppe" angehören will, is für mich en geistig ganz armer wurm ... Weiss ich net, is mir auch scheiss egal |
| Lydia Hyde | Ich bezeichne mich nicht als Goth, sondern als Ein-Person-Subkultur, weil ich nirgends wirklich reinpasse....aber naja....close enough;) [QUOTE]Wie seid ihr zum Goth gekommen? Wieso habt ihr gerade diesen Lebensstil gewählt?[/QUOTE] Dass ich so geworden bin, wie ich bin, war eine lange und schleichende Entwicklung. War als Kind schon etwas seltsam, da kamen so Dinge wie unsichtbare Freunde, reden mit allen möglichen Dingen, stundenlanges Abdriften in eine eigene Welt, frühes Interesse für Literatur (besonders Shakespeare), mochte Klassik lieber als Backstreet Boys (na gut... das Video mit dem Werwolf, dem Vampir, dem Phantom, der Mumie und dem Jekyll fand ich gut;) ), wollte nie mein schwarz-grünes Hexenkleid ausziehen, mochte Ringelstrumpfhosen (kriegte nur nie welche) und Tim Burton Filme... sowas bringt einem bei diesem intoleranten kleinen Kindern nicht gerade Freunde ein. Aufgrund ständiger Krankenhausaufenthalte hab ich mich schon sehr früh mit dem Thema Tod auseinandergesetzt. Meine Eltern sind auch nicht ganz unschuldig. Setzten mich mit 4 oder 5 vor den Fernseher und dort liefen halt dann Videos von Meat Loaf, Guns'n'Roses, The Cure, Alice Cooper usw. hab sie dann aber wieder vergessen. Etwa mit 13 oder 14 hab ich angefangen, mich nur noch schwarz zu kleiden, weil's mir einfach gefiel. Zu dieser Zeit habe ich die alte Musik auch wiedergefunden, hinzu kam verschiedenes Metal und Mittelalter. (Und ich oute mich an dieser Stelle auch mal als Liebhaber spanischer Musik :p ) Als mir die Leute dann immer öfter Satanist und Grufti hinterhergeschrien haben, hab ich mich per Internet informiert - und kam drauf "Hey, da gibt's ja Leute, die ähnlich seltsam sind wie ich." [QUOTE]wie habt ihr es geschafft in der Szene Anschluss zu finden?[/QUOTE] Anschluss habe ich nicht wirklich, ich will auch nicht wirklich krampfhaft dazugehören. Wer mich mag ist ok, wer nicht ist mir egal. Meine Freunde kann man teilweise nicht einordnen, aber das ist ja egal, solange wir miteinander auskommen, oder? [QUOTE]Wie hat eure Umwelt auf das Alles reagiert?[/QUOTE] Meinen Elten gehen nach dem Motto "Meinetwegen, aber mach dich nicht strafbar". Liegt wahrscheinlich auch daran, dass sie in ihrer Studentenzeit auch schwarz rumliefen :D Meine Großmutter meint, ich solle nicht dauern rumlaufen wie eine Trauerweide (ich versuche ihr immer noch zu erklären, dass eine Trauerweide braun und grün ist :rolleyes: ) Meine Mitschüler mögen mich nicht oder finden mich unheimlich, aber das geht mir ihr-wisst-schon-wo vorbei. Ich bin was ich bin und ich bin es recht gern und gehe teilweise nach "Man sollte sich nicht von Leuten, die man nicht kennt, sagen lassen, was man tun muss, um Leuten zu gefallen, die man bei näherer Betrachtung sicher nicht leiden kann." In diesem Sinne: Immer schön man selbst sein :) lg, Lydia |
| Sederik-Noel | Mensch Kinder, als ich letztens einen (na ich sag mal) "Neu-Gruftie" (dummes Wort, ich weiß, ich finde nur gerade nix besseres), gesichtet habe, wurde ich unweigerlich in alte Erinnerungen zurückversetzt. Und wie das manchmal so ist, denkt man sich Jahre später: "Sch***e, wie bin ich denn rumgelaufen???" Beispiele: 1. Ich in meiner Anfangszeit, komplett in schwarz, H&M eingekleidet, Nietenzeugs, dunkler Lidschatten und dazu beige (!!!) Turnschuhe (aufgrund fehlendes Geldes für gute Schuhe...)!!! *grusel* ganz übel... :D 2. Weißes Shirt mit Teufelchen-"Püppchen" drauf, schwarze Hose und natürlich meine obligatorischen beigen Schuhe!!! Schlimmer geht's nimmer... :rolleyes: 3. Ihr denkt tatsächlich schlimmer geht's net? Oooooh doch! Grauer, knielanger Rock, Spinnennetzshirt, Krawatte, Nietenhalsband und anthrazit-farbene, hochhackige Stiefel mit Gummizug! *uääääääääääh* ;) Ich war 14 und ein Glück, was bin ich froh, bin ich aus diesem Alter raus! Muss ziemlich geschossen ausgesehen haben, aber hey, ich bin auch nur ein Mensch... *höhö* So, nu seid ihr dran. Bitte! Lasst mich mit dieser Schmach nicht allein!!! :( |
| Tzevi | Bei mi waren's auch die Schuhe *g* Das waren schon durchgelaufene rot-schwarze Sneakers oder wie man die nennt... Habe öfters mal zu hören bekommen: "Bist du'n Gruftie? Also, du siehst nämlich schon so aus... Nur die Schuhe..." :rolleyes: :D Aber diese Zeiten sind zum Glück vorbei und ich hab jetzt vernünftige Schuhe. ;) |
| Desira | Das gab's doch schon mal hier irgendwo... Aber die Schuhe sind ja meistens das Problem: Nicht grade billig. Da laufe ich meine Turnschuhe lieber zu Ende und hol mir danach dann ordentliche. |
| Rattenkind | Dein Teufelchen-Shirt war doch aber bestimmt der Renner, oder? Zumindest wird einem ja heute auch an jeder Ecke so was hinterher geworfen!!:D Na dann mal wieder zurück zum Thema. Eigentlich muß ich sagen , daß es bei mir ja gar nicht so schlimm gewesen war. Die Schuhe waren es bei mir definitiv nicht, denn ich hatte damals schon Springersiefel aus meinen Punk-Zeiten. Die waren zwar nicht schwarz, aber das ist ja gar nicht so schlimm. Angefangen hats eigentlich, das ich nur noch schwarze T-Shirts, Hosen, Röcke usw. getragen habe. Teilweise habe ich die Klamotten ja heute noch an. Was ich viel schlimmer fand, war die Phase in der ich versucht habe mich besonders gruftig zu kleiden. Da sind dann so einige Fehlkäufe passiert und auch so mancher Mist auf der Nähmaschine entstanden. Das Rattenkind, das heute um einige Erfahrungen klüger ist als damals |
| funktion | bei mir isses ja noch nicht so lange her aber ich weiß genau das ich weil ich nicht mit schwarzen skater-schuhen rumlaufen wollte den ganzen sommer barfuß gelaufen bin wenns ging. und im Winter hatte ich dann schöne schwarze dockers-boots (hey die hab ich immer noch... obwohl sie zu klein sind :D) das is ja nich soooo schlimm. Ich finde das man nicht immer so auf H&M rumhacken sollte. Ich z. B. komm einfach an nichts besseres ran unddann kauf ich halt da. was solls? und ich trag immer noch nur schwarz weil mir andere farben nicht so stehen/gefallen. |
| OceanGypsy | Bei mir war die Anfangszeit auch nicht allzu peinlich...aber im nachhinein würde ich trotzdem nicht mehr so 'rumlaufen. Ich wollte halt immer extrem 'gruftig' aussehen...langer schwarzer Rock, zerrupfte Strumpfhosen überall, Nietenarmbänder, Nitenehalsbänder und Nietengürtel, schwarzer Lidschatten und natürlich immer einen bösen Blick!:o Und dieser ganze Aufwand, auch wenn ich nur mal für 10 Minuten in die Stadt wollte... Aber nochmal zu H&M...ich kaufe sehr viele meiner Sachen, die ich im Alltag anziehe bei H&M...schwarze Pullover, schwarze Schlaghosen, schwarze Strickjacken...ich liebe H&M!:q |
| Dedalus | Öhm ..., ich glaub ich hab da ne Phase übersprungen. Lief eigentlich immer nur leger schwarz rum. Hab nie irgendwie versucht "obergruftig" zu wirken. Da fehlt mir wohl irgendwie was, was ich noch nachholen muss. :D Finds aber nicht peinlich - ehr süß, wenn ich sehe wie manche so rumlaufen. LG's Dedalus |
| café.koma | ganz furchtbar waren meine kurzen schwarzen haare (kurze haare an sich sehen an mir grausig aus), dazu übertriebenes eyeliner gemale, schwarze lippen und für meine verhältnisse viel zu breite augenbrauen. ansonsten gings, hatte nie turnschuhe zu den schen getragen, fand das sogar damals schon schlimm. hatte erst schwarze lederschuhe udn dann ziemlich bald springer zugelegt. naja, und der kunstledermantel war nicht so klasse... mal sehen wie ich meine heutigen klamotten in einigen jahren finden werde ... *g* |
| Tzevi | Ich kaufe übrigens auch viel bei H&M, ich finde, die Sachen sehen da ganz nett aus und sie sind bezahlbar. Nur die aktuelle Kollektion da find ich nicht gut, aber das gehört wohl nicht zum Thema^^ Ich mag's eher süß :D |
| +Liara+ | *gg* aaalso: bei mir hat's so mit 13 angefangen, glaub ich: knallrote Sneaker (ja, ich gehöre auch zu denen :) ), klnallenge Kunstlederhose, schwarzes normales T-Shirt und ein viel zu großes Pentagramm und Nieten und was weiß ich noch alles um den Hals / die Arme. Fazit: es war furchtbar, aber was solls.Wenn ich heute so jemanden sehe fühle ich mich zurück- erinnert und schmunzel vielleicht ein bisschen... aber nur, weil ich's süß find und mir denk, dass er/sie in ein paar Jahren vielleicht anders aussehen wird...;) stay dark +Liara+ aus dem Nebelwald |
| immortelle1 | Also meine Anfänge waren gar nicht so grausig... ich bin von Anfang an gern relativ schlicht schwarz rumgelaufen. Bei H&M kaufe ich auch noch und meine roten Turnschuhe liebe ich, weil sie total bequem sind und es morgens schonmal vorkommt, dass ich vor der Schule keine Zeit habe,meine Stiefel zu schnüren :q ^^ |
| Lunar Light | oh oh... ich erinnere mich dunkel an so furchtbares zeug mit schnür, spitze und trompetenärmeln. zum glück hab ich so was nicht besonders oft getragen, heute wäre mir das doch etwas unangenehm :o weiß auch nicht, was mich damals geritten hat, braucht wohl etwas bis man seinen stil findet. abgesehen von solchen (immerhin wenigen) fehlgriffen, wars aber auch damals ganz okay, und es ist ja auch schon ein paar tage her ;) trotzdem kommen mir gerade abstruse ideen... aus manchem läßt sich vielleicht noch was machen...? mein altes, langes samtkleid ist doch sehr schlicht, und hat einen schönen ausschnitt... hm... und meine dumme lackhose war auf der halloween party letztens hervorragend für das ultimative trinity-matrix-killer-outfit geeignet :D :cool: |
| Jhulya | [QUOTE][i]Original geschrieben von Sederik-Noel [/i] [B]1. Ich in meiner Anfangszeit, komplett in schwarz, H&M eingekleidet, Nietenzeugs, dunkler Lidschatten und dazu beige (!!!) Turnschuhe (aufgrund fehlendes Geldes für gute Schuhe...)!!! *grusel* ganz übel... :D [/B][/QUOTE] Bei mir wars Klamottentechnisch eigentlich schon immer so dass ich lieber schwarz getragen hab als irgendwelche andere Farben. Aber als dann die Buffalos rauskamen musste ich natürlich auch welche haben. Ich dann also in den nächsten Laden getiegert und mir schwarze gekauft. Aber ein Paar reicht ja nicht, also am nächsten Geburtstag wieder in die Stadt und neue geholt, natürlich mussten die anders sein als die schwarzen, also haben wir uns mal weisse gekauft. Nun stell sich das mal einer vor...komplett schwarz gekleidet mit schneeweissen Buffalos...was mich da bloss geritten hat weiss ich bis heute nicht :D ...soviel zum Thema Schuhe :D Meine schwarzen Buffalos trage ich heute noch, weil ich kein Geld hab um mir neue Schuhe zu kaufen und die eigentlich die Füsse auch schön warm halten :) |
| rosenkind | wieso sollte man sich dafür schämen, WIE man ausgesehen hat? Zum einen existiert kein Gesetzbuch, das festlegt, wie ein "echter Goth" auszusehen hat Zum anderen ist es verständlich, dass man in der Anfangszeit noch keinen komplett schwarzen Kleiderschrank hat, Umstlleung braucht Zeit. Wenn es etwas gibt, für das man sich schämen sollte, dann nicht das wie, sondern warum, nämlich wenn man die Frage nach dem warum nicht mit: weil es mir persönlich gefallen hat beantworten kann, sondern mit "weil ich cool sein wollte" oder weils "in" war. Was mich persönlich angeht, so gab es in meiner Übergangszeit durchaus Phasen, in denen ich mir nicht gruftig genug vorkam, in denen ich Angst hatte, nicht für ganz voll genommen zu werden. Ich war ja auch neu und da hat man irgendwo auch zu kämpfen, zum eigenen mit der eigenen Orietierung, zum anderen aber durchaus auch mit anderen und Subkulturen neigen oftmals dazu Newbie-feindlich zu sein. Ich denke solche Orientierungsphasen sind normal, solange es Phasen sind, anzukreiden ist es, wenn etwas Dauerhaftes ist. Was mich angeht, so bin ich in meiner Anfangszeit fast ausschließlich nur schwarz oder nur bunt rumgelaufen, Ausanahme: mein Manter, der war rot und im Sommer hatte ich eine blaue Stoffjacke. Mich dafür schämen? nein! Ich schäme mich auch nicht dafür, dass ich das erste mal, als ich ein schwarzes Oberteil trug, eine blaue Jeans anhatte. Mich hat der Stil schon fasziniert, seitdem ich 13 bin, die ersten Klamotten folgten aber erst fast 4 Jahre später, als ich außerhalb der Kleidung mit der Szene in Berührung kam. Mag sein, dass es bei mir nichts gibt, wofür ich mich schäme, weil ich nicht wie viele jüngere über Modetrends oder Musik in die Szene gekommen bin, sondern das Entdecken der besagten Einstllung (jaja, wir wissen alle, dass Gothic sehr weit gefächert ist, dennoch gibt es !ingesamt! noch mehr, was die Szene von den "Normalen" unterscheidet als die Musik und die Kleidung) mit dem Entdecken der Musik und der Kleidung fast paralell lief. Das einzige, wofür ich mich etwas schäme, war das sich nicht gruftig genug fühlen. Was ich aus heutiger Sicht nicht so toll fand: es gab da ein graues Kleid, welches ich gerne mal trug. Aber dafür schäme ich mich nicht, es gefällt mir nur einfach nicht mehr. (Auch nicht, seitdem ich es schwarz gefärbt habe) btw: was ist schlimm an Nieten, schwarzen Lippen, zerissenen Strumpfhosen? okay, über persönlichen Geschmack lässt sich nicht streiten, darum gehts mir auch gar nicht. Ich frage mich nur was so schlimm dran sein soll. Richtig eingesetzt können zerissene Strumpfhosen und Stacheldrahtbänder sehr kunstvoll sein, da sie einen starken Symbolcharakter besitzen. Ich bin in meiner psychisch schlimmsten Zeiten auch mit roten Kajal und Stacheldraht um den Hals rumgelaufen. Es war meine Art auszudrücken, wie es mir geht, wäre ich nicht so rumgelaufen, wären meine Arme sicher viel vernarbter. Heute alufe ich nicht mehr so rum, was aber nur daran liegt, dass es mir besser geht und es somit nicht mehr zu mir passt. schwarzer Lippenstift kann auch ziemlich gut aussehen, bei entsprechendem Einsatz. Und Nieten trage ich auch sehr gerne, acuh weil sie mir stehen. Was soll daran schlimm sein? ich denke die Beweggründe sind das Entscheidende, nicht das Aussehen direkt. |
| Seneca | ....zu viel Kajal im Gesicht, schwarze Lippen und keine Foundation, daher viel zu dunkler Teint. @ Rosenkind Es existiert aber ein "Codex", ab wann man definitv albern aussieht, und dieser wir zunehmend häufiger erfüllt...! |
| rosenkind | [QUOTE][i]Original geschrieben von Seneca [/i] [B]Es existiert aber ein "Codex", ab wann man definitv albern aussieht, und dieser wir zunehmend häufiger erfüllt...! [/B][/QUOTE] liegt das nicht auch im auge des Betrachters? für meine Minirock- und weiten Auschnitt tragenden Mitschülerinnen, sehe ich bestimmt lächerlich aus, wenn ich ihnen ein Foto zeigen würde, wie ich im weiten Rock und Cape auf einem Mittelalterfest stehe. Für mich empfinde ich zu freizügige Kleidung als lächerlich. |
| BlackDragon | [QUOTE]liegt das nicht auch im auge des Betrachters?[/QUOTE] Würde ich auch sagen. Für mich klingen zum Beispiel auch viele asiatische Sprachen lächerlich, was die Sprechenden wohl nicht so sehen. [QUOTE]Für mich empfinde ich zu freizügige Kleidung als lächerlich.[/QUOTE] Tut gut zu hören, dass auch andere so denken. Wenn ich nicht so Hitzeempfindlich wäre, würde ich nicht mal im Sommer T-Shirts tragen... |
| starsnostars | lol also erstmal ist es gut zu hören, dass leute die so rumlaufen sich später dafür an den kopf greifen :D zweitens [QUOTE]Es existiert aber ein "Codex", ab wann man definitv albern aussieht, und dieser wir zunehmend häufiger erfüllt...![/QUOTE] [QUOTE]liegt das nicht auch im auge des Betrachters?[/QUOTE] das mag sein, aber demnach gäbe es überhaupt keine alberne kleidung. und du wirst dich selbst nicht erwehren können, leute mit sagen wir mal diesen schicken rosaroten nietengürteln und schwarzen plüschgruftisachen und wasweißichnichtnochalles als lächerlich zu empfinden... ich würd zwar nicht von einem codex sprechen, aber auch bei gothics gibt es normen, ab wann etwas wirklich unpassend ist. und wenn ein mensch zwischen schwarzen lackschuhen und zu kurzen schwarzen hosen babyblaue socken anhat, dann wird das so gut wie jeder mensch als unpassend empfinden, außer vielleicht der träger selbst... meinem persönlichem eindruck nach finde ich übrigens alles was mit nieten und was darüber hinausgeht zu tun hat, irgendwo unpassend. vielleicht ist es vom besitzer selten so gewollt, aber es suggeriert immer eine "ich bin ja so böse" - Atmosphäre, die aufgrund ihrer mangelnden Autentizität (wer böse ist braucht bestimmt keine nieten um das zu beweisen) irgendwie... unangebracht ist (das wort lächerlich find ich etwas zu hart dafür). außerdem ist erfahrungsgemäß in meinem bescheidenen umfeld die anzahl der nieten/symbole indirekt proportional zur charakterlichen tiefe der person... wiegesagt, persönlicher eindruck, kann sicherlich auch anders sein... |
| Cyberpagan | Mal 'n Beispiel - ich 1989: [img]http://www.batpage.de/modules/User_Fotoalbum/album/Cyberpagan4.jpg[/img] *extrem ins Licht blinzeling* :cool: |
| Urmel | Hm, ich hab mich nie besonders schwarz gekleidet und deshalb gibts auch keine Peinlichkeiten aus meiner Anfangszeit zu berichten. Ich hab mir nur ne Menge Schrott gekauft und nie angezogen. Oder hinterher festgestellt, dass es nicht passt... Und so trag ich auch jetzt immer noch absolut unschwarze Sportschuhe und kümmer mich auch immer noch nicht drum, wenn irgendwelche selbsternannten "Hardcoregrufties" sich die Mäuler zerreißen ;) |
| Garlic | Ich bin auch erst seit kurzem dabei, aber wenn ich trotzdem schon meine Meinung als Newbie im Forum abgeben darf, so werd ich dies tun. Ich war schon früher fasziniert von Vampiren und dunklen Sachen. Ich hatte nur leider nie den Mut, mich mehr damit zu befassen. Irgendwann begann ich selbst zu forschen, die Nächte mehr zu genießen und sogar Gedichte mit (wenn ich es so sagen darf..) dramatischem Inhalt zu schreiben. Mit Ende 14 hab ich dann begonnen, nur noch schwarze Sachen zu tragen und mich mehr über die Szene informiert. Tja, bis heute. Ich habe diesen Lebensstil gewählt, weil ich mich durch ihn identifizieren kann. Ich hab halt schon mehrere Dinge ausprobiert, aber dies war letztendlich das, was ich wollte. Anschluss in der Szene hab ich eigentlich noch nicht gefunden, weil die Stadt in der ich lebe mehr Punk- und gothicfeindlich ist. aber vielleicht klappts ja auch durch dieses forum. Ich werd mich weiter bemühen. also dann.... Die Leute in meiner Klasse finden es seltsam, peinlich und provozierend, würde ich sagen. Meinen Eltern ist es egal, wenn es mir gefällt. Unterstützung erhalte ich eigentlich nur von einem meiner besten Freunde, der Punk ist. Soviel zu meiner Umwelt, halt. |
| Lilliths-Erbin | oh goth oh goth oh goth......:rolleyes: ich war ganz böse.........ich war so dermaßen böse und deshalb ja so toll.....*sich schämt* klamotten getragen die würd ich heute nichtma angucken ( irgendwelche 666 crew t-shirts wo das 666 im dunklen geleuchtet hat. springer- die existieren heute noch *g*- mit nietenbändern drum,halzbänder an denen man sich die augen ausstehen konnte und und und...... nur böse geguckt udn mich weiß geschminkt. *grusel* naja,wenigstens habe ich nie leute angespuckt die in die kirche gingen...schonmal n pluspunkt *g*. richtig peinlich wenn ich mal zurückdenke....*lol* is auch erst drei jahre her, aber ich glaub inzwischen hab ich mich n bischen gemacht. obwohl...das tshirt müßte ich noch irgendwo haben mit dem 666 crew....ob ich das ma wieder anziehn sollte?:D lieber nicht...... LG |
| Marcie | [QUOTE][i]Original geschrieben von Lilliths-Erbin [/i] [B],halzbänder an denen man sich die augen ausstehen konnte und und und...... [/B][/QUOTE] Jau ich auch.... sowas würde ich heute NIE wieder anziehen... mein Gott wie schrecklich das war. Aber damals fand man sich ja cool! Der Moment zählt doch...von daher, egal! |
| rosenkind | [QUOTE][i]Original geschrieben von Lilliths-Erbin [/i] [B]springer- die existieren heute noch.....halzbänder an denen man sich die augen ausstehen konnte...mich weiß geschminkt [/B][/QUOTE] ist es schlimm, wenn man "normale" schwarze 10 Loch Stiefen(nicht mal richtige Springer) trägt und Nietenhalsbändern mit 0,5 cm großen Nieten? und der Haut einen leicht blassen (achtung: blass, nicht weiß) Ton verpasst? |
| Demon17 | Als ich nach fünf Jahren wieder eingestiegen bin hatte ich kaum noch schwarze Klamotten, außer ner Lederjacke, die Hosen waren total grau ausgewaschen, die T-Shirts hatten lauter Brandlöcher und hatten schon mal einen Reggaeaufdruck in red green and gold aber dafür hatte ich auch Nachts in der Dizze eine coole Cateyes-Sonnenbrille auf, die mir gelegentlich von wütenden Frauen vom Gesicht gerissen und zerstampft wurden.:D |
| Blatt im Wind | meine anfänge waren auch nicht viel besser z.B. schwarzer rüschenrock mit schwarzen t-shirt und nen engen pullover darunter ,dazu kniestrümpfe und lackschuhe !! uuuuh ganz übel war es aber als ich mich das erste mal richtig übertrieben schmiken wollte und ich danach aussah wie ein schlecht geschminkter zombie aus den alten filmen !!! hihi ich bin aber nach einiger zeit auf "normale" schwarze klamotten umgestiegen einfach schlicht und schwarz ! ausser zum weggehen natürlich! |
| Asherah | Das sagt alles, oder? [IMG]http://v3.carpemortem.de/Klischee/asherah05.jpg[/IMG] |
| oskadis | Asherah, ich wette mehr als ein Girl wird dich umwerfend gruftig finden ;) Vor allem wegen der tollen Verzierung am Augenlid. *g* Aber stimmig ist dein Outfit. |
| Malkav | was habt ihr gegen sneaker?ich zum beispiel trage schwarze allstars mit schwarzen schnürsenkeln.Ich liebe diese schuhe einfach.bequem,nicht zu schwer und irgendwie auch cool.Ich finde man muss als "echter" goth keine springer tragen.es kommt auf die innere einstelung an! |
| oskadis | Wieso Springer? Ich will doch nicht noch mehr Muskeln auf meine Beine packen als ich schon hab (wegen Gewicht und so). Ich trage auch Schuhe der Marke Scholl - also wie manche sagen Oma Schuhe. In dunklem Braun oder Schwarz. Fühle mich aber nicht weniger Goth. Meine Füße sind meine Füße - die habe ich nur einmal und ich ziehe es vor sie zu pflegen und dazu gehören eben auch Entspannungstage vom Kampfschuherk ;) Grüße ~Oskadis~ (Bloß keine Mißverständnisse - zig Loch Boots und Plateauschuhe habe ich auch - nur für die Leute angemerkt die nur in den og Bahnen denken) |
| Prosepine | Also ich zu meinem Teil finde, das es doch egal ist wie man rumläuft , oder? ich meine goth zu sein, bedeutet doch nciht sich einer menge anzupassen. das bedeutet doch nciht das man sich unweigerlich nur schwarz kleiden darf und niemals auch nur ein rots shirt oder so... also ich fing auich anders an als ich jetzt bin, aber warum schämen, damals fand ich es halt gut :q |
| DarkSilencer | [QUOTE][i]Original geschrieben von Black Tangled Heart [/i] [B]Wie seid ihr zum Goth gekommen? Wieso habt ihr gerade diesen Lebensstil gewählt? Und, wie habt ihr es geschafft in der Szene Anschluss zu finden? Wie hat eure Umwelt auf das Alles reagiert? [/B][/QUOTE] Ich würde nicht sagen, dass ich diesen Lebensstil bewusst gewählt hab sondern er mich eher "gefunden" hat. Ich weiss ehrlich gesagt auch nicht, ob und wenn ja, seit wann man mich als Goth bezeichnen könnte. Ich selbst sehe mich eher als Mischung zwischen Metaller, Goth und Punk, wenn man mich denn schon anhand irgendwelcher Szenen oder Bewegungen definieren will. Angefangen Richtung schwarz abzudriften hab ich schätzungsweise vor ca. 10 Jahren. Damals wohl als Abgrenzung gegen meine Mitschüler, die ich nicht sonderlich mochte. Dass es sowas wie Gothics gibt und was das ist, weiss ich allerdings mehr oder minder erst seit ich 18 bin... also knappe 4 Jahre nach meinen Anfängen. Hab halt in so nem Kuhkaff gelebt und weggehen in der nächsten grösseren Stadt war erst mit Erhalten des Autoführerscheins drin. Wie hat nun meine Umwelt darauf reagiert? Hmm... meine Eltern waren zwar wohl wenig begeistert, aber haben mich halt einfach machen lassen und sich mit der Zeit damit abgefunden. In der Schule hatte ich soweit meine Ruhe einige Jahre... bis ich dann irgendwann selber auf Leute zugegangen bin. Einige Lehrer und Eltern von Mitschülern später haben sich wohl bisschen Sorgen gemacht und Die Mutter meines derzeitigen Mitbewohners hat mich gefragt, ob ich in irgendeiner Sekte sei. Naja... und meine Grosseltern väterlicherseits versuchen mich grad in die rechte Szene zu stecken, weil sie irgendwo im Fernsehen mal was über rechte Gruftis gesehen haben (hätten sie sich die letzten Jahre mal mit mir befasst, würden sie auf derart Abwegiges wohl nicht kommen *seufz*). Achja... zum Anschluss unter Gleichgesinnten finden: Daran ist wohl zu nem grossen Teil ne Ex-Freundin von mir Schuld, die von Bremen (meinem damaligen Haupt-Weggehrevier) nach Hamburg gezogen ist und die ich damals in nem Chat kennengelernt hab. Die hat mir von ihren Freunden in Bremen erzählt, die ich dann anhand von Beschreibungen wiedererkannt hab und auf die ich bei nächster Gelegenheit dann zugegangen bin um sie von ihr zu grüssen. Damit war das Gespräch dann ja da und der Rest kam von selbst... ansonsten immer mal wieder Leute angelabert bzw. angelabert worden... nicht alle gucken immer nur arrogant weg, wenn man ihren Weg kreuzt ;) |
| Stellamarina | Ich ziehe seit 1 1/2 fast ausschließlich schwarze Sachen an, um mich von den anderern abzugrenzen und auch als Farbe der Tiefgründigkeit. Ich fühle mich darin einfach am wohlsten! Leider habe ich nicht sehr viel Kontakt zu anderen, da es in meiner Gegend nur sehr wenig gleichdenkende gibt. Deshalb ist es nicht sehr verwunderlich, wenn ich von den anderen meist als Satanistin abgestempelt werde, obwohl ich damit nichts zu tun habe. |
| industrialized. | eben. So n verhalten find ich auch seltsam... anders sein wollen und sich dann am Ende doch wieder an irgendwelche Normen anpassen. Als Gothic darf man keine Turnschuhe tragen, keine roten T-Shirts unter eine schwarze jacke und erst recht niemals ein Nietenband mit Nieten die länger als, 0,567cm sind *g* Am Anfang hab ich auch ziemlich anders ausgesehen als heute... war eher so auf dem Mittelalter- und Esoterik-Trip. Was ich heute bin.. keine Ahnung.... mein Freund hat mich mal als "Punk-Gothic" bezeichnet.... wenn er meint! :D |
| Visual Shock | [QUOTE]Wie seid ihr zum Goth gekommen?[/QUOTE] Mein Bruder hat vor einiger Zeit angefangen, Musik in der Richtung zu hören. Als kleine Schwester habe ich dann mal ab und an die Ohren gespitzt und mich den Klängen hingegeben. Hat mir auch ziemlich gut gefallen, was er da gehört hat. Das waren Bands wie Sisters of Mercy, Subway To Sally [zu der Zeit noch die "alten"] oder Therion. Dass ich mir dann die CDs "geklaut" habe, ist wohl klar. *lächel* Mit der Zeit hab' ich mich mehr mit den Bands auseinandergesetzt und mir andere Musiker angehört, die ähnliche Musik machten. Durch die damalige Freundin meines Bruders und ihn selbst hab' ich dann mehr von dem ganzen "Zeugs" mitbekommen und mich näher damit beschäftigt. Ebenso auch mit "dunkler" Kunst und Lyrik, was mir schon immer sehr gut gefallen hatte. Das ist eigentlich der "Hintergrund" - die Musik und die Kunst. [QUOTE]Wieso habt ihr gerade diesen Lebensstil gewählt?[/QUOTE] "Gewählt" habe ich ihn wohl kaum... das war eher "Zufall". [QUOTE]Und, wie habt ihr es geschafft in der Szene Anschluss zu finden?[/QUOTE] Ich habe mich nie einer "Szene" zugehörig gefühlt. Aber mit der Zeit lernt man so viele Menschen kennen, mit ähnlichen Interessen, da ist es nicht sonderlich schwer, "Anschluss" zu finden. [QUOTE]Wie hat eure Umwelt auf das Alles reagiert?[/QUOTE] Gar nicht, wenn ich so nachdenke. Ich habe mich immer so gekleidet, wie es mir gefällt, das tue ich auch heute noch. Dass dies eben dunkle Farben sind, war eher Zufall. *s* Deswegen gab es nie eine besondere Umstellung, die anderen Leuten hätte auffallen können. ;] |
| dark_noir | salve, also ich bin schon ne ganze weile in der szene unterwegs. hatte mit 12 mal so meine demo phase,aber das war noch nicht der einstieg.farbige klamotten mochte ich noch nie und schwarz macht ja auch schlank;) hab ne menge durchprobiert an musik und lebensstilen und nich so das richtige gefunden. so mit 17 rutschte ich in die punkszene,da gefiel mir die musik und mit einigen songtexten konnte ich mich identifizieren.irgentwann,so mit 19 ging es mir mal psychisch sehr schlecht und meine angeblichen freunde fingen mich nicht auf und ich stand ziemlich einsam mit meinen probs da. da bin ich aufgewacht. wollte mein leben nicht einfach wegwerfen und noch was erreichen.wollte nicht ohne geld dastehen und nicht wissen was ich nächsten tag esse.wollte auch kein sozialschmarotzer werden.das lag nicht in meiner natur. wieder half mir musik. ich hörte sachen wie wizo.das half gegen die wut,aber ich wollte auch wieder lachen und tanzen und glücklich sein.besann mich wieder auf depeche mode und hörte viel synthipop.irgentwann wurde es mir aber zu seicht und ich schaute mich musikmäßig um .höre seitdem halt nicht nur eine musikrichtung.mag ebm,industrial,aber genauso auch mittelalterliche klänge. aber der szene nun mitlerweile seit guten 8 jahren treu. trage seit ca.einem jahr nicht nur schwarz.hab z.b.viele rote sachen im schrank.sonst fällt man ja nicht mehr auf ;) |
| Harbinger13379 | Hmmm... Ich hatte eigentlich von Anfang an recht passende Kleidung, schwarze Jeans, T-Shirt, Springerstiefel (war mehr von der Heavy Metal und Industrial Fraktion, bin's heute noch) nur: Ich hatte so eine absolut kindische rote Brille *schauder* und die hatte ich sogar noch recht lange... |
| Horatio | Ich hab permanent ein Pentagramm getragen. Und das als Atheist. *schmunzl* Ich glaube das war so das Peinlichste aus meiner Sicht. Oh....und ich hab true immer sächsisch ausgesprochen. (Was ich auch heute noch mache - wenn auch mittlerweile absichtlich) |
| StrapsenKind | naja meine anfänge... oh oh... wobei klamottenmässig gings sogar, im endeffekt trag ich kaum anderen kram heute, das einzig peinliche aus meiner sicht heute war n klitzekleines pentagramm und zwei sehr alberne armbänder. schminken hab ich mich nie getraut bis ich mich mal von meiner mutter beraten lassen durfte, merci! :D zum glück gabs bei mir nie "the crow", robert smith oder ähnliche "ich muss aussehen wie der und der" anleihen.. das wäre doch sehr sehr sehr peinlich ;) |
| Terranigma | Dazu gekommen, dass bin ich wahrscheinlich bereits vor 4 Jahren. Angefangen hatte es damit das mein Bruder damals, und auch heute seine Musik quer Beet hört, unter anderen war dann damals auch eben Nightwish und Subway to Sally dabei. Anfangs nicht gemocht, wollte ich mir die Musik irgendwann mal näher anhören. Hörte und hörte. Und es gefiehl mir überraschend gut. Aber da war es nur Musik die ich hörte, nicht mehr und auch nicht weniger. Doch wie es im Leben manchmal so läuft, manche Dinge wollen nicht wie sie sollen und so rutsche ich mehr oder weniger von einen Tag zum anderen völlig ab. Wie mit einen Schlag wendeten sich meine Freunde gegen mich, ich weiß den Grund nicht, und ich stand alleine da. Jedenfalls rutschte ich ziemlich weit ab, sehr weit und das Dauerte dann in etwa 3 Jahre lang. Die Musik war eben das einzige was mir noch Halt bot, und so gesellte sich immer mehr melachonische Musik dazu. Nun, irgendwann dann raffte ich mich jedenfalls auf, baute mehr als ein halbes Jahr mein Selbsbewusst auf und fing dann erst vor wenigen Monaten an zu meiner Musik zu stehen. Ich wollte schon seit Ewigkeiten schwarz tragen, mir begegnette die Farbe schon in sovielen Situationen, und vor Monaten fand ich dann den Mut auch zu mir zu stehen und so rum zulaufen wie ich´s will. So bin ich wohl zum Gothic gekommen. Gewählt habe ich diesen Lebensstil nie, ich war schon von Anfang an an vielen Dingen interessiert die andere als 'Freakig' abtun. Mittelalter, Okkultismus. Der Schritt von dem zum Gothic, der Musik und letzendes auch Lebensphilosophie ist nicht alzuweit auseinander. Anschluss in der Szene fand ich selber gar nicht so recht, leider. Ich hoffte noch inständig auf meiner neuen Schule Kontakte in der Hinsicht zu finden, und tatsächlich gibt es so 2,3 Leute die mit ihren schwarzen Aussehen sehr schnell auffallen. Allerdings alle in ein paar Stufen über mir. Über eine Freundin kam ich über mehrere Ecken an ein wenig Kontakt, doch leider fand ich nie, sodass das "Nest" das ich suchte. Vielleicht irgendwann mal. Im Moment bleibt das hier wohl alles ein Alleingang. Auf das Reagiert. Hm, meine Mutter wünscht sich nur das ich endlich 'normal' werde, doch kommt an sich gut damit klar. In meiner Klasse wurde ich mit den Worten 'Hallo Neo, Auserwählter' begrüßt, alles in allen kann man also sagen das sie ziemlich tollerant mir gegenüber stehen. Und manchmal ist ein wenig Unakzeptanz ganz amüsant, beispielsweise wenn einen die Kinder im Bus immer mit großen Augen anstarren, schon irgendwie knuffig. |
| Desira | [QUOTE]Und manchmal ist ein wenig Unakzeptanz ganz amüsant, beispielsweise wenn einen die Kinder im Bus immer mit großen Augen anstarren, schon irgendwie knuffig.[/QUOTE] Das ist wohl weniger Inakzeptanz als Überraschung über das Ungewöhnliche... |
| Terranigma | Jedem wie man es nennen will, aber ich genieße irgendwie diese Blicke, ob man es nun Überraschung oder auch sonst wie nennen mag. ;) |
| Leiven | Heute endlich mal dazu durchgerungen mich hier anzumelden, denke mal ganz guter Thread fuer den ersten Post... ^^ Wie ich dazu kam? - Ich schaeme mich heute noch dafuer, dass ich mal Techer war (*hust hust*) - dann kam durch meinen Onkel Industrial (Ministry, Nine Inch Nails vor allem) dazu. Da mir die Musik wirklich gefiel, kam er bald mit Darkwave und Synth Pop an... und wieder hatte er mich fuer mehr Musik begeistert. Schließlich kam durch Freunde der Metal dazu - und von dort aus in (fast) alle Perversionen/Abstraktionen... Kleidungstechnisch... mh... Schwarz. Kein Schnickschnack, eine bis zwei Ketten fuer gewoehnlich, will mir bald wieder Ringe anschaffen ^^... Der Wechsel von der "normalen" Kleidung in schwarze kam praktisch von eben auf jetzt, weiß selbst nichtmal wieso... Zudem hege ich schon seit Ewigkeiten Interesse fuer RP(G), Drachen, Dunkelelfen/Drow, kranker Anime und Mangas... Selbst heute gucken mich noch Leute, vor allem 5. und 6. Klaessler doof an und schreien mir "Satan~!" hinterher... hoert man irgendwie mit der Zeit nichtmehr. Und meine Familie hat's ganz gut aufgenommen - wirklich... Ja... wie mein lieber Herr Vater sagen wuerde bin ich jetzt schon seit 2 Jahren auf diesem "Trip"... ohne Aufsicht auf "Besserung". Erster Post so lang... das kann was werden~ *muff* |
| Obscure | So, jetzt sag ich auch ma was dazu. - Wie seid ihr zum Goth gekommen? Ich bin vom japanischen Visual Kei zum „Gruftidasein“ gekommen. Ich war fasziniert von melancholischer Musik und dunkler, mystischer Literatur und Kunst, sei es Malerei, Bildhauerei, Musik, Selbstdarstellung… Dann hab ich mich auch mit der „einheimischen Szene“ beschäftigt. (ist erst ca. 1/2 Jahr her). Ich habe also endlich sehr gute „nicht-japanische“ Musik kennen gelernt, schon die japanische Musik war sehr tiefgründig. Von Vampiren, Fantasywesen, wie Elfen, Einhörner, Drachen etc., war ich schon immer fasziniert, auch von Mythologie, Mystik, Okkultismus und Geschichte (GANZ bes. liebe die Renaissance in Italien und die Romantik). - Wieso habt ihr gerade diesen Lebensstil gewählt? Das hat sich halt so ergeben. Ich hab hier das Gefühl meine Interessen mit anderen teilen zu können, wo ich in der „normalen“ Gesellschaft nur sehr schwer Menschen finde, mit denen ich wirklich mal philosophieren kann (Außer mein Vater, mit dem kann ich extrem gut über Dinge, die mich interessieren diskutieren, auch wenn er rein gar nichts mit „Gothic“ zu tun hat und meine Musik mag er auch. Ganz besonders hat’s ihm ja die Musik von Diary of Dreams angetan). Außerdem „experimentiere“ ich gerne an mir rum. Bin sehr kreativ und lebe das nicht nur in meinen Bildern aus, sondern auch an mir. Meine Haare sehen andauernd ein bisschen anders aus, ich trag meine Klamotten immer in anderen Kombinationen miteinander, nähe hier und da was an usw. - Und, wie habt ihr es geschafft in der Szene Anschluss zu finden? Hab eine Anzeige in ner Zeitschrift aufgegeben und hab Antwort aus meiner Umgebung bekommen (in der ganz nahen Umgebung ist nicht so viel los). Hab aber auch einige Bekannt-/ Freundschaften zu Punks. Ich hab vor Freude fast geheult, als ich „andere“ Leute treffen konnte. Sonst auch Freundschaften im Internet, aber auch „Fast-Normalos“ zählen zu meinen Freunden. Ich muss aber sagen, dass ich nicht so ein Herdentier bin. Am liebsten lieg ich auf meinem gemütlichen Couch-Bett mit weichen Kissen und grüble, lese, zeichne… -Wie hat eure Umwelt auf das Alles reagiert? In meiner Klasse hat sich nix geändert, ich wurde von ALLEN angenommen wie ich bin, selbst mit mittlerweile extremeren Outfits, da ich ja innerlich durchaus gleich geblieben bin. Auch Lehrer, die ich selbst habe/hatte, haben keine Probleme damit. Meine Klasse ist echt SEHR tolerant, von daher… Meine Mutter war anfangs dagegen, aber jetzt unterstützt sie mich sogar oder akzeptiert es mindestens. Mein Vater zieht mich immer auf. Vor ein paar Tagen kam wieder das Kommentar, als ich gerade meine 6 Kanaries gefüttert hab: Die Vögel sind ganz harte „Hunde“ (*g*). Die wohnen in ner Geisterbahn und fallen nicht mal tot um. (Die Vögel stehen in meinem Zimmer, was aber gar nicht „gruftig“ aussieht, außer ein paar extrem „düster-hässliche“ Poster und mit dem „Geisterbahn“ war meine Anwesenheit gemeint) Ich hab geantwortet, dass die Vögel mich nicht nach meinem Äußeren beurteilen (und das stimmt ja auch, denn sonst würden sie ja nicht so nach Futter betteln ^.^). War von ihm aber als Witz gemeint. Meine Oma will mir alles ausreden, so nach dem Motto: Das bist du doch gar nicht! Sonst kommen natürlich die üblichen dummen Sprüche von wildfremden Leuten. |
| Margulis | Hm..also den thread find ich erstmal echt recht interessant *einfach mal sagen wollt* Also wie ich persönlich dazu gekommen bin (is auch nicht so lang her bzw "stecke noch in der entwicklung dazu"..lol wie sich das anhört), is ganz einfach, meine schwester hat früher die selbe musik(ging von metal, synthpop, gothic bis industrial) gehört wie ich nun. Mir gefiel die musik immer gut, ich hab schon früh angefangen auch mich dunkler zu kleiden, aber früh merkte ich halt, das die "liebe" gesellschaft echt intollerant ist. Meine alte klasse find mit dem ganzen pychoterror an, was mich immer mehr runterzog, aber ich blieb mir sozusagen treu. Wieso ich diesen lebensstil gewählt habe, weil mich viele dinge an der jetztigen gesellschaft stören, ich einfach verzaubert bin von den dunklen melancholischen lieder. Weil ich oftmals mich anders verhielt und es eben nie verstand und nun..wie es ist fühle ich mich einfach wohl :) So als wäre es wirkliche selbstfindung..joar, so könnte man es beschreiben Leider fand ich zu der Szene bisher wenig anschluss, aber durch einige alte freunde meiner schwester und einige freunde in der schule, die auch jene musik hören wird das langsam was *g* |
| AutumnChild | [i]Die Saat der Nacht ward gepflanzt in mein sterbend Herz vor mehr als 14 Wintern, zu einer Zeit, als die Augen noch verschlossen vor der wahren Fratze der Realität, mein Weltbild geformt durch Ansichten und Erkenntisse jener, welche meinten mir etwas über "die Welt" da draußern beibringen zu müssen.[/i] Als Teil der Szene sehe ich mich nicht wirklich, allein durch den Fakt das es in meinem Heimatsort nicht wirklich eine Szene gibt und mein Hang zum "Einzelgänger-Leben" bereits in frühen Tagen herranreifte. Bereits in jener Zeit verabscheute ich es in vorgefertigte Formen gepresst zu werden, Wert- und Glaubensvorstellungen folge zu leisten, welche meine persönliche Einstellung zum Leben, meinem Umfeld und der Welt eher behinderte bzw. einferchte. [i]"Und so steht es geschrieben."[/i] Ich konnte mich ansich nie damit abfinden Dinge zu akzeptieren einfach aus dem Grund das sie irgendwann von irgendwem, den ich nichtmal kannte (geschweige den Jene, die mir diese Vorstellungen zu vermittlen versuchten). Meiner Meinung nach sollte man alles, ganz egal wie trivial es zu sein scheint hinterfragen. Schon damals erschien es mir, als würden die meisten Mensche die ich kenne einfach alles zu akzeptieren was man ihnen vorlegte ohne sich mal die Mühe zu machen darüber Nachzudenken und sich Ihre eigenen Gedanken zu machen, bevor Sie es annehmen. Leider führt solch ein Verhalten oft dazu das man gemiden wird, doch wenn dies der Weg war um ein eigenes Leben zu führe und sein eigenes "Ding" zu leben, war dies´ der einzig wahre Weg. Ansich befand ich mich seither auf der Suche. Langzeit nicht wirklich wissend wer oder was ich bin bzw. wohin ich gehöre. Ich hab vieles Ausprobiert musste aber immer wieder festtellen, das es alles nicht das wahre für mich war und es eher den Anschein hatte als würde ich eine Maske aufsetzen, welche mein wahres Gesicht verbarg. Das herranreifen als Geschöpf der Nacht zog sich somit einige Zeit hin. Die Farben der wichen mehr und mehr dem Schwarzem und meine ganze Art zu Leben, Denken und Fühlen, entwickelte sich immer mehr in die Richtung welche ich nunmehr seit vielen Jahren Lebe. Und ich bin sehr froh darüber diesen Weg gewählt zu haben. Ganz egal wie viele mich auf den ersten Blick hin beurteilen, weil sie meine schwarzen Klamotten, und das umgedrehte Kreuz "abschreckt". [i]Wer den Mut nicht hat mein Inneres Selbst zu erforschen, wird nie mehr für mich sein als ein Schatten unter Tausenden.[/i] Musikalisch, bevorzugte ich ansich immer den Metal. Kam vom Indi Bands über Nirvana, Silverchair und Metallica zu Kamelot, Nightwish und Cradle of Filth und fühle mich in der Dark-Synphonic-Deathmetal Kategorie sehr wohl. Bands wie HIM, Dimmu Borgir und Within Temptation zählen auch zu meinen Fav´s. (Der beste Metal kommt aus Finnland wenn man mich fragt ;) ) [i]I wish for this nighttime to last for a lifetime[/i] Meine Lebensphilosophie läst sich teilweise schwer beschreiben, das sich diese über die Jahre als Nachtschwärmer rcht komplex entwickelt hat. "Poetry is my Bible" möchte ich dazu mal in den Raum stellen. Ich wurde mal gefragt "was" ich wäre und meine antwort lautete "Individueller Satanist". Ich denke, das dies noch immer die beste beschreibung für mein Denken und Sein ist. In diesem Sinne : Freiheit beginnt im Kopf und die Hölle ist ein Ort in einem kaltem Herzen. `till we meet again Yours AutumnChild |
| Sternenwolf | Okey..jetzt ist die Reihe wohl an mir. Ich weis nicht genau wer das gesagt hat aber es trifft ziemlich gut auf mich zu: Ein bisschen Normal, ein bisschen Goth und der Rest ist Wahnsinn :D Wenn ich es recht bedenke muss ich von "weiter hinten" anfangen zu erzählen. Obwohl ich ein verträglicher Mensch bin und auch viel mit anderen rede hab ich doch nie richtige Freunde gehabt. Als ich 11 war hatte ich eine "Freundinn" aber wir lebten uns auseinander. Dann kam mit 13 die nächste "Freundinn". Ich war immer für sie da aber sie nicht für mich. Sie betrachtete mich irgendwie als etwas, dass selbstverständlich immer für sie da war. Dann kam es zum Bruch und gleichzeitig lernte ich meine jetzigen Freunde (ohne " !!!)kennen. Bis dahin war ich immer Außenseiter, und da ich keine Lust hatte mich in irgendeiner Weise anzupassen blieb ich einsam. Dies schreibe ich teils auch meiner Erziehung zu. Es hieß immer, du bist wertvoll so wie du bist, sei kritisch und sag nicht zu allem ja und Amen, vertrete deine Meinung und verliere deinen eigenen Weg nicht. (Danke Mami) Notgedrungen wurde ich zum Einzelkäpfer und einige Macken sind bis jetzt erhalten geblieben. Zu meinem Freundeskreis ist eines zu sagen:Wir sind ein Haufen voller Individualisten und eigentlich sind alle einwenig Gothic angehaucht bzw. sind wirs vielleicht ganz. Aber es hat einfach keine Bedeutung wohin wir gehören, denn jeder ist ein Unicum. Gewisse Vorlieben die in Gothic-Richtung gehen sind vorhanden. Friedhöfe, Fantasy, Vampiere, Blut, romantisierte Form des Mittelalters... Warum ich hier bin ist einfach zu erklären: Das "Angebot" ist in eurer/unseren Szene so breit gefächert. Ich erlebe eine Toleranz die ich sonst nicht sehr oft gefunden habe und eine Artenvielfalt an Ideen, Gedanken und Philosophin von denen ich immer nur geträumt habe. Ich habe auch das Gefühl hier geht man mehr in die tife. Es ist nich so wichtig was du denkst sondern dass du denkst. Und dass fehlt mir in der/unseren Gesellschaft. Ich sehe das in meiner neuen Klasse. Alles nette Leute keine Frage aber verdammt, warum wollen sie nicht denken und sich einmal auf ihre (aus ihrer sicht) abnmormalen Gedanken einlassen! Außerdem werde ich immer schief angeschaut wenn ich sage ich lese am liebste Fantasy und eher alte Literatur (ich bin eben nicht normal ;) ) Und dann kotzt mich dieses Schönheitszeugs an. Okey, ich lege nicht viel wert auf mein äußeres und kann mich auch nicht besonders gut kleiden. Ich schau halt dass ich halbwegs in Ordung herumlaufe. Was ich für mich bemerkt habe: ich fühle mich in dunklen Farben einfach wohler und hab ein besonderes Faibel für dunkelbraun ( sehet und staunet, sogar dunkelbraun angezogen gilt man schon als Nazi (1 mal)....) Immer häufiger hatte ich auch das gefühl mich von der bunten Gesselschaft abzuschotten zu müssen weil ich sonst verloren gehe. Ich kann dieses ewig lustige bunte nicht ertragen. Es war für mich manchmal wirklich schlimm. In gewisser Weise lenken dunkle farben wie eben schwarz und braun nicht ab. Du kannst dich auf das Wesentliche konzentrieren und was mir eben wichtig ist, mein Ich kommt besser zur geltung (naja ich bin eher das graue unscheinbare mäuschen, das die meisten für uninteressant erachten) aber ich lege den Zwang ab mich durch Kleidung zu definieren. ich kann es nicht ausdrücken, aber ihr wisst hoffentlich was ich meine. Nun ich denke das ist bis jetzt mal alles. Ich bin ja erst zarte 16 Jahre alt und werde mich noch viel verandern mein Grundwesen bleibt jedoch gleich und das ist nunmal ein bisschen düster, melancholisch... Kontakt zur Szene hab ich nicht. Ist am land eher nicht so vertreten :p. Aber ich hab immer wieder Kontakt zu den anderen"Abnormalen" an unserer Schule. |
| Onugnin | hm, interessant zu sehen warum der eine oder andre goth is bei mir kann ich das wirklich nicht abgrenzen ... angefangen dass ich mich in richtung äußerlich schwarz gewandelt hab, das war so mit 9 oder 10 jahren (als es begann das es mir scheisse ging), zwischendurch zwar immer mal wieder buntere phasen, aber schwarz als grundphase ich befasste mich schon in dem alter mit dingen, die die meisten erwachsenen für zu intensiv hielten, las viel und begann das philosophieren dann kamen die jahre mit 12-14 als ich heftigst suizidgefährdet war im nachhinein habe ich in dieser zeit mich am intensivsten mit den düsteren gedanken die als so typisch gelten, und dem recht pessimistischen weltbild, befasst habe in dieser zeit festigte sich auch meine romantische sicht der idealwelt, eine welt in der es noch ehrlichkeit und vertrauenswürdigkeit, echte freundschaft gibt und ich lernte zusammen mit meinen anfängen des rollenspiels (mit 12) die fantasytraumwelten kennen dann kam erstmal ne etwas andere phase, ich wurd punk und begann gleichzeitig punkmetal zu hören (vorher war musik für mich vollkommen unbedeutend), politik übernahm die rolle der suizidgedanken und ich wurde militant irgendwann wurd mir das in einer depriphase zu heftig und ich stieg weiter ins rollenspiel ein und begann ruhige musik zu hören aus einer mischung aus LARP und der grundhaltung begann ich dann auch irgendwann vor etwa 2 jahren das wort gothic mal zu erkunden ... aber bei uns aufm lande gab es keinen einstiegspunkt in die szene, gerade wenn man sich so wenig für musik und kleidung (von aussen gesehen die wichtigsten punkte des goths) interessiert stattdessen wurde ich LARPer und bewegte mich richtung MA-szene der wechsel kam schlagartig als ich zwecks studium umzog: hier gibts goths, hier lernt man andere schwarze kennen und ist nichtmehr eine schwarze masse neben einem bunten ballon der sich gesellschaft schimpft so langsam entwickelt sich auch ein bewußtsein für die szene ich würde sagen den einstieg in die szene kann ich auf die 10 minuten begrenzen in denen ich die hiesige gothic-disse kennenlernte (is zwar auch nicht das ideal, aber da trifft man leute) nun bin ich ein Goth-metaller-punk, ich glaub das is am ehesten meine richtung, immernoch sehr verbunden mit den punks und metallern (LARPer bin ich ja eh noch, und zwar fantasy, kein vampire) |
| SilentAngel | tjoa, renn heut immer noch relativ ähnlich wie damals rum. naja gut. Inzwischen habe ich auch meinen eigenen Stil entwickelt und bin vom Samtkleidchen + Augen irgendwie schwarz eingekreiselt weggekommen. Aber meine Nieten hab ich heute noch, mein erstes Paar Springer löst sich grad in seine Einzelteile auf, macht aber nix, die nächsten stehn schon bereit. Ok, anfangs hatt ich auch noch Turnschuhe, das sah dann schon etwas bescheuert aus: weiße Turnschuhe, also so richtige Sportturnschuhe + meine damals einzige schwarze Hose im Karottenschnitt + schwarzer Pulli oder Shirt + Nietenarmband und dann je nach Klima noch ne Jeansjacke aus hellem Stoff drüber. Urgs. Was bin ich true. Wenn ich das heute so beschreib könnte man meinen ich wär irgendwie aus den 70ern entsprungen. Ist es afaik nicht. Meineeine zählt sich erst seit ca. 3 Jahren äußerlich zur "schwarzen Szene". Die Haare hab ich mir nie schwarz gefärbt weil ich meine eigene Haarfarbe cool genug finde. (Je nach Lichteinfall schwarz, dunkelbraun, rot, goldblond oder hellbraun). Und zu dem "666Crew-Shirt": Ich hab mir vor kurzem auch ein Shirt zugelegt was mir überhaupt nicht peinlich ist. Vorne: Satan is coming. Hinten: Satan is going. Ich liebe dieses Shirt. *gg* Achso. Ich trage ein Pentagramm mit einer Spitze nach oben, bin aber trotzdem Atheist. Grund: Ich bekam diese Kette einst von meinen besten Freunden geschenkt und darum trag ich das auch. Selbst gekauft hätte ichs mir auch nicht. |
| VenusOfDarkness | hmmm. meine Anfangszeit..ich komm ja aus´m Punk und hatte da sowas wie ne Übergangsgarderobe, die sich nach und nach erst "gruftiger" gestaltet hat. Der Übergang wäre sonst auch zu exrem gewesen, da ich "New Romantic" bevorzuge und das ist nicht so leicht von zerissenen Hosen mit Springern auf solche Outfits überzugehen. Mit Schuhen hatte ich da eigentlich auch keine Probleme, da ich überall Kombinierbares in erschwinglichen Preislagen finde. Für den Winter hatte ich noch Martens und letztes Jahr bei Deichmann gab es Schnürstiefelchen, die von der optik her ein bisschen an die Schuhe der Neuzeit erinnern, nur halt mit hohem, schmalen Absatz. Für den Sommer Samtballerinas oder schlichte schwarze Stielettos, sehr oft bei Deichmann zu sehen! Kann man auch nach belieben mit Kettchen, Ringen oder Nieten verzieren. Apropos Nieten, diese überlangen Nietenhalsbänder hab ich früher auch um den Hals getragen, mittlerweile hab ich da nen Gummizug hintendran gemacht und trag die wie einen Haarreif..Blickfang garantiert!!! H&M find ich gar nicht mal so schlecht, da findet sich ausnahmslos IMMER was Kombinierbares, recht günstig dazu! Schwarze, enge Strickjäckchen, viele Samtröcke/Minis in schwarz bordeaux und violett, auch smaragtgrün. Hab da letzten Herbst nen Samtblazer mit Schnürung am Rücken ergattert und trag den jetzt im Frühjahr voller Stolz:D |
| Morri | Und dann war da noch das Konfirmationskleid aus den 30er Jahren (hochgeschlossen, etwas über knielang, lange Armel... schwarzes Leinen mit Häkelspitze), kombiniert mit weißer, blickdichter Strumpfhose, Doc Marten's-Boots und zwei langen geflochten Zöpfen über den Ohren. Oder war das Black Pippi Langstrumpf-Outfit im Astrid Lingren-Park auf Gotland doch peinlicher??? Die Kinder fanden mich zumindest wesentlich interessanter als die Park-Pippi... Die ersten Schminkversuche waren auch übel und sind obendrein auf Fotos dokumentiert... beim jedem Anschauen sehen diese Waschbärkreise um die Augen schlimmer aus! Nietenarmbänder???? ICH??? NIE!!!... Mist, das ist ja auch fotografiert worden! mit in memoriam schamroten Grüßen Morri |
| Phyliss | Am spaßigsten fand ich es in der 10. Klasse, da bin ich Montags so zur Schule gekommen: [IMG]http://images2.nordstrom.com/images/store/product/medium/131529.jpg[/IMG] und den Rest der Woche dann im schwarzen Mantel und mit schlabbrigen Klamotten...hat die Kerle an der Schule immer ziemlich verwirrt ;) Übel waren die Anfangszeiten, als ich übertrieben hab mit Nietenarmbändern und Aufnähern...und die mit bunten T-Shirts, weissen Schlaghosen usw. kombiniert hab. Aber Spaß wars eigentlich immer, und das solls ja auch sein. Und auf Aufstylen stand ich eh nie. Mittlerweile sehe ich so aus: [IMG]http://www.lesarion.de/utree/B/l/BlackGoddess/1109514814.jpg[/IMG] Das bin zwar nicht ich, aber sie ist irgendwie mein Ebenbild, rein vom Styling her ;) |
| BlackDawn | Erstmal zu H&M: Den Laden finde ich wirklich nett, ich kaufe da fast nur ein. Vor allem der Kleinscheiß ist toll. Ich hole mir meine seltsamen Acessoires immer aus der Kinderabteilung von H&M... :) Und die Strumpfhosen sind auch toll. Außerdem ist es billig und hält bewiesener maßen sehr viel aus. Ein paar Einzelstücke kaufe ich beim X-trax oder bei Szeneläden, ansonnsten kauf ich Second Hand - da findet man die besten Teile. Ich war erst sehr punkig und dann trug ich (seltsamerweise) nur noch schwarze Jeans und Springer und ließ mir einen Undercut machen. Naja...alle meine Punk-Freunde meinten ich sei ein Goth... ich fand das irgendwie blöd. ... Ich konnte mich damit gar nicht identifizieren, weil ich die Leute so respektiert habe. In meine Augen alle verehrenswerte Wesen from outer space. Naja, mittlerweile weiß ich es besser und vergöttere nur noch Menschen die ich meine zu kennen. |
| Asphodele | Für mich ist dass Goth-Sein, es zu leben und zu lieben, dazuzulernen, sich weiter zu entwickeln, Leute zu treffen, die einen den Rest des Lebens begleiten oder wieder gehen, nach einer Weile und dass man immer versucht sich trotz der meistens schwarzen Masse doch als einzigartig abzugrenzen. |
| nocturnus | Als neuling in diesem Forum will ich auch einfach mal erzählen ... Schwarz oder goth kleidung trag ich (fast nicht ) , mir wurde zwar manchmal nachgesagt , dass ich immer schwarz tragen würde , aber das fiel mir gar net auf , ich trag auch hell blau oda gelb . Ich spiele zwar manchmal mit dem Gedanken , mehr schwarzes zu kaufen , aber ich hasse es einkaufen zu gehn Im inneren jedoch sieht das n bissle anders aus , ich interessiere mich sehr für Mythologie , besonders für die Germanische , da ich die Griechisch / Röm. etwas langweilig finde , sowie die Niebelungen . Das war schon so seit ich 9 bin und hat sich noch weiter verstärkt . Herr der Ringe ist sozusagen meine Bibel . Ausserdem mag ich Rollenspiele , besonders da ich der DM bin MUAHAHA . Ich höre alles , von Amon Amrath zu Within Temptation , auch mal Klassik oda " Bacardi" Musik . Insgesamt aber Metal und Goth , Punk auch n bissle mehr . Insgesamt kann man also behaupten ich sei ein goth , auch wenn ich nich so ganz aussehe , das liegt nicht daran , dass ich diesen weg gewähhlt hab , sondern vielmehr , dass dies meine Wesensart ist So richtig anschluss an die "Szene" hab ich jedoch nich , nur normale oder "angehauchte" freunde . Da man mir das alles aber nicht ansieht sagt auch keiner was . Insgesamt kann ich mich mittlerweile mit dem goth am besten identifizieren , da hier auch schon die jüngeren um einieges tiefgründiger sind als die meisten " normalen " es je sein werden . Zudem kann man sich hier auch über Themen wie okkultismus , Fantasy oder einfach philosophie unterhalten , was sich innerhalb des z.b. Schulunterrichts ziemlich lahm gestaltet . Wär aber mal schön n paar leute in umgebung HH zu treffen , irgendwie scheint das hier nich grad so die goth/ metal hochburg zu sein Mein Senf |
| Phyliss | Menschen gehören nicht vergöttert, sonst wärens welche ;) |
| Scherbenregen | hab ich nicht letztens mal so einen thread eröffnet!? naja egal. |
| Yar`gan | *g* Ich hatte rot-graue Sneakers. Vllt hab ich sie sogar noch. :D Hab mich nie übermäßig mit Pentagrammen, Nieten und sonstigen Kram behängt. Schmuck nervt. Und Klamotten sind schlicht schwarz, waren sie schon seit meiner Anfangszeit, damals allerdings noch hin und wieder mit rot kombiniert. Und ich kauf immer noch bei H&M, is am praktischsten und billigsten und sowieso. ;) Schminken kann ich mich eigentlich seit ich 12 bin oder so. Also kein Problem. :D Ich lauf manchmal rum wie der letzte Poser, but hell. :p |
| SünderOhneZügel | Also ich bin jetzt 14. *heul* Ich habe mit 13 mit meinem "goth" dasein angefangen weil mich ein freund dazu inspieriert hat.davor habe ich noch "hip-hop" gehört *kotz* und das blöde iss ich wohne in einem kaff wo nur "hip-hoper" wohnen außer einer das ist der eine der mich dazu gebracht hat "er ist selber goth und 6 jahre älter als ich aber trotzdem en guter freund" ja und die freunde die ich früher hatte sind halt jetzt auch immernoch meine freunde und sie sind "hip-hoper". es ist zwar blöde das sie "hip-hoper" sind aber trotzdem sind es gute freunde von mir.Ich finde es besser wenn man gleichgesinnte als freunde hat oder seit ihr nicht der meinung ? als ich mit dem "goth" dasein angefangen hab konnte mir man kein bissle ansehen das ich goth bin weil ich keine schwarzen klamotten hatte oder schwarze haare. heute laufe ich meistens mit schwarzen oder dunklen klamotten rum und schwarzen haaren.und ich werde öfters mal gefragt ob ich "goth","punk"oder "metler" bin :D :D . *edit* mir wurde vorgeschlagen das ich mich etwas schminken soll *ich bin ein junge* also liedschatten oder so.soll ich es machen?*edit* das blöde ist natürlich auch noch das ich zu jung bin für einen ferien job um en bissle kohle zu kriegn um mir neue sachen zu kaufen. das ist halt so meine geschichte von meinem anfang. mfg Sünder ohne Zügel |
| fallen_dragon | Anfänge? Wo die wohl waren? Zuerst muss ich sagen, ich habe mir nie was aus Mode gemacht und Schminken, das kam ja mal gar nicht in Frage. Das ich eine schwarze Seele habe, habe ich nur daran gemerkt, dass alle in meiner Umgebung gesagt haben, dass ich zu jung bin, um soviel über Tod und Sterben nachzudenken. Außerdem bin ich zuviel in Sportklamotten rumgelaufen als das ich viel anderes hätte tragen können. Da fühlte ich, das ich lebe... Das ich nur schwarz gekleidet war, fiel mir erst auf, als ein Freund meines Da´s mich fragte, wann ich denn meinen Kleiedrschrank ausgemistet hätte, weil ich ja kein Schwarz mehr tragen würde. Ich sagte: "Ich trage doch gar kein Schwarz" und der gute Mann behauptete steif und fest, er hätte mich immer nur in Black gesehen. Nun gut, meine Ma meckerte auch immer, ich soll doch mal was anderes als meine Springer und Jeans anziehen. Aber damit läßt sich halt prima pogen, denn da komm ich eigentlich her...Heavy halt. Und Goths gab es in meinem Dorf nie, ich war halt immer die, die einfach zuviel nachdenkt... Und heutzutage halte ich auch nicht viel davon, meine Lebensart in Kleidung auszudrücken, davon gibt es schon genug. Ich hoffe, für diese Aussage werde ich jetzt nicht gesteinigt :) |
| AoW | - Wie seid ihr zum Goth gekommen? das ist so eine sache , einfach so ... ich habe mich schon immer für themen wie vampirismus , schwarz künste , hexen usw interesiert dadurch habe ich meinen freundes kreis aufgebaut welcher sehr gemischt ist... ich würde mal sagen zum goth bin ich einfach so über die zeit geworden (ich bin KEIN satanist) - Wieso habt ihr gerade diesen Lebensstil gewählt? oh je schwere frage .... ich mag es stundenlang zu lesen und dabei gute "gothic musik" zu hören und einen guten rotwein zu trinken ... außerdem finde ich in der goth scene meine interessen wieder (die klamoten und smuck und alles trage ich weil ich die farbe schwarz als farbe empfinde die mich am meisten wiederspiegelt und weil sie nun mal am besten aussieht ) - Und, wie habt ihr es geschafft in der Szene Anschluss zu finden? ich war eigentlich schon seit ich denken kann in der szene , alle meine freunde ,bekannten und meine freundin sind aus der szene(auch wenn die meisten meiner freunde nicht schwarz tragen ) -Wie hat eure Umwelt auf das Alles reagiert? meine familie hat mit entsetzten reagiert als ich angefangen habe mich auch aüßerlich für die szene zu interesieren |
| Feenherz | Ich muss sagen, ich bin von allen hier und Goth um mich herum immer iweder überrascht, im positivsten Sinne! Ich kam dazu über die Musik, als mein damaliger Freund(heute Verlobter)mit einer gemixten Scheibe von unseren heutigen Nachbarn ankam. Die Musik nahm mich irgendwie mit, nicht ich die Musik. In meiner Umgebung gab es auch in meiner Schulzeit schon Vollblut-Goths, die mich mindestens von ihrer Haltung anzogen. Richtig ausleben tu ich die Leidenschaft erst seit knapp einem Jahr, denn die Kleidung ist einfach hinreißend(Romantiklook in schwarz hat es mir angetan)und inzwischen geh ich jeden ersten Freitag im Monat ins Ela-Ela nach Schleswig und werde zum Getier der Nacht... Der Lebensstil und der Kleidungsstil rutscht mir immer leichter ins Leben. Inzwischen ist unser Schlafzimmer in ein rotes Schlafportal verwandelt. Und auch in die Alltagskleidung rutscht mir immer mehr von dem Schwarz hinein. Hier allerdings vor allem aus Protest gegen BonBon-Farben in den Läden. Ich lauf nicht gern herum wie eine Schießbudenfigur! Dann lieber schwarz, Armstulpen, Spitze, herrliche Ketten und son Firlefanz. Hinzu kommt, dass alle Goths die ich kenne irgendwie toleranter und offener sind als der Rest. Auch das Gespühr für das Besondere hat man oder hat es nicht. Vielleicht rutsch ich grade in ein Klischee rein, aber ich fühl mich mit dem Lebensstil einfach nur wohler als vorher. Ich muss mich nicht fürs anders sein schämen, ich darf etwas besonderes und vor allem eigen sein, ein Individuum, kein Massenprodukt! Anschluss fand ich zunächst über jenen Kamerad(heute Nachbar)der den ersten Goth-Wind zu uns brachte. Jedoch lief der Rest eher schleppend an. Im Ela in Schleswig hab ich das Gefühl, dort gibt es feste Grüppchen. Aber in der Uni, in den Vorlesungen um genau zu sein, findet sich meist der ein oder andere Sitznachbar, der die Leidenschaft teilt und man kommt ins Gespräch. Man entdeckt, dass man jene Freitage in den selben Club geht und so weiter, aber es läuft in der Tat schleppend. Jedoch, wenn man einen gleichgesinnten gefunden hat und man sich gut versteht bleibt das auch so, weil sich keine der beiden Seiten verstellt. So kann einfach kein falscher Eindruck entstehen. Meine Umwelt hat in soweit kein Problem damit, als dass das hier oben an der Uni fast normal ist, in Flensburg toleriert wird und meine Familie damit kein Problem hat. Wir haben uns sogar entschieden in schwarz zu heiraten und keiner hatte was dagegen. Meine Eltern unterstützen das sogar, denn die hatten damals in Jeans geheiratet und kennen den Wirbel darum... Lange Rede kurzer Sinn, ich fühl mich endlich wie ICH und kein Tier der Massentierhaltung und das ist doch eine tolle Sache! |
| Pinnsl | - Wie seid ihr zum Goth gekommen? die musik...als ich noch punk war bin ich irgendwie zu darkwave und ebm gekommen und ich hab die musik sofort geliebt...das punk-geschrubbel wurde mir dann irgendwann zu blöd, höre so gut wie nur noch elektronische musik, ich liebe sie einfach total. und dadurch hab ich mich dann eben auch verändert. - Wieso habt ihr gerade diesen Lebensstil gewählt? höm...weil ich mich selbst damit ausdrücken kann... - Und, wie habt ihr es geschafft in der Szene Anschluss zu finden? naja sind einige goths auf meiner schule, hab auch vorher schon welche kennen gelernt und jetz mach ich halt öfters was mit denen, man lernt sich halt so kennen -Wie hat eure Umwelt auf das Alles reagiert? meine eltern warn froh, weil sie die schwarzen kleider besser als den punkstil fanden und gehofft haben, dass ich nicht mehr so extrem denke..haha meine freunde ham sich net groß gewundert weil mans wohl schon vorraussehen konnte. auch wenn mich manche gern wegen meiner musik auslachen :P |
| Seschat | Bei mir war es eher ein schleichender Übergang zum Gothic. Es fing schon in der Grundschule an... und war in der 5./6. Klasse Fan von Sisters of Mercy. Da steht man natürlich so ziemlich alleine da, während die anderen Mädels in der Klasse alle, aber wirklich ALLE Take That hinter her geierten. Da hab ich mich zum Einzelgänger entwickelt. Ab der 8. Klasse ließ es ein wenig nach, unter anderem auch wegen meinem damaligen Freund. Der zog mich etwas aus der Szene raus. Bunt und Fließbandartig Gekleidet trauerte ich dann aber trotzdem der dunklen Seite nach. Mein damaliger Freundeskreis war aber leider sehr gegen Gothic, so dass ich mich nur in meinen eigenen vier Wänden ausgelebt habe. Mit der Zeit stieg bei mir wieder die Angst und Faszination beim Thema Tod. Daher kam der Einstieg langsam wieder ins Rollen. Das WGT dieses Jahr gab mir dann quasi den Rest :D Und mein Entschluss, das ich wirklich Gothic bin und auch auf jeden Fall bleiben will, habe ich an einem Tag in der Fußgängerzone gefasst. Ich habe dort gesessen... fast 2 Stunden lang und habe mir die Menschen angesehen.... Ich will nicht zu der normalen Masse gehören. Ich will nicht in der Masse untergehen und irgendwann auf mein Leben zurück blicken um dabei fest zustellen, das ich nichts war. Ich will mich abheben und anders als die Masse sein, anders denken, andere Einstellung. Ich fühle mich wohl, wenn ich schwarz gekleidet bin. Ich liebe die Nacht und alte Gemäuer... die Szene, diese Einstellung zum Schwarzen zeigt mir persönlich, das ich nicht nur existiere um meine Existenz fort zu setzen. Es zeigt mir, das ich Lebe und das ist mir wichtig. Was andere darüber denken ist mir egal. Geht die schließlich nichts an, wie ich lebe :cool: Ich bin nicht auf der Welt um so zu sein, wie andere mich gerne haben wollen. Punkt :p |
| +~Evanescence~+ | [QUOTE][i]Original geschrieben von Seschat [/i] [B]Bei mir war es eher ein schleichender Übergang zum Gothic. Es fing schon in der Grundschule an... und war in der 5./6. Klasse Fan von Sisters of Mercy. Da steht man natürlich so ziemlich alleine da, während die anderen Mädels in der Klasse alle, aber wirklich ALLE Take That hinter her geierten. Da hab ich mich zum Einzelgänger entwickelt. Ab der 8. Klasse ließ es ein wenig nach, unter anderem auch wegen meinem damaligen Freund. Der zog mich etwas aus der Szene raus. Bunt und Fließbandartig Gekleidet trauerte ich dann aber trotzdem der dunklen Seite nach. Mein damaliger Freundeskreis war aber leider sehr gegen Gothic, so dass ich mich nur in meinen eigenen vier Wänden ausgelebt habe. Punkt :p [/B][/QUOTE] Nun....da ich im Gegensatz zu den meisten hier am Bord, nun absolut total jung bin (12) und auch sehr neu, ist es für mich schon interessant eure Geschichten zu lesen... Aber jetzt mal zu "Wie seid ihr Goths geworden?" Also...es fing irgendwann letztes Jahr an, meine beste Freundin hatte eine CD geschenkt bekommen (Nightwish, Tales from the Elvenpath). Am Anfang war ich noch sehr skeptisch, besonders, als sie meinte, das wäre Hardrock (Isses das überhaupt?) Als ich es dann aber gehört habe, fand ich es doch klasse... und so fing ich dann an, mich zu informieren usw. Nach einiger Zeit bin ich auch zu Within Temptation und Evanescence gekommen, immernoch einige meiner Lieblingsbands. Jetzt höre ich auhc noch Judas Priest, Iron Maiden, Xandria, Corvus Corax, E Nomine usw. Mit Beginn des 7. Schuljahrs (also jetzt) hab ich dann auch angefangen, mein Aussehen zu verändern - ich will ebenfalls nicht mit dem Strom schwimmen... Nachdem ich mit getönten Haaren in die Schule kam, sahen sie mich alle komisch an, jedoch gab es nur wenige Kommentare (wie z.B. "Hey Du, willste 'ne Gothic werden oda was?"), aber das kommt sicher noch. Gegen mein Aussehen hat meine Mutter persönlich nichts, sie meint, es gehe wieder vorüber, meinewahren Freunde beäugen mich zwar kritisch, aber halten zu mir...und ich hoffe, das bleibt so....wenn nicht, tja, dann waren es wohl keine Freunde... |
| TheBlackLotus | Hallo erstmal! Meine Geschichte ist auch ganz interessant. Angefangen hat alles vor etwas mehr als einem Jahr. Zu der Zeit hatte ich nicht einmal geahnt, dass es so etwas wie die Gothic-Szene gibt. Ich hatte damals das Musikvideo Nemo bei VIVA gesehen und war nicht nur von der Musik sondern auch vom Video selbst fasziniert.:eek: Das war etwa im Juni/Juli. Ende Augunst bin ich dann ein Jahr zum Schüleraustasch in die DomRep gefahren. Einer meiner beiden Gastbrüder stand ebenfalls auf Metal und hatte zufällig zwei weitere Nightwish CD's. Irgendwann kam er dann mit einer weiteren CD an, die weitere Metal- und Gothicsongs enthielt. Unteranderem von Theatre Of Tragedy. Seitdem war ich auch von Gothicmusik begeistert und wollte mehr. Wieder in Deutschland zurück, hatte ich dann nach Radiosendern mit Gothicmusik gesucht und bin auf Darkerradio gestoßen. Am Abend wo ich den Sender zum ersten mal gehört hatte, war die Musik allerdings nicht unbedingt mein Ding. Aber an diesem Abend gab's was zu gewinnen. Wo der Moderator die Frage gestellt hatte hat's mich nicht wirklich interessiert, da ich normaler Weise sowie so nichts gewinne und ich die Frage auch nicht wusste. Als der Moderator aber nach ein paar Minuten die Frage noch mal gestellt hatte und gesagt hat noch keiner hätte versucht die Frage zu beantworten wurde ich hellhörig. Die Frage war in wirklichkeit nähmlich sehr einfach zu beantworten, selbst für mich der überhaupt keine Ahnung hatte. (Die Banddaten nach den gefragt wurde fand man ganz einfach auf der Website) und... Ich hab tatsächlich gewonnen.:) Da hab ich mir am nächsten Abend gedacht: na ja die Musik ist zwar nicht das Wahre aber wenn man so einfach gewinnen kann, schalt ich doch noch mal ein. Diesen Abend gab es zwar nichts zu gewinnen aber die Musik war deutlich besser und seit dem bin ich Darkerradio Fan. Ich hab mich dann mal dort in der Link-Sektion umgeschaut und bin dann irgendwie in diesem Forum. Und hier hab ich dann rausgefunden was Gothic eigendlich ist und hab festgestellt: hmm irgendwie finde ich genau diese Werte wieder ich ich selber vertrete und im Mainstream nie fand. Ja und seit dem bin ich ein Goth. (Oder besser: ab dem Punkt weiß ich , dass ich schon immer einer war es nur nicht wusste.) Es stimmt schon. man wird nicht Goth, man ist es! Nun höre ich schon die Leute ,die sagen: warum willst du dich in die Gothicschublade stecken, wenn du doch so individuell sein willst. Ich bin nicht der Meinung, dass wenn man sich als Goth bezeichnet, seine Individualität verliert. Ich bezeichne mich als Gothic weil ich die Werte und die Denkweise der Gothic-Szene vertrete, dass beteutet nicht das ich wie alle anderen Gothic's bin. Ich unterscheide mich immer noch in vielen Dingen von anderen Goth's und kann so sagen ich bin ein Individuum. Ich bin dann kein Individuum mehr, wenn ich so bin, wie andere meinen wie ich sein sollte. Das ist dann der Fall,wenn jetzt jemand zum Beispiel sagt: du trägst keine schwarzen Sachen, du hörst keine Gothicmusik und du bist auch nicht melanchonisch und deshalb bist du kein Goth und ich sage oh jetzt muss ich das alles machen. In diesem Fall würde ich meine Induvidualität verlieren. So ich hoffe man hat verstanden, was ich mit dem letzten Absatz sagen wollte. |
| Loki | ich fürchte, meine geschichte wird ein wenig verblassen^^ nichts wirklich aufregendes, aber ich fang einfach mal an ;) Wie seid ihr zum Goth gekommen? nun, das war ich irgendwie schon immer. nur hab cih mich früher dagegen gewehrt, weil ich damals noch mit dieser gruppendynamik mithalten wollte - ich depp, ich ;) es hat sehr lange gedauert, bis ich mir eingestand, dass ich kein mitläufer war udn auch keiner sein wollte und für mich gehörte sehr viel mut dazu, mich so zu kleiden, so zu leben und uch so zu denken wie cih wollte. aber ich habe diesen schritt nie bereut. Wieso habt ihr gerade diesen Lebensstil gewählt? interessant fand ich diese richtung ja schon immer. ich habe auch viel über themen wie tod, die seele udn religiöses nachgedacht. dieser lebensstil des "dichters & denkers" sagt mir einfach sehr zu und deshalb habe ich mich dafür entschieden. Und, wie habt ihr es geschafft in der Szene Anschluss zu finden? "geschafft" hat man es nie. wenn die szene bei einem zuhause aus kompetenten und intelligenten leuten besteht, dass muss man sich nicht beweisen oder irgendetwas schaffen. man ist stillschweigend einfach akzeptiert worden udn seit diesem moment gehört man dazu. Wie hat eure Umwelt auf das Alles reagiert? ich hatte immer das glück, in einem recht toleranten umfeld zu leben (wenn man mal von den faschistoiden dumpfbacken absieht) und daher wurde es einfach angenommen. natürlich werden hin und wieder witzchen gemacht, aber ich habe schnell gemerkt, dass sie eben als witze gemeint sind udn nciht auf meine kosten gehen sollten. in der hinsicht bin ich also keine hilfe, da ich fürchte, dass nicht alle soviel glück mit ihrem umfeld haben. grüße, Loki |
| Panic King | [QUOTE][i]Original geschrieben von descendingangel [/i] [B]Seid gegrüßt.... @djdarkseed... ich hab mir das buch mittlerweile auch gekauft... is echt nicht schlecht...stimmts...???? So, zum Thema.... ja, wie ich in die Szene gekommen bin, kann ich garnicht so genau sagen... ich glaub, ich war irgendwie schon immer in diese Richtung gelenkt... ich liebe schon immer die Farbe schwarz, habe daher schon sehr lange schwarze Klamotten an, was aber nicht unbedingt was über den Glauben aussagt.... aber ich begeistere mich auch schon sehr lange für Vampire, Mystik, Magie und alles, was mit diesem Thema Hand in Hand geht.... aber ich muss wirklich sgaen, das ich nochnicht wirklich jemanden gefunden habe, der mir soviel Wissen schenken kann, wie ich eigentlich brauche... naja, ich denke mein schwarzer Mentor wir schon noch irgendwann auftauchen, aber dazu muss ich erstmal von hier wegziehen, weil es hier um mich rum nur "geradeausdenkende Primitivlinge" gibt, also, da wo ich wohne... ich hofffe, das sich das etwas ändert, jetzt wo ich entlich neue liebe Menschen kennengelernt habe.... Soweit... desc ^^v^^ ------------------ [/B][/QUOTE] Oh man das könnte von mir sein.................... |
| Shemhazai | Meine "Geschichte" ist auch nicht wirklich interessant oder ausergewöhnlich. Ich mochte, bzw. liebe schwarz schon seit ich denken kann. Habe mich immer zur Nacht, Dunkelheit und mystischem, geheimnissvollem hingezogen gefühlt. Schon als ich Kind war, haben sich alle Sorgen gemacht, da ich mir nicht Kinderfilme oder Bücher ansehen wollte. Ich sah mir eher Horrorfilme an und laß Bücher/Comix über Elfen, Vampire und dergleichen. Alte Burgen und Ruinen .. herrlich. Ich kann mich stundenlang dort aufhalten. Allen andern ist es irgendwie immer zu langeweilig. Versteh ich net *Kopf schüttel* *gg* Ein Eigenbrödler war ich schon immer. Zu viele Menschen auf einen Haufen sind mir ein Greul. Selbst im Kindergarten saß ich immer in einer Ecke und hab nur alles beobachtet. Das war mir etwas suspekt, das Ganze :D Das hat sich bis etwa 13/14 gehalten. Dann hab ich nen Kerl kennen gelernt :rolleyes: ... das Ende vom Lied. Ich wurde regelrecht zu einer Tussi umgemogelt. Fragt mich nicht, wie er es geschafft hat. Wahrscheinlich liegts auch daran, das ich niemanden gern enttäusche und mir einfach viel aufzwingen/einreden lassen hab. Der guggt heute auch nich schlecht, wenn er mich sieht :D Nun, ja ... heute bin ich zum Ursprung meines Seins, oder meines wahren Ichs zurück gelangt :cool: Und hier verweile ich und fühl mich pudelwohl:cool: :D Mittlerweile habe ich auch liebe Freunde gefunden, die ebenfalls der "Szene" angehören. [quote]Wie hat eure Umwelt auf das Alles reagiert?[/quote] *grins* Das is gut :D Also mein Vaddi zum Beispiel nimmt es recht locker auf und sagt nichts. Meine Mum hingegen wirft sich vor, bei meiner Erziehung etwas falsch gemacht zu haben. Es kommen natürlich auch spitze Bemerkungen, Vorwürfe, Vorurteile ... dergleichen eben ... Andere akzeptieren mich so, wie ich bin und machen auch mal ihre Witzchen, die ich aber gekonnt kontere oder einfach mitlache. Ich nehm sowas nicht so ernst. Und ich habe auch das Gefühl, seit ich "wieder" so bin, wie ich bin, lächeln mir die Menschen öfters zu. Vielleicht liegt es daran, das ich ehrlich rüber komme. Bin wie ich bin. Soviel zu mir;) |
| Winterborn | Ich erzähle dann auch mal brav meine Story... [B]Wie seid ihr zum Goth gekommen?/Wieso habt ihr gerade diesen Lebensstil gewählt?[/B] Also das hat schon ganz früh angefangen... schon als ich auf der Grundschule war hatte ich psychische Probleme, habe an Suizid gedacht etc. Ich meine, für ein 9jähriges Mädchen ist das alles andere als gewöhnlich denke ich... Zu der Zeit hab ich die alten CDs meines großen Bruders gehört... WiZo, Ärzte... Ich war also nciht gerade "normal" und alle Anpassungsversuche in den folgenden Jahren scheiterten... mit 11/12 dachte ich mir dann: "Ok, scheiß drauf, lass ich's halt mit der Anpassung!" Und hab mich dann so ein wenig Richtung Punk orientiert... dann "kam" SVV und irgendwie kippte die Gesamtsituation. Ich wollte komplett anders sein, auf keinen Fall so wie meine Freunde, wie bekannte etc. Ich hab dann wohl auch Leute kennengelernt die Metal hörten und habe da so ein wenig rumgeschnüffelt und mit der Zeit haben sich dann meine musikalischen Vorlieben in Richtung Gothic verwandt und ich habe angefangen mich darüber zu informieren und es hat mich wahnsinnig angesprochen... Kurzum, ich habe nicht wirklich beschlossen, es zu werden, es ist einfach so gekommen mit der Zeit... Ich würde heute nicht sagen, ich wäre "goth" oder sonstwas... sicher bin ich es irgendwie, aber ich wüsste nicht, warum ich mich absichtlich in diese Schublade quetschen sollte, wo's die andern eh schon tun... [b]Und, wie habt ihr es geschafft in der Szene Anschluss zu finden?[/b] Hab ich nicht. Ich hab Freunde, die denken wie ich... Es gibt solche, die die gleiche Musik hören und so rumlaufen und welche, die sind ganz "normal". Ist mir aber auch egal... ich wüsste nicht, dass es hier in der Provinz 'ne richtige Szene gibt und die paar Leute, die ich bisher in meiner direkten Umgebung kennengelernt habe, sind irgendwie... naja... *hust* [B]Wie hat eure Umwelt auf das Alles reagiert?[/b] Ach, in der Schule hat da soweit ich das mitbekomme niemand ein Problem mit, die meisten sind aber auch nicht fähig, meinen Kleidungsstil von dem der Punks zu unterscheiden, deswegen halten mich die meisten Lehrer wohl auch dafür. Mein Vater hat nur ein Problem damit, dass ich keine blonden Haare mehr habe und in meiner favorisierten Musik elektronische Einflüsse sind. Meine Mutter war zunächst der Meinung, es wäre alles nur eine "Phase", nach knapp 4 Jahren ist sie aber wahrscheinlich etwas anderer Meinung. Meine Brüder hatten schon immer einen Grund auf mir rumzuhacken und mich schlecht zu machen. Und es ist für mcih ehrlich gesagt angenehmer dass sie Witze über mein Aussehen machen als über meinen Charakter oder meine Figur. Ich denke, ich habe weniger gute Freunde gewonnen als schlechte verloren, aber das ist ja nichts schlechtes. |
| Eislande | Gruß! Ich glaube, dass diese Unterredung eine gute Gelegenheit darstellt, meinen ersten Beitrag einzubringen ... =D [i]1: Wie seid ihr zum Goth gekommen?[/i] Ich war immer schon nachdenklicher und - in meinen Augen - weniger oberflächlich als ein Großteil der Menschen meines Umfeldes. Verletztlicher, einfühlsamer, aber zugleich auch kälter und - dunkler irgendwie. Als ich dann durch einen guten Kumpel immer tiefer die "etwas andere Musikschiene" ausloten konnte, kam ich eines Tages mit gotischer Musik in Berührung. Dass hinter dieser Musik eine eigene kleine Welt mit ungeheuer interessanten Menschen steckte, bekam ich erst viel später zu spüren. Leider kenne ich in meinem näheren Bekanntenkreis nur zwei oder drei Leute, die meine Lebenseinstellung in irgendeiner Weise teilen (können). [i]2: Wieso habt ihr gerade diesen Lebensstil gewählt?[/i] Den Vorsatz einer Wahl hatte ich nie wirklich - jedenfalls nicht ernsthaft. Das hat sich nach und nach entwickelt. Ich würde mich auch niemals als "Gruftie" bezeichnen. Ich bin ich. Sowieso bin ich mit dem Schubladendenken vorsichtig. Für mich gibt es die (schwer definierbare) Musik und eine ganze Menge interessanter Menschen, die diese hervorbringen oder (im Wechselzug) leben. Der Mensch macht die Musik, und die Musik ... erfüllt die Menschen. [i]3: Und, wie habt ihr es geschafft in der Szene Anschluss zu finden?[/i] Szene? Anschluss? [i]4: Wie hat eure Umwelt auf das Alles reagiert?[/i] Der Sonderling war ich teilweise immer schon. Meine düstere Kleidung ist den meisten, sofern sie mich überhaupt eines Blickes würdigen, wohl ehr eine Bestätigung. Eben erst verließ meine Mutter das Zimmer mit den Worten "... Hast Du schon gehört, dass die alle über Dich lachen?" Eislande |
| Panic King | [QUOTE][i]Original geschrieben von Eislande [/i] [B]"... Hast Du schon gehört, dass die alle über Dich lachen?" Eislande [/B][/QUOTE] Naja dazu gällt mir nur ein. "Sie lachen über dich weil du anders bist du lachst über sie weil sie alle gleich sind" |
| Daemion | Ich möcht nun nicht auf genau die Fragestellungen eingehen sondern einfach nur meine bescheidene Geschichte niederschreiben. Ich hatte im Alter von etwa 8 oder 9 ein sehr prägendes Erlebniss. Dannach begann ich vieles zu hinterfragen und konnte mich dadruch der "Gesellschaft" entziehen. Dadurch wurd ich ein Aussenseiter, da ich mit meinen gleichaltrigen Mitschülern nichts anfangen konnte. Man merkt schon früh wie sehr die Kinder doch von den Eltern geprägt werden...in Voruteilen und Gedankengang. Ich hatte dadruch gerade mal 2 Kumpels mit denen ich klar kam, auch wenn ich mich leicht anpassen musste. Viele sagte damals ich sei ein Träumer, weil ich teilweise abgeschalten hab und in meinen Gedanken versunken. Als ich dann die letzten Schuljahre hatte, wurden auch die Mitschüler entsprechend anderst. Sie fingen an zu Rauchen und fanden das cool, wer nicht rauchte wurde gehänselt. Da ich den Sinn in dieser Tätigkeit nicht sehe, wurd ich bis zum Schulabschluss gehänselt (ich find dieses Wort irgendwie süss *g*). Mit inbegriffen "Überfälle" auf dem Schulweg. Ich entwickelte einen regen Hass gegen die Menschen und musste hinter einer Fasade leben um keinen Ärger zu bekommen. Kurz vor dem Abschluss begann ich die Musik zu entdecken, vorher konnt ich damit nichts anfangen. Ich war ein Fan von den Mystera-CD's (für alle die sie nicht kennen, das ist eine Mix-CD von den unterschiedlichsten Interpreten mit viel Chorgesang und oft celtischen Klängen). Jemand hat diese mal gehört, keine Ahnung wie, und sie hatten dann einen neuen Grund mich auszulachen...weil ich "Kirchenmusik" hören...( :rolleyes: ) Nunja die Schule war fertig und ich begann mit 15 meine Lehre. Ich sah es als neuanfang und versuchte mit den Leuten klar zu kommen...ich belog mich selber und trug leicht farbene Sachen. Trotzdem kam ich kaum über grau hinaus. Ïch glaub das farbigste war baige mit leicht roten Applikationen und grau/braune Hosen. Ich fühlte mich so unwohl und wurd immer depressiver. Zumal meine Art wieder nicht passte und die Leute schnell Angriffspunkte fanden um mich fertig zu machen. Irgendwann war ich soweit nicht mehr zu leben...aber genau da machte ich die Augen auf. Ich wurde stärker und stärker, bekam meinen Lebenswillen zurück und hab mich aus dem mittlerweile sehr sehr tiefen Loch gezogen. Ich lebte die Lehrzeit weiter in meiner Fasade um die nötige Ruhe zu haben, um mich wieder Stück für Stück zu finden. Nahtlos fing ich nach der Lehre an zu Arbeiten und veränderte mein Äusseres immer wieder ein wenig. Ein Lehrling welcher bei uns ein Praktikum machte lud mich dann mal zu einer Gothic-Party ein. Ich hatte keine Ahnung was das war und bin doch sehr neugierig hingegangen. Ich erinnere mich jetzt noch wie ich dort drinn stand und es mir einfach nur gut ging. Ich fühlte mich das erste mal wohl und an einem Platz der zu mir passt. Ab da ging alles relativ zackig, ich rutschte schnell in diese Szene rein und wurde sehr freundlich aufgenommen. Die Kontakte knüpften sich von alleine mit der Zeit. Viele mögen mich und andere wiederrum nicht. Ich sehe nicht ein trauernd durch die Gegend zu taumeln. Ich bin ein lebensfroher Mensch der sehr gerne lacht und seinen eigenen recht breitflächigen Humor hat. Dazu bin ich sehr hilfsbereit, weil ich weiss wie gern ich doch jemand in meinen stark Depressiven Zeiten zum reden wollte oder einfach nur zu wissen das jemand für mich da ist der mich auch mal in die Arme nimmt. Dadurch hab ich schon einige gute Freunde gefunden, bei denen ich weiss sie sich genauso für mich da wären. Auch wenn ich ausgenützt werde, so weiss ich das ich dadurch die wahren Freunde finde welche den Schmerz gleich wieder verschwinden lassen. Ich möchte noch anfügen das ich mich nicht als true Gothic bezeichne, eher als ein Liebhaber der düsteren/schwarzen Atmosphäre mit ihrer friedlichen Stille und Harmonie. Ich schätze die Toleranz der sog. Szene und die offenen Menschen sehr. Das waren meine 2 Cent. *muaha* :D |
| Dejavu | Nun,Ich bin jetzt 15 und befinde mich meiner meinung nach in der "Anfangszeit". Ich muss dazu sagen dass es für Jugendliche (besonders in meinem Alter) sehr schwer ist auch nur irgendeine Form von Akzeptanz zu erfahren.Oft wird man geradezu lächerlich gemacht,sodass ein Abend oft zu einer Katastrophe erwachsen kann,nur weil gerade Person X alle anderen In Club/Disco Y auf den anwesenden Modegrufti hinweist. Doch ich habe gelernt über so etwas hinwegzusehen und genieße meine Anfangszeit in vollen Zügen.Denn oft mach es mich glücklich das Gefühl zu haben endlich irgendwo Anschluß gefunden zu haben. Denn man darf nicht ausser Acht lassen das es immer noch Menschen gibt die einem gerade diese Akzeptanz entegegenbringen die man sich in einer solchen Situation wünscht :) Dejavu |
| paranuit | ich fühl mich eigentlich nicht als goth. ich bin eher zufällig damit in verbindung gekommen. es gibt hier eine disco, in der alternative musik gespielt wurde. da war alles dabei queer beet metal, rock, indie. ab und an auch mal was, was in diese richtung geht. der laden hat später zu gemacht und dann bin ich in eine disco gegangen, in der sie nur gothic gespielt haben. ich kannte einige lieder ja schon. außerdem nahm in der szene der trend zu offen gegenüber anderen richtungen zu sein, also auch gothmusik mit einflüssen aus indie, rock etc. das kam mir entgegen. durch freundschaften mit leuten, die nur solche musik gehört haben, bin ich an verschiedene gothic-bands geraten. je mehr ich davon hörte, desto mehr gefiel es mir eigentlich. meine kleidung passe ich nicht an, ich ziehe an was ich möchte. in anderen als schwarzen oder dunklen farben fühle ich mich nicht wohl. meine haar sind lang seit ich vierzehn war und schmuck zu tragen ist für mich selbstverständlich und hat auch nichts damit zu tun, in welcher szene ich bin. an peinliche zeiten kann ich mich nicht erinnern. |
| MagnusCaudar(Bw | Alles ist besser als ich der früher fast nur Muskel-shirts in schwarz trug |
| MyBloodyChurch | Hallochen zusammen! Naja ich renne noch nicht so lange schwarz rum, angefangen hat bei mir alles mit bandshirts...mitlerweile trage ich sie nicht mehr. Hatte auch gleich zu beginn ein paar springer (14 loch)...war total happy. Das sind jetzt meine schul-shuhe und fürs we habe ich mir noch was edles mit hohem schaft gekauft (20 loch). Bin total am rumputzen und pflegen, weil ich nen horror vor zerfetzten springern habe. Habe mir aber vor ein paar monaten einen rock gekrallt, der mir im mom. garnicht mehr gefällt...mal sehen vielleicht werde ich ihn los, mache aber auf jeden fall miese (bin halt ein schlechter händler-nicht dreisst genug-) MfG. MyBloodyChurch |
| Efrafa | nyaa bei mir is des no ned solang her obwohls au ned so schlimm war ... hatte am anfang son paar halbstiefel von x-cheel ... wo ich dann die marke abgemacht hab ^^ nya ... ansonsten wars scho immer recht ok ... ned viel gezeugs drum rum schwarz mit doch relativ vielen ringen aber da steh ich zu weil ich eben n ziemlicher ringfetischist bin ... aber sonst inzwischen hab ich meine 20loch springer =) und h&m .. doch gibts manchmal gute sachen obwohl ich auch viel vom second hand hab ... ^^ |
| Knochentänzerin | Also ich bin jetzt noch nicht soooo lange "richtig" dabei, erst seint ca. 1 1/2 Jahren aber ich persönlich finde icht das es schlimm ist wenn man sich mit Nieten oder Silberschmuck schmückt. Oder Oberteile die geschnürt, gerüscht und fledermausärmelig (*g*) sind anzieht. Ich mag sowas z.B. sehr gerne. Aber ncith weil ich das gefühl habe 'ober-gruftig' sein zu müssen, sondern weil es mit gefällt. Ich hatte auch Oberteile mit ausgestellten Ärmeln als ich noch 'bunt' rumgelaufen bin und für rüschiges hatte ich auch schon immer einen fabel. Naja, das war jetzt alles ein bischen off-topic ^-^° Aber so wirkliche patzer hatte ich (denke ich zumindest) noch nicht. aber was nicht ist kann ja noch werden :p |
| LunaticSister | Ich war ungefähr im selben Alter, also 13/14. Ich habe es erst gar nicht wirklich gemerkt. Aber nach und nach hatte ich immer mehr schwarze Oberteile, dazu immer eine schlichte Jeans und die schwarzen Schuhe hatte ich auch schon vorher. Dann waren irgendwann die Haare an der Reihe, die bis zu dem Zeitpunkt blond waren. Na ja, nun waren sie grau-violett, wie bei einer Oma. Eigentlich wollte ich ja schwarze Haare haben, aber das wollte wohl der Soft-Töner nicht mitmachen. Später kamen noch Umhang, hohe Schuhe (extrem schwer) dazu und lief so sogar in der Schule oder sonst wo rum. Zwischendurch hatte ich auch noch weiße Skaterschuhe in Weiß, aber die waren so schön weiß und bequem und das sehr lange. Na ja, und der Rest wieder schwarz. Sah sehr ästhetisch aus. Heute ist eigentlich nichts anders. Haare werden nur von mir in Ruhe gelasen und der Klamotten-Stil ist auch nicht mehr so "over-dressed", genauso das Make-up und "Bereifung". Aber hole mir immer noch hin und wieder etwas Exquisites. li:an |
| Winnowill | Also ich hatte schon immer zum einen "Alltagskleidung", zum anderen eben Klamotten zum Weggehn. Bei letzterem zieh ich immer noch gern (wie damals) Samt, Spitze, Gürtel und co an, warum denn auch nicht ;) Weiß angemahlt hab ich mich noch nie... wobei, doch, ab und an an Halloween oder so (wenn ich in die RoFa gegangen bin :D) Aber so extrem nietenbwehangen oder so war ich wirklich nie... Und im Alltag bin ich schon immer mit "bequemer" Kleidung rumgelaufen, v.a. zwar schwarz, im Sommer aber gern auch mal was anderes. Da hat sich auch nix geändert. Meine "richtigen" Anfänge liegen glaub eh in der Metal-Szene, OK, da hab ich mir doch das eine oder andere geleistet, was ich heut DEFINITIV (!) nicht mehr anziehn würd o,O Aber peinlich find ich's bis heut net ;) (war doch witzig *g*) |
| Efrafa | jo also da muss ich mich generell mal Knochentänzerin anschließen ^^ Finds au ned schlimm wenman silberschmuck und so trägt und manchmal n langes kleid oder so ^^ ich mach das auch sehr gerne. das heisst aber nicht das ich den ganzen tag ultragestyled rumlauf das muss nu au ned sein ;) |
| rosenkind | [QUOTE][i]Original geschrieben von Asherah [/i] [B]Das sagt alles, oder? [IMG]http://v3.carpemortem.de/Klischee/asherah05.jpg[/IMG] [/B][/QUOTE] -> find ich hübsch... *Neid* |
| Harbinger13379 | Nettes Bild!:) |
| Seneca | ...Dieser Look wird gerade wieder sehr aktuell...! |
| Seschat | Meine Güte... also Anfänge...? Bei meinem ersten WGT 97 hatte ich mir extra schwarze Sachen gekauft, weil ich sonst nur buntes Zeug im Schrank hatte :D Bzw. unauffälliges Zeug halt. In der Schule wollte ich nie auffallen :rolleyes: Nach dem WGT verfiel das schwarze wieder. Erst in den letzten 2 Jahren hat sich meine Leidenschaft für dunkle bis schwarze Farben wieder heraus kristallisiert. Mir selbst ist es am Anfang gar nicht so aufgefallen. Nur hatten mich meine Arbeitskollegen irgendwann gefragt, was los sei, das ich nur noch schwarz tragen würde. Und seit diesem Jahr, also nach der Trennung von meinem Ex habe ich angefangen meinen eigenen Stil auch zu tragen... ich habe mich danach einfach frei gefühlt :cool: Die meisten würden mich jetz zwar als Freak... und nach allem was ich hier so mitgelesen habe.. auch als "Pseudo" bezeichnen, weil ich doch schon etwas extremer herum laufe. Aber ich liebe das, was ich anziehe. Und als Nieten/Schnallen/Ketten-Fetischist habe ich mich ja schon geouted :D Nieten mochte ich schon immer und mein erstes Nietenarmband hatte ich mir mit 8 oder 9 Jahren gekauft :D |
| Nachtelfchen | oh...anfänge...ja... da war ich ungefähr 14 und hatte null geld, um mir irgendwelche sachen zu kaufen resp. musst es mir von mami erbetteln... dementsprechend sah auch mein outfit aus... meine gesamten kinderkleider landeten in färbkesseln, hehe... und durch das ganze schwarz schimmerten dann noch die blumen an den hosen durch :rolleyes: und schwarzer lippenstift...autsch...ganz dick aufgetragen...und schwarzgefärbte haare, zuviel kajal... irgendwann mit 15 kam dann die schwarzsamtrockphase, gross und wallend mit docs, und so tollen schwarzen samthüten, die dazumal richtig in waren...die hielt auch relativ lange, zum teil trag ich solche sachen noch heute. hach, da wird man ganz nostalgisch...und merkt wieviel in der zwischenzeit eigentlich geschehen ist... |
| Frostwyrm | Das wohl seltsamste Kleidungsstück war die hellblaue Schlagjeans mit Schnürung bis zu den Knien^^ Wow kam ich mir true vor. Naja, ich halte es noch immer mehr mit dem Metal, auch wenn ich das ein oder andere gruftige Kleidungsstück besitze. Richtig lächerlich kam ich mir allerdings noch nie vor und auch beim Rückblick finde ich es nur niedlich, was damals für mich extrem war. |
| MagnusCaudar(Bw | Ohh shit ... Ich war gerade bei einem Bekannten und der hatte noch alte Fotos von mir ... Ich hatte vergessen wie lustig ich aussehen kann Auf dem Bild trage ich als Frisur ne Mönchplatte ( die kleine glatze mit dem Harrkranz ) mit langhaarigem Harrkranz , ne dunkelgrüne Anzugsweste mit nem schwarzen Muskelshirt und nen Rock ( schwarz mit rot stich ) Verdammt ... Erst wenn man sieht wie schlimm man mal aussah wird einem klar das Anpassung auch Vorteile hat ... |
| Nachtelfchen | gell, da möcht man die fotos am liebsten konfiskieren (irgendwie sieht das wort total bescheuert aus gerade...), dass bloss niemand auf die idee kommt, sie rumzuzeigen... freundinnen von mir haben nämlich auch noch so peinliche aus meiner jugendzeit...so klassenlager mit 15 und solches zeug...:rolleyes: |
| dementius | Ich bin noch ein 'Neugruftie' und ich lauf eigentlich meistens einfach nur in schwarzer BDU Hose, meinen 10-Loch Undercovers und schwarzem Pullover rum :D Und meiner heissgeliebten, sündhaft teuren Pentagramkette ^^ |
| Darket | [QUOTE] konfiskieren (irgendwie sieht das wort total bescheuert aus gerade...[/QUOTE] liegt daran, dass man es nicht mit k sondern mit z schreibt :D Und ich lege hier besser nicht los was meine frühen Clubbesuche angeht. Mit schwarzem Lippenstift und allem, was dazu gehört :rolleyes: Und ja, heute sehe ich auf diese Leute herab und nein, ich erinnere mich dabei nicht an meine Anfänge! :cool: |
| Cat.Tristesse | Anfänge....Autsch! Schwarzer Zipfelrock, mit roten, selbstangenähten Streifen....Dazu rote Jucks (schreibt man die so?), Netzstrumpfhose (eigentlich waren es ja Netz-Armstulpen von meiner Schwester), Netzpullover (ja sowas gibt es) mit weissem Shirt drunter....Dazu Federn in die Haare gesteckt (nein, ich hatte diese Idee laaaaaaange vor Leuten wie Lauri von The Rasmus) und viel schwarzer Liedschatten. Gott sei Dank hatte ich dafür aber noch nie schwarzen Lippenstift.... Naja. Man sollte seine Wurzeln nicht verleugnen, ich fand mich damals süß. Auch wenn ich heute kotzen könnte, wenn ich den Nachwuchs sehe. Aber vielleicht sind wir für sowas einfach schon zu alt. |
| Nachtelfchen | [QUOTE][i]Original geschrieben von Darket [/i] [B]liegt daran, dass man es nicht mit k sondern mit z schreibt :D Und ich lege hier besser nicht los was meine frühen Clubbesuche angeht. Mit schwarzem Lippenstift und allem, was dazu gehört :rolleyes: Und ja, heute sehe ich auf diese Leute herab und nein, ich erinnere mich dabei nicht an meine Anfänge! :cool: [/B][/QUOTE] oh ja, danke... mit z, klar...mein hirn ist mittlerweile nimmer so das beste...beginnende verkalkung :rolleyes: na frühe clubbesuche noch viel besser: gefälschter ausweis (total poplig, mit tintenkiller und so...), zuviel schminke, überhaupt von allem zuviel...was die älteren da wohl gedacht haben :o |
| Darket | Watt? Ihr habt/hattet Clubs, die auf Schülerausweise reingefallen sind? :D |
| Nachtelfchen | ja, damals ging das irgendwie noch, da galt der schülerausweis (ohne schei** so ein rosa ding, das einfach mit füller ausgefüllt wurde und ein foto drauf hatte) noch als identifikationsmittel, geht heute scheinbar auch nicht mehr, liess ich mich mal belehren, da muss schon die id her heut oder der führerschein. peinlich wars einfach, wenns aufflog und der türsteher meinte, ich sei nie und nimmer 18...und noch blöder wars, wenn alle anderen, die mit mir dabei waren, reinkamen...grml...:mad: |
| _Raven la Fey_ | Also meine Anfänge sind mir nie peinlich gewesen und auch nicht mein schwarzer Lippenstift.:p Den hab ich nämlich immer noch und trag ihn auch noch.Allerdings nur noch wenn ich etwas übertrieben gruftig aussehen will. (meine neue Leidenschaft gilt dunkeln matten farben wie weinrot,braun oder dunkles Lila) Und Klamottenmäßig hat sich bei mir nicht viel geändert.Ich hab meine Unioutfits(da bin ich so gut wie nie geschminkt).Meine Alltagsoutfits und natürlich die für den Job und für den Abend. Mehr oder weniger elegant, kommt bei mir stark auf dir Tageslaune an. Und ich möchte an dieser Stelle mal eine Lanze für Samtoutfits brechen: Sie sind Klassiker in der Szene und außerdem sehr angenehm zu tragen und passen fast immer!!;) Falls ich mit irgendetwas falsch liegen sollte, verbessert mich bitte.:D Dunkle Grüße. Raven la Fey |
| belladonna | Tja, wie war das noch? Ist ja schon etwas länger her. So, mal überlegen. Da gibts bestimmt noch was zu lachen: Outfit: Da habe ich mich ziemlich schnell reingefuchst, muß aber zugeben, daß das was damals In war, heute doch schon ziemlich für völlig untrue wirkende Lachsalven sorgen kann;) Also angefangen habe ich klamottenmäßig auch etwas peinlich: Blaue Jeans, weißes Tshirt mit schwarzem Pulli drüber und weiße Turnschuhe. Etwas Später dann habe ich die blaue gegen eine schwarze Jeans ausgetauscht. Na, kommt euch das bekannt vor? Ja richtig, ich sah aus wie die kleine Schwester von Robert Smith:D . Ich habe auch nach Vorlage des Titelblattes seiner Biographie versucht mich ebenso zu schminken wie er:o The Cure, daß war meine Einstiegsmusik! Diese Band hatte damals unter den Altgedienten so ungefähr den gleichen Stellenwert wie HIM heute.;) Aber es war nicht die Musik, die mich in die Szene hineinwachsen lies. Es fing bei mir tatsächlich mit einer gewissen Lebenseinstellung an. Ich war 16, pubertär, und infolge der Wende (bin ausm Osten) erst recht depressiv und aus der Bahn geworfen. Ist wohl im allgemeinen die Zeit in der junge Menschen mit einer gewissen melancholischen, verträumten Veranlagung sich Gedanken über die dunkle Seite des Lebens machen, was weiß ich. :rolleyes: Na dann, nach meinem ersten Clubbesuch (war dat aufregend!) habe ich mein spärliches Lehrgeld zusammengekratzt und ein paar Meter schwarzen Stoff und Pikes (mit Fledermausschnallen) gekauft. Ich habe mir dann eine Hose genäht, die so aussah wie ein Kartoffelsack. Vielleicht weiß hier jemand was ich damit meine? Und der übriggebliebene Stoff diente mir als Umhang (das ist oberpeinlich!) Ich habe einen ausgedienten schwarzen Blazer meiner Mutter auf Taillenlänge gekürzt. Darunter trug ich eine weiße Seidenbluse. Ich habe mir eine Fledermauskette und ein überdimensionales Kreuz gekauft. Mein Haar habe ich zu einer Turmfrisur toupiert und mit Clownschminke, Babypuder, schwarzem Eyeliner und blutroten Lippen, war mein Ausgehoutfit fürs erste komplett. Nach und nach habe ich teils mit Selbstnähen, teils mit Flohmarktbesuchen ein recht abwechslungsreiches, und durchaus sehenswertes Gruftieoutfit zusammengestellt. Doch, war eigentlich ganz ok. Richtig, richtig peinlich aber war ich berührt, als ich vor kurzem meine Tagebucheinträge aus meiner Einstiegszeit gelesen habe. Kreisch! Claudi666 läßt grüßen. Und richtig, oberübelschrecklich - ich habe offensichtlich mal für Oswald Henke geschwärmt:eek: Das hatte ich scheinbar verdrängt! Mit dem Alter kommt eben manchmal doch die Weisheit, sag ich nur:D . Nee, Kinder und daraufhin mußte ich mich mit Schrecken an meinen Ausdruckstanz erinnern, den ich zu "Letzte Nacht" von Goethes Erben hingelegt habe.:o Kein Wunder das es damals nicht geklappt hat, mit dem süßen Gruftietypen, der da auch immer in dem Club war und der Seiten meines Tagebuches gefüllt hat:D Der dachte bestimmt: Wat isn dat für ne Kranke? |
| Lurking Shadow | So habe wie immer mal nur die ersten 90 posts gelesen.... Meinen ersten kontakt mit schwarzen hatte ich als sich meine Eltern mal wieder gestritten habn (ein Normalzustand bis zur scheidung ein paar Monate später) und ich entnervt einfach nur rausgegangen bin, meine Musik im Ohr (Descent 2 Soundtrack, höre & spiele ich auch heute noch mal ganz gerne) einfach los bis ich den im Stadpark ein paar obskuren gestalten über den Weg lief und diese mich gleich zum mitfeiern einluden,das war so mit 10 (bin jetzt 20), und bis vor kurzem bin ich auch eigentlich nur mit diesen leuten unterwegs gewesen(Was auhc der grund meiner anmeldung hier ist). So wirklich in der schwarzen Szene war/bin ich nicht was daran liegen mag das ich länger als ein paar Stunden unter Menschenmassen nicht aushalte (was ein ziemlicher fortschritt ist) Schwarz habe ich eigentlich schon immer gerne getragen (Wie? Grün? naja dunkelgrün) und nachts war ich auch scho immer wacher. Poesie und Kunst hatten mich auch schon immer faszinert (obwohl ich in beiden gebieten nciht sehr begabt bin) von meinen Mitschülern Freunden etc. wurde ich schon von kleinauf als wirr bezeichnet (wen ich mal nachdenklich vor mir hinbrabbel kriegen andere kopfschmerzen) Ich zerbreche mir teilweise den Kopf über Sachen wo andere nur den Kopf schütteln (Was wäre wenn? wieso? und nicht anders? weshalb?) Meine Eltern haben schon eh immer auf meine Musik den Lebenswandel und meine freunde gewettert. Emotionell bin auch net so ganz klar (Ne Freundin meinte mal wenn cih ne Frau wär würde ich bei den Stimmungschwankungen verbluten) Ebenso zogen mcih Prunkbauten (alte Kirchen etc.) immer in Ihren Bann. Das mein denken und Lebenswandel eher "Gothic" war wusste ich auch erst von einem Lehrer (Der einzige der sagte der ist normal und friedlich, dieser brachte mich auch auf den geschmack von Giger, ebenso war er als einziger gegen eine Therapie wegen verhaltensauffälligkeiten und aggresivität, ich habe ja immer geprügelt, hallo? ich Wurde geprügelt) So und um mcih selbst mal in eine (ungeliebte) schublade zu stecken würde ich eher von der einstellung dem Cyberpunk zuordnbar sein aber dieses gilt ja auch als ein eckchen des Gothic (düstere Zukunftsszenarien ala Fallout oder Shadowrun) |
| Dark Blutsauger | Bei mir war es so, dass ich anfangs immer eine schwarze Jeans und schwarze Turnschuhe trug. Meine Jacke, das war eine ältere schwarze Lederjacke. Ich sah einfach scheiße aus. :D :D Heute trag ich Mantel, BW-Hose und 14-Loch Rangers. :rolleyes: |
| sweetangel | Schwarzer Ledermantel von c&a *lach* grauen haftes scheiss Ding.. Schweine kalt und sowas von hässlich! Sonst mhm ne , also mir fällt nur irgendwie nichts ein |
| Achaiah | ansich wars bei mir recht unpeinlich, sozusagen. meine sachen wurden einfach immer schwärzer. zuerst ne schwarze jeans, dann mal die obligatorischen winterstiefel gegen normale schwarze schuhe getauscht, dann irgendwann n mantel... seltsam dabei war vlt, das mein soziales umfeld erst irgendwas hat verlauten lassen, als ich mit ner bondagehose ankahm *gg* inzwischen ists relativ... wenn ich nur mal kurz irgendwo hingehe, dann tuts ne schwarze/blaue-ausgebleichte jeans allemal. dazu vlt noch n schwarzer pulli, aber das wars auch schon. zur arbeit... je nach dem worauf ich morgens bock hab *gg* wenn ich weggehe, mich mit freunden treffe oder so dann darfs auch gern mal ne bondage-hose oder n männerrock sein. (nein, nicht ganz schottisch) auch bei näherer betrauchtung vlt peinlich, aber ich find es sieht gut aus *gg* Achaiah |
| craNK | ich bezeichne mich selbst nicht als gruftie noch als junggruftie aber ich würd sagen dass meine einstellung zumindest und mein musik geschmack schon viele jahre da war, nur mein kleidungsstyl pass ich seit einiger zeit erst daran an. Das heißt 14-Loch-Ranger, schwarze jeans, schwarzer pulli, bandschirts, herrenrock etc... |
| Dark Grufti | Es fing bei mir schon sehr früh an, im Kindesalter. Klar wusste ich noch nichts über Gothic etc., aber ich wollte immer schwarze Sachen haben (keine schwarze Kleidung), d.h. ich hab alle schwarzen Sachen, sei es eine schwarze Uhr, ne kleine schwarze Maglight oder eine schwarze Geldkassette usw. als edel und besonders betrachtet. Ich hatte eine kleine Ecke, wo ich alle meine schwarzen Gegenstände aufbewahrte. Da war ich vielleicht 9 oder 10. :) Es hat also schon ziemlich früh angefangen, ach was heißt angefangen, es ist mir angeboren schwarz zu sein, wie ich denke. :rolleyes: |
| Eisblume7 | Also, ich bin noch in meiner Anfangszeit(ja, grinst euch kapputt:q ) Ich trage schwarze Fingernägel, Schwarze All Stars ( ja, auch bei mir die Schuhe!) Glockenärmel-Oberteile, Schwarze Röcke am liebsten. Als kröhnung schwarzer lidschatt, das wars(bin sowiso von natur aus bleich). Ich interressier mich einfach für sowas. Bis jetz hab ich es verdränkt, aber schon seit ich mich erinnern kann trag ich gerne schwarz. Hab allerdings auch noch ein paar bunte Teile im Schrank. Da ich erst 14 bin und daher noch in "Hottel Mama" wohne hat sie das sagen, und sie sagt: Die Kleider werden noch angezogen, nicht eine Woche am stück in schwarz, Keine Springerstiefel, die sind für Nazis.:rolleyes: Nun, ab und zu geh ich auch gerne in H&M, ist wenigstens nicht teuer und man wird auch ab und zu angenehm überrascht. An aller die sich schämen in so einen Laden zu gehen: :q :q :q Und? Gehör ich auch zu der Kategorie: "Peinlich, speter wird ich mich noch wundern was mich geritten hat"? wahrscheinlich denkt ihr schon, aber ich bin entschuldigt, ich bin "frischfleisch" :D Naja, gibt schlimmeres.. oder..? |
| belladonna | [QUOTE]Nun, ab und zu geh ich auch gerne in H&M, ist wenigstens nicht teuer und man wird auch ab und zu angenehm überrascht. An aller die sich schämen in so einen Laden zu gehen: [/QUOTE] Also ich schäme mich nicht dahin zu gehen.;) Mich würde allerdings mal ernsthaft interessieren, wo all die Grufties so hingehen, die H&M, XtraX und diverse andere Geschäfte angeblich meiden wie der Teufel das Weihwasser. :D Wo bitteschön soll man denn seinen Kram sonst kaufen? Ja leugnet es nur - ich weiß ja doch, ihr tut es alle:D |
| Eisblume7 | Ja, das würd mich auch interressieren! @belladonna Keine ahnung wo du wohnst, aufjedenfall in Basel gibt es jeden Donnerstag auf dem Barfüsserplatz einen Markt. Dort gibt es 3 Kleider-stände die euch interressieren könnten und 1 Schmuckstand(mit pentagramme, Keltischen schmuck etc) lg Eisblume |
| Airy | Jaaaaa das frage ich mich ja auch. Ich habe Sachen von X-tra-X, H&M UND Pimkie und ich liebe meine Sachen!:q ;) Wo soll man die sonst herbekommen. Von Läden wie Bonita oder ähnliche Renterläden? ps. Vor weniger als 2 Monaten lief ich genau so rum: Nietenarmband und Nietenhalsband am WE, H&M Shirts und beige farbende Fila Sneakers die schon 4 Jahre alt sind..leider *heul* Gingen sie nun auseinander und ich musste mir neue Schuhe kaufen. Hab jetzt Undercover und 2 frisch verheilte blutige offene Fleischwunden an den Fersen. |
| psychochicken | [QUOTE][i]Original geschrieben von belladonna [/i] [B]Also ich schäme mich nicht dahin zu gehen.;) Mich würde allerdings mal ernsthaft interessieren, wo all die Grufties so hingehen, die H&M, XtraX und diverse andere Geschäfte angeblich meiden wie der Teufel das Weihwasser. :D Wo bitteschön soll man denn seinen Kram sonst kaufen? Ja leugnet es nur - ich weiß ja doch, ihr tut es alle:D [/B][/QUOTE] Ah, ganz einfach: Die kaufen ihre Sachen gebraucht bei ebay! :) H&M Schildchen wird rausgeschnitten, schon hat mein cooles Secondhand-Teil! |
| belladonna | @Eisblume Tja, früher als ich noch in Berlin wohnte, da war ich immer aufm Flohmarkt Tiergarten. Und XtraX gab es damals noch gar nicht. Äh, oder doch. Ach ja, war so ein dünnes kleines Bestell-Heftchen mit schwarz-weiß-Fotos. Schon damals teuer und man mußte ewig warten. In Berlin war ich öfter am Kudamm einkaufen. Da gab es so zwei, drei Geschäfte mit Gothic-Klamotten. Und in Kreuzberg: Plaste Elaste. Auch ein netter Shop. Tja, nun hat es mich ins Saarland verschlagen, aber auch hier gibt es ein paar Läden wo man entsprechende Kleidung kaufen kann. Flamingo, Nox ... Auf den diversen Kinderflohmärkten wo ich ein letzter Zeit häufiger zu finden war (bin Mutti) habe ich leider noch keine Gothic-klamotten gesehen:D Aber vielleicht sollte ich damit mal anfangen:rolleyes: Wat sollt - ich bin eh bald begnadigt und darf dieses schöne Bundesland, dem ich erst seit ich hier wohne eine Menge Vorurteile entgegenbringe - wieder verlassen. Dann geht es nach Hannover. Ob dat besser is...Mal sehen. Berliner Gören sind verwöhnt;) |
| Urvater | Bei mir fing es auch sehr früh an. The Who waren mir lieber als die Beatles, Pretty Things lieber als die Stones, dann kamen die Yardbirds, Hendrix, Ten Years After, Pink Floyd und schließlich Black Sabbath... 1971 hab ich dann angefangen, mich schwarz zu kleiden. Auch im Beruf (Lehrer) hatte ich damit nie ein Problem. Der Schwarze Urvater |
| Sirius | Hey, nichts gegen die Beatles ja?!!!! :D Hmmm, also es ist wirklich schwer, einen konkreten Zeitpunkt zu bestimmen, der mehr oder minder den Beginn meines "Gothic"-seins markiert. Am ehesten würde ich mal den Tod meines Vaters im April 1998 in betracht ziehen, ein trauriger Moment, in dem ich sehr tief in mich ging und mich fragte: "Ist das wirklich alles? Oder ist da noch mehr? Gibt es andere, die ähnliches empfinden? Gibt es Musik, die das ausdrückt, was ich fühle?" Is there anybody out there? Jajaja, Pink Floyd haben mich auch maßgeblich beeinflußt. Ein Vorliebe für "andersartige" Musik hatte ich schon immer, jedenfalls wunderten sich schon meine Schulkameraden, was ich für seltsames Zeug auf meinen Tonbändern/später Kasetten/noch später CDs hatte - wobei mir die Stilrichtung jener Musik damals nicht wirklich bewußt war... :) Und heute? Also ständig jeden Tag in schwarz herumzulaufen ist mir mittlerweile ehrlich gesagt zu albern. Ab und zu mal ja, aber sonst ist mir das im Grunde genommen relativ egal. |
| Urvater | Nein, versteh mich nicht falsch, die Beatles sind für mich auch Ikonen. Sie haben erst alles ermöglicht. Ich schätze sie sehr, und etliches von ihnen finde ich genial und nicht wiederholbar. Zum schwarz herumlaufen: Du misst diesem anscheinend mehr Bedeutung zu als ich, wg. "albern". Ich mach da keine Weltanschauung draus, nur, ich hab halt nichts andres im Schrank (außer einem weißen Rüschenhemd und einem roten Samthemd). Was im Stapel obendrauf liegt, passt einfach immer. Und außerdem ist Schwarz nun mal meine Lieblingsfarbe, sofern man von Farbe sprechen kann. |
| Urvater | Ja, noch zu dem, was Du zum Tod Deines Vaters geschrieben hast. (Ich hoffe, es tut Dir nicht mehr zu sehr weh, wenn ich dazu Stellung nehme - aber Du hast angefangen! ). Meinen Vater habe ich im Sommer 1997 in den Tod begleitet, seine letzte Woche, nur wir beide ganz allein (von sporadischen Arzt-Hausbesuchen abgesehen). Er ist in meinem Arm gestorben, ich hab ihm die Augen zugedrückt, bin noch bei ihm liegen geblieben, bis er ganz kalt war. Mir hat es sehr geholfen, mich schon lange vorher mit dem Tod auseinandergesetzt zu haben. (Auch jetzt hilft es mir selbst, so nach der zweiten Chemo...) |
| Morbid Princess | Ich beschreibe einfach mal, wie es bei mir so war. Eingentlich wurde ich mehr oder weniger reingeboren (was mir aber seltsamerweise erst später aufgefallen ist ôo). Mein Vater ging in die Richtung der schwarzen Szene, aber nie äußerlich wirklich Goth. Er hat mich an die Musik herangebracht, jedenfalls was er so noch an älteren Sachen mitgebracht hatte (beispielsweise Black Sabbath oder auch Pink Floyed, die ich selber gern höre). Aber er war auch ein begeisterter Folkfan, was ich jetzt auch mehr oder weniger bin. Dazu kommt das ich immer schon ein wenig verträumt war und mich immer in meine eigenen Traumwelten zurückgezogen habe. Die schwarze Szene selbst hat mich immer schon interessiert, so konnte ich nie an einem Goth vorbeigehen ohne diesen Mal anzusprechen, auszufragen und total fasziniert zu sein (*nerv*)- Tjaa, und dann kam es halt so, dass sich mein Freundeskreis auch so in diese Richtung entwickelt hat, ich wurde nicht mitgeschwemmt, aber das half mir mich mehr und mehr darin aufzubauen und ich sage einfach mal, dass ich mich so besser entfalten kann. Jaa, ein paar traurige Ereignisse gabs dann, beispielsweise starb mein Vater auch vor 1 1/2 Jahren... jedenfalls habe ich mich hineinentwickelt... ich meine, ich bin jetzt erst 15 und da wird sicher noch sehr viel kommen, ich fühle mich jedenfalls einfach irgendwie wohl darin. |
| UnterHund | Ich stecke noch mitten in meinen Anfängen und das einzige was mir peinlich ist, ist dass ich noch vor drei/vier Jahren Mainstream gehört hab. Kleidungsmäßig laufe ich nicht so schlimm rum, als dass ich das später bereuen könnte. GSG9- Stiefel, schwarze Jeans, schwarzes T-Shirt/Pullover. Einzig abnormal is vermutlich dass ich ne Würgerkette ummen Hlas hab und immer Handschuhe trage, die ich auch zum Essen nicht ausziehe. (Sind so schwarze Bikerhandschuhe wo die Finger frei sind). Unterwürfiger Gruß UnterHund |
| Merryweather | So richtige Anfänge gabs bei mir irgentwie gar nicht ich hab schon im Kindergartenalter lieber schwarze als bunte Kleidung getragen und das blieb auch ne ganze Zeit so das hat sich ers in den letzten 2 Jahren richtig verändert. |
| xxbloodyxx | hy.... also ich bin ganz neu hir und ich glaub mal das ich auch das nesthägchen hir sein werde :p ...aber ich will euch auch sagen wie ich dazu gekommen bin :) ich liebe schwarz schon seit ich denken kann und deswegen trag ich schwarz auch schon seit ich "klein" bin und die reaktion war auch immer so bissl mies aber ich hab mich nicht beirren lassen und habe dann genau wie jemand vorher geschrieben hat auch die sprüche gezählt und ne bestenliste angefangen...naja so war das bei miaaaaaaaaaa :D |
| Emelie Erdbeer | Hehe geiles Thema :D Ach du sch***sse...naja braune haare mit schwarzer hose und dazu ein olles bandshirt sowie augenbrauen mit einem stumpfgen, abgenudelten kajal nach gemalt xDD..onee da kommen erinnerungen hoch...die ganzen nieten und sichn keks freuen wenn da mal ein "richtiger Gote" vorbeikommt und einen von oben bis unten gemustert hat :p LÖÖL Ach jaa und mieesssse skater schuhe von Vans (auch schwarz xD) |
| Mrs. Black | hmm, also bei mir wars so: es gab ne zeit, da fühlte ich mich sehr einsam und dann bin ich zufällig auf gothic musik gestoßen. ich war sofort fasziniert, weil die texte mich ansprachen und meine gedanken widerspiegelten. dann hab ich immer mehr gothic musik gehört und mich sehr für die szene interessiert. ich war auch schon immer eher ein außenseiter ,weil ich die meisten menschen nicht länger als eine stunde ertragen konnte (ist auch heute noch so) und mich gerne in meine eigene traumwelt zurückzog. ich hab ebenfalls schon seitdem ich kind war gern horror- und fantasy bücher gelesen. obwohl ich mich voll und ganz mit der gothic szene identifizierte, habe ich mich nicht schwarz gekleidet, weil ich angst hatte in irgendeiner weise aufzufallen und wieder von anderen leuten gehänselt zu werden. mittlerweile trage ich fast außschließlich schwarz, meinen freunden, ich sag mal lieber bekannte, da ich so richtige freunde eigentlich gar nicht besitze:confused: , ist es wohl aufgefallen, dass ich so oft schwarz trage, aber gesagt haben die nichts dazu. in der schwarzen szene kenne ich zwar einige leute, aber so richtig akzeptiert haben die mich nicht und nun versuch ich übers internet ein paar gleichgesinnte zu finden. ich würd mich freuen, wenn sich mal jemand bei mir melden würde:) |
| Urvater | Mrs.Black, vielleicht erwartest Du zu viel von den Menschen. Also, jetzt mal ganz offen und ehrlich, ohne Dich verletzen zu wollen (im Gegenteil, es hilft Dir vielleicht weiter): Was tust Du selbst dazu, um eine Freundschaft aufzubauen ? Wenn Du davon ausgehst, dass Du es mit niemandem länger als eine Stunde aushältst, dann wirst Du das dem andern Menschen gegenüber sicher irgendwie signalisieren. Und er wird sich zurückgestoßen fühlen, auch wenn er die besten Absichten hat. Und sich dann folglich auch zurückziehen, niemand lässt sich gern verletzen. Auch Deine Formulierung ... "meldet sich jemand bei mir" ... ist so eine Sache. Vielleicht nicht so gemeint, aber es klingt halt irgendwie so, als würdest Du von andern erwarten, dass sie auf Dich zukommen. Letzteres hast Du ja dadurch in gewissem Maße widerlegt, dass Du hier aktiv (!) bist, das finde ich einen super Anfang. Ich glaube schon, dass Du grade unter den "Schwarzen" eine gute Chance hast, Freunde zu finden. Nur, das dauert (grade bei denen) sehr lang. Es läuft über viele Gespräche (die eigentlich nur mit ihnen möglich sind), und man öffnet sich zwar langsam, aber auf die Dauer sehr tief. Und entsprechend ist dann die Freundschaft. Dieses Öffnen musst Du wohl noch hinkriegen, aber ohne dieses eigene Zutun geht es nun mal nicht. Liebe Grüße vom Urvater |
| colaeisbär | bei mir hat das ungefähr mit 14 jahren angefangen und eigentlich wars nich so schlimm. ich bin überwiegend in schwarzen klamotten herumgelaufen und meine schuhe waren: schwarze chucks =) die hab ich bis heute noch,nur leider sind die so kaputt,dass sie es nich mehr lang aushalten :( nach ca. 1,5 jahren hab ich mir dann stiefel zugelegt...aber ich erinnere mich nich wirklich an "peinliche" sachen,die ich getragen habe um gruftig aussehen zu wollen. liebe grüße p.s.:find eure storys bis jetzt voll süß :D |
| psychochicken | Okay,*räusper* Ich nenne jetzt keine Jahreszahl, leider ist es noch nicht so lange her, da lieh ich mir von meiner Freundin einen schwarzen Rock, ein rotes und ein schwarzes Top sowie schwarz-weiß geringelte Stulpen, zog dazu die trashigsten Boots an die man sich vorstellen kann (mit Glöckchen auch noch, und zwar eins das meine Katze früher um den Hals getragen hat). Dazu hatte ich noch meinen Amish-People-Hut auf. Und dass um... abends im Park rumzuhängen, wie überaus cool. |
| Tajaalein | Hoi Also wie ich in die Szene gekommen bin weiß ich garnimmer genau... Das Dunkle hat mich scho immer irgendwie fasziniert... Hab halt kein Horrorfilm ausgelassen und kei Buch drüber. (hm... sinnloser Satz).. Jedenfalls hatte ich eine in der Klasse die war Gothic und über die hab ich immer bitterböse geredet... was mir etz so derbst leid tut - mann war ich kindisch... Es gab ne Zeit (so ca. Juli 2005) da hatte ich den HipHop/Pop/Techno Kram satt und hab immer mehr Rock ghört... in meim Leben hat sich auch ne Menge geändert - in die schlechte Richtung und dann wollt ich auch no was von nem Typen der Gothic war und bin dann über den immer mehr "schwarz" gworden. Hat sich halt so nach und nach ergeben.. Nach kurzer Zeit durft ich aber feststellen dass der mich nur verarscht hatte und war dann da drüber so zerbrochen dass ich dadurch no mehr in die "Gothic-rolle" reingrutscht bin... des wurde dann immer schlimmer bis hin zu Depressionen, Ritzen und Suizidgedanken.. Da hat mir die Musik aus der Szene stark geholfen und heute kann ich nimmer ohne die *hehe* :) Glaub ich war ne zeitlang so n richtig gothic-girly des alle nur möglichen klischees erfüllt hat... Kei ahnung wie ich da wieder rauskommen bin. Ich würd auf jedn Fall sagen dass mir "schwarz-sein" geholfen hat mit den ganzn Enttäuschungen die innerhalb kürzester Zeit passiert sin (Scheidung meina Eltern, der drauffolgende Auszug weil mich keina von denen haben wollt, Trennung von meim Freund mit dem ich ewig zam war, usw) fertig zu werden. Vielleicht is des sogar dafür verantwortlich dass ich überhaupt noch leb... Joa und etz bin ich überzeugt "schwarz" und würd mich aber eher als "Gruftie" als als "Gothic" bezeichnen... (weiß ned Gothic hört sich so komerzmäßig an...)hab aber kei Problem damit auch mal ne Jeans oda so anzuhaben oder mal was andres zu hören als Metal oda Gothic. -----> Ich bin "Schwarz", ich bin ich und fühl mich wohl dabei :) und wems ned passt - mir egal. Anschluss in der Szene hab ich hauptsächlich erstmal übers Internet gefunden, (da irgendwie alle aus der Gegend hier im gleichen Chat chatten *g*) und dann später beim weggehn getroffen. Des sin aber eigentlich alles Leute die ich eher als Bekannte bezeichne - denn die, die ich als "Freunde" bezeichne kann ich an einer Hand abzählen... denn als es mir so schlecht ging und als ich "anders" gworden bin hab ich gesehn wer wirkliche Freunde sin - und da is nur mei bester Kumpel übriggeblieben der mittlerweile n Metaler-Gothic-Mischung is weil ichn immer mitgeschleppt hab zum weggehn und er mittlerweile auch scho so is weils ihm so gefallen hat :D Naja was dazu zu sagen is wie andere drauf reagiert haben... Meine damalige Clique hat sich von mir abgewendet - was aba früher oder später sowieso passiert wäre da ich weiter weggezogen bin, mei Mutter findets ok und is stolz auf mich dass es mir am Ar*** vorbei geht was andre drüber sagen, mei Vater - no komment ... :( und auch manche aus da Verwandschaft sin etz abweisender zu mir als früher... Was mich doch Vorurteile nerven.. :rolleyes: Hm is alles bissl durcheinander aba ich habs mal geschrieben wies mir in Kopf gekommen is ;) |
| Urvater | Also, finde ich ja auch interessant, wie Ihr euch kleidet ... aber der Thread ging ursprünglich um die Anfänge als Schwarze/r. Peinlich... da kann ich nur eine einzige Begebenheit dazu nennen. Schwarz war in meiner Jugend schon, als es noch lange keine "Schwarzen" gab, meine Lieblingsfarbe. Ohne besonderen Grund. Also: ich im Freibad, schwarze Badehose, Zylinder auf dem Kopf. Und dann vom Zehner gesprungen (kein Kopfsprung natürlich, Arschbombe). Das war 1967. Hat sich etwas in der Kleinstadt rumgesprochen... meinen Eltern war´s recht peinlich. Euer Urvater |
| Elanessea | huhu ; ) nun, ich bin zwar auch noch ein ziemlicher Neuling in dieser Szene, aber ich kann ja trotzdem berichten, wie ich dazu gekommen bin ^^ Also, hab mich eigentlich schon immer für okkulte Dinge, Fantasy und vorallem das mittelalter (*hach*) interessiert, bis ich dann vor etwas mehr als einem Jahr zur Mittelalter-Rock-Metal Geschichte gestoßen bin (Subway to Sally) und mich dann Musik-Technisch mit einer aus meiner Klasse ausgetauscht habe ; ), worüber ich dann auch auf andere Musik gekommen bin. Dann hatte ich so eine Phase, in der ich nur möglichst "cool" sein wollte, is noch gar nicht so lange her. Hab mich jahrelang damit aufgehalten, hat noch nie geklappt, war schon immer eine Randperson (hauptsächlich, weil ich so schüchtern bin und schwer Anschluss finde) und ziemlich individuell. Nun ja. Wir sind dann auf Klassenfahrt gefahren und hatten dort solche Gesprächsrunden, in denen wir unter anderen die Frage "Wer bin ich?" disskutiert haben und mir klar geworden ist, das ich nie eine Person sein werde, die irgendwie "in" ist, weil ich mich dabei nur verstelle und mir das auch gar nichts bringt. Als wir wieder zuhause waren, hab ich erstmal mein altes Gedichtbuch herausgekramt und hab wieder angefangen Gedichte zu schreiben und mich mit Dingen zu beschäftigen, die mir selber wichtig sind, und nicht um anderen zu gefallen. Wer nun allerdings behauptet, was hauptsächlich meine Freunde tun, dass diese Veränderung so plötzlich kam, kann mich vorher einfach nciht gekannt haben. Das einzige was ich verändert habe, ist mein Klamottenstil, weil es mir ziemlich egal geworden ist, was andere darüber denken. Gedankentechnisch war ich schon immer verrückt ^^ Anschluss zur Szene hab ich noch nicht wirklich, versuche es momentan ein wenig über das Internet aufzubauen ; ). Sonst eigentlich nur zu den zwei Freaks aus meiner Klasse, eine ist Goth (so würd ich es bezeichnen, ich weiß leider nicht, was sie selber darüber denkt..), die andere "nur" Individuell ^^ aber beide sehr nett. Hatte früher nicht viel mit beiden zu tun, ist dann über die Musik gekommen. Wie die Leute reagieren.. is ja noch ziemlich frisch und ich kann das im Moment beobachten. Von meiner alten Clique fang ich an mich zu entfernen, was mir allerdings nicht viel ausmacht, sie waren nie wirkliche Freunde, haben mich ziemlich ausgenutzt, wenn mal niemand anderes da war. Eine aus der Gruppe allerdings möcht ich nicht verlieren, sie ist meine beste Freundin, aber sehr auf die neusten Dinge versessen, ziemlich faul und eher intolerant :( Nun ja, sie ist sehr lustig drauf, auch wenn sie mich nicht versteht. Andere Leute reagieren nicht großartig, hatte auch vorher nie viel mit anderen zu tun. Meine Oma regt sich gerne etwas über meinen Style auf ^^ und meine Mum lässt mich (noch) machen. So.. ich glaub des wars :D liebe grüße, elaness |
| Urvater | @ elaness : Willkommen. Ohne altklug wirken zu wollen ( alt ja, klug immernoch nicht...), vielleicht meine Erfahrung zum Umgang mit "Freundschaft": Die ersten vielleicht 45 Jahre meines Lebens habe ich immer versucht, von allen geliebt zu werden, viele Freunde zu haben, mit allen gut auszukommen. Das ist mit der Zeit durch die Ansammlung von Enttäuschungen (und vielem Warten, dass was zurückkommt - aber es kam einfach nichts) immer mehr gebröckelt. In den letzten 10 Jahren habe ich dann allmählich meine persönlichen Konsequenzen daraus gezogen und die Spreu vom Weizen geschieden. Inzwischen habe ich nur noch eine Handvoll wirklich guter Freunde (voran: mein Sohn, 25, Frontmann von END [url]www.end-music.net[/url] - verzeih, ich bin halt einfach stolz drauf), ein paar gute Bekannte (auf die ich verzichten könnte, ungern, aber es würde nicht direkt wehtun), und der Rest der Welt ist mir völlig wurscht. Ob ich denen egal bin, ob sie sich hinter mir das Maul zerreißen, ob sie mich hassen... völlig egal. ( Es gibt auch Menschen, bei denen ich mich ärgern würde, wenn sie mich nicht hassten !) Mach das früher als ich, die Spreu vom Weizen trennen. (Anhaltspunkte aus meiner Sicht : absolute Toleranz - auch wenn man verschiedener Ansicht ist und drüber konträr diskutiert, also das Außen-vor-lassen persönlicher Wertung, Beurteilung; dann: man kann wirklich über ALLES reden, nicht nur über FAST alles. Und am wichtigsten für mich : es wird kein Dank erwartet, es ist alles selbstverständlich. Meine persönliche Schlüsselfrage: Wen könnte ich, wenn ich es für unumgänglich hielte, nachts um 3 aus dem Bett holen, weil ich ihn bräuchte - und er würde nicht groß fragen warum und wär da.) Ich glaube schon, dass Du unter den Schwarzen eine bessere Chance hast, Menschen auf Deiner Wellenlänge zu finden. Naturgemäß dauert das Kontakt-Finden länger als im Fußballstadion. Aber wenn, dann... Klar, das ist mein ganz subjektives Glaubensbekenntnis (immerhin aus über einem Jahrzehnt Erfahrung in der "Szene" -fürchterlicher Ausdruck-), aber ich meine, hier findest Du mehr denkende Menschen und eine im Durchschnitt höhere Ethik als im Rest der Bevölkerung. Es lohnt sich schon, Geduld zu haben, viele Anläufe zu machen - wenn man dann zwei, drei wirkliche Freunde hat, wiegt das Heerscharen von "guten Bekannten" auf. Liebe Grüße vom Urvater |
| Flop | naja bei mir hat sich des ganze ja aus meinem punkstil herausentwickelt-und es gab mal hoch und tiefs.aboer so richtig panne war dabei eigentlich nix,bis evtl auf die kombination aus meim faschingsputfit bzw vereinsoutfit noch was rauszuholen nachm umzug-naja sieht leicht komisch aus-wer lust hat ich stell och en bild rein und was evtl ein wenig panne war auf jeden fall die erste halbevstd waren die schwarz pinken haare-die eigentlich schwarz rot hätten werden sollen |
| Lestar | [QUOTE][i]Original geschrieben von Flop [/i] [B] die schwarz pinken haare-die eigentlich schwarz rot hätten werden sollen [/B][/QUOTE] Hehe, dazu fällt mir was nicht so wirklich Themenbezogenes ein. Ich habe mir von meiner Mum (Sie ist selbstständige Frisörin, und macht das auch gut!) meine Haare schneiden und Färben lassen. Anfangs wollte ich ein Pink/Lila am Ansatz haben. Verstanden hat sies klar und deutlich, kam dann mit einem Rotviolett an - "Das wird nach ein paar mal auswaschen eh Pink" Hehe, ja, Schweinchenrosa vielleicht, das Zeug is nämlich grell-rot und sieht verdammt Geil aus. Jedenfalls werd ich jetzt erstmal die Farbe inspiziern bevor ich sie mir wieder von meiner Cheffin Färben lass :D Also genau umgekehrt wie bei dir, Flop. Jedenfalls warn meine Anfänge teils Peinlich. Auf "Schwarz" bin ich eigendlich durch meinen Bruder gekommen, genauergesagt hat es mich das erste mal Fasziniert als ein Freund von meinem Bruder, der jetzt nichtmehr sein Freund ist (Weil er anscheinend nicht True genug für seine Obrigkeit, meinem Bruder, ist. Darauf geh ich aber nicht näher ein in diesem Thread), der relativ Genial aussah, und da mich das Mittelalter so ohnehin schon intressierte, und er einen Kilt anhatte - der mir verdammt gut gefiel - Kam kurzerhand eines Tages mein Bruder in einem (Wohl von Xtrax *g*) Outfit daher, das relativ nett aussah. Das ganze war aber auch geliehen, hat mir aber gefallen. Jedenfalls fuhren wir dann einestages zu Vampiria, nach Regensburg, und dort kurzerhand nach stundemlangen Suchen, kaufte ich mir einen Männerrock. Dieser sollte mir etwa knapp bis unters Knie gehen, reichte aber sogut wie zum Fuss *g* Naja, den Rock hab ich immer noch, und trag ihn jetzt nurnoch zu passenden Klamotten *g* Früher sah das so aus: Schwarz-Rote Skaterschuhe (Naja, eigendlich keine richtigen Skaterschuhe, eher eine Kreuzung aus turn-Skaterschuh *g*) dann meinen Rock, meinen Selbstgenähten Pestkranken-Umhang (Hey, der ist gelungen, den trag ich heute noch - der ist Klasse ;)) und ein schwarzes T-Shirt. Dazu dann noch Dunkelbraune, Lange Haare. Kajal habe ich erst später dazugefügt, da ich mich irgendwo nicht so wirklich traute, da ichs absolut nicht konnte :D Ich zeig euch mal ein Bild, wenn ihr wollt, aber ich habe die Skaterschuhe relativ bald in 10 Loch Undercovers ausgetauscht, da ich zu meinem ersten Festival nicht im Dreck versinken wollte ;) Naja, so peinlich wars nicht, da ich vermeiden wollte Peinlich auszusehen. ;) |
| freyah | N´abend auch, ich glaube, mal abgesehen vom Urvater, bin ich die schwarze Oma hier. Ich kleide mich seid etwa 15 Jahren in schwarz und davor war ich knapp 5 Jahre bunt. Ich hab schon zum Thema "Gothic vs. Punk" meinen Werdegang geschrieben, deswegen will ich ihn hier nicht nochmal wiederholen. Wer Interesse hat kann ja ma nachgucken. Aber zum Thema: Ob nu schwarz oder weiß, ob Gothic oder Gruftie, is doch alles scheißegal. Ich seh das alles nicht so verbissen. Ich kleide mich zwar schwarz und ich bin auch in der Szene unterwegs, die man im Allgemeinen die Gothicszene nennt, aber ich bezeichne mich nicht wirklich als Goth. Muss ich denn Suizidgedanken haben oder permanent melankolisch sein, um mich schwarz kleiden zu dürfen? Mir ist aufgefallen, dass diese Themen immer wieder auftauchen, wenn man von Goth spricht. Ich bin da eher der Punk im Gothkostüm:) Ich kleide mich schwarz und behänge mich mit Ketten, weil ich mich so wohl fühle. Und was die Szene angeht, natürlich habe ich viele schwarze Freunde, aber genauso habe ich auch rote, weiße und blaue Freunde. (Blau vorzugsweise am Wochenende:) ) Also mein Rat an alle, die versuchen in irgendeine Szene reinzukommen ist: Zieht euch so an, wie ihr euch gut fühlt; macht, was euch Spaß macht; und wenn ihr dann an den Wochenenden in die Läden geht, in denen eure Musik gespielt wird, dann kommt der Rest von selbst. Es grüßt euch freyah |
| Destillat | Hi, also bei mir hat's eigentlich schon relativ früh angefangen. Ich fand die schwarzen Gestalten die mir auf der Strasse begegnet sind schon immer toll, hab mich allgemein von der dunklen Seite des Lebens angezogen gefühlt. Ich würde sagen ich bin mehr oder weniger durch die Esoterik in die Szene hereingekommen. Als ich über Gothic mehr Bescheid wusste, fühlte ich mich auf Anhieb voll bestätigt! Ich bin froh Zugang zu diesem ganz besonderen Lebensgefühl zu haben. Habe in der Szene nur intelligente und interessante und irgendwie aussergewöhnliche Persönlichkeiten kennengelernt. Tja, und so fahre ich fort - tag aus tag ein und mir geht es wunderbar damit. Dark Greetings --- Destillat --- |
| enigmatize | Ehrlich gesagt, weiß ich nicht wirklich, ob ich zu der "Szene" gehöre o.O Allerdings habe ich eindeutig ein Faible dafür. Das Gefühl, die Kleidung... Ich selbst trage schwarz, habe jedoch nie Geld für all die schöne Sachen (die eigentlich auch nicht mein Stil wären). Kennengelernt habe ich die Szene, als sich letzten Sommer einer der Szene Zugehörige für mich interessiert hat (scheinbar ohne viel Vorurteile, denn mir sah man mein Interesse an der dunklen Seite nur bedingt an...). Durch ihn habe ich dann andere "schwarze Gestalten" getroffen, bin mit ihnen weggegangen. Mit einigen bin ich inzwischen gut befreundet, ich schließe relativ schnell Kontakte, aber sehr selten mit wirklicher Tiefe. Ich mag vor allem Metal, mein Freund kommt auch aus der Ecke... Die Musik habe ich schon gehört, bevor ich irgendwie mit der Szene in Kontakt war. Eigentlich war ich auch immer eher eine Außenseiterin. Nicht ausgeschlossen, aber immer etwas "anders", nachdenklicher, alternativer, weniger an der Meinung anderer, der Mode interessiert. Und eigentlich provoziere ich auch sehr gern :D Wahrscheinlich ist es übertrieben, aber ich versuche, individuell zu sein, mich von anderen zu unterscheiden. Ich trage oft auch bunt (wenn schon, dann richtig... knallgrün is toll ^^). Ich muss mich nicht unbedingt äußerlich kennzeichnen, viel wichtiger ist es doch, zu wissen, wer und wie man ist. Was mir oft auffällt, ist, wie viele sich viel zu ernst nehmen. Unbedingt rebellieren wollen (ohne zu wissen, was die Gegenstände, mit denen sie "kämpfen", überhaupt bedeuten). Und das Wort "true"... Himmlisch ^^ Was mir allerdings an der Szene gefällt, ist der Zusammenhalt (zwar nicht immer, aber trotzdem...). Diese Personen, die oft besonders sind und interessant... Aber leider eben auch oft sehr oberflächlich (nur das Outfit zählt...) und in manchen Fällen überraschend dämlich... wie das nun mal so ist (kommt schließlich auf den Blickwinkel an, ich will gar nicht wissen, für wen ich als dämlich erscheine ^^) |
| Josch | Bin seit Anfang der 90´er dabei. Irgendwie habe ich gemerkt, dass ich ein anderes Verständnis für das Leben hatte, als alle meine Klassenkameraden und Kumpels. Erste Auswirkungen waren dann natürlich die obligatorischen schwazen Klamotten und die Damalige Musik, die für alle anderen etwas komisches und seltsames war. In dem kleinen, ruhigen Ort, in dem ich wohnte, war es in dieser Phase sehr schwer, sich zurecht zu finden. Die sozialen Kontakte waren alle etwas pikiert, manche auch belustigt. Aber der weg ging weiter. Heute weiß ich gar nicht, ob ich mich als "Goth" bezeichnen soll. Vielleicht lässt man im Alter da etwas nach. (Ja, lacht ruhig, aber man lernt, sich zu arrangieren und schwarze Klamotten sind irgendwann auch nicht mehr sooooo wichtig). Was mich aber seit meinen Anfangstagen begleitet ist die Musik, und meine Nähe zur Szene, ohne da wirklich dabei zu sein. Meine Gefühle und Empfindungen sowie meine Einstellungen sind aber nie wieder bunt geworden. |
| mawuh | bono vesper hoffe euer abend war so schön wie meiner... Ich weiß um ehrlich zu sein warum mich alle in den bereich Gothic schmeisen ich höre zwar gerne solche musik und laufe auch (fast immer) schwarz herum.... aber ich habe bessere eigenschaften als mich in diese kategorie einstufen zu lassen habt ihr nen tip wie ich das ändern kann ohne auf meine schwarze farbe verzichten zu müssen??? habe dank für euer anliegen und eure antworten!!!! |
| Honeur | Einen Gruß zurück. Fragen kannst du natürlich immer stellen und du wirst sicher welche finden, die dir antworten. Doch ich denke, dass du mit den Antworten nicht sehr viel anfangen kannst, ohne die Antwortgeber beleidigen zu wollen, nein, ich denke vielmehr, dass du die Antworten fühlen musst. In diesem Sinne, verlass dich auf deine Intuiton und dein Gefühl. |
| GothicLady1991 | hallo... ich habe mich entschlossen auch mal über mich hier rein zu schreiben.... also ich bin noch am anfang der "szene" .. ich bezeichne mich zwar schon als goth... aber einerseits laufe ich auch nicht immer so rum.. ich würde gerne ein richtiger goth werden, aber mein freund mag den style nicht :mad: und einerseits bin ich einmal so rum gelaufen und alle leute in der stadt haben mich komisch angeguckt .. viele jungs meinten auch mich anzubaggern ... schlimmer als wenn ich als "normale" rumlaufe. ich mag gothic einfach weil ich schon immer anders war ... also was heißt anders .. aber eben nicht wie die anderen ... d.h. ich hab schon immer gerne schwarz getragen ... eben auf den nicht so auf den style stand wie "kleines liebes barbie-püppchen". jetzt momentan bin ich noch am überlegen ob ich ganz zum goth werden soll ... manche sagen, mir steht der style total und andere sagen ich soll es lieber lassen . aber wichtiq ist ja was ich finde .... und ich finde eigentlich auch das mir der style steht ... vielleicht steh ich auch so auf gothic, weil meine mutter in meinem alter nicht anders war (geisterbeschwörung, rituale, etc.). aber ein problem würde es da noch bei mir geben ... ich habe hellblonde haare, zwar mit schwarzem untergrund, aber ich denke mal das passt nicht so zu einem goth.. xD naja vllt. färbe ich meine haare noch dunkelbraun oder schwarz.. viele meinen auch ich seh wie eine domina aus wenn ich so gothic rumlaufe o.O das seh ich zwar anders aber egal ... und jungs die so rumlaufen haben mich schon immer begeistert :D ich will euch jetzt mal nicht zulabern deswegen verabschiede ich mich mal ... ;) bay bay , eure jenny |
| psychochicken | *hust* *kommentarunterdrück* |
| Panic King | psychochicken denken wir doch gleich? |
| Ursus | Ihr seid doch nur neidisch weil die Gothiclady so rasant Erfahrungen sammelt und ihr nicht. :D |
| Panic King | Oh ja wie recht du hast?:D das ich das nicht vorher germerkt hab... |
| colaeisbär | GothicLady1991 ich sag jetzt einfach ma was en paar andere auch denken...hast du en schlag ab oder was? gothic...les dir lieber ma hier die threads durch was das bedeutet...man is nich gleich goth,nur weil man schwarz rumläuft...es is ne lebenseinstellung (ich wiederhol mich)...und du scheinst kein stück davon zu besitzen..was soll denn dein ganzen gehabe von wegen deine mutter war auch schon anders wegen den sachen die sie gemacht hat,geisterbeschwörung,rituale etc pp...das kann man ebenso aus neugier machen...und das was du hier schreibst,das regt mich so auf,ich bin auf 180...ich koche echt,wenn da jemand ankommt und schon meint sich als gothic bezeichnen zu können nur aufgrund der tatsache,dass man sich schwarz kleidet,ich sags einfach ma ehrlich,du hast keinen plan davon! du weißt denk ich ma nich,zumindest glaub ich das herausgelesen zu haben,was hinter dem schwarz herumlaufen steckt,hinter der lebensphilosophie,dem verhalten... und von wegen mit blonden haaren kann man kein goth sein,dann färb sie dir doch...wenn du irgendwann ma kontakt mit richtigen goths bekommt werden sie trotz allem merken,dass du kein goth bist,sondern nur ein möchtegern gothic...modegothic...da bringen dir deine braunen oder schwarz gefärbten haare auch nix... sorry,wenn ich das alles so heraus gesagt hab,aber ich denk ma,dass es das is was auffällt. was verstehst du denn,wenn ich ma fragen darf unter "gothic"? |
| psychochicken | Lieber eisbär, ruhig Blut. Druck es dir aus und lach drüber. Oder vergiss es. Ich fress nen Besen wenn GothicLady sich hier noch mal blicken lässt. |
| Grabsteintocher | [QUOTE][i]Original geschrieben von GothicLady1991 [/i] [B]jetzt momentan bin ich noch am überlegen ob ich ganz zum goth werden soll ...[/B][/QUOTE] Am besten, du machst einfach mal 'ne Pro und Contra Liste. :D |
| psychochicken | Hier kommt mir eine Idee, die die Idee des Jahres werden könnte: Wie soll ein armes junges Ding eine solche Entscheidung ohne seelischen Beistand fällen?! Fachkundige Hilfe ist gefragt! Darum bin ich für "Frag Dr. Gruft", die ultimative Hotline für alle Jugendlichen die an der Gothic-Kultur interessiert sind. " Und am besten gibt's gleich die passende Teeniezeitschrift dazu. |
| Josch | Ach, ihr seid alle so böse :D Das arme Ding weiss halt einfach noch nicht, was Sie will...:rolleyes: Aber: Zum Glück sind wir ja alle als perfekte "Schwarzkittel" auf die Welt gekommen...., oder?? |
| Flop | [QUOTE][i]Original geschrieben von Grabsteintocher [/i] [B]Am besten, du machst einfach mal 'ne Pro und Contra Liste. :D [/B][/QUOTE] [COLOR=crimson] also vielleicht sollten wirs ihr einfach machen und schon mal mit der liste anfangen:D [/COLOR] |
| Grabsteintocher | [QUOTE][i]Original geschrieben von Flop [/i] [B][COLOR=crimson] also vielleicht sollten wirs ihr einfach machen und schon mal mit der liste anfangen:D [/COLOR] [/B][/QUOTE] Wird das nich OT? Dat gibt sonst wieder Megga. :rolleyes: |
| Flop | @Grabsteintocher [COLOR=crimson] Stimmt leider,war aber ne gude idee find ich,das hätte ihr das doch so einfach machen können :rolleyes: [/COLOR] |
| rosenkind | [QUOTE]Ach, ihr seid alle so böse [/QUOTE] wir sind halt [B]true[/B] ;) mal abgesehen, dass ich mich frage, ob "das arme Ding" nicht ein Fake ist. Sollte sie es nicht sein, tuts mir leid, weil man einen Newbie auch anders drauf hinweisen kann, dass "Goth sein" noch etwas mehr bedeutet. Aber ich hab doch so meine Zweifel daran. |
| Ursus | Wer mal so eine Pro und Kontra Liste braucht kann ja mal [URL=http://www.nachtwelten.de/vB/showthread.php?s=&threadid=42581]hier[/URL] schauen und nun husch, husch zurück zum Thema.;) Liebe Grüße vom Stadtbären |
| Josch | [QUOTE][i]Original geschrieben von rosenkind [/i] [B]wir sind halt [B]true[/B] ;) mal abgesehen, dass ich mich frage, ob "das arme Ding" nicht ein Fake ist. Sollte sie es nicht sein, tuts mir leid, weil man einen Newbie auch anders drauf hinweisen kann, dass "Goth sein" noch etwas mehr bedeutet. Aber ich hab doch so meine Zweifel daran. [/B][/QUOTE] War ja eigentlich auch eher Richtung Ironie gemeint...Muß ich wohl noch drann üben. Die Tendez zum Fake ist recht groß, aber So what? Wir lernen... |
| rosenkind | [QUOTE]Aber: Zum Glück sind wir ja alle als perfekte "Schwarzkittel" auf die Welt gekommen...., oder??[/QUOTE] klang nicht grade als Ironie über sIE, sondern über die Statements hier |
| Josch | [QUOTE][i]Original geschrieben von rosenkind [/i] [B]klang nicht grade als Ironie über sIE, sondern über die Statements hier [/B][/QUOTE] Richtig, das war Teil 2. Hast du auch erkannt, als du dir gedanken gemacht hast, falls es doch kein fake sein sollte. :( |
| rosenkind | ich hab mir jetzt mal ihre Website angeschaut. scheint doch kein Fake zu sein. Aber äußerst frisch. Die Bilder, auf denen sie sich ähm nennen wir es schwarz gestylt hat tragen die Bezeichnung "Juni 06". Und das Mädel ist 14, erinnert sich noch jemand von euch daran, wie er mit 14 war? *schauder* :D gut, erstmal ein paar Beruhigungstabletten für colaeisbär. gaaanz ruhig. hinsetzten und tief durchatmen. Es ist alles okay... gut, dann versuch ich nochmal in etwas weniger emotionale Worte zu packen, was dir, [COLOR=deeppink]GothicLady1991[/COLOR] versuchen die Leute hier mitzuteilen: wie Colaeisbär schon sagte, wird man nicht automatisch durch Klamotten alleine zum Goth (ich nenns mal so, die Diskussion über die Begriffe können wir in lebens:art führen). Sondern es gehört wesentlich mehr dazu. Die Kleidung ist nur ein winziger bruchteil dessen und eigentlich nicht mehr als ein Ausdrucksmittel. Kleidung ungleich Goth. Sie dient dem Zweck sich abzugrenzen oder darzustellen, was die Inhalte dieser Subkultur sind (beispielsweise erinnert vieles an das 19. Jahrhundert, weil sich die Menschen mit dieser Zeit identifizieren). Zur Abgrenzung soll sie dienen zu der Welt des Hauptstroms, eine Bekannte bezeichnete es mal als Reaktion auf die "bunten Modetrends des Mainstreams". Insofern reagieren viele ziemlich sauer, wenn jemand, der mit der Lebenseinstellung nichts anfangen kann, diese Kleidung trägt, weil die Grenzen sonst verwischen und man am Ende in einem Forum wie diesen, wo man Gleichgesinnte sucht nur auf die Leute trifft, von denen sich diese Subkultur eigentlich abgrenzen wollte. Du trägst die Kleidung und denkst, allein dadurch wird man zum Goth. Dem ist aber nicht so. Da gehört noch viel mehr dazu. Noch viel viel mehr. Um dich Goth zu nennen, musst du dich selbst im Lebensgefühl dieser Subkultur wieder finden können und hineingewachsen sein. Das geht nicht von heute auf morgen und schon gar nicht passt jeder einfach hier her. Das ist wie mit Talenten, der eine kann gut malen, der andere nicht und nur weil jemand weiß, wie er mit einem Pinsel Farbe auf ein weißes Blatt bringt, heißt das noch lange nicht, dass ihn das zu einem großen Künstler macht. Was dieses Lebensgefühl ist, will ich hier mal jetzt nicht schreiben, weil es sehr viel ist und Texte ohnehin nur Informationen, aber nicht Emotionen vermitteln können. Ich kann dir, wenn Interesse besteht, einen Text dazu geben, den ich ausgearbeitet habe. Es reicht aber auch, wenn du dir einfach dieses Forum mal gut durchliest. Noch bist du kein Goth. Vielleicht wirst du es irgendwann mal sein, vielleicht auch nicht. Wichtig ist, dass du herausfindest, ob dieses Lebensgefühl zu dir passen könnte oder nicht. Wenn nicht, dann lass es lieber. Es geht nicht darum, dir deinen Kleidungsgeschmack abzuschlagen, aber wenn du mit dem Inhalt nichts anfangen kannst, dann sei so ehrlich und sage von dir nicht, du wärst ein Goth. Wobei ich davon ausgehe, nach dem, was du schreibst, dass das bei dir mit der Kleidung ohnehin nicht so ernst gemeint sein, wenn du schon bei dem, was dazugehört, gleich einknickst, wenn dir die Blicke auf der Straße und die Meinung deines Freundes wichtiger sind. Frag dich mal selbst, was du mit dieser Kleidung eigentlich erreichen willst? Aufmerksamkeit? ein bisschen mit dem Image spielen? Wenn du das mit ja beanworten kannst, solltest du dich nicht wunders, wenn Gleichalrtige Goths das alles andere als toll finden und sich darüber aufregen, weil du damit etwas schlecht machst, was ihnen wichtig ist. Goth wird man nicht, weil man etwas Provozieren will oder Aufmerksamkeit einheimsen. Was es dir am Ende bringt, ist im Endeffekt nur, dass sich die "normalen" Gelichalrtigen von dir abwenden und es negativ bewerten und bei den "echten" Goths wirst du damit auf ebensolche Reaktionen treffen. WAS ist denn an dir anders, dass du meinst, hier richtigzu sein? schwarze Kleidung tragen ist nun wirklich kein Grund, das tun so viele, die vom Gothsein total weit entfernt sind. Und was deine Mutter gemacht hat, hat mit dir herzlich wenig zu tun. Ich z.B. habe mit 9, 10 Jahren hochphilosophische Diskussionen mit meiner Mutter geführt, war lange Zeit die einzige in der Klasse, die Gedichte schrieb und hab mit 13 angefangen Gedichte von Goethe und Clemens Brentano zu lesen und so meine Liebe für das 18/19 Jahrhundert entdeckt. Das geht schon ehr in die Richtung, was zu diese Subkultur passt. Nur, um mal ein paar Beispiele zu nennen. Wenn ich mir deine Website so anschaue, sehe ich eigentlich nicht sehr viel, was irgendwie dazupssen würde. Es ist eine normale Website eines normalen 14-Jährigen Mädchens. Und die Fotos, die du geschossen hast von dir im schwarzen Outfit wirken - sorry für die Kritik aber das muss auch mal sein - für jemanden, der mit der Szene schon länger vertraut ist - ziemlich lächerlich. Du hast nicht die passende Ausstahlung dazu. es wirkt, als hätte man ein absolutes Mainstreammädel mal eben in schwarze Kleidung gepackt. Überleg dir also sehr gut, ob du das wirklich willst. Wenn du nicht dahinterstehst, kannst dadurch nämlich verdammt schnell zur Witzfigur werden, wie du anhand der Reaktionen in diesem Forum siehst. so, das wars jetzt mal auf die liebe Art. mal sehen, ob es so auch geht. madame bekommt das jetzt noch per mail. |
| Pseudo-Gruftiii | haaach jaaaa, ich finds immer so geil, wenn einen alle leute immer reindrücken müssen was gothic ist und was nicht. immer diese szenenzwänge:rolleyes: .hauptsache ganz laut tolleraaaanz und pfui schubladendenkeeeen schreien. zum thema arroganz bei gruftis: eindeutig ja!!! wie man es hier mal wieder merkt: sie halten sich nicht nur für was besseres sondern müssen es auch noch jeden gleich voll reindrücken und sich scheinbar profilieren. entweder sie bleibt das was für euch "dumm sein" heisst oder sie merkt irgendwann nach der pubertät was das richtige für sie ist. aber gleich schreien "das ist mein gothic, meine szene, meine elite, kommsu ned rein!" ist ja mal echt lächerlich. seid ihr so komplexbeladen dass ihr diese lehrstunden/klugscheisserei so nötig für euer ego braucht? für mich gibts in der szene drei schichten. die newbies (und newbie sein ist nicht verwerflich, denn wer gibt euch die garantie, dass ihr nicht genauso dumm in eurem denken seid? am besten wissen, was "gothic" ist garantiert noch lange keine intelligenz), die mittleren die entweder sonst keinen interessanten lebensinhalt haben, als sich über solche newbies (wie sie selbst meist auch schon waren) aufzuregen oder einfach nur so komplexbeladen sind, dass sie sich dauernd krampfhaft an solchen newbies profilieren müssen und die oberen, die eben wichtigeres zu tun haben und ihre zeit und nerven nicht an so einem kinderkram verschwenden. bauscht das doch nicht immer so auf. es ist doch nur "gothic". nichts weltbewegendes. ein begriff unter jedem seine andere (traum-)vorstellung hat. alles andere ist quatsch. gothics müssen nicht sonderlich intelligent sein oder einen bestimmten test bestehen um wirklich ganz und gar gothic zu sein (was auch immer es ist). es sind nur klamotten und es sind nur menschen. nichts mehr. du brauchst "gothic" nicht um interessante intelligente leute zu treffen, die deine meinung oder deine gefühle teilen. die findest du auch unter den "normalsterblichen". vorausgesetzt du verkrampfst dich nicht nur auf schwarzgekleidete menschen. [SIZE=1]...und ich erwarte schon förmlich diese bösen bösen kommentare von den leuten, die sich angesprochen fühlen[/SIZE]:D |
| rosenkind | villeicht solltest du ja mal damit anfangen, dich selber an das zu halten, was du sagst: [QUOTE]es ist irgendwo ein lebensgefühl (für mich zumindest) und die meisten mussten dafür echt hart leiden, arbeiten, viel zeit investieren, schlechtes dafür in den kauf nehmen, viel geld investieren, je nachdem halt....es steckt einfach ein großer aufwand dahinter der es zum glück verhindert dass es so ein trend wird. andererseits kann ich dann diese leute mit den minischwimmnudeln in den haaren, clip-piercings (bei beate uhse gibts die für die nippel) und aufkleb-tattoos irgendwo nicht ab weil.....ja klingt vielleicht blöd und es werden mich bestimmt einige für bescheuert halten aber es ist irgendwo eine dicken unfairness=) andere leute arbeiten hart dafür damit sie dieses KLEINE aber für sie vielleicht sehr bedeutende STÜCKCHEN lebensgefühl bekommen und ein anderer der das mal so für nen tag an und ablegt ehrt es eben nicht so ... ist ja schon schlimm genug dass jeder kleinalternative zurzeit so n herpes-piercing haben muss. jeder hats also kann es auch jeder machen und wenns dann aus dem trend ist heulens dann alle rum weil sie so n doofes loch da haben. ... willst du es leben bzw. dich verwirklichen dann musst du auch was dafür in den kauf nehmen. alles andere ist einfach zombie-mäßiger gesellschaftsverfall und eben einfach pseudo weil man etwas sein will was man nicht ist auf eine unechte art und weise.[/QUOTE] nachzulesen im Thread Fake-Piercings in mode:art wer hat hier denn da das Wort pseudo verwendet und sich aufgeregt, weil jemand nicht zu einem Lebensgefühl steht? [QUOTE]es sind nur klamotten und es sind nur menschen. nichts mehr.[/QUOTE] *lach* und das aus dem Munde von jemanden, der sich so äußerte... davon mal abgesehen würde ich gerne wissen, wo ich gesagt habe "mein Gothic, meine Szene". ich habe ihr lediglich ins Gewissen geredet, sich mit der Szene außeinander zu setzen und herauszufinden, ob das wirklichzu ihr passt und meinen Eindruck gesagt. Und wenn Gothic wirklich nur Kleidung wäre, wozu gibts dann hier so viele Diskussionen über das schwarze Lebensgefühl? Und wenn man sich eben diese mal durchliest, wird man feststellen, dass die Beispiele, die ich aus meinem Leben gebracht habe, durchaus repräsentativ von eine größere Masse sind. |
| Pseudo-Gruftiii | haha, ich habs doch gewusst *loool*.... ehm ja....wtf haben piercings und tattoos mit "gothic" zu tun? den unterschied habe ich doch schon mal erklärt. ich kann halt keine leute leiden, die so tun wollen, als ob sie für etwas was ihnen wichtig ist ach so viel schmerz in den kauf genommen haben, bzw. cool und ganz hart im nehmen sind*und es gibt in der tat leute, die so labern, von wegen "hat scheiss wehgetan, war voll krass und so" und im nächsten moment fällt ihnen das teil aus der fresse *lach*. für tattoos und piercings muss man was tun, nämlich körperlich ziemlich leiden (und ich will jetzt keine coolen sprüche hören, von wegen "hat überhaupt nicht wehgetan", jedes piercing und jedes tattoo tut weh!) aber sich so teile hinclippen oder hinkleben und so tun als ob man "alternativ fürs leben" wäre ist lächerlich. aber was ist gothic? was muss man für gothic tun? passende klamotten anziehen und gscheid daherschmatzen können. reicht vollkommen. die klamotten kann man wenigstens ausziehen und somit "im notfall" immer noch normal sein. ich und so gewisse andere kollegen von mir haben mit meinem chef ganz schön zu kämpfen. aber es lohnt sich. zwei völlig gegensätzliche dinge. lass es doch einfach. ich toleriere dich (auch wenn dus mir wahrscheinlich nicht glaubst, ist aber in der tat so), auch wenn ichs überdreht und albern finde. aber hör gefälligst auf mit so einer arroganz von oben herab mit anderen leuten zu reden. wer gibt dir überhaupt das recht andere belehren zu können, was wirklich gothic ist und was nicht? edit:[quote]meine szene, mein gothic[/quote]damit habe ich gar nicht unbedingt dich gemeint, aber du darfst dich auch gerne angesprochen fühlen wenn du willst. man merkt es einfach daran, dass du wortwörtlich sagst, sie sei noch nicht "gothic". dann wiederrum beschreibst du, wie du "gothic" geworden bist. versuche mal nicht alles so wörtlich zu nehmen. [quote] Und wenn Gothic wirklich nur Kleidung wäre, wozu gibts dann hier so viele Diskussionen über das schwarze Lebensgefühl?[/quote]reines hobby/zeitvertreib.manche können halt die sinnlosesten dinge zu einem teil ihres lebensinhalts machen. zum glück gibts auch noch andere unterforen hier, sonst wäre ich schon längst nicht hier. [quote]Und wenn man sich eben diese mal durchliest, wird man feststellen, dass die Beispiele, die ich aus meinem Leben gebracht habe, durchaus repräsentativ von eine größere Masse sind. [/quote]das kenne ich aber anders. hier in landshut sind die leute nur genau so wie ich sie beschrieben habe. lernen irgendwelche ach so geistreichen dinge auswendig, lernen gscheid daherzuschmatzen (und zwar alle das selbe zeug im chor, immer die selben themen) und schon sind sie die obertruen grufties. ob sie aber von wichtigeren dingen im leben wie zum beispiel wertevorstellungen und so manch andere ansichten plan haben ist egal (beispiel: da können sie noch so viele tolle zitate aus irgendwelchen büchern kennen, wenn sie dann wiederrum nur kleine dumme neonazis sind, weil neonazi sein ist bei uns auch der neuste trend). hat aber auch nicht wirklich was mit gothic zu tun. denn sollte für jeden wichtig sein. und hier im forum ist es auch nicht anders. die leute, die auf mich persönlich durch ihre beiträge einen intelligenten und interessanten eindruck machen kann ich alle auf zwei händen abzählen. etwas wenig oder? aber wahrscheinlich kenn ich im wahren leben nur die falschen und hier kenne ich viele nicht persönlich (ob sie was interessantes hier im forum zu sagen haben ist unwichtig, denn im wahren leben sind sie ja ganz anders gelle?), also was solls. übrigens: es gibt auch ein topic über "die szene ist voll fürn arsch" oder so;) :D |
| rosenkind | [QUOTE]Ich denke das ist doch der springende Punkt, das sie selbst herausfindet was sie will.[/QUOTE] klar, das muss sie sowieso. Aber bitte hört doch mal auf mit dem "egal, was andere sagen". In Lebens:Art wird zum 10.000 mal der Verfall der Szene beklagt und hier soll alles völlig egal sein? Ich bin kein Fan von den Abhaklisten, auf denen man nur in einem Punkt nicht stimmen muss und schon als "gottverdammter Poser" abgestempelt wird. Aber irgendwo darf die Definition auch nicht ganz verloren gehen, sonst ist das keine Subkultur mehr. Ein Grundgedanke muss noch dabei sein. Weder die absolute Intoleranz noch die absolute Toleranz sind der richtige Weg. Wenns [B]nur[/B] drauf ankäme, was man selbst will, ist Subkultur sinnlos. Es soll aber noch Leute geben, die eine Subkultur suchen, weil sie in der "normalenWelt" immer allein mit ihren Gedankenund interessen waren. Das ist die Keimzelle jeder [B]Sub[/B]kultur, dass sich ein paar Sonderlinge zusammenschließen. Wie soll das möglich sein, wenn sich einfach alles, was sich nichtmal mit dem Kerngedanken identifizieren kann, einfach so nennen darf? Ich weiß nicht, was mich mehr ankotzt, die alles tolerien, aber bloß politisch korrekt sein - Fraktion, die sich auf einmal wundern, warum sie selbst plötzlich außen vor sind oder die Leute, die sich mit ihrem "Du blöder Poser" Wieso? Sag ich dir nicht, aber ich bin truer als du zum Affen machen. [B]Weder[/B] ich noch sie haben Gothic erfunden, ich beobachte dieses Forum aber nun schon seit längerer Zeit, habe an unzähligen Diskussionen teilgenommen und da das Kollektiv offensichtlich mehr darin zu sehen scheint als nur Kleidung, nehme ich mir auch das Recht heraus, darauf hinweisen zu dürfen. Es wurden Bücher über die Subkultur verfasst, auf wikipedia steht auch mehr als Kleidung. Viele der Leute hier, die über den Zerfall klagen sind mehr als 10 Jahre dabei. Das Kollektiv trägt die Definition. Eine Subkultur wird eben nunmal nicht durch eine Person alleine bestimmt. Und bevor ich mich für eine Subkultur entscheide, sollte ich wenigstens ihre Grundzüge kennen und wissen, ob ich mich damit identifizieren kann. Vorallem, wenn diese Grundzüge fast doppelt so alt sind, wie ich es bin. man wird ja wohl noch ein bisschen Respekt vor der Subkultur verlangen dürfen, dass man sich, bevor man sich Goth nennt, mal damit außeinandersetzt, was diese Subkultur ausmacht. Was man selber will alleine reicht da nicht ich kann ja auch nicht einfach sagen "ich bin Christ, aber ich glaube an nichts und ich bin Christ, weil ich rosenkränze toll finde und mehr nicht will" und damit eine 2000 Jahre alte Definition einer Weltreligion außer Kraft setzten. Da sie erst 14 ist, ist es verzeihbar, dass sie sich so verhält. Vermutlich ist es keine böse Absicht, sondern einfach nur Unwissen. und altersbedingt auch keinen Gedanken daran zu verschwenden, ob mehr dahinter stecken könnte. Aber grade deshalb halte ich Aufklärung darüber für notwendig. meinetwegen soll sie schwarz rumlaufen, das ist ihr gutes Recht. Aber sollte sie herausfinden, dass sie mit der Philosophie der Subkultur(en) nun garnichts anfangen kann, erwarte ich doch, dass frau wenigstens so fair ist, nicht etwas vorzugeben, was sie nicht ist. Und mit elitär hat das nichts zu tun. Goths sind nicht besser als andere, nur einfach unterschiedlich. an pseudo-gruftii [QUOTE]aber was ist gothic? was muss man für gothic tun? passende klamotten anziehen und gscheid daherschmatzen können. reicht vollkommen. [/QUOTE] leider. Aber wieso ist das so? ich kenne genügend Menschen, für die es mal mehr als Kleidung war oder es ist. Ein echter Lebensstil (was deine Erklärung zu den Tattoos mit dem Wort Lebensstil zu tun hat, dass du im anderen Thread verwendet hast, ist mir schleierhaft). Es ging und geht um viel mehr als Kleidung und "dumm daher schwatzen" können. Vielleicht hast du die falschen Leute kennengelernt? Wenn es nur darum ginge, würden darüber sicher keine Bücher verfasst worden sein. mal abgesehen davon, dass die 10.000 Websites mit Definitionen, die man im Internet findet diese Aussage ad absurdum führen. man diskutiert auch nicht darüber, wos nichts zu diskutieren gäbe. Wenns nur Kleidung wäre, würde hier auch nur über Kleidung geredet werden. Es mag ja sein, dass es [B]dir[/B] nichts bedeutet. Der Masse aber bedeutet es etwas. Wobei sich dieses "Etwas" natürlich weit teilt, das ist richtig. Aber wie blind muss man sein, um zu behaupten, Kleidung wäre allgemein ALLES? wie bitte liest die du dieses Forum. Gothiclady1991 und du sind bisher die einzigen, die mir in 3 Jahren Mitgliedschaft in diesem Forum begegnet sind, denen es gar nichts bedeutet außer Kleidung. Wenn dem wirklich so wäre, wie erklärstdu dir solche Threads?: [url]http://www.nachtwelten.de/vB/showthread.php?s=&threadid=13917[/url] [url]http://www.nachtwelten.de/vB/showthread.php?s=&threadid=8771[/url] [url]http://www.nachtwelten.de/vB/showthread.php?s=&threadid=1865[/url] [url]http://www.nachtwelten.de/vB/showthread.php?s=&threadid=57327[/url] [url]http://www.nachtwelten.de/vB/showthread.php?s=&threadid=50166[/url] (die Beiträge neben meinen) [url]http://www.nachtwelten.de/vB/showthread.php?s=&threadid=55773[/url] [url]http://www.nachtwelten.de/vB/showthread.php?s=&threadid=55949[/url] usw usw usw. iuch könnte die kompletten Augen posten. Sorry, aber zu behaupten, es wäre NUR Kleidung, ist ja wohl... keine Worte natürlich ist eine Definition heute aufgrund der Vielseitigkeit schwer. Dennoch kann man nicht sagen "es ist nur Kleidung". Das gilt lediglich für einen [B]Teil[/B] und selbst diejenigen, die alles andere drum herum nur spielen, für die ist es auch nicht nur Kleidung, auch wenn sie sich damit selbst betrügen. [QUOTE]zum glück gibts auch noch andere unterforen hier, sonst wäre ich schon längst nicht hier.[/QUOTE] das lässt darauf schließen, dass du dich nicht wirklich mit den Diskussionen hier und schon gar nicht mit dem, was die Menschen, die sich an ihnen beteiligen, außeinandergesetzt hast. Mal abgesehen davon: ja, es ist ein sinnloses Hobby. Aber wie bereits gesagt: wo es nichts zu diskutieren gibt, wird auch nicht diskutiert. Da die Diskussionen über Gothic aber derart facettenreich sind, dürfte es weit mehr geben als Kleidung [QUOTE]wer gibt dir überhaupt das recht andere belehren zu können, was wirklich gothic ist und was nicht?[/QUOTE] Die Erfahrung, die Beobachtung der Aussagen der Leute in den Diskussionen hier, das Kollektiv? Wie ich bereits sagte, ist mir hier sonst noch keiner aufgefallen, für den es nur Kleidung war, das gilt auch, warum ich mir herausnehme, zu sagen, sie sei noch kein Gothic [QUOTE] dann wiederrum beschreibst du, wie du "gothic" geworden bist. [/QUOTE] ich habe mich lediglich als Beispiel verwendet, weil es einfacher ist, als 10.000 andere Aspekte/Gedanken aufzuführen, in einem Text, der nur den Anstoß zur Beschäftigung und nicht die 10.000 Definition sein sollte. wenn das durch das "geht schon ehr in diese Richtung" nicht durchgeklungen sein sollte, tut es mir leid. zum letzten Abschnitt (mag jetzt nicht alles quoten): wie ich bereits sagte, du kennst vielleicht die falschen Leute. ich hab gegensätzliche Erfahrungen gemacht. mal abgesehen davon: was du beschreibst ist ja eine Attitüde, die mehr als Kleidung ist. Neonazi zu sein ist ebenfalls mehr als Kleidung. wie die Leute wirklich drauf sind, kann ich nicht beurteilen, weil ihre Beschreibung nicht objektiv ist. Was du hier aber ganz eindeutig tust, ist deine subjektive Empfindung gegenüber der Szene als Gegebenheit hinzustellen. klar, das tut im gewissen Maße jeder. Aber ich beziehe mich auf das, was ich hier im Forum lese und da für offensichtlich 99,99999% dieser Subkultur diese Subkultur doch etwas mehr zu sein scheint als für Gothiclady1991, wage ich es zu behaupten, dass es eine oder mehrere Lebenseinstellung(en) gibt. Der Text selbst sollte nur dem dienen, sie auf eben das aufmerksam zu machen und sich mal damit auseinander zu setzen und nicht 3 Jahre nachtwelten in eine halbe Seite quetschen. |
| queen_anubis | wie ich in die szene gekommen bin...? dunkle gestalten auf der strasse haben mich schon immer fasziniert, auch spezielle symbole wie das pentagramm, oder magisches und esoterisches zeugs. ich hatte aber nie den zugang zur szene und war noch dem punk verfallen. als ich dann vor ca 1.5 jahren meinen freund kennegelernt habe, der mit der "düsteren" musik vertraut war, lernte ich viel tolle bands kennen und seither habe ich mich vom punk abgewandt und höre nur noch dunkle musik. auch meine kleider haben sich verändert. von vollfarbig (möglichst viele farben aufs mal) zu schwarz mit vielleicht mal einer jeans. Ich fühle mich mit dieser musik sehr wohl und sie gibt mir auch sehr viel. viele denken ich sei eine satanistin (typisches vorteil natürlich) und lehnen es ab aber mir macht das nichts aus. meine erklärung für dieses verhalten ist, dass sie angst vor dem schwarzen, vor dem düsteren haben weil sie keine ahnung haben... =) Aber es sind keine freunde davon gelaufen nur weil ich mich jetzt schwarz kleide und andere musik höre. :D |
| Dragonquest | Also ich find es super das es hier sooooo viele Fragen und Antworten gibt, aber ganz ganz ehrlich gesagt, mag ich jetzt keine 21 Seite lesen um vielleicht eine Antwort auf meine Fragen zu finden! Ich denke das dies vielleicht auch gar nicht möglich ist oder wäre da jeder Mensch anders ist! Ich hoffe darüber ist nun keiner irgendwie sauer oder sonst was?! Ich bin hier in diesem Forum um herrauszufinden ob ich nun wirklich ein Goth bin oder nicht! Deshalb nun folgene Fragen (die ich hoffentlich alle beantwortet bekomme): Was macht ein Goth wirklich aus? Sind es schwarze Klamotten oder dunkle Musik? Ich trage sehr gern schwarz, aber eben nicht nur. Fühle mich allerding in schwarz am wohlsten. Ich höre dunkle Musik, aber nicht nur! Ich mag mystische Drachen und Vampire und dunkle Wesen. Meine Wohnung ist völlig "normal" eingerichtet, weil ich helle Möbel und Wände einfach schön finde. Ich habe etliche Drachenposter und auch sonstige Drachengegenstände an den Wänden und im Schrank. Ich interessiere mich für Drachenmagie und glaube an ihre Existenz (hoffe richtig geschrieben) auf einer "höheren Ebene". Was meint ihr dazu? Bitte helft mir! Ich bin 28 und weiß nicht wirklich wer oder was ich bin! |
| Pseudo-Gruftiii | @rosenkind: ehm...nur damit wir uns mal richtig verstehen: ich bin NICHT gothic. ich muss und will es auch nicht sein. oder dürfen hier im grufti-forum nur gothics rumrennen? nein. ich war schon in so vielen möglichen foren, ich bin nicht in diesem forum weil ich ein truer gothic bin. dann doch bitte lieber die tattooszene oder die suicidegirls-szene. dort gibts sowas wie true und untrue nicht, denn entweder man wird ein suicidegirl oder mann ist tätowiert (und die unterschiede erkennt man, zwischen angeklebt und angeclipst und einfach echt) aber halbe sachen gibts da nicht. und vor allem gibts da nicht solche zwänge, seine szene so aufzubauschen und so intelligent wie möglich wirken zu lassen, damit man auch selber besser da steht. sie ist es nicht. auch in ihr gibt es zwei seiten, wie eigentlich überall/in jeder szene, menschengruppe und auch unter den stinos. also hör doch bitte auf zu behaupten, wie man beispielsweise ein toller gothic wird und im nächsten moment zu behaupten, du möchtest hier keine abhackliste herstellen. du sagst doch selber, du könntest 10000 verschiedene arten ein gothic zu sein hier reinschreiben. aber diese 10000 verschiedenheiten können sich niemals so ähneln, dass sie als "gothic" was gemeinsam haben. das passt von der zahl einfach her nicht. ich glaube du verstehst mich nicht ganz oder du willst mich nicht verstehen. du kannst dich ja gerne auf deine gossiks verkrampfen aber ich suche "verbündete", ähnlich denkende, interessante und vor allem lustige leute auch woanders. aber oke, ich bin ja auch kein gothic, ich passe auch nicht von vielen punkten auf das gothic-sein (denn diese gibts meiner meinung nach gar nicht, weil es definitiv nicht mal der größte teil der szene ist, der so ist, wie du ihn beschreibst). und vor allem ich interessiere mich für alle mögliche themen, ich bin sogesagt weltoffen, auch wenn ich von anfang an eine mega-schlechte meinung von etwas hab, ich setze mich immer erstmal damit auseinander und interessiere mich somit dafür. ich erkläre es dir anhand von meinem exfreund: er ist politisch sehr interessiert und auch gebildet und informiert aber von wahren menschenwerten hat er keine ahnung. und er will nicht mal kapieren, dass ihn seine politik auch nicht weiterbringt, weil es nur ein weiterer fehler im system ist, der die welt auch nicht besser macht. interessiert ihn nicht. hauptsache voll politisch informiert und dadurch sehr intelligent und gebildet. dass ich nicht lache. anscheinend habe ich zu hohe ansprüche an die intelligenz. aber gothic....komm....auch wenn ach so true und dadurch angeblich intellektuell, es sind doch immer die selben themen auf die man sich als obergothic der man sein will verkrampft. ich interessiere mich für themen die mich im leben weiterbringen. und nicht irgendwelche sinnlosen gedichte, bei denen ich sowieso noch nie verstanden hab, was der sinn von ihnen sein soll (es sind doch nur sätze die sich reimen, nur ein wortspiel das manchen spaß macht, wenn man sich mitteilen will muss man es sich nicht gar so schwer machen).....geschichte die längst vergangenheit ist, mittelalter das ach so romantisch war (jaja, pest und cholera, das traumpaar schlechthin), blah blupp, was auch immer. fassen wirs einfach zusammen. ich bin in den augen von der gesellschaft, also in den augen von den meisten leuten ein gothic, weil ich mich so anziehe. die klamotten machen die szene aus, ein stino, der sich bunt anzieht aber die gleichen interessen hat wie das was du persönlich gothic nennst würde niemals ein gothic genannt werden. und jetzt komm mir nicht mit dem geschwafel, von wegen man ist im herzen ein gothic. das stimmt einfach nicht. denn wenn doch, dann gibts ja doch diese abhakliste (die du total abstreitest, aber einige sätze davor selbst am besten darstellst). entweder ist dann jeder intelligente im herzen ein gothic oder er entspricht mindestens sovielen und sovielen punkten in dieser sogenannten abhackliste. was sagt uns das? genau, gothic ist ansichtssache und darum sollte das wort gar nicht existieren, weil es nur das schubladendenken anregt und auslöst und nur der wahren individualität im weg steht. edit: kann sein, dass ich mich falsch ausgedrückt habe, aber für mich bedeutet gothic nicht nur kleidung, weil es für mich sowas wie gothic irgendwie gar nicht gibt. es ist nur ein wort. ein wort das existiert. ein wort das bei vielen viele verschiedene bedeutungen hat. bei mir aber gar keine. und wenn ich in irgendeinen satz irgendwas wortwörtlich mit gothic in verbindung bringe, dann rede ich meist davon, wie es die meisten nun mal sehen, bzw. mit gothic in verbindung bringen. |
| rosenkind | [QUOTE]ich bin NICHT gothic. ich muss und will es auch nicht sein. [/QUOTE] man liest es. Dein Text zeigt nämlich, dass von der Thematik, über die ich hier sprach, nichts verstanden hast. Es gibt noch ein bisschen mehr als Abhakliste ODER nur Kleidung. Und zwischen der Identifikation mit Kernthemen und der true/untrue-Thematik ist auch ein Unterschied. Ebenso, wie man nicht dadurch Gothic wird, dass man von der Außenwelt so genannt wird, sondern dadurch, dass man sich selber als Teil der Subkultur fühlt UND sich mit dem Inhalt identifiziert. UUnd das kann auch jemand sein, der von der Außenwelt nicht als solcher erkannt wird. Ebenso wie jemand wie Du, der als Goth angesehen wird, keiner ist, weil du dich NICHT mit Inhalt identifizierst und dich als Teil der Subkultur siehst. Es ist nunmal Fakt, dass gewisse (wenn heute auch weitgefasste) Kernthemen in jeder Subkultur existieren. Und Gothic (und andere) sind weder reine Musik- noch reine Kleidungsszenen, sonern berufen sich immer wieder auf ihre "Lebensphilosophie". Wie wichtig die Kleidung ist, darüber gehen die Meinungen außeinander. manche halten sie für unablässlich, andere sagen, sie müsse nicht sein. Einig sind sie sich aber alle in dem Punkt, dass aus ein Musik- oder Kleidungsfan alleine noch kein Goth ist. Er muss selber eine gewisse Lebenseinstellung damit verbinden. Das bestimmt das Kollektiv, wie gesagt 99,9999% der Leute und für eine Subkultur gilt nunmal, dass das Kollektiv die Regeln macht und diese nicht eine einzige Person aufheben kann. oder ist tattoowiertsein nicht auch so eine Regel, um Teil der Tattooszene zu sein: [QUOTE]dann doch bitte lieber die tattooszene oder die suicidegirls-szene. dort gibts sowas wie true und untrue nicht, denn entweder man wird ein suicidegirl oder mann ist tätowiert [/QUOTE] Folglich: um Teil der Tattooszene zu sein, muss ich tattoowiert sein: [B]Regel[/B] die durchs Kollektiv bestimmt wird, folglich: als jemand mit einem Fake-Tattoo bin ich ein Poser. Es hat also auch die Tattooszene ein Kernthema: echte Tattoos, keine gefakten, die man aufweisen muss (idenfizieren gilt ja nur für geistige und seelische Dinge), um ein Teil dessen zu sein. Ich kann auch hergehen, mit ein bravo-Tattoo aufkleben und sagen: ich bin jetzt Teil der Tattooszene. Dann würdest DU über mich die selben Töne verlauten lassen wie ich und andere hier über Gothiclady1991 und ich würde sagen: jetzt hör doch mal auf, mir deine Tattooszene reindrücken zu wollen. Immer redestdu von Toleranz und jetzt bin ich aufeinmal ein Poser, weil du mir deine Tattooszene aufdrücken willst. Denn genau das hast du ja in mode:art getan, nur ohne direkten Ansprechpartner das ist genau dasselbe. Nur der Gegenstand der Regelbildung ist ein anderer.sonst gibt es keinen Unterschied. [QUOTE]weil es definitiv nicht mal der größte teil der szene ist, der so ist, wie du ihn beschreibst[/QUOTE] hätte ich Lust, würde ich es jetzt noch zum 3. Mal erklären, aber weil ich keine Lusthabe: nochmal genau durchlesen. zwei Schlagworte: "Ein Teil" und "Beispiel" [QUOTE] es sind doch [b]immer die selben themen[/b] auf die man sich als obergothic der man sein will verkrampft.[/QUOTE] aha. wie passt das zu deinem "s ist nur Kleidung". Paradoxon? hier redest du von immer die selben Themen und davor, es geht doch nur um Kleidung [quote] und vor allem ich interessiere mich für alle mögliche themen,....... [/quote] du hast jetzt lang und breit erklärt, für das du dich interessierst oder dich nicht interessierst, wo du deine Leute suchst oder wo du sie nicht suchst. Aber was hat das bitte mi der Frage nach den Themen der Szene zu tun? nichts! Du siehst dich nicht als Teil dieser Szene, also ist es auch egal, was du für Interessen hast oder nicht hast. Das tut nichts zur Sache. Und selbst, wenn du dich als Teil der Szene sehen würdest, täte es ebenso nicht zangsläufig etwas zur Sache, weil auch Goth ein Mensch ist, mit Seiten, die die Szene nicht teilt. im Endeffekt ist das wichtig, was man selber an sich mit Gothic identifiziert und was auch von einer größeren Menge, Gruppierung der anderen Goths ebenfalls mitidentifiziert wird. Aber nachdem du Kernthemenidentifikation schon mit True/Untrue-Thematik gleichsetzt, fürchte ich fast, dass du mich hier auch wieder falsch verstehst. Dasselbe gilt auch für deine Kritik an der Szene, zu deren Inhalt ich mich nicht äußern will, weil der hiermit nichts zu tun hat. Abr auch das hat nichts mit dem Thema, über das wir diskutieren zu tun. Und zeig mir die Stelle, wo ich gesagt habe, dass du als Nichtgoth nicht in diesem Forum sein darfst? Soweit ich weiß gibts hier auch einige Mods, die es nicht sind. Nur bitte, bei deiner negativen Haltung zur Szene, deinem Deistresse an der Szene und deiner Nicht-Identifikation mit der Szene, erzähle nicht, wie die Szene angeblich denkt. Du setzt nämlich das, was du denkst als ihr Denken hin und kritisierst im nächsten Atemzug ihr Denken, weil es sich mit deinem nicht deckt. Dein ganzes Auftreten hier scheint mir nicht mehr zu sein als ein einziges, die Szene kritisieren wollen, aber keineswegs eine objektive Darstellung dieser. ich bin auch nicht mit allem zufrieden, aber manche Dinge sind halt so wie sie sind. Da nützt es nicht, wenn ich mich wie du hinstelle und sage "es ist nur die Kleidung" oder derartiges, wenn es einfach NICHT der Wahrheit entspricht. [QUOTE]kann sein, dass ich mich falsch ausgedrückt habe, aber [b]für mich[/b] bedeutet gothic nicht nur kleidung, weil es [b]für mich[/b] sowas wie gothic irgendwie gar nicht gibt. [/QUOTE] Eben, [B]für dich[/B] aber DU bist eben nicht represäntativ für die ganze Szene. Wie gesagt sehen 99,9999% der Leute darin eine Lebenseinstellung. Was diese Lebenseinstellung ist, geht natürlich weit auseinander, aber für die se 99,99% ist es mehr als Kleidung, für die eine Gruppierung gehört rechts sein dazu, für die andere links sein. Deswegen habe ich das, was mich betrifft (und im übrigen auch noch einige andere, sonst hätte ich es nicht aufgeführt, wenn ich nicht die Erfahrung gemacht hätte, dass sich auch andere für frühere Zeiten und Poesie interessieren) auch nur als Beispiel genannt. warum ich etwas genommen habe, was mich betrifft, habe ich schon gesagt. Und dann gibt es natürlich noch Kernthemen, die so gut wie alle, die sich Goth nennen, damit verbinden. Abgrenzung vom Hauptstrom z.B. Wie ehrlich diese Lebenseinstellung ist, ist wieder eine andere Frage. Aber auch jemand, der Goethe nur liest, weil er glaubt, es zu müssen (als BEISPIEL) liest nunmal Goethe im Gegensatz zu jemanden, der nur Kleidung trägt und Goethe für ne Eissorte hält. Wünschenswerter wäre es natürlich, wenn jemand Goethe list, weil er goethe mag und wenn jemand auch die Kernthemen und andere Aspekte der Subkultur abdeckt, weil er sie mag. Und dem genau soll die Aufforderung dienen, sich mit der Subkultur auseinander zu setzen. (mal abgesehen davon, dass ich genug Jugendliche erlebthabe, die so jemanden wie GothicLady1991 richtig fertig gemacht haben) [size=3]@Dragonquest[/size] mach dich mal nicht verrückt. ich kenne nur eine Person, die schwarze Wände hat (und diese Person kennt jeder hier im Forum *lol*) und viele haben noch nichtmal ne halbwegs "gruftige" Einrichtung. außerdem kenn ich auch Leute, die nicht nur schwarz tragen. wichtig ist, dass du dich mit der Subkultur auseinandergesetzt hast und dich im Großen und Ganzen darin wiederfinden kannst. Du hast übrigens (gleich) ne PN ;) |
| Pseudo-Gruftiii | oke, du willst es nicht verstehen. vor allem den letzteren teil hast du ja mal gar nicht kapiert. naja. lies und lies und lies es dir immer wieder durch bis du es kapierst....aber ein drittes mal werde ich das selbe nicht mehr schreiben, denn diesmal schreibe ich es echt um einiges einfacher. wenn dus jetzt nicht verstehst, dann wirst oder willst du es auch nicht verstehen. aber ich probiers noch ein letztes mal: 1. du verstehst das wort abhackliste nicht. eine abhackliste muss nicht bedeuten, dass man alle bis auf den letzten punkt abhacken muss. es müssen viel mehr mindestens so viele und so viele punkte auf jemanden zutreffen, um gothic zu sein. eben von einer bestimmten abhackliste. und die ist lang..... und irgendwo gleicht man sich ja dann doch. bei so ettlich vielen punkten gleicht man sich halt mal bei den einen oder anderen. das hat aber nichts mit gothic zu tun. das trifft man auch bei stinos. 2. habe ich nie gesagt, dass man ein gothic wird, wenn man von seiner aussenwelt so genannt wird, aber man wird eben so angesehen von leuten die damit sogar recht haben. bloß dann kommen die elitären grufties und wehren sich mit allen mitteln dagegen, nur dass nicht jeder kleine dummie in die szene reinkann und auch nur damit man nicht sagen kann, dass auch dummies in der szene drin sind. hat alles was damit zu tun, sich selbst besser darstellen zu wollen, indem man ein toller gruftie ist. 3. [quote]man wird gothic, indem man sich als ein teil dieser subkultur fühlt UND sich mit dem inhalt identifiziert [/quote] wieder nix verstanden. sie fühlt sich so und in irgendeiner art und weise fühlt sie sich mit dem inhalt dieser subkultur "identifiziert" (haha, klasse wortwahl, passt wie die faust aufs auge)....nämlich der kleidung. du hast halt eine andere meinung von dem wort inhalt in diesem sinne, aber was wäre ein passender inhalt? einer wie deiner? also doch abhackliste....ein anderer inhalt? dann ist ja ihrer in ordnung. hör doch mal auf mit einem derartigen gefasel, ansonsten mach doch einen psychotest im internet, wo jeder für sich auswerten kann ob er gothic ist oder nicht und gegebenfalls wieviel gothic er ist. [quote]Wie wichtig die Kleidung ist, darüber gehen die Meinungen außeinander. manche halten sie für unablässlich, andere sagen, sie müsse nicht sein.[/quote] und genauso kann man es andersrum sehen, mit der meinung/dem interesse an angeblichen gothic-themen (welche themen zur hölle sind überhaupt noch gothic, ausser deine?) also akzeptier es doch endlich und hör auf zu urteilen, wer oder was gothic ist und was nicht. [quote]Einig sind sie sich aber alle in dem Punkt, dass aus ein Musik- oder Kleidungsfan alleine noch kein Goth ist.[/quote]woher weisst du das und wie kannst du es dir anmaßen für alle hier zu sprechen? oder sind alle die nicht so denken auch keine gothics? 4. zur tattooszene, ich wusste dass du es nicht verstehen wirst. das ist es eben. in der tattooszene gelten nur tattoos. ein mensch der sich so teile aufklebt, wird niemals behaupten in der tattooszene zu sein, so blöd ist keiner, das ist einfach absurd. aufklebeteile sind doch nicht mal tattoos. der begriff ist doch schon von grundauf falsch dafür benutzt. und dort wird es auch nicht so aufgebauscht, von wegen man muss solche und solche lebenseinstellungen haben und blah. deshalb sind die mir echt lieber. da wird nicht in einer so paradoxen art und weise so viel von einem verlangt und dort gibts auch kein true und untrue (sowie gothic und nicht gothic und ich erlaube mir diese worte sehr wohl, da sie doch dasselbe ausdrücken) denn entweder man ist tätowiert oder nicht. ansonsten kommts höchstens noch drauf an, ob man sich mit jemanden gut versteht, aber sowas wie versteifte grundansichten gibts da nicht, die man da erstmal vorweisen muss um in die szene zu kommen. entweder man versteht sich mit einem oder eben nicht. man beschränkt sich nicht nur auf die intelligenz und das wissen was bestimmte themen angeht. denn das ist ja doch irgendwo pure arroganz, weil man sich ja dann auch für intelligent hält. dumme und intelligente leute gibts überall auch bei euch, das kannst du nicht abstreiten. und auch dumme wollen doch gleichgesinnte finden. und du musst zugeben, irgendwo sind auch eure "pseudo-gothics" ein teil eurer szene, denn ohne sie hättet ihr niemanden an dem ihr euch profillieren und hochziehen könnt. die pseudos gehören bei euch genauso dazu wie die truen. sonst würds doch gar keinen spaß machen. wenn es nicht so wäre, dann würdet ihr euch auch nicht so über sie ärgern. wenn ihr euch nicht gleich deswegen so aufführt, dann zieht ihr sie da auch nicht so krass rein, wie wenn ihr sie ständig thematisiert. die einen sagen einer ist ein pseudo, ein anderer nicht. ein grundsätzliches "nicht gothic" gibts nicht. musst und willst du wohl auch nicht verstehen. du könntest es mir aber auch ehrlich sagen, dann würde ich mir die ganze arbeit gar nicht machen. 5. [quote]aha. wie passt das zu deinem "s ist nur Kleidung" paradoxon?[/quote]weiterhin nix verstanden. wie schon mal gesagt: ohne die richtige kleidung ist man halt kein gruftie. und gruftie im herzen gibts nicht, sonst wäre entweder jeder intelligente im herzen ein gruftie, oder es müssten eben immer die selben dinge (themen) sein, von denen sich schließen lässt, dass jemand im herzen ein gruftie ist. also wohl doch wieder mal die abhackliste? oder ist irgendwie jeder im herzen ein gruftie, ein dummer wie intelligenter (beides zum glück subjektiv) mensch? [quote]du hast jetzt lang und breit erklärt, für das du dich interessierst oder dich nicht interessierst[/quote]nein hab ich nicht, wenn ichs wirklich lang, breit und vollkommen ausführlich erklären würde, dann würde ich hier noch ein jahr sitzen. allweltinteressiert bin ich. aber ich verliere auch schnell interesse an dingen, die ich mittlerweile durchschaut habe. 5. [quote]wo du deine Leute suchst oder wo du sie nicht suchst. [/quote]das nicht suchst ist falsch, ich suche sie überall, auch dort wo ich es nie vermuten würde, dass ich dort eine chance hätte. aber ich habe was was die meisten grufties nicht haben. die nötige tolleranz dazu. auch nicht grufties können intelligente leute sein, sogar intelligenter wie so manch ein truer gothic, der sich wie schon mal erwähnt nur auf die typischen gothic themen spezialisiert. [quote]Und zeig mir die Stelle, wo ich gesagt habe, dass du als Nichtgoth nicht in diesem Forum sein darfst?[/quote]du hast es nicht wortwörtlich gesagt, aber du bist davon ausgegangen, dass ich mich selbst als ein gothic sehe, anscheinend weil ich hier in diesem forum angemeldet bin. kann von mir aus auch ein anderer grund dafür sein, aber das tut auch nichts zur sache. du bist davon fälschlicherweise ausgegangen und wenn nicht deswegen dann wüsste ich gerne, woraus du darauf schließen konntest. ausserdem habe ich keine negative einstellung zu der szene, nur zu solchen arroganzbolzen mit ihren elitären denken (und davon gibts halt nun mal leider mehr als es sollte, auch wenns natürlich selbst keiner zugeben würde). desinteresse.....das wort kenne ich fast gar nicht. hab ich doch eigentlich schon erklärt oder? es ist halt ein netter zeitvertreib. ein hobby. die klamotten gefallen mir auch. und zu dieser einsicht zu kommen hat auch spaß gemacht. aber ich hasse poesie, mittelalter, vampire, satanismus, nietzsche, suicidalität, autoagression, rave das als gothic mukke verkauft wird, und ich möchte mich auch nicht mit meiner kleidung abgrenzen um mich für was besseres halten zu können als der rest der menschheit. und alles andere was so manche goths mit gothic verbinden, darf mich auch interessieren ohne ein gothic zu sein, denn diese themen sind kein privileg der gothics. eigentlich gar keine themen.....also wo ist denn deine tolle grenze (denn du findest es doch nicht toll, wenn die grenzen so verfließen), wo fängt gothic an und wo hört pseudo auf? ich kanns nur immer wieder betonen: abhackliste. jeder muss wohl mindestens soviele und soviele punkte in einem bestimmten test vorweisen können und dann wird durch grenzen ausgewertet. 6. [quote]Eben, für dich aber DU bist eben nicht represäntativ für die ganze Szene. [/quote]da hast du recht, denn darum habe ich ja auch das "für mich" so betont. du musst mich nicht wiederholen, ich weiss selber was ich rede. und im letzten absatz von dir wolltest du mir doch eigentlich eh nur damit klarmachen, dass keine dummerchen in die szene reinkommen. aber it's the same thing, dummheit und intelligenz sind immer subjektiv. man misst immer an sich selbst, was man für dumm und was man für intelligent hält. |
| rosenkind | EDIT: so, ich hab jetzt die 2 Postings, die eigentlich eines sein sollten wieder gelöscht. nicht, weil mir die Argumente ausgegangen wären, sondern, weil sich alles ohnehin nur im Kreis drehen würde, da wir ganz offensichtlich aneinander vorbeireden. Mag sein, dass ich dich nicht verstehe, aber ebensowenig verstehst du, was ich sagen will. Und auf der Ebene weiter zu diskutieren, hat keinen Sinn. Und damit beende ich die Sache. um aus dem Definitionswust wieder rauszukommen, gehe ich nochmal zurück zum Ursprung und fasse zusammen. Gothic: - ist per Definition eine Subkultur, die eigene Kleidungsstile hat, eigene Musikstile hat und sich auch auf darauf beruft, eine Philosophie zu haben, die jedoch im konkreten weit auseinander gehen - hat gewisse Kernaspekte, die erüfllt werden müssen, um ein Teil dieser Subkultur zu sein (im übrigen schrieb ich was die Abkakliste angeht von einer "Abhakliste, [b]auf der man nur einem Punkt nicht entsprechen muss, um ein gottverdammter Poser zu sein[/b] ich dachte im folgenden, dass du diesen Satz registriert hat und nannte es deshalb Abhakliste, weil ich dachte es wäre klar, was ich meine. ich widersprach mir also nicht: ein paar Punkten entsprechen müssen und allen entsprechen müssen, da ist ein Unterschied) - ist eine Subkultur, in der sich die meisten Mitglieder einig sind, dass es unablässlich ist auch eine gewisse Einstellung und nicht nur Musik und Kleidung damit zu verbinden. Was ich von Gothiclady1991 verlange ist: 1. dass sie sich über die Subkultur informiert, mehr als Kleidung und zumindest die wichtigsten Merkmale der Subkultur (Eckpfeiler der Einstellung, grobe Geschichte [langt meiner Meinung nach zu wissen, 80ger Jahre und aus der Punkszene] evtl. noch Bands, was ich persönlich jetzt aber nicht soo wichtig finde, jemand anders mag das anders sehen, grob die derzeitige Struktur (Untergruppen) 2. dass sie sich aufgrund des angeeigneten Wissens überlegt, ob diese Subkultur wirklich etwas für sie ist oder nicht 3. sollte sie feststellen: "ist nichts" nicht versuchen irgendwelche Dinge, die sie in Erfahrung gebracht, zu spielen, was eigentlich nicht zu ihr passt, sondern ehrlich sein und sagen, dass sie damit nichts anfangen kann und kein Goth ist, sondern nur ein Kleidungsfan. was ich von ihr nicht verlange: - dass sie der obergruftie schlechthin wird - dass sie auf die schwarzen Klamotten verzichtet, obwohl sie ihr gefallen, nur weil sie kein Goth ist ich verlange es von ihr, weil: - ich der Meinung bin, dass man sich erstmal informieren sollte, bevor man sich so und so nennt (aus Respekt vor der Sache) - genügend Junggrufties rumlaufen, die sie ziemlich fertig machen können - ich Leute um mich haben möchte, die sich mit dem, von dem sie behaupten, sich dafür zu interessieren, auch wirklich interessieren. (Die, die andere interessen haben, kann man aussortieren, aber es ist nervig immer wieder in einer Athmosphäre, die angeblich deinen Interessen entspricht feststelln zu müssen, dass eigentlich doch keiner wirklich dahinter steht) so und was ist an all dem nun Unrecht? zum Schluss muss ich sagen: ich verstehe dein Problem wirklich nicht. Eine [B]Subkultur[/B] grenzt sich immer ab. Sie entwirft IMMER irgendwelche Aspekte, denen man entsprechen muss, um dabei zu sein. Das ist nichts verwerfliches. Das tut jeder im Großen und im Kleinen. Auch du. (z.B. in der Tattooszene, aber es ist sinnlos, das nochmal zu erklären) zu guter Letzt zu deiner Aussage, du hättest keine negative Einstellung zur Gothicszene. Ich bitte dich inständig, lis dir nochmal durch, was du alles geschrieben hast. Der Satz ist mehr als absurd. |
| Pseudo-Gruftiii | oke lassen wir das thema. zum letzteren: [quote]zum Schluss muss ich sagen: ich verstehe dein Problem wirklich nicht. Eine Subkultur grenzt sich immer ab. Sie entwirft IMMER irgendwelche Aspekte, denen man entsprechen muss, um dabei zu sein. Das ist nichts verwerfliches. Das tut jeder im Großen und im Kleinen. Auch du. (z.B. in der Tattooszene, aber es ist sinnlos, das nochmal zu erklären) [/quote]eine subkultur kann sich ja abgrenzen. aber ich halte es einfach für.....doof. ganz einfach doof. warum abgrenzen? was ist daran toll? nur weil man sich mit bestimmten leuten nicht abgeben will muss man sich doch nicht gleich abgrenzen....das wort abgrenzen verbinde ich eher mit "ich halte mich für was besseres, also fasst mich ja nicht an". wenn ich auf bestimmte leute keinen bock hab dann sage ich es denen ins gesicht und grenze mich nicht ab. darum sollte es sowas wie subkulturen gar nicht geben. das führt doch nur zu massentrends und steht der wahren individualität im wege. und ich äußere mich nicht abfällig über die gothic szene ich äußere mich höchstens abfällig über subkulturen aller art. vor allem die, die sich besonders abgrenzen wollen, aber es doch irgendwo nicht sind, weil sie doch genauso verbündete innerhalb der szene haben. also doch nix mit abgrenzen und einzelgänger. klar entwirft sie aspekte, aber es geht um die anzahl. tattoo-szene --->ein aspekt. gothic-szene--->hunderttausend aspekte die schon in einer ziemlichen sinnlosigkeit enden indem sie diese krampfhaften zwänge zu den urteilen was true und untrue ist führt. [quote]Zu guter Letzt zu deiner Aussage, du hättest keine negative Einstellung zur Gothicszene. Ich bitte dich inständig, lis dir nochmal durch, was du alles geschrieben hast. Der Satz ist mehr als absurd.[/quote]wie du es schon richtig erkannt hast, du verstehst mich nicht. und wie auch hier nimmst du dir mal wieder ein recht über etwas zu urteilen, was du nicht verstehst. wenn ich eine derartige abneigung oder einen derartigen hass gegen gothics hätte, dann wäre ich nicht in diesem forum und vor allem würde ich mich nicht so kleiden. keiner will falsch eingeschätzt werden. auch du nicht. es ist ein nettes hobby, ein netter zeitvertreib. aber soviel tamtam drumherum, der schon in ziemlichen irrealismus führt (stichwort künstliche intelligenz) verdient sie nicht, denn das gibts ausserhalb der gothic szene auch. aber falls du immer noch der meinung bist: du kannst von mir aus das gothic gegen jede mögliche subkultur austauschen oder auch ganz einfach gegen das wort subkultur an sich. ausser natürlich die tattooszene, die aber eben auch fast schon keine szene ist, da sie ja diesen riesigen punkt "zwänge" nicht erfüllt. eigentlich sollte man das gar nicht szene nennen. sind doch nur tattoos. und dermaßen verschiedene leute, dass es kracht=) . |
| rosenkind | [QUOTE]nur weil man sich mit bestimmten leuten nicht abgeben will muss man sich doch nicht gleich abgrenzen[/QUOTE] mit abgrenzen meine Ich ich nicht die Leute, sondern die Sache. in der Definition abgrenzen, nicht in den sozialen Kontakten. ich kenne viele Leute, die durchaus "normale" Freunde oder Freunde in anderen Subkulturen haben. I glaube, du siehst das etwas zu schwarz-weiß diesbezüglich. Subkultur heißt noch lange nicht [B]zwangsläufig[/B] dass es zu einem elitären Grüppchenkrieg konmmt, noch dass es etwas zwanghaftes haben [B]muss[/B]. Für viele ist es einfach nur eine Plattform für ihre Persönlichkeit, die sie woanders nicht finden. Zum ZWANG wird es nur dann, wenn man eben das nicht tut, was ich von Gothiclady1991 verlange: sich informieren, schauen ob man sich wohlfühlen könnte und wenn man sich wohlfühlt sein eigenes Lebensgefühl darin aufbauen. Nur geht es dabei halt nicht, dass man die Definition komplett umschmeißt. Ein bisschen Respekt vor der Sache muss es auch geben. Sonst ist am Ende diese Plattform auch weg. Und von diesem Verschwinden her rührt m.E. auch dieses tue-untrue besonders stark her. Weil sich die Plattform allmählich verliert, klammern sich diejenigen, diesie dort bitternötig suchten an den Grashalm des Angriffs von fremdartigen. Eine funktionierende Interessensgemeinschaft bräuchte das nicht, weil es gar keine Leute gäbe, die die Plattform zerrütteln, die Definition aufbrechen. Stell dir mal vor, jemand ist dabei, weil ihm alles wirklcih super gefällt, weil er mit den meisten Aspekten etwas anfangen kann. Meinungsverschiedenheiten in einem gewissen Rahmen gibts immer (ich denke bei euch findet auch nicht jeder jedes Tattoo schön!) aber das ist alles noch im akzeptablen Rahmen. Wenn dem so wäre, gäbe es weder true, noch untrue, noch Zwänge. Entweder es würde einem gefallen oder es würde einem nicht gefallen. man wäre dabei, weils einen wirklcih interessiert oder man wäre nicht dabei, weils einen nicht interessiert. Somit wäre jedes Individuum in der Subkultur immernoch ein Individuum. Die Szenezwänge beginnen erst damit, dass eben diese nicht mehr ganzheitlich erfasst wird, sondern nur noch Teilaspekte, dass welche, die nur Teilaspekte kennen, auf das ganze schließen und rein drängen. Die Definition verklärt, das alte Lager fürchtet um seine Existenz und ist (wohl auch berechtigt) sauer. Erst da fängt es an. Genauso wie du dich sicher auch aufregen würde, wenn in der Tattooszene jemand mit Henna & co wäre und zwar nicht nur einer, sondern gleich dutzende. Wobei und da geb ich dir recht, die Subkultur auch selbst etwas schuld ist, da ja nicht wenige ein "wir sind besser" vermitteln. und eine Art, wie colaeisbär z.B. Gothiclady1991 angriff nicht unbeingt dazu beiträgt, dass sich jemand frei mit der Subkultur befasst. es müsste einfach mehr das Gefühl vermittelt werden, dass ein "du bist kein Goth" nicht bedeutet "du bist ein schlechterer Mensch". ich hab im übrigen nicht behauptet, dass du Hass gegen Goithics empfinden würdest, nur dass du offensichtlich eine negative Einstellung gegenüber der Szene hast (hast ja dauernd was kritisiert) was für dich Zeitvertreib ist (was ja auch okay ist) ist halt eben für andere ein äußerst wichtiger Aspekt in ihrem Leben. |
| Pseudo-Gruftiii | oke, letztes offtopic (ich glaub ich mach nen thread über tattoos auf, gibts das hier noch nich?): tattoos sind wahnsinnige geschmackssache, ich finde die wenigsten schön aber wenn ich schon eins schön find dann schlägt mein herz ganz schön hoch. aber sowas wie verachtung gibts dort nicht. eben weil tattoos so facettenreich verschieden sind, wäre es ziemlich dumm jemanden aufgrund seines tattoos zu verurteilen. deshalb eben, entweder man ist tätowiert oder nicht. ein schönes oder hässliches tattoo gibts nicht. es kann jemanden persönlich gefallen oder nicht. und das merkt auch jeder, da die geschmäcker ja dauernd getestet werden und man nie bei jedem den persönlichen geschmack trifft (was ja auch gut ist). und ich glaube sogar, dass henna auch noch recht akzeptabel wäre. das einzige was man bei hennas nicht hat ist der schmerz und das ewige. aber es ist auch eine körperkunst wie piercings und der körper wird dabei seeeehr aufwändig "bearbeitet". henna ist superschön, vor allem diese indischen sachen und das wichtigste: henna hat geist und kultur glaube und besondere herkunft. genauso wie tattoos. auf jeden fall ne tolle sache, lediglich etwas unpraktisch, weils immer weggeht:/ |
| rosenkind | [QUOTE]aber sowas wie verachtung gibts dort nicht. eben weil tattoos so facettenreich verschieden sind, wäre es ziemlich dumm jemanden aufgrund seines tattoos zu verurteilen.[/QUOTE] es sind aber eben alles Tattoos, das ist der Punkt. Es deckt sich mit individuellen Abweichungen der Definition. Und darum gings auch hier: es deckt sich mit der großen definition mit individuellen Abweichungen. Solange das so stimmt, gibts halt hier und da ne Meinungsverschiedenheit, aber man gerät nichts ins true-untrue-Gedöns. Weil man sich in den Eckpfeilern einig ist. problematisch wirds erst, wenn einer einen von den Eckpfeilern unschmeißt, dann bricht das alles zusammen und es geht los mit den Konflikten. Einen der Eckpfeiler nicht umzuschmeißen ist eben der Respekt vor der Gemeinschaft, die sich darüber findet. Den selben Respekt erwarte ich auch, wenn jemand Rosenkränze nur cool findet, dass er dann nicht sagt er sei Christ, obwohl er nicht weiß, wer Jesus war oder dergleichen. man kann ja einige Aspekte durchaus übernehmen, wenn sie einem gefallen, das sehe ich nicht als verwerflich an, aber man sollte sich dann eben nicht als Teil dieser Gemeinschaft ausgeben, wenn man mit den Eckpfeilern nichts anfangen kann. |
| Zerbrochener | Kleiner Einwurf an den Pseudo-Gruftiii Eine Subkultur beinhaltet keine Zwänge, das ist doch gerade der springende Punkt an der Sache. Und eben genau [u]deshalb[/u] sollte man sich vorher darüber [i]informieren[/i], damit man sich eben nicht verstellen muss zwecks Zugehörigkeit. Eine true/untrue-Diskussion ist im ursprünglichen Sinne einer Subkultur demnach völlig überflüssig und ist lediglich eine neuzeitliche Folge auf Grund der zunehmend fehlenden Auseinandersetzung. Seltsamererweise sind es meist gerade die jenigen, die sich über fehlende Toleranz beklagen, die selber Null Bezug zu der Sache haben. Wenn sich z.B. ein "Dark Raver" über die bösen elitären "Grufties" beschwert, finde ich das äußerst paradox. Um mal kurz den Dogmatiker zu spielen: Wenn ein Christ die "10 Gebote" als zwanghaft empfindet und nach diesen nicht aus Überzeugung handelt, dann hat er sich definitiv dem falschen Glauben verschrieben. Mein Amen ;) |
| rosenkind | [QUOTE]Wenn ein Christ die "10 Gebote" als zwanghaft empfindet und nach diesen nicht aus Überzeugung handelt, dann hat er sich definitiv dem falschen Glauben verschrieben. [/QUOTE] du findest die Worte, die mir gefehlt haben! :) |
| Zerbrochener | [QUOTE][i]Original geschrieben von rosenkind [/i] [B]du findest die Worte, die mir gefehlt haben! :) [/B][/QUOTE] Ach Rosie, wir ergänzen uns doch immer vorzüglich ;) PS: Kannst Du mal bitte auf Deiner hompage nach der Seite ""I. Was ist Gothic eigentlich?" schauen und gegebenenfalls aktualisieren ? Sie will einfach nicht laden ... |
| Ursus | Dann will ich mal auch eine kleine Geschichte aus meiner Anfangszeit zum Besten geben. Vor etwa 4 Jahren, als ich noch ein unerfahrener Junggruftie war und schwarz hinter den Ohren von misslungenen Haarfärbeversuchen, habe ich es während einer Urlaubsfahrt in den Süden der Bundesrepublik doch tatsächlich gewagt, einen Szene Club aufzusuchen. Nach der abschätzigen Musterung durch die Lokalprominenz und ein paar Kirschbier an der Bar wurde die Tanzfläche gestürmt und erste, unbeholfene Tanzschritte gewagt. Aus den Boxen dröhnte ein mir damals Unbekannter der anscheinend ein Problem mit Rostflecken hatte. Heute zählt „This Corrosion“ zu meinen Lieblingssongs. :) Nach einiger Zeit meldete sich ein natürliches Bedürfnis und ich suchte die Örtlichkeiten auf, um mir Erleichterung zu verschaffen. Dort traf ich auch einen der Obergrufties vom Eingang wieder der gerade lässig eine Zigarette rauchend am Urinal stand. Just in diesem Augenblick löste sich etwas heiße Asche vom Glimstengel und traf ihn dabei an einer nicht weiter erwähnenswerten Stelle, was einen Kriegstanz zur Folge hatte der mich solche Typen mit anderen Augen sehen ließ. Es sind halt doch keine Götter in schwarz sondern Menschen wie du und ich aber manchmal sind sie sehr unterhaltsam.:D Liebe Grüße vom Stadtbären |
| Emelie Erdbeer | Also...hm, ich kann da Rosenkind mit seinen Aussagen nur zustimen, sorry xD ... Jajaja....schlagt mich :rolleyes: LG |
| rosenkind | [QUOTE].hm, ich kann da Rosenkind mit [b]seinen[/b] Aussagen nur zustimen, sorry[/QUOTE] danke, aber "ihren" würden besse passen, mir fehlen nach wie vor die Y-Chromosome :D |
| Pseudo-Gruftiii | @zerbrochener: da bin ich auch vollkommen deiner meinung. aber es ist halt nicht so. es ist wie mit dem christlichen glauben. wenn dies wäre und wenn das wäre und wenn sich jeder so an die bibel halten würde und sie auch richtig deuten würde (jeder hat die richtige deutungsansicht, denn es gibt doch nur eine bibel *lol*...sogar wenn es eine eigene für die zeugen gibt, die ist identisch mit der christlichen *loool*) dann wäre die ganze welt vieeeel schöner. dass das schon vom grund auf unmöglich ist bedenkt aber keiner. hübsche idee, aber leider nicht durchsetztbar. hübsche sachen, die man von der szene so erwartet, aber sie nagen doch schon etwas an der menschlichen unmöglichkeit. die szene ist halt nicht tollerant. keine szene ist tollerant. und szenen stecken nun mal voller widersprüche. die szene ist halt nicht tollerant, war sie auch noch nie. und genau das stinkt mir. denn das finde ich ja noch schlimmer, wie die tussies die sich über jeden aufregen und deswegen den ganzen tag rumzicken müssen. die zwänge sind nur natürliche folgen von der szene. was erwartest du? es ist eben menschlich. pure persönlichkeitsanarchie besitzt keiner. ist ja auch unmöglich. |
| belladonna | [QUOTE][i]Original geschrieben von psychochicken [/i] [B]Hier kommt mir eine Idee, die die Idee des Jahres werden könnte: Wie soll ein armes junges Ding eine solche Entscheidung ohne seelischen Beistand fällen?! Fachkundige Hilfe ist gefragt! Darum bin ich für "Frag Dr. Gruft", die ultimative Hotline für alle Jugendlichen die an der Gothic-Kultur interessiert sind. " Und am besten gibt's gleich die passende Teeniezeitschrift dazu. [/B][/QUOTE] Laßt mal, mit zarten 15 habe ich auch noch gedacht, bestimmte Regeln oder Aufnahmerituale befolgen zu müssen, um richtig dazuzugehören. Da gingen Gerüchte rum wie: "Du bist nur ein richtiger Gruftie, wenn du eine Nacht auf dem Friedhof in einem selbstgeschaufelten Grabloch verbracht hast.":D Und wie stolz ich war, wenn mich jemand in meinem Robert Smith-Look für Arme tatsächlich als "Gruftie" ernstgenommen hat:D Ich denke mal Gothiclady ist nun schon bestraft genug, da sie sich über kurz oder lang in Grund und Boden schämen, oder sich zumindest in den Hintern beissen wird ob der Peinlichkeit, daß sie sich hier öffentlich so äußerte, wie ich es damals gottseidank nur in meinem Tagebuch getan habe:D Ach und Bilder aus meiner (dann schon etwas fortgeschrittenen) Anfangszeit gibts in dem Thread "kleines Video über Grufties..." bei Lebensart. Ist imo die letzte Seite des Threads. Nur damit ihr was zu lachen habt;) |
| psychochicken | Wäre doch mal einen lustige Idee, solche Tagebucheinträge anonym zu veröffentlichen, finde ich. Das wäre auch so schön nostalgisch. Wenn man dann merkt dass es anderen ähnlich ging... |
| Pseudo-Gruftiii | hihi, zitat aus dem gothic lolita topic;) [quote]Wer daraus eine Philosophie machen muss, bitte, selbst wenn das in Japan vielleicht so ist/wäre, ich finde es völlig ok zu sagen, dass man einfach nur den Kleidungsstil mag. Aber die 'true-oder-nicht-true'-Diskussion holt einen wahrscheinlich immer ein. - -[/quote] aber ich verstehe heutzutage sowieso nicht, was gothic ist und was nicht. im endeffekt kann man irgendwie alles mit gothic kombinieren. |
| rosenkind | [QUOTE][i]Original geschrieben von psychochicken [/i] [B]Wäre doch mal einen lustige Idee, solche Tagebucheinträge anonym zu veröffentlichen, finde ich. Das wäre auch so schön nostalgisch. Wenn man dann merkt dass es anderen ähnlich ging... [/B][/QUOTE] du wolltest es nicht anders: "Carpe Noctem, liebes Tagebuch Ja. wir schreiben heute den 16. ? August 2003- Ich habe jetzt schon über 7 Monate [I]ich weiß, Tagebuch ist der falsche Ausdruck[/I] :D nicht mehr geschrieben und wie du dir denken kannst, hat sich in dieser Zeit viel getan. Nun, mein Kleiderschrank wird immer schwarzer, über meinem Bett hängt eine Flagge mit einem Yin Yang [I]tut sie im übrigen immernoch, aber in einem anderen Ort[/I] und an der Seite schlängeln sich schwarze Rosen und in meiner Plattensammlung sind jetzt neben der kompletten nightwish - Kollektion [I](...)[/I] auch Sachen von Within Temptation [I]und ich hör sie immernoch, ja ichsteh dazu![/I] und theatre of tragedy, lacrimosa und Deine Lakeien muss ich mir noch [I]besorgen[/I] (Die scheinen aber gut zu sein, lacrimosa geht auch. [I]Es folgt ein Abschnitt, den ich hier nicht veröffentlichen will)[/I] Seitdem ich mir diese kleine schwarze Welt aufgebaut habe, fühle ich mich so ausgeglichen wie nie. Du ich schreib morgen weiter, es ist schon 4 Uhr, bis dann. " Naja, das "Morgen" kam dann 4 Monate später :D Sonst gab es keine großen spezifischen Äußerungen zum Thema. ich philosophierte mehr stundenlang darüber, warum mein Liebeslieben so sch*** lief :D und diverse andere emotionale Katastrophen. Aber man merkt den Einfluss der Subkultur: Tagebuchanfang Jan. 2001: "Hi Babe! Tja, viel ist nicht passiert. Am Mittwoch hab ich bis sageund schreibe 16 Uhr gschlafen...." Tagbuchanfang Mai 2004: "Sehnsucht. Ein Einwort-Zweiwort. Sehnsucht sehnen. Sucht. Das Sehnen das zur Sucht wird. Die Sucht des Sehnens. Sehnen und Sucht. Sucht und Sehnen. Geht es mir schlecht? Wenn ich mir meine Biografie anschaue und die Menschen um mich betrachte, so geht es mir wohl besser...." Mit Mai 2006 will ich gar nicht mal anfangen :D schämen tu ich mich aber eigentlich nur für diesen ersten Versuch einer Definition (und der Aufmachung der zugehörigen Website, die ich leider nicht hochladen kann momentan): [COLOR=seagreen][i]Schwarz, sagt ihr, ist die Farbe des Bösen. Doch ihr irrt!!! Nicht mehr ist schwarz als die Farbe der Dunkelheit. Ist es Schuld des Dunklen, dass sich das Böse von Zeit zu Zeit unter seinem schützenden Mantel verkriecht? Versteckt es sich nicht ebenso im gleißenden Licht, das die Menschen blendet und so über seinen wahren Charakter täuscht? Schwarz aber ist die Farbe der Geborgenheit. Schwarz ist die Erde, in der das Samenkorn wächst. Dunkel ist es im Mutterleib, der das Ungeborene schützt. Alles Gute wächst im Dunklen, bevor es stark genug ist, ans Licht zu treten. Verfasser Unbekannt[/i] [b]Gothic ist nicht Satanismus[/b] Wie oft hab ich es schon auf der Straße gehört, wie oft hab ich gehört, wie es andere erzählt haben, wie oft ist mir das Gerücht zu Ohren gekommen, Gothics oder auch Grufties genannt wären Satanisten. Als ich das erste mal in düsteren Klamotten und mit einem roten Strasskreuz um den Hals in die Schule kam, wurde ich auch schon gleich gefragt, warum ich es nicht verkehrt herum trage, „weil es verkehrt herum ein Zeichen für Satanismus“ wäre. Als ich versucht habe zu erklären, was Gothic eigentlich ist, wurde mir vorgeworfen, ich hätte keine Ahnung von Gothic… Nun gut, ich bin vielleicht noch nicht lange in der Szene (bin ich überhaupt in der Szene?!?) und ich schmeiße mich auch nur ab und zu in schwarze Klamotten, aber eines kann ich schon jetzt sagen: [b]Grufties sind keine Satanisten![/b] Auch wenn ich zugeben muss, dass ich verstehen kann, dass Austenstehende Gothic vielleicht mit Satanismus verwechseln, nervt es irgendwann doch. Es mag zwar so sein, dass Satanisten Gothics sind, aber das heißt nicht, dass Gothics Satanisten sind. Die dunklen Klamotten und das düstere Aussehen mag vielleicht nach außen wie Satanismus wirken, jedoch ist die Philosophie von Gothic auf keinen Fall Satanismus! [b]Wenn Gothic kein Satanismus ist, was ist Gothic dann?[/b] Der eigentliche Gedanke, die eigentliche Philosophie der Gothics ist eine Beschäftigung mit Themen wie Leiden, Schmerz, Tod, Depression, Traurigkeit, eben Dinge, die in unserer heutigen Gesellschaft zu einem Tabu geworden sind. Die Philosophie schlägt sich natürlich auch in den Texten der Musik der „schwarzen Szene“ nieder. So z.B. heißt eine Zeile aus „Dead Boy’s Poem“ (nightwish) : „seufze nie für eine bessere Welt, sie ist bereits komponiert, gespielt und erzählt“. Für mich persönlich stellt die dunkle Kleidung der Gothics die Verkörperung eben dieser Themen dar. Am ehesten würde ich für mich persönlich noch sagen: „Gothic ist dargestellte Depression“. Natürlich hat Gothic in gewisser Weise auch etwas mit „dem Bösen“ zu tun – jedoch nicht mit der Verehrung des Bösen! Wenn ich über das Leid in der Welt klage, heißt das noch nicht, dass ich dieses verehre. Jeder Mensch hat seine dunkele Seite und Gothic will dieses ins Bewusstsein rufen genau wie die oben genannten Themen, so fasse ich es jedenfalls auf. Außerdem ist Gothic auch viel mit dem Verbunden, was ich Esoterik nenne, oftmals ist von einer Geisterwelt die Rede, von einer Welt, in der es Magie, Energien, Elfen,… gibt. So gibt es in der „schwarzen Szene“ auch „Hexen“. Sopor aeternus (Gothic-MusikerIN) sprach davon, dass die Geister mithalfen Songs zu schreiben. Vampire und co gehören natürlich genauso dazu wie Dunkelheit und Kerzen. In irgendeinem Text, den ich im Netz gelesen habe, stand sogar mal so etwas wie „Gothics sind die Kelten der Neuzeit“. Außerdem orientiert sich Gothic Stilmäßig auch am Mittelalter. Was mir besonders gefällt ist die Kirchenkritik *g*. Gothic schafft somit neben den „negativen Themen“, die oben genannt wurden nicht nur eine Gegenwelt zur heutigen Spaßgesellschaft, sondern auch eine „heidnische Gegenwelt“ zur Kirche. Natürlich lässt sich nicht verallgemeinern, da jeder auch wieder anders tickt. Es ist lediglich eine Zusammenfassung von dem, was ich so mitbekommen habe. [b]….Noch mehr Vorurteile…[/b] natürlich gibt es noch mehr Vorurteile als nur dass Gothics Satanisten wären. Auf diese möchte ich auch etwas eingehen: 1. Gothics sind rechtsradikal Es gibt wie wohl in jeder Szene auch in der Gothicszene Faschisten, jedoch ist der Grundgedanke der Gothics keinesfalls Rechtsradikalismus. Im Gegenteil: oft wird von der Toleranz der „schwarzen Szene“ gesprochen. Dass Gothics nicht rechtsradikal sind, beweist auch die Aktion „Gothics gegen Rechts“ bzw. „Grufties gegen Rechts“ – die sich entschieden gegen das Vorurteil wehrt und auch gegen rechtsradikale Gothics angeht 2. Gothics halten sich nur auf Friedhöfen auf und schlafen in Särgen Ab und zu mal über einen Friedhof zu gehen, kann schon mal ganz schön sein – aber nicht auf Dauer. Und dass ich in einem Sarg schlafe wusste ich bisher auch nicht…. 3. man muss dauerdepressiv sein um zur Szene zu gehören es mag zwar schon so sein, dass Gothic die „traurigen Themen“ behandelt, jedoch heißt dies nicht, dass Gothics NUR depressiv sind. Vielleicht zeigen sie es stärker, vielleicht sind diese Themen auch stärker im Bewusstsein als bei anderen, jedoch heißt es nicht, dass man 365 Tage im Jahr depressiv sein muss um dazu zu gehören also ich persönlich habe die Gothics, die ich kenne bis jetzt als intelligente und kritische Menschen kennen gelernt. ........................................................................................................................ wie oben schon erwähnt, interessiere ich mich für Gothic und bin auch ab und zu als Gruftie unterwegs. Bin also sozusagen Gelegenheits- Goth *g*. Warum? Ich mag die Philosophie der „schwarzen Szene“, die in meinen Augen mit eine wichtige Gegenwelt zu der heutigen Fungesellschaft bietet, weil sie Tabuthemen wie Depression, Leiden, Tod und Trauer aufgreift, die heute gerne mal aus dem Bewusstsein vieler Leute gestrichen werden. Sie macht uns klar, dass es nicht nur das Schöne und Gute, sondern auch das Negative und das Böse gibt. Leider wird Gothic immer noch viel zu oft mit Satanismus verwechselt. [/COLOR] Das war im Mai 2003, 3 Monate nach meinem ersten Schwarzen Tag *lol*. Aber dafür, dass es so frisch nach meinem Einstieg entstand, war es eigentlich ganz gut. |
| Dragonquest | Also... ich habe mir mal den Betrag von Rosenkind genau durchgelesen und hier meine Meinung dazu: Ich finde diese Vorurteile auch einfach nur grauenhaft! Im Sarg schlafen oder ewig auf Friedhöfen rumwandern... Ich weiß ja nich, aber das letzte Mal wo ich auf einem Friedhof war, da war ich zarte 15 (also vor 13 Jahren). Ich habe damals schon gemerkt, das ich mich von anderen ein wenig unterscheide. Unsere Clique damals fand es gruselig auf dem Friedhof (es war am Tage). Sie fingen an solche Spielchen zu treiben, von wegen mit Satan beschwören und solchen Unfug. Ich sagte, das sei doch Blödsinn. Kurze Zeit später kam ich ins Heim. Dort traf ich ein alte Schulfreundin wieder. Sie war zum Goth (Grufti) geworden. Ich fand faszinierend wie sie rumlief. Ich wollte es ihr gleich tun und besorgte mir ein schwarzes Kleid und einen schwarzen Boddy. Meine Haare band ich zu einem Herokesen und alles andere drum herrum rasierte ich ab. Ich fing an mir das Gesicht weiß zu schminken und die Lippen und Augen schwarz. Ich fühlte mich verdammt wohl so. Aber irgendwan kam der Tag an dem meine Eltern mich wieder nach hause holten. Da meine Mutter in einem Klamotten-laden gearbeitet hatte, kam sie ständig mit "Spießer"- Klamotten an. Da ich leider über kein eigenes Geld verfügte war ich gezwungen den Mist anzuziehen. Als ich endlich 18 wurde, lernte ich einen Typen inner Disco kennen und zog sofort bei ihm ein. Ich wurde schwanger und er ließ mich sitzen. Ich kam in ein Mutter-Kind-Haus und fing wieder an nur schwarz zu tragen. Das passte den Betreuern gar nich, aber was sollten sie machen?! Als mein Sohn dann geboren war, dachte ich ich kann doch nich als Goth mit einem Kind rumlaufen. Also zog ich wieder relativ normale Klamotten an. Ich fühlte mich sehr eingeengt und gar nicht wohl in meiner Haut. Aber ich dachte es sei besser für mein Kind. Dann lernte ich einen neuen Mann kennen und es kam das dringende Bedürfnis mir ein neues Tattoo verpassen zulassen. Es sollte etwas großes werden. Aber was? Ich hatte keine Ahnung und keine Vorstellung. Er ging mit mir in ein Tattoostudio und als ich die Türklinke in der Hand hatte, war es als hätte ich eine Eingebung. ich wußte plötzlich es MUSS ein Drache sein! Ich hatte nie zuvor auch nur einen Drachen gesehen. Und plötzlich ließ ich mir einen stechen. Seid dem denke ich oft darüber nach, warum das passierte. Seid dem Tag jage ich allem hinterher was mit Drachen zu tun hat. Ob Filme, Dokus, Poster, Bilder, Figuren, Puzzle oder sonst was. Alles was Drachen betrifft is meins. :D Die Beziehung ging dann auch wieder schnell vorbei. Ich fing in einer Bar an zu arbeiten und irgendwan verliebte ich mich in meinen Kolegen. Inzwischen sind wir 7 jahre zusammen und fast 4 Jahre verheiratet. Wir bekamen noch einen Sohn und waren fast glücklich. Das Problem ist, das mein Mann weder Drachen noch meine Musik leiden kann, Er kann auch nicht verstehen warum ich das brauche. Wir zankten uns immer öfter und eines Tages war der Punkt wo wir sagten, es muß sich etwas ändern. Er fing an mir vorschreiben zuwollen, was ich mir für Bilder an die Wand hänge und wo ich meine Drachen hinzustellen habe. Das war zuviel! Ich sagte, ich will ihn nicht verlieren aber so geht das nicht! Wir einigten uns darauf das sich jeder von uns eine eigene Wohnung nimmt. Das haben wir auch getan. Ich habe eine recht große 2,5 Zimmer Wohnung in der ich dekorationsmäßig voll austoben kann! Es gibt KEINE Wand an der nicht ein Drachenbild hängt. Mein Mann meint, es sehe aus wie in einem Kinderzimmer. das ist mir sowas von egal!!!! Ich fühle mich so wohl! Mein Schalfzimmer ist über zwei Wände dunkelrot gestrichen und in einer Ecke steht ein Regal mit einigen Drachen und Kerzen. Meine Schrankwand im Wohnzimmer ist gespickt mit lauter Drachen! Mein Kleiderschrank wird immer dunkler. Und meine Musiksammlung ebenfalls! Ich denke ich habe es mit 28 endlich geschafft so zu leben und mich so zuzeigen wie ich bin und wie ich gern sein möchte! Ich höre eigentlich nur noch dunkle Musik und die Texte geben mir so viel! Ich kann meine Gefühle und mein Denken nicht wirklich in Worte fassen, aber ich glaube ihr wisst alle was ich meine! Es ist mir völlig egal was andere Leute über mich denken! Einige meiner Freunde verstehen mich nicht, aber stehen voll hinter mir! Das gibt mir Kraft den ganzen Mist, den das Leben so mit sich bringt zu überstehen! Ich bin oft deprimiert und höre dann gewisse Lieder und dann geht es mir wieder besser, weil ich nun endlich weiß, ich bin NICHT allein!!! Ich denke das ich sagen darf: Ich bin ein Goth! |
| Pseudo-Gruftiii | @rosenkind: würdest du es heute genauso erklären wie in deinem tagebuch damals? |
| rosenkind | kann es sein, dass du website und Tagebuch verwechselst? die Aspekte, die in diesem Text stehen, würde ich heute [B]auch[/B] reinschreiben, jedoch ausdifferenzierter und mit dem Vermerk der subjektiven Beobachtung (Achtung, subjektive Beobachtung ungleich subjektive Interpretation) |
| Pseudo-Gruftiii | lol....gott bist du empfindlich was dieses thema angeht :rolleyes: ich hab doch nur gefragt, ich nehme dir dein gothic schon nicht weg..... ich meinte deine tagebuchauszüge von der seite zuvor. sonst hätte ich nicht das wort tagebuch benutzt oder? du hast eine ganz schöne gabe dir selbst die worte im mund umzudrehen um andere zu irritieren. und ich meinte das jetzt nicht nur im bezug auf deine letzte antwort. |
| rosenkind | was ist denn jetzt wieder los? ich wollte doch nur wissen, ob du den Tagebucheintrag (das weiß geschriebene) mit dem Text auf meiner damaligen, nie hochgeladenen Website (das grün geschriebene) verwechselt hst. Bzw. bin davon ausgegangen, dass du die Website meinst und wollte nur nochmal nachhaken. |
| Black Amadeus | Ja hi erstma. Zum Gothic geworden bin ich durch die Musik die ich höre, durch Freundeskreis un einfack durch Depri-Phasen vor 2 Jahren vor allen Dingen.... Aber auschlaggebend war die Musik. Spiele slbst Keyboard und durch die Musik habe ich vertrauen gefasst in eine Welt einzutretet und mich meinen Gefühlen zu stellen. Im Alltag zeig ich meine Einstellung nicht, deswegen wissen das auch nur fünf Leute in meinem Leben, nur meine Freunde logisch... Drauf reagiert haben sie mit einer Mischung aus lächeln, aber dennoch Toleranz. Sorry habn kleinen an der Krone. heute abend... Achso warum diese Lebenseinstellung? Die einzige die mir Kraft gegeben hat und ich ein gefühlsbetonter Mensch bin... Darkgreetings |
| Pseudo-Gruftiii | website? häää? bin grad irgendwie blind.... aber egal, habe meine antwort ja jetzt bekommen. siehs positiv. ich gebe mir immer noch mühe es irgendwann zu schaffen dich zu verstehen;) |
| rosenkind | Zitat von meinem Eintrag auf Seite 22: [QUOTE]schämen tu ich mich aber eigentlich nur für diesen ersten Versuch einer Definition ( [b]und der Aufmachung derzugehörigen Website[/b], die ich leider nicht hochladen kann momentan):[/QUOTE] das stand vor dem grün geschriebenen Teil, folglich stand dieser niemals in irgendeinem Tagebuch, sondern wurde für eine geplante Website geschrieben. Jetzt verstanden? |
| Pseudo-Gruftiii | achso, hab ich ja nicht gewusst, steht ja auch nicht in dem eintrag, oder hab ich das nur übersehen? trotzdem keinen plan was du bei dem anderen meinst. ich kenne nur den text den du hier eine seite davor geschrieben hast. |
| rosenkind | ja eben und ein Teil dieses Textes (der grün geschriebene) war eben nicht aus meinem Tagebuich, sondern für eine Website gedacht. So schwer ist das doch nicht zu verstehen. Blätter einfach nochmal zurück und lies dir alles in entsprechendem Beitrag durch, was in weiß geschrieben ist. In diesem Beitrag stehen [B]sowohl[/B] Tagebuchauszüge, sowie eine Definition (das grüne), die ich zuhause am PC für eine Website verfasste, die ich nie hochgeladen habe. |
| Pseudo-Gruftiii | ja schoooohon, aber ich kenne nur diesen text und keinen anderen. also egal ob von der website oder von einem tagebuch oder einem website tagebuch, ich habe den beitrag von der seite davor gemeint, kenne ja auch keinen anderen wie gesagt (wüsste auch nicht woher). |
| rosenkind | ja, und der Beitrag von der Seite davor war 2 geteilt: eimal ein weißer Teil: "Carpe Noctem, liebes Tagebuch...." bis " so geht es mir wohl besser...." die aus aus meinem Tagebuch stammen und einem grünen Teil: [COLOR=green]"Schwarz, sagt ihr, ist die Farbe des Bösen" bis "Leider wird Gothic immer noch viel zu oft mit Satanismus verwechselt."[/COLOR] den ich für meine Website geschrieben habe, die ich nie hochgeladen habe. die Beschreibungen Kommentare zu den Texten mal außer Acht gelassen. Und ich wollte einfach nur wissen, ob du den Tagebucheintrag meinst (weiß) oder die Definition für die Website (grün) |
| craven666 | also ich war es irgendwie schon immer. meine cousine schleppte mich mit 12,13 immer mit in die discos wo sie arbeitete. das war in kassel das mt und spot. hab schon immer die musik gehört,und schon mit 12 haben mich die leute die dahinterstecken interessiert.habe längere zeit bei meiner cousine gelebt,denn mein dad ist (immer noch) heroinabhängig,und meine mom war mit nem andren mann zusammen,der mich nur abgeschoben hat.so war ich halt immer bei meiner cousine. es war immer sehr schön wenn sie mich mitnahm wo sie hinging.alle waren immer sehr liebevoll und warmherzig zu mir.so ein gefühl kannte ich zuvor nicht richtig.es war einfach eine bestärkung meiner selbst. ich habe mich dann auchnur noch schwarz gekleidet.bin mit einem kumpel meiner cousine zusammengekommen,und habe eine zeitlang so gelebt. so mit 17 bin ich aus der szene raus weil es mir nichts mehr gegeben hat. meine cousine hatte ein kind bekomen und sich mit ihrem typ verzogen.ich war ab und an nochmal feiern aber die leute waren anders.heute gehe ich sehr sehr selten mal in die szene,lebe aber meine klassischen rituale noch,mich nur mit patchoulie-öl waschen,duschen ect. und die musik höre ich immer noch wie früher.schwarz trage ich nicht immer,aber ich trage den lebensstil ganz fest in mir,und es ist egal ob mann dann mal ne jeans trägt oder sonstiges! |
| TheSiren | Also, ich beginne bei meinem 9. Lebensjahr. Ich hörte das erste Mal böhse onkelz (ich weis, dass ich nicht Gothic, lasst mich zu Ende reden *grins*) Von da an kam ich durch meinen Bruder, der der ehemalige Webmaster der Deutschrock Band "Alarm Stufe Rot" war immer mehr in die Metalszene. Bald hörte ich also auch Metallica, Spultura etc. die ganze Palette eben. Ich war jetzt undgefähr 7 Jahre in der Metalszene, bin also was Gothic betrifft ein "Frischling". Irgendwann merkte ich aber, dass mir die Metalszene nicht mehr viel geben kann, was Lebensweise, Musik und Tiefgründigkeit etc. angeht. Es stimmt schon,dass diverse Kuttenträger proletenhaft sind, das gefiel mir irgendwann nicht mehr. Nach einer Weile hörte ich dann das erste Mal "Blutengel" was meine Kumpels,die das als Techno sahen sehr, sehr schockierte :D Ja dann kamen eben immer mehr Bands dazu und mit den bands auch das denken. Klar man denkt auch bei den Onkelz viel über die Texte nach, doch ich würde mal sagen,dass dies bei Gothicbands ein bisschen anspruchsvoller ist. Das gefiel mir... Ja so kams dann eben, Wobei ich in einem Stück meines Herzens immernoch Onkelzfan bin :D EDIT: Achja. Meine Eltern guckten erstmal komisch,da ich anfing Kleider zu tragen und mich zu Schminken was ich vorher [u]nie[/u] gemacht habe. Momentan finden sie es schrecklich und fragen mich jeden Tag,wenn ich wieder normal werde. Meine Antwort lautet immer:"Ich hoffe nie." |
| Arimahn | [QUOTE][i]Original geschrieben von Black Tangled Heart [/i] Also: Wie seid ihr zum Goth gekommen? [B]Ein Freund der generell alle mögliche Musik queerbeet hört hat mir mal Tragische Trauertränen von Samsas Traum und diverse Sachen von ASP (Ganz bezeichnend: Schwarzes Blut) vorgespielt. Am Anfang dachte ich erstmal, grade bei Trauertränen, dass das doch seeeeehr seltsam rüberkommt aber irgendwie ist meine Natur darauf angesprungen und mittlerweile ist Samsas neben Blind Guardian(Ich war/bin Metaller ;) ) meine Lieblings"band". Der Rest ist ziemlich einfach. Ich kannte Goths schon vorher, das heisst, ich sah sie immer als ein bisschen zu "krass" an, aber mit der Musik hatte ich mich vorher nicht befasst. Ich versuche momentan noch meinen eigenen "gothischen" Stil zu finden.[/b] Wieso habt ihr gerade diesen Lebensstil gewählt? [B]Zurückblickend habe ich mich schon lange mit dem obskurem, dem geheimnisvollen und mythischen beschäftigt. Das fing als Kind an mit Büchern über diverse Sagenmonster etwa. Ausserdem habe ich irgendwie schon immer Musik mit sehr tragischen Texten gehört. Ich bin eine scheinbar ziemlich seltene Sorte Mensch die sich weniger um die Musik als um die Texte schert. Wenn ich mir so meine Playlist angucke... The Soulforged, When Sorrow Sang, Harvest of Sorrow usw. Alles ziemlich negativ. Da war Goth ein logischer Schritt. ;) [/b] Und, wie habt ihr es geschafft in der Szene Anschluss zu finden? [B]In meiner Umgebung gibt es gar keine Szene in der ich Anschluss finden könnte. Zum Glück? Leider? Ich weiß es nicht.[/b] Wie hat eure Umwelt auf das Alles reagiert? [B]Meine Mutter hält nicht viel von der Musik und man wird natürlich etwas komisch beäugt wenn man mit Gehrock und Rüschenhemd (Ich sage ja, ich suche meinen eigenen Stil im Moment.) in die Schule kommt aber generell hat sich meine Umgebung sehr gut damit zurechtgefunden. Es gefällt nicht jedem, soll es auch nicht, aber die Mehrheit kommt zumindest damit klar. [/b] [/QUOTE] |
| Endstille | Original geschrieben von Black Tangled Heart Also: Wie seid ihr zum Goth gekommen? ich hab mit 17 mal angefangen die toten hosen zu hören.....nach nem knappen jahr kam ich dann übe riron maiden auf metal....wo ich bis zum 21. gebliben bin...naja und seit nem knappen jahr hör ich querbeet, gothic, metal, punk, folk Wieso habt ihr gerade diesen Lebensstil gewählt? ich weiß nicht so recht, es ist einfach so gekommen, mir gefallen dunke farben, die musik hat mich angesprochen und die leute waren mir sympatisch. Und, wie habt ihr es geschafft in der Szene Anschluss zu finden? bei mir in der umgebung gibt es nicht wirklich eine szene und ich will auch nicht wirklich in einer richtig drin sein, ich bin meien eigene szene. ich gehör einfach zum schwarzen folk, ob gothic, metal oder sonst was..... Wie hat eure Umwelt auf das Alles reagiert? tja meine mutter war schockiert ^^ hat sich aber geändert. mein vater war es egal solange ich meinen weg gehe und was den rest angeht das war mir sowas von egal, mir muss es gefallen niemand sonst. dumm angemacht von meienr klasse wurde ich ab und an aber da kam dann was zurück von mir, wobei das alles nie wirklich böse gemeint war. |
| another.night | So wirklich genau weiss ich nicht mehr, wie alles bei mir angefangen hatte, aber es muss in der Zeit gewesen sein, als meine Mutter uns verlassen hatte. Da war ich ca. 11 und hatte schon mehr schwarze Sachen als andere in meinem Schrank. Durch ein paar Bekannte in Berlin hatte ich schon vor meinem zehntem Lebensjahr angefangen Punk und Goth-Rock zu hören. Als ich so 13 war in dem Dreh wurde mir einen Tag Wörter wie "Gruftschlampe", "Satanshure" und all solche liebenswerten Stichelein von Gleichaltrigen an den Kopf geworfen, konnte damit aber nicht viel anfangen, fing dann aber doch an mich mit Freunden intensiver drüber zu unterhalten, die eben Schwarz war und mich auch über einiges aufklärten, was mir dann doch etwas mehr die Augen öffnete. Ich kann bis heute nicht vollkommen sagen, dass ich "Goth" bin, da für mich unter solch einem Oberbegriff einfach zu viel steckt, was nicht alles auf mich zutrifft und was ich für mich auch nicht vertretten kann! Aber denoch, denke ich, dass ich irgendwo in alle die verschiedenen Richtungen rein gehöre. Die schwarzen Sachen sind langsam zu einem Schutzschild für mich geworden, in denen ich mich sicher fühle, die mir Geborgenheit geben, wenn ich sie brauche! Für mich strahlt diese Farbe einfach Wärme aus und erinnert mich an schöne Momente. Viele trauen sich aber nicht zu mir Kontakt auf zu bauen, eben wegen diesem "Schutzschild", das kennen sicher einige hier, aber es kann mir auch keiner sagen, dass es nicht so gewollt ist! Mit solchen Konsequenzen muss man umgehen können, auch wenn es nicht einfach ist, besonders wenn alle Bekannte auf einmal weg ziehen und man am Ende doch irgendwo allein in dieser öden Kleinstadt ist! Denoch gibt die Szene eben auch mehr Akzeptanz als die normale Gesellschaft, denn, auch wenn jemand vorgibt allein zurecht zu kommen, braucht man immer Menschen, auf die man bauen kann und ohne Gedankenaustausch wäre es doch vollkommen langweilig oder?! Das ist mein erster Eintrag in dem Board und ich hoffe, dass das einfach mal einen guten Einstieg darstellt! |
| Pheraldawen | Dann will ich auch mal... Zufall Teil 1: Vor langer Zeit entdeckte ich mein Interesse fuer Gesellschaftsspiele und meldete mich daraufhin in einer OnlineCommunity an. Dort lernte ich meinen ExFreund kennen, der meistens in schwarz rumlief. Irgendwann hat er mich mit auf nen Geburtstag genommen, wo Sachen wie Subway, Lacrimosa oder Nightwish lief. Hab mir dann mal ne gemischte CD machen lassen und fand die Musik gut. Dazu kam dann noch, dass ich, um meinem Ex zu gefallen immer mehr schwarz getragen hab. Zufall Teil 2: Ca. 1Jahr spaeter hab ich unseren "Schulsatanisten" beim Skifahren in ner Huette gertoffen und hab mich "ein bissl" mit ihm unterhalten. Fing an mit "was machst du denn hier" und ging dann ueber Musik, Hobbys bis zu irgendwelchen Einstellungen zu irgendwelchen Themen. Skigefahren sind wir an dem Tag nimmer, dafuer haben wir uns danach immer haeufiger getroffen. Hab ueber ihn auch andere Leute kennengelernt und wurde zum ersten mal so akzeptiert, wie ich bin. Hab festgestellt, dass die viele von denen, die in schwarz rumrennen interessante Persönlichkeiten sind, mit denen man viele spannende Gespraeche fuehren kann. Heute bin ich unsere "schulsatanistin", denn das schwarz tragen hab ich nicht aufgegeben, auch wenn ich nimmer mit meinem damaligen Freund zusammen bin und ihm daher nimmer gefallen muss :) Da es bei uns aufm Land keine schwarze Szene gibt, hab ich da auch keinen Anschluss, denke aber, dass ich auch nicht viel Wert drauf legen wuerd, dort Anschluss zu finden, wenn es hier eine geben wuerd. Ich will einfach nur sein wie ich bin. Meine Umwelt hat schockiert reagiert. Viele Menschen, von denen ich dachte, es sein meine Freunde hab sich von mir abgewandt und selbst meine Eltern haben mich als durchgeknallt bezeichnet. Das ganze hat den Vorteil, dass ich nun weiß, wer wirklich zu mir haelt und wer nicht und neue Kontakte knuepft man selbst aufm Land :) Hmmm....verwirrend!? Egal. so bin ich :) |
| Nathair | Einen nebeligen Gruss schick ich euch liebe Gleichgesinnte Mein "Gothic-Sein" hat eigentlich recht früh angefangen. Als kleines Kind, war ich mehr unter Erwachsenen als unter Gleichaltrigen. Dementsprechend wurde auch mein Verhalten, meine Art zu reden schon früh geprägt. Mein Vater hat dazu einiges beigetragen. Mein Dad starb, als ich gerade mal 10 war. Besser gesagt kurz vor meinem 11 Geburtstag. Von da an, ging es "richtig" los. Ich fing noch mehr wie eh schon nachzudenken. Zog mich zurück wurde ruhiger. Dachte über den Sinn des Lebens nach und warum mein Dad sterben musste. Ich zog auch mehr schwarze Sachen an, seit dem mein Dad von mir gegangen war. Zum einen wollte ich meine Trauer ausdrücken. Zum anderen weil ich merkte, dass ich mich darin wohl fühlte. Meine Mum hat mich in der "schwatten" hinsicht immer unterstützt und tut es noch. Wofür ich ihr sehr dankbar bin! Das ging eine ganze zeitlang so. Dann kam ich in die fünfte Klasse. Ich fing an "normal" zu sein, um nicht ganz alleine dazu stehen. Der übliche "Pubertäts-ich-lass-mich-beeinflussen-und-in-eine-Schiene-zwingen" Mist fing an. Ganz konnte ich meine "dunkle" Art aber nicht ablegen und war halt ein Aussenseiter. Aber eine der man Respekt entgegen brachte. In der 6 Klasse meinte nämlich ein ehemaliger Klassen Kamerad meinen Vater zu beleidigen. Ich habe nicht gerade gut reagiert und bin mit einem Stuhl auf ihn los(vor versammelter Klasse!!). Er wollte halt nicht hören und hat mich immer weiter geärgert. Richtig dazu gehörte ich trotzdem nicht, doch man lies mich, ab da in Ruhe meinen Weg gehen. Die Schule hatte ich dann, irgendwann mehr oder weniger erfolgreich hinter mich gebracht. Dennoch wusste ich immer noch nicht, mit was ich mich am besten identivizieren konnte. Zwar trug ich immer noch öfters als der "Normalo" schwarz, kam aber in keinster Weise auf den Gedanken, dass ich mich als "Goth" bezeichnen würde. Dann kam mein ach so tolles AWO Jahr und ich lernte einen Goth kennen, zu dem ich heute leider keinen Kontakt mehr habe. Ich bereue das sehr... Ich war oft bei ihm, hab mit ihm geredet, Musik gehört. Wir sind auch das eine oder andere mal zusammen weg gegangen. Alles in allem, war es Klasse und ich hatte das erste Mal das Gefühl : das ist es! Genau damit kannst du dich vergleichen. Das ging dann auch wieder eine ganze Zeit so. Dann lernte ich meinen jetztigen Freund kennen und lieben. Und er ist kein "Goth". Weder vom Denken, noch vom Kleidungsstil her. Eben "normal". Ich liess das "Goth-Dasein" wieder fallen. Zumindest vom äusseren her. Das ging dann fünf Jahre halbwegs gut. Doch seit ca. einem Jahr, ist "es" wieder da. Es kam schleichend. Mein Kleiderschrank, war und ist der Beweis dafür. Denn immer mehr schwarze Sachen kamen dazu und nun ist mein Schrank zu 90-95% schwarz. Und es ist verdammt gut so! Ich fühle mich einfach am wohlsten darin. Klar liebe ich auch meine blaue Schag-Jeans, aber am besten ist doch die schwarze Variante. Und nun, mit 23 Jahren wohlbemerkt, habe ich keinen Bock mehr auf das "Bunt-Sein" bzw. mich zuverstellen. Ich bin nunmal "schwatt" und wem es nicht passt, der muss mich halt so lassen wie ich bin. Denn ändern werde ich mich bestimmt nicht!!! Es hat zwar lange gedauert, bis mir endlich die Erleuchtung kam, aber nun ist sie da und ich fühle mich endlich wohl in meiner Haut. Ich liebe die "Nichtfarbe", den Kleidungsstil vergöttere ich, ob nun schlicht oder auch mal samtig und in Rüschen(auch wenn sich noch nichts samtiges oder rüschiges in meinem Schrank befindet). Die Musik höre ich auch gern, obwohl ich nicht alles davon mag. Die Szene im allgemeinen find ich anziehend, weil man endlich Gleichgesinnte findet und sich, in angenehmer Atmosphäre, einem netten Gespräch hingeben kann. Lange Rede kurzer Sinn : man wird nicht "Gothic" man ist es!!! Die Seite bzw. den hang dazu hat man schon sein ganzes bisheriges Leben in sich gehabt. Es kommt darauf an, ob man das auch erkennt und dann ausleben kann!!! Hochachtungsvoll Eure Nathair |
| Black Dawnie | Hm, meine Anfänge...es muss ca. vor 4 Jahren gewesen sein... ja, da war ich 12! Meine Mama war im Jahr davor gestorben, ich interessierte mich für den Tod an sich. Schon mit 6 schrieben die Lehrer in mein Zeugnis, dass ich mich sehr gut ausdrücken würde. Ich habe gern HIM gehört (ich bin tatsächlich NICHT mit "Join me" HIM-Fan geworden...da fand ich Ville noch gruselig, sondern mit "In joy and sorrow"), aber wir hatten kein Internet zu der Zeit und ich wollte unbedingt wissen was das für welche sind. Ich bin also als kleines Naives Kind zum einzigen Gothic unserer Schule gegangen (ja, ich hatte Angst vor ihr) und hab sie gefragt ob sie weiß wo es eine Zeitschrift gibt, in der was über HIM steht. Daraufhin hat sie mir dann einen Orkus geschenkt! Sie hat mir einige Inspiration gegeben, da ich ihren Klamottenstil sehr cool fand(immernoch finde) sie trug undercut und Plateau Stiefel, ein Lederkleid und zerrissene Strumpfhosen! Ich fand die Leute darin toll und die Berichte Interessant. Irgendwann gibg ich auf ein HIM-Konzi. Die Vorband war Zeraphine, die fand ich auch wieder soooo toll! Irgendwann haben wir internet bekommen und ich konnte im Internet über Gothic recherchieren! Ja, und das alles heb ich Ville Valo zu verdanken!! Danke Ville :)!! Ich habe angefangen meinen Stil dementsprechend zu verändern, was nicht wirklich jemand verstanden hat, aber bis heute noch interesse weckt (u.a. hat mich ein Lehrer gefragt ob ich Satanistin bin, oder in einem Wicca-Kult).... :rolleyes: |
| LadyKe | Hallo zusammen, na, dann werd ich jetzt auch mal meine Erfahrungen preis geben ;-) Wie seid ihr zum Goth gekommen? Durch Freunde. Fand die Musik immer gruslig und schwarz gekleidete Menschen suspekt. Das resultierte wohl aus meiner Unwissenheit über die "Szene". Darum kann ich auch gut nachvollziehen, dass Menschen, die sich mit der Thematik Gothic noch nie befasst haben bzw. nichts darüber wissen sich unbehaglich fühlen, wenn sie Gothics erspähen - nicht zuletzt wird auch durch die Medien ein Bild von teufelsanbetenden Satanisten provoziert... Aber zurück zum Thema. Habe dann nach und nach doch mal in verschiedene CDs reingehört. Ganz klischee-getreu waren Type`O`Negative und Him (damals machten sie noch gute Musik) die ersten Bands, die mir zugesagt haben. Weitere folgten. Warum ich angefangen habe auch schwarze Klamotten zu tragen kann ich nicht genau sagen. Es war eine langsame Wandlung, nie bewusst und auch nie mit dem Hintergedanken Gothic sein zu wollen. Dieses "Bedürfnis" (wenn wir es mal so nennen wollen), kam einfach so über mich. Es gab Zeiten, in denen ich mich lediglich schwarz und eher ausgefallen gekleidet habe. Inzwischen eher schwarz und schlicht, ab und an auch mal was buntes und auch oft Jeans (blau ;-)). Wieso habt ihr gerade diesen Lebensstil gewählt? Schwierige Frage. Vielleicht, weil ich Menschen getroffen habe, die mir diesen Lebensstil näher gebracht haben, mich damit konfrontiert haben. Weiß nicht, ob ich mit anderen Freunden auch meine Faszination für die Szene enteckt hätte. Ich habe Stück für Stück mehr über diese Szene erfahren. Die Musik hat mich teilweise sehr berührt, ich achte sehr auf Texte. Ich hatte damals auch eine schwere Zeit und ich habe etwas gesucht, wo ich mich festhalten kann. Das hätte wohl auch jede andere Jugend-Subkultur sein können, aber ich habe mich in die Gothic-Szene geflüchtet, weil sie einfach da war. Ich würde nicht sagen, dass dieser Lebensstil besser oder schlechter als andere ist. Ebensowenig glaube ich, dass Gothics tiefgründiger sind als andere. Aber zu diesem Zeitpunkt hat mir die Beschäftigung mit dieser Szene geholfen. Vielleicht weil ich sehr deprimiert war und dieses Gefühl in Liedern und der schwarzen Optik wiederfinden und nach außen spiegeln konnte. Ich glaube meine Trauer hat mir erst die Bereitschaft verliehen, mich mit Gothic auseinanderzusetzen. Und, wie habt ihr es geschafft in der Szene Anschluss zu finden? Ich mag das Wort "Szene" nicht so. Ich würde auch nicht sagen, dass es einer Szene bedarf um Goth zu sein. Man muss nicht wirklich Anschluss finden und kann seine "ganz normalen" Freunde behalten. Nur weil man sich schwarz kleidet und andere Musik hört muss man nicht gleich "schwarze Dunkelwesen" um sich scharen, die an die Stelle alter Freunde treten. Aber in gewisser Hinsicht ist der Anschluss an "gleichgesinnte Menschen" wichtig, nämlich hinsichtlich der Musik: Ausgehen, Fetsivals und CDs austauschen. Da ich durch meine Freunde auf die Musik kam, hatte ich keine Probleme, Anschluss zu finden. Ich würde zwar niemand von denen als wirklichen Gothic oder Metaler bezeichnen, aber wir liebten die gleiche Musik und besuchten zusammen Clubs und Fetsivals. Neue Freunde in der Gothic-Szene zu finden ist sehr schwierig. Es gibt feste Grüppchen von Freunden, die sich alle schon lange kennen - da hineinzurutschen ist wohl eher durch Zufall möglich, wenn man jemand irgendwo (SChule, Job, etc.) kennenlernt, nicht aber unbedingt beim Ausgehen. Heute habe ich noch ein paar Freunde, die denselben Musikgeschmack mit mir teilen. Und auch wenn ich mich beim Ausgehen schwarz anziehe, zu "schwarzer Musik" tanze und derartige Festivals besuche, würde ich mich weder als Gothic noch als "Szenezugehörige" verstehen. Ich mag einfach die Musik und die Art, wie sich Gothics kleiden und die Hintergründe. Wirklichen Anschluss in der Szene habe ich wohl nie gefunden, aber wozu auch?! Ist ja nicht unbedingt notwendig um die dunkle Welt leben zu können. Wie hat eure Umwelt auf das Alles reagiert? Da ich nie so ganz extrem war eigentlich erstaunlich gut, also positiv. Manche haben nach Hintergründen gefragt oder waren etwas schockiert, aber das hat sich schnell gelegt. Ich habe mit den Leuten drüber geredet. Da sich diese Wandlung bei mir auch langsam nach und nach vollzogen hat, ist es wohl nie so wirklich aufgefallen. Eigentlich haben es alle akzeptiert, Freund und Familie. Klar gibt es auch heute noch Menschen, die meinen, ich solle doch mal was Buntes anziehen oder wissen wollen, ob ich Satanistin bin. Je nachdem, ob die Menschen wirklich interessiert sind es zu erfahren, erkläre ich es oder lasse es eben bleiben. Und wenn ich Lust habe was Buntes anzuziehen mache ich das auch - die Reaktionen sind lustig, wohl genauso, wie im umgekehrten Falle, wenn jemand plötzlich was ganz scharzes trägt. Ich denke, wenn man sich nicht überheblich und besser fühlt, weil man Gothics für erhabene Menschen hält, kann die Umwelt gut mit solchen Veränderungen zurechtkommen. Man muss allerdings auch auf die Menschen zugehen, v.a. auf Freunde und Verwandte und nicht so ignorant sein und von ihnen verlangen, dass sie das alles jetzt auf einmal verstehen müssten. In diesem Sinne, darkest greetings LadyKe. |
| Nachtgestalt | Seid gegrüßt! Wie bin ich dazu gekommen? Nunja.Erstmal vor weg: Ich selber bezeichne nich nicht als Goth, das machen schon genug andere Leute. Ich war noch nie der Freund von bunter Kleidung. Ausserdem hat mich diese (wie man so schön sagt) "Szene" sehr interessiert. Damals war das auch noch etwas anders als heute. Viele nennen sich ja schon Goth wenn sie sich schwarz kleiden und ab und an mal bei ner EOD dabei sind. Ich fand die Musik schon immer toll. Bin auch nicht über Freunde oder so dazu gekommen. Es hat sich so in mein Leben eingeschlichen würd ich sagen. Wieso dieser Lebensstil? Ich hebe mich gerne von der breiten Masse ab. Ich bin kein Partyfreund und Discogänger. Genauso verabscheue ich es ständig im Trend zu liegen. Ich bin individuell und lebe auch so wie es mir passt und nicht wie mich andere haben wollen. Nur finde ich es sehr traurig, das viele Aussenstehende den sogenannten Goth, so falsch interpretiern. Und, wie habt ich es geschafft in der Szene Anschluss zu finden? Ich habe eigendlich keinen Anschluss zu der sogenannten Szene. Ich kenne keinen persönlich der so denkt wie ich. Und der diese Vorliebe sich schwarz zu kleiden mit mir teilt (ausser mein Freund,aber der ist Metaller). Ich würde aber gerne Leute kennen lernen. Nur bin ich nicht grade das was man kontaktfreudig nennt. Ich bin sehr unsicher wenn ich auf Leute zugehen soll. Wie hat meine Umwelt auf das Alles reagiert? Also die Leute die mich lange kennen, haben gar nicht darauf reagiert, weil es bei mir nicht von heute auf morgen kam sondern schleichend. So das es keine wirkliche veränderung war. Ich war, bin und werde immer der gleiche Mensch sein. Die die mich jetzt erst kennen lernen, sind überrascht, das ich nicht ein depressives Häufchen Mensch bin und auch lache. Wenn ich jetzt auf einmal "normal" aussehen würde, wären die Leute viel schockierter. Und ich würde mir doch sehr verkleidet vorkommen. :p Gruß Nachtgestalt |
| Kokujin Ryu | Hallo ihr das ist mein erster Beitrag hier in diesem Forum und ich muss mich noch etwas orientieren hier aber trotzdem möchte ich als erstes sagen, das was ihr alle hier schreibt kommt mir doch sehr nahe, und ist in etwa so das wie ich die Welt auch sehe von Anfang an als ich in den Foren rumgeblättert habe, fühlte ich mich irgendwie unter gleichgesinnten, und so was ist lange her ich bin ein fast 20 jähriger Hamburg jung und erzähle euch nun mal meinen Anfang: bis gestern war mir nicht wirklich bewusst was ich eigentlich wohl zum teil bin. ich bin durch Zufall durch eine Zeichentrick Serie darauf gestoßen angefangen hat es bei mir vor so etwa 7-8 Jahren in der 5ten klasse da ich zu manchen Gesprächs Themen andere ansichten und Meinungen hatte und wenn jemand schlecht mit Tieren umgegangen ist mal die beherrschung verloren habe, wurde ich viel gemobt und verprügelt, das prob ist das ich nicht wirklich kräftig bin im Gegensatz zu manch anderen. zudem mag ich Sinnlose gewalt ganz und garnicht. dann habe ich mich irgendwann zurück gezogen , mich von allen ferngehalten , und angefangen nur schwarze Sachen zu tragen und Halsketten die oft falsche eindrücke hinterlassen haben. Seitdem haben mich viele Leute angestarrt und mich als Satanist beschimpft, und ich selber wollte ja auch das die anderen das denken damit ich meine ruhe habe, aber mit Satan hatte ich nichts zu tun und wollte das auch nicht ich hatte nie viele freunde aber die die ich hatte waren mein aussehen egal und haben das hinter der Fassade gesehen leider hat das Berufsleben nach der schule uns ein bisschen auseinander gerissen all die zeit auf der arbeit Ausbildung u.s.w. redeten die Leute über mich, von der schwarzen Szene und all so ein kram, aber mir war nie klar was sie damit meinten. und welche hintergründe das hatt. und gestern habe ich mich durchs net geblättert und Artikel gefunden die mich echt angesprochen haben ich würde gerne mehr über diese Kultur erfahren die ich wohl teilweise seit fast einen jahrzehnt in mir führe. Leute kennen lernen mit denen man reden, erfahrungen austauschen und Freundschaften schließen kann In den Jahren habe ich auch eine leichte kontacktangst entwickelt die ich loswerden möchte jetzt wo ich das hier geschrieben habe fühl ich mich ziemlich erleichtert, ich kenne zwar sogut wie niemanden hier, aber ich glaube, das ich hier välleicht noch etwas finden werde, was mir fehlt und nachdem ich schon ewig gesucht habe. ich hoffe der text kommt hier nicht zu blöd rüber , aber das musste nun einfach mal raus |
| Dreizehn | Also, wie ich dazu gekommen bin? Das war vor ca. 6/7 Jahren. Da war ich 13 oder 14 oder so... Auf jeden Fall höre ich diese Rock Oldies schon seit dem ich auf der Welt bin, dank meiner Mum. Dann hab ich irgendwann mal Onkelz, Rammstein, Ärzte und Co von ner Freundin bekommen, da war ich glaub 10 oder 9 oder so. Irgendwann, als mein liebes Tantchen aufpassen musste, kamen dann noch Mittelalter und so dazu. Gut mit 14 hab ich dann den Melodic Metal kennengelernt und mein erstes "Gothic" und "Orkus" und "Metal Hammer" gekauft und seit dem hats angefangen. So kam ich zumindest zur Musik. Die kam mir eigentlich ganz recht, weil ich zu der zeit nicht gerade beliebt war in der schule und stress mit meiner mum hatte. Auf jeden fall hat das ganze n halbes jahr gedauert und ich hatte nur noch schwarze klamotten, springer und nieten in meinem kleiderschrank. Am Tag hat man mich draußen nimmer gesehen und ich hab nur noch Bücher über Satanismus,Mythologie, Vampirismus uns Co gelesen... Meine Family fand es natürlich derbe, dieser Wandel und denen wars echt peinlich am anfang. Schlussendlich wurd ich dann auch rausgeworfen (was wohl eher an meinem Verhalten lag, wie an meinem Aussehen). Jetzt bin ich 20 und mein "Goth-Sein" ist längst nimmer so oberflächlich wie am anfang. Ich hab Geschmack entwickelt was Kleider angeht :p , hab auch mittlerweile nen gemischten Freundeskreis (aber doch mehr Goths als anderes) , lebe mein und Leben und mich interessierts nimmer wer mich mag oder net und ich mach mir schon lange keinen Kopf mehr drum, welchen Bekanntheitsgrad ich im Moment hier habe oder welchen Ruf ich zur Zeit genieße (z.Z. isser ganz ok, was ich so höre :D ). Ich hab jetzt meine Freunde und weiß wer ich bin und die Zeit mit dem Selbstfindungstrip hab ich hinter mir. Mittlerweile stehen alle meine Familienmitglieder hinter mir und unterstützen mich bei allem. Sogar mein Tantchen wird mich im nächsten Jahr mit ihrer Mittelaltergruppe mit auf n paar treffen nehmen, dann hab ich auch endlich mal wieder n würdiges Hobby :D . Nur den Vampirismus und Satanismus Fimmel hab ich immernoch. Da verschlinge ich jeglichesn Buch, dass mir in die Hände kommt. Dunkle Grüße und n spektakuläres Wochenende wünscht die 13 |
| DarkSuffer | Hallo erstmal, Wie ich dazu gekommen bin? Also mit ca. 12 jahren hab ich angefangen Metal zu hören mir gefielen vorallem die Melodischen und Klassischen Elemente zu den 1. Bands die ich hörte zählten Blind Guardian und Rhapsody die sehr viel Melodische und Klassische Elemente verwenden was mir sehr gefiel. Nun durch meine dahmaligen besten Freund zu dem ich leider kaum noch Kontakt habe hat sich das Interesse eben weiter entwickelt. Ich hab mich sehr wohl gefühlt und die Musik hat praktisch alles vertreten was mich fasziniert und inspiriert. Die Gothic Szene hat mich dabei immerwieder auch fasziniert aber ich hab mich nicht wirklich damit beschäftigt weder mit Musik noch dem was dahinter steckt. Anfang diesen Jahres ist dann meine Mutter gestorben es war ne sehr sehr schwierige Zeit und ich fing an über den Sinn des Lebens nachzudenken mich selbst zu finden meine Platz in dieser Welt zu suchen ich suchte Musik in der ich meine Gefühle verarbeiten konnte und die meine Gefühle ausdrückte zu der ich entspannen und den rest der Welt vergessen konnte. Ich ich fand sie! 1. Bands wie Deine Lakeien, Das ich, Lacrimosa, Unheilig, Samsas Traum wo ich die texte sehr ansprechend fand und dann dazu die Dark Wave und Elektro elemente in anderen Bands wie Hocico oder Suicide Commando die ein total entspanntes Gefühl in mir hervorriefen. Trotzdem hatte ich ansonnsten noch keinen bezug zur Gothic Szene außer die faszination an sich. Vor kurzer Zeit verlohr ich meine große Liebe und dazu noch meinen besten Freund. Und ich suchte aus verzweiflung nach etwas was was meinem Leben wieder einen Sinn geben könnte das brachte mich der schwarzen Szene doch deutlich näher ich informierte mich merkte immer mehr wie ich mich damit identifizieren konnte und wie wohl ich mich dabei fühlte. Auch mein großes Interesse und meine Faszination zu Okultem und dem Mittealter die Frage nach dem Sinn des lebens und die erkenntniss wie nahe man dem Tod stehthat mich dazu gebracht. Und inzwischen zähle ich mich eigentlich schon dazu die Farben sind aus meinem Kleiderschrank zwar noch nicht ganz verschwunden aber da noch nie viel Farbe drin war is das wohl nurnoch eine farge der Zeit. Anschluss zur Szene habe ich leider noch keinen gefunden wobei ich mir das hier in Heilbronn und umgebung nicht ganz so leicht vorstelle kann mich ja aber auch irren (hoffentlich) vieleicht find ich ja hier durchs Forum Leute. Meine Freunde hams eigentlich eigentlich gelassen aufgenommen mein Vater aktseptierts und meine Oma verstehts nich. |
| Baleful | Hallöchen... wie ich dazu gekommen bin? Kann man eigentlich nicht so genau sagen... mein Vater war früher auch schwarz und hört imme rnoch die Musik, aber mehr in die Richtung von deathmetal...die ganzen Jahre hat er dann versucht, mich auch in diese Richtung zu "schubsen"... doch da meine Eltern getrennt leben, und ich ihn nur einmal im Monat sehe, hat es ziemlich lange gedauert, mit kleinen Umwegen... meine Mutte rist relativ "normal", zieht aber auch gerne schwarz an, mag alte Freidhöfe, wegen den Statuen, und irgendwie bin ich dann auf einmal hineingerutscht... aber wenn ich zurückdenke fand ich die Szene mit acht Jahren schon unglaublich interessant, und wollte so sein...doch erst mitr 14 hab ich mich dann getraut mich so anzuziehen.... Warum ausgerechnet das? Hm...ich fühle mich einfach wohl... es hat lange gedauert bis ich mich getraut habe, "öffentlich" zu werden, aber dann habe entdeckt dass es das richtige für mich ist... ich mag die musik, die kleidung, die ganze "Lebensatmosphäre" (ich hoffe man kann mich verstehen!?) Anschluss zur Szene? Hm...das war schwierig und ist es immer noch.... an Anfang war ich damit alleine, was mich schon etwas gestört hat...dann hat sich mein Freund plötzlich auch in die Richtung orientiert und durch in bin ich dann in die Szene hineingerutscht....leider bin ich dann 80 km weit weg gezogen, und hier immer noch niemanden gefunden....vielleicht liegt das auch daran dass ich ein absoluter einzelgänger bin...mir reicht es wenn ich alle zwei wochen meine alten freunde bei meinem freund treffe.... trotzdem ist es auch manchmal schwer , "alleine" dazustehen.... damit kommen wir auch direkt zu meinerumwelt... also meine familie hat das ganz gut aufgenommen.... meine "innere" Verwandtschaft , also meine eltern und geschwister haben damit absolut kein Problem, meine Eltern sind froh das ich keine "Tusse" bin, und mein Brude ist noch zu klein und meine Schwestern sind sogar stolz auf mich... die gehen beide auf eine Hauptschule und auf der sind 99% nunmal entweder Tussen oder Hip Hoper und als ich dann da mein Praktikum gemacht habe , meinten die beiden dann: "Da, das ist meine Schwester, cool ne?"...naja dann haben mich die dummen sprüche von den Mitschülern nicht mehr so gestört...:) meine Großeltern finden das auch ok, obwohl...ich glaube die haben das gar nicht gemerkt....wenn ich jetzt mal drüber nachdenke... bevor ich umgezogen bin, hatte ich auch keine Probleme in der Schule...da kannten mich meine Freunde schon, bevor ich so wurde wie ich bin, und betrachteten mich ohne Vorurteile.... jetzt in der neuen Schule (auf derich seit zwei Jahren bin) geht es mir dann nicht so gut...aber inzwischen habe ich mir ein dickes Fell angelegt...und es sind ja auch nur noch drei Jahre...;) |
| 50cent | Natürlich bin ich schwarz seit ich denken kann, Hauptgrund ist hier die Musik und die Kleidung und die Symolik und die Menschen.... natürlich. |
| une copine | wegeditiert |
| blacklust | hm also was mich anbelangt, gekommen bin ich zuerst einmal über die musik was die seelische einstellung betrifft war die schon immer irgendwie anders, so wusste ich schon gleich zu Anfang der Pubertät, dass ich bisexuell bin, außerdem habe ich mich von klein auf an Okkulten Dingen interessiert und dann kam es irgendwann dazu dass ich im schulbus mal bei jemand anderem aufm Discman(sowas modernes wie MP3 oder iPod gabs da no nit) nightwish mitgehört hab, einige tage später hab ich sie mir dann gleich ma gebrannt, das war Century Child ein Album von Nightwish zu dem ich bis heute eine ganz spezielle Beziehung habe zuerst hab ich nur Nw gehört un dann kamen mit der Zeit immer mehr Bands dazu meine Klamotten waren da noch recht normal und dann kamen immer mehr schwarze sachen dazu(wobei ich immer noch erstaunlich viel anders farbige teile hab) und das mit den klamotten nimmt jetz immer mehr zu, leider hab ich aber noch nich allzuviele nette goths kennengelernt also melden wer aus einer Umgebung is!!!!!!!!!!! Was mic allgemein stört wieschon gesagt habe ich noch nicht allzuviele typische klamotten, und deshalb distanzieren sich die meisten schwarzen seelen eher noch von mir, deshalb meine Frage hängt wirklich soviel vom Aussehen ab, sollte Gothic nicht viel mehr eine Lebenseinstellung, die in erster Linie geistig ist, sein? Habe ich nur weil noch nicht unbedingt so Aussehe als ob ich den nächstbesten ledershop leergekauft habe, kein Recht auf Toleranz, dazuzugehören und unter goths als goth und nicht als Pseudo angesehen zu werden???? Ich würde mich sehr über Antworten freuen denn dass ist ein Problem, dass mir sehr zu schaffen macht. Carpe Noctem blacklust |
| KryptiK | Also als ich mit 14/15 Jahren angefangen habe mich für die Szene zu interessieren lag es eigenentlich nur an an der Musik, an den Texten der Lieder die das ausgedrückt haben wie ich mich damals gefühlt habe. (Missverstanden, Einsam, Ausgelacht). Von der eigentlichen Szene wusst ich nicht viel... aber durch ständiges lesen... habe ich mich in die "Szene" eingefunden... ich war aber ne lange zeit eigentlich alleine... bis ich dann mit 17/18 Kontakt hatte zu Leuten aus der "Szene" davor war eher so chaten oder Messenger. joa das ist so mein Einstieg gewesen.... |
| Die Verdammte | Ich bin schon sehr lange in dem gothic stiel drine! Mich hat die Kleidung beeindruck und auch die music und da hab ich mich endschieden mich auch so umzuwandeln und jetzt ist auch meine ganze Familie infizirt! Mich hat die ganze gothic richtung super gut gefallen und die leute dort sind auch meist super nett! Also auf konzerten und festivals giebt es kaum schlägerein denn alle sind wegen der music und der atmusfaire da! ich habe meine ganzen freunde durch gothic chats und durch die konzerte kennengelernt! Das ist bei immer so ich bin ein sehr offener mensch und ich habe keine scheu mich zu anderen leute dazu zu gesellen! deswegen war es bei mir sehr leicht freinde zu finden und ich habe mir immer die leute rausgesucht die auch in meiner naähe liegen! wir machen jeden monat bei einem von uns ein kleines gothic treffen! Meine umwelt ist sehr schlecht darauf zu sprechen die leute wechen mir aus und gehen auch die andere straßen seite wenn ich komme! oder auch einmal war es so gewesen das ein paare 16-19 jährige mich mit steinen beworfen haben und ich musste ns kranken haus weil ich eine gehirn erschütterung hatte und eine plazwunde am kopf hatte! Die laute wissen nicht mit solchen menschen um zu gehen!aber ich sag immer wir sind auch ganz normale menschen wi andere auch und sind auch freundlich nur das wir anderes aussehen Aber naja das muss man im kauf nehem wenn man so leben will ! aber auf meiner arbeit bin ich ganz normal denn ich arbeite im hotel da darf man leider nicht so ausschauen! Aber wenn ich frei haben fahjre ich mit meinemn bruder der älter ist als ich zu rock fabik da kann ich sein wie ich will das sind nähmlcih alle so anmgezogen so das war meine erfahrung viel spaß |
| lovesdeadShiney | also ich kann auch nich viel zu sagen, aber ne interessante erfahrung hab ich doch mal mitzuteilen (zu kontakt-scene) : also ich hab da mal au-pair gemacht. vorher konnte ich hier nie richtig kontakte aufbauen, aber als ich dann in frankreich meine neu entdeckte freiheit entfaltete, lief es alles ziemlich schön. ich bin dann da mal mutterseelenallein (natürlich brauch man gar nicht in erwägung zu ziehen, dass auch nur irgendwer der ganzen anderen au-pairs, die man so kennt, gewagt hätte mitzukommen!) zu den metal-bällen spaziert. da hab ich dann nach n paar liedern und leute-beobachten (lieblingsbeschäftigung), einfach wen angequatscht. hat auch gut geklappt, die waren echt freundlich! nur jetzt, wieder zurück in deutschland, holt mich meine vergangenheit wieder mit schnellen schritten ein. deswegen bin ich ja hier! - huhu! neuling hier! is einsam, bitte melden! und dazu gekommen: intresse und meist sympathie |
| wirre_träne | [QUOTE][i]Original geschrieben von Sederik-Noel [/i] [B]1. Ich in meiner Anfangszeit, komplett in schwarz, H&M eingekleidet, Nietenzeugs, dunkler Lidschatten und dazu beige (!!!) Turnschuhe (aufgrund fehlendes Geldes für gute Schuhe...)!!! *grusel* ganz übel... :D 2. Weißes Shirt mit Teufelchen-"Püppchen" drauf, schwarze Hose und natürlich meine obligatorischen beigen Schuhe!!! Schlimmer geht's nimmer... :rolleyes: 3. Ihr denkt tatsächlich schlimmer geht's net? Oooooh doch! Grauer, knielanger Rock, Spinnennetzshirt, Krawatte, Nietenhalsband und anthrazit-farbene, hochhackige Stiefel mit Gummizug! *uääääääääääh* ;) Ich war 14 und ein Glück, was bin ich froh, bin ich aus diesem Alter raus! Muss ziemlich geschossen ausgesehen haben, aber hey, ich bin auch nur ein Mensch... *höhö* So, nu seid ihr dran. Bitte! Lasst mich mit dieser Schmach nicht allein!!! :( [/B][/QUOTE] Ich habe Undercover aber auch weiße Reebock. ich bin ich ich zieh mich an wie ich will und gerade das ist doch individuell. oder? *g* Nee mal im Ernst, wenn ich nur zu Aldi gehe (gleich z.B:) zieh ich doch nicht extra für die 100 Schritte meine Botten an? Oder wenn ich shoppen gehe, vermeide ich auch gerne mal mir Verbände zu machen, dicke Socken über zu streifen und die Stiefel an zu ziehen. Kann auch alles daran liegen, dass ich einfach zu faul bin ENDLICH mal die Botten ein zu tragen aber hey, I do it my way (Rotes Top mit Teufelpussy drauf gerne trägt und sich nicht n Kopp macht um andere *g*) -kommts darauf nicht an? |
| Linnie | dat is ja ma ein lustiges Thema, da muss ich gleich mal meinen Senf auch dazu geben. Wanns bei mir angefangen hat, kann ich gar nicht so genau sagen. Meine Schwester ist schon länger in der Szene und ich denke, das hat irgendwann mal abgefärbt. Klamottenteschnisch wurde mein Schrankinhalt immer dunkler, mittlerweile hab ich fast nix farbiges mehr im Schrank (außer hin und wieder was in rot oder lila), naja und eins zwei Teile die man anziehen kann, wenn man zu was offiziellem muss, wie Bankbesuch oder so... Leider sind die kultigen Klamotten ja auch nicht gerade günstig und so muss man sich nach und nach alles zusammenkaufen. Also "dabei" bin ich jetzt gut 2 Jahre. Anfangs mochte ich nur die Musik und mittlerweile bin ich komplett schwarz *g* Viel mit anderen hab ich eigentlich nicht zu tun, die meisten die man in den CLubs trifft sind Spinner. Selten findet man wirklich interessante Menschen. Hatte mal eine gute Freundin, aber is kaputt gegangen. Mein Freund is auch hin und wieder schwarz, aber eigentlich nur wenn wir weggehen. So bin ich ziemlich auf mich allein gestellt. :rolleyes: Daher hoffe ich hier endlich mal jemanden zu finden, mit dem Frau seine Freizeit verbringen kann! |
| Prinz Nicodemus | Da tanze ich mal völlig aus der Reihe, denke ich. Also Schwarz war schon die Primärfarbe in meinem Kleiderschrank seit ich mir Klamotten selbst aussuchen durfte sehr zum Leidwesen meiner Eltern die das mit Sorge beobachtet haben :D Damals war mir auch überhaupt net bewusst das es mehr Musik gibt als die für die im TV Werbung gemacht wird :o Es gab in meiner Gegend auch kein "Schwarzvolk" und es war noch die Zeit als Metaller noch zerfetzte Blue-Jeans getragen haben (mit Aufnähern von Maiden, FearFactory, Haloween usf.) - meist angeregt von den großen Geschwistern. Irgendwann Jahre später hab ich dann irgendwo mal StS gehört und es gefiel mir - wollte dann mehr darüber wissen - bin auf weitere Bands gestoßen - hab mir aber noch immer nix dabei gedacht. Ich bin weiter durch Kneipen gezogen, die überfüllt waren mit Hip-Hop-Teenies :D Eines Tages hat mich dann Jemand gefragt: "Bist du ein Gruftie?" und ich dachte "?" hab dann erst wirklich festgestellt das es tatsächlich Clubs gibt, wo "meine" Musik läuft und die Leute schwarz rumlaufen *lol* Allerdings sind Gleichgesinnte hier in der Gegend auch heute noch Mangelware - leider :( und mit den 3 - 4 Personen mit denen Ich früher raus gegangen bin will ich nix mehr zu tun haben :( naja - lg, der Prinz |
| Linnie | @Prinz woher bist du denn? Bei mir herrscht nämlich auch Mangelware ;) |
| ~DarkWeadges^^~ | Ja meine Anfangzeit war noch gesegnet mit The Rasmus und Him doch nach einer Zeit hat sich der wahre Goth entwickelt ich höre die Musik die mir früher nie in Sinn gekommen wäre. Ich hab mich seeeehr langsam entwickelt, doch shcon von keoin an fand ich rosa schlim und war da shcon ein kleiner möchtegern rebell, der gerne shcwarz rumlief. Ich hab meinen "hang" zu "schwarzen" Szene so mit 13 oder 14 entwickelt. Ab da na war ich meist in schwarz anzutreffen und mit wirklich gut geschminktem gesicht, darauf bin ich heute noch stolz das ich das gepackt habe. Ich war immer Außenseiterin auf meiner alten Schule niemand verstand wieso ich so bin oder warum ich das amch, nicht mal meine Mutter. Doch ich zog mein Ding durch und man (könnte sehen, höhö wärd ihr bei mir ^^) sieht was aus mir geworden ist, ein stolzer Goth, der stolz auf sein Glauben ist. Meine mutter ist noch in der Phase das zu akzeptieren weil ich ma so andere Phasen hatt(höhö Metal und Punk), aber jetzt nach ner zeit akzeptiert sie das und sie hat mich sogar gezwungen ( naja so ausdrücken is auch ma toll, ne;) )meine "bunten" sachen aus meinem Kleiderschrnak zu verbannen und ich hab nur noch so einzelne Stücke vo a bissel drauf ist ^^ In meiner (jetzigen) Schule ist es voll hamma, mein halber Jahrgang besteht aus Goth, Metlern und Punks, eig füühl ich mich seehr wohl ^^ Im jahrgang übe runs gibt es auch mehrer Goths und eig ist meien Schule die beste :P Naja das waren meine Anfänge... lg DW |
| VillesAngel666 | An unserer Schule findet man auch kaum Goths/Punks/Metaler..usw,aber doch welche mit denen man sich sehen lassen kann,obwohls nur n kleiner Anteil is^^ ..ehm..ich steck noch in der "Anfangsphase"will ich doch sagen..^^...hat angefangen nachdem ich echt riesen "enttäuscht" wurde,in der Liebe.Wir waren weder zusammen noch sonst was.Ich war nur unsterblich verliebt.un hielts nich mehr aus.In der Liebe hat ich was Freunde betrifft noch kein Erfolg.Und damals hab ich mir echt Hoffnungen gemacht.Jedenfalls hats damit angefangen.Ich hab dann angefangen HIM zu hören und so.guuut..die meisten meinen auch,jaaa..HIM..hm..Babykram un so..blablub...aber ich steh drauf..ich lieb die Texte,die Musik alles...ich steh auf Finnland,auf die Art der Musik..und ja..deswegen.Ich weiß nich ob ich mich jetz schon als Goth bezeichnen kann..vlt. in nächster Zeit.Ich teile viele Ansichten und ziehe mich auch so an,und ja..gut,vlt ja doch^^..die meisten sagen es zumindest..bin eben noch so dabei.Jedenfalls lieb ich alles und jeden der zur Punk/Goth..etc Szene gehört...weil wir eben n eigene Vorstellung von allem haben und das Ausleben was wir fühlen..was viele vlt. nich tun. Jedenfalls hats so angefangen/fängt noch an.Mein Weltbild hat sich seit dem sehr verändert..und ich bin einfach stolz dadrauf was ich bin.@DarkWeadges allzu viel Buntes findet man auch bei mir nicht mehr..obwohl meine Mum mir immer noch sowas andrehen möchte:rolleyes: :o ;) |
| FavoleAngel | Hi! Ich bin gerade neu in die "Szene"gekommen, obwohl man das nicht mal so nennen kann. Mich fasziniert Gothic innerlich, und ich liebe die Musik und die Bücher undso... KLamotten waren bei mir schon immer schwarz (außer in meiner Britney-Fase, da waren sie rosa *lach*). Aber "richtige" Gothicklamotten trage ich nicht. Meine Mutter soll ruhig die Hoffnung bewahren, ich sei ein bisschen "normal" *grins* und ich brauch das auch nicht wirklich (mit den Äußerlichkeiten)... LG,Favole |
| bokor | Bin auch noch nicht lange dabei (hört sich eigentlich doof an). Bin irgendwann vor nen paar Wochen oder vielleicht schon Monaten durch die geile Musik verschiedener Bands darauf aufmerksam geworden. Schwarze Kleidung trage ich nicht wirklich. Ist für mich nicht wichtig. Mich interessiert nur der Mensch in der Kleidung. Die Lebenseinstellung, obwohl man die schlecht definieren kann, ist auschlaggebend. Viele "normale" leute sind einfach viel zu oberflächlich in meinen Augen. Tiefegehende Gespräche, die mein Leben, mein Dasein beinhalten fehlen mir einfach und ich hab festgestellt das ich die bei Goth´s (oder wie auch immer man sie nennen will) finde. Gruß Bokor |
| Albtraum | Meine Seele war schon so schwarz besudelt als ich auf die Welt kam. Ich habe die Farbe nie abbekommen, von der Szene wusste ich damals noch nichts. Ich hatte, was ich selber nicht vestehen konnte, immer schon einen Hang zum Tod, zu entsprechenden Bildern des Todes, die ich unter anderem als Schmuck trug, (menschliche Schädel, Särge, etc.) zu tiefergehenden Gedanken und auch Melancholie (allersdings unbewusst, es war mir zu dieser Zeit ein Rätsel wieso ich mich manchmal wohl fühlte in meiner Traurigkeit). Besonders faszinierten mich, skurrilerweise, schon als Kind hässliche, verfaulte Untote (Nein, ich bin kein Nekrophile!). Ich malte schon als kleines Kind Bilder in denen irgendwelche Monster und Untote Menschen zerissen, zerfleischten und auffraßen...(komischerweise hatte ich jedoch immer Angst vor brutalen Filmszenen und Geisterbahnen.) Allerdings fragte ich mich ständig was mit meiner Kleidung nicht stimmte... als ich schließlich (mit 14? 15?) auf die Szene kam war auch das Kleiderproblem gelöst. Meine Familie und meine Freunde reagierten meist relativ nüchtern auf meine äußere Verwandlung. Natürlich höre ich auf der Straße regelmäßig Kommentare, aber wenigstens hat es noch keiner gewagt sich mir in den Weg zu stellen oder gewalttätig zu werden. Allerdings haben einige Leute nun Angst vor mir. Sie wechseln die Straßenseite, wenn sie mich sehen, werfen mir angsterfüllte Blicke zu und Mütter ziehen manchmal die Kinder weg. (Das ist auch besser für die! Ich kriege Hunger, wenn ich so ein Balg sehe!) Auf die Musik kam ich erst später. Ich probierte alles mögliche aus, bis ich das Passende fand. In meinem Bekanntenkreis befinden sich bislang allerdings keine Szenenangehörige. (Wen wundert das, bei meinem Alter! Als ich mich zum Beispiel im "Gothic-Chat" anmeldete und mein Alter angab, begegneten mir die meisten mit einer ziemlichen (wenn auch subtilen) Unfreundlichkeit. In gewissem Maße kann ich das verstehen, aber erstens kannten die mich noch nicht und zweitens sollten die erstmal selber eine Definition für "Reife" geben!) |
| Mrs. Spookiness | Hui, ja gute Frage, wie kommt man/frau (HAHA :D ) zu so etwas? Wenn ich ehrlich sein soll...keine Ahnung :) Bei mir war es noch nie so, dass ich jetzt vorwiegend schwarze Klamotten in meinem Schrank hängen hatte, ich war und bin auch heute noch ein Mensch, der Farben über alles liebt (und jetzt mal nicht physikalisch betrachtet, ansonsten wäre ja schwarz auch keine Farbe...wie in einem meiner Threads ausführlich diskutiert wurde :D ). Auch von dem Wort "Gothic", geschweige denn mit dem, was damit zusammenhängt, hatte ich lange nie etwas gehört, mich folglich auch nicht sonderlich damit auseinander gesetzt. Nur muss ich einfach sagen, dass ich zunächst einmal schon seit Ewigkeiten, wirklich seit EWIGKEITEN, sehr an Fantasy/Mystery, besonders den...nicht ganz so guten Inhalten fasziniert war (auf Deutsch: die Feen haben mich kalt gelassen, ich war immer sehr angezogen von den Drachen/Werwälfen/Dämonen). Habe erst wieder alte Bilder von mir ausgegraben, das eine von '96, soll heißen, gemalt im Alter von 4 Jahren....zeigte ein schlangenartiges Geschöpf, das sich über irgendein Gewürm hermacht (ausstaffiert mit wirklich nicht wenig Blut, zum Entsetzen meiner Eltern :D) Ich war komischerweise immer angetan von den Bösen in den Comics/Filmen, was natürlich nicht verwunderlich ist; das Böse hatte schon immer eine Anziehungskraft auf alle Menschen. Nur schien ich immer doch noch etwas mehr fasziniert zu sein... Auch für Religionen, v.a. ägyptische und später vorwiegend dann für Dämonologie habe ich mich sehr interessiert; denoch hatte ich zu dem Zeitpunkt keine Ahnung von "Gothic". Das "in sich kehren", "alleine sein", Melancholische, war auch schon immer ein Teil von mit, v.a. weil ich mit meinem Vater (zum Buddhismus gewechselt) oft meditiert habe/meditiere. Er war es auch, der mir dann, als ich 11/12 war, die Tarotkarten von Aleister Crowley gezeigt hatte. Da er sich sicher war, dass ich damit nichts anfangen konnte, hat er sie mir zuerst nur einmal gegeben und gemeint "Wenn du alt genug bist, kannst du dich ja mal etwas mehr damit beschäftigen!", was dann auch auf sich warten ließ, aber nachdem ich dann auch mit dem Namen Aleister Crowley etwas anfangen konnte, hab ich mich dann an Tarot gemacht... Die Musik war DIREKT auch noch nicht sofort da, allerdings ging mein Musikgeschmack schon immer in die Richtung Metal/Wave (Depeche Mode :) ...WEHE einer sagt jetzt Komerz...)/....Techno :D (JA ich weiß...aber ich liebe Techno, hör`s auch heute noch...); eben allgemein in das Industrielle. Das mit dem "Gothic", damit, dass ich mir bewusst geworden bin, dass ich mir so etwas zu Herzen nehmen möchte, das kam erst, nachdem ich mir eine CD gekauft hatte - Murderdolls~Behind the valley of the Murderdolls. Auf der CD waren unter anderem drei Videos - und nachdem ich diese gesehen hatte, die Videos mit den Typen, die sich so rebellisch kleideten, so anders waren, etwas waren, das mir UNHEIMLICH gefiel....war ich hin und weg. Auch wenn das jetzt nicht wirklich "Gothic" war, damit schätze ich war der gröbste Baustein gelegt - wenn er auch anfangs auf der Äußerlichkeit beruhte. Tja und dann kam noch ein verhängsnisvoller Tag, ein Tag an einem Pfingstwochenende, als ich und meine Eltern undwissend mit dem Auto durch Leipzig fuhren und an einer Ampel halten mussten - und dann ist es geschehen. Eine Gruppe von vielleicht 7 - 10 Leuten ging direkt vor unserem Auto über den Zebrastreifen - alle gänzlich in schwarz gehüllt, manche hatten Schuhe an, die wirklich aussahen, als würden sie nun in die Schlacht ihres Lebens ziehen... Und den Anblick werde ich wohl nie vergessen - eine von den Mädels, den Pony vorne in schrillem rosa gefärbt, einen Mini-Rüschenrock, ein schwarzes Top, verziert mit hunderten von Buttons, zerrissene Strumpfhosen, blickte zu mir ins Auto hinein und von da an...war ich hin und weg. Ich hab solche Leute bewundert, wie sie einfach so, wissend dass sie verspottet, verachtet werden, sein konnten, wie sie waren, das zu leben, was sie empfanden, und sich nicht davor schämten, es auch nach außen zu zeigen.... Und da ich nie wirklich mit meinem Äußeren so zufrieden war, weil ich mir immer dachte, es lüge, es zeige nicht das, was sich im Inneren befand (was auch nicht zwingend sein musste, ich es aber wollte), habe ich mich entschieden, mich GENAUSO anzuziehen, GENAUSO zu sein.... Natürlich war ich anfangs nur von Äußerem angezogen, habe dann aber sehr schnell mehr darüber erfahren....und kann mir momentan wirklich nichts besseres vorstellen, da ich wirklich behaupten kann, dass ich mich so wohl fühle und Selbstvertrauen habe. :eek: Massenspam :D Muss ja keiner lesen :) Liebe Grüße, Mrs.Spookiness |
| Baumwächterin | huhu hm ja also ich bin auch ein neuling der szene... eigentlich seit mehr als einem jahr ungefähr... vorerst wollteich punk sein. mit betoinung auf wollte. irgendwie weiss ich nicht ob ich es war oder nicht.... ich hatte so meine einstellung wie freiheit gleichheit und gerechtigkeit (auch jetzt noch) aber irgendwann machte es mich so deppressiv mit der zeit... ich dachte über das leben nach über die welt und weshalb sie so "scheisse" ist also politisch gesehen und von der mehrheit der bevökerung her... und irgendwann dachte ich auch darübe nach was ich hier noch will... ob es nicht in einem späteren leben besser wäre... doch irgendwie... dachte ich doch darüber nach das mir ein selbsmord so gut wie gar nichts bringen würde.... (bin ich froh drum *lol*) und fand auf dem PC lieder von nightiwsh. mein bruder hörte nightwish stets früher als ich ein mitläufer in der schulke war und tatsächlich eine hiphop cd kaufte und diesen verfluchten mist auch noch hörte!!!! da wollte ich irgendwie dabei sein bis ich merkte das iche ifnahc mich selbst sein soll... naja jedenfalls fand ich nightwish plötzlich super und damit kam wohl meine echte stimme endlich mein inneres ich hörte darauf ich glaube es schlummerte wohl einfach lange lange bis es entdeckt wurde... ich wandelte plötzlich auf dunklen pfaden und hörte metal meist eigentlich nightiwsh, iced earth midnattsol und andere metalbands die eher so auf folk sind oder mystisch klingen mit death und black metal konnte ich stets wenig anfangen. irgendwann begann ich dann angelzoom und blutengel zu hören doch meist eigentlich metal... HEY WESHALB WURDE METAL EIGENTLICH IN DEN ANFÄNGEN DES GOTHIC'S VERHASST??? ICH VERSTEH DAS NICHT SO IRGENDWIE... naja ich fühlte mich sehr zu den kelten hingezogen (natürlich immer noch) auch vampire und mysthische wesen dark art und auch die schwarze kleidung... plötzlich sah ich nicht mehr soschmuddelig aus so zerschlissen von punk mit den karo stoffen ich wollte das nicht mehr und mir gefiel es nicht mehr... doch nun liebe ich samt corsagen und edle kleidung... mittelalter ist für mich sehr faszinierend auch meiner einstellung her.. ich lebe stets eigentlich in meienr zurecht gelegten welt wenn mich die primitivlinge um mich herum zu sehr nervne würden. aber das ist so schwer zu erklären... ezählen über gefühle ist für mich auch sehr schwer da ich angst habe verletzt u werden.. das geschah zu oft.... früher... naja wie gesagt erweckte eigentlich die musik mein inneres... und irgendwie habe ich auch so gefühl das meine seele früher vielleicht einem kelten oder keltin gehörte und auch im mittelalter einem heide/in irgnedwie denke ich oft dass sich die seele vielleicht zu seinen wurzeln zurück sehnt und man sich so vielleicht auch einfach zu diesen alten kuluren zurück sehnt... ich glaube fest daran anschluss gefunden habe ich bis jetzt auch nicht schon weil ich irgendwie in der schweiz nicht oft dunkle wesen sehe.. und wenn traue ich mich oft nicht sie anzusprechen... wie auch habe ja kein gesprächsthema... habe mich auch hier angemeldet um vielleicht neue kontakte zu schliessen. ich finde sowieso deutsche menschen irgendwie offener als manch schweizer... mti meinen landsleutz was anfangen kann ich wenig... jedoch werde ich auch oft belächelt da ich eben auch manchmal zu musik verfalle die ich als kind hörte.. und das war eurodance meist finde ich es eifach nur recht funny... doch blieb mir einer von diesenn ganz bestimmt... und das war dj bobo... stets änderte ich mein dasein und mein musikgeschmak doch blieb er mir immer... auch in punk war es oft so das ich nur allzu gut als pseudo oder sonstiges bezeichent wurde nur deswegen... doch irgendwie find eich auch das es eine sahce des lebensgefühl ist und nicht undbedingt der musik obwohl ich finde dass man diese auch gerne hören muss! jedoch auch mal was anderes hören kann... viele liebe menschen lernte ich auch unter seine fans kennen (jedoch nur deutsche... welch wunder sind auch die nettesten :-)) und ich denke das diese belächelung auch auf meinen dunklen pfaden statt findet... dovch wie gesagt es ist mein lebensgefühl und ich gehe auch auf dj bobo's konzerte in meinem style (wobei ich bei ihm und seinem team irgendwie auffalle ständig) aber ist ja egal.... ich hätte auch kein problkem damit in einem keckskostüm durch die gegend zu rennen oder sonstigem.... ich habe einfach immer so das bedrängen aufzufallen und irgendwie auch die "gesellschaft" teils zu8 schocken naja jedenfalls ist es für mich einfach ein wundervolles gefühl und ich fühle mich wohl in meinem style. das erste mal fühle ich das ich wirklich ich bin und niemand anderes.... vorher... da war ich mir nicht so sicher... ;-) lg irene |
| blackangel91 | Ich bin auch ziemlich neu in der szene hab mich irgendwie dazu hingezogen gefühlt weil ich mich dort gut ,,einfügen'' kann zu anfang haben schon alle gesagt ich bin eine Satanistin und so aber inzwischen ist es mir egal was die anderen denken ich habe meine eigne Lebenseinstellung Living is easy with eyes closed |
| Seneca | [QUOTE][i]Original geschrieben von blackangel91 [/i] [B] Living is easy with eyes closed [/B][/QUOTE] Oh... das hat was...ist das von Dir oder hast du es gefunden...? |
| blackangel91 | Den Spruch hab ich in einer Zeitschrift gefunden und finde das er etwas wahres an sich hat und jetzt ist er mein Lebensmotto :) |
| Ankh-Nefertiri | Das Thema find ich interessant! (hab jetzt leioder nicht alle Beiträge gelesen, aber das werde ich mit Sicherheit noch nachholen! Also bei mir war das alles recht simpel... Ich hatte bereits so ziemloiche alles durchgemacht, was es an Phasen geben kann (Pop, HipHop, Techno...) aber nirgendwo das gefunden, was ich gesucht hatte. Irgendetwas, das ich bis heute nicht näher bezeichnen kann, hat mir immer gefehlt und ich suchte sowohl in der Musik als auch im Umgang der Leute Untereinander immer nach etwas Anderem (was wohl die vielen Phasen erklären dürfte...). IUnd dann war da eine gute Freundin, die schon so ein wenig in diese Richtung tendierte und bei der hörte ich zufällig mal auf dem Diskman mit (OK, ich war jung und es waren die 69Eyes...). Die Musik gefiel mir, bald kam noch mehr dazu (z.B. ASP) und wir gingen mal zusammen in eine entsprechende Disko. ich war absolut begeistert von den Outfits, dem Look, der Musik (in dem entsprechenden Lokal läuft immer eine kunterbunte Mischung...). Und endlich wusste ich auch, dass ich diesen Look, der mir schon so lange vor meinem geistigen Auge vorschwebte, auch ausleben konnte, und so tat ich es. Anfangs natürlich wie vermutlich viele andere leicht überzogen (hey, ich war jung und hab mich NICHT wie Claudy666 aufgeführt!), aber als ich eines abends im Biergarten (ne Disco) stand und nur dachte: "Genau DAS war es. DAS wolltest du die ganze zeit und suchst dir den Arsch ab, dabei liegt es doch direkt vor deiner nase!" war mir klar, dass das keine Phase mehr sein würde. Anschluss hatte ich verdammt schnell gefunden, zum einen in meiner Freundin und zum anderen bald in leuten, die man einfach mal in den Clöubs getroffen hat... Inzwischen habe ich (grö´ßenteils über meine Freund um ehrlich zu sein) einen recht großen Freundeskreis, mit dem man nur darüber diskutieren muss, ob das geld noch fürs WGT reicht oder nicht... :) Meine Umgebung hat das eigentlich alles ganz gut aaufgenommen (waren ja von vorher daran gewöhnt, dass ich mich des öfteren verändert habe), nur ein paar Mitschüler haben mich mal zur Seite genommen und eeinfach dezent gefragt, ob alles OK sei (also zum einen Richtung Satanismus und zum anderen Richtung Depressionen o.ä.). Meine lehrer hat es nie weiter gestört und meine Elötern hoffen bis heute auf eine Ende dieser Phase, glaube ich... ;) Sicherlich stecke ich im Vergleich zu vielen anderen hier auch noch in den Änfängen, aber 4 meiner 20 Lenze habe ich bis jetzt in schwarz verbracht und ich denke da werden noch einige folgen... =) |
| weckgeschnappt | Hm also eigentlich bin ich (noch?) kein Gothic bzw in der Szene oder ka. Aber ich höre einfach sehr gerne die Musik, meine Klamotten sind schon ewig sehr schwarz :D und was mich vorallem fasziniert sind ich weiss nicht ich fühl mich einfach wohl. Also ich bin ehrlich gesagt eher ein schüchterner mensch :rolleyes: und naja bin früher nie irgendwie "weggegangen" oder so. Jetzt vor ein paar Wochen hat mich meine Freundin dann das erstemal in eine "Disco" mitgenommen. Und das war halt eine naja Schwarze. Ich fand das einfach gut. Auch das vorher zurecht machen. Das geglotze der leute in der Sbahn "gg" ka. Und... ich hab getanzt!! ganz oft. Und das hätt ich von mir einfach nicht erwartet. Vorallem ich hab mich dort einfach so wohl gefühlt zwischen diesen ganzen "schwarzen" :) weiss auch nicht. Und ich kann und will mir einfach nicht vorstellen das ich in irgendeinerart und weise mich in einer "normalen" disco zwischen diesen ganzen proleten hoppern was weiss ich, der Tanzfläche auch nur genähert hätte... von daher weiss auch nich. Auch wenn einem in der Stadt mal einer über den weg läuft.. bekomme ich irgendwie ein gutes gefühl und muss lächeln. Weiss auch nicht. naja so is das also ich bin gespannt wie/ob? sich das noch weiterentwickelt. Bis dahin weckgeschnappt |
| Nitharéel | Aaaalso.... dann greif ich das thema mal wieder auf^^ so im alter von 10-12 jahren wahr ich noch total auf der techno spur. :eek: dann hat mein leben angefangen sich zu drehen... meine eltern hatten aus beruflichen gründen nicht mehr so wahnsinnig viel zeit für mich und auch trotzdem ging es uns finanziell nicht gut. damals hatte ich noch keine ahnung von gut und böse, bis ich angefangen habe meine einsamkeit zu papier zu bringen. zwar hatte ich viele freunde zu dem zeitpunkt, jedoch fehlte mir in meinem leben ein "richtiger" freund. niemand verstand mich, meine gedankengänge und meine tiefsten innersten wünsche. so wurde meine kleidung dunkler und dunkler; sie ging praktisch mit meiner seele einher. aber mir fehlte noch etwas um das ganze abzurunden und suchte nach bands, die meinen klamotten den letzten schliff geben konnten. schließlich habe ich einige bands gefunden von denen mir aber nur wenige gefiehlen. doch die, die mir gefiehlen waren das beste was ich jeh gehört habe: Subway to sally, siebenbürgen, goethes erben, samsas traum, untoten, faun und schandmaul. somit kamen dann auch noch ein thors hammer, viele, viele nietengürtel- und armbänder und ketten dazu. -ich hatte meinen endgültigen lebensstil bzw. meine endgültige lebensweise gefunden.- das mit dem gleichgesinnte finden war nicht schwer, da die leute tlw von selber auf mich zukamen. und so ging es weiter und weiter. bis ich dann auch meinen besten freund unter allen fand: "Gorf" ;) meine eltern haben darauf nicht reagiert, da sie mich zu dem zeitpunkt auch schon gar nicht mehr kannten. sie wussten nichts über mich. nicht mal, dass ich mir über ein jahr lang immer und immer wieder den arm aufgeschnitten hatte. meine damaligen "freunde" haben sich sorgen gemacht und ich habe mich von ihnen abgewandt. ich würde sagen es gibt keinen richtigen zeitpunkt um gothic zu werden. aber es gibt schicksals schläge und ähnliches die einen dieser szene nahebringen. entweder man ist es, oder man ist es nicht. meine meinung ist, man kann nicht einfach von heute auf morgen sagen: "ich bin jetzt gothic" grüße aus dem hohen norden (S-H) |
| der dunkle | Leute die dies sagen, sie seinen ein gothic. Und das von Heute auf Morgen. Sind aus meiner Sicht KEINE Gothic! Ich selbst fand meine dunkle Seite durch sehr viele Schicksalsschläge und einsamkeit. Ich möchte jetzt nicht sagen, das ich zur szene hehöre. Ich denke das wir die Zeit zeigen, Vieleicht heute. Oder morgen. Bis dann der Dunkle |
| more | Ach wie wunderbar diese Pauschalisierungen. Und immer wieder interessant wie sich hier Leute auftun die meinen zu wissen wer sich Gothic, Grufti oder auch sonstwas nennen darf und ab wann er das darf! |
| Nitharéel | ich will NIEMANDEM etwas sagen, es ist nur meine meinung und meine erfahrung und foren sind ja bekanntlicherweise dazu da meinungen auszutauschen und drüber zu reden :P ^^ |
| Ryaen | Bei mir war das so: Mein Leben bezeichne ich immer als Scheiße, 13 jahre schläge vom Stiefvater, gemobbt in der Klasse, von leuten Verarscht und alleine gelassen. Letzten Sommer gings dann zu weit als ich abgefüllt und zusammengeschlagen wurde gab ich mein Hip Hop leben auf. Ich war nie richtig einer von denen und so war es leicht mich zu ändern. Ich fing an Rock zu hören dann langsam Metal und dann kamen die Gothic Bands Subway To Sally, Schandmaul ... :rolleyes: :rolleyes: ich kenn eig kaum Gothic Bands. Na ja mein aussehen wurde ebenfalls anders. Ich fing an Schwarze Klamotten anzuziehen. Ich sage nicht das mein Style Gothic ist. Ich weiß eig kaum was von Gothcs aber ich habe vor einer zu werden. Leider fehlen mir noch ein Paar sachen wie Mantel und Springer aber Lederjacke udn Chucks tuns solange auch. Mein Style wird wahrscheinblich erst perfekt sein wen ich meine Nietengürtel Idee umgesetzt hab und meine Nietenarmbänder hab. Gott Segne den EMP. Wie gesagt innerlich bin ich kein Goth aber äusserlich werde ich als Scheiß Gruftie und so bezeichnet. Ich Ignoriere diese aussagen den diese menschen oder wie ich sie nenne arme Dummen Seelen haben keine ahnung was ich alles durchmachen musste. Ich sage es immer wieder gerne. Meine Schwarze Klamotten spiegeln meine Trauer, meine Einsamkeit. Meinen Hass auf die Menschen. Nun Ja meine Eltern finden das natürlich nicht in ordnung und meine angeblichen "Freunde" haben angst das ich einen auf Satanist mache und mich so einer Sekte anschließe. Ich kenne kaum Gothcs. Früher hing ich mit Punks herum aber nun bin ich auf der suche nach Gleichgesinnten. Gruß Ryaen |
| Nitharéel | @Ryaen: hauptsache ist, das innere eines Menschen stimmt erstmal. dann kann man sich alles erlauben. und eine weitere wichtige sache ist, dass du selber damit klar kommst. scheiß auf die meinung andere unseriöser ahnungsloser.... ;) bei mir trägt meine kleidung auch mein innerstes nach außen. (dementsprechend jeder tag scheiße) ;) |
| Ryaen | Die anderen können mich mal ^^. Da auf unserer Schule eh nur Hopper rihmlaufen und ich gerade mal zwei drei Rocker und einen Goth kenne hänge ich nur mit denen ab. Meine vorliebe bei meinem Gürtel ist es den immer Schief runterhängen zulassen und natürlich bekomme ich da dementsprechende Kommentare: Hey Gruftie dein Gürtel fliegt gleich weg. Das schlimmste ist wen ich mit Tokio Hotel verglichen werde und alle gleich anfangen "Durch den Monsum" zu singen. Komischerweise können die des ganz gut :D na ja egal. |
| Nitharéel | lol,^^ naja, ich habe meine beiden gürtel (65mm killernieten) schief über kreuz hängen. so praktisch: x ;) dann noch mein mantel und mein hut, und blablubb ;) beide arme voller nieten armbänder nichts unter 25mm hopper haben wir massig an unserer schule, aber gegen mich sagen die nichts. *traun sich nich*^^ |
| Ryaen | Ja so wie du es machst mit den Gürteln will ichs auch. Meine Mutter meinte das sehe Schwul aus aber tz die hat keine ahnung. Ich will mr dann noch zwei Killernietenarmbänder drei reihig Bestellen muss dann sicher gut aussehen eig wollte ich noch ne Gothic Halskette aber dafür reicht wahrscheinlich das geld nich aus. gruß |
| Nitharéel | könn ja über icq weiterreden. 347997418 (falls du hast) ich glaub das gehört nämlich bald nich mehr zu diesem thread^^ |
| der dunkle | Ich erlebe den Kampf zwischen Gothic und Hip Hoper täglich. der leider immer wieder in Gewalt entläd. Das geht mir auf den Sack. Warum muss die heutige Jungend immer Zuschlagen, verprügeln und co?????? |
| Nitharéel | weil viele individuen es nie in ihrer existenz anders kennen gelernt haben. und meist sind es hopper die anfangen, durch ihre intolerante aufreizende art. ich habe mich einmal gewehrt.... seitdem hat nie wieder ein hopper seine stimme gegen mich erhoben.... doch ihre spüre ihre allzu mordsüchtigen blicke in meinem rücken. jedoch werden sie mich niemals verletzen können. |
| Onissa | hehe^^ Zum "schwarz sein" bin ich durch meinen Bruder mit 13 Jahren gekommen. Mein erstes Lied in diese Szene (so die Richtung^^) war Subway to Sally - Kleid aus Rosen. Ich habe das Lied geliebt und mir dann die Goth-Bilder auf dem Rechner meines Bruder ausgedruckt und an die Wand geklebt etc. die Musikcds von ihm gehört und mich dann belesen. Ich war damals mehr Goth als er xD Da ich in dem Alter schon sehr erwachsen war, durfte ich in seinem Freundeskreis mit auf Mittelaltermärkte usw. und in der Schule war ich der Hit mit meinem Outfit...so schön....bööööööööööööööööööööööööse XD und dadurch das ich mir Wissen angelesen hatte auch sonst interessant für alle^^ Naja, sobald iwer meiner Freundinnen nen Goth auf der Straße gesehen hatte kamen sie gleich zu mir und erzählten mir darüber... ich war sowas wie ein Gothicmessias XDDDDD Kleinstadt halt^^ Man war das ne geile Zeit.......^^ Carpe Diem Onissa |
| der dunkle | Ich bekamm auch schon Schläge und co. Aber davon las ich mich nicht aus der Bahn werfen. Denn ich wurde 6 Jahre lang gemobt, das macht mich stark. |
| Nitharéel | bei mir hatte der hopper das pech, dass ich Selbstverteidigung kann (name darf aus werbegründen nicht genannt werden. aber falls interesse besteht, wendet euch an meine icq-nr) einmal vor all seinen freunden auf die fresse und die ziehn den schwanz ein. ;) |
| der dunkle | Ich kenne so lange den schmerz schon, irgend wann wir er mir nichts mehr anhaben jönnen. Das wird die Zeit zeigen. Früher oder später |
| Mittelalter Fan | also ich bin irgendwann mal durch nightwish auf gothik gestsen hat mich vor knapp 3 jahren aber noch net interessiert vor so ungefähr nem jahr hab ich in münchen nen paar goth's gesehen in mänteln die ham mich totl fasziniert da ich ein totaler mittelaterfan bin und auch mal gewandet ging kannte ich eine seite im internet wo auch solche mäntel verkauft wurden da ich mir einen kaufen wollte hab ich mich erstmals über gothic informiert (wikipedia) fand das ganz interessant aber da es an meiner schule glaub ich keinen goth gibt hatte ich nur informationen ausm i net dann bin ich auf des forum gestoßen hab viele geschichten vonn leuten gelesen denen es ähnlich wie mir gegangen ist |
| Mittelalter Fan | ach ja vor nem monat bin ich beim hosenkaufen in nem jeansladen in ffb auf gothikmäntel gestossen und hab mich danndoch dazu durchgerungen mir einen zu kaufen :) |
| Asari Garou | Ich fühle mich schon seit langem dazu hingezogen. ich ziehe mich auch in diese Richtung an habe aber angst den letzten schritt zu tun, weil ich angst vor den reaktionen der anderen habe. Ich fühle mich richtig wohl in dieser Szene.Ich kann mich hiermit richtig identifizieren. Meine Freunde sehen mich in letzter Zeit schon etwas merkwürdig wenn ich ganz in schwarz komme aberakzeptieren es halmwegs. Aber meine Eltern erst die halten gar nichts davon. Kann mir ein etwas mehr eingefleischter helfen. Mir tipps geben um ein richtiger Goth zu werden würde mich echt freuen.*scheu lach* Asari Garou |
| Nitharéel | ich will mich nicht als eingefleischt bewerten, da es arrogant wäre dies von mir zu behaupten. bin szene mitglied seit 2 1/2 jahren und kann dir den tipp geben, dass du einfach in deine seele schauen musst und wissen musst ob du dazu stehst. vergesse für einen moment alle anderen und bestimme für dich selber, wie du dich mit dieser neuen lebensweise fühlen würdest. wenn deine eltern dich lieben, werden sie damit klarkommen. wenn es wirklich deine freunde da draußen sind, werden sie dich akzeptieren. mfg |
| Asari Garou | Hey danke dafür ich werds mir zu herzen nehmen. Ich weis schon wie ichmich entscheiden werde. ;) Asari Garou |
| Seneca | [QUOTE][i]Original geschrieben von Nitharéel [/i] [B]...bin szene mitglied seit 2 1/2 jahren... [/B][/QUOTE] Echt? Das ist mir selbst in 11 Jahre nur für einen Sommer lang gelungen! |
| Nitharéel | und warum nicht länger? 0_o |
| Asari Garou | Mich würde mal interessieren warum man ein goth wird. und wie man anschluss an die szene findet ich habe keine freunde in ihr sonden nur welche die nicht dazu gehören. ich fühle mich aber wie ein goth und möchte auch kontakte mit ihnen haben. meine freunde verstehen mich nicht richtig. sie kennen mich meist auch anders als ich in wirklichkeit bin. nein eher gesagt ich verstecke meine sehle zur hälfte. ich würde so gerne jemanden treffen der sich für meine andere seit interessiert und sie nicht ablehnt. und das finde ich in dieser szene. ich finde auch andere leute die ähnlich denken wenn ich mir das durchlese was andere geschrieben haben. Bitte schreib eine antwort. mfg Asari Garou |
| Asari Garou | tut mir leid ich habe bei schreib ein t vergessen sollte iegentlich schreibt heißen. |
| Mittelalter Fan | Geht mir sehr ähnlich i kenn au keinen Goth die meisten wissen aber das i nen ("goth") bin aber die kommen ganz gut damit klar^^ |
| osirisNightmare | Ich weiß nicht direkt, wie ich "zum Gothic mutiert" bin. Vor 4 Jahren bin ich musiktechnisch in die Richtung gegangen, aber erst vor über einem Jahr in die Szene gekommen. Ich könnte mich nicht wohler fühlen, als jetzt. Die Gothic-Musik und all das hat einen wunderbaren Reiz, den ich nicht missen möchte. Meine Familie ist ganz gut mit meiner Wandlung umgegangen. Sie akzeptieren und haben mich lieb. Sowie meine nicht-Gothic-Freunde. Die inneren Werte zählen. Dg osirisNightmare |
| Seneca | [QUOTE][i]Original geschrieben von Nitharéel [/i] [B]und warum nicht länger? 0_o [/B][/QUOTE] Weil man unter [i]Szene[/i] eigentlich die Macher einer Richtung versteht...nicht den Klüngel der hinterherläuft. |
| Mestigoth | [QUOTE][i]Original geschrieben von osirisNightmare [/i] [B]Ich könnte mich nicht wohler fühlen, als jetzt. Die Gothic-Musik und all das hat einen wunderbaren Reiz, den ich nicht missen möchte. [/B][/QUOTE] Warte noch ein paar Jährchen, dann gehen auch dir die Äuglein auf. |
| Seneca | [QUOTE][i]Original geschrieben von Mestigoth [/i] [B]Warte noch ein paar Jährchen, dann gehen auch dir die Äuglein auf. [/B][/QUOTE] Auch wenn die Äuglein aufgehen, heißt das nicht das gleich alles zu Asche wird...! Du bist einfach in allem etwas zu negativ, Mestigoth. Du solltest Dich wieder mal auf die Suche machen...dann wirst Du auch etwas finden. Nicht fällt einem in den Schoß nur weil man danach schreit. |
| Dark Beast | Ich habe ein großes Problem : Meine Freunde können einfach nicht verstehen warum ich Goth werden möchte. Die meinen des wäre völlig assozial. Ich höre nun halt mal fast nur Goth Rock und suche auch Gothic Klamotten. Das ist ja nicht schlimm , aber ich habe Angst wenn ich jetzt auch noch anfange mit nem todesweißen Gesicht in die Schule zu kommen (normalerweise habe ich ein braungebranntes) dann drehen die durch und wollen nichts mehr mit mir zu tun haben. Kann mir irgendjemand helfen? |
| vengeance | Hi, Du solltest Dir zurst überlegen, ob Du das, was Du beschreibst auch wirklich möchtest. Klingt für mich komisch - denn wieso war es Dein Bestreben bisher, braungebrannt rumzulaufen, und plötzlich soll es Gegenteil sein? Wenn aber doch, dann tu es und scher Dich nicht um die Leute. Wenn sie Deine Freunde sind, werden sie dich akzeptieren. Wenn nicht, isses nicht schad drum. Es gibt schließlich keine schlechte oder falsche Art. Es gibt nur Deine Art. Keiner mag sich anmassen, die als falsch oder richtig zu bewerten. vengeance |
| Mestigoth | [QUOTE][i]Original geschrieben von Seneca [/i] [B]Du bist einfach in allem etwas zu negativ, Mestigoth. Du solltest Dich wieder mal auf die Suche machen...dann wirst Du auch etwas finden. [/B][/QUOTE] Ich suche nicht. Zudem halte ich mich nicht für sehr negativ, ich sehs eher realistisch, während einige voller Euphorie in ihre Enttäuschung stürzen. Ich weiß ja nicht, für was die unser heftig umstrittenes Konstrukt halten, aber eines ist klar: Es ist mit Sicherheit nicht Avalon. ;) [QUOTE][i]Original geschrieben von Dark Beast [/i] [B]Ich habe ein großes Problem : Meine Freunde können einfach nicht verstehen warum ich Goth werden möchte.[/B][/QUOTE] Ach, wie wird man denn Goth? Ich nehme an, indem man die DAC-Charts rauf und runter hört. ;) |
| Belgarion | [QUOTE][i]Original geschrieben von vengeance [/i] [B]Hi, Du solltest Dir zurst überlegen, ob Du das, was Du beschreibst auch wirklich möchtest. Klingt für mich komisch - denn wieso war es Dein Bestreben bisher, braungebrannt rumzulaufen, und plötzlich soll es Gegenteil sein? Wenn aber doch, dann tu es und scher Dich nicht um die Leute. Wenn sie Deine Freunde sind, werden sie dich akzeptieren. Wenn nicht, isses nicht schad drum. Es gibt schließlich keine schlechte oder falsche Art. Es gibt nur Deine Art. Keiner mag sich anmassen, die als falsch oder richtig zu bewerten. vengeance [/B][/QUOTE] mal angenommen, die frage war ernst: nur weil man die musik une lebensart mag, muss man ja noch lange nicht so rumlaufen wie ein parade-goth und "weiß" werden... ich würde mir eher gedanken machen, warum ich bisher meine fresse in die sonne gehalten hab oder gar geld für sonnenstudiois ausgegeben hab , nur um braun zu werden... was beweis(s)t das denn? NICHTS! im mittelalter war weiße haut = symbol für reichtum, da es es ein beweis für "ich muss nicht in der sonne arbeiten" war. anfang des 20Jdh war weiß = "krank", weil ein gesunder mensch nicht komplett weiß war. aber heute? also, sorry, aber wer so doof ist, für ne hautkrebs-wahrscheinlichkeits-erhöhung auch noch zeit (sich in die sonne legen) oder zeit UND geld (sonnenstudio) zu investieren, der ist kein goth, kein mainstream, kein sonstwas: der ist nur strunzdoof... :D ich persönlich achte einfach GAR nicht drauf. wenn ich 2 std fußball spiele, dann bin ich eben 2 std in der sonnne. wenn ich bis 16h penne, dann bin ich eben an dem tag kaum in der sonne... usw |
| Dark Beast | [QUOTE][i]Original geschrieben von Belgarion [/i] [B]mal angenommen, die frage war ernst: nur weil man die musik une lebensart mag, muss man ja noch lange nicht so rumlaufen wie ein parade-goth und "weiß" werden... ich würde mir eher gedanken machen, warum ich bisher meine fresse in die sonne gehalten hab oder gar geld für sonnenstudiois ausgegeben hab , nur um braun zu werden... was beweis(s)t das denn? NICHTS! im mittelalter war weiße haut = symbol für reichtum, da es es ein beweis für "ich muss nicht in der sonne arbeiten" war. anfang des 20Jdh war weiß = "krank", weil ein gesunder mensch nicht komplett weiß war. aber heute? also, sorry, aber wer so doof ist, für ne hautkrebs-wahrscheinlichkeits-erhöhung auch noch zeit (sich in die sonne legen) oder zeit UND geld (sonnenstudio) zu investieren, der ist kein goth, kein mainstream, kein sonstwas: der ist nur strunzdoof... :D ich persönlich achte einfach GAR nicht drauf. wenn ich 2 std fußball spiele, dann bin ich eben 2 std in der sonnne. wenn ich bis 16h penne, dann bin ich eben an dem tag kaum in der sonne... usw [/B][/QUOTE] Es tut mir Leid dass ich braungebrannte Haut schreibe. Aber eigentlich ist ein Elternteil Afrikaner und ich habe keine Lust wie in diversen Foren und im privat Leben rassistisch beleidigt zu werden. |
| Asari Garou | Dich zu beleidigen hat doch auch niemand vor. Ein großer Teil der Gothanhänger (so wie ich es festgestellt habe) ist sehr tolerant, da ist deine Hautfarbe doch total egal. Wir sind ja keine Nazis sondern Goth oder nicht. Außerdem was sind das für Freunde die dich nicht so akzeptieren wie du bist oder wie du sein willst. ES IST DEIN LEBEN. Mit freundlichen Grüßen Asari Garou :) |
| Schwarzewiwte | Wie ich dazu gekommen bin – na ja – ich habe eigendlich erst angefangen immer mehr schwarz an zuziehen ... da ich mich von anderen Leuten, von Nachtbarn,Freunden und dummen leuten abgrenzen wollte ... und da wusste ich eigendlich nix ... von Gothic ... Ich habe mir dan immer Gothic Musik angekört und sonst so alles Metal und co. Und ... irgendwei bin ich dazwischen gekommen ... würde ich einfach mal so beschreiben.... Den Lebenstil – der gefällt mir einfach ... Ich Lebe nach der art des dunkelen ... aber bin immer noch kein Satanist ... auch wen das viele über mich sagen. Anschluss ... habe ich eigendlich nur über eine Freundin bekommen die mir ein paar seiten im Internet gezeigt ... da währ ich auch nicht so Internet suchtig wie heute heheh Umwelt ... hat da sehr negativ drauf reagiert ... meien Eltern heben sogar sehr oft gesagt Madchen ziehe dich endlich gescheit an sonst passiert was... Na ja ... wahren 1 woche meien Schwarzen sachen weg ... aber ...das ließ mich nicht unter griegen .... meien Familie hat sich dran gewohnt ... Lehrer nachtbarn sagen immer noch das ich ne Satanistin bin ... aber was solls ... Sollen sie denken was sie wollen. Ich lebe so wie ich es will |
| gecko20 | Grüsse ich bin neu hier und will euch auch mal begrüßen... und ich habe da auch ein Problem: ich werde von so einem Pseudo Punk, Pseudo Goth genannt... und dass ich mich nicht wie einer "benehme"... :rolleyes: ich weiss nicht was mit dem los ist... Meine Frage wäre: wie benehmt ihr euch? Ich habe gehört, man soll einfach man selbst sein, was ich ja mache... also bitte sagt es mir. Wäre sehr nett. Und noch eine Frage: Gibt es in München einen Gothic Shop? Wenn nicht, ein guter Online Shop? Danke im Vorraus gecko20 |
| virtualG | Hallo, bei mir hats vor 1 oder 2 jahren angefangen zu brödeln. Zuerst hab ich nurnoch einfarbig angezogen, dann nur noch schwarz. Mitlerweile trage ich div. dark wear. Allerdings schmink ich mich nicht oder mach was mit meinen haaren(bischen scheiße bei blond, aber egal) Hab mich von meinen Mitschülern abgegrenzt und mich auch für düstere musik und literatur interssiert. Bin auch sehr hin zu intellektuellen themen geneigt, kann dies aber kaum ausleben, mangels freundeskreis. Auch sympathisiere ich mit der Church of Satan, weswegen ich mir dauernd was anhören kann, von den unwissenden. |
| Mittelalter Fan | mit der church of satan überleg dir das genau das ist eine sekte un net ganz ungefährlich nur mal so am rande |
| bloody-luna | bei mir war es so das ich vor 12 jahren einen goth kennengelernt habe und von anfang an total begeistert war... naja wie es dann mal so ist habe ich mich nie richtig getraut das auch zu zeigen na gut schwarze klamotten trug ich damals schon aber eben nichts ausgefallenes... seit sechs jahren allerdings hat sich das geändert und ich lebe es voll aus, da mir mittlerweile relativ egal ist was andere dazu sagen.... |
| gecko20 | Hat sich erledigt^^ Der Punk hatte Unrecht... ich habe meine eigene Lebenseinstellung und diese zieht mich zum Gothic hin... also hat der Punk wieder i-was mit seinen "Atitüden" gehabt... |
| SchwarzerSpäher | *kopf kratz* 80'er Jahre. Keine Ahnung mehr genau aber es war eine große Absplitterung im Gange, zwischen Rap, Mainstream, Darkwave / Gothic, Techno. und wat es net alles gab. Mehr zum Ausdruck gegen die Politik, der Gesellschaft und der "Normalität". Eine Unabhängigkeitserklärung gegen das normale Sozialbild der Alltagsgesellschaft, wie es so schön hieß.. Wie die Leute reagiert haben? Sie waren überhaupt nicht begeistert. Heute ist das doch alles "normal" |
| colaeisbär | [QUOTE][i]Original geschrieben von SchwarzerSpäher [/i] [B]Heute ist das doch alles "normal" [/B][/QUOTE] normal? von wegen... |
| Mysticum | mh, also wenn das heute alles normal ist; mag ich mal gerne wissen, was manche Leute die einem begegnen immer noch so überaus amüsant reagieren läßt, aber nun gut .... Ich glaub, der Weg in diese unseren wunderschönen Kreise hat sich bei mir recht früh rauskristallisiert; jetzt bin ich 25 , und die Faszination für das "Dunkle" war in mir seit ich 12 bin; da fand ich die Schwester meiner besten Freundin, die Gothic war, einfach wunderschön, und faszinierend... Und wenn ich es mir recht überlege; in Kinderschuhen war " Der kleine Vampir" mein Hero *g* ; vielleicht also schon zarte Bande zur geliebten Dunkelheit in frühen Jahren, wer weiß ;) So richtig ausgelebt und erlebt habe ich mich dann , als ich mit 17 von zu Hause ausgezogen bin, zwar nicht von heute auf morgen; aber seitdem lebe ich mein Leben , was in der Pubertät natürlich weit aus krasser ausfiel, aber gut Ding will Weile haben, und was damals liebend gerne auf Provozieren hinaus lief, ist heute einfach der Einklang mit mir und dem was mir am Herzen liegt, und da ist es auch völlig egal, was irgendwer denkt; ich bin ich, und sich selber wegen seinem Umfeld zu bescheißen, da wird man nicht glücklich mit ;) In diesem Sinne, lebt Euer Leben. Liebste Grüße, ~Mysticum~ |
| Cata | [QUOTE]Wie seid ihr zum Goth gekommen?[/QUOTE] Hm gute Frage, ehrlich gesagt eigentlich über einen darmaligen Arbeitskollegen das war 1999... Fand es zu diesem Zeitpunkt einfach nur Interessant und man hat sich immer und immer mehr mit diesem Thema auseinander gesetzt. [QUOTE]Wieso habt ihr gerade diesen Lebensstil gewählt?[/QUOTE] Es ist für mich kein wirklicher Lebenstil, sondern einfach ein kleiner Leitfaden. Goth selbst hat mir einfach gezeigt das ich immer so sein sollte wie ich wirklich bin und das ich mich nicht für andere verändert sollte nur um andere zu gefallen. Irgendwie bin ich seidem auch viel Toleranter geworden oO.... [QUOTE]Und, wie habt ihr es geschafft in der Szene Anschluss zu finden?[/QUOTE] Puh durch einige Festivals, Clubs, NACHTWELTEN xD, etc... gibt schon verschiedene Wege, zumal in fast jeder Stadt "schwarze" Clubs sind... [QUOTE]Wie hat eure Umwelt auf das Alles reagiert?[/QUOTE] Hm normal, da ich nicht 24/7 in Kluft rum renne, hat sich da nicht viel geändert, ab und an wird man mal dumm angestart, oder die Nachbarn fragen mal, "Hey hast Du nicht auch mal farbige Kleidung", aber muss sagen alles in allem wurde es immer positiv aufgenommen, sogar auf meiner Arbeitsstelle. Liegt vielleicht auch daran das ich total offen damit umgehe, denn es ist ja keine Krankheit oder sowas... Hoffe konnte Deine Frage wenigstens etwas beantworten ;).... Grüße |
| Lunar _Eclipse | ich bin darauf gekommen, da ich schon immer anders war als alle andern somit stieß ich auf "gothic"... oder wie auch immer Ich finde in diesem Lebensstil ist man frei, da man sich nicht an irgendetwas binden oder halten muss. Man schließt sich keiner Gang an, die einem sangt was man ist, und was man zu tun und zu lassen hat. Man ist man selbst und wird von wahren freunden oder bekannten soakzeptiert wie man ist... nicht wie andere einen haben wollen. Anschluss in der Szene zu bekommen ist glaub ich heute schwer, da viele "Neulinge" nicht wirklich wissen was "richtiges" Goth sein bedeutet... aber wiederrum wollen "altehasen" keine neulinge... (mein eindruck) Ich finde es aber wichtig sich austauschen zu können, und auch neue kontakte zu knüpfen sonst kann man seinen horizont nie erweitern, und das ist doch das strebenswerte am leben. Ich bin erst 14 daher bin ich in der "Szene" sowieso wahrscheinlich nicht anerkannt... ide zeit ist noch nciht reif, in der ich einfach mal bis morgens weggehen kann... geht einfach nciht aber ich will freundschaften/kontakte wahren, die man später vertiefen kann, sich einfach austauschen und unterhalten... jeder hat andere erfahrungen gemacht und verknüpft sein lebensstil mit andern dienge, wie ein anderer... es ist interessant andere zu verstehen und Erfahrungen zu sammeln. Vielleicht red eich einbisschen zu viel, aber so bin ich :p ich hoffe ihr könnt es ertragen^^ Carpe Noctem |
| ~Synthestesia~ | Dies ist ein schöner Thread *.* Seid gegrüßt ! Ich wurde schon von meiner Geburt an mit diesem Lebensstil geprägt, beinahe meine gesamte Familie sind Anhänger des Wicca - Kults. Natürlich hat dies nicht direkt etwas mit Gothic zutun allerdings wurde mir mit der Zeit immer bewusster das mich die Gothische Macht irgendwie anzog ;) |
| Darkbird | Grüße an euch! Ich bin nicht nur neu hier, sondern auch ein neuer Mensch. Ob ich der Gothicszene angehöre mag ich mir nicht anmaßen zu sagen,aber auf jedenfall, habe ich die gleichen Gedankengänge und Emotionen. Ich habe schon immer schwarz getragen, interessierte mich immer für das Leben und den Tod und alles was damit zu tun hat. Schwarz und Mystik war /ist meine Welt. Aber ich war eher in der Metalszene, wegen Familie und und später Mann. Ich wusste immer ich denke anders und fühle anders, ich bin oft an meine Grenzen gestoßen, wenn ich da anders dachte,als die anderen. Früher hatte ich einige Gothic Freunde gehabt,aber es gab Probleme mit den Metals, so nachdem Motto "Du bist unsere Schwester du hast gefälligst den Metal anzugehören." Heiratete später auch ein Mann aus der Szene,aber ich fühlte mich immer missverstanden und allein. Ich brach aus der Ehe und Familie aus und lebe nun mein Leben als Gothic so wie es mir immer bestimmt war. Ob man jetzt einer Gemeinschaft angehört (was hier auf dem Dorf echt schwierig ist) oder nicht. Ein Gothic ist man mit "Leib und Seele" Darkbird |
| SchwarzeEmily | ich bin auch eher neu in diesen Kreisen. Ich würde mich aber nicht als Goth bezeichnen, da ich nicht der Meinung bin, das Recht zu haben, mich selbst so zu bezeichnen. Nunja, hier wo ich wohnen (Kleinstadt), finde ich keinen direkten Anschluss, deshalb habe ich mich mich in diesem Forum angemeldet. Könnt ihr mir sagen, wie ihr Anschluss gefunden habt? LG Emily |
| Arimahn | Naja, ich will dich ja nicht entmutigen aber je nach dem wo man lebt kann es schon verdammt schwer sein andere Schwarze zu finden (Und dann ist immer die Frage ob man das wirklich will...). Hier auf dem "Land" wo ich lebe ist jedenfalls nichts mit Goth. Da trifft man bestenfalls mal ein paar Dorf-Pseudopunks. |
| VivaMoz! | [QUOTE][i]Original geschrieben von SchwarzeEmily [/i] ich bin auch eher neu in diesen Kreisen. Ich würde mich aber nicht als Goth bezeichnen, da ich nicht der Meinung bin, das Recht zu haben, mich selbst so zu bezeichnen. [/QUOTE] Naja... womit erwirbt mensch sich denn das Recht, sich als was auch immer zu bezeichnen? "Goth" ist ein äusserst weiter Begriff, und wer sich so bezeichnen mag, weil er/sie die Bezeichnung als passend empfindet, soll das doch tun. Ich sehe da kein Problem... Ich selbst hab´s mit Bezeichnungen nicht so. In erster Linie bin ich [i]ich[/i], und das ist u.a. ein meist schwarz tragender Mensch mit Vorliebe für diverse Subkulturen und einem musikalischen Schwerpunkt bei Wave, Dark Wave, Synthiepop, Depropunk, Indie, Electro, Gothicrock. Aber ich mag recht viele Musikstile bzw. Versatzstücke davon. Wer mich "Goth" oder "Grufti" nennen will (und das tun so manche), dem bin ich nicht böse. Irgendwie meine ich aber, "Waver" passt besser. ^^ Letztlich sind Namen aber nur Schall und Rauch, da jede/r wohl eine ganz eigene Definition davon hat. [QUOTE]Nunja, hier wo ich wohnen (Kleinstadt), finde ich keinen direkten Anschluss, deshalb habe ich mich mich in diesem Forum angemeldet. Könnt ihr mir sagen, wie ihr Anschluss gefunden habt?[/QUOTE] Naja, Anschluß... die Leute, die ich wirklich als Freundinnen und Freunde bezeichnen würde, sind keine "Schwarzen", sondern entweder allgemein als "alternativ" zu bezeichnen (was Geisteshaltung, Leben usw. betrifft) oder eben Punks. Liegt vielleicht daran, dass man sich schon länger kennt und sie mir in vielem näher sind als die "Schwarzen" hier in der Umgebung. Nichts gegen jene, ich mag die "Schwarzen", die ich kenne, auch ganz gern. Aber daraus ist mit drei Ausnahmen nie eine engere Beziehung geworden. Man trifft sich eher zufällig (bei Konzerten, in Clubs usw.), trinkt ein Bierchen zusammen und quatscht ein wenig (a la "Mensch, schon einige Zeit nicht gesehen. Was treibst du denn noch so?"... der übliche Smalltalk halt, gelegentlich mit musikalischer Fachsimpelei :cool: ) ...und da komme ich schon zum Tipp an dich: einfach in Clubs gehen, da kommst du schon ins Gespräch mit den Leuten. Natürlich musst du ein bisschen offensiv sein, da die meisten Leute in Clubs erfahrungsgemäß nicht jede/n einfach so anquatschen. Ich z.B. gehe der Musik und des Tanzes wegen in Clubs und nicht, um Leute kennenzulernen. Aber ich motze auch niemanden an, der sich zu mir gesellt und mich in ein Gespräch verwickelt. Und mit der Zeit kennt man die Stammgäste ohnehin. Daher dann auch die o.g. Smalltalk-Geschichten. Und manchmal ergeben sich daraus dann tatsächlich auch nette Bekanntschaften. Alles Gute! :) |
| Mittelalter Fan | ich hör immer in den clubs findest du schon anschluss aber was wenn man da halt noch net hin kann werd halt nunmal erst in 2 monaten 16 und ich glaub selbst dann kommt man och in die meisten clubs net rein und eltern sind noch mal nen prob für sich ..... aber in "szeneläden" oder "szenenahen" läden kommt man auch öfters mal ins gespräch mit anderen schwarzen |
| Seneca | [QUOTE][i]Original geschrieben von Mittelalter Fan [/i] [B]ich hör immer in den clubs findest du schon anschluss aber was wenn man da halt noch net hin kann werd halt nunmal erst in 2 monaten 16 und ich glaub selbst dann kommt man och in die meisten clubs net rein und eltern sind noch mal nen prob für sich ..... aber in "szeneläden" oder "szenenahen" läden kommt man auch öfters mal ins gespräch mit anderen schwarzen [/B][/QUOTE]Meiner langjährigen Erfahrung nach kannst du die Clubszene ohnehin in der Pfeife rauchen. Viele schlagen da nur wenige Male auf und sind sofort weg wenn sie Kotankt gefunden haben... Die eingesessen Clubszene kann demnach nur die Spitze des Eisbergs sein...sie hält sich aber oft für ganz besonders toll und sucht den Kontak zu Newcomern bewusst nicht (außer es sind Mädels in kurzen Röckchen *g*) |
| NeoGenetic | Ich bin noch nicht wirklich soo lange "dabei", seit ca. nem Jahr hat die Farbe Schwarz die restlichen Farben in meinem Kleiderschrank verdrängt. Das war eher sone schleichende Entwicklung, ich fand Schwarz immer sehr schön, habs auch gern getragen, hab mich früher nur nie getraut, dauernd ganz in Schwarz rumzurennen (und oh gott, mehr als 1 Reihe Nieten an nem Armband ging mal GARNICHT....naja, seit ein paar Monaten trag ich keinerlei Nieten mehr an den Armen^^) Bin über den Metal in die Richtung gedriftet, ist irgendwie immer düsterer geworden, und seit einigen Monaten auch zunehmend elektronisch. Ab und zu kamen ein, zwei Accessoires, hier ein Ring, da eine Kette.. Naja, so richtig Anschluss an die Szene hab ich dummerweise immernoch nicht, ich kenn vielleicht ein halbes Dutzend Leute aus der "schwarzen Szene", dazu mehr als genug Metaler, aber halt niemand, der in Richtung Gothic geht (ich vermeide bewusst die Bezeichnung "Goth") Sprich, ich hab genug Leute fürs Wacken, aber niemanden fürs WGT^^ Clubmäßig ist es meiner Meinung nach auch sehr schwer, Kontakt zu fassen, jedenfalls, wenn man sp schüchtern ist wie ich -.- Und die, die ich in Clubs kennengelernt hab, stellten sich dann sehr schnell als arrogante Möchtegern-Extrem-Goths raus... Den tipp mit den Szeneläden kann ich aber empfehlen, bin da auch schon einige male mit anderen in Gespräche verwickelt worden. Und halt übers Internet, hab da auch ein paar kennengelernt, allesamt sehr liebenswerte Menschen.. Wer weiß? vll find ich hier ja mal direkteren Anschluss? dunkle (oh mann, klingt das kitschig^^) Grüße, Der Neo |
| Schwarzer Prinz | [url]http://www.youtube.com/watch?v=ltPYyrmRxps[/url] Gothic seit einem Tag :) |
| Kakyuu | *prust* wenn ich traurig bin mach ich das jetzt.... seid gestern :D Ich persönlich bin an die ganze schwarze Szene mit 15 oder so gekommen, allerdings war es da auch irgendwie nicht schwer in einen Club reinzukommen, jedenfalls traf man mich zu dem Zeitpunkt oft im PC96 oder derartigem. Bin allerdings musikalisch eher Industrial geprägt, als Goth/Metal/Mittelalter, was wohl an meiner damaligen besten Freundin lag, die vor allem 7 Jahre älter war als ich und mich einfach mitgeschleift hat in jede Szene Bar die ihr gefiel. Naja mit 15 hatte ich allerdings trotzdem raus, das mir die Leute, die Musik, die Gespräche all das wesentlich besser gefiel als alles was meine Klassenkameraden so trieben. |
| SchwarzeEmily | [QUOTE][i]Original geschrieben von VivaMoz! [/i] [B] ...und da komme ich schon zum Tipp an dich: einfach[B]in Clubs gehen[/B], da kommst du schon ins Gespräch mit den Leuten. Natürlich musst du ein bisschen offensiv sein, da die meisten Leute in Clubs erfahrungsgemäß nicht jede/n einfach so anquatschen. Ich z.B. gehe der Musik und des Tanzes wegen in Clubs und nicht, um Leute kennenzulernen. Aber ich motze auch niemanden an, der sich zu mir gesellt und mich in ein Gespräch verwickelt. Und mit der Zeit kennt man die Stammgäste ohnehin. Daher dann auch die o.g. Smalltalk-Geschichten. Und manchmal ergeben sich daraus dann tatsächlich auch nette Bekanntschaften. Alles Gute! :) [/B][/QUOTE] da gibts das problem mit dem mangelndem alter (was notfalls sicherlich umgangen werden könnte) und den mangelnden Möglichkeiten. Ich find es auch nicht gerade lustigt, dass ich nicht alt genug für sowas bin. Ich habe zwar durchaus bekanntschaften in diese richtung (ebenso alternative) und mein freund ist ebenfalls der gothic-szenen zuzuordnen. eben diese diese bekanntschaften genießen es verständlicherweise ,regelmäßig in entsprechende clubs zu gehen (natürlich leider ohne mich). war somit eigentlich auf der suche nach altersmäßig eher entsprechenden leuten^^ aber ich werde mir deinen tipp für die zukunft merken, vielen Dank LG Emily |
| Ursus | Na, es gibt durchaus gute Gründe für den Jugendschutz und ein Mindestalter für Clubbesuche. Was da mitunter abläuft rechtfertig egentlich ein noch höheres Mindestalter aber das würde wenig bringen. Versuch doch lieber selber eine kleine Veranstaltung auf die Beine zu stellen. Da könnt ihr die Leute einladen die ihr mögt und die Musik spielen die euch gefällt. Bloß weil man zu jung für Clubs ist, muss man doch nicht auf einen netten Abend verzichten.;) |
| DeepNeceSSary | :mad: |
| Sturmsänger | (hm... hier ist ein guter Ort für meinen ersten Beitrag) Ich begann mit 16, mich von allen Anderen abzugrenzen. Mein Grund: In meiner Umgebung lebte der letzte Abschaum. Ich wollte auf alle Fälle vermeiden, das ich mit Denen identifiziert werde. Die Reaktionen: Ich konnte mich erst einmal an ein par gewisse neue Namen, wie Matrix, Sataaan, und Blade gewöhnen. So kam es, das meine erste Handlung als amtlicher Ausgegrenzter, das Erstellen eines "Konter-sprüche-repertoirs"war. Ein Jahr später zog ich mit meiner Familie in ein kleines Dorf, wo Jeder auf der Stelle die Straßenseite wechselt, wenn ich dort entlanglaufe. Im gegensatz zu vorher ist das ein höchst angenehmer Stand der Dinge. |
| Seneca | [QUOTE][i]Original geschrieben von Sturmsänger [/i] [B]Ein Jahr später zog ich mit meiner Familie in ein kleines Dorf, wo Jeder auf der Stelle die Straßenseite wechselt, wenn ich dort entlanglaufe. Im gegensatz zu vorher ist das ein höchst angenehmer Stand der Dinge. [/B][/QUOTE]Und was gedenkst Du nun dagegen zu tun...? Das kann ja nicht einfach so bleiben, denn nun hast du lediglich die Seiten gewechselt...Du bist jetzt der "Abschaum" und die andern wollen es auf alle Fälle vermeiden mit Dir identifiziert zu werden. Ich sehe nicht das sich Deine Situation gebessert hat. Ich würde Dir empfehlen gegen dieses negative Image zu tun...zum Beispiel hilft ein freundliches "Grüß Goth" auf dem Land waren Wunder...so grüßen mich die Schulkinder auch immer wenn ich morgens von der Nachtschicht komme. |
| Sturmsänger | Das stimmt. Bleiben konnte es so nicht. Nach einem Monat gefiel mir das auch nicht mehr. :( Als gegenmaßname habe ich meiner Familie vorgeschlagen, ein Fest zu veranstalten, mit dem wir uns bei den Dörflern einmal vorgestellt haben. Lief alles ganz gut. An dem Abend haben sich die Einheimischen an uns gewöhnt und wir an sie. Seit dem läuft es tatsächlich so, wie du es gerade vorgeschlagen hast. Wir grüßen uns freundlich. :) Zirka ein halbes Jahr später, trat ich auch in die Schützenbruderschaft ein und verstehe mich mit den älteren Mitgliedern sehr gut.:) Vor zirka einem halben Jahr, trat ich sogar in die freiwillige Feuerwehr ein. Bin seit dem auch bei den Jüngeren beliebter geworden. Und habe das Gefühl, etwas allgemeinnützliches zu tun. Für die Gramatik in meinem Vorherigen beitrag muss ich mich entschuldigen. Ich neige gelegentlich dazu, in die falsche Zeitform zu rutschen.:D Ich dachte nur, da das Thema hieß, wie das mit der Gothic-Szene anfing. Wusste nich, das ich die den ganzen verlauf bis heute schildern sollte. Hoffe, das der Nachtrag etwas mehr Aufschluss gibt. Gruß: Sturmsänger |
| Seneca | Na dann: Gut Schuss und Gut Schlauch, Schützenbruder und Feuerwehrkamerad Sturmsänger. Genau so habe ich das auch gemacht...obwohl ich eigentlich schon vor der Szene sowohl Schützenbruder als auch Feuerwehrmann war. Ich hatte es nur mal vorübergehend arg schleifen lassen. |
| Ceryni | [QUOTE][i]Original geschrieben von Sturmsänger [/i] [B]Ein Jahr später zog ich mit meiner Familie in ein kleines Dorf, wo Jeder auf der Stelle die Straßenseite wechselt, wenn ich dort entlanglaufe. Im gegensatz zu vorher ist das ein höchst angenehmer Stand der Dinge. [/B][/QUOTE] Sorry für off topic, doch manchmal versteh ich das einfach nicht, dass einige Goths Probleme mit den Dorfbewohnern haben *dummguggs*... Ich zog von der Stadt aufs Land und hier ist wirklich DORF! Meine Nachbarn waren von Anfang an sehr sehr freundlich und entgegenkommend zu mir und meiner Hündin, ich wurde nie doof von der Seite angesprochen oder gar auf meinen Kleidungsstil angesprochen oder sowas... Und die Straßenseite wird von den anderen nur gewechselt, wenn ein anderer Hund in der Nähe ist ;) Ich lebe seit mittlerweile 1 1/2 Jahren hier und bin weder irgendeinem Verein noch sonstwas beigetreten, weil das einfach nicht mein Ding ist, war bisher auch noch nicht auf dem hiesigen "Schützenfest" oder so. Trotzallem werde ich freundlichst begrüßt, wenn ich im Dorfladen einkaufe oder einfach im Dorf spazierengehe. Es kommt wohl auch darauf an, wie man sich selber gibt, ein einfaches "Hallo" reicht da meist aus *lächel* Letztens hab ich mit ner Freundin "ausgemistet" und es lagen ziemlich viele Kartons und Hausrat im Vorgarten, da wurde ich total entgeistert von einigen Nachbarn gefragt, ob es mir hier nicht mehr gefallen würde, bzw. welche Gründe es für meinen vermeintlichen Umzug gibt. Ich hab dann erstmal erklärt, was wir da machen und erhielt dann ein sehr freundliches: "Na da bin ich aber froh, ich dachte schon, sie wollen uns verlassen, weil es hier so einsam ist..." *lach* Nun on topic: Ich war schon vor ca. 16 Jahren (ca. 13, 14 Jahre alt damals) erstmals mehrere Jahre in der schwarzen Szene zugange gewesen... Nach meiner Ausbildung, mehreren Umzügen und einer mehr oder weniger freiwilligen "Um-Orientierung" in dieser Zeit, die allerdings nicht wirklich meinem Selbst entsprach, war ich mehrere Jahre "Normalo" (was auch immer das heißen mag, ich halte mich nämlich für sehr normal, auch wenn ich schwarz trage ^^), allerdings mit dem Hang zu schwarzer Mode und bin vor ca. 2 - 3 Jahren wieder zum Schwarzen gekommen. Da mein Musikgeschmack auch während der "anderen" Zeit trotzallem zu Gothic, teilweise Metal und auch EBM gleich war, war/ist die "Verwandlung" ins Schwarze ziemlich einfach für mich. Clubmäßig bin ich seit ca. 1 Jahr wieder unterwegs (hat aber andere Gründe), seit dieser Zeit höre ich musikalisch auch in das Mittelaltergenre ein, wobei ich immer noch so gut wie jede Musikrichtung höre, mal abgesehen von HipHop, Charts, RAP etc, außer mir gefällt mal das eine oder andere Lied ganz gut ;) Ist hauptsächlich stimmungsabhängig... Kleidungsmäßig bin ich eben auch wieder auf total schwarz umgestiegen, da ich auch beruflich nicht mehr gezwungen bin, "farbig" gekleidet zu sein, wobei sich allerdings noch das eine oder andere andersfarbige Teil im Schrank befindet, mehr oder weniger aber aus Bequemlichkeit und auch Geldmangel, gerade bzw. weil ich in den letzten Monaten eine erhöhte Gewichtsabnahme durchgemacht habe. Wenn ich ehrlich bin, bezeichne ich mich selber auch nicht als Goth oder ähnliches, sondern einfach nur als "schwarz".... Was einige "Normalos" manchmal im unklaren läßt, was das eigentlich nun heißen mag... Vorallem die Spekulationen find ich irgendwie sehr sehr interessant und die Gesichter, wenn ich dann erkläre, dass ich ganz und gar nicht so bin, wie sie eigentlich von mir denken ;) |
| XxBlack.r0sexX | Hallöchen! Dann mach ich das hier auch mal: Wie seid ihr zum Goth gekommen? - Das is mal ne gute Frage... also... ich bin über Freunde auf Emos gestoßen und über die Emos dann auf Goths. Und naja, mein Vater hört ofter mal Goth-Bands un so un najaa... Wieso habt ihr gerade diesen Lebensstil gewählt? - Ganz ehrlich?! Keine Ahnung... Und, wie habt ihr es geschafft in der Szene Anschluss zu finden? - Ich wohne ja in Köln... und hier ham wir ja die Domplatte. Von da kenn ich so n paar und hier und da halt....xD Wie hat eure Umwelt auf das Alles reagiert? - Haha. Das war mal super. Ich hab vorher schon mehr so dunkle Klamotten getragen... un naja.... n paar von meinen Freunden meinten dann alle Goths wären voll böse un bla un ham sich von mir abgewendet, andere sagen sie findens ncih so toll, geben sich trotzdem mit mir ab un dann gibts noch die dies cool finden. Das einzig Problem ist bei mir die Schule. Lehrer sdchauen einen komisch an, meinen man sollte sich heller kleiden und was auch immer. man wird benachteiligt oder unterbewertet...Und nein das sage ich nicht nur um zu übertreiben... So das wars. *stolzbin* Ade! |
| da.sublime | @ceryni, dein beitrag war interessant, hab eine ähnliche biographie hinter mir, lange schwarz, dann eine weile "normal", dann wieder schwarz. Ich bezeichne mich übrigens auch ungern als "Gothic", sondern sage auch immer, dass ich schwarz bin. Aber eigentlich spreche ich nicht darüber, die Leute sehen es oder auch nicht. Mein Faible für schwarz hat schon recht früh begonnen so mit 14 und eigentlich nie wirklich aufgehört. Mein Literatur- und Musikgeschmack hat sich auch die letzten 20 Jahre nicht grundlegend geändert, also muß es da wohl eine tiefere innere basis dafür geben. Aber man muß das ja nicht unbedingt bis ins Detail analysieren, es reicht wenn man mit sich zufrieden ist, oder? Lg, sublime |
| Life's Decay | Hallöchen ihr Gestalten der Nacht ;) bin gerade durch Zufall auf euere Seite gestossen und hab mich mal so etwas durchgelesen und möchte nun auch mal meinen Teil dazu beitragen. Bei mir ist es schwierig, festzulegen, seit wann ich mich als "Goth" bezeichnen würde. Die Vorliebe für "düstere" Sachen hatte ich glaube ich schon immer. Bilder, die ich mir ansehe und die tiefe Empfindungen bei mir auslösen, lösen bei "normal Sterblichen" Ekel und Entsetzen aus. Aber nun mal von vorne: Mit Eintritt in die Pubertät interessierte ich mich für alles, was mit Magie und Übernatürlichen zu tun hatte, aber ich vertiefte dieses Thema nicht weiter, weil ich zu diesem Zeitpunkt wahrscheinlich noch nicht so gefestigt war. Mit der Zeit kam eine Vorliebe für "Blut"-Filme mit hinzu und ein sogenannter "Blutfetisch", aber auch das ließ ich wieder aus den Augen..... Eigentlicher Start war bei mir denke ich die Geburt meines Kindes und somit der Auslöser meiner Depressionen. Ich beschäftigte mich tagtäglich mit düsteren Gedanken, Selbstmord usw. Nachdem ich eine Therapie begann beschäftigte ich mich mit diesen Gedanken weiter, aber auf eine gesunde Art und Weise, heißt: ich spürte, wie mich das "Dunkle" wieder anzog. Aber ich machte auch eine für mich sehr wichtige Entdeckung: Eigentlich ist das Dunkle nicht Dunkel, es ist nur eine andere Art, die Welt zu sehen, die Welt realistischer und vielleicht auch etwas grausamer zu sehen. Meine Welt sieht nun so aus: Ich habe meinen Musikstil geändert, höre Musik, die unsere "Normal-Sterblichen" als furchtbar und depressiv bezeichnen würden. Diese Musik höre ich aber nicht, weil sie zu diesem "Zweig" dazugehört, sondern weil mir diese Musik Energie gibt, die mich antreibt, mein Favorit zur Zeit: LIFE'S DECAY. Ich habe meinen Kleidungsstil geändert. Schwarz war schon immer meine Farbe, jetzt noch mehr als vorher. Ich fühle mich darin wohl und sicher. Aber das alles sind mehr oberflächliche Sachen. Was sich eigentlich geändert hat, ist mein Interesse an die Welt und was in ihr geschieht. Das alte Wissen, das verloren ging und jetzt nur noch als Humbug bezeichnet wird. Am Anfang war das sehr schwierig für mich, den plötztlich die harte Realität zu sehen, dass zu sehen, vor was die Mehrheit der Menschen die Augen verschließt, kann ganz schön weh tun. Hat man das aber erstmal überwunden, erschließen sich einem Dinge, die wunderbar sind. Und vor allem: man lernt plötzlich ganz andere Menschen kennen, von denen man dachte, dass es sie gar nicht geben könnte. Damit meine ich nicht nur Menschen in der Szene, sondern ganz allgemein. Das "Dunkle" was die Gothik-Szene nach aussen repräsentiert, ist nur dunkel für die, die sich damit nicht beschäftigen. Ich mein klar, eine Vorliebe für Blut, Magie, altes Wissen usw ist durchaus nicht "normal" im eigentlichen Sinne. Aber ich selbst würde mich nicht als depressiven, tottraurigen Menschen bezeichnen, im Gegenteil, ich bin sehr lebensfroh und aufgeschlossen :) ich interessiere mich nur für andere Sachen ;) Ich praktiziere zuhause mit Kräutern, ich befasse mich intensiv mit Engeln und dem Gesetz der Anziehungskraft, ich steh total auf Michael Gray und die Art, wie er bisher durch sein Leben ging und die Welt und die Menschen sah. Ich arbeite mich schon eine ganze zeit lang in die Keltische Kultur ein und ebenso in den Schamanismus. Ihr seht, ich würde es nicht unbedingt als "düster" bezeichnen, nur als etwas offener. Nichts desto trotz empfinde ich diesen tiefen Respekt für diese Lebensart und Einstellung der Goths, mich spricht diese Optik sehr an und ich finde die Damen wunderschön :) Na ja, jetzt hab ich geblubbert und geblubbert....;) wollt halt mal meinen Teil dazu beitragen Und ich hoffe, auch hier viele neuen Leute mit ähnlichen Interessen kennenzulernen :-) Solong Jess |
| Gothic-Fan | Hallo Ich habe mir jetzt lange Gedanken gemacht,wie ich zu meiner Vorliebe zu Gothic gekommen bin Ich war als Kind sehr gerne aufm Friedhof,habe die Ruhe genossen und konnte dort Stundenlang meinen Gedanken freien Lauf lassen Später hat es nachgelassen,aber ich habe mir oft Bilder von alten Friedhöfen oder Schlösser angeschaut Hatte eine grosse Vorliebe unendlich viele Bilder von alten Bäumen zu machen Habe mich dann mit Kräuter anpflanzen beschäftigt und mir das Tarotkarten legen beigebracht Magie war für mich immer ein Thema was mich auch in seinen Bann zog,obwohl ich oft sehr belächelt wurde Für mich war nichts nur Zufall ,sondern Schicksal und Magie Die Farbe Schwarz war meine Farbe und Nachtblau Trage sehr viel schwarze Kleidung,auch wenn ich bei anderen dabei anecke,weil sie meinen bunt stehe mir besser Finde die Gothickleider auch sehr schön,mit Corsagen Ja dann hatte ich einen Freund aus der Gothic Szene und so kam ich auch auf den Musikgeschmack(Nachtschwärmer) Wobei ich alles Querbeet höre Als ich dann anfing 3D Bilder mit dem Pc zu machen,merkte ich das es immer mehr in Richtung Gothic geht Die Bilder von Viktoria Frances haben es mir angetan,so Romantisch und doch so düster Bin kein Depresiver Mensch,eher sehr Lebenslustig Lebe nach dem Motto,lebe jeden Tag so,als ob es dein letzter wäre Und lass andere so wie sie sind,nur erwarte ich das selbige auch Um mich von dem Tod meines Papas abzulenken,habe ich öfters im Internet nach Bildern gesucht und so bin ich hier vorbei gekommen und habe mich ein bisschen durch gelesen und da wuste ich,das ich mich zu fast allem was mit Gothic zutun hat,hingezogen fühle Aber ich muss mich noch sehr viel damit beschäftigen,denn viel weiss ich noch nicht Gruss Gothic Fan |
| DeepRaven | Ich bin durch Neugier und Zufall auf diese Seite gestossen. Sehr interessant und aufschlussreich. Wenn ich ehrlich bin, weiss ich nicht, ob ich mich als goth bezeichnen würde. Ein Freund von mir tut dies... Ich liebe die Schwarzromantik, liebe Friedhöfe und bin wohl oftmals etwas "dunkel" ;-). Ich bin (gerne) anders, habe in der letzten Zeit Gefallen gefunden an Gothic Sachen und schon länger an der Musik. Vieles, was mir schon länger klar war für mich (meine Einstellungen und Vorlieben) decken sich erstaunlicherweise (für mich selbst) mit vielem, was so zum Thema Gothic propagiert wird. Mittlerweile bin ich auch soweit, dass ich dies auslebe, was viele Menschen total irritiert (was mir ehrlich gesagt Spass macht) und mich einfach ruhiger und entspannter macht. Aber wenn das heisst nur noch in schwarz rumzulaufen... das eher nicht, zwar vermehrt und auf jeden fall gedeckte Farben, aber immer? Eher nicht... Ob ich nun ein Gothic bin? Mein Freund meint, ich würde mein "Gothic-Lolita"-Sein endlich ausleben und das würde mir gut tun... Also wenn ich ein Gothic bin, dann bin ich wohl zumindest in der eigenen Auffassung "in der Anfangsphase". |
| Schlangengift | Hmm..Ich stecke ja in der Szene noch so ziemlich in "Der Anfangszeit". Seit knapp einem halben Jahr kleide ich mich nach meinem Lebensgefühl, so FÜHLEN und DENKEN tu ich aber bereits fast mein ganzes Leben lang Oo (Bin 14) Dazu gekommen bin ich über...keine Direkte Antwort möglich Oo Aber vermutlich durch meine Generelle Neugierde, durch das symphatisieren mit solchen "Schwarzen" Leuten, durch Freunde die "so" sind. |
| Schwarzer Prinz | [QUOTE][i]Original geschrieben von Schlangengift [/i] [B]Seit knapp einem halben Jahr kleide ich mich nach meinem Lebensgefühl, so FÜHLEN und DENKEN tu ich aber bereits fast mein ganzes Leben lang Oo[/B][/QUOTE] Wie ist den Dein Lebensgefühl ? |
| Aguran | Also: Wie seid ihr zum Goth gekommen? Wieso habt ihr gerade diesen Lebensstil gewählt? Und, wie habt ihr es geschafft in der Szene Anschluss zu finden? Wie hat eure Umwelt auf das Alles reagiert? Dies die Fragen, und das sind meine Antworten: Ein guter Freund, der leider schon verstorben ist, hat uns in die Schwarze Szene geführt. Wir sind in einen Club und haben nette Leute kennen gelernt, und seitdem sind wir ein fester Bestandteil dieser Szene. Wenn man es jetzt genau sagen soll, sind wir jetzt seid 2001 schon schwarz, doch im Inneren war ich schon immer irgendwie so angehaucht, habe mich vorher nur noch nicht getraut auch so rumzulaufen. Wenn ich schreibe wir, das bezieht sich dies auf meinen Lebenspartner und Mich. Weil er für mich einfach der Stil ist der uns am besten gefällt, alles andere ist mir einfach zu spießig. Anschluss zu finden war ganz einfach, immer wieder neue Leute kennen gelernt die auf der gleichen Wellenlänge waren wie wir. Natürlich hat man bestimmte Leute auch sofort aussotiert, man kommt ja net mit allen klar, auch nicht in dieser Szene. Na ja, diese Frage bringt mich zum lachen. Das Umfeld findet es teils echt nicht gut wie man gekleidet ist, die schwarzen Haare, diese Nieten, überhaupt den Schmuck den man teils trägt, finden sie einfach nur grässlich. Dies bezieht sich aber nur auf den Familieren Teil, Freunde finden es endweder klasse wie wir damit umgehen, also wie wir leben, und sind teils sogar etwas neidisch wenn sie unsere Wohnung betreten. Dazu muss ich sagen, die Wohnung besteht größten Teils aus Drachenfiguren, Schwerter, Totenschädel, Grablichter, eben solche Sachen. Ich sage mir immer, oder soll ich lieber schreiben wir sagen uns immer wieder, solln die doch alle reden, wir leben so, wie es uns gefällt. |
| gruftigirl | Ich bin wirklich sehr verwirrt... Hier posten so viele mir ähnlich fühlende "Schwarze", aber auf Lebens-Art ist davon nicht mehr viel übrig... Warum???? Was ich hier lese, ist einfach nur wunderschön und ähnelt meinem Empfinden sehr, aber wenn ich auf Lebens-Art meine Ansichten und Meinungen einstelle, ernte ich nur Hohn, Beleidigungen und dämliche Kommentare zu meinem eingesetzten Bild. Das sind für mich nur Feiglinge, die im Schutze der Anonymität ihre Minderwertigkeitskomplexe auf andere auskotzen können und viel zu schissig sind, ihre eigenen Köpfe im Forum abzubilden. Ich verstecke mich nicht und stehe zu meiner Person, aber hier auf einem "Gothic Board" erwartet man eigentlich schon, Gleichgesinnte zu treffen und nicht das übliche Niedergemachtwerden, was man tagtäglich im Alltag "genießen" darf! Im realen Leben hat mans als Grufti schon schwer genug... |
| QueenofPain | Hallo! Sei gegrüßt! Also ich bin zum Gorhic gekommen über Musik und Magazine. Ich mochte die Musik und fand die Outfits, die in verschiedenen Zeitungen fand einfach faszinierend. Am Anfang war ich aber zu schüchtern und zu sehr darauf bedacht was andere über mich denken könnten, um das auch umzusetzen. Das kam erst später, in einer ZEit, in der es mir nicht gut ging und wo ich keine Lust mehr hatte normal in der Masse unter zu gehen und mit zu schwimmen. Ich wollte auffallen und mich abgrenzen. Warum gerade diesen Lebensstil gewählt habe hat wohl damit zu tun, dass ich schon immer ein Fan von Kostümfilmen war und ich verganene Epochen interessant fand. AUßerdem war mir die Musik und die Attitüde anderer Szenen zu aggressiv und nicht Niveauvoll genug. In der Gorhic-Szene fühle ich mich einfach wohl. Die Leute sind nett und meistens häflich zueinander und das gefällt mir. Alkohol wird zwar konsumiert aber meistens nur in Maßen...Das alles ist wichtig für mich. Mein Umfeld und besonders meine Eltern haben zunächst ablehnend reagiert. Kommen aber mittlwerweile sehr gut damit klar. Kontakt zur Szene, zu anderen Gleichgesinnten habe ich durch einen Freund bekommen, der mir andere Vorgestellt und mich mit auf Parties genommen hat usw. |
| Mestigoth | Welche Magazine kann man denn heute noch kaufen, ohne dauerhaft erbrechen zu müssen? |
| Trauerwesen | [QUOTE][i]Original geschrieben von gruftigirl [/i] [B]aber hier auf einem "Gothic Board" erwartet man eigentlich schon, Gleichgesinnte zu treffen und nicht das übliche Niedergemachtwerden, was man tagtäglich im Alltag "genießen" darf! Im realen Leben hat mans als Grufti schon schwer genug... [/B][/QUOTE] Grufti ist nicht gleich Grufti, oder Goff. Ein fatales Vorurteil. Achja, Goff-Magazine habe ich erst viel später interessehalber mal angeschaut, für doof empfunden und es gleich sein lassen. Hätten sie irgendeinen Einfluss auf mich gehabt, müsste ich mich von meinem Standpunkt aus wohl erschießen *g*. [QUOTE]Alkohol wird zwar konsumiert aber meistens nur in Maßen..[/QUOTE] Da hast du mich aber noch nicht kennengelernt... obwohl, ok, ich trinke ja nicht viel *g*. Thema Niveau: Ansichtssache, kommt immer drauf an. Ich habe auch schon sehr wenig vorhandenes Niveau beobachten können. Für mich daher eher begrenzt richtig. |
| NeoGenetic | [QUOTE][i]Original geschrieben von Mestigoth [/i] [B]Welche Magazine kann man denn heute noch kaufen, ohne dauerhaft erbrechen zu müssen? [/B][/QUOTE] Wenn du eins gefunden hast, lass es mich bitte wissen ;) |
| Trauerwesen | [QUOTE][i]Original geschrieben von NeoGenetic [/i] [B]Wenn du eins gefunden hast, lass es mich bitte wissen ;) [/B][/QUOTE] Das Transmission. |
| Schwarzer Prinz | [QUOTE][i]Original geschrieben von Trauerwesen [/i] [B]Das Transmission. [/B][/QUOTE] Link, Info, Themen?? Und was ist nicht viel trinken für Dich ? ;) |
| Schwarzer Prinz | [QUOTE][i] Das sind für mich nur Feiglinge, die im Schutze der Anonymität ihre Minderwertigkeitskomplexe auf andere auskotzen können und viel zu schissig sind, ihre eigenen Köpfe im Forum abzubilden. [/B][/QUOTE] Ich brauche micht net zu verstecken. Mich kann man sogar live sehen. Zb. auf dem letzten Amphi und bald auf div. (Metal)Konzerten im Pott. Oder kommst vorbei und wir trinken einen Absynth :) Das ist doch bei Gruftis beliebt, oder ? :) |
| NeoGenetic | [url]http://www.transmission-magazin.net/[/url] Klingt eig. ganz cool, die bieten sogar die beiligende CD kostenlos zum Download an. *grad ma reinhör* |
| Trauerwesen | [QUOTE][i]Original geschrieben von Schwarzer Prinz [/i] [B] Und was ist nicht viel trinken für Dich ? [/B][/QUOTE] Das Problem ist: ich trinke wirklich nicht viel, denn ich bin vorher schon betrunken *g*. Die andere Frage hat sich wahrscheinlich schon geklärt. |
| Jagdwolf | Meine Anfangszeit... Uff, das ist nun auch schon eine Weile her. Das fing ganz harmlos und eher unbemerkt damit an, dass ich - ohne vorher je was von Gruftis gehört zu haben - begann schwarz zu tragen. Es gefiel mir eben besser. Da muss ich so 16 gewesen sein. Das ging wirklich von jetzt auf gleich. Ich steigerte mich dann während meiner Lehrzeit. Wo ich anfangs noch eher schlicht auftrat, setzte ich mehr auf Accessoires und wilde Sweatshirts. Auch musikalisch kam ich da dann richtig mit Gothic in Berührung. Inzwischen ist meine Pubertät vorbei und ich pflege wieder einen schlichteren Kleidungsstil. Dienstlich trage ich sogar *gasp* bunte Hemden, ohne dass mir vor Schreck die Ohren abfallen. Mit meiner Umgebung hatte ich nie wirkliche Probleme. Meine Eltern haben das sowieso locker weggesteckt. Die haben hin und wieder interessehalber nachgefragt und waren mit meinen Antworten dann aber auch zufrieden. |
| ??? | hallo ihr da draußen!!! ich bin noch nicht so richtig (lange) dabei, wünsche mir aber so richtig "schwarz" zu sein. PROBLEM: meine eltern! mein vate ist pastor (evang.) und meine mutter lehrerin an einer christlichen schule. sie sind beide gegen alles "antichrisliche" und da ich mir vor 6monaten einen richtig tollen mantel gekauft habe, wissen sie schon ,dass ich schwarz sein will. was mich an ihnen aufregt ist, das sie nicht wissen was goth bedeutet und alle vorurteileüber goth, die man im internet findet, könneten von ihnen stammen (außer, dass alle goth nazis sind)! als ich mir den mantel gekauft hatte und damit nach hause kam bekam meine mutter eine art panikattake. in der schule "hänge" auch nur mit gothics in meinem alter (16) abund besuch metal parties, ich trage sooft es geht schwarz, habe jedoch nichts gegen buntes und würde mich z.B. nicht schminken oder "zu extrem" werden... bitte helt mir und schreibt ein paar argumente, mit denen ich meine eltern überzeugen kann im goth-style rumlaufen zu dürfen und mich einfach so zu lassen, wie ich bin. meine eltern sind wirklich extrem, ich habe jetzt sogar hausverbot im darkfashionshop....klitzekleiner lichtblick ist, dass mir mama vorgeschlagen hat ob ich nicht 09 auf acken fahren will, wenn die schulnoten stimmen, denn sie verinden goth auch mit schlechten noten und nachlässigkeit |
| ??? | so hatte keinen platz mehr... ,denn viele meiner gothicfreund sind sitzengeblieben oder schlecht in der schule ich mien auch wegen dem ganzem stress abgeruscht (aber u.a. wegen fernbeziehung) .... achja lange haare darf ich übrigens tragen! bittte schreibt mir ein paar argumente bzw. eure icq danke im voraus!!! |
| Nitroglycerin | Meine Anfangszeit liegt jetzt circa 17 - 18 Jahre zurück im Norden Ostdeutschlands in einer Kleinstadt, in der die Leute in meinem Alter entweder "politisch rechts orientiert" ...auf gut deutsch : IQ einer kleingeschnittenen Senfgurke und von nix ausser Saufen eine Ahnung hatten und solchen Leuten, die sich für supertoll durch Markenklamotten fühlten. Und alle fanden es cool dazu zugehören und auf der selben, fiesen materiellen Welle zu schwimmen . Die Leute dort liefen wirklich alle in den selben Homeboy- Jeans, den gleichen Turnschuhen und irgendwelchen Adidas-Sweatshirts rum. In einer Discothek abzuhängen oder alleine an so einer Gruppe ( die hatten extremes Rudelverhalten ) vorbeizugehen hat mir immer einiges an (Über-)Mut abgenötigt. Ich hatte als Mädel schon den Rock des öfteren voll vor Schiß. Da ich mit meinem schwarzen Loddermantel, knallroter Löwenmähne ( die Farbe schimpfte sich damals irgendwie "red chilli pepper" ) geschminkt bis zum geht nicht mehr weder zu den einen noch zu den anderen gehörte, hab ich des öfteren mal eine kassiert und wurde ordentlich gestresst und extrem gemieden von dem hohlen Haufen. Das hat mir generell nie leid getan...ich wollte sowieso nie irgendwo dazugehören. Als mich dann meine erste große Liebe, dieser Penner, verließ....machte mich das vollkommen. Oder anders gesagt: Es gab mir den Rest. :D Leider gabs dort nie Gleichgesinnte für mich. Gesellschaftsmäßig hielt ich mich dann halt bei den Punks auf, denn da ich bekam ich wenigstens keine Dresche. Ich war immer die einsame Streunerin :) Ich bin auch heute noch gerne für mich. Ich kann sehr gut mit mir alleine sein, weiß aber auch gute Gesellschaft sehr zu schätzen. Ich hab meine Anfangsjahre überlebt/ überstanden und würde es genauso noch einmal machen, wenn ich die Wahl hätte. |
| Seelenreise | Dem ganzen vorab, ich bezeichne mich selbst nicht also Goth. Ich möchte mich einfach in meiner Lebensart und der Wahl meiner Musik nicht eingeschränkt fühlen. Ich möchte mich selbst finden und entwerfen ohne mich unterbewusst anzupassen nur um eine Zugehörigkeit zu erlangen. Wie alles began: Ich bin der Meinung der Charakter setz sich zusammen aus dem was wir tief in unserem Inneren sind, was aus uns gemacht wird und was wir selbst aus diesen Vorrausetzungen erschaffen. Ich ein ein sehr verträumtes Kind, den Kopf in den Wolken und immer die Frage nach dem warum,wiso, weslhalb? Vor 4-5 Jahren,im tiefsten Sumpf der Pupertät also hab ich Schwarz für mich entdeckt. Ich wusste weder was Gothic war noch das es Musik in diese Richtung gib. Es fühlte sich einfach richtig an. Natürlich kam das nicht von jetzt auf nachher, Kleidung kostet immerhin Geld und das war auch eine Entwicklung die Zeit brauchte. Etwas später erst hab ich die Musik für mich entdeckt. Warum? Einfach weil ich mich so wie ich bin komplett fühle. Weil ich Raum gefunden habe für Fantasie und Träume, für Fühlen und Denken,für Reden und Schweigen. Mein Umfeld hat unterschiedlich reagiert, meine Eltern sind damit erstmal nur schwer klar gekommen mittlerweile gibs nur noch selten Probleme wegen meiner Kleidung oder Musik. Wie meine Klasse reagiert hat kann ich um erhlich zu sein nicht sagen, da ich nur mit wenigen Leuten wirklich Kontakt hatte. Die Leute die mir heute noch nahe stehen haben immer zu mir gehalten, war also kein Problem. Anschluss zur Szene hab ich eingentlich garnicht, warum weiss ich auch nicht wirklich. (Aso ich bin mittlerweile 17) So, vllt macht sich ja auch jemand die Mühe den Text ganz zu lesen. Ich wünsche eine angenehme Nacht. |
| KainsBreed | Also... Bei mir is das ne ziemlich chaotische Geschichte :D Ich komme aus einem sehr konservativ-christlichem Elternhaus, meine Eltern sind in der sogenannten "Freikirchlichen evangelikalen Glaubensgemeinschaft"... Als Kind musste ich immer mit zur Kirche gehen und ich wurde von anfang an zum evangelikalen Christentum erzogen. Allerdings habe ich schon damals manche Dinge hinterfragt... Vieles aus meiner Kindheit habe ich auch vergessen inzwischen... Aber eins weiss ich noch... Ein mal als ich so 10 Jahre oder so war habe ich meine Eltern gefragt: "Wenn Gott nicht möchte, dass wir töten, wieso mussten dann so viele Menschen durch die Hand Gottes sterben in der Bibel?" Daraufhin gab es nur die stumpfe Behauptung: "Weil er alles darf und das so ist." Nicht sehr schlau.. ^^ Naja jedenfalls hat mich diese ganze Scheinheiligkeit und vor allem den Zwang, christlich sein zu MÜSSEN immer ziemlich angepisst... Mit 12 / 13 haben alle in meiner Klasse HipHop und so n kram gehört, mir gefiel diese Musik gar nicht. Ich kam dann durchs Internet auf den Untergrund-Techno.. Gabber, Hardcore(techno)... Das habe ich in der Zeit überwiegend gehört... Irgendwann lernte ich dann in der Kirchenjugend (ja, da musste ich hin...) jemanden kennen, der auch sehr viel hinterfragte und nicht alles hinnahm was der Pastor sagte... Wir verstanden uns sehr gut und irgendwann kam er mit einer Emocore-CD an... Ja, ihr habt richtig gehört, Emocore.. ^^ Zu der Zeit war diese Musik noch nicht so populär wie heute... Mir gefiel es und von da an hörte ich überwiegend Emocore.. (Da war ich ca. 13) Meine Klamotten wurden alternativer und es passte einfach zu meiner Art... Mit 14 bekam ich meine erste "schwarz" angehauchte CD zu hören: Evanescence´s erstes Album "Fallen". Es gefiel mir sehr und ich "forschte" im Internet, wie dieser Musikstil heisst. Dabei stoß ich auf den Begriff "Symphonic / Gothic Metal"... Ich hörte nun Bands wie Evanescence, Within Temptation, Nightwish, und Nu Metal Zeug wie Linkin Park... Mit 15 erst fand ich den Mut, mich gegen den religiösen Zwang meiner Eltern zu wehren... Ich sagte: "Ich gehe nicht mehr mit zur Kirche." Meine Eltern waren geschockt und hielten mich für einen "Satanisten", da zu der Zeit meine Klamotten auch immer schwärzer wurden. Sie verboten mir, etwas härtere Musik zu hören.. Ich dachte mir da nur: "Jetzt erst recht!" Irgendwann lernte ich Leute kennen, die mir die Band Eisregen empfahlen. Ich hörte rein und fands total geil.. ^^ Derbst kranke Texte, allerdings sinnvoll und durchdacht... Mit 16 / 17 kam dann noch zeug wie Six Feet Under, Cannibal Corpse, Caliban, As I Lay Dying usw. dazu, also die etwas härteren sachen.. Und ich ging das erste Mal auf eine Metalparty... Später folgten dann Gothic-Partys und mir gefielen beide Stile... Inzwischen höre ich alles Mögliche, Metal, Mittelalter-Rock, Electro / Industrial / EBM, Visual Kei (J-Rock) und Horrorpunk... Ich fühle mich nicht wirklich einer Szene fest zugehörig, aber ich hege große Sympathie für die Gothic-Szene und fühl mich sowohl in Metal- als auch in Gothic-Kreisen ziemlich wohl... =) |
| Fraysia | [COLOR=royalblue][B]Meine Lebensgeschichte[/B] [/COLOR] 1966, geboren in der DDR, wo alles nach gesellschaftlichen Vorgaben geregelt war. Auch meine Eltern lebten ein normales sozialistisches Familienleben. Ich erfuhr sehr viel Liebe und meine Eltern standen stets hinter mir … egal was ich wie tat, denn ich hatte schon immer meinen eigenen Blick auf die Dinge und schon im zarten Alter von ca. 10 Jahren bemerkte ich, das in mir etwas vorging, das nicht zu passen schien, weder zu meinem zwangsläufigen menschlichen Umfeld, noch zur sozialistischen Lebensvorschrift. Jedoch kann man in diesem Alter mit solchen Gedanken & Gefühlen nix anfangen und wenn ich heute zurück blicke weiß ich wann meine Suche begann. 1980 bin ich 14 Jahre alt. Mit der sozialistischen Jugendweihe, gegen die ich mich mit Händen und Füßen sträubte … ohne Chance … begann ein neuer Lebensabschnitt. Mich widerte es an wie sich alle für diese Jugendweihe aufgetakelten, mich leider zwangsweise eingeschlossen, wie sie alle prahlten welch prunkvolle Feier man für seine Kinder hergerichtet hätte, jeder wollte jeden übertreffen. Sobald es mir irgendwie möglich war pellte ich mich aus diesen furchtbaren Gala- Klamotten. In dieser Nacht habe ich mich das 1. Mal bewusst von all den anderen abgegrenzt. Ich war unendlich froh, das meine Eltern meiner Bitte folgten und Niemanden zum feiern eingeladen hatten. Ich hasste es abgrundtief, wenn Menschenmassen zusammen saßen um sich mit Alkohol die Sinne aus der Seele zu saufen und dazu Heino und Hannelore oder The Beatles mitjolten. Zu einem Zeitpunkt, als sich meine Klassenkameraden in ihren tollen Outfits trafen, um richtig einen drauf zu machen, schließlich war man mit dieser Jugendweihe im Kreise der Erwachsenen aufgenommen worden, streifte ich durch die dunkle Nacht, ganz allein lief ich durch unseren Stadtpark, setzte mich auf eine Bank und schaute in den Mond … Stunde um Stunde … die Stille gab mir ein Gefühl von absoluter Freiheit und dennoch war ich verwirrt. Wieder einmal schossen mir tausende Gedanken durch den Kopf … warum ich eine Einzelgängerin bin … nur ICH den Winter liebte … NIE jeden Samstag mit zur Disco latschte und IHRE Musik nicht mochte? Doch ich fühlte mich nie unwohl und nicht wirklich allein damit. Mit 15/ 16 ging eigentlich gar nichts mehr. Mütter verboten ihren Töchtern den Umgang mit mir, weil ich aufsässig, vorlaut, sowieso völlig daneben war und Techno hörte. Ich trieb sehr viel Sport, um meine Wut über IHRE Ignoranz abzubauen. Konnte ich doch selbst noch nicht begreifen was mit mir vorging, alle Jugendlichen um mich herum waren so „normal“ wie ich es nie werden würde. Wenn ich mal jemanden kennen lernte, dem ich mich wage, auf Verständnis hoffend, anzuvertrauen versuchte, wurde ich stets enttäuscht … meine Sehnsucht nach Jugendlichen „meiner Art“ wurde mit jedem Jahr stärker … aber ich konnte sie nicht finden. Die Suche ging weiter … aber wonach … sie schien kein Ende zu nehmen … bis heute … 30 Jahre später. Hätte man in der DDR die Gothicszene akzeptiert, wäre ich sicher schon damals angekommen. Ich lebte in einer Kleinstadt … Goth’s waren hier nie zu sehen, weil nicht erwünscht. In der DDR wurde alles was „anders“ war gnadenlos unterdrückt und niedergemacht … weggesperrt. Mir kam immer seltener der Gedanke, dass es außer mir noch Menschen gibt, die so fühlten wie ich … meine Seele war gefangen … eigentlich gab ich auf. Die Jahre vergingen, immer wieder Zeichen, die ich nicht zu deuten vermochte und sich doch in meine Seele brannten, als seien sie wichtig. Mein Leben verlief so wie es sich für einen anständigen DDR Bürger geziemte … Schulabschluss … Ausbildung … Heirat … Kinder … Hausbau. Ich behaupte nicht dass ich unglücklich war, aber ich fühlte mich stets als wäre ich noch immer nicht angekommen. Musik hörte ich wie alle anderen, aber auch hier war ich sehr sprunghaft … es war nicht MEINE Musik … nicht MEINE Texte, die widerspiegelten was mein Herz, was meine Seele schrie … sie bedeutete mir nichts. 1990 kam die Wende und die Mauer öffnet sich. Alle zog es in den Westen … in den goldenen Westen. Ich wunderte mich, war maßlos entsetzt über die Gier der Menschen nach materiellem Besitz, es ekelte mich an. Materieller Besitz spielte für mich noch nie eine Rolle. Die Erziehung der Kinder und der Alltag ließen nicht viel Platz um weiter nach mir selbst zu suchen, und doch habe ich mich beim betrachten im Spiegel oft gefragt: „Wer bist Du eigentlich?“ Ich war nicht die, die ich sein wollte und wollte nicht die sein, die ich war. 2000 plagte mich eine schwere Depression, doch ich wusste nicht warum und wie ich aus diesem großen, endlosen schwarzen Loch wieder herausfinden sollte … konnte. Doch wie von Zauberhand war es nach einigen Monaten vorbei … zum Glück für meine Family. Das Leben plätscherte weiter. Aus Jux habe ich vor 1 – 2 Jahren so einen Test im Internet gemacht … aus Langeweile … aus Neugier … keine Ahnung. Die Auswertung wollte mir weiß machen ich wäre ein Goth, zu über 90% … ICH ?? … treue Ehegattin, Hausfrau und Mutter … mit 40 … NIEMALS ?! Gothic, was ist das überhaupt, viel mehr als das Goth’s in schwarzen Klamotten rum liefen und sich die Nägel schwarz lackierten wusste ich gar nichts. Ich war so schockiert, das ich bis vor einigen Wochen meinem Hirn befehlen konnte, den Begriff Gothic zu ignorieren, was mir bis zum Zeitpunkt, als ich das erste Mal Schneekönigin von BlutEngel hörte auch recht gut gelang. Doch ab diesem Augenblick war alles anders … Dark Pop/ Gothic Pop … allein diesen Musikstil hatte ich noch nie zuvor gehört … ich begann nachdenklich zu werden, zu lesen, im Internet zu recherchieren … mein Leben aufzurollen … all die Begebenheiten, die ich in all den vergangenen Jahren nicht deuten konnte, hatten plötzlich ihren Sinn … anfangs habe ich mich dagegen gewehrt, habe alles was Gothic ausmacht in meiner Person hinterfragt, es konnte doch nicht sein, das ich erst nach 30 Jahren zu der Erkenntnis gelange das ich ein Goth bin. Ich erwische mich dabei, das ich die BlutEngel Alben um mich scharre, hoch & runter höre, als hätte ich Jahrzehnte aufzuholen und mich dabei ein unbeschreibliches Gefühl erfasst, das ich immer öfter eher unbewusst auf Darksites im Net lande, jedwede Gothic- „Definition“ aufsauge. Mir fiel dieser Test wieder ein, von dem es mittlerweile unendlich viele im Net gibt, aber wollte ich das Ergebnis wirklich wissen … schlimmer geht’s nimmer … Als dort im Resultat, wie schon vor einigen Jahren, stand, dass ich zu über 90% Goth bin, war ich wieder geschockt, obwohl ich doch hätte damit rechnen müssen. Ich komme mir vor wie ein Schwuler, der mit 40 erst merkt, das er schwul ist, obwohl es viele Begebenheiten in seinem Leben gab die darauf hinwiesen. Vielleicht wollte er es nicht wahr haben … Vielleicht hatte auch er Niemanden der ihn verstand? Seit Wochen immer wieder dieselbe quälende Frage: „Sollte ich es akzeptieren?“ JA … JA … und verdammt noch mal … JA !! Der Fakt, das ich in meinem Umfeld niemanden haben werde mit dem ich darüber reden kann, wird sich eh nicht ändern lassen und diese Gewissheit ließ mich meine Geschichte niederschreiben und es ist wie ein Befreiungsschlag. Ich weiß, dass ich meiner Family vor den Kopf stoßen würde, meine Töchter können zwar meine Einstellung akzeptieren, jedoch würden sie eine äußerliche Veränderung mit allen Konsequenzen nicht tolerieren und meine Schwiegermutter würde vom Glauben abfallen. Prinzipiell kann ich noch froh sein das mein Ehemann mich so akzeptiert … wie ich bin … was ich bin … und einige Akzente, die ich dennoch äußerlich setze, toleriert. Gothic heißt in erster Instanz nicht nur schwarze Klamotten zu tragen, sondern ist eine Lebenseinstellung. ICH BIN ANGEKOMMEN … endlich !! [B][COLOR=royalblue]Fraysia[/COLOR] [/B] [COLOR=red][B]PS:[/B] Ich habe hier in den Foren, das eine oder andere Mal gelesen, das einige junge Goth’s auf den Tag warten oder hoffen, das dieser Tag kommen mag, an dem sie vielleicht zumindest nur äußerlich „normal“ werden und Gothic ein abgelegter Lebensabschnitt bedeuten wird … lasst Euch sagen: „Goth ist man oder eben nicht, aber das ein Leben lang!“ Schätzt euch glücklich euren Weg früh genug gefunden zu haben und das Lebensgefühl GOTHIC bis in die letzte Konsequenz leben und erleben zu dürfen.[/COLOR] |
| Demon17 | Hallo Fraysia, Du bist ja eine ganz harte. Also vielleicht solltest Du zum WGT nach Leibzig fahren. Es täte Dir vielleicht mal ganz gut Teil einer größeren Gruppe zu sein, und Deinen Musikgeschmack mal zu erweitern. Auf last.fm kannst Du kostenlos alle möglichen Lieder anhören. Das ist ganz praktisch, wenn man sich nicht erst 1000 CDs bestellen will, um herauszufinden was man mag. Es gibt da ganz tolle Sachen, es steht halt nicht überall Gothic dran, aber Du wirst schon das richtige finden. Liebe Grüße demon17 |
| Fraysia | @Demon17 Würde gern mal an so einer Veranstaltung teilnehmen, aber wie schon erwähnt würde ich in der Masse so auffallen wie ein Goth auf einer 70'er Jahre Party. Wobei ich nicht abgeneigt bin, mir für solche Events ein passendes Outfit zuzulegen ... mal schauen ... Aber Danke für den Tipp. Für manche wird meine Geschichte sicher etwas psycho klingen, aber so spielt einem das Leben manchmal mit. Umso glücklicher bin ich heute, zu wissen wo ich hingehöre. Gruß Fray |
| TheTurningPoint | [QUOTE][i]Original geschrieben von Fraysia [/i] Würde gern mal an so einer Veranstaltung teilnehmen, aber wie schon erwähnt würde ich in der Masse so auffallen wie ein Goth auf einer 70'er Jahre Party.[/QUOTE]Ach was, die meisten Besucher zum WGT in Leipzig haben irgendwas unauffälliges Schwarzes an, und erst das massenhafte Auftreten von Schwarzgekleideten ist auffällig. Die Presse- und Fernsehleute zeigen natürlich vor allem die Paradiesvögel, und das erweckt nach außen den Eindruck, dass da Alle so aufgetakelt herumlaufen. [QUOTE]Wobei ich nicht abgeneigt bin, mir für solche Events ein passendes Outfit zuzulegen ...[/QUOTE]Immer mit der Ruhe! Das ist mit der Kleidung so ähnlich wie mit den Tattoos: Es besteht die Gefahr, dass man dann die Sachen (wie ich das mit Aufwand erstellte Rüschenhemd) einmal und nie wieder anzieht (weil man merkt "Es ist doch nicht so mein Ding"), und der Aufwand fast umsonst war. Das WGT ist übrigens eine gute Gelegenheit, Symbole und ihre Bedeutungen kennenzulernen (z.B. an den diversen Ständen in der "Markthalle" und im "Heidnischen Dorf"). Vielleicht kannst du einen Kompromiss eingehen und dir das Symbol zuerst als Anhänger zulegen, und wenn es dir nach 5 Jahren immer noch zusagt, als Tattoo stechen lassen. [QUOTE]Für manche wird meine Geschichte sicher etwas psycho klingen, aber so spielt einem das Leben manchmal mit. Umso glücklicher bin ich heute, zu wissen wo ich hingehöre.[/QUOTE]Ich glaube, für die Meisten hier ist das von dir Geschriebene gar nicht sooo außergewöhnlich. In gewisser Weise ähnelt es auch meiner bisherigen Lebensgeschichte, nur dass ich 1960 geboren wurde und die Ereignisse alle ein paar Jahre früher eingetreten sind. So bin ich 2002 mit 42 Jahren hier in den Nachtwelten gestrandet, und war dann 2003 das erste Mal auf dem WGT (und seitdem immer wieder) ... Falls du dich noch nicht direkt in "die dunkle Höhle" traust, kann ich das [URL="http://tff-rudolstadt.de"]Tanz&FolkFest in Rudolstadt[/URL] empfehlen. Das ist vom Flair am ehesten mit dem WGT vergleichbar, nur etwas bunter. Dennoch laufen dort auch gehäuft schwarze Gestalten herum, und einige der in der Schwarzen Szene angesagten Bands habe ich zuerst auf dem TFF gesehen (z.B. Schandmaul, Garmarna, Merlons, Die Schnitter und Neun Welten). |
| VampireHeart | tach! bei mir hat das vor ein paar jahren angefangen, und zwar mit der musik...ich habe angefangen, die musik von (im mainstream) relativ unbekannten bands wie him zu hören und angefangen, mich mit den wunderschönen, tiefgründigen texten zu beschäftigen. In vielen von ihnen erkannte ich mich selbst wieder, meine gefühle und gedanken..und fing selber an, songtexte und gedichte zu schreiben. Ich merkte, dass ich ein bisschen anders war als andere, was mir auch oft gesagt wurde. Ich fing an, mich mit der welt, dem leben zu beschäftigen und wurde wegen meiner ruhigen, nachdenklichen art als emo oder grufti bezeichnet. Mit der Kleidung fing das erst ein bisschen später an. Ich merkte, dass die bunten klamotten einfach nicht zu mir passten und kramte ein paar alte schwarze sachen hervor. mit der zeit wurden es dann immer mehr, bis ich mit meinem style zufrieden war. So hab ich auch endlich gleichgesinnte gefunden und hoffe darauf, noch ganz viele zu finden. wie meine umwelt darauf reagiert?: wie gesagt, viele meiner freunde sind gothic oder zumindest "schwarz", bekannte und freunde die nicht der schwarzen-szene angehören sagen zwar hin und wieder, es sei nicht so gut dass ich mir die haare färbe usw, finden aber es passt irgendwie zu mir und akzeptieren es einfach. Meine familie findet es in ordnung, die meisten von ihnen waren mal schwarz oder sind es noch immer. glg |
| Krang2 | Ich bin damals nur durch ein Mißverständnis in Kontakt mit Gothics gekommen. Ich dachte, weil sie alle schwarz rumlaufen und oftmals Todessymbole tragen, fänden sie alles Gruftige genauso toll wie ich. Das Mißverständnis hat sich dann aber ziemlich bald aufgeklärt. Die Musik höre ich immer noch ab und zu, und ich finde es auch recht amüsant, wenn man aufgrund der Kleidung einfach irgendwo eingeordnet wird, ein Fehler, den ich gern ausnutze. |
| NachtEule | Bei mir kan das Anfangs eigentlich fast nur ueber die Musik (alles begann mit Subway to Sally, auch wenns ja kein Gothic ist^^), danach dann diverse Bands wie Unheilig, Evanescence, Goethes Erben und so weiter. Ich hab halt begonnen, mich mit meiner dunklen Seite auseinander zusetzen (da war ich sowieso grade in meiner Selbstfindungsphase) und ich hab halt gemerkt, dass es alles irgendwie zu mir passt, dass ich mich wohlfuehle & so weiter. Die Musik, der Stil, die Kleidung, Photographie und aehnliches. Mit der Zeit habe ich festgestellt, dass es mehr als das ist. Es ist Lebenseinstellung. Also hab ich mich weiter informiert, hab nur noch schwarz getragen, mit der Zeit aber auch meinen eigenen Stil gefunden. Irgendwann hab ich dann auch Freunde in der 'Szene' gefunden (allerdings durch Zufall, da diejeniegen gar nicht als 'schwarz' zu erkennen waren, als ich sie kennengelernt habe^^) Meine Eltern waren total dagegen und haben es mir verboten und es, als ich trotzdem auch äußerlich ich selbst geblieben bin einfach als 'pubertaere Phase' abgestempelt, was sie heute (etwa 1 einhalb Jahre spaeter) auch immer noch tun. Aber naja, diese 'Rechtfertigungsphase' vor der Familie hat wohl fast jeder^^ In der Schule gibt es halt die ueblichen Beleidigungen und so weiter, aber mir ist egal, was andere von meinem 'schwarzsein' denken^^ Ich bin ich selbst und fuehle mich wohl so und fertig. |
| Elestial | *den Thread mal ein klein wenig wiederbeleb* Ich gestehe - ich war anfangs ein kleines wannabe-böse-Hobby-Wochenend-Satanistenkind.... Da war auf einmal dieser für mich gänzlich neue Kleidungsstil, mehr oder weniger neue Musik und all das... Wenn ich jetzt so drüber nachdenke, kann ich es meinen Eltern nicht verübeln, dass sie damals meinten, ich stecke lediglich in einer "Phase". Im Endeffekt ist dieser Teil meiner Vergangenheit mir irgendwo... peinlich ._. Irgendwann begann ich allerdings, mich ernsthaft mit der Szene auseinanderzusetzen und beging meinen Selbstfindungspfad, an dessen Ende ich wohl noch lange nicht angekommen bin. Durch meine recht starke Einstellungsänderung verlor ich viele meiner vermeintlichen Freunde, aber erst an diesem Punkt habe ich zu differenzieren gelernt, was wahre und falsche Freunde sind. Erst vor ein paar Jahren ist mir musiktechnisch wirlich aufgefallen, dass ich eigentlich schon immer ein schwarzes Schaf war und es einfach nie gemerkt habe. Ich habe schon als Kind andere Musik gehört und kannte einige "szenetypischen" Bands. Mir war das alles nie wirklich bewusst. Ich mochte die Musik. Nein, falsch, ich liebte sie und ich liebe sie auch jetzt noch. Aber egal, wem ich davon erzählte, keiner kannte es und ich konnte meine Freude daran mit niemandem teilen. Bis dann irgendwann der mehr oder weniger offizielle "Szeneneinstieg" kam. Plötzlich waren da Menschen um mich, die dieselbe Musik kannten und sogar mochten! Falls sich jemand fragen sollte: Ich bin mit der Musik meines Bruders grossgeworden, was grösstenteils von Rammstein, Korn, Slipknot, Creed, Iron Maiden, etc. geprägt war. Wobei ich viel eher auf die melancholische Schiene abfahre. Wolfsheim, Deine Lakaien, etc... Frühkindliche musikalische Wesensprägung oder sowas :D Und so wurde aus dem Wannabe-böse-Hobby-Wochenendsatanisten-Kind dann doch noch ein mehr oder weniger "gewöhnlicher" Mensch mit eigener Meinung und eigenem Willen. ^^ |
| TheSiren | An dieser Stelle ist dieses Projekt vielleicht ganz interessant: [url]http://www.spontis.de/gothic-friday/[/url] |
| ShaitanJr | Hei, *den Thread aus dem Sarg ausbuddel* also ich tipel jetz einfach mal meine Story, die nicht sonderlich spektakulär ist. Es fing bei mir an, als The Rasmus mit "Ouuuu Ouuuu" In the Shadows so berühmt wurden. Jede Zeitschrift usw betitelte diese Musik als Gothic. Dadurch begann ich mich (die ich vorher Schlager und Meat Loaf gehört hab) mit dieser Musik im allgemeinen zu befassen. Meine beste Freundin war bereits Goth, bei ihr wohnte eine ältere Goth im Haus und naja, die war bei uns auch am Gym anzutreffen (die fiel mir ein bei dem Thread mit dem "Amokläufer" im Neo-Mantel). Jedenfalls lernte ich so die ästhetischen Aspekte von Gothic kennen. Schließlich wurde eine zweite Freundin durch deren ältere Cousine Goth, allerdings aus heutiger Sicht nur Pseudo - sie lief rum wie ein moderner Emo und als sie erfuhr, dass ihre Cousine Satanistin war, war diese gleich unten durch. Naja, in dieser Zeit begann ich viel Schwarz zu tragen und mich damit sehr wohl zu fühlen. Ich hörte Nightwish - vor allem weil mein Bruder das Album "Wishmaster" mit nach Hause brachte entwickelte sich mein Interesse um so mehr. Dann hatte ich in meiner damaligen Parallelklasse eine Freundin, die ebenfalls Goth war, was uns also verband. Sie zeigte mir etliche Internetseiten, die sich mit dem Thema befassten und so begann ich noch tiefer reinzurutschen. Ich begann Blutengel zu hören und in meinem Zimmer bei absoluter Dunkelheit zu tanzen. Mein Vater erzählte mir vor kurzem, er habe sich damals bei einem Sektenbeauftragten informiert, was ich denn da tue. Der meinte wohl so "Die Gothics sind eine Sekte, da kommt man nie wieder raus!" Was hab ich gelacht als ich das gehört hab... Nun, gegen meine Eltern rebellierte ich eine Weile, weil ich mich mit kurzem Haar und heller Kleidung einfach nicht mehr wohlfühlte. Ich brauch(t)e das Gefühl, die Nacht auf der Haut tragen zu können um sie immer bei mir zu haben. Schließlich erlaubte meine Mutter sogar, meine Haare schwarz zu färben, weil Pauley Perrette (Abby in NCIS) so gut gefiel. Da gab es noch etliche andere Einflüsse nebenher. Schließlich traf ich anderthalb Jahre später meinen ersten Freund, der durch mich selbst zum Metaler wurde. Er zeigte mir Bands wie StS und ASP, Samsas Traum und später Feindflug. Wir gingen in einer Stammkneipe, die heute nicht mehr so existiert, ein und aus, wo fast ausschließlich Goths waren, man lernte neue Leute kennen... Auch übers Internet suchte ich immer wieder Kontakte. Ja, so bin ich rein gerutscht und bin mir sehr sicher, dass ich noch etliche Phasen durchleben werde. Eines aber wird bleiben: Ich. bleibe. Goth. Weil ich mir nicht vorstellen kann, je wieder anders zu sein. Ich habe dank der Szene meinen Traumpartner gefunden, mit dem ich so gut wie verlobt bin und mit dem ich mein Leben verbringen möchte... Die Szene ist auch für uns ein Zuhause geworden, sie fängt mich auf, wenn ich falle. Was ich von Normalo-Freunden nicht behaupten kann. Sie ist auch da, wenn es mir besonders gut geht... Einfach immer... So, Vortrag beendet. Bitte alle klatschen. :) |
| Vorwärts FDJ! | [QUOTE][i]Original geschrieben von ShaitanJr [/i] [B]Jedenfalls lernte ich so die ästhetischen Aspekte von Gothic kennen. [/B][/QUOTE] Lass mich raten: Victoria-Francés-Kinderkitsch... [QUOTE][i]Original geschrieben von ShaitanJr [/i] [B]Schließlich traf ich anderthalb Jahre später meinen ersten Freund, der durch mich selbst zum Metaler wurde[/B][/QUOTE] Manche Leute sollten sich vielleicht mal entscheiden, ob sie Metaller oder Goth sind. [QUOTE][i]Original geschrieben von ShaitanJr [/i] [B]Eines aber wird bleiben: Ich. bleibe. Goth.[/B][/QUOTE] Mit The Rasmus, Blutengel, Nightwish, StS, ASP, Samsas Traum? Ich würde dich damit eher... [QUOTE][i]Original geschrieben von ShaitanJr [/i] [B]allerdings aus heutiger Sicht nur Pseudo [/B][/QUOTE] ...hier einordnen. Bevor du mit solchen Bezeichnungen um dich schmeißt, ermittle doch erst einmal deinen eigenen Standort in diesem Gewusel. ;) [QUOTE][i]Original geschrieben von ShaitanJr [/i] [B]Die Szene ist auch für uns ein Zuhause geworden, sie fängt mich auf, wenn ich falle. Was ich von Normalo-Freunden nicht behaupten kann. [/B][/QUOTE] Die pöhsen Normalos aber auch. |
| ShaitanJr | @ Vorwärts Eine Frage. Hat dich jmd gewzungen meinen Post zu lesen? Es geht hier nicht darum, ob ich gothic genug bin. Es geht darum wie es angefangen hat. Ja, natürlich war es damals pseudo. Und nein, ich bin Goth, nie was anderes gewesen. Nur mein Ex hat sich halt zum Metaler entwickelt, ist das so schwer zu verstehen? Die Ästhetik hat nichts mit Kunst zu tun. Viel mehr mit der Weltsicht und dem Gefühl für Dunkelheit. Aber das verstehst du wohl eh nicht. Ich bin nun seit 7 Jahren dabei und lerne immer mehr dazu. Es gibt nämlich nicht DEN ultimativen Goth. Gothic ist individuell und so bin ich. Also warum greifst du mich an? Außerdem.. Was hat Royo und Frances mit Kinderkitsch zu tun? Wenn man es schön findet, ist es ok. Ich empfinde Frances als eine Künstlerin. Wenn du das nicht tust, dann wird davon auch niemand sterben, also was solls. Und warum rechtfertige ich mich vor dir eigentlich...? Du entscheidest nicht, ob ich gothic genug bin. Ich bin es und dabei bleibts. |
| Seneca | In der FDJ-Welt is Goth keine Privatsache oder hat was mit Individualität zu tun. Es ist eine Uniform und man hat zu tun was der Partei gefällt. Abweichler und andere fröhlich kreative Szenefeinde werden ausgeschlossen. Entwicklung wird als gefährlich betrachtet und ist der Szenefeind. Die Szene war vor 20 Jahren mal toll also muss sie konserviert werden wie sie mal war, am besten als lebloses Plastinat. Ewiggestrig kann ich da nur sagen, aber diese Indoktrination fängt ja schon bei den Jungen Pionieren (Croll) an. Hauptsache alles bleibt so kacke wie es ist und die "Szene" hat recht. Gothic is somit eine Bewegung die versucht die Unzufriedenheit in bester sozilistischer tradition zu verteilen. Der Spaß hat sol gefälligst in den Westen gehen, den Goth is eine ernste Sache ungefährt so schwerwiegend wie die Anti-Atomkraft Bewegung...ab nach Amsterdam, Paris oder Barcelona zu den Spaßgothen. Denn nirgends ist Goth so übellaunig und reinrassig misantroph wie bei den Preussen. Preussengoth halt. Was erwartet man einer Mentalität die sogar Karneval zu einer Sache gemacht hat die von Institutionen mit behördeneifer verordnet wird...zur Not per Haftbefehl für den Bürgermeister. "No fun and no change please, we are german goths! This is a serious thing, it requires a lifetime of dedication to preserve the ashes, dare you to light the fire" |
| Vorwärts FDJ! | [QUOTE][i]Original geschrieben von ShaitanJr [/i] [B]Eine Frage. Hat dich jmd gewzungen meinen Post zu lesen? [/B][/QUOTE] Gothic (Eure Anfangszeit) nennt sich der Thread. Natürlich interessiert mich das. Wenn ich dann aber ständig mit solch einen Schnulli à la HIM, Tokio Hotel und verwandten Kram zugeballert werde, kann es schon mal sein, dass ich was Abfälliges hinterherschmeiße. [QUOTE][i]Original geschrieben von ShaitanJr [/i] [B]Es geht hier nicht darum, ob ich gothic genug bin. [/B][/QUOTE] Nee, aber offensichtlich um die Enwicklung vom Wannabe zum Wannabe. Eine wirkliche Entwicklung auf musikalischer Ebene scheint ja nicht stattgefunden zu haben. Wenn ich die Bandauflistung sehe, dann erkenne ich da den Weg von der Bravo Hits 47 hin zur Zillo-Heft-CD. Und dazu hat es sieben Jahre gebraucht? Du liebe Güte. [QUOTE][i]Original geschrieben von ShaitanJr [/i] [B]Die Ästhetik hat nichts mit Kunst zu tun. [/B][/QUOTE] Ach, hat sie nicht? [QUOTE][i]Original geschrieben von ShaitanJr [/i] [B]Aber das verstehst du wohl eh nicht. [/B][/QUOTE] Nein, ich bin grün und schleimig. Du musst mir das auf marsianisch erläutern. ;) [QUOTE][i]Original geschrieben von ShaitanJr [/i] [B]Es gibt nämlich nicht DEN ultimativen Goth. [/B][/QUOTE] Och, du meinst jenen, der alle Merkmale repräsentiert? Hm, ich denke schon... aber da musst du wohl noch mal zehn oder zwanzig Lenze zu deinen sieben hinzurechnen - und das retrospektiv, dann triffst du vielleicht zeitlich ins Schwarze. [QUOTE][i]Original geschrieben von ShaitanJr [/i] [B]Gothic ist individuell und so bin ich. [/B][/QUOTE] Gothic ist 'n Szenename. Wer zwanghaft Individualismus sucht, braucht keinen Goth und keine Etiketten. [QUOTE][i]Original geschrieben von ShaitanJr [/i] [B]Was hat Royo und Frances mit Kinderkitsch zu tun? [/B][/QUOTE] Wenn du mich so fragst: jede Menge. Mit 9 hätte ich das sicher auch toll gefunden, gemischt mit plakativer poppiger Hard-Rock-Musik, mit 19 hätte ich wohl längst das Interesse daran verloren. Mit 29 hätt ich's belächelt und mit 39 als schwülstigen Schrott abgetan usw. Klar, steckt da 'ne Menge Arbeit drin. Aber das Ergebnis überzeugt mich dennoch nicht. Ich find's furchtbar und mit der einstigen Goth/Wave-Ästhetik nicht vereinbar. Wie du es schon richtig erkannt hast, ist es Royo-verwandt. Und das ist eben Heavy Metal und nicht Goth, wie viele glauben. [QUOTE][i]Original geschrieben von ShaitanJr [/i] [B]Du entscheidest nicht, ob ich gothic genug bin. Ich bin es und dabei bleibts. [/B][/QUOTE] Ja, du machst das schon... :D |
| Vorwärts FDJ! | [QUOTE][i]Original geschrieben von Seneca [/i] [B]In der FDJ-Welt is Goth keine Privatsache oder hat was mit Individualität zu tun. Es ist eine Uniform und man hat zu tun was der Partei gefällt. Abweichler udn andere fröhlich kreative Szenefeinde werden ausgeschlossen.[/B][/QUOTE] Schön, dass du erkannt hast, wie Szenen funktionieren. Das betrifft sämtliche Szenen, die auf Kollektivismus fußen. Sonst gäbe es keine Szenen. Jugenszenen entwickeln sich auf der Grundlage gemeinsamer Interessen bezüglich Musik, Outfit und Ästhetik. Punkt. Das hat nichts mit der Welt des Herrn FDJ! zu tun, sondern das ist ein Fakt. Wenn ich kein Interesse für diese Merkmale zeige, werde ich auch nicht als szenezugehörig anerkannt. Vollkommen natürlich im Reich der jugendlichen Stammeskulturen. Mein Gott, wie furchtbar aber auch. Die Welt geht unter. Was ihr wollt, ist keine Szene mit feststehenden Basismerkmalen, sondern ein schwammiges Konstrukt, das man nach Belieben verbiegen kann. Und das auch noch unter dem Gothic-Banner. Mit Logik habt ihr's nicht so, oder? Wenn es euch nicht passt, wie Szenen funktionieren...bitte... die Tür ist nicht verschlossen. Keiner hindert euch daran, dieses Umfeld zu verlassen. |
| Seneca | [QUOTE][i]Original geschrieben von Vorwärts FDJ! [/i] [B]Schön, dass du erkannt hast, wie Szenen funktionieren. Das betrifft sämtliche Szenen, die auf Kollektivismus fußen. Sonst gäbe es keine Szenen. Jugenszenen entwickeln sich auf der Grundlage gemeinsamer Interessen bezüglich Musik, Outfit und Ästhetik. Punkt. Das hat nichts mit der Welt des Herrn FDJ! zu tun, sondern das ist ein Fakt. Wenn ich kein Interesse für diese Merkmale zeige, werde ich auch nicht als szenezugehörig anerkannt. Vollkommen natürlich im Reich der jugendlichen Stammeskulturen. Mein Gott, wie furchtbar aber auch. Die Welt geht unter. Was ihr wollt, ist keine Szene mit feststehenden Basismerkmalen, sondern ein schwammiges Konstrukt, das man nach Belieben verbiegen kann. Und das auch noch unter dem Gothic-Banner. Mit Logik habt ihr's nicht so, oder? Wenn es euch nicht passt, wie Szenen funktionieren...bitte... die Tür ist nicht verschlossen. Keiner hindert euch daran, dieses Umfeld zu verlassen. [/B][/QUOTE]Du ich hab scghlechte nachrichten für Dich...als Veranstalter, Anbieter und Aushängeschilder prägen wir die Szene...wir verlasse sie ncht, wie lasssen nur den Staub von 20 Jahren unter den Talaren zurück. Bettkäfer biotte draußen bleiben heisst die Devise...Dresscode Prächtig, angefucked bitte zurück in die Gosse, Absinth is bitter, Prosecco is süß. Prost Neuzeit, willkommen im 21. Jahrhundert und dem Leben nach dem Tod. Wir sind Kunst und kennen Hölderlin. Erwartest Du wirklich das Leute um die 40 mit Familie immer noch auf Friedhöfen rumhängen und den Samstagsabend mit shoegazing verbringen? Das bekommen wir schon alleine Ausdauermäßig garnicht mehr hin. Die Ansprüche steigen mit den Jahren und einige Veranstalter habe das zum Glück begriffen, nachdem wie sie mit der Nase drauf gestoßen haben. |
| Vorwärts FDJ! | Was ihr prägt, ist Pseudo-Kultur. Undefinierbares Gewächs. So wie die heutige Schwarze Szene nicht existiert, weil sie keinen Kern, keine Grenzen und keine Basis besitzt. Pseudo-Kultur. Existent nur in den Köpfen Fehlgeleiteter. |
| Scheol | FDJ, deine Einstellung ist nicht die Gesetzesmäßigkeit. Dein Glaube an eine Szene, macht die Szene nicht zu einer elitären Eitelkeitsveranstaltung. Du repräsentierst das Gestern, das "sich-selbst-genügen" und selbstverherrlichende Tote. Man hat das Gefühl, du wärst ohne eine Schar aus Mitläufern kaum alleine überlebensfähig. Deine Argumente habe ich sooft schon hören müssen. Und es waren immer die Leute, die sich abgeschottet irgendwo trafen, um über den Rest der Anwesenden herzuziehen und dabei zu betonen, das man im Hinblick auf die Menschheit etwas gaaaanz besonderes ist. Hisst die Flagge! |
| Seneca | Piraten...Joho!!! [img]http://a2.l3-images.myspacecdn.com/images02/88/5144e658b5004f3f84e4f2e550a75fc8/l.jpg[/img] Gibt aber auch nette Leute [img]http://a3.l3-images.myspacecdn.com/images02/133/0bb54e2dd5a343ca83718cdf7d5bd156/l.jpg[/img] Kultur? [img]http://a4.l3-images.myspacecdn.com/images02/134/8f9953577c7c47b0b0d7b7432b971111/l.jpg[/img] Subkultur! [img]http://a2.l3-images.myspacecdn.com/images02/129/ef7cf83fce27476aa786fac28d8b7223/l.jpg[/img] |
| Vorwärts FDJ! | Gesetzmäßigkeit? Besorgt euch doch bitte ein paar Sachbücher. Dann könnt ihr das "FDJ!" durch "soziologische Abhandlung" ersetzen. Und was du schon oft hören oder lesen musstest, interessiert mich so sehr wie der Kornreis in China. Eure Ergüsse darf ich schließlich auch regelmäßig ertragen. |
| Vorwärts FDJ! | [QUOTE][i]Original geschrieben von Seneca [/i] [B]Piraten...Joho!!! [img]http://a2.l3-images.myspacecdn.com/images02/88/5144e658b5004f3f84e4f2e550a75fc8/l.jpg[/img] [/B][/QUOTE] Ja, das meinte ich mit Karneval. [QUOTE][i]Original geschrieben von Seneca [/i] [B]Gibt aber auch nette Leute [img]http://a3.l3-images.myspacecdn.com/images02/133/0bb54e2dd5a343ca83718cdf7d5bd156/l.jpg[/img] [/B][/QUOTE] Sieht interessant aus, aber nicht gotisch. Was mir fehlt, ist Morbidität und Düsternis. Das hier kann man mal auf 'nem Schlossball tragen. |
| Scheol | @Seneca Na, das sieht doch hübsch aus ^^ @FDJ Viel Spaß noch in deiner Gruft, ich genieße die Sonne. Das traurige an deiner Einstellung ist der ausgeprägte Narzissmus. Deine Philosophie ist ungefähr so ästhetisch und spannend wie ein CSU unterstützter Trachtenverein. @ShaitanJr Du kannst soviel Royo und Frances Bilder aufhängen wie du magst. Sei einfach du selbst. Damit bereicherst du die "Szene" mehr als irgendwelche totgerittenen Konformitätsrituale. @Kinderkitsch Es sind in erster Linie Bilder. Was es ist liegt im Auge des Betrachters. Wer das anders sieht soll eine Burschenschaft und Partei gründen, die eine totalitäre Herrschafts- und Vereinheitlichungspolitik vertritt, und alles andersartige vor die Landesgrenze prügelt. [B]Hirn nicht erwünscht![/B] |
| Vorwärts FDJ! | [QUOTE][i]Original geschrieben von Scheol [/i] [B]Das traurige an deiner Einstellung ist,[/B][/QUOTE] dass sie nicht traurig, sondern wissenschaftlich fundiert ist. Was haben denn Leute wie du vorzubringen, abgesehen von pubertärer Spinnerei? [QUOTE][i]Original geschrieben von Scheol [/i] [B]Hirn nicht erwünscht![/B][/QUOTE] Scheint besonders auf Leute wie dich zuzutreffen. Meinungsgesabbel, aber nix Handfestes. |
| Scheol | [QUOTE][...]sondern wissenschaftlich fundiert ist.[/QUOTE] Whaaaaaaaaaaaaiiiiiiiiiiiiiiiey :D :D :D [IMG]http://www.plainsmen.de/gif/totlachen.gif[/IMG] Da kommt jedes Epileptika zu spät. Na, dann pöbel ruhig weiter jeden Pseudo an. Die Welt ist voll davon. Dann wird wenigstens dir dabei nicht langweilig. Nice to meet you, nice to leave you... |
| Vorwärts FDJ! | [QUOTE][i]Original geschrieben von Scheol [/i] [B]Whaaaaaaaaaaaaiiiiiiiiiiiiiiiey :D :D :D [IMG]http://www.plainsmen.de/gif/totlachen.gif[/IMG] [/B][/QUOTE] So ist's halt mit mangelnder Bildung... Muss dir doch nicht peinlich sein. ;) |
| Vorwärts FDJ! | [QUOTE][i]Original geschrieben von Seneca [/i] [B][img]http://a4.l3-images.myspacecdn.com/images02/134/8f9953577c7c47b0b0d7b7432b971111/l.jpg[/img] Subkultur! [/B][/QUOTE] Nein, Kostümball. Und der macht daraus noch keine Subkultur. |
| Seneca | Du hast da was verwechselt...das Bild lauft unter Kultur. Subkultur läuft hier! [img]http://a1.l3-images.myspacecdn.com/images02/129/304c5ec8dceb431892268a2de62cbf8b/l.jpg[/img] Waschbär! [img]http://a2.l3-images.myspacecdn.com/images02/145/4b587b13e35d48dba6d4209c3525b8df/l.jpg[/img] |
| Vorwärts FDJ! | In der Tat. Auf dem letzten Foto auf Seite 32 erkennt man aber auch gar nichts. Und Subkultur isses immer noch nicht. ;) Und nun entschuldigt mich, der Grill wartet. |
| Seneca | Viel Spaß dabei! |
| ShaitanJr | Mannomann, was für eine lustige Diskussion! Ich erinner trotzdem daran, dass ich hier meine Anfangszeit gepostet habe und nirgendwo ausführlich steht, wie ich heute lebe und was ich heute denke, geschweige denn höre. Also was hier so zwischen den Zeilen gelesen werden kann, ist sehr amüsant. Wissenschaft hat im Übrigen auch nicht viel mit Kunst zu tun. Und Gothic ist eine Form, sich auszudrücken, in gewisser Hinsicht. Das Wort bedeutet für jeden Goth etwas anderes, jeder fühlt sich anders damit. Schon allein deshalb kann es keinen ultimativen Goth geben. Das ist das, was mir die alteingesessenen beigebracht haben, was ich von denen lernte, die schon etliche Bücher zu dem Thema verschlungen und ihren eigenen Stil in die Welt getragen haben. Dass die Szene nun, was ja viel diskutiert wird, heute nichts mehr mit den 80ern zu tun hat ist ja auch normal. Menschen verändern sich und die Zeiten auch. Wer etwas dagegen hat, dass die Neuen alles "falsch interpretieren und pseudomäßig leben", der bringe diesen Menschen bitte bei, was es zu alten Zeiten hieß, Goth zu sein - und zwar persönlich und ausführlich. Nachfragen der Neuen erwünscht. So ist das eben, wenn man sich Toleranz auf den Leib schneidert - dann muss man damit leben, wenn man ständig dafür Verständnis haben muss, dass andere eben anders sind und dass sie auch mal nachfragen. So, jetzt aber weiter On-Topic. :rolleyes: |
| Vorwärts FDJ! | [QUOTE][i]Original geschrieben von ShaitanJr [/i] [B]Das Wort bedeutet für jeden Goth etwas anderes[/B][/QUOTE] Nein, es bedeutet in erster Linie, dass ich Anhänger von etwas bin, das sich über 30 Jahre hinweg entwickelt hat und Merkmale besitzt, mit denen ich mich abzufinden habe. DANN und erst DANN kommst du und dein Individualismus. Und nicht umgekehrt. [QUOTE][i]Original geschrieben von ShaitanJr [/i] [B]Dass die Szene nun, was ja viel diskutiert wird, heute nichts mehr mit den 80ern zu tun hat ist ja auch normal. Menschen verändern sich und die Zeiten auch.[/B][/QUOTE] Lasse ich so nicht gelten. Die Szene der 90er hatte durchaus noch Bezug zu den 80ern, sowohl optisch als auch musikalisch. Die Szene heute hat weder zu den 90ern noch zu den 80ern sonderlich großen Bezug. Ihr stellt etwas vollkommen anderes dar. Etwas, das nichts mit Wave/Gothic im musikalischen und teils optischen Sinne zu tun hat. Euer musikalischer Background ist einerseits irgendetwas Metal-artiges, das selbst eingefleischte Metaller weit von sich schieben würden. Andererseits schöpft ihr aus Szenen wie Techno, die Clubs sind voll mit technoider Tanzmusik. Die passenden Gestalten hatten sich bekanntlich in der letzten Dekade dazu entwickelt. [QUOTE][i]Original geschrieben von ShaitanJr [/i] [B]Wer etwas dagegen hat, dass die Neuen alles "falsch interpretieren und pseudomäßig leben", der bringe diesen Menschen bitte bei, was es zu alten Zeiten hieß, Goth zu sein - und zwar persönlich und ausführlich. Nachfragen der Neuen erwünscht.[/B][/QUOTE] Könnt ihr doch alles für euch selbst entdecken. Sowas erwartet man einfach von Neueinsteigern. Aber der Großteil ist daran gar nicht interessiert. Der besteht eben aus jenen Leuten, die glauben, als Goth könne man tun und lassen was man will, völlig losgelöst von Konventionen. Das funktioniert nun mal nicht. In keiner derzeit noch existenten Jugendkultur. Allesamt sind verhaftet in Traditionen. Und auch die Kernmerkmale, wie die Musik, haben diese Szenen beibehalten. Ohne Hip Hop funktioniert nun mal keine Hip-Hop-Kultur. Ein gutes Beispiel für das Aussterben von Jugendkulturen ist das Grunge-Phänomen, das Mitte der 90er für tot erklärt wurde. Mit der Musik ist eben auch die Grunge-Szene samt Holzfällerhemd-Fraktion verschwunden. [QUOTE][i]Original geschrieben von ShaitanJr [/i] [B]So ist das eben, wenn man sich Toleranz auf den Leib schneidert[/B][/QUOTE] Hat die ursprüngliche Kultur nie interessiert. Von denen war keiner toleranter als Anhänger anderer Szenen. Und wenn du dich nicht eigenständig über die Szenemerkmale informiert hattest, wurdest du fallen gelassen wie 'ne Pflaume. Dieses übermäßige Toleranzgequatsche ist IMO etwas aus deiner Generation. ;) |
| ShaitanJr | Also ehrlich... Du kannst drauf rumtrampeln wie du willst. Du hast keinen Grund, dich zu beschweren. Du scherst die Leute, die du nie gesehen oder gehört hast, über einen Kamm und wunderst dich, dass die Menschen nicht deinem Ideal folgen. Dass die heutigen Goths nichts mehr mit den 80ern und interessiertniemandem-ern zu tun haben, ist allgemein gesagt. Wobei es noch viele Waver gibt, sogar in meiner Generation. Mal davon abgesehen handelt es sich bei meiner Feststellung um einen Satz, der jegliche Zeiträume von eben viel zitierten 80ern bis heute umfasst. Und noch etwas. Wie bitte sollen sich Neue etwas erarbeiten, wenn man ihnen kein Material gibt bzw nur falsches? Was habe ich nicht alles gelesen, jetzt sogar aus Spaß an der Freude ein Buch, das von Szeneleuten geschrieben wurde, ergattert. Sage nur nicht, wir hätten kein Interesse. Ich kenne da jmd, der hat großes Interesse zu lernen und niemand zeigt ihm, was diese tollen Konventionen sind. Mir sind diese jedenfalls egal, ganz gleich was du darüber denkst. Die Szene bildet sich erst, wenn Menschen auf gleicher Wellenlänge zusammen kommen und jeder einzelne sie individuell mitgestaltet. Wenn dir das nicht passt, dann such dir eine Szene, wo sie nach deinen Vorstellungen starr und antriebslos funktioniert. Denn das ergibt sich automatisch, wenn sich niemand darum bemüht, sie weiter zu entwickeln und am Laufen zu halten. [quote]Nein, es bedeutet in erster Linie, dass ich Anhänger von etwas bin, das sich über 30 Jahre hinweg entwickelt hat und Merkmale besitzt, mit denen ich mich abzufinden habe.[/quote] Das geht ja mal gar nicht. Ich bin Goth, weil ich ohnehin so bin und nunmal festgestellt habe, dass die anderen das auch so machen - nicht weil es ihnen einer vorschreibt, sondern weil sie von sich heraus so [i]sind[/i]. Ich lasse mir nichts vorschreiben, schon gar nicht von jmd, der einfach frustzerfressen ist und meint, jeden sich heran bildenden Menschen in den Staub zu treten, wenn er nicht nach seiner Pfeife tanzt. Das geht grade in eine beinahe politische Richtung, aber lassen wir das... Ach ja, dieses noch: [quote]Hat die ursprüngliche Kultur nie interessiert. Von denen war keiner toleranter als Anhänger anderer Szenen. Und wenn du dich nicht eigenständig über die Szenemerkmale informiert hattest, wurdest du fallen gelassen wie 'ne Pflaume.[/quote] Dir ist entgangen, dass wir im Jahre 2011 leben. Toleranz [i]ist[/i] ein Merkmal der Goth-Szene und du hast das offenbar noch nicht mitbekommen. Es geht nicht länger darum, ob es früher so war. Wir leben jetzt und nicht vorgestern. Die Goths überall haben verstanden, was es heißt, tolerant zu sein und zeigen dies mit Bravour (zumindest die meisten Vertreter, die immer noch überzeugt sind, dass wir alle eine große schwarze Familie sind). Nur solche Exemplare wie du, die scheinbar eben doch noch weiter zurück in der Geschichte leben, haben damit ihre Probleme. Aber ehrlich, dazu gibt es schon hunderte von Threads, also lass uns die Diskussion wo anders hin packen und die Arbeit der Mods erleichtern. Wie ich also schon sagte: On-Topic bitte. |
| Seneca | [QUOTE][i]Original geschrieben von ShaitanJr [/i] [B]Aber ehrlich, dazu gibt es schon hunderte von Threads, also lass uns die Diskussion wo anders hin packen und die Arbeit der Mods erleichtern. Wie ich also schon sagte[/B][/QUOTE]Mach Dir da mal keine Sorgen das passt schon! Im diesem Forum wirklich Offtopic zu werden ist schwer solange man über Szenethemen schwadroniert...da kommt man eigentlich immer vom Saulus zum Paulus. |
| Vorwärts FDJ! | [QUOTE][i]Original geschrieben von ShaitanJr [/i] [B]Also ehrlich... Du kannst drauf rumtrampeln wie du willst. Du hast keinen Grund, dich zu beschweren. Du scherst die Leute, die du nie gesehen oder gehört hast, über einen Kamm und wunderst dich, dass die Menschen nicht deinem Ideal folgen. [/B][/QUOTE] Meine Ideale sind völlig sekundär. Und folgen muss MIR ganz bestimmt keiner. Das erwarte ich gar nicht. Ich erwarte, dass die Leute mal ihren Grips nutzen und begreifen, wie Jugendkulturen funktionieren und definiert werden. Dass Jugendkulturen ohne Kernmerkmale und ohne ihre eigene Geschichte, in der vielerlei Orientierungspunkte verankert sind, nicht existieren KÖNNEN. Das ist doch nicht nur 'ne blöde, festgefahrene Meinung, die ich hier vertrete. Da steckt deutlich mehr dahinter. Klar schmeckt euch das nicht. Aber das ist mir doch völlig Wumpe. Ich halte mich in der Hinsicht einfach für pragmatischer. [QUOTE][i]Original geschrieben von ShaitanJr [/i] [B]Dass die heutigen Goths nichts mehr mit den 80ern und interessiertniemandem-ern zu tun haben, ist allgemein gesagt.[/B][/QUOTE] Ja, deshalb würde ich die auch nicht Goths nennen. Das impliziert immer, sie hätten ihre Wurzeln in den 80ern und damit eine feste, historisch untermauerte Grundlage, auf die sie aufbauen könnten. Und das ist nun mal nicht der Fall. [QUOTE][i]Original geschrieben von ShaitanJr [/i] [B]Wie bitte sollen sich Neue etwas erarbeiten, wenn man ihnen kein Material gibt bzw nur falsches?[/B][/QUOTE] Ach bitte. Denk mal an die Zeiten zurück, in denen noch kein Internet gab. Noch leichter kann man es euch nun wirklich nicht mehr machen. Erwartet ihr, dass man euch alles auf dem Silbertablett serviert? [QUOTE][i]Original geschrieben von ShaitanJr [/i] [B]Sie Szene bildet sich erst, wenn Menschen auf gleicher Wellenlänge zusammen kommen und jeder einzelne sie individuell mitgestaltet.[/B][/QUOTE] Ersteres stimmt. Aber das würde deinen angestrebten Individualismus flach legen. Gleichartiges, sprich DAS KOLLEKTIV und die Merkmale, die mit diesem zusammenhängen, sind doch gar nicht erwünscht und werden als dogmatisch abgelehnt. Diese "gleiche Wellenlänge" bringt im Laufe der Zeit unweigerlich Codes/ungeschriebene Regeln hervor. Zweiteres geht an der Realität vorbei. Mitgestaltet wurde die Szene von Musikern und einer Handvoll Veranstaltern und DJs. Die Szene selbst konsumierte überwiegend. So wie jede Szene hauptsächlich konsumiert. Ist nichts mehr da zum Konsumieren, geht das Ding in die Brüche. [QUOTE][i]Original geschrieben von ShaitanJr [/i] [B]Wenn dir das nicht passt, dann such dir eine Szene, wo sie nach deinen Vorstellungen starr und antriebslos funktioniert. Denn das ergibt sich automatisch, wenn sich niemand darum bemüht, sie weiter zu entwickeln und am Laufen zu halten.[/B][/QUOTE] Die Weiterentwicklung funktionierte überwiegend auf der Grundlage musikalischer Impulse. Herausbildung von Subgenres, wenn du es so nennen willst. Eine Szene wird nicht gezielt am Reißbrett weiterentwickelt. Sind keine innerkulturellen Impulse mehr vorhanden, geht das Ding in die Brüche. [QUOTE][i]Original geschrieben von ShaitanJr [/i] [B]Das geht ja mal gar nicht. Ich bin Goth, weil ich ohnehin so bin und nunmal festgestellt habe, dass die anderen das auch so machen - nicht weil es ihnen einer vorschreibt, sondern weil sie von sich heraus so sind. [/B][/QUOTE] Weil du so bist? Wie bist du denn? Und für wen soll das wichtig sein? Wieso glaubst du denn, dass deine Vorstellung von Gothic irgendeinen Einfluss ausüben könnte? Dass deine Vorstellung von Goth in irgeneiner Weise wichtig für den Fortbestand der Gothic-Kultur sei? Du bist in der Masse vollkommen unwichtig. Hier geht es nicht um dich oder um deine paar Kumpels. Hier geht es darum, wie Szenen in ihrer Gesamtheit funktionieren. Ob dir das nun missfällt, juckt weder mich noch die Ersteller irgendwelcher Textbook-Definitionen aus dem sozialwissenschaftlichen Umfeld. Szenen funktionieren, wie sie funktionieren. Und das tun sie alle auf dieselbe Weise. [QUOTE][i]Original geschrieben von ShaitanJr [/i] [B]Dir ist entgangen, dass wir im Jahre 2011 leben. Toleranz ist ein Merkmal der Goth-Szene[/B][/QUOTE] Nein, sie ist ein Merkmal dessen, von dem du glaubst, es sei Goth bzw. von dem du glaubst, es könnte soetwas wie eine Szene sein. Und dass dieses mutmaßliche Merkmal ins Reich der Mythen gehört und überwiegend inhaltsleeres Gefasel ist, wurde auch oft genug bewiesen. Ihr paddelt in Illusionen wie kleine Entchen. |
| Seneca | [QUOTE][i]Original geschrieben von Vorwärts FDJ! [/i] [B]Ich halte mich in der Hinsicht einfach für pragmatischer. [/B][/QUOTE]Ich auch, udn da meine Peegroup mitlerweile um die 40 Pendelt fürchte ich dasß man da auc nicht von Jugendkultur sprechen kann...es ist völlig normal das da längt andere Dinge im Vordergrund stehen. Festivals wie das WGT sind mein Jahresurlaub von einem Leben in dem man jeden Tag darum kämpft nicht im Klo der Firma runtergespült zu werden. Und in bester urdeutscher Tradition lasse ich mir doch nicht an meinem Urlaubsort von irgendwelche schwarzen Eingeborenen Vorschriften machen was ich anzuziehen habe oder was da für eine Lokalkultur herrscht. |
| Vorwärts FDJ! | Kommt ganz darauf an, ob du dich noch einer Szene zurechnest oder ob du dich aus dem Szeneleben zurückziehst und andere Prioritäten setzt, wie du sagst. Jugendkultur oder Jugendszene ist es ja aufgrund des Einstiegs- und nicht wegen des Ausstiegsalters. Selbst wenn du 60 bist und immer noch in die Clubs rennst, bist du Bestandteil einer Jugendkultur. Klingt doof, ist sicher auch doof. Aber so wird das gehandhabt. ;) |
| Seneca | Ach so...Du meinst so lange wie ich in meinem bevorzugtem Gothic Club noch auf der Gästeliste stehe, im booklet meiner Lieblingsalben auftauche und den D.J. mit Musik versorge ist alles o.k.? Na dann muss ich mir ja keine Sorgen machen. |
| Scheol | Seneca, mach dir mal keine Sorgen. Selbst die Katholiken schreien mittlerweile nach Reformationen. Das braucht diese Szene nicht erst erheulen. Es passiert ohnehin. Es gibt die, die das begrüßen, da diese Szene auch noch für Menschen, die nicht in den 60er bis 70er geboren wurden, attraktiv bleibt. Und solche, die einen dekadenten Totentanz betreiben und ewig den Zerfall des "römischen Reiches" betrauern werden, ohne zu sehen, das Veränderung in erster Linie Leben bedeutet. Survival of the fittest. @FDJ Ich bezeichne mich nicht als Goth, habe aber dort meine Jugend verschwendet. Diese Zeit von 19 - 23 Jahren habe ich in vollen Zügen genossen. Und ich lasse mir diese Lebenserfahrung, all die Menschen die ich traf und mit denen ich ausgelassene Stunden verbrachte, meine damalige Liebe zu Bands aus verschiedensten Richtungen und die Jahre, in denen ich mich pudelwohl fühlte, nicht madig reden von jemand, der nahezu lebensabhängig von einer längst gestorbenen Idee ist. Geschichte Endet nicht Ende der 80er. Sie schreibt sich weiter. Und deine Pamphlete gegen junge sowie ältere Menschen mit ihren eigenen Vorstellungen von Ästhetik werden diese Erde nicht vom Rotieren abhalten. In 20 Jahren wird sich niemand mehr an WGT-Highlights wie Covenant oder The Crüxshadows erinnern. Und gleich wie du über diese Bands denkst. Das ist meine Geschichte. Und ich will sie niemanden aufzwingen. Denn das Gefühl von Abenteuer und Piratenliebe bekam ich, weil ich dort aus freien Stücken freie Entscheidungen und Vorlieben gefällt und gefunden habe. Unter Zwang geht da gar nix. Wenn ich mich für die Vergangenheit interessierte, habe ich diese Geschichten nicht zur Sacra Scriptura [B]ver[/B]klärt. Und wenn ein 12 jähriges Mädchen über Blutengel oder The Rasmus stolpert, dann soll sie diese Bands mögen dürfen. Ist allemal besser als den Schrott den ich in dem Alter gehört habe (Helloween mal ausgenommen). Es ist wie mit Multi-Kulti. Jeder bringt seine Stärken und Schwächen mit und daraus entsteht ein größeres, freieres und resistenteres Kollektiv. Wenn man sich separiert und andere ghettoisiert entsteht nur eine perverse und kaputte Gesellschaft. Ich bin froh, dass sich die Entwicklung gegen deine Thesen entwickelt. Wenigstens dort... |
| Vorwärts FDJ! | Ach Scheol, sie sind's... lange nicht gesehen. ;) Lese ich da etwa wieder die ICH-, ICH-, ICH-Schreie heraus? Ist ja schön, was DU alles so erlebt hast. Will dir auch sicher keiner wegnehmen. Nur relevant für den irgend 'ne Szene und die zuvor angesprochenen Punkte ist das immer noch nicht. [QUOTE][i]Original geschrieben von Scheol [/i] [B]Jeder bringt seine Stärken und Schwächen mit und daraus entsteht ein größeres, freieres und resistenteres Kollektiv.[/B][/QUOTE] Nix Kollektiv. Undefinierbarer, substanzloser Rummelplatz. Wenn ich auf den Rummel gehe, wie hunderte andere Menschen, um Zuckerwatte zu naschen, wird daraus auch keine Szene. Das sind eben nur kleinere Interessen, die Menschen lokal zusammenführen. Die sind auch völlig individuell, besitzen keinlerlei Merkmale, die sie als Kollektiv kennzeichnen könnten. Es bleibt eben nur das gemeinsame Interesse an Zuckerwatte und Karrusellfahrten. [QUOTE][i]Original geschrieben von Scheol [/i] [B]Wenn man sich separiert und andere ghettoisiert entsteht nur eine perverse und kaputte Gesellschaft.[/B][/QUOTE] Dann dürftest du die Menschheit samt ihrer Volksstämme gänzlich für pervers halten. Ich hingegen hab mich immer an der Vielfalt der Kulturen erfreut, nicht an irgendeinem von dir präferierten Matschhaufen. |
| ShaitanJr | *sich nochmal einmisch* [quote]Weil du so bist? Wie bist du denn? Und für wen soll das wichtig sein? Wieso glaubst du denn, dass deine Vorstellung von Gothic irgendeinen Einfluss ausüben könnte? Dass deine Vorstellung von Goth in irgeneiner Weise wichtig für den Fortbestand der Gothic-Kultur sei? Du bist in der Masse vollkommen unwichtig. [...][/quote] Aha, und die Demokratie funktioniert also, weil der Machthaber das Wort hat, und nicht zufällig die einzelnen Bürger mit ihrer Wahl die Politik in die Bahnen lenken, die sie erreichen wollen. Gut, endlich bin ich mal richtig informiert, da hat mir die Schule aber echt Bockmist beigebracht. Danke, dass ich an dieser großen Weisheit teilhaben darf. Echt, wenn du weiterhin so denkst, machst du dich nur selbst fertig. Die Kultur ist wie sie ist und dein Geheule, dass damals alles besser war und nichts mehr so ist wie früher, wird uns auch nicht vorwärts bringen. Auch dein tolles Wissen ob und wie eine Szene funktionieren kann, interessiert doch niemanden wirklich. Im Übrigen, du hattest irgendwo was geschrieben von wegen Samsas Traum und StS usw... Dir ist wohl entgangen, dass diese Musiker sich größtenteils der Gothic Szene zuordnen, weil sie selbst Goths sind und ihre Musik für Goths machen. Ich denke nur an all die Gothhymnen, die von eben solchen Bands (u.a. Unheilig "Hört mein Wort"/ "Sage Ja" usw) produziert wurden. Und genau damit haben sie die Szene beeinflusst, tragen zum Erhalt und zur Weiterbildung bei. Genau das ist das, was hier groß geschrieben wird: Denken. Nicht der Masse hinterher rennen, sondern mal selber den Kopf wieder fest in den Sattel heben. Also ich lese ehrlich in den letzten Tagen sehr gern deine Postings Vorwärts, und weißt du auch warum? Du wiederholst und drehst dich im Kreis. Ob mein Gedankengut und mein Individualismus für die Szene wichtig sind, kannst und wirst du nicht entscheiden. Im Gegenteil, ich hab es ja schonmal gesagt. Wenn es dir nicht passt, wie alles läuft, dann arbeite konstruktiv daran, diese schwarze Welt weiter zu treiben und versuche nicht, sie wieder dorthin zurück zu schieben wo sie vielleicht einmal herkam. Wenn du das nicht möchtest, dann tuts mir herzlich leid, dann hast du bei uns nichts verloren. Ach ja, ich vergass. Thema Toleranz. Du hast es einfach nicht begriffen oder willst es nicht verstehen... Die heutigen Goths sind tolerant und auch wenn dir nicht in den Kram passt. Wir sind nachweislich die friedfertigste der deutschen Szenen und bei uns fühlen sich sämtliche Leute wohl, die anderswo wegen ihrer Andersartigkeit ausgegrenzt werden. Wir möchten sie am liebsten rausekeln, alle die, die in unseren Augen nur Pseudos sind. Das Problem ist schlicht: Wir haben gar nicht das Recht diese Leute zu vorverurteilen, wir können nicht in ihre Seelen blicken. So wenig wie du meinen Standpunkt verstehst, kann ich deinen nachvollziehen und das ist logisch. Aus diesem Grund haben wir beide kein recht uns mit Schlamm zu bewerfen. Jeder macht eben seine Erfahrungen und hat seine Gedanken. Trotzdem möchte ich an dieser Stelle nachfragen. Ob du antwortest oder nicht, hat im Endeffekt keinen Entscheidungswert. Wenn du so sehr auf die Szene wetterst und kein Teil dessen sein willst, was heutzutage in bewegung ist, was suchst du dann in einem Forum, dass für eben jene morderne Bewegung geschaffen wurde? Ui, noch ein Punkt, der mich grade wie ein Blitz traf. Du sprichst davon, dass man früher keine Infos bekam und heute die Welt mit Infos überschwemmt ist. Meinst du denn, es macht den Neulingen die Sache leichter, wenn sie zwischen Wahn und Wahrheit unterscheiden lernen müssen? Sie, wir, haben es heute genauso schwer, aber das kommt euch Alten doch sowieso nicht in den Kopf. |
| Vorwärts FDJ! | Deine Punkte könnte ich problemlos über fünf weitere Seiten kleinhacken, bis nichts mehr übrig bleibt. Du hast den Kern der Sache einfach nicht begriffen und schwallst mich mit solch irrelevanten Müll wie Samsas Traum und Unheilig zu. Bravo. Ja, die sind unglaublich repräsentativ, obwohl StS in keiner Silbe jemals erwähnt haben, Anhänger der Gothic-Kultur zu sein oder ausgerechnet Musik für diese Szene zu machen. Unheilig und Gothhymnen. No Comment. Du spinnst dir hier was zurecht, was weder mich noch sonst irgend jemanden interessiert, der sich ernsthaft mit der Sache auseinandersetzt. Mit Verlaub, aber da habe ich weitaus besseres zu tun. |
| |Dunkelschön| | [QUOTE][i]Original geschrieben von Seneca [/i] [B]Bettkäfer biotte draußen bleiben heisst die Devise...Dresscode Prächtig, angefucked bitte zurück in die Gosse, Absinth is bitter, Prosecco is süß. [/B][/QUOTE] [QUOTE][i]Original geschrieben von Seneca [/i][B] Und in bester urdeutscher Tradition lasse ich mir doch nicht an meinem Urlaubsort von irgendwelche schwarzen Eingeborenen Vorschriften machen was ich anzuziehen habe oder was da für eine Lokalkultur herrscht. [/B][/QUOTE] [IMG]http://a4.l3-images.myspacecdn.com/images02/114/12b9d327897e4d179a085e52f42b2b3a/l.jpg[/IMG] |
| Maryrose | Ich muss vorher sagen das ich auch noch ziemlich neu in der Szene bin,zwar nicht soooo neu aber schon nicht lange genug um zu sagen ich sei nicht neu. Wie seid ihr zum Goth gekommen? Mein Dad hatte mir früher beigebracht,das man solche Leute einfach ignorieren sollte und nichts mit ihnen zu tun haben sollte.Früher hab ich ihm das geglaubt aber dann habe ich mich mit einem Mädchen angefreundet was Emo werden wollte.Sie hat Gedichte geschrieben und die haben mir total gefalllen,aber ich dachte ich könnte das nicht bis wir in Deutsch Balladen hatten.Ich habe eine Ballade über die Titanic geschrieben und alle fanden das gut,deswegen machte ich weiter mit den Balladen.Das Mädchen und ich wurden so was ähnliches wie beste istFreunde,dann meinte sie ich sollte auch Emo werden aber das wollte ich gar nicht. Ich hab gesagt,dass das was sie mir über Emos erzählt hat mich nicht anspricht und ich irgend etwas anderes sein möchte.Irgendwann habe ich dann Unheilig gehört und gefragt was das für eine Musikrichtung ist und dann wurde mir gesagt,dass das Gothic ist. Ich habe bei Gothic immer nur an Bauwerke gedacht aber als ich das dann gegooglet hab hab ich immer mehr erfahren und irgendwann hat mir der Style so gefallen das ich mehr Sachen haben wollte. Ich habe mir von allen Gothic Sachen zum Geburtstag gewünscht und bekam auch welche nur einige haben gesagt das ich so nie werden sollte,dadurch würde ich nur meine 1 in Reli gefährden.Aber ich habe mich nicht abbringen lassen (und auch noch meine 1 bekommen ;) ) Und ich hab dann später nach ander Gothic Musik gesucht Wieso habt ihr gerade diesen Lebensstil gewählt? Weil ich anders sein wollte als die anderen und alles was ich gelesen hatte mich angesprochen hat und als ich dann noch einen Psycho Test gemacht habe welcher Style am besten zu mir passt und Gothic rauskam war ich mir gaaanz sicher. Und, wie habt ihr es geschafft in der Szene Anschluss zu finden? Ehrlich gesagt noch gar nicht.:( Aber na ja..so viele Goths gibt es bei uns auch nicht. Wie hat eure Umwelt auf das Alles reagiert? Meine Gesangslehrerin,meine Tante und einige Freunde wollten wissen woher ich die Sachen habe und die auch kaufen. meine mom wollte mich zum Psychologen schicken. Sonst hat niemand reagiert :D |
| Virulent | [QUOTE][...] nur einige haben gesagt das ich so nie werden sollte,dadurch würde ich nur meine 1 in Reli gefährden.[/QUOTE] Jenachdem, wen du als Lehrer hast. Bei unserer Lehrerin trifft's leider zu. Glücklicherweise sitzt sie, bis zum Ende des Jahres, mit geschientem Bein zu Hause rum. |
| Maryrose | [QUOTE]Jenachdem, wen du als Lehrer hast. Bei unserer Lehrerin trifft's leider zu.Glücklicherweise sitzt sie, bis zum Ende des Jahres, mit geschientem Bein zu Hause rum. [/QUOTE] Bei meiner eigentlich auch,eigentlich kriegen nur ihre Lieblinge einsen.Aber sie ist etwas komisch,sie sagt immer das viele von Dämonen besessen wären und sie Angst vor denen hätte(vielleicht dachte sie das bei mir ja auch? ) Dann hast du ja wahrscheinlich bessere Chancen auf eine gute Note ^^ Viel Glück |
| Shaxxpeare | Hallo ihr Lieben, was kann ich dagegen tun, wenn meine Ehefrau zu mir sagt, "Gothic passt nicht zu dir!" Ich habe ihr letztens gesagt, dass ich einen gewissen Teil in meinem Leben gefunden hab, der mir gut tut, und dass ich ihn keineswegs aufgeben will. Momentan kann ich dies nicht so leben, weil unser zweites Kind zur Welt kommt. Aber ich will ihn nicht ganz aufgeben. Aber ich bekomme immer wieder gesagt, dass dieses "Schwarz-sein" nicht zu mir passen würde und dass ich nicht der Typ dafür bin. Können meine Mitmenschen nicht damit umgehen, oder was ist das... Ich mag nicht mehr einfach ein Baustein in einem "Gesellschaftsbauwerk" sein, wo ich herumrennen soll, wie jeder andere, bzw nur immer alles nach dem Zweck fragen will. Aber ich hab schon festgestellt, wenn man haarmäßig oder kleidungsmäßig aneckt, ist man bei vielen Leuten "unten" durch... Entschuldigt mir bitte diese verschrobene Schreibweise, momentan bin ich etwas hier verzweifelt. Ich hab mich in meinem ganzen Leben nicht gtraut es ein STückweit zu leben, aber irgendwann, kommt der Wunsch wie eine Lawine über mich... Liebe Grüße Lt. Shaxxpeare |
| Nóirín | Mit ihr reden. Spontan würde ich vermuten, dass sie deine Wandlung einfach nicht verstehen kann und vielleicht auch etwas Angst hat. Warum ist sie denn der Meinung, das passt nicht zu dir? Wie müsstest du denn sein, dass es passt? Sind das eher Äußerlichkeiten, die ihrer Meinung nach unpassend sind (nicht jeder kann alles tragen und nicht jedem steht jede Frisur. Das ist einfach so. Man ist nicht "Gothic", weil man sich in auffällige X-Tra-X Klamotten schmeißt, nur weil sie gerade angesagt sind) oder findet sie, dass es auf eine andere Art nicht passt? Man trifft im Leben immer wieder auf Menschen, die nicht damit umgehen können, dass jemand nicht in ihr Raster passt. Wayne. Im Privaten braucht man solche Menschen ganz sicherlich nicht. |
| Shaxxpeare | Hi Nóirín, ich vermute mal auch, dass du recht hast. Denn sie hat mich ja nicht so kennengelernt. Ich schrieb schon, dass ich es mir nie getraute, es ein Stückweit in Form von Kleidung zu leben. Nun, ich hab es ihr gesagt, das ich diesen Teil von meinem Leben nicht einfach wieder aufgeben will. Ich habe selbst angefangen, Gedichte zu schreiben. Ich muss sagen mir geht es hinterher nach jedem Schreiben etwas besser. Ein Gedicht hab ich hier publik gemacht: [url]http://www.nachtwelten.de/vB/showthread.php?s=&threadid=81566[/url] Nun ja, ich weiß, ich würde mich kleidungsmäßig in Zivil nicht so aufbrezeln wollen. Aber ich trage nun mal gerne vorrangig schwarze Klamotten. Die kauf ich auch halt bei H&M, C&A etc... . Aber ich würde mich nicht wahllos mit Pentagrammen und umgedrehten Kreuzen behängen wollen. Mein Lieblingssymbol ist der Chaosstern. Weil ich kann mich nicht auf eine Symbolikschiene festnageln ;-) Aber es gibt ja nun das WGT oder andere Veranstaltungen, wo ich die Gelegenheit hätte, einfach mal etwas anderes zu sein. Ich verwechsel es nicht mit Fasching, weil Carneval im heutigem Sinne ist für mich einfach zu stupid und albern. Ich finde Uniformen so faszinierend. Sie haben ewas autoritäres, faszinierendes, aber auch etwas sehr tragisches an sich. Ich danke dier noch mal für deine liebe Antwort und ich freue mich auf den evtl. nächsten Gedankenaustausch. Als ich dies gelesen hab, bin ich auch etwas erleichtert. Also man muss nicht zwingend demenstsprechend gekleidet sein, wie ich das verstanden habe. Liebe Grüße Lt. Shaxxpeare |
| Nóirín | Zeig ihr doch einfach etwas von "deiner" neuen Welt. Tausch dich mit ihr aus und gibt ihr Zeit. Stell dir vor, sie würde auf einmal eine Seite von sich an den Tag legen, die du nicht kanntest, damit müsstest du auch erst Mal klarkommen. Gegen gewöhnliche schwarze Klamotten dürfte nichts ein zu wenden sein (auch gegen etwas gruftimässigeres nicht (Wenn sie es nicht mag, dann mag sie es halt nicht. Es akzeptieren kann sie trotzdem)) solange man "ordentlich" aussieht. Jedem so wie er möchte und wie er sich wohl fühlt. Wer mag auch gerne bunt oder ganz normal. Mal abgesehen davon, dass man entsprechende Kleidung erst mal besitzten muss, was hinter dich daran, dich zu solchen Gelegenheiten aufzustylen. Nur so, weil es Spaß macht, man sich selbst damit auch etwas Gutes tut und man sich wohlfühlt? In dem Moment in dem die Kleidung wichtiger ist als der Mensch, läuft irgendwas verkehrt. |
| Selene71 | Hallo Shaxxpeare! Ich denke auch, du solltest einfach mal mit deiner Frau reden, sie fragen, warum sie meint, Gothic sein passt nicht zu dir. Und ihr erklären, dass es nicht nur um schwarze Klamotten geht, sondern um einen Teil deiner Persönlichkeit, den du lange unterdrückt hast und dich damit nun nicht länger wohlfühlst. Ich weiß, wovon ich rede. Ich war schon Anfang 30, als ich das, was ich schon immer innerlich gefühlt und gedacht habe, auch begann nach Außen zu tragen und zeigen. Natürlich reagierten Freunde und Familie (die eher zu den "bunten" Menschen gehören) etwas überrascht. Aber wahre Freunde werden dich irgendwann so akzeptieren, denn du als Mensch bleibst ja derselbe. Die Veränderung kann doch eigentlich nur positiv sein, denn endlich kannst du dich so geben, wie du wirklich bist und musst dich nicht mehr verstecken. Ich will nicht über eure Ehe urteilen, das steht mir nicht zu, aber ein Partner sollte den anderen so akzeptieren, wie er ist, sonst läuft etwas schief. Mein damaliger Lebensgefährte konnte es wohl nicht, wir drifteten immer mehr auseinander. Seit 3 Jahren bin ich nun in einer sehr harmonischen Beziehung und es passt alles. Es war wie ein "Nach Hause kommen". :) Natürlich ist Schwarz tragen nicht notwendig um ein Goth zu sein, aber es hilft, sich auszudrücken. Hm...warum kannst du dein "Anderssein" nicht ausleben, weil ihr Kinder habt? So lernen sie doch, wie wichtig die eigene Persönlichkeit ist und das man für sich selbst einstehen sollte. Ich hoffe, es war verständlich, was ich sagen möchte. Ich schreibe manchmal etwas wirrsch. :D |
| Shaxxpeare | Hi ihr Lieben, danke nochmal für eure Antworten, ich denke mal, sie ist wohl etwas beunruhigt, und versucht mich irgendwie so hinzubiegen, wie sie mich kennengelernt hatte. Ich hatte ihr gesagt, diesen Teil in meinem Leben trage ich seit Ende meiner Schulzeit in mir und traute mir nicht, ihn ein Stückweit zu zeigen, bzw. auszuleben. Aber sie scheint es wohl jetzt zu akzeptieren. Es kommt vor, dass ich gewisse starke Sehnsüchte habe, ab und zu schaffe ich, meine Gefühle und Emotionen in Form von Gedichten und Prosas (heißt es so richtig?) zu fassen. Je nach Situation oder Begebenheit... Aber was ist Gothic dann? Ich stelle fest, dass man diesen Begriff nicht irgendwie in einer Schublade reinstecken kann. Die Grenzen zwischen den Welten scheinen fließend zu sein. So, ich muss jetzt Schluss machen. Frohen Advent dann. |
| Viendo | Wie seid ihr zum Goth gekommen? Da muss ich weit ausholen. Ich war schon immer ein "Spinner" wie man mir gerne damals zurief, den Kopf in den Wolken und Büchern, am schreiben und dichten. Ich hörte laufend "80er" Jahre Musik wie meine Eltern verzweifelt jedem erzählten. Auch meine Gedanken passten nicht in ihr heile Welt Schema, das Thema Tod wurde verschwiegen, ich wurde damit konfrontiert und erhielt keine Hilfe. Ich lernte Menschen kennen die meine Gedanken verstanden, man konnte sich austauschen und ich hatte das Gefühl dazu zu gehören. Das ist nun gut 13 Jahre her |
| bdb addict | Wie seid ihr zum Goth gekommen? Das kam bei mir eher schleichend. Zu Schulzeiten mochte ich heitere Musik und bunte Farben. Mit der Zeit wurde meine Kleidung immer dunkler und mein Musikgeschmack auch. Wieso habt ihr gerade diesen Lebensstil gewählt? Das kam eigentlich nicht bewusst. Es war einfach so. Und, wie habt ihr es geschafft in der Szene Anschluss zu finden? Eigentlich gar nicht. Komme halt aus einem Kaff und mag nicht alleine ausgehen. Wie hat eure Umwelt auf das Alles reagiert? Nicht besonders. Immer hört man so was wie: Immer nur schwarz. Oder: Du wirkst so negativ. |
| DarkHeart | Hei, da bin ich wieder. Wegen einem Vermieter und nachbarlichen Gedöns musste ich meine Liebe zu Gothic verheimlichen und erst mal den Schmuck in rot-silber verstecken, bin auf blau silber umgestiegen und hab wieder ein paar andere krasse Leute kennengelernt. Die wiederum haben aber nichts dagegen, wenn ich etwas dunkel romantisch durch die Gegend "wackel" und Schwarz silber trage. Ich fühle mich mit Gothic von Mitmenschen weniger psychisch krank angesehen, als ohne. Nach langer Zeit traue ich mich mal wieder in die Foren. Scheint keinen systemmässig zu stören. |
| Lilikaffee | Als ich vor 13 Jahren meine erste Band gegründet habe, haben wir zuerst gejammt und alle Gefühle einfach herausgelassen. Was dabei herauskam, war, dass die Presse schrieb, wir machten so eine Art Gothic. Zuerst war ich etwas verwundert, weil das gar nicht unsere Absicht war. Aber es war auch kein Zufall, da mein Musikgeschmack schon vorher sehr gemischt und von düsterlichen Klängen beeinflusst war, und die Band- und private Kleidung auch schwarz war, meine Haare rot, und die Haare meiner Bandkollegen lang, das konnte schon so wirken. Wir haben dann mit der Musik diese Richtung weiter verfolgt uns jedoch an keine Vorlagen angepasst. Dennoch sagten Kritiker immer, wir seien Gothics. Durch Auftritte, andere Bands und unseren Grafiker haben wir dann viele Leute, die sich der Gothic-Szene zugetan fühlten, kennengelernt und mit anderen Goth-Bands Freundschaft geschlossen. So bin ich sehr offen für diesen Bereich, obwohl ich sagen muss, dass ich auch ein paar Mal enttäuscht worden bin. Meine erste Band hat sich dann aufgelöst, aber die danach gegründete Gothic-Rock-Band existiert immernoch. Über die Musik bin ich also quasi zur Gothic-Szene gekommen.[URL=http://www.viaobscura.de]Via Obscura[/URL] |
| Wüsti | Mein Herz schlug mal für einen sehr niedlichen Metalhead. Meine nachfolgenden Freunde waren dann Metalheads da ich doch immer einen wie ihn gesucht hatte. Ich mag Lacrimosa habe ich gemerkt. Okay ich bin nun nicht erst seit gestern hier, doch da gibt es ja sehr viele Fans von................................................ Edit : Weil wieder mal zu viel geschwafelt und viel zu persönliches. |
| Lady Ash | @ Wüsti, ist das deine Antwort auf meine Frage? ;) ---- Egal ... und goth bin ich sicher auch nicht, obwohl oft in schwarz anzutreffen: "Ich bin Existenzialistin", sage ich dann mit einem Augenzwinkern zu dem schwarzen Rolli des Herrn Satre. Viel zu wohlerzogen und aus viel zu gutem Hause, war ich in meiner Jugend nie etwas so Rebellisches wie Metaller, Goth oder Punk. Als ich mit der Handvoll von Punks in der Stadt flirtete, fand ich am gleichen Abend meine Koffer gepackt für das Mädcheninternat in unserer Eingangshalle. No mercy, sagt einer meiner heutigen Freunde gerne. No mercy with such misbehaviour. Wie gut du den Charakter meiner Mutter beschreibst ... Sie musste sterben, meine Mutter, damit ich zu meiner Freiheit finden konnte und heute - 6 Jahre nach ihrem Tod - unter erheblichen finanziellen Einbußen so lebe, wie ich es möchte. Mit goth Freunden. Und Schriftsteller-Freunden. Mit Katzen auf meiner Schulter und ein paar Hunde zu meinen Füßen. Intellekt und Abgrenzung von einer konsumorientierten Mehrheitsgesellschaft. Ich bin nicht goth, dazu lache ich zuviel, aber ich bin endlich so, wie ich immer sein wollte. Was immer das ist. |