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  Forum: mode : ART
    Thema: Das Schönheitsideal
rosenkinddüster, bizarr, amutig, ästhetisch, morbide, egal was... zu behaupten, es gäbe kein schwarzes Schönheitsideal wäre jedenfalls eine glatte Lüge. Stattdessen ist es, wie oft schon festgestellt, auch in diesem Forum, so, dass grade die schwarze Subkultur viel Wert auf das optische legt. Dieser Thread soll eine kleine Analyse dessen werden. Wie erlebt ihr das schwarze Schönheitsideal.
Existiert es in seiner Form genauso wie jedes andere Schönhgeitsideal auch. Wie stark istes festgelegt? Was istdas schwarze Schönheitsideal eigentlich? Wie dogmatisch ist es? Oder unterscheidet es sich doch von anderen Schönheitsidealen? Ist jeder irgendwo noch teils sein eigener Herr? Istdas schwarze Schönheitsideal genauso oberflächlich oder geht es um mehr als Aussehen? Was ist [B]euer[/B] Schönheitsideal. Aspekte wurden in diesem Forum schon abund an diskutiert, meist unter der Diskussion über Schönheit im Allgemeinen. Ich würde aber gerne eine Diskussion speziell zum schwarzen Schönheitsideal starten und hoffe, dass sich daraus eine spannende Diskussion entwickelt.
funktionMein Schönhetsideal gibt es nicht bzw, es ändert sich ständig.

Ich lege inzwischen auch keinen gesonderten Wert auf das Aussehen einer Freundin o.ä.
also meine derzeitige Lebensabschnittsgefährtin (tolles Wort) könnte ich eigentlich nich wirklich einem Schönheitsideal zuordnen und doch finde ich das sie total toll aussieht...

Ich bin da irgendwie unkompliziert ich mach mir nur über mich selbst Gedanken und ich zieh einfach die Sachen an die mir gefallen.

Meinen Körper möchte ich gerne durchtrainiert halten... ne kleine Speckschicht kann da ja ruhig sein. Bei nem starken Körper kommts mir eher darauf ein ihn auch einsetzen zu können wenns sein muss und nich aufs aussehen...

weiß obs jetzt das Thema trifft aber naja mir is langweilig...
jorindemein schönheitsideal ist seit jahren shcon festgefressen und unverändert. ich nehme es mir als vorbild..ein vorbild dem ich entgegenstreben kann...
was jedoch nicht bedeutet das ich menschen die nicht meinem ideal entsprechen hässlich finde...
fpr mich bedeutet dieses ideal einfach perfektion in meinen augen und nach beinen ästhetischen gesichtspunkten..

wichtig ist mir vor allem die ausstrahlung..haarfarbe, augenfarbe..das spielt eine eher untergeordnete bedeutung.
die ausstrahlung sollte ruhig sein, mystisch, in sich gekehrt (ich mag offensives nicht, rumgeplärre oder geschreie, direktes handeln oder sprechen) und schwer zu durchschauen..es sollte sein wie das tragen einer maske..
zum anderen sollte es zerbrechlich wirken, zart wie porzellan oder kristall...der körperbau, die gesichtzüge die art der bewegung, allem sollte eine gewisse grazie und feine zerbrechlichkeit innewohnen...
eleganz ist sehr wichtig..nicht was man trägt sondern wie man es trägt..auch das schönste kleid macht aus einem bauerntrampel keine prinzessin wenn man sich nicht weiß darin zu bewegen und zu verhalten...

also..wie man sieht muss das gsamtbild stimmen..
die zarte, elegante und zurückhaltende schönheit mit einem hauch zerbrechlichkeit..ich glaube das ist mein ideal
curupiraIndem man Schönheitsideale setzt, übersieht man den Menschen der hinter dem Körper steckt. Was soll ich mit einem wandelnden Schönling, mit dem ich nicht reden kann, und der nur eitel durch die Gegend stolziert.
Natürlich ist der erste Eindruck und grade das Äußere ausschlaggebend wenn ich einen Menschen kennenleren, aber ich gebe mich dieser ersten Verblendung nicht hin. Ich könnte auch nicht behaupten einen bestimmten Schönheitsideal hinterherzurennen, da ich viele Mneschen auf ihre Art und Weise schön und ansprechend finde.
rosenkindmeiner persönlichen Einschätzung nach, bezieht sich das schwarze Schönheitsideal, entgegen zu anderen, nicht darauf, wie du wirklich aussiehst, sondern was du aus dir machst.

Ich habe z.B. den Eindruck, dass es hier [B]WENIGER[/B] als im allgemeinen Schönhheitsideal wichtig ist, ob du dünn bist oder dick, das scheint mir ehr zweitrangigzu sein, da man überall sowohl auf zarte, zerbrechliche Gestalten trifft und pummelige Schönheiten. Viel wichtiger scheint es wohl zu sein,wie man sich selber kreirt, was man aus sich macht. Es ist wie ein Theaterstück, bei dem JEDER mitmachen kann, solange er weiß, sein Kostüm würdig zu tragen. Hätte es jedenfalls noch nicht erlebt, dass mir diese Subkultur im Allgemeinen suggeriert hätte, dass ich nicht pummelig sein darf. Nicht in dem Maße wie das allgemeine Schönheitsideal.
theJoKeRich finde bei diesem spannenden thema sollte man auch aufs geschlecht eingehen:

weiblich: besonders atraktiv finde ich schöne breite hüften.keinen fett ar*** und wabbelbacken und auich nciht festtrainierte schenkel und po, sonder einfach ne richtig dchön feminine figur.

männlich:klar das idealste für mich persönlich wäre eine athletishc gebaute figur.aber noch viel interesanter finde ich einen leicht ausgemergelten körper,so wie der von Flake (Rammstein).

Besonders muss aber das Gesicht sein.da finde ich auch shcon wider unterscheide im geschlecht.bei einem mädchen finde ich besonders gut ein symetrisch(ist ja kjlar,symetrie ist ja der grundstein für atraktivität) und niedliches geishct.leicht dme kindchen-schema ähnlihc.hat amn solch ein gesicht kann man viel aus sich arbeiten und viel m,it frisuren machen und so---krass im gegenteil aber was eigentlich NOCH interesanter ist (^^'') bei beiden geschlehtern ist ein markantes gesicht: keine üblichen gesichtszüge.z.b. bei einer frau eine leichte hexennase. finde ich extrem toll.sowieso finde ich das ein "gothic-female"nciht einem typischen blondchen schönheist ideal zugeordnet werden kann.GRUNDLEGENDE UNTERSCHIEDE,meiner meinung nach. eine frau sollte schon etwas böses ,verruchtes,grausames an sich haben.ebenso ein mann,er muss männlichkeit austrahlen.eine große nase okay. besonders liuebe ich diese neandertalische wulzt (wohlgemerkt aus knochen,also vom schädel aus,keine speckwulzt über den augen XD) über den augen..ahhh *sabber*.das sieht sehr animalsich aus.aahh.

aber schonwieder ein krasses gegenteil:ich finde männer die feminin aussehne auch atraktiv.also im sinne vohn zarten gesichtszügenn,aber trotzdem mit männlichen eigenschaften im gesicht.sprich:keine stupsnase und auch kein nicht vorhandenes kinn!sone art von mann in einem rock+corsage?ahhhh ich schmelze.

okay jett muss ich aber aufhören,sonst schüttelts mcih durch.
belladonnaMein Schönheitsideal weiblich: Anjelica Huston als Morticia Addams!

männlich: mein Mann! Schlank, blond, blauäugig, androgyn, intelligent, humorvoll und dominant. Schmacht...
curupira@Rosenkind
Natürlich ist die Toleranz gegenüber den einzelnen Personen gegenüber in dieser subkultur sehr viel größer. Wenn ich mir teilweisenur all die wunderbaren Kleider ansehe die doch erst bei einer wie du es nennst pumeligen Frau wirklich zur Geltung kommen, und an einer mageren eher unpassend wirken. Aber manchmel hab ich das Gefühl das auch das sich langsam wandelt und es auch in dieser Subkultur der Wandel zu irgendwelchen Standarts und Idealkörpern verkommt.
rosenkind[QUOTE]Aber manchmel hab ich das Gefühl das auch das sich langsam wandelt und es auch in dieser Subkultur der Wandel zu irgendwelchen Standarts und Idealkörpern verkommt.[/QUOTE]

Das wollte ich auch gar nicht bestreiten, das bringt der immer größer,werdende Einfluss bestimmender Marken und die höhere Präsenz in den Medien mit sich. Dennoch scheint mir das von mir beschriebene hier immernoch stärker ausgeprägt zu sein als im Hauptstrom.

Natürlich hängt das auch ganz stark von der subjektiven Wahrnehmung und den Leuten, mit denen man zu tun ab. Deswegen sprecheich hier auch von meiner Wahrnehmung.

Aber wenn ich vergleiche, wie das früher mit mir war... ich war zar nie jemand, der besonders stark unter einem *ich bin sooo hässlich*-Gefühl litt, wie manche andere, vorhanden war es aber doch und wenn ich vor dem Spiegel stand, waren die anderen immer hübscher. Es ging so sehr darum: wer von uns ist schöner. All das war dann irgendwoe weg, als ich zu dieser Subkultur kam. Diesen Konkurrenzkampf gab es [B]für mich[/B] nicht mehr. Denn was schön ist, bestimme ich.
Ich stehe heute immernoch vor dem Spiegel und mustere mich und ich style mich auch gerne, aber unter anderem Vorzeichen: nämlich [B]mich selbst[/B] zu kreiren, nicht das, was andere gerne von mir hätten. Von Schwarzen habe ich bisher auch noch nie irgendwie ein "tu das, tu jenes" erhalten (es sei denn ich wollte es), zu meiner "bunten Zeit" bakam ich dauernd zu hören, wie ich mich stylen könnte. Es geht einfach nicht mehr [I]in diesem[/I] Maße darum, das Gegenüber zu übertrumpfen in seiner Schönheit, besser zu sein. Ich sehe mir gerne Menschen an, die ich selbst als schön empfinde und davongibt es unter den schwarzen so viele. Aber ich beneide sie nicht mehr so oft, wie ich damals die anderen Mädchen beneidete, weil es einfach nicht mehr darum geht, besser zu sein, als die andere, sondern !mehr! darum sich selbst zu kreieren, ein Kunstwerk zu schaffen, genau wie alle anderen, wie gesagt: wie in einem großen Theaterstück, in dem jeder sein eigenes Kostüm entwirft, so kommt es mir jedenfalls vor.

Aber das ist [B]MEINE[/B] Wahrnehmung. Jemand anderes wird das ganze sicher wieder völliganders erlebt haben.
rainravenIch bin da zwiegespalten.
Einerseits empfinde ich auch seit ich in der Gothicszene bin eine Art Aufwertung meines Egos, da ich so akzeptiert werde, wie ich bin- mit all meinen skurillen Ansichten. Und ich halte mich nicht mehr für so häßlich wie früher (kann aber auch am Alter liegen oder daran, daß ich im Jugendalter wirklich nicht so toll war), weil ich nun teilweise auch den Mut habe, mit ausgefallener Kleidung gut anzukommen und innerhalb der schwarzen Szene so vieles "erlaubt" ist und nicht seltsam angesehen wird.
Andererseits habe ich allerdings auch den Eindruck, daß es eine Art "Wettrüsten" gibt, wessen Makeup am perfektesten sitzt, wer am authentischsten aussieht und wer sein Korsett am engsten schnüren und die Titten am weitesten rausstrecken kann, so daß man automatisch den Zwang hat, sich schminken zu müssen und sich in möglichst weibliche sexy Klamotten zu zwängen, daß man überhaupt akzeptiert und beachtet wird. Wenn ich als Frau in unförmigem zerrissenem Netzshirt und Bondagehosen und fetten Boots ausgehe und mich nicht schminke, komme ich mir blöd vor zwischen den ganzen Sexbomben in Unterwäsche und Lack.

Deswegen habe ich schon den Eindruck, daß so etwas wie ein ungeschriebenes Schönheitsideal (oder mehrere Subtypen davon)unter den "Goten" existiert...
rosenkindIch denke, das kommt auch darauf an, in welcher Sparte der Subkultur man sich nun bewegt. Dass man inzwischen von [B]mehreren[/B] SDubkulturen reden müsste, ist ja nun nichts neues. Dieses Aufrüsten will ich auch nicht verleugnen, man siehtes auch hierin der BDB ganz gut...
Dennoch habe ich das Gefühl, dass in einer anderen Sparte der Subkultur dieses nicht ganz so stark ausgeprägt ist, wie im Hauptstrom.

Natürlich existiert ein Schönheitsideal, das muss es ja auch geben, um den Stil überahupt zu definieren. Aber ichhab den Eindruck, dass sichdieses hier mehr aufdas Styling/Kleidung bezieht als den Körper selbst.

Was auch interessant ist, ist die Frage, in wie weit die Ausprägung eines Ideals von der "Instrutrialisierung" der Subkultur und von der Präsenz im Hauptstrom abhängt. Solange es keine industriellen Produzenten dieses Stils gibt, obliegt ja die Ausgestaltung allein deren Mitgliedern. Die eigene Kreativität ist gefordert. Z.B. muss man sich "Basics" auf Flohmärkten, normalen Läden und ähnlichem zusammenmausern, diese dann noch umgestalten (aufpeppen, färben, ect) oder ausgefallene Teile komplett selbst nähen usw oder von anderen Mitgliedern anfertigen lassen. Derjenige, der sich der Subkultur dann anschleißt, kann also nicht reiner Konsument sein, sondern ist gezwungen, kreativ zu werden und etwas zu erschaffen, was bedeutet, dass er das Schönheitsideal, den Stil selbst auch mitbestimmt, weil es von *oben* eben noch keine Vorgaben gibt, höchstens von den Leuten, die *vorher* schon da waren.

Aber ist diese Gruppe so stark, dass sie [B]großflächig[/B] ein Schönheitsideal so prägen können, wie es die Industrie tut? Sobald eine Substil nämlich verkauft wird, ist das Individuum nicht mehr gewzungen, zu prdouzieren, es kann einfach so konsumieren. Dise Bequemlichkeit erhöht natürlich wieder die Gefahr, dass man den Vorgaben der Industrie folgt, wodurch eben diese Industrie zu dem wird, was das Schönheitsideal bestimmt und zu seinen zwecken nutzen kann. (wenn x-tra-x z.B. auch Abnehmpillen produzieren würde, müssten sicher bald alle "truen" Grufties schlank sein). Es liegt nicht mehr in der Hand der Gruppe selbst, aus denen das Schönheitsideal hervorgeht. Es gibt einen "Bestimmer", der stärker ist, als eine Einzelperson. Eine Szenediva kann in ihrer Stadt oder was auch immer das Schönheitsideal bestimmen, ein Unternehmen wie x-tra-x tut es deutschlandweit...

Und so wundert es mich nicht, dass grade unter den Leuten, die die Trends dieser Industrie hauptsächlich tragen, ein Schönheitsideal viel dogmatischer ist. Ich denke nämlich, dass in einer Subkultur, die sich selbst kreiren muss, dieses Schönheitsideal von selbs insgesamt irgendwie viel "freier" ist, eben weil das Individuum lernt, kein Konsument, sondern Produzent zu sein und ich denke, darüber auch ein anderes Bewusstsein über sein Aussehen zu gewinnen. Ich denke z.V., dass jemand, der seine Kleidung selbst näht, auch Kleidung nähen wird, die ihm selbst viel besser gefällt, als wenn er gezwungen ist, aus der Auswahl, die geboten wird, zu wählen, obwohl ihm vielleicht einiges daran nicht passt. Ein banales Beispiel: ich denke, ich wäre über meine Figur viel verzweifelter, wenn ich gezwungen wäre, mir meine Röcke in normalen Läden zu kaufen. Denn bis auf H&M gibt es kaum Läden, die junge Mode führen, für Menschen wie mich, die Größe 46 haben. Ich denke, ich wäre verzeiwelft, weil ich nie was finden würde. Das würde in mir natürlich dann ein Denken auslösen "Mode ist nur für Dünne gemacht", was ich sicher als Diskriminierung empfände, mich aber, um das anziehen zu können, was mir gefällt, wohl abnehmen würde, vielelicht auch irgendwann im Geiste dünn als Ideal ansehen. Dieses Problem habeich aber nicht, da so gut wie alle Röcke in meinem Schrank selbstgenäht sind, ich muss mich mit der Mode nicht außeinandersetzen. Ich will damit nichtdas selber nähen überbewerten, sondern nur verdeutlichen, dass der Zwang, seinen Stil selbst zu kreiren, weil die industrille Vorgabe fehlt, durchaus dazu führt, dass das Individuum auch mehr sich selbst folgt, sich vielelichtetwas mehr fragt, was denn nun ihm gefällt als der pure Konsument.

Hinzu komme ja noch, dass man sich einem Substil bewusst anschließt, während man in "normale" Kalmotten einfach hineinwächst (gibts überall zu kaufen, die Klassenkameraden tragen es alle, die Zeitschriften schreiben drüber...). Die Frage istaber auch, wie weit man den Stil ausdehnen darf, denn auch Subkulturen haben ihre Grenzen und auch Mitglieder einer Subkultur neigen an einem gwissen Punkt dazu, den Stil eines Individuums nicht mehr als ihren Stil zu dulden...

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