| Sargas | Eine neue Nacht bricht über mich herein, verbannt alles Leben um mich her in tiefen Schlaf. So ziehe ich hinaus in undurchdringliche Weiten, wage es nicht ein Licht zu entzünden, würden damit die Schatten nur noch tiefer und würde ich es den Wesen, die dort warten, nur zu leicht machen meinem gewundenen Weg zu folgen. Meine Füße tragen mich ziellos durch eine verstummte Welt, vom Mondschein in silbrigen Glanz getaucht. All die Sterne, jeder für sich so einsam leuchtend, schaffen es nicht, die düsteren Schluchten zu erhellen. So flüstere ich: Ist dort draußen nicht ein weiterer einsamer Wanderer? Niemand, der meinem Weg ein Ziel geben könnte? Muss ich in Ewigkeit wandern, bis zum erlösenden Vergessen? Ein kühler Hauch trägt meine Worte fort an ferne Orte. Wird dort jemand warten der sie erhört? Eisiger Nebel zieht herauf, Schatten schließen sich um mich zu. So lasse ich mich fallen, in Erwartung einer Stimme, die mich herausführt aus dem Vergessen. |
| Sternenregen | [QUOTE]Meine Füße tragen mich ziellos durch eine verstummte Welt Jaja... das könnte von mir kommen :) .... |
| Todessehnsucht | die stimme ist da bloss wo sie hinführt |
| Sternenregen | warscheinlich ins Unbekannte.. |
| Nephos Le Stran | Du rufst nach den Wanderern der Nacht? Dem Volk der dunk'len Pfade? Den Rittern der Königsgarde? Sie sollen einen Sinn dir schenken, ein Ziel nach dem du streben kannst? Ist dir klar, was du verlangst? Welche Macht du and'ren schenkst- auf ein jeder deinen Willen lenkt? Willst du eine helfend Hand- meine streckt sich dir entgegen... Suchst du jemand um zu leben- ein paar Stündchen hab auch ich für dich dabei Doch ich bin KEIN Gott eher noch ein Narr den mein Leben ist 'ne Lüge und weil ich sie Lebe wird sie wahr |
| EvenStar | "Fremder!!!", ruft eine helle , kraftvolle Stimme. "Der Sterne Licht ist euch nicht hell genug? So verschließt ihr die Augen. Jedem einsamen Wanderer erleuchten sie den Weg, dämpfen seine Verzweiflung, seine Angst, weisen ihm einen Pfad durch die Dunkelheit! Auch ich gehöre zu ihnen, bin die Begleiterin des Mondes und die Zeugin des immer wieder kehrenden Sieges der Nacht über den Tag! Das kühle, silbrige Licht meinesgleichen und das meine wird noch heller scheinen auf eurem Weg, doch haltet die Augen offen, habt keine Furcht, geht sicheren Schrittes. Ihr seit nicht allein. |
| Sargas | So lichten sich die Schwaden. Angezogen von der unbekannten Macht, ruft doch eine Stimme in mir: Lauf! Er schenkt kein Leben, hat nur die Macht es dir zu nehmen. Wird dich in seine Welt entführen, dir jeglichen Rückweg von dort verwehren. Doch ist es nicht das wonach ich mich sehne? So graut es mir dennoch, zum Spielball zu werden, von dunklen Mächten, um meinen freien Willen gebracht. Zu hoch der Preis. Ich verharre an Ort und Stelle, nicht fähig mich zu rühren, gefangen im Banne des Unbekannten. Vergangen ist auch der letzte Nebelstreif, breitet der Sternenschein eine silbrige Welt mir dar. Können meine Augen dennoch nicht begreifen, den Anblick der sich ihnen bietet. Im Widerstreit der Gefühle gehe zögernd ich voran, wage nicht zu atmen, in Erwartung des Ungewissen, was da kommen mag. |