| nobodyknowswhy | ...kennst du das Gefühl, so scheiße viel zu sagen zu haben, nicht unbedingt in Worten, einfach nur dieser Schrei aus der tiefer der seele, doch niemanden zu wissen, der damit irgednetwas anzufangen wüsste, dich mit einer welt konfrontiert zu sehen, die sich immer schneller um sich selbst dreht, mit lauter menschen auf ihr, die sich genauso in einem verdammt engen kreis drehen, die tagtäglich ihrem alltag nachgehen, mit alltäglichen, tausendmal gedachten gedanken und alltäglichen, tausendmal gefühlten gefühlen...? das gefühl, inmitten von alledem zu sitzen, in einer welt, die rennt, auf irgendetwas zurennt, vor irgendetwas wegrennt, nie stehen bleibt, um sich irgendetwas zu fragen, nie stehen bleibt, um mal nach links, nach rechts zu schauen. ich selbst mittendrin, bleibe stehen, sehe mich um, sehe all den wahnsinn, sehe all die menschen, all die kalten gesichter, leere augen, leere blicke. das gefühl, dass es *das* nicht sein kann, dass diese "realität" nicht meine realität sein kann und dass ich doch ein teil von ihr bin, diese mauer in mir selbst, die realität in mir, die entfremdung von mir selbst, der grund, warum ich mich oft in der welt der schaufenster so wohl fühle, umgeben von menschen, die selbst zu schaufenstern geworden sind und in der gewissheit, selbst ein schaufenster zu sein... mag Menschen, die eine faszinierende Sprache sprechen - ob in Worten, Bildern, Pflastersteinen oder einfach in Blicken. mag menschen, die etwas zu sagen haben. mag menschen, die schweigen, wenn sie nichts zu sagen haben. mag menschen, die nicht in worten reden. mag es, aufzuwachen und etwas zu fühlen. mag nachts durch leere straßen streifen. mag orte, wo viele schöne menschen sind. mag bunte menschen. mag düstere, sehnsüchtige musik. mag sonnenaufgänge. mag menschen, die sich zumindest der tatsache bewusst sind, dass sie schauspieler sind. mag menschen, die sich auch fragen, wo denn bitteschön das drehbuch sein soll. mag menschen, die ihre eigenen vorstellungen haben, mag menschen, die vorstellungen ablehnen. mag menschen, die einfach nur da sind. mag menschen, die etwas machen. mag menschen, die sich nicht verkaufen. mag menschen, für die "feste beziehung" und "sackgasse" eng miteinander verbunden sind. mag tiefe, die keine schwere ist, mag nähe, die keine enge ist. Mag augen, mag haut, mag berührungen. mag fliegen, mag schweben. mag sanfte menschen, mag sehnsucht, mag schreien. mag bäume, mag daliegen und den himmel ansehen, mag sturm, mag kerzenschein. ...mag jetzt vielleicht nicht besonders weltlich klingen... [noch n paar weltliche facts: bin 19, m, und komme aus dem hohen norden] ... aber wenn du mit meinen Worten etwas anfangen kannst, schreib mir.... was schlimmeres, als dass ich dir antworte, kann dir auch nicht passieren ;) |
| nobodyknowswhy | Erwachsen werden Wenn du deinen eigene Worten nicht mehr glaubst, deinen Gefühlen und Gedanken keine Bedeutung mehr schenkst, alles in dir dir irgendwie lächerlich vorkommt, du aber genau weißt, da ist nichts anderes. _das_ _bist_ _du_ wenn du deinen Träumen keine Beachtung mehr schenkst an nichts mehr glaubst merkst, wie du mehr und mehr an Kraft verlierst dir deine alten Kämpfe albern vorkommen, du aber genau weißt, du hast nichts anderes das bist _warst_ [i]du[/i], der da kämpfte. wenn du merkst, dass du immer weniger merkst... Wenn ich so durch die Gegend fahre all die Einfamillienhäuser sehe all die grauen, kleinen Höllen kriege ich Angst Angst vor dem Grauen, das diese Gesellschaft darstellt ich bin keiner von euch. niemals. Mag auf Bäume klettern über Gräben springen Baumhäuser bauen den Supermarkt beklauen Kühen beim Fressen zuschauen auf Grashalmen herumkauen mit Gummistiefeln durchs Moor stapfen, nachts durch die Gegend laufen, bis die Sonne aufgeht etwas basteln Dinge und mich selbst erfinden Wind auf meiner Haut spüren Bäume umarmen Barfuß laufen Frauen, die keinen BH tragen Losziehen ohne zu wissen, wo ich ankomme Zelt im Mondschein aufbauen Schwarzfahren: 2 Menschen ein Ticket - "no magic, just tricks" Staudämme bauen Sperrmüll In Kirchen schlafen auf der suche nach menschen, die noch träume haben, die sich selbst noch nicht aufgegeben haben... |
| nobodyknowswhy | da ist ein Schrei, ein Schrei, der alles durchdringt, den ich aus der Tiefe meines Inneren spüre... Ein Schrei, der darauf wartet, endlich laut zu werden, endlich gelebt zu werden, der hin und wieder in mein Bewusstsein dringt.... Menschen... die Menschen hier.... schau sie dir an.. guck ihnen in die Augen... Was siehst du? Was sehe ich? ...Sehe ich etwas? Das, womit sie sich beschäftigen, wonach sie trachten, was ihnen wichtig ist, wofür sie leben... Ich fahre durch die Straßen, Nick Cave auf den Lippen, dieser Schrei in mir, mein Blick direkt, treffend, tief... Wird er erwidert? Guckt jemand in meine Seele? ...Nein.... Nein, die Menschen leben in ihrer eigenen Welt.... Normen, Werte, Regeln, Gesetzte, Grenzen - Gibt es das? Existiert das? Kann man das fühlen? Ja, das kann man fühlen... Das kann auch ich fühlen... ...Aber nicht, wie man das Leben, die Liebe oder sich selbst fühlt, nicht tief, nicht aus seinem Inneren... Es ist da.. In dem einen mehr in dem einen weniger... Ich fühle, dass es das garnicht gibt... Ich fühle diesen Schrei in mir, der mir sagt, dass es egal ist.... dass alles egal ist... und doch nichts egal ist... "Stell dir einmal vor, die Welt würde einfach stehen bleiben,. wie eingefrohren, nichts bewegt sich mehr, alles starr. Nur du nicht, du bist und bleibst du, bleibst lebendig, versuchst vieles, zu jenem standbild dazuzugehören, bleibst auch einfach starr stehen, bewegst dich nicht, hälst die Lust an, doch es geht einfach nicht, du kannst es nicht, du versuchsrt es immer wieder, doch du kannst es einfach nicht, so oft du es auch versuchst. du fühlst dich einfach nur beschissen dabei. du merkst, dass du einfach nicht für den Stillstand geschaffen bist, du merkst, dass du einfach nicht teil davon seon _kannst_, du merkst, dass du leben, dass du brennen musst." Nicht mehr bereit, _mich_ zurückzustellen nicht mehr bereit, zu schweigen nicht mehr bereit, mich zusammenzureißen. „Rücksicht zu nehmen“ Rücksicht auf etwas, das ihr Leben, das ihr Freiheit nennt - und für mich nichts anderes als Gefangenschaft ist. Nicht mehr bereit, das enge Korsett anzuziehen, das ihr Leben nennt. |
| nobodyknowswhy | Darauf wartend, dass das aufhört, dass die Menschen ihre Masken abnehmen, sich auf die Schultern klopfen und wieder lachen, darauf wartend, endlich irgendwoe aufzuwachen und festzustellen, dass alles nur ein Traum war. – Doch ich weiß, ich träume nicht. Möchte schreien, möchte so laut schreien, dass diese Realität – so stabil kann sie nicht sein – in sich zusammenbricht wie eine Film-Westernstadt, deren Papp-Fassaden einfach in sich zusammenfallen. |
| nobodyknowswhy | schaue die wolken an und frage mich was nützt es mir wenn es eh niemand versteht schaue den abendhimmel an und frage mich was nützt es mir wenn es eh niemand versteht fühle das gras und frage mich was nützt es mir wenn es eh niemand versteht höre das rauschen der bäume im wind und frage mich was nützt es mir wenn es eh niemand versteht fühle mich und frage mich was nützt es mir wenn mich eh niemand versteht ...gesucht sind menschen, die mit mir träumen, die bereit sind, sich mit mir vor den spiegel zu stellen, scheiße zu bauen, nachts um die häuser zu ziehen oder n fahrrad und n zelt zu schnappen und raus in die welt zu fahren... schreib mir! |
| axa | ok. wie ich sehe hast du dir viel mühe gegeben und noch niemand kám auf den gedanken dir zu antworten, zumindest net öffentlich... hmm du schreibst was du magst... da stellt sich als erstes dir frage (also mir zumindest) was du nicht magst... weil viel kann das ja net mehr sein... :) weltliches? hmm weltliches... siehst du dein alter und dein geschlecht als weltlich an? ist es net auch einfach vergänglich und wird somit nur zu was weltlichem gemacht und liegt eigentlich im grunde im ermessen einer höheren macht? hmmm naja sind nur kleine denkansätze die sich in meinem kranken gehirn sammelten als ich deine zeilen las... hätt ich jetzt mehr zeit dann würd ich noch mehr schreiben, aber vielleicht komm ich ja die tage wieder... wenn es so sein soll :) liebe grüße axa |
| nobodyknowswhy | so oft das Gefühl durch eine Wüste zu wandern eine Wüste voller Kreuze voller Kreuze, an die Menschen geschlagen wurden Nägel durch die Hände Nägel durch die Füße diese Wüste nennt sich "Leben" ...inzwischen weiß ich... es gibt menschen, die sich fühlen, die in sich gehen, die das wesentliche suchen hinter dem, was sie sehen, die in sich sehen, zur ruhe kommen, differenzieren... es ist ein gefühl.. keine ahnung, wie ich es beschreiben soll... menschen, die am meer sitzen, die ganz alleine für sich am meer sitzen, auf das weite meer hinaus sehen und fühlen... die in eine menschenmenge gehen und sich so scheiße fremd fühlen... und es zulassen... ausleben... die einfach ein gefühl für sich selbst haben... ja, vielleicht trifft es das am besten.... menschen, für die das letzte, was sie tun würden ist, sich selbst zu belügen.... es muss sie geben... erwachsen werden heißt, sich selbst zu belügen... menschen, die bereit sind, konsequenzen zu ziehen... konsequenzen ziehen... hoffentlich bin ich es.... |
| Blutige Träne | Und du... Kennst du das Gefühl, selbst zu rennen, nicht zu wissen wohin, nicht zu wissen wozu, nur zu wissen, dass du nicht stehen willst, weil Stillstand Rückschritt bedeutet? Dass Rennen manchmal leichter ist als auszuharren? Angst zu haben, dass wenn du stehenbleibst deine Gedanken dich erschlagen? Und doch irgendwann stehen zu bleiben, und zu verstehen, dass es doch nur Leere ist, die auf dich wartet? Leere- der du jeden Schmerz vorziehen würdest? Und alles zieht plötzlich wieder an dir vorbei, aber wieder mitrennen kannst du plötzlich nicht mehr? Kennst du das Gefühl verstanden zu werden, doch die antwort ist nicht die, die du suchst? Die redest und redest und es kommt nie raus was du eigentlich meinst? Mein Gesicht ist eine Maske - nie wirst du sehen was ich denke Meine Stimme kann Lügen - nur mich selbst zu belügen habe ich aufgegeben Meine Tränen fließen nur noch im Stillen - ich zeige meine Schwäche nicht mehr. Was ich nicht mag und mag musst du schon selber rausfinden - wenn du das willst und wenn du verstnanden hast, was ich dir sagen wollte... |
| Chaoslady | Du stehst in einen vollen Raum, schreist aus Leibeskräften... Doch niemand hört dich... Du rennst zu den Menschen, schreist ihnen ins Gesicht, doch sie bemerken dich kaum, sie tragen Masken, schier unsichtbar... Du trägst diese Maske nicht, du vermisst sie nicht... Du bist gerne frei... Doch bist du es? So bist du einsam, allein... wenn du es ausspichst, bist du egoistisch... arrogant... Zieh doch die Maske wieder auf! Dann bist du nicht allein, du wirst beachtet wie alle anderen auch... Der Preis? Leben in der Hölle, in der Oberflächlichkeit... Doch das willst du nicht, lieber einsam aber frei... Doch was ist Freiheit.... |
| nobodyknowswhy | wichtig ist mir eigentlich nur eines: nicht getrennt von meinen Träumen, Wünschen, Phantasien und Bedürfnissen zu leben, sondern mit ihnen. Und da suche ich noch Meinesgleichen. Und ich weiß ganz genau: es würde alles andere in Frage stellen, in den Schatten stellen, doch: ich will es. ~noch immer auf der Suche~ |
| Chaoslady | Ist ja schade, das du da niemanden hast! Und schade das du nicht auf meine pn geantwortet hast... War die etwa zu Oberflächlich für dich? lady |
| nobodyknowswhy | check your pm... :) |
| Chaoslady | Bei all deinen Träumen und den versuch sie durchzusetzen, ist da die Einsamkeit nicht sehr stark? Wer kann das schon so??? lady |
| nobodyknowswhy | ...bin ich eigentlich der einzige ...den dieses Leben, den die Menschen zu Tode langweilen ...der den Eindruck hat, dass für seine Phantasien und Träume auf dieser Welt kein Platz ist ...der das Gefühl hat, sich auf einem Maskenball zu befinden, selbst keine Maske zu tragen, sich nichts mehr zu wünscht, als dass die Menschen ihre Masken endlich achts abnehmen, aber weiß, dass hinter ihren Langweiligen Masken einfach NICHTS ist, dass sie ihre langeiligen Masken [i]sind[/i] ...der nachts über die Felder rennt, so schnell er kann, scheit, so laut er kann, weil er diese Enge einfach nicht aushält und im Widerhall seines Schreis ein Fünkchen Lebendigkeit, ein Fünkchen Befriedigung findet ...der sich nichts geileres vorstellen kann, als bei Sturmflut auf dem Deich zu stehen, in den Wind zu schreien „nimm mich!“, die Arme auszubreiten und fortgetragen zu werden ...der bei Gewitter raus rennt, sich den Regen ins Gesicht klatschen lässt ...den es jeden Abend bei Sonnenuntergang nach draußen zieht, der, wenn er den Abendhimmel sieht, keinen Halt mehr kennt ...der alles, aber auch wirklich alles tun würde, um nicht dieses lauwarme nicht-heiß-nicht-kalt-nicht-besonders-aufregend-aber-dafür-nicht-riskant-Leben zu leben ...dem seine Träume, seine Sehnsüchte mehr bedeuten als das, was ihn beim Einschlafen hindert ...der manchmal zu weinen anfängt, wenn er vom großen, weiten Meer auch nur liest ...der bei Gewitter unter nem Baum zusammengekauert sitzt ...der nicht einschlafen kann, wenn er nicht den Abendhimmel, die Sterne noch einmal gesehen hat...? |
| Dunklmutter | hey man, ich hab dir 'ne pn geschrieben und du antwortest nicht. find ich schade, weil ich heulen könnte, wenn ich deine beitrage lese. heulen, weil sie etwas in mir berühren, das,... ja, verborgen liegt, hinter einer fassade, aber ist das so schlimm? es ist da! also, was ist? |
| nobodyknowswhy | kurze erklärung: lag bis zum we im krankenhaus, muss nun im bett liegen und es fällt mir schwer, zu tippen und es geht mir echt nicht gut. ich antworte auf jeden fall, aber es kann zur zeit ein bisschen dauern, bis ich antworte. |