| dark.desyre | "Verwirren, verdammen, verführen..." Die Stimme schallt in deinem Kopf wie heller Glockenklang. Du registrierst sie, kannst mit der Botschaft jedoch nichts anfangen und vergisst sie wieder. Du siehst in meine Augen, versinkst darin. Kalter Nebel lässt alles um dich herum verschwimmen. Du siehst nur noch das Augenpaar, das den Grund deiner Seele erkundet, gierig alles was ihm über den Weg läuft auffrisst. Bald spürst du keinen Boden mehr, doch es ist egal. Die Blicke halten dich wie Fäden eine Marionette. "Verwirren", klingt die Glocke. Der Klang des Wortes hallt noch alng in deinem Ohr. Du weißt nicht, wie lange du schon von den Augen gefesselt bist, hast jegliches Zeitgefühl verloren. Du weißt nur eins: Nie wieder loslassen. Für immer festhalten. Dzu hebst deine Hände, der Nebel fühlt sich schwer an, beinahe sirupartig. Es bereitet dir Mühe, die Arme zu heben und nach mir auszustrecken. Nur noch ein winziges Stück. Die Augen funkeln. "Verdammen", schrillt es wie ein bösartiger Schrei in deinem Kopf. Die Augen schließen sich und du fällst ins Bodenlose. Der Nebel wird schwarz. Du willst schreien, doch deine Kehle weigert sich, auch nur einen Ton von sich zu geben. Deine eben noch vorhandene Faszination für die funkelnden Augen verwandelt sich in nackte, panische Angst. Du bist hilflos gefangen im freien Fall, im Nichts. Wirst du jemals aufhören zu fallN? Wird es jemals wieder hell werden? Doch schon der dritte Gedanke führt dich zurück zu mir: Wirst du jemals diese Augen wiedersehen? Plötzlich stoppt alles. Der bleiern-schwarze Nebel scheint verschwunden. Doch es bleibt schwarz. Du versuchst, dich zu bewegen. Als du den Fuß ausstreckst, berührst du harten, felsigen Boden. Zentimeter für zentimeter sinkst du zu Boden und fällst auf die Knie. Es tut weh, doch du bist wahnsinnig erschöpft von den wenigen Augenblicken - oder waren es Stunden? Tage? Du legst dich hin um kurz zu verschnaufen. Nur ganz kurz, um Kraft zu sammeln. Doch im Halbschlaf hörst du ein Scharren, ein Klicken, ein dunkles Grollen. Atmen. Du weißt, dass du zu langsam bist, um wegzulaufen. Die Müdigkeit hält dich eisern fest. Ein Flüstern in deinem Kopf, kaum hörbar... "Verführen." ... wer sich jetzt die mühe gemacht hat, diesen ganzen Text zu lesen, dem möchte ich sagen, dass ich eigentlich nur menschen suche, die mir helfen, einigermaßen sanft aufzukommen nach dem fall.... bin ein mensch mit vielen fehlern, ein mensch, der vielleicht schlecht mit seinen eigenen problemen umgehen kann, sie gerne verdrängt. wer sich hiernach noch traut, sich mit mir zu beschäftigen, kann mir ja mal ne pn schreiben *lach* |
| LadyBlackheaven | hast post ;) |