| Seyden | Die Nacht schreit, wandelt und sucht das Licht, ohne warmen hellen Quell lebt der Schatten nicht, am zersplittern eine Existenz, eine ganze Welt, welche ohne bald’gen Halt in die tiefe Einsamkeit fällt. Immer dunkler, im kälter, immer stärker wird die Nacht, Durch das Fehlen warmer Hände wird Ewigfinsternis gebracht, Hoffnung, Träume, Wünsche, Himmelssterne sterben ab, die verblieben Zeit für ein Lichtelein ist knapp. Dies ist mein Ruf, möge er hallten über die Minderwertigen hinweg, möge er reisen, möge er fliegen, möge er zum Leichtlicht dein, möge er kehren mit dem neuen Sterne zu mir zurück, so du für immer wirst der Nacht ihr Leben sein. |
| Demon17 | Oh ein Dichter. Herzlich willkommen. Darf ich Dich auf die Gärten der Poeten aufmerksam machen? :) |
| Seyden | So lange wie ich durch Nebel lief lernte ich das Erkennbare selbst mit geschlossenen Augen sichten zu können und so vielmehr wanderte Jenes nicht an den Ort der Lyrik ob der Botschaft, welche diese Zeilen innetragen. |
| Catweazle | @Seyden: wunderschöne Worte! Darf ich fragen, in welcher Weise du Bekannstschaft suchst? Der oder die angesprochenen dürften sich sicher über einen begabten Poeten freuen, aber wenn du sie nicht direkt ansprichst, wird es schwer für sie, dir zu antworten........ |
| Seyden | Angesprochen sein mag ein jedes Weibelein, welches Tiefe besitzt und vermag dem Ruf, dem Schrei, den Worten welche ich spreche zu foilgen. Wohl gibt es viel erst noch über mich zu lernen, doch giert es dannach meine Arme in der Tiefe der Dunkelheit um eine Jene zu schlingen welche mein Besitz sein wird, welche sich der Nacht und ihren Lehren hingeben will. |
| Nix | Wahnsinn. Die Nacht schreit wirklich. Vor Schmerzen. |
| Maraiku | Schönes Gedicht! Bin auch ein begabter Poet, der viel über sein Leben und seine Träume schreibt. allerdings fast nur für mich selbst, hätte wohl auch gern jemand der ähnlich schreibt wie ich. Ob es solch ein Wesen gibt? |