| Mr In Between | Warum wird in diesen Kreisen soviel wert auf die Farbe schwarz gelegt. Hmmmm man muss keine schwarzen sachen tragen überhaupt man muss überhaupt keine besondere Art von Kleidung tragen um sich von den Lämmern abzuheben das beginnt im Kopf und endet im Wahn |
| engel_der_tiefe | Dir ist alles freigestellet, was du tun möchtest und was für Kleidung du trägst. Die meisten finden die Farbe einfach nur schön, und tragen sie deswegen. Ich kenne aber auch Gothics, die zum Beispiel auch rot tragen. |
| ange gardien | Es gibt Leute die lieben die Dunkelheit, und schwarz ist eben ein Symbol dafür. Aber müssen tut man eigentlich grundsätzlich nichts. Weitere Antworten in den 1000 Threads die es zu diesem Thema hier schon gibt. |
| halfbee | eigentlich finde ich das faszinierend weil ich als kleines kind nur vor 2 dingen angst hatte:feuer und v.a.dunkelheit^^und jetzt is schwarz meine lieblingsfarbe*g*ich finde diese farbe einfach schön.geheimnisvoll und schön einfach.ka.das is halt so ein phänomen.warum sind bananen gelb? |
| Charnel | [QUOTE][i]Original geschrieben von Mr In Between [/i] [B]Warum wird in diesen Kreisen soviel wert auf die Farbe schwarz gelegt. Hmmmm man muss keine schwarzen sachen tragen überhaupt man muss überhaupt keine besondere Art von Kleidung tragen um sich von den Lämmern abzuheben das beginnt im Kopf und endet im Wahn [/B][/QUOTE] du hast es erfasst ! eine meinung bzw. gesinnung wird nicht an der kleidung festgemacht ... naja bei den meisten shcon ... |
| Yriah | Vielleicht findest du hier etwas Interessantes: [url]http://www.nachtwelten.de/vB/showthread.php?threadid=84[/url] [url]http://www.nachtwelten.de/vB/showthread.php?threadid=36010[/url] Ich trage (fast immer) schwarz, weil mich die Farbe beruhigt. Allerdings ist irgendein kleines Detail bei mir immer bunt (z.B.: Schuhe, Kette, Weste,...). Unter bunt verstehe ich jetzt hauptsächlich dunkelrot, dunkelblau, dunkelviolett, dunkelbraun und dunkelgrün. Die ganz hellen Farben trage ich deshalb nicht, weil ich mich unwohl darin fühle. Außerdem beurteile ich Gothics wie auch normale Menschen nicht nach ihrem Äusseren. Wie ein alter Spruch sagt: "Auf die inneren Werte kommt es an!" Hoffentlich kannst du etwas damit anfangen! Lg, Yriah P.s.: @halfbee: Ich hatte früher auch Angst vor Feuer (vor Dunkelheit eher weniger) und jetzt liebe ich beides!!! :) |
| Phönix | Och, ich denke wir tragen alle die selbe Farbe, um uns gegenseitig schneller zu erkennen. Dass es ausgerechnet Schwarz ist, ist eher unwichtig, grün blau, rot oder weiß würden es auch tun. Ich fühle mich auch nicht in meiner Identidät als Gruftie verletzt, wenn ich mal 'ne Blue Jeans trage und stimme daher Yriah vollkommen zu: Nur die inneren Werte zählen. Und damit meine ich jetzt nicht die Leber- und Nierenwerte;) |
| Charnel | Ich will gar nciht als irgendwas erkannt werden ! die menschen sollen mit mir auskommen und mich nicht nur schätzen weil ich villeicht in etwa die selbe gesinnugn habe |
| Yriah | @Phönix: :D Allerdings glaube ich daran, dass man einen echten Goth erkennt, wenn man ihn auf der Strasse sieht (egal was der jetzt anhat). Zumindest is das mir schon ein paar Mal so ergangen....... Carpe Noctem, Yriah |
| Phönix | @ Yriah: Und wieder muss ich Dir vollkommen zustimmen...:D |
| black kat | [QUOTE][i]Original geschrieben von Charnel [/i] [B]Ich will gar nciht als irgendwas erkannt werden ! die menschen sollen mit mir auskommen und mich nicht nur schätzen weil ich villeicht in etwa die selbe gesinnugn habe [/B][/QUOTE] Jemanden nach seiner Zugehörigkeit zu einer bestimmten Gruppe von Menschen zu beurteilen , wäre ja wohl auch ziemlich oberflächlich . Aber ist eine Gesinnung nicht auch Teil der Persönlichkeit ? Ums Kennenlernen kommt man natürlich nicht herum ! |
| Charnel | aber viele suchen ja nach so typen von menschen ! "wow ich bin grufti ! ich muss jetzt auch nur grufti freunde haben ..." so in etwa, aber das dürfte nur für die "Mode-gothics" zutreffen ( selbe gilt für "mode unks" und die kenne ich nru zu gut ... ) mir persönlcih ist es egal, weil cih den menshcne shcätze mit sienem gesamnten charakter, sei er Hoper, punk, skater oder sonst was ! ich bin da sehr offen udn renne nicht mit shceu klappen durch die pampa ! |
| black kat | Ich persönlich trage nicht schwarz , um den Leuten meine Gesinnung klar zu machen bzw. um als Grufti erkannt zu werden , sondern eher weil meine Gesinnung eben mit meinem Farbgeschmack zusammenhängt und ich mich so wohler fühle . Achte bei der Auswahl meiner Freunde natürlich nicht auf Kleidung . Der Charakter zählt . Dieser kann aber wenigstens in sehr begrenztem Maße durch Kleidung (auch unbewusst ) ausgedrückt werden . Mit meinem Hang zum Melancholischen würde ich mich in Orange oder Pink zB. einfach nicht wie ich selbst fühlen . |
| gekitsu | [quote]schwarz ist so unaufringlich wie dominant - der avantgardeton schlechthin[/quote] wie einer aelteren ausgabe der vogue zu entnehmen ist :) und so allgemein muss ich mich mal deutlich gegen diese "mode-goth versus kopf-goth" geschichte aussprechen. ist naemlich quatsch. sowohl ist es quatsch, gothic in erster linie in der kleidung begruendet zu sehen, als auch ist es quatsch, gothic als eine reine einstellungssache zu sehen. gothic ist beides. gleichzeitig. mens sana in corpore sano. tiefe gedanken in gut gekleideten menschen. eins ohne das andere ist genauso unvollstaendig wie die meisten anderen "subkulturen" - das ist in meinen augen ein wichtiger punkt der gothic von anderen subkulturen abhebt. nur, wenn alle anfangen dumme und nicht zutreffende umkehrschluesse zu ziehen (namentlich: "wer wert auf kleidung und erscheinung legt KANN sich darauf reduzieren und oberflaechlich sein" => elaboriertes erscheinungsbild ist zwangslaeufig ein zeichen fuer oberflaechlichkeit, das ausdrueckliche ablehnen dessen hingegen ist ein zwingendes merkmal fuer nicht-oberflaechlichkeit) gehen wir dieses eleganten vorteils letzten endes auch noch verlustig. |
| Yriah | @Phönix: Freut mich :) Es ist doch immer schön, Menschen mit ähnlicher Gesinnung zu finden (egal ob Goth oder "Normalsterblicher") ........ Ich persönlich grüße gerne Gruftis/Gothics (wenn ich sie als das erkenne) mit zunicknen oder anlächeln auf der Strasse Leider grüßen nicht alle zurück :( @Leland Gaunt: [quote]Meine Erfahrung ist, dass die Farbe Schwarz zunächst eine unglaubliche Anziehungskraft ausübt, weil sie verhüllt, verdunkelt, besänftigt. Sie ist darin einzigartig. Aber irgendwann überwindet man sie...oder erkennt zumindest, dass es sie ohne leuchtendes Grün, tiefes, eisiges Blau und sonniges Gelb nicht gäbe.[/quote] Das klingt wunderschön...... Lg, Yriah |
| Zaphot | naja, so erfahrungsgemäss sind es vor allem die Newcomer im Gothicbereich, die durch ihr "extremes" Erscheinungsbild ein langjähriges Zugehörigsein simulieren wollen. Letzendlich läuft es wie in jeder Szene, auf eine Idee folgt die Verwässerung. Nach und nach verkommen die Treffen zu Modeshows die mit dem Ursprünglichen Gedanken nur noch wenig gemein haben. Dieses Phänomen findet man im Gothicbereich genauso wie im Hiphop, Techno, ska, etc. Es ist nicht schwierig, Leute über 30 zu finden die Gothic mögen, aber wieviel davon kleiden sich noch zwanghaft schwarz und behängen sich mit kreuzen und symbolen? Ich denke es ist einfach ein Reifeprozess, der wohl auch etwas mit relativierung und dem Verständnis zu tun hat, dass es nicht nur andere Musikrichtingen gibt, die Ihre Genies hervorbrachten, sondern dass Kleider auch schön sein können wennn sie Farbig sind. Ausserdem ist der Sommer so vieeeel angenehmer ;-))!! |
| TheTurningPoint | @ gekitsu: Schön gesagt. Die ganze Problematik treffend auf den Punkt gebracht. |
| more | Hm, eine Frage hat mir meine Schwester letztes WE gestellt (und meine Schwester ist ein ausbund an Kommerzialität und Trend), wenn es die Klamotten, die ich momentan trage (wir standen in einem Gothic-Geschäft) auch in weiß gäbe, würdest du sie dann tragen? Meine Antwort, ohne vorher nachzudenken: NEIN! Doch warum nicht? Ganz einfach, sie sehe meine schwarze Kleidung als Erkennungszeichen, als Schutz, als Uniform, als Wohltat, als Geißel, als Genuss und vor allem als meine Indentiät. Ich könnte es mir mittlerweile nicht mehr anders vorstellen. Klar, hab ich noch bunte Sachen, manche ziehe ich auch gerne an, aber so wirklich wohlfühlen tu ich mich darin nicht mehr. Ich kanns nicht so erklären. Doch es war schon immer so, schwarz hat meinen Kleiderschrank dominiert und alle experimente mit Farben, sei es Flieder oder Hellblau, braun oder beige sind alle irgendwie ins Wasser gefallen, Farben stehen mir einfach nicht. |
| Zaphot | nun, Schwarz lässt sich auch wunderbar mit Rot kombinieren, ganz zu schweigen von Blau.... oder habt ihr schonmal schwarz mit Pink probiert? Ein Traum! ;-) |
| halfbee | also dass so viele jüngere und so wenig ältere so unheimlich extrem rumlaufen könnte doch auch den grund haben dass man solange man noch jünger is und eventuell studiert oder zur schule geht das auch machen kann.im job gehts eh nich und da man mit jungen jahren eh nich seriös wirken muss is das doch kein problem. und ich persönlich habe mal festgestellt dass ich mich unwohl fühle wenn ich mal nich in schwarz rumlaufe.ich fühle mich dann irgendwie angestarrt und seltsam.wobei man ganz in schwarz wahrscheinlich mehr angestarrt wird....auf jeden fall denke ich das ist von fall zu fall verschieden.und wenn es nunmal meine lieblingsfarbe ist darf ich sie ja wohl auch tragen.ich hab auch weiße sachen weil ich weiß auch sehr gerne mag.natürlich gleich wieder blöde kommentare von freunden einstecken müssen....("was??NICHT schwarz?!vllt wirste ja doch noch!":rolleyes: ) aber ich finde auch pink dazu sehr schön.auch wenn ich das nicht trage.oder lila...das finde ich traumhaft.hab auch vor mir demnächste lila strähnen reinmachen zu lassen... auf jeden fall is es denke ich geschmackssache.bei manchen is es vllt auch zwanghaftes"seht mich an ich bin ein goth" aber das lässt sich schwr unterscheiden. |
| Black Reaper | [QUOTE][i]Original geschrieben von more [/i] [B]Hm, eine Frage hat mir meine Schwester letztes WE gestellt (und meine Schwester ist ein ausbund an Kommerzialität und Trend), wenn es die Klamotten, die ich momentan trage (wir standen in einem Gothic-Geschäft) auch in weiß gäbe, würdest du sie dann tragen? Meine Antwort, ohne vorher nachzudenken: NEIN! Doch warum nicht? Ganz einfach, sie sehe meine schwarze Kleidung als Erkennungszeichen, als Schutz, als Uniform, als Wohltat, als Geißel, als Genuss und vor allem als meine Indentiät. Ich könnte es mir mittlerweile nicht mehr anders vorstellen. Klar, hab ich noch bunte Sachen, manche ziehe ich auch gerne an, aber so wirklich wohlfühlen tu ich mich darin nicht mehr. Ich kanns nicht so erklären. Doch es war schon immer so, schwarz hat meinen Kleiderschrank dominiert und alle experimente mit Farben, sei es Flieder oder Hellblau, braun oder beige sind alle irgendwie ins Wasser gefallen, Farben stehen mir einfach nicht. [/B][/QUOTE] Naja, als Uniform möchte ich meine Kleidung gar nicht sehen... das widerspräche meiner Auffassung des Individualismus, der in diesen "unseren" Kreisen doch verbreitet ist. Ich jedenfalls kleide mich so, um eben NICHT wie jeder andere auszusehen... (ob mir das nun gelingt ist eine andere Frage) Uniformen halte ich für einen Versuch der Angleichung, der auf gewissen Gebieten einfach nicht möglich ist, daher möchte ich meine Kleidung halt auch nicht als Uniform verstanden wissen... |
| gekitsu | nun, da ist (insbesondere heutzutage) zwischen der uniform in kleidungstechnischer hinsicht und der uniform im inhaltlichen sinne zu unterscheiden. die uniform im inhaltlichen, die angleichung (eben die uni-form) etcetera -schlabberjeans mit unfoermiger oberbekleidung - alles mit allem stil- und wahllos kombiniert, gipfelnd in den laecherlichen hiphopperhosen mit schichtweise pullover und t-shirts in uebergroesse und goldkettchen-gangster-look- ist heutzutage das genaue gegenteil der modetechnischen uniform (klare linien, zackiger, kantiger schnitt, wert auf akkuraten sitz und ordentliche ausfuehrung, funktionierende farbliche abstimmung...) - insofern kann man heutzutage sogar das tragen einer uniform (sagen wir, breeches, schaftstiefel und militaryhemd) als eine uniformierung gegen uniformen look sehen. ebenso kann das tragen von schwarzer kleidung (die nicht nur farblich sondern auch stilistisch schwarz ist) durchaus eine uniform darstellen: nicht die uniform des massenheeres sondern die uniform der anderen. |
| Black Reaper | [QUOTE][i]Original geschrieben von gekitsu [/i] [B]nun, da ist (insbesondere heutzutage) zwischen der uniform in kleidungstechnischer hinsicht und der uniform im inhaltlichen sinne zu unterscheiden. die uniform im inhaltlichen, die angleichung (eben die uni-form) etcetera -schlabberjeans mit unfoermiger oberbekleidung - alles mit allem stil- und wahllos kombiniert, gipfelnd in den laecherlichen hiphopperhosen mit schichtweise pullover und t-shirts in uebergroesse und goldkettchen-gangster-look- ist heutzutage das genaue gegenteil der modetechnischen uniform (klare linien, zackiger, kantiger schnitt, wert auf akkuraten sitz und ordentliche ausfuehrung, funktionierende farbliche abstimmung...) - insofern kann man heutzutage sogar das tragen einer uniform (sagen wir, breeches, schaftstiefel und militaryhemd) als eine uniformierung gegen uniformen look sehen. ebenso kann das tragen von schwarzer kleidung (die nicht nur farblich sondern auch stilistisch schwarz ist) durchaus eine uniform darstellen: nicht die uniform des massenheeres sondern die uniform der anderen. [/B][/QUOTE] Gut, mit dieser Ansicht (mit der ich mich auch anfreunden kann) hast du gewisse Gleichheiten "unserer" Kleidung genannt, welche natürlich da sind, wobei ich in diesem Fall noch nicht von Uniformität sondern noch von ähnlichkeiten sprechen würde... ...aber das ist halt geschmacksache... |
| Hiddn Rose | Ich mag schwarz, weil es für mich einen teil der ewigkeit ausdrückt. es ist so unendlich. man kann mühelos seine fantasie spielen lassen, wenn man "ins schwarze blickt" eben weil es so unendlich und geheimnissvoll ist. |
| rosenkind | schwarz hat eine besondere Ausstrahlung, die nicht nur, aber eben grade in der Gothicszene deutlich wird. schwarz hat etwas geheimnisvolles an sich, es grenzt einerseits ab, wirkt aber nicht zwangsläfig auffällig. Dunkelheit ist ebenfalls schwarz und das Dunkel kann man mit dem Blick schwerer durchdringen als Dinge, wo Licht herscht. So verdeckt die Dunkelheit und macht das, was in ihr liegt schwerer sichtbar. Da schwarz die "Farbe" der Dunkelheit ist, hat sie den selben Effekt: sie schützt denjenigen, der sich in ihr bewegt und lässt ihn nicht ganz durchdringlich, sondern etwas geheimnisvoll wirken, nicht nur sich selbst gegenüber, sondern auch der Umwelt gegenüber (hab schon öfters mitbekommen, dass Gothics auf "Bunte" von der Kleidung her schon geheimnisvoll gewirkt haben) Natürlich gibt es noch mehr Faktoren, aber das Geheimnisvolle und der Schutz, die Undurchdringbarkeit sind wohl die Hauptfaktoren neben der Liebe zur Nacht, die aber meist auch eben wieder mit Symbolik in ähnlicher Richtung verbunden ist. Denn, das Geheimnisvolle und der Schutz spielen auch im Geistesgut der Subkultur eine tragende Rollen. Schutz zum einen, weil es hier viele recht introvertierte Menschen und Menschen mit Problemen gibt, die in dieser Szene ein Zuhause und Geborgenheit suchen. Man merkt es auch daran, dass an der restlichen Welt sehr oft fehlendes menschliches Miteinander und Gefühlskälte kritisiert wird. Geheimnisvoll zum anderen, weil eine gewisse Undurchdringbarkeit, Unfassbarkeit und Verborgenheit eine große Rolle spielt. Besonders im Bereich der Philosophie und philosophischen Diskussionen werden oftmals Fragen in den Raum gestellt, die der, der sie stellt nicht beantwortet, sondern nur zum Denken anregen will -> Verborgenheit. Außerdem ist es in der Philosophie schwer Aussagen gleich einer Matheformel zu treffen -> nicht ganz greifbar. Nun spielt aber Philosophie eine große Rolle, ebenso wie es eine große Tendenz gibt sich mit Esotherik, Okkultismus und Glaubensrichtungen zu beschäftigen, die ebenfalls nicht ganz greifbar und somit geheimnisvoll sind. Insofern passt die Farbe schwarz einfach. (Von Dunkelheit, Schwarz und Melancholie mal ganz zu schweigen, wir wollen ja keine Klischees verbreiten...:D ) Also ich persönlich trage nicht immer nur schwarz, hab auch von Anfang an was aus rotem Samt besessen, aber etwas schwarzes muss immer dabei sein, sonst fühle ich mich "nackt". Und der Rest der 'Klamotten, die auch Farben (oder weiß) haben dürfen müssen zumindest vom Material und Schnitt her "schwarz" sein, sonst fühl ich mich verkleidet, weils sonst nicht zu mir passt. |
| Zaphot | Hi rosenkind ich finde Deine Analyse sehr gut und stimme Dir in vielem Zu. Jedoch frage ich mich, würdest Du aus welchem Grund auch immer eine Zeitlang in einem Dir fremden Kulturkreis leben in dem auch die Farbensymbolik anders strukturiert ist, also wenn Du einfach über längeren Zeitraum gezwungen wärest, andere Farben (z.b. dem Klima wegen oder aus Rücksicht auf die dortige Kultur) zu tragen, meinst Du Du würdest Dich bei Deiner Rückkehr nach Deutschland immer noch "nackt" Fühlen in "Schwarzlosen" Kleidern? Ist Schwarz-tragen bzw das Gefühl in Schwarzer Kleidung nicht auch mit einer gewissen Gewohnheit oder besser gesagt "Denkgewohnheit" verbunden? Ein krasses Beispiel zu Deinem Vergleich mit dem "sich nackt" fühlen: Eine Sauna, vieleicht die Erste überhaupt die wir betreten, wie lange dauert das Gefühl "nackt" an? 1 Minute? 5 Minuten? In extremen Fällen vielleicht 10? Und wann ist es gänzlich aus dem Bewusstsein verschwunden? Und vor allem, warum verschwindet es? warum verlieren wir das Bedürfnis, uns durch Farbigkeit/Nichtfarbigkeit abzugrenzen, wenn niemand Kleider trägt? Also hängt es vielleicht doch eher mit Denkgewohnheiten, Empfindungsgewohnheiten, gesellschaftlichen Normen zusammen? Und hängt es vielleicht nicht auch damit zusammen, wie wir uns selber plazieren bzw gesehen werden wollen? Und auch damit bedienen wir uns ja schon wieder der verhandenen Normen. Und Stell Dir nur mal vor, in unserem Kulturkreis würde Schwarz für Oberflächlichkeit stehen und fest verankert, wer würde dann noch Schwarz tragen? viele Grüsse, Zaphot |
| rosenkind | nun, wie ich reagieren würde, kann ich dir sagen, wenn ich sowas erlebt habe. Sicher es stimmt schon, das Empfinden verändert sich. Die Frage ist allerdings: wieso sollte man sich erst umgewöhnen, wenn man es nicht muss? Zum letzten Beispiel: In unserer Kultur wird das tsypische Gruftoutfit oft mit Satanismus gleichgesetzt, obwohl viele damit nichts zu tun haben. Sie tragen es trotzdem weiter. Jedoch wie würde es sich entwickeln, wenn es keine Gleichgesinnten gäbe? |
| Zaphot | >Die Frage ist allerdings: wieso sollte man sich erst umgewöhnen, wenn man es nicht muss?< reicht leider nicht aus als Antwort, da meine Frage ja rein Hypothetisch war und selber schon davon ausging, dass kein realer Zwang existiert. Es geht um das Gedankenspiel und eine tiefere Antwort von Dir hätte mich schon interessiert. Schade! |
| rosenkind | [QUOTE][i]Original geschrieben von Zaphot [/i] [B]>Die Frage ist allerdings: wieso sollte man sich erst umgewöhnen, wenn man es nicht muss?< reicht leider nicht aus als Antwort, da meine Frage ja rein Hypothetisch war und selber schon davon ausging, dass kein realer Zwang existiert. [/B][/QUOTE] Das ist mir klar, es sollte auch eine ganz neue Frage sein, die in den Raum geworfen wird. Nun zur Frage, habe ich meine Ansichten gesagt: ich weiß es nicht. Man kann über Dinge im Vorraus schlecht urteilen, wenn man sie noch nicht in abgewandelter Form oder genauso erlebt hat |