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  Forum: lebens : ART
    Thema: euer Wandel
bItbreakerMich würde mal interessieren, wie bei euch das "gothic-werden" ausgesehen hat. War das bei euch von einen Tag auf den anderen, das ihr nur noch schwarz herumgelaufen seit usw. oder war es ein schleichender Prozess.
OceanGypsyBei mir war es ein langer, schleichender Prozess. Erst einmal kam die Musik, irgendwann dann die erste schwarze Hose. Danach mal schwarze Hose und schwarze Strickjacke, aber meinetwegen noch mit einem rosa Top drunter. Irgendwann war dann alles schwarz und zu guter letzt kamen dann die Röcke, Rangers und Nieten...würde schätzen, der ganze Prozess hat ungefähr 1 1/2 Jahre gedauert.
Sertania ZelaBei mir hat es ungefähr mit 16 angefangen. Das langsame interesse für die Musik des Mittelalters, für fantasy etc. An Klamotten habe ich schon immer das dunkle eher bevorzugt, grellgelb oder gar rosa, mochte ich nie.
Auch waren noch die Eltern eine ziemliche Hürde, sollte das Kind doch normal aufwachsen. Wobei der Vater da noch das größte war. Irgendwann wurde schwarz dann akzeptiert. Doch als vor einem halben Jahr die Stiefel kamen, fing es wieder von vorn an.
Nieten trage ich mehr im Sommer, da ich da etwas Punk mische.
Auch trug ich noch mehr Hosen als Kleider oder Röcke, wenn, dann nur auf Mittelalterfesten. Doch nun fang ich auch an, mehr das weibliche zu zeigen und Röcke zu tragen.
Nur wie gesagt in einem anderen Tread, ich zähle mich noch nicht wirkich zu den Goth...

die hinter Sertania Zela
morebei mir war das so, mit Farben konnte ich noch nie umgehen, irgendwie hat alles immer blöd an mir ausgesehen, vor allem die Experimente mit rosa *schüttel*, ich habe mich schon immer sehr für Kunst und Malerei interessiert und war sowieso sehr introvertiert. Ich habe viel in meiner Teeni-Zeit experimentiert mit Metal, Punk, usw.
In meiner Studienzeit habe ich dann mit eine Kommilitonin zusammengewohnt, die in einer Metal-Clique war. Wir waren immer viel im Internet und irgendwann habe ich mal beim chatten einen Gothen kennengelernt und verliebt.
Irgendwie war ich damals total neugierig auf seinen Lebensstil und ich habe festgestellt, dass wir vieles gemeinsam hatten.
Das mit der Liebe hat nicht funktioniert, aber das Interesse an der Szene blieb bestehen. Meine Freundin hat mir dabei den Rücken gestärkt und zu mir gehalten.
Dann hat es noch ca 1 1/2 Jahre gedauert bis sich die Veränderung in mir auch nach Aussen offenbart hat. Wenn man es genau nehmen will, bin ich seit meinem Registrierdatum richtig in der Szene. Die Anmeldung bei Nachtwelten war für mich sowas wie eine Taufe... Der Prozess bis zur Anmeldung hat etwa 2 Jahre gedauert.
Danach habe ich mir Bekannte in der Szene gesucht um auszuprobieren, ob ich da überhaupt hin passe (klingt jetzt total oberflächlich), doch mein Selbstbewusstsein war damals noch recht klein.
Mitlerweile kann ich mir keinen anderen Lebensstil mehr vorstellen und habe sozusagen meine Erfüllung gefunden. *g* Kann mich seit meiner Wandlung auch selbst besser leiden, weil ich nicht mehr so planlos alles probiere.
H.e.a.d.Hmm, abgesehn davon das ich mich natürlich wie die meisten hier keiner Szene zugehörig fühle....
Nunja, also mal im ernst, ich hab auch noch nie so richtig gern Farben getragen,und seitdem ich über meine Klamotten selber entscheide auch nur eine Helle Hose und nen Hellen Pulli besessen. So mit 13 fingen dann die metal-shirts zu den Blue-Jeans an, die dann auch so mit 15 nur noch gegen Schwarze getauscht wurden. Ab mit 16 verlor ich dann so langsam das interesse an metal und lernte immer "dunklere" und elektronischre Musik Schätzen, mit 17/18 gings dann auch mit den Konzerten los, die Lederjacke und der erste Rock wurden angeschafft, und ..........
....und jetz bin ich so wie ich nun mal grad bin (18).

...to be continued.
X InferisDas ist schon ein paar Jahre her, lass mal überlegen...

Schon in frühester Jugend, fand ich, daß mir Schwarz gut steht. Allmählich wandelte sich auch mein Musikgeschmack. Aus Roxette & Bryan Adams (ja, ich weiß, aber wer von Euch hat keine Jugendsünden) wurde Biohazard, Metallica & Co. Die wandelte sich dann zu Subway to Sally, In Extremo und wie sie alle hießen und ich fand endlich einen Club, in dem ich mich wohl fühlte. Das Melodrom. Leider zu einer Zeit, in der das Melo öfters geschlossen war, als offen. Stiefel und Lederklamotten hatte ich ohnehin schon länger, da meine zweite Leidenschaft Motorrad heißt.

Soviel zum Äußeren..

die innere Verwandlung ging schleichend voran. Ich denke, daß es zuerst eine Art Weltschmerz und tiefe Unzufriedenheit war, die meine dunkle Seite erweckte. Pupertät eben...
Die richtige Bedeutung meines Handelns und Aussehens wurde mir erst mit der Zeit bewußt.
Durch meine ehemalige Verlobte lernte ich auch die Szene in Essen kennen und schätzen auch wenn mir -bei allem Respekt- die Szene im Allgäu deutlich kleiner aber ehrlicher erscheint. Naja, hier gibt es einfach deutlich weniger "Mode-Goths".
neutraler EngelBei mir kam zuerst die Gedankliche änderung. Ich war in der pupertären Rebellion. Aber ich wusste nicht was ich genau wollte und wie ich mich ausdrücken konnte. In der klasse hatten wir einen Punk mit dem ich mich dann ziemlich gut angefreundet habe und der mir dann (wenn auch unbewusst) die augen geöffnet hat. Zuerst dachte ich sogar daran ein Punk zu werden wegen ihm, doch ich merkte, dass das nicht zu mir passte und ich begann darüber nachuzdenken, was wirklich zu mir passt. Er half mir mich selbst zu verwirklichen.
Und da bin ich jetzt. noch kein richtiger Gothic, doch gedanklich schon voll dabei.
StrapsenKindhabs schonma erwähnt aber ich finds z.zt. witzig das jedem auf die nase zu binden. ich hab anfangs schwarz einfach nur als nutzfarbe getragen, v.a. sieht zu blond ja viel farbe immer scheiße aus (zum. bei mir)
naja, seitdem trage ich halt schwarze kleidung, springer.. so richtig "gruftige mode"... ich hab mir ma innem anflug von zu viel geld nen lackrock gekauft, das wars dann aber auch. kauf mir lieber musik ;)
SchattenliedHat sich eigentlich über zwei Jahre lang hingezogen.
Zunächst die Musik, dann die Klamotten - was man so als das "Gedankliche" bezeichnet, war nichts Neues für mich.
Erst habe ich mir schwarze Blusen gekauft, bin irgendwann für meine heutigen Verhältnisse sehr stark geschminkt herumgelaufen, selbst in der Schule. Vor gut einem Jahr habe ich mir dann einen Mantel zugelegt, jetzt zu Weihnachten mein erstes "gruftiges" Kleid. Ja, mal schaun, was die Zukunft so bringt. Heute trag ich das, in dem ich mich wohlfühl. Und das isz das Wichtigste. Neonpink ist nicht nunmal schlicht und einfach nichts für mich. ;)
HoratioBei mir war's schleichend.
Ich bin ja bis heute noch kein Goth.
:D
Vor fünf Jahren wurden meine Klamotten immer dunkler.
Vorher waren es eher Naturfarben wie braun, grün und beige.
Dann kam zu den Jeans immer ein schwarzes Oberteil.
Irgendwann fing ich dann an auch noch andere Musik ohne Reinhard Mey zu hören, damals StS.
Dann wurden die Haare schwarz gefärbt und ein undercut wurde geschnipselt.
Mittlerweile hab ich wieder längere Haare, höre hauptsächlich 'Goth' und trage nur konservative schwarze Kleidung.
SenseAaaalso... :D
Ich war schon immer auf dem Fantasy und alles Geheimnisvolle durchstöber Tripp. Irgendwann, ich weiß nicht mehr so viell. 5. Klasse entdeckte ich meine Liebe zur Eso ecke und Magie, damit kam dann das umdenken völlig! Zuerst kam die Rebellion gegen die Religion und das eigene Denken / die eigene Meinung entwickeln... tja Pupetät spielte auch mit..., äußerlich kam es immer mal zu schwarzen Hosen und T-Shirts etc. aber nicht bewusst nur schwarz auch immer mal dunkles Blau etc. (Also ich habe schon immer eher dunkle Sachen getragen) Mein Musik geschmack änderte sich erst später... das war dann so die Zeit von E-Nomine ^^" damit fing alles an... später kam In Extremo, Subwas to Sally und MM hinzu; so lebte ich dann mit immer mal einer "Schwarzen" Phase (sprich alles in Schwarz Äußerlich) jetzt in dem letzten Jahr / halben Jahr kam ich zu vielen anderen Bands also Goethes Erben, Within Temptation, Wolfheim, Deine Lakaien etc. etc. mein Aüßerliches hat sich dann etwas ruckartig zu ganz schwarz entwickelt ^^ nun jetzt bin ich fast immer in ganz schwarz unterwegs und neuerdings auch mit Rock und verschiedenen Hemden. Also die gaaaanze Entwicklung hat knappe 5 Jahre gedauert...
In der Zusammenfassung: Ich habe mich selbst verwirklicht und abgesetzt von anderen Meinungen; ich gehe meinen eigenen Weg.

Sense :D
KieraIch habe mich immer für das Mittelalter, Fantasy, Drachen und sowas interessiert.
Dann habe ich die Naturreligionen kennengelernt und mich lange Zeit nur damit beschäftigt.
Irgendwann diesen Sommer fing ich dann, warum auch immer an, nach Infos über Gothic zu suchen. Vielleicht, weil ich mal kurz was darüber gelesen hatte und bemerkte, dass ich von meiner Einstellung her schon fast zu dieser Szene gehöre und solche Musik auch schon seit längerem hörte.
Ich hab auf vielen Internetseiten gelesen und Klamotten angeschaut.
Dann hab ich mir irgendwann mal was bestellt, nach Gothicläden in meiner nähe gesucht, ja das ist noch nicht lange her.
Was die Klamotten angeht, war es so, dass ich vorher son bisschen auf´m Punktrip war, ne zerrissene Jeans usw.
Hab aber immer viel schwarz getragen.
Allerdings nur normale Sachen, Strickjacken und so.
Jetzt trage ich das immer noch, ist aber auch mal was samtiges dabei.
Habs auch eher schleichend gemacht.
Zuerst ein schwarzer Wintermantel, dann mein erstes Samtoberteil (Kommentar von einer aus meiner Klasse: Willst du jetzt auch son Gruftie werden? *g*)
Dann immer mehr solche Oberteile,
ein knielanger schwarzer Samtrock,
Docs...
Laufe jetzt immer noch nicht ausschließlich schwarz rum, ist mir aber auch egal. Ich habe halt viele blaue Jeans, weil es bei meiner Körpergröße nicht leicht ist, Hosen zu finden, habe ich bisher nur eine schwarze Baumwollhose.
Und ich habe auch immer noch einige "bunte" (meist einfarbige) Oberteile, aber wenn sie mir noch gefallen, trag ich sie auch noch.
Hab aber meistens immer eine schwarze Klamotte an mir.

Als Satanist wurde ich allerdings noch nicht bezeichnet, ich sehe wohl noch sehr brav aus, hab allerdings auch Mittelblondehaare von natur aus.

*Kiera.
copycat*lol* ich find so ein fall gewesen, über den sich die meisten jetzt so aufregen..
mochte früher limp bizkit und son scheiss... papa roach und was weiss ich noch.. da hab ich angefangen mit schwarzer kleidung, aber damals hatte ich noch keine ahnung von gothic und so..
dann kam der große augenblick, an dem ich placebo live im tv gesehn hab : D und über die band bin ich schnell auf internetseiten von goths gekommen..(war damals so 15)
naja so ging des halt.. dann in foren und so angemeldet und nen paar leute kennengelernt..
also ich würde mal sagen das internet hat mich zu den gemacht was ich bin :eek:
wobei ich schon immer eher ein einzelgänger war würd ich mal sagen.. und die bösen in filmen sehen eh fast immer besser aus als die guten ;)

(was schreib ich wieder für nen müll)
NebeltaenzerinSo richtig "normal" bin ich ja nie gewesen:)
hab mit 8 oder 9 angefangen mit Blind Guardian, Stradivarious... etc etc.. durch meinen Bruder bin ich da eben drangekommen.
"schwarz" in dem Sinne bin ich eigendlcih geworden, als ich das erste Mal die "stille" von Lacri gehört habe.. mit 14 oder so.
ich hatte keine Ahnung dass es sowas gibt, wie eben Gothic oder derartiges. Auch Metal war ja für mich immer normal, weil cih eben damit aufgewachsen bin.
eigendlcih könnt man sagen, dass sie Einsicht von jetzt auf gleich kam..sich aber schon lange angebahnt hatte und es auch noch Zeit brauchte bis ich selber herausfand das es eine ganze szene in der richtung gibt und bis ich mich selber als schwarz bezeichnen konnte. auch wenn ich es..wie ich es heut seh..schon recht früh war.
wie gesagt.. es eben nur die KLeidung die sich meinem Denken udn meinem Leben anpasste. Und das war schon lange schwarz..
bin als Kind von den Menschen um mich einfach so gemacht worden.. und ja gut.. ist auch meien eigene Schuld gewesen*g*
sulucnumoHErstmal vorab: Sind wir nicht alle ein bisschen Gothic?

Egal vergessen wir das..
Ich schätze ich war wohl immer dieser nachdenklichen Natur..aber ich hätte mich niemals als Gothic bezeichnet, da ich ebenfalls keine Ahnung von dieser "Bewegung" hatte.

Die Musik die ich früher gehört hab, war eigentlich klassisch..das Chartzeug hat mich nie so interessiert oder so (ich hab keine Ahnung gehabt dass es Viva und so gibt *rofl*)
Hab eigentlich bloß so Musik gemacht und kaum was gehört...
Dann habe ich erstmal durch MM von der "Szene" erfahren.(war 11/12 glaub ich?) Meine einzige richtige Freundin hatte irgendein Poster von dem und hat mir was über ihn erzählt und da ich eine ignorantin war, war ich erstmal etwas schockiert ..ich hab mich zu diesem Zeitpunkt auch nicht wirklich für diese Musik interessiert..aber irgendwie hab ich dann aus Neugierde irgendwann einen Song geladen (Sweet Dreams..und legal!! lol) und fand den echt gut (hab glaub ich geflennt *hihi* *rotwerd*) da hats dann vermutlich so angefangen..mein bruder musste natürlich meinen eltern irgendwas über antichristen-musik vorbeten und fast als rechtfertigung hab ich dann eines abends ganz vorbildlich das ganze www durchsucht..hab alles mögliche über gothic, satanismus uvm. gelesen und das meinen eltern erklärt^^ und irgendwie hab ich mich da schon mit der "szene" verbunden gefühlt, da ich auch schon davor das lebensgefühl der Romantik recht gut hatte nachvollziehen können..
irgendwie hat sich das mit der zeit so ergeben..ich hab jetzt nicht von einem tag auf den anderen zu meinen eltern gesagt: ich bin gothic!
eigentlich hab ich es nie gesagt oder mich irgendwie definiert (ich habe eine ganz eigene Lebenseinstellung die auf keinen Namen hört, und halte es für vermessen mich auf "Gothic" zu beschränken) , aber mitlerweile ist es ganz selbstverständlich geworden und ich könnte mir für mich nichts anderes vorstellen.

mfg
Homunculus
DuvessaBei mir wars, zur großen Überraschung:
mehr oder weniger von einem Tag auf den anderen !:)

Ich hab schon immer (naja fast..) anders sein wollen. Ich wollte immer den Kumpel von dem umschwärmtesten Typen.*g* Mochte immer die Farbe die gerade nicht "in" ist. Manchmal wars nicht mal meine eigene Meinung oder mein eigener Geschmack..ich fand es ganz einfach blöd so zu sein wie alle !
Ich hab deshalb so mit 13-14 angefangen etwas "seltsame" Kleidung zu tragen, hab in der Schule immer versucht Themen aus nem anderen "Blickwinkel" zu sehen..
Als Teenager wird man das oft blöd angeschaut. hat mir nicht so viel ausgemacht, ich hatte immernoch meine beste Freundin (bis jetzt noch). Und es kamen oft genug Leute zu mir die mir gesagt haben dass sie cool finden wie ich bin (auch wenn sies nicht genau einordnen konnten *g*)
Irgendwann hab ich ein "Young Miss" gekauft in dem rein zufällig ein Bericht über Gothic oder das WGT oder so drin war..Ich hab mir sofort verschiedene düstere Bands zusammengesucht und viel über "Gothic" gelesen.
Ich wusste einfach dass ich da reingehöre !
D.
black_soul_82Das war ein langsamer schleichender Prozeß. Da war es irgendwie schon immer. Ich hab bloß durch nen krassen Auslöser vor 3 Jahren langsam angefangen das ganze nach "außen zu tragen". Klingt seltsam, weiß auch nich ob jemand versteht was ich meine, aber so isses gewesen. An diesem Punkt, an dem ich damals war, wars für mich soweit mich von der Welt, in der ich bisher lebte entgültig zu verabschieden. Nennt es Selbstfindung, oder so....für mich ist es seitdem leichter.
DivineVerminAngefangen hat es bei mir mit 15 und einer intensiven Auseinandersetzung mit dem Gedankengut, der Lebenseinstellung...War vorher mit 14 auf einem leichten Hippie Trip, von dem ich allerdings schnell die Nase voll hatte..Bis ich dann auf Gothic gestoßen bin...Und angefangen habe zu begreifen, dass es tatsächlich einen Begriff gibt mit dem sich meine Grundhaltung, meine Person, mein Leben..verknüpfen lässt. Nun ja, die erste CD kam (übrigens eine von Theatre of Tragedy;) ), die ersten schwarzen Kleider wurden gekauft...Im Endeffekt bin ich dann- sage und schreibe- absolut ohne Ausnamh ein ganzes Jahr lang NUR in schwarzen Rüschenkleidern herumgelaufen. Stand zu diesem Zeitpunkt allerdings ziemlich alleine da, meine damalige beste Freundin hat meinen Wandel zwar bedingungslos akzeptiert, sich selbst aber dann in eine ganz andere Richtung entwickelt. Probleme in der Schule traten wegen meiner sichtbaren Veränderung sehr schnell auf..V.a von Seiten der Lehrer, meine Mitschüler hatten (bis auf eine einzige Ausnahme!) nie den Mut mich darauf anzusprechen und tuschelten bzw lästerten hinter meinen Rücken über mich ab...Was mich jedoch nicht im Geringsten berührt hat, im Gegenteil dadurch wurde ich noch gestärkt...2 Monate später oder so, hab ich mir dann meine Haare das erste Mal schwarz getönt (von Natur aus dunkelbraun), mich angefangen zu schminken...Irgendwann in einer Deutschstunde kam eine ziemlich heftige Diskussion auf, indem ich u.a die Chance bekam mich zu "rechtfertigen" bzw. klarzustellen, dass ich keine Satanistin bin bzw um was es mir wirklich geht...(ob es jemand verstanden hat, weiss ich bis heute nicht) :D Außer wiederum einer Person aus meiner Klasse mit dem ich mich dann angefreundet hab bzw er hat sich für meine Musik etc zu interessieren begonnen...und irgendwann nun ja, sind wir drauf gekommen, dass wir teils ähnliche Einstellungen haben- zumindest musiktechnisch her...und haben begonnen CD`s etc. auszutauschen und unseren Horizont dadurch zu erweitern. Fast ein Jahr später habe ich dann meinen 1. fixen Freund kennengelernt, der total der "Goth" war...Und nun ja, hat zwar nicht lange gehalten diese Beziehung, aber eine Erfahrung war es wert...Ein paar Monae später kam meine große Liebe, die Person, der ich im Grunde verdanke, dass ich nicht wirklich abgerutscht bin- zumal ich sagen muss, dass ich in meiner Ein-Jahr-lang-nur-mit-schwarzen-Kleidern-herumlaufen-Phase auch intensive Selbstmordgedanken gehegt habe bzw mich wirklich sehr nah am Abgrund bewegt habe..Mit ihm kamen also dann die ersten schwarzen Hosen, meine Rüschenkleider wurden im Kasten verstaut und ich stieg auf einen etwas gemäßigteren Kleidungsstil um- sprich trage nach wie vor fast nur schwarz (ich liebe es und werde es auch immer tun!), hab aber auch rote und violette kleidungsstücke und sage und schreibe- tatsächlich auch einen grünen(!) pulli ;) Okay und ja, zum jetzigen Zeitpunkt bin ich übrigens 19.
GenevièveIch war schon immer etwas, ähm, "anders als die anderen".... Ich war ein verdammt stranges Kind; mit 7 Jahren wollte ich unbedingt sterben, damit ich zur Untoten werden konnte:rolleyes: . Hatte auch schon immer nen Fimmel für alles Dunkle, Düstere und Morbide, ich habe schon immer gern schwarz getragen, mir Horrorfilme reingezogen und entsprechende Bücher gelesen. Diese Dinge haben eine Euphorie und Sehnsucht in mir entfacht, die kaum jemand nachvollziehen konnte... Es war einfach schon immer so, diese Eigenschaften wurden mir mitgegeben und ich habe mir nie viele Gedanken drüber gemacht. Mit der schwarzen Szene kam ich so mit 13, 14 in Berührung, einfach als logische Konsequenz sozusagen. Ich hatte das Gefühl, da hinzugehören, dazuzupassen, kurzum: Ich habe mich irgendwie zuhause gefühlt! Ich habe mir nie gesagt, "Wie geil, Gothic, so werd ich jetzt auch!", es kam einfach eines zum anderen...Musikalische Verirrungen hatte ich für meine Begriffe anfangs auch (...meine Zeit als Metallerin, uuuh...), aber irgendwann kam ich dann zu den guten Sachen wie Bauhaus, Siouxsie, Joy Division, Sex Gang Children, Ausgang und so. Musik war für mich schon immer irre wichtig, wenn nichts das wichtigste überhaupt! Es ist für mich einfach ein elementarer Bestandteil meines Lebensgefühls. Zwar ist mir mein Styling auch wichtig, aber dann doch eher sekundär...bin mit der Zeit irgendwie "bunter" geworden, mein Stil wandelt sich immer wieder etwas.
Meine Leute kennen mich gar nicht anders und finden, das meine strangeness super zu mir passt:D. Ich krieg des Öfteren mal Komplimente von leuten, die es toll finden wie konsequent ich meinen Stil auslebe und so, aber das find ich wiederum etwas seltsam...was tue ich schon groß, außer ich selbst zu sein?
LaVampiressa[B][I][COLOR=purple]Also bei mir hat das genze in der 7. Klasse also mit 13/14 angefangen... Angefangen hat das alles mit ner CD von den Ramones und Sex Pistols ... Also war zuerst n bissel Punk und des war ich dann auch gut 1 1/2 Jahre... Bis dahin war ja noch alles ok... dann hat mir die Farbe schwarz immer mehr gefallen und ich hab mir immer mehr schwarze sachen gekauft. irgendwann is mir dann nalbum von cradle of filth in die hände gefallen und so kam eins nach dem andern ... ich habe angefangen mir regelmäßig des orkus zu kaufen um mich musiktechnisch "weiterzubilden" , weil ich ja niemand kannte der die musik hörte ... und nach nem knappen halben jahr kamm dann die erkenntnis: ich gehör zum gothic und nicht zum punk... :D Naja, seit dem gehört die musik zu meinem leben und die klamotten sind au nimmer weg zu dneken, und ich bin jetzt einfach wie ich bin und möchte es auch nimmer missen. aber bei mir hat der prozess vom punk zum goth bestimmt nicht länger wie 3 / 4 monate gedauert *g* (typisch wassermann, die ändern ihre meinung total schnell *g*) ... [/COLOR][/I][/B]
xtastedbloodxAlso bei mir wars eigentlich sehr ähnlich wie bei einigen zuvor ....
Wobei ich sagen muss gab es bei mir doch einen großen Unterschied ....
Das Tragen der schwarzen Kleidung kam nicht durch die Musik ...mit Musik hatte ich anfangs wirklich gar nichts am Hut ...Nur konnte ich mich am besten mit der schwarzen Kleidung identifizieren ....

Ich trug um ehrlich zu sein auch nicht ständig schwarz , was meiner Meinung nach nichts über die Einstellung oder des weiteren aussagt ...habe auch jetzt noch einen wirklich schönen weißen Pullover , der sich wirklich Geil mit anderen Klamotten kombinieren lässt ....

Ketten und dergleichen mochte ichs chon immer ....besitze zurzeit schon unmengen an Ketten , wobei ich zur Zeit immer nur 2 ganz besondere Trage ....und ohne diese auch nicht aus dem Haus gehen würde , da ich mich ohne , ja man könnte sagen , nackt fühlen würde ....würde diese als so eine Art Talisman beschreiben ....

Naja und durch bestimmte Leute kam ich dann zum Metal ....was ich anfangs auch hörte , womit ich mich jedoch nie wirklich "vertraut" machen konnte ...naja und dann durch das anfangen des Fortgehens ( zu wirklich schwarzen sachen) kommt man dann halt auf den geschmack ...+gg+

Und so hat sich das dann alles entwickelt ...:)

Grüße
isibei mir war es eher ein schleichender prozess....

ich habe mich irgentwie schon immer anders gefühlt. und wurde auch immer als "andere"gesehen. schon im kindergarten... dann vor über 2 jahren hab ich mir bücher in unserer bücherei ausgeliegen, eigentlich über satanismus, aber da war eins über gothic dabei (umzwar unter satanismus einsortiert!). und als ich das las habe ich darin einfach meine lebenseinstellung wieder erkannt.... zur etwa gleichen zeit, vllt etwas früher bin ich über ein bandbild gestolpert, das hat mir so gefallen, dass ich mir gleich das album gekauft hab. und so bin ich zu der musik gekommen. davor hatte ich mich übrigens überhaupt nicht für musik interesssiert. war einfach noch nichts für mich dabei ;) ab da hatte ich mir musikzeitschriften gekauft. dann war ich irgentwie mit mir selbst im konflikt ob ich goth bin oder net *g* erst nach einem jahr habe ich mir mal eine schwarze hose angezogen und etwa n viertel jahr später ganz schwarz. hatts mir davor einfach net getraut, weil ich irgentwie angst hatte als "pseudo" (wie ich das wort hasse) rüberzukommen.
naja, da steh ich heute drüber und mir is so gut wie egal was die anderen über mich denken. und ich trag schwarz, wann ich will, auch wenn meine mutter das immer noch nicht toleriert, genausowenig meine musik. :)
nimoeIch kam zum ersten Mal durch einen Chatter mit dem Thema Gothic in Berührung, forschte nach und fand mich selbst darin wieder.
Dann kam die Musik... Sie war wie eine Heimkehr für mich...
Und erst danach bahnte sich auch so langsam nach außen hin der Wandel an. Die schwarzen Klamotten nahmen zu, ich ging in den einen oder anderen Laden shoppen, ging abends weg...
bis heute..
me voila

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