| DeusExMachina | Ich habe den Eindruck ,dass die meisten Goth zu dem werden was sie sind, weil sie Ausenseiter sind und besonders weil sie es waren. Wer von euch kann denn ehrlich sagen, dass er früher viele Freunde hatte und sich dann eher introvertiert und melanchonisch ( oder wie auch immer) zum Goth entwickelt hat? Einige Menschen denke ich, sehen sich auch lieber als was besonderes und besseres als einfach nur Aussenseiter zu sein und für andere Menschen uninteressant zu sein. -> was ja auch verständlich ist. Ich sehe viele Goth als zu arrogant an, da sie auf das "normale" Volk herabsehen, obwohl sie früher dazugehören wollten.Sie spielen sich einfach hoch ,ohne zu erkennen wo sie herkommen.Außerdem stecken sie auch fast alle Menschen die "nicht-Goths" sind in eine Schublade ( wie sie aber natürlich auch selbst in eine Schublade gesteckt werden) . Ich denke die wenigsten Goth wären Goth ,wenn sie in ihrer Jugend einfach freunde gefunden hätten und sich sozial entwickelt hätten... ( meine Meinung) |
| Darket | [QUOTE]Wer von euch kann den ehrlich sagen, dass es früher viele Freunde hatte und sich dann eher introvertiert und melanchonisch ( oder wie auch immer) zum Goth entwickelt hat?[/QUOTE] Ich, wenn auch das mit dem introvertiert und melancholisch eher weniger zutreffend ist....Goth was mach ich hier eigentlich? |
| Sanna I.S.P. | ich glaube, dass es zwar einen grund ausmachen kann, sich schließlich dieser seite zuzuwenden, doch als zwingenden grund sehe ich es dennoch nicht an. schließlich kann ein bruch mit der gesellschaft, der umwelt auch erst etwas später erfolgen. das "schwarz-sein" ist durch zu viele eigenheiten geprägt, und gestaltet, als dass man es einfach dadurch erklären könnte, dass es eine ansammlung von außenseitern wäre. da spielt zu viel anderes mit ein - morbidität; ein gewisser seelenschmerz, der auch von wo anders, als einer verstörung im sozialen bereich herrühren kann; diese so genannte "schwarzromantische" seite, sowie ein gewisses ästhetisches empfinden u.v.m.. eine aussenseiterrolle in der jugend kann vielleicht einiges, aber bestimmt nicht alle diese dinge abdecken. [QUOTE]Sie spielen sich einfach hoch ,ohne zu erkennen wo sie herkommen.[/QUOTE] die bemerkung erscheint mir ein wenig unreflektiert. viele "spielen sich einfach hoch" gerade WEIL sie wissen, wo sie herkommen, und dies kachieren und vielleicht auch kompensieren wollen. |
| Lunar Light | äh ja. ich hab immer freunde gehabt, und auch jetzt besteht der großteil meiner freunde aus 'normalos'. was hat das mit meinem musikgeschmack zu tun? in erster linie bin ich ich und nicht teil irgendeiner 'szene'. |
| Lan-an-Schie | wie man an diesem forum hier doch sieht, sind gothics doch gar nicht mehr aussenseiter.vielleicht in einer bestimmten gruppe, aber doch nciht ganz allgemein. außerdem sind nicht alle melancholischen und introvertierten menschen gothics. und ich bin mir ziemlich sicher, daß das nichts damit zu tun hat, ob man schon früher freunde gehabt hat. glaubst du jeder gothic lebt für immer "alleine in seiner kleinen traurigen welt" oder was??? ein hoch auf das gothic klischee, daß ich so liebe...... |
| Schwarzer Hase | Da ich aus den Metalbereich komme hatte ich schon immer Freunde, da Metaller geselige Leute sind, bin dann nach und nach hier so reingeschlittert. |
| Pluna_X | Richtige Freunde hat ich nie viele eher schon Kumpels oder falche Freunde... Der Außenseiter war ich immeer, halt nicht wie die andren... Ich bezeichne mich zwar als "Schwarz" aber behaupte schon von mir das ich nicht Arrogant bin(zumindestens nicht mehr als der rest der Menchheit) und etwas toleranz besitz ich auch zumindestens mehr als diedie mich früher geprägt ham... |
| Desira | Eigentlich nicht, hatte sich nie wirklich ergeben. Eine beste Freundin, in der Grundschule vier Jahre und jetzt eine seit 8 Jahren, also seit der weiterführenden Schule. Ein paar Bekanntschaften und lose Kontakte im Unterricht und (über) meine Schwester (wir sind wie Zwillinge, obwohl wir keine sind). Aber ansonsten nichts. Ob die Entwicklung zum Goth mit einem gestörten Verhältnis zu Mitmenschen zu begründen ist, wäre doch mal interessant, herauszufinden (Umfrage oder so ;))... |
| more | Ist diese verallgemeinerung nicht etwas oberflächlich. Ja, ich war introvertiert und bin das noch immer. Ich war noch nie ein Mensch, der einen riesigen Bekanntenkreis gebraucht hat um sich wohl zu fühlen. Trotzdem hatte ich früher Freunde, und habe jetzt auch noch welche. Die Anzahl hat sich nicht verändert. Ich brauche nicht so viele Menschen um mich um glücklich zu sein. Die paar die ich habe, sind wahre Freunde, für die ich auch die Hand ins Feuer legen würde. Es gibt auch Normalos (ich hasse dieses Wort) die nicht soviele Freunde haben, andere haben wieder mehr. Jeder Mensch ist ein Individuum so verhält es sich auch mit dem Sozialleben. Eine Freundin von mir (auch Gruft) kann sich vor Bekannten kaum noch retten, na und? Wie gesagt, das kann man nich pauschalisieren. |
| Desira | Genaugenommen war der Eingangspost nicht verallgemeinernd. [QUOTE]Ich habe den Eindruck, dass die meisten Goth[/QUOTE] Da ist ein persönlicher Eindruck und eine Ausnahme drin (-> meisten, also nicht alle). Der letzte Absatz hört sich aber in der Tat etwas streng an, schließlich bedeutet introvertiert und wenig Freunde ja nicht gleich keine Freunde... aber ich will den Post jetzt nicht auseinanderpflücken. Ich wollte noch ergänzen, daß ich ebenfalls introvertiert bin (ach was, tatsächlich? :D) und auch nicht viele Leute um mich brauche. Nur einen steten Anlaufpunkt, wenn ich wirklich mal Gesellschaft brauche. Anonsten bin ich mir genug. Ist das assozial? Desira |
| more | Nein nicht assozial. Machne Menschen sind ein guter Gastgeber, manche sehen sich darin überfordert sich gleichzeitig mit mehreren Personen zu befassen. Zumindest gehts mir so. Ich brauche an einem Abend höchstens 2 Personen, mit denen ich mich gleichzeitig unterhalten kann. Jede weiter würde ich irgendwie vernachlässigen. |
| latentia | [Quote]Wer von euch kann denn ehrlich sagen, dass er früher viele Freunde hatte und sich dann eher introvertiert und melanchonisch ( oder wie auch immer) zum Goth entwickelt hat?[/Quote] ich kann sagen dass ich früher freunde hatte. ich denke es ist kein zwingender grund keinen sozialen anschluss zu finden und somit sich der schwarzen lebenseinstellung zuzuwenden. es mag bei manchen personen vielleicht zutreffen aber nicht bei allen oder den meisten. ich denke es gibt immer mehr gründe die zu dem endgültigen resultat führen und ich denke es wäre falsch zu sagen goths sind menschen die keinen anschluss in der 'normalen' gesellschaft gefunden haben. [Quote]Ich sehe viele Goth als zu arrogant an, da sie auf das "normale" Volk herabsehen, obwohl sie früher dazugehören wollten.Sie spielen sich einfach hoch ,ohne zu erkennen wo sie herkommen.Außerdem stecken sie auch fast alle Menschen die "nicht-Goths" sind in eine Schublade ( wie sie aber natürlich auch selbst in eine Schublade gesteckt werden) . [/Quote] bei diesem punkt muss ich sagen ich denke es gibt solche und solche menschen. es gibt sicherlich goths die andere 'normalos' (ich hasse das wort normal) in eine schublade stecken und ihre vorurteile gegen diese personengrupee haben wie auch umgekehrt mitglieder der 'normalen' gesellschaft vorurteile und schubladendenken gegenüber 'schwarzen gestalten' haben. es gibt aber auch menschen aus egal was für szenen oder gesellschaftsschichten die sich mit den menschen an sich auseinandersetzen und nicht oberflächlich wegen irgendetwas verurteilen. ich persönlich sehe für meinen teil auf niemanden herab wegen irgendwelcher äusserlichkeiten. jeder sollte so sein dürfen wie er ist. und es ist ein scheiss gefühl wegen irgendetwas äusserlichem negativ angesprochen zu werden. [Quote]Ich denke die wenigsten Goth wären Goth ,wenn sie in ihrer Jugend einfach freunde gefunden hätten und sich sozial entwickelt hätten... [/Quote] in diesem punkt kann ich deine meinung nicht teilen denn viele 'schwarze' haben sehr wohl freunde und vielleicht auch sogar oftmals 'ehrlichere' als menschen aus anderen szenen denn was in der heutigen gesellschaft schon schnell mal als freundschaft durchgeht und tituliert wird ist doch oftmals sehr fraglich ob das dann auch alles wirkliche freundschaften sind oder eben nur oberflächliche bekanntschaften. alles liebe latentia |
| Nope | ich hatte gute freunde und ich habe sie immernoch. kurz...bullshit |
| Black Moni | Mir ist nicht so ganz klar, was nun Freunde haben/ nicht haben in der Jugend mit Schwarzsein zu tun haben soll. Ich habe meine Jugend schon lang hinter mir gelassen, habe eine Handvoll sehr guter Freunde (nicht schwarz), halte mich für einen durchaus sozialisierten Menschen.... und doch, habe ich mich immer mehr in Richtung "scharz" entwickelt. Ich denke nicht, dass ich besser als andere bin, nur anders als viele andere. Aber eigentlich bin ich nur ich, und das gestehe ich allen anderen auch zu. Gruß Moni |
| Neithan | [QUOTE][i]Original geschrieben von DeusExMachina [/i] [B]Ich habe den Eindruck ,dass die meisten Goth zu dem werden was sie sind, weil sie Ausenseiter sind und besonders weil sie es waren. Wer von euch kann denn ehrlich sagen, dass er früher viele Freunde hatte und sich dann eher introvertiert und melanchonisch ( oder wie auch immer) zum Goth entwickelt hat? Einige Menschen denke ich, sehen sich auch lieber als was besonderes und besseres als einfach nur Aussenseiter zu sein und für andere Menschen uninteressant zu sein. -> was ja auch verständlich ist. Ich sehe viele Goth als zu arrogant an, da sie auf das "normale" Volk herabsehen, obwohl sie früher dazugehören wollten.Sie spielen sich einfach hoch ,ohne zu erkennen wo sie herkommen.Außerdem stecken sie auch fast alle Menschen die "nicht-Goths" sind in eine Schublade ( wie sie aber natürlich auch selbst in eine Schublade gesteckt werden) . Ich denke die wenigsten Goth wären Goth ,wenn sie in ihrer Jugend einfach freunde gefunden hätten und sich sozial entwickelt hätten... ( meine Meinung) [/B][/QUOTE] Ich denke ich war so an der Grenze: Ich war nicht drin, aber durchaus dabei. Ich hatte nie Probleme mit anderen Leuten und konnte mit allen sehr gut reden, da ich aber auch für die, die nicht dazu gehörten offen war hatte ich auch sehr viel mit denen zu tun. Viele Freunde habe ich nicht, aber wenn ich mir ansehe, wie die Freundschaften von Leuten mit vielen "Freunden" aussehen hab ich das Gefühl, dass ich immer noch engere soziale Kontakte gehabt habe. Introvertiert sein ist nicht die totale Verschloßenheit: Menschen sind entweder extrovertiert oder introvertiert: Entweder achten sie mehr auf ihr Äusseres und das von anderen oder auf ihr Inneres und das Innere von anderen, dazwischen gibt es nicht. Melancholisch war ich übrigens nie: Ich habe bis jetzt keinen Menschen getroffen, der so hoffnungsvoll und selbstsicher durch das Leben geht wie ich. (Man kann es aber auch Größenwahn nennen. :D) Das ich für andere interessant sein will stimmt nur begrenzt: Ich denke ich bin intetressant für andere, aber das sind nur sehr wenige, nämlich diejenigen, die für mich interessant sind. Was andere über mich denken ist mir wirklich sowas von egal. Ja, ich schaue auf die "normalen" Menschen herrab, aber ich ziehe die Linie nicht bei Goth-Nichtgoth. Es gibt auch viele "normale", die vollkommen in Ordnung sind und die ich für gute Menschen hallte aber auch unheimlich viele Goths, die ich wirklich nur enttäuschend finde. Und nein, ich wollte wirklich nie dazu gehören. Denn die Gruppen, bei denen man "dabei" ist sind eigentlich immer genau die Leute, die so sind, wie ich nicht sein will. Das gillt auch für die meisten Goths. |
| BlutigesMäh | hmmm.. eigentlich eine sehr interessante Frage.. Direkt Aussenseiter war ich nie.. wobei man beachten muss, dass sie sich hinterrücks doch ehe das maul zerrissen.. aber ich hatte irgendwie schon immer ein Problem damit, mich an "freunde" zu binden.. Es gibt zwei Menschen, die ich als Freunde im weitläufigen sinne bezeichnen möchte.. Dass ich nun krass introvertiert bin würde ich eh ne sagen.. im gegenteil scheine ich einen recht offenen und fröghlichen Eindruck zu machen.. Ich habe mich dem Gothic zu gewandt, weil ich mich Verstanden fühlte und mich nicht dafür rechtfertigen musste, dass ich dachte was ich dachte, fühlte was ich fühlte und war wer ich war.. eigentlich hatte ich zum Ersten mal das gefühl, dass es zugleich egal und doch wichtig war, Wie ich mich selbst empfand.. *grübel* So darüber nachgedacht habe ich eigentlich noch nie.. Ich bin wer ich bin und habe nie überlegt, ob es anders vieleicht besser wäre.. Danke für die Beschäftigung am Abend.. nun habe ich was zum NAchdenken :) |
| Pandora150 | hmm ich finde diese aussage auch sehr interessant. Also auch ich war nie eine richtige Außenseiterin, ich hatte nur früher immer ein Problem auf Menschen zuzugehen und war eher ruhig. Es wurde auch immer viel gelästert, weil ich mich nicht so wie die meisten verhalten habe. Aber heute habe ich damit gar keine Probleme mehr und habe viele Freunde, die mich so akzeptieren wie ich bin und gerne mit mir befreundet sind. Mir ging es so wie Blutiges Mäh *wink wink* ich habe mich erst für Gothic interessiert und habe dann gemerkt wie wohl ich mich fühle und so habe ich dann für mich meinen Weg gefunden so zu sein, wie es mir gefällt und nicht anderen. Man kann es ja eh nie allen recht machen, was ich aber immer versucht habe. Ich denke aber mal, das es unterschiedlich ist, nicht jeder war oder ist ein Außenseiter es gibt immer verschiedene Gründe. Aber ich finde es ist schon ein interessanter Gedanke. |
| Black Rat | [QUOTE][i]Original geschrieben von DeusExMachina [/i] [B]Ich habe den Eindruck ,dass die meisten Goth zu dem werden was sie sind, weil sie Ausenseiter sind und besonders weil sie es waren.[/B][/QUOTE] Nicht "Außenseiter", diese Ansicht teile ich nicht. Eher "Sonderlinge". Je nachdem wie komisch man anderen erscheint, um so mehr wird sich von einem distanziert. Die Menschen sind allem fremden gegenüber skeptisch. Das die meisten Gothics, Gothics werden (allein die Aussage halte ich für konfus, da 1. keine einheitliche Definition des Wortes Gothic existiert und 2. sich auch nicht jeder als Gothic bezeichnet), nur dadurch das sie durch mangelnde Freundschaft sozial unterentwickelt sind, halte ich für nicht ganz richtig. Allein dieser Thread hat jetzt schon ergeben, das diese Aussage nicht ganz so einfach zu treffen ist. Jeder hat einen anderen Grund sich dem Gothic zugehörig zu fühlen. So pauschal zu sagen: "das kommt weil sie Außenseiter sind/waren", wäre zu einfach. Wenn meine Meinung durch eine Umfrage, etwa in der Art: *Welchen Grund habt ihr, euch dem Gothic zugehörig zu fühlen?* wiederlegt wird, lass ich mich auch gern vom Gegenteil überzeugen. Die angesprochene Arroganz mancher kommt denke ich nicht von zu wenig sozialen und kommunikativen Kontakten, eher von zu vielen bewundernden Stimmen, die einen abheben lassen oder durch Unsicherheit. das müsste man für den einzelne begutachten. Das gegebene Arroganz einem keine "echten" Freunde beschert, ist sicherlich denkbar. Schlimm finde ich nur, das gutes Selbstbewusstsein oder Selbstwertgefühl vorschnell als Arroganz ausgelegt wird. Ich persönlich hatte vielleicht nicht Unmengen von Freunden, jedoch dafür wenige sehr gute Freunde. Dazu sind im Laufe der Zeit liebe Kumpels und Kumpelinen dazu gekommen und ich finde es heute noch schön neue Bekanntschaften zu machen. Das Board beweißt doch, das "Gothics" nicht sozial unterentwickelt sind. Unter ihnen gibts wie in jeder Gesellschaft, die Introvertierten, die Geselligen, die Haudegen ect. ... MfG Black Rat |
| Move over Kate | [QUOTE][i]Original geschrieben von DeusExMachina [/i] [B] Wer von euch kann denn ehrlich sagen, dass er früher viele Freunde hatte und sich dann eher introvertiert und melanchonisch ( oder wie auch immer) zum Goth entwickelt hat? Ich denke die wenigsten Goth wären Goth ,wenn sie in ihrer Jugend einfach freunde gefunden hätten und sich sozial entwickelt hätten... ( meine Meinung) [/B][/QUOTE] Ich denke, daß Du von vollkommen falschen Prämissen ausgehst. Nicht alle Goths sind introvertiert und melancholisch. Es schmeißen ja auch nicht alle Techno-Jünger Pillen. Und nicht alle Punks sind arbeitlose Schnorrer, die gelegentlich Bullen vermöbeln. Insoweit hängst Du sicherlich einem üblen Klischee nach. Ich hatte in meiner Jugend viele Freunde. Habe Sie auch heute noch. Na ja - wenn ich dadurch "real Goth" werde, werde ich sie natürlich alle töten. |
| Desengano | also bei mir war das nicht so. ich hatte als kind und jugendliche immer wahnsinnig viele leute um mich herum. bei meinen geburtstagsfeiern waren immer wahnsinnig viele leute da. aber ich hatte nie eine beste freundin. ich hatte immer mehrere gute bekannte. heute ist das etwas anders. ich besinne mich auf wenige menschen, pflege gute freundschaften intensiver. durch das schwarz-sein ist es auch so, wie ich feststellte, dass es schwieriger ist, kontakte zu knüpfen. einfach viele menschen sich durch die kleidung abschrecken lassen. auch wenn sie sich dessen vielleicht gar nicht bewusst sind und auf ach-so-tolerant tun. *g* es ist mir mittlerweile auch egal, ob ich überall beliebt bin. das war früher nicht der fall. und ich hab auch keine lust mehr, zu jedem nett zu sein und mich mit jedem anzufreunden. |
| Obscure | Ich hab sehr wenige gute Freunde, bin sehr introvertiert! Aber ich werde von allen Bekannten, die ich vor dem Goth sein hatte, immer noch akzeptiert, also den Kontakt hat keiner zu mir abgebrochen! |
| oskadis | Ich bin Kontaktfreudig - habe nie Probleme mit Leuten und bin erst Recht keine Außenseiterin. Ehrlich - im Alltag würde mich wahrscheinlich kein Mensch als erstes für Goth halten. Sorry aber das Klischee der schwarzgewandeten, schwarzgefärbten, blassen, melancholischen und von den Problemen dieser Welt gepeinigten Seele mit zig esoterischen Ketten um den Hals ist einfach nicht für alle zutreffend. :p Gruß ~ Oskadis ~ |
| Tzevi | Hm, mir scheint, ich passe recht gut auf das hier formulierte 'Klischee'. Ich hatte immer recht große Probleme, auf Menschen zuzugehen und Freunde zu finden. Irgendwann habe ich mich dann mit den anderen "Außenseitern" in der Schule angefreundet. Wobei ich von diesen Leuten nur wenige wirklich als Freunde bezeichnen würde. Ich denke, es könnte sein, dass man, dadurch, dass man wenige oder keine Freunde hat und so auch niemanden, mit dem man etwas unternehmen kann, viel Zeit hat, um nachzudenken, zu lesen, zu träumen, kreativ zu sein. Unter diesem Gesichtspunkt gesehen bin ich eigentlich sehr froh darüber, so introvertiert zu sein, sonst hätte ich vielleicht meine ganzen "Traumwelten", Geschichten und Bilder nicht. :) Aber es gibt auch viele Beispiele dafür, dass nicht alle Schwarzen introvertiert sind, mein Freund zB hat einen riesigen Bekanntenkreis, unternimmt ständig etwas mit Freunden und so weiter. Ich persönlich würde mich von so einem großen Freundes/Bekanntenkreis völlig überfordert fühlen, merke ja jetzt schon, dass ich immer weniger Zeit zum Zeichen etc. habe. ("Allein sein heißt, allein mit sich selbst zu sein. Ob dies langweilig ist, hängt davon ab, wie viel man sich zu sagen hat.") Liebe Grüße, Doreen |
| Desengano | ich stelle mir einfach die frage, ob es bei den gothix mehr introvertierte gibt, als bei den normalos. denn die ganzen introvertieren menschen, die ich so kenne, sind graue mäuse, die sich so gar nicht mit irgendeiner subkultur auseinander setzen.. ich bezweifel einfach mal, dass hier mehr introvertierte menschen zu finden sind als anderswo. vielleicht sogar eher das gegenteil.. naja. |
| Desira | Werden hier zu den "Normalos" :rolleyes: eigentlich auch Anhänger anderer Subkulturen gezählt, also alles, was nicht schwarz ist? Oder sind damit wirklich nur die durchschnittlichen Arbeitnehmer mit Häuschen und Familie gemeint? Für ein Verhältnis Introvertiert:Extrovertiert unter Schwarzen im Gegensatz zu "Normalos" (Aaargh, ich hasse es auch) wäre die genaue Gliederung ja interessant, oder? |
| Desengano | normalos sind ja eigentlich gerade die, die nicht irgendeiner subkultur angehören. also satanisten, punks, metaller, goths, psychos und so würde ich nicht als normalos bezeichnen. sportler dagegen schon. aber das ist mal wieder meine persönliche definition. |
| oskadis | [QUOTE][i]Original geschrieben von Desengano [/i] [B]normalos sind ja eigentlich gerade die, die nicht irgendeiner subkultur angehören. also satanisten, punks, metaller, goths, psychos und so würde ich nicht als normalos bezeichnen. sportler dagegen schon. aber das ist mal wieder meine persönliche definition. [/B][/QUOTE] Ich bin mir sicher, daß es Sportler gibt, die irgendeiner Subkultur anhängen. Übrigens - die Anhänger von "Volksmusik" und ihrem Drumherum und ähnliches würde ich auch als Subkultur bezeichnen. Gruß ~ Oskadis ~ |
| Tzevi | Naja, Sportler, die einer Subkultur angehören sind natürlich keine 'Normalos', sondern eben satanisten, punks, metaller, goths, psychos etc. , die gern Sport machen. Ich weiß nicht, ob ich Volksmusik wirklich als Subkultur bezeichnen würde. Hören das nicht die meisten älteren Leute gern? Damit ist es doch dann 'normal', oder? Es gehört eben nur zu einer anderen Generation, als der unseren. Später wird man dann vielleicht die Britney und Christina-Anhänger als "Subkultur" bezeichnen. ;) |
| Edwin | Ich hatte bis Ende der Grundschule keine wirklichen Freunde, war halt verträumt und verpeilt. Dann habe ich jemanden kennen gelernt, der sich wirklich für mich interessiert hat, wir waren jahrelang jeden Tag zusammen, haben die verrücktesten Dinge gedreht, haben alle unsere Gedanken gekannt. Einfach irgendwie Seelenverwand. Alle anderen haben uns für total verrückt gehalten. Dann haben wir uns irgendwie voneinander entfernt, er hat jedes Wochenende bis zum Gedächnisverlust gesoffen und gekifft, dabei stets seinen Bekanntenkreis erweitert-wurde zu einer Art von diesen "Kultfiguren", den man ín einem bestimmten Kreis einfach kennen MUSS. Ich habe nie wieder zu jemanden wirklich Kontakt geknüpft, ich bin einfach der, den jeder irgendwie nett und freundlich findet, der, der bei irgendwelchen Aufzählungen einfach vergessen wird (und der, der momentan fast in Selbstmitleid und Melancholie ersauft) Ein verstimmter Edwin |
| NightSchatten | Zum Thema....... Ich Hatte nie viele Freunde eigentlich so gut wie keinen.... es gab mal eine Klasse in der ich sehr gut oben war... tolle freunde nach der schule getroffen und sonst alles echt prima..... aber sitzengeblieben.....(verdammt knapp) Und ab den Tag ging es den bach runter ich konnte mich net mehr einordnen in die neuen Schüler , hab nie mehr da freunde gefunden...... war immer der Einzelgänger hab mich immer versucht alleine durchzuschlagen... gemobbt wurde ich und das nur weil ich ruhig war und alles aber geschlagen wurd ich nie.... ich lass mir net alles gefallen da kriegen die was aufs maul*fg* .. ich war ganz normal wie alle anderen und net Schwarz angezogen... (wie heute) ich konnnte mich net mehr einordnen manchmal ein bischen..ich bin immer tiefe gesunken Schule geschwänzt und alles naja.....zuhause immer alleine hocken und verzweifeln..... und so kam das alles bei mir irrgend wie halt dann..... Im moment läuft es auch net viel besser obwohl ...... naja was soll man machen das Leben ist halt... naja will keinen aufs selbstmitleid machen *sry* zurück zum thema..... Jo hatte keine freunde..... und bin nun 17 bin seit 4 jahren ca..... mein Leben geht weiter....... |
| Desengano | sitzen bleiben ist oft ein soziales problem. ich kenne viele fälle, wo es den "sitzenbleibern" schwer viel, sich in die klassengemeinschaft einzuordnen. da wäre meine meinung nach, ein schulwechsel besser, weil man da die "kleinen" net schon vorher kennt.. naja. gothseidank hab ich diese schuloprobleme nicht mehr.. *g* uni is was tolles. ;) |
| Desira | [QUOTE]ich kenne viele fälle, wo es den "sitzenbleibern" schwer viel, sich in die klassengemeinschaft einzuordnen.[/QUOTE] Wobei man die Probleme da ja wieder auf die fehlenden Kontakte zum alten Jahrgang schieben kann. |
| rosenkind | ja, ich hatte früher tatsächlich wenige Freunde. Von der 1. bis zur (einschließlich) 10 Klasse war ich Mobbingopfer. 2 Leute, die ich wirklich als Freunde bezeichnen konnte, habe ich erst mit 14 gefunden. Und ja, ich habe früher auch tatsächlich versucht dazu zu gehören Und ja, ich denke auch, dass mich die Einsamkeit geprägt hat. Doch ist die Frage nicht viel mehr: "warum?". Als Kind war ich ein komischer Kauz, wenig Ordnungssinn, Lese-Rechtschreibschwäche und anderes machten mich zum begehrten Opfer. Mit 8 Jahren begann ich in der Einsamkeit mir die Zeit mit einem "Tagebuch im Wind" zu vertreiben, anstatt wie alle anderen Kinder mit Kindern zu spielen, saß ich da - und dachte nach... ich begann philosophische Texte zu schreiben, die selbst eine Kollegin meiner Mutter in Anbetracht meines Alters faszinierten, mit 10 führte ich philosophische Diskussionen mit meiner Mutter, bei denen manchmal mein Vater nicht mitkam. Später wurde ich gemieden, aus Neid. Aus Neid darüber, dass ich bessere Noten schrieb, obwohl ich total chaotisch war. Was waren die Gründe dafür, dass ich keinen Anschluss fand, auch außerhalb der Schule nicht? "Schwarz" war ich wohl schon immer irgendwo, lange bevor ich das Wort "Gothic" das erste mal las, lange bevor ich die erste schwarz gekleidete Person traf, lange bevor ich anfing dunkle Musik zu hören. Ich war schon immer anders, nein, ich machte nicht auf anders, ich war es einfach, schon als kleines Kind. "Dieses Mädchen kann noch richtig versunken spielen, das können die heutigen Kinder nicht mehr", sagte eine Kindergärtnerin mal über mich. Und auch schon im Kindergarten konnte man mich leicht provozieren, mit Sätzen wie "das ist nichts für Mädchen" - ein Konflikt der auch später nicht abebbte, ich stand schon immer irgendwo zwischen den Geschlechtern. Ich habe als Kind nie gefremdelt, ich muss ein Sonnenschein gewesen sein, lieb, nett, aber wild und stürmisch. Ich denke ich war schon als Kleinkind anders und später merkte ich, dass ich beim Singen im Gottesdienst auch das einzige Kind war, dass die religiöse Stimmung, den besungenen Frieden in diesen Momenten wirklich verinnerlicht hatte, anders als andere Kinder. Ich wurde gemieden, aus verschiedenen Gründen und die Einsamkeit war mir ein Lehrmeister, sie lehrte mich Nachdenklichkeit, sie lehrte mich philosophie und natürlich lehrte sie mich auch den Schmerz, den Schmerz darüber, allein zu sein, ausgelacht, gehänselt zu werden. Die Pubertät begann und ich habe lange versucht mich anzupassen, immer wieder, erst die Kleidung, ich trug die Trends, als ich 12 war, auch wenn mein Interesse an Trends dann spätestens mit 14 nachlies und ich nur noch moderne Sachen trug, aber auf Trends nicht mehr so achtete, ich hörte Popmusik, ich war nach außen hin bis ein paar Monate vor meinem 17 Geburtstag ein "ganz normaler Jugendlicher". Doch war ich es wirklich? Niemand außer mir schrieb Gedichte, niemand außer mir philosophierte gerne, niemand außer mir war da, mit dem ich meine Gedanken teilen konnte. Ich versuchte mich anzupassen, um der Einsamkeit zu entkommen, aber ich war anders, ich war schon immer anders. Und dann mit 16 fand ich sie: die schwarze Szene. Es ist eine komische Geschichte, wie ich hier rein gekommen bin, komisch, wie ich bestimmte Sachen in der Lebensphilosphie einiger Teilbereiche dieser Subkultur mehr "erfühlt" habe anstatt etwas zu lesen und das auch noch ohne die bekannten Vorurteile. Und je weiter ich ging, umso mehr ich sie entdeckte umso häufiger machte es: "klick" "klick" "klick". Ich fand so oft meine Gedanken, meine Einstellungen, meine Ansichten, für die ich unter den Jugendlichen um mich herum keine Anlaufstelle fand. Wäre ich anders geworden, wenn ich Freunde gehabt hätte? Ich denke, es hätte vielleicht länger gebraucht, vielleicht sogar lange über die Pubertät hinaus, aber irgendwann wäre ich durch irgendein Ereignis vom "Mainstream" abgekommen und irgendwie hier gelandet. Ob ich melancholisch bin? durchaus, manchmal brauche ich die Melancholie. Doch im Gegenzug kann ich auch fröhlich und optimistisch sein. Ob ich introvertiert bin? durchaus, aber ich kann ebenso extrovertiert sein. ich bin noch nachdenklicher geworden als ich es ohnehoin schon war, die schwarze Szene hat mir geholfen Fähigkeiten freizulegen, die verborgen waren, weil ich jahrelang versuchte mich auf Biegen und Brechen anzupassen, auch wenn ich vieles erst im Nachhinein durch Reflektion fesstellte. Viele Freunde habe ich immer noch nicht, aber ich habe zum ersten Mal Menschen kennengelernt, die meine tiefen Gedanken verstehen, mit denen ich sie teilen kann. Ob ich arrogant bin? Ich denke ich wirke auf viele so, doch setzt Arroganz für mich vorraus, unberechtigt stolz auf sich zu sein, unberechtigt auf jemanden hinabzusehen, unberechtigt sich für was besseres zu halten. In bestimmten Dingen sehe ich mich der Masse als vorraus, doch kann ich es auch begründen und bin mir bewusst, dass ich nicht perfekt bin. Ich kritisiere vieles, was mir begegnet, ich denke über vieles nach und stehe somit vielen Menschen skeptisch gegenüber. Aber ich teile nicht ein in Goth = gut, Nichtgoth = schlecht. Menschen innerhalb der Szene können genauso beschränkt sein wie Menschen außerhalb und umgekehrt, ein Beispiel: davon reden, dass man keine Marken und Trends unterstützt, dann aber nur bei x-tra-x kaufen. Ja ich wollte früher dazu gehören zum Mainstream, aber meine Orientierung an der Szene als Trotzreaktion abzutun ist falsch, vielmehr war mein Versuch zu den anderen zu gehören eine verzweifelte, wenn auch oft unbewusste, da ich noch nicht so merkte, wie andere drauf waren, Tat, um Anschluss zu finden, nicht einsam zu sein. Erst durch den Kontakt zur Szene hab ich mich selbst irgendwo gefunden, obwohl man sich im Laufe seines Lebens immer wieder verliert und immer wieder neu suchen muss. Und Aussenseiterin bin ich immernoch, aber es ist mir inzwischen recht egal. |
| Sathana | Ich würde das nicht so ausdrücken. Okay, ich war in meiner Schulzeit auch sowas wie ein Außenseiter, aber z.B. an der Uni habe ich viele liebe Leute kennengelernt, die nichts mit der Szene zu tun haben. Dennoch zieht es mich in meiner Freizeit immer wieder in die Szene zurück. Vielleicht auch einfach aus Interessegründen, von wegen Musik und Kleidung, und weil man mit der Zeit einfach viele Leute dort kennenlernt. Aber ich denke nicht, dass es umbedingt was damit zu tun hat auf Teufel komm raus anders zu sein und auf andere herabzublicken oder in dir Richtung gehend... |
| funktion | Irgendwo hast du recht man hebt sich über das andere volk und fordert mehr Toleranz von dem rest und man selbst ist am intolerantesten überhaupt... und um ehrlich zu sein ich hatte auch nie viele freunde und die die ich hatte waren arschlöcher und irgendwie wollte ich mich ganz und gar von denen unterscheiden und bin dabei hierrauf gestoßen. so das wars von mir. |
| Müll | dann zähl ich wohl zu den "klischee gruftis". ich hatte bis vor eineinhalb jahren keine freunde, bis auf eine schulfreundin, mit der nach der schule und in den ferien überhaupt kein kontakt war. ich habe erst vor eineinhalb jahren das glück gehabt freunde zu bekommen. introvertiert war ich schon immer. früher aber mehr wie heute. heute bin ich zum glück kein außenseiter mehr. ich habe mich in meiner klasse integriert und habe auch so freunde (nicht viele, aber sie reichen) und bekanntschaften+kumpels, mit denen man sich sein wochenende gestalten kann. und nicht zu vergessen mein freund, der einen großen teil meiner positiven stimmung ausmacht :) |
| café.koma | irgendwo muss ich mich da auch anschließen. richitge freunde hatte ich früher sogut wie garnicht, viele bekannte aber kaum freunde. aber zur zeit sieht es auch wieder nicht viel anders aus. mein freund und ich spalten uns immer mehr ab, haben keine lust mehr auf dieses blabla was unter dem sogenannten freundeskreis herrscht. wir gehen imme rnoch gerne in der szene weg, auf konzerte, einfach tanzen ect doch sind wir dabei meist nur zu zweit unterwegs, da wir einfach keine lust mehr haben auf diese menschen. es ist alles irgendwie zur dailysoap geworden, was auch verdammt traurig ist. das merkwürdige jedoch ist, dass wenn wir uns doch mal mit irgendwem anders treffen sich die leute ganz anders verhalten, wenn man im café sitzt kann man suoer gut reden und freut sich diesen bestimmten menschen wieder zusehen, doch trifft man die gleiche person in einem club beschränkt sich alles wieder auf diesen ewig blöden smalltalk..... viele finden aber wirklich durch *eonsamkeit* zur szene und blühen richtig auf. kenne selbst genügend personen, die früher immer alleine waren, niemanden hatten ect udn jetzt immer von einer horde anderer menschen umgeben sind. aber ob man sich mit dieser horde wohlfühlt ist eine andere sache... |
| Tzevi | [QUOTE][i]Original geschrieben von café.koma [/i] [B] viele finden aber wirklich durch *eonsamkeit* zur szene und blühen richtig auf. kenne selbst genügend personen, die früher immer alleine waren, niemanden hatten ect udn jetzt immer von einer horde anderer menschen umgeben sind. aber ob man sich mit dieser horde wohlfühlt ist eine andere sache... [/B][/QUOTE] Ich war früher auch fast immer allein, bin nie weggegangen, saß immer in meinem Zimmer, hab gelesen, gemalt und solche Sachen halt gemacht. Seit ich "in dieser Szene bin", bin ich aber öfters mal unterwegs. Am Anfang fand ich das auch ganz schön, allerdings kommen dann auch regelmäßig Phasen, in denen ich mal wieder meine Ruhe haben muss. Außerdem verlieren sich viele Kontakte auch schnell wieder und man tifft sich, aus welchen Grüden auch immer, kaum oder gar nicht mehr, sie sind also oft eher oberflächlicher Natur. |
| black_soul_82 | Geht mir genauso....aus irgendeinem seltsamen Grund habe ich bis ich 15 war kaum Anschluß gefunden. Bis zur 9. Klasse war auch ich ein beliebtes Mobbing-Opfer, an allen 3 Schulen, auf denen ich war. Auch ich hab mich verkrümelt, hab mich nicht mehr auf die Straße getraut, weil sie alle in meiner Umgebung wohnten. Hab mich geflüchtet in die Kunst und die Musik. nach außenhin hab ich dann dieses "Sprichmichbloßnichansonstrennichweg" ausgestrahlt. Und irgendwann hab ichs dann zugelassen, als das alte Umfeld weg war und meine Kontakte bestehen heute noch als mir sehr wertvolle Freundschaften. Heute würde mir das keiner mehr anmerken, denn jetzt bin ich für sie alle die, die immer grinst und die irgendwie nen Knall hat. Nennt es eine Maske, aber die introvertierte Seite zeig ich heute kaum noch offen. Trotzdem glaub ich nicht, daß alle "schwarzen Seelen" so einen Werdegang brauchen um so zu sein wie sie sind. |
| Hiddn Rose | 5 Jahre einsamkeit gehen halt nicht so an einem vorbei....d.h. von der 5. zur 9. Klasse war ich allein, hinzukommt, dass meine klassenkameraden mich nicht besonders mochten und mich die volle schulzeit über gemobbt haben. Erst als ich so 15-16 war hab ich duch zufall ein nettes Mädchen kennengelernt und hat mich ihrer clique vorgestellt und das sind jetzt meine besten freunde |
| gloomy princess | bei mir kommt das teilweise auch daher... ab der dritten klasse, wo so in "cool" und "uncool" aufgeteilt wird, wurde ich gemobbt und hatte nicht viele freunde bzw keine richtigen. In der fünften wurds dann erst mal besser jedoch gehörte ich nie wirklich zu den "coolen", was einmal daran liegt, dass ich sehr schüchtern bin bzw. war, hat sich schon gebessert, jedoch fällt mirs immer noch schwer auf leute zuzugehen, da ich schon so viel ablehung erfahren hab... die "coolen" von früher laufen einem dann auch immer wieder über den weg, was ztur folge hat, dass man oft etwas abseits steht... aber in die szene bin ich eigentlich nur über die musik gekommen... ich muss vielleicht auch sagen dass ich kein 100%iger "goth" bin. die identifikation ist zwar da, aber eben nicht 100%. ja, manchmal sehe ich auf leute herab... aber dass liegt daran, dass sie entweder auch auf mich herabsehen oder weil ich nicht vestehen kann wie man jedem trend hinterherrennen und scheiß viel geld für klamotten ausgeben kann, nur damit ne marke aufm arsch steht.... das beziehe ich besonders auch so extrem-gangster-hiphop-machos (dier ich einfach auch insgesamt ganz schön arm finde) oder so tussen... ansonsten.. viele meiner freunde sind nicht in der szene |
| CloudySky | Bei mir ist das so, dass ich seit der 6. Klasse eine sehr sehr sehr enge Freundin hatte. (in der 5. haben wir uns noch "bekriegt".. hassliebe). ich hatet gewaltige probleme auf der schule wo ich mit ihr war und relativ alleine dastand. genauso war es, wenn man zum beispiel auf meine eltern angesprochen wurde. ich kann nunmal nichts dafür dass auch ein elternteil "schwarz" ist ;) leider sind wir jetzt auf verschiedenen schulen und ich hab zwar schulbekannte gefunden auf einmal. aber irgendwie ist das auch nichts besonderes. gute freunde habe ich keine mehr. nur meinen partner. bin aber dabei mir wieder einen freundeskreis aufzubauen. ich brauche eigentlich immer zig leute um mich herum aber gute freunde habe ich dann nur 1 oder zwei. ganz komisch bei mir.. *schulterzuck* LG CS |
| Winnowill | Hm, also ich hatte eigentlich schon immer Freunde, mal mehrere, mal wenigere. Das einzig richtig negative was mir grad einfällt wär die 9. Klasse, da hatten wir so ne "ich schwenke meine übergroßen Brüste und schon fressen mir sämtliche männliche Wesen aus der Hand" drinnen, und die konnt mich absolut net ausstehen (wobei sie in der 5. Klasse auch zu meinen Freundinnen gehört hat! :q ). Njaaa, das mit dem "Männer um den Finger wickeln" hat in der Zeit ganz gut geklappt. Sprich: mobbing war angesagt! Allerdings hatte ich auch in dieser Klasse eine sehr sehr gute Freundin (mit der ich immer noch befreundet bin) und in der Parallelklasse gabs gleich mehrere geniale Menschen, mit denen ich mich super verstanden hab. Harr harr, und in der Abiklasse hat's dann mit dem "Brüste schwenken" net mehr so gut geklappt und diese welche wurde vom Abiball und der Abizeitung ausgeschlossen. *muhahaaaaa* Aber ich denk das ist in meiner Vergangenheit eher ne Ausnahme... die Frau war echt net ganz richtig im Kopf (eher "bösartig"), die hat es damals sogar geschafft, dass ihre Mutter in ärztliche Behandlung gehen musste. Durch ihre Art. Hm, und eigentlich hab ich auch jetzt ganz viele Freunde und Bekannte... es gibt natürlich immer wieder mal jemand, der mich nicht (oder ich denjenigen nicht) ausstehen kann, aber an Freunden (und zwar RICHTIGEN Freunden!) hat's mir nie gemangelt... Grüßles Winn |
| LaVampiressa | [B][I][COLOR=purple]Also ich hatte in der Grundschule schon immer viele Freunde und war total beliebt. Aber ich glaube, das interessiert hier nicht :p.... Naja, also ich hatte in der Realschule schon die hammer Probleme. Ich hatte keine Freund ab der 7. Klasse, was zum teil daran gelgen hat, dass ich da schon angefangen habe, Punk und Metal gehört habe und mich teilweise auch so gekleidet habe. Nun ja, also des hat sich dann hingezogen bis ich 16 war und von da an, war ich irgendwie super beliebt (worauf ich nicht unbedingt stolz bin und an die große Glocke hänge). Muss leider dazusagen, dass die "Normalos" immer hintenrum gelästert haben und mich als Satanistin etc. beschimpft haben. Aber den Thread gibts ja schon und des gelaber ist ja eh nur schwachsinn :rolleyes: . Ok, mittlerweile isses doch ganz ok geworden. Es hörten zwar nur drei Leute in meiner Clique meine Musik, aber Freunde bzw. Kollegen habe ich zu genüge. Ich denke nicht, dass das auf die Musik ankommt, sondern ob man Leute mit dem gelichen Charakter gefunden hat. Also ich bin ziemlich offen für alles und trete keinem mit Vorurteilen gegenüber und bilde mir immer ein eigenes Bild über die Menschen. Das kommt anscheinend immer gut an und ist hat sich echt bewährt ehrlich zu sein.[/COLOR][/I][/B] |
| neutraler Engel | Es ist erstaunlich was man hier so liest. Bei einigen hat es schon recht früh angefangen mit dem 'anders denken' Bei mir war es auch so. In der ersten Klasse der Grundschule wolte ich immer ein Vampier sein und habe in meine hefte immer vampire und kleine Grabsteiinchen gezeichnet:D . Aber ich hatte viele Freunde und war auch beliebt. Doch irgendwie wurden es dann immer weniger gute Freunde, was auch daran lag, dass plötzlich in der 5. Klasse etwa mehrere neue Mädchen in die Klasse kamen, denen ausnahmslos allen das Äussere das wichtigste war. Sie scherten die anderen Mädchen um sich, die begeistert (geblendet?) folgten und mit ihnen auch die anderen in der Klasse. Und so wurde ich langsam zur aussenseiterin. Ich verstand mich weiterhin mit allen sehr gut, doch es war nur so oberflächliches gekratze. Der höhepunkt kam dann, als zwei Mädchen Streit hatten und die ganze Klasse hineinzogen. Da man wusste, dass die eine auf's Gymnasium gehen würde und die mehrheit (alle ausser die aussenseiter) auf der anderen Seite stand wurde kurzerhand ein Club gegen Gymnasiumschüler gegründet und ich und doch andere wurden Grundlos ausgeschlossen und gemoppt. Seit da bin ich Aussenseiterin und es hat sich später auch nichts mehr daran geändert. Ich verstehe mich mit den meissten mitschülern immer gut, doch es ist nichts als oberflächliches getue. Gute Freunde habe ich wenige und die Verliere ich auch laufend durch klassenwechsel, grosse distanzen etc. Es ist nun mitlerweile so, dass ich mich absolut nicht wohl fühle in grossen menschenmengen, die ich nicht kenne. Das macht es mir nicht unbeding leichter neue Kontakte zu knüpfen... |
| SilentAngel | Seit ich in die erste Klasse gekommen bin, war ich Aussenseiter und daran hat sich nichts geändert. Nicht während der vier Jahre Grundschule, nicht während der zwei Jahre Hauptschule und nicht während der vier Jahre Realschule. Das lag wohl daran das ich meist immer irgendwo neu hinzukam wo sich alle schon vorher kannten. In der ersten Klasse kannten sich damals schon alle aus dem Kíndergarten, ich nicht, wir waren kurz vor Anfang meines ersten Schuljahres in diesen Ort gezogen wo sich meine Schule befinden sollte. Mit eben diesen Leuten war ich dann auch bis zur 6. Klasse zusammen. Hinzu kamen damals wohl noch mein fragwürdiges Äußeres (ich, oder besser meine Familie hatten nun mal keine Kohle um sich Klamotten die damals in Mode waren zu leisten) und das ich dann meist was mit irgendwelchen Mädels unternahm die dann so zwei bis vier Jahre jünger als ich waren. Realschule: Auch hier wieder, neuer Anfang da wir wieder umzogen. Diesmal sogar Mädchenschule. Auch hier waren es wohl wieder meine Klamotten aber wohl auch meine Art. Ich weiß nicht was ich für eine Art hatte aber anscheinend hatte ich damals schon anders gedacht. In der Zeit der achten Klasse kam ich dann schließlich zum Metal und zum Goth-Dasein. Und als ich dann schließlich Ende der neunten Klasse damit anfing dieses auch äußerlich zu zeigen, wurde mir mehr Respekt zugetragen aber ein Teil der Klasse war ich auch nicht. Wobei ich dann allerdings anmerken sollte das ich zu dieser Zeit nicht mehr allzu viel Wert drauf legte. Ich hatte zwei Mädels in der Klasse mit denen ich mich sehr gut verstand, die eine davon war auch schon immer alternativ, sie ist eine der wenigen auserkorenen Leute von dieser Schule mit denen ich heute noch Kontakt pflege. Und das hat mir gereicht. Der größte Bestandteil meines Freundeskreises ist eigentlich irgendwie alternativ oder Metaller. Allerdings kannten wir uns schon bevor ich so wurde und sie so wurden. Allerdings ist mir gerade etwas auf-/eingefallen was mich grad ein bisschen verwundert hat. Wieso fühlte ich mich auf einem Metalfestival wo ich keine alte Sau kannte, bzw. wo ca. 20.000 Leute von der ganzen Welt anwesend waren, wohler als auf einem Gothic-Markt der sich in der Stadt München zugegen trug? Anmerkung: Auf besagtem Markt kannte ich garantiert keine Menschenseele mehr und es war nur ein Bruchteil an Leuten da. |
| Miss_Kitty | Hab mich als Kind auch schon oft mit dem Tod befasst und ein Fable für Vampire gehabt. Ich war schon im Kindergarten Außenseiter, deshalb hatte ich nie nen besonderen Draht zu anderen Leuten, hab's nicht anders gelernt. Bis zu meiner Hauptschulzeit ist mir das auch noch nicht mal aufgefallen. Später hab ich dann alles getan um dazu zugehören frei nach dem Motto :Sei ein liebes Mädchen dann mögen sie dich. Von wegen, das zieht vielleicht wenn man die richtige Figur und die richtigen Klamotten hat. Tja, dumm gelaufen. Auf einer aderen Schule war's dann auch nicht besser. Aber da war mir inzwischen alles egal. Ich hatte zwei gute Freunde, das hat mir gelangt. Seit dem versuche ich das, was sich in mir befindet nach Außen zu tragen. Trage zwar nicht immer schwarz aber ziemlich oft. Bin halt seltsam, sollen die anderen es ruhig sehen. Is mir egal. |
| Dragonlady | Ich hatte gute Freunde, bevor ich in die Szene wechselte. Könnte ich sie auch jetzt noch gute Freunde nennen, wenn sie mit mir nichts mehr zu tun haben wollten, nachdem ich, aus der Sicht vieler unwissender Menschen, "abgerutscht" war? Sie waren schon davor die besten Freunde, die man haben kann und das kann ich vor allem darum sagen, weil sie tolerant gegenüber meinem Kleidungs- und Musikstils sind. Ich finde es nicht gerade nett alle Gothics schon wieder in ein so enges Klischee reinzuquetschen, von wegen "Gothics sind Gothics weil sie nie Freunde hatten und Außenseiter waren". Das ist doch viel zu einfach. Ich denke, jeder hat seinen eigenen, persönlichen Grund, an die Szene Anschluss zu finden. Sei es wegen seines Wesens, das durch die Denk- und Lebensweise der Szene angezogen wird, oder durch die Medien, die daraus, wie auch aus so vielen anderen Dingen nur ein Mittel zum Zweck gemacht haben, um Kohle zu scheffeln. Oder sei es eben, weil man ein Außenseiter ohne Freunde war. Es gibt so viele verschiedene Menschen und genauso viele verschiedene Gründe, die man gar nicht alle in Worte fassen kann. Genauso wie die Szene selbst ganz verschieden aufgefasst wird, sodass der Begriff "Gothic" gar nicht mehr auszureichen scheint. Es gibt Vorstellungen davon, über die man sich streiten kann. Jeder hat seine eigene Meinung. Wo würden wir hinkommen, wenn wir alle in ein und dieselbe Schablone passen würden?? |
| Guilty_Angel | Ich hatte schon im Kindergarten nie richtige Freunde.Ich weiß eigentlich auch nicht warum denn ich war als Kind immer sehr lieb und nett zu den andern.Ich war vielleicht ein wenig schüchtern aber ich hab mir immer Mühe gegeben mich anzupassen und auch mal versuchen andere anzusprechen und mich mit ihnen anzufreunden.Meistens haben die mich gehänselt weil ich so hüäßlich war und eine Schweinenase hatte.Das hat sich bis zu meinem Abgang aus der Schule immer so fortgesetzt nur dass es vor allem in der Pubertät schlimm war wenn es immer nur hieß "schaut mal da kommt wieder die Häßliche." ich hab das nie ganz verdauen können aber ich habe in der siebten Klasse aufgehört mich anpassen zu wollen und immer lieb und nett zu sein nur damit andere hinter meinem Rücken über mich lachen.Ich in nie mit den anderen ausgekommen weil ich einfach nie die Interessen hatte die die anderen Kameraden in meiner Klasse als "normal" ansehen konnten.Während der rest sich eher Pop oder andere Musik anhörten hab ich Klassik oder J-Rock/Metal/Punk gehört manchmal auch Gothic aber ich wußte damals noch nicht mal was der Begriff überhaupt bedeutet.Andere hatten Hobbys wie Skaten der Tanzunterricht, reiten und so ich habe dagegen nur eines gerne gemacht , zeichnen, ich war unsportlich sah nicht gut aus und hatte auch nicht dieselben Interessen das hatte gereicht um micht einfach in den Rand zu drängen und irgendwelche dummen Witze über mich zu machen.Irgendwann gingen mir die anderen nur noch aus dem Weg und ich ihnen, ich verbrachte ganze Tage im Unterrricht ohne auch nur ein Wort mit den anderen zu wechseln, nicht weil ich mich für was besseres hielt sondern einfach nur weil ich wusste dass es keinen Sinn machte sich mal wieder eine dumme Bemerkung einzufangen.Ich weiß gar nicht wie ich in die Gothszene gerutscht bin aber ich fühle mich hier verstanden und endlich zuhause.Ich habe irgendwann gemerkt dass ich auhc mal von anderen Menschen ernst genommen oder sogar verstanden werde und von da an fühlte ich mich endlich wohler, zumindest wusste ich endlich wohin ich gehören konnte ohne mich erstmal prüfen lassen zu müssen oder andern zu gefallen ohne mir selber zu gefallen.Ich kann leider nicht sehr gut mit Worten umgehen wie einige von euch sicher schon mal bemerkt haben müssen aber ich kann einfach meine Gefühle nicht in worte ausdrücken und auch nicht vokal.Ich habe einen sehr hohen nachholbedarf was die Kommunikation angeht denn ich habe sie fast 17 Jahre lang vernachlässigt und statt dessen alles in mich reingeschlungen, ich denke ich kann deswegen auch heute noch nicht so richtig mit anderen Menschen diskutieren oder mich ihnen gegenüber äußern, schließlich habe ich mich so lange einfach nur in meine eigene Gedankenwelt zurückgezogen und über mich und die Welt nur nachgedacht. Aber ich denke ich bin auf einem Weg der Besserung ich gewinne nach und nach mein Selbstvertrauen wieder zurück und kann endlich auch ganz Ich sein. |