German Gothic Board
 
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  Forum: lebens : ART
    Thema: Friedhöfe sind out
SandmannAlso, dass die "Gothicszene" sich SEHR zum negativen gewandelt hat und überhaupt nicht mehr das ist was sie mal war ist denke ich unbestreitbar. Aber woran liegt das?
Fangen wir mal mit einer Geschichte an:
Ein Junggrufti, der schon lange auf der Suche nach SEINER Subkultur ist sieht irgendwann anchts im TV eine Reportage über "Gothic". Man hört schöne Melancholische lieder von einem Gewissen Robert Smith gesungen hört von den idealen, der Lebenseinstellung, danach Passion of Lovers von bauhaus und weiter gehts mit der Erklärung was ist "Gothic". Der Junggrufti, bis vor 30min noch ganz traurig, weil er grade vom Friedhof heim gekommen war und sich irgendwie so alein auf der Welt fühlte ist auf einmal richtig glücklich und sagt: "UI, da gibts ne GANZE Subkultur, die so denkt wie ich. Der Stil hat mir ja auch schon immer zugesagt. Jetzt geh ich mal schauen, wo man so gruftiges Zeugs kaufen kann." Gesagt getan. Der Junggrufti Schmeißt sich also(anfangs etwas unbeholfen) in Schale und geht in die Stadt um andere Gruftis zu treffen, hat sich natürlich auch über die ultratruen Clubs informiert, um da freunde zu finden, die mal nachts mit auf den Friedhof wollen, aber irgendwie sieht hier niemand so aus, wie die im TV. NAja. macht ja nix. Optik is ja net alles. Also man fragt sich so rum(Während echt schreckliche Musik läuft, die zu 100% Synthetisch scheint) und kommt zu dem Schlus: Keiner will mit mir auf den Friedhof. "Naja. Meine Stadt is ein Kaff, also mach ich was anderes" denkt unser Junggruftie und kauft sich wunderschön gestaltete Karten mit der aufschrift: WAVE GOTIK TREFFEN. Da müssten doch die Gruftis dann zu finden sein. Nachts angekommen wird das zelt neben ein paar lustigen Metallern aufgebaut, die freundlich helfen.
Der Nächste Morgen: Unser Junggrufti wacht voller Tatendrang auf, offnet voller vorfreude das Zelt UND traut seinen Augen nicht: Ein Horde gefährlich aussehender lebewesen in strahlenden Farben schreiten auf ihn zu. Geblendet reibt er sich die augen und erkennt als sie näher kommen Cyberplattenpanzerungen mit Nieten, männer mit rosa Miniröcken,Lila Flokatijacken und Grün/Hellblau gefärbten Iros. Unser Junggrufti hält das erst mal für eine einbildung und geht sich waschen und fertig machen. Auf diversen Konzerten höhrt er die schönste Musik. So ähnlich wie die bei der TV Reportage. Am Nächsten Tag besucht er den Leipziger Friedhof und DA SIND SIE. Gruftis in schönsten gewändern ganz in schwarz mit tupierten Frisuren in schöne Mäntel tragend usw aber unser Junggrufti traut sich nicht diese Leute anzusprechen aus Angst vor Zurückweisung.
Jahre später, Schauplatz: wieder Zuhause: Unser mittlerweile nichtmehr Junggrufti such(bis auf die wenigen Frunde die er hat) immernoch nach Leuten, die mit auf den Friedhof wollen(oder sonstwohin raus).

In dieser Geschichte handelt es sich(wie könnte es auch anders sein) um mich.
Auf meiner Suche nach RICHTIGEN Gruftis hab ich leider unsere(bzw. EURE) "Szene" noch schlechter kennengelernt. Auf einer Geburtstagsparty, auf der auch einige Gruftis anwesend waren(zumindest einige so aussahen als ob) machte ich den Vorschlag:"Kommt wir gehen mit ner Flasche Rotwein auf den Friedhof. Oh gott. das war mein verderben. Von antworten wie"Was soll ich denn da" bis "OAAAAAA is doch langweilig, Ich will party machen " war echt alles dabei. Naja. am Ende sind wir dank den ECHTEN Gruftis doch noch dort gelandet. Bei unterhaltungen mit einigen Pseudos musste ich mir Sachen anhören wie:"Du bist doch voll der KlischeeGoth".

So. Jetzt zur Analyse: Meiner Erfahrung nach besteht diese "Gothic Szene" entweder fast nur noch aus dämlichen Pseudos, oder ich hab was missverstanden und diese Szene hat nix mehr mit dem zu tun, was in den 80ern Mal sie Gruftis gewesen sind. Bitte klärt mich auf. Ich geh mal davon aus, dass ich so falsch nicht liege. Nur: was is dann das Problem. Eine möglichkeit(die ich für sehr warscheinlich halte) ist, dass einfach alle möglichen leute aus anderen Szenen(z.B. SM) auch Gruftis sein WOLLTEN und dann ihre"Kultur" mitgebracht haben, womit sie dann langsam aber sicher den GOTH geschaffen haben, wie wir ihn heute kennen.
Alles nur noch Partygänger die sich nur noch in Kleidung und Musikgeschmack vom Mainstream unterscheiden.
So, nun zur Musik. Ich find es echt bedenklich, dass heut keiner mehr die RICHTIG Gruftigen Gruppen kennt. Manche kennen ja noch netmal The Sisters of Mercy(abgesehen von this corrosion und Temple of Love in der Ophra Haza version) oder the Cure. Bei Jesus and Mary Chain und Bauhaus hab ich mich schon dran gewöhnt. Heute hört man halt lieber Elektroschrott mit Texten die so melancholisch sind wie :"Ich bin ein kleiner Wehrwolf".
Jetzt kommen die so viel gepriesenen Individualisten dran. WAS SOLL DER SCHEIß? Ihr wollt zu ner subkultur gehören, aber irgendwie doch net?? Aber mal im ernst: Was bitte is an rosa Flokatistulpen und Lila Flokatijacken(um mal nur die krassesten beispiele zu nennen) Gruftig? Verpisst euch auf die Loveparade ihr Tecker!!! So. Bevor ich wieder wegenIntoleranz ans Bein gepisst bekomm: Toleranz heißt nicht, dass man jeden Scheiß gut finden muss. ich sag nur: Ein bischen Subkultur gibts net. Entweder ganz oder garnet. Ich hab nix gegen Rosaflokatiträger, ABER bitte bezeichnet euch nicht als Gruftis, Gothics.. vielleicht. das kann ja eh keiner definieren. Wenn man jemand fragt, was Gothic is, dann weiß er entweder nix, oder erzählt was ganz anderes als die 200 vor ihm, die auch JEDER was anderes gesagt haben.
Nun unsere Psudophilosophen, dichter und denker. Ok. nehmen wir die Dichter wieder raus, denn gedichte schreiben zeugt(meist wirklich von geist und ist ein prima Mittel um seine Gefühlswelt auszudrücken(ihr verstaht anber die Redewendung!?!). jedenfalls: Fühlt ihr euch echt sooooo toll, weil ihr den ganzen vorgekauten Brei(der oft ziemlich geistlos ist) wieder 1:1 auskotzen könnt(meist ohne zu verstehen was der Verfasser überhaupt gemeint hat) und macht es soo viel Spaß sich an einem RIESIGEN Fremdwortschatzaufzugeilen, der einen einfach nur 100% Künstlich rüberkommen lässt? Ok. Er eignet sich prima um sein gegenüber ruhig zu stellen, denn wenn er nix mehr versteht kann er net wiedersprechen und mit Fremdwörtzern lässt sich wirklich der größte stumpfsinn wie die größte Weißheit verpacken.

Ihr seht. Ich bin aufs tiefste von dieser Szene enttäuscht worden. Ich hatte gedacht ich währ endlich nicht mehr allein, fühle es mich aber jetzt mehr denn jeh, und ich denke ich bin bestimmt nicht der einzige, dem es so geht.

Aber um endlich mal firden zu finden: Wie wärs: Wir trennen Gothics und Gruftis. Gruftis sind die, die ihren melancholischen Lebensstil führen möchten, noch gern auf Friedhöfe gehen und Gothic sind die, die das Clubleben lieben, und nichtmehr auf ihre Elektronische Musik verzichten mögen und nicht sonderlich viel vom"Klischeegruftisein" halten. Und wir alle fassen uns unter Swarze zusammen. Das ist mein Friedensangebot. Sagts euren freunden, erzählts weiter, macht es publik. So können viele weitere Konflikte und Streitereien vermieden werden

Carpe Noctem

Der Sandmann
WölfinGrüß dich, Sandman,

wie viele Anhänger der schwarzen Szene gibt es mittlerweile allein in Deutschland? - Richtig, eine unübersehbare Anzahl. (eine hohe [i]Dunkel[/i]ziffer eben ;) )

Da ist es doch klar, dass sich diverse Richtungen herauskristallisiert haben; die Einen mögen es eher industriell, die Anderen romantisch und die Nächsten elektronisch.
Es wäer ja auch erschreckend monoton, wenn Zigtausend die genau die gleiche Musik hören würden oder genau den gleichen Kleidungsstil hätten ~ nichts mehr mit der szeneweit gepriesenen und hochgelobten Individualität.

Und doch eint alle etwas... der Hang zum Dunklen - sei es das Morbide, Makabere, Obskure, whatever.

Insofern hat sich seit den Anfängen der Szene eben eine gewisse "Evolution" vollzogen - adaptive Radiation sozusagen. ;)
Was aber nichts an der Tatsache ändert, dass sich all diese Menschen unter einem Sammelbegriff zusammenfassen lassen... alldieweil sie sich doch deutlich von den "Normalos", den Bunten, abgrenzen lassen. Ungeachtet der verschienen szeneinternen Strömungen.


Deine Rage kann ich nur bedingt nachvollziehen... du sagst selber, dass du auf dem Leipziger Friedhof etwa Schwarzgewanete angetroffen hast, die allen Anscheins nach deine Auffassung von gruftigem Lebensstils teilten. Aber du hast sie nicht angesprochen... von daher kannst du nicht behaupten, es gäbe sie nicht, die "Rotwein-Friedhofs-Gothics"... ;)



Liebe Grüße
Wölfin
Sonnenfürst[QUOTE][i]Original geschrieben von Sandmann [/i]
[B]In dieser Geschichte handelt es sich(wie könnte es auch anders sein) um mich.
Auf meiner Suche nach RICHTIGEN Gruftis hab ich leider unsere(bzw. EURE) "Szene" noch schlechter kennengelernt. [/B][/QUOTE]

Was bitte sind denn Deiner Meinung nach "RICHTIGE Gruftis" bzw. wer legt das fest?
RTL2? ORKUS? Oder Mozart?
Du kannst die heutigen Zeiten, mit ihrer Übersättigung durch Klone, nicht mit früher vergleichen.
SandmannRichtige Gruftis sind meschen, die Eine Melancholische Weltsicht haben, ihre Ansichten durchzogen sind von Schwarzeer romantik und die eine Faszination für den Tod und alles was damit zu tun haben hegen,wie der name GRUFTi schon selbst erklärt.(so mal die Kurzzusammenfassung.

Bestimmen tut das die definition und die menschen, die damals die Gruftis gegründet haben.
WölfinWas würde eine solche Unterteilung in Gothics, Grufties und was-weiß-ich-noch denn im Endeffekt bewirken?

Doch nur Streit um die korrekte Klassifizierung eines Schwarzgewandeten... und letzten Endes böses Blut, welche Richtung denn nun die "truere" ist. -.-"

Tolerant (!) wäre es wohl, zu akzeptieren, dass X und Y eben eine andere Auffassung des schwarzen Lebensstils haben als ich selber und dass ich sie trotzdem respektiere... oder?


Liebe Grüße
Wölfin
MagnusCaudar(Bw"So. Jetzt zur Analyse: Meiner Erfahrung nach besteht diese "Gothic Szene" entweder fast nur noch aus dämlichen Pseudos,"

Ja , du hast es erfaßt , damit muß man leben ...


Jedoch zur Szene ;

Individualismus sollte einst der Kern der Szene sein , hat sich aber selbst mit seinen Klisches weit davon entfehrnt ...

Also , es mag dir vielleicht nicht passen doch es gibt auch ein Paar Leute die nicht von einer Szene gehöhrt haben und dann eingestiegen sind sondern schon einfach etwas waren und dann dazurgeordnet wurden ... Was hast du erwartet , eine Szene die sich vom Trend und Anpassung ( lol , die Worte muss man stark deuten um meine Aussage zu verstehen ) abgrenzt und dann den Teufel tut und sich einem neuen Trend Anpasst ...


Als Fazit : In dieser Szene gibt es keine Erwartungen und wenn doch sollte man es vergessen , die Szene ist kein Land in dem Milch und Hnig fließt ...
xerxesherrje jetzt geht das gejammer schon wieder los..

es ist doch nicht so schwer zu akzeptieren dass es andersdenkende menschen gibt, die des lebens würdig sind, und ich kann auch mit menschen etwas anfangen die nicht fein gekleidet und rotweintrinkend sämtliche friedhöfe der stadt abklappern

[QUOTE]Ihr seht. Ich bin aufs tiefste von dieser Szene enttäuscht worden. Ich hatte gedacht ich währ endlich nicht mehr allein, fühle es mich aber jetzt mehr denn jeh[/QUOTE]
och du armer :) das liegt vielleicht daran dass du mit deiner definition eines wahren gothics ( o.O ) eine sehr beschränkte sicht auf das ganze hast, warum hast du eigentlich diese hohen erwarungen gehabt? jede szene ist nicht mehr als ein querschnitt durch die gesellschaft, mit allen intellektuellen hoch und tiefpunkten

warum kann man es sich nicht einfach abgewöhnen alles genau zu definieren und in die richtige schublade stecken zu müssen, aber nunja es wird wohl immer menschen geben die sich verzweifelt an begriffen wie gothic romantik etc festhalten und deren definitionen und umsetzung verteidigen werden :rolleyes:
Sonnenfürst[QUOTE][i]Original geschrieben von Sandmann [/i]
[B]Richtige Gruftis sind meschen, die Eine Melancholische Weltsicht haben, ihre Ansichten durchzogen sind von Schwarzeer romantik und die eine Faszination für den Tod und alles was damit zu tun haben hegen,wie der name GRUFTi schon selbst erklärt.(so mal die Kurzzusammenfassung.[/B][/QUOTE]

Aaahhh ja...spielen wir jetzt "Bullshit-Bingo"?
Mannomann, auf die Gefahr hin, altklug daher zu schreiben, aber sag sowas niemals zu jemandem über 30.
Laß sowas bitte stecken, damit machst Du Dich nur lächerlich.


[QUOTE][B]Bestimmen tut das die definition und die menschen, die damals die Gruftis gegründet haben. [/B][/QUOTE]

Und wer tut die Gruftis einst gegründet haben?
Greenpeace? Edgar Wallace? Junge UNION?
Latürnich, einst versammelten sich 666 Schwarzkittel, kraulten ihre Bärte und schrieben die "Lex Grufti" nieder!

Unterhalte Dich bitte mal mit Schwarzen jenseits der 30 und Du wirst sehen, daß die damals weißgott besseres zu tun hatten, als finster aus der Wäsche zu glotzen und zu den düsteren Klängen von Alien Sex Fiend auf dem Friedhof rumzuhocken.
Trauerwesen[QUOTE][i]Original geschrieben von Sonnenfürst [/i]
[B]
Unterhalte Dich bitte mal mit Schwarzen jenseits der 30 und Du wirst sehen, daß die damals weißgott besseres zu tun hatten, als finster aus der Wäsche zu glotzen und zu den düsteren Klängen von Alien Sex Fiend auf dem Friedhof rumzuhocken. [/B][/QUOTE]

Das stelle ich mir gerade lustig vor. "deaaaaaaaaaaad and buried...." *lol*
Passt wunderbar zum friedhof....oder wie wäre es mit Siouxsie auf dem Friedhof?

dIE Entedeckung der Selbsironie war damals eine der besten, die ich machen konnte. Die Klischees auf die Schippe nehmen, und so sein, wie man ist, und den schwarzen teil mit sich selber ausmachen. ich bin selber auch schwarzromantisch, aber wenn ich mal einen Witz reisse, dannw eil ich das will, und ich unterdrücke es nicht, einer Norm zu entsprechen oder sonst was.

Im Übrigen, wie war das mit der Individualität? Dass es auch hier einen Haufen Idioten gibt, das entzaubert, aber die Einsicht, dass auch nicht-schwarze tolle Menschen sind und hier eben auch Hirnis und Volltrottel, mach einen umso freier.
Denn ich muss nicht mit ultrabösen Goffs zu tun haben, um selber meinem persönlichen schwarzen Lebensstil gerecht zu werden, ich muss keinen Met trinken, um meine Identität zu behaupten usw usf (ich weiss eh nicht, wie manche auf Met kommen...).
Sonnenfürst[QUOTE][i]Original geschrieben von Trauerwesen [/i]
[B]Das stelle ich mir gerade lustig vor. "deaaaaaaaaaaad and buried...." *lol*
Passt wunderbar zum friedhof....oder wie wäre es mit Siouxsie auf dem Friedhof? [/B][/QUOTE]

Wie wär's mit dem "B.B. Bone Boogie"? Hübsch untermalt mit dem schallenden Gelächter von Herrn Fiend.

[QUOTE][B]Denn ich muss nicht mit ultrabösen Goffs zu tun haben, um selber meinem persönlichen schwarzen Lebensstil gerecht zu werden, ich muss keinen Met trinken, um meine Identität zu behaupten usw usf (ich weiss eh nicht, wie manche auf Met kommen...). [/B][/QUOTE]

Ich nehm's ihm ja nicht wirklich übel, angesichts so mancher albernen ORKUS-/ZILLO-/SONIC SEDUCER-Anzeige, in der irgendwelche selbsternannten Lord Satanicus'(15 Jahre) und Lady Vampirs (17 Winter), während sie den Klängen von Nightwish und Lakiermichrosa und Tokio Hotel lauschen, auf Friedhöfen und Burgruinen wandeln, während dessen sie sich Anne Rice hingeben und sich im Schmerz der Oberflächlichkeit und Ignoranz suhlen.
Aber mit den Gesetzgebern der "Lex Grufti" hat das wahrlich nicht das Geringste zu tun.
ZombieSchublade auf... die ganze bande rein und Schublade wieder zu...
Mal ehrlich, nimmt einer von euch das gerede dieses Typen ernst?

Dieses Schubladendenken geht mir wirklich gegen den Strich... :rolleyes:
geh zurück in den Kindergarten @sandmann
Dunkelbrautganz genau. warum ist es denn wichtig jemanden in eine szene einzuordnen? szenen sind nur dazu da, verschiedene menschen grob einzuordnen. aber dann gibt es immer die "ausnahmen" usw... was bringt es einem dann?
am besten geht man einfach auf die menschen zu und lernt sie kennen. davon hat man denk ich am meisten. ich höre jede musik die mir gefällt, ob das jetzt de/vision, the rasmus, juli oder udo lindenberg ;) ist, kann doch allen anderen egal sein! hilfe, ich mag juli, jetzt bin ich schon "kommerzgeil"(>kategorie...)! es geht doch um mich als mensch! meine freundin hört hiphop UND geht manchmal auf dem friedhof spazieren. ist denn da ein so großer wiederspruch? bin ich jetzt ein pseudo weil ich die falschen freunde haben? (>>nächste kategorie...)
naja, szenen sollten wahrscheinlich eigentlich aussenstehenden helfen sich ein ungefähres bild von personen zu machen, aber wie gesagt, das ganze funktioniert nicht richtig.
menschen sind eben anders.
Sonnenfürst[QUOTE][i]Original geschrieben von Dunkelbraut [/i]
[B]ganz genau. warum ist es denn wichtig jemanden in eine szene einzuordnen? szenen sind nur dazu da, verschiedene menschen grob einzuordnen. aber dann gibt es immer die "ausnahmen" usw... was bringt es einem dann?[/B][/QUOTE]

Der Mensch ist eben ein Herdentier und so haben es viele recht gern, nicht selbständig ihr eigenes Ding zu machen, sondern hübsch denen nachzueifern, die's erfunden haben, sprich den Schweizern.
Zerbrochener[QUOTE][i]Original geschrieben von Sandmann [/i]
[B]Alles nur noch Partygänger die sich nur noch in Kleidung und Musikgeschmack vom Mainstream unterscheiden.
[/B][/QUOTE]

So sieht es tatsächlich aus. Es existiert keine schwarze Lebenskultur (mehr), wenn dann nur von einzelnen Individuen, die aber keine "Szene" bilden.

Wir sind hier also definitiv am falschen Ort ;)

Es sei noch erwähnt, dass die Leute, die auf "Klischees" :rolleyes: schimpfen (z.B. auf den Friedhofskult), in der Regel ebenfalls Klischees erfüllen (wie jedes in eine Gesellschaft integrierte Lebewesen :rolleyes: ) ... warum geht ihr eigentlich nicht im Hawaii-Hemd auf eure Techno- äääähm Gossic-Parties ? Ich dachte ihr wollt keinem Klischee entsprechen :rolleyes:
Zerbrochener[QUOTE][i]Original geschrieben von Sonnenfürst [/i]
[B]Der Mensch ist eben ein Herdentier und so haben es viele recht gern, nicht selbständig ihr eigenes Ding zu machen, sondern hübsch denen nachzueifern, die's erfunden haben, sprich den Schweizern. [/B][/QUOTE]

Es geht nicht ums Nacheifern, sondern um Authentizität. Es liegt nun einmal in der Natur der Menschheit, dass es eine Schnittmenge von Lebewesen gibt, welche die selben Interessen und Gefühle teilen, was widerum nichts mit fehlender Individualität zu tun hat, im Gegenteil, man unterscheidet sich dadurch doch schon von der Norm, und dies gänzlich "ungewollt". Darauf beruhte früher einmal eine schwarze Subkultur. Heute ist alles beliebig austauschbar.
TrauerwesenZerbrochener:

Ja, Authentizität ist wohl das Wort. Egal, ob jemand nun auf Friedhöfe geht oder nicht, seinen schwarzen Lebensstil kann man ausleben, wie man selbst nun mal ist, sicherlich habe ich auch keine Freude an den Technoparties ;), aber nun, ich denke, nicht jeder muss irgendwelche Klischees erfüllen, um sich in irgendeiner Art meinem Schwarzsein zu ähneln.

Öhm, ja...
Zerbrochener[QUOTE][i]Original geschrieben von Trauerwesen [/i]
.....aber nun, ich denke, nicht jeder muss irgendwelche Klischees erfüllen, um sich in irgendeiner Art meinem Schwarzsein zu ähneln[/B][/QUOTE]

Ja, eben. Wichtig ist nur, dass man etwas aus eigener Überzeugung macht, und nicht "weil es dazu gehört" ... und wenn dies der Fall ist, kann von Klischee IMO keine Rede sein. Ich stehe dazu, dass ich zu Friedhöfen eine besondere Neigung habe und wie man (hier) sieht, ist dies ja alles andere als eine Selbstverständlichkeit.
TrauerwesenJo, ich persönlich habe auch nichts gegen Friedhofsgänger; ich selber bin es nicht so, aber eine Freundin von mir, die mir eben in gewisser Form dann doch ähnelt. Es gibt Dinge, die fühlt man einfach. Mir bringt der Friedhof wenig, ihr schon, und ich wüsste deswegen nicht, wieso ich es tun sollte. Man ist ja nicht schwarz, weil man plötzlich beginnt, allen Klischees zu entsprechen, sondern weil man merkt, dass man einigen nun mal von natur aus entspricht.
SandmannJuhu. Wenigstens einer, der mich versteht. Zerbrochener hat recht. es geht mir um Autenzität.

Ihr anderen haltet euch an haarspaltereien wie Musik und dem ort firdhof als ganzes auf. Mir gehts doch net darum möglichs böse zu wirken und irgendwelchen dämlichen modetrends hinterherzulaufen. Mir gehts um folgendes: Diese Gossig "Kultur" besteht scheinbar nur noch aus Party(was so nicht gedacht war, ehr das Gegenteil), jeder versucht den anderen in Outfid, bösem Blick und sonstigem Scheiß zu übertrumpfen und behandelt jeden, der nicht mindestens so ausgefallen aussieht wie ehr einfach nur abfällig(was auch nicht der Sinn sein kann). Außerdem hab ich niemans behauptet, dass Gruftis nicht lachen dürfen. Ich lache auch gerne und wenn ich in stimmung bin viel. Stellt euch vor: ich besitze sogar Bluejeans

@die großen weisen 30Jährigen hier: Wenn ihr doch so gut bescheid wisst und bei den anfängen dabei wart, als die Tekker noch nicht dabei waren. DANN ERKLÄRT MIR DOCH MAL WIE DAS RICHTIG GEDACHT WAR.
rosenkind[QUOTE]Man ist ja nicht schwarz, weil man plötzlich beginnt, allen Klischees zu entsprechen, sondern weil man merkt, dass man einigen nun mal von natur aus entspricht.[/QUOTE]

*unterschreib*

was hier schon gesagt wurde:
Dass es keine einheitliche Szene gibt, darüber wurde hier schon oft genug diskutiert
Dass einige Sparten mehr schein als sein isnd, ebenfalls
Und dass Subkultur ein Magnet für Sonderlinge, ob jetzt im positiven oder im Negativen sind, ist auch nichts Neues
Genau wie viele "Alte" den Werteverfall hier beklagen.

Eine Unterschiedung von Gothic und Gruftie? Wenn du es willst, mach es für dich, wie viele andere hier auch, aber verlange nicht, dass du das Maß aller Dinge bist. Diese true-untrue-Diskussion st doch wieder ein Zeichen des weiteren Verfalls.

"Echt" im wahren Sinne der Bedeutung kann man sowieso nur dann sein, wenn man es für sich tut, weils der eigenen Persönlichkeit entspricht und nicht, weil man erwartet, dass alle anderen auch so sind, wobei es natürlich normal ist, Subkultur als Kommunikytionsplattform zu benutzen, aber trauerwesen hat es mit einem Satz perfekt ausgedrückt.


Davon mal abgesehen kann ich dieses ewige Gejammere nicht mehr hören. Oder gehört es etwa auch zum true sein, dass man sich über alles beschwert, aber sonst nichts tut? Ja, ich habe diese "Gothics" auch kennengelernt und ja, ich hab auch drüber gemeckert, aber ich hab mich nicht schmollend in die Ecke gesetzt. Wenn dir die Szene nicht passt, dann bau doch selber was auf, [B]du bist ein Teil von ihr[/B], es liegt also auch an dir, sie mit zu gestalten. Durch Meckern allein hat sich noch nie was geändert und beklagen viele Schwarze nicht selbst die Berieselungs-mentalität, nur berauschen lassen, aber selbst nichts tun? Das ist es doch grade, was du machst, du lässt dich berieseln, meckerst über das Angebot, bist aber nicht bereit selbst was dagegen zu tun, wie viele andere Jammerer auch.
Meine Güte, ja, es gibt so viele oberflächliche Partygestalten, aber man ist doch nicht zwangsäufig abhängig davon.
warum fängst du nicht an, an der Szene was zu ändern? Mithilfe deiner Freunde?
Ich war auch unzufrieden mit diesem Zustand, suche Leute, die ähnliche Themen wie mich interessierten. kurzerhand startete ich hier auf nachtwelten eine Kontaktanzeige, auf die sich einige Personen meldeten, aus der Kontaktanzeige wurde ein Thread im Freundeskreis, aus dem Thread im Freundeskreis wurde die Idee eines Stammtischs. Also hab ich die Organisation übernommen, hab eine Website gebastelt und in Diskussion mit den anderem im Thread die Regelmäßigkeit und Termine für die Treffen festgelegt, dann ab in die nächste größere Stadt und einen Treffpunkt gesucht. Das ist (grade mal) 3/4 Monate her, so frisch wie die Sache ist, ist es natürlich noch schwer, ein paar Treffen sind ausgefallen und ein fester Stamm existiert auch noch nicht, ist aber dabei sich zu bilden. Bei einem Treffen waren wir nur zu zweit. Aber weißt du was: ich geb dieses Ding nicht auf, weil es meine Möglichkeit ist, etwas - wenn auch in kleinem Rahmen - zu ändern, anstatt nur zu meckern. Und seltsamerweise hab ich über dieses Projekt und durch die Kontaktanzeige genau die Menschen kennengelernt, die ich immer gesucht habe. Wenns einem nicht passt, sollte man selber versuchen, wasauf die Beine zu stellen.

btw: bezieht sich dein Nick eigentlich auf E.T.A Hoffmann?
Sandmann@ rosenkind: Hey. du hasts erkannt. Ich bin der absolute E.T.A Hoffman "Fan. Aber zu deinem Beitrag: Ich hab schon so viele male verzweifelt versucht was zu ändern oder was aufzubauen und als ich das letzte mal gedacht hab es wird was(mitte diesen Jahres) hat sich das ganze wenige Monate später wieder mehr oder weniger im Sand verlaufen, weil zwichen den einzelnen Leuten oft mehr als 80Km entfernung lagen. Sonst würd ich ja net meckern. In lautern gibts eine unzahl schwarzer, Gothics, nenn sie wie du willst, aber bis jetzt hab ich keinen Grufti getroffen. Toll. übers internet hab ich schon viele Kennengelernt, die das ganze so sehen wie ich und fühlen wie ich. NUR: Ich wohne in Kaiserslautern, der andere in Berlin, eine weitere in Kassel, noch eine andere in Zweibrücken(ok. das is nich GANZ so weit weg) etc.
Ich bin mittlerweile einfach nur echt verzweifelt.
rosenkindwenn zwischen den Leuten 80 KM entfernung liegen, dann ist das irgendwo ein Organisationsfehler.
Selbst in früheren Zeiten, in denen Gruftie, Waver oder wie auch immer, noch Exoten waren, die man kaum zu Gesicht kriegte, hat das auch irgendwo geklappt, sich zu organisieren.
Was hast du denn versucht?

Den Sandmann lesen wir nach den Ferien im Deutsch LK. :D Ich bin an sich auch ein Fan der Romantik, komme aber einfach nicht zum Lesen, vorallem weil mich Faust immoment aufhällt und in dem komm ich sehr sehr langsam vorwärst...:rolleyes:
SandmannHab hier im forum was gestartet, das hab ich Fiedhofstreffen Kaiserslautern genannt, oder so ähnlich. Dann haben sich erstmal heerschaaren von begeisterten gemeldet und am schluss waren wir wenn überhaupt 8. 2 Aus sankt wendel, 3 aus dem Raum KL 2 aus Zweibrücken und eine aus pirmasens, die aber nur was zu trinken vorbei brachte und dann wieder ging. Jedenfalls: die 2 Sankt wendeler und die Zweibrücker Haben genau wie ich kein geld für Sprit oder zug um uns öfter zu treffen(kontakt besteht noch). jetzt is ein St.Wendeler noch ausgefallen, wegen ner zerbrochenen Beziehung die 1 Lautrer Studiert und die andere macht abi und hat momentan für fast nix zeit. Die Pirmasenserin wohnt auch zu weit weg um wöchentlich was zu machen(oder in dem Zeitrahmen) So. Jetzt bin da noch ich. Also: was bleibt mir übrig als allein nachts mich auf den dorffriedhof zu setzen, die Athmosphäre zu genießen und nachzudenken, machmal zu dichten usw.
rosenkindzerbrochene Beziehung und Abistress sidn vorrübergehende Dinge. Wie definirst du "oft"? Und wie viel Geld ist das?
war das ne einmalige Aktion oder auf mehrere Treffen ausgelegt? Wie wärs mit dem Start einer neuen Anzeige, dem basteln einer Website? Ich hab immer Visitenkarten mit der Internetadresse dabei, die ich jedem in die Hand drücke, der mir sympathisch erscheint. Und 8 Leute sind doch schon was... wir waren bei unseren Treffen bisher höchstens zu viert.

Vielleicht mangelt es auch an ein wenig Toleranz von dir aus? Um was geht es dir? Darum, auf den Friedhof zu gehen? oder doch mehr um Inhalte? Wenn da jemand ankommt und E.T.A Hoffmann gern liest, aber aus bestimmten Gründen eine firedhofsphobie hat, solltest du ihn nicht ausschließen.
Sandmannnaja. Spritgeld pro fahrt: 25€. Das war auf öfter ausgelegt und wir bemühen uns ja auch drum, dass das nicht abreißt. Aber ich bräucht halt Leute aus der Nähe, mit denen man spontan ma am wochenende ne Aktion starten kann, ohne 2 Wochen vorher bei den Eltern Autos etc. beantragen zu müssen.
Natürlich geht es mir nicht nur um den Friedhof. Der war ehr so als Symbol für das Ganze gedacht. Ich vermisse die Inhalte, den Flair, die tiefgründigen Gespräche, dass man zusammen spaß hat, aber nicht in das"problemeweglachende" Kleinkindergehabe des Mainstreams verfällt. Und: Natürlich würd ich diese Persohn nicht ausschließen. Aber z.B. In diesen doch so angesagten Clubs kann man schlecht über Hoffmann discutieren. Hinter der ganzen Hülle der MEISTEN dieser Szene steckt nur noch eins. PARTYYYYYYYYY. Das macht mich so fertig.

Von Internetseitenerstellen hab ich keine Ahnung. Naja. du hast warscheinlich Recht. Ich sollte nochmal so ne Aktion starten.

@Die anderen: Nehmt euch mal ein Beispiel an rosenkind. Im Gegensatz zu euch versucht sie wenigstens mich zu verstehen, auch wenn sie nicht unbedingt alles so sieht wie ich.
rosenkinddas mag der Zustand sein, den wirst du nicht ändern können, aber du kannst versuchen für dich alle Möglichkeiten zu nutzen.

Und 25 Euro?
ich würde sagen, wenn man etwas wirklich will, ist auch dieses Geld zusammen zu bringen.

Ansonsten so viele Leute wie möglich erreichen.

Ich selbst bin kein Partygänger, bins vielelicht 4 Mal im Jahr. Aber bei meinem Stammtisch gibt es durchaus Menschen, die tagsüber mit mir ins Goethehaus gehen und Abends auf einer Party sind, also noch kein Grund aufzugeben.
Der GedankeIch antworte hier, weil ich darum gebeten wurde; längst müßig vieler anderer Erklärungen meinerseits nach der Proklamation an die schwarze Subkultur.


Die Suche, bzw. das Finden im schwarzen Sein, hat nur wenig mit der Suche von einer Person zu anderen "Gleichgesinnten" zu tun, gleich der Gleichsetzung, vom Friedhof mit dem Gothsein.

Finden tut man nicht von Innen nach Außen, sondern, vom ersten oberflächlichen Gefühl des "möglichen Andersfühlens" in sich selbst, zur langen Reise ins tiefste Innerste zum eigenen Ich. Nur dort findet man sich selbst und seine Antworten wieder. So entdeckt man, wer man ist, entwickelt sich danach und gestaltet sich danach auch sein Äußeres und seinen Freundeskreis. Dabei spielt es keine Rolle, wohin einen die Entwicklung führt, ob zum rosa Flokatiträger, oder zum schlichen Schwarzen. Belanglose Ausdrucksweisen jedweder individueller Persönlichkeiten. Und wer vermag zu sagen, ob mir eine schrillrosarote Flokatizecke nicht mehr über das Leben erzählen könnte, als ein vermeintlich tiefsinniger Friedhofsgänger? Leben kommt von Leben, egal in welcher Ausdrucksform und kann nur dort erfahren werden.

Die Begriffe Gothic und Grufti trennen zu wollen, wäre ebenso sinnentleert und geschichtlich falsch, wie die Untermauerung eines "echten Gruftis" durch einen Friedhofsspaziergang oder einer Flasche Rotwein.

Du kannst in Dir nicht Sein, was Du nicht bist und Du bist, was Du innerlich fühlst, ganz gleich, ob Du darin äußeren Merkmalen zusätzlich nachgehen willst oder nicht.

Tiefengespräche und Seelenverwandte kann man nur schwerlich an Orten vieler Menschen finden, denn wer vermag das sensible Flüstern innerster, sensibler Gedanken zu hören, wenn das Laute vieler Kehlen, um einen herum, die leisen, tiefen Stimmen übertönt?

Suche zuerst in Dir selbst wer Du bist, dann Suche den einzelnen Menschen, der sich nah Dir fühlt und Du wirst finden, was Du suchst, egal wie jene andere Seele auszusehen vermag, ob bunt, weiß oder schwarz. Nicht die Ausdrucksform entscheidet, sondern die innere Seele darin.


Subkulturen gab es zu allen Zeiten. Sie kamen und gingen. Und gleich der Subkultur der Hippies die einst zahlreich, weltweit und prägend war, entschwindet auch unsere Subkultur wie jene, von denen man heute nur noch vereinzelt Exemplare sieht.

Doch was bleibt und blieb, sind die Menschen, die im Herzen von Einst und Heute ihre Antworten und Ideale fühlten, ganz gleich, ob es "ihre alte Subkultur" noch gibt oder nicht.

Und aus nichts anderem bestand zu allen Zeiten eine jedwede Subkultur: Nicht aus Hippies, Industrials, Rosa-Flokati-Trägern, Batcavern, Punks, Gruftis oder Gothics, sondern ewiglich nur aus Menschen, die nach Gleichgesinnten suchten!


Suche Du Dir DEINE Menschen aus und erkenne die Moral des Ganzen:


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[B][COLOR=deeppink]
[SIZE=7]Auf dem Klo scheißen alle Menschen gleich![/SIZE] [/B][/COLOR] [/CENTER]



Im Geiste von Diodatis
Der Gedanke
Sonnenfürst[QUOTE][i]Original geschrieben von Zerbrochener [/i]
[B]Ich stehe dazu, dass ich zu Friedhöfen eine besondere Neigung habe und wie man (hier) sieht, ist dies ja alles andere als eine Selbstverständlichkeit. [/B][/QUOTE]

und

[QUOTE][i]Original geschrieben von Sandmann[/i][B]@die großen weisen 30Jährigen hier: Wenn ihr doch so gut bescheid wisst und bei den anfängen dabei wart, als die Tekker noch nicht dabei waren. DANN ERKLÄRT MIR DOCH MAL WIE DAS RICHTIG GEDACHT WAR.[/B][/QUOTE]

Menschenskinder, es geht doch nicht darum, irgendjemandem den Friedhofsbesuch zu vermiesen oder die düstere Gedankenmalerei zu verfärben.
Bitte sehr, wer's braucht.
Mir - persönlich - geht es nur darum, dem Sandmännchen aufzuzeigen, daß sich einst nicht die Gründerväter um ein schönes Grabkerzenlicht setzten, um die Spielregeln und die Erkennungsmerkmale eines "RICHTIGEN Grufti" auszuarbeiten und für alle Ewigkeiten in Stein zu meißeln.

Es ist so, wie Der Gedanke schreibt: Entweder Du machst was draus oder läßt es eben bleiben. Es findet aber weder ein Aufnahmeritual, noch gibt es den Ältestenrat, der Dein Wohl und Wehe beschließt oder nicht.
Gerade Subkulturen zeichnen sich durch eine besondere Vielfalt aus und die einen gehen halt nunmal gerne auf den Friedhof und die anderen eben nicht.
Das Signalwort in diesem Satz lautet "gerne", also weil man/frau das eben möchte ohne sich Gedanken darüber zu machen, ob das nun Hans Hefekrantz oder Lord Moldoror aus dem ORKUS als für eine "RICHTIGEN Grufti" würdig befinden.
Ich glaube, das Fähnlein Fieselschweif und die Jehovas suchen noch Leute, die hübsch einem Leitfaden, für den RICHTIGEN Fieselschweifling und RICHTIGEN Jehova nachlaufen.



@Der Gedanke: Daumen hoch! :)
Zerbrochener[QUOTE][i]Original geschrieben von Sonnenfürst [/i]
[B]Mir - persönlich - geht es nur darum, dem Sandmännchen aufzuzeigen, daß sich einst nicht die Gründerväter um ein schönes Grabkerzenlicht setzten, um die Spielregeln und die Erkennungsmerkmale eines "RICHTIGEN Grufti" auszuarbeiten und für alle Ewigkeiten in Stein zu meißeln.[/B][/QUOTE]

Man sollte nicht jedes Wort auf die Goldwaage legen, z.B. das Wörtchen "richtig" - dembezüglich hat eh jeder seine eigenen Vorstellungen und ich glaube, dass auch dem Sandmann bewußt ist, dass sich niemand auf einen Friedhof setzte und eine allgemeingültige Gruftie-Bibel verfasste. So wie ich dies im Kontext verstanden habe, sucht er einfach nur Leute, die mehr einem urspünglichen "Typ" entsprechen (den er für seine Belange nun einmal als "richtig" erachtet), weil er glaubt, darunter Menschen zu finden, die ihm vielleicht auf menschlicher Ebene näher liegen ? Dies ist doch gar nicht so weit hergeholt und es ist doch sein gutes Recht, wenn ihm die neumodischen Umstände und Lebensgewohnheiten nicht zusagen.


[QUOTE]Auf dem Klo scheißen alle Menschen gleich![/QUOTE]

Das wage ich stark zu bezweifeln! ;)
Mestigothund nun zum geschichtlichen Teil, damit ich hier auch mal was geschrieben habe:

[QUOTE][i]Original geschrieben von Sandmann [/i]
[B]Also, dass die "Gothicszene" sich SEHR zum negativen gewandelt hat und überhaupt nicht mehr das ist was sie mal war [/B][/QUOTE]
Sie war nur in der Zwischenphase das, was sie sein sollte und wurde nun wieder zu dem, was sie ursprünglich war: Eine Mode-Welle. ;)

Selbst Francesca Nicoli, die Sängerin von der italienischen Band [B]Ataraxia[/B] hat einmal in einem Interview erwähnt, dass die Szene in Italien bis Mitte der 80er Jahre existierte und eine reine Mode-Welle war, eben genau wie in England. Nur wenige sind geblieben, eben die, die in der ganzen schwarzen Geschichte mehr gesehen haben, als andere.

Dasselbe äußerte übrigens auch der eine Typ von der englischen Goth-Band Nosferatu über die britische Szene. Hab seinen Namen vergessen...

Danke & weitermachen.
Sternenwolfich hab mir jetzt einiges durchgelesen und bei einigen postings kommt mir das kotzen. Sorry, aber es ist so.
dieses ewige es gibt kein true udn kein untrue, jeder ist individualist...

ich verstehe Sandmann. es geht nicht unbedingt darum, die "wahren" zu finden, sondern es ist die entäuschung darüber, was viele aus Gothic machen.

und entschuldigung, auch wenn ich gothic nicht definiere, ohne schublade. wenn ich mit jemanden offen spreche, merke ich wie jemand denkt. vielelicht sieht sich derjenige nicht als Gruftie hat aber die "passende" lebenseinstellung dazu. dann fühle ich mich dort auch wohl und pflege den kontakt. genau dann weiß ich aber auch was gothic ohne szene ist und genau das will man als junggruftie finden.
Ich suche nach...nach Gothic, aber inzwischen hab ich erkannt, dass ich sie in der szene schlechthin nicht finden werde. ich kenn hier einige nette leute, keine frage, aber die erfüllung die ich als junge suche, finde ich ganz wo anders.
ich besuche festivals die eher für die schwarzen ausgerichtet sind, ich bin teilweise gesellig, bin aber sehr gerne auch alleine, ich besuche friedhöfe, mag met und wein....und was sagt das jetzt über mich aus? bin ich jetzt gruftie? gehör ich zur szene oder bin einfach ein dunkelndes normalomädel?

es ist scheißegel, aber bitte, bitte tut mir den gefallen und reitet nicht immer auf individualität herum. es tut schon fast weh, wenn man dazu solche sachen liest. es erinnert mich an meine klassenkollegen:" sowas wie gruppenzwang gibts in unseren alter doch nicht mehr" von der selben person, hört man jedoch zwei versionen zu einem thema, je nachdem bei welcher gruppe sie steht...man legt sich nie so genau fest um immer noch die möglichkeit zu haben umzuschwenken und sagen zu können: ja, das hab ich gesagt, aber ich meinte dass...."

an die Romantiker unter uns: wenn ihr ausdauer habt und viel zeit, dann schnappt euch "melmoth der wanderer" von maturins. ich lese es grad und bin begeistert! kann aber sein, dass es euch nicht so gefällt, da ich auch hoffmann nicht soo mochte.
Sandmann@Zerbrochener: Dankeschön. Einer hats verstanden
rosenkindDas Problem, dass ich mit dem true-untrue habe ist, dass es mehr auf Schein denn auf sein beruht, wie wer eingeschätzt wird.
Sonnenfürst[QUOTE][i]Original geschrieben von Sternenwolf [/i]
[B]es ist scheißegel, aber bitte, bitte tut mir den gefallen und reitet nicht immer auf individualität herum.[/B][/QUOTE]

Wo denn?

Und bitte schön, wenn irgendjemand so tut, als wäre "die Szene" so furchtbar negativ, weil sie seiner selbstgebastelten Gruftidefinition nicht entspricht, dann darf es doch wohl erlaubt sein, Widerspruch anzumelden, besonders wenn er solche Floskeln, wie "RICHTIGE Gruftis" von sich gibt.
Dann soll er sich weißgott Leute suchen, die seine Vorlieben teilen, aber er soll bitte nicht so tun, als wäre das "DIE Definition und die Bestimmung derer, die die Gruftis einst gegründet haben".
Zombie[QUOTE]Dann soll er sich weißgott Leute suchen, die seine Vorlieben teilen, aber er soll bitte nicht so tun, als wäre das "DIE Definition und die Bestimmung derer, die die Gruftis einst gegründet haben".[/QUOTE]

Du sprichst mir aus der Seele... dem gibt es eigentlich nichts hinzuzufügen...
hagzissa13Natürlich hat sich "die Szene" entwickelt, so wie alles sich im Laufe der Zeit entwickelt. "Neue" "wachsen" heran, bringen durch ihr Umfeld und die Welt, in der sie auswuchsen neue Impulse mit hinein. Natürlich sind diese Menschen "anders" drauf, als Leute, die vor 20 Jahren in die Szene hineinwuchsen.

Zu trauern ist sinnlos, denn alles ist im Fluß und läßt sich nicht wieder umkehren. Und wie sagt mein Mann immer: Die Vergangenheit hat goldene Rücklichter. Wie wahr, wie wahr....
SandmannHab im Board von einigen Altgruftis mal nette Zitate gefunden.

Nr1:
[QUOTE]"Es gab auch mal eine Zeit "illegaler Gothic Parties", wobei das Wort "Party" keiner der Darsteller in den Mund genommen hätte...! Diese Ära, in der es sehr schwer war in die kaum sichtbare "Szene" zu kommen, hat ihren Mythos ebenso geprägt, wie die Rollenspiele der Leute darin...! Genauso wie es in den frühen 90ern plötzlich überall Techno-Clubs gab, gab es ab den späten 90ern auch zunehmend Gothic Clubs....genau wie die in der Techno-Szene brach damit sehr bald die alte Subkultur zusammen. Sie wurde zugänglicher, und witzigerweise zu einem Aufangbecken für Leute, die man früher auf keinen Fall haben wollte...heimatlos gewordene "Raver"...Zum Glück war da noch mehr als Musik und Parties...sonst wäre die Inspiration tatsächlich mit dem "Untergrund" zugrunde gegangen. In Falle eines Zusammenbruchs der Mainstream-Gothic-Kultur müsste man sogar von einen Gewinn sprechen ... ich habe mit gerade einen "Saufen gegen Gothic" Button zugelegt...ich kann den neuen "Gothic" Kult ohnehin nicht ernst nehmen...!"[/QUOTE]

Nr. 2:
[QUOTE]Seneca: "Früher galten Grufties auf ihre Weise als kreativ...als Avantgardisten, die für ihre Anderssein mit Einsamkeit bezahlten...Heute scheint es ein geselliges Häufchen von Hedonisten zu sein, ständig auf der Suche nach der nächten Party...der Preis dafür war die Entzauberung....!"[/QUOTE]

Nr. 3:
[QUOTE]" Ein Besuch in einen "gothic" Club zeigt bis auf die (auch nur noch teilsweise) Musik keine großen Unterschiede mehr zu einer anderen Disco.

Man gibt sich keine Mühe mehr, oder hält es nicht mehr für nötig, eine tatsächlichh andere "Kultur" zu leben.

Teils aus "Szenemüdigkeit" teils aus Bequemlichkeit oder weil man es nicht anders kennt.

Das machen weder die Hippies, noch die Punks noch die Grufties eine Unterschied. Die urpsrüngliche Subkultur machte nur zu ihrer Zeit einen Sinn.

Gothic passt sich allerdings erschreckend schnell an, und wandelt sich immer mehr in eine "Fun-Szene" um, so wie es die Raver Fraktion war und teilweise noch ist.

Der vernichtenste Slogan der letzten Jahren war wohl definitv:

"Gothic is what you make out of it"

So wie es in der Bibel einst hieß:

"Seit fruchtbar und mehret Euch!...das Ergebniss dürfte allgemeine bekannt sein...!
[/QUOTE]
SternenwolfOkey, ich will mich ein bisschen mäßigen und habe vielelicht überreagiert, ABER:
bei durchlesen hatte ich einfach das gefühl, als würde, wie so oft, einfach wieder mal indivdualität hergenommen, über jemanden "geschimpft" der mit der szene nicht zufrieden ist, und ich hatte teilweise den eindruck, dass es teilweise ein bisschen geringschätzig klang.

Und hat nich jeder seine vorstellungen von DEM Gruftie schlechthin? es ist wie...naja, wie der traumprinz auf dem weißen Pferd. es ist ein luftschloss, aber dennoch hat jeder ein bild oder zumindestens hat so gut wie jeder junge ein bild. das es die nicht wirklich gibt weiß jeder, aber es ist nunmal die sehnsucht und die suche nach den richtigen.
Blöder vergleich, aber ich habe auch ein bild von vampiren in meinem kopf. es gibt etliche andere vorstellungen davon. na und, für mich ist die eine so, wie ich sie kenne und liebe.

und ich habe nichts gegen die szene, aber ich habe etwas dagegen, dass sich scheinbar soviele krampfhaft daran klammern. nicht unbedingt hier, aber immer wieder liest man was, in diesen und jenem topic und manchmal wirds dann echt zuviel.
es gibt sovieles in dieser welt und doch scheit mir, dass sich viel versteifen. in meinem freundeskreis ist haargenau eine die man Goth nenen könnte (ich finde zu ihr passt es besser als gruftie). und der rest...irgendwelche verrückten alternativlinge, normalos und anderes gesocks.

die alten waren/sind nicht die richtigen, sie waren eben "nur" der anfang. und ich habe nicht vor mich ewig an sie zu hängen, nur sollte man diesen teil respektieren und...ehren. es ist ein teil einer kultur und das alte ist so leicht zerstörbar und vergänglich und all zu schade fände ich es, wenn die nachkommenden nichts mehr davon hätten.

Ich hallte mich nicht für eine der richtigen (sonst würde in meiner signatuir was andere stehen ;) ) aber ich hab ein ideal wie ein richtiger für [B]mich[/B] aussieht. und kommt mir jetzt bitte nicht damit, dass mich das einschränkt, dass ich einen tunnelblick dadurch bekomme etc.. das ist nicht war, aber jeder brauch normen an denen er sich festhält und was Ideal und was realität sind, ist wieder eine andere geschichte.
Ewigalso, ich denke es geht hier um keine Schubladen sondern um Gleichgesinnte zu finden. Ich gehöre zu den dunkleren der den Grossteil der Szene auch nicht braucht und ich suche auch lange nach denen die ein tiefes schwarzes Lebensgefühl, meinem entsprechend haben. (natürlich kann auch ich lachen, hab bunte Freunde und viel Humor)

Aber mal ernst:

Es wird eben ein riesen Haufen unter dem Wort Gothic zusammengefasst. Wenn man bei Definitionen beleibt sollte man eher den Begriff schwarze Szenen verwenden.
Das passt eher für den "Haufen"

Das dunkle Lebensgefühl spricht sehr viele Menschen an. Es ist das was meiner Meinung nach das Leben erst lebenswert macht. Viele haben diese Züge, mehr oder weniger dunkle Elemente in sich. Deswegen auch der rege zuwachs - ganz normal eigentlich in einer so verkommenen Gesellschaft.

Die sehr dunklen Menschen gibts trotzdem seltener. Denen gefällt auch kein Rosa Flöckchen Zeug und kein dunkles Techno. Alles schön und gut. Ich bin auch einer der dunklen. Genauso gibt es die denen der Kommerzmist langt. Der Grossteil der Szene ist faul und hat kaum Ansprüche.
Aber wie Rosenkind schon sagte, es muss was her.
Es gibt nämlich auch die mit höheren Ansprüchen. und genau die lieber Sandmann sollten sich nicht enttäuscht zuhause einschliessen sondern was tun !
Ich arbeite auch an Plänen für eine düstere Veranstaltung, kenne auch eine beeindruckend düstere Natur/Gegend in der Nähe hier mit sehr nordischer Atmosphäre. Der Vogelsberg.

Ich weiss auch wie schwer es ist Gleichgesinnte, düstere zu finden. Mein Weg hat mich viel gekostet aber mir dann auch viele Freunde beschert.

Wichtig ist dass wieder mehr selbst gemacht wird in der Szene. Alles ist eingeschlafen. Es müssen private Partys, Treffen usw gemacht werden. Ansätze gibt es ja hier und da.
Nicht aufgeben ist das Motto.

Ich suche auch die "sehr dunklen" um diese bestimmte Atmosphäre wieder zu schaffen die es nirgendwo so richtig gibt. Aber es gibt diese Menschen.
Viele die meiner Meinung nach wirklich "tiefschwarz" sind finden heute garnicht mehr den Weg in die Szene. Da sie Ihnen das was sie brauchen garnicht mehr bieten kann.
Doch es gibt sie und mann muss sie nur suchen, sicher nicht auf den Technopartys. Oft auch ausserhaltb der Szene.

Problem ist wei gersagt die Entfernung. Doch würde es eine entsprechend wirklich "gruftige" Veranstaltung
nach meinen Vorstellungen geben würde zB. ich auch 500 km dafür fahren.
Es muss nurmal ins rollen kommen. Ich freue mich immer über Menschen die wirklich sehr düster drauf sind.
Die einzigen die nach meiner Definition wirklich gothic sind (und definieren darf es ja jeder selbst :-)

Mein Ziel ist also ein Zusammenschluss eine Zusammenkunft. Wir haben das in Leipzig gemacht (unter dem Titel dark reunion) und es ist eine nächste im Raum Hessen/Vogelsberg geplant.
Aber auch andere Gegenden könnte ich mir mal vorstellen.
Die Atmosphäre wird düster sein und qualitative Musik gespielt werden aus allen Epochen (Die besten dunkelsten Sachen sind sowiso keinem bekannt!)
Es fehlen da aber noch Leute, da die "gruftigen" halt leider selten sind.

Es geht ja nicht um einordnen und Schubladen, sondern um gleichgesinnte Gruppierungen in oder ausserhalb der Szene.

Es beschweren sich immer so viele aber wenn man was auf die Beine stellen will tut sich meisst nix !
Man glaubt nicht was ich schon alles getan habe um mich zu verwirklichen und das schwarze auszuleben.
Musik, Philosophie, Mystik, Melancholie (und wieder Freude) ist meine Welt.
Ich liebe aber auch die Metalszene, sie ist oft viel unkomplizierter und lockerer als manche verbohrten schüchternen Schwarzen. Und?
Trotzdem bin ich tiefschwarz, das Gefühl was ich Nachts auf Friedhöfen habe konnte noch kaum einer
nachvollziehen von diesem Haufen. Ich bin oft allein damit...
Vielleicht der Sandmann und der Zerbrochene, ich weiss wovon sie reden.

Dh : ich freue mich über jeden der sich dem anschliesst, egal woher aus Deutschland.
Sicher kann man einen Bereich hier eröffnen dem sich mehrere anschliessen können die ähnlich denken wie der etwas konfuse Sandmann, den ich aber verstehe.
Und es werden sich auch mehr mit dieser Einstellung finden.
Es sollte nur mal eine Anfang gemacht werden, eine Interessengemeinschaft.
Entfernung ist erst mal zweitranig. Gleichsinnigkeit ist alles.

Also Sandmann und Zerbrochener:
Die die ihr schon gefunden habt behalten !
Und unerbittlich weitersuchen. Ich bin immer dabei.


übrigens
Spizen Zitat von Seneca !!!
Die Mystik ist weg, der Zauber verloren.
Die Welt hat die Szene kennengelernt.
Die Ewigen Toleranzforderungen der Szene wurden ihr zum Verhängniss.
Aber wer konnte das ahnen...
Wenn dern Kommerz sich gelegt hat, wird eine neue Mystik entstehen. Je schneller die Szene stribt umso schneller wird sie wiedergeboren.


und: zum Kaiserslauterner Treffen wollte ich auch kommen
Sonnenfürst[QUOTE][i]Original geschrieben von Sternenwolf [/i]
[B]die alten waren/sind nicht die richtigen, sie waren eben "nur" der anfang.[/B][/QUOTE]

Ja und genau deswegen kann es schon gar keine "Definition" geben und auch keine Personen, "die die Gruftis einst gegründet haben".
Jede Subkultur hat ihre Eigendynamik, Zeit und Moden ausgesetzt; darum handelt es sich bei den "Gruftis" keinesfalls um das beschriebene Fähnlein Fieselschweif.
hagzissa13[QUOTE][i]Original geschrieben von Sternenwolf [/i]
[B]die alten waren/sind nicht die richtigen, sie waren eben "nur" der anfang. [/B][/QUOTE]


"Richtige" wirst Du nie finden. Die heutigen wähnen sich als die einzig wahren und richtigen, genauso, wie dies für sich die "Alten" beanspruchen. Und die, die in 20 Jahren "nachwachsen", werden sich auch als die einzig wahren betrachten und über die, die das heute sagen oder vor 20 Jahren gesagt haben herzhaft lachen.
SandmannIch geh beim Board Admin nen Geschlossenen Gruftibreeich beantragen, dann gründen wir unsere eigene Sub-Subkultur;)

@ewig: Lass mich doch etwas konfus sein, Genie und Wahnsinn lagen schon immer nah bei einander. Aber mal im ernst: Ich hatte mich wirklich etwas in Rage geschreiben. Geb ich ja zu, aber tie Tatsache bleibt gestehen.
SandmannGesargt-Getan
hagzissa13[QUOTE][i]Original geschrieben von Sandmann [/i]
[B]Gesargt-Getan [/B][/QUOTE]


??? Was soll mir das jetzt sagen? Daß Du bei nem Admin um ne Audienz gebeten hast? ;)
SandmannSo ähnlich. Ich hab mal ganz dezent im namen einiger Mitglieder gefragt, ob nich ein Geschlossener Bereich eingerichtet werden könnte
Sternenwolf[QUOTE]"Richtige" wirst Du nie finden. Die heutigen wähnen sich als die einzig wahren und richtigen, genauso, wie dies für sich die "Alten" beanspruchen. Und die, die in 20 Jahren "nachwachsen", werden sich auch als die einzig wahren betrachten und über die, die das heute sagen oder vor 20 Jahren gesagt haben herzhaft lachen.[/QUOTE] hab ich das bestritten? richtig guibts nicht, aber ich kann jedoch die finden die annähernd meinem ideal entsprechen (wenn ich es darauf anlege, was in meinem fall nicht so ist). trotzdem haben die alten ein recht auf gothic genauso wie die jungen und die nachkommenden.
Lurking Shadowich gebe jetzt mal dreisterweise meinen senf unter ein fast abgehandeltes thema dazu ich sehe es so das man einen großteil der "Szene" (genauso wie fast überall sonst) in die tonne packen kann wobei ich es wenigstens positiv finde das einige die Mode mögen (Mehr fleisch zu beschauen ;)) ich vermisse auch das als was ich anfangst "gothic" kennenlernte (Vor sich rumphilosophieren über alles gedanken machen spass haben an dem was man hat friedlich ruhig melancholisch das alle meine lieblingsfarbe mochten etc) und cih gebe es auch langsam schon auf leute dieses schlages wieder kennenzulernen welche die drauf pfeifen was andere sagen und tun wozu sie bock haben die ihr dasein genießen und gerne rumgrübeln lesen selber schreiben zeichnen oder musi machen und cih hör auch gerne diese kreischenden synthesizer aber ebenso mag ich einen etwas intelligenteren text oder epische & ruhige klänge und dieses true oder untrue ist im grunde nur oberflächlich denn sobald einer von sich selbst behauptet true zu sein ist ers nicht mehr (is desselbe wie das man kein schwarzes wesen ist solange andere nciht dieser meinung sind) und gegen die modewelle hab ich nur deswegen was weil einige jetzt anfangen sich teure scheisse zu keufen udn meinen sie wären die obergruftigsten pah. achja zu den klischees ich weis das ich einigen entspreche weil ich gerne rotwein trinke (besser als bier udn schmeckt wenigstns) fast nur schwarze sachen besitz und auhc ganz gerne mal auf nen Friedhof träumen geh

einw enig zusammenhangslos vllt aber ich werde nachher noch was nachtragen (bin jetzt ersma wirtschaft ankurbeln)
Ewig@Lurking Shadow

auch Du hast es fast aufgegeben.
Dennoch gibt es aber diese Leute.
Somit sollte der Kontakt hier nicht abreissen.
Ich seh immer wieder Leute hier die sagen:

Ach ja, .. wenns die Szenen und Mentalität wie ich sie damals kannte noch gäbe ... dann würd ich auch wieder weg gehn, etc...

Dabei reden sie gerade mit Leuten dieser Mentalität, verpissen sich aber nach ihrer Senfzugabe gleich wieder.
Wenn wir da was erreichen wollen sollten wir ma drann bleiben, in irgend einer Form, sonst schliesse ich daraus dass euch eine "wahre Szene" nicht wirklich wichtig ist.
Mir ist es wichtig und ich werde meine Düstete Party irgendwann zu einer grösseren Veranstaltung machen, wenn es das einzige ist was ich in dieser scheiss Welt noch tue :-)

Entfernung erst mal egal. Mentalität zählt.
Treffen kann man sich auch ... auf dem WGT z.b. (Trotz Kommerz ja immer noch ganz nett)
Eine Zeltgemeinschaft "gescheiter" Leute wäre mir recht wenn ich wieder da bin.

Ansonsten kenn ich auch noch so einige die sich sofort daran beteiligen würden, erst mal nur hier übers Board.

Also schliessen wir uns mal dem Sandmann an und seiner Idee.
Auch wenn er etwas kindisch noch klang mit seinem Thread am Anfang hat er doch eine gescheite Gesinnung. (Ich klang vor einiger Zeit hier bei einerm radikalen Ausraster über die scheiss Szene und was aus Gothic geworden ist fast genauso)

Alte gute Musik sollte auch nicht verloren gehen und weitergegeben werden an neue.
Wem gewisse unbekannte Stücke den LEiten vorspiele
finden die das immer richtig gut - melancholisch - düster

Es ist also ne Menge Bedarf da nach dem was heute keiner mehr kennt an Musik, Atmosphäre, Stille und auch Humor der schwarzen Art.

Ich kenne auch einige "alte Säcke" die sofort wieder dabei wären wenn meine oder Sandmanns Ideen wieder eine Gemeinschaft bilden würden.

Apropos -> "Zusammenhalt in der Szene" ... ein Fremdwort



:-)
SandmannDas mit der WGT Zeltgemeinschaft fänd ich schonmal richtig gut. Kennt sich hier jemand mit Homepagemachen aus? Darüber ließe sich doch einiges errichen. Leider wurde meine Anfrage auf ein Privates Unterforum abgeleht und ich wurde auf Geschlossene Gesellschaften verwiesen. Nur wo soll ich da was auf machen?? Etwa unter Bits und Byts??? Naja. Find ich gut, dass es noch mehr Leute gibt, die mit an ner Szene basteln möchten
Zerbrochener[QUOTE][i]Original geschrieben von Sandmann [/i]
[B]Leider wurde meine Anfrage auf ein Privates Unterforum abgeleht und ich wurde auf Geschlossene Gesellschaften verwiesen. Nur wo soll ich da was auf machen?? Etwa unter Bits und Byts??? Naja. Find ich gut, dass es noch mehr Leute gibt, die mit an ner Szene basteln möchten [/B][/QUOTE]

Man könnte ja einen neuen Freundeskreis eröffnen. Hier war irgendwo mal die Rede von einem [i]"Verein zur Förderung der Gothic-Kultur, mit dem Ziel der Verfeinerung schwarz-romantischer Ästhetik durch die Schaffung niveauvoller düsterer Ambiente und Klangwelten[/i] (der altehrwürdige Seneca verweigerte jedoch die Inhaberschaft ;) ) ... so etwas (ähnliches) könnte man ja mal wieder aufgreifen. Soll ich das mal machen ? Oder hat jemand einen anderen Vorschlag ?

Man könnte sich auch ein eigenes Forum schaffen, dann hätte man alle Möglichkeiten und die eigene Verantwortung, wäre natürlich noch besser. Zu diesem Zweck müsste ich mal einen Freund fragen, der sich damit auskennt.
Sternenwolfnehmt ein freenet. haben wir östereicher grad versucht :( ...oder ein teil davon
MestigothDur und Moll - darüber denk ich schon seit einigen Tagen nach. Ist es nicht so, dass viele alte Klassiker in Moll sind, während neue Club-Hits schlicht Dur sind?

Hell, euphorisch, technoid - wo Party-Musik läuft, kommt auch das Party-People. Es ist keine Musik für Grübler. Eben das trägt zur Entmystifizierung bei.
rosenkind[QUOTE]Man könnte sich auch ein eigenes Forum schaffen[/QUOTE]

Das Problem bei Foren sehe ich immer darin, dass sie sehr schnell überschwemmt werden können, eben von Leuten, die man eigentlich nicht möchte.
Im realen Leben ist es da noch einfacher, besonders bei kleineren Gruppen, weil man schneller spürt "hier gehör ich her" oder "hier gehör ich nicht her". Ist jedenfalls meine Meinung dazu.

[QUOTE]Hell, euphorisch, technoid - wo Party-Musik läuft, kommt auch das Party-People. Es ist keine Musik für Grübler. Eben das trägt zur Entmystifizierung bei.[/QUOTE]
Ab und zu läuft auch partymugge bei mir
ab und zu brauch ich es einfach, den Grübler in mir auszuschalten ;)
Lurking Shadowbei einem Treffen wäre ich dabei spätestens in nem halben jahr ist es auch kein problem mehr mit der entfernung für mich das mit dem Forum ist im ansatz eine gute idee aber wie gesagt es kann schnell überschwemmt werden (schätze mal das man doch im groben die nachtwelten schon dafür hat)

Die WGT Zeltgemeinschaft ist auch keine schlechte idee (obwohl ich dazu ersmal zum fest selbst gehn müsst, bisher fehlten geld möglichkeit und lustn)

zu party wollt ich ganz gern erwähnen das ich schon rumsitzen mit 2 leuten als solche bezeichne (wenns die richtigen sind)

zur Musik ja ein groß der neuen sachen klingt Fröhlicher (weswegen ich vieles nicht das prädikat "Gothic" zugestehe obwohl es in den Discos gespielt wird, teiweise vllt sogar deswegen ka, geh eh selten und wenn zum saufen&musi hören) (wegen moll/dur kann ich nix sagen da ich trotz selber machens keinen deut von noten tonleitern etc. habe personen mit gleichem kann ich nur Logic Pro ab version 6 (ab 4 oder 5 mit plugin)zu herzen legen, die audiomatrix ist eine wunderbare idee gepaart mit selbst konfigurierten synthesizer Mischpult etc *träum*)

zum Homepagebauen empfehle ich Netobjects Fusion des ist mehr als nur idiotensicher (drag&Drop, Textfelder setzen und schreiben, Baumübersicht, eigene Grafiken oder vorhandene für alles mögliche und zur not direkte HTML bearbeitung, und ich glaub das neue kann xml)

und zu dem verpissen ich musst einkaufen und war denn doch zu faul ordnung in mein erguss zu bringen (tmjl) hoffe das trotzdem verstanden wurde was ich sagen wollt
SandmannDa soll zu mir nochma jemand was von wegen konfus sagen;)

Also, da Nachtwelten uns nix zur Verfügung stellen will müssen wir wohl selber irgendwas machen. Forum währ net schlecht, nur wie gesagt das mit der überflutung... und wir können schlecht nen Grufti-eignungstest einführen. Aber vielleicht könnten wir ein standartforum machen und dann kann man ja unterforen machen, welche man nur für bestimmte mitglieder zugänglich machen kann. Wegen sowas hat ich ja nen Admin gefragt, aber irgendwie wollen die das net.

Zur Musik: Stimmt. die richtig gruftigen sachen sind in Moll, OBWOHL z.B. Hope von Bauhaus in fröhlichstem Dur ist(ok.das lied klingt auch net besonders gruftig). Ausnahmen bestätigen die Regel.
ZerbrochenerEs gibt ja bei vielen Boards eine Funktion, dass ein Forum für Gäste nicht sichtbar ist. Die Befüchtungen einer Überschwemmung habe ich demnach nicht.

Außerdem geht es ja nicht um einen Ausschluss, sondern um eine Zusammenkunft, und dem Ziel, eine [i]Alternative[/i] aufzuzeigen. Wer hingegen mit den aktuellen "Szene"-Zuständen zufrieden ist, den würde dieses Forum wohl auch nicht interessieren, warum auch ?

Diverse Unterbereiche wären natürlich vorteilhaft und übersichtlicher, z.B. ein Extra-Bereich für Musik-Tipps, für die Organisation oder Bekanntmachung von Veranstaltungen, Ausflüge etc.
Ewignicht schlecht, die Idee mit dem Forum, doch etwas übertrieben.
Es gibt so viel im Internet über Gothic.
Freundschaften sind das erste was man hat.
Darauf baue ich auch auf.
Eine extra Seite wäre da jetzt noch zu früh.
Würde sich nicht unbedingt lohnen.

Es geht darum ein par mehr Leute zu finden mit dunkler Gesinnung und Anspruch auf mehr als Techno und Party.
Wenn jeder mal seine Fühler ausstreckt werden sich da schon Interessierte finden.
Auf Threads wie diesen melden sich immer ein par Leute die ähnliche Meinung haben. Auch in den anderen Bereichen hier stösst man bei Diskussionen öfter auf Ähnlichdenkende.

Die Idee der Seite mit Musik/Veranstaltungsempfehlungen ist aber nicht schlecht.
Eine Einleitung wäre sinnvoll auf der Startseite, damit jeder gleich weiss worums hier geht, nicht nach dem Motto:
"wir sind die traurigen Friedhofsabhänger"
aber nach dem Motto:
"uns stinkt die kommerzielle oberflächliche Party-Gothic-Szene, die keine Gegenbewegung zum Mainstream mehr darstellt sondern nur noch eine Alternative"

Wie gesagt würde aber vorerst auch eine Plafftorm genügen zum labern, wie ein Chat. Nachtwelten bietet sicher was. Zb Freundeskreise.
Aber bitte schon offen, so dass sich auch jeder einklinken kann dem das ebenso zusagt.
gothen-morgenalso, ich hab mir jetzt nicht alles durchgelesen.

mir kam es in meiner anfangszeit auch recht komisch vor, dass es in der "szene" so viele bunte leute gibt. ich selbst ziehe mich nur schwarz an, aber ihc komme mit diesen leuten sehr gut zurecht und würde keinem das Goth-sein absprechen, weil ich folgende auffassung von gothic hab, die sich an folgenden zitaten am bessten veranschaulichen lässt:

"Meiner Meinung nach besteht goth zu einem großen Teil aus dem Streben nach einem Ideal. Diese Ideale setzen wir uns selber und es ist schwer sie in Worte zu fassen. Jedes Outfit, jedes Styling strebt nach einem Ideal. Nicht so plump wie: "Ich möchte aussehen wie Britney Spears!", sondern als Gesamtkunstwerk. In einem gelungenen Styling tragen sämtliche Einzelelemente zu einem Gesamteindruck bei. Sie ergänzen sich, setzten einander in Relation, konkurieren miteinander... Am Ende scheint das Outfit eine Geschichte zu erzählen, vermittelt eine Stimmung, ist nicht bloß Kleidung, Haare und Makeup. Die Trägerin wird zu einer anderen Person, stellt einzelne Facetten ihres Charakters heraus, übernimmt eine selbstgewählte Rolle. Mit jedem Styling eine andere. Lumpenfee, Cyber-Godess, Punkratte, böses kleines Mädchen, Fetish-Mistress, verletzte Elfe, herrische Gräfin, Vampirkönigin, süße Fledermaus, selbstironische Comicfigur....

Mit unserem Styling schaffen wir etwas kunstvolles, vergängliches. Meiner Meinung nach ist dies eine wundervolle Herausforderung und nicht bloß oberflächliches Interesse an Äußerlichkeiten. Diese Kunst ist es, die in meinen Augen die Faszination von goth ausmacht. Daher ist unser Styling zu bedeutend um es einfach dem Zufall zu überlassen. Außerdem macht es nicht halb soviel Spaß ein nichtssagendes Outfit zusammenzustellen und zu tragen! ;)"

find ich gut und vielleicht sollte monsieur sandman mal darüber nachdenken.
Trauerwesengothen-morgen:

Bin auch wenig oberflächlich (ok, manchmal ;)), aber ich kann das nur unterschreiben. ich selber habe extrem Spass daran, mich 2 Std lang aufzumöbeln, eben weil ich etwas aus mir machen möchte, eben weil ich neues ausprobieren will und kucken will, ob es passt. Da ist alles abgestimmt, von den Schuhen bis hin zu den Haaren. Die eigene Ästhetik quasi ausleben...

Zum Rest, och, ich gehe vllt mal wieder auf einen Friedhof, suche meine Urgrosseltern, die ich nie kannte.
Sandmanngothen-morgen: finds lustig, dass du dich am Outfit so festklammerst. Wer den Threat gelesen hat sollte wissen, das das eigentlich nur ein kleiner Nebenpunkt ist. Aber betrachten wir ihn mal. Das Wort Gruftie ist ja wohl selbsterklärend. Für jeden, der das nicht so ganz versteht: In ihm steht das wort Gruft. Eine Gruft ist meistens auf einem Friedhof zu finden. Auf dem Friedhof liegen tote Menschen. Was verbinden wir mit Tod und vergangenen Zeiten?? Richtig. Erstmal Schöne Gewänder gut gekleidete Menschen, Blässe und die farbe schwarz. Jetzt stellt sich für mich die Frage: was soll [URL=http://wave-gotik-treffen.de/Bilder/wgt2385.jpg]DAS[/URL], [URL=http://wave-gotik-treffen.de/Bilder/wgt2244.jpg]DAS[/URL] oder [URL=http://wave-gotik-treffen.de/Bilder/wgt2514.jpg]DAS[/URL] ???
Wogegen ich [URL=http://wave-gotik-treffen.de/Bilder/wgt2510.jpg]SIE[/URL], [URL=http://wave-gotik-treffen.de/Bilder/wgt2339.jpg]DIE BEIDEN[/URL] oder [URL=http://wave-gotik-treffen.de/Bilder/wgt1505.jpg]SIE[/URL] durchaus als gruftig bezeichnen würde.
Von mir aus können soviele verletzte Elfen, Fetish girls oder was weis ich was rumlaufen. Das is dann GOTHIC, denn die überstzung von Gothic is einfach schlicht und ergreifend "gruselig"(wie ich diesen "Kult" auch finde).
Aber zurück zum Thema: Wenn Gothic echt nur noch ein Kostümfest is. Bitteschön, aber falls du es noch nicht mitbekommen hast: wir wollen hier wieder die ursprüngliche "Szene"(ok. das falsche Wort) aufbauen, denn es gibt zum Glück noch Leute, die im Gruftisein noch mehr sehen als nur "Verkleidung"
Tsafried[QUOTE][i]Original geschrieben von Sandmann [/i]
[B][URL=http://wave-gotik-treffen.de/Bilder/wgt2244.jpg]DAS[/URL]

Von mir aus können soviele verletzte Elfen, Fetish girls oder was weis ich was rumlaufen. Das is dann GOTHIC, denn die überstzung von Gothic is einfach schlicht und ergreifend "gruselig"(wie ich diesen "Kult" auch finde).
Aber zurück zum Thema: Wenn Gothic echt nur noch ein Kostümfest is. Bitteschön, aber falls du es noch nicht mitbekommen hast: wir wollen hier wieder die ursprüngliche "Szene"(ok. das falsche Wort) aufbauen, denn es gibt zum Glück noch Leute, die im Gruftisein noch mehr sehen als nur "Verkleidung" [/B][/QUOTE]

1.) das bild mit dem blau is genial:D
DAS nenn ich individuell :) :p

2.)
ich hab zwar keinen spaß dran, sehe aber nichts verwerfliches daran, sich "zu verkleiden", wenn es denn wirklich so ist, nämlich [B]ver[/B] kleiden. Solange ich das nicht jeden Tag brauche um zu zeigen wie gruftig ich bin, ist das mMn kein problem.
mir hingegen reichen meine ganz schlicht schwarzen H&M und C&A Pullover und Shirts;)
und ich kenne auch leute die sich wirklich jeden Tag schminken etc., zwar nicht so aufwändig, aber trotzdem. der gute mag zwar ken goth sein, auch wenn er erst mal so aussieht, aber n dummer poser ist er trotzdem nich.
Zerbrochener[QUOTE][i]Original geschrieben von Tsafried [/i]
[B]1.) das bild mit dem blau is genial:D
DAS nenn ich individuell :) :p [/B][/QUOTE]

DAS ist überhaupt nicht individuell ... das gab es schon bei den Schlümpfen (frag Gargamel) und gilt selbst in Tekker-Kreisen schon als ausgelutscht (frag bei [url]www.tekkno.ch[/url] ) .... aber es gibt ja auch Satanisten, die in Kirchen gehen, Vegetarier, die bei MC Donald's essen, und Schneemänner die in der Sauna schmilzen ... und überhaupt, viel wichtiger ist ja das, was [i]hinter[/i] Schlumpfine steckt, ob wir das jemals erfahren werden? :) :) :)
Tsafrieddann eben nich:p
lustig siehts trotzdem aus, auch wenn wohl mancher meinen mag ich leide an geschmacksverwirrung:D

und in tekker-kreisen kenn ich mich eh nich aus;)
Zerbrochener[QUOTE][i]Original geschrieben von Tsafried [/i]
und in tekker-kreisen kenn ich mich eh nich aus;) [/B][/QUOTE]

Bist Du Dir da sicher ? Reden wir nicht über ein und die selbe "Szene" ? :)
Tsafried*sich mal ganz ungruftig vor Lachen auf die Schenkel klopf* :D


aber auch da kann ich mir nicht vorwerfen dass ich was übersehn hab, ich war noch nie auf ner Gruftieparty oder in nem "schwarzen" Club.;)

und überhaupt... alle doof außer ich und Mittelalter war toll und so...
rosenkindmir gefällt die blaue auch. ab und zu mal ein Farbklecks ist auch schön. Und da es WGT-Fotos sind, nehme ich nicht an, dass sie jeden Tag so aussieht.

was mir auf die Nerven geht ist aber der Trend zu pink. ich hasse pink. und es wird immer mehr. In ein paar Jahren heißtdas dann "die pinke szene" oder wir fusionieren mit den Schweintics:
[URL=http://www.nachtwelten.de/vB/showthread.php?s=&threadid=54270&highlight=rosenkind]*g*[/URL]
EwigDie Seite [url]www.tekkno.ch[/url] macht das ganz gut.
Sie sagen sofort worums Ihnen hier geht.
Back To The Roots. (wie auch immer das gehn soll)

Wiso gibts hier wieder soviele Diskussionen um Kleinigkeiten und Meinungen.
Wir wollen einfach eine gruftige Szene.
Keine Partyszene, gute Musik, Atmosphäre und wohl auch mehr Zusammenhalt.

[Wo soll denn auch Zusammenhalt herkommen in einer so breit gestreuten Szene, wo 2 Extremvertreter wie harter Technofreak und romantisch sensibler Gedichteschreiber schon fast verfeindet sind !
Zusammenhalt entsteht da wo grosse Gemeinsamkeiten sind.
ZB in einer "gruftigen" Gemeinschaft.]

Das ganze hier ist doch einfach.
Man nehme
- ein Motto
- eine Webseite
- eine eigene Party mit entsprechend dunkler Musik
- einen Text ("goth/gruft-Sein" bedeutet für mich .. blablabla)

und sehe wer sich dem anschliesst. So einfach ist das.

Es muss eben wieder ein Rahmen um das ganze. Deswegen ist die Szene ja heute so ausgeweitet und vielseitig.
Es muss wieder Untergruppierungen geben.
Und die "Gruftfreunde" gibt es.
Und die werden in der Regel nicht in buntern Plastik-Schlaghosen rumlaufen. (Ausnahmen bestätigen die Regel aber - auf die Gesinnung kommt es letztendlich an).
Aber ein gewisser Rahmen wird sich dann um das ganze wieder ziehen.
Trauerwesen[QUOTE][i]Original geschrieben von Ewig [/i]
[B]

Es muss wieder Untergruppierungen geben.
[/B][/QUOTE]

Dann wird der Topf erstmal wieder kleiner, denn zur Zeit sind da einfach zuviele inkompatible Dinge drin.
SandmannAlso Ewig du sprichst mir aus der Seele. Wenn wir schon von Musik sprechen: Wen von euch treffe ich am 72. bei bauhaus in Köln?

So. Nur wie starten wir unsere Subkultur. ich denk es gint außer uns 4-5 noch mehr, die gerne dabei währen und die selben ansichten wie wir haben. Das wird nicht so ganz einfach. Vorallem wird man uns Anfangs mit Gothic in einen Topf werfen was uns wieder mit Ungrufties überschwemmen würde, falls wir durch einen unglücklichen zufall bekannt werden sollten.
Naja. zum Glück haben wir Ewig im Team:) Dem wird da schon was einfallen
Mestigoth[QUOTE][i]Original geschrieben von Sandmann [/i]
[B]Vorallem wird man uns Anfangs mit Gothic in einen Topf werfen [/B][/QUOTE]

Genau so sieht es aus. Es wird offiziell nur als weitere Strömung der Gothic-Szene betrachtet, wie etwa Cybergoth, Horrorpunk oder Endzeitromantiker.

Geplante Subkulturen gibt es nicht. Sowas entwickelt sich immer nur über mehrere Jahre hinweg. Und da ihr keine besonderen (äußeren) Merkmale besitzt, durch die ihr euch von dem restlichen Schwarzvolk abhebt bzw. darauf auch nicht wirklich wert legt - etwa wie Psychobillies - so wird auch das eine verschwommene Strömung bleiben. ;)
Sandmannnaja. Das mit dem Abheben... Farblich vielleicht nicht unbedingt. aber was ich schade finde ist, dass es bis auf wenige Ausnahmen außer Paradisvögeln und Den schlichten Langhaarigen Mantel und Bandshirtträger(außer unter den schwazTeckern) nichts mehr wirklich im Alltag gibt. Vom Kleidungsstil her würde ich vorschlagen auch etwas ursprünglicher zu werden. Rüschenhemden, Frisuren, bei denen man sieht, dass Zeit investiert wurde. Naja, Phantasie ist gefragt. Solang es nicht in nem dämlichen Kostümfest endet.
Ich sag ja: wir haben Ewig an Board. dem fällt da schon was ein.
MestigothDiese Frisuren, die du da ansprichst, stammen IMO noch aus der Wave-Bewegung selbst. Es ist erstmal kein eigenständiges Merkmal der Gruft-Kultur. ;)

Dass die Leute heute nur noch im Mantel rumhüppen und auch sonst nix mehr mit sich veranstalten, liegt am Einfluss aus der Metal-Liga. Vielleicht gehts auch schon etwas weiter zurück, sprich Goth Rock zu Sisters- und Nephilim-Zeiten. Da war sowas auch schon modern.

Ich denke auch, das medienbezogen zu wenig zwischen Gothic- und Schwarze Szene unterschieden wird. Das fällt mir aber auch auf dem Bord hier auf. Die Gothic-Szene bildet nicht die gesamte Schwarze Szene. Sie ist lediglich ein Teil von ihr. Und genau diese Tatsache rüberzubringen, halte ich für wichtiger...
TrauerwesenMestigoth:

ich weiss, dass ich so ähnlich denke, trotzdem verwirrst Du mich gerade etwas *lol*

ich meine gut, Gossik ist alles bis auf Metal und sowas, was da mit reinkommt. Obwohl selbst das mittlerweile da reingepresst wird.

Och, verwirrt, muss da nochmal drüber nachdenken...
MestigothDes Rätsels Lösung ist der Gothic Metal. ;)

Diese Sache ist ja nicht erst 5 Jahre alt, sondern geht auf die frühen 90's zurück. Und gerade diese Schnittstelle hinterließ in der Goth-Kultur sichtbare Spuren.
TrauerwesenOhja. ich erinnere mich zu meinen Schulzeiten hing ich viel mit Metallern ab, weil jene was mit Theatre of Tragedy usw anfangen konnten. Und es passt bei beidem wunderbar :)

Danke, Mestigoth.
Zerbrochener"Gothic" war für mich immer ein Oberbegriff für die traditionellen "Gruftie"-Stile seit Ende der 80er/Anfang der 90er

+ Dark Wave
+ Neue Deutsche Todeskunst
+ Etherial/Neoklassik

und wenn wir die 80er Ursprungsformen berücksichtigen

+ New Wave
+ Goth Rock/"Batcave"


Alle andere (Industrial, EBM, Neofolk, Metal etc. ) sind IMO Begriffe für sich (und haben andere, eigenständige Wurzeln!) ... können aber trotzdem unter "schwarze" Musik und somit unter die "schwarze" Szene fallen.

"Funeral Doom" ist für mich z.B. eine der dunkelsten Tonarten, die es heute noch gibt, und es ist ein Metal-Subgenre (und jemand der "Funeral Doom" hört, kann über die lebensfrohen herumhüpfenden "Gossics" mit ihrer Partymucke wohl nur den Kopf schütteln, wenn jene das Wort "schwarze Musik" in den Mund nehmen... ich übrigens auch).
Tsafried[QUOTE][i]Original geschrieben von Zerbrochener [/i]
[B]+ Neue Deutsche Todeskunst
+ Etherial/Neoklassik

"Funeral Doom" ist für mich z.B. eine der dunkelsten Tonarten, die es heute noch gibt, und es ist ein Metal-Subgenre (und jemand der "Funeral Doom" hört, kann über die lebensfrohen herumhüpfenden "Gossics" mit ihrer Partymucke wohl nur den Kopf schütteln, wenn jene das Wort "schwarze Musik" in den Mund nehmen... ich übrigens auch). [/B][/QUOTE]

ok... nur mal so: was ist Neue Deutsche Todeskunst, Etherial/Neoklassik und vor allem Funeral Doom? Kannst du mir da mal nen paar bands nennen?
Mestigoth[QUOTE][i]Original geschrieben von Zerbrochener [/i]
[B]"Gothic" war für mich immer ein Oberbegriff für die traditionellen "Gruftie"-Stile seit Ende der 80er/Anfang der 90er

+ Dark Wave
+ Neue Deutsche Todeskunst
+ Etherial/Neoklassik

und wenn wir die 80er Ursprungsformen berücksichtigen

+ New Wave
+ Goth Rock/"Batcave" [/B][/QUOTE]

Und genau hier darfst du den Begriff "Gothic" durch die Bezeichnung Dark Wave ersetzen, da sich "Gothic" in der Anfangszeit eben lediglich auf die Rockmusik beschränkte - nicht aber auf den elektronischen Bereich a la Deine Lakaien. Aber das hatten wir ja bereits im anderen Thread diskutiert. ;)

Der Neofolk selbst hat seinen Ursprung in der dunklen New Wave-Musik (sprich Dark Wave), auch wenn das diese Fraktion nicht wahrhaben will. Death In June's erstes Album klang - mit etwas Übertreibung - wie 'n drittes Joy Division-Album. Dann verließen sämtliche Mitglieder diese Combo und Douglas Pearce tappte orientierungslos durch sämtliche Genres... gerade "Nada!" ist dabei unheimlich wichtig. Das ist der Schlüssel für die spätere Festlegung auf einen speziellen Stil: Neofolk.

[IMG]http://www.sxdistribution.de/site/images/death_in_june_nada.jpg[/IMG]

Selbst In The Nursery kamen aus der Ecke. Es ist das, was Franzosen "Cold Wave" nennen. Nur sind In The Nursery genau wie Dead Can Dance in den klassischen Bereich abgerutscht.

Funeral Doom hab ich persönlich noch nie vernommen, scheint eine Spielart des Doom Metal zu sein. Andererseits geht aus Artikeln der frühen 90er hervor, dass man mit dem Begriff "Doom" versucht hatte, den Dark Wave zu splitten (siehe auch Lakaien-Interview im Hysterika Magazin, Ausgabe 2, 1992).
Zerbrochener@Mestigoth

streng genommen sind alle alternativen Stile der 80er Jahre "New Wave", aber das hatten wir ja schon ;) Neofolk ist aber dennoch eine Kultur für sich, und ist bestenfalls in der Post-Punk und "Industrial Culture" verwurzelt (siehe Current 93 und Boyd Rice) nicht aber im Dark Wave ;)

A propos "Death in June", deren Platte "Rose clouds of Holocaust" wurde vor ein paar Tagen von der Bundesprüftstelle für jugendgefährdente Medien auf Grund von Volksverhetzung indiziert, und sogar auf Liste B gesetzt, sprich es droht eine bundesweite Beschlagnahmung, die Sammler wirds freuen, aber das nur als Randanekdote.
Mestigoth[QUOTE][i]Original geschrieben von Zerbrochener [/i]
[B]@Mestigoth
streng genommen sind alle alternativen Stile der 80er Jahre "New Wave", aber das hatten wir ja schon ;) Neofolk ist aber dennoch eine Kultur für sich, und ist bestenfalls in der Post-Punk und "Industrial Culture" verwurzelt (siehe Current 93 und Boyd Rice) nicht aber im Dark Wave ;) [/B][/QUOTE]

Genau das ist es doch, was ich die ganze Zeit versuche, zu vermitteln: New Wave ist kein Musikstil. Dieser Begriff bezeichnet lediglich die "Neue Welle" der populären Musik der Endsiebziger und 80er Jahre. Nur viele machen den Fehler, New Wave als Musikrichtung zu betrachten. Selbst das Ska-Revival zählte in den New Wave-Bereich... bekanntester Vertreter waren damals Madness ("Our house, in the middle of our street").

Post-Punk ist prinzipiell eine Neue Welle, damals hat man das nicht in dieser Form getrennt. Und gerade Joy Division oder The Cure, die ja beide aus der Postpunk-Ecke kamen, haben sich Ende der 70er Jahre in eine ganz andere Richtung bewegt. Die Musik wurde doch viel dunkler und leichter verdaulich. Vergleiche mal die ersten Aufnahmen von Joy Division mit dem letzten Album "Closer". Dass das kein Punk bzw. Post-Punk mehr war, liegt auf der Hand...

Im englischen Sprachraum zählt man übrigens auch die Industrial-Musik zur dunklen Spielart der Neuen Welle....sprich Dark Wave. Diese Sichtweise existiert in Deutschland allerdings nicht. Neofolk und Industrial lagen gerade deswegen aneineinander, weil sich die Musiker der britischen Neofolk- und Industrial-Szene oft untereinander austauschten und sich gegenseitig unterstützten.

[QUOTE][i]Original geschrieben von Zerbrochener [/i]
[B]@Mestigoth
A propos "Death in June", deren Platte "Rose clouds of Holocaust" wurde vor ein paar Tagen von der Bundesprüftstelle für jugendgefährdente Medien auf Grund von Volksverhetzung indiziert, und sogar auf Liste B gesetzt, sprich es droht eine bundesweite Beschlagnahmung, die Sammler wirds freuen, aber das nur als Randanekdote. [/B][/QUOTE]

Woran machen die das fest? Singt er "Türken raus" oder "Kanaken ins KZ"? Gerade bei den Neofolkern war es schwer, irgend etwas Eindeutiges zu finden, um die Alben vom Markt zu nehmen. Wenn ich bedenke, in wieviel Haushalten das Album umherflattert...

BTW: Dieses Album ist eines der besten. :D
Zerbrochener[QUOTE][i]Original geschrieben von Tsafried [/i]
[B]ok... nur mal so: was ist Neue Deutsche Todeskunst, Etherial/Neoklassik und vor allem Funeral Doom? Kannst du mir da mal nen paar bands nennen? [/B][/QUOTE]

Die [b]Neue Deutsche Todeskunst[/b] umfasst die Epoche der frühen 90er Jahre, gilt als Ablöse der abflauenden 80er (New) Wave - Bewegung und symbolisiert somit den Übergang zum elitären Dark Wave der frühen 90er. Rein musikalisch ließe sich die NDT als minimalistischen Dark Wave mit experimentellen Grundzügen beschreiben. Die Texte sind meist poetisch-metaphorisch als auch expressionistisch geschrieben und werden in ebensolcher Art und Weise vorgetragen, überwiegend wird nicht gesungen, sondern eher gesprochen, so dass viele Stücke, auch auf Grund ihrer unkonventionellen musikalischen Struktur, mehr einem "Hörspiel" gleichen, enthalten gelegentlich einen philosophischen Unterton, der sich schwerpunktmäßig mit dem Thema Tod und Vergänglichkeit in all seinen Facetten auf melancholische, nihilistische Weise auseinandersetzt, sowie (historisch-) religiöser Thematik, der meist von einem atheistischen, kritischen Standpunkt aus betrachtet wird. Als bekanntester "Todesromantiker" gilt Oswald Henke mit seinen Projekten Goethes Erben und Erblast sowie der Zusammenarbeit mit Artwork und Christian Dörge, an dessen Kunstwerk „Lycia“ ebenso Tilo Wolff von Lacrimosa beiteiligt war, von dem die Frühwerke ebenfalls als prägend gelten. Ein weiterer Wegbereiter unter den Todespoeten ist Bruno Kramm von Das Ich auf dessen Label "Danse Macabre" zudem Relatives Menschsein unter Vertrag standen. Die schillerndste Persönlichkeit dieser Epoche, Anne-Varney mit dem Projekt Sopor Aeternus, welches sich musikalisch jedoch eher auf mystischen Folk-Klängen bewegt, ist ein Sinnbild der Todeskunst und verkörpert diese in Gesang, Texten, Kunst, Auftreten und Ihrem morbiden Erscheinungsbild. Der Begriff Neue Deutsche Todeskunst wurde geprägt durch das Szene -Magazin und -Sprachrohr "Zillo", die Künstler selber distanzierten sich jedoch meist von dieser Klassifizierung.

[b]Etherial[/b] bezeichet atmosphärische, sphärische, Musik wie sie von Dead can Dance ("Within the Realm of a Dying Sun") geprägt wurde. Es ist die "klassische" Variante des Dark Wave, die auch als "Endzeitklassik" bezeichnet wird und für die passende Friedhofs-Ambiente sorgt, geprägt durch den Gebrauch von Streichern, Klavier, orchestralen oder sakralen Klängen, untermalt mit Chören, lieblichen Frauengesang (auch Heavenly Voices genannt) oder durch männlichen Opern-Gesang, gelegentlich auch im Zusammenspiel (Bsp: Arcana, Autumn Tears, Chaostar, Charitona, Dargaard, Dark Sanctuary, Die Verbannten Kinder Evas, Elend, Gothica, Ophelia’s Dream, Stoa, Weltenbrand etc.) - "gotisch" im wahrsten Sinne des Wortes.

[b]Funeral Doom[/b] ist die schwermütigste Form des Doom Metal, eine quälend langsam gespielte, monotone Variante mit einem häufig sakralen Unterton, der für eine "begräbnisähnliche" Aura steht, und soundtechnisch auch mit verzerrten Gitarren- und Bassgeräuschen, als auch Dark Ambient-Versatzstücken arbeitet. Vertreter dieser tristen Tonkunst wären Funeral Orchestra, Pantheist, Skepticism, Until Death Overtakes Me etc.)

Frohes Leiden!
Mestigoth[QUOTE][i]Original geschrieben von Zerbrochener [/i]
[B][b]Etherial[/b] bezeichet atmosphärische, sphärische, Musik wie sie von Dead can Dance ("Within the Realm of a Dying Sun") geprägt wurde. Es ist die "klassische" Variante des Dark Wave, die auch als "Endzeitklassik" bezeichnet wird und für die passende Friedhofs-Ambiente sorgt, geprägt durch den Gebrauch von Streichern, Klavier, orchestralen oder sakralen Klängen, untermalt mit Chören, lieblichen Frauengesang (auch Heavenly Voices genannt) oder durch männlichen Opern-Gesang, gelegentlich auch im Zusammenspiel (Bsp: Arcana, Autumn Tears, Chaostar, Dargaard, Dark Sanctuary, Die Verbannten Kinder Evas, Elend, Gothica, Ophelia’s Dream, Stoa, Weltenbrand etc.) - "gotisch" im wahrsten Sinne des Wortes. [/B][/QUOTE]

Das ist etwas sehr weit gefasst. Die erste Band, die diesen Begriff nutzte, war Black Tape For A Blue Girl. Ethereal bezog sich eigentlich auf Bands, die dem Shoegazing-Genre (Slowdive) nahestehen. Woher stammt das?
Tsafried[QUOTE][i]Original geschrieben von Zerbrochener [/i]
[B]Die [b]Neue Deutsche Todeskunst[/b] umfasst die Epoche der frühen 90er Jahre, gilt als Ablöse der abflauenden 80er (New) Wave - Bewegung und symbolisiert somit den Übergang zum elitären Dark Wave der frühen 90er. Rein musikalisch ließe sich die NDT als minimalistischen Dark Wave mit experimentellen Grundzügen beschreiben. Die Texte sind meist poetisch-metaphorisch als auch expressionistisch geschrieben und werden in ebensolcher Art und Weise vorgetragen, überwiegend wird nicht gesungen, sondern eher gesprochen, so dass viele Stücke, auch auf Grund ihrer unkonventionellen musikalischen Struktur, mehr einem "Hörspiel" gleichen, enthalten gelegentlich einen philosophischen Unterton, der sich schwerpunktmäßig mit dem Thema Tod und Vergänglichkeit in all seinen Facetten auf melancholische, nihilistische Weise auseinandersetzt, sowie (historisch-) religiöser Thematik, der meist von einem atheistischen, kritischen Standpunkt aus betrachtet wird. Als bekanntester "Todesromantiker" gilt Oswald Henke mit seinen Projekten Goethes Erben und Erblast sowie der Zusammenarbeit mit Artwork und Christian Dörge, an dessen Kunstwerk „Lycia“ ebenso Tilo Wolff von Lacrimosa beiteiligt war, von dem die Frühwerke ebenfalls als prägend gelten. Ein weiterer Wegbereiter unter den Todespoeten ist Bruno Kramm von Das Ich auf dessen Label "Danse Macabre" zudem Relatives Menschsein unter Vertrag standen. Die schillerndste Persönlichkeit dieser Epoche, Anne-Varney mit dem Projekt Sopor Aeternus, welches sich musikalisch jedoch eher auf mystischen Folk-Klängen bewegt, ist ein Sinnbild der Todeskunst und verkörpert diese in Gesang, Texten, Kunst, Auftreten und Ihrem morbiden Erscheinungsbild. Der Begriff Neue Deutsche Todeskunst wurde geprägt durch das Szene -Magazin und -Sprachrohr "Zillo", die Künstler selber distanzierten sich jedoch meist von dieser Klassifizierung.

[b]Etherial[/b] bezeichet atmosphärische, sphärische, Musik wie sie von Dead can Dance ("Within the Realm of a Dying Sun") geprägt wurde. Es ist die "klassische" Variante des Dark Wave, die auch als "Endzeitklassik" bezeichnet wird und für die passende Friedhofs-Ambiente sorgt, geprägt durch den Gebrauch von Streichern, Klavier, orchestralen oder sakralen Klängen, untermalt mit Chören, lieblichen Frauengesang (auch Heavenly Voices genannt) oder durch männlichen Opern-Gesang, gelegentlich auch im Zusammenspiel (Bsp: Arcana, Autumn Tears, Chaostar, Dargaard, Dark Sanctuary, Die Verbannten Kinder Evas, Elend, Gothica, Ophelia’s Dream, Stoa, Weltenbrand etc.) - "gotisch" im wahrsten Sinne des Wortes.

[b]Funeral Doom[/b] ist die schwermütigste Form des Doom Metal, eine quälend langsam gespielte, monotone Variante mit einem häufig sakralen Unterton, der für eine "begräbnisähnliche" Aura steht, und soundtechnisch auch mit verzerrten Gitarren- und Bassgeräuschen, als auch Dark Ambient-Versatzstücken arbeitet. Vertreter dieser tristen Tonkunst wären Funeral Orchestra, Pantheist, Skepticism, Until Death Overtakes Me etc.)
[/B][/QUOTE]

Na dann Prost Leichenschmaus:rolleyes:


neoklassik bzw. endzeitklassik hingegen klingt interessant, muss ich mir mal was von anhören...
danke für die beschreibung
ZerbrochenerBTOABG habe ich natürlich nicht vergessen.

Auf jeden Fall stehen oben erwähnte Künstler in einem Zusammenhang, unter dem ich die schwarze Variante neoklassicher Musik zusammenfasse. Das "bunte" Pendant könnte man vielleicht als [b]Ethno[/b] / [b] New Age[/b] bezeichnen ?

PS: Bezüglich "Death in June", eindeutig rechte Texte findet man auf dem Album IMO nicht, aber wer weiß, was unsere Sittenwächter dort alles hineininterpretiert haben ? :D Auf der anderen Seite möchte ich aber auch nichts verharmlosen ... Death in June waren schon immer eine zwiespältige Angelegenheit. Wie denkst Du über die Gruppe Mestigoth ?

PPS: Und lass uns mal diesen komplizierten "New Wave"-Streitpunkt zur Seite legen, ich kann mit Deiner Sichtweise zudem auch gerne weiterleben ;)
Mestigoth[QUOTE][i]Original geschrieben von Zerbrochener [/i]
[B]Bezüglich "Death in June", eindeutig rechte Texte findet man auf dem Album IMO nicht, aber wer weiß, was unsere Sittenwächter dort alles hineininterpretiert haben ? :D Auf der anderen Seite möchte ich aber auch nichts verharmlosen ... Death in June waren schon immer eine zwiespältige Angelegenheit. Wie denkst Du über die Gruppe Mestigoth ?[/B][/QUOTE]
Death In June. Hmm, die Industrial-Liga in England (Throbbing Gristle etc.) hat schon früh mit Faschismus und Pornographie versucht, zu provozieren. Und genau das ist auch im Neofolk-Genre hängen geblieben, so sehe ich das.

Das Problem ist, dass es im Neofolk (speziell bei den Briten) dann andere Formen annahm. Den Vorwürfen ausgesetzt, konnte man sich mit einfachen Sprüchen wie "Ist doch alles nur Quatsch" kaum entziehen. Es ist eben nicht wie bei DAF, wo man mal kurz den Mussolini tanzt. Hinzu kommt, dass sich Death In June oder Current93 schon immer mit Mythologie, Heidentum etc. auseinandergesetzt haben und dabei irgend wann bei der Ästhetik des Dritten Reiches angekommen sind. Was sie also mittlerweile betreiben, ist voller Ernst. Es scheint auch ausländische Interviews zu geben, wo die sich ganz anders, sogar eindeutiger äußern. Und das geht dann schon in Richtung Sozialdarwinismus, Begeisterung für faschistische Ideologien etc. Vieles bekommt man in Deutschland kaum mit.

Blödsinnig find ich die Indizierung dennoch, es liegen keine eindeutigen Aussagen in den Texten. Da kann man sonstwas hineininterpretieren. Und wenn wir erst dabei sind, nicht eindeutige Aussagen unter Strafe zu stellen, dann Gute Nacht.

[QUOTE][i]Original geschrieben von Zerbrochener [/i]
[B]Auf jeden Fall stehen oben erwähnte Künstler in einem Zusammenhang, unter dem ich die schwarze Variante neoklassicher Musik zusammenfasse. Das "bunte" Pendant könnte man vielleicht als [b]Ethno[/b] / [b] New Age[/b] bezeichnen ?[/B][/QUOTE]

Ethno-Einflüsse gibts auch bei Neoklassik-Projekten aus dem Dark Wave-Bereich. Ophelia's Dream zum Bleistift. Ethereal selbst ist nicht eindeutig definiert, mit deiner Version hab ich zumindest keine Probleme, solange da nicht Schandmaul steht. ;)

Nur als Gothic-Musik würde ich das nicht bezeichnen. Gerade heutzutage, wo man mit Gothic eben Blutengel, Nightwish oder Subway To Sally verbindet, sehe ich es als wichtig an, dass diese Musik, sei es Ethereal, Neoklassik, Heavenly Voices, Cold Wave etc., nicht unter Gothic einsortiert wird. Da erscheint mir der schwindende Begriff Dark Wave schlicht angebrachter - und auch [B]richtiger[/B].

[QUOTE][i]Original geschrieben von Zerbrochener [/i]
[B]Und lass uns mal diesen komplizierten "New Wave"-Streitpunkt zur Seite legen, ich kann mit Deiner Sichtweise zudem auch gerne weiterleben ;) [/B][/QUOTE]
So kompliziert sehe ich das nicht. Der Unterschied zwischen unseren Ansichten besteht darin, dass du Dark Wave als Nachfolge von New Wave betrachtest, während ich davon überzeugt bin (auch anhand der Schnipsel, die ich Stück für Stück zusammengesucht habe), dass Dark Wave parallel zu New Wave existierte und den New Wave selbst überlebte. ;)
belladonnaAlso ich erinnere mich dunkel, daß der Begriff "Gruftie" von selbigen einst sehr geächtet wurde. Es sei ein Schimpfwort und man klärte geneigte Zuhörer darüber auf, daß "Schwarze" oder "Gothic" wohl angebrachter wäre. Da mit dem Begriff "Gothic" heute aber Geschmacksverirrungen wie im Eingangsposting beschriebene pinke, lila, neongrüne Flokatistulpen und Schweißerbrillen einhergehen und man diverse Tekknohits einfach in Moll umschreibt und im Orkus als true-evil-düstere Musik verkauft und diverse DJs, die es trotz aller Bemühungen offensichtlich nicht bis zur Loveparade geschafft haben, jetzt meinen sich in ehemals guten schwarzen Clubs austoben zu müssen, schleicht sich Wehmut in die Herzen der einstigen "Grufties" und nun kehrt es sich wohl um. Nun ist das Wort "Gothic" nicht eben ein besonderes Kompliment. Versteh einer die Welt. Ich verstehe sie nicht mehr. Und schließe mich dem Gejammer der Threaderstellers von ganzem Herzen an:(

Ich finde es für meinen Teil jedenfalls schon gruselig, daß man sich heute keinen Gothicsampler mehr anhören kann, ohne daß sich einem dabei die Zehnägel hochrollen. Da ist höchst selten mal etwas dabei, was mich musikalisch und emotional wirklich überzeugt.
Vielleicht war ich ja früher auch unkritischer? Aber ich habe mir mal wieder viele von den "alten" Sachen angehört und da waren selbst die Elektrosongs noch innovativ. Aber wie gesagt, haben daraufhin wohl diejenigen, die es in der Tekknoszene zu nix gebracht haben ihre Chance gewittert und etwas das hätte sogar gut werden können im Keim erstickt:rolleyes:
MestigothMan muss nur mit Tatsachen belegen, dass Grufties keine Gothics sind. Die erste Ansammlung von Goths fand sich im Batcave - zumindest offiziell ca. 1982/83.

Und solange es keinen Beweis dafür gibt, dass Grufties in Deutschland bereits vor 1983 existierten, wird die Entstehung immer den Briten angehängt. Und die Briten nannten sich eben Gothics.

Es wird sich wahrscheinlich auch kein Beweis finden, denn zu dieser Zeit boomte in Deutschland die Neue Deutsche Welle.

Vielleicht sollte man einen Mittelweg einschlagen. Wie wärs mit [B]Gruthics[/B]? Kennt keiner, is'n neuer Begriff und alle sind zufrieden. ;)

[SIZE=3][b]Den Fehler, den man bei GOTHIC machte, war, dass man vergaß, diesen Begriff stilistisch in die Grenzen zu weisen.[/SIZE][/b]
Trauerwesenbelladonna:

Ja, diese Problematik kenne ich gut. Nichts gegen einige elektronische Musik, aber momentan verfehlt sie einiges ja immer mehr *g*

Mestigoth:
Dein letzter "grosser" satz beschreibt ja gut, was ich letztens woanders äusserte. Die Undefinierbarkeit eines ganzen, bzw das Asylheim für alles, was ein zu hause braucht ;)
Ewig@Tsafried

hör Dir mal meine Favoriten "stormcrowfleet" oder "leather and eather" von Skepticism an.
Dann weisst Du was düstere Musik ist :-) Wer kennt sowas heute noch.

@belladonna

Du warst sicher nicht unkritischer. Ich hab die gruftigen 80ger und 90ger auch nicht miterlebt.
Aber unter der wirklich vielen verschiedenen Musik die ich in langer Arbeit (Internet) kennengelernt habe finde ich die aus früheren Zeiten im großen Ganzen besser als die heutige. Stetig fallendes Niveau.




wir sollten aber nicht so sehr abschweifen und über Stielrichtungen usw diskutieren....




@Sandmann

Ich mich nicht so versteifen was neues zu gründen und kenntlich zu machen.
Ich würde eher erst mal Gleichgesinnte suchen und in Kontakt bleiben bis sich evtl auch mal was lohnt.
Leute kennenlernen ist alles sag ich immer.
Am Aussehen erkennt man ja oft wie jemand drauf ist.
Geh mal unters Volk. Zb Mittelalterlich gekleidete oder oft auch einfach schwarz gekleidete werden sicher zu Dir passen.
Funderal Doom (wie oben gesagt) wäre beisielsweise (für mich) ein "Erkennungszeichen" für einen gruftigen Menschen. Sowas hört sicher kein Partygoth. Wer das hört wird auch eher Deiner Gesinnung sein.

Vielleicht komme ich mal dazu eine Seite zu machen.
Ich werde mir mal was einfallen lassen.
Meine Idee ist aber nach wie vor noch immer eine Zusammenkunft in Form einer "Party" oder "Festival" mit Musik.
Da trennt sich am schnellsten die "Spreu vom Weizen"
Das Problem ist ja dass es solche Veranstaltungen heute fast nirgends gibt, wo richtiges Gothic gespielt wird und weniger Elektro. Dann würde man dort auch solche Menschen antreffen. Da es sowas aber nicht gibt, trifft man gewöhnlich auch diese Menschen nicht auf den Partys.
Die sitzen nämlich lieber zuhause rum oder bei Freunden.

Auf eine gruftige Party gehört für mich nicht Dauerberieselungsprogramm sondern auch mal Pausen bzw ruhige Musik, Zeit zum Unterhalten, Lagerfeuer, essen etc...
Wer dauernd nach Programm strebt und was geboten haben will fällt für mich auch nicht unter Grufti.
Ein weiteres "Erkennungsmerkmal" also (@Sandmann)




Was mir wichtig ist ist dass die alte Musik nicht in Vergessenheit gerät.
Diese vermittelt meiner Meinung nach nämlich noch eher ein ganz bestimmtest Gefühl und erzeugt eine Stimmung - was die heutige Musik kaum noch kann.
Diese "Atmosphäre" würde der "neuen" Szene verlorengehen wo ja heute schon das Verlangen nach solcher Musik kaum noch vorhanden ist.
Das es aber Leute gibt die sowas brauchen ist klar. Und diese muss man eben finden.
Es gibt keine "Gruftie Szene" mehr. Die solchen schliessen sich anderen Untergruppen an wie zB dem Mittelalter Leuten,
Neofolkern oder Funeral Doomern als Beispiel.

Ich habe momentan nicht so viel Zeit um hier aktiver zu werden und zb mal ne Seite zu machen.
Aber bald vielleicht.
rosenkind[QUOTE]Die sitzen nämlich lieber zuhause rum oder bei Freunden.[/QUOTE]
oder einmal im Monat im Frankfurt, im Metropol :D

ich finds immer wieder erstaunlich, dass jeder Thread mit dieser Thematik in einer diskussion über Musikstil endet.
In meinem Schrank paaren sich Goethes Erben mit ASP und nightwish bald mit the cure. oder was auch immer. In welche Sparte gehör ich denn jetzt? :D

nein, es ist schon klar, dass unterschiedliche Leute unterschiedliche Musik hören, aber ich finde man kann es nicht so streng schubladisieren, wie ich manchmal den Eindruck habe, wie es hier geschieht. Ich kenne genug Leute, die auf sehr verschiedene Unterstile abfahren, z.B. auch das Elektronische hören, ohne dabei "Partylöwen" zu sein.
Mestigoth[QUOTE][i]Original geschrieben von rosenkind [/i]
[B]nein, es ist schon klar, dass unterschiedliche Leute unterschiedliche Musik hören, aber ich finde man kann es nicht so streng schubladisieren, wie ich manchmal den Eindruck habe, wie es hier geschieht. Ich kenne genug Leute, die auf sehr verschiedene Unterstile abfahren, z.B. auch das Elektronische hören, ohne dabei "Partylöwen" zu sein. [/B][/QUOTE]

Das resultiert eben aus der Verdrängung der alten Garde. Sie versucht sich nun zu wehren gegen den Party-Boom. Dass es auch Ausnahmefälle gibt, die sich in Bezug auf Musik nicht weiter festlegen, ist klar. Der Großteil der heutigen Generation jedoch scheißt auf Werte und vor allem hat sie keinen Respekt vor den Künstlern, die diese Dark Wave- oder Gothic-Bewegung erst ermöglichten. ;)

Wenn das alles ausgeglichen funktionieren würde, gäbs logischerweise auch kein Gemeckere. Nur ist es doch so, dass sämtliche Klassiker aus den Clubs verschwinden und überall die Bassdrum döhnst. Wo ist da noch Platz für die alte Liga? So geht das nunmal nicht... Zu oft wird vergessen, dass die Schwarze Szene eine Subkultur darstellt und [B]keine[/B] Jugendkultur.
SenecaIch sehe es als Gewinn, das Die "Klassiker" aus den Clubs verschwinden, dieser Fakt hat nämlich verstärkt dazu geführt, das in irgendwelchen winzigen Läden wieder Programm für "ältere" Semester gemacht wird, welche aufgrund einer gewissen Finanzstärke auch gerne mal aufgefallenere Visionen verwirklichen a'la "Endzeitklassik auf der verschneiten Jagdhütten mitten im Wald"...!

Als die Atmosphäre in den Clubs noch stimmte, hat man dazu eher selten jemanden bewegen können.

das ist allemal mehr "Subkultur" als jedes Wochenden in Clubs abzuhängen...aber man muss eben seinen Hintern hochbekommen....!

Es ist schon seltsam, das hier so viel Geklagt wird, aber zu Events wie dem Burgtreffen '05, das von seiner Auslegung und dem Bandangebot genau gegen den Trend anschwamm, kaum mehr als 100 Leute kamen.
SandmannIch hab ma was wegen Burgtreffen mitbekommen, aber irgendwie war ich da noch nicht mobil und ich hatte eh keine Ahnung wo das war. Beim 2006 bin ich wenn alles glatt läuft dabei. Müssten nur mehr Informationen vorher rausgegeben werden.
rosenkindAusnahmefälle?
Diese Ausnahmefälle bilden in etwa mein komplettes schwarzes Umfeld. Die meisten haben einen weitgefächerten Musikgeschmack.
Es geht mir auch gar nicht darum, was nun in den Clubsgespielt wird, sondern um die Unterstellung, dass gewisse Gruppen gewisse Musik hören in einem überhöhten Maße. eben beispielsweise: "Tiefsinnige Menschen hören kein Electro" oder ähnliches. Oder auch:

[QUOTE]Zu oft wird vergessen, dass die Schwarze Szene eine Subkultur darstellt und keine Jugendkultur.[/QUOTE]

diesen Satz finde ich im Kontext zu dem restlichen Text eben deshalb anmaßend, weil er die Unterstellung impliziert, Jugendliche = Hörer, die (nur) das mögen, was in den Clubs läuft.
Sicher mag das für viele auch gelten, aber mich kotzt dieses Schubladendenken, dass hierin sämtlichen Threads auftaucht einfach an.
Es gibt sicherlich genügend Menschen jenseits der 30, die die Sachen mögen, genauso wie es etliche Jugendliche gibt, die die Clubs eben grade deswegen meiden. Hinzu kommen noch oben genannte Unterstellungen (Tiefsinnige Menschen...). Ich hab manches Mal hier im Forum den Eindruck, dass die "ältere Liga" sich gerne in ihren Klagen über die Jugend suhlt, ohne auch nur den Versuch zu starten, mal hinter den Menschen, der hinter dem Musikgeschmack oder der Kleidungsteht zu schauen, um zu erkennen, dass es durchaus auch vernünftigen Nachwuchs gibt. Da klagt man lieber über den Verfall (auch den Musikalischen) mit einem "für uns Alte gibts ja gar nichts" und richtet dabei sein Augenmerk nicht nur auf einen Teil der Jungen, sondern schottet sich auch selber ab durchein "wir Alten".
Ich will damit sicher nicht meine Generation als besser darstellen, aber die Ignoranz scheint doch auf Gegenseitigkeit zu beruhen. Noch will ich sagen "ist ja alles gar nicht so". Ich habe schwarze Faschingsveranstaltungen mit Technosound selbst miterlebt und dass man sich einfach einen schwarzen Fummel überziehen kann und einfach nur in den nächstbesten Club (Plakate hängen ja schon in den Innenstädten) fahren muss, um sich gruftig zu fühlen, ohne sonstwas damit zu verbinden, weiß ich auch. Dass die Größe und das daraus resultierende Angebot viele "Partylöwen" anlockt, ist mir ebenfalls bekannt.
Aber Thema Jugendkultur. Wie hat das "ältere Semester" denn begonnen? Ich glaube die wenigsten waren 30 oder älter, als sie zur Subkultur kamen. Sie haben irgendwann in ihrer Jugend mit ihren Bands begonnen, die damals aktuell waren und sie mitgenommen. Genau dasselbe macht die heutige Generation ebenso. Die Frage ist nicht nur: was wird gehört, sondern auch: was wird einem vorgesetzt? Und das ist ja offensichtlich nichts gutes. Ich würde "das Clubzeugs" nicht 100% der Jugend als "ihre Mugge" zuschieben nach dem Motto: "unsere gibts ja nicht". Sicher gibtes in der Szene haufenweise Leute, die was anderes gar nicht wollen. Aber daneben gibtes auch noch andere, die diese Musik ebensowenig mögen wie das ältere Semester oder mit besserem noch nicht konfrontiert wurden oder einen weitgefächerten Musikgeschmack haben oder zwar diese Musik mögen, aber von ihrer Restpersönlichkeit ehr in eine andere Ecke als die "Partylöwen" gehören.
Denn seltsamerweise kenn ich genug Leute, die auch solche Sachen mögen, in die Clubs gehen (ohne dort ihre Cliquen zu bilden) und mit denen man trotzdem gespräche führen kann, die eine enorme Tiefe haben oder ähnliches.

Es ist ja sehr nachvollziehbar, dass man auch eine Veranstaltung für seinen Musikgeschmack haben möchte. Wenn ich nicht generell ein absoluter Partymuffel wäre und lieber in einem Cafe sitze, würde es mich sicher auch stören, dass etliches von dem, was ich mag, nirgendwo gespielt wird, wo ich bisher war. Aber dieses "wir Alten" sollte wohl besser umgeänder werden in ein einfaches "wir", ein "wir, die das mögen". Und wenn es nicht um Veranstaltungen geht, sondern darum, Leute zusammenzubringen, die sich für ähnliche Thematik interessieren und ähnlich denken, sollte man vielleicht den Aspekt "Musikgeschmack" nicht überbewerten. Denn ja, die Jugend hört teilweise andere Sachen, aber dennoch sind darunter Leute, die [B]ähnliche[/B] Ideale haben, als die Alten. Wenn man sich dannzu stark auf den Musikgeschmack fixiert, ist es klar, dass man diesen Teil der Jugend nicht findet...
SandmannIch versteh nicht, warum sich alle über die Musik in Clubs beschweren. Ich beschwer mich über den Club an sich. Ich finde es nicht sonderlich gruftig sich freitag abend in nen Club zu setzen. Versteht mich nicht falsch. das ist nicht schlecht und solche Clubs sollte es auch geben. Aber mal im ernst. Ist das wirklich alles? Ich find das persönlich ein bisjen wenig, wenn das das Gruftisein ausmachen sollte
Seneca[QUOTE][i]Original geschrieben von Sandmann [/i]
[B]Ich versteh nicht, warum sich alle über die Musik in Clubs beschweren. Ich beschwer mich über den Club an sich. Ich finde es nicht sonderlich gruftig sich freitag abend in nen Club zu setzen. Versteht mich nicht falsch. das ist nicht schlecht und solche Clubs sollte es auch geben. Aber mal im ernst. Ist das wirklich alles? Ich find das persönlich ein bisjen wenig, wenn das das Gruftisein ausmachen sollte [/B][/QUOTE]

Sehr guter Punkt, darüber sollten einige mal verstärkt nachdenken...!

@ Rosie

Die alt- jung Geschichte solltest Du dir mal nicht zu sehr zu Herzen nehmen. Du wirst aber nicht bestreiten können, daß sich die Ausprägung einer gewissen Lebensart oft stark zwischen den Generationen unterscheidet.

Querläufer gibt es zwar zu Hauf, aber die schiere "Masse" diktiert schon spürbar eine spezielle Richtung.
rosenkind@Sandmann
rat mal, warum ich ein Partymuffel bin...
weil bei einer gewissen Anzahl von Dezibel man nicht mehr über tiefsinnige Dinge diskutieren kann und noch nichtmal über Käsebrötchen, weils einfach zu laut ist.:D
ich bin äußert selten weg und wenn dann weil ich es einfach mal brauche. Und das kam im Jahre 2005 sogar kein einziges Mal vor :D

Aber ich stimme seneca zu, was du hier ansprichst, darüberhab ich selbst noch nicht nachgedaht, dass hier eigentlich viel zu viel über Clubs geredet wird.

btw, nicht ganz ernst nehmen:
irgendwann gründe ich doch noch meine Gruftburgerbude :D Ich hoffe ihr mögt alle burder mit schwarzen (verbrannten) Brötchen, rotem Senf, blutigem Fleisch, Gurken in Pentagrammform, Salat in Fledermausform und einem Käsekreuz, geliefert in einer Pappschachtel, die aussieht wie ein Sarg :D

edit:
[QUOTE]das sich die Ausprägung einer gewissen Lebensart oft stark zwischen den Generationen unterscheidet.[/QUOTE]
nein, das wollte ich nicht bestreiten, ich hoffe auch nicht, dass es so rüber gekommen ist. Mir geht nur die Pauschalisierung auf den Schnürsenkel.
SenecaPauschalisierungen machen lediglich das Unüberschaubare übersichtlicher...!
rosenkindDas mag wohl stimmen, gleichzeitig hindern sie aber auch daran etwas zu finden, was den allgemeinen Anforderungen der Schubladen nicht entspricht und können je nach Ausprägung zu Anfeindungen führen, die dann jene Quergänger treffen.
Ich habs mir abgewöhnt, zu pauschalisieren, d.h. ich versuche es (man ist auch nur ein Mensch), was nicht bedeutet, dass ich Mehrheitsverhältnisse völlig ignoriere, aber es sind eben Mehrheitsverhältnisse und nicht Absolutheitsverhältnisse.
Mestigoth[QUOTE][i]Original geschrieben von rosenkind [/i]
[B]Jugendliche = Hörer, die (nur) das mögen, was in den Clubs läuft.[/B][/QUOTE]
Genau so nehme ich das wahr.

[QUOTE][i]Original geschrieben von rosenkind [/i]
[B]mal hinter den Menschen, der hinter dem Musikgeschmack oder der Kleidungsteht zu schauen, um zu erkennen, dass es durchaus auch vernünftigen Nachwuchs gibt[/B][/QUOTE]
Oft probiert, am Ende warens verblödete Blutengel-Freaks. Und das boomt in der Schwarzen Szene.

[QUOTE][i]Original geschrieben von rosenkind [/i]
[B]Aber Thema Jugendkultur. Wie hat das "ältere Semester" denn begonnen? Ich glaube die wenigsten waren 30 oder älter, als sie zur Subkultur kamen.[/B][/QUOTE]
Sie haben diese Kultur doch erst begründet und nach ihren Vorstellungen und Werten geformt!

[QUOTE][i]Original geschrieben von rosenkind [/i]
[B]Ich würde "das Clubzeugs" nicht 100% der Jugend als "ihre Mugge" zuschieben nach dem Motto: "unsere gibts ja nicht". [/B][/QUOTE]
Genau so scheint es aber. Der DJ legt das nicht auf, weil er unbedingt Spaß dran hat, sondern weils diese Orkus-Fraktion hören will, sonst ist der Club leer und er kann seinen Hut nehmen.

Du kannst so viele nach ihren Vorlieben fragen, da kommt als erstes Blutengel, als zweites Schandmaul und als drittes Nightwish und am Ende noch KiEw und Xotox. Wenn du das Glück hast, im Norden zu wohnen, dann haste eben auch die ganzen Cradle- und Endstille-Kiddies an der Jacke kleben. Was anderes kennen die meisten nicht UND was anderes wollen viele gar nicht hören.

Und ganz ehrlich, ob das arrogant klingt oder nicht, Blutengel-Fans sind in meinen Augen schlichtweg hohl. Man braucht auch Hirn, um bestimmte Musik zu verarbeiten. Und wenn diese Bands auf Boygroup-Niveau herumwandern, dann kann's beim Hörer geistig nicht weit sein. Meine Erfahrung!
Seneca@ Mestigoth

Warum gesht Du dann dort hin...?
Die meisten reinen Gothic Clubs existieren doch ohnehin erst seit 5-7 Jahren...!
Früher ging's doch auch ohne...!
Zerbrochener[QUOTE][i]Original geschrieben von Seneca [/i]
[B]Es ist schon seltsam, das hier so viel Geklagt wird, aber zu Events wie dem Burgtreffen '05, das von seiner Auslegung und dem Bandangebot genau gegen den Trend anschwamm, kaum mehr als 100 Leute kamen. [/B][/QUOTE]

Mehr als 100 Leute werden sich wohl auch nicht beklagen, denn der Mehrheit ist nun einmal mit den Zuständen zufrieden bzw. für diese verantwortlich :D .... aber eine Massenveranstaltung ist hier ja auch kein Thema.

Das Problem dieser Exklusivität ist natürlich, dass man von den anspruchsvollen Veranstaltungsterminen kaum etwas mitbekommt. Ohne die entsprechenden Kontakte geht also nichts, sowohl als Teilnehmer als auch Veranstalter ...
rosenkind[QUOTE]Genau so nehme ich das wahr.[/QUOTE]
Dann hast du bisher die falschen Leute getroffen. Ja, ich höre auch nightwish und Schandmaul. Ja, ich höre die Musik, na und? ich bin gleichzeitig selbst organisatorin eines kleinen Beitrags zur schwarzen Infrastruktur, in dessen Mittelpunkt nicht partymachen, sondern andere Dinge stehn. Und dort bin ich auch auf Menschen getroffen, die (auch) das "Zeug" und trotzdem nicht in die Schublade der "typischen Clubgänger" passen, obwohl sie wesentlich öfter weggehen als ich.

[QUOTE]Sie haben diese Kultur doch erst begründet und nach ihren Vorstellungen und Werten geformt![/QUOTE]
So ganz stimmt das nicht. Hier im Forum sind etliche der "Kläger" in den frühen 90gern oder späten 80gern dazu gekommen, manche sogar noch später. Damals existierte die schwarze Szene aber bereits, sicher nicht in der heutigen Form, sie existierte aber. Und es gab welche, die schon "früher" dabei waren, die sich über die "neuen" und ihre Musik aufregten. Genau diese Generation, die damals "neu" war und über die sich die 10 Jahre älteren aufregten, tun jetztgenau dasselbe hier (und meine Generation wird es in 10 Jahren wohl genauso tun), aber dass Leute, die anno 1990-1995 in die Subkultur kamen und diese gegründet hätten, ist einfach falsch. Sie haben höchstens etwas neues herein gebracht, dass die Gemüter spaltete, genau wie das heute geschieht.

[QUOTE]Und ganz ehrlich, ob das arrogant klingt oder nicht, Blutengel-Fans sind in meinen Augen schlichtweg hohl[/QUOTE]
Du hängst dich an [B]einer einzigen[/B] Band auf, um eine ganze Generation zu verdammen? Als ob alle unter 30, meinetwegen auch unter 25 Blutengel hören würden. Und selbst wenn, ich hab auch schon mindestens einen Blutengelfan getroffen, der intelligentere Aussagen machte als so mancher, der sich auf seine sisters-Sammlungwas einbildet.
Seneca[QUOTE][i]Original geschrieben von Zerbrochener [/i]
[B]Das Problem dieser Exklusivität ist natürlich, dass man von den anspruchsvollen Veranstaltungsterminen kaum etwas mitbekommt. Ohne die entsprechenden Kontakte geht also nichts, sowohl als Teilnehmer als auch Veranstalter ... [/B][/QUOTE]

Also genau wie in der "guten alten Zeit", zu der man auch nur per Mundpropagande erfahren hat, wann und wo was stattfindet....daraus entstand übrigens der Eindruck, die Szene sei "elitär"....dabei waren die "Anderen" in der Regel lediglich uninformiert...!
Zerbrochener@rosenkind,

Ich habe die Erfahrung gemacht, dass die Leute, die sich den gleichen oder ähnlichen Klängen hingeben wie meine Wenigkeit, mir menschlisch näher liegen. Auf der anderen Seite habe ich einen Bekannten, der zum Love Parade-Urgestein gehört. Mit diesem verstehe ich mich sehr gut, aber nur auf oberflächlicher Ebene, nicht was unsere Gefühlswelten etc. anbelangt.
rosenkind@zerbrochener
ähm ja und was willst du mir damit sagen?
Zerbrochener[QUOTE][i]Original geschrieben von rosenkind [/i]
[B]@zerbrochener
ähm ja und was willst du mir damit sagen? [/B][/QUOTE]

Thema: Fixierung auf Musikgeschmack
rosenkindlies dir nochmal durch, was ich zum Thema Pauschalisierungen und Mehrheitsverhältnissen geschrieben hab ;-)
ZerbrochenerNun, die "Quergänger" möchte ich gar nicht ausschließen, letztendlich besteht jede Interessengemeinschaft aus einer Schnittmenge. Nur sind diese Exemplare nach meinen Erfahrungen eher selten, sprich ich kenne niemanden der sich z.B. in Techno [u]und[/u] Endzeitklassik adäquat einfühlen kann, sind beide Ausdrucksformen doch ein Unterschied von Tag und Nacht.
rosenkindund der Aussage dass die Jugend (bis auf die Quergänger) nur zur ersten Gruppe gehört, stimmst du dem zu?
SenecaSo führt das zu nichts...kommt mal auf den Punkt...bitte...!
Zerbrochener[QUOTE][i]Original geschrieben von rosenkind [/i]
[B]und der Aussage dass die Jugend (bis auf die Quergänger) nur zur ersten Gruppe gehört, stimmst du dem zu? [/B][/QUOTE]

Also ich denke nicht, dass dieser Thread altersbezogen gedacht war, so schreibt Sandmann doch explizit aus der Sicht eines "Junggruftis" ... es wird z.B. genau so gut 16-jährige geben, die von der "Szene" enttäuscht sind bzw dort nicht das gefunden haben, was sie sich erhofften, genau wie der 30-jährige, der Vergangenes (was evt. genau dem entspricht wonach der 16-jährige vergeblich suchte) nicht mehr wiederfindet.
rosenkind[QUOTE]es wird z.B. genau so gut 16-jährige geben, die von der "Szene" enttäuscht sind bzw dort nicht das gefunden haben, was sie sich erhofften, genau wie der 30-jährige, der Vergangenes (was evt. genau dem entspricht wonach der 16-jährige vergeblich suchte) nicht mehr wiederfindet.[/QUOTE]

genau das meine ich ja und genau darum gings mir die ganze Zeit.
Mestigoth[QUOTE][i]Original geschrieben von rosenkind [/i]
[B]aber dass Leute, die anno 1990-1995 in die Subkultur kamen und diese gegründet hätten, ist einfach falsch. Sie haben höchstens etwas neues herein gebracht, dass die Gemüter spaltete, genau wie das heute geschieht.[/B][/QUOTE]
Ähm, ich hatte keinerlei Jahreszahlen genannt. Und dass die erste Generation bis ca. 1985 lediglich 'ne Modewelle war, hab ich bereits öfters angesprochen. Die eigentliche Kultur bildete sich demnach erst ab Mitte bis Ende der 80er und mir ist damals niemand begegnet, der mit der Musik in den 90ern nichts anfangen konnte. Auch Ältere haben Eternal Afflict, Pitchfork oder andere Sachen gehört. Erst Mitte der 90er änderte sich das, als die Metal-Fraktion herüberschwappte. Der Elektro-Boom seit Ende der 90er hat der ganzen Sache den Rest gegeben. Die Musik wurde Stück für Stück anspruchsloser und hat dadurch auch viel Deppenpublikum angezogen.
rosenkind[QUOTE]Die eigentliche Kultur bildete sich demnach erst ab Mitte bis Ende der 80er und mir ist damals niemand begegnet, der mit der Musik in den 90ern nichts anfangen konnte.[/QUOTE]
Da erzählen andere Stimmen etwas ganz anderes hier im forum, leider weiß ich momentan keinen konkreten Thread.
SenecaWürdet ihr bitte nicht vergessen, daß es bis vor einigen Jahren noch keine überregionale "Gothic- Szene" gab...!
Vor Zillo und Co, die vor 1997 kaum nennenswerte Auflagen hatten, köchelten die Regionalen "Szenen" (damals stimmte der Begriff noch) alle ihr eigenes Süppchen...!

Wenn man mal von Kassel nach Hamburg gefahren ist, war man in einer ganz anderen Welt, selbst von Kassel nach Wiesbaden bemerkte man extreme unterschiede....sowohl stilistisch wie auch bei der Musikpalette...!

Erst seit wenigen Jahren vermischt sich die Szenelandschaft zu dem heutigen Einheitsbrei...!
Zerbrochener[QUOTE][i]Original geschrieben von rosenkind [/i]
[B]Da erzählen andere Stimmen etwas ganz anderes hier im forum, leider weiß ich momentan keinen konkreten Thread. [/B][/QUOTE]

Das mag evt. auch regional anders gewesen sein. Man sollte sich IMO nicht an bestimmten Jahresdaten festklammern. Aber ich denke wir sind uns alle einig, dass sich alles von Jahr zu Jahr vom Ursprung in Richtung Belanglosigkeit und Undefinierbarkeit entfernt.
rosenkindDann gab es diese aber Anfangder 90ger ebenfalls noch nicht. Dann wären die Begründer einer Deutschlandweiten Szene jene welche sich ab Ende der 90ger auftaten und auf die hier oft geschimpft wird.
oder sehe ich das falsch?

@zerbrochener
das steht außer Frage. Es gingaber darum, wer ein Recht hat, über die Szene zu meckern.

[SIZE=1]ich bin dann für heute weg, man liest sich morgen wieder[/SIZE]
Ewig- zur älteren Gesellschaft:
Ich kenne welche die Interesse an jüngeren haben und auch deswegen noch weggehen weil sie eben wissen das es auch unter diesen Gleichgesinnte gibt. Doch ein Grossteil schottet sich wirklich ab - aus Prinzip. Denen kann man nicht helfen.

Ich habe schon viele jüngere kennengelernt die Potential und Individualität haben aber eben wie erwähnt keine Entfaltungsmöglichkeiten bzw Anreize zu neuem bekommen aufrgund der fast reinen "Konsumszene".
Denen muss man helfen. Auch ältere Musik näherbringen.
Kam bisher immer sehr gut an! Natürlich bei den "Ausgesuchten"
:-)

@Rosenkind
ich glaube wir werden uns über die nachfolgende Generation nicht mehr beschweren, sind wir doch schenbar am Höhepunkt der Verarschung angekommen. Was soll denn noch schlimmer werden als jetzt? Ein Wenig geht ja noch aber dann spätestens müsste die Szene dem Kommerzende-Tod geweiht sein wie auch einst die Technoszene, um dann wieder eher im Untergrund zu existieren :-)

Und da ist jetzt schon die Weitergabe von "Geheimtips" wichtig.
Die sollten auch in besagter geplanter Webseite stehen.

Wie Sandmann sagt gehört zum "gruftsein" mehr als nur Club.
Geau das meine ich auch
Bei unserer letzten Party in Leipzig hatten wir eine Halle mit vielen Kerzen und gemütlichen Sitzgelegenheiten und eine Riesenanlage für Musik.
Daneben noch weitere Sitzecken. Draussen ebenfalls.
Plus eine Wiese zum Zelten und ein Lagerfeuerplatz. Grillmöglichkeit. Ein Friedhof in der Nähe. Ganz am Anfang des Abends wurden Gedichte vorgetragen.
Insgesammt also genug Möglichkeiten für jede Atmosphäre die man haben will. Ob zum diskutieren oder tanzen. Ausserdem gehören zu einem abwechslungsreichen Musikprogramm auch Pausen bzw. ruhigeren Phasen.
Das bezeichne ich insgesammt als "gruftig".
Leider komme ich bisher nur in dieser Gegend an all das kostenlos ran.
Aber das wird mein Beitrag in Zukunft sein wieder eine Vereinigung dieser Art zu schaffen.

Nur fehlten noch etwas die Leute die auch eben die Klassiker hören wollen.
Zerbrochener[QUOTE][i]Original geschrieben von Seneca [/i]
[B]Erst seit wenigen Jahren vermischt sich die Szenelandschaft zu dem heutigen Einheitsbrei...! [/B][/QUOTE]

Ein sehr interessanter Aspekt, ich habe auch schon von Leuten gehört, die viel herumgekommen sind, dass man einige "Grufties" an Hand bestimmter Eigenarten oder Gesten einer Region zuordnen konnte. Heute scheint alles gleich geschaltet ohne Charakter oder Stil ! ;)
MestigothDas kommt drauf an, wie man den Begriff Szene definiert. Wenn man regionale Differenzen außer Acht lässt, hätte es wahrscheinlich bereits 1980 oder ähnlich eine Szene gegeben. Zwar in Cliquen-Form, aber sie wäre vorhanden gewesen.

Diese regionalen Unterschiede finde ich übrigens interessant, gerade in Deutschland. Länderübergreifend allerdings sind sich viele jedoch ziemlich einig. Ob die Briten, die Deutschen (selbst dieser "Bullo von Elfenhain") oder die Italiener, alle sagen sie dasselbe: Gothic war bis Mitte der 80er 'ne Mode.
Mestigoth[QUOTE][i]Original geschrieben von Zerbrochener [/i]
[B]Ein sehr interessanter Aspekt, ich habe auch schon von Leuten gehört, die viel herumgekommen sind, dass man einige "Grufties" an Hand bestimmter Eigenarten oder Gesten einer Region zuordnen konnte. Heute scheint alles gleich geschaltet ohne Charakter oder Stil ! ;) [/B][/QUOTE]

Man müsste ja anhand dieser Tatsache die ganze Geschichte umschreiben. Schräg.
Seneca@ Mestigoth

Warum umschreiben...? dieser Fakt war allgemein bekannt...!
Zuerst fiel das auf den frühen WGTs auf...!

Aufgrund der sehr engen und in sich geschlossene Cliquenwirtschaft kristalisierten sich überall andere Trends heraus....in meiner Gegend waren es z.B. die Mittelalter-Barock-Rokoko Anleihen, die sich sogar auf eine einzige Person zurückführen lassen, früher schlicht "die Fürstin" genannt...!
Das diese Frau zufällig am Staatstheater in der Kostümschneiderei arbeitete, tat ein übriges.

Andere machten es ihr gleich, und entwarfen und schneiderten einige tolle Stücke, die teilweise bis in die späten 90ern weitervererbt wurden.

Noch heute sind z.b. aufwändige Kleider, Fräcke und Gehröcke bei uns sehr häufig...
Es existiert sogar eine spezielle Verantstaltung, die auf diese Leute zurückgeht, die "mittelalterliche Tanznacht" welche alle zwei Monate stattfindet, inklusive Livebands wie Wolfenmond etc.

Musikalisch werden dort neben den unvermeidlichen Schandmaul, STS, In Extremo aber auch Sopor Aeternus, Arcana oder Dead can Dance immer gespielt.

Nebenbei...mit Sleepwalking! haben wir sogar eine reine Goth- Rock & Batcave Veranstaltung...die sich seit Jahren schon gut behauptet...!

Aber ohne einen Gewissen Druck von seiten der "Szene" wären diese Programme bereits alle verschwunden...So um 2003 driftete auch hier alles in Richtugn Einheitsbrei ab...bis man alternativen schuf, die beim Betreiber des MT zu Einbußen führten...die "Alternative" ("Carpe Noctem" im Treibhaus) ist zwar vor zwei Jahren leider geschlossen worden, aber der Betreiber der anderen Disco hatte dazugelernt.

Ohne etwas Zusammenhalt innerhalb der lokalen Szene geht alles den Bach runter...!
Zerbrochener@ Mestigoth

Vielleicht wurden die "Szenegänger" (stellvertretend die Gesellschaft) aber auch einfach nur zunehmend unpersönlicher. Eine Umgebung prägt den Menschen schließlich, und mit Sicherheit auch die schwarzen Aspekte ... daher sehe ich dies gar nicht so aus der Luft gegriffen. Und da wären wir wieder beim Thema, dass sich die Gothic-Szene der Gesellschaft anpasste, dem man sich natürlich auch nur schwer entziehen kann, und das Gesicht verloren hat.

Apropos Bullo von Elfenhain, der hat ja auch geschrieben, dass die Barock-Kleider vornehmlich aus dem süddeutschen Raum Einzug erhielten ... und welche Regionen in Deutschland wurde am meisten vom Barock geprägt ? Der Süden natürlich !
Zerbrochener[QUOTE][i]Original geschrieben von Seneca [/i]

Musikalisch werden dort neben den unvermeidlichen Schandmaul, STS, In Extremo aber auch Sopor Aeternus, Arcana oder Dead can Dance immer gespielt.

[/QUOTE]

Ich verweile definitiv im falschen Bundesland :(
Mestigoth[QUOTE][i]Original geschrieben von Seneca [/i]
[B]@ Mestigoth

Warum umschreiben...? dieser Fakt war allgemein bekannt...!
Zuerst fiel das auf den frühen WGTs auf...![/B][/QUOTE]

Dieser Fakt ist eventuell in Ansätzen bekannt (ja, auch mir, nur bin ich in der Hinsicht vergesslich, da ich mich ständig mit anderen Fachgebieten auseinandersetze und mein Augenmerk momentan auf der franz. und grch. Dark Wave-Szene liegt).

Nur in den offiziellen Büchern, die ja die Szene eigentlich beleuchten sollten, wird das immer so dargestellt, als wäre die Szene in England entstanden und hätte sich über einige Wochen hinweg über die gesamte Welt ausgebreitet. Das vermittelt immer diesen Eindruck, das diese riesige Szene, wie sie heute existiert, schon eh und je ein einziger Brei war.
Mestigoth[QUOTE][i]Original geschrieben von Zerbrochener [/i]
[B]@ Mestigoth

Vielleicht wurden die "Szenegänger" (stellvertretend die Gesellschaft) aber auch einfach nur zunehmend unpersönlicher. Eine Umgebung prägt den Menschen schließlich, und mit Sicherheit auch die schwarzen Aspekte ... daher sehe ich dies gar nicht so aus der Luft gegriffen. Und da wären wir wieder beim Thema, dass sich die Gothic-Szene der Gesellschaft anpasste, dem man sich natürlich auch nur schwer entziehen kann.[/B][/QUOTE]

Ich erinnere mich auch gerade wieder daran, dass die Waver Ende der 80er Jahre auch gegen die gesellschaftlichen Vorurteile antreten mussten, daher dürfte der Zusammenhalt auch größer gewesen sein. Heute ist das Batcave-Outfit zur stinknormalen Mode verkommen, die gerade in Großstädten kaum noch jemandem jucken dürfte. Es hat sich vieles normalisiert.

[QUOTE][i]Original geschrieben von Zerbrochener [/i]
[B]
Apropos Bullo von Elfenhain, der hat ja auch geschrieben, dass die Barock-Kleider vornehmlich aus dem süddeutschen Raum Einzug erhielten ... und welche Regionen in Deutschland wurde am meisten vom Barock geprägt ? Der Süden natürlich ! [/B][/QUOTE]

Und von dort stammt auch die NDT. Die NDT würde ich dem norddeutschen Raum nie zutrauen. ;)
MestigothBTW: Man sollte sich eventuell Einiges notieren, bevor die Beiträge in den unendlichen Weiten des Nachtwelten-Forums verschwinden. :eek:
SenecaHier verschwindet so schnell nichts...!
ZombieIch finde es interessant in welche Richtung sich dieser Thread entwickelt hat. Ich habe Anfangs wirklich daran gezweifelt, dass sich hier eine ernste Diskussion ergibt.

Bis vor kurzem gab es hier in meiner Gegend einen Verein

[URL=http://www.schundundsuende.de]Schund und Sünde[/URL]

Leider hat sich dieser Verein aufgelöst...
Die seltenen Treffen die dieser Verein ausgerichtet hat, waren von einer Qualität, die vielleicht sogar dem Sandman zugesagt hätten (Burgruine mitten im Wald, Livemusik, Lagerfeuer etc...)

Warum nimmt man sich nicht so einen Verein zum Vorbild und bildet ein regionales pendant. Es müssten sich doch ein paar Leute finden, die ein solches Vorhaben unterstützen würden.
Leider setzt sowas immer viel persönliches Engagement voraus, woran es (auch bei mir :) ) häufig fehlt...
Mestigoth[QUOTE][i]Original geschrieben von Seneca [/i]
[B]Hier verschwindet so schnell nichts...! [/B][/QUOTE]
Aus den Augen, aus dem Sinn... ;)
SandmannDie Idee find ich richtig gut, aber dummerweise bin ich hier der einzige, der bereit wäre so einen Verein zu gründen. Lautern is ein Kaff und ihr werdet hier außer Clubgängern und sonstigen Leuten, die ich am Anfang erwähnt habe niemanden finden. Zumindest is mir noch niemand über den Weg gelaufen.

So. jetzt zu dieser ganzen Entstehungsstreiterei: Lassen wir das doch einfach. Is doch im endefekt egal was woher kam usw. Wir haben jetzt schonmal eine kleine Gruftigemeinschaft und müssen sehen, dass wir was drauß machen.

übrigens: wie könnt ihr euch NDT anhören? Ich find das echt grausam. Naja. De gustibus non disputandum est.
Mestigoth[QUOTE][i]Original geschrieben von Sandmann [/i]
[B]wie könnt ihr euch NDT anhören? Ich find das echt grausam. Naja. De gustibus non disputandum est. [/B][/QUOTE]

Ich hielt das immer für die Musik der Endzeitromantiker schlechthin. :D

BTW: Die Entstehungsgeschichte ist meiner Meinung nach von Bedeutung und sollte auch ausführlich niedergeschrieben werden.
Zerbrochener[QUOTE][i]Original geschrieben von Sandmann [/i]
[B]übrigens: wie könnt ihr euch NDT anhören? Ich find das echt grausam. Naja. De gustibus non disputandum est. [/B][/QUOTE]

Als "Friedhofsjünger" ist dies zumindest für mich selbstverständlich. Der 80er-Wave ist nicht das Maximum an dunklen Klängen. Ich mag Bauhaus und Co. erachte den Sound aber nicht besonders "gruftig" bzw. "friedhofstauglich". Nicht umsonst ist der 80er-Wave "New Wave" und der 90er-Wave "Dark Wave" (auch wenn Mestigoth dies anders sieht, einigen wir uns daher auf "dunkler New Wave" ;) ) Aber hier geht es ja auch nicht um die Gründung eines Musik-Clubs. Jeder sollte seine Vorlieben miteinbringen können, nur so ist Authentizität gewahrt.
Zerbrochener[QUOTE][i]Original geschrieben von Mestigoth [/i]
[B]Ich hielt das immer für die Musik der Endzeitromantiker schlechthin. :D
[/B][/QUOTE]

Ist es auch :) Den 80er Wave hörten ja z.B. auch Punks etc.

Die NDT war ein klarer Bruch mit dem New Wave, for "Grufties" only ;)
Lady LigeiaWER HAT INTERESSE ÜBER DIESES THEMA IN EINEM PRIVATEN MAG ZU SCHREIBEN???

BITTE PER PN AN MICH; WÄRE LIEB! DANKE
Mestigoth[QUOTE][i]Original geschrieben von Zerbrochener [/i]
[B]Die NDT war ein klarer Bruch mit dem New Wave, for "Grufties" only ;) [/B][/QUOTE]
Das ist richtig. Gerade im Rahmen der Wave-Kultur wurde es Anfang der 90er zunehmend gruftiger.... zumindest in Deutschland. Und das hängt auch mit der NDT zusammen.
SandmannNaja. Ich Kann mit z.B. Neubauten antun, aber Goethes Erben, Das Ich.... Grauenhaft. Ok. Von mir aus. For Gruftis Only, aber ich würde mal behaupten, dass The Cure, Oder The Sisters of Mercy MINDESTENS genau so gruftig sind(okok Sisters is ne echte Streitfrage. Ich weiß). Mein ihr, dass gruftig nur bedeutet, dass man versucht seine Lieder im molligsten Moll zu schreiben?? Ich weiß net. Da sind wir doch wieder bei dem:"Wir wollen ultra Drk sein" Außerdem: Es kann keiner behaupten, dass Andrew Eldritch und Robert Smith nicht in der lage wären in ihrer Musik ultimativen Schmerz, Menschliche abgründe, Geisteszustände und wahnsinn auszudrücken. Das finde ICH schon ultra gruftig.
Zerbrochener@Sandmann,

Andrew Eldritch, Robert Smith etc. waren aber überhaupt keine "Grufties". The Cure wurde z.B. 1976 gegründet, da gab es noch gar keine "Gruftie"-Szene. Die Musiker stammen alle aus dem Punk, lediglich ihr späteres Publikum bestand aus "Grufties", aber auch nur teilweise ... ganz anders sieht dies jedoch aus bei den Vertretern der NDT aus, das ist Musik von "Grufties" für "Grufties". Und ich denke nicht, dass es darum ging, "ultra dark" zu sein, nein, sie brachten die Dinge einfach nur auf den Punkt, die man früher musikalisch nur andeutete, für mich hat gerade das etwas sehr authentisches und es spiegelte nun einmal jenen Zeitgeist wieder. Und mir persönlich kann es gar nicht Moll genug sein ! Schwarze Musik sollte nämlich meiner Meinung nach nicht nur inhaltlich dem gerecht werden, sondern sich auch so anhören. Wenn ich mir "Friday I'm in love" von The Cure anhöre, kann ich mir auch einen normalen Pop-Song anhören, das hat für mich keine Gruft-Atmosphäre. Aber mit dem 80er Wave habe ich wie gesagt dennoch keine Probleme, ich schätze ihn sehr :)
MestigothGrufties gab es zu dieser Zeit nicht, richtig. Dafür aber Waver, die sich durch ihr Outfit unterschieden (New Waver und DARK Waver :D).

Wir müssen mal von dieser deutschlandlastigen Sichtweise wegkommen, soweit ich das sehe, waren die Franzosen früher dran, da gabs im deutschen Raum gerade mal Xmal Deutschland - und die wurden schwupsdiwupps unter die Kategorie NDW gekehrt.

Irgend einer sprach hier mal an, dass sich nicht alle auf den großen Idole fixierten, sondern auch unbekanntere Bands bevorzugten.

Also mal weg von dieser Bauhaus-Glam-Goth-Geschichte, landen wir bei Clan Of Xymox (Medusa, 1986) oder bei [url=http://www.beatrix.pro.br/musica/opera.html][COLOR=orange]Opera Multi Steel[/COLOR][/url] (Cathedrale, 1985). Nicht zu vergessen Kirlian Camera. Die fingen 1979 in Italien als astreine Dark-Wave-Band an - da ist Eclipse aus den späteren 80's 'n reiner Popsong dagegen!

Und Moll ist immer gut. :D
MestigothBTW: Wisst ihr, was das hier ist?

[img]http://photoblog.jonread.com/images/Bolton%20Abbey%20IR.jpg[/img]
TrauerwesenMestigoth:

Keine Ahnung, das ist wunderschön, da will ich mal hin :cool: :)
MestigothVielleicht hast du's ja schon zuhause. :D

[img]http://www.davygoat.uklinux.net/abbeys/boltonabbey/eastwindow.jpg[/img]

[img]http://www.iknow-yorkshire.co.uk/tourist_pictures/yorkshire_49.jpg[/img][img]http://www.planetdis.com/cure/faith.jpg[/img]
ZerbrochenerDer einzige Song der dem Cover gerecht wird ist Track 5 - über Track 4 und 8 ließe sich reden :D
TrauerwesenMestigoth:

uaaaah. Jetzt bin ich aber wach. Das graue Cover des grauen albums mit der sehr grauen Musik für graue Stimmung. so beschreibe ich es.

Ich fragte mich immer, ob das eine Maske sei.

IST DAS GEIL!!!!
SandmannAlo Friday I'm in Love und Comone Aline sind echt Ausrutscher gewesen. Zugegeben. Aber hört euch mal die Pornography an. Die is so ziemlich das düsterste was ich jemals gehört hab. Da kommt KEIN NDT ran. Bloodflowers und Disintegration sind ebenfall nicht zu verachten. Hab irgendwo ma gelesen, dass damit der Gothic rock gegründet wurde. Naja. Ich brauch halt gitarren usw. Wie gesagt. was soll die Streiterei. Darum geht hier doch garnet
MestigothTracks 1 und 7 sind auch nicht gerade die fröhlichsten. Versetze dich mal in die 80er zurück... als es noch keine NDT gab, Sopor Aeternus & The Ensemble Of Shadows noch schemenhaft geträumt wurden und noch keiner dachte, dass es die mal geben würde. ;)

Neben Disintegration ist Faith das düsterste Album von The Cure überhaupt.
Mestigoth[QUOTE][i]Original geschrieben von Sandmann [/i]
[B]Hab irgendwo ma gelesen, dass damit der Gothic rock gegründet wurde. [/B][/QUOTE]

Erstmal waren The Cure bzw. Easy Cure 'ne einfache Postpunk-Combo. Erst mit Faith wurde es richtig dunkel - und das ist in erster Linie Wave-Musik.
Mestigoth[QUOTE][i]Original geschrieben von Trauerwesen [/i]
[B]Ich fragte mich immer, ob das eine Maske sei. [/B][/QUOTE]

Jupp, das Gesicht einer Comic-Figur wurde dahinter oft vermutet. ^^
Sandmann[QUOTE]Neben Disintegration ist Faith das düsterste Album von The Cure überhaupt.[/QUOTE]

Is doch garnet wahr. Soll ich dir ma die Pornography per e-mail schicken? Mit "A hundret years" und "cold" usw. dagegen is die faith noch fröhlich
Sandmann[QUOTE]The Cure bzw. Easy Cure[/QUOTE]
Wann haben die denn so gehießen?? Ich kenn se nur voher als "The ultimate Cure"

Aber könnten wir mal wieder zum Thema zurück kommen? Wir wollten hier was schaffen:)
Mestigoth[QUOTE][i]Original geschrieben von Sandmann [/i]
[B]Is doch garnet wahr. Soll ich dir ma die Pornography per e-mail schicken? Mit "A hundret years" und "cold" usw. dagegen is die faith noch fröhlich [/B][/QUOTE]

Pornography ist doch wesentlich flotter. So richtig schleppend duster ist das gar nicht mehr. Eher hart. Und Vorreiter für The Cure's Pop-Ära.

The Ultimate Cure hab ich übrigens noch nie gehört. :confused:

Schon mal das Cold-Cover von Davantage gehört? Davantage sind ja sonst unglaublicher Müll, aber Cold haben sie gut hinbekommen. Da singt 'ne Frau etwas Anne Clark-like...
Zerbrochener[QUOTE][i]Original geschrieben von Mestigoth [/i]
[B]Tracks 1 und 7 sind auch nicht gerade die fröhlichsten. Versetze dich mal in die 80er zurück... als es noch keine NDT gab, Sopor Aeternus & The Ensemble Of Shadows noch schemenhaft geträumt wurden und noch keiner dachte, dass es die mal geben würde. ;)
[/B][/QUOTE]

Ja eben, der Maßstab für "dunkle" Klänge war zu dieser Zeit noch ein anderer. Ich bin nun einmal mit dem pechschwarzen Klängen der späten 80er/frühen 90er aufgewachsen.

Die "Pornography" kenne ich natürlich auch, am liebsten mag ich den Song "Cold", der ist echt stark. Aber im Gesamten ist mir auch dieses Album zu viel Gitarren-Rock/Punk und zu wenig Gruft-Klang ... nicht dass ich sie schlecht finden würde, nein im Gegenteil ... nur als Friedhofsmusik höre ich doch lieber atmosphärische, sakrale Klänge mit Orgeltönen, Totenglocken, Trommeln aus Knochen ... ich bin schließlich kein "Rocker", sondern "Gruftie" :D ;)

Hm wir kommen vom Thema ab
Mestigoth[QUOTE][i]Original geschrieben von Zerbrochener [/i]
[B]Hm wir kommen vom Thema ab [/B][/QUOTE]

Welches war das doch gleich nochmal? :D
SenecaIch bitte darum, ab jetzt die Diskussion über Bands nicht mehr zum Hauptthema zu machen...!
Wenn ich Euch dazu auslasen wollt, macht das bitte im Tonwerk.
SandmannDanke Seneca. Endlich ma einer der für Ordnung sorgt.
Also wie siehts aus? Wo machen wir unsere Plattform. Irgeneine muss es ja geben. Entweder wir sammeln ICQ Nummern oder sowas. das wär zmub Beispiel mal ein anfang. Schickt mir alle eure ICQ Nummern und ich verteil se dann unter euch und immer wenn n neuer dazu kommt, dann Nummer an mich und ich verteil se weiter. Nur müsst dazu jeder ICQ haben
Seneca[url=http://www.nachtwelten.de/vB/forumdisplay.php?s=&forumid=25]HIER KLICKEN[/url]
SandmannLest das[QUOTE]http://de.wikipedia.org/wiki/Neue_Deutsche_Todeskunst[/QUOTE]

Gothic Rock war Vor NDT da. Ich kenn einen original anfang 80er Grufti, der hat mir eben gesagt, dass The Cure und Sisters DAMALS das personifizierte gruftige war.
So. Jetzt könnten wir mal langsam dem Hauptthema widmen. ALso bitte eure Vorschläge
SenecaWikipedia kann man nicht trauen, dort kann jeder unüberprüft seine Beiträge einstellen...Wikipedia ist nicht verlässlicher als dieses Forum.

PS: mein "Vorschlag" steht oben...!
MestigothWikipedia ist die beste Möglichkeit, Wissen zu verbreiten - solange seriöse Ersteller der Artikel darauf achten, dass keiner Müll hinzufügt. ;)

BTW: Gabs hier vorhin nicht 'nen Posting von Ewig? :confused:
SandmannHab da mal was auf gemacht.
[url]http://www.nachtwelten.de/vB/showthread.php?s=&threadid=56138[/url]
Ewigmein Posting wurde gelöscht.

Ich hatte auch nur den Vorschlag gemacht einen Nachtwelten Treffens, was es aber schon gibt.
Wie das abläuft weiss ich nicht.
Ich hoffe es ist ein reines Treffen was nicht zu Programmlastig abläuft.
Das Treffen lohnt aber erst wenn man eine grössere Interessensgemeinschaft gefunden hat.
Es ist eben schwer regional was zu machen, weil es schwer ist solch etwas Anderstickende vor der Haustür zu finden.
Somit ist es sinnvoller Deutschlandweit
Das NW Treffen fidnet in der Mitte von Deutschland statt. Da wo ich ein solches auch hingelegt hätte.
WANN FINDET DENN DAS NÄCHSTE STATT?



Noch was zu den Threadabweichenden Diskussionen hier:
Damit verscheucht man Neue die sich aufgrund des Threadtitels hier durchkämpfen und vielleicht auch was sinnvolles dazugeschrieben hätten.
Seneca[QUOTE][i]Original geschrieben von Ewig [/i]
[B]...Das NW Treffen fidnet in der Mitte von Deutschland statt. Da wo ich ein solches auch hingelegt hätte.
WANN FINDET DENN DAS NÄCHSTE STATT?[/B][/QUOTE]

[url=http://www.nachtwelten.de/vB/showthread.php?s=&postid=1248294#post1248294]Mehr dazu hier[/url]
rosenkindnaja, wie bereits gesagt, dass solche Dinge immer Musikdiskussionen enden... Musik sollte nichtdas maßgebliche sein.

@Ewig
Die Beschreibungen eurer Veranstaltung in Leipzig hört sich sehr gut an. Ich denke zu sowas könnte man sogar mich Partymuffel kriegen.


Das Problem etwas aufzubauen ist halt immer auch ein finanzielles. Wenns nix kosten würde, wärs ja nicht soooo die Tragödie, wenn (zu) wenige kommen. Ich denke mal, man sollte auch nicht zu sehr auf der Masse rumpochen, sondern sich über die freuen, die kommen. Denn, was bereits auch angesprochen wurde, ist die Tatsache: Großveranstaltung = Erhöhungder Anomymität = schlecht für die Athmosphäre. Ich bin in der glücklichen Lage, dass ich für meine Sache nicht mehr als Zeit investieren muss und anfallende Kosten nur mich selber betreffen ( Fahrkarte, wenn Ferien sind z.B.) Etwas hochzuziehen, wofür man sich Plätze oder Räume mieten müsste, Deko selbst kaufen (Kerzen z.B.) und so, wäre das ganze schon wesentlich komplizierter, da man diese Kosten irgendwie aufs "Publikum" abwälzen müsste, z.B. dass man die Miete für Halle/Raum/Platz/was auch immer durch die Anzahl der erwarteten Besucher teilt und dann einen Eintrittspreis macht, der lediglich der Selbstkostendeckung dient. Aber was wenn nicht genügend Leute kommen? Dann wird sowas ziemlich teuer und wenns teuer ist, haben noch weniger Lust zu kommen, der Teufelskreis setzt sich fort. Mal abgesehen davon, dass es am Anfang rechtschwieirg ist, abzuschätzen, wie viele kommen...

btw: Thema Internetpräsenz: es wäre vielleicht eine Idee einen Webring zu gründen, falls sich mehrere Leute daran machen wollen für ihre Ideen eine Website zu gründen. Ein Webring hätte den Vorteil, dass man zwar ein großes gemeinsames bildet, aber jede Seite ihre Autonomie beibehält, um die richtigen Leutezu erreichen (z.B. unter dem Aspekt Wohnort) Außerdem wird ein größeres Publikum erreicht, als wenn man nur eine Website hat.
Ewig[QUOTE][i]Original geschrieben von rosenkind [/i]
[B]
Das Problem etwas aufzubauen ist halt immer auch ein finanzielles. Wenns nix kosten würde, wärs ja nicht soooo die Tragödie, wenn (zu) wenige kommen. Ich denke mal, man sollte auch nicht zu sehr auf der Masse rumpochen, sondern sich über die freuen, die kommen.
[/B][/QUOTE]


Ich möchte nur die entstandenen Kosten gedeckt haben.
Da ich da oben für Licht und Tonequippment sowie das Gelände nix bezahle gabs auch keinen Eintritt.
Die Kontakte für habe ich hier im Raum leider (noch) nicht.

Ich habe für Leipzig so 700 Leute in div Boards einzel angeschrieben und auch Kontakt gehalten. Das hat Tage und Nächte gedauert.
Die vielen Kerzen und den Anfahrtsweg hab ich selbst bezahlt und einen kleinen Beitrag zur Anlage eines Kumples, für die man normalerweise hätte ein zwei hundert Euro zahlen müsen.
Alles abgesehen von der Zeit für die Zusammenstellung des Musikprogramms und der Organisation von Helfern, und eines weiteren DJs (Kumpel) für etwas härtere Musik (was eigentlich nicht geplant war und nur den Massen diente)

Im Osten herrscht aber folgendes Problem:
- Wer Geld hat zu kommen, hat Arbeit und somit keine Zeit, weil
sie alle Nachts arbeiten.
- Wer Zeit hat zu kommen hat keine Arbeit und somit nichtmal
Geld eine Zugfahrt zu bezahlen.

Somit konnten von 100 potentiell Interessierten nur 2 kommen und halt meine Kumpels.
Für die wenigen Leute war der Aufwand völlig überdimensioniert, dennoch haben wir das beste draus gemacht und es war sehr angenehm.
Ich habe mich nicht abschrecken lassen und werde es auch wieder machen nächstes Jahr.

In den westlichen Breiten würde das sicher besser funktionieren aber hier ist alles nicht so locker mit Partys und wo kommt man hier kostenlos ein ein Grundstück mit Halle, Anlage und Licht, Essen, Getränke, Lagerfeuer/Grillplatz, Zeltmöglichkeiten und Friedhof in der Nähe - drann?

Das ganze unter der Bezeichnung "Dark Reunion Eilenburg"
ist vielleicht einigen hier bekannt. :-)
rosenkind[QUOTE]Ich möchte nur die entstandenen Kosten gedeckt haben.[/QUOTE]

von was anderen redete ich ja auch gar nicht. Nur ist eine Miete von sagen wir mal 70 Euro (ich hab keine Ahnung, ich hab noch nie irgednwas gemietet) 70 Euro, ob jetzt 700 oder 7 Leute kommen. Nur die Preise, die der einzelne tragen muss varieren. Im ersten Fall müsste jeder grade mal 10 Cent in die Büchse werfen. Im letzten 10 Euro.
Und das ist halt eben das Problem bei solchen Dingen.

Wenn es einen "Veranstalterverband" gäge, wäre das Problem zwar nicht gelöst, aber doch gemildert. So dass die eine Veranstaltung, bei der die Besucherzahlen unterschätzt werden das finanzielle Defizit einer anderen Veranstaltung ausgleicht, bei der das Publikum zahlenmäßig überschätzt wurde.

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