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  Forum: lebens : ART
    Thema: Die Dresscode-Frage...
ArekusaDa ich mit Hilfe der Suchfunktion keinen ähnlichen Thread finden konnte, der sich explizit mit den Thema beschäftigt, bin ich mal so frei selber einen zu eröffnen.

Mich würde also interessieren, wie ihr darüber denkt. Wo fängt ein Dresscode an, wo endet er? Habt ihr vielleicht ähnliche Erlebnisse gehabt und wie handhaben das die Clubs die ihr regelmäßig besucht, besitzt oder bei denen ihr zum Inventar gehört?
WindIn dem Club (eher klein), in dem ich öfter mal anzutreffen bin, wurde auch vor ein paar Monaten ein Dresscode eingeführt. Seitdem gibt es immer wieder heftigste Diskussionen über dessen Einführung.
Generell bin ich der Meinung, dass man in einen Club geht oder gehen sollte, um die dortige Musik und die teilweise ganz nette, atmousphärische, offene Stimmung zu genießen. Hierbei ist es doch ziemlich egal, ob jemand nun in schwarz erscheint, oder mit einer blauen Jeans und einem roten Shirt oder eben in typischer Punkkleidung. Es geht, jedenfalls meiner Ansicht nach, um Musik. Wenn nun ein Punk nebenbei begeisterter DarkWave/Gothic-Höhrer ist, wen stört es da, dass er nicht wie ein Dark-Wave/Gothic-Höhrer klischeehaft- typisch gekleidet ist? Sollen sich diese Leute nun wirklich 'verkleiden', nur damit sie diese Musik in einem Club hören dürfen?
Ich fänd eine Kontrolle ab und an im inneren des Clubs viel sinnvoller. Leute eines Clubs zu verweisen, halte ich nur für angebracht, wenn sie sich nicht angemessen verhalten. (und das ist auch viel störender, als ein paar nicht-schwarz-gekleidete)
Zudem gibt es immer einige Gothics (o.ä.) , die vielleicht tief-schwarz gekleidet sind, sich jedoch ziemlich daneben benehmen. Diese dann ggf. rauszuschmeißen wäre viel angebrachter.
Und so sprechen sie alle von Toleranz, und Tiefgründigkeit - dabei wird gerade mit diesen Dresscodes das Gegenteil, nämlich Intoleranz und Oberflächlichkeit à la du-bist-nicht-schwarz-genug, unterstützt und bewiesen.
Fatal*DesireDa schließ ich mich Winds Meingung doch mal an.
Das ganze Dresscode getue ist doch absoluter Unsinn!
Da rühmt sich die schwarze Szene ein Haufen Individualisten und total tolerant zu sein und hat es dann nötig nen Dresscode einzuführen...
Eisblume7ok, man muss hallt auch verstehen, dass es auch nicht gerade toll ist wenn plötzlich in so einem Treffen ein paar Hip-Hop typen oder Türken( Nicht beleidigend oder Rasisstisch Gemeint!)
auftauchen, aber dass am Ende nichteinmal Punks mehr reinkommen.. Hallo??? :eek:
Ich meine, dass wichtigste ist, dass es nicht zu hefftigen Streittereien oder gar Prügeleien kommt wenn so verschiedene "Szenen" aufeinander treffen. Daher denke ich, die Grundidee dahinter ist gut, aber man kanns auch übertreiben!!

Eisblume
AlexWenn die Clubs irgendwann mal wieder anfingen, schwarze Musik zu spielen, würde sich das Problem sicherlich von alleine und ohne Dresscode klären. ;)
Darketstimmt
rosenkind[QUOTE]Natürlich ist ein Hip Hopper oder einer in abgetragener Arbeitskluft in 'nem schwarzen Club fehl am Platz[/QUOTE]

irr ich mich oder ist es derzeit in, sich genauso zu verhalten, wie man es an anderen kritisert?

denn sorry, aber das ist doch genau dasselbe. Wenn jemand in Hopper Klamotten oder abgetragener Arbeitskluft deiner Meinung nicht in einen schwarzen Club darf, dann gibt es auch keinen Grund, sich darüber aufzuregen, dass Punks nicht rein dürfen. Denn die sehen genauso ungruftig aus wie die Hopper oder der Typ in Arbeitskleidung.

Davon mal abgesehen: was soll dieser Dresscode eigentlich bringen? Wenn ich Hopper bin und die mich in den Baggys nicht reinlassen, dann kaufich mir halt ein paar schwarze Sachen und voilâ.
Und selbst wenn man in den üblichen Klamotten dort auftaucht und damit reinkommt, ist das eine Garantie dafür, dass kein Blödsinn gemacht wird? Sorry, das nenn ich naiv. Ich bin schon Gothics begegnet, die sich zulaufen liesen und scheiß gemacht haben, ich bin Gothics begegnet, die mit ihrer besoffenheit prahlten und dass sie schon 40 Männer gebumst haben und was weiß ich was.

Ironischerweise waren aber viele "Dichter und Denker", welche am besten die vielbeschworenen angeblichen Ideale dieser Kultur am besten vertreten haben, die mir bisher begegnet sind, keine "Vollblutschwarzen", was das Optische anging.

Und die Moral von der Geschicht: Dresscode ist für die Katz.

Davon mal ganz abgesehen: der club hat halt nun seine Regeln verlauten lassen. Daran werdetihr wohl nicht viel ändern können, als eure Freunde das nächste Mal in schwarz zu schmeißen. Aber lohnt sich dieser Aufwand?
Ichversteh ohnehin nicht, wie eine Subkultur, die sich tiefsinnigrühmt in solche Oberflächlichkeiten verfallen kann. Klar, die Kleidung ist ein Stilmittel, aber ein Dogma? Dann sind wir keine Subkultur mehr, sondern eine Sekte...

offensichtlich fehlts an Inhalt oder an Kraft, wenn man randalierende Kiddies, ob schwarz, ob bunt oder punk nicht einfach vor die Tür setzt...

[QUOTE]ok, man muss hallt auch verstehen, dass es auch nicht gerade toll ist wenn plötzlich in so einem Treffen ein paar Hip-Hop typen oder Türken( Nicht beleidigend oder Rasisstisch Gemeint!)[/QUOTE]
Der Hoppergoth, der mir öfter in der Stadt begegnet, würde sich bedanken...
SenecaHallo Rosie

Der Dresscode war für die Szene schon immer ein Paradigma.
Früher ergab sich allerdings kein Zwang zum Dresscode, weil die meisten Veranstaltungen nicht öffentlich in dem Sinne waren, das dafür nach dem Gießkannenprinzip geworben wurde...!
Nur wenigen wussten in der Regel überhaupt davon, und bei denen war der "Dresscode" in der Regel schon erfüllt
Wenn man heute eine Veranstalung z.B. "Electronic Porn" nennt, udn per Anzeige und Flyer dafür wirbt, zieht das eben ein gelinde gesagt "illustres" Publikum an...!
rainraven:) *sich amüsier und Seneca auch zustimm*

Da bin ich geteilter Meinung. Einerseits fühle ich mich wohl und "zuhause", wenn ich einen ausdrücklich "schwarzen" Club betrete, wo ich auch nur dieses bestimmte Gästeklientel erwarte und mir eine ganz bestimmte Atmosphäre erhoffe, die eben auch vom Aussehen der Gäste und des Ambientes ausgeht.
(Natürlich auch von deren Verhalten, aber daß ich jemanden rausschmeißen würde, der Stunk macht, den Club durch sein Verhalten schädigt, die Gäste belästigt oder anderweitig randaliert, das versteht sich von selbst, egal, was er anhat. :))

Und wenn ich Lust auf andere Musik und "normales, gemischtes" Publikum habe, dann gehe ich in so eine Deep-Space-Night, eine Großraum-Discohalle, zum Karaoke oder auf einen Rave oder was weiß ich. Aber da bin ich dann auch nur "Zaungast" und habe nicht so ein Zusammengehörigkeitsgefühl wie in einem Club "meiner Szene", der ich angehöre, was ich auch durch Kleidung und Verhalten zeige.

Also, ich wünsche mir schon, in einer Wave/Gothic/EBM/Batcave-Disco Gleichgesinnte und -gestylte zu treffen und optisch nicht allzusehr unter lauter langweiligen Jeans-und T-Shirtträgern herauszustechen, denn da komme ich mir als Cybergoth lächerlich und peinlich vor und hätte gerne, daß sich mehr Leute crazy stylen, weil ich nicht der einzige "Verkleidete" unter lauter "Stinos" sein will.
Aber ich hätte andererseits auch keinen Spaß, wenn ich in Jeans, buntem Shirt und Turnschuhen und ohne Kunsthaarteile in die Gothicdisco ginge, da käme ich mir nackt und fehl am Platze vor.


Wobei ich aber nicht verstehe, warum Punks draußen bleiben müssen, wenn sie sich ordentlich benehmen. (Verzeiht mir das Vorurteil, aber ich bin eher voreingenommen gegenüber allzu "abgerissen aussehenden Alternativen", da ich dem oft bei Punks erlebten Alkoholkonsum und daraus resultierendem acht-und respektlosen Verhalten gegenüber anderen Besuchern abgeneigt bin.)

Und es muß aber auch möglich sein, als "Grufti" in Alltagskleidung in den Club eingelassen zu werden, weil man vielleicht gerade aus der Arbeit kommt und sich nicht umziehen konnte oder später noch woanders hin will und da nicht als voll gestylter Gothic alleine im normalen Freundeskreis dastehen will (ja, sowas solls auch geben, ich hab z.B. auch schon Raves, Deep-Purple-Konzerte, Cocktailbars und schwarze Discoabende an einem Abend unter einen Hut gebracht und mußte dann ein für mehrere Gelegenheiten taugliches Ausgehoutfit tragen...naja, auf dem Konzert war ich total overdressed und wurde von den Altrockern angestarrt, im Club später kam ich mir spießig und langweilig vor angesichts der anderen Kreationen, die da rumliefen...etc.).


Und ich wäre andersrum aber auch ganz schön angepißt, wenn ich wegen bunter Plastikhaartracht und türkisem Lackkorsett nicht in eine schwarze Disco reinkäme, weil der Türsteher meint, ich sei kein Gothic und würde nicht zum Ambiente passen...:rolleyes:


Leider habe ich auch keine pauschale Lösung für die Auswahlkriterien der Türsteher und für den Umfang des Begriffes "Dresscode"...
rosenkindes ist mir egal, ob es früher schon so war oder nicht. Ich urteile über die Sache, nicht über die Zeit.
An der Kleidung wird viel zu viel festgemacht. Die Kleidung (und Styling) muss stimmen... ist die Kleidung wirklich [B]sooo[/B] wichtig, dass man darüber urteilen sollte, wer es würdigist, in den geheiligten Reigen der elitären Gruppe aufgenommen zu werden? Ist das nicht paradox, wenn man gleichzeitig auf Werte, Ideale pocht?
Ich hab lange Zeit versucht, manche Haltung hier im Forum nachzuvollziehen, warum vielen hier (grade auch der "älteren" Liga) die Kleidung so wichtig ist. Zum Teil ist mir dies auch gelungen. Aber dass man von mir seit 2 (3?) Wochen in bestimmten Threads nichts mehr hörte, hatte auch seine Gründe.

Nein, ich kapier nicht, warum jemand, der sich der schwarzen Szene zugehörig fühlt, auch optisch nur so sein darf
warum man nicht mehr dazugehört, wenn man auf der Arbeit was "normales" trägt
Warum alle Menschen, die sich nur am WE in Schale schmeißen, allesamt Leute sind, die nichts mehr als Partymachen im Hirn haben
Warum ein Mensch in ungruftiger Kleidung auf einer schwarzen Party ein Schandfleck sein soll

warum man sich für alles oder nichts entscheiden muss, um "echt" zu sein.

Ewig hat es in die bösen Grufties meiner Ansicht nach äußerst treffend formuliert:

[quote]Heute wird erst dann hinterfragt wenn man offensichtlich ne blaue Jeans trägt.
Irgendwann wird mal einer wieder aufwachen und sagen: "moment mal, wir stellen ja eigentlich garnichts mehr da... da muss was geändert werden ... !"“[/quote]

[QUOTE]weil ich nicht der [b]einzige[/b] "Verkleidete" unter lauter "Stinos" sein will. [/QUOTE]
diese Einschätzung halte ich doch für sehr übertrieben, "einziger"...

Aber meiner Meinung nach hängt Inhalt und Kleidung grade in Subkulturen mit einem hohen Jugendanteil sehr eng zusammen. Ein paar Leute, die sich der Kleiderordnung widersetzen, wird es immer geben. Aber in Subkulturen dieser Art manifestiert sich im gesamten der Inhalt im Erscheinungsbild (wobei der Umkehrschluss natürlich NICHT funktioniert -> cool sein wollen ect).

Um mal ein recht simples Beispiel zu nennen: Eine Subkultur, die das alte Rom als Ideal hat und nach versucht das alte Rom im heutezu leben, wird in ihrer Gesamtheit sich wohl auch kleiden, wie es die Römer taten und nicht rumlaufen wie aus dem nächstbesten Sci-fi-Film entkommen.
DarketEin Freund von mir, der alles andere als schwarz ist, kommt immer mal gern mit in den ein oder anderen Club. Er trägt dabei konsequent KEIN schwarz und macht sich ein Späßchen draus so etwas zu provozieren. Vom weißen 70er Jahre Discoanzug bis zum knallroten Overall mit blauer Krawatte war schon alles dabei und ich finds gut. Wenn die Szene nicht in der Lage ist mit Provokationen umzugehen, weiß ich nicht wieso sie selbst gern provoziert.
Dresscodes sind eine Sache, stelle ich mir die Frage weshalb man keine etwas kundigeren Türsteher beschäftigt, die dann nach dem selben Prinzip vorgehen wie in anderen Discos auch: Ey, Du hast nicht die passnden Klamotten an, Du kommst hier nicht rein!
Was pasend ist, möge man aber dann doch nicht an der Farbe ablesen. Es besteht immernoch ein gewisser Unterschied zwischen einem Punk und einem Hopper in einem Club (ums mal ganz plakativ zu formulieren).
WindVor einiger Zeit (als es besagten Dresscode noch nicht gab), hatten sich ab und an 2-3 HipHoper aus einem Club in der Nähe in den unsrigen 'verirrt'.
Ich habe dann meist mitbekommen, dass diese HipHoper einfach nur da saßen und den tanzenden zugesehen haben. Mir ist also nichts negatives aufgefallen.
Andererseits habe ich auch schon mitbekommen, dass sich HipHoper zur Tanzfläche stellten und die Tanzenden wohl im stillen auslachten. Schien ihnen aber offensichtlich auch nach einiger Zeit langweilig geworden zu sein, denn irgendwann sind sie dann auch wieder verschwunden. Und DAS war so ziemlich das 'schlimmste' was ich bisher von "bunten" an einem schwarzen Abend mitbekommen habe.
Dagegen hat erst neulich ein deutlich Schwarz-aufgestylter gegen einen Tisch im Ruheraum, wo man sich normalerweise unterhält, gepinkelt :eek: - Eine Prügellei zwischen einem völlig besoffenen Mädchen und einem Herren hat es auch schon gegeben.
Und ansonsten sind mir zu Genüge Leute bekannt, die sich jeden Abend dort vollaufen lassen.
Also mal ganz ehrlich: Ein paar Neugierige, die (vielleicht alle 2 Monate mal )aus Langeweile die Schwarzen "ganz krass auslachen" wollen, sich aber nach 15 Minuten wieder verziehen, weil's ja doch langweilig ist oder Leute, die einfach mal reinschnuppern wollen, finde ich weitaus weniger nervig als offensichtliche Goths, ...
...die über jedes Outfit der anderen herziehen müssen, oder deren Nase gleich mal 5 cm höher wandert, wenn man an ihnen vorbeiläuft, bloß weil man vielleicht heute etwas schlichter gekleidet ist.
...die gegen Tische pinkeln
...die rumkotzen
...die sich prügeln
...die sich jeden Abend halb tot saufen
...etc
Zum Glück passieren diese Sachen nur sehr sehr selten, im Grunde herrscht in diesem Club immer noch eine ganz nette Atmousphäre. Diese könnte sicher noch hm...niveauvoller, netter, angenehmer werden, wenn Leute mit inakzeptablem Verhalten dem Club verwiesen würden, und nicht die Leute, die einfach nur die Musik hören wollen ,sich ansonsten von der Szene distanzieren und dementsprechend auch nicht szenetypisch gekleidet sind.
Schwarz kleiden kann sich jeder, angemessen verhalten offensichtlich nicht. Deshalb wäre mein Wunsch eher: Angenehmes Verhalten, anstatt schwarzer Kleidung mitbringen! ;)
rosenkind[QUOTE]Es besteht immernoch ein gewisser Unterschied zwischen einem Punk und einem Hopper in einem Club [/QUOTE]

Dieser lässt sich aber nicht rein an Kleidung festmachen. Denn wie gesagt: was hindert den Hopper daran, sich wie ein Punkzu stylen, wenn er da rein möchte? (oder wie ein Gruftie)? Und dass sich ein Punk automatisch besser als ein Hopper oder der Hopper sich automatisch schlechter als der Punk da drinne benimmt, kann auch keiner garantieren.

Vielleicht sollte man anstatt der Kleidung aufs Verhalten (wozu auch die Art zu reden gehört) achten? Das dürfte wesentlich mehr aussagen...

@ Wind *einfach mal unterschreib*
Das ist ein weiterer Punkt. Das "Zusammengehörigkeitsgefühl", das rainheaven beschreibt ist bei der heutigen Szenelandschaft doch nur noch Illusion (auch wenn das Individuum es anders empfinden mag). Es gibt keine Szene mehr, die man "meine" nennen könnte. es sei denn, man wird selbst aktiv und selektiert, was man dann aber erreicht ist auch nur ein Bruchteil eines großen Mischmaschs.

Ehrlich, ich habe im bunt gemischten Jugendzentrum hier in der Stadt ein wesentlich größeres Gemeinschaftsgefühl als in der "Szene". Bei den Leuten dort kann ich mir sicher sein, dass wir einen gemeinsamen Nenner haben: das Jugendzentrum, das Inventar kennt sich und es sind kaum Leute da, die nicht einen der Betreuer kennen, es ist eine ganz andere Athmosphäre. Und irgendwo ticken auch alle in einem Punkt ähnlich, weil sie alle mit dem Jugendzentrum zu tun haben.
Während mich in der großen anonymen Szene mit meinem Gegenüber nicht mehr verbindet als die Tatsache, dass wir beide von der Außenwelt "Gothic" genannt werden. (und glaubt ja nicht, dass man Musik- und Kleidungsgeschmack da auch dazu zählen könnte, es ist wirklich nur das Wort!)
Seneca[QUOTE][i]Original geschrieben von rosenkind [/i]
[B]es ist mir egal, ob es früher schon so war oder nicht. Ich urteile über die Sache, nicht über die Zeit.
An der Kleidung wird viel zu viel festgemacht. Die Kleidung (und Styling) muss stimmen... ist die Kleidung wirklich [B]sooo[/B] wichtig, dass man darüber urteilen sollte, wer es würdigist, in den geheiligten Reigen der elitären Gruppe aufgenommen zu werden? Ist das nicht paradox, wenn man gleichzeitig auf Werte, Ideale pocht?
[/B][/QUOTE]

Das ist und war doch auch nur zumeist vorgeschobene Kulisse, mal ehrlich... jeder Zeitgenosse der tatsächlch den von Dir oft zitierten Interessen und Philosophien anhängt, welcher von denen geht den bitte regelmäßig in "Gothic Clubs" heutiger Ausprägung...?

Ich kenne keinen, aber wirklich nicht einen...!

Einer der Gründe warum unser Wohnzimmer so groß ist, mit einer riesigen Couch, alles schön gemütlich in schwarz und dunkelrot gehalten, liegt darin dass man sich Samstag Nacht dort mit einigen andern trifft, die mit den Clubs nichts mehr anfangen können.
rosenkindIch meinte durchaus auch die Leute, die regelmäßig in die Clubs gehen. mir ist noch keiner begegnet, egal, welcher Altersschicht oder Charge, der sich nicht als Mitglied einer elitären Gruppe gesehen hätte und kritisierte, dass die restliche Gesellschaft ja soooo böse sei und nur man selbst sei anders.

davon mal abgesehen verstehe ich das Verhalten hier im Forum aber auch nicht, z.B. gabs da mal einen Thread über die Clubs, an dem Demon17und ich aktiv waren und es auch über die "bunten" Gäste ging, deren Äußeres in einem Atemzug mit volllaufen lassen und stören, genannt wurde.
Seneca[QUOTE][i]Original geschrieben von rosenkind [/i]
[B]Ich meinte durchaus auch die Leute, die regelmäßig in die Clubs gehen. mir ist noch keiner begegnet, egal, welcher Altersschicht oder Charge, der sich nicht als Mitglied einer elitären Gruppe gesehen hätte und kritisierte, dass die restliche Gesellschaft ja soooo böse sei und nur man selbst sei anders. [/B][/QUOTE]

Diese Attitüde ist doch nun wirklich ausgelutscht, und darf getrost ignoriert werden, ebenso wie das Clubtreiben...!
rosenkindman lese den edit.

Aber seneca, auch du hast schon mehrfach kritisiert, wenn sich jemand dem Dresscode nicht beugte, bzw. ihn aus der Definition ausgeschlossen, in älteren Threads. Ich erinnere mich da an einen, wo es um ein NWT ging in dem du von einem Menschen im Carohemd sprachst.
Ich will keinesfalls wieder die Diskussion aufrollen, wie man es nun definiert, aber ich frage mich nach dem Sinn danach, besonders in einer Zeit, in der der Faktor "Abgrenzung" so im Großen und Ganzen gar nicht mehr da ist, dass die Kleidung längst salonfähig ist und verdammt viele junge Menschen irgendwo "gruftige" Sachen tragen, sonst aber ganz normal aussehen und sich auch sonst nicht mit dieser Subkultur identifizieren. Aber selbst wenn die Anzahl geringer wäre, leuchtet es mir nicht ganz ein, wieso etwas wie Kleidung, dogmatisch gehand habt werden sollte, will heißen, jemanden, der die Kleidung nicht (immer) hat, aus der Definition auszuschließen. Das würde bedeuten, dass die Kleidung den selben Stellenwert hat, wie andere Inhalte wie z.b. Sozialkritik. Und das bei einer Subkultur, die sich oft als Dichter und Denker rühmt, dieses Paradoxon leuchtet mir nicht ein.
Trauerwesen[QUOTE][i]Original geschrieben von Alex [/i]
[B]Wenn die Clubs irgendwann mal wieder anfingen, schwarze Musik zu spielen, würde sich das Problem sicherlich von alleine und ohne Dresscode klären. ;) [/B][/QUOTE]

Eben. Solange Techno gespielt wird, kommen auch Technooutfits :D

Ich selber finde einen Dresscode nicht unbedingt für richtig. Auf der einen Seite schon, da vermehrt auch Leute kommen, um einfach nur zu glotzen, und dann auch mal gerne grabschen, sich daneben benehmen usw. Jedoch kann man dies nicht verallgemeinern, denn sicherlich gibt es auch Leute, die sich das nur mal anschauen wollen ohne böse Absichten, und die haben nun mal keine extremen Gruftoutfits.

Ist halt mittlerweile auch schwer zu differenzieren, bei uns tragen vermehrt auch Leute Anzug, und wie will man denn da unterscheiden? Und ehrlich gesagt habe ich auch schon Hip Hopper und richtige Technomiezen (wieso wohl) zu manch Kirmestechno abzappeln sehen, ist ja auch durchaus legitim, sofern solche Musik gespielt wird. Fragt sich dann nur, ob man dann dort keine punkigeren reinlässt, und ob man dann Puscheln und Neon bei oldschool orientierteren Parties nicht reinlässt :D
Nunja, Leuten kann man nur vor den Kopf kucken.

Bei Fetischorientierten Parties verstehe ich es ja, obwohl ich da kürzlich auch eine hatte, wo die Leute irgendwie egal wie reinkamen.

edit:
instroemen: haha, in etwa zwei doofe und ein gedanke hier ;)
Seneca[QUOTE][i]Original geschrieben von rosenkind [/i]
[B]man lese den edit.

Aber seneca, auch du hast schon mehrfach kritisiert, wenn sich jemand dem Dresscode nicht beugte, bzw. ihn aus der Definition ausgeschlossen, in älteren Threads. Ich erinnere mich da an einen, wo es um ein NWT ging in dem du von einem Menschen im Carohemd sprachst.
[/B][/QUOTE]

Oh Rosie, da hast du aber etwas [i]ganz[/i] falsch verstanden, der Mann im Holzfällerhemd ist und war mein bester und langjährigster Freund...!
Aber das Beispiel ist gut, denn trotz Blue Jeans und Holzfällerhemd war er schnell in die kleine Truppe vom Treffen im August 2002 einbezogen.
Er will übrigens immer noch kein "Gothic" sein, obwohl er heute mehr Schwarz im Schrank hat *g*.

Aber ich finds toll das du das Paradoxon aufgedeckt hast, welches die "Sub- und Clubkultur" schon seit Anbeginn ab absurdum führt...es wir scheinbar immer wieder vergessen, das die Begründer der heutigen "Szene" doch nur ein paar frustrierte Spät-Teens mit Hang zur tragischen Selbstinszenierung waren die zufällig den LK Deutsch belegten.
Übermäßiger Konsum von Heine, Fontane, Storm & Co. führte schon früher mal zur (Schwarz)Romantik.
Desenganowenn ich mit der einstellung des clubs nciht einverstanden bin, geh ich da nciht hin. so einfach ist das. ich bin meistens auf veranstaltungen, wo auch bunte menschen rein können und das ist auch gut so.. wer mit dem ganzen eh nix anfangen kann, geht da auch nicht hin.
ihn manchen diskotheken lässt es sich auch einfach nicht vermeiden dass es ein bunt gemischter haufen ist, weil es verschiedene hallen mit verschiedener musik gibt. den vogel diesbezüglich schießen die nachthallen in kassel ab, wo hiphop auf gohtic trifft.. *lach* seneca müsste wissen, wovon ich spreche.

so.. in nürnberg gibt es einen schuppen mit dresscode. da mir die leute, deren arrogantes gehabe und die musik da jedoch ziemlich aufn keks gehen, bin ich da selten zu finden. der dresscode passt da aber echt super hin.

wenn cih wert auf musik lege und mri die musik nicht gefällt, geh ich nciht hin.
wenn cih wert auf die athmo lege und mir die athmo nicht gefällt, geh ich nciht hin.
wenn ich wert auf die leute lege und mir die leute nicht gefallen, geh ich auch nciht hin.
und wenn ich mit der türpolitik des clubs nicht einverstanden bin, geh ich da auch nciht hin.
aufregen bringt da nichts.

wenn die leute nicht mehr hingehen, werden die schon irgendetwas ändern da. aber da leute ja irgendwie dazu neigen, auch hinzugehen, obwohl sies ja sooooooooooooooooo scheiße finden, wird sich wohl nie was ändern. *gg*
rosenkind[QUOTE]wenn die leute nicht mehr hingehen, werden die schon irgendetwas ändern da.[/QUOTE]

wie war das nochmal: die Hoffnung stirbt zuletzt?

die meisten findens doch toll dort, die schreiben nur nicht drüber, sondern gehen feiern. Man stelle mal die "Jammerbeiträge" hier den Besucherzahlen dieser Veranstaltungen gegenüber, da wird man einiges feststellen.
Mal ganz abgesehen davon, müsste es schon lange eine eben so große alternative Szene geben, wenn die "Meckerlieschen" sooo viele wären. Denn neu ist das ja auch nicht.

@seneca: okay, dann hab ich das wohl wirklich falsch verstanden.
jorindemanchmal finde ich einen dresscode echt angebracht..
wenn ein abend einem bestimmten thema untergeordnet ist dann würde auch ich als veranstalter dafür sorge tragen das die leute die sich mit dem thema auseinandersetzen herein kommen und jene die es nicht getan haben eben nicht..

so etwas heiße ich aber auch nur bei themenabenden gut..
fetisch zum beispiel Oo°...da würde ich auch keinen in jeans und shirt sehen wollen >.<

musik alleine reicht als thema irgendwie nicht..finde ich

auch sollte ein dresscode einen gewissen spielraum haben..grauzonen..
Fatal*DesireTja Leute, zieht doch einfach alle aufs Land!!!
So was elitäres wie nen Dresscode kann sich hier jedenfalls kein Club leisten...:D :cool:
Lady Ligeiaja, ja das thema dresscode ... kann mir nicht passieren, habe ja alles mögliche an Klamotten ... allerdings ist das blöd weil wir in nen Fetishclub wollen und da darf keiner mit Turnschuhen, Streetwear und Jeans rein, egal ob Schwarz ... das finde ich blöd, würde von meinem Freund nie verlangen er solle jetzt Lackhosen tragen um rein zu kommen. ;(
ilumina@ Seni

[quote]Oh Rosie, da hast du aber etwas ganz falsch verstanden, der Mann im Holzfällerhemd ist und war mein bester und langjährigster Freund...!
Aber das Beispiel ist gut, denn trotz Blue Jeans und Holzfällerhemd war er schnell in die kleine Truppe vom Treffen im August 2002 einbezogen.

Er will übrigens immer noch kein "Gothic" sein, obwohl er heute mehr Schwarz im Schrank hat *g*
[/quote]

Jaja......er zieht sogar hin und wieder einen Kilt oder Rock an!;)

Leider mag er immer noch keine Rüschenhemden oder Gehröcke, etc.*schnüff*

Sag mal, Seni, könntest Du da nicht doch was für mich machen??????? Büüüüüütttteeeee!!!!!!;)


@ Rosi

Du kennst den Knülch im Karohemd auch.........*grinzzzzzz*



@ Dresscode

Mal so ganz nebenbei gefragt..........ist es denn nicht hübscher für's Auge und für's Ambiente, wenn die Damen und Herren auch ein klein wenig auf Ihre Kleidung achten?????????

In "Schlumbel-Klamotten" kann man zu hause rumrennen. Ich würd in meinen "Schlumbel-Klamotten" nicht mal zum ALDI fahren - haaaaa!!!! - noch nicht mal bis zum Briefkasten würde ich damit schleichen!!!;)
Stonehenge[QUOTE][i]Original geschrieben von Arekusa [/i]
[B]
Folgende Sachlage beschäftigt mich seit einiger Zeit: In meiner Nähe initiiert ein Club seit seiner Wiedereröffnung im Herbst letzten Jahres, wieder monatlich schwarze Abende. Da der Laden sonst aber auch andere Musiksparten abdeckt tauchten bei der ersten Veranstaltung zu nächtlicher Stunde die Dorfkiddies auf und haben ein bisschen Radau gemacht, daher hat man sich entschlossen einen Dresscode einzurichten und ein paar Türsteher zu beschäftigen, eigentlich eine vernünftige Lösung. Zwei Veranstaltugen später wollten nun einige entfernte Bekannte von mir - ihres Zeichens, grob gesagt, Punks - den Club besuchen, wurden aber an der Türe abgelehnt. Es wurde diskutiert und gemacht und getan, Ende der Geschichte war aber nun, dass die Punks und einige Freunde [denen Einlass gewährt wurde, weil schwarz] einen Laden ein paar Kilometer weiter aufsuchten. So kann man sich seine Kunden auch vergraulen.
[/B][/QUOTE]

Die effektivere Lösung um "Dorfkiddies" zu vergrämen, wäre meiner Meinung nach einfach eine Ausweiskontrolle am Eingang einzuführen. Bei Einlaß ab 18 bleibt zwar auch schätzungsweise 1/3 des schwarzen Publikums dadurch außen vor, aber man verhindert gleich daß die Kinder nächstes Mal in schwarzen Hosen erscheinen um weiterzustänkern. Denjenigen Unbelehrbaren Radaumachern die schon volljährig sind, sollte man mittels Hausverboten, Security und falls nötig auch Polizeigewalt einen Riegel vorschieben.

Grüße
Stone
rainraven[quote] Trauerwesen schrieb:
Solange Techno gespielt wird, kommen auch Technooutfits

Ich selber finde einen Dresscode nicht unbedingt für richtig. Auf der einen Seite schon, da vermehrt auch Leute kommen, um einfach nur zu glotzen, und dann auch mal gerne grabschen, sich daneben benehmen usw. Jedoch kann man dies nicht verallgemeinern, denn sicherlich gibt es auch Leute, die sich das nur mal anschauen wollen ohne böse Absichten, und die haben nun mal keine extremen Gruftoutfits.

Ist halt mittlerweile auch schwer zu differenzieren, bei uns tragen vermehrt auch Leute Anzug, und wie will man denn da unterscheiden? Und ehrlich gesagt habe ich auch schon Hip Hopper und richtige Technomiezen (wieso wohl) zu manch Kirmestechno abzappeln sehen, ist ja auch durchaus legitim, sofern solche Musik gespielt wird. Fragt sich dann nur, ob man dann dort keine punkigeren reinlässt, und ob man dann Puscheln und Neon bei oldschool orientierteren Parties nicht reinlässt
Nunja, Leuten kann man nur vor den Kopf kucken. [/quote]

:) Hallo, ja, ich ziehe mich auch sofort für jedes Batcave-Lied um oder verlasse stinksauer die Disco, weil das nicht zu meinem "Technooutfit" paßt...:D

Ich gehe in meinen Lieblingsclub (und in einige andere schwarze Clubs), weil dort -für mich zumindest- die Stimmung und die Atmosphäre und -wenn auch nur noch wenige davon :( -die Leute da sind, die mir zusagen. Das "Technooutfit" mit Kunsthaaren, meterhohen Plateaus, Puscheln und buntem Plastik gehört für mich aber zum Ausgehen in der schwarzen Szene dazu und besagt nicht unbedingt, daß ich nur auf VNV Nation und Konsorten stehe, allerdings auch nicht im Leben, daß ich Drogen nehmen würde, gegen Tische pinkle, schwarze"evil" Gruftis auslache oder mich sonst irgendwie ungebührlich benehme :)

Ursprünglich selbst als Provokation und Veräppelung des bierernsten "ich bin ja ach so böse und schwarz und evil" -Statements gedacht, hat sich aus meinem Blau-Overkill mein eigener, liebgewonnener und durchaus ernstgenommener Stil entwickelt. Ich möchte aber trotzdem nicht als "Ravertussi" vor einer schwarzen Clubtüre abgewiesen werden, weil mein Outfit einem nicht in den Kram paßt, und da sind wir dann wieder bei dem Punkt, daß ja offensichtlich das "Schwarzsein" eine innere Einstellung sein sollte und nicht etwas, was man alleine an der Kleidung ("Technostil"?) festmachen sollte...

Naja, solange ich keine weißen Schnürsenkel an meinen Plateaus habe :D, über 18 bin, meine Getränke bezahle und keine Gäste belästige, dürfte es aus meiner Sicht keinen Grund geben, mich nicht als "gothictauglich" einzustufen und irgendwo nicht reinzulassen.
Doch wie gesagt, ich würde mir auch blöd vorkommen, wenn ich da in vollem Outfit in den Club reinrausche, wo es "Heute Wave/Gothic-Party heißt" und mich starren drin 100 blonde Tussis mit Kreolen am Ohr, in rosafarbenen Oberteilen, Fellstiefelchen in "camel" und Röhrenjeans mit Stickerei drauf und in die Schuhe gesteckt, an...
SiriusAlso Dresscode in Clubs/Discos finde ich generell schwachsinnig. Warum soll ich mir als zahlender Kunde (der ich ja bin, wenn ich den Club reinwatscheln und dort 3 Euro für ein Bier bezahlen will)
die intoleranten und bornierten Esthetischen Vorstellungen des Besitzers gefallen lassen? Da such ich mir nen anderen Laden - Basta :D

Türsteher bzw. so ein paar Aufpasser im Kleiderschrank-Format sind hingegen immer sinnvoll, um unliebsame, gewalttätige Elemente aus dem friedlichen Club dauerhaft zu entfernen. Hierbei zeigt jedoch die Erfahrung, das es relativ egal ist, wie diese Idioten gekleidet sind.
rainraven@ instroemen2

was ist denn bitte eine "Go Sick"-Bewegung??

Anyway, ich find mich gut, so wie ich bin, und bei mir im Club an der Türe heißt es schon besorgt, ob ich krank bin, wenn ich mal keine Haarteile und nichts Blaues anhabe. :) Und wenn ich jemals Kommentare von Fremden bezüglich meines "Raver"-Outfits gehört habe, waren die durchweg positiv, egal, in welchem Club oder Konzert ich mich befand.

(Schwarzer Anzug, schwarzes Hemd und Trauerfeier-Look ist auch inzwischen der Ausgehaufzug von meinem Freund, weil er ja nun sooo intellektuell und "gesetzt" ist aber der hat mir auch mit Cure-Haar, Lederhose und zerfetztem T-Shirt besser gefallen...)
TristessaJa.... hier aufm Dorf (Bremen) gibts, soweit ich weiß, auch keinen Dresscode.... da tummeln sich auch immer ein bis zwei Bunte im Schwarz-Getümmel.... sowieso sind die Stylings recht verschieden und ich frag mich, wo genau man da eine Grenze ziehen sollte.... gut, dass man sich hierzulande über sowas nicht den Kopf zerbricht.... wir haben übrigens auch keins der anderen Probleme, die hier so zahlreich disskutiert werden....
Silverwolf[QUOTE]und die Tanzenden wohl im stillen auslachten.[/QUOTE]

Ja so etwas machen andere ja NIE...

Ich bin auch hin und her gerissen.

Einerseits halte ich nicht viel von einer "Erscheinungsregel", dann eher von einer Verhaltensregel. Besondern wenn ich gerne Farben trage, fällt es mir schwer abzuschätzen ob ich auch in den Club reingkomme.

Aber erfahrungsgemäss werden Besucher in "schwarzer" Begleitung herzlich eingelassen- sobald sie aber aussehen als hätten sie sich verirrt, dann eben nicht.

Man könnte aber auch in Erwägung ziehen, dass das die Betroffenen in einer Art schützt. Wie schon erwähnt kann man auch in diesen Clubs nicht von vollkommener Toleranz reden. Ich würde mir doch ziemlich scheisse vorkommen als einzige, miss-sixty pinkige Hip-hop-Frau, wenn mir jeder böse hinterherschaut und Sprüche reisst... Dann auf nimmer wiedersehen!
Rose-of-Silencedresscode is wirklich so ne sache...ich finde, so was gehört in gehobene bars, wo man unliebsames publikum aussortiert um spießer nicht bei ihrem martini zu stören...

in habe letzte woche ne freundin mit in meine ausgeh-gruft genommen und sie hatte bluejeans und nen weißen pulli an. sie ist nicht unangenehm aufgefallen (sie hat sich auch sehr wohl gefühlt und gemeint sie möchte nächste woche wieder mit)
es sind eigentlich immer leute da die nicht schwarz unterwegs sind...ich finde sowas muss drin sein. kann doch net angehen, dass man seinen oft facettenreichen freundeskreis durchweg als ein-abend-gruftie verkleidet, damit man mit ihnen dahin gehen kann wo man hin will...
Seneca[QUOTE][i]Original geschrieben von Rose-of-Silence [/i]
[B]dresscode is wirklich so ne sache...ich finde, so was gehört in gehobene bars, wo man unliebsames publikum aussortiert um spießer nicht bei ihrem martini zu stören...
[/B][/QUOTE]

Spießer trinken selten Martinis, und treiben sich sehr selten in gehobenen Bars herum...!
Ewig[QUOTE][i]Original geschrieben von Seneca [/i]
[B]Einer der Gründe warum unser Wohnzimmer so groß ist, mit einer riesigen Couch, alles schön gemütlich in schwarz und dunkelrot gehalten, liegt darin dass man sich Samstag Nacht dort mit einigen andern trifft, die mit den Clubs nichts mehr anfangen können. [/B][/QUOTE]
Denn für diese Menschen gibt es keine Clubs (mehr).
Man findet sie aber auch mal in Clubs muss ich sagen.
Manchmal auf der Strasse, manchmal im Internet.
Es sind Individuen die meisst nur selten aus ihren Höhlen kommen, wohl auch weil ihnen die grosse weite Welt oft nicht viel zu ihrer Verwirklichung bietet.
Ich wäre froh mir würde die Wohnzimmerparty mit den 5 Freunden reichen, so machen das auch viele der älteren Generation. Nicht zuletzt deswegen sind sie so schwer zu finden.
Ich plane schon etwas grösseres, da man doch viele dieser Menschen findet, wenn man nur ausgiebig sucht.
Kann man sich eigentlich auf dem Freundeskreis ausruhen?
Jeder neue Mensch ist auf seine Art interessant so dass mir immer wieder neue Ausflüge in die verschiedensten Welten einfallen...
SenecaHeute ist wieder so eine Nacht. Wir waren bis eben noch 28 Leute, haben im Garten in einer Feuerschale Feuer gemacht, und den ganzen Abend Lisa Gerrard und Lacrimosa gespielt...!
Die "Mädels" konnten mal wieder richtig tolle Kleider anziehen, weil ihnen keiner auf der Schleppe herumtrampelt...!

An diesem Abend musste ich daran denken, dass es vor fast genau 10 Jahren in dem Haus nebenan für mich auf ähnliche Weise so begonnen hatte.
TheTurningPoint[QUOTE][i]Original geschrieben von Rose-of-Silence [/i]
in habe letzte woche ne freundin mit in meine ausgeh-gruft genommen und sie hatte bluejeans und nen weißen pulli an. sie ist nicht unangenehm aufgefallen (sie hat sich auch sehr wohl gefühlt und gemeint sie möchte nächste woche wieder mit) [/QUOTE]Ich habe letzte Woche die andere Seite der Medaille erlebt. Da waren mehrere Nicht-Schwarze im Club, waren an der Musik kaum interessiert, haben rumgeklönt und Faxen gemacht und die Stammgäste dumm angemacht. Kurz gesagt, sie haben die Stimmung, die sonst dort herrscht, gründlich verdorben. Bei solchen Erlebnissen kann man wirklich zum Befürworter von Dresscode werden.

Das Optimum ist wahrscheinlich: Dresscode ja, aber notfalls wird ein Auge zugedrückt, wenn mal jemand Nicht-Schwarzes mit einem "Bürgen" mit herein will.
DR-KUBYAls erstes mal ich hbae nicht alle antworten gelesen, aber

[COLOR=darkred][SIZE=3]DRESSCODE : TOP - Daumen hoch [/SIZE] [/COLOR]

Ich habe keinen Bock mein Tanzbein zwischen Punks, Rastas, Hip Hopern oder Anzugtypen zu schwingen - diese Personen sind für mich zum teil noch nicht mal auf der straße zu ertragen.
Dazu kommt das diese besoffen bekifft oder sonstiges sind, das tanzbein in einer ganz anderen art schwingen und dabei einen Sonnenhut tragen *kotz*

Ganz klar wenn ein Dresscodeträger eine freundin mit nehmen will die von der art nichts kennt finde ich auch das man sich nicht so stark als Türsteher an den dresscode halten muß, aber die meisten haben schon dunkle Kleidung im schrank - es ist klar das nicht jeder seine Gaderobe ändern kann
RobinaStimmt schon, damit kann man "Bunte" nicht gleichsetzen.
Bei uns in den Nachthallen haben wir drei Räume (MT= Rock, Punk usw.; Dark Area= Electro, Industrial, Gothic, EBM... und Tonwerk= HipHop, Pop, Reggae o.ä.)
Wenn die Tonwerkbesucher sich in die Area verirren, dann meistens nur, um sich lustig zu machen usw. Kam schon öfter vor, dass angetrunkene HipHopper mich über Schwarze Messen, Suizid und so weiter ausfragen wollten und überrascht, ja enttäuscht waren, wenn sie feststellten, dass wir "ganz normale" Menschen sind. Okay, wäre für mich kein Grund, sie nicht in einen Club zu lassen, aber etwas nervtötend ist es schon, besonders Fragen im Sinne "Seid ihr nicht die, die immer Katzen umbringen und sich die Arme aufschneiden und so?"
Apex[QUOTE]Dazu kommt das diese besoffen bekifft oder sonstiges sind[/QUOTE]

Es entsteht ja beinahe der Eindruck, dass Grufties das net sind *g*
DR-KUBY[QUOTE][i]Original geschrieben von Apex [/i]
[B]Es entsteht ja beinahe der Eindruck, dass Grufties das net sind *g* [/B][/QUOTE]

Die nehmen andere Drogen *zwinker*
TheTurningPoint[QUOTE][i]Original geschrieben von Apex [/i]
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Dazu kommt das diese besoffen bekifft oder sonstiges sind
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Es entsteht ja beinahe der Eindruck, dass Grufties das net sind *g* [/QUOTE]Ich finde es bei Grufties wirklich selten. Die trinken mal ein Glas Wein oder so, aber besoffen oder bekifft habe ich eigentlich noch keine erlebt.
Zu den etwas abgelegeneren Lokalitäten wie Z-Dorf oder Burgau kommen die Leute sowieso meist mit dem Auto, und da ist bei den Gruppen meist wenigstens Einer dabei, der gar keinen Alkohol trinkt, und der mag sich dann auch nicht mit Besoffenen abgeben, so dass sich seine Mitfahrer auch etwas zurückhalten.
Wie ich schon schrieb, herrscht sonst beim Freytanz eigentlich eine sehr schöne, fast familiäre Stimmung.
ilumina@ TTP

Oooohooooh...glaub mir, es gibt hin und wieder besoffene Grufties.....ich hab von Samstag auf Sontag wieder einige doppelt gesehen.....:p :D

Ich bring Dir zum WGT mal 'nen guten Schluck von meinem Holunderwein mit, glaub mir, da fängt man wirklich rasch an zu schielen......*kicher*

Liebe Grüße & noch 'nen schönen "Restfeiertag",

Andrea ;)
Ewig[QUOTE][i]Original geschrieben von Seneca [/i]
[B]Heute ist wieder so eine Nacht...
An diesem Abend musste ich daran denken, dass es vor fast genau 10 Jahren in dem Haus nebenan für mich auf ähnliche Weise so begonnen hatte. [/B][/QUOTE]
Gerade in dieser Zeit ohne Mystik, sind die Opfer am grössten die zu bringen sind um den Zauber wieder zurückzuholen, der sich im Tanz und Krach verzogen hat.

Nach langer Zeit des Verschwindens aber wird er wieder zurückkehren, damit man ihn wieder zu schätzen weiss...
ApexAlso, bei uns in der Gegend wird in der Gruftie-, wie auch in jeder anderen Szene, gesoffen, gekifft und XTC konsumiert. Ich halte das jetzt auch nicht für sonderlich untypisch für die Gothic-Szene an sich. Im Großen und Ganzen überschneidet sie sich ja sowieso mit vielen anderen Szenen...
TheTurningPoint[QUOTE][i]Original geschrieben von ilumina [/i]
Ich bring Dir zum WGT mal 'nen guten Schluck von meinem Holunderwein mit, glaub mir, da fängt man wirklich rasch an zu schielen......*kicher* [/QUOTE]OK, schielende Grufties habe ich auch schon gesehen, aber wenn ich mal anfange zu schielen, dann schiele ich irgendwann in mich rein und wache dann vielleicht im falschen Zelt auf oder mitten auf der Tanzfläche, aber wer normalerweise eine ruhige Art hat, der krakeelt auch nicht wegen ein bissel Holunderwein herum.

... Da fällt mir der leckere Erdbeerwein von meinen Zeltnachbarn auf meinem ersten WGT 2003 ein - Noch mal vielen Dank an die edlen Spenderinnen !

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