| Nuit de la Rose | Seid gegrüßt, Ich habe mir den Thread zur Gothic - Kultur durchgelesen und mich würde es nun interessieren, inwiefern die ursprüngliche Kultur zerfallen ist. Nun ja, dies steht so weit auf Wikipedia beschrieben. Doch wie seht ihr es? Ist es wirklich so schlimm, wenn das Lebensgefühl doch im Vordergrund steht? Und warum man Festivals vergessen sollte? Vielleicht fehlt mir auch ein Moasikteilchen und ich verstehe etwas falsch? |
| rosenkind | das wurde hier doch schon 10000 mal durchgekauft, in jedem 2. Thread wirst du Antwort auf deine Fragen finden. |
| Nuit de la Rose | Ich habe mir Themenüberschriften durchgelesen. Konnte allerdings von keinem darauf schließen, dass dieses Thema so explizit im Vordergrund steht. Ich glaubte, das Thema tauche nur indirekt auf und ich wurde darum gebeten, einen eigenen Thread zu eröffnen... Wenn ich mich geirrt habe, möchte ich mich dafür entschuldigen und man kann meinen Thread wieder schließen. |
| rosenkind | also in Augen durch die Nacht lebens:art gibt es so viele Threads, in denen das besprochen wurde, hier nur mal ein paar Beispiel: [URL=http://www.nachtwelten.de/vB/showthread.php?s=&threadid=56662]ich gehe jetzt[/URL] [URL=http://www.nachtwelten.de/vB/showthread.php?s=&threadid=55949]Friedhöfe sind out[/URL] [URL=http://www.nachtwelten.de/vB/showthread.php?s=&threadid=46560]an die alten Hasen...[/URL] ... und es gibt noch viel mehr, einfach ein bisschen einlesen! |
| Nebelwanderer | Nimm die vor allem im Internet betriebene Selbstzerfleischung nicht zu ernst. :rolleyes: Im Realen sieht es etwas anders aus, je nachdem in welchen Kreisen man sich bewegt und mit welchem Balken vor den Augen man durch die Welt geht. ;) |
| Seneca | Ach übrigens: Ich als Moderator habe nichts dagegen wenn von Zeit zu Zeit mal ein frischer Thread mit einer nach wie vor aktuellen Frage zu einem Thema auftaucht...schließlich ist auch in der Szene alles im Wandel, und ein mehrere Jahre alter Thread sollte manchmal besser ruhen. |
| Nuit de la Rose | [QUOTE]Nimm die vor allem im Internet betriebene Selbstzerfleischung nicht zu ernst. Im Realen sieht es etwas anders aus, je nachdem in welchen Kreisen man sich bewegt und mit welchem Balken vor den Augen man durch die Welt geht.[/QUOTE] Danke, das motiviert mich wieder. Ich machte mir schon darüber Gedanken, dass selbst wir hier ein "verlorenes Volk" wären, um das mal in Bildern auszudrücken. Vor lauter Bäumen sieht man ganz schnell den Wald nicht mehr. Und jedes einzelne Mitglied gehört der Bevölkerung an, so unterschiedlich sie auch sein mögen. Doch im Endeffekt ist es doch ein Ursprung...egal welche Wandlungen sich vollzogen, ob nun die Welt oder wir selbst...und selbst diese Wandlung hat wieder einen Ursprung. Warum vergessen wir das immer wieder oder warum wollen wir erst gar nicht daran denken? Dieser Eindruck wird mir zumindest teilweise in diesem Leben vermittelt. führt nicht gerade das zu so vielen Spaltungen und noch mehr zu Intoleranz, welche so in diesem Maße gar nicht notwendig wäre oder gar nicht erst entstehen müsste? Gut ja, vielleicht hätte ich mich mehr einlesen sollen, das wir mir vorher auch bewusst. Nur zum einem hat es mich wahnsinnig interessiert, hatte aber für den Tag schon zu viel in anderen Unterforen gelesen und zum anderem dachte ich, dass so vielleicht neue Aspekte mit hinzu kämen oder dieses Thema von einem anderen Standpunkt aus angegangen werden könnte. |
| Goat93 | Naja wieso nicht auch hier wieder eingehen ^--^ Der Ursprung der Menschen in der "Szene" ist nicht gleich, sondern dynamisch ändernt, so das im Endeffekt völlig verschiedene Menschen mit einem völlig anderem Background aufeinanderstreffen und in einem Raum gesperrt werden, der für diese eigentlich gar nicht passend ist. Hier liegt auch EIN Problem, weshalb sich die Leute unter- einander oft in die Haare kommen, denn wenn man die einzelnen Sparten und Bereichsmöglichkeiten ansieht, so hat man am Ende einfach mehrere völlig verschiedene Arten unter einem Hut. Das ist einmal natürlich Musikalisch zu sehen, dort am Einfachsten. Ein EBM'ler sieht anders aus wie ein Techno Goth, Goth Metaller, Mittelalter Fan oder Neofolker, obwohl alle oft die gleiche Musik hören. Aber Auftreten, Verhalten und Etikette (oft auch Sprachcodes) sind völlig andere. Dann die Zeitliche Unterscheidung, geht aber mit dem näxten Punkt, der Gesellschaftlichen ineinander. Jemand der Heute zur Szene kommt hat ein völlig anderes Gesellschaftliches Bild wie jemand von vor 20 Jahren. Da ist natürlich, aber ruft auch Unverständnis in beiden Richtungen hervor. Da fließen dann Soziale,Sprachliche, Modische, Zeitgeistige, Musikalisch Dynamische Probleme eben mit ein, so das es viele diskrepanzen gibt. Die Ursprüngliche Goth Kultur hat mit der Heutigen nix mehr gemein, da heute ganz andere Gesellschaftliche Maßstäbe gesetzt werden und die Umgebung an sich auch völlig anders ist wie früher. Das kann man in X kleinen Beispielen benennen, aber ich spare mir jetzt mal die Zeit dafür, denn die kann man hier sehr sehr oft nachlesen ^^° |
| Nuit de la Rose | Dann wäre doch einmal interessant, die Frage zu beleuchten, warum all diese doch so unterschiedlichen Menschen in die gleiche Szene finden. Jede Kultur mag ihre Ursprung verändert haben, dies wird wohl auch immer so sein. Trotzdem bleibt es immer auf den Ursprung zurück zuführen. Der Ursprung wird also diese Kultur auf ewig geprägt haben und wird daher zu einem gewissen Teil immer vorhanden sein. Wie entstehen Veränderungen? Die Dinge, welche du schon aufzähltest Goat. Und trotzdem findet dieser Teil der Menschen hier her. Da liegt es nahe, sagen zu können, es existiert eine (oder mehrere) Gemeinsamkeit(en). Diese Gemeinsamkeit ist es, die die Menschen miteinander verbindet. Doch jeder bleibt Individualist (ich spreche von jenen, welche wirklich aus dem Herzen heraus so sind, wie sie sind...jene anderen wäre hier falsch am Platze anzusprechen, dies wäre eine andere Sache). Ich glaube, dass niemand jemandem diese Individualität absprechen möchte. Es geschieht dennoch insofern, dass die eigene Meinung vor den der anderen gestellt wird. Diese werden bewertet. Die Gemeinsamkeit spielt plötzlich keine oder eine untergeordnete Rolle. Es sind Grenzen, welche wir uns letztendlich selbst setzen. [QUOTE][I]Original geschrieben von Goat93[/I] ... in einem Raum gesperrt werden, der für diese eigentlich gar nicht passend ist[/QUOTE] Dieser Raum wurde von damaligen geschaffen und wird immer von jenen heutigen Angehörigen geschaffen. Wenn dieser Raum nicht von jedem einzelnem von uns geschaffen wird, von wem dann? |
| rosenkind | [QUOTE]Der Ursprung wird also diese Kultur auf ewig geprägt haben und wird daher zu einem gewissen Teil immer vorhanden sein.[/QUOTE] das würde ich nicht unbedingt unterschreiben, denn es vergisst eine große Macht, die nicht in der Hand der Szene liegt: die Wirtschaft. wenn eine Szene als Verkaufsschlager entdeckt wird, geht es meistens um die provozierende Andersartigkeit und zwar die oberflächliche. Es wird das genommen, was cool und anders ist und wo man nicht denken muss, kurz gesagt, die Kleidung. Diese wird verarbeitet zum Modetrend, mit dem man den Markt fluten kann. Der Masse wird nun gothic als Modetrend vorgesetzt und die Masse, die von der [B]Kultur[/B] dahinter keine Ahnung hat, überflutetet ohne jemals mit der Kultur in Kontakt gekommen zu sein die Szene, was das ganze unheimlich entfremdent, weil nichts mehr übrig bleibt als der Name, ein bisschen provozieren wollenund die Kleidung. Der Ursprung der Kultur ist völlig in den Hintergrund gedrängt, die Masse des Mainstreams, die einen Modetrend mitmachen bildet nun die neue Kultur. Und wie das mit Modetrends ist, sie sind bald wieder out. Die Outfits mit denen früher geworben wurde, verschwinden zusehends und werden durch neue ersetzt, was am Ende übrig bleibt ist nicht mehr als ein Name und das Gefühl zu provozieren, aus der vielelicht durchaus eine neue Szene wachsen kann, aber der Ursprung ist tot. Und das ist leider die Wirklichkeit. Der Ursprung der Kultur nur noch in Nieschen zu finden. Da zwischen der neuen und der alten Szene selbst die Grundsäulen nicht mehr existieren. Es gibt keine gemeinsame Musik, keine gemeinsame Kleidung und schon gar keine gemeinsame Lebenseinstellung. Das einzige, was noch übrig ist, ist das Provozieren und Anders sein wollen. Aber wenn man es daran festmacht, dann ist Gothic dasselbe wie Hip Hop. |
| Mestigoth | [QUOTE][i]Original geschrieben von Nuit de la Rose [/i] [B]Dann wäre doch einmal interessant, die Frage zu beleuchten, warum all diese doch so unterschiedlichen Menschen in die gleiche Szene finden. [/B][/QUOTE] Schöner Satz, der einem die Antwort auch locker selbst liefern kann. Es ist eben NICHT die gleiche Szene. Es werden lediglich dieselben Bezeichnungen gebraucht bzw. missbraucht. Das zieht logischerweise fremdes und ungewolltes Publikum an. Rest siehe Goat&Rosenkind. Die haben das schon sehr gut dargestellt. |
| Nuit de la Rose | In Ordnung ich muss zugeben, dass ich die Wirtschaft eben völlig missachtete... Daher hast du recht mit dem, was du beschreibst...dennoch lassen sich auch noch die anderen finden, eben jene, die ich vorhin nannte, die aus dem Herzen heraus so sind, wie sie sind. Also wie sie handeln...diese sprach ich vor allem an. Sie existieren noch... [QUOTE][I]rosenkind[/I] Da zwischen der neuen und der alten Szene selbst die Grundsäulen nicht mehr existieren.[/QUOTE] Was genau ist die neue Szene - den Mainstream, den du ansprachst? Dann würde ich dir auch bei deinen letzen Sätzen zustimmen... Ansonsten, ich würde mich auch als recht neu einstufen...wobei ich nicht weiß, ob ich mich zu der Szene dazu zähle oder nicht...ich höre die Musik, ich teile gewisse Verhaltensmuster aus einer inneren Einstellung heraus, welche mir in der "schwarzen Szene" des öfteren begegnen. Dieser Menschenschlag ist meiner Meinung nach anders ( zu einem Teil natürlich)...Ich kleide mich selbst auch schwarz...Ich lebe einfach, oder zumindest versuche ich das und scheitere höchstens auf Grund von eigenen Barrieren, orientiere mich nicht unbedingt an der Szene, höchstens um mich vielleicht hin und wieder inspirieren zu lassen. Alles was ich weiß, ist, dass ich hier auf Gleichgesinnte treffe, dass meine Vorstellungen am ehesten hier Anklang finden. Auch wenn ich in die Welt hinaus gehe, stelle ich immer wieder fest, dass die Menschen, welche ich kennen lerne, mir auch sympathisch sind, ähnliche Musik hören, wie auch ich... Daher meine Ansichten...Natürlich stellt sich mir dann auch die Frage, ob es eine Einordnung noch gibt...nur irgendwie erscheint es mir -schwer zu sagen- Ich lebe es, bin mit den Menschen zusammen, die mir gleichgesinnt sind...Wir sind. Wir nennen uns im Spaß "schwarzes Volk", doch darum geht es eigentlich nicht. Wir haben unsere Ähnlichkeiten, die sich ähnlich äußern, sprich Gemeinsamkeiten und wir schreiben dem, aus einem Gefühl heraus, die Farbe schwarz zu und was dazu gehört. Ein Lebensgefühl, wir fragen uns aber nicht, ob das schwarz ist, höchstens, was alles schwarz ist... Ich weiß selbst grad gar nicht mehr:rolleyes: Also auf jeden Fall steht daher das Gefühl für mich im Vordergrund. Die Bezeichnungen sind nach wie vor in meinem Sprachgebrauch vorhanden, aber aus einer anderen Sicht heraus und sind damit nicht mehr so wichtig. Trotzdem verwende ich sie... jetzt beginnt sich alles im kreis zu drehen :D |
| rosenkind | [QUOTE]Was genau ist die neue Szene - den Mainstream, den du ansprachst?[/QUOTE] ja, so in etwa. Was dich angeht, mach dir nicht so viele Gedanken darum, ob du zur Szene gehörst oder nicht. Das führt imo nur ins Leere, weil es [B]die[/B] Szene nicht mehr gibt. Es gibt Szene[B]n[/B] die alle lediglich nur noch unter dem selben Wort zu finden sind (was übrigens der Grund ist, warum hier alle so frustiert sind ;) *duck*). Und das wichtigste ist, dass man seine Niesche findet, die du gefunden zu haben scheinst und deinem Schreibstil und dem was du erzählst nach zu urteilen bist du in (einer) der Niesche(n) gelandet, die auch mir sympathsich ist (sind) |
| Nuit de la Rose | Was bleibt mir da noch hinzu zufügen ? Nachdem ich anfangs dachte, du wollest mir meinen Kopf abreißen und ich sei unwillkommen. ;) Ich bringe ganz gern mal meine Gedanken in die Welt hinaus (ich behalte sie zu oft für mich und an "falscher Stelle", rede ich, nenne ich es einmal, unpassend.), um vielleicht Dingen, eine neue Relation geben zu können oder zumindest, dazu beizutragen. Ich denke, man kann untereinander von Goth / schwarzes Volk oder ähnlichem sprechen, wenn gewusst wird, was darunter verstanden wird. Nische, Öffentlichkeit hin oder her. Ich kann nicht Verantwortung derer übernehmen, die das hören, was sie hören wollen (oder was sie eben nicht hören wollen). In dem ich authentisch bleibe (dies zumindest versuche, sofern das überhaupt möglich ist), kann ich dazu beitragen, dass jene Menschen, welche hören wollen, ein Einblick gewährt werden kann, was hinter diesem schwarz steckt, was es für ein Lebensgefühl beschreibt... Ich wünschte, es gäbe einfach mehr Offenheit, eine gewisse "Transzendenz" ;) bezüglich des Verstandes, egal ob ich das bin, die Mitglieder des schwarzen Volkes:D oder die "Masse"....und darin verstricke ich mich immer wieder, weil es mich doch immer mal wieder ärgert und Unverständnis hervor ruft :D |
| rosenkind | [QUOTE]Was bleibt mir da noch hinzu zufügen ? Nachdem ich anfangs dachte, du wollest mir meinen Kopf abreißen und ich sei unwillkommen.[/QUOTE] Ich? ich reiß doch Leuten keinen Kopf ab.... nö, wie kommst du darauf....ich schlachte doch nur Katzen *g*. Naja, war halt am Anfang der typische "nicht schon wieder!"-Effekt.Aber dashat sich ja geklärt. [QUOTE]Ich denke, man kann untereinander von Goth / schwarzes Volk oder ähnlichem sprechen, wenn gewusst wird, was darunter verstanden wird.[/QUOTE] definitiv ja. Das problematische ist nur, dass man eben aufgrund dieser szenischen Verwischung selbst untereinander das nicht weiß. Frage 100 Goths wasGothic istund du kriegst 100 unterschiedliche Antworten. Ich habe es vor einiger Zeit aufgegeben, auf diese Frage zu erklären, was Gothic denn nun sei,denn wenn diese Gespaltenheit selbst innerhalb für so viel Verwirrung und Diskussionsstoff sorgt, dass man damit ein halbes Unterforum von Nachtwelten voll kriegt :D, wie soll dann jemand, der mit einer einfachen Frage in der Hoffnung auf eine einfache Antwortan einen heran tritt da durchblicken. Inzwischen erkäre ich es eigentlich nur noch so "es gibt keine einheitliche Szene mehr, sondern verschiedene Unterströmungen, wovon die meine vom Aussterben bedroht ist und ich habe mich deswegen von der Szene distanziert und bleibe nur noch dem treu, was mir selbst wichtig ist". Im grunde in einem Satz alles gesagt, was zutrifft. Aber selbst das wird oft nicht verstanden, denn in den Köpfen um mich herum ist meine Kleidungusw unweigerlich mit der Szene verbunden. Ein "ich trage das aus individuellem Geschmack" heraus oder ähnliches kommt nicht vor. Sie sind nicht dumm, sie verstehen es, aber sie begreifen es nicht. Authensität ist ohnehin das A und O, schau mal in "Reife Schwarzkultur". |
| Goat93 | ^^ schönschön, viele Antworten ^^ Nuit: Der Ursprung der Szene ist als Selbstläufer sowieso völlig anders wie die eigentlichen Intentionen der damaligen, das ist in jeder Szene so, sobald etwas überhaupt zu einer Szene wird. Was heute unter dem Aspekt "Gothic" geschoben wird, sind eigentlich eher die Außergothischen Gewohnheiten und Interessen der Beteiligten mit einem großen Augen- merk auf die Wirtschaft (Also dem Kommerz). Es wurde recht einfach dargestellt die Musik/Kleidungs Sparten der Leute einfach mitintegriert, die sich sowieso in der Goth Szene rumtrieben, so das deren "Stil" dann eben auch zum Goth gehörte. Allerdings waren es eigentlich Eigen- ständige Szenen. Assiliminiert könnte man das bei so einigen nennen *gg Mit Fortschreitung der Zeit weiß aber kaum einer noch, das es eben nicht zum Goth gehörte, denn diese Sachen sind einfach "normal" geworden. Als Beispiel halt mal dieser Techno/Cyber/Kirmes/Pohl/Dancefloor "Düsterelectro". Dieser kam nach und nach immer mehr in die "Szene", einmal dadurch das viele innerhalb der Szene das mochten, dann dadurc das es sich vekaufen ließ. Heute kann man wiederum diese Musik kaum noch vom Goth trennen, da für sehr sehr viele diese Musik schon Gothic darstellt. Das funktioniert immer noch und funktionierte mit einem Großteil anderer Szenenbereiche, zumeist Musik aber auch anderes. BDSM Trend ist auch nicht so Alt im Goth (dafür Heute inflationär verbreitet), Mittelalter ist verhältnismäßig jung, der Metal bereich ist nicht so alt usw usf (Ok, Metal ist wieder nen Thema für sich, ich geh vom Goth Metal wie Crematory jez aus). Man muß dabei berücksichtigen das sich jeweils die Leute aus eben diesen Splitterbereichen die im ganzen Goth aufgehen, auch als Goth sehen. So kann es aber vorkommen,das Goth Metaller keine Techno Musik mögen oder umgekehrt. Schon gibt es Meinungsunterschiede. Oder welche erinnern sich an einer Zeit ohne Billig-Techno und Zwangtitten aufm Cover einer Veröffentlichung und finden das Heute etwas befremdlich, sowas überall zu sehen. Die Szene unterliegt seit Jahren gewissen Trendströmungen einige sind Künstlich geschaffen, andere durch Zufall ent- standen. Die Trends werden bis zum letzten Markt- wirtschaftlich ausgenutzt und angepriesen wie es nur irendwie geht. Bis es halt nicht mehr geht und der näxte Trend aufgenommen wird. Zur Not macht man einen Revival alter Trends. Die Probleme sind dann aber auch dementsprechend von den Personen, die mit einem Trend reingekommen sind und den anderen Trend nichts abgewinnen können. Viele wollen auh nur dabeisein und sich im Mittelpunkt stellen, egal womit (was wiederum sehr sehr typisch ist), Die Goth Szene unterscheidet nichts im negativen von jeder anderen Szene ob es HipHop oder sonstwas ist. Es gibt eigentlich keine gemeinsame Basis mehr, das schon wirklich lange. Es gibt nur gewisse Übergeordnete Trends und Klischees, die einen mit den anderen verbinden, dieses aber auch nur durch bestimmte Gleichnisse. Diese Gleichnisse werden dann auch immer nach außen gekehrt und als Schwer- punkte dargestellt. Du magst EBM...EBM ist Gothic, willkommen. Gothics hören auch noch das das und das, ziehen neben deinen Klamotten noch das und das an. Man sein das ich vieles recht Zynisch sehe oder zu sehr immer diesen kommerziellen Aspekt hervorhebe, aber ich denk nunmal, das vieles daran gemessen wird und vieles eben auch wirklich absichtlich gesteuert wird. :) |
| Nuit de la Rose | Auf die Gefahr hin, ein Stöhnen oder sonstige Gefühle hervor zurufen (*kopfkratz*sorry*tut mir leid*leider dafür bekannt bin*daher viele nerv*aber es numal so seh*duck* ^^) Ich denke, du hast mit all dem recht, was du schreibst Goat oder sage ich vorläufig ersteinmal, sicher bei vielem. Zugeben muss ich auch, dass ich mit Begrifflichkeiten wie EBM nichts anzufangen weiß...das hat andere Gründe...und ich würde auch sagen, dass ich mehr Metal höre als Gothic, zudem wieder aber auch ganz andere Musik... Im Zusammenhang damit: Ich denke nicht darüber nach: Ist das jetzt Gothic oder nicht, ist das jetzt nur schwarz, weder Metal noch Gothic oder ist es Metal oder doch mehr Goth, ist es etwas ganz anderes, kann ich es gar nicht einordnen? (Na ja doch, die Fragen stelle ich mir dann, wenn mich jemand fragt, [I]was[/I] ich bin oder [I]wozu[/I] ich gehöre) Ich bezeichne mich als schwarz, vielleicht auch Goth oder Metaler...Weiß ich nicht...ich sehe nur...alles / naja gut vieles, was ich mache, so unterschiedlich sie auch sein mögen: Gemeinsamkeiten / Ähnlichkeiten existieren, welche alle am Ende der Kette zu einem Punkt führen. Diese Punkte finde ich hier vereint, sowohl in der Gothic Kultur als auch in der Metalszene, so auch in der schwarzen Szene. Mir ist dabei bewusst, es befindet sich einiges darunter, was ich nicht zu der Szene ,oder sage ich besser, mir zuordnen würde. (Z.B. der Kommerz ;) , diesen würde ich sogar ganz entschieden und aktiv von mir weisen) Doch da führe ich mir ebenso vor Augen, für mich gehört dies nicht mit dazu. Das ist es, was ich meine, wenn ich sage, dass der Raum von uns geschaffen wird. Natürlich existieren auch noch jene, welche den Raum schaffen, den wir oder ich kritisiere(n) (z.B. der Kommerz), aber warum soll ich mich davon negativ formen lassen? (eventuell so: ich lasse mir das gefallen oder anderes extrem: ich rege mich tierisch darüber auf und gebe damit noch mehr Freiraum für Verlust). Es liegt an mir, was ich daraus mache. Ich kann die anderen Gruppierungen doch lassen, auch wenn ich nicht ihre Meinung teile. Sie können mich in meinem Handeln nicht einschränken, außer ich selbst lasse es zu. Auch ich schränke sie nicht ein. Warum sollte ich? Sie haben ihre, ich die meinige. Ich muss sie ja nicht lieben. (Oh nein, dies geschieht wahrlich manchmal nicht :D ) Sie können aber neben mir trotzdem existieren... Ich kann den anderen nicht einfach nur Kommerz unterstellen, wenn ich es vermute. Selbst wenn es so sei, wie ich vermute, kann ich sie lassen. Davon muss ich mir meines nicht nehmen lassen. Ich möchte es doch leben und nicht verteidigen, was ich tue, fühle etc. (Da kann ich zu dem einem Teil meiner Familie gehen :D ) Ich kann die Diskussionen darum verstehen. Doch wenn wir ewig daran festhalten, wird dies auch nie aufhören und warum mir diesen Ärger machen? Ärger gibt es genügend auf der Welt :D [QUOTE][I]Original von Goat93[/I] ... aber ich denk nunmal, das vieles daran gemessen wird und vieles eben auch wirklich absichtlich gesteuert wird[/QUOTE] Misst du es daran. Ich erlaube mir eine Antwort für dich: nein ;) und letzteres streite ich auch gar nicht ab. Aber tust du es dadurch nicht auch, wie du an diese Sache heran gehst? ;) Vielleicht klingen meine Vorstellungen zu sehr nach einem Idealbild, mag sein, aber alles einmal logisch durchdacht, ergibt es einen Sinn, wenn man darauf aus ist, dass es einem am besten mit einer Situation geht. Was nicht bedeutet, dass es nicht noch besser ginge. Vielleicht ist dies ja auch möglich? Ich versuche es auf diese Weise, bisher bin ich ganz gut damit gefahren. Wer weiß, wann ich das wieder abwerfe?! :rolleyes: :D Vielleicht werde ich es aber auch bei behalten oder verändern... |
| Goat93 | Nuit: Du bist ein Teil des Kommerzes, der Witz daran ist mit der Einstellung des Antikommerz läßt sich verdammt viel Geld verdienen und du bist ein Teilö dieses Geldverdienens, dagegen kannst du nichts machen. Das sollte jedem Bewußt sein, staddessen wird es von einem gewiesen. Die Diskussionen entstehen meist dort, wo eine Gruppe der anderen den Lebensraum wegnimmt. Wenn man z.B mit Techno nix anfangen kann, so sind Heute ca. 70% aller Wochenend Grufti Dissen gestorben, die letzten 30% wenn man kein Metal mag. Wenn man den neuesten Trends nicht Positiv entgegen- steht so ist die Kommunikation schon um mehr wie 60% erledigt, wenn man dann auch noch nur Aspekte und Musik mag die nicht überall breitgetreten werden, ist man ein Sonderfall und absolut in der Minderheit, fast alleine :D Das sind jez nur Bespiele, das ganze ~du bist aba echt jez nicht trü ich mit 16 jahren bin viel länger dabei wie mein Hamster echt jez~ ist da mal aussen vorgelassen *gg Ich gehe von der Frage der Problematik aus, die man nie wegbekommt da deren Usachen rein Menschlich sind :) Instroemen zeigt wiederum schön auf, wie eine Szene zerfällt :D Das ist meines Erachtens auch der Kreislauf einer Szene. Man beginnt als Kleinstgruppe. Man macht etwas einfach, man denkt nicht in Szenespaltungen, sondern zieht einfach mal seine Bahnen. Das lockt andere an und es entwickelt sich eine Minderheit, die dann auch Druck von außen bekommt. Die Leute stellen sich selbst dann als diese Minderheit fest dar und es entwickeln sich feste Strukturen, die diesen Druck aushalten. Dann wird alles größer und größer, die Strukturen wie die Anzahl der Leute und irgendwann bilden sich kleinere Strukturen innerhalb der eigentlichen Struktur und dann fällt auf einmal der Druck von außen weg. Die Struktur lebt aber vom Druck von außen, das ist der Zusammenhaltsgrund, der Identifikationsfaktor der wegfällt und dann sind wir bei dem, was Heute ist. Kein Druck aber Massigf überlappende Strukturen innerhalb einer überlebten und zu Groß gewordenen Szene. |
| archon | der zerfall des grossgothischen reiches :D das ist wie mit der EU und der einführung des euro ...das reich wird neu formiert und nennt sich dann das reich der indiindutechrapgothic-onesen :D ;) ...oder so ähnlich. die indiinduTECHrapgothiconesen werden aber immer noch einen anderen musikgeschmack haben wie die indiindtechrapGOTHIConesen! :D :D so wie die deutschen einfach auf schnitzel stehen und die italiener auf nudeln, und damit pasta ! :D *lach* |
| Goat93 | ich auch nicht :confused: |
| Nuit de la Rose | [QUOTE][I]Original von instroemen2[/I] Auf die Frage, was ich denn gerne höre, antworte ich nur noch mit "Gute Musik." ... Ich bin gerne unterwegs auf Veranstaltungen der sogenannten "alternativen Kultur" und interessiere mich für Kunst. [/QUOTE] Das reicht doch. Warum sollte ich mehr tun als das? Jenen, den es gleich ergeht, werden es verstehen, egal ob sie in ihren Meinungen übereinstimmen oder nicht in manchen Bereichen. Ist so viel Akzeptanz wirklich nicht möglich? Sicherlich nicht bei jedem, doch reicht es doch, wenn jeder es macht, der es so sieht, wie wir hier besprechen. Dies entwickelt eine Eigeninitiative könnte ich mir vorstellen. Der Rest würde irgendwann entfallen. Die neuen Aspekte, welche im Laufe der Zeit dazu finden würden, hätten keine störende Wirkung. Denn entweder stellt sich als unbrauchbar / Nachahme heraus oder als etwas "Ernstes". Damit würde auch wieder ein gewisser Druck entstehen können, oder? Ich würde mich jetzt nicht als "Antikommerz" bezeichnen, denn entziehen kann man sich dem so oder so nicht. Ich denke, die Motivation, welche sich hinter der eigenen Handlungs und Denkweise verbirgt, spielt dabei eine Rolle. Und warum soll der Kommerz uns für seine Zwecke benutzen und uns von ihm polen lassen und nicht umgekehrt? [QUOTE][I]Original von Goat93[/I] ... Wenn man den neuesten Trends nicht Positiv entgegensteht...[/QUOTE] Trends könnten unter Umständen vielleicht ( ;) ) auch etwas Positives an sich haben, es klingt bei dir so, als wären sich an sich immer etwas Schlechtes. Dumm ist eben, dass sie durchaus missbraucht werden.... [QUOTE][I]Original von Goat93[/I] Ich gehe von der Frage der Problematik aus, die man nie weg bekommt, da deren Ursachen rein Menschlich sind[/QUOTE] Wir sind doch die Menschen, "einer" muss anfangen...mir ist klar, dass viele nicht mit ziehen, aber das kann doch kein Grund sein, sich daran zu orientieren, ob ich nun etwas mache oder nicht. Es geht doch um das eigene persönliche Glück mal eine Ebene weiter gesehen. [QUOTE][I]Original von instroemen2[/I] Und ich werde der erste sein, der zum Tanz auf ihren Ruinen lädt [/QUOTE] Ich bin dabei :D Sofern folgendes [QUOTE]das reich der indiindutechrapgothic-onesen ...oder so ähnlich.[/QUOTE] existiert. Diese existieren dann nämlich auch neben einander :D Aber: da fehlt doch der Metal!!!:D |
| Goat93 | Nuit: Ich gehe von Problementstehungsfällen aus, nicht von Positiven Sichtweisen oder ~das könnte aber auch~ Die Problematiken sind Menschlich, das bedeutet sie treten überall dort auf, wo Menschen agieren bzw. besser gesagt wo viele Menschen agieren, soetwas kann man nicht ändern und auch nicht verhindern, dafür müßte man sich wieder kleinschrumpfen und/oder isolieren. Die Toleranz und Akzeptanz der Leute reicht von ihrer Stirn zu ihren eigenen Schuhen, weiter nicht. Es ist hier keiner Tolerant anderen gegebenüber, schon gar keinem den er nicht kennt. Vorurteile sind nunmal bestandteil der Szene, andersherum gesagt, wenn man das was du sagst versuchen würde umzusetzen, gäbe es keinerlei Gothic (oder andere) Szene mehr, aufgrund dessen das keine Identifikation mehr da ist. Sich identifizieren bedeutet im gleichem Atemzug von etwas anderem distanzieren, ohne dem geht es nicht. |
| Nuit de la Rose | Hm weiß nicht, das könnte ich nicht einfach so unterschreiben. Du hast recht mit deinem ersten Teil, aber eines bleibt nun mal Fakt, ich bin auch ein Mensch und es liegt auch an mir und nicht an allen anderen. Und hm...ich identifiziere mich auch, aber distanziere mich nur auf einer gewissen Ebene. Es gäbe die Szene so nicht mehr, wie sie jetzt wäre...ich kann es jetzt mit bloßen Gedanken nicht so weiter spinnen, was denn dann dabei heraus käme, weil es viel zu wenige machen. Einen kleinen Teil kenne ich, in dem das so ähnlich ist, wie ich beschreibe. da funktioniert es auch...das soll nicht heißen, dass es im Großen auch funktioniert...aber wer weiß, was es auch mit sich bringen könnte...ich glaube, dies könnte man erst beurteilen, wenn man es mal erleben würde...vielleicht ist es auch totaler Schwachsinn... Wir und dazu gehört jeder einzelne, formt seine / die Welt... |
| Goat93 | Nuit: Natürlich liegt es an jedem einzeln, daher entstehen ja noch mehr Probleme ;) jeder will unterhalten werden und jeder will für sich das beste und jeder will Toll sein, nur wenn jeder das will, dann bleibt da was auf der Strecke, dieses auf der Strecke bleiben haben wir, es wird viel umkämpft, du glaubst gar nicht was unter der Oberflächlichen Fassade dieser Szene an Hass, Missgunst, Neid und Aggression läuft, was untereinander da alles abläuft, wie sich welche in dieser Szene bekriegen. |
| Seneca | Etwas positives gewinnt die Szene nur dort wo ein "wir" existiert. Dieses meist über lange Zeit gewachsene Gemeinschatfsgefühl lässt sich nicht in die massenszen inmplantieren, wird aber leider von zu vielen dort wie selbstverstädlich erwartet. Das Rücksicht, ein wenig Respekt vor den Vorgängern und etwas Einfühlungsvermögen dazugehören, wird dabei ausgeblendet. Wen man dann aufläuft wird es auf die mangelden Toleranz der andenr geschoben. Das man selbst evtl. auf einem eigentlich völlig falschen Gleis fährt wird ebenfalls nicht in betracht gezogen, denn 1000 Fliegen können sich ja bekanntlich nicht irren. Im übrigen lief das früher auch schon mal so, als Mitte der 90ern die "Schwarzromantiker" die alte "Waverkultur" nach und nach übenommen haben. Allerdings sind diese beiden Pole der damaligen Szene am Ende doch zusammengewachsen, weil die Gemeinsamkeiten überwogen. |
| archon | [QUOTE][i]Original geschrieben von Nuit de la Rose [/i] [B] Ich bin dabei :D Sofern folgendes >>das reich der indiindutechrapgothic-onesen ...oder so ähnlich.<< existiert. Diese existieren dann nämlich auch neben einander :D Aber: da fehlt doch der Metal!!!:D [/B][/QUOTE] du siehst das absolut richtig - ist doch toll, wenn die alle nebeneinander existieren und sich trotzdem nicht fressen - fast hätt ich gesagt "wie im realen leben!" :D jeder geht eine symbiose mit seiner umgebung ein, die tekker mit der technik, die gothics mit dem friedhof *lach* ;) die rapper mit den pants ...und die metaller mit dem bier! *laaach* und die "gaudi" gibts dann am "schwarzen board" und am WGT.... usw. :D MIST! du hattest recht - ich hab glatt die metaller vergessen!!! sie müssen also nochmal umbenannt werden in indiindutechmetalrapgothic-onesen :D :D |
| Nuit de la Rose | [QUOTE][I]Original von Goat93[/I] Natürlich liegt es an jedem einzeln, daher entstehen ja noch mehr Probleme[/QUOTE] Das sei die negative Seite, wo bleibt da die Positive...Klar überwiegt das Negative...aber hey, es gibt immer zwei Seiten. Wenn einem selbst, ein gewisser Überblick zur Verfügung steht, sei es doch sehr viel nachteiliger, das Negative so sehr in den Vordergrund zu rücken. :p [QUOTE][I]Original von Goat93[/I] jeder will unterhalten werden und jeder will für sich das beste und jeder will Toll sein, nur wenn jeder das will, dann bleibt da was auf der Strecke[/QUOTE] Meiner Meinung nach, ist dem nur so, wenn man sich selbst gegenüber nicht ehrlich ist. Aber auch hier [I]glaube[/I] ich, wird dieses angestrebt, wenn gewisse Überblicke bereits gegeben sind. [QUOTE][I]Original von Seneca[/I] Etwas positives gewinnt die Szene nur dort wo ein "wir" existiert.[/QUOTE] Tja...dann darf ich mich wohl glücklich schätzen, dass ich bisher nur solchen begegnet bin...oder vielleicht sei es auch anders, merkte es nur nicht, weil es vielleicht für den Moment keinen Unterschied machte, ob nun andere Ansichten existieren oder nicht. Selbst wenn mir einer intolerant begegnet, kommt es darauf an, wie ich reagiere...und in "dieser Szene" sind mir noch keine intoleranten Menschen begegnet (oder wie gesagt vielleicht doch, wer weiß...). Dieses soll jedoch nicht bedeuten, ich würde nicht glauben, es gäbe solche Typen von Menschen nicht...Sie gibt es immer irgendwie und irgendwo...wie gesagt, [I]mir[/I] geht es aber nicht um sie, sondern um mich, darum wie meine Person reagiert! Ich könnte nicht behaupten, ich erwarte niemals etwas von anderen Menschen, ich versuche es. Gelingt mir nicht immer...wenn ich aber von mir aus gehe, dann ist die Möglichkeit viel eher gegeben, etwas aus der Situation zu machen, als wenn ich von meinem Gegenüber erwarte, dass... @ archon: :D :D :D Aber dass du die Metaller vergisst, also wirklich :rolleyes: |
| Goat93 | Nuit: Die Fragestellung dreht sich um die Konflikte, nicht um die Gemeinsamkeiten. Wieso sollt ich jetzt Gemeinsamkeiten heraussuchen, wenn die Problematik der Konflikte angesprochen wird? Versteh ich jetzt nicht, ehrlich gesagt.... Die Gemeinsamkeiten halten ja alles mehr oder minder schlecht zusammen, daher funktioniert das ganze Thema "Gothic" immer noch und wird Dynamisch dem Absatzmarkt umgewandelt. Nur, dadurch kommen wir zu dem "wir", sehe ich bei vielem einfach keinerlei Gemeinsamkeiten, eventuell hab ich auch einfach keine Unterhaltungs und Geltungssucht wie so viele andere, die diese Gemeinsamkeiten immer hervorkramen. Im Allgemeinen ist mir immer ein gewisses Verhaltensmuster entgegengekommen, am Anfang wollen die Leute so viele Freunde wie möglich haben, sind alle Liepknuddldiehuddeldie sobald sie dann einen gefestigten Freundeskreis haben und einige Zeit immer die gleichen Parties besucht haben und sich einen gewissen Status in ihrer Gruppe angeeignet haben, geht das sticheln und lästern los, das Intrigiern. Dieses Verhalten hab ich nicht überall, aber sehr sehr oft kennengelernt. Ich bin Intolerant bestimmten Personen und bestimmten Aspekten gegenüber, egal in welcher Szene ich mich bewege, denn dadurch definiere ich mich und meinen eigenen Satndpunkt innerhalb der Gesellschaft. Wenn man nichts ablehnt, dann sagt man nichts aus und stellt nichts da. Dann ist alles Oberflächlich gleichgeschaltet und man nimt alles und jeden in seiner Umgebung auf. Wenn ich mich aber als etwas hinstelle, wenn ich also sage, das bin ich ich bin ein Teil dessen, dann habe ich einen Fixpunkt, eine klare Stellung zu etwas und damit auch eine klare Stellung gegen genau das Kontra dieses Fixpunktes. Wenn ich z.B sag ich bin ein Antifaschist, dann kann ich dadurch kein Faschist sein, das schließt sich völlig aus. Wenn ich sage ich bin Depressiv, kann ich nicht 24std. Party machen und nur Happy Strahlemann rumrennen, auch das schließt sich aus. Was immer wieder dabei allerdings vergessen wird, man ist dadurch kein Extrempunkt, der nichts anderes aufnimt. Wenn jemand Depressiv ist, dann ist er das nicht immer, es nimmt nur ein Großen Teil dessen ein, er kann aber dennoch Lachen und sich mal freuen. Wenn jemand Antifaschist ist, so bekommt er keinen Ausschlag, wenn er nen Buch von Mussolinie in den Händen hält und er bekommt auch keinen Krampf im Rechten Arm, wenn er ne Neofolk CD hört. Nur wenn man sich selbst als Gothic darstellt, stellt man sich ja nicht als Metaller oder als HipHopper dar, sondern als Goth. Heute versucht man aber alles gleichzeitig zu sein mit der Hoffnung überall gleiche Anerkennung für nichts zu bekommen. Ich denke das funktioniert eben nicht. |
| archon | - goat du sagst oben selbst, dass es scheissegal ist welche musik man hört - und dass man es für intolerant hält, wenn leute den techno einfluss nicht mögen ! das ist irgendwie ein widerspruch in sich! die leute die elektronische richtung hören, sind nicht intolerant - es sind nur immer die die elektronische richtung nicht hören! ;) wenn jemand mehr auf den technologischen kram steht, dann ist auch logischerweise seine einstellung zum optischen anders, als bei dem der gern aufm friedhof rumhängt und lieber klassik hört! jeder identifiziert sich auch optisch! mehr oder weniger ohne ausnahme! dabei kann es gut sein, dass man sich heute mehr nach cyber fühlt, und am nächsten tag nach metall ! dass man eben an dem einen tag lieber mal etwas elektronische musik hört und am nächsten vielleicht es ruhiger mit klassik angeht! das ist kein widerspruch, weil man auch nicht jeden tag innerlich gleich gut aufgelegt ist! und es wäre verbohrt zu behaupten, man dürfe nur eine richtung mögen, um "innen drin" gothic zu sein! jemand der mehr die elektronische richtung hört hängt optisch auch mehr an neuem, anderen fest und nicht unbedingt nur am alten. so mancher mags halt schrill und eben nicht komplett schwarz! es spielt dabei auch keine rolle wieviele richtungen man hört... ob das heute die metaller schiene ist, und morgen klassik schiene... das ist vollkommen egal... nur durch den auralen und optischen geschmack wirst du nicht die einstellung dieser leute ändern, die innere grundstruktur, die, weswegen man sich zum "gothtum" hingezogen fühlt! |
| Goat93 | Archon Wie oft hab ich folgendes schon geschrieben und wie oft wurde es Sinnentleert überlesen: Das was man als Gotic Vermarktet, betitelt, verkauft? Es ist ein Unterschied ob ich die Musik höre und mag oder sie als nächsten Gothik Trend verkaufe. Es gibt wohl nichts was man bisher nicht unter Gothic verkauft hat, angefangen von Schlagermusik über Techno bis zu Metal. Diese Musiksparten und Bands sind schon betitelt, gehören schon einem Genre an. Wieso mjß man sie dann als Goth verkaufen? Wieso muß Subway to Sally und In Extremo statt Mittelalterrock Gothic heißen, wieso müssen Cradle und Dimmu im Goth Bereich auftreten? Die Musik hören und die Konzerte besuchen ist etwas völlig anderes wie zu behaupten, das wären Teile der Goth Szene. |
| Nuit de la Rose | Verzeiht meine fehlende Antwort, ich war einige Zeit nicht zugegen. [QUOTE] [I]Original von Goat93[/I] Die Fragestellung dreht sich um die Konflikte, nicht um die Gemeinsamkeiten. Wieso sollt ich jetzt Gemeinsamkeiten heraussuchen, wenn die Problematik der Konflikte angesprochen wird?[/QUOTE] Nun ja eine Diskussion bleibt Diskussion und zu Konflikten gehören doch auch Konflikt - Lösungen, wie das Wort bereits sagt. Ich spreche doch davon, wie die vermeintlichen Konflikte [I]auch[/I] gesehen werden könnte. Warum soll ich mich auf vermeintlich immer währende Konflikte festbeißen, wenn jene mir doch nichts nützen. [QUOTE]Die Gemeinsamkeiten halten ja alles mehr oder minder schlecht zusammen, daher funktioniert das ganze Thema "Gothic" immer noch und wird Dynamisch dem Absatzmarkt umgewandelt.[/QUOTE] Du magst damit [I]teilweise[/I] recht haben und eben dieses [I]teilweise[/I] scheint dir bewusst zu sein, sonst hättest du oben nicht auf die Konfliktseite hingewiesen, um die es hier gehen solle. Aber eben dies meine ich. Über eine bestimmte Sache zu diskutieren oder zu reden, bedeutet doch nicht, sich nur an einer Seite aufzuhalten. [QUOTE] Ich bin Intolerant bestimmten Personen und bestimmten Aspekten gegenüber, egal in welcher Szene ich mich bewege, denn dadurch definiere ich mich und meinen eigenen Satndpunkt innerhalb der Gesellschaft.[/QUOTE] Durch Intoleranz definiere ich mich in der Gesellschaft? Bitte nicht, das wäre sehr einseitig und dann kein Wunder, dass die Gesellschaft ist wie sie ist...aber ich nehme mal an, du beziehst dich jetzt nur darauf, wobei es noch mehr gibt als nur dieses oder? Aber dennoch würde ich nicht sagen wollen, dass ich mich durch Intoleranz definieren wollen würde. Es gibt so viel anderes als eben dieses, vor allem viel Positiveres. [QUOTE]Wenn man nichts ablehnt, dann sagt man nichts aus und stellt nichts da.[/QUOTE] Ablehnen ist jedoch nicht gleich Ablehnen. Es gibt Unterschiede. Bin ich wirklich [I]gegen[/I] etwas oder bin ich nur nicht dafür. Letzteres ist mir wesentlich lieber. Auch wenn ich nicht behaupten kann, dass ich es immer schaffe, es auch umzusetzen. Und mit letzterem kann man auch sehr gut etwas aussagen, gleichzeitig ist es noch möglich die andere Seite sogar neben sich existieren zu lassen und das ist doch eigentlich toll. Stell dir mal vor, (ich weiß, es ist sehr absurd, aber auch so etwas soll es ja im Leben geben) der Kommerz wäre ein Wesen, von welches eine Menschengruppe total überzeugt ist, auch von der dem entsprechenden Lebensweise und natürlich ist nur die wichtig. Es gibt die Möglichkeit A, sie verteufelt nun uns "die Schwarzen", regt sich auf etc. Für uns ist etwas anderes als für diese wichtig. Was aber nun wirklich wahr ist oder richtig, das kann niemand allgemein sagen oder bestimmen, gar festlegen...nun ja einige glauben, sie könnten es, das sei aber ein anderes Thema...Durch Möglichkeit A entsteht sehr viel Ärger, Missverständnisse. Variante B sähe so aus, dass sie uns und damit die Andersartigkeit akzeptieren...Für sie sind dann vielleicht immer noch bestimmte Dinge falsch, genauso wie für uns, aber sie können uns doch bei uns lassen und wir sie bei sich...Natürlich wenn diese zwei Welten ineinander übergreifen, geht sehr viel verloren...Aber wenn ein Ineinanderübergreifen nicht möglich wäre, so würde auch ein "sich kennen lernen / auseinandersetzen können" unmöglich sein, damit auch eine gewisse Entwicklung und Erfahrungen...Manchmal benötigen Dinge Zeit. Warum sich so lange damit herum schlagen? [QUOTE]Dann ist alles Oberflächlich gleichgeschaltet und man nimt alles und jeden in seiner Umgebung auf.[/QUOTE] Mit meiner Erklärung von oben würde ich dem nicht zustimmen. [QUOTE]...dann habe ich einen Fixpunkt, eine klare Stellung zu etwas und damit auch eine klare Stellung gegen genau das [I]Kontra[/I] dieses Fixpunktes.[/QUOTE] Die Welt ist nicht nur schwarz weiß und daher ist nicht immer eine klare Stellung möglich. Tod ist nicht gleich Tod, Leben nicht gleich Leben, Ablehnen nicht gleich Ablehnen...Klare Stellung für sich selbst, kann eine völlig unklare für jemanden anderen bedeuten. Was bedeutet klar also noch? [QUOTE]Was immer wieder dabei allerdings vergessen wird, man ist dadurch kein Extrempunkt, der nichts anderes aufnimt.[/QUOTE] Verstehen wir dann doch das gleiche unter Ablehnen? [QUOTE]Nur wenn man sich selbst als Gothic darstellt, stellt man sich ja nicht als Metaller oder als HipHopper dar, sondern als Goth. Heute versucht man aber alles gleichzeitig zu sein mit der Hoffnung überall gleiche Anerkennung für nichts zu bekommen. [/QUOTE] Na ja ich persönlich kann für mich nur schwer zwischen Gothic und Metall unterscheiden, mal abgesehen von der Musik. Da gibt es freilich Unterschiede. Aber irgendwo gehört es für mich doch zusammen, also allein für mich. Ich suche jedoch auch nicht nach den Unterschieden, da es für mich unwichtig ist. es ist ein Lebensgefühl, was ich in beidem finde und beides irgendwo sich überschneidet oder sich ergänzt. Vielleicht würde ich grundlegende Unterschiede finden, wenn ich danach schauen würde. Vielleicht kommt im Laufe der Zeit immer mehr mit dazu und man kann nicht mal eben mehr so trennen, weil es sich entwickelt. Darunter kann auch durchaus etwas Gutes sein. Archon hat das ja auch ganz schön beschrieben. Nicht jeder ist in der "Szene" um Anerkennung zu finden. Ich weiß ich, hier geht es ja um die Konflikte, würdest du dir jetzt vielleicht wieder denken, also was will ich denn, solle ich doch einen anderen Thread eröffnen ;) Na ja, vielleicht mag ich nur etwas relativieren und wenn du gewisse Dinge anders siehst als "Mitläufer", dann ist das doch toll und man kann auch das verbreiten und nicht nur das "Ungute". Und warum versteifst du dich so sehr fest auf die Konflikte. es wurden hier ja auch schon andere Meinungen genannt (außer der meinen ;) ), die zwar auch von Konflikten handelten, aber auch eine andere Sichtweise mit auf den Weg gaben. Deinen Worten zu folge, so könnte ich mir vorstellen, sähest du einiges ähnlich. Warum so sehr der Konflikt nur von dieser Seite her betrachtet? [QUOTE]Ich denke das funktioniert eben nicht.[/QUOTE] Denke ich ebenso, wenn es jene Menschen machen, so wie du es oben beschrieben hast. [QUOTE]Wieso muß Subway to Sally und In Extremo statt Mittelalterrock Gothic heißen, wieso müssen Cradle und Dimmu im Goth Bereich auftreten?[/QUOTE] Vielleicht weil zu viel Unwissenheit herrscht, vielleicht weil sich Gefühle überlagern oder vielleicht die jenigen, die du nennst. Letzteres sei traurig...das Leben ist wie es ist, es hat seinen Sinn, geht seinen weg und damit Entwicklung. Allein jedem für sich selbst bleibt es, etwas daraus zu machen. Und keine Angst, jetzt habe ich wirklich verstanden, dass es dir um die Vermarktung geht und nicht um das Hören ;) Mit einem schwarz - bunt leuchtendem Gruße Nuit :) |
| Goat93 | Nuit: Intoleranz ist der grundbaustein einer eigenen Identität, ist zwar Hart, aber wahr. Wenn man keine Abgrenzung zu anderem hat, so kann man kein Klaren Fixpunkt setzen und wird somit nicht Greifbar. Man grenzt sich völlig automatisch ab. Als abstraktes Beispiel, was mir aber oft entgegenkommt. -Was stellt man selbst dar? Die meisten wollen zwar irgendwie in die Goth Schublade aber dann doch nicht und daher sagen sie einfach, sie wären Individuell, auf einer Frage kommt dann: *ich bin Ich* Wenn man über diesen Ausspruch nachdenkt, stellt man fest das sich die Person alle Möglichkeiten des Seins offen gelassen hat. Die Person kann ein Stein, eine Blüme oder ein Kaugummipapier sein. Absolut undefinierbar, da "Ich" keinerlei Fixpunkt bietet. Sobald die Person aber feststellt das sie kein Kaugummi- papier ist, grenzt sie sich davon schon ab, Isoliert also alle Kaugummipapiere der Weltz geistig vom eigenen Sein. Irgendwann (so 30min. später) stellt die Person fest, sie ist Menschlich. (Oh wunder oh Wunder). Damit hat die Person sich Kategorisiert, also hat sie nicht nur anderes Ausgregrenzt (Steine, Kaugummipapiere, Quietscheentchen), sondern sich selbst Klassifiziert und damit von allem anderen Abgegrenzt. Das war der Schritt der Intoleranz, die die Person allem anderen Gegenüber begangen hat. Ein "Ich" wird durch eine Vielzahl von Ausgrenzungen und eigenen Darstellungsmaßstäben aufgebaut, diese haben die kleine Unartigkeit, immer alles andere von sich selbst zu isolieren, so das nur das eine überbleibt. Man ist ein Mensch Man ist Weiblich Man ist 1,65cm Groß und so weiter und so fort :) Die Angesprochenen Konflikte sind normal, diese kann man nicht einfach lösen, denn sonst wären sie nicht vorhanden. bei einer Konfliktbeseitigung kommt der Zufallsfaktor "Mensch" immer dazu, den man leider nicht einkalkulieren kann. Man kann z.B kaum 1/3 aller Gothen davon überzeugen das die Musik, die sie konsumieren schlicht Techno ist, das wollen die meisten überhaupt nicht von einem hören. Dementsprechend kann man die Ursachen und die problematiken herausezieren, benennen und im Kleinen eventuell entgegensteuern, im Ganzen aber wird das kaum etwas verändern. Du sprichst Unterschiede an, die du selbst gar nicht erkennen möchtest. Dieses verhalten haben viele, dadurch verschwinden die Unterschiede allerdings nicht. Diese sind einfach da. Metal ist Metal und nicht Goth, das sollte man allein schon daran merken, das es Metal und nicht Goth heißt :D Man findet zu ALLEM Gemeinsamkeiten, wir sind schließlich alles Menschen, nur wieso sollte ich zu etwas Gemeinsamkeiten suchen,w as ich Ablehne in der Form der Aktiven Aus der Szene Raus Variante? Es ist Wahnsinnig einfach Gemeinsamkeiten zu finden und sich darauf zu berufen, schwerer ist es die Unterschiede zu überbrücken und ein wirkliches Fundament zu bauen. Einige Rechte benutze Che mittlerweile als Patriotischen Freiheitskämpfer. Gemeinsamkeiten sind da: 1. Patriot 2. Freiheitskämpfer 3. Für das Volk gegen den Tyrannischen Staat reicht doch völlig aus um aus dem Guten einen kleinen Mini Adolf für Zuhause zu machen. Das Beispiel ist Häßlich, aber Alltag. Durch Gemeinsamkeiten verzerrt man alles und zerstört die eigentlichen Merkmale, die diese Szene mal ausgemacht haben, man hilft zwar Temporär den verkaufs- zahlen und Discotheken zu mehr Publikum, aber Langfristig wollen die einen ihre Marotten den anderen Überbügeln und ebenso umgekehrt, was eine verstümmelung beider bedeutet, da man zu einer Kompromisslösung gezwungen wird. Dein Schlußsatz ist schön :) Allerdings haben die meisten überhaupt keine Vorstellung wie man einen eigenen Weg beschreitet, noch wie man solch einen gestaltet, man landet immer wieder auf die Trampelpfade derer, die vor einem gelaufen sind :) |
| Seneca | Das beschreiten neuer Wege scheitert in der Regel an unberührten Land... Es lohnt sich aber oft die selten benutzen Seitenpfade zu erkunden, sofern man sich nicht vor Dornen fürchtet. |
| Nuit de la Rose | Also vorweg einmal: sehr interessant, wirklich...also bisher bescheleicht mich wahrhaft das Gefühl, wir könnten bis an unser Lebensende miteinander diskutieren. Nun dann möchte ich doch gleich mal anfangen :D in Ordnung, ich stimme dir insofern zu, dass jeder sich irgendwie abgrenzt. Allein der menschliche Körper stellt schon eine Hülle, sprich eine Abgrenzung dar. Doch dein begriff der Abgrenzung erscheint mir als recht radikal. Aber das sprach ich ja beim letzten mal schon an... Zu deinem Beispiel: Eben die Person kann sich aussuchen, bin ich eine Blume, ein Kaugummipapier etc. Den einen Tag bin ich das, den anderen das. Das heißt ich grenze mich zwar ab, aber es wechselt. und vielleicht passiert es auch mal an einem Tage, dass jemand sagt, oh heute bin das Kaugummipapier, aber die Eigenschaften der Blume gefallen mir auch, also übernehme ich da für heute auch mal etwas. Schon ist der Fixpunkt nicht mehr so fixiert. Es gibt noch einen Bezug, aber einen sehr offenen und trotzdem definiere ich mich und beziehe ich mich auf etwas, grenze mich somit auch ein stückweit ab. Dieser Mensch wandert sozusagen mehr zwischen den Welten. Sprich Abgrenzung ist nicht gleich Abgrenzung. Und wenn eine Abgrenzung geschieht, warum soll dies zwingend zu einer Intoleranz führen? (Es gibt sicherlich genügend Menschen, bei denen dies der Fall ist, aber bleiben wir mal bei denen, die...nenne ich es mal mehr dahinterschauen) Ich möchte ein persönliches Beispiel dafür geben, aus meinem Alltag, so dass es auch wirklich verständlich wird, was ich meine: ich beschäftige mich mit Transzendenz (um nicht Spiritualität zu sagen, ich glaube dieser Begriff ist viel zu hochtrabend oder wird zumindest dazu gemacht...). Mein Vater hält nicht besonders viel davon. Er akzeptiert es nicht, sprich er ist dagegen, aber er duldet es, dass ich diesen Weg gehe, spricht er toleriert es. Er grenzt sich ganz klar ab, toleriert jedoch anderes und dem Fall sogar das genaue gegenteil, also die Kontrahaltung. (Ist das nicht toll :D ) [QUOTE]Ein "Ich" wird durch eine Vielzahl von Ausgrenzungen und eigenen Darstellungsmaßstäben aufgebaut, diese haben die kleine Unartigkeit, immer alles andere von sich selbst zu isolieren, so das nur das eine überbleibt.[/QUOTE] Mit meinem oben angeführten, lässt sich daraus schließen, dass es keine Isolation sein muss. Denn ich lege mich zwar auf eines fest, schaue aber eben über meinen Horizont, nehme meine Augenklappen von mir. (Wir sind immer noch bei jenen Menschen, welche dahinter schauen) [QUOTE]Man ist ein Mensch Man ist Weiblich Man ist 1,65cm Groß[/QUOTE] Stimmt, ich gehöre zu der Gruppe, der Säugetiere, habe Vorfahren, welche einmal ein völlig anders Aussehen und andere Verhaltensweisen aufzeigten. Zudem schaue ich mir als Mensch, gewisse Dinge von der Natur ab usw. Ich bin zwar ein Mensch, und damit kein Vogel bspw. (oder kein Quietscheentchen), grenze mich daher ab, aber nicht vollkommen. Was schauten wir uns denn von den Vögeln ab? Etwa das Fliegen? Dann möge ich dir auch recht geben, dass man sich ein stückweit isoliert, eben aber nicht gänzlich. Stimmt auch, ich bin weiblich. Okay, damit kein Mann...aber was heißt das...mein Körperbau ist etwas anders. Ich gebäre Kinder...Dennoch, jenes was früher für "typisch2 Mann gehalten wurde, kann ich heute auch als Frau machen und psychisch gesehen, werden die Unterschiede auch immer kleiner. Es zeigt sich, dass das Geistige das Materielle beeinflusst und damit auch umgekehrt. Okay und wenn ich 1,65 bin, bin ich das nun einmal...Das hat nicht unbedingt etwas mit Isolation zu tun, so groß bin ich nun einmal geworden (wobei ich 4 cm größer bin, du hast geschlampt bei deinen Nachforschungen ;) ) also vielleicht gibt es wirklich Dinge, bei denen man sich total isoliert, mir fallen jetzt keine ein. Das mag ich nun mal offen lassen. [QUOTE]Die Angesprochenen Konflikte sind normal, diese kann man nicht einfach lösen, denn sonst wären sie nicht vorhanden.[/QUOTE] Sprach ich von einfach?;) Und im ganzen wird es vielleicht auch nichts verändern oder zumindest nicht sehr viel, aber mir kommt es auch gar nicht darauf an. Wenn es Zeit für eine solch enorm Veränderung ist, wird sie schon eintreten, ob nun mit Meiner Hilfe oder ohne meiner, ob nun mit mir oder ohne ich. Daher schaue ich ja auch, was ich für mich möchte bzw. nicht möchte und versuche diesen weg zu gehen, auch wenn er immer schwierig zu sein scheint. [QUOTE]Du sprichst Unterschiede an, die du selbst gar nicht erkennen möchtest.[/QUOTE] Vielleicht bist du es auch, der gewisse andere Dinge nicht sehen möchte.;) Glaube mir, ich versuche sehr genau hinzuschauen. Natürlich mir kann dabei etwas entwischen (weil ich es nicht sehen will, oder weiß der Geier warum). Aber manchmal kommt es bei mir vor, dass ich gewisse Dinge sehe, ich mir dann überlege, ist das für [I]mich[/I] , allein für mich notwendig oder kann ich es nicht auch so und so sehen, geht es mir damit gut? Mir ist dabei durchaus bewusst, dass diese Konflikte trotzdem weiter bestehen, aber für mich dann weniger als für andere, weil ich mein eigenes herausziehe, mein eigenes daraus mache (zumindest versuche ich das). Und ich muss wirklich sagen, dass mir bisher immer nur die Menschen begegneten (aus der "Szene" oder eben vielleicht gerade doch nicht "Szene"), bei denen es keine Rolle spielte, wie sie sich nennen, ob nun Goth oder Metaller...sie hören die Musik, ziehen sich ebenso das heraus, was sie für sich als gut empfinden etc. Deswegen herrscht der Kommerz immer noch, richtig. Aber ich oder wir berufen uns nicht darauf, selbst wenn wir entsprechende Markenkleidung tragen. Manchmal ist dies nicht zu vermeiden, die Vermarktung zu nutzen. Doch wir machen es ja nicht aufgrund der Vermarktung. Der Eindruck, ich würde gewisse Dinge nicht erkennen wollen, könnte daher kommen, dass ich versuche nur für mich zu handeln. Das kommt daher, dass es nicht meine Aufgabe ist, andere auf einen anderen Weg führen zu wollen, dass ich nicht für andere handeln oder denken kann. Abgesehen davon, das dies auch nie funktioniert (jedenfalls nicht auf Dauer gesehen), wäre es anmaßend, denn war ist denn wahr bzw. richtig ;) [QUOTE]Metal ist Metal und nicht Goth, das sollte man allein schon daran merken, das es Metal und nicht Goth heißt[/QUOTE] Begrifflichkeiten, welche vom Menschen geschaffen sind. Vielleicht irrten sich die Menschen...wer weiß das schon. Vielleicht hätte Metal nicht Metal heißen sollen, sondern Gothic ;) Es sind nur vom Menschen festgelegte Dinge. Aber Mensch ist nicht gleich Mensch... [QUOTE]nur wieso sollte ich zu etwas Gemeinsamkeiten suchen,w as ich Ablehne in der Form der Aktiven Aus der Szene Raus Variante? [/QUOTE] Vielleicht sind Gemeinsamkeiten unnötig...Du sprächest so, als sei "die Szene" nur noch Vermarktung...das ist es, was mir bei dir immer wieder auffällt. [QUOTE]Es ist Wahnsinnig einfach Gemeinsamkeiten zu finden und sich darauf zu berufen, schwerer ist es die Unterschiede zu überbrücken und ein wirkliches Fundament zu bauen.[/QUOTE] Mit ersterem gebe ich dir recht. Aber was entsteht denn, wenn man die Unterschiede überbrückt, ein Fundament existiert? In Bezug auf die gezwungene Kompromisslösung gefallen mir sehr gut die Worte Senecas. :) Vielleicht trifft man irgendwie doch mal auf unbekanntes Land...Warum soll ich es ausschließen, wenn ich auf einem kaum benutzten Seitenfaden umherwandere.. |
| Goat93 | Nuit: Wie oft im leben warst du ein Quietscheentchen aus Plastik, jetzt mal ehrlich, wie oft? Zu deinem Beispiel: Wenn dein Papi das nicht akzeptiert, dann handelt er Aktiv dagegen, nicht passiv. Er kann es einfach Ignorieren. Und hier wären wir dann bei dem recht kleinen Unterschied zwischen Ignoranz und Toleranz. Dein handeln beim Selektieren ist Intolerant, da du die Möglichkeit einer Tatsächlichen Warscheinlichkeit völlig ausmerzt. Du bist kein und du wirst nie eine Hundehäufchenschaufel in Rosaplüsch sein, das ist völlig unmöglich, daher ist auch keine Möglichkeit der Toleranz bzw. der Ignoranz dem gegenüber gegeben. Dieses sind ja noch statische Abstraktitäten, wenn man jetzt zu den Dynamischen kommt, was ja dann wiederum eine Subkultur ausmacht, dann werden dort eben veschiedene Interpretations- möglichkeiten als Fixpunkte gestellt. Diese Fixpunkte sind von den betreffenden Personen dort als solches gestellt worden um eine Identifikation innerhalb einer Größeren Masse für sich selbst zu gewährleisten. Wer diese Fixpunkte sein eigen nennt, wird dementsprechend als solches auch zugehören, wer sich diese Fixpunkte allerdings nicht bei sich findet, der wird zwangsläufig nicht dazugehören. Dummerweise sind diese Fixpunkte recht dynamisch ausgelegt und die schon angesprochene Problematik "Menschliches Verhalten" führt unweigerlich zu dynamischen Veränderungen die in eine absolute Verzerrung der Punkte führt. Nun wird aber versucht diese Fixpunkte zwar immer noch zu plazieren (und zu schützen), sie aber andererseits auswechselbar und Interpretierbar zu machen, so das jeder in dieser Fixpunktgrenze passen kann, ohne aber auch nur Ansatzweise damit etwas zu tun zu haben. Das gleiche wurde ja bereits in anderen Subkulturen erfolgreich bewerkstelligt, mit der Folge, das sie zusammengebrochen sind bzw. bald zusammenbrechen werden. Wenn man jetzt von dem Beispiel ausgeht, Heute dies morgen das, hebelt man die Fixpunkte und deren Verlauf dahinter völlig aus, macht sie dadurch auch überflüssig und man versinkt in einer Namen und Gesichtslosen Masse Mensch, die irgendwie alles und nichts darstellt, keinerlei Abgrenzung bedeutet gleichzeitig Auflösung. Das Verhalten kann man Heute ja schon beobachten, die Masse stellt Mitläufer dar, die sich je nach Umfeld dem Anpassen, was andere vorgeben. Von diesen Personen kommen aber keine Impulse, sie sind nur Empfänger, sie Konsumieren nur auf den verschiedensten Arten und durch die eigene Unsicherheit des Individuums versuchen sie alles andere sich selbst anzupassen, ohne einen klaren Bezug zu irgendetwas darstellen zu können. Eine Subkultur lebt aber von ihren Grenzen zu anderen Subkulturen, durch den Fanatismus und der Engstirnigkeit der Anhänger. Es wird immer etwas neues dazukommen und Veränderungen sind normal, allerdings ist der Weg in einer Masse Mensch tötlich für jegliche Subkultur. Dabei muß man auch relevieren zwischen wirklichen Anhängen dieser Subkultur und dem Konsumieren der Subkultur. Man kann einer Subkultur anhängen, die Früchte vieler anderer allerdings Konsumieren, schwierig wird es in meinen Augen, wenn man versucht alles mögliche anzuhängen, was man auch Konsumiert. Man kann nciht alles gleichzeitig sein , da dafür die Bereiche auch schon selbst zu unterschiedlich sind. Andererseits wird Heute versucht alles Möglich zu machen, leider dringt dabei nur die Oberflächlichkeit der Menschen bei raus, statt eine Intensive Auseinandersetzung mit seinem Selbst und dem was man Repräsentieren will. Der von dir Angesprochene Widerwille dem kommerz gegenüber ist nur eine weitere Möglichkeit der Ausschlachtung dieses Bereiches. ALLES hier ist Kommerz, das fängt bei der Musik an, hört bei der Kleidung auf. Überall wo man Geld verdienen kann, wird Geld verdient, die Goth Szene ist da in keinster Weise eine Ausnahme, wieso sollte sie auch eine sein. Die meisten rennen dem sogar explizit hinterher, während sie immer "Anti Kommerz" schreien. Die Szene ist Vermarktung, es gibt in Meine Augen kaum ein Bereich, dem ein Steuerfachangesteller fremd wäre im Goth. Discos / Veranstaltungsorte, Kataloge, Internetshops, Mailorder, Zeitschriften, Konzertveranstaltungen (wie z.B das WGT als großes Beispiel wo wirklich viele Unternehmen dranhängen), das alles sind völlig normale Kommerzielle Bereiche. Dann das andere, die Begriffsursprünge kann man recht einfach nachschauen, wiki hilft dabei. Dort sieht man auch die Gemeinsamkeiten und auch die völlig Unterschiedlichen Wege der einzelnen Subkulturen, das sind entwicklungen die über Jahrzente laufen, das sind nciht einfach Begriffe, die ich erfinde um andere zu Ärgern :D Nebenpfade erkennen bedeutet schonmal ein ziemlicher Kraftakt. Goth bedeutet einen ausgetrampelten Pfad zu folgen, wer kann schon von sich behaupten, auf einem unbekannteren Nebenpfad zu wandeln? |
| Nuit de la Rose | Das Quietscheentchen führte ich doch nur auf, weil du mir eine so tolle Vorlage gabst und mir der Gedanke einfach gefiel. Na stopp mal, mein Vater ignoriert dies wirklich nicht. Wir sprachen darüber. Wir wissen wie wir zu dem Thema stehen, wir sprechen darüber nicht mehr. Er weiß für sich,dass es derzeit nicht geht, da er zum einem seinen Standpunkt nicht verlassen will, nicht einmal gedanklich udn in seine Augen tue ich das auch nicht, mal davon abgesehen, dass es nie soweit kommt, dass er mir bis zum Schluss zuhört. Dies könnte man natürlich als Ignoranz auffassen, doch merke und weiß ich, dass ihn dieses Thema beschäftigt. Sprich, er ignoriert es eben nicht. Er lässt mich und ich lasse ihn. Wir tolerieren uns also. Ignoranz würde bedeuten, er schenke diesem Thema keine Aufmerksamkeit, dem ist nicht so. Toleranz bedeutet, dass ich etwas dulde. Ignoranz bedeutet, dass ich einer bestimmten Sache keine Aufmerksamkeit schenke oder entgegen bringe, dass ich dem bewusst aus dem Weg gehe. Dies hat zur Folge, dass ich eine unmögliche Situation weder dulden noch ignorieren kann, ihr damit auch keine Intoleranz entgegenbringen kann. Wie du sagst, dass die Toleranz nicht zur Debatte steht, steht die Intoleranz ebenso nicht zur Debatte. Wenn ich von Heute dies Morgen das spreche, rede ich nicht von einer Laune der Natur. Sondern von jenen Wesen, welche sich etwas dabei denken. Ich betonte nicht vor um sonst an einigen Stellen immer wieder jene, welche dahinter schauen. Es ist ein Unterschied ob man launisch ist, mit einem Trend, welcher beständig wechselt, nachgeht oder ob es aus dem Inneren heraus geschieht und sich dabei seiner Person gewahr ist. So sind jene Fixpunkte zwar veränderbar, aber es entsteht ein neuer Fixpunkt, welcher dahinter steht, nämlich ein ganz bestimmter Ursprung, welcher die Wandlung von heute zu morgen auslöste. Eben dieser steht immer noch in Verbindung mit der Subkultur, weil man ja eben seiner Lebensphilosophie folgt. Sich [I]nur[/I] noch auf die vermeintlich offensichtlichen Fixpunkte stützen zu wollen, wäre meiner Meinung nach töricht (welche ich nicht aufzwingen möchte, hier lediglich vermag darzustellen). Ich denke, entweder möchte man dahinter schauen und etwas von der Kultur behalten oder nicht...wenn man dabei stur bleibt, dann ist dies eben so...was ich persönlich als schade empfände, weil jene andere Seite unerkannt bliebe. Wenn man dieses doch mit einbezöge (ich spreche hier immer noch von jenen, welche gewillt sind, hinzublicken), dann würde sich das Geschehen als nicht gesichtslos entpuppen. Es ist mittlerweile auf dieser Welt so, dass man Geld verdienen muss, wenn man irgendwie leben möchte mit ein klein wenig Luxus. Es könnte also nun von vollkommener Geldmacherei gesprochen werden (es wird ja auch mit allem Geld verdient), doch würde ich sagen, dass die Motivation eine nicht zu unwichtige Rolle spielt. Kommerz in der "Szene" hin oder her: denke ich dabei nur an das Geld oder spielen vielleicht andere Faktoren eine gewichtigere Rolle, jenes Geld kann dabei (leider) nicht außen vor gelassen werden. Ich würde nicht unterstellen wollen, dass all die jenigen, welche in der "Szene" auf eine Weise tätig sind, sich auf Konsum beschränken, auch wenn dieser immer mit einher geht. Auch hier wieder, Kommerz ist nicht gleich Kommerz. Wenn es doch auch andere auf dieser Welt gibt, warum soll ich mich in solch Situation [I]nur[/I] auf jene beziehen, die vermeintlich gedankenlos auf der Welt umher laufen? Ich sprach nicht davon, dass du diese Begriffe definiertest ;) Was auf den Seiten Wikipedias steht, kommt auch von den / uns Menschen. Damit wollte meine Persönlichkeit nur zum Ausdruck bringen, dass Menschen Worte erschaffen haben, von denen man nicht sagen kann, dass sie unfehlbar sind, in wie fern sich dies nun auch äußern mag / kann / soll / will, was auch immer. Natürlich ist es ein gewaltiger Kraftakt, Nebenpfade zu beschreiten...Und auch in der "schwarzen Szene" gibt es Nebenpfade... Muss man es denn behaupten, spielt dies eine Rolle? Sei es denn nicht genügsam, Nebenpfade anzustreben und dabei vielleicht irgendwann doch einmal auf einen unberührten zu treffen? früher mussten ebenso Wege beschritten werden. Wenn wir heute nur denken, ja es gibt ja schon alles, na dann, Weltuntergang... oder nein viel mehr juhu die Menschheit ist wirklich verloren. Wenn selbst jene resignieren, die vom Leben mehr erwarten als so manch andere...glücklicherweise resignieren nicht alle von ihnen. |
| Goat93 | Das Quietscheentchen führte ich ein :confused: Im Endeffekt würde ich nur das wiederholen, was ich oben weiter schon geschrieben habe, denn du formulierst deine Aussagen nur in anderen Worten. Fakt ist, die Fixpunkte, aus denen eine "Szene" besteht, beeinhalten einen klaren Festen Ausgang, der sich durch Äußere Isolationsversuche manifestiert hat. Diese Fixpunkte werden versucht zu zerstören und durch andere, Dynamische Basen ersetzt, welche allerdings nicht fest, sondern rein Trendgerecht gestaltet sind. Gestern Metal, Heute Cyber, morgen Volksmusik. Diese Fixpunkte sind auch das, was du unter Wiki als Definition lesen kannst. Diese Dinge sind von Menschen- gruppen festgestellt worden, sie sind aber nicht fest- gelegt worden, was nunmal einen Unterschied beherbergt. Einen Fehler dabei kann es nicht geben, denn diese Sachen haben einen Ursprünglichen Kern, der nunmal in der Vergangenheit liegt und aufgezeichnet wurde. Das wäre das gleiche als wenn man behaupten würde, den 2, Weltkrieg hat es nicht gegeben, denn er wurde von Menschen dokumentiert. Was man selbst Anstrebt und das was andere darin interpretieren ist immer so eine Sache bei den Nebenpfaden. Wenn jemand nach einiger Zeit feststellt das Industrial üebrhaupt kein Ableger des EBm ist, also gar kein Black Metal (weil EBM=Elextronic Black Metal) dann mag das für diese Person schon ein völlig neuer Pfad sein, den aus seiner Sicht noch nie jemand betreten hat, für andere ist das ungefähr 10sec. Googlen. Eventuell ist es ein Problem, das einige Leute zuviele Pfade schon gesehen haben, während die Masse es nichtmal schafft über die eigenen Beine zu stolpern :( |
| Nuit de la Rose | Na ja das Quietscheentchen griff ich von dir auf. Keine Sorge, ich sage nicht, dass es von mir kam :) Ja ich formuliere meine Aussagen in andere Worte, da mich das Gefühl heimsucht, dass meine Worte unverstanden bleiben, ich daher gewillt war, einen anderen zu finden, womit ich jetzt hier wohl aufgebe. :( Die Ursprünge möchte ich auch gar nicht bestreiten, um Himmels Willen! Nur entwickelt sich die Zeit. Es wurde im Laufe der Zeit Entdeckungen gemacht, die früher schon bestanden, sie aber nicht so gesehen hatte, weil, hm... ich nenne es mal, ein Wissensbaustein fehlte, welcher heute bekannt ist, vielleicht, vielleicht auch nicht ;) Dieser könnte dazu führen, dass nachträglich etwas hinzu käme. ich spreche doch von den "wirklichen" Nebenpfaden (wenn man dies überhaupt so sagen kann), auf die kommt man erst, wenn man seine eigenen persönlichen Nebenpfade beschritten hat, das was du beschrieben hast, sehe ich z.B als persönliche Nebenpfad...man benötigt eine gewisse Entwicklungsstufe um sich dann auf einen "tatsächlichen" Nebenpfad aufzumachen...Wenn man daran interessiert ist, wird beides irgendwann zueinander parallel versetzt weiter verlaufen... (wobei der "tatsächliche" Nebenpfad gleichzeitig auch einen persönlichen darstellt) |
| Goat93 | An sich mag es einfach daran liegen, das die Verhaltens- muster recht unlogisch solange sind, bis sie von selbst auf etwas kommen, was mir allerdings zu lange dauert. Das bedeutet in diesem Falle (und sehr Offtopic), man kann recht einfach alles schnell ergooglen,w as man nicht kennt oder worüber man fragen hat. Man kann in Foren auch über Kontexe diskutieren, wenn man etwas anders sieht oder den Zusammenhang nicht erkennt. Allerdings macht dieses kaum jemand, stattdessen wird Ettikettenschwindel per Excelence bis zum Letzten betrieben und dieses dann auch noch bis in den Tod verteidigt, obwohl man das nach 30Sec. Googlen eigentlich völlig klar ersichtlich vor die Nase bekommen kann. Die Szene ist nicht abgeschottet für sich, sie hat immer Ränder und Ausläufer, das kam warscheinlich falsch rüber. Diese Ausläufer und die Randvermischungen sind auch völlig in Ordnung, bringen neue Impulse in die Szene. Man darf dabei nur nicht die gewissen Grundintentionen vergessen. Seit einiger Zeit wird aber versucht aus dem Randfeld jeweils das Mittel/Hauptfeld zu machen, etwas Krampfhaft. Sobald das nicht mehr zieht wird das nächste Randfeld benutzt um im mittelpunkt als DAS überhaupt darzustehen. Bei jedem dieser Wechsel wird versucht alles andere gleich mit umzukrempeln, von dem eigentlichen bleibt dabei fast nix mehr übrig, stattdessen bekommt man eine Oberfläch- lichkeit hinein, die in Ignoranz der eigenen Szene gegenüber resultiert, das find cih schade und ich denke das es auch zu dem Niedergang der Merkmale dieser Szene führt. Dabei seh ich nicht einen Abhakpunkt in einer langen Liste, was darf und was nicht. Sondern das gesamte Verhalten und die Einstellug der Menschen, die meinen sich in dieser Szene aufzuhalten. An sich ist es aber schon interessant hier z.B zu schreiben und eine gewisse Dynamik zu verfolgen, denn an sich könnte auch jeder nur für sich leben und alle anderen ignorieren... ich halte einen Austausch für Irrsinnig wichtig. :) |
| Nuit de la Rose | [QUOTE]ich halte einen Austausch für Irrsinnig wichtig. [/QUOTE] Na dann fahre ich doch mal fort ;) [QUOTE]was mir allerdings zu lange dauert[/QUOTE] *mich räusper* kommt mir sehr bekannt vor...ich versuche es allerdings mittlerweile zu lassen. Es hilft nichts und irgendwo hat jeder sein recht auf Entwicklung oder eben nicht Entwicklung :rolleyes: Denn ob ich oder auch du (Entschuldigung, dass ich mir das einfach mal heraus nehme, doch ich gehe mal davon aus, dass wir alle hier Menschen sind ;) )immer unserer Entwicklung folgen, so wie wir es eigentlich gedenken bzw. immer in der Lage sind, dies auch durch zuführen, das ist die Frage...es seien zwar unterschiedliche Ebenen, aber nu ja, für sie gestaltet es sich ebenso schwierig wie für uns, gewisse Begebenheiten zu erkennen. Das was du beschreibst, mit erggogeln und man könnte...natürlich und ich glaube wirklich, dass diese Menschen es auf ihre Art und Weise versuchen...wenn man auf etwas beharrt, ohne sich vielleicht doch einmal zu informieren, hat das oft mit einem Steckenbleiben seiner Entwicklung zu tun in einem anderem Zusammenhang, nur eben da kommt es dann auch zum Vorschein (oh ja, ich weiß wovon ich rede :D ). es ist wirklich ärgerlich manchmal...das ist es mit der Menschheit im Allgemeinen...:( Ja, jetzt würde ich dir so ziemlich zustimmen, jetzt verstehe ich auch, denke ich, wie du das genau meinst...hinzufügen würde ich dazu, dass dies eigentlich in allen Bereichen des Lebens geschieht (die, die eigentlich auch mal eher tiefgründig in ihrer Einheit waren, nun nur noch wenig oder zumindest weniger oder gar nicht mehr), sei es nun Lebensphilosophien oder Religionen etc...Aber auch hier hat es immer welche gegeben und wird es auch immer welche geben, die dem Ursprung treu bleiben, weiter geben, diesen auch erkennen. So lange dies wenigstens noch Bestand hat, besteht noch Hoffnung für mich bzw. gebe ich die Welt und Menschheit nicht auf. Wenn doch einmal die Menschheit untergehen sollte, was soll's, ich habe mein bestes versucht und kann unmöglich für alle anderen die Verantwortung übernehmen und mir zusätzlich Ärger aufhalsen (was ich eh schon zu genüge mache, immer noch :mad: :rolleyes: ). Na ja können schon, muss aber nicht sein... mir ist ein Grund eingefallen, warum ICH nicht googlen würde. da steht zu viel, was nicht stimmt, dazu subjektive Meinungen. Daher würde ich lieber in Foren gehen, da spreche ich wenigstens mit den Leuten selbst darüber oder lass mir vernünftige Quellen geben. Da weiß ich dann ein Stück weit mehr, woran ich bin... |
| Efna | [QUOTE][i]Original geschrieben von Nuit de la Rose [/i] [B]Seid gegrüßt, Ich habe mir den Thread zur Gothic - Kultur durchgelesen und mich würde es nun interessieren, inwiefern die ursprüngliche Kultur zerfallen ist. Nun ja, dies steht so weit auf Wikipedia beschrieben. Doch wie seht ihr es? Ist es wirklich so schlimm, wenn das Lebensgefühl doch im Vordergrund steht? Und warum man Festivals vergessen sollte? Vielleicht fehlt mir auch ein Moasikteilchen und ich verstehe etwas falsch? [/B][/QUOTE] Was mich ganz einfach nur tierisch aufregt ist das Kleidung und Outfit so einen wichtigen Stellenwert in der jetzigen Szene hatt. Ich bin so 1998 in die Szene gekommen da war das noch nicht so(schlimm). Mein Kumpel war am Samstag auf einer Szeneparty, Er selber hatte nur Jaens, T-shirt, Turnschuhe und einen Mantel an und wurde deswegen sehr oft blöd angemacht. Ich habe ja nichts dagegen wenn jemand sehr schöne und aufwendige Kleidung, aber man sollte Zugehörigkeit zur Szene nicht daran fest machen. Für mich bleibt schwarz sein eine Einstellung und keine Mode. Und was vor allem verloren geht ist die Toleranz...... |
| Nuit de la Rose | Du sprichst mir aus der Seele Efna, sowohl mit der Einstellung als auch mit der Toleranz :) |
| Bloodmoon | Ich stimme Dir vollkommen zu Efna. Es haben ja auch viele kein Geld für so teuer Kleidung...aber ein gutes hat es. Wenn jemand einen anderen wegen der Kleidung anmacht weiß ich für mich, dass diese Person ein Mode-Goth ist... und damit direkt in meine Schublade: "Oje" fällt *g* |
| Mestigoth | Die meisten dieser Bands klingen zudem nicht nach dem Batcave-Sound, da sie viel zu moderne, oftmals elektronische Sounds druntermischen oder einfach nur angedunkelten Alternative Rock präsentieren. Sowas wie Chants Of Maldoror oder Tragic Black hätte es in den frühen 80s nie gegeben. Es wird ein vollkommen falsches Bild dieser Batcave-Ära vermittelt, ob gewollt oder nicht, da müssen wir wohl Herrn Cuska und Co. fragen. Zadera fallen mir zumindest positiv aus dem Rahmen. Die klingen wie die Wiedergeburt von Xmal Deutschland und Stimmen der Stille. Und das Conny-Dingens finde ich mal richtig schnuffelig. :D |
| Mestigoth | Ich kenne keine andere Dame, die so frech ins Mikro bellt. Siouxsie Sioux... Anja Huwe... Daniela Siemon... das sind bei mir die ersten Gedanken. Vor 25 Jahren konnte noch keiner wissen, wie doof Musik mal werden wird. Das blöde ist, das in den 1980s trotz Potenzial vieles unbeachtet blieb. Ich bin immer wieder erstaunt darüber, wie weit manche Bands zu dieser Zeit schon waren. Da können einige Combos der 1990er und 2000er einpacken. :p |
| Goat93 | Ich komm endlich mal dazu zu antworten :D Sorry Nuit *rotwerd Ich gestehe jedem seine Entwicklung zu, keine Frage. Allerdings, dabei behaupte ich einmal, liegt ein Unterschied, war das Verhalten der Leute früher irgendwie anders. Offener, Selbstkritischer, Eigenständiger, Respektvoller? Heute kommt es mir so vor, als ob man sich seinen Standpunkt als Fähnchen festbetoniert und mit Flackgeschütze alles abballert, was kritisierend wirkt, ohne überhaupt Nachzu- denken, was jemand von einen will. Und dafür habe ich weder Verständnis noch Gedult. Ich finde es normal, das man von Älteren Kritisert wird, denn man stellt schließlich irgendwo ein Spiegel für die Älteren dar, wie sie wohl in ihrer Jugend waren (wie Peinlich, wieviel Mist man gemacht hat usw :D ). Also sollte man die Kritik dem- entsprechend aufnehmen, denn irgendwo rauswerfen kann keiner einen anderen. Dieses Zwanghafte Liebhaben ist dabei auch recht schädlich. Wenn man jemanden nicht mag, dann ist das halt so und beide müßen mit Klarkommen. Einfaches Ignorieren wirkt zwar Arrogant, ist aber ehrlich :confused: Ändern wird man das alles nicht mehr, aber schade find ich die Entwicklung schon :( Die Leute wollen das aber alles so wie es ist, scheint mir. Diese Unwissenheit, diese Fehlerhaftigkeit, das Negative, die Oberflächlickeit. "Respekt" , irgendwie ist das Wort eine Farce geworden, eine Karrikatur seiner selbst, denn wer kann schon Respekt fordern, ohne etwas dafür getan zu haben? Einzig die Frage, wieso man sich darüber aufregt, bleibt noch :D |
| Bloodmoon | [QUOTE][i]Original geschrieben von instroemen2 [/i] [B]@Bloodmoon: Du bist aus Ulm, kennen wir uns? Cat-Gänger? Zum Thema "Modegoth": Ich sehe das so, dass [I]alle[/i] Goths im Prinzip irgend eine Mode mitmachen. Die Szene ist mittlerweile derart kommerzialisiert, dass es sogar im angeblichen Undergroundbereich Deathrock / Horrorpunk / nameit-Batcave "Trendbands", wie etwa Last Days of Jesus oder Miguel & The Living Dead gibt, die zwar nicht besonders gut, aber gut zu vermarkten sind. Und genauso tragen eben die Cybers Plüsch, die "Batcaver" ihre Iros und "Clownschminke", die Neofolker Anzug oder Militärkleidung... etc. pp. usw. usf. Kleidung wirkt identitätsstiftend in einer Subkultur, und damit entwickeln sich auch Trends, da über Trends Geld zu verdienen ist. [/B][/QUOTE] Ja und nein, ich trage ja auch Schwarz, weil es mir gefällt aber hauptsächlich... natürlich ordne ich mich auch einer Mode unter. Mit Mode-Goths meine ich die, die einfach nur die Kleidung mögen. Sich auftackeln um darin eben gut auszusehen, aber nichts von dem Lebensgefühl haben. Darüber kann man natürlich ewig diskutieren.... Ja ich gehe ins Cat, ich bin aber neu zugezogene, wahrscheinlich kennst Du mich nicht^^ Aber wir können gerne mal quatschen, ich lerne immer gerne neue Leute kennen :) |
| Mestigoth | Da war es wieder, das angebliche Lebensgefühl, das sowieso niemand teilt. Welches Lebensgefühl muss man denn so als Anhänger der "Schauer"-Kultur haben? Schlimmer als Modekids finde ich Leute, die das Wort "gothic" falsch interpretieren und dann erwarten, dass alle dieser persönlichen Interpretation Folge leisten. :eek: |
| Bloodmoon | [QUOTE][i]Original geschrieben von Mestigoth [/i] [B]Da war es wieder, das angebliche Lebensgefühl, das sowieso niemand teilt. Welches Lebensgefühl muss man denn so als Anhänger der "Schauer"-Kultur haben? Schlimmer als Modekids finde ich Leute, die das Wort "gothic" falsch interpretieren und dann erwarten, dass alle dieser persönlichen Interpretation Folge leisten. :eek: [/B][/QUOTE] Das will ich gar nicht. Ich bilde für mich meine eigene Szene. Schauerkultur... das hat nichts mit gohtic zu den für mich... genau wie depressiv sein oder "böse" ... eine schwarze Seele zu haben heißt ja nicht das ich Böse bin :) ich bin eigentlich ganz lieb (hoffe ich). Gothic ist eine Subkultur ... damit ein Lebensgefühl. Genau wie Punks (da haben wir ja unsere Ursprünge) oder andere Gruppierungen... Und ich finde auch die Leute schrecklich, die einem etwas aufdrücken wollen. Aber Menschen, die einfach nur die Kleidung anhaben um "dazu" zu gehören.. die haben für mich nichts in der subkultur zu suchen. Im allgemeinen habe ich etwas gegen Mitläufer :) Welches Lebensgefühl man haben muß? Da es viele Gruppierungen im Gothic gibt ist diese Ansicht unterschiedlich. Ich sage deppresivität hat für mich nichts damit zu tun, für andere schon. Ich suche mir eben den Teil der Subkultur, der ähnlich wie ich denkt. Ganz genau so wird es sowiso nicht geben. Schließlich will ich mich als Individuum einfügen und nicht als Mitläuferin. Alles in allem haben alle Gruppierungen dieser Welt ein "Lebensgefühl" einen Codex, eine Art zu Leben, eine Sichtweise, Ähnlichkeiten, Kleidungsvorschriften, Gemeinsamen Glauben oder irgendwas.... sonst wären es keine Gruppierungen. Hopper haben auch ein Lebensgefühl. Klar, sonst würden sie sich nicht zusammengehörig fühlen. Ich würde das Wort nicht deswegen ankreiden, weil es oft gebraucht wird... Oh im übrigen die, die meinen sie hätten das Ultimum an "Gothic-Sein" und müssten alle genau dazu bekehren fallen für -> mich <- auch in die Kategorie Mode-Goths, denn sie laufen nur einen Trend hinterher, passen sich an und verstehen nicht einmal um was es geht. So das ist meine Meinung. Aber das ist auch alles. Andere Meinungen lasse ich genau so zählen. Ich bilde meine Schubladen und ihr eure... jeder Mensch tut dies. Den so funktioniert der Mensch. Deshalb höre ich mir auch gerne andere Meinungen an und falls interressant nehme ich sie mit in meine auf... oder ignoriere sie. Selten verurteile ich andere Meinungen... da muß es mir schon sehr widersprechen |
| Nuit de la Rose | Ich grüße dich Goat, Ich dachte schon, du hättest kapituliert, was mich jedoch sehr gewundert hätte. Willkommen zurück. Aber dies sei kein Grund, um rot zu werden. Ich selbst hatte mich doch auch eine Woche lang aus dem Staub gemacht, man lebt ja schließlich nicht nur hier . Hm...war das Verhalten früher wirklich sehr viel anders. Ich bin zu jung, um mir ein Urteil darüber erlauben zu können. Vielleicht vielleicht auch nicht, regional gesehen sicherlich oder mehr als heute...Hm ich weiß nur, dass es heute mehr Möglichkeiten gibt, um Dinge in die Welt zu setzen, welche sich dann auch sehr viel schneller verbreiten. Früher gab es diese Möglichkeit nicht in diesem Maße, aber früher gab es auch nicht so viele Möglichkeiten zum Ablenken wie heute, um sich keine Gedanken über sich machen zu müssen... Wie es nun auch wirklich war, es ist schade darum, dass diese Werte wie Offenheit,Selbstkritik, Eigenständigkeit und Respekt immer mehr in den Hintergrund geraten sind. (Jetzt vielleicht aber doch langsam wieder beginnen, sich mehr in den Vordergrund zu kämpfen???) Ich denke Kritik an sich, ist auch wenn sie "tadelnd" ist, durchaus positiv, doch wirkt sie eher immer negativ. Man fühlt sich vielleicht doch ganz schnell angegriffen (eigentlich nur weil ein unbewusstes Problem in einem lauert und darauf dann reagiert...aber wenn man sich doch mehr mit sich selbst auseinandersetzen würden, dann...tja zu viele aber und wenn). Auf jeden Fall denke ich, dass daher diese Abwehrhaltung kommt, wie du sie beschreibst. Ich glaube nicht mal, dass es etwas mit der Kritik an sich zu tun hat, sondern eben viel mehr mit seinen eigenen Problemen. :confused: Warum kann ich denn die Kritik nicht vertragen, warum höre ich da überhaupt nicht hin, warum geht das da rein und da wieder raus, sicherlich nur um sich zu schützen oder eben nicht mit sich selbst auseinander zusetzen... Ersteres ist doof, wenn man keine richtige Unterstützung hat, ist es schwer, daraus zu kommen, letzteres... macht mich rasend, um es gelinde auszudrücken (hm...vielleicht auch weniger als früher... ) Ja klar, es wäre auch irgendwo verlogen, mit jemandem auf gut zu machen, selbst wenn beide um den Umstand des nicht - leiden - können wissen. Vernünftig wäre es, damit offen umzugehen (dies ist es was ich meine, abgrenzen ist nicht gleich abgrenzen, ich kann den jenigen neben mir existieren lassen (so mehr oder weniger *hust*). Also komme ich zu dem Schluss, dass wir letztlich doch das gleiche meinen und wenn nicht dieses dann zumindest das Ähnliche). [QUOTE][I]Original von Goat93[/I] Die Leute wollen das aber alles so wie es ist, scheint mir[/QUOTE] Tja...sonst wäre es wohl anders, ne... [QUOTE]denn wer kann schon Respekt fordern, ohne etwas dafür getan zu haben?[/QUOTE] Dazu brauch man, denke ich, nichts mehr sagen...:confused: [QUOTE]...wieso man sich darüber aufregt...[/QUOTE] Weil der Mensch sonst unglücklich ist oder gerne seine Energie verschwenden möchte, ach und weil Menschen auf diese Art und Weise einem vielleicht manchmal ganz viel (oder auch ganz wenig) Schmerz zufügen.... Und das ist doch toll. Ich könnte mir nichts besseres vorstellen, da muss man nämlich nicht bei sich selbst hinschauen. Ist doch toll, wenn man bei den anderen etwas findet. ( Anmerkung des / r Autors / Autorin, nur um sicher zu gehen: die Ironie überschlägt sich) @ Bloodmoon: dankeschön für deine schönen Worte und für deine Einstellung. |
| Mestigoth | @Bloodmoon: Das ist genau das, was seit Jahren hier durch das Board schlittert. Wie definiert man die Gothic-Kultur? Das, was gegenwärtig damit bezeichnet wird, lässt sich nicht mit den Merkmalen einer Hip-Hop-/Metal- oder Punk-Kultur vergleichen - schon allein deshalb nicht, weil das musik-orientierte Jugendkulturen sind. Die heutige Gothic-Szene hingegen besitzt keine eigene Musik... und das schon seit den 1990ern nicht mehr. "gothic" und Gothic-Kultur gehen auf die Bedeutung "schaurig" zurück, u. a. weil die Leute sich wie Kalk-Leichen angepinselt haben. Bei uns hießen die nicht umsonst "Grufties". Alles andere ist individuelle Interpretatiossache, womit man auch das gemeinschaftliche Lebensgefühl und mutmaßliche Zusammengehörigkeitsgefühl ad acta legen kann. Diese existieren gar nicht. |
| Nuit de la Rose | [QUOTE][I]Original von Mestigoth[/I] individuelle Interpreationssache[/QUOTE] Eben alles ist subjektiv. Selbst das gleiche Gefühl ist für zwei Personen nicht gleich. Jeder betrachtet die Dinge aus einem anderem Blickwinkel, zum Teil sind es kleinste Gratwanderungen...und für jeden stimmt seine eigene kleine Wahrheit, die wandelbar. "Die Wahrheit" gibt es nicht, jeder muss für sich selbst heraus finden, was es für sich bedeutet. Es gibt aber eben einen ganz entscheidenden Unterschied: bin ich ein Mitläufer oder schaue ich dahinter, suche ich meinen Weg und wie gehe ich das an. Bei letzterem kann man nicht einfach alle Menschen über einen Kamm scheren. |
| Bloodmoon | [QUOTE][i]Original geschrieben von Mestigoth [/i] [B]@Bloodmoon: Das ist genau das, was seit Jahren hier durch das Board schlittert. Wie definiert man die Gothic-Kultur? Das, was gegenwärtig damit bezeichnet wird, lässt sich nicht mit den Merkmalen einer Hip-Hop-/Metal- oder Punk-Kultur vergleichen - schon allein deshalb nicht, weil das musik-orientierte Jugendkulturen sind. Die heutige Gothic-Szene hingegen besitzt keine eigene Musik... und das schon seit den 1990ern nicht mehr. "gothic" und Gothic-Kultur gehen auf die Bedeutung "schaurig" zurück, u. a. weil die Leute sich wie Kalk-Leichen angepinselt haben. Bei uns hießen die nicht umsonst "Grufties". Alles andere ist individuelle Interpretatiossache, womit man auch das gemeinschaftliche Lebensgefühl und mutmaßliche Zusammengehörigkeitsgefühl ad acta legen kann. Diese existieren gar nicht. [/B][/QUOTE] Nun, Gruftis gab es früher, sie haben sich zu Goths entwickelt, vorher waren es Punks.... Das alles ist leicht unterschiedlich, da sich die Subkultur weiter entwickelt. Ein zusammengehörigkeitsgefühl existiert natürlich... schon alleine weil der Mensch so funktioniert... Punks sind auch nicht hauptsächlich von Musik beeinflusst. Es ist eine Gruppierung, die äußerst Links ist und teilweise Linksradikal.... Punks verhalten und denken anders wie Hopper oder wie Goths... warum? Wegen der Art wie sie sind. Ich nenne es Lebensgefühl. Von der Grufti-Kultur hat es sich schon länger in eine andere bzw mehrere Richtungen entwickelt. Gothik ist eine Splitterkultur... vieleicht mehr als viele andere. Gerade deshalb gibt es so viele Interpretationen... Letzen endes sind alles Gruppierungen in denen Menschen gleich Gesinnte suchen. Also ein ähnliches Lebensgefühl teilen. Gleichgesinnt ob in Musik oder Denken. Ich glaube die Hopper Kultur ist viel viel einfacher Gestrickt... dennoch ist es auch eine Subkultur. Wir können nun das Wort Lebensgefühl zerhacken... oder nicht. Mir ist das egal. Nur weil es von vielen anders genutzt wird werde ich noch lange nicht deswegen ein anderes Wort dafür finden :D Gothik sein ist nicht Kleidung oder Musik sondern ein Lebensgefühl. Eine Art zu Leben und ein Gefühl. Im übrigen glaube ich nicht das bei den Hoppern ALLES von der Musik abhängt. Im gegenteil, es ist ein bestimmter Schlag von Menschen. Da gibt es genau so nachahmer, Mode-Fritzen usw... ob sie nun eine eigene Musik haben...naja... das ist irrelevant. Was zählt ist Verhalten, Denke und Gefühl. Für mich kann man z.B. nicht Goth werden. Man ist es oder nicht. Schwarz getragen habe ich auch nicht, nur weil ich jetzt mehr in der Szene bin. Das habe ich schon als Kind gemacht, als ich von der Szene nichts wußte. Ich mache es weil es mir gefällt. Wenn jemand weiße Rollis trägt kann er / sie für mich dennoch goth sein im übrigen. Alles in allem unterscheided sich die Goth Kultur stark von der Punk Kultur... aber jede Subkultur unterscheidet sich von der anderen. Wenn Du Gothic an "schauer" und weißgeschminkt festmachst, dann hast Du eine vollkommen andere Vorstellung davon als ich. Das war die Grufti-Kultur, also die anfänge der Gothik-Kultur. Vorher waren das alles Punks :) Und Menschen, die sich gruppieren und ähnlich denken haben für mich ein ähnliches Lebensgefühl. Das ist meien Definition :-P :D Splittergruppen der Goth-Kultur sind da einfacher Definierbar. Meist sind diese auch sehr loose. Ich selbst bilde meinen eigenen Teil darin. Ich passe mich nicht an. Wer mich mag mag mich und wem mein verhalten nicht passt, dem passt es nicht und fertig. Wenn mir jemand sein Weltbild um die Ohren haut bin ich immer interessiert, aber das muß jeder Mensch für sich selbst entscheiden, wie das eigene ist. Für mich gehört zum Goth sein Individualität... Ihr merkt ich schreibe viel, was es für mich heißt. Den das muß es keinesfalls für andere heißen. Das will ich auch gar nicht :) |
| Mestigoth | Punks haben mit Linksradikalismus recht wenig zu tun. Es gibt selbst Nazi-Punks, rassistische Punks etc. Punk hatte ursprünglich auf jede politische Ausrichtung geschissen. Diese Aufspaltung kam erst in den 80ern. Nichtsdestoweniger sind Punks nicht zwangsläufig links. Ebenso waren Gothics eine gleichzeitige Bewegung zu den Grufties und keine Entwicklung daraus. Es waren die Grufties aus Großbritannien. Die Gothic-Kultur unterschied sich gar nicht so stark von der Punk-Kultur, im Gegenteil, war sie doch gerade darin verwurzelt. Es gibt keine gemeinschaftliche Denkweise unter Goths, weder Ziele, noch gemeinsame ideologische Hintergründe. Gemeinsame musikalische Interessen gibt es ebenalls nicht. Mich als The-Cure- und Coldwave-Fan interessieren Cradle-of-Filth- und In-Extremo-Hörer, die sich als "Goths" bezeichnen, herzlichst wenig. Die sind nicht Teil meiner Welt. Das sind für mich nicht mal Goths, sondern Metaller und Mittelalterrocker. Dass es in der Gothic-Szene unterschiedliche Unterkulturen gibt, ist zwar richtig, aber selbst die hängen immer mit Punk oder Wave zusammen und zeigten sich gerade desalb im Outfit so vielseitig. Die Gothic-Szene auf ihren Ursprung reduziert und du wirst feststellen, dass sie ein mikriges Häufchen von vielleicht 1000 bis 2000 Leuten deutschlandweit ist. Alles andere sind Menschen, die sich am Rande dieser Kultur bewegen oder Bezeichnungen einfach falsch verwendeten, was nicht zuletzt auf die Ausschlachtung durch die Musikindustrie zurückzuführen ist, die auch das letzte bisschen Tokio Hotel und Marilyn Manson als "gothic" verschachern will. :p |
| Bloodmoon | [QUOTE][i]Original geschrieben von Mestigoth [/i] [B]Punks haben mit Linksradikalismus recht wenig zu tun. Es gibt selbst Nazi-Punks, rassistische Punks etc. Punk hatte ursprünglich auf jede politische Ausrichtung geschissen. Diese Aufspaltung kam erst in den 80ern. Nichtsdestoweniger sind Punks nicht zwangsläufig links. Ebenso waren Gothics eine gleichzeitige Bewegung zu den Grufties und keine Entwicklung daraus. Es waren die Grufties aus Großbritannien. Die Gothic-Kultur unterschied sich gar nicht so stark von der Punk-Kultur, im Gegenteil, war sie doch gerade darin verwurzelt. Es gibt keine gemeinschaftliche Denkweise unter Goths, weder Ziele, noch gemeinsame ideologische Hintergründe. Gemeinsame musikalische Interessen gibt es ebenalls nicht. Mich als The-Cure- und Coldwave-Fan interessieren Cradle-of-Filth- und In-Extremo-Hörer, die sich als "Goths" bezeichnen, herzlichst wenig. Die sind nicht Teil meiner Welt. Das sind für mich nicht mal Goths, sondern Metaller und Mittelalterrocker. Dass es in der Gothic-Szene unterschiedliche Unterkulturen gibt, ist zwar richtig, aber selbst die hängen immer mit Punk oder Wave zusammen und zeigten sich gerade desalb im Outfit so vielseitig. Die Gothic-Szene auf ihren Ursprung reduziert und du wirst feststellen, dass sie ein mikriges Häufchen von vielleicht 1000 bis 2000 Leuten deutschlandweit ist. Alles andere sind Menschen, die sich am Rande dieser Kultur bewegen oder Bezeichnungen einfach falsch verwendeten, was nicht zuletzt auf die Ausschlachtung durch die Musikindustrie zurückzuführen ist, die auch das letzte bisschen Tokio Hotel und Marilyn Manson als "gothic" verschachern will. :p [/B][/QUOTE] Nein nein Gothic hat nichts mit Musik zu tun, aber die BÖÖÖÖSEN In ex hörer :D hihihihihihi sorry aber jetzt ist mein Tag gerettet. Übrigens mag ich in ex total :) Und gothic hat für mich eben nichts mit der Musik zu tun. :) Ich gehöre für Dich damit nicht zur Gothic Kultur, aber Aber Du bist für mich auch keiner, da Du Leute nach Musik beurteilst. Damit zählst Du für mich schön unter der Kategorie Mode-Goth, der Kleidung und Musik oder sonstwas Oberflächliches als Goth sein Definiert :-P Für mich ist Goth eine Art zu sein und keine Musik, keine Kleidung und kein Aussehen. Das alles sind nur anhängsel ... das sich die Gothik Kultur seperat entwickelte wußte ich nicht, aber für mich macht es keinen Unterschied in meiner Definition. Edit: Peinlichen Rechtschreibfehler entfernt *g* |
| Mestigoth | Die Gothic-Szene ist erst zur Gothic-Musik entstanden, sonst gäbe es sie gar nicht. :eek: Toleranz war übrigens nie ein bedeutendes Merkmal dieser Kultur. :p |
| Mestigoth | Manche verwechseln das "schwarz sein" mit der Zugehörigkeit zu einer Subkultur - und das, obwohl sie selbst schreiben, dass sie bereits "schwarz" waren, bevor sie die Gothic-Kultur überhaupt kannten. |
| Seneca | Jonny Cash wandte sich der schwarzen Seite zu bevor es so etwas wie Gothic überhaupt gab. |
| Goat93 | [QUOTE]Für mich ist Goth eine Art zu sein [/QUOTE] Wie "ist" man den Gothic? Ich glaub, auf die Antwort warten Tausende ,wenn nicht sogar mehr, gebannte Leser in diesem Forum :D |
| Bloodmoon | [QUOTE][i]Original geschrieben von Mestigoth [/i] [B]Manche verwechseln das "schwarz sein" mit der Zugehörigkeit zu einer Subkultur - und das, obwohl sie selbst schreiben, dass sie bereits "schwarz" waren, bevor sie die Gothic-Kultur überhaupt kannten. [/B][/QUOTE] Ich sage doch, ich bin meine eigene kleine Szene darin. Ich passe mich nicht an... ein Teil der Szene passt aber in vielen Punkten mit mir über ein. Goth ist man oder nicht. Es ist eine Subkultur. Gerade wegen dem großen Individualismus ist sie sehr versplittert und unterschiedlich... das ist z.B. etwas, dass für mich Gothic ausmacht. Individualismus. Intolleranz ist groß in der Szene, klar ich bin auch extrem intollerant. Aber auch sehr tollerant. Es kommt auf die Themen an. :D Warum Gothic nicht zu beschreiben ist? Weil es zu vielfältig und widersprüchlich ist. Jede/r muss es selbst für sich entscheiden. Genau das ist der Punkt. Strengt euren Kopf an und findet eure eigene Definition. Lauft keiner Masse nach.... und denkt nur nicht, weil jemand sagt "das ist goth" müsst ihr so sein. Mein kleiner Plüschhund hängt immer Brav an meiner Lieblingshandtasche und das bleibt auch so, egal wie doof ich da von manchen ("Goths") angeguckt werde. :-P Eine Schwarze Seele macht eine/n Gothik aus, das hat nichts mit Böse zu tun und ist nun einmal NICHT klar definierbar. Deshalb kann man darüber auch ewig reden. Genauso wie Glaube bei Christen nicht definierbar ist. Darüber kann man auch ewig reden... Die Subkultur des Gothik ist eine vermengen verschiedener Individuen und einiger (eher mehr) Mitläufer... diese versuchen das "Goth sein" zu ergründen und ach so toll zu sein. The Cure hat z.B. zur Gründung der Szene geführt, aber davon ist sie jetzt weit entfernt und sie entwickelt sich weiter. Der Kern bleibt aber gleich, weil er schon lange vorher existierte. Rede mit 100 Goths und Du bemerkst, das einige Mode-Goths sind und einige richtige Goths. Aber ganz klar wird niemand definieren können warum. Es liegt an der Art dieser Menschen. Eine Art, die mir einfach auch liegt und in der ich mich nicht verstellen muss. Die Subkultur hat sich entwickelt und die Leute die so waren wurden dann diese Subkultur... nicht die Leute haben sich aus der Subkultur entwickelt, deshalb ist man Goth oder nicht. Oh im übrigen kenne ich einige Goths, die ähnliche aber dennoch andere Ansichten als ich darüber haben, dennoch sehen sie mich als Goth und ich sie.... Den Goth sein ist Individuel Und Mesti... entscheide Dich was Du willst und ändere nicht dauernd Deine Ansichten, wobei es erheitert mich :) In einem Satz das, im nächsten etwas ganz anderes. Bitte erheitere mich weiter :D @instroemen2 Oh ja, das Zitat gefällt mir :) Es trifft es ziemlich gut. Mir ist es wurst wer mich nicht als Goth Bezeichnet, weil ich The Cure UND In Ex höre :D das geht mir am Popöchen vorbei...naja eigentlich erheitert es mich :) Das ist auch der Grund, warum ich schreibe. Pure langweile. Den Bekehren kann man niemand zum Goths-Sein, das ist man oder nicht. |
| Mestigoth | Ich kann das alles, was in den letzten 6 bis 7 Jahren passierte, eh nicht nachvollziehen. Da hatten wir 'ne eigenständige Elektro-Szene samt ihrer Printmedien (Bodystyler, Neurostyle, New Life). Dann gab es massig Leute in schwarzem Shirt und dunkler Hose, vielleicht noch Doc-Martens-Halbschuhe, darunter auch zahlreiche Depeche-Mode- und Synthpop-Fans. Kein Schwein nannte diese Leute "gothic". Diese Bezeichnung war ganz anders besetzt. Dann kommen solche Metaller wie Peter Matzke daher, schmeißen 'n paar Bücher auf den Markt und schon ist alles "gothic", was schwarz trägt. Da wird selbst die EBM-Szene druntergepfercht, obwohl die komplett außerhalb der Düsterszene agiert, da wurden selbst Dark-Metaller mit ihrer Dimmu-Borgir- und Cradle-of-Filth-Mucke druntergepfercht, die da nun weiß Gott nix zu suchen haben (in den Büchern wird's tatsächlich als Black Metal bezeichnet - das lässt jeden BM-Hardliner erschaudern!). Die Mittelalterrockleute, die Rammstein- und Marilyn-Manson-Fans, die HIM-Freaks usw. habe ich alle zwar wahrgenommen, aber nicht im Traum wäre ich auf die Idee gekommen, dass die nun Bestadteil der Gothic-Szene wären. Kein Mensch hat diese Leute so bezeichnet. Wie schnell sich derartiges in so kurzer Zeit ändern kann, ist schon krass. Dazu hat es gerade mal 'n halbes Jahrzehnt gebraucht. Und alles passierte prinzipiell durch Musikindustrie und fehlerhafter Buchdefinition. |
| Mestigoth | [QUOTE][i]Original geschrieben von Bloodmoon [/i] [B]Goth ist man oder nicht. Es ist eine Subkultur. Ich passe mich nicht an... ein Teil der Szene passt aber in vielen Punkten mit mir über ein.[/B][/QUOTE] Du lebst in einer Traumwelt und verwendest die Bezeichnung "Gothic" vollkommen falsch. Ich weiß nicht, wann und wie du in die Schwarze Szene geschlittert bist und wer dir gesagt hat, dass das nun alles Gothic ist. Es ist wie gesagt eine Fehldefinition. Goths bilden heute ein mikriges Häufchen von Leuten, dass du kaum noch in den gängigen Clubs vorfindest. Dort hüppt vom Wacken-Metaller bis zum HIM- und Combichrist-Kiddie alles rum, bloß keine Gothics. Diese Leute, die sich mittlerweile so bezeichnen, bewegen sich vielleicht im Umfeld der Schwarzen Szene, das ist aber auch schon alles. Sie sind mit Sicherheit aber keine Gothics. |
| Bloodmoon | [QUOTE][i]Original geschrieben von Mestigoth [/i] [B]Du lebst in einer Traumwelt und verwendest die Bezeichnung "Gothic" vollkommen falsch. Ich weiß nicht, wann und wie du in die Schwarze Szene geschlittert bist und wer dir gesagt hat, dass das nun alles Gothic ist. Es ist wie gesagt eine Fehldefinition. Goths bilden heute ein mikriges Häufchen von Leuten, dass du kaum noch in den gängigen Clubs vorfindest. Dort hüppt vom Wacken-Metaller bis zum HIM- und Combichrist-Kiddie alles rum, bloß keine Gothics. Die bewegen sich vielleich im Umfeld der Schwarzen Szene, das ist aber auch alles. [/B][/QUOTE] Oh da wird jemand stinkig hm? :D Ich finde es lustig. Mir hat niemand gesagt was Goth ist, Du solltest meine Beiträge lesen. Ich bilde mir meine eigene Definition. Ich glaube Dir hat jemand gesagt: "So sollst Du sein, dann bist Du Goth, stelle Dein Gehirn ab und folge diesen Regeln" *Fettes Buch hinhalt* Hihi, sorry aber das ist ziemlicher Quark. Warum soll ich nicht in einen Club gehen? Das ist lustig, Musik, ein bischen Feiern. Mit Freunden unterhalten. Klar rennen dort meist keine Goths rum, aber was solls? Soll ich deswegen daheim sein, weil dass "Gothiker" ist :D neee Und von jemand, der sich widerspricht und dann versucht es mit angriffen wett zu machen bin ich köstlich amüsiert, danke dafür. :) Mestilein: "Alle die In Ex hören sind keine Goths, genau! Jaaa passt euch an, lasst euch sagen, was ihr hören sollt. Folgt den Regeln!" ..... Nein, ich mag Individualismus und keine nichtdenkenden Mitläufer, die nur die akzeptieren, die ganz genau so sind wie die anderen und sich anpassen... denk mal darüber nach... Zitat Obi Wan: "Überdenke Dein Leben" :D So, ich gehe jetzt von In Ex das Lied Vollmond hören :-P Liebe Grüße und danke für einige Lacher Deine Bloodmoon |
| Seneca | Ach Leute was soll denn überhaupt die fruchtlose Diskussion. Ich denke jedem dürfte langsam klar sein daß [url=http://www.youtube.com/watch?v=e_CYfv_lImk]das hier [/url] heute "gothic" ist ! So ist der Lauf der Zeit. |
| Bloodmoon | [QUOTE][i]Original geschrieben von Seneca [/i] [B]Ach Leute was soll denn überhaupt die fruchtlose Diskussion. Ich denke jedem dürfte langsam klar sein daß [url=http://www.youtube.com/watch?v=e_CYfv_lImk]das hier [/url] heute "gothic" ist ! [/b][/Quote] Hihi, da hast Du vollkommen recht :) |
| Seneca | Eben, das ist doch was handfestes...wer interessiert sich denn angesicht solch geballter Aussagekraft noch ernsthaft für das [url=http://www.youtube.com/watch?v=_l-38DyV1M0]Geschwätz alter Männer[/url] außer eben andere alte Männer? |
| Bloodmoon | [QUOTE][i]Original geschrieben von Seneca [/i] [B]Eben, das ist doch was handfestes...wer interessiert sich denn angesicht solch geballter Aussagekraft noch ernsthaft für das [url=http://www.youtube.com/watch?v=_l-38DyV1M0]Geschwätz alter Männer[/url] außer eben andere alte Männer? [/B][/QUOTE] Das stimmt *g* |
| Seneca | Tilo ist übrigens weniger als ein Jahr älter als ich...! |
| Mestigoth | Ach was, der sieht aus wie 50. :D Dieser Crossover-Trend ist aber schon alt. Sollen sie's doch auch so nennen. ;) Wenn ich sehe, wie der Zillo-Typ schon Gothic ausspricht, wird mir ganz schlecht. Diese "Coolness"-Betonung geht mir auf die Eier. :rolleyes: |
| Bloodmoon | [QUOTE][i]Original geschrieben von Mestigoth [/i] [B]Ach was, der sieht aus wie 50. :D Dieser Crossover-Trend ist aber schon alt. Sollen sie's doch auch so nennen. ;) Wenn ich sehe, wie der Zillo-Typ schon Gothic ausspricht, wird mir ganz schlecht. Diese "Coolness"-Betonung geht mir auf die Eier. :rolleyes: [/B][/QUOTE] Er is soooo cool, dass er nicht einmal Eiswürfel im Drink braucht *g* |
| Seneca | Eiswürfel haben im Absinth auch nichts zu suchen! |
| Bloodmoon | [QUOTE][i]Original geschrieben von Seneca [/i] [B]Eiswürfel haben im Absinth auch nichts zu suchen! [/B][/QUOTE] Das meinte ich auch allgemein ;) Dann ist er eben so cool, dass Pinguine vor ihm fliehen, weil es ihnen da zu kalt ist :) |
| Seneca | Jetzt wirds etwas zu albern und abwegig... ich verspüre plötzlich schon wieder den unbändigen Drang das Thema zu schließen. |
| Mestigoth | Lachen ist in einem Thread wie diesem sowieso tabu! Also haltet euch gefälligst daran. :eek: |
| Mestigoth | [QUOTE][i]Original geschrieben von instroemen2 [/i] [B]Gothic ist heute eben albern. Einigen wir uns doch darauf. [/B][/QUOTE] Der Missbrauch dieser Bezeichnung ist albern. Einigen wir uns besser darauf. :p |
| Seneca | Meine Herren... die Lage ist ernst...! Sollte die Patientin die nächten Jahre überleben wäre es trotzdem möglich das man sie kaum wiedererkennen wird. |
| Mestigoth | Ich sag's ja. Das läuft identisch zur Hippie-Bewegung. Ein langsames Aufkeimen, eine nette Blütezeit und... adé... die Zeit der Industrie ist selten schee. :eek: |
| Nuit de la Rose | Um vielleicht noch ein ernsthaftes Wörtchen abzugeben, was man vielleicht nicht ganz vergessen sollte, warum es so viele Überschneidungen gibt: Gothic ist eben nun auch mal schwarz, wie vieles andere auch (Metal, Mittelalterrock)... Daher ist Gothic nicht nur Gothic (Musik) sondern auch Lebensgefühl wie Bloodmoon es teilweise beschreibt, dieses findet sich auch im Metal usw. wieder. Vielleicht ist dies ja nicht ganz unwichtig. |
| Mestigoth | Es gibt, wie schon mehrmals angesprochen, kein Lebensgefühl, das von mehreren Goths geteilt wird. Ich sehe zudem kaum eine Verbindung zum Metal, geschweige denn zu irgend welchen Dudelsackrockern. Ich bleibe definitiv dabei: Ein Cure-Fan nimmt die Welt ganz anders wahr als ein Dimmu-Borgir-Hörer. Dahinter stehen vollkommen unterschiedliche Gefühlswelten. |
| Nuit de la Rose | Nun ja, jedem das seine. Ist ja völlig in Ordnung. Ich sehe es anders und ich habe andere Erfahrungen gemacht |
| Seneca | Eben, jeder macht so seine Erfahrungen! [img]http://img225.imageshack.us/img225/4461/hirnks4.jpg[/img] |
| Lady Ligeia | Meiner Meinung nach ja ... Zerfall wohin man schaut und wenn das schon Leute peilen die fast 10 Jahre jünger sind als ich, ist was dran am gerücht ... :D |
| Mestigoth | Laut Senecas Aussagen ist die Szene ja noch vorhanden, sie ist nur schwerer auszumachen durch die ganzen Schnösel, die in den letzten Jahren zugewandert ist. ;) Btw: Was ist denn das für ein "nettes" Bild? :eek: |
| Seneca | [QUOTE][i]Original geschrieben von Mestigoth [/i] [B]btw: Was ist denn das für ein "nettes" Bild? :eek: [/B][/QUOTE] Das hier? [img]http://img225.imageshack.us/img225/4461/hirnks4.jpg[/img] Hab ich im Kassler Forum gefunden. Hier gibt's ja noch mehr von meiner Sorte. |
| Mestigoth | [img]http://dcc.kraehenfeld.net/sauberhalten.jpg[/img] Weiß zufällig jemand, wer das Ding kreiert hat? :D |
| Darket | Hab irgendwo gelesen das sei von danse Macabre....wenn ich das richtig in Erinnerung habe. |
| Seneca | so ist es...! |
| Ursus | [IMG]http://i66.photobucket.com/albums/h259/robathome/sauber.jpg[/IMG] Sieht man auch oben links wenn sich niemand daran zu schaffen gemacht hat. PS. Finde die anderen Fehler...der Gewinner erhält eine limitierte Straftanz Picture LP.:D |
| Seneca | Staubschutzmaske und Knicklichtambänder. |
| Mestigoth | Wundert mich, dass das gerade aus dem Hause Danse Macabre kommt. Denn von dort stammt auch das tolle [url=http://www.youtube.com/watch?v=9Uzm9d2l_B4]Elfengrab[/url]-Video. *würg* |
| Seneca | Dieses Danse Macabre ist eine Veranstatungsreihe, kein Musikprojekt. |
| Mestigoth | Ich dachte eher an Bruno Kramm und seine Mannen. Der hat ein Label mit gleichen Namen. :eek: |
| Seneca | Le danse macabre ist der frankophone Name für das was man hierzulande Totentanz nannte. |
| Mestigoth | Ist mir bewusst, dennoch kannte ich ihn innerhalb der Düsterszene bisher hauptsächlich in Zusammenhang mit Kramm's Plattenlabel. ;) |
| Goat93 | [QUOTE][i]Original geschrieben von Nuit de la Rose [/i] [B]Um vielleicht noch ein ernsthaftes Wörtchen abzugeben, was man vielleicht nicht ganz vergessen sollte, warum es so viele Überschneidungen gibt: Gothic ist eben nun auch mal schwarz, wie vieles andere auch (Metal, Mittelalterrock)... Daher ist Gothic nicht nur Gothic (Musik) sondern auch Lebensgefühl wie Bloodmoon es teilweise beschreibt, dieses findet sich auch im Metal usw. wieder. Vielleicht ist dies ja nicht ganz unwichtig. [/B][/QUOTE] Hmm, Lebensgefühl...was ist denn das Lebensgefühl, konnte irgendwie immer noch keiner beantworten :( Ach ja, die Szene ist Bunt... Und ich weiß nicht, nur weil Goth und Black Metaler sich beide anpinseln, müßen die nicht wirklich etwas zwingendes miteinander zu tun haben ;) |
| Mestigoth | Für mich ist und bleibt Gothic das, was im traditionellen Gothic verwurzelt ist, also ein weites Feld zwischen Post-Punk und Wave. Weiterentwicklungen können durchaus mit hinzugezählt werden. Diese sehe ich beispielsweise im Mittelalterrock definitiv nicht (wo ist der überhaupt 'schwarz'?). Das ist ein fremdes Genre und wird es auch immer bleiben. Ob diese Musik von einigen Goths nebenbei gehört ist, tut nichts zur Sache. Reine Mittelalterrock-Fans gehören dennoch nicht zur Gothic-Szene, genauso wenig wie das Black Metaller tun. Es gibt keine Verbindungen zum Black Metal und kaum (bzw. gar keine) Goths, die diese Richtung überhaupt hören. Die verwechseln das zumeist mit gefälligen "Dark Metal", also Cradle of Filth, Dimmu Borgir und so 'n Kram. :eek: |
| Nuit de la Rose | [QUOTE] [I]Original von Goat[/I] Hmm, Lebensgefühl...was ist denn das Lebensgefühl, konnte irgendwie immer noch keiner beantworten[/QUOTE] Weil es für jene etwas anderes ist...es ist ein Gefühl und diese sind immer subjektiv, da selbst das gleiche Gefühl niemals das selbe sein kann, da jeder unterschiedlich fühlt, selbst wenn es das gleiche gefühl ist, unterschiedliche Wahrnehmung etc. Okay Mittelalterrock ist vielleicht nicht unbedingt "schwarz", aber es gibt durchaus mit Ansätze, ähnliche Gewänder, viele einen Hang zum Dunklen zumindest. Ich höre sehr viele Richtungen und für mich gibt es nun mal gewisse Überschneidungen. Wenn dies für andere anders ist, ist dies doch völlig in Ordnung, aber ebenso gibt es nun auch mal für andere (wie z.B. für mich) auch die andere Seite. Ich kann ähnliche Lebensgefühle oder Gedanken in der Gothic - Szene wieder finden, sowie im Metal, im Mittelalterrock. Ich kann dies nicht strikt von einander trennen...sie sind alle unterschiedlich, aber für mich nicht völlig...Ich finde über all eine gewisse Tiefgründigkeit, das Leben auf eine ganz bestimmte Art und Weise zu sehen, Schwarzromantik z.B. auch (wobei dies auch wieder Definitionssache ist)... @ Goat: nicht zwingend stimmt ;) Okay und vielleicht sollte ich mich jetzt mal informieren, was denn nun genau Black Metaler sind, ich dachte, ich wüsste bisher, welche Musik sie machen, scheine mich, aber wohl geirrt zu haben bzw. setzte ich mich nicht mehr damit auseinander, da mich diese Musikrichtung bisher nicht interessierte, aber wer weiß, vielleicht ändert sich dies ja jetzt. |
| Mestigoth | Gemeinsamkeiten findste auch unter Technos und Hip Hoppern, ohne das die nun zwangsläufig etwas miteinander zu tun haben müssten. Das, was die heutige Generation will, ist keine Gothic-Kultur, sondern ein Hybrid aus jedweden Scheiß. Dann sollte sie diesen Hybriden auch bitte als jedenweden Scheiß betiteln und nicht Bezeichnungen nutzen, die damit nix zu tun haben. :eek: |
| Nuit de la Rose | Nein natürlich müssen sie nicht zwingend etwas miteinander zu tun haben. Für machen gibt es diese Verbindungen, für andere wiederum nicht. Ich denke auch, dass man bei denen unterscheiden muss, die Verbindungen sehen. Zum anderem: die Welt ist nicht perfekt, wird sie nie sein. Sich selbst zu finden (da gehört nun auch einmal die Musik mit dazu), ist nicht einfach, viele gehen dem erst auch gar nicht nach. Es gibt sich vieles Nachteiliges daraus, sicher...aber man sollte ihnen auch ihre Entwicklung irgendwo lassen können, was ja nicht bedeutet, dass es für einen selbst nicht unverständlich sein oder in dem Fall, dass es keine Aufregung bedeuten darf. |
| Goat93 | Nuit: Gefühle sind recht ähnlich, wenn jemand auf einer Herdplatte fässt, dann macht das Aua, wenn jemand Betrogen wird auch. Die Gefühle die man bei etwas bekommt, worin man sich selbst als eil sieht, sind Positive Gefühle, man fühlt Anerkennung, Gleichberechtigung, vor allem aber Spaß und Unterhaltung. An sich kann man die Gefühle als Beschreibung schnell einschränken und dementsprechend auch definieren, allerdings hat das alles mit einem "Lebensgefühl Gothic" rech wenig zu tun. Was die meisten mit dem "Lebensgefühl Goth" verbinden sind ihre eigenen Identifikationsinterpretationen und Emotionen im Bezug auf ihrer eigenen Welt. Dieses wiederum aber auf der Grundlage der Klischees des Gothentums, wobei die Klischees dann mit den Gefühlen und Interpretationen der Leute auseinandergeht. Man kann bei vielen sehen, das die Gefühlswelt auf Saufen, Ficken, Party machen wollen ausgerichtet ist, mal als Beispiel ^^. Sie wollen das also wirklich haben und freuen sich, wenn sie es bekommen. Völlig normal und Logisch ^^ Unlogisch dabei, das sie sich als Klischeebild dann als Traurige, Schwarz/punt Gekleidete und oftmals irgendwo Politisch/Religiös Provozierende Personen darstellen, mit dem Hauptgewicht "Düster" und "Melancholisch". Das beißt sich irgendwo und daher finde ich die Frage nach den "Lebenseinstellung Goth" oder dem "Lebens- gefühl Goth" auch so interessant, denn an sich verhalten sie soch völlig Kontra dem, was sie eigentlich aussagen. Das ist allerdings jetzt nur ein Beispiel, ich hab da noch mehr Beispiele :D |
| Nuit de la Rose | Natürlich sind die Gefühle ähnlich oder die gleiche Art wird hervorgerufen, Schmerz, Gefühl der Ehre etc. Dennoch empfindet jeder diese (ganz) anders. Nur dies meine ich, Goat. :) Mit deinen weiteren Ausführen hast du auch recht...wobei ich nicht schaue okay, das hier ist Goth...als was sehe ich das...sondern ist es bei mir umgedreht...ahh das gehört zu mir, oh da ist ja auch noch das. Hm...was ist das eigentlich...ich schaue mich in der Welt um und stoße auf Gothic oder Metal oder Lyrik oder Schwarzromantik usw. (ich weiß, ich spreche hier nur für mich, doch ich kann doch auch nur für mich reden)... Ansonsten klar, Menschen reden viel wenn der Tag lang ist...das hat wohl etwas damit zu tun, dass sie sich entweder nicht finden wollen oder gerade nicht weiter kommen. Wenn sie es tun würden, dann gäbe es nicht dieses Kontra. ;) |
| Mestigoth | @Goat: Das liegt in erster Linie daran, dass jeder Trottel den Begriff Gothic für sich missbraucht, er klingt cool und liegt voll im Trend. Schauen wir doch mal hinter die Kulissen: Wieviel Prozent der Gothic-Szene macht tatsächlich die Schwarze Szene aus? 5%? 10%? Alles andere sind die üblichen Metaller, Mittelalterrocker und Cradle-Kiddies, die nicht wahrhaben wollen, dass sie Derivate sind. In den 1990ern vermischte sich Gothic Rock mit Metal, wie wir wissen, brachte das den Gothic Metal hervor. Alles schön und gut. Nur: Warum müssen die Anhänger dieser Musik, nennen wir sie Gothic-Metaller, nun ausgerechnet Bestandteil der Gothic-Kultur sein? Sie könnten genauso gut der Metal-Szene angehören, schließlich ist Gothic Metal aus beiden Richtungen entstanden. So könnte man das beliebig weiter ausführen. Es gibt einfach zu viele Leute, die falsche Bezeichnungen nutzen. |