German Gothic Board
 
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  Forum: lebens : ART
    Thema: Goths die intelligenteren Menschen ?
PillePalleHallo

Neulich hat mich ein Arbeitskollege der selber Goth ist, mit auf eine Feier genommen. Eigentlich passe ich als normalo dort nicht rein. Zumindest vom Aussehen her. Doch da ich die Musik mag ging ich mit.
Dort angekommen, hatte ich nun das Erstemal mit Anderen aus dieser Szene Kontakt. Nach einigen Gesprächen, viel mir deutlich auf, dass nicht nach jedem 2ten Satz das Wort "Alter" oder "Jo" viel. Die Gespräche machten Spass und hatten meisst einen Sinn.
Wenn ich im Vergleich dazu mit meinen Kollegen weggehe, sieht man nur Idioten, die nichtmal einen Vollständigen Satz bilden können, ohne dabei zu stottern oder jemanden zu beleigigen ... oder aber so rumrennen wie Britney Spears. Ich bezeichne diese Personen meisst als MTV/Viva-Bande. Vor kurzem hatte ich ein Date mit einer wie ich dachte normalen Frau. Doch nach der ersten Stunde wusste ich wer bei den "Germanys next Topmodels" und "DSDS" gewinnen würde. Als dann noch ein Lied von Nelly Furtado in der Bar lief war es ganz vorbei.
Durch meinen Arbeitskollegen habe ich auch eine Gothdame kennengelernt mit der ich mich auch traf. Wir haben uns super unterhalten und hatten eine menge Spass. Ich musste nicht einmal daran denken das sie dumm sei. Nur ihre Kleidung und Schminke (Corpse-Painting?) sagte mir als "normalo" nicht zu.
Für mich ergibt das nun folgendes Problem. MTV/Viva-Ollen sagen mir mehr von der Kleidung her zu. Doch kommt da meisst nur mist bei Gesprächen rum.
Goths gefallen mir meisst vom äusseren her nicht. Aber man kann sich mit ihnen super unterhalten usw.
Gibt es dazwischen irgendetwas wo sich beide treffen ? :)

Im grossen und ganzen kommt es mir nun so vor, dass Goths intelligenter und nicht so verdammt voreingenommen sind.

Allein schon wenn ich hier die Beiträge im Forum lese, fühle ich mich hier deutlich besser aufgehoben. In den meissten anderen Foren bekommt man nur son Mist zu lesen wie zb: Sido baute sich aus seinem VivaCometen (Preis/Auszeichnung) eine Bong.

Als was würdet ihr mich nun bezeichnen, wenn ich auf eine eurer Feiern nun mit Normaloklamotten (adidas treter, shirt und cap) ankomme. Ich kann mir denken das das für meinen Arbeitskollegen recht peinlich war.

mfg
Kinch[QUOTE][i]Original geschrieben von PillePalle [/i]
Als was würdet ihr mich nun bezeichnen, wenn ich auf eine eurer Feiern nun mit Normaloklamotten (adidas treter, shirt und cap) ankomme.[/QUOTE]

Wir würden von der Zwangsneurose beseelt eloquent wirken zu wollen sagen: "Ach, Herr Goth, welch' abscheußlicher Kretin tangiert denn unsere erlauchten Kreise?"
Und dann würden wir uns Pudern gehen.
ArimahnGoths intelligent? Dieses Forum bringt gute Gegenbeweise.
Der größte Teil scheint sich durch inhaltsloses Gelaber vom Rest seiner Umwelt abheben zu wollen. Mich nicht ausgeschlossen.
Tapio BearkingGuten Morgen...

ich würde nicht sagen, das der durchschnittliche IQ innerhalb der \"Szene\" wesentlich höher oder niedriger ist. Wenn du dich länger in der \"Szene\" bewegst, wirst du entdecken, das es dort wie hier geniale Menschen gibt als auch Menschen, bei denen man sich wundert, das sie ohne fremde Hilfe atmen können.
Das lässt sich auch auf jede beliebige \"Szene\" übertragen. Ich selbst bin Schwermetaller der alten Schule und dort ist der Unterschied gravierend. Auf der einen Seite intelligente Menschen, mit denen man sich super unterhalten und Spaß haben kann, auf der anderen Menschen, die gerade mal bis BIER denken können.
WaldemarDu wirst bei Goths genau den selben durschnittlichen Intelligenzquotienten finden wie überall anders auch, nur die Umgangsformen mögen etwas anders sein, was nicht unbedingt heißen mag, sie sind deshalb besonders klever.

So meine ich, dass viele nichtmal den Beipackzettel ihrer Psychopharmaka verstehen :)

Ich würde mir meine "Freundin" niemals anhand einer Szene aussuchen, aber es gibt viele "bunte", die ähnlich "denken" wie Goths. Also wer sucht der findet? Der findet der sucht?
TodessehnsuchtAlso ich weiss nich in meinem Umkreis kann ich ncih sagen das die intiligenter sind eher dümmer ... (meine subjektive Meinung) aber he vll bin ich ja auch der einzige dumme der deren Genie nur nicht erkennt.
Es dreht sich bei denen auch nur um Party Sex Saufen und das wars aja und was man als nächstes anzieht (natürlich gekauft) ... Und die schauen auch alle sone obskuren Serien wie dsds und soaps und brrrr manche schauen auch gerichtsshows ...
Aber wie schon gesagt vll sind die nur öffentlich so oder ich erkenne es bei ihnen nur nicht ;) weil alle kenne ich ja nu auch nciht privat ...
SenecaGoths sind zuweilen absolute Hohlbrote.
Das äußert sich z.B. an dem typischen szeneinduzierten Autismus unter dem sie zuweilen leiden, der sie in ihre schwarzen Welt einschließt und ihnen die Fähigkeit nimmt die Welt außerhalb dieses Engen Horizont wahrzunehmen...in dieses schwarzautistischen Intellektuellen Vakuum verpufft jeder Grad von Intelligenz wirkungslos im Nichts.
AlexAch Leute,

es ist doch wissenschaftlich erwiesen, daß wir [URL=http://www.laut.de/vorlaut/news/2007/03/22/14760/index.htm]Metaller[/URL] am intelligentesten sind! ;)

Von daher: Leider Pech gehabt!

:D
Arimahn[QUOTE]Die britische University of Warwick fand heraus, dass weder Brahms noch Miles Davis, sondern die Musik von Slayer und Slipknot zu den Favoriten der jugendlichen Intelligenz gehört.[/QUOTE]

Slipknot und intelligentes Publikum schliesst sich doch aus. Was ein Quatsch. :D
Alex[QUOTE][i]Original geschrieben von Arimahn [/i]
[B]Slipknot und intelligentes Publikum schliesst sich doch aus. Was ein Quatsch. :D [/B][/QUOTE]

Man sollte den ganzen Artikel nicht allzu ernst nehmen, aber ich konnte mir den Hinweis nicht verkneifen. ;)

Interessanterweise war die DIskussion über diese "Studie" in den meisten Metalforen nach 2 Seiten mit dem Tenor "Ha, wir wußten es schon immer! Prost!" abgehakt. Bin mal gespannt, wie langer hier diskutiert wird, ich vermute mal, nicht unter 20 Seiten! :D
Tapio Bearking[QUOTE]Ha, wir wußten es schon immer! Prost![/QUOTE]

Sach ich doch... :cool:
rosenkindich sage mal so, die bisher intelligentesten und sympathischsten Menschen habe ich bisher vorwiegend in der schwarzen Szene oder anderen alternativen Kreisen gefunden. Die Anzahl der Idioten allerdings war auch hier ziemlich hoch und unterschied sich wohl kaum von der sonstigen Rate. vor ein paar Jahren sagte ich dass die Chance außerhalb der Szene (und ähnlichen Szenen) bei einem Prozent und drinnen bei 2 liegt. Der Ansicht bin ich immernoch. Und die Tatsache, dass ich jene Menschen hier gefunden habe ist einer der Gründe, warum ich trotz Desillusionierung immernoch dabei bin.

Ich kenne die Begeisterung am Anfang, die du ihr aufbringst, immernoch von mir selbst. Aber mit der Zeit stellt man fest, dass das alles nur Kartenhäuser sind und Gothics verdammt gut darin, eine Show zu spielen. Weißt du, was einem erst hochintelligent vorkommt erweist sich auf den 2. Blick oftmals nur als das selbe hohle Geschwafel, dass nur in intellektuelle Worte gepackt wurde. Es ist vieles mehr Schein als Sein. Beispielsweise klingt es verdammt tiefsinnig und nachdenklich, wenn einer davon spricht, dass er die falsche Fröhlichkeit, mit der Weihnachten gefeiert wird ablehnt, während es auf der Welt Hungerund Krieg gibt. Davon kann man sich beeindurcken lassen. Aber bohrt man mal ein bisschen nach, so wird man nicht selten eine Person finden, die an Weihnachten zwar schmollend in der Ecke sitzt und während des Nachdenkens über den Hunger in der Welt kein bisschen Weihnachtsfreude aufbringt, aber die nicht im entferntesten daran denkt, aufzustehen, sich bei einer internationalen großen Aktion zu beteiligen und darum zu Kämpfen, dass der Hunger in der Welt verschwindet. Auch wirst du - besonders unter Jüngeren - viele Gestalten treffen, denen es ja ach so schlecht geht, weil die Welt ja ach so böse ist, denn ihr Freund hat sie verlassen und die Welt ist ja so schlimm, die aber einem Obdachlosen, der in irgendeiner Straßenecke auf dem Boden kauert und hoffen muss, dass der heute genug Geld zusammenkriegt, um sich wenigstens 2 Brötchen zu leisten und der viel mehr ein Recht darauf hat zu klagen, wie beschissen sein Leben ist, nichtmal in die Augen sehen, geschweige denn sich über ihn wirkliche Gedanken machen. Wer wirklich nachdenklich ist, wird sich - trotz allem, was er durchmachen musste - darüber freuen und sich bewusst sein, was für ein Geschenk des Himmels er ist, dass er in einer Industrienation wie Deutschland leben darf, dass er genug zu Essen und ein Dach über dem Kopf hat, dass er medizinisch versorgt ist, dass er nicht jeden morgen das Haus verlassen muss mit der Angst davor, durch Bomben und Kugelhagel getötet zu werden und nicht mitansehen musste, wie seine eigenen Eltern vor seinen Augen durch Milizen erschossen wurden, während er mit 5 Jahren grade noch entkommen konnte und nun sein Leben, gejagt, allein fristen muss. Aber viele der schwarzen Gestalten, zumindest der Jüngeren suhlen sich nur in ihrem eigenen Leid und schauen nicht vorne noch hinten über ihren Tellerrand heraus.
Es gibt noch mehr Dinge, an denen sichtbar wird, dass für viele, natürlich nicht für alle, das mehr Schein als Sein ist.
StonehengeHöre und lese auch abund genau das Gegenteil, es gibt Leute denen zwar das Outfit der Goth(Damen) gefällt, die aber vor der Musik und "Intellekt" eher mit dem Buntvolk etwas anfangen können. Wobei wie ich finde es unter den Nicht-Goths eine große Spannbreite und Auffächerung in zahlreiche Untergruppen gibt, frag mal z.B. Ökos was sie von MTV/Viva halten :).

[QUOTE][i]Original geschrieben von PillePalle [/i]
[B]Für mich ergibt das nun folgendes Problem. MTV/Viva-Ollen sagen mir mehr von der Kleidung her zu. Doch kommt da meisst nur mist bei Gesprächen rum.
Goths gefallen mir meisst vom äusseren her nicht. Aber man kann sich mit ihnen super unterhalten usw.
Gibt es dazwischen irgendetwas wo sich beide treffen ? :) [/B][/QUOTE]
Ähnliche Musik aber trotzdem bunter da fällt mir spontan Punk ein :D
Es wäre vielleicht sinnvoll Du schaust Dich nach Leuten um die auch gern düstere Musik hören, aber sich nicht schminken und meinetwegen auch nicht egal schwarze Klamottage anziehen. Kenn da mindestens einen auf den das zutrifft und es gibt mit Sicherheit eine größere Menge davon, man erkennt sie nur nicht so 1-2-3 auf der Straße.
Bei mir ists eher so, mir gefallen Leute ziemlich unabhängig von der Kleidung, natürlich haben schöne Kleider ihren Reiz aber wie man so sagt "Eine hübsche Mäd entstellt nix".

MTV/Viva Ollen sehn mir meist zu stereotyp auch, gibt ungefähr 3 Standardfrisuren und verwenden ebenfalls viel Schminke nur daß die etwas farbenfroher ist. Als Langhaariger bleibt einer von solchen Leuten allerdings meistens ganz ohne eigenes Zutun verschont ;)

Stone
Carniwolfschwachsinniger thread, schwachsinnige diskussion.
es gibt hohle dosen und intelligenzbestien in jeder szene. ob punk, goth, hools (naja, diskussionswürdig *g*), gabbas, usw usf.
und seltsamerweise gibt es in jedem szene forum einen solchen fred. "metaller schlauer?", "hiphopper klüger?"...

@PillePalle: glaub mal nicht, dass weibliche gothschnallen nicht dsds gucken, oder gerichtshows. das immer wieder spaßig zu beobachtende phänomen: alles als beschissen erklären, aber es insgeheim im kämmerlein haben.
DarketWasn das fürn Thread? Ist das ernst gemeint?
Ich hab selten größere Deppen getroffen als in der Szene, zugegeben auch selten so angenehme Zeitgenossen, aber das liegt wohl vornehmlich daran, dass ich mich in diesen Kreisen mehr bewege. Aber, nein, auch wenn wie es gern behaupten, wir sind nicht hübscher, intelligenter und besser und wir haben auch keine größeren Genitalien als der Rest der Menschheit.
rosenkind[QUOTE] und wir haben auch keine größeren Genitalien als der Rest der Menschheit.[/QUOTE]

lach, Darket, der ist Signaturwürdig [SIZE=1]in Anbetracht gewisser Diskussionen in anderen Unterforen dieses Boards[/SIZE] :D
Seneca[QUOTE][i]Original geschrieben von Darket [/i]
[B]wir sind nicht hübscher, intelligenter und besser und wir haben auch keine größeren Genitalien als der Rest der Menschheit. [/B][/QUOTE]

Ich stelle von dieser Regel natürlich eine Außnahme dar. Wer diese Tatsache leugnet wird gesperrt! *g*
bettyboophier werden thesen aufgestellt :D

scheinbar hat die musik ja tatsächlich irgendeinen einfluss auf die gehirnzellen, wenn am ende solche fragen bei rauskommen.
Ursus[QUOTE]Am intelligentesten sind nach meiner privaten Erhebung übrigens die Hörer von Carl McCoy, Sisters of Mercy....[/QUOTE]

Wer die kennt, ist in der Regel auch schon in einem Alter in dem man auf ein gewisse Lebenserfahrung zurückblicken kann.;)

Ansonsten schließ ich mich mal Seneca an. Darkets wilde Thesen sind doch nur aus der Luft gegriffen.:D
rosenkind[QUOTE]Am intelligentesten sind nach meiner privaten Erhebung übrigens die Hörer von Carl McCoy, Sisters of Mercy, tool und Nine inch nails.[/QUOTE]

*lach* Odessa, sprichst du mir etwa meine geistigen Fähigkeiten ab?

@seneca: beweise! :D
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[SIZE=1]ich meine natürlich das mit hübsch und intelligent ;)[/SIZE]
TrauerwesenOch, Nelly Furtado hat ganz nette Lieder. Das auch zum Thema einger Horizont. Und den gibt es - wie schon hier zu genüge erwähnt - durchaus. Da wird alles, was im Orkus oder Seducer angeprisen wird, als toll empfunden, aber Musik ausserhalb, die sicherlich besser ist als "blau! grün! wir sterben! yeah! fick dich!"-"musik", wird verpöhnt. Es gibt zuviele Lemminge, das Mitläufertum ist mittlerweile sehr ausgeprägt und nicht besser als in anderen musikalischen Bereichen, von daher: Es gibt soviele Volldeppen, die sich auf das SChwarztum minimieren, aber auch durchaus nette, lustige Menschen, mit denen man anständig reden kann.
gunslingerAlso ich denke janicht dass Goths einfach so grundsätzlich intelligenter sind als wie andere. Aber mir ist ganz allgemein auch aufgefallen, dass viele Menschen auch im Fernsehen oder in echt nicht mehr richtige Sätze sprechen tun. Oft passt Ende von Satz nicht mehr gut zu Anfang besonders auch bei viele unsere Politiker bei Interview. Das erinnert mich doch immer sehr an Pit Klocke Und wer weiste wie die schreiben?

Gruß, gunslinger
Carniwolf[QUOTE][i]Original geschrieben von gunslinger [/i]
[B]Also ich denke janicht dass Goths einfach so grundsätzlich intelligenter sind als wie andere. Aber mir ist ganz allgemein auch aufgefallen, dass viele Menschen auch im Fernsehen oder in echt nicht mehr richtige Sätze sprechen tun. Oft passt Ende von Satz nicht mehr gut zu Anfang besonders auch bei viele unsere Politiker bei Interview. Das erinnert mich doch immer sehr an Pit Klocke Und wer weiste wie die schreiben?

Gruß, gunslinger [/B][/QUOTE]

ich geh jetzt mal davon aus, dass du deine sätze absichtlich so verhunzt, oder? :rolleyes:
DarketBesser wärs, alles andere fällt in das Gebiet der Realsatire... :rolleyes:

[QUOTE]scheinbar hat die musik ja tatsächlich irgendeinen einfluss auf die gehirnzellen, wenn am ende solche fragen bei rauskommen.[/QUOTE]
Nein, umgekehrt. Die Intelligenz hat Auswirkungen auf den persönlichen Musikgeschmack. Intelligente Menschen fühlen sich zu intelligenterer Musik hingezogen, alle Umkehrschlüsse sind Unfug.

[QUOTE]tool und Nine inch nails.[/QUOTE]
Dabei sind die doch doof :D

[QUOTE]Darkets wilde Thesen sind doch nur aus der Luft gegriffen[/QUOTE]
Das sind die Regel bestätigende Ausnahmen. Wir sind selbstverständlich davon ausgenommen.
Alex[QUOTE][i]Original geschrieben von Darket [/i]
[B]

Nein, umgekehrt. Die Intelligenz hat Auswirkungen auf den persönlichen Musikgeschmack. Intelligente Menschen fühlen sich zu intelligenterer Musik hingezogen, alle Umkehrschlüsse sind Unfug.
[/B][/QUOTE]

Gabs nich mal verschiedene Untersuchungen, nach denen die Neurosynapsen-Organisation/Bildung von Kleinkindern durch bestimmte Musik ("leichte" Klassik) besonders gut gefördert würde? *?*
SenecaEs gibt heutzutage Untersuchungsergebnisse die Alles mögliche beweisen. Man sucht sich einfach eine Expertise heraus welche die eigene These untermauert.

Ich schaue bei solchen Untersuchunge immer gerne mal nach wer sie bezahlt hat.
Trauerwesen[QUOTE][i]Original geschrieben von Alex [/i]
[B]Gabs nich mal verschiedene Untersuchungen, nach denen die Neurosynapsen-Organisation/Bildung von Kleinkindern durch bestimmte Musik ("leichte" Klassik) besonders gut gefördert würde? *?* [/B][/QUOTE]

Soweit ich weiss soll Klassik auch beim Lernen gut sein, weil sie das Gehirn irgendwie besonders toll stimulieren. Habe ich im Abi damals allerdings nichts von gemerkt, weil ich schlechter als sonst war ;).
Alex[QUOTE][i]Original geschrieben von Seneca [/i]
[B]Es gibt heutzutage Untersuchungsergebnisse die Alles mögliche beweisen. Man sucht sich einfach eine Expertise heraus welche die eigene These untermauert.

Ich schaue bei solchen Untersuchunge immer gerne mal nach wer sie bezahlt hat. [/B][/QUOTE]

Ja, das ist das Problem. Es gibt wenig absolute Wahrheiten. Und immer, wenn man denkt, eine objektive Erkenntnis gehabt zu haben, wird sie früher oder später wieder demontiert. Wenn wissenschaftliche Methode auf wirtschaftliche Interessen stößt, kommen dabei zwar oftmals brauchbare Ergebnisse heraus, allerdings wird brauchbar meist durch die Aktionäre definiert. Dabei ist diese Pervertierung der Wissenschaft noch nichtmal die schlimmste!

Die Frage ist: Wieviel Zeit und Möglichkeiten hat man heutzutage, alle Erkenntis zu überprüfen? Wem ist zu glauben? Was ist seriös? Die Bibel oder die Welt? Koran oder Zeit? FAZ oder WAZ? Oma oder Cornelsen, 37. Auflage?

Der Glaube allein, an was auch immer, verhindert, daß wir völlig im Chaos der unbegrenzten Information versinken. Das ist wie im Mittelalter, nur andersrum: damals gabs kein Falsch, heute kein Richtig...
bettyboopsoll klassische musik nicht auch pflanzen zu mehr wachstum verhelfen? also ich weiß ja nicht :rolleyes:
gunslingerJa, nee, Carni, so sieddas doch aus, es wird doch kaum noch in richtigen und vollständigen Sätzen, ne? wenn ich das mal so sagen darf. Da muss man schon hellsehen können, wenn bei vielen Leuten mit wo man sich unterhält.Ich bin zwar nicht Lehrer für deutsch, aber sowas krasses springt mich schon an wenn ständig und so gehäuft..Und noch besser kommt: das Denglisch über all um uns herum. total uncool, obwohl es ja eben gerade cool und stylisch sein soll..und dann auch noch schlecht und falsch, aber jeder verstehts:Beispiel Dodge:Grab Life by the Horns


So, da weisst du

Gruß, gunslinger
Carniwolfhey, yo...kapiert alda
laminareAlso mich wunderts nicht dass bei den Goths keine Wörter wie ,,Ey/Alter/Yo/Digga/Checkaa'' oder so fallen.
Ich glaube schon das Goths intelligenter sind ... jedenfalls zeigen sie es mehr ;)

Ach ja, und peinlich finde ich es nicht wenn man kein Goth ist und sich deshalb auch nicht als so einer anzieht ;)
DarketNein, sie versuchen krampfhaft es zu zeigen, aber es gelingt ihnen mehr schlecht als recht.
Ebenso muss man dazusagen, dass wir durch unsere selbsterklärte Intellektualität nicht unbedingt eine Unterschicht-Subkultur sind. Dadurch, dass wir so tun als wären wir überaus gebildet und gesegnet mit einer goßartigen Form von Ästhetik, sind wir nicht unbedingt der klassische Anlaufpunkt für den Besucher eine Hauptschule in Berlin-Neukölln. Von daher ist es schon klar, dass wir intelligenter aussehen, aber dass wir es sind, das streite ich vehement ab!
SenecaDiese aufgesetzte Intellektualität kotzt mich zuweilen absolut an. Speziell dort wo sie die Ahnungslosigkeit dahinter kaum zu kaschieren vermag.
Am schlimmsten daran ist die Unfähigkeit einfach mal zuzugeben dass man keine wirkliche Ahnung hat.
In solchen Fällen sollte einfach mal aufhören zu fabulieren nur um überhaupt was zu sagen.
DarketWas grundsätzlich eine Form des Belügens der eigenen Person ist.
Alex"[I]Du willst mich kü-ssen, doch das geht mir zu schnell...[/I]" *träller*

Wenn ich bedenke, wie prüde ein Großteil dieses Forums is, könnte an der Studie doch was dran sein... :D :p
SenecaPrüderie ist doch des letzte verblieben Pfad um sich vom Rest der ausgeflippten Welt abzusetzen.
Umringt von grenzeloser Egomanie und Zügelosigkeit wäre alles andere nur ein Mitschwimmen.
JesterAch, was meinst du warum denn wieder die Straigt Edge Bewegung ein gewisses Revival erfährt? Nachdem Alkoholismus, Sexbessensenheit und Drogenkonsum mitlerweile ja nichts anderes sind als alltägliche Normerscheinungen muss man um sich abzugrenzen zu etwas zurückkehren, was früher einmal als das "normale" angesehen wurde. Aber das ist die normale wellebförmige Entwicklung.

Zum Grundthema aber,... wer der Meinung ist das Goths intelligenter sind als andere Menschen, der verwechselt leider zumeist ein gewisses gehabe mit Intelligenz. Ich hatte in der Berufsschule auch einen Mitschüler welcher wohl von der Wortwahl und dem Auftreten hier allenfalls als Ghetto-Hip-Hop-Spinner abgestempelt werden würde. Allerdings war er trotz seines sehr gewöhnungsbedürftigen Gebrauchs der deutschen Sprache be iweitem intelligenter als so manche Person die zum Beispiel hier versucht mit Fremdwörtern Intelligenz zu simulieren. Intelligenz hat wenig mit den Spracheigenheiten zu tun, sondern vielmehr mit den Kenntnissen die ein Mensch besitzt und vor allem auch damit, wie er damit umzugehen weiss.

Das Schwarzvolk tendiert hingegen dazu sich einfach geschwollen auszudrücken und es mitunter als unglaublich intellektuell darzustellen, was leider in den meisten Fällen dann mehr lächerlich erscheint als das es den gewünschten Effekt hat. Ich glaube nur das die Goths ein wenig geübter im blenden sind, wobei es mir durchaus Angst macht das sie es auch immer wieder schaffen sich selbst zu blenden!
DarketEs gibt einen Unterschied zwischen dem Versuch intellektuell zu wirken und dem Versuch intellektuell zu werden.
JesterSelbst das ist leider nur bedingt wahr, da man doch oft genug sieht wie Leute versuchen intellektuell zu wirken und bei dem Selbstbetrug ankommen sich selbst als den Schritt getan habend zu betrachten.
WaldemarInterlektuell hat aber mal garnichts zutun mit Intelligenz. Auch wenns ähnlich klingt. Das sind verschiedene Welten. Die kognitiven Fähigkeit durch Denken Probleme zu lösen und Sachverhalte zu erkennen, und zu klären, das ist in meinen Augen Intelligenz.

Die Auseinandersetzung mit Problemen und Sachverhalten in der Art und Weise mit (Pseudo) Wissen steht für ganz viel "BlaBlaBla" aber unter Umständen mit Schönklang.

Würde sagen, der intelligente Mensch ist sozusagen ein "Pragmatiker" und der interlektuelle ist wohl eher ein "Theoretiker". Beides vereint schließt sich natürlich nicht aus :)
SenecaPragmatismus entsteht in der Werkstatt, Theorie wird auf der Schulbank verbreitet und hält der Praxis meist nicht lange stand.

Leider glauben immer noch zu viele sie wären die Krone der Schöpfung nur weil sie das Abitur geschafft haben und Psychologie studieren.

Ich hatte mal das Vergnügen als Maschinenbaustudent wöchentlich (über meine damalige Freundin) an einen Soziologie- und Psychologiestudenten Kaffeekränzchen teilzunehmen...bei dem Geschwafel fühlte ich mich immer auf des Niveau eines Haustieres reduziert.
Alex[QUOTE][i]Original geschrieben von Seneca [/i]
[B]Pragmatismus entsteht in der Werkstatt, Theorie wird auf der Schulbank verbreitet und hält der Praxis meist nicht lange stand.

Leider glauben immer noch zu viele sie wären die Krone der Schöpfung nur weil sie das Abitur geschafft haben und Psychologie studieren.

Ich hatte mal das Vergnügen als Maschinenbaustudent wöchentlich (über meine damalige Freundin) an einen Soziologie- und Psychologiestudenten Kaffeekränzchen teilzunehmen...bei dem Geschwafel fühlte ich mich immer auf des Niveau eines Haustieres reduziert. [/B][/QUOTE]

Das gleiche Gefühl habe ich im Didaktikseminar der Uni... :rolleyes:
JesterJa, das Abiturphänomen ist ein zuweilen doch recht amüsantes welches. Und auch wenn ich mich auch zur Gattung der Abiturienten zählen darf (wobei ich auch kurz davor war Psychologie zu studieren) muss ich doch immer sagen wie lächerlich dieses Elitegehabe nur sein kann. Das Abitur ist heutzutage nichts was man auch nur im entferntesten eine großartige Leistung darstellen kann.

Was ich allerdings viel bedenklicher finde ist die Gattung jener Personen, die der Meinung sind weil sie einmal oberflächlich ein Buch zu einem Thema in der Hand hatten die Weisheit der Thematik im Ganzen mit Suppenkellen gefressen zu haben. Man erstickt dann einfach andere Leute, gerade in Internetforen, mit Zitaten und Wiedergekäutem aus den zwei oder drei Büchern die man zum Thema hat oder welche man im Internet über google findet. Und wenn eine andere Person sich an der Diskussion beteiligt und nicht in der Lage ist jeden seiner Sätze mit einem Zitat eines verstorbenen zu belegen, dann wird diese als dumm hingesellt oder behauptet sie hätte sich nie mit der Thematik befasst. Ich denke das stellt immer wieder genug dar wieviel diese angebliche Elite der Intellektuellen von eigenen Gedankengängen zu halten vermag. Warum auch selbst gedanken machen wenn andere das schon für einen erledigt haben und man nur auswendig lernen muss.

Copy und Paste hat sich mitlerweile ja auch einige Fans angelacht, wobei wir dann aber beim Gipfel des schlechten Geschmacks diesbezüglich angekommen wären. Aber das alles hatte man ja auch schon zur genüge hier in den "eigenen vier Wänden". Ich bin immer wieder dankbar für jede Diskussion bei der ich merke das die Person mir gegenüber sich seine eigene Gedanken zu machen in der Lage ist und auch zur Reflektion neigt, eine Fähigkeit die leider einem Großteil der Menschheit abgeht.

Und welcher Subkultur dieser Mensch dabei angehört ist mir ehrlich gesagt mehr als nur Schnuppe. Zumeist ist der Austausch mit einer Person einer anderen Subkultur sogar um einiges Gehaltreicher solange man offen dafür ist Sachverhalte auch mal aus einem anderen Blickwinkel zu betrachten!
WaldemarMein bester Freund ist Maschinenbauingenieur, er ging den Weg über die "Praxis", lernte Maschinenschlosser und arbeite eine zeitlang. Alleine im handwerklichem trennt sich schon die Spreu vom Weizen. Denn die intelligenten Maschinenschlosser sind schneller fertig sind besser in lösen von Problemen zudem arbeiten sie meist qualitativer und dabei quantitativ. Danach machte er Fachabi und studierte an der FH.
Als er dann die Ingenieuren von der Fachrichtung "Theorie" begenete, die auf der TH studierten, und nie einen Hammer in der Hand hielten wurde ihm schnell klar: Über die Brücke die die konstruiert haben, würde ich niemals laufen. Und da ist was dran. Wissen alleine verdummt nicht nur, sie denken, wie Du richtig bemerkt hast, sie wären die Krone der Schöpfung. Naja Einbildung ist halt auch eine Bildung :)
SenecaJa Jester, dieses Problem nahm derart überhand, dass ich mich auf keine themenrelevanten Diskussion mehr in Foren einlasse...ich erinnere ich da noch sehr schon an den guten Thorsten "Rosendorn" der mir was über Metallurgie vorfabulieren wollte.

Solche Diskussion pflege ich nur noch unter vier oder mehr Augen, wo keiner mal eben zu Wikipedia flüchten kann, weil ihm die Argumente ausgehen, bzw. die Wissensbasis einer Pfütze gleicht.

Da wäre wir auch beim nächsten Ärgernis...Leute die das Konzept der Meinungsfreiheit missverstehen...man darf zu allem eine Meinung haben, aber man muss nicht zu allem seine Meinung ablassen...das gilt vor allem für Threads hier auf Nachtwelten die sich mit eher "ungreifbaren" Themen befassen, die regelmäßig von Trollen entführt werden.
JesterDarüber brauchen wir ja nicht wirklich sprechen. Leider gehöre ich ja noch immer zu den Menschen die anfangs immer der Meinung sind diese Trolle doch mit profunden Fakten ausser Kraft zu setzen, bis sie dann in ihren Supertrollmodus verfassen und mit immer den gleichen Floskeln wie "das ist so" oder "du hast doch keine Ahnung" verfallen. Wo man sich dann fragt ob die vorher verfassen Zeilen die man mühselig ausformuliert hat denn einfach sinnlos waren. Wobei ich dann aber meist hoffe das der eine oder andere beteiligte wenigstens was mitnimmt.

Das schlimmste daran ist, das man für manche dieser Individuen durchaus Mitleid entwickeln kann wenn man irgendwann eindeutig davon ausgehen muss das sie mitlerweiel so von der Selbstreflektion abgekommen sind, dass sie wohl wirklich auch all das was sie da schreiben und von sich geben der Wahrheit entspricht. Manchmal geht man dann doch so weit und denkt einmal darüber nach was solche eine Person für soziale Probleme durch ihr Gehabe haben muss. Ausgenommen davon sind natürlich die Trolle, welche es einfach lustig finden andere Leute auf die Palme zu bringen, aber diese erkennt man eigentlich recht früh, da diese zumeist mit einer extrem kleinen Menge an wirklichem Wissen verfügen, ja es meist sogar an der einfachsten Allgemeinbildung scheitert!

Edit:
Allerdings sind oben genannte Gründe warum ich mich auf viele, durchaus ansprechend klingende Threads gar nicht mehr eingehe, da es nichts mehr mit gehaltvollen und für den Einzelteilnehmer erbaulichen Diskussionsformen zu tun hat!
OdessaIntellektuell halte ich hier auch oft für mißinterpretiert - wenn mich jemand intellektuell interessiert oder herausfordert, heißt das noch lange nicht daß dieser Mensch deswegen nach hiesigen Maßstäben intelligent ist/sein muß. Meine Ex-Schwiegermutter in Jordanien ist Analphabetin und kennt weder groß was von der sog. wichtigen europäischen Allgemeinbildung noch hat sie jemals ein Buch lesen können - aber intellektuell ist diese Frau für mich den allermeisten Sesselpupsern mit Lexikonwissen um Meilen voraus, denn sie hat es geschafft, eine 10köpfige Familie durchzubringen durch div. Kriege und Vertreibungen hindurch, hat es ferners geschafft eine eigene Poesie in ihren Erzählungen, schlicht und ergreifend, zu "leben" die aus nur diesen von ihr "gefühlten" und gedachten Geschichten erzählt, und sie ist intellektuell interessant für mich aus dem Grund weil sich bei ihr ein pragmatischer bodenständiger bauernschlauer Charakter trifft mit einer romantisch-sensiblen, 6.sinn-mäßigen medialen Begabung.

Intelligenz ist für mich auch nicht gleichbedeutend mit "jemand hat einen IQ von 140" oder "jemand hat studiert", ganz im Gegenteil. Was Jester dazu schrieb, sehe ich genauso - Schulbildung besagt nicht wirklich was, oder warum sonst habe ich überwiegend studierte und "hochdekorierte" Lebensversager in meinem Umfeld die es nicht gebacken kriegen, 1 Stunde lang mit normalen Menschen in normalen Alltagssituationen umzugehen oder den Alltag mit Planung und Organisation zu regeln, während "weniger Gebildete" schon mit 16, 17 Jahren (Arbeits- oder Ausbildungsbeginn) völlig tatkräftig und smart auf eigenen Beinen stehen und geschickt durchs Leben kommen - ohne daß sie Nietzsche, Voltaire oder sonstwen zitieren müßten dabei?

Ich selbst bin auf diesem Forum am Anfang oft erstaunt angeredet worden wieso ich "so gar kein Problem" hätte, zuzugeben daß ich von was keine Ahnung habe, in threads z. B. Wenn bei einem Thema ein Punkt kam, den ich nicht verstand oder wo ich keine Meinung dazu hatte weil ich mich mit diesem speziellen Detail nicht befaßt hatte, schrieb ich für gewöhnlich einfach die Wahrheit: Ich habe keine Ahnung davon, sorry, kann ab hier nicht mehr mitreden oder: Das muß ich Dir jetzt glauben weil ich selbst es überhaupt nicht weiß. - Wo ist da das Problem? Mir würde im Traum nicht einfallen, mich dafür zu genieren daß ich was nicht weiß, aber es fiel mir dann auf, wie gesagt, daß es anscheinend eine Menge Leute gibt die genau damit gar nicht zurecht kommen, weil sie selbst von sich denken, sie müßten über alles Bescheid wissen um "wer" zu sein.
Noir1_Kirika*loool* Die Frage allein hört scih schon witzig an. Ich kann sie so direkt wie sie da steht jetz nich mit ja beantworten. ich glaube, dazu müsst ich schon überdurchschnittlich arrogant sein (aus meiner perspektive^^)
Es is zwar schon spät *gg* aber ich versuch wenigstens ein kurzer Statement.... kurz mit s...*lol*... naja der Rest kommt dann noch^^
Aber ich denke es gibt keinen Grund, wenn nicht irgendwelche Vorurteile, zu behaupten dass wir /die Goths/was auch immer aus einem x-beliebigen Grund irgendwie intelligenter seien als Andere.... das hat meiner meinung nach nix mit zu tun, was ich bin, auslebe oder verkörpere. Es geht um den IQ und dei eigenen Fähigkeiten. So kann ein total arroganter Hopper trotzdem intelligenter sein wie ein Goth oder wasauchimmer, so lange er die nötigen Anlagen dazu besitzt. Seine Intelligenz formt scih jetz nich nach seinem Bewusstsein "bin Hopper/bin Goth" und die damit verbundenen Lebensweisen und Denkweisen sowie Anscihten ber das Leben (Hopper glaubt scheinbar nur an Autos und Geld...bla bla) geben nicht die Richtung der Intelligenz vor...

naja...weiß net ob des klar wird... war anstreged heut..... auf ein nächstes :-))))))
Arimahn[QUOTE][i]Original geschrieben von Odessa [/i]
[B]
oder warum sonst habe ich überwiegend studierte und "hochdekorierte" Lebensversager in meinem Umfeld die es nicht gebacken kriegen, 1 Stunde lang mit normalen Menschen in normalen Alltagssituationen umzugehen oder den Alltag mit Planung und Organisation zu regeln, während "weniger Gebildete" schon mit 16, 17 Jahren (Arbeits- oder Ausbildungsbeginn) völlig tatkräftig und smart auf eigenen Beinen stehen und geschickt durchs Leben kommen - ohne daß sie Nietzsche, Voltaire oder sonstwen zitieren müßten dabei?
[/B][/QUOTE]

Weil "Intelligenz" und "Lebenserfahrung" zwei völlig verschiedene Sachen sind.
Jeder kann mit genug Versuchen etwas lernen. Der intelligente Mensch zeichnet sich dadurch aus dass er schneller lernt als andere.
Leider bezieht sich das allzu oft auf "unnütze" Wissensgebiete wie in deinem Beispiel etwa Philosophie.

Ich bin übrigens der Ansicht, dass wirklich intelligente Menschen zwar in einem Teil ihres Lebens herausstechen, in anderen aber dafür Abzüge hinnehmen müssen. Zwangsläufig.
Seneca[QUOTE][i]Original geschrieben von Arimahn [/i]
[B]Ich bin übrigens der Ansicht, dass wirklich intelligente Menschen zwar in einem Teil ihres Lebens herausstechen, in anderen aber dafür Abzüge hinnehmen müssen. Zwangsläufig. [/B][/QUOTE]

Das ist eher durch Dritte herbeigeführt.
Ich erlebe so etwas sehr oft bei Kindern die aufgrund Begabtenförderung auf einen Sockel gehoben werden und auch Jahre nach Schule und Studium diesen Exotenstatus behalten, sofern sie tun was man von ihren erwartet, und dementsprechend behandelt bzw. bevorzugt werde.
Bei der Sonderbehandlung würde sich auch Kinder mit durchschnittlicher Intelligenz prächtig entwickeln.
Ein weiteres Indiz dafür ist der Umstand das Menschen die erst sehr spät (ab18) solch einen Test machen meist ein normales und durchschnittliches Leben haben, weil ihnen dieser Exotenstatus nicht mehr antrainiert wird.

Ich habe diesbezüglich auch meine eigenen Erfahrungen gemacht die folgendermaßen aussahen.

Ich wurde mit der 5ten Klasse als Stipendiat nach einer Einstufungsuntersuchung beim Psychologen Internatsschüler an einer recht renommierten Schule.
Die ersten Zwei Jahre lief alles wie man es sich gedacht hatte, ich übersprang die 6te Klasse komplett und brachte trotzdem noch Einsen und Zweier in mein Zeugnis...außer Sport, da bekam ich, wie sich das gehört, immer eine 5.

Ich wurde zum Wunderkind hochstilisiert und zum Vorzeigeschüler der Schule.

Zum Ende der 8. Klasse kam es plötzlich und unerwartet zum ersten Durchsacken.
In Mathematik schrieb ich nun abwechselnd Einsen oder Fünfen, in Latein machte ich keine Hausaufgaben mehr, sondern übersetze die Texten beim Vorlesen simultan aus dem Buch...das fiel monatelang nicht auf, bis die Hausarbeiten unerwartet eingesammelt werden sollten.

Für meine Mitschüler war ich der Freak, und ich verbrachte meine Freizeit mit den anderen bebrillten Freaks in der Elektronik oder Informatik (wir schrieben das Jahr 1988, Computer waren noch Teufelswerk)

Dann schlug die Pubertät mit voller Wucht zu. Ich scherte mich nicht mehr um den Unterricht oder pädagogisch wertvolle Freizeitgestaltung sondern setze mich zunehmend ab...eines Tages kam ich dann in Tarnanzug und 9mm Haarschnitt zurück in die Schule und belegte den Judokurs.
Ich gab mich zunehmend mit "rechtem Gesocks" ab, und fing an Waffenlager im Wald anzulegen.
Zu dieser Zeit wurde ich auch zwangsweise Stammkunde beim Psychotherapeuten...dann stellte sich heraus das ich ein neues Hobby gefunden hatte... nämlich nachts in das Mädchenhaus zu schleichen und eine nach der anderen flach zu legen...meine schulischen Leistungen näherten sich dem Tiefpunkt in der 9ten Klasse...außer im Sport, da hatte ich nun immer eine 2.

Mein Notenschnitt hob ich immer erst im Versetzungshalbjahr auf ein Niveau dass zur Versetzung ausreichte, danach fiel ich wieder durch Leistungsverweigerung auf. Von den Chemieexperimente war ich befreit, nachdem ich durch eine kleine Änderung der Rezeptur den Versuchtisch mit einer Thermit- Mischung durchgebrannt hatte.

Zu dem Zweitpunkt wäre ein Kanister Napalm oder eine Maschinenpistole für mich genau das richtige gewesen.
Ich war jetzt der "Horrorpunk" den man im Keller verstecken musste wenn irgendwas offizielles an der Schule stattfand....Aber ich war cool, extrem cool...Ich hatte eine kleine Armee von Möchtegern-Rambos um mich versammelt, und fand immer genug 15 jährige Mädels die auf latent gewalttätige Arschlöcher standen.

Ich war der Mittelpunkt fast jeder Lehrerkonferrenz... Dann hagelte es den ersten temporären Schulverweis...und eine Ex- behauptete plötzlich ich hätte sie vergewaltigt...!

Irgendwie bin ich zum Ende der Oberstufe dann doch noch aufgewacht und habe irgendwie ein mittelprächtige Abitur hingelegt, obwohl man mich schon abgeschrieben hatte und ich die Schule nur nach ausspielen aller verfügbaren Beziehungen überhaupt wieder betreten durfte.

Ungefähr vor 5 Jahren, im Rahmen eines Altschülertreffens sagten mir mal zwei meiner ehemaligen Lehrer dass man die Sache mit mir wohl völlig falsch angegangen ist, und das viele Fehler gemacht wurde....

Na danke, dass wusste ich doch schon mit 15 *g*
rosenkind@Odessa

nun, das ist auch etwas, was mir immer wieder aufstößt: Intelligenz wird mit Wissen gleichgesetzt. Und niemand hinterfragt es! Ich erinnere mich da an jene Show welche den Titel "die klügsten Kinder Deutschlands" trug... und was wurde abgefragt? pures Wissen! nichts als pures Wissen! Ein Buch lesen und auswendig lernen kann jeder! Ein Kind, welches fast noch ein Baby ist und auf Anhieb das Sternchen-Steinchen ins Sternchen-Loch steckt und das Dreieck ins Dreieckloch, kann durchaus wesentlich intelligenter sein als ein 8-Jähriger, der mir die komplette "was ist was"-Reihe auswendig runterbeten kann. Imo zeigt sich Intelligenz (oder besser das, was man landläufig als solche bezeichnet, denn die Intelligenz gibt es ja nicht, sondern Intelligenzen) in der Selbstständigkeit des Denkens. Wenn ich aus ein bisschen Information meine Schlüsse ziehen kann und im Geiste konstruieren, was auf den nächsten 3 Seiten des Physikbuches folgt, besitze ich mehr Intelligenz als derjenige, der diese 3 Seiten liest und sich einprägt. Natürlich wird ein intelligenter Mensch durchaus zum Wissen streben, aber er wird, und das ist der Unterschied, das Wissen aufnehmen und selbst durchleuchten durch eigene Gedanken und es nicht nur konsumieren. Ich habe es oft erlebt, dass ich mir in meiner Vergangenheit Gedanken machte, die ich erst Jahre später niedergeschrieben von Menschen vor meiner Zeit, wiederfand. Oder aber ich teilte irgendwelche Gedanken einem Menschen mit, der mich darauf hinwies, dass irgendwo irgendwer bereits eine ausgefeilte Theorie oder ähnliches dazu entwickelt hat. Und ich muss sagen, dass ich selber früher reine Wissensaufnahme förmlich ablehnte, wenn ich das selber nicht mit meinem eigenen Geist durchdringen konnte. Das führte als kleines Beispiel dazu, dass ich es mit 14 als einzige in der Klasse wagte, bei einer Diskussion mit unserem Lehrer, anzuzweifeln, dass es den Urknall gegeben hat, weil ich bezweifelte, dass man etwas, was so langezurück liegt, 100% beweisen kann. Was mich störte war nicht die Theorie an sich, sondern dass unser Lehrer diese Theorie als ultimative Wahrheit darstellte und kein Fünkchen an Reflektion an die Schüler herantrug. Ich bekam von der Klasse heftige Widerworte (ich wagte es ja eine allgemein akzeptierte Autorität) anzuzweifeln und ich fürchte, die meisten verstanden die Diskussion nicht, aber zumindest schaffte ich es, dass mein Lehrer mir Recht gab und von da an mit "höchst wahrscheinlich" formulierte. *Stolz*. Ich muss dazu sagen, dass ich aber an der Realschule oft das Gefühl hatte, dass Eigenintiative nicht erwünscht war, aber das möchte ich hier nicht weiter ausbreiten. Im großen und Ganzen macht mir Denken und eigene Gedanken entwickeln großen Spaß, wozu auch das (Selbst-)refelktieren und totanlysieren gehört, wie meine Vergangenheit in Augen durch die Nacht beweist ;). Ich will nicht behaupten, dass ich mich selber besser kenne als andere oder den Durchblick besitze, denn auch ich bin nur ein Mensch, sondern nur, dass ich tendenziell lieber mein eigenes Hirn benutze, anstatt Wissen nur zu verschlingen. Reflektion ist wichtig, wie ich finde. ich habe mich schon ein paar Mal dabei ertappt, dass ich in Diskussionen, in denen einheitlich die Ansicht vertreten wurde, die ich auch vertrete, ich die Gegenposition aufgezeigt habe, nur um aufgrund dieser Kontroverse zu verhindern, dass man im einheitlichen Meinungsstrom versinkt und keiner mehr nachdenkt. Ich freu mich ja, wenn jemand meiner Meinung ist, aber dann soll er das auch bitte wirklich sein und sie nicht einfach gedankenlos übernommen haben. *g*

[QUOTE]während "weniger Gebildete" schon mit 16, 17 Jahren (Arbeits- oder Ausbildungsbeginn) völlig tatkräftig und smart auf eigenen Beinen stehen und geschickt durchs Leben kommen - ohne daß sie Nietzsche, Voltaire oder sonstwen zitieren müßten dabei? [/QUOTE]

das fällt mir selber auch auf. Weswegen ich auch der Ansicht bin, dass prozentual mehr Haupt- und Realschüler früher reif sind für eigene Kinder als Gymnasiasten oder Fachoberschüler, die noch ein Studium dran hängen. Aber ich denke, auch hier darf man den Faktor Umwelteinfluss nicht vergessen. Ich werde halt früher mit dem "Ernst des Lebens" konfrontiert und muss auf eigenen Beinen stehen lernen, wenn ich mit 16 eine Berufsausbildung beginne oder bis 19 auf der Schulbank sitze, die ich dann durch den Hörsaal eintausche.
Ich würde beides dennoch nicht gegeneinander aufwiegen, es sind eben unterschiedliche Lebenswege und unterschiedliche Typen. Ich schätze die Bodenständigkeit und das Handfeste einiger aus unserer RPG-Truppe, die in dem Alter schon mitten im Leben stehen, aber ich schätze auch die anderen. Bei den einen merkt man, sie sind voll da, aber eine Diskussion über viele Dinge, die mich interessieren, kann ich mit ihnen nicht führen, zum Teil natürlich aus Wissensmangel, zum Teil, weil ich dort oft ein auf einfach gestricktes Weltbild treffe, das ansich nicht schlecht ist und förderlich für das mit beiden Beinen im Leben stehen, aber das mir eben nicht ergiebig istfür solche Gespräche, mit den anderen kann ich solche Diskussionen zuhauf führen, aber ich habe keinen Menschen vor mir, der diese liebenswerte Handfetigkeit besitzt. Alles hat Vor- und Nachteile. Und Imo muss es beides geben: die Theoretiker und die Praktiker!
Seneca[QUOTE][i]Original geschrieben von rosenkind [/i]
[B]Alles hat Vor- und Nachteile. Und Imo muss es beides geben: die Theoretiker und die Praktiker! [/B][/QUOTE]

Du meinst "Arbeiter und Lenker"... da sehe ich allerdings die Vor und Nachteile sehr ungleich verteilt.
Seit die Sozialromantik der 80er Ende der 90er gestorben ist, wird diese Frage zunehmend existenziell.
rosenkind[QUOTE]Du meinst "Arbeiter und Lenker"... da sehe ich allerdings die Vor und Nachteile sehr ungleich verteilt.[/QUOTE]

verstehe ich das richtig, dass du dass auf die Arbeitswelt beziehst?

wenn ja, ich meinte es eigentlich viel allgemeiner.
JesterEs macht letzendlich keinen großen Unterschied ob man es auf die Arbeitswelt oder das gesamte Sozialgefüge bezieht.
rosenkinddann wäre ich um genauere Erläuterungen dankbar
JesterUhh, musst mit kurzen Leben, da ich jetzt Feierabend mache! ;)

Selbst wenn du das tägliche soziale zusammensein erlebst, wirst du feststellen zu welchen Unterscheidungen die Theoretiker und Praktiker in der Lage sind. Es kommt immer zu reibereien, aber in jedem Falle ist es in der heutigen Gesellschaft so, das die Spitzen immer mit Theoretikern besetzt werden, eine andersartige Organisation sind eindeutig die Ausnahme. Man schaue sich Politik, Wissenschaft und ähnliches an. Es läuft drauf hinaus das wenige Theoretiker über eine Menge von Praktikern gestellt wird. Eine fragwürdige Organisation, aber eine die sich durchgesetzt hat. Es ist ja nicht nur im Arbeitsleben so, dass ist es was ich sagen wolte, die soziale Staffelung steht ebenso unter dem gleichen Einfluß.

Aber ich muss mich jetzt ausklinken, man hört mich wohl erst morgen wieder!
rosenkind[QUOTE]Es kommt immer zu reibereien, aber in jedem Falle ist es in der heutigen Gesellschaft so, das die Spitzen immer mit Theoretikern besetzt werden, eine andersartige Organisation sind eindeutig die Ausnahme. Man schaue sich Politik, Wissenschaft und ähnliches an. Es läuft drauf hinaus das wenige Theoretiker über eine Menge von Praktikern gestellt wird. Eine fragwürdige Organisation, aber eine die sich durchgesetzt hat. Es ist ja nicht nur im Arbeitsleben so, dass ist es was ich sagen wolte, die soziale Staffelung steht ebenso unter dem gleichen Einfluß.[/QUOTE]

das stimmt. ABER das sind ja nun nicht die Vor- oder Nachteile der Theoretiker oder Praktiker an sich, sondern ihrer Verteilung. Möglicherweise habe ich auch die falschen Begriffe gewählt, denn ich meintedasganze noch allgemeiner, als hier offensichtlich verstanden wurde

aber irgendwie werde ich grade schrecklich müde, merk ich. Ich äußere mich noch ausführlicher, wenn ich wieder bei meiner ganzen geistigen Leistungsfähigkeit bin. Das Thema ist durchaus diskussionswürdig, auch wenn ich das Hauptproblem weniger in der Verteilung, denn mehr im fehlenden Austausch sehe, man arbeitet nicht mit-sondern nebeneinander...
DarketSeneca, schöne Geschichte, mir ging es ähnlich, wenn auch auf niedrigerem Niveau (und zu meinem Bedauern ohne, dass ich eine m einer Mitschülerinnen nach der anderen flachgelegt hätte).
Ich war so ein Grundschulkind, bei dem es nicht ganz zur Analyse der Hochbegabung gereicht hat, das aber leistungstechnisch allen seinen Mitschülern weit voraus war. Da fings eigentlich an, ich konnte schon mit vier lesen (was meiner Mutter, die es nie darauf angelegt hat in der Öffentlichkeit außerordentlich peinlich war) und auch in den anderen Fächern konnten mir meine Lehrer in den ersten drei, vier Jahren eigentlich nichts beibringen, was ich nicht schon wusste.
Ich bin nach der vierten Klasse (im Land Berlin nicht die Regel) auf eigenen Wunsch hin auf ein humanistisches Gymnasium geschickt, wo ich zwei Jahre lang noch von meinen Reserven zehren konnte und danach ziemlich schnell absackte. In der achten Klasse ging mir irgendwann alles am Arsch vorbei, inklusive meines Privatlebens. Meine Pubertät habe ich zusammen mit anderen Freaks mit Computer- und Rollenspielen verbracht, ein Liebesleben hatte ich bis auf eine sehr kurze Ausnahme nicht.
Ich weiß noch, dass wir in der 8. Klasse (dem ersten mal, ich hab sie zweimal besuchen dürfen) Goethes "Goetz von Berlichingen" gelesen haben. Ich fand das damals furchtbar, nicht weil ich es nicht lesen wollte, sondern weil uns unsere Lehrerin an Hand dieses Werkes das Erörtern beibringen wollte und das erschien mir damals furchtbar stur und unsinnig. Auf irgend einem Elternabend wurde wohl mal besprochen, dass das doch ein sehr schwieriges Buch sei und irgendein Vater sagte wohl, dass sein Sohn damit überhaupt nicht klarkäme, worauf die Lehrerin die Gegenfrage stellte: "Sind Sie D.'s Vater?" Ich bin aus allen Wolken gefallen, weil ich es verstanden hatte, aber doof fand (hat sich nicht geändert, eines der schwächsten Werke vom alten Johann Wolfgang).
Naja, ich wiederholte die achte Klasse, hatte ein Jahr lang etwas mehr Freude an der Schule und sackte danach wieder ab, bis ich nach der 10. die Schule verlassen und mein Abi anderswo gemacht habe. Ab der 11. Klasse hat mir die Schule wieder teilweise Spaß gemacht, eventuell auch weil ich, der mehr als konservativen Grundeinstellung des humanistischen Gymnasiums entkommen war, und ich mein Privatleben komplett umgestellt habe. Damals kam ich glaube ich zum ersten mal in Kontakt mit der schwarzen Szene, die mir aber damals nicht revolutionär genug erschien, also wurde ich ein intellektuell ewig unterforderter Punk, der sich das Gehirnfutter über irgendwelche linksextremistischen Thesen besorgt hat, die mir damals auch nicht besonders clever, aber wenigstens meinem Bedürfnis nach Revolte als angemessen erschien...

Nunja, seitdem hatte ich wesentlich mehr Spaß im Leben als vorher. Ich hab im Rahmen meiner Ausbildung letzte Woche über das Verhalten von Jugendlichen in der Pubertät gelesen und dabei festgestellt, dass ich mein eigentlich komplett vertan habe...ich glaube ich hab im Jahre 2004 mal ein Jahr lang versucht diese nachzuholen, aber so doll wars dann auch nicht *gg*

So, und heute bin ich hier...toll, was zeigt uns das jetzt?
WaldemarZuwas aber diese ungleiche Verteilung der angewandten Theorie führen kann, sehe ich deutlich in einem Beispiel, dass ich nicht zur Diskusion heranführen möchte, sondern möchte nur seine obskuren Wege darstellen. Mein Beispiel ist die geltende mediale Meinung zum Klimawandel und hierbei explizit, dass vom Menschen gemachte. Es gibt die populäre Meinung, die angebelich durch die Wissenschaft belegt wurde, dass hierbei eindeutig der Menschen der Verursacher ist (Co2).

Hierbei stelle ich fest, das eine wunderbare Leichtgläubigkeit und mangeledes Wissen gepaart mit der Macht der Medien, dazu führt, dass alle dem festen Glauben unterliegen. Fakten, Vermutungen, Prognosen werden vermischt. Aber wir sind an allem Schuld. Dazu gibt es gegenteilige Meinungen, die dem sehr kritisch gegenüberstehen, aber nicht populär sind.

Hierbei gehen sie in viele Extreme, von Weltuntergangsklima Prognosen bis hin zu der Klimalüge. Auch die Blickwinkel verschiedener wissenschaftlicher Gattungen sind breitgefächert. So sieht ein Evolotionsbiologe prinzipell Zerstörung als Fruchtbar an und verweist darauf, dass die Natur uns erst duch massive Zerstörung hervorgebracht hat, wie sämtliches Leben. Manche Physiker halten den Treibhauseffekt im rein physikalischen Blickwinkel ansich schon fragwürdig. Ein Klimaforscher versucht das "ganze" zu betrachten. Ein Chaos System, das z.Z. aber nicht begriffen werden kann..

Schlußfolgern jedoch nicht die Wissenschaftler, die genau wissen, dass es IMMER nur eine Prognose sein kann, sondern weitere sich profilierende "Theoretiker" namens Politiker. Benutzen die Wissenschaft hierzu förmlich, egal in welche Richtung, zu eigenen Zwecken um ihrer Daseinsberechtigung gerecht zu werden.

Und hierzu kann man nur eins sagen..

Theorie ist, wenn man alles weiß, aber nichts funktioniert. Praxis ist, wenn alles funktioniert, aber keiner weiß warum :)
SenecaDabei sind wir klimatisch noch weiterhin weit vom Klimaoptimum der Antike und des frühen Mittelalters entfernt.
Zu dieser Zeit besiedelten die Wikinger das grüne Grönland, das klimatisch dem heutigen Irland glich.
Unser Maß wie das Klima zu sein hat stammt noch aus der letzten "kleinen Eiszeit" die vom 15. bis in das 19. Jhdt. dauerte.
[QUOTE][i]Original geschrieben von Odessa [/i]
[B]Daß Männer, die in ihrer Schulzeit keine Mädchen aus ihrer Klasse flachlegen konnten, überwiegend bis sehr häufig zu Goten werden die auf Foren abhängen und das weil sie intelligenter sind als Andere aber emotional und sexuell etwas schüchtern, trotz auch nicht größerer Sexualorgane?[/B][/QUOTE]
Natürlich trifft das nicht auf mich zu. Wer etwas anderes behauptet wird gesperrt...!
Ähm...!?
Moment...!?
Ich hatte gerade ein Dejavu!?
rosenkind[QUOTE]Natürlich trifft das nicht auf mich zu. Wer etwas anderes behauptet wird gesperrt...!
Ähm...!?
Moment...!?
Ich hatte gerade ein Dejavu!?[/QUOTE]

ich auch! :D


ich glaube, ich habe auch noch einiges an Pubertät nachzuholen, falls es tröstlich ist, das hier:

[QUOTE]ein Liebesleben hatte ich bis auf eine sehr kurze Ausnahme nicht.[/QUOTE]

traf/trifft auf mich ebenfalls zu. Es sind also nicht nur die Männer.


@Waldemar
Was aber auch ziemlich absurd ist, ist, wenn (meist NICHT-Wissenschaftler) alles, was wissenschaftlich nicht bewiesen/widerlegt ist, anzweifeln. ich erinnere mich da an einen Satz auf wikipedia, der in etwa aussagte, es sei unklar, ob Menschen träumen, denn bisher gäbe es keinen wissenschaftlichen Beweis dafür. ich kann mir vorstellen, dass eine überwertung wissenschaftlicher Theorien die Wissenschaft selbst ad absurdum führt. Oder ich erinnere mich auch an eine Diskussion hier im Forum über Homosexualität, in der der Satz fiel, diese sei von der Natur nicht gewollt, weil sie nicht der Fortpflanzung diene. Am Ende stellte sich heraus, dass die "Natur" in diesem Satz eigentlich nicht mehr war als eben eine wissenschaftliche, von Menschen geschaffene Theorie. Entschuldigung, aber da wird es in meinen Augen absurd. Zu behaupten, dass "die Natur" (wer istüberhaupt "die Natur"?) etwas nicht vorgesehen hat, was sie selber hervorbrachte. Ich denke, wir sollten uns in unserer menschlichen Arroganz davor hüten unsere Welterklärungen über die Welt zu stellen. ich hoffe, hier wird verstanden, warum ich diese Aussage ziemlich absurd fand. Wissenschaft ist an sich eine tolle Sache, aber sie sollte wissenschaftlich bleiben und nicht zur verblendeten Religion werden. (im übrigen sehe ich ja, wie bereits gesagt, diese Gefahr ehr bei Nicht-Wissenschaftlern).
Waldemar[QUOTE][i]Original geschrieben von rosenkind [/i]
[B]Wissenschaft ist an sich eine tolle Sache, aber sie sollte wissenschaftlich bleiben und nicht zur verblendeten Religion werden. (im übrigen sehe ich ja, wie bereits gesagt, diese Gefahr ehr bei Nicht-Wissenschaftlern). [/B][/QUOTE]

Wer ist denn Wissenschaftler, einer der Wissen schaft? Wer darf Wissenschaftler kritisieren, nur andere Wissenschaftler? Welchen Wissenschaftler die "Theorien" aufstellen darf und soll ich glauben, der Mehrheit die es Vertreten?

Also genau das Gegenteil war doch eher der Fall, wenn man sich die Geschichte der Wissenschaft anschaut. Hier waren es immer Individualisten, die abseits der gängigen Wissenschaft agierten, sie wurden für Spinner gehalten, aber grade sie brachten die enormen Fortschritte und Erkenntnisse. Widerlegten Theorien und bewiesen genau gegenteilige Behauptungen. Es ist auch z.Z. immer noch so. Somit ist Kritik immer wichtig und wird sie immer sein, selbst von "Nicht-Wissenschaftlern"

Und was Natur ist? Ziemlich alles. Meine sicht, abgekürzt (mit ein wenig Kinski): Die Schöpfung war gewaltsam. Leben ist gewaltsam. Geburt ist ein gewaltsamer Vorgang. Ein Sturm, ein Erdbeben sind gewaltsame Bewegungen der Natur. Natur ist brutal, gnadenlos brutal – sie unterscheidet nicht zwischen Gut oder Böse. Aber alles ist zugleich wunderschön, denn ich bin ein Teil von ihr :)
rosenkind[QUOTE] Es ist auch z.Z. immer noch so. Somit ist Kritik immer wichtig und wird sie immer sein, selbst von "Nicht-Wissenschaftlern"[/QUOTE]

ich sprach auch nicht von der Kritik, sondern dem Gegenteil. Es ist leider so, dass nicht wenige (und meistens auch noch welche, die sich für besonders klug und reflektiert halten) die Wissenschaft (im Allgemeinen) völlig ohne Reflektion gradezu anbeten und als - vielleicht etwas überspitzt gesagt - die ultimative Wahrheit darstellen und sie dabei dem wissenschaftlichen Grundsatz (jede Theorie muss be- und widerlegbar sein) selbst entfremden. Bestes Beispiel wären die Diskussion über die Existenz Gottes. Wenn ein 15-Jähriger mir da mit "Gott gibt es nicht, weil bewiesen ist, wie die Welt funktioniert" kommt kann ich das grade noch hinnehmen und denken "wir reden nochmal in 5 Jahren". Wenn allerdings er 10 Jahre später sich immernoch auf Physik, Biologie und weiß der Henker was beruft, um mir zu beweisen, dass es Gott nicht gibt, sehe ich das durchaus kritisch! Es geht mir ja nicht darum, dass jemand meinen Standpunkt vertritt, ich finde es nur daneben, aufgrund wissenschaftlicher Tatsachen [B]eigene[/B] Schlüsse als die ultimative Wahrheit darzustellen. Mir fehlt da bei vielen (nicht nur was dieses Thema, aber dort fällt es am stärksten auf!) die kritische Selbstreflektion. Wissenschaft wird offensichtlich als Mittel der 100%igen Wahrheit angesehen - und das finde ich verblendet! Im übrigen ist es bei diesem Thema am auffälligsten, dass [B]ich[/B] solche Töne noch !nie! aus dem Munde eines Menschen gehört habe, der - im weitesten Sinne - Naturwissenschaftler war. Sei es unser atheistischer Physik- Chemie- und Mathelehrer, der eine Vergangenheit bei der Frankfurter Höchst AG hatte oder sämtliche Studenten naturwissenschaftlicher Fächer in meinem Freundeskreis oder andere Menschen, die ich zufällig traf, alle waren sich ihrer agnostischen oder atheistischen Ansichten der Grenzen ihrer Wissenschaften bewusst. Jener Lehrer titulierte sogar einen angeblichen Beweis, dass es Gott nicht gäbe, den ich auf - oh Wunder - Nachtwelten las als "Schwachsinn".

Es geht gar nicht darum, ob man nun einer Theorie ohne Zweifel zustimmt oder sie gänzlich ablehnt, denn mehr wie dies geschieht. Bei den "Wissenschaftlern", die ich bisher kennenlernte, lernte ich eine ziemlich realistische und durchaus auch kritische Sicht der Dinge kennen. Bei Nicht-wissenschaftlern war diese Sicht nicht zwangsläufig gegeben.

(im übrigen möchte ich bloß nicht, dass das hier in einer gibt es Gott Diskussion endet, das war bitte nur ein Beispiel, genau wie die Kilmadiskussion!)

mal was ganz anderes: meint ihr, pillepalle schaut hier nochmal rein?
WaldemarJa, Rosenkind, dann gehen wir ziemlich einer Meinung. :)
SadujanVor Kurzem habe ich mich mal mit meiner Tante, von der ich das Subkulturelle wohl geerbt habe, darüber unterhalten, was die schwarze Szene vom Rest der Welt so abhebt.
Intelligenz oder Bildung ist es sicherlich nicht, auch wenn es einem manchmal so vorkommt. Ich denke vielmehr, es hängt mit dem Umgang mit anderen Menschen zusammen. Ein Subkultureller lernt im Laufe seines Szenedaseins, auf Andere zu achten, darüber nachzudenken, wie sich Andere fühlen. Das passiert ganz automatisch, ohne sich dazu zwingen zu müssen. Man denkt darüber nach, wie man sich kleidet und was man damit zum Ausdruck bringt, man lernt auch das Dasein als Mitglied einer unverstandenen Randgruppe kennen, man grenzt sich ab. Auf Goth-Festivals hat es mich besonders beeindruckt, dass man interessant wirkende Menschen mit einem anerkennenden Lächeln honoriert und dann auch ein geschmeicheltes Lächeln zurückbekommt. Man wird fotographiert, lächelt nach dem Foto (nicht unbedingt während des Fotos ;) ) freudig und stolz und wenn man den Fotographen zwei Stunden später wiedersieht, dann erkennt man ihn wieder und lächelt wieder freundlich. Wenn ich in einem Club bin, ich traurig bin und mich in irgendeine Ecke verkrümle, dann wird das registriert und wenns ganz schlimm ist, spricht mich auch irgendjemand an, um zu fragen, wie es mir geht. Wenn ich gut gelaunt bin und irgendetwas Albernes mache, dann ist auch immer irgendjemand da, der grinsen muss.
Das klingt jetzt Alles sehr klischeehaft, aber es entspricht genau meinen Erfahrungen. Wenn ich in dem Jugendzentrum hier im Dorf herumlaufe, registriert niemand, was die Anderen gerade tun, weil Alle mit ihren Gedanken ganz und gar bei sich sind. Erst wenn jemand laut schluchzend in der Ecke sitzt und weint oder irgendwelche flachen Witze durchs ganze Haus blökt, kommt jemand auf die Idee, seine Aufmerksamkeit dorthin zu lenken. An allen anderen Orten, wo ich mit Mainstreamern zu tun habe, ist es genauso.
Ob nun jemand im Kopf die fünfte Wurzel von Pi ziehen oder einen Vortrag über das Wesen der Welt improvisieren kann, ist dafür ziemlich irrelevant.
JesterDas Problem liegt in meinem Beispiel von einer bewußten Falschaussage, also dem Versuch Intellektuell zu wirken, sich hin zu einer Illusion schaffend, auch wirklich Intellektuell zu sein. Das ist allerdings ein schleichender Prozeß, in welchem sich die eigene Wirklichkeitswahrnehmung dermassen verschiebt, das man letzendlich seine anfängliche eigene Lüge glaubt
Allerdings ist dabei zu betrachten das es ein längerwährender Prozeß ist, welcher natürlich nicht in einer kurzen Zeitlichen Abfolge auftreten kann. Allerdings habe ich auch schon selbst Personne erlebt die selbst eine Lüge lebten, bis sie selbst Teilaspekte dieser für wahr deklarierten nachem sie die Lüge über lange Zeiträume dogmatisierend immer wieder herabpredigten. Letzendlich haben sie es so geschafft sich selbst zu belügen, zwar nicht durch eine direkte bewusste Aussage in einem Moment (was natürlich nicht möglich ist), aber über einen lange Zeitraum während sie sich selbst unwissendlich immer mehr selbst indoktriniert haben.
Man hat sozusagen am Anfang die faktische Wahrheit und die konstruierte Wahrheit. Über die Zeit predigt man allerdings so oft die konstruierte Wahrheit, dass sie beginnt für einen selbst mehr Konsistenz zu besitzen als die nicht mehr hervorgebrachte faktische Wahrheit. Es ersetzen sich so kleine Teilbereiche, bis das Gesamtbild mehr von der konstruierten Wahrheit dominiert wird, was es irgendwann einfach macht den letzen Schritt zu tun, und das Lückenwerk wiedr zu schliessen, und zwar mit dem geringstmöglichen Aufwand, also wird der geringere Teil entgültig weggeshoben und ein Austausch der Wirklichkeitswahrnehmung des Individuums findet statt.

Ich hoffe das ich meinen Gedankengang für diese Uhrzeit einigermassen nachvollziehbar in Worte fassen konnte.
InterSpiritus[QUOTE][i]Original geschrieben von PillePalle [/i]
[B]
Im grossen und ganzen kommt es mir nun so vor, dass Goths intelligenter und nicht so verdammt voreingenommen sind.

Als was würdet ihr mich nun bezeichnen, wenn ich auf eine eurer Feiern nun mit Normaloklamotten (adidas treter, shirt und cap) ankomme. Ich kann mir denken das das für meinen Arbeitskollegen recht peinlich war.

mfg [/B][/QUOTE]

Gratuliere, du hast eine ganz spezielle Form von Goths kennengelernt.
Goths sind genauso Menschen und damit um keinen Deut intelligenter, besser oder sonstwas als der Rest der Menschheit. Was man aber leider immer wieder antrifft, ein gewisses Maß an Überheblichkeit und der Glaube etwas besser zu sein als die "normale" Menschen.

Kommt auf den Zustand deiner Kleidung drauf an. Ansonsten wieso nicht. Wieso soll das peinlich sein, das wäre es nur wenn du dich verkleidet hättest, dann hätte es nicht zu dir gepaßt.

IS
une copineIhr redet von Überheblichkeit und stellt es als etwas Schlechtes dar, aber hat schon mal jemand darüber nachgedacht, woher die kommt? So dumm und klischeehaft das auch klingt: Vom Dauergrinsen, Feiern und 75789565 Freunden wird niemand Goth. Ich weiß, gleich wird von Partygoths die Rede sein, aber auch die haben mit dem Gesagten was zu tun, denn niemand kleidet sich freiwillig [I]so[/I] . Man braucht sich nur die Threads in diesem Unterforum durchzulesen... Angeblich waren die meisten früher Außenseiter, fühlten sich missverstanden, haben sich womöglich noch geritzt usw. usf. Ich weiß, dass es Menschen gibt, die übertreiben, aber: Ich habe dennoch das Gefühl, dass Goths oft diskriminiert wurden und irgendwann mal meinten, die anderen wären "Gesindel" und hätten eh keine Ahnung, eine Schutzreaktion sozusagen.
Und da der obere Text wenig Sinn ergibt, erzähle ich ganz einfach eine Geschichte aus meinem Leben, vllt. wird das Ganze dann klarer:

Als ich 10 wurde, sind wir umgezogen und ich konnte den Kontakt zu meiner damals besten Freundin nicht mehr so gut pflegen, hing aber dennoch an ihr fest und konnte mich mit meiner neuen Grundschulklasse nicht wirklich anfreunden, außerdem bin ich in eine Klasse gekommen, in der alle noch mit Puppen spielten, was in meiner alten längst nicht der Fall gewesen war, vllt. liegt es daran, dass wir früher in einer Millionenstadt gewohnt hatten und dort alle schon früh einen auf "cool und erwachsen" machten. So fing ich damals an zu denken, die anderen wären weniger wert als ich und wurde schnell zur Außenseiterin, dazu kam noch, dass ich sehr gut in der Schule war und mich erst recht von denen abgrenzte. Was solls, die Grundschulzeit war irgendwann mal zu Ende und ich kam aufs Gymnasium und verspürte "plötzlich" den Drang dazu, mich mit jemandem anzufreunden, aber egal zu wem ich hinging, ich wurde zuerst ganz normal behandelt und danach abserviert, weil ich angeblich nervte. Das Dumme war, dass ich dachte, die Menschen würden mich mögen und nie merkte, dass sie nur höflichkeitshalber nett zu mir waren. Und so hatte ich in der 5ten und 6ten keine Freunde und musste alleine sitzen. Dazu kam noch die Tatsache, dass ich übergewichtig war und mich nicht "normal" kleiden wollte, Goth war ich damals noch nicht [wäre auch zu jung dafür gewesen], also hatte ich angefangen, Shakespeare u.Ä. zu lesen; die anderen mochten mich dadurch erst recht nicht... Ich habe angefangen, die anderen nachzumachen, es brachte aber nichts, ich war immer noch die hässliche Streberin.
Aber ich hatte damals nur Pech, denn iwann mal kam ich in die 7te und habe mich mit vielen angefreundet, es waren vllt. nicht meine allerbesten Freundinnen, aber ich war nie alleine und konnte immer zu jemandem hingehen, aber irgendwo fühlte ich mich doch alleine, denn meine "Freundinnen" gingen nie weg, sondern spielten lieber mit ihren Eltern Monopoly. Und im Laufe der 8ten Klasse habe ich mich mit Leuten aus der Parallelklasse angefreundet, es waren sogenannte Tussen, aber ich fand die nett. Aber es gab ein Aber, sie waren beliebt, bekam Aufmerksamkeit von Typen usw. usf. Und ich? Ich hatte zwar in der Zwischenzeit abgenommen und habe aufgehört, Fell-Bommel-Stiefel zu tragen, doch ich fing - wieso auch immer - damit an, "böse und düstere" Musik zu hören, ich weiß nicht, damals haben mich Evanescence und Within Temptation mit ihren Videos ziemlich beeindruckt. :p Mein Stil war damals noch normal, d.h. schwarzes Oberteil, blaue Jeans, u.U. noch ein Kreuz um den Hals. Und da kam ein Problem: Die "Tussen" gingen mit Hoppern weg, ich habe nicht zu so einem Freundeskreis gepasst und konnte nie mit, jedoch musste ich mir dauernd iwelche Geschichten vom Flirten und Jungs anhören. Ich wurde zu der Zeit nicht mehr als hässlich empfunden, aber ich empfand mich immer noch so und die Zeit in der Unterstufe hat mich viel Selbstbewusstsein gekostet, denn ich wurde ganz einfach nicht akzeptiert, wurde sauer auf die Leute und es entstand ein Teufelskreis, der mir sehr geschadet hat. Nun ja, meine Nerven haben diese Flirtstorys nicht ausgehalten, ich hatte Minderwertigkeitskomplexe, vor allem weil niemand wirklich hinter mir stand, einen Freund hatte ich nicht [und ich hatte bis heute noch nie einen] und die Freundschaften waren oberflächlich, was ich aber nur hinterher gemerkt habe.
Dieses Goth-Sein war damals nichts Wichtiges für mich, ich habe nur die Musik gehört und mich für Gespenster u.Ä. interessiert, aber mit der Zeit merkte ich, dass ich - im Gegensatz zu den Tussen - "weniger wert" war, d.h. nie beachtet wurde, nicht so viele Freunde hatte usw. Und meine Hormone haben angefangen, verrückt zu spielen, ich wollte unbedingt einen Freund, obwohl ich in keine bestimmte Person verliebt war. Und ich versank immer mehr im schwarzen Sumpf, denn ich hatte oft das Gefühl, dass es das einzige ist, was nicht von anderen beeinflusst werden kann, d.h. ich dachte immer, dass das Zeug immer für mich da ist und mich trösten kann. [so dumm es auch klingt... ich dachte so...]
Die Zeit verging und die Klassen wurden neu gemischt, meine Freunde [nicht die Tussen, aber auch die] waren alle in anderen Klassen als ich und da die Freundschaften oberflächlich waren, wurden sie immer "schwächer" und ich war wieder alleine und die Erinnerungen kamen hoch, ich war wieder das Mädchen, das niemand mochte, weil es sich anders fühlte. Und ich hatte 7 Monate lang Depressionen. Es war ein Teufelskreis, meine Freunde standen nicht mehr wirklich zu mir und ich wurde denen auf Dauer doch zu "düster", neue Freundschaften konnte ich nicht knüpfen, da ich noch an den alten festhing und die Leute aus meiner Klasse eh an ihren alten Klassen festhingen und niemanden an sich ranlassen wollten; dazu kam noch die Tatsache, dass ein paar Hopper meinten, sich über mich lustig machen zu müssen, von wegen Satanistin usw. usf. Ich fühlte mich wieder so wie damals in der Unterstufe, ich war wieder das Mädchen, das niemand mochte, aber nebenbei bekam ich immer noch Geschichten vom Flirten, Weggehn u.Ä. zu hören, mitnehmen wollte mich aber niemand, auch wenn ich nett und höflich fragte... Und ja, da ich einsamer geworden bin, habe ich viel mehr Zeit gehabt und bin erst recht im schwarzen Sumpf versunken, ich hatte in der Zwischenzeit gelernt, wie man sich mit Kajal und schwarzem Lidschatten schminkt ohne wie jemand von KISS auszusehen und mein Stil änderte sich auch, da ich nicht mehr Rücksicht darauf nahm, noch einigermaßen normal auszusehen, es gab ja eh keinen mehr, der mich mochte, die Freundschaften konnte ich nicht mehr retten, aber ich versuchte es, immer wieder, bekam aber wieder nur zu hören, dass ich nerve.
Aber es kam eines Tages anders, ich meinte einfach, ich bräuchte die ganzen Menschen nicht und wäre auch so glücklich, mit dieser Einstellung lebe ich immer noch, ob ich überheblich bin, sei jetzt mal dahingestellt, ich kann es nicht ausschließen, aber auch wenn der Text nicht gravierend klingt: Die 3 Jahre, also 5te, 6te und 9te Klasse haben mich kaputt gemacht, ich bekam nichts Nettes zu hören, fühlte mich automatisch schlechter und minderwertiger, worauf ich mich erst recht abgrenzte, da ich eben nie richtig anerkannt wurde, sondern immer nur so halbwegs. Ich weiß, dass ich vieles falsch gemacht habe, aber ich habe nie genug Selbstbewusstsein besessen und wer keins hat, versucht sich eins zu verschaffen und seltsamerweise war das einzige, was ich an mir schätzte, meine Musik und meine Klamotten... und iwo kam da die Überheblichkeit (?).

Zum eigentlichen Thema bzw. Fazit: Ist man jetzt als Goth klüger? Nicht zwangsläufig, aber ich habe oft das Gefühl, dass Menschen in die Szene flüchten, um etwas zu "verarbeiten", bei mir ist es eben das fehlende Selbstbewusstsein, das phasenweise auftaucht, wenn ich mit "seltsamen" Kleidungsstücken durch die Menge von Normalos laufe. Und ja, mittlerweile halte ich mich nicht mehr für hässlich, auch wenn mich immer noch niemand auch nur anschaut, schon mal ein Anfang... jetzt muss ich nur noch lernen, nicht immer daran zu denken, dass ich andere nerve. Man hat als Goth, vllt., etwas mehr durchgemacht als eine ganz normale Tussi, die immer beliebt war und Partygoths waren oft nicht immer solche, sondern waren oft vor Jahren noch depressiv. Erfahrungen lassen einen denken, man wäre klüger, reifer usw. und Schmerz adelt... meinen welche und führen sich wie Grafen/Gräfinnen auf. ;)

Ähm... ja... ich glaube, ich habe zu viel geschrieben.
Creobotra[QUOTE][i]Original geschrieben von rosenkind [/i]
mal was ganz anderes: meint ihr, pillepalle schaut hier nochmal rein?[/QUOTE]

eher nicht. er hat wohl die antwort gefunden...
:rolleyes:
PillePalleHehe doch doch schaue schon noch rein :)

Kam nur gestern erst ausem Urlaub wieder. Habe mir aber die Antworten schon fast gedacht.

Ich stelle mir grade vor, wie ich dieses Posting in einem Forum für Viva/MTV-Vögel stelle. Mehr als "Beef" (Ärger/Stress) und einer vielzahl von Beschimpfungen wäre dabei wohl nicht rumgekommen :)
rosenkind[QUOTE]Ich stelle mir grade vor, wie ich dieses Posting in einem Forum für Viva/MTV-Vögel stelle. Mehr als "Beef" (Ärger/Stress) und einer vielzahl von Beschimpfungen wäre dabei wohl nicht rumgekommen [/QUOTE]

wobei du dich hüten solltest, die Beiträge hier als Richtmaß für deinen Eindruck von der schwarzen Szene zu nehmen. Im Endeffekt posten hier in diesem (und ähnlichen) Threads ohnehin nur jene, die an solchen Diskussionen (auf diesem Niveau) auch interessiert sind. Das ist aber nur ein kleiner Teil der Szene, der alles andere als repräsentativ ist.
Paranoid.
NightfaeryAlso dieses Forum hier hat mich total positiv überrascht, einfach weil ich die Themen hier interessant finde und auch finde, dass alle sich halt ernsthaft Gedanken machen und vieles auch verständlich und gut ausdrücken können, da kann man einfach schöne Gespräche und Dikussionen führen. Was das in Bezug auf Intelligenz und Intellektualität bedeutet möchte ich mal außen vor lassen.

Aber wie schon gesagt wurde, ist das vll. auch nicht unbedingt repräsentativ.

Ich hab eigentlich kaum Zugang zu der "Schwarzen Szene". Ich höre zwar gerne düstere Musik und mag "Schwarzmalerei" und so in allen Formen, aber ich habe kein Bedürfnis, mich durch einen bestimmten Klamottenstil von der Masse abzugrenzen. (Es gibt sicher Einige mittel-Maß-Menschen, die hören die Musik, gucken nicht DSDS, mögen Nelly Furtado trotzdem und sind für ernste Gespräche zu haben.)

Ich weiß nicht ob es stimmt,dass man sich in der Gothic-Szene gerne häufiger mit Problemen beschäftigt, ernste Diksussionen führt oder gesellschaftlich-menschliche Umgangsformen kritisiert/predigt und inwiefern das was mit Intelligenz und Intellektualität zu tun hat.

Aber ich bin mir aber recht sicher, das kritisches Denken und die Bereitschaft, sich durch Nachdenken oder Bearbeiten Problemen zu stellen, bei Leuten tendenziell eher verbreitet ist, wenn sie in der Kindheit darauf angewiesen waren oder eben mal irgentwas verarbeiten mussten.

Wenn Jemand frühe Probleme (keine Akzeptanz, zerrüttete Familie), Zeit zum Nachdenken und eine Chance auf gute Bildung hat, kann es sicher leicht passieren, dass sich daraus ein kleiner Theoretiker und kritischer Kopf entwickelt, der sich dann zur Gothik-Szene hin orientiert, da er sich den übrigen Menschen nicht so zugehörig fühlt. Oder ? (Eine Frage, die mich hierzu noch beschäftigt wäre, ob man sich dann was darauf einbilden darf oder nicht..)

Damit will ich natürlich nicht sagen das "Gothics" jetzt "Problemkinder" wären. Also ein Mädel aus meiner Umgebung, bei der ist eigentlich alles schön und gut - sie hatte schon immer Freunde und war akzeptiert, hat zwei Eltern und einen Bruder, einwandtfreie Chancen auf gut Bildung und Erziehung, schreibt ordentliche Noten, sieht gut aus, etc..
Aber sie orientiert sich stark an dem "Gothic-Stil" und der "Schwarzen Szene" sowohl in Kleidung , Musik als auch hinsichtlich entsprechender Events, Clubs, Leuts, Wandbehängen.. Ich weiß nicht genau was "Partygoth" bedeutet, aber was mir an ihr auffällt ist, dass sie teilweise doch ein bischen poserig und oberflächlich ist (Geht undercover sozusagen mit Schulkameradinnen in R'n B und Hip Hop Schuppen, gibt sich sehr viel Mühe mit ihrem Äußeren, beherrscht die Kunst des Smalltalks fast bis zur Perfektion, investiert bereitwillig in Kleidung und viele Kataloge..)

Manche Leute sind weniger für ernste Gespräche zu haben, weil sie villeicht viel Zeit mit "Partylife" verbringen, Konsum, Fernsehn, usw., oder weil sie im Laufe ihres Lebens nichts getroffen haben, mit dem sie sich groß Gedanklich beschäftigen hätten müssen. Oder andere kennen es von Familie und Umfeld her nicht anders, als sich anzupassen und "Probleme" und kritische Gedanken garnicht erst in Worte zu fassen. Manche haben vll auch nicht die Chance auf eine gute Schule, in der man ihnen Spaß an Theorie, Allgemeinwissen, Diskussionen und Kritik vermitteln könnte! ( Diese Unterschiede sollte man imo jedoch auf jedenfall unbewertet lassen)

Aber um der allgemeinen Grundstimmung mal zuzustimmen: Ich denke in Jede Szene hat natürlich ihre"schwarzen Schafe" (oder weissen , je nach dem ;)) und es wäre naiv und arrogant zu behaupten, in dieser oder jener Szene gibt es mehr Intelligenz und weniger Oberflächlichkeit..ich weiß nich..

Überwas redest du denn gerne mit Menschen die dich interessieren, Pillepalle? Über das Hungern und Leiden in Afrika und über Weihnachten, oder über die böse Gesellschaft die Angst vor dem Fremden hat und Individuen ausgrenzt? Darüber, wie dumm Menschen von Natur aus sind? (Subjektiv gesehen möchte ich an dieser Stelle zugeben, das solche Gespräche mich mehr interessieren würden als wenn ich jetzt als Gesprächsinhalt über DSDS informiert werden würde)
FeuerspuckerGoths = die dümmeren Menschen!! Kann man meiner Meinung nach nicht pauschalisieren. Allerdings komme ich mit der "normalen" Umwelt um einiges besser zurecht als mit der "schwarzen"..... wenn dir Goths als intelligenter vorkommen als die "normalen" kennst du die falschen "bunten." Ich kann mit vielen "bunten" viel hochgestochener über Heideggers Philosophie quatschen als mit "schwarzen" welche permanent einen auf Pseudo Intellektuell machen müssen und eigentlich überhaupt nicht wissen um was es geht - viel Wirbel um nichts. Viele Goths können einfach nicht zugeben dass sie dumm wie Bohnenstroh sind und müssen sich deswegen hinter einer Intellekteullen Fassade verstecken - dies trifft natürlich auch NICHT AUF ALLE ZU! Aber auf die meisten....:(

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