| livingdead | [B]DE/VISION[/B] muss dem geneigten Pop-Konsumenten sicher nicht mehr vorgestellt werden. Schließlich gehört das Electro-Duo seit nunmehr fast zwanzig Jahren zu den führenden Vertretern seines Genres und hat es in all der angehäuften Zeit immer wieder souverän verstanden, sich selbst neu zu erfinden, Grenzen des Machbaren auszuloten und dabei eben auch den oft inflationär gebrauchten „Crossover“-Begriff mit spannenden Inhalten zu füllen. Die ständige Öffnung für neue Einflüsse und Ausdrucksmöglichkeiten ist fraglos eine der fundamentalen Konstanten im Erfolgskonzept der Band, die eine Vielzahl von begnadeten Pop-Hymnen produzierte, die sich dann größtenteils auf der im vergangenen Jahr erschienenen „Best Of …“ wiederfinden durften. Auf ihrem neuen Album NOOB, wimmelt es nur so von leicht-flirrenden Pop-Perlen. Mit belebender Leichtigkeit fließen Songs wie „Death Of Me“, „What You Deserve“, „Living Fast Dying Young“, die Promo-Single „Flavour Of The Week“ oder der neuen Version von „Love Will Find A Way“ durch die Gehörgänge, tauchen DE/VISION mit „See What I See“ in melancholischen Traumgefilden, und über allem schwebt ein nostalgisches Retro-Feeling, das vor allem die musikalischen Wurzeln der Band erinnert. Angeregt auch von den coolen Remixen, die Rotoskop zum Release der „Best Of …“ beigesteuert haben, unternehmen DE/VISION mit „NOOB“ ein Stück weit eine Zeitreise zurück in die 80s, als gerade auch in der auflebenden Electro-Szene fleißig experimentiert worden ist und Elemente aus Pop, Rock, Funk, Reggae, Ambient etc. miteinander verwoben wurden. Das schlichte Artwork mit dem Neon-Schriftzug NOOB darf also unbekümmert als Reminiszenz an diese Pionierzeit der elektronischen Popmusik verstanden werden, aber darüber hinaus verstehen es DE/VISION mit „NOOB“ einfach mal wieder, brillante Songs auf angenehm reduzierte Weise mit modernen wie klassischen Zutaten extrem eindringlich auf den Punkt zu bringen. [B]MICHIGAN[/B] Das schwedische Trio Michigan konnte bereits mit ihrem Album "The Ultimate Sky" in Europa für Furore Sorgen. Ihre gekonnte musikalische Gradwanderung irgendwo zwischen "De/Vision", "Mesh" oder "Iris" hat sie im Kreise der Electropop Fans schnell zu einem Begriff werden lassen. Mit der Vorab Single "The Nomad" und dem dazugehörigen neuen Album "Pulse of Pain" sind sie erstmals im Vorprogramm von De/Vision auf grosser Deutschlandtour, nachdem sie bereits auf dem WGT und auf Tour im Vorprogramm von "Diorama" zu überzeugen wussten. [B]AKANOID[/B] Drei Alben und eine Compilation haben Hilton Theissen und Uwe Lübbers unter dem Namen AKANOID bereits veröffentlicht. Hinzu kommen Releases mit diversen Solo- und Nebenprojekten (u.a. Sphere) in den Bereichen Trance, Electro und Rock. Dass die beiden Soundtüftler wahre Multitalente sind, beweisen sie nun auch auf ihrem neuen Album "Cocktail Pop". Waren Akanoid bisher vor allem für ihre hypnotischen Arrangements bekannt, betten sie ihre Elektronik nun noch stärker in melodische Songstrukturen mit emotionalem Gesang und akzentuierten Gitarreneinsätzen. Das Ergebnis ist eine abwechslungsreiche Mixtur aus Electro, Synth und Indie Pop mit viel Atmosphäre und einigen 80er-Reminiszenzen. [B]28.09.2007 Markthalle Klosterwall 11 20095 Hamburg[/B] Einlass: 20:00 Uhr Beginn: 21:00 Uhr [B]ab 23 Uhr im Kunstraum: "Party for the Masses" Warm Up Party[/B] (Konzertbesucher erhalten ermäßigten Eintritt!) |